Daumen lutsche abgewöhnen baby

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Zahnärzte warnen vor Fehlstellunge

Die Zahnärzte sind da strenger. Um Zahnfehlstellungen zu vermeiden, ist es besser, wenn Babys das Nuckeln um den ersten Geburtstag herum aufgeben, egal ob am Schnuller oder Daumen. Sonst könnten sie einen offenen Biss bekommen, bei dem sich die Zähne teilweise nicht berühren, warnt Dr. Irene Aßmann, Kinderzahnärztin aus Würzburg. Ihre kleinen Patienten haben in schlimmen Fällen sogar Probleme beim Abbeißen, Kauen und Sprechen.

Die gute Nachricht: Bis zum dritten Lebensjahr bilden sich die Folgen des Daumenlutschens meist zurück. „Doch je länger Babys lutschen, desto wahrscheinlicher übertragen sich Fehlstellungen aufs bleibende Gebiss“, sagt Dr. Aßmann. Dann ist eine Behandlung beim Kieferorthopäden notwendig.
Lässt das Interesse am tröstenden Daumen im Kindergartenalter nicht nach, schauen Eltern also am besten genauer hin: Wird weiter genuckelt oder der vergessene Daumen gar neu entdeckt, ist dies vielleicht ein Hilferuf der Seele. „Möglicherweise gleicht das Kind durchs Daumenlutschen einen Mangel an Zärtlichkeit und Zuwendung aus. Oder es hat schlicht Stress, fühlt sich überlastet und nutzt das Daumenlutschen als Entspannungstechnik“, sagt Gerhard Spitzer. Dann ist es an den Eltern, dem Kind zu geben, was es braucht – und den Daumen überflüssig zu machen. Dabei geht es keinesfalls um Strafen für das Nuckeln, sondern um mehr Kuschelstunden und Entspannung. „Wenn der Daumen jedoch nur eine beruhigende Einschlafhilfe ist, die einfach guttut, brauchen sich die Eltern nicht zu viel Gedanken zu machen“, sagt Spitzer.

Daumenlutschen

Das Daumenlutschen gehört zu den sogenannten schädlichen Angewohnheiten (Habits). Es befriedigt den Saugreflex, der Säuglingen zur Ernährung dient und hat außerdem eine angenehm beruhigende Wirkung. Wird allerdings zu lange am Daumen oder am Schnuller gelutscht, kann daraus eine Verformung des Kiefers und eine Fehlstellung der Zähne resultieren.

Langjähriges Daumenlutschen zeigt sich im Mund als offener Biss oder stark vergrößerte Frontzahnstufe. Folgen dieser Kieferdeformation sind beispielsweise Schwierigkeiten beim Abbeißen und Störungen bei der Lautbildung, insbesondere bei den S- und Z-Lauten. Häufig sind auch an den entsprechenden Fingern Lutschspuren und Veränderungen der Hautoberfläche zu erkennen.

Wann sollte ich meinem Kind das Daumenlutschen abgewöhnen?

Das Abgewöhnen des Daumenlutschens ist mit dem dritten bis vierten Lebensjahr sinnvoll. Mit dem Schnuller sollte Ihr Kind spätestens im Alter von vier bis fünf Jahren aufhören. Grundsätzlich ist das Daumenlutschen für den Kiefer und die Zähne schädlicher als Schnullern und häufig auch schwieriger abzugewöhnen. Daher gilt: „Lieber Schnuller als Daumen“.

Wie kann ich meinem Kind das Daumenlutschen abgewöhnen?

Daumenlutschen kann schwere Kiefer- und Zahnfehlstellungen nach sich ziehen.

Für das Abgewöhnen beider Varianten – Daumenlutschen und Schnullern – wählen Sie am besten eine kognitive Strategie. Das bedeutet: Schaffen Sie bei Ihrem Kind ein Bewusstsein für das Problem. Erklären Sie ihm warum das Daumenlutschen eine schlechte Angewohnheit ist. Zeigen Sie Verständnis und wenden Sie sich Ihrem Kind zu. Mit positiven Verstärkungen, beispielsweise durch Belohnungen, bewirken Sie häufig mehr als mit negativer Verstärkung wie z. B. durch Strafen. Wichtig ist in jedem Falle, dass Ihr Kind das Verhalten freiwillig annimmt, denn erst so wirken Sie dem Saugreflex langfristig entgegen.

Fördern Sie Ihr Kind und machen Sie ihm auf sanfte Art und Weise deutlich, dass es gut ist mit dem Daumenlutschen aufzuhören

Möglichkeiten der Abgewöhnung mit verschiedenen Hilfsmitteln

Der Lutschkalender

Eine Möglichkeit ist das Zeichnen in einem Lutschkalender: Nach bestimmten Zeiträumen, in denen Ihr Kind erfolgreich auf das Daumenlutschen verzichtet hat, loben Sie es und malen als Zeichen des Erfolges ein für das Kind positiv besetztes Thema in das Kalenderfeld. Das kann z. B. eine Sonne oder das Lieblingstier Ihres Kindes sein. Wichtig ist dabei, sich zunächst kleine Ziele setzen.

Bücher und Hörspiele

Auch Kinderbücher und Hörspiele sind für das Abgewöhnen sehr hilfreich. Sie befassen sich ausgiebig mit dem Thema und motivieren nicht nur Sie, sondern auch Ihr Kind auf unterhaltsame Art und Weise.

Die Schnullerfee

Um Ihrem Kind den Schnuller abzugewöhnen, kann Ihnen die Schnullerfee hilfreich zur Seite stehen. Wecken Sie bei Ihrem Kind langsam über einen längeren Zeitraum kontinuierlich Interesse an dieser fiktiven Figur. Die Schnullerfee erfüllt im Tausch gegen die Schnuller einen lang gehegten Wunsch. Zeigt sich Ihr Kind für den Tausch bereit, vereinbaren Sie einen Termin mit der Schnullerfee. Ihr Kind muss dann alle Schnuller in eine Schachtel legen, die von der Fee in der Nacht abgeholt wird. Am nächsten Morgen ist die Freude groß, wenn der lang gehegte Wunsch durch die Schnullerfee erfüllt wird.

Der Schnullerbaum

In manchen Städten – so auch in Münster – veranstaltet z. B. die Feuerwehr einen Termin, an dem Kinder ihre Schnuller in luftiger Höhe an einen Schnullerbaum hängen und sich so von ihnen verabschieden können. Auf den Seiten der Stadt Münster finden Sie die aktuellen Termine des Schnullerbaums in Münster. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Die Mundvorhofplatte – Hilfe durch den Kieferorthopäden

Wie genau kann die Kieferorthopädie bei der Abgewöhnung vom Daumenlutschen und Schnullern behilflich sein? Als eine Art Ersatzschnuller ohne schädliche Elemente können wir in unserer Praxis eine Mundvorhofplatte anfertigen. Sie ist ein Hilfsmittel für Ihr Kind, das ihm den Abschied vom Schnuller, Sauger oder Daumen erleichtert. Je nach Angewohnheit und Fehlstellung gibt es verschiedene Mundvorhofplatten, die wir Ihnen gerne im persönlichen Gespräch empfehlen.

Warum Kinder am Daumen lutschen

Gedankenverloren starrt Lisa vor sich hin und langsam findet der Daumen den Weg in den Mund, eigentlich wie immer, wenn sie müde ist. Schon als Baby hat Lisa am Daumen genuckelt. Völlig nachvollziehbar, sagen Psychologen, denn das Daumenlutschen erfüllt das natürliche Saugbedürfnis von Kindern. Das Saugen an Brust oder Flasche erfüllt das Nahrungsbedürfnis, wohingegen der Daumen zum Stressabbau dient und eine willkommene Einschlafhilfe ist. Das beweisen auch Studien, die zeigen, dass der Nachwuchs mehr nuckelt, wenn er gestresst ist. Wie praktisch, dass der Daumen immer dabei ist. Aber ab dem dritten Lebensjahr sollten Eltern die Angewohnheit im Blick behalten.

Daumenlutschen macht Kinder froh und den Zahnarzt ebenso?

Zahnärzte und Kieferorthopäden können eindeutige Spuren durch lang anhaltendes und ausdauerndes Nuckeln am Finger beobachten. Ein offener Biss, der das Abbeißen bedeutend erschweren kann oder schiefe Vorderzähne können die Folge von jahrelangem Daumenlutschen sein. Darüber hinaus geben Experten zu bedenken, dass das Kieferwachstum durch die Angewohnheit behindert und die Zungenmotorik gestört werden kann.

So gewöhnst du deinem Kind das Daumenlutschen ab (©)

Der Nachwuchs kann dann im schlimmsten Fall bestimmte Laute nicht richtig aussprechen. Kieferorthopädische Behandlungen bei Kindern und Jugendlichen sind mit rund 40 Prozent auf das Daumenlutschen zurückzuführen. Dann heißt es Daumenlutschen ade, damit eine kieferorthopädische Behandlung, zum Beispiel durch entsprechende Apparaturen, gezielt greifen kann. Ob und welche Behandlung eingeleitet werden muss, hängt von den Schäden an den Zähnen und dem Kiefer ab.

Was tun, wenn der Nachwuchs am Daumen nuckelt?

Dann heißt es erst mal gelassen bleiben, denn das natürliche Saugbedürfnis nimmt mit zunehmendem Alter automatisch ab. Etwa um den dritten Geburtstag herum verliert der Nachwuchs den Saugreflex. In dieser Zeit hören auch viele Kinder auf, am Daumen zu lutschen. Zudem kommt, dass sie nun andere Strategien gefunden haben, um mit Stress und Anspannung umzugehen. Probleme können nun klarer geäußert und Einflüsse besser gefiltert werden. Aber auch nach dem dritten Geburtstag müssen sich Eltern nicht sorgen, wenn das Daumenlutschen nur noch gelegentlich auftritt, zum Beispiel während der Einschlafphase.


Nuckeln Kinder nach dem dritten Lebensjahr jedoch intensiver oder werden exzessive Ausmaße angenommen, muss geprüft werden, ob das Daumenlutschen ein Ausdruck seelischer Probleme oder einer Verhaltensstörung ist. In vielen Fällen gesellen sich dann noch andere Auffälligkeiten hinzu. Bei den meisten Kindern handelt es sich nach dem dritten Lebensjahr lediglich um eine Angewohnheit, die aus Langeweile, Wut, Trotz oder Angst verfolgt wird. Dann muss ein „Nuckelstopp“ her, denn der Nachwuchs benötigt andere Strategien, um seine Gefühle zu kontrollieren.

Daumenlutschen abgewöhnen: erforsche die Gefühle deines Kindes

Viele Eltern lassen sich auf regelrechte Machtkämpfe ein, bei denen sie ständig auf der Hut sind, wann das Kind den Daumen wieder in den Mund befördert. Sobald das geschieht, ziehen sie ihn wieder heraus. Aber soweit muss du es nicht kommen lassen, stattdessen solltest du die Gefühle deines Nachwuchses hinterfragen. Warum lutscht es in der betreffenden Situation am Daumen? Welche Bedürfnisse erfüllt sich dein Kind in dem Moment?

Wenn es wütend oder traurig ist, hilft es, wenn du auf dein Kind eingehst und es in den Arm nimmst. In Stresssituationen sucht dein Nachwuchs womöglich nach Sicherheit. Dann können Kuscheleinheiten helfen. Steckt hinter dem Daumenlutschen jedoch Langeweile muss ein Unterhaltungsprogramm her. Gib deinem Kind etwas in die Hand, womit es sich beschäftigen kann. Altersentsprechende Lernspielzeuge oder Puzzle für ältere Kinder sorgen für Ablenkung.

Ganz wichtig ist auch Lob und Anerkennung, wenn das Kind in einer üblichen „Daumenlutschsituation“ seine Gefühle anders kanalisiert. Kritik ist dagegen nicht angebracht. Genervte Kommentare können das Kind verunsichern, dann lässt der Daumen nicht lange auf sich warten.

Sinnvolle Alternativen zum Daumen:

Nun gibt es Tinkturen, homöopathische Kügelchen und spezielle Handschuhe, damit das Kind vom Daumenlutschen abgehalten werden kann. Einige eignen sich mehr wie andere, denn durch negative Erlebnisse mit dem auserkorenen Seelentröster, zum Beispiel durch scharfe Tinkturen, können sensible Kinder sehr verunsichert werden. Besser eignen sich folgende Ersatztröster:

  • Schnuller
  • Schmusetuch
  • Kuscheltiere
  • Eigentlich alles, was tröstet und Sicherheit gibt.

Schnuller können zwar auch für anatomische Veränderungen sorgen, diese können aber gleichmäßiger behandelt werden. Zudem kann ein Schnuller abgewöhnt werden, indem er von der Zahnfee entführt wird, das geht mit dem Daumen natürlich nicht.


Die 5 besten Tipps wie man Kindern das Daumenlutschen abgewöhnen kann

Kategorie(n): Erziehung

„Und vor allem,
Konrad, hör‘!
Lutsche nicht
am Daumen mehr;
Denn der Schneider
mit der Scher‘
Kommt sonst
ganz geschwind daher,
Und die Daumen
schneidet er
Ab, als ob
Papier es wär‘.“

Ein ziemlich grausames Zitat aus dem Struwwelpeter, mit dem in der Vergangenheit viele Eltern versucht haben den eigenen Kleinen das Daumenlutschen abzugewöhnen. Denn, wie betroffene Eltern wissen, ist es gar nicht so einfach einem Kind das Nuckeln am Daumen abzugewöhnen. Neben den innig geliebten Eltern, dem schönsten Spielzeug und der beruhigenden Spieluhrmelodie gehört der eigene Daumen nämlich für viele Kleine -vor allem im Säuglingsalter- zu den beliebtesten und wichtigsten Seelentröstern. Was als Baby jedoch noch niedlich und unbedenklich erscheint, kann mit zunehmendem Alter tatsächlich zum Problem werden. Verformungen des Kiefers oder Schrägstellungen der Zähne könnten die langfristigen Folgen sein. Auch Warzen an den stark belasteten Hautstellen sind nicht unüblich.

Der „Struwwelpeter“ macht vor, wie man das Daumenlutschen den Kindern NICHT abgewöhnen sollte. Aber wie überzeugt man die lieben Kleinen, sich vom heißgeliebten Lutschdaumen zu trennen?

Ab wann sollte man Kindern das Daumenlutschen abgewöhnen?

Eltern wissen natürlich um die Gefahr mit Schnuller und Daumen Fehlstellungen der Zähne und im Kiefer zu riskieren. Gerade bei Säuglingen ist hier allerdings nichts zu befürchten. Da der Gaumen bei kleinen Kindern noch sehr weich ist, gibt es keinen Grund zur Sorge. Spätestens jedoch, wenn der Zahnwechsel – weg vom Milchgebiss – ansteht, ist es höchste Zeit Kindern das Daumenlutschen abzugewöhnen.

Mittel gegen Daumenlutschen

1. In der Ruhe liegt die Kraft!

Eine der wichtigsten Regeln innerhalb der schwierigen Entwöhnungsphase ist die Ruhe, mit der die Eltern auf ihre Kinder zugehen sollten. Dass im Grunde jede Form von Erziehung ohne Zwang und Gewalt geschehen soll, sei hier mal vorrausgesetzt. Auch das Androhen von Konsequenzen („Wer am Daumen lutscht, darf nicht mit auf den Spielplatz!“) sollte unbedingt vermieden werden. Gerade Kinder, die ihren Daumen als Seelentröster und Beruhiger achten, fühlen sich dann verunsichert. Im schlimmsten Fall erreichen die Eltern sogar, dass sich das Kind gar nicht mehr vom Daumen trennt.

2. Mama und Papa werden zu Motivationskünstlern

  • Lob
    Die meisten Kinder lernen am Besten, wenn sie gelobt werden, sobald sie etwas ganz besonders toll machen. Deshalb lohnt es sich in jedem Fall immer dann mit Lob und Motivation zu reagieren, wenn die Kleinen den Daumen nicht im Mund haben. Meistert es eine schwierige Situation aus eigener Kraft und ohne die Hilfe vom Seelentröster Daumen, kann man sich durchaus überschwinglich mit dem Kind freuen und es loben. Je regelmäßiger das Lob und die Freude kommen, desto eher wird das Kind diese schöne Situation selbst herbeiführen wollen. Bedenken sollte man allerdings: Das Lob nicht im falschen Augenblick anbringen. Dann nämlich, wenn Eltern gerade mitten in der Situation auf das Fehlen des Daumens hinweisen, wird dieser erst recht wieder ins Gedächtnis gerufen. Das kann unter Umständen auch dazu führen, dass der Daumen im Echo von „Mensch du hast ja deinen Daumen gar nicht mehr im Mund?“ geradewegs wieder dort landet. Lieber dann loben, wenn er nach langer Verweildauer außerhalb des Mundes wieder dorthin zurückwandert, etwa mit einem Lob wie: „Du hast es jetzt gerade richtig lange ohne Daumenlutschen ausgehalten. Das finden wir wirklich toll.“
  • Belohnungen
    Kinder lassen sich auch mit Belohnungen gut motivieren. Ein Kalender, in den das Kind für jeden Nuckelfreien Tag einen Aufkleber kleben darf hat schon bei so manchem Kind Wunder bewirkt. Drei Sticker hintereinander? Zeit für ein Eis!!!

3. Ein grooooßes Kind!

Bücher helfen Kindern beim Abgewöhnen

Am sichersten findet die Entwöhnung statt, wenn das Kind selbst mit dem Daumenlutschen aufhören möchte. Deshalb gilt es ihm klar zu machen, wie viele schöne und positive Sachen damit verbunden werden. Deshalb sagen Eltern häufig: „Du bist ja schon ein grooooßes Kind, du brauchst den Daumen doch gar nicht mehr“. Das kitzelt ein bisschen am Selbstbewusstsein des Kindes. Auch kann man versuchen, dem Kind zu erklären, dass es den Zähnen schadet oder dass man dessen Wünsche einfach ganz schwer verstehen kann, wenn es den Daumen im Mund hat. Denn, versteht ein Kind warum es etwas nicht tun sollte, so tut es sich leichter damit umzugehen als mit einem schlichten Verbot.

Zu diesem Zweck eignen sich auch Bücher sehr gut. Viele Kinderbücher beschäftigen sich mit dem Entwöhnen von Daumen und Schnuller. Gerade die Vorbildfunktion vieler Figuren in Kinderbüchern können beim Entwöhnen helfen.

4. Ersatz muss her!

Sieht man sich einmal an, wann Kinder daumenlutschen, so wird man schnell fest stellen, dass es meist immer wieder die selben Situationen sind, bei denen es den Daumen zur Beruhigung oder zum Seelentrösten nutzt. Hier gilt es kreativ zu reagieren. Andere Rituale können helfen, dem Kind neue Möglichkeiten auf zu zeigen. Auch ein tröstendes Kuscheltier oder eine Schmusedecke als Alternative kann der neue Begleiter des Kindes werden. Besonders in Schmusetüchern mit zahlreichen Knoten und verschiedenen Oberflächen können Kinder ihre Unsicherheiten gut loswerden.

Auch Ablenkung kann eine Art Ersatz für das Daumenlutschen sein. Wir Erwachsene kennen das: Zwar nuckeln wir nicht mehr am Daumen, so manch Mutter aber ist schwer mit der Nagelhaut beschäftigt, wenn sie in Gedanken ist. Wer aber hoch beschäftigt ist, hat gar keine Zeit am zum Daumenlutschen. Zudem: Mit vollen Armen ist der Daumen gar nicht frei um daran zu nuckeln. Also Einspannen in Haushalt und Alltag und möglichst viele Ablenkungsmanöver starten.

5.Tinkturen, Nagellacke und andere „Mittelchen“ gegen Daumenlutschen

Im Handel sind so manche Wundermittel zu finden, die helfen sollen Kindern das Daumenlutschen abzugewöhnen.

  • Tinkturen
    Meist handelt es sich dabei um Tinkturen in Form von Nagellacken die auf den Nagel des Daumens aufgetragen werden sollen. Ein bitterer oder scharfer Geschmack soll dann die Kinder daran hintern weiter am Daumen zu nuckeln. Dabei handelt es sich zwar bei manchen Kindern um eine durchaus wirksame Methode, jedoch sehen viele diese Variante der Entwöhnung auch mit kritischem Blick. Ein Negativerlebnis verbunden mit dem Seelentröster kann besonders sensible Kinder enorm verunsichern.
  • Bachblüten
    Bachblüten sind eine Möglichkeit mit alternativer „Medizin“ an die Problematik heranzugehen. Eine Zusammenstellung von Bachblüten, beispielsweise aus Aspen, Mimulus,Centaury, Cherry Plum, Chestnut Bud, Holly, Walnut und Vine sollte das Kind in den Mund nehmen, kurz innehalten und erst dann schlucken. Die Bachblüten sollen den Drang nach dem Daumenlutschen entgegenwirken. Viele Eltern haben mit Bachblüten gute Erfahrungen gemacht.
  • Homöopathie
    Auch die Homöopathie bietet verschiedene Kügelchen an, die Kindern seelisch dabei helfen sollen, sich das Daumenlutschen abzugewöhnen. Ipecacuanha gilt hier beispielsweise als eines der hilfreichen Mittel. Aber auch Belladonna (grundsätzlich bei unausgeglichenen Kindern häufig in Verwendung) kann helfen.
  • Handschuhe
    Auch die Amerikaner haben sich was einfallen lassen um Kindern das Daumenlutschen abzugewöhnen. Der „Thumbuster“ ist eine Art Handschuh nur für den Daumen. Stoff wird über den Daumen gezogen und dann Mittels eines Klettverschlusses am Handgelenk befestigt. Wirksam könnte er besonders bei Kindern sein, die selbst gar nicht merken, dass sie am Daumen lutschen. Erfahrungsberichte sind allerdings nur wenige zu finden. Die Wirkweise erinnert aber einfach an die Handschuh-Methode, welche aus ähnlichen Gründen wie den bitteren Lacken nicht unbedingt empfohlen wird. Frust ist eine Emotion die bei Kindern oftmals kontraproduktiv wirkt.

Wie alles was man Kindern erlernen oder abgewöhnen will, geht es auch hier um eine Menge Geduld und Einfühlungsvermögen. Druck oder Zwang sind Methoden, die bei Kindern zwar funktionieren können um das Daumenlutschen abzugewöhnen, jedoch seelisch belastend sind. Deshalb gilt es sich innerlich zu entspannen und das Thema nicht überstürzt anzugehen. Wie wir, so müssen auch Kinder sich erst an Veränderungen im Leben gewöhnen dürfen.

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Daumen Lutschen und Nucki abgewöhnen

Der natürliche Saugreflex

gehört zum Leben eines Säuglings dazu. Das Saugen ist sogar lebensnotwendig – nur so kann der Säugling seine Nahrung aufnehmen. Es dauert nicht lange und das Baby setzt das Daumen oder Finger Nuckeln als Beschäftigung und zur Beruhigung sein. Handelsübliche Nuckis unterstützen dieses Verhalten. Spätestens ab dem 3.Geburtstag sollte die Entwöhnung der Lutschgewohnheiten beginnen. Oft ist das gar nicht so einfach. Wer möchte schon liebgewonnene Gewohnheiten ablegen?

Die Folgen des Dauernuckelns

können zu Zahnfehlstellungen und Anomalien in der Kieferentwicklung führen. Sowohl im Milchgebiss als auch als Spätfolge im bleibenden Gebiss. Zur Behebung solcher Fehlstellung sind oft kieferorthopädische Maßnahmen notwendig, die über viele Jahre andauern können.

  • Kreuzbiss: Nucki/Finger oder Nuckelflasche drücken mit ihrer gewölbten Form in den Gaumen. Das hat einen Einfluss auf das Gaumenwachstum. Der Oberkiefer wächst nicht ausreichend in die Breite und bleibt zu schmal. Es kommt zu einer umgekehrten Verzahnung, dem sogennanten Kreuzbiss.
  • Offener Biss: Die Schneidezähne können nicht zusammen beißen, weil der Daumen (Nucki etc.) gewohnheitsmäßig zwischen die Schneidezähne geschoben wird. Ein Abbeissen der Nahrung ist nicht mehr möglich. Die Sprachentwicklung ist gestört. Es kommt z.B. zum ‚Lispeln‘.
  • Die Schneidezähne im Oberkiefer stehen schräg hervor, weil Daumen (Nucki etc.) eine Dauerkraft ausüben, die nach vorne drückt.

Abgewöhnen des Dauernuckelns – Der Stopppi!

ist ein medizinischer Entwöhnungssauger , der nach dem 2. Lebensjahr eingesetzt wird und als Daumen oder Nucki Ersatz zu den vorher üblichen Lutschzeiten dem Kind zur Verfügung steht. Meist reichen nur wenige Wochen aus und die Lutschgewohnheiten gehören der Vergessenheit an. Wir beraten Sie gerne dazu. Was können Sie aussdem noch tun?

  • Üben Sie bitte keinen Zwang oder Druck aus
  • Loben, loben, loben wenn zwischendurch mal nicht geluscht wird
  • Homöopathische Mittel und Bachblüten. Apotheken und Heilpraktiker beraten Sie gerne darüber

Bewahren Sie unbedingt die Ruhe während der Entwöhnungsphase ihrer Kinder vom Daumenlutschen. Das setzt aber auch immer eine Erziehung ohne Gewalt und natürlich auch ohne Zwang voraus. Auch das Androhen von Konsequenzen sollte vermieden werden. Kinder, die ihren Daumen als Beruhiger achten, fühlen sich verunsichert. Im allerschlimmsten Fall trennt sich ihr Kind nicht mehr vom Daumen.

Daumenlutschen abgewöhnen: Mama und Papa werden zu Motivationskünstlern

Jedes Kind lernt am Besten wenn es gelobt wird. Deshalb lohnt es sich immer mit Lob und Motivation zu reagieren, wenn die Kleinen den Daumen nicht im Mund haben. Meistert ihr Kind eine sehr schwere Situation aus eigener Kraft, ohne den Daumen in den Mund zu stecken, können Sie sich mit dem Kind freuen und es natürlich auch loben. Je öfter das Lob und natürlich auch die Freude kommen, um so eher wird das Kind diese schöne Situation selbst herbeiführen wollen. Sie sollten aber auch Bedenken das Sie ein Lob nicht im falschen Augenblick anbringen.

Sie sollten lieber ihr Kind loben, wenn der Daumen nach langer Verweildauer außerhalb des Mundes wieder dorthin zurückwandert. Zum Beispiel mit einem Lob wie: „Du hast es jetzt richtig lange ohne Daumenlutschen ausgehalten. Das ist aber toll.“ Auch mit Belohnungen lassen sich Kinder gut motivieren. Ein Kalender in welchen das Kind an Nuckelfreien Tagen einen Aufkleber kleben darf hat schon so manches Wunder bewirkt. Drei Sticker hintereinander und ihr Kind bekommt zum Beispiel ein Eis.

Entwöhnung mit Büchern

Am sichersten findet die Entwöhnung statt, wenn das Kind selbst mit dem Daumenlutschen aufhören möchte. Deshalb eignen sich Bücher auch sehr gut. Gerade die Vorbildfunktionen der Figuren in den Büchern können beim Entwöhnen vom Daumen helfen.

Ersatz muss her!

Es sind meistens immer wieder die gleichen Situationen wo ihr Kind seinen Daumen als Beruhigung nutzt. Hier sollten Sie kreativ reagieren. Auch eine Schmusedecke oder ein Kuscheltiere kann ein neuer Begleiter ihres Kindes werden. Besonders in Schmusetüchern können Kinder ihre Unsicherheit schnell loswerden. Auch die Ablenkung kann ein Ersatz für das Daumenlutschen sein.

Tinkturen, Nagellacke und andere „Mittelchen“ gegen Daumenlutschen

Im Handel sind Mittel zu finden, die helfen sollen Kindern das Daumenlutschen abzugewöhnen:

Tinkturen

Es handelt sich um Nagellack welcher auf den Nagel vom Daumen aufgetragen wird. Ein scharfer oder bitterer Geschmack soll die Kinder vom Lutschen am Daumen abhalten. Es handelt sich zwar bei einigen Kindern um eine wirksame Methode. Die sensiblen Kinder werden aber durch ein negatives Erlebnis mit dem Daumen als Seelentröster stark verunsichert.

Bachblüten

Die Bachblüten sollen den Drang nach dem Daumenlutschen entgegenwirken. Viele Eltern haben mit Bachblüten gute Erfahrungen gemacht.

Homöopathie

Auch die Homöopathie bietet verschiedene Kügelchen an, die Kindern seelisch dabei helfen sollen, sich das Daumenlutschen abzugewöhnen. Belladonna kann zum Beispiel auch um das Nuckeln am Daumen abzugewöhnen helfen.

Handschuhe

Der Thumbuster, aus Amerika, ist eine Art Handschuh nur für den Daumen. Der Stoff des Handschuhes wird über den Daumen gezogen und mit einem Klettverschluss am Handgelenk befestigt.


Medizinische Qualitätssicherung am 26. Januar 2019 von Dr. med. Nonnenmacher

Das Daumenlutschen oder Nuckeln ist ein angeborener, menschlicher Reflex, der im Säuglingsalter völlig normal ist. Stoppt das Verhalten bei älteren Kindern jedoch nicht von allein, kann dies problematisch werden. Dem Daumenlutschen muss hier mit Rücksicht auf Kiefer und Gaumen entgegengewirkt werden.

Inhaltsverzeichnis

  • 1 Was ist Daumenlutschen?
  • 2 Ursachen
  • 3 Diagnose & Verlauf
  • 4 Behandlung & Therapie
  • 5 Vorbeugung
  • 6 Quellen

Was ist Daumenlutschen?

Das Daumenlutschen oder Nuckeln ist ein angeborener, menschlicher Reflex, der im Säuglingsalter völlig normal ist. Stoppt das Verhalten bei älteren Kindern jedoch nicht von allein, kann dies problematisch werden.

Das Daumennuckeln ist eine menschliche Angewohnheit. Hierbei steckt sich das Neugeborene oder auch Kleinkind den Daumen in den Mund, um daran zu nuckeln oder zu lutschen.

Das Lutschen des Daumens ist grundsätzlich ein äußerst natürlicher Vorgang, der jedem Baby mit Geburt in die Wiege gelegt wird und in den meisten Fällen unproblematisch verläuft. Vielfach verschwindet der Reflex im Alter von etwa zwei Jahren von ganz allein. Angenommen wird, dass sich Kinder durch das Nuckeln beruhigen und Stress auf diese Art und Weise selbstständig bewältigen.

Auch finden Babys in derartigen Verhaltensweisen Trost, Schutz und Geborgenheit. In vielen Fällen wird im Rahmen des Daumenlutschens nicht nur am eigenen Finger gekaut. Oftmals nutzen Kinder auch vertraute Gegenstände wie Kuscheldecke, Stofftiere oder aber Kleidung, um daran zu saugen.

Ursachen

Die Ursachen für den Reflex des Daumenlutschens liegen tief verwurzelt in den angeborenen Verhaltensweisen des Menschen. Der Saugreflex liegt beim Kind bereits vor, wenn es gerade zur Welt gekommen ist.

Dementsprechend ist das Saugen am Daumen eines der ersten Tätigkeiten, die das Kind instinktiv und ohne Hilfe ausführt. Dieser Reflex hat zur Folge, dass ein Neugeborenes sofort mit dem Nuckeln beginnt, wenn seine Lippen oder aber auch nur die Zungenspitze in Berührung mit einem Fremdgegenstand wie dem Daumen kommt.

Dieses Phänomen, dass sich auch bei Affen feststellen lässt, stellt insbesondere sich, dass die Nahrungsaufnahme im Laufe des ersten Lebensjahres gewährleistet ist. Psychologisch betrachtet ist das Daumenlutschen jedoch nicht nur Saugreflex, sondern ist auch eine Form der Selbstberuhigung bei kleinen Kindern, ja selbst bei Erwachsenen.

Diagnose & Verlauf

Unter Fachärzten wurde die Regel aufgestellt, dass das Daumenlutschen bis zu einem Alter von etwa drei Jahren völlig normal und harmlos ist. Hält das Verhalten nach dieser Altersgrenze jedoch weiterhin an und kann eventuell sogar bei Erwachsenen beobachtete werden, so muss man nicht nur von einer schlechten Angewohnheit, sondern auch von einem gesundheitsschädlichen Verhalten sprechen.

Dennoch weisen nicht alle Mediziner dem „Nuckeln“ im Erwachsenenalter eine negative Bedeutung zu. Daumenlutschen gilt auch unter Erwachsenen als beruhigend, gemütlich und stressabbauend. Trotz alledem ist das Daumenlutschen unter erwachsenen Menschen oftmals ein peinliches Tabuthema.

Mit steigendem Alter kann das dauernde Nuckelverhalten meist zu einer Fehlstellung der Zähne führen. Gerade im kritischen Kleinkindalter schreitet das Wachstum schnell voran, die Schneidezähne werden nach vorn gedrückt und durch das permanente Daumenlutschen schräg gestellt. Im späteren Verlauf kommen in den meisten Fällen jedoch auch Kieferfehlstellungen zustande, die ein Leben lang bleiben und nur schwierig und mit große Aufwand korrigiert werden können.

Behandlung & Therapie

Deuten sich bei Kindern bleibende Schäden aufgrund des unaufhörlichen Daumenlutschens an, ist eine Behandlung der Problematik unumgänglich.

Dabei gilt immer die Regel: je früher desto besser. Grundsätzlich ist der Schnuller immer besser als der Daumen, daher ist eine Ersatzbeschäftigung des Kindes zunächst sinnvoll. Ab dem dritten Lebensjahr muss im Hinblick auf mögliche dauerhafte Gebissschäden damit begonnen werden, durch kognitive Strategien das Daumenlutschens zu beenden.

Oft ist es sinnvoll, dem Kind ein Verständnis der Gefahren seiner Angewohnheit zu vermitteln und durch Lob und positive Verstärkung das Verhalten abzuändern. Infrage kommt bis zum etwa fünften Lebensjahr auch das Saugen an einem Schnuller, der als Ersatz dient, wobei Zahnärzte meist empfehlen, auch diese Option schon früh völlig auszuschließen. Grundsätzlich ist Kautschuk jedoch weitaus verträglicher als jeder andere Fremdkörper.

Setzt sich das Daumenlutschen allerdings bis in ein höheres Kindesalter fort oder tritt gar im Erwachsenenalter auf, kann auch von psychischen Problematiken ausgegangen werden. Wird das Nuckeln als störend empfunden, ist hier die Behandlung durch einen Psychologen angebracht, der den Ursachen dieser Form der Selbstberuhigung auf den Grund geht.

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Da es sich beim Lutschen und Saugen des Daumens um einen angeborenen Reflex handelt, kann präventiv kaum etwas getan werden, um das Verhalten zu verhindern.

Jedoch haben Studien der vergangenen Jahren gezeigt, dass die Zahl der Daumenlutscher unter Kindern, die gestillt wurden, weitaus geringer ist. Vermutlich liegt der Grund hierfür bei den sehr langen, intensiven Zeiteinheiten, die mit dem Saugen der Mutterbrust verbracht werden.

Auf diese Weise befriedigen die Kinder bereits bei der Nahrungsaufnahme ihren Reflex vollständig und hegen anschließend nicht mehr das Bedürfnis, am Finger zu saugen. Daher ist auch bei Babys, die mit der Flasche gefüttert werden, darauf zu achten, lange und ausgiebig nuckeln zu lassen.

Quellen

Von „https://medlexi.de/Daumenlutschen“

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Welche Erfahrungen und Hinweise haben Sie zum Thema Daumenlutschen?

Kommentare und Erfahrungen von anderen Besuchern

Kasulke kommentierte am 21.02.2015

Ich bin ein erwachsener Mann, habe mir das Nuckeln aber bis heute nicht abgewöhnt. Ich bin verheiratet und habe zwei Kinder, die inzwischen schon selbständig sind. Zum Nuckeln benutze ich einem Beruhigungssauger. Habe beim Schlafen immer einen Nuckel im Mund. Es beruhigt mich ungemein und ich kann nicht von diesem Ding lassen. Zahnfehlstellungen sind nicht eingetreten, obwohl ich so ca 7-8 Stunden am Tag den Nuckel im Mund habe und das schon seit 40 Jahren.

Anime-fan kommentierte am 15.03.2015

Ich bin mittlerweile 28 Jahre alt und konnte es mir auch nicht abgewöhnen. Meistens lutsche ich, wenn ich im Bett liege.

WillEsNichtMehr kommentierte am 22.06.2015

Was könnt ihr mir empfehlen, um mir das Daumenlutschen abzugewöhnen? Ich bin mittlerweile fast 28 und lutsche immer noch am Daumen. Ich bin unzufrieden damit und würde mir das Daumenlutschen zu gern abgewöhnen, aber ich weiß nicht wie.
Meine Mutter hat schon mehrere Möglichkeiten im Kindesalter versucht, allerdings leider erfolglos.

INgo kommentierte am 23.06.2015

Hallo WillEsNichtMehr,
warum willst du dir das Daumenlutschen abgewöhnen? Auch für Erwachsene ist das Daumenlutschen ein Teil ihrer täglichen Entspannung. Es ist ein Zeichen der Gemütlichkeit und der Geborgenheit. Es macht glücklich und zufrieden. Solange die Hygiene der Hände eingehalten wird und das Daumenlutschen nicht nachweislich für schiefe Zähne sorgt, gibt es eigentlich keinen Grund damit aufzuhören. Natürlich könnte es als Erwachsener peinlich werden, wenn man von Freunden erwischt wird. Aber unter uns: Hat nicht jeder ein kleines Geheimnis? 🙂
Gruß, Ingo

nada kommentierte am 06.10.2015

Ich bin 16 Jahre alt und lutsche immer noch am Daumen. Es beruigt mich. Selbst wenn ich traurig bin, ist es ein kleiner Trost. Doch ich merke wie meine Schneidezähne sich verschieben. Ich würde es mir sehr gerne abgewöhnen, doch es ist wie eine Sucht!
Was kann ich machen?

Avon kommentierte am 05.12.2015

Ich bin 57 Jahre alt und habe mein ganzes Leben mit Schnuller im Mund verbracht. Schlafen ohne Schnuller ist für mich kaum möglich. Nachts ist der Nuckel im Mund. Es beruhigt mich ungemein. Meine Frau hat es auch akzeptiert. Meine Kinder, inzwischen erwachsen, wissen auch davon. Ohne Schnuller geht nichts.

Machsnichtmehr kommentierte am 02.01.2017

Ich habe bis in das Alter von knapp 15 Jahren beim Schlafen am Daumen gelutscht. Die Zähne wurden nicht schief, der Unterkiefer ist jedoch etwas zurückversetzt gewachsen. Wie man aufhört? Man muss einfach den festen Entschluss dazu fassen und am Anfang vllt. mit der Hand unter dem Kissen schlafen. Nach einer Woche ist dann der Spuk auch schon rum. Elterliche Versuche und Tipps von bitteren Einstreichmitteln, wegbinden der Hand etc. haben alle fehlgeschlagen. Bin inzwischen Ü30.

Ego kommentierte am 13.10.2017

Schön hier mal zu lesen, dass man ja nicht ganz alleine ist. Bin männlich und 45 Jahre alt und ich lutsche immer noch am Daumen. Allerdings habe ich Strategien entwickelt, dass es keiner mitbekommt. Es beruhigt und entspannt.

Sandra kommentierte am 19.12.2018

Ich bin 59 und lutsche am Daumen mit einem Taschentuch. Ich komme nicht davon los.

Tina kommentierte am 19.12.2018

Warum soll man etwas abgewöhnen, was beruhigt, solange keine Zahnfehlstellungen etc. entstehen. Ich bin 53 und beruhige und entstresse mich so. Beim Sport, liegen auf der Matte und in der Pause, für ein paar Sekunden oder Minuten. Es ist halt ein natürlicher Reflex und tut mir gut.

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