Das wächst schnell 94

Wie und wann wächst man?

In der 7. Klasse ist es besonders auffällig: Während einige Jungen und Mädchen schon sehr groß und weit entwickelt sind, sind ein paar Klassenkameraden noch richtige Kinder. Es gibt Klassen, in denen der Entwicklungsunterschied besonders groß ist: Zwischen Mädchen, die besonders früh und Jungen, die sehr spät dran sind, kann der Abstand in der Entwicklung bis zu sieben Jahre betragen!

Wie ist das möglich? Der Hypotalamus, eine kleine Drüse im Gehirn, ist für das Wachstum und die Entwicklung verantwortlich. Er setzt Botenstoffe frei, die den großen Wachstumsschub in der Pubertät auslösen. Wann das passiert, ist bei jedem Menschen verschieden.
Die meisten Mädchen sind in ihrer Entwicklung früher dran als die Jungen. Bei ihnen beginnt der Wachstumsschub im Durchschnitt ein bis zwei Jahre eher als bei den Jungen. Mädchen fangen zwischen neuneinhalb und vierzehneinhalb Jahren stark zu wachsen an, Jungen erst zwischen zehneinhalb und sechzehneinhalb Jahren.
In welchem Alter wächst man wie viel? Jeder Mensch wächst in seinem allerersten Lebensjahr am meisten; stolze 25 Zentimeter sind es in den ersten 12 Monaten! In den nächsten Jahren verlangsamt sich das Wachstum deutlich. Vor der Pubertät wächst man nur fünf bis sechs Zentimeter im Jahr. Dann, zu Beginn der Pubertät, kommt der große Wachstumsschub: Mädchen werden innerhalb eines Jahres bis zu achteinhalb, Jungen sogar fast zehn Zentimeter größer.
Der Körper wächst aber nicht gleichmäßig. Bei den Händen und Füßen geht es los. Dass der Wachstumsschub eingesetzt hat, merken die meisten zuerst an ihren Schuhen: Es kann passieren, dass die Sandalen, die man sich für den Sommer gekauft hat, am Ende der Ferien kaum noch passen!
Wenn Füße und Hände deutlich größer sind, werden Arme und Beine länger. Viele fühlen sich in dieser Zeit in ihrem Körper gar nicht wohl – sie haben das Gefühl, dass ihre Arme viel zu lang sind. Und das stimmt auch! Der Rumpf ist, wenn es um das Wachstum geht, später dran. Bei manchen Jungen haben Arme und Beine bereits ihre Erwachsenenlänge erreicht, während der Oberkörper noch schmal und kurz ist. Doch auch das gibt sich mit der Zeit…
Auch das Gesicht verändert sich. Das gilt natürlich besonders für die Jungen Doch es geht nicht nur um den Bartwuchs. Die Stirn wird breiter und höher, die Kieferknochen treten hervor. Das Kinn wird eckiger, die Nase größer. Nicht nur das Körperwachstum ist oft ungleichmäßig. Ähnliches gilt auch für das Gesicht: Bei manchen sind Nase und Kinn bereits sehr ausgeprägt, während der Kopf noch relativ klein ist. Doch auch hier hilft nur Warten.

Wenn die Stirn größer und breiter wird, dann bedeutet das, dass auch der Kopf größer wird. Und in ihm das Gehirn! Die einzelnen Hirnregionen wachsen und reifen jedoch nicht gleichzeitig. Die Entwicklung des Präfrontalhirns, das hinter der Stirn liegt, dauert am längsten. Es wächst bis über das zwanzigste Lebensjahr hinaus. Das Präfrontalhirn ist für spezielle Aufgaben wie z.B. die Planung und Durchführung von Aufgaben und das Abschätzen von Risiken zuständig.
Viele Jugendliche haben das Gefühl, dass sie anders „ticken“ als ihre Eltern. Das stimmt! Wenn es zum Streit kommt, weil man z.B. lieber mit dem Computer spielt als seine Hausaufgaben erledigt, liegt es oft nicht am guten Willen. Es hängt auch mit dem Entwicklungsstand des Präfrontalhirns zusammen: Es ist das Gehirn, das nicht einsehen kann, warum man nicht unvorbereitet eine Mathe-Prüfung schreiben soll!

Wichtig!

Wie groß man wird, hängt vor allem von den Genen ab. Wer große Eltern hat, wird groß. Wer kleine Eltern hat, wird klein. Doch auch hier gilt: Ausnahmen bestätigen die Regel!

Jungen und Mädchen, bei denen z.B. der Vater groß und die Mutter klein ist, können ungefähr abschätzen, wie groß sie werden: die Durchschnittsgröße von Vater und Mutter ermitteln und ein paar Zentimeter dazuzählen. Die Erbanlagen des größeren Elternteils sind, was das Wachstum betrifft, stärker als die des kleineren Elternteils.

Wie groß man als Erwachsener sein wird, kann man nach einer Formel berechnen. Dabei gilt für Mädchen: Addiere die Körpergröße deiner Eltern in Zentimeter. Subtrahiere von der Summe 13 Zentimeter. Teile das Ergebnis durch zwei. Die Zahl, die dabei herauskommt, ist – in Zentimetern – deine Erwachsenen-Körpergröße.
Für die Erwachsenen-Größe von Jungen gilt folgende Rechnung: Addiere die Körpergröße deiner Eltern in Zentimeter. Addiere zu der Summe 13 Zentimeter dazu. Teile das Ergebnis durch zwei.

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Wie viele Wachstumsphasen gibt es?

Das Wachstum der Kinder verläuft nicht gleichförmig, es lässt sich vielmehr im Großen und Ganzen in drei Phasen einteilen:

Unsere 10 wichtigsten Tipps für eine gesunde Kindheit

weiterlesen…

  • Phase I:

    von der Geburt bis zum 3. Lebensjahr; sehr schnelles Wachstum; durchschnittlicher Körperlängenzuwachs: etwa 43 cm; schnellstes Wachstum im Säuglingsalter, dann von Jahr zu Jahr abnehmend.

  • Phase II:

    vom 3. Lebensjahr bis zur Pubertät; langsames Wachstum; durchschnittlicher Körperlängenzuwachs: etwa 5-6 cm pro Jahr.

  • Phase III:

    Pubertät; schnelles Wachstum; durchschnittlicher Körperlängenzuwachs: etwa 7-9 cm pro Jahr; puberaler Wachstumsschub setzt bei Mädchen etwa mit 13 Jahren (wachsen um 17-20 cm) und bei Jungen etwa mit 14 Jahren (wachsen um 20-24 cm) ein.

Mit dem Ende der Pubertät kommt auch das Längenwachstum zum Stillstand. Somit erreichen in der Regel die Jungen im Alter von 14 bis 17, die Mädchen schon mit 13 bis 15 Jahren ihre endgültige Körpergröße.

Autor: Dr. Hubertus Glaser

Kommentare (4) Klein… 4 Donnerstag, den 13. Dezember 2018 um 05:05 Uhr Hidden Ich bin männlich, 164m und 16…ich schätze einfach mal zu klein Wachstumsphasen 3 Mittwoch, den 23. Mai 2018 um 21:49 Uhr DVD Jackpot Hallo,
heißt das, dass meine volle Körpergröße nun vollständig ist, da ich 1,70 groß bin, aber laut Wachstumsformel ca.1,76 werden müsste? Meine Mutter ist 1,71 und mein Vater 1,95! Ich bin weiblich und 15 Jahre alt. 15 Jahre, wichtige Frage 2 Montag, den 06. März 2017 um 15:15 Uhr Marco Hallo,
ich bin 178 cm groß, Anfang 15 Jahre und habe eine sportliche Figur. Meine Eltern sind 193 cm und 164 cm groß. Mein Vater ist zudem erst spät (mit 16) nochmal richtig gewachsen (davor Durchschnitt). Für mich spielt die Größe eine große Rolle (Volleyball) und wollte daher fragen, wie groß ich eurer Einschätzung nach werde. Natürlich kann das nicht 100% stimmen, aber ich würde mich über eine exakte Angabe, wie z.B. 186 cm freuen.
Lg Marco Unser Sohn wächst zu schnell 1 Mittwoch, den 23. November 2016 um 10:47 Uhr Pati M. Unser Sohn ist im August gerade 12 Jahre alt geworden und ist bereits 1,83 m groß, Schuhgröße 46. Er war zwar schon immer überdurchschnittlich groß, aber falls in der Pubertät noch ein ordentlicher Wachstumsschub kommen sollte, wo soll das enden? Mein Mann ist 1,92 und ich 1,75. Der Kinderarzt hat vor 10 Jahren prognostiziert, dass unser Sohn etwa 1,97 m wird. Gibt es Untersuchungen (Knochen?), welche die Endgröße konkretisieren? Und könnte man eventuell etwas unternehmen, wenn eine Riesengröße absehbar ist?

Wachstum

Definition Wachstum

Wachstum Der Mensch wächst etwa bis zu seinem 25. Lebensjahr. Ungefähr 5 Jahre lang hält er dann die bis dahin erreichte Höhe, und anschließend vermindert sich seine Körperlänge wieder ganz langsam, was vor allem darauf zurückzuführen ist, dass das Gewebe der Zwischenwirbelscheiben immer mehr an elastischer Spannung einbüßt und dadurch zwischen den einzelnen Wirbelkörpern weniger Platz benötigt.

Die Körpergröße, die ein Mensch als Erwachsener erreichen wird, ist bis zu einem gewissen Grad schon im Augenblick der Befruchtung festgelegt; d. h., die Anlage für die Körpergröße ist vererbt. Natürlich kommt es entscheidend darauf an, unter welchen Umwelteinflüssen sich diese Anlage im Lauf der ersten 20 Lebensjahre ausprägen kann. Lang dauernde Unterernährung oder unzweckmäßige Ernährung kann dazu führen, dass der heranwachsende Mensch schließlich erheblich kleiner bleibt, als es seiner ererbten Anlage entspricht; ebenso können lang dauernde Krankheiten in den Jugendjahren oder Störungen in der Funktion mancher Hormondrüsen das Wachstum nachteilig beeinflussen.

Besonders bedeutungsvoll ist in dieser Beziehung die Hirnanhangdrüse (Hypophyse), die das so genannte Wachstumshormon produziert. Besteht an diesem Hormon ein Mangel, so bleibt der Betroffene zwerghaft klein (Minderwuchs); arbeitet die Hirnanhangdrüse dagegen während der Entwicklungsjahre zu lebhaft, so entsteht die Erscheinungsform des hypophysären Riesenwuchses (Gigantismus).

Stellt sich die gleiche Hormonstörung erst in späteren Lebensjahren ein, zu einer Zeit also, in der die Wachstumszonen der Knochen bereits geschlossen sind, so kann sie nicht mehr eine Längenzunahme der Knochen auslösen. Dafür nehmen dann die Knochen an ihren „Spitzen“ zu: Es entsteht das Krankheitsbild der Akromegalie, bei dem Finger und Hände, Zehen und Füße, Stirnhöcker, Nase, Lippen und Kinn krankhaft vergrößert bzw. wulstig vergröbert sind. Neben der Hirnanhangdrüse sind auch Schilddrüse, Thymus, Zirbeldrüse und Keimdrüsen (Eierstöcke bzw. Hoden) mit ihren Hormonen an der Ausprägung der endgültigen Körpergröße beteiligt.

Seit es gelungen ist, das Wachstumshormon (STH = somatotropes Hormon; HGH = Human Growth Hormone) synthetisch herzustellen, weiß man, dass es artspezifisch ist, d. h., dass bei Menschen nur das menschliche Wachstumshormon eine Wirkung hat. Tumoren und Schädigungen der Hirnanhangdrüse während der Geburt, durch Sauerstoffmangel und Infektionen können Wachstumsstörungen verursachen, die zu einem proportionierten Zwergwuchs führen. Durch jahrelange Zufuhr von Wachstumshormonen gelingt es jedoch normalerweise, ein zwergwüchsiges Kind auf Normalmaß zu bringen.

Haarwachstum

Wie Haare wachsen

Haare sind Hornfäden. Wie Finger- und Fußnägel, bestehen sie aus Keratin. Der Motor für das Haarwachstum liegt in der Haarzwiebel. Der Kern der Zwiebel ist die Haarpapille – eine regelrechte „Hornfabrik“. Kleinste Blutgefäße versorgen sie mit Nährstoffen, welche die Haare sprießen lassen. Haare wachsen nicht kontinuierlich, sondern in jedem Follikel wechseln sich Phasen von Wachstum, Ruhe und Rückbildung ab.

Diesen Haarzyklus steuern unter anderem Hormone, Wachstumsfaktoren und Gene. Jeder Follikel folgt einem ganz eigenen Haarzyklus, der gegenüber jenen der benachbarten Follikel zeitlich versetzt abläuft. Das eine Haar wächst, das andere ruht, während das nächste sich auf den Ausfall vorbereitet. Dieses asynchrone Haarwachstum sorgt dafür, dass ein Mensch immer genug Haare auf dem Kopf hat – es sei denn, er ist von verstärktem Haarausfall betroffen.

Der Haarzyklus verläuft in drei Phasen, die sich ständig wiederholen:

Wachstum (Anagenphase)

Die Haarwurzel ernährt die Haare und sie wachsen. Etwa 85 bis 90 Prozent der Haare befinden sich in diesem aktiven Zustand, der etwa drei bis sieben Jahre dauert. Wie viele Jahre das Haarwachstum anhält, ist erblich festgelegt.

Übergang (Katagenphase)

In der Haarwurzel finden Umbauvorgänge statt und die Haare werden nicht mehr mit Nährstoffen versorgt. Etwa ein bis drei Prozent der Haare stecken in diesem Stadium, das circa drei Wochen andauert. Die Haarwurzel verhornt nach und nach.

Ruhe und Abstoßung (Telogenphase)

Die Verankerung des Haares wird immer lockerer. Schon leichte mechanische Beanspruchung wie Kämmen, Bürsten, Haarwäsche oder der Schub des nachwachsenden Haares reichen, um das Haar ausfallen zu lassen. Die Phase dauert zwei bis vier Monate, dann ist das Haar von der Wurzel getrennt. In dieser Abstoßungsphase befinden sich 12 bis 15 Prozent der Haare.

Wie lange brauchen Haare zum Wachsen?

Wie schnell das einzelne Haar wächst, ist individuell verschieden. Im Schnitt kann man jedoch von einem Haarwachstum pro Monat ausgehen, das bei etwa zwölf Millimetern (oder 1,2 Zentimetern) liegt. Wenn Sie die Haare lang wachsen lassen möchten, müssen Sie also etwas Geduld aufbringen.

Wie schnell wachsen Haare?

Das ist eine gute und oft gestellte Frage, die sich tendenziell eher Frauen als Männer stellen. Wie schnell unsere Haare wachsen, hängt vom Haartyp, dem Geschlecht, dem Alter, sowie vielen weiteren Einflussfaktoren ab. Unser Haar wächst monatlich im Schnitt um etwa ein bis zwei Zentimeter.

Wie schnell können unsere Haare wachsen?

Wie Haare schneller wachsen, kann man jedoch gar nicht so pauschal beantworten. Unsere Haare durchlaufen den sogenannten Haarzyklus, in dem das Haar eine Wachstums-, Übergangs- und Ausfallphase durchläuft. Bei einem gesunden Menschen befinden sich immer mindestens 80% des Haares in der Wachstumsphase.

Daraus lässt sich ableiten, dass unser Haar im Prinzip unaufhörlich wächst. Auf dem Kopf, aber auch am restlichen Körper. Um eine möglichst glatte Haut zu bekommen, lassen sich manche Frauen sogar einer Haarentfernung unterziehen.

Das durchschnittliche Wachstum der Haare beträgt circa:

  • 12 – 24 cm im Jahr
  • 1 – 2 cm im Monat
  • 2 – 5 mm in der Woche
  • 0,3 – 0,7 mm am Tag

Wie kann ich die Haare schneller wachsen lassen?

Eine gesunde Ernährung ist entscheidend für das Wachstum der Haare. Fisch und Nüsse enthalten beispielsweise die entscheidenden Nährstoffe für schnelles Haarwachstum. Ungesunde Ernährung macht das Haar schwach und hemmt das Haarwachstum.

Gerade längeres Haar wird rasch brüchig und benötigt dringend Wirkstoffe wie Biotin oder Aminosäuren. Du willst Deine Haare wachsen lassen und das so rasch wie möglich? Um das Haarwachstum zu beschleunigen, solltest Du dann auch auf übermäßigen Alkoholkonsum und das Rauchen verzichten. Auch alltäglicher Stress ist ein Faktor.

Versuche den Stress zu umgehen, um das Haarwachstum zu beschleunigen. Mir hilft der Sport als Ausgleich zum Berufs- und Alltagsstress, vielleicht ist es bei Dir eine andere Leidenschaft, die den Stress nehmen kann. Ein gewisses seelisches Gleichgewicht ist entscheidend für Dein Haar.

Haarwachstum durch eine Haarkur beschleunigen

Du solltest Dein Haar einmal im Monat richtig verwöhnen. Es empfiehlt sich eine regelmäßige Haarkur, mit der sich Dein Haar außerdem erholen kann, um wieder kräftiger und glänzender zu werden. Wie schnell Deine Haare wachsen können, wirst Du auch merken, wenn Du die Durchblutung Deiner Kopfhaut zusätzlich anregst.

Wenn Du sowieso ein Verwöhn-Programm für Deine Haare startest, solltest Du nicht auf eine Kopfhautmassage verzichten. Ätherische Öle eignen sich wunderbar dazu und lassen sich ganz einfach einmassieren. Die angeregte Durchblutung der Kopfhaut ist gesund für Dein Haar, da die Haarwurzeln vermehrt mit den Nährstoffen versorgt werden.

Weiterhin solltest Du auf sogenanntes Hitzestyling mit Föhn, Lockenstab oder Glätteisen verzichten, damit Dein Haar nicht brüchig wird. Da die Haarspitzen durch die Hitze austrocken, wird das Haarwachstum gehemmt.

Wichtige Nährstoffe für gesunde Haare

Die Beständigkeit Deiner Haare hängt wie gesagt von einer ausgewogenen, gesunden Ernährung ab. Ein gesundes Haarwachstum benötigt besonders Proteine, Biotin, Vitamin E, Vitamin C, Zink, Eisen und viele weitere Nährstoffe. Da unser Haar zu etwa 15% aus Wasser besteht, ist die Aufnahme von ausreichend Flüssigkeit nicht zu vernachlässigen.

Doch welche Lebensmittel enthalten diese Nährstoffe? Proteine findest Du besonders in Milchprodukten und Fisch, während Biotin in Champignons oder Eiern enthalten ist. Vitamin E kannst Du durch Nüsse aufnehmen und Vitamin C befindet sich in diversen Obstarten. Vollkornprodukte enthalten besonders viel Zink. Eisen ist zu einem großen Anteil in Leber vorhanden. Auch die Aufnahme von Mineralstoffen ist wichtig für die Haare.

Unter Nährstoffe die unser Haar benötigt findest Du weitere Informationen zur ausgewogenen Ernährung. Die genannten Nährstoffe kannst Du natürlich auch in Form von Nahrungsergänzungsmitteln zu Dir nehmen.

Haarwachstum beschleunigen – Der 3-Monats-Plan

Du kannst also einige Tricks anwenden, um das Haarwachstum gezielt anzuregen. Versuche die genannten Tipps in den nächsten drei Monaten anzuwenden. Zunächst solltest Du Deinen Friseur besuchen, da die Haarspitzen geschnitten werden müssen.

Wenn die Haarspitzen beschädigt sind, brechen die Haare nach einer bestimmten Zeit ab, sodass das Ziel die Haare schneller wachsen zu lassen, in Weite ferne rückt. Die Spitzen solltest Du alle 10 Wochen nachschneiden lassen, um den gewünschten Effekt auch weiterhin zu erzielen.

Für gesunde Haare wird Feuchtigkeit (Maske und Conditioner) benötigt und die essentiellen Nährstoffe für gesundes Haarwachstum (u.a. Eisen, Zink, Vitamin E, Vitamin C und Biotin) ebenso. Verzichte in den genannten drei Monaten auf den Alkohol. Sowohl auf den “Genuss” als auch alkoholhaltige Haarpflegeprodukte.

Ich weiß, es fällt schwer, aber Alkohol bewirkt genau das Gegenteil Deines Ziels. Alkohol entzieht dem Haar die Feuchtigkeit und trocknet es aus. Die Gefahr besteht übrigens auch bei übermäßigem Glätten und Föhnen der Haare. Versuche also Dein Haar so wenig wie nur möglich, der Hitze auszusetzen.

Körperwachstum

Welche Veränderungen während der Pubertät sind bei Jungen und Mädchen gleich?

Während der Pubertät kommt es zu wichtigen Veränderungen in allen Teilen deines Körpers. In diesem Kapitel wirst du etwas über Größenwachstum, Gewicht, Muskeln und ein paar andere Veränderungen lernen, die damit etwas zu tun haben.

Körpergröße

Die Körpergröße sagt aus, wie groß du bist. Verschiedene Faktoren beeinflussen, wie groß du als Erwachsener sein wirst. Männer werden im Durchschnitt etwas größer als Frauen. Dabei spielen die Ernährung und der allgemeine Gesundheitszustand eine Rolle. Der wohl wichtigste Faktor ist, dass du eine gewisse Größenveranlagung von deinen biologischen Eltern erbst. Gene bestimmen die Vererbung, was bedeutet, dass bereits bei deiner Geburt mehr oder weniger feststeht, wie groß du wirst. An deiner Größe kannst du nicht viel verändern, außer, dass du einsiehst, dass es ganz normal ist, größer oder kleiner als andere zu sein.

Vertiefung

Wusstest du schon?
Bereits im Alter von 10 Jahren erreichen Jungen 78 %, Mädchen 84 % ihrer endgültigen Körpergröße.

Sowohl Jungen als auch Mädchen erleben während der Adoleszenz einen Wachstumsschub. Zu diesem Wachstum kommt es, weil das Knochenskelett schneller als manch anderer Teil des Körpers wächst. Dabei wachsen verschiedene Teile des Skeletts wiederum mit unterschiedlicher Geschwindigkeit. Infolgedessen haben Kinder und Erwachsene nicht nur verschiedene Größen, sondern es haben auch deren Körperteile verschiedene Proportionen. Hierzu ein Beispiel: Der Kopf ist der erste Teil des Knochenskeletts, der seine Endgröße erreicht. Dies führt dazu, dass Kinder im Vergleich zu ihrer Körpergröße (proportional) größere Köpfe haben als Erwachsene. Die Hände und Füße sind die nächsten Teile des Körpers, die schnell wachsen und sich beispielsweise schneller als die Arme und Beine entwickeln. Der Rumpf ist der letzte Teil, der zu wachsen beginnt. Während dein Rumpf also noch in einer für Kinder üblichen Größe ist, kann es sein, dass deine Arme und Beine bereits weiter entwickelt sind. Wenn du also manchmal das Gefühl hast, dass dein Körper nicht ganz zusammenpasst, könnte dies der Grund dafür sein!

Gewicht

Sowohl Jungen als auch Mädchen erleben während der Adoleszenz bei der Gewichtszunahme einen Schub. Faktisch ist es so, dass sich während der Pubertät mehr Wachstum ereignet, das nicht das Skelett betrifft. Dieses Wachstum besteht hauptsächlich in einer Zunahme von Muskelgewebe und Fett. Während Jungen breitere Schultern als Mädchen entwickeln, entwickeln Mädchen breitere Hüften (Knochenwachstum) als Jungen. Zwar entwickeln sowohl Jungen als auch Mädchen stärkere Muskeln, allerdings ist die Muskelentwicklung bei Jungen ausgeprägter als bei Mädchen. Auch legen beide an Körperfett zu, wenngleich dies bei Mädchen durchschnittlich ausgeprägter ist. Dieses Fett wird größtenteils unter der Haut, insbesondere am Po, den Hüften, den Brüsten und an der Rückseite der Arme eingelagert (vergleiche Abbildung 7.5). Diese Verteilung verleiht den Mädchen über die Pubertät hinaus rundlichere Formen und den Jungen kantigere. Dies führt auch dazu, dass man bei Jungen die Muskeln besser sehen kann.

Abbildung 7.2
Mädchen speichern Energie in Form von Körperfett in Hüften, Brüsten und Armen.

Durchschnittlich verfügen Frauen wegen der Reproduktionsfunktion über eine größere Menge an Körperfett als Männer. Um für neun Monate schwanger sein zu können und ihren Nachwuchs zu stillen, benötigen Frauen eine zusätzliche Energiequelle – für den Fall, dass die Nahrung knapp ist. Hierfür speichert der Körper einen zusätzlichen Vorrat in Form von Körperfett.
Das Gewicht variiert stärker als die Größe. Teilweise wird das Gewicht zwar durch die Vererbung bestimmt, es hängt aber größtenteils davon ab, wie viel du isst und wie viel du dich bewegst oder trainierst.
Während du älter wirst, benötigt dein Körper mehr Kalorien (Einheiten, mit denen der Energiegehalt der Nahrung gemessen wird). Gleichzeitig sinkt aber die Menge, die du an Kalorien pro Kilo Körpergewicht brauchst. Ein Säugling braucht beispielsweise ca. 100 Kalorien pro Kilo Körpergewicht. Jugendliche im Alter von 13 bis 15 Jahren brauchen ungefähr 60 Kalorien pro Kilo Körpergewicht. Erwachsene hingegen brauchen nur noch 40 Kalorien pro Kilo Körpergewicht.

Muskeln

Sowohl Jungen als auch Mädchen legen während der Pubertät vergleichsweise stark an Muskelmasse und Muskelkraft zu. Vor der Pubertät gibt es zwischen Jungen und Mädchen wenig Unterschiede zwischen der Kraft und der körperlichen Leistungsfähigkeit. Während der Pubertät hingegen nimmt die Anzahl an Muskelzellen bei Jungen um das 14-fache, bei Mädchen nur um das Zehnfache zu. So entwickeln Jungen durchschnittlich größere Herzen, Lungen und eine größere Anzahl an roten Blutkörperchen. Obwohl Jungen und Mädchen während der Pubertät stärker werden, sind es diese allgemeinen und realen Unterschiede, die Männern einen physiologischen Vorteil hinsichtlich ihrer Kraft und Belastbarkeit für körperliche Beanspruchung verleihen.

Vertiefung

Wusstest du schon?
Olympische Rekorde sind nur ein Maß für körperliche Fitness und Leistungsfähigkeit. Die Lebensdauer ist ein weiteres Maß für Fitness. Durchschnittlich leben Frauen sechs Jahre länger als Männer.

Ein Muskel, der während der Pubertät besonders stark wächst, ist das Herz. Ein großes und gesundes Herz kann das Blut schneller durch den gesamten Körper pumpen als ein schwaches. Da das Blut den Sauerstoff transportiert, den alle Körperteile, einschließlich der Muskeln, benötigen, kannst du effektiver trainieren, während dein Herz wächst. Darüber hinaus wird deine Lunge (ein Organ, kein Muskel) während der Pubertät größer und effizienter, was dazu führt, dass du größere Mengen Luft einatmen kannst. Herz und Lunge arbeiten zusammen, nehmen Sauerstoff auf und transportieren ihn in jede Zelle deines Körpers. Das ermöglicht es dir, nach der Pubertät härter und länger zu trainieren und dich von den Folgen des Trainings schneller zu erholen. Sportarten, die große Ausdauer erfordern, wie zum Beispiel Geländelauf, sollte man generell erst nach der Pubertät anfangen.

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