Das richtige fahrrad finden

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Fahrrad Kaufen – Es soll ein neues Fahrrad her und die Frage, welches Fahrrad passt zu mir, steht im Raum. Wir stellen verschiedene Modelle und deren Einsatzgebiet vor. Nicht jedes Fahrrad ist gleichermaßen gut für seinen Fahrer geeignet. Wer lange Spaß am neuen Velo haben möchte, sollte das richtige Modell wählen.

Mit dem Cityrad durch die Stadt

Das Cityrad ist der perfekte Begleiter in der Stadt. Wer täglich mit dem Rad in der Stadt unterwegs ist, das Fahrradfahren nicht als Sport betreibt und seine Strecken kennt, der ist mit dem voll ausgestattetem Cityrad gut beraten. Diese Modelle sind zugelassen für den Straßenverkehr und erfüllen allen Kriterien eines verkehrssicherem Fahrrads. Die Lichtanlage wird idealerweise mit einem Nabendynamo versorgt. Durch den Gepäckträger können Fahrradtaschen oder Fahrradkörbe montiert werden, optimal für Einkäufe oder Besorgungen.

Oftmals haben Cityräder einen tiefen Einstieg und einen Tiefdurchsteiger-Rahmen, diese ermöglichen ein einfaches Auf- und Absteigen vom Fahrrad. Optimal auch für Radler mit fortgeschrittenem Alter. Ein Cityrad ist im Regelfall voll ausgestattet und bedarf keiner weiteren Zubehörteile.

Das Trekkingrad für den Freizeitfahrer

Längere Fahrradtouren, solides Fahren und durchaus auch für Feld- und Waldwege geeignet, kommt das Trekkingrad um die Ecke. Die Rahmenstabilität erhält das Trekkingrad durch eine Querstange. Sowohl Männer- als auch Frauenmodelle zeichnen sich durch einen Diamantrahmen oder Trapezrahmen aus. Auch dieser Fahrradtyp verfügt über eine Vollausstattung. Durch die Stabilität des Rahmens sind auch schwerere Fahrradtaschen kein Problem.

Die meisten Trekkingräder haben eine Kettenschaltung und verfügen über 21-30 Gänge. Beim Trekkingrad kann auch eine gefederte Vordergabel zum Einsatz kommen. Je nach Modell und Hersteller kann diese per Remote-Control vom Lenker aus blockiert werden. Fährt man auf Asphalt und möchte man die ganze Kraft auf die Straße bringen, kann man die Federgabel feststellen. Der Weg zur Arbeit oder die Fahrradtour am Wochenende sind mit diesem Modell gar kein Problem.

Mit dem Mountainbike über Stock und Stein

Wald, Wiesen, Berge und unwegsames Gelände. Wer dabei funkelnde Augen bekommt, der ist mit einem Mountainbike gut beraten. Die hohe Rahmenstabilität sorgt für ein stabiles Fahrgefühl. Anders als beim Cityrad oder Trekkingrad kommt das MTB meist ohne eine Beleuchtung und einem Gepäckträger zu einem nach Hause. Hier steht der Sport im Fokus. Spritzwasser, Dreck und Steine werden von den Reifen an den Rahmen und auf den Fahrer geschleudert. Bei nassem Wetter kommt man nicht sauber im Büro an. Wer mit dem Mountainbike im Alltag unterwegs sein möchte, sollte eine Fahrradbeleuchtung und Fahrradschutzbleche nachrüsten.

MTB haben in der Regel eine Kettenschaltung. Die kleinen Gänge sind so übersetzt, dass man damit auch problemlos längere und steilere Steigungen meistern kann. Die Fahrradreifen sind breit und haben ein grobes Profil, beim Fahren auf Asphalt wird dies deutlich hörbar. Das grobe Profil sorgt für ausreichen Grip auf lockerem Boden und verträgt durchaus matschigen Untergrund.

Bei den Moutainbikes sollte man jedoch auch auf das entsprechende Einsatzgebiet achten. Eine Federgabel ist beim MTB ein Muss. Wer sich für ein Fully entscheidet, der bekommt neben der Federgabel auch noch eine Federung zwischen Rahmen und Hinterradaufhängung. Scheibenbremsen sorgen für die nötige Bremskraft, je größer der Durchmesser umso weniger Kraft wird benötigt.

Das Crossbike

Das Crossbike stellt oft eine Modellvariante zwischen dem Trekkingrad und dem Mountainbike dar. Das Crossrad ist sowohl für leichteres Gelände geeignet, als auch für den Einsatz in der Stadt. Sportliches Fahren ist mit dem Crossbike gar kein Problem. Die Reifen sind schmaler als beim Trekkingrad und kommt meistens ohne Gepäckträger oder einer Lichtanlage geliefert. Hier steht ein niedriges Eigengewicht im Fokus.

Die Sitzhaltung ist eher sportlich. Der Fahrer lehnt dabei etwas nach vorne und stützt sich mit den Händen am Lenker. Das Crossbike ist eine gute Modellvariante für alle, die gerne auch mal sportlicher Fahren und nicht nur zur Arbeit oder zum Einkaufen unterwegs sind.

Mit dem Rennrad auf Hochtouren

Das Rennrad ist, wie der Name schon vermuten lässt, für schnelles Fahrradfahren gedacht. Ein fast reines Sportgerät, dass durch sein geringes Gewicht und seine Bauart hohe Geschwindigkeiten zulässt und für den sportbegeisterten Velofahrer eine Option sein kann. Die Körperhaltung ist weit nach vorne gebeugt.

Eine Lichtanlage wird am Rennrad, je nach Gewicht, nicht benötigt. Diese würde auch nur unnötig Ballast an das Fahrrad bringen.

Die Reifen sind sehr dünn, unwegsames Gelände sollte man mit normalen Rennradreifen meiden, lediglich beim Cyclocross werden meist etwas breitere Fahrradreifen mit Profil eingesetzt. Das Rennrad sollte auf Asphalt gefahren werden. Durch den hohen Reifendruck und in der Kombination der dünnen Reifen, werden Unebenheiten fast 1 zu 1 an den Fahrer übertragen.

Wer sich ein neues Fahrrad kaufen möchte, sollte bedenken, ein Rennrad ist ein Sportgerät.

Verschiedene Preisklassen und ihre Berechtigung – Fahrrad kaufen

Preislich kann man Fahrräder grob kategorisieren. Ziehen wir die erste Grenze bei ca. 400 Euro, dann bekommt man hierfür Fahrräder die funktionieren, jedoch oftmals günstige Anbauteile haben. Der Fahrkomfort ist ein anderer, als bei höher preisigen Modellen. Wer wenig Kapital zur Verfügung hat, kann sich durchaus ein Rad für unter 400 Euro kaufen, sollte aber nicht mit zu hohen Erwartungen an das Produkt herangehen.

Fahrräder zwischen 500-700 Euro

Die zweite Grenze ziehen wir bei 500-700 Euro. In diesem Bereich bekommt man durchaus vernünftige Fahrräder die einen gut durch den Alltag bringen. Die verbauten Teile sind meist etwas besser als bei den günstigen Rädern und sind besser verarbeitet. Der „normale“ Alltagsradler kommt mit einem 700 Euro City-Fahrrad oder Trekkingrad gut zurecht. Bei den Rennrädern steigt man hier im unteren Qualitätsbereich ein.

Fahrräder zwischen 700-1000 Euro

Die nächste Grenze ziehen wir bei 700-1000 Euro. Wer so viel Geld in die Hand nimmt, bekommt ein gutes bist sehr gutes Fahrrad. Der Qualitätsunterschied zu den 400 Euro Modellen ist klar zu merken. Die Schaltungen sind oft präziser, die Bremsen besser und das Fahrgefühl komfortabler. Der Grund dafür sind die besseren Komponenten. Kugellager in den Achsen und in der Kurbel sind hochwertiger. Griffe, Sattel und Pedalen haben oft eine bessere Qualität.

Fahrräder für mehr als 1000 Euro

Fahrräder für über 1000 Euro sollten keine Wünsche mehr offen lassen. Hier reden wir natürlich nicht von E-Bikes, sondern vorn „normalen“ Fahrrädern ohne Tretunterstützung. Ab 1000 Euro wird schnell klar, hochwertige Komponenten ergeben ein sehr gutes Fahrgefühl. Egal ob Schaltung, Bremsen, Federgabel oder Lager, die Kombination ergibt ein gutes Fahrgefühl. Im Rennradbereich befinden wir uns dennoch im unteren Segment. Trekkingräder, Cityräder oder Mountainbikes bieten ab 1000 Euro bereits sehr gute Möglicheiten.

Der Preis bestimmt neben den Komponenten auch das Material. Stahlrahmen, Aluminium oder sogar Carbon werden angeboten. Carbonräder liegen jedoch im hohen Preissegment. Selten findet man solche Modelle für unter 1500-1800 Euro.

Beim Fahrrad kaufen die Rahmenhöhe beachten

Egal welches Fahrrad man sich zulegt, es sollte zu einem passen. Ein Maßstab ist z.B. die Rahmenhöhe. Egal wie gut die Komponenten sind, hat das Rad die falsche Größe, hat man nicht das positive Gefühl wie mit einem passenden Rahmen. Vor dem Kauf sollte die individuelle, richtige Rahmenhöhe ermittelt werden. Das kann ganz einfach selbst gemacht werden.

Darf es ein E-Bike sein?

E-Bikes unterliegen im Moment einem Imagewandel. Was früher noch für ältere Menschen mit wenig Kraft gedacht war, findet seit geraumer Zeit immer mehr Einzug in normale Haushalte. Längst ist das Image ein neues. E-Bikes werden immer mehr auch von jüngeren Menschen gefahren. Gerade in Städten, als Autoersatz oder im Sportbereich bei Mountainbikes sind die Räder mit Tretunterstützung sehr beliebt.

Wer längere Strecken zurücklegen und dabei nicht verschwitzt oder völlig k.o. ankommen möchte, der sollte über die Anschaffung eines Pedelecs nachdenken. Preislich liegen gute E-Bikes bereits bei ca. 2200-3500 Euro. Je nach Hersteller und Modell bekommt hier einiges für sein Geld geboten. Grundsätzlich wird beim Pedelec zwischen zwei verschiedenen Antriebsarten unterschieden, dem Mittelmotor und dem Nabenmotor (Vorder- oder Hinterachse).

Der Mittelmotor ist aktuellen weit verbreitet und hat sich durch den besseren Schwerpunkt etabliert. Ein E-Bike sollte immer voll ausgestattet sein. Lichtanlage, verkehrssicher und vor allem gute Bremsen. Das höhere Eigengewicht und die höheren Geschwindigkeiten sollten von allen Anbauteilen und Komponenten gleichermaßen bewältigt werden. Wer nicht bereit ist die große Summe auf einmal auszugeben, für den ist das Thema E-Bike finanzieren eine interessante Option.

Welches Fahrrad passt zu mir – Kurzfassung

  • Cityrad – Einsatz in der Stadt und in der Ebene für den täglichen Einsatz
  • Trekkingrad – Für längere Touren und dem Einsatz im Alltag
  • Crossbike – Sportliches Fahren, auch im leichten Gelände und für den Einsatz in der Stadt
  • Mountainbike – Einsatz im Gelände, sportliches Fahren. Einsatz in der Stadt je nach Vorliebe
  • Rennrad – Sportgerät für guten Untergrund mit wenigen Unebenheiten
  • Cycloscross – Spagat zwischen Crossbike und Rennrad
  • E-Bikes – Für alle, die entspannt Pedalieren möchten und auch gerne mal längere Fahrradtouren machen

Egal für welches Fahrrad man sich entscheidet, damit man lange etwas von seiner Investition hat, sollte das Rad vernünftig gepflegt werden. Über einen ausreichenden Diebstahlschutz sollte man nicht extra reden. Ein sicheres Fahrradschloss ist für jeden Fahrradbesitzer ein Muss. Da nicht jeder eine Fahrradversicherung hat, sollte es Dieben möglichst schwer gemacht werden. Wer sein Fahrrad auch mal mit in den Urlaub nehmen möchte, der sollte sich noch einen Fahrradträger zulegen. Am Ende ist wichtig, dass man Spaß am Radfahren hat. Dies kommt meist nur, wenn beim Fahrrad kaufen auf Qualität gesetzt wird. Mehr zum Thema auch bei Holger Koch. Wer für den Nachwuchs ein Fahrrad sucht, guckt sich unseren Beitrag zum Thema Kinderfahrrad an.

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Tipps für den Fahrradkauf
So finden Sie das richtige Fahrrad-Modell

Welcher Fahrrad-Typ sind Sie? Ein Fahrrad kann so viel mehr sein als ein alter Drahtesel, der mit Plattfuß im Keller steht: ihr ständiger Begleiter, tägliches Transportmittel oder Sportgerät. Denn jedes Fahrrad-Modell bietet andere Vorzüge. Egal, ob Sie in Zukunft mit dem Citybike durch die Stadt tingeln, mit dem Rennrad die Straßen unsicher machen, mit dem Mountainbike über Berge heizen oder einfach nur gemütlich per E-Bike unterwegs sein wollen: Wir verraten, worauf Sie bei diesen 4 Fahrrad-Typen achten sollten, wenn Sie ein neues Fahrrad kaufen.

  • Rennrad: Leicht & schnell
  • Citybike: Komfortabel & vielfältig
  • Mountainbike: Dynamisch & belastbar
  • E-Bike: Praktisch & entspannt

Das Rennrad für Sportskanonen

Ein Rennrad ist in erster Linie ein Sportgerät und damit der beste Fahrrad-Typ für alle, die ordentlich Kilometer machen und dabei auch ins Schwitzen kommen wollen.

PR Cube Axial WLS GTC von Cube, um 1500 Euro

Das Rennrad im Schnellcheck:

Die meisten Sportler setzen beim Rahmenmaterial auf Carbon. „Das lässt sich so konstruieren, dass es den Belastungen beim Fahren entspricht“, sagt Bike-Experte David Koßmann. Außerdem empfiehlt er die für Rennräder immer beliebteren Scheibenbremsen: „Die verzögern besser und ermöglichen auch am Rennrad etwas breitere Reifen. Damit haben Sie abseits der Straßen Sicherheit und rollen unter Umständen sogar leichter.“ Mit der Faust­formel Schrittlänge × 0,66 lässt sich ein ungefährer Richtwert für die optimale Rahmenhöhe berechnen. Gemessen wird ohne Schuhe vom Boden bis in den Schritt. Wer ein Rennrad gebraucht kauft, sollte vorher bei der Polizei anhand der Rahmennummer prüfen lassen, ob es gestohlen wurde.

7 Fahrrad-Probleme clever gelöst

Das Citybike für Großstadt-Radler

Vom gemütlichen Hollandrad bis zum stylishen Fixie – diese Fahrrad-Art bietet eine bunte Vielfalt an Rädern, die Sie im Alltag auf coole Weise von A nach B bringen.

PR Koga F3 3.0 R LADY von KOGA, um 1100 Euro

Das Citybike im Schnellcheck:

Egal, wofür Sie sich entscheiden: Wichtig ist, dass das Rad ergonomisch zu Ihnen passt und Sie sich im Sattel wohlfühlen. „Wenn Sie neben dem Rad stehen, sollte der Sattel etwas höher sein als Ihre Hüftknochen. Sitzen Sie im Sattel und haben die Fersen auf den Pedalen, darf das Knie nicht ganz durchgedrückt sein, sonst stimmt die Sattelhöhe nicht“, sagt der Fahrradexperte. Und drückt der Sattel, vergeht der Spaß am Radfahren schnell. Auch bei der Sattelbreite sollten Sie wählerisch sein: Sie muss mindestens dem Abstand Ihrer Sitzhöcker entsprechen. Grundsätzlich gilt: Je aufrechter die Sitzposition, desto breiter muss der Sattel sein, damit beide Sitzknochen vollständig auf dem Sattel aufliegen können.

Radfahren mit Rock? Kein Problem!

Das Mountainbike für Offroad-Fans

Sie geraten gern mal auf Abwege? Dann ist ein Mountainbike genau das Richtige für Sie. Denn so eine Downhill-Tour im Gelände sorgt für einen ordentlichen Adrenalinkick.

PR Canyon SPECTRAL AL 6.0 WMN von CANYON, um 2400 Euro

Das Mountainbike im Schnellcheck:

Die wichtigste Entscheidung: Hardtail oder Fully.“Für anspruchsvolle Strecken bieten sich die vorn und hinten gefederten Fully-Modelle an“, sagt Koßmann. Die sind meist aber etwas teurer (ab 1500 Euro) als Hardtails (ab 1000 Euro), die nur vorn gefedert sind. Je kürzer der Federweg, desto steifer ist die Feder. 120 bis 150 Millimeter sind da meist völlig ausreichend. Bikes mit Luftfederelementen lassen sich gut an Ihr Körpergewicht anpassen. Der neueste Trend: verstellbare Sattelstützen. Damit lässt sich der Sattel per Knopfdruck absenken. „So sind Sie auch im Gelände agiler.“ Um ein Gefühl für das Rad zu bekommen, machen Sie vor dem Kauf unbedingt eine Probefahrt: „Wenn möglich, im Gelände“, empfiehlt der Bike-Experte.

Mountainbike fahren für Einsteiger

Das E-Bike für lange Strecken und schweres Gepäck

Sie transportieren schweres Gepäck und wollen nicht verschwitzt im Büro ankommen? Ein E-Bike gibt Ihnen den nötigen Rückenwind – aus der Steckdose.

PR Flyer C-SERIE von FLYER, um 2800 Euro

Das E-Bike im Schnellcheck:

Achten Sie auf Position und Leistung des schweren Nabenmotors: „Der Antrieb am Vorderrad ist nicht optimal für die Fahrdynamik“, sagt der Bike-Experte. Besser: am Hinterrad, wo auch Ihre Pedalkraft wirkt, oder als zentrales Gewicht in der Mitte. Denn ein E-Bike wiegt mindestens 20 Kilo. Wer schnell unterwegs ist, braucht auch kräftige Bremsen: Hydraulische Felgenbremsen sind zuverlässig und pflegeleicht, teurere Scheibenbremsen haben Vorteile bei Nässe. Wie weit Sie mit einer Akku-Ladung kommen, hängt von mehreren Faktoren ab. Ohne Gepäck und auf flacher Ebene hält ein Akku rund 90 Kilometer durch. Hier lohnt es sich, auf Markenanbieter zu setzen. „Ein guter Akku kostet zwischen 500 und 800 Euro“, so Koßmann.

Fahrrad-Modelle sind vielfältig. Wer unsere Tipps beim Fahrradkauf beachtet, findet im Fachgeschäft sicher das passende Fahrrad-Modell für die eigenen Bike-Bedürfnisse. Eine Probefahrt kann im Zweifel nie schaden.

Anna Ullrich 13.06.2017

Ein Fahrrad kaufen: Wertvolle Tipps zum Fahrradkauf

Es erfordert Vorbereitung, Räder zu kaufen

Zunächst spielt es keine Rolle, ob Sie ein Erwachsenenrad oder ein verkehrssicheres Kinderfahrrad kaufen wollen. In jedem Fall müssen Sie sich vor der eigentlichen Fahrradsuche vorbereiten. Das bedeutet, dass Sie sich über einige Punkte selbst im Klaren sein müssen.

Ohne Vorbereitung kann es schnell zur Unsicherheit im Fahrraddschungel kommen. So gibt es unter anderem Mountainbikes, City-Räder, Trekking-Räder und Rennräder. Interessierte sollten sich folglich darüber im Klaren sein, was ihr Wunschrad können müssen und auf welchen Untergründen sie wie damit fahren wollen. So garantieren sie, dass ein Bike nach dem Kauf besonders gut für ihre Anforderungen geeignet ist.

Auch sollten sich Käufer in spe über ihr Budget im Klaren sein. Es ist bedeutsam, ob Sie 500 € oder 1500 € ausgeben können und wollen. Wer ein Fahrrad kaufen möchte, merkt nämlich schnell, dass es ähnlich wie beim Autokauf nach oben hin keine Preisgrenze gibt. Darüber hinaus ist zu beachten:

  • Je nach Fahrrad und Einsatzgebiet sollten auch 25 € bis 100 € für Zubehör einberechnet werden. Dazu zählen stabile Schlösser und nach Wunsch auch Fahrradhelme.
  • Auch für Laien kann es hilfreich sein, sich im Vorhinein etwas Technik-Wissen anzueignen. Gute Händler erklären zwar die wichtigsten Dinge, aber komplexe Themen können selbst dann noch verwirrend wirken.
  • Gute Grundkenntnisse helfen besonders dann, wenn ein E-Bike bzw. ein Pedelec gekauft werden soll. So wissen Interessierte beispielsweise rechtzeitig, ob sie einen Mittel-, Front- oder Heckmotor am Rad haben möchten.

Wo sollte ich mein Fahrrad kaufen?

Beabsichtigen Sie ein Damenrad zu kaufen, lohnt sich der Besuch im Fachgeschäft.

Wollen Sie ein Bike kaufen und haben sich im Vorhinein genug Gedanken zu den Details gemacht, steht die Aufgabe an, das richtige Geschäft bzw. den passenden Online-Shop zu finden. Wer im Internet nach Bikes sucht, nimmt in jedem Fall einen Nachteil in Kauf: Er verzichtet auf die kompetente Beratung des Händlers. Der E-Mail-Support des jeweiligen Shops bietet nur selten gleichwertige Hilfe an.

Qualitätsware in Kombination mit einer umfassenden Beratung finden Sie grundsätzlich nur im Fachgeschäft. So ist zu erwarten, dass ein klassischer Fahrradladen vor und nach dem Kauf kompetent berät und einen umfangreichen Service bietet.

Diese Leistungen können sich eventuell etwas im Preis niederschlagen, sind dann aber auch oft berechtigt.

Eine besonders vielfältige Auswahl und vergleichsweise günstige Preise bieten Fahrrad-Großmärkte. Wollen Sie beispielsweise ein neues Fahrrad kaufen, das für Damen geeignet ist, sind die Chancen groß, dass Sie dort fündig werden. Der Nachteil bei solchen Märkten ist jedoch oft, dass sie in Gewerbegebieten liegen und ohne ein Auto nur schwer zu erreichen sind. Das erschwer auch eventuelle spätere Reparaturen.

Entsprechend sollten die eigenen Prioritäten bedacht werden. Ein kleineres Fahrradfachgeschäft in der Nähe bietet wahrscheinlich oft eine persönlichere Beratung und komfortableren Reparaturservice. Es kann jedoch sein, dass die Öffnungszeiten kleinere Zeitfenster bieten und die etwas kleinere Radauswahl etwas teurer ausfällt.

Eine weitere Möglichkeit des Fahrrad-Erwerbs liegt im Versandhandel, der beispielsweise über Katalogbestellungen abläuft. Große Anbieter stellen nicht selten eine telefonische Beratung bereit, die ihren Kunden viele Informationen bietet. Aber im Kontrast zum Kauf im Fahrradfachgeschäft ermöglicht der Erwerb in diesem Bereich natürlich nicht das Ausprobieren mehrerer Fahrräder.

Nicht zuletzt bieten auch Discounter und Supermärkte immer wieder die Möglichkeit, ein Velo günstig zu kaufen. Fehlt Ihnen das Geld für ein Markenrad, können Sie bei entsprechenden Märkten durchaus Bikes für etwa 200 € erhalten. Dazu gibt es nicht selten noch eine zweijährige Garantie. Im Internet kaufen: Ein Fahrrad können Sie auch online bestellen.

Ein Gebrauchtkauf ist oft nicht empfehlenswert

Anders als bei Autos ist ein Gebrauchtkauf bei Fahrrädern nur selten lohnenswert. Auch im Gebrauchtzustand wird ein Fahrrad nicht selten zu eher hohen Preisen gehandelt. Dazu kommt, dass diese oft reparaturbedürftig sind, obwohl sich die zusätzlichen Investitionen oft nicht mehr lohnen.

Es gibt jedoch Ausnahmen, vor allem wenn es um junge und eher teure Räder geht: Es kann durchaus sinnvoll sein, ein gebrauchtes Fahrrad zu kaufen, dass beispielsweise ein Radsportler nach der Saison abstößt.

Zweit- und Dritträder, die kaum gebraucht wurden, finden nicht selten den Weg auf Plattformen wie eBay.

Die Qualität der Einzelteile

Entscheiden Sie sich dazu, ein Fahrrad zu kaufen, neu oder gebraucht, sollten Sie grundsätzlich auf die Qualität bestimmter Einzelteile achten. Zu diesen gehören unter anderem:

  • Die Schaltung: Beim Fahrradkauf kommen Verbraucher schnell mit verschiedenen Schalttypen in Kontakt. Besonders verbreitet sind Naben- und Kettenschaltung. Letztere benötigt mehr Pflege, besitzt dafür aber oft weniger Gewicht.
  • Die Bremsen: Auch Bremstypen treten in unterschiedlichen Variationen auf. Felgen- und Nabenbremsen sind besonders beliebt. Dazu kommt, dass die Rücktrittbremse in Deutschland teilweise sehr beliebt ist. Felgenbremsen sind leicht und verlässlich, verlieren jedoch bei Nässe etwas an Wirkung. Nabenbremsen brauchen weniger Handkraft für eine ebenso starke Bremskraft, verschleißen jedoch oft schneller.

Wollen Sie ein Fahrrad kaufen, das Herren und Damen nutzen sollen, sollte das Rad auch einen gewissen Komfort bieten. Nach dem Fahren sollen schließlich Schmerzen am Gesäß, an den Schultern oder im Rücken vermieden werden. Sättel und Lenkergriffe sollten entsprechend ergonomisch passen. Ein praktischer Fahrradtest zeigt Ihnen, ob das Zweirad zu Ihnen passt.

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Der Kinderfahrrad-Ratgeber

Der Kauf eines Kinderfahrrades wirft viele Fragen auf. Das Fahrrad muss nicht nur passen, sicher und robust sein – es soll Ihrem Kind auch lange Spaß bereiten. Mit unserem Kinderfahrrad Ratgeber möchten wir Ihnen Informationen, Tipps und Empfehlungen an die Hand geben, die Sie unterstützen werden, die für Sie und Ihr Kind richtige Wahl und Kaufentscheidung zu treffen.
Und auch nach dem Kauf helfen wir Ihnen weiter: Unser Ratgeber zeigt Ihnen die richtigen Einstellungen und begleitet Sie und Ihr Kind bei den ersten Metern auf dem neuen Kinderfahrrad.

Kinderfahrräder – Schritt für Schritt erklärt!

Ganz gleich, ob Sie sich mit der Anschaffung eines Spielfahrrades oder eines Kinderstraßenrades beschäftigen, es gibt diese Kinderfahrräder in zahlreichen Ausführungen und Qualitäten und mit teilweise sehr unterschiedlichen Eigenschaften. Nur wenige dieser Kinderfahrräder sind wirklich zu empfehlen, sind kindgerecht ausgestattet oder entsprechen den individuellen Fähigkeiten und Ansprüchen Ihres Kindes. Um sich einen ersten Angebotsüberblick zu verschaffen, besuchen Sie ruhig einmal unsere Übersicht empfehlenswerter Kinderfahrräder. Nehmen Sie sich aber bitte auch ausreichend Zeit für unseren Ratgeber und beherzigen Sie die Tipps bei der Wahl eines geeigneten Fahrrades für Ihr Kind. Am besten ist es, wenn Sie die Produktinformationen und die Empfehlungen des Ratgebers immer wieder kritisch vergleichen.

Sie können in unserem Ratgeber über die Navigation oben rechts direkt in die, für Sie interessanten Themen springen. Damit Sie schnell das finden, was Sie suchen, haben wir zudem zu den häufigsten Fragen und Stichworten rund ums Kinderfahrrad entsprechende Verweise im Text gesetzt.
Nachfolgend geben wir Ihnen einen Kurzüberblick zu den Themen in unserem Kinderfahrrad-Ratgeber. Wir wünschen Ihnen viel Spaß und Erfolg beim Durcharbeiten!

Die richtige Größe: Welches Kinderfahrrad passt zu meinem Kind?

Wichtigste Voraussetzung für ein sicheres und unbeschwertes (erstes) Fahrraderlebnis ist die passende Größe des Kinderfahrrades. Treffen Sie die richtige Auswahl und lernen selbst zu messen.

  • Größe und Alter für das erste Kinderfahrrad (mit Maßtabelle)

Hilfestellungen beim Fahrradfahren lernen

Wenn Ihr Kind das Fahrradfahren noch lernen muss, dann sagen wir Ihnen hier, wie Sie es am besten unterstützen.

  • Das Fahrradfahren lernen

Verzichten Sie bitte auf Stützräder …

Wir vom Kinderfahrradladen sind glühende Verfechter eines Radfahrens und Lernens ohne Stützräder. Warum, das lesen Sie hier.

  • Stützräder: Ja oder Nein?

Kinderfahrräder oder Spielfahrräder der Größen 12 – 18 Zoll

Worauf Sie bei Eigenschaften, Ausstattung und Beschaffenheit von Kinderfahrrädern dieser Größe achten müssen, erfahren Sie hier.

  • Das erste (Spiel-)Fahrrad

Kinderstraßenfahrräder der Größen 20 und 24 Zoll

In der Regel dürfen Ihre Kinder mit diesen Fahrrädern schon am Straßenverkehr teilnehmen. Was Sie allerdings beachten sollten, erfahren Sie hier.

  • Kinderfahrräder für den Straßenverkehr

Manchmal zu exotisch: Mountainbike & Co. für Kinder

Natürlich ist Aussehen und „Coolness“ für die Kinder ganz wichtig. Kaufen Sie aber bitte nicht an den anderen Notwendigkeiten und Bedürfnissen Ihrer Kinder vorbei …

  • Mountainbikes & Co. für Kinder

Die Kinderfahrrad-Pflege und unser Reparatur-Helfer

Damit Ihr Kinderrad auch noch für Geschwister oder Freunde gut erhalten bleibt, finden Sie hier die wichtigsten Kniffe für ein langes Fahrradleben.

  • Pflege und Wartung beim Kinderfahrrad

Lesen Sie auf der nächsten Seite weiter: Größe und Alter für das erste Kinderfahrrad (mit Maßtabelle)

Kinderfahrräder

Kaufberatung Kinderfahrräder

Für kleine Radfahrer und großen Fahrspaß

Kinderfahrräder gibt es bereits im Mini-Format. Mit Laufrädern werden die kleinen Fahrer positiv auf weitere Fahrerlebnisse eingestimmt und auf ihr erstes richtiges Fahrrad vorbereitet. Ein Zweirad zu kaufen ist ein aufregendes Ereignis für Eltern und Kind. Bei der Suche nach dem passenden Modell achten die Eltern vor allem darauf, dass das neue Rad funktionell und sicher ist. Die Kinder lassen sich hingegen von coolen Details und einem kinderfreundlichen Design begeistern. Hier erfährst du Wichtiges rund um Kinderfahrräder.

Inhaltsverzeichnis

> Kleine Räder mit großer Bedeutung
> Vom Laufrad bis zum Mountainbike: die Kinderfahrradmodelle
> Darauf solltest du beim Kauf eines Kinderfahrrads achten
> Stützräder oder Mountainbike – altersgerechte Fahrradmodelle
> Equipment für sichere Fahrräder
> Fazit: Fahrräder für kleine Fahrer

Kleine Räder mit großer Bedeutung

Mit einem Kinderfahrrad werden Kinder langsam an das Fahrradfahren herangeführt – zunächst mit einem Mini-Laufrad, dann mit einem kleinen Kinderfahrrad und später mit einem größeren 20-Zoll-Bike. Auf Laufrädern lernen Kinder, das Gleichgewicht zu halten, im nächsten Schritt lernen sie, die Pedale zu benutzen – je besser dein Kind fahren kann, desto umfangreicher wird die Ausstattung.

Mit Handbremsen zu stoppen braucht etwas Übung, deswegen hat das erste eigene Fahrrad einen Rücktritt. Wenn dein Kind sicher fährt, kann es sich an eine Gangschaltung herantasten. Ein Kinderfahrrad begleitet ein Kind in seinem Lernprozess so lange, bis es mit entsprechender Körpergröße auf ein Jugendfahrrad wechselt.

Vom Laufrad bis zum Mountainbike: die Kinderfahrradmodelle

Pedallose Laufräder für erste Fahrversuche bis hin zu Mountainbikes für Touren durchs Gelände – Kinderfahrräder gibt es in verschiedenen Ausführungen, die sich nach dem Fahrniveau, dem Geschmack und dem geplanten Einsatzbereich richten. Es ist schließlich ein Unterschied, ob du mit deinem Kind schon erste kleine Touren im Straßenverkehr bewältigen möchtest oder dein Kind mit seinem neuen Rad vor allem auf dem Hinterhof und am Spielplatz herumkurvt. Hier findest du die verschiedenen Modelle:

Laufräder für Kinder

Mit einem Laufrad machen junge Fahranfänger ihre ersten Schritte als Radfahrer – und das im wahrsten Sinne des Wortes: Die praktischen Mini-Bikes haben keine Pedale, sondern werden durch das Abdrücken mit den Füßen vorwärtsbewegt, daher auch der Name Laufrad. Die Technik erinnert an „Laufen im Sitzen“. Mit Laufrädern übt dein Kind, das Gleichgewicht zu halten, und entwickelt ein Gefühl fürs Fahrradfahren. Auch kleine Kinder kommen damit schon sehr zügig voran, wodurch du deinen Radius bei Spaziergängen enorm vergrößern kannst.

Gebremst wird ebenfalls mit den Füßen. Während der Fahrt umkippen können diese Modelle kaum, da die Beine des Kindes das Gewicht fast automatisch abfangen. Bereits im Alter von anderthalb bis zwei Jahren können Kinder mit den bunten Mini-Versionen herumfahren.

Kinderräder mit Stützrädern

Mit einem Kinderfahrrad mit Stützrädern fühlt sich das Fahren fast wie mit einem richtigen Fahrrad an. Fahranfänger ab einem Alter von etwa drei Jahren lernen darauf, in die Pedale zu treten. Außerdem machen sie die ersten Bremsversuche mit Handbremse und Rücktritt. Mit Gepäckträger, Schutzblech, Kettenschutz und Klingel sind die kleinen Fahrräder wie die großen ausgestattet.

Auf Fahrrädern mit Stütze gleicht dein Kind wackelige Positionen durch die Verlagerung des Körpergewichts permanent aus und erlernt dadurch schnell, Balance zu halten. Kinder, die mit dem Laufrad schon gut gelernt haben, die Balance zu halten, überspringen die Stützräder oft. Andere Kinder fühlen sich mit den Stützrädern sicherer. Wichtig ist, dass dein Kind Freude am Fahren hat. Das Gefühl für selbstständiges Fahren kommt auch mit Stützrädern nach einiger Zeit.

12-Zoll- und 14-Zoll-Fahrräder

Sobald die Eingewöhnungsphase vorbei ist, kann es mit einem 12-Zoll- oder 14-Zoll-Rad losgehen: das erste „richtige“ Fahrrad. Manche Kinder steigen direkt nach dem Laufrad auf ein Fahrrad ohne Stützräder. Häufig reicht die Erfahrung mit dem Laufrad aus, um mit wenigen Anläufen fahren zu können.

Mini-Mountainbikes

In der nächsten Stufe, im 16-Zoll- und 18-Zoll-Bereich, gibt es bereits unterschiedliche Fahrradmodelle. Besonders beliebt sind Mountainbikes mit Federgabel und Schutzblech. Die breiten und profilierten Reifen bieten guten Halt auf rutschigen Untergründen.

Anders als viele Kinderfahrräder haben Mountainbikes ein gerades, schräg verlaufendes Oberrohr. Der Einstieg ist somit nicht ganz so einfach wie bei einem stark nach unten geschwungenen Rohr. Zur Sicherheit der Kinder haben viele Modelle einen Rücktritt.

Hollandräder und Shopper

Auch für Nachwuchsradfahrer gibt es Hollandräder mit Körbchen. Etwas Besonderes sind Shopper im Mini-Format. Damit macht das Herumfahren mit den älteren Kindern Spaß.

Cityräder

Für den Weg zur Schule oder für eine Radtour am Wochenende empfiehlt sich ein Citybike. Ein tiefer Einstieg erleichtert das Auf- und Absteigen, auf dem Gepäckträger kannst du Kinderfahrradtaschen montieren, in denen sich die Regenjacke und etwas zu knabbern unterbringen lassen. Schutzbleche, Kettenschutz, Reflektoren und ein Dynamo sind ebenfalls ratsam bei den Modellen für den täglichen Gebrauch. Die Cityräder für Kinder sind ab 20 Zoll ebenso wie die Mountainbikes mit einer Gangschaltung ausgestattet.

Darauf solltest du beim Kauf eines Kinderfahrrads achten

Mit einem Fahrrad in der richtigen Größe und mit der passenden Ausstattung kann dein Kind mit Spaß durch die Gegend fahren. Diese Punkte solltest du beim Fahrradkauf beachten:

Robuster Rahmen

Kinderfahrräder machen so einiges mit – und das teilweise über mehrere Generationen. Daher sollten sie möglichst stabil sein. Fahrten auf unwegsamem Gelände, kleine Stürze und der manchmal wenig behutsame Umgang mit dem Rad erfordern einen robusten Rahmen. Fahrräder für Kinder bestehen aus Stahl oder Aluminium. Die stabilen Materialien sollten zudem leicht sein. Ein geringes Gewicht erleichtert deinem Kind den Umgang mit seinem Gefährt, zum Beispiel, wenn es das Rad einen Berg hochschiebt.

Die richtige Radgröße für dein Kind

Die Größen von Kinderfahrrädern beziehen sich auf die Größe der Laufräder, die zwischen 12 und 26 Zoll liegen. Um die richtige Größe für dein Kind zu finden, benötigst du die Schrittlänge: Miss dazu mit einem Zollstock vom Boden aus entlang der Beininnenseite bis zum Schritt.

  • Bei einer Schrittlängeab ca. 35 cm dürfen die Kinder erste Versuche auf einem Laufrad machen.
  • Bei einer Schrittlänge von über 40 cm können bei ausreichender Satteltiefe die ersten 12-Zoll-Fahrräder zum Einsatz kommen.
  • Ab einer Schrittlänge von etwa 45 cm kann auf ein 14-Zoll-Bike gewechselt werden. Wenn Sattel- und Lenkerhöhe des 12-Zoll-Fahrrads jedoch passen, kann es auch noch weiter genutzt werden.
  • Je nach Fertigkeit und Gesamtgröße können Kinder mit einer Schrittlängeüber 55 cm ein 18- oder 20-Zoll-Bike fahren.
  • 24-Zoll-Modelle eignen sich für Kinder mit einer Schrittlänge vonüber 65 cm.
  • Beträgt die Schrittlänge über75 cm, darf ein 26-Zoll-Modell her.

Achte darauf, dass Lenker und Sattel verstellbar sind – nicht nur, damit das Fahrrad gut passt, sondern auch, damit es eine Zeit lang mitwachsen kann und dein Kind nicht alle paar Monate ein neues Fahrrad braucht.

Bremsen und Gepäckträger

Damit dein Kind als Fahranfänger nicht überfordert ist, sollte das Bremsen einfach sein. Am Anfang bremst dein Kind lieber mit einem Rücktritt. Diese Art der Bremse sollte erst wegfallen, wenn das Kind die Handbremsen sicher bedienen kann. Achte darauf, dass die Handbremsen nicht zu stark eingestellt sind. Kinder sollten sanft anhalten können, ohne dass das Hinterrad bei einem plötzlichen Stopp abhebt.

Ein stabiler Gepäckträger ist ebenfalls wichtig. Neben seiner normalen Funktion wird der Gepäckträger auch dafür genutzt, auf kurzen Strecken Freunde und kleine Geschwister mitzunehmen.

Wichtige Fahrradausstattungen

Profilierte Reifen verringern das Rutschrisiko auf nassen oder matschigen Wegen. Achte darauf, dass die Fahrradkette durch einen Kettenschutz abgedeckt ist – einerseits zum Schutz der Kette, aber auch, damit sich die Kinderhose nicht darin verfängt. Licht, Reflektoren und eine Klingel sollten auch bei Kinderfahrrädern nicht fehlen, damit die kleinen Fahrer im Straßenverkehr gut gesehen werden und auf sich aufmerksam machen können. Ein Ständer dient zum einfachen Abstellen, Fahrrad-Schutzbleche halten hochspritzenden Dreck ab und für fortgeschrittene Fahrer sollte das Rad eine Gangschaltung haben.

Stützräder oder Mountainbike – altersgerechte Fahrradmodelle

Ein Rad, das dem Alter und den optischen Vorstellungen deines Kindes entspricht, erhöht den Fahrspaß. Finde hier das passende Modell für kleine Fahrradfahrer.

Kinderbikes für Zwei- bis Vierjährige

Manche Kinder starten ihre ersten Fahrversuche bereits im Alter von zwei Jahren auf einem Laufrad oder einem 12-Zoll-Modell mit Stützrädern. Die kleinen Bikes sind bunt oder auch schlicht einfarbig und kosten um die 100 €.

Vier bis sieben Jahre: Fahrräder zwischen kindlich und jugendlich

Im Kindergarten wird die Vorstellung vom Lieblingsfahrrad etwas spezifischer. Im Trend liegen bei 16-Zoll-Rädern oft die Stars der aktuellen Zeichentrick-Filme.

Für sportliche Kinder gibt es auch in dieser Altersklasse Mountainbike-Modelle im Rennfahrerdesign mit Startnummern oder großen Schriftzügen. Modelle ohne Motive sind zeitlos und können später von den kleinen Geschwistern gefahren werden. Sie kosten um die 200 €.

Acht bis zehn Jahre: Modelle wie die Großen

Je älter die Kinder, desto anspruchsvoller werden sie. Mit dem Ende der Grundschulzeit und dem Wechsel auf die neue Schule ändert sich der Geschmack erneut. Für die Kinder im Alter von zehn bis zwölf Jahren gibt es Räder im Cruiser- oder Hollandradstil in Radgrößen ab 20 Zoll. Diese Modelle kosten um die 300 €.

Equipment für sichere Fahrräder

Fahrradfahrer sollten nicht ohne Fahrradhelm unterwegs sein. Mit einer Klingel lernen Nachwuchsradfahrer, im Verkehr auf sich aufmerksam zu machen. Klingeln gibt es mit verschiedenen Klingeltönen und auch als Hupen in Tierform. Damit das Bike vor Geschäften, vor der Eisdiele oder zu Hause sicher abgestellt ist, gehört ein Fahrradschloss zur Ausstattung. Außerdem gibt es für Kinderfahrräder lustige Extras wie Wimpel, Fähnchen, Aufkleber und Körbchen.

Fazit: Fahrräder für kleine Fahrer

Mit Kinderfahrrädern können sich kleine Radfahrer langsam und sicher an das Fahrradfahren gewöhnen. Mit Rädern, die dem Alter entsprechend ausgestattet sind, lernen die kleinen Biker, sicher und mit Spaß durch die Gegend zu fahren:

  • Für erste Fahrversuche bieten sich Laufräder an. Auf den Rädern ohne Pedale, die ca. 100 € kosten, bewegen sich Kleinkinder vorwärts, indem sie sich mit den Füßen abdrücken, und lernen, das Gleichgewicht zu halten. Alternativ können sich Zwei- bis Vierjährige auf 12-Zoll-Modellen mit Stützrädern ans Fahrradfahren herantasten.
  • Für vier- bis siebenjährige Fahrradfahrer eignen sich Räder ab 14 Zoll und mit Rücktrittbremse. Oft bevorzugen die Kinder Modelle mit Motiven oder bunte Farben. Die Bikes mit Gepäckträger und Fahrradkorb kosten um die 200 €.
  • Kinder ab acht Jahren fahren 20-Zoll-Fahrräder, die es als Hollandräder oder lässige Cruiser-Modelle gibt und die etwa 300 € kosten.

Woom Kinderfahrräder

Die Geburtsstätte der beliebten Woom Kinderräder liegt in Wien in Österreich. Die Bikes entstanden auf der Suche nach dem idealen Fahrrad für die Kinder der Gründer Christian Bezdeka und Marcus Ihlenfeld. Nach jahrelangem Experimentieren und Optimieren konnten sie das Woom Kinderfahrrad vorstellen. Du erhältst bei uns alle Modelle des Woom: das Laufrad für Kinder ab ca. 1,5 Jahren und die Fahrräder Woom 2, 3, 4, 5 und 6 für Kinder bis etwa 14 Jahren.

Die Woom Kinderfahrräder zeichnen sich vor allem durch ihr niedriges Gewicht aus. Sie wiegen bis zu 40 Prozent weniger als gängige Kinderfahrräder, da sie aus gewichtssparenden, hochwertigen Komponenten bestehen. Der Fahrspaß mit ihnen ist riesig, weil Dein Kind schnell und mühelos vorankommt. Die Geometrie der Modelle ist altersgerecht auf die kindliche Anatomie abgestimmt und macht das Fahren komfortabel und sicher.

Die Woom Bikes sind nicht nur praktisch, sicher und komfortabel, sondern begeistern Dein Kind mit ihrem tollen Design. Der modern geschwungene Rahmen jedes Woom Modells ist in fünf tollen, leuchtenden Farben verfügbar. Bestimmt findet Dein Liebling seinen Favouriten!

Übrigens: für die Woom Kinderfahrräder ist zahlreiches passendes Zubehör separat erhältlich. Ob Dein Kind ein Schutzblech, einen Gepäckträger oder einen Seitenständer benötigt – all das und noch mehr Zubehör kannst Du in unserem Shop dazu bestellen.

Woom Kinderfahrräder – Welche Größe braucht mein Kind?

Es ist für Dein Kind sehr wichtig, dass sein Fahrrad die richtige Größe hat. Nur dann kann es sich sicher auf seinem Bike fühlen und maximalen Fahrspaß genießen. Für eine effektive Kraftübertragung auf die Pedale ist es wichtig, dass die Radgröße zu deinem Kind passt. Frustration aufgrund kaum zu bewältigender Anstrengung bleibt aus. Um die Rad- und Rahmengröße verlässlich zu ermitteln, misst du die Innenbeinlänge Deines Kindes. Alter und Körpergröße bieten dir nur vage Anhaltspunkte. Wie du Die Innenbeinlänge korrekt und kinderleicht ermittelst, erfährst du in unserem Ratgeber! Gut zu wissen: Alle Woom-Modelle wachsen mit Deinem Kind mit, da Du die entscheidenden Komponenten individuell verstellen kannst.

Woom 2

Das Woom 2 Kinderfahrrad eignet sich mit seinen 14 Zoll Schwalbe Reifen perfekt für Dein Kind, wenn seine Innenbeinlänge mindestens 36 cm beträgt. Meist entspricht das einem Alter zwischen 3 und 4,5 Jahren oder einer Körpergröße zwischen 95 und 110 cm. Dieses Modell besitzt eine tolle Anfänger-Geometrie für Kleinkinder und schafft einen wunderbaren Übergang vom Laufrad zum pedalbetriebenen Fahrrad.

Der kindgerecht flache Sitzwinkel schenkt Deinem Kind die Sicherheit, ohne Stützräder nicht umzukippen. Dabei helfen der Lenkeinschlagsbegrenzer und die ergonomischen Griffe, mit denen Dein Kind die Kontrolle über den Lenker behält. Alle Komponenten des Woom 2 Lenkers sind ideal auf kleine Kinderhände abgestimmt und sorgen für ein sicheres, komfortables Fahrerlebnis.

Als kleinstes Modell der Woom Bikes ist wiegt das Woom 2 5,2 kg und ist damit extrem leicht. Lange Fahrradtouren oder Bergauffahrten werden für Deinen zukünftigen Fahrradprofi zum Kinderspiel!

Woom 3

Die Innenbeinlänge Deines Kindes beträgt mindestens 42 cm? Das Woom 3 mit leichten 16 Zoll Profilreifen und tiefem Einstieg passt sicherlich super zu ihm! Dieses Modell eignet sich für Anfänger oder Kinder, die erste Erfahrungen auf dem Zweirad sammeln konnten. Da es nur 5,4 kg wiegt, gelingt das Radfahren mit Leichtigkeit.

Die Komponenten des Woom 3 entsprechen größtenteils denen des Woom 2. Das durchdachte Lenkerdesign hilft Deinem Kind dabei, seinen Fähigkeiten zu vertrauen und die Balance zu halten. Das sichere Anfahren und Anhalten fällt ihm im Nu leicht und du kannst Dich auf sein stolzes Gesicht freuen.

Woom 4

Das Woom 4 Kinderfahrrad eignet sich mit seinen 20 Zoll Reifen perfekt für Dein Kind, wenn seine Innenbeinlänge mindestens 50 cm beträgt. Meist entspricht das einem Alter zwischen 6 und 8 Jahren oder einer Körpergröße zwischen 115 und 130 cm. Es besitzt als erstes Woom-Modell eine Schaltung mit 8 Gängen. Damit bleibt der Fahrspaß bergauf wie bergab erhalten. Der SRAM Drehgriff ist leicht bedienbar und die Hände bleiben fest am Lenker.

Das Woom 4 besitzt profilstarke Stollenreifen, die Dein Kind für unebene Untergründe und Schotterwege ausrüsten. Es kann endlich die Welt abseits befestigter Wege erkunden! Durch ihre praktischen Autoventile kannst Du die Reifen übrigens an jeder Tankstelle befüllen. Die unabhängig voneinander bedienbaren V-Bremsen geben Deinem Kind Sicherheit, wenn es holpriger zugeht.

Das Woom 4 ist mit seinen leichten 7,4 kg die richtige Wahl, wenn sich Dein Kind weiter verbessern und höchsten Fahrspaß erleben möchte.

Woom 5

Mit seinen 24 Zoll Leichtlaufreifen passt das Woom 5 zu Deinem Kind, wenn es eine Innenbeinlänge von mindestens 58 cm besitzt. Das ist meist im Alter von 7 bis 11 Jahren oder mit einer Körpergröße von 125 bis 145 cm der Fall. Mit 8,5 kg Gesamtgewicht kann Dein Liebling sein Bike mühelos fortbewegen.

Das Woom 5 entspricht in seiner Ausstattung weitestgehend dem Woom 4. Auch bei diesem Modell erhält Dein Kind ein stylishes Kinderfahrrad in vielen tollen Farben. Eine altersgerechte Geometrie und hochwertige Komponenten sorgen für Sicherheit und Fahrspaß. Die leicht zu bedienende 8-Gang-Schaltung und die robusten Stollenreifen erleichtern Erkundungsfahrten durch hügeliges Gelände.

Woom 6

Das Woom 6 Kinderfahrrad eignet sich mit seinen 26 Zoll Schwalbe Stollenreifen perfekt für Dein Kind, wenn seine Innenbeinlänge mindestens 64 cm beträgt. Meist entspricht das einem Alter zwischen 10 und 14 Jahren oder einer Körpergröße zwischen 140 und 165 cm. Das Bike ist damit der optimale Begleiter für deinen Liebling, bevor er in die Welt der Erwachsenenfahrräder eintaucht.

Der altersgerechte, schlanke Rahmen gibt dem Woom 6 einen coolen, modernen Look. Dein Kind hat die Wahl zwischen fünf tollen, zeitlosen Farben und findet bestimmt seinen Favouriten. Wie seine beiden Vorgänger verfügt das Woom 6 über eine 8-Gang-Schaltung. Sie sorgt für viel Fahrfreude und müheloses In-die-Pedale-Treten, ob bergauf oder bergab.

Wenn das Laufrad zu klein ist und die Kinder schon lange nicht mehr im Fahrradanhänger sitzen, die motorischen Fähigkeiten bereits gestärkt sind und das erste Kinderfahrrad gekauft werden soll, steht man vor der Frage, welches Kinderfahrrad ist gut und worauf sollte man vor dem Kauf achten. Im Kinderfahrrad Test gehen wir diesen Fragen auf den Grund und sagen Ihnen was wichtig ist. Neben den Fragen nach der richtigen Größe beschäftigen wir uns auch mit der Grundsatzfrage ob man ein Kinderfahrrad gebraucht kaufen sollte oder nicht.

Welches ist die richtige Größe für das Kinderfahrrad

Die passende Rahmengröße ist der Schlüssel zum richtigen Fahrrad. Hier haben wir für Sie einen Rahmenhöhenrechner. Messen Sie die Schrittlänge und tragen Sie die Werte ein.

12 Zoll und 14 Zoll Fahrräder

Sie sind fast ausschließlich dafür da um das Kind an das Fahrrad zu gewöhnen. Den Umgang zu lernen und das Gefühl dafür zu vermitteln, dass man sich nicht mehr wie beim Laufrad abstößt sondern nun in den Pedalen tritt. Stützräder fast unumgänglich (Unabhängig davon, ob es sinnvoll ist, mit oder ohne Stützrädern das Fahrradfahren zu lernen.)

16 Zoll Kinderfahrräder

Sie haben meisten die Möglichkeit Stützräder zu befestigen, oftmals fehlen hier jedoch eine Lichtanlage oder notwendige Reflektoren.

18 Zoll Kinderfahrräder

Sie sind den kleineren 16 Zoll Modellen kaum unterschieden. Da nicht alle Kinder mit einem 16 Zoll Rad das Fahrradfahren lernen, haben auch die 18 Zoll Fahrräder meist die Möglichkeit für Stützräder und die fehlende Beleuchtungseinheiten. 18 Zoll Fahrräder sieht man jedoch sehr selten mit Stützrädern.

20 Zoll Fahrräder

Sie sind häufig verkehrssicher und können bereits einen Nabendynamo oder eine Gangschaltung aufweisen. Meistens ist die das Alter in dem die Kinder aus dem Kindergarten kommen und zur Schule gehen.

22 Zoll Fahrräder

Sie werden sehr gerne übersprungen, der Unterschied zum 20-er ist nicht groß und die Zeit bis zum 24-er dauert nicht lange. Die Kinder befinden sich in einer Wachstumsphase in der der Sprung vom 20-er bis zum 24-er durchaus nur ein paar Monate betragen kann.

24 ZollFahrrad

24 Zoll heißt es dann ab der 3 oder 4 Klasse. Das Kind hat ein gewisses Verantwortungsbewusstsein und kann mit dem Rad umgehen. Es fährt vielleicht schon alleine zur Schule und nutzt das Fahrrad auch am Nachmittag um sich mit Freunden zu treffen.

26 Zoll und die Zeit vergeht so schnell

Schon fast kleine Erwachsene, bedenkt man, dass klein gewachsene Menschen teilweise nicht auf ein 28-er Fahrrad umsteigen.

Alter Schrittlänge Größe Zoll
2 bis 3 Jahre 40 cm 98 cm 12
3 bis 4 Jahre 44 cm 104 cm 12-14
4 bis 5 Jahre 48 cm 110 cm 12-16
5 bis 6 Jahre 51 cm 116 cm 14-18
6 bis 7 Jahre 55 cm 122 cm 16-20
7 bis 9 Jahre 59 cm – 62 cm 128 cm – 134 cm 18-20
9 bis 10 Jahre 66 cm 140 cm 20-24
10 bis 11 Jahre 69 cm 146 cm 22-24
11 bis 12 Jahre 72 cm 152 cm 24
13 bis 14 77 cm 164 cm 26

Abweichungen möglich, die Tabelle dient lediglich als Anhaltspunkt. Es sollte immer nach individuellen Kriterien entschieden werden.

Ein gebrauchtes Kinderfahrrad kaufen

Wer sich dafür entschließt nach gebrauchten Kinderfahrrädern zu suchen, der sollte ein paar Dinge beachten. Sehen Sie sich dazu unseren Artikel „Ein gebrauchtes Fahrrad kaufen“ an – Wir können wirklich nur empfehlen bei gebrauchten Rädern ganz genau hinzuschauen. Hat das Fahrrad Mängel, schätzen Sie die Kosten für die Reparatur ab und Vergleichen Sie die Gesamtkosten mit den Kosten einer Neuanschaffung. Fertige Kinderräder bekommen Sie bereits ab 140 Euro.

Vorteile ein gebrauchtes Kinderfahrrad zu kaufen:

  • Geringere Anschaffungskosten
  • Möglicherweise sofort verfügbar da über Kleinanzeiger gekauft

Nachteile ein gebrauchtes Fahrrad zu kaufen

  • Keine Garantie oder Gewährleistung
  • Mögliche Schäden am Rad können unentdeckt bleiben
  • Reparaturen vor dem Gebrauch möglich

Verkehrssicherheit bei Kinderfahrrädern

Je kleiner die Verkehrsteilnehmer sind umso schlechter werden sie von anderen Verkehrsteilnehmern gesehen. Gerade Kinder sind auf dem Fahrrad noch unscheinbarer als Erwachsene, ein Grund mehr, dass ein Kinderfahrrad unter allen Umständen verkehrssicher sein sollte. Die Teilnahme am Straßenverkehr ist für viele Kinder eine Herausforderung, hier ist gerade am Anfang auch viel Angst und Respekt vorhanden. Trifft Unsicherheit und fehlende Fahrpraxis auf ein nicht voll funktionstüchtiges Fahrrad, kann dies leider sehr böse enden.

Ganz oft sind an 12-16 Zoll Rädern ganz einfache Bremsen und Bremshebel verbaut. Selbst als Erwachsener muss man hier oft viel Kraft aufbringen um die Bremsbacken an die Felge zu bekommen. Achten Sie darauf, dass ihr Kind die Bremse aus eingener Kraft vollständig betätigen und durchziehen kann.

Unser Tipp: Kaufen Sie ein gebrauchtes Fahrrad, geben Sie es vor dem Einsatz zur Inspektion in eine Fachwerkstatt.

Optik über Funktion

Gerade für Kinder ist es besonders wichtig ein Cooles Fahrrad zu fahren, dabei sollte man keinesfalls bei der Funktion Abstriche machen. Ergonomie und Gesundheit spielen auch bei kleinen Erwachsenen eine große Rolle. Wer dauerhaft auf einem falschen Fahrrad fährt, kann durchaus gesundheitliche Beschwerden davon tragen. Gerade in der Wachstumsphase und in Kombination mit einer schweren Schultasche können hohe Belastungen auftreten. Schauen Sie sich unseren Absatz zum Thema Fahrradkorb für Schultaschen an. Abstand vom Sattelrohr zum Lenker und eine gerade Sitzposition entscheidet über Spaß oder Notwendigkeit mit dem Fahrrad fahren zu wollen.

Lieber ein zu großes Fahrrad kaufen, oder nicht?

Kinder wachsen schnell und es ist immer ein Ratespiel wann der nächste Wachstumsschub kommt. Viele Eltern neigen daher dazu ein Fahrrad zu kaufen, das zu groß ist und auf dass das Kind noch „hineinwachsen“ muss. Ein zu großes Fahrrad kann nicht nur die Freude am Fahrradfahren nehmen, es ist auch sehr gefährlich. Kommt ihr Kind z.B. beim Halten nicht sicher auf den Boden, können gefährliche Situationen entstehen. Es hat einen Grund wieso man die richtige Größe bestimmen kann, nicht damit man dies ignoriert.

Ein neues Kinderfahrrad kostet oft viel Geld

Gerade weil man nicht weiß wie lange das Kind mit dem Fahrrad fahren kann, haben die meisten Eltern eine große Scheu gegen den Neukauf eines Kinderfahrrads. Dies ist natürlich nachzuvollziehen, gibt man 200-300 Euro für ein Fahrrad aus, möchte man nicht in 6 Monaten ein neues kaufen.

Trotzdem können wir nicht davon abraten, ein neues Fahrrad hat auch viele Vorteile:

  • Das Fahrrad ist sofort einsatzbereit und verkehrssicher
  • Es besteht eine Garantie und Gewährleistung
  • Hoher Wiederverkaufswert, da viele nach gebrauchten Rädern suchen
  • Aktuelle und funktionierende Technik

Selbst wenn das Kind nach 6 Monaten doch zu klein für das Fahrrad ist, ist der Wiederverkaufswert durch die Garantie und das aktuelle Modell recht hoch. Auch wer sich gebrauchte Räder kauft, bekommt in den seltensten Fällen für das alte Fahrrad mehr Geld als für das neue Fahrrad. Beim Fachhändler können Sie noch ein gutes Fahrradschloss oder einen Fahrradhelm raushandeln. Ist am gebrauchten Fahrrad kein Schloss vorhanden, kommen hier weitere Kosten auf Sie zu.

Auch ein Kinderrad sollte regelmäßig gewartet werden. Der Vorteil bei einem neuen Fahrrad, es ist komplett funktionstüchtig und der Nachwuchs kann sofort losfahren. Optionale Stützräder sind je nach Modell und Variante mit dabei. Einzig eine Fahne kann aus Sicherheitsgründen hinzugekauft werden. Ein Kinderfahrrad kann durchaus auch online gekauft werden, eine große Auswahl und Inspiration findet man neben Amazon zum Beispiel auch bei Bruegelmann.

Dennoch geben wir hier den Hinweis, ein neues Fahrrad sollte dann gekauft werden, wenn der Sprössling bereits etwas Verantwortungsgefühl hat. Wer gebraucht kauft, sollte bei seinem Händler um die Ecke nachfragen, ob dort auch gebrauchte Räder gehandelt werden.

Verschiedene Kinderfahrräder

AnzeigeStand der Daten (Preise) in den Tabellen: 3. Februar 2020 8:12

Kinderfahrrad Test – Fazit

Am Ende bleibt es natürlich jeden selbst überlassen ob er bei den neuen oder gebrauchten Kinderfahrrädern schaut. Wichtig ist, wenn Sie das Fahrrad kaufen, hören Sie auf Ihr Kind und Ihr Bauchgefühl. Wenn es Ihnen bei der Probefahrt sagt, dass das Fahrrad nicht richtig passt, ignorieren Sie es nicht. Nicht Sie müssen damit fahren, sondern ihr Sprössling. Auch wenn die Anschaffung oft eine finanzielle Frage ist, überlegen Sie gut, was eventuelle Reparaturen noch an Kosten nach sich ziehen.

Machen Sie immer einen Kaufvertrag in dem die Rahmennummer vom Fahrrad eingetragen ist. Sie können auch etwas handschriftliches verfassen in dem hervorgeht, wie viel Geld für welches Fahrrad gezahlt wurde. Legen Sie diesen Vertrag gut weg und zeigen Sie ihn vor, wenn Sie in eine notwendige Situation kommen.

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Das musst du beachten: Tipps für den Kauf des ersten Kinderfahrrads

Wer selbst gerne auf zwei Rädern unterwegs ist, möchte seine Leidenschaft gerne an seine Kinder weitergeben. Doch ab wann ist dein Kind bereit für das erste Fahrrad und worauf musst du beim Kauf achten? Wir zeigen dir, wie du garantiert das perfekte Fahrrad für deinen Nachwuchs findest und beantworten die dringliche Frage „Was muss ich beachten, wenn ich das erste Kinderfahrrad kaufe?“.

Alle Tipps auf einen Blick!

Wie gewöhne ich mein Kind ans Fahrradfahren?

Der erste Kontakt mit dem Fahrrad erfolgt am besten ab einem Alter von zwei Jahren über Laufräder oder wenn die Kinder noch jünger sind über sogenannte Rutschfahrzeuge. Auf diese Art können Kinder ihren Gleichgewichtssinn und die Koordination schulen. So lernen sie noch vor dem ersten Kinderfahrrad auf einem Sattel zu sitzen und einen Lenker zu bedienen. Beim Laufradfahren lernen die Kids ganz beiläufig das Gleichgewicht auf zwei Rädern zu halten.
Wichtig: Auch beim Laufrad geht Sicherheit vor. Darum gilt hier, wie beim Fahrrad – den Helm nicht vergessen!

Ab wann kann ich das erste Fahrrad kaufen?

Die Frage, wann ein Kind bereit für sein erstes Kinderfahrrad ist, lässt sich nicht pauschal beantworten. Im Schnitt kann der Umstieg vom Laufrad auf ein Kinderfahrrad mit 3 bis 4 Jahren erfolgen. Der Zeitpunkt ist vor allem abhängig davon, wie sicher das Kind auf dem Laufrad unterwegs ist. Aber es gibt auch Kids, die mit sechs Jahren noch lieber Roller fahren. Sei deshalb nachsichtig und frage dein Kind, ob es sich bereit für den Umstieg auf das Fahrrad fühlt.

Folgende Fragen können hilfreich sein, um zu entscheiden, ob das Kind bereit für einen Umstieg auf ein Kinderfahrrad ist:

  • Wie sicher ist mein Kind generell auf dem Laufrad unterwegs?
  • Hat mein Kind einen guten Gleichgewichtssinn?
  • Kann es ohne Probleme lenken?
  • Nimmt es beim Rollen mit dem Laufrad die Füße vom Boden?

Ein Kinderfahrrad kaufen: Auf was muss ich achten? Tipps für den Einstieg

Größe: Wichtig ist, dass dein Kind wie bei einem Laufrad mit beiden Füßen sicher auf dem Boden steht. Schließlich soll das neue Erlebnis nicht durch einen schwierigen Balanceakt getrübt werden. Beachte auf jeden Fall die Arm- und Beinlänge deines Kindes. Die ersten Kinderfahrräder, die als Einstiegsrad geeignet sind, starten bei einer Größe von 12 Zoll.

Aufbau: Die verbauten Teile sollten hochwertig verarbeitet sein und nicht rutschen. Die Griffe am Lenker sowie die Bremshebel müssen für die Hände deines Kindes gut erreichbar sein. Achte darauf, dass keine scharfen Kanten und Ecken verbaut wurden. Hier besteht Verletzungsrisiko. Im Idealfall verfügen die Lenkergriffe über einen seitlich angebrachten Prallschutz. Der verhindert, dass die Hände deines Kindes vom Lenker rutschen und bietet zusätzlichen Schutz, falls das Rad einmal umfällt. Zudem sollte das Rad auch ein Lenkerpolster aufweisen.

Sitzposition: Hier gilt es darauf zu achten, dass dein Kind aufrecht sitzen und den Lenker entspannt greifen kann. Dafür muss der Sattel tiefer als der Lenker montiert sein. Ebenfalls wichtig: kurze Kurbeln und ein niedriges Tretlager. Das garantiert, dass dein Nachwuchs jederzeit die Füße ohne Schwierigkeiten vom Pedal wieder auf den Boden bekommt und umgekehrt. Das gibt ein Plus an Sicherheit.

Gewicht: Achte auf das Gewicht des Rades. Als Richtwert gilt maximal die Hälfte des Gewichtes deines Kindes. Das hört sich gerade bei Leichtgewichten schwierig an, doch bedenke, dass Kraft und Ausdauer von Kindern nicht so ausgeprägt sind wie bei Erwachsenen. Und wer bringt gerne ein Fahrzeug in Bewegung, das fast so viel wiegt wie man selbst. Ein leichtes Rad erhöht die Steuerfähigkeit enorm und trägt so zur Sicherheit deines Kindes bei. Das Material des Rahmens hat natürlich einen Einfluss auf das Gewicht. Die Hersteller von Kinderfahrrädern setzen meist auf Stahl oder Aluminium. Selbst bei den kleinsten Rädern kann das einen Unterschied ausmachen.

Zubehör: Verzichte auf unnötigen Schnickschnack. Für die ersten Lernübungen in der Einfahrt oder auf Feldwegen sind beispielsweise Federgabeln, Licht und Fahrradständer überflüssig und behindern eher. Erst wenn du mit deinem Kind kleinere Strecken fährst oder es bereit sein muss für den Weg zum Kindergarten oder der Schule, kannst du Gepäckträger und Co. montieren.

Braucht mein Kind Stützräder am ersten Fahrrad?

Die klare Antwort auf die Frage nach Stützrädern für das erste Kinderfahrrad lautet ganz klar: Nein! Hat dein Kind Erfahrungen mit dem Laufrad gesammelt, ist der Gleichgewichtssinn wahrscheinlich schon gut ausgeprägt. Die zwei zusätzlichen Räder machen das neue Kinderfahrrad dann zu einem größeren Dreirad und bieten beim Lernen der Fahrt auf zwei Rädern keine Vorteile. Nur wenn das neue Rad noch etwas zu groß ist und dein Kind nicht mit beiden Füßen den Boden berührt, können Stützräder sinnvoll sein.
Falls dein Kind mit den ungewohnten Pedalen Schwierigkeiten hat, kannst du diese einfach abmontieren. So lässt sich das neue Gefährt in Ruhe ausprobieren und nach der Eingewöhnung schnell vom Lauf- zum Fahrrad zurückbauen.

Für unsichere Kinder, die Probleme haben das Gleichgewicht zu halten, empfiehlt sich eine Puky Stange. Mit deren Hilfe kannst du das Rad stabilisieren und gleichzeitig deinem Kind genug Freiraum bieten. Aktuell sind auch First Biker Schutzwesten sehr beliebt, an denen ein Griff befestigt ist, mit denen du dein Kind beim Fahren und Fallen festhalten kannst. So endet der Spaß trotz Unsicherheiten nicht mit aufgeschürften Händen oder Knien.

Rücktrittsbremse bei Kinderfahrrädern? Was braucht mein Kind beim ersten Fahrrad?

Zu dieser Frage gibt es keine eindeutige Antwort. In den meisten Fällen ist an einem Kinderfahrrad zwar eine Rücktrittbremse verbaut, doch manche Experten raten dazu, bei Kinderrädern auf zwei unabhängig voneinander funktionierende Lenkerbremsen zu setzen. Die Begründung: später werden die meisten Radfahrer ohnehin auf diese Art der Bremsen treffen. Und gerade in jungen Jahren lernen Kinder schnell. Das heißt ein Wechsel der Bremsart beim zweiten oder dritten Fahrrad ist relativ unproblematisch. Du kannst also ohne schlechtes Gewissen auf ein Kinderfahrrad mit Rücktrittbremse setzen. Bei einem späteren Upgrade auf ein größeres Modell besteht die Möglichkeit, ein Rad zu kaufen, das neben Felgenbremsen auch einen Rücktritt verbaut hat. Perfekt zum Umlernen!

Was muss ich für ein gutes erstes Fahrrad ausgeben?

Viele Eltern kennen sicher den Klassiker unter den Kinderfahrrad-Marken noch aus Ihrer Kindheit: Puky. Die Räder der rheinischen Traditionsmarke sind sehr beliebt, haben aber ihren Preis. Der schreckt zuerst ab, doch Puky bietet hochwertige Kinderfahrräder, die zudem einen niedrigen Wertverlust und einen hohen Wiederverkaufswert besitzen. Das macht sich am Ende beim Fahrspaß bemerkbar.

Auch wer sparsam unterwegs ist, muss auf Qualität nicht verzichten. Marken wie Pinniped oder S’cool (beide bekommst du bei uns im Online-Shop) bieten gute Einstiegsfahrräder für Kinder zu günstigen Preisen. Marken, die eher für sportliche Fahrräder stehen, wie Cube oder Axess haben ebenfalls gute Kinderbikes im Angebot. Die sind dann auch für den kleinen Geldbeutel erschwinglich, aber eher eine Option für das zweite oder dritte Rad für Kinder ab 6 Jahren oder älter. Als Richtwert für die Ausgaben kannst du etwa 200 € anpeilen. Schließlich willst du gerade beim ersten Kinderfahrrad nicht auf Kosten von Qualität und Sicherheit sparen.

Zusammenfassung Kinderfahrrad: Darauf solltest du beim Kauf achten:

  • Ab zwei Jahren kannst du dein Kind mit einem Laufrad ans Fahrradfahren gewöhnen.
  • Besprich mit deinem Kind den richtigen Zeitpunkt für den Umstieg aufs erste Fahrrad.
  • Die richtige Größe für das erste Kinderfahrrad liegt bei 12“. Kinder ab drei Jahren können hier ihre ersten Erfahrungen sammeln
  • Achte auf hochwertig verbaute Teile. Lenker und Bremsen sollten für Kinderhände gut zu greifen sein.
  • Das Kinderfahrrad sollte maximal die Hälfte deines Kindes wiegen.
  • Zubehör oder Extras wie Federgabel, Fahrradständer oder Licht sind zum fahren lernen verzichtbar.
  • Verzichte auf Stützräder. Nutze stattdessen eine Sattelstange oder Schutzwesten mit Griff.
  • Das erste Kinderfahrrad hat meistens eine Rücktrittbremse. Bei der Umgewöhnung auf größere Räder hilft ab circa sechs Jahren ein Fahrrad mit Rücktritt und Felgenbremsen oder Scheibenbremsen.
  • Spare nicht bei der Qualität. Hochwertige Marken wie Puky sind zwar teurer, bürgen aber für Qualität und haben aber einen hohen Wiederverkaufswert.
  • Hersteller wie Pinniped und S’cool bieten ebenfalls eine hohe Qualität zu kleineren Preisen.

Zu den Kinderfahrrädern

Jan

Jan ist seit der Grundschule fast immer mit dem Rad unterwegs. Pendeln mit dem Auto? Unvorstellbar. Er liebt sein Cube Hyde Pro, das ihn jederzeit zuverlässig durch die Stadt trägt. Außerdem fährt er seit 2003 Rennrad und liebt lange Ausfahrten auf den Landstraßen rund um Düsseldorf.Sein Traum ist es einmal mit dem Rennrad durch Europa zu reisen. Seit 2018 arbeitet er bei Lucky Bike im Onlinemarketing und hat so eine Leidenschaft für E-Bikes entwickelt. Hier findest du alle Beiträge von Jan.
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