Creme schwangerschaftsstreifen test

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Dehnungsstreifen wollen die wenigste Frauen als Andenken einer Schwangerschaft behalten und so gibt es eine Vielzahl Öl gegen Schwangerschaftsstreifen. In der Werbung wird Frauen vermittelt, dass der Bauch mithilfe dieser Produkte streifenfrei bleibt. Ob das wirklich klappt? Ich teste verschiedene Öle während meiner Schwangerschaft und berichte.

1. Meine Empfehlung

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Das Burt’s Bees Mama Bee überzeugt mit guten Inhaltsstoffen und einem angenehmen Duft nach Zitrusfrüchten. Es hat einen praktischen Spender an der Kappe, wodurch man das Öl gut dosieren kann, zieht schnell ein und macht die Haut fühlbar weich und geschmeidig.

Das Öl kann nicht nur genutzt werden um Dehnungsstreifen vorzubeugen, sondern eignet sich auch toll für die tägliche Hautpflege. So kann man das Öl auch nach der Schwangerschaft noch nutzen und seiner Haut etwas Gutes tun.

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2. Meine Erfahrung mit Öl gegen Schwangerschaftsstreifen

Bisher habe ich noch keine Streifen

In der ersten Schwangerschaft ist es meist so, dass der Bauch erst recht spät beginnt sichtbar zu wachsen. So war es auch bei mir und erst ab der 20. Schwangerschaftswoche hat man eine kleine Delle gesehen, ein wirklicher Baby-Bauch war es aber (in meinen Augen) erst ab der etwa 23. Schwangerschaftswoche. Nichtsdestotrotz habe ich schon ab der 16. Schwangerschaftswoche angefangen meinen Bauch regelmäßig einzuölen, weil dieser schon damals angefangen hat zu spannen und ich das einölen einfach angenehm fand.

Im Laufe der Schwangerschaft habe ich 4 verschiedene Öle ausprobiert, da ich einen recht hohen Verbrauch habe und gerne mal neue Produkte nutze. Ausprobiert habe ich bisher das Bellybutton Mama Streifelos-Öl*, das Weleda Schwangerschaftsöl*, Kneipp Bio Hautöl* und Mama Bee von Burt’s Bees*.

2.1 Mein Favorit

Ich fand, dass alle drei Öle gut anzuwenden waren, den größten Unterschied merkt man im Geruch und darin, wie gut sich das Öl dosieren lässt. So fand ich das Öl gegen Schwangerschaftsstreifen von Burt’s Bee am einfachsten zu dosieren und mir gefällt auch der Duft sehr gut.

Weniger begeistert bin ich hingegen vom Öl von Weleda, in das ich persönlich große Hoffnung gesetzt habe: Ich finde, dass das Öl nicht besonders gut riecht. Wahrscheinlich hat das damit zu tun, dass bei diesem Öl auf ätherische Öle verzichtet wurde, bei meiner Recherche wurden die ätherischen Öle, die in den anderen Produkten verwenden werden, jedoch als unbedenklich eingestuft.

2.2 Problematisch an allen Ölen

Als unangenehm empfand ich hingegen bei allen Ölen, dass sie schon recht starke Flecken auf der Kleidung verursachen und diese schnell beginnt ranzig zu riechen. Ich verwende Öl gegen Schwangerschaftsstreifen darum nur am Abend vor dem Schlafengehen und habe mir extra für diese Zeit alte T-Shirts rausgesucht, bei denen es mich nicht stört, wenn ich sie später nicht mehr benutzen kann. Deinen schicken Seiden-Pyjama solltest du nach der Anwendung auf jeden Fall besser nicht anziehen! Dabei konnte ich im übrigen keine Unterschiede zwischen den einzelnen Produkten feststellen, dass Öle zu Flecken führen und ranzig riechen, wenn Sie in Kleidung eindringen, liegt wohl einfach in der Natur der Sache.

Nach der Schwangerschaft

Nachdem ich bis zur 37 Schwangerschaftswoche von Dehnungsstreifen verschont wurde, hatte ich schon die Hoffnung, dass meine Haut die Schwangerschaft heile übersteht. Aber, wie so oft auch von anderen Frauen erlebt: Genau zum Ende der Schwangerschaft kamen sie dann doch noch. Nur um den Bauchnabel herum und nicht sehr tief (also keine tiefroten, dicken Streifen, sondern eher hellrosa Striemen) aber zu sehen waren sie dennoch. Die Öle habe ich dennoch weiter verwende, da mein Bauch am Ende einfach auch extrem gespannt hat.

Nach der Schwangerschaft hatte ich vor allem mit meinem Ausschlag am Bauch zu kämpfen, habe in der Zeit aber auch sehr viel eingecremt. Mittlerweile sind 10 Wochen vergangen und die Dehnungsstreifen sieht man natürlich schon, sie sehen aber nicht so schlimm aus. Viel schlimmer finde ich, dass mein Bauch immer noch ein bisschen wie ein zusammengefallener Hefeteig aussieht. Darum gibt es momentan auch kein Bild, verzeih‘ mir 🙂

2.4 Mein Fazit

Dehnungsstreifen habe ich am Ende zwar bekommen, allerdings waren diese doch eher dezent. Ob es am Öl lag oder an der Veranlagung kann ich natürlich nicht sagen, ich weiß aber, dass das Ölen das Spannungsgefühl gelindert hat und auch ein schönes Ritual für mich war. Ich würde es somit jedem Empfehlen sich ein schönes Öl zu kaufen und den Bauch regelmäßig einzureiben. Nur allzu große Erwartungen sollte man besser nicht haben.

3. Öle gegen Schwangerschaftsstreifen im Überblick

Produkt Vor- und Nachteile

Bellybutton Mama streifenlos

ca. 6 €

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  • Öko-Test: Sehr gut
  • zieht schnell ein
  • duftet eher neutral
  • verursacht manchmal ranzigen Geruch bei Kleidung

Bi-Oil

ca. 10 €

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  • zieht schnell ein
  • angenehmer Duft
  • bedenkliche Inhaltsstoffe
  • Mineralöl-Basis
  • recht teuer

Dr. Hauschka Schlehenblüte

ca. 19 €

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  • intensiver Duft
  • zertifizierte Naturkosmetik
  • vegan
  • sehr teuer
  • nicht überall erhältlich

Hipp Mamasanft Massage-Öl

ca. 15 €

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  • gute Inhaltsstoffe
  • zieht schnell ein
  • parfümiert

Kneipp Bio Hautöl

ca. 7 €

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  • gute Inhaltsstoffe
  • angenehmer Duft nach Orangen
  • zieht schnell ein
  • enthält ätherische Öle

Penaten Mama Massage Öl

ca. 11 €

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  • dezenter Duft
  • zieht schnell ein
  • gute Inhaltsstoffe
  • sehr flüssige Konsistenz

Weleda Schwangerschaftsöl

ca. 15 €

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  • Öko-Test: Sehr gut
  • Haut ist auch am nächsten Tag noch geschmeidig
  • angenehmer Duft
  • sehr teuer

4. Sind Öle gegen Dehnungsstreifen nur ein Werbeversprechen?

Öle gegen Dehnungsstreifen gibt es viele auf dem Markt. Sie alle versprechen vor allem eins: dass man bei regelmäßigem Einreiben des Bauches (sowie der Brust und Oberschenkel) die lästigen Streifen, die auch nach der Schwangerschaft erhalten bleiben, vermeiden kann. In Studien konnte diese Wirkung bisher nicht nachgewiesen werden, einen größeren Einfluss scheint die Beschaffenheit des Bindegewebes generell zu haben. Trotzdem gibt es viele Frauen, die ölen und cremen was das Zeug hält und darauf schwören.

Auch Erfahrungsberichte aus dem Internet sind zwar nett zu lesen und mögen einem Hoffnung machen, letztendlich ist aber nicht zu klären, ob nun tatsächlich das Öl geholfen hat, oder die betreffende Frau einfach auch so ein gutes Bindegewebe hat. Selbst Aussagen wie „Meine Mutter und Oma hatten beide sehr starke Dehnungsstreifen, ich dank der Öle nicht.“, kann man kaum als Erfolg für das Öl gegen Schwangerschaftsstreifen werten. Auch wenn man tatsächlich sagen kann, dass die Neigung zu Dehnungsstreifen genetische Komponente hat und Frauen in einer Familie dadurch oft gleichermaßen davon betroffen sind, gibt es hier Ausnahmen.

Somit rate ich dazu das Cremen und Ölen eher als Körperpflege zu betrachten. Ob man Dehnungsstreifen bekommt, kann man damit wahrscheinlich eher nicht beeinflussen, auf der anderen Seite kann ja auch allein positives Denken Wunder bewirken 😉 Wer also nicht so diszipliniert ist wirklich ein paar mal am Tag zu ölen muss sich am Ende nicht vorwerfen, dass er selbst an den Dehnungsstreifen schuld ist, wahrscheinlich hätte auch mehr Öl nichts daran geändert. Wer auf der anderen Seite an die Wirkkraft der Öle glaubt (so wie ich insgeheim), der soll sich durch wissenschaftliche Studien (die gar nicht immer so verlässlich sind) nicht beirren lassen.

5. Warum Schwangerschaftsöle hilfreich sind

Ob die Öle nun gegen Dehnungsstreifen helfen oder nicht ist somit nicht eindeutig geklärt. Trotzdem kann man Frauen empfehlen in der Schwangerschaft regelmäßig solche Hautpflegeprodukte zu verwenden, da sie einige Vorteile mit sich bringen: So spendet ein Öl gegen Schwangerschaftsstreifen Feuchtigkeit und hilft somit der gespannten und beanspruchten Haut dabei sich zu entspannen. Für die Frauen macht sich dies oft direkt bemerkbar indem das Hautgefühl merklich angenehmer wird. Auch Juckreiz und trockene Haut kann so behandelt werden, was zu einer generellen Verbesserung des Wohlbefindens führen kann.

Experten empfehlen zudem die Öle sorgfältig einzumassieren, da dadurch auch die Durchblutung angeregt werden kann und die Haut elastischer wird. Zwar ist auch hier nicht eindeutig zu belegen, dass dies einen positiven Effekt auf die Entstehung von Dehnungsstreifen hat, dennoch empfinden es viele Frauen einfach als angenehm und wohltuend. Ich selber versuche immer eine kleine Speckrolle zwischen den Fingern und Daumen zu formen und diese dann über den Bauch zu rollen. Je größer der Bauch wird, desto schwieriger wird dies, ich empfinde es jedoch als sehr angenehm und habe danach tatsächlich das Gefühl, dass die Haut weniger spannt.

Tipp: Ölen auch nach der Schwangerschaft

Wenn man sich nach der Schwangerschaft trotzdem mit Dehnungsstreifen anfreunden muss, sollte man ruhig weiter cremen: manchmal werden die Streifen dadurch schneller blass und fallen somit weniger auf. Weitere Tipps dazu findest du hier bei mir: Pflege nach der Schwangerschaft und Rückbildung.

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Schwangerschaftsstreifen: Entstehung vermeiden, vorbeugen & wie entfernen?

So entstehen Schwangerschaftsstreifen

Die Beschaffenheit des Bindegewebes beeinflusst die Elastizität der Haut. Es besteht aus kollagenen Fasern und einem Extrazellularraum, der mit Proteoglykanen, also einer Eiweisskohlehydrat-Flüssigkeit gefüllt ist. Diese sind derart miteinander verschlungen, dass sie ein belastbares, recht zugfestes Gefüge bilden.

Zum Bindegewebe zählen: Knochen, Sehnen, Knorpeln, Bandscheiben und die Unterhaut. Die Anzahl der kollagenen Fasern bestimmt die Festigkeit des Gewebes und ist für Formbeständigkeit verantwortlich. Wird das Bindegewebe in der Schwangerschaft überdehnt, können kleine Risse entstehen, was sich äusserlich als farbige, durch die Haut schimmernde Streifen zeigt.

Begünstigende Faktoren: Wie vermeiden

Verschiedene Faktoren können die Bildung von Schwangerschaftsstreifen begünstigen. Zunächst ist die Elastizität des Bindegewebes von Frau zu Frau unterschiedlich – ein schwaches Bindegewebe, was durchaus genetisch bedingt sein kann, reisst eher. Weiterhin führt eine schnelle Gewichtszunahme, wie sie vor allem bei Mehrlingsschwangerschaften auftritt, zu stärkeren Verletzungen des Bindegewebes.

Bei einem hohen Cortisolspiegel lagert sich mehr Wasser in der Haut ein und die Dehnungsfähigkeit verschlechtert sich, die Folge sind ebenfalls Geweberisse. Wie Statistiken zeigen, sind erstgebärende jüngere Frauen stärker von Dehnungsstreifen betroffen als ältere, was in einem unterschiedlichen Hormonhaushalt begründet ist. Auch Medikamente können die Entstehung von Dehnungsstreifen begünstigen.

Gibt es vorbeugende Massnahmen?

Massnahmen, die der Entstehung von Schwangerschaftsstreifen vorbeugen sollen, sind umstritten. Es ist wichtig, die Elastizität der Haut zu erhalten. Dazu eignet sich in erster Linie Sport, Wechselduschen, dann Massieren und Zupfmassagen, eventuell Peelings und andere Methoden, die die Durchblutung fördern.

Einige Ernährungswissenschaftler empfehlen Lebensmittel mit kollagenbildenden Aminosäuren wie Fleisch, Gelatine, Eier, Milch und Hülsenfrüchte, um das Bindegewebe zu stärken, andere tendieren zu Vitamin E, um den hauteigenen Reparaturmechanismus anzuregen. Trinken Sie während der Schwangerschaft viel Wasser, um den Feuchtigkeitshaushalt zu erhalten – eine wichtige Voraussetzung für die Elastizität des Bindegewebes.

Sportliche Aktivitäten wie Schwimmen sind ebenfalls positive Einflussfaktoren. Es gibt keine Garantie für die hundertprozentige Zuverlässigkeit derartiger Massnahmen, möglicherweise tragen Sie jedoch zu einer geringeren Ausprägung der Schwangerschaftsstreifen bei.

Schwangerschaftssteifen entfernen: Oberflächliche Behandlung

Sind Fasern im Bindegewebe gerissen, bleiben Narben zurück, die Streifen verblassen aber mit der Zeit. Cremes, die lediglich auf die Oberhaut aufgetragen werden, versorgen diese zwar mit Feuchtigkeit und Nährstoffen, sie dringen jedoch nicht bis zur betroffenen Unterhaut vor und haben somit nur oberflächliche Wirkung. Je nach Inhaltsstoffen kann mit Cremes ein optischer Effekt erzielt werden, die Streifen fallen dann weniger auf.

Rio-Methode

Erfolgreicher ist laut Dermatologen die sogenannte Rio-Methode, bei der Vitamin-A-Säure enthaltende Creme mit einer Laserbehandlung nach der Schwangerschaft kombiniert wird. Diese Methode soll die Narbenrückbildung fördern, der Erfolg hängt von der Ausprägung der Schwangerschaftsstreifen ab.

Studien zu Hilfsmitteln

Förderlich können auch Massageöle sein, wie eine Studie ergab: Die Universität Witten-Herdecke testete beispielsweise die Anwendung von „frei öl“ an 30 Probandinnen und stellte nach einer sechsmonatigen Anwendung eine Verbesserung der Oberflächenstruktur der Haut fest, die tiefer liegenden Narben waren weniger deutlich sichtbar.

Zusammenfassend

Begünstigende Faktoren:

  • schwaches Bindegewebe
  • hoher Cortisolspiegel
  • Medikamente
  • starke Gewichtszunahme

Vorbeugende Massnahmen:

  • durchblutungsfördernde Massagen
  • Sport
  • Nahrungsmittel mit Kollagen bildenden Aminosäuren
  • viel Wasser trinken
  • Vitamin E

Behandlungsmöglichkeiten:

  • Creme mit Vitamin-A-Säure
  • Laserbehandlung
  • feuchtigkeitsregulierende Öle

Viele Frauen beschäftigt die Frage, wie sich Hautveränderungen in der Schwangerschaft vermeiden lassen und sie Schwangerschaftsstreifen vorbeugen können. Häufig erfüllt die benutzte Dehnungsstreifen Creme ihre Erwartungen nicht. Werdende Mütter klagen über juckende Haut und schlecht verträgliche Inhaltsstoffe sowie unangenehme fettige Flecken auf Kleidungsstücken. Mit LaLinda Mama Soft Körpercreme fanden wir ein natürliches Produkt zur individuellen Schwangerschaftspflege aus Deutschland. Unsere fünf schwangeren Probandinnen haben die Dehnungsstreifen Creme von LaLinda ausgiebig für dich getestet.

LaLinda – Mama Soft Creme gegen Dehnungsstreifen in der Schwangerschaft von Hebammen empfohlen…*

  • FÜR MAMAS ENTWICKELT Sehr angenehme Mama Soft Pflegecreme, speziell entwickelt, um…
  • GEPFLEGTE & STRAFFE HAUT Die reichhaltige Pflegecreme macht die Haut weich und elastisch. Sie ist…
  • NACHWEISLICHE WIRKUNG Erhöht nachweislich die Feuchtigkeit der Haut um mindestens 28%. Wirkt auch…

34,70 EUR Zum Angebot* Preis inkl. MwSt. vom 3.02.2020 um 11:49 Uhr, zzgl. Versandkosten.

Inhaltsverzeichnis anzeigen

Dehnungsstreifen Creme mit hochwertigen pflanzlichen Inhaltsstoffen

Bei ihrer Marke LaLinda verwendet die in München ansässige Hemera International GmbH ausschließlich natürliche Wirkstoffe . Die Mama Soft Körpercreme enthält erstklassige Inhaltsstoffe, die als spezielle Kombination zur Pflege in der Schwangerschaft dienen. Dazu gehören

  • vitalisierendes und die Zellmembran schützendes Traubenkernöl mit antioxidativen Eigenschaften,
  • an Vitaminen und Aminosäuren reiche Extrakte von der Aloe Vera,
  • Shea Butter aus den Früchten des in Afrika beheimateten Karité-Baums sowie
  • das für ein Eindringen der Schwangerschaftsstreifen Creme in tiefere Hautschichten wichtige Allantoin.

Die Hersteller, die als Basis für ihre Produkte Quellwasser aus den österreichischen Bergen verwenden, setzen sich zum Ziel, mit ihrer Dehnungsstreifen Creme den Feuchtigkeits- und Fetthaushalt deiner Haut nach den jeweiligen Bedürfnissen zu regulieren. Zugunsten der Verträglichkeit ihrer Schwangerschaftscreme verzichten sie auf ätherische Öle, allergene Duftstoffe, PEG-Emulgatoren, Palmöle und Parabene.

Tierische Rohstoffe kommen als Zutaten nicht in Betracht. Neben der Schwangerschaftspflege eignet sich die Dehnungsstreifen Creme für zu Allergien neigende oder trockene Haut und die Pflege nach einem Sonnenbad. Für die optimale Versorgung sowie mehr Spannkraft und Elastizität empfiehlt dir LaLinda eine Kombination der Mama Soft Körpercreme mit dem Body Oil.

Attraktive Verpackung der Creme gegen Schwangerschaftsstreifen

Die LaLinda Mama Soft Körpercreme erhältst du in einer cremeweißen Tube mit 200 Milliliter Inhalt. Das schlichte Logo besteht aus dem Markennamen in grüner Schrift mit einem goldfarbenen Blatt als i-Punkt. Eine schwungvoll skizzierte, sinnlich wirkende Frau mit hochgesteckter Frisur und nackter Schulter prägt die Vorderseite. Die zurückhaltende, liebevolle Gestaltung der Verpackung betont das Sanfte an der Mama Soft Körpercreme. Zur Attraktivität tragen insbesondere die diskreten Schriftzüge in goldener und grüner Farbe bei. Unsere Teilnehmerinnen am Test empfanden die samtige Oberfläche der Tube als sehr ansprechendes Merkmal. Sie stellt den Bezug zu angenehm weicher Haut her.

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Natürlich duftende Creme mit fester Konsistenz gegen die Dehnungsstreifen

Der in Gold gehaltene Verschluss der Dehnungsstreifen Creme lässt sich problemlos öffnen und die Verpackung überzeugt durch eine offenkundig hochwertige Verarbeitung. Den natürlichen, relativ neutralen Geruch erlebst du als dezent pudrig. Unsere Probandinnen erinnerte er an Präparate aus ihrer Kindheit oder Produkte für Babys. Von ihrer Konsistenz erweist sich die Schwangerschaftscreme im Vergleich als etwas fester, dabei sehr geschmeidig und gut aufzutragen. Die Testerinnen der LaLinda Dehnungsstreifen Creme bewerten sie, wie auch die Optik, durchweg mit angenehm und sehr gut. Die beigefügten Informationen in englischer sowie deutscher Sprache sind leicht verständlich und einfach umzusetzen.

Problemlos anzuwenden und wohltuend – Die Dehnungsstreifen Creme von LaLinda

Wie von den Herstellern empfohlen erfolgte die Anwendung der Creme gegen Dehnungsstreifen im Test mindestens einmal täglich. Um Dehnungsstreifen zu behandeln oder Schwangerschaftsstreifen vorzubeugen, trägst du die Mama Soft Körpercreme morgens auf Brust, Bauch und Oberschenkel auf. Anschließend massierst du sie sanft ein. Die Probandinnen wiederholten die Prozedur abends oder nutzten dafür zusätzlich das Schwangerschaftsöl. Meist kam die Dehnungsstreifen Creme nach dem Duschen und/oder unmittelbar vor dem zu Bett gehen zur Anwendung.

Die Testerinnen verteilten, manche nach kurzem Anwärmen in der Hand, jeweils eine haselnussgroße Menge auf den Bauch sowie die Brust und verrieben sie ausgiebig. Bereits nach wenigen Minuten zog die Creme gegen Schwangerschaftsstreifen spurlos ein und sorgte für weiches, dennoch straffes Gefühl auf der Haut. Das unangenehme Empfinden, nach dem Anziehen „eingekleistert“ zu sein, gab es nicht. Die Dehnungsstreifen Creme von LaLinda hinterlässt kein öliges Hautgefühl und auch keine Fettflecken in der Kleidung.

Eine werdende Mutter verwies auf den Reiz des Eincremens gegen Schwangerschaftsstreifen, da sie dabei morgens und abends die Bewegungen ihres Kindes intensiv spürte.

Überzeugende Wirkung der Schwangerschaftsstreifen Creme

Während und nach der mehrwöchigen Anwendung der Dehnungsstreifen Creme berichteten die Probandinnen von ihren ausgesprochen positiven Erfahrungen. Sie stellten insbesondere die spürbar pflegende Wirkung gegen Trockenheit und Juckreiz heraus. Dazu ergab sich ein geschmeidiges Hautgefühl. Eine angehende Mutter, die gezielt den Schwangerschaftsstreifen vorbeugen wollte, zeigte sich begeistert über deren Ausbleiben. Andere Testerinnen stellten an ihrem Bauch überraschend wenige oder kaum sichtbare Dehnungsstreifen fest. Darüber hinaus hoben sie die insgesamt beruhigende Wirkung der LaLinda Dehnungsstreifen Creme für die Haut hervor.

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Dehnungsstreifen Creme von LaLinda: Das Fazit zum Test

Mit der LaLinda Mama Soft Körpercreme steht dir ein hochwertiges und natürliches Produkt für die Hautpflege in der Schwangerschaft zur Verfügung. Wenn du Dehnungsstreifen behandeln und vorhandene Dehnungsstreifen wegbekommen willst, findest du hier eine ausgezeichnete Alternative. Da individuelle Faktoren wie die Veranlagung oder die persönliche Gewichtszunahme eine wichtige Rolle spielen, lässt sich die Wirksamkeit nicht abschließend bewerten. Unsere Testerinnen zeigten sich jedoch mit dem Ergebnis durch die Anwendung der Schwangerschaftscreme ausgesprochen zufrieden.

Außerdem erwies sie sich – nicht zuletzt wegen der ausgesuchten Inhaltsstoffe – als gut verträglich und hinterließ ein angenehm seidiges Gefühl ohne Fettfilm auf der Haut. Die Verpackung und das Design gefielen unseren Damen, die Tube ist zu 99,9 % recyclebar – LaLinda wurde sogar für nachhaltige Produktion ausgezeichnet.

Bei durchaus im gehobenen Segment anzusiedelnden Kosten von 33 Euro für die Mama Soft Körpercreme stimmt das Preis-Leistungs-Verhältnis dennoch. Die Tube reichte unseren Probandinnen, trotz teilweise großzügigen Auftragens, zwischen sechs und acht Wochen. Aus ihrer Sicht rechtfertigen die erstklassige Qualität, die positiven Erfahrungen im Test und mindestens ein halbes Jahr Haltbarkeit nach dem Öffnen die Kosten in jedem Fall. Sie empfehlen dir, die LaLinda Mama Soft Creme gegen Dehnungsstreifen uneingeschränkt.

Hast oder verwendest du auch eine Dehnungsstreifen Creme in deiner Schwangerschaft?
Deine Meinung interessiert uns. Hinterlasse uns doch weiter unten einen Kommentar.

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Quellenangabe und Informationen über den Hersteller:

LaLinda steht für natürliche und hochwertige Hautpflege. Alle LaLinda-Produkte sind vegan und vor allem für empfindliche Haut und (werdende) Mütter, Kinder und Babys geeignet. Die Gründerin Linda Pichler verzichtet bei ihren naturkosmetischen Produkten auf Palm- und Mineralöle sowie Duftstoffe, die Allergien auslösen könnten. Ebenso wird bei LaLinda kein Silikon, keine PEG-Emulgatoren und keine Parabene verwendet.

HEMERA International GmbH / www.naturallalinda.com

Dehnungsstreifen loswerden
Das hilft wirklich gegen Schwangerschaftsstreifen

Ob durch eine Schwangerschaft, schnelles Wachstum in der Pubertät oder eine Gewichtszunahme: Es gibt viele Gründe, warum gerade Frauen im Laufe ihres Lebens mit Dehnungsstreifen zu kämpfen haben.

Die Münchner Dermatologin Dr. Elisabeth Schuhmachers erklärt, wie sie entstehen – und gibt hilfreiche Tipps, wie du Dehnungstreifen vorbeugen und wieder loswerden kannst.

Was sind Dehnungsstreifen und wie entstehen sie?

Eines vorweg: Dehnungsstreifen, also kleine Risse in der Unterhaut, sind ein weit verbreitetes Phänomen und keine Krankheit. „Mehr als die Hälfte aller Frauen ist davon betroffen“, so die Expertin.

Dehnungsstreifen entstehen, wenn sich das Bindegewebe über einen gewissen Grad hinaus ausdehnt. Dadurch werden elastische Kollagenfasern der Haut auseinandergezogen und reißen. Das kann zum Beispiel während der Schwangerschaft passieren. Ein weit verbreiteter Grund ist aber auch ein schnelles Längenwachstum in der Pubertät – oder auch ganz schlicht eine starke Gewichtszunahme.

Cellulite wirksam bekämpfen

Unterscheiden sich Dehnungs- und Schwangerschaftsstreifen?

Nein, tun sie nicht. Die Expertin erklärt: „Beide Begriffe beschreiben Risse in der Haut durch ein unüblich starkes Wachstum einer bestimmten Körperstelle, was bei einer Schwangerschaft besonders an Bauch und Brust der Fall ist.“

Ein Beitrag geteilt von #LoveYourLines #BodyPositive (@loveyourline) am Nov 9, 2017 um 11:24 PST

Warum bekommen manche Frauen Dehnungsstreifen und andere nicht?

Die schlechte Nachricht: Dehnungsstreifen sind zum Teil genetisch bedingt, da es unterschiedliche Bindegewebstypen gibt. Einige Menschen haben also per Geburt ein schwaches Bindegewebe. Außerdem macht die Krankheit Morbus Cushing anfällig für Dehnungsstreifen.

„Bei dieser Krankheit wird die Nebennierenrinde stimuliert, was zu einem vermehrten Cortisolproduktion führt“, so Schumachers. Besonders häufig treten Dehnungsstreifen an Körperstellen auf, die einer starken Dehnung ausgesetzt sind, wie zum Beispiel Bauch oder Brust. Auch an den Oberschenkeln, der Hüfte und am Gesäß kommen sie häufig vor.

Wie kann ich – wenn überhaupt – Schwangerschaftsstreifen vorbeugen?

Die gute Nachricht: Es gibt Möglichkeiten Dehnungsstreifen vorzubeugen. Klar, in erster Linie gilt es, starke Gewichtszunahmen oder extreme -schwankungen zu vermeiden. „Natürlich lässt sich in der Schwangerschaft das Wachstum des Babys nicht bremsen. Es ist ratsam, nicht zu viel Fettgewebe zuzunehmen, das die Haut zusätzlich dehnt.“ Außerdem empfiehlt die Dermatologin schwangeren Frauen folgende Produkte zur Vorbeugung von Dehnungsstreifen in der Schwangerschaft:

  • Schwangerschftsbauchgurte: Diese stützen den Bauch und entlasten das Bindegewebe
  • Bauchstützende Unterhosen, die eine stabilisierende Wirkung auf den Babybauch haben
  • Stützende BHs, da vor allem auch die Brust in der Schwangerschaft wächst

Intime Fragen schwangerer Frauen

Helfen Cremes gegen Dehnungsstreifen?

Vorbeugend, ja! Besonders koffeinhaltige Lotionen sind zu empfehlen. Aber auch Cremes mit Vitamin-A-Säure sind wirksam. Dafür brauchst du jedoch ein ärztliches Rezept. Ansonsten hilft es, die Haut mit Retinol einzucremen. Zudem sind Öle mit den Vitaminen C und E empfehlenswert.

Ein Beitrag geteilt von ������������Soo She������������ (@karlykarwho) am Aug 5, 2018 um 6:59 PDT

Kann ich Dehnungsstreifen ärztlich behandeln lassen?

Möglich ist das. Anfänglich rote Dehnungsstreifen verblassen nach circa 1-2 Jahren wieder und werden dann weiß, da das Gewebe vernarbt. Wenn diese weißen Streifen dann aber erst einmal da sind, sind Schwangerschaftsstreifen hartnäckig und nicht so leicht wieder loszuwerden. Es gibt jedoch effektive Methoden, Dehnungsstreifen ärztlich entfernen zu lassen, der Prozess ist allerdings langwierig. Im Detail geht es da um Lasern und Microneedling.

Wie funktioniert die Behandlung mit Laser?

Du kannst Dehnungsstreifen durch eine Laserbehandlung therapieren lassen. Eine oft gelobte Methode ist der fraktionale Laser, der die betroffenen Hautpartien mit Mini-Lichtblitzen befeuert und so deren Oberfläche nur punktuell (fraktional) durchdringt.

Durch diese Mini-Verletzungen soll die Produktion von Kollagen angeregt und die Zellregeneration stimuliert werden. Verheilen die winzigen Stiche, soll sich neues Gewebe bilden, was die Dehnungsrisse in der Haut mildert.

Was passiert beim Microneedling?

Elisabeth Schuhmachers wendet in ihrer Praxis bevorzugt die Microneedling-Methode mit Radiofrequenz an. „Hierbei werden mit kleinen Nadeln feinste Verletzungen in der Haut verursacht“, erklärt die Dermatologin. Anschließend wird innerhalb von Millisekunden ein Wärmeimpuls (Radiofrequenzenergie) abgegeben, dieser Vorgang soll die Regeneration der Haut anregen.

„Danach spritze ich Eigenblut unter die Haut. Das nennt man Vampirlifting“, so die Expertin. Die Kosten für diese Behandlung betragen hierbei zirka 300 Euro pro Sitzung – je nach Größe des zu behandelnden Areals. Meist sind mehrere Sitzungen notwendig, um Dehnungsstreifen vollständig zu entfernen. Einfacher, bequemer und vor allem billiger ist es, diese Spuren des Lebens einfach hinzunehmen.

Was kann ich sonst noch gegen Dehnungsstreifen tun?

Laut Dr. Schuhmachers hilft Sport nur bedingt gegen Dehnungsstreifen: „Man kann mit Sport ausschließlich eine Gewichtszunahme steuern. Durch Massagen und einen gesunden Lebensstil ist es möglich, die Ausprägung von Dehnungsstreifen zu verringern.“

Im Zuge einer Schwangerschaft kann es vorbeugend helfen, die am häufigsten betroffenen Regionen regelmäßig nicht nur einzucremen oder zu -ölen, sondern dabei auch einer Zupfmassage zu unterziehen. Also immer kleine Hautbereiche mit den Fingern greifen und leicht zupfen.

Das Prinzip des Microneedling gibt es in abgespeckter Version auch für zu Hause: So genannte Derma-Roller sind mit hauchfeinen Nadeln gespickte Handroller, mit denen du selbst die betroffenen Stellen behandeln sollst. Diese Geräte sind allerdings längst nicht so wirksam wie die ärztlichen Instrumente – und weil man zu Hause nicht sterilisieren kann, besteht eher die Gefahr von Infektionen.

Ein Beitrag geteilt von Sara Shakeel (@sarashakeel) am Aug 13, 2018 um 7:45 PDT

Versuche, deine Dehnungsstreifen zu akzeptieren

Denk immer daran: Dehnungsstreifen sind nichts, wofür du dich schämen solltest! Jede zweite Frau ist davon betroffen und muss einen Weg finden, damit umzugehen.

Die Künstlerin Sara Shakeel hat eine Methode gefunden, die beweist, dass Dehnungsstreifen kein optischer Makel sein müssen, und setzt ihre Streifen kunstvoll auf ihrem Instagram Account in Szene. Auch andere Frauen folgen diesem Beispiel. Zwei Amerikanerinnen erstellten den Instagram Account „Love your lines“, auf dem Frauen aus aller Welt Fotos von ihren Körpern nach der Schwangerschaft oder nach einem großen Gewichtsverlust zeigen.

Wie du lernst, dich selbst zu lieben

Natürlich kannst du einiges gegen Dehnungsstreifen unternehmen, wenn es dir den Aufwand und die Kosten wert ist. Aber hadere nicht mit der Natur, akzeptiere deinen Körper, wie er ist! Dehnungsstreifen sind nur eine Erinnerung daran, dass er Großartiges geleistet hat!

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Jede Schwangerschaft ist harte Arbeit für den weiblichen Körper: Die Gefäße müssen neun Monate lang mehr als 20% mehr Blut transportieren und die Haut wird durch die starke Dehnung extrem strapaziert. Bei zwischen 75% und 90% der Frauen bilden sich Schwangerschaftsstreifen durch die extreme Gewichtszunahme und die trockene Haut. Meistens zeigen sich die rot-rosa Streifen am Bauch, treten aber auch an den Brüsten oder dem Po auf.

Wirklich verhindern lassen sich diese Streifen leider kaum, da das Auftreten genetisch bedingt ist. Auch die hiesigen Cremes und Öle helfen oft nicht, da nur die obere Hautschicht eingecremt wird, die untere Hautschicht aber gedehnt wird. Dennoch gibt es einige Wege und Mittel gegen die lästigen Dehnungsstreifen anzukämpfen.

Zupfmassage beugt Schwangerschaftsstreifen vor

Bei der sogenannten Zupfmassage wird die Haut eingecremt und anschließend wird jeweils eine kleine Hautpartie hochgezogen, zwischen den Fingern gerollt und wieder losgelassen. Hierbei darf die Haut leicht gerötet sein, sollte aber nicht schmerzen. Gegen Ende der Schwangerschaft sollten Sie diese Praxis nicht mehr anwenden, da Sie unter Umständen vorzeitige Wehen auslösen könnten.

Richtige Ernährung gegen Schwangerschaftsstreifen

Vor allem während der Schwangerschaft ist es wichtig, dass sie sich nährstoffreich ernähren : Sie müssen ihr Baby mitversorgen. Das bedeutet allerdings nicht, dass Sie wahllos viel in sich hineinfuttern. Eine kontrollierte Gewichtszunahme ist wichtig um Schwangerschaftsstreifen zu verhindern. Auch Vitamin E wirkt positiv auf das Bindegewebe.

Lange Bäder verursachen Dehnungsstreifen

Während sie schwanger sind, sollten Sie sich nicht unbedingt ein langes Bad gönnen, denn das entzieht der Haut wahnsinnig viel Feuchtigkeit, die diese aber momentan besonders braucht. Alternativ gibt es Badesätze, die besonders rückfettend sind oder Sie cremen sich nach dem Bad besonders sorgfältig ein.

Sport kann Schwangerschaftsstreifen vorbeugen

Sport hält die Haut elastisch und das Bindegewebe auf Trab. Schwimmen und Gymnastik sind auch für Schwangere zu empfehlen.

Schwangerschaftsstreifen kann man Lasern lassen

Wenn nichts mehr hilft, können Sie als letzte Alternative die Schwangerschaftsstreifen vom Hautarzt weg lasern lassen. Ein Kombitherapie aus einer manuellen Nadelbehandlung, Vitamin-A-Säure-Creme und ultragepulstem CO2-Laser lässt die fiesen Streifen fast verschwinden. Bei Frauen mit extremen Dehnungsstreifen kann man leider nur mit einer Verbesserung um 50% rechnen. Die Krankenkasse übernimmt diese Therapie allerdings nicht.

Hausmittel sind bewährte Mittel gegen Krankheiten und Symptome. Dass einige Hausmittel auch gegen Schwangerschaftsstreifen helfen können, ist vielen Betroffenen nicht bekannt.

Was sind Dehnungsstreifen?

Dehnungsstreifen sind insgesamt eine häufige Folge starker Gewichtszunahme, wenn die Kollagenverbindungen in der Unterhaut durch die Belastung reißen. Betroffen können auch Mädchen sein, deren Brust in der Pubertät zu schnell wächst. Aber auch der Bauch ist anfällig für Dehnungsstreifen. Hier sind vor allem Frauen in der fortgeschrittenen Schwangerschaft gefährdet.

Welche Körperregionen sind besonders gefährdet?

Dehnungsstreifen können an allen Körperregionen auftreten. Naturgemäß sind die Körperstellen, an denen es stärker zu Fettansammlung kommt, häufiger betroffen – darunter Gesäß, Hüfte und Oberarme. Die Brust ist auch bei erwachsenen Frauen besonders gefährdet. Frauen mit großer Brust sollten zu stützenden Büstenhaltern greifen, ganz besonders beim Sport. Dehnungsstreifen zeigen sich zuerst in feinen bläulichen Linien. Im Laufe der Zeit werden die Risse deutlich heller und bleiben als längliche Narben sichtbar. In Extremfällen können sie bis zu zwei Zentimeter breit werden. Auch Vertiefungen sind möglich. Meist sind Frauen betroffen, allerdings können auch Männer Dehnungsstreifen entwickeln. Dehnungsstreifen sind ein reiner Schönheitsfehler und kein Gesundheitsrisiko. Die Prävention verspricht mehr Erfolge als die Behandlung.

Hausmittel gegen Dehnungsstreifen

Schwangere sollten Hausmittel gegen Dehnungsstreifen nur in Absprache mit dem begleitenden Arzt anwenden. Das gilt auch für naturheilkundliche Präparate.

Diese Mittel und Maßnahmen haben sich bewährt

  • Cremes mit hohem Zinkanteil
  • Lebensmittel mit Zink und Vitamin E
  • Zupfmassagen mit Öl
  • Wechselduschen

Zink gegen Dehnungsstreifen

Zink hat sich für die äußere und innere Anwendung gegen Dehnungsstreifen bewährt. Für die äußere Anwendung helfen Cremes mit Zink aus der Apotheke. Bewährt haben sich auch Narbenpflegeöle, die ebenfalls Zink enthalten. Bestenfalls enthalten die Zinkpräparate auch Vitamin E. Die Kombination hat sich als wirkungsvoll gezeigt, um Dehnungsstreifen abzumildern. Schwangere sollten vor der Einnahme von Zinkpräparaten erst ihren Arzt befragen. Das gilt besonders für hoch dosierte Nahrungsergänzungsmittel. Für Schwangere hat sich die Zupfmassage mit Öl bewährt, die zudem risikolos ist.

Lebensmittel mit Zink und Vitamin E

Lebensmittel mit einem hohen Anteil von Zink und Vitamin E können der Entstehung von Dehnungsstreifen entgegenwirken. Zu empfehlen sind:

  • Haferflocken
  • Rind- und Kalbfleisch
  • Käse
  • Cashewkerne
  • Mandeln
  • Haselnüsse

Die Portionen sollten maßvoll berechnet werden. Eine Handvoll Nüsse und Mandeln am Tag genügen vollkommen. Das gilt generell für die meisten anderen reichhaltigen Lebensmittel. Mit 100 bis 150 g pro Tag ist der Sättigungsgrad der Inhaltsstoffe erreicht.

Zupfmassage mit Öl

Öl für die äußere Anwendung bedeutet für Schwangere jedoch kein Risiko. Es wird äußerlich angewendet und ist auch für alle anderen Betroffenen von Dehnungsstreifen geeignet. Für die Anwendung wird das Öl zweimal täglich in kleinere Menge auf die betroffene Haut aufgetragen. Anschließend empfiehlt sich die Zupfmassage. Dazu wird die Haut sanft zwischen Zeigefinger und Daumen angehoben, also gezupft. Alternativ zu Sesamöl eignet sich auch Mandelöl. Die verwendeten Öle sollten allerdings rein und frei von Zusätzen sein. Dehnungsstreifen lassen sich nicht immer vermeiden. Das Ausmaß lässt sich aber beeinflussen. Sport festigt das Bindegewebe und wirkt der Entstehung von Dehnungsstreifen in jedem Alter entgegen.

Wechselduschen

Für die Wechselduschen genügen zwei bis drei Minuten Aufwand täglich. Es empfiehlt sich, den Brausekopf abzuschrauben und für die Wechseldusche nur den weichen Strahl aus dem Schlauch zu verwenden. Das Wasser sollte zunächst warm sein, dann wird die Temperatur reduziert. Es ist auf die Reaktion des Körpers zu achten. Vor allem am Anfang sollte es nicht übertrieben werden. Betroffene einer Herz-Kreislauf-Erkrankung sollten sich vorher mit einem Arzt absprechen.

Begonnen wird am rechten Fuß, also der Region, die am weitesten vom Herzen entfernt ist. Der Strahl wandert dann in kreisenden Bewegungen langsam außen am Bein zur Hüfte und über die Innenseite des Beins zum Fuß. Dann folgt das linke Bein. Auch die Arme und der Bauch lassen sich so abduschen. Auf die kalte Behandlung folgt das warme Wasser. Im Anschluss wird die Behandlung einmal wiederholt.

Schwangerschaftsöl im Test: Welche Öle und Cremes wir Schwangeren empfehlen

Testverfahren

Der Einkauf: Wir haben 17 Pflegeprodukte für Schwangere wie Öle und Cremes eingekauft, davon sind vier als Naturkosmetik zertifiziert.

Bewertungslegende

Bewertung Testergebnis Inhaltsstoffe: Unter dem Testergebnis Inhaltsstoffe führen zur Abwertung um jeweils zwei Noten: a) mehr als 10 mg/kg polyzyklische Moschusverbindungen (künstlicher Moschusduft); b) MOAH. Zur Abwertung um jeweils eine Note führen: a) mehr als ein Prozent Paraffine/Erdölprodukte/apolare Silikonverbindungen; b) Duftstoffe, die Allergien auslösen können (Hydroxycitronellal, Lyral).

Bewertung Testergebnis Weitere Mängel: Unter dem Testergebnis Weitere Mängel führen zur Abwertung um zwei Noten: Silikone (hier: Dimethicone, Cyclomethicone, Cyclopentasiloxane, Dimethicone Crosspolymer), falls nicht schon Silikone unter dem Testergebnis Inhaltsstoffe abgewertet wurden, und/oder weitere synthetische Polymere (hier: Carbomer, Hydroxyethyl Acrylate/Sodium Acryloyldimethyl Taurate Copolymer, Sodium Acrylates/Vinyl Isodecanoate Crosspolymer). Zur Abwertung um eine Note führt: ein Umkarton, der kein Glas schützt.

Das Gesamturteil beruht auf dem Testergebnis Inhaltsstoffe. Ein Testergebnis Weitere Mängel, das „befriedigend“ oder „ausreichend“ ist, verschlechtert das Gesamturteil um eine Note. Aus rechtlichen Gründen weisen wir darauf hin, dass wir die (vom Hersteller versprochenen) Wirkungen der Produkte nicht überprüft haben.

Testmethoden

Testmethoden (je nach Zusammensetzung des Produktes): Diethyl­phthalat, deklarationspflichtige Duftstoffe, Moschusverbindungen, Cashmeran: Extraktion mit TBME, GC-MS. Formaldehyd/-abspalter: saure Wasserdampfdestillation, Derivatisierung mit Acetylaceton, Ausschütteln mit n-Butanol, Bestimmung mittels Fotometrie. Halogen­organische Verbindungen: a) Heißwasserextraktion mit anschließender Zentrifugation und Membranfiltration, Binden der organischen Halogene an Aktivkohle, Verbrennung der Aktivkohle im Sauerstoffstrom, microcoulometrische Bestimmung des Halogengehalts; b) Extraktion mit Essigester, Verbrennung des Extrakts im Sauerstoffstrom, microcoulometrische Bestimmung des Halogengehalts. Paraffine/Erdölprodukte/apolare Silikonverbindungen: laut Deklaration und/oder NPLC-RI. Aromatische Mineralölkohlenwasserstoffe (MOAH): LG-GC-FID. PVC/PVDC/chlorierte Verbindungen: Röntgenfluoreszenzanalyse. Phthalate/Weichmacher: GC-MS.

Einkauf der Testprodukte: August 2017

Diesen Test haben wir bereits in der ÖKO-TEST App Eltern im November 2017 veröffentlicht. Testergebnisse/Angaben sind aktualisiert, sofern sich aufgrund neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse die Bewertung von Mängeln geändert oder wir neue/ zusätzliche Untersuchungen vorgenommen haben.

Tests und deren Ergebnisse sind urheberrechtlich geschützt. Ohne schriftliche Genehmigung des Verlags dürfen keine Nachdrucke, Kopien, Mikrofilme oder Einspielungen in elektronische Medien angefertigt und/oder verbreitet werden.

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