Buchhülle selber nähen

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Hier kommen nun die Leseratten unter Ihnen auf ihre Kosten: Wir zeigen Ihnen, wie Sie nun Ihre persönliche Buchhülle nachnähen können. Dieses Schmuckstück macht sich nicht nur gut im eigenen Bücherregal, sondern ist auch ein wunderbares Geschenk für Freunde und Familie.

Bei dieser Buchhülle gibt es sehr viele verschiedene Gestaltungsmöglichkeiten. In der einfachen Ausführung kann dies gern auch als Anfängerprojekt angegangen werden.

Wir haben hier eine Variante mit Lesezeichen und Verschluss per Gummizug gewählt. Natürlich kann man dies auch weglassen und sich so eine einfachere Ausführung erarbeiten.

Wir legen nun los und empfehlen, dass Sie sich zunächst die Anleitung komplett durchlesen und sich alle benötigten Materialien bereitlegen. Wir wünschen nun viel Spaß beim Nachmachen und mit ein wenig Übung können auch Anfänger kinderleicht selbst solch eine edle Buchhülle nähen.

Materialien

  • Nähmaschine
  • Stoffe
  • Garn
  • Stecknadeln und eine Nähnadel
  • Schere
  • Stoffband
  • Aufnäher
  • Gummiband
  • Buch
  • Papier, Lineal, Stift
  • Schneiderkreide oder wasserlöslicher Textilstift

Die Nähmaschine

Für dieses Projekt benötigen Sie keine besondere Nähmaschine. Es reicht eine einfache Maschine. Für die Hülle wird lediglich ein Geradstich benötigt, weshalb Nähanfänger keine großen Probleme bei diesem Nähstück haben sollten. Für Verzierungen sind auch andere Stiche möglich. Wir haben nur den Geradstich verwendet. Die hier genutzte Maschine ist eine Silvercrest für etwa 100,- Euro.

Die Stoffe

Als Grundstoff haben wir einen einfachen Stoff aus Baumwolle verwendet. Als Highlight haben wir noch einen Spitzenstoff dazu genommen und diesen über den Baumwollstoff gelegt. Natürlich kann der Spitzenstoff weggelassen werden. Stoffe bekommt man schon ab 5,- Euro pro laufenden Meter.

Anregung: Wie wäre es mit einer Patchwork Hülle, um Ihre Reste einfach zu verarbeiten?

Das Garn

Sie benötigen ein farblich passendes Garn, da einige Nähte später sichtbar sind. Natürlich ist es auch möglich, eine Kontrastfarbe zu wählen und dann im Zick Zack Stich zu nähen, um ein farbliches Highlight zu setzen.

Das Stoffband und der Aufnäher

Diese Dinge benötigen Sie für das Lesezeichen. Auch hier können Sie ganz nach Geschmack wählen. Statt eines Aufnähers kann man auch Motive aus einem Stoff gegengleich ausschneiden. In diesem Fall darf mich nicht vergessen, die Ränder zu versäubern, damit das Lesezeichen später nicht ausfranst.

Das Gummiband

Dies benötigen Sie für den Verschluss der Buchhülle und ist natürlich nur optional, macht aber Sinn, da die Seiten nicht verknicken, wenn man das Buch in der Tasche mitnimmt. Die Breite und Farbe kann auch hier frei gewählt werden. Zum Anbringen des Gummibandes an der Hülle benötigt es allerdings schon etwas Geschick.

Schneiderkreide oder wasserlöslicher Textilstift

Dies benötigen Sie zum Anzeichnen des Schnittmusters auf den Stoffen. Die Schneiderkreide gibt es meist in den Farben Weiß, Grau oder Blau und kostet etwa 4,- Euro. Einen wasserlöslichen Textilstift bekommt man für etwa 5,- Euro.

Wir starten nun mit der eigentlichen Arbeit. Gehen Sie die einzelnen Schritte in Ruhe an und lassen Sie sich Zeit.

Anleitung für die selbstgenähte Buchhülle

1. Erstellen Sie sich ein Schnittmuster.

Hier benötigen Sie nun ein großes Blatt Papier, einen Stift und ein Lineal. Messen Sie zunächst Ihr Buch aus; es werden die Länge, die Breite und die Breite des Buchrückens benötigt. Zeichnen Sie nun die Maße in die Mitte des Papiers. Zunächst die Größe des Covers, daran anschließend den Buchrücken und dann wieder das Cover. Erweitern Sie beide Seiten um jeweils 10 cm. Dies wird jeweils der Umschlag nach innen, in den dann der Buchumschlag geschoben wird. Nun fehlt noch die Nahtzugabe von jeweils 2 cm an beiden Seiten und auch oben und unten. Orientieren Sie sich am besten an der Zeichnung. Wenn nun alles stimmt, können Sie Ihr Schnittmuster ausschneiden.

2. Zeichnen Sie nun das Schnittmuster auf Ihren Stoffen an und schneiden Sie dieses anschließend aus.

Sollten Sie wie wir zwei Stoffe verwenden, stecken Sie beide Stoffe mit Stecknadeln fest.

3. Schneiden Sie jetzt das Gummiband zu.

Legen Sie dazu das Gummiband an Ihrem Schnittmuster an, nehmen Sie dafür die Länge des Buches plus 2x die Breite des Buchrückens. Das Band soll lieber etwas Straffer sitzen als zu locker.

4. Schneiden Sie danach das Stoffband für das Lesezeichen zu.

Hier können Sie ganz nach Ihrem Geschmack und auch entsprechend der Größe des Buchs gehen. Wir haben das Band auf 12 cm zugeschnitten.

5. Vervollständigen Sie nun Ihr Lesezeichen.

Wenn Sie einen einfachen Aufnäher verwenden, können Sie diesen einfach mit einigen Stichen per Hand mit einem farblich passenden Garn festnähen. Wenn Sie zwei gegengleiche Stoffteile verwenden, nähen Sie einfach komplett außen herum. Stecken Sie dafür das Stoffband zwischen beide Stoffteile.

6. Fixieren Sie das Lesezeichen.

Messen Sie die Mitte der Innenseite des Stoffes aus und fixieren Sie das Lesezeichen lediglich mit einigen Handstichen. Geübte Näher und Näherinnen können diesen Schritt auch weglassen und dieses in einem späteren Schritt mit einnähen.

7. Messen Sie nun etwa 14 cm von der rechten Seite ab, um die richtige Position für das Gummiband zu ermitteln.

8. Fixieren Sie nun auch das Gummiband kurz eingeschlagen nach innen mit einigen Handstichen.

9. Nähen Sie jetzt die kurzen Seiten nach innen um. So erzielen Sie ein sauberes Ergebnis. Gerade bei zwei Stoffen macht es Sinn, alles gut festzustecken.

Achtung: Vergessen Sie nicht, stets am Anfang und am Ende jeder Naht zu „verriegeln“. Das bedeutet, dass Sie zunächst einige Stiche vorwärts nähen und dann die Rücktaste (meist vorn rechts an der Maschine) betätigen, um einige Stiche rückwärts zu nähen. Danach können Sie die Naht wie gewohnt weiterführen. Auch am Ende sollten Sie kurz vor dem Schluss einige Stiche zurücknähen und dann ganz normal beenden. Nur so ist gewährleistet, dass sich die Nähte nicht öffnen.

10. Nähen Sie nun die obere und untere lange Seite um.

Auch hier gilt: Um ganz sicher zu gehen, stecken Sie alles einfach fest. Hier können Sie direkt das Gummiband und das Lesezeichen mit einschlagen und festnähen.

11. Schlagen Sie nun die kurzen Seiten nach innen 10 cm ein. Stecken Sie dies fest, da man hier jeden Fehler am Ende sieht.

12. Nähen Sie nun die linke Seite des eingeschlagenen Stoffes fest.

Hier können Sie auf denselben Nähten entlangnähen, die beim Umnähen entstanden sind.

13. Nun kommen wir zur rechten, etwas schwierigeren Seite. Hier müssen wir nun das Gummiband an der unteren Seite mit einnähen. Legen Sie das Band über die Stoff und schlagen es unten relativ kurz ein und stecken es zwischen die Stoffschichten. Am besten fixieren Sie das Ganze. Ein versetzt angenähtes Gummiband würde im Endergebnis sofort auffallen.

Legen Sie den Stoff nun in die Nähmaschine ein, nähen einige Stiche nach vorn und heben mit einem Finger das Gummiband leicht an, damit das Nähfüßchen über den Stoff nähen kann, unter dem das Gummiband steckt.

Sobald Sie über das Gummiband genäht haben, verriegeln Sie die Naht und schneiden den Faden ab.

Setzen Sie nun neu an und beenden die Naht wie gewohnt.

14. Jetzt können Sie sämtliche Stecknadeln lösen und anschließend überschüssige Fäden abschneiden.

Wenn Sie nun alles richtig gemacht haben, halten Sie nun Ihre persönliche Buchhülle in den Händen. Als individuelles Geschenk eignet sich die selbstgenähte Buchhülle ebenso gut.

Gestaltungsmöglichkeiten

  • Patchwork
  • den Namen der Leseratte oder den Titel des Buches auf die Vorderseite sticken
  • zwei verschiedene Lesezeichen einarbeiten
  • eine zusätzliche Tasche innen oder außen aufnähen
  • Verschluss mit Knopf oder Druckknopf anbringen
  • Griff am Buchrücken

Tipps für Schnellleser:

  • Schnittmuster erstellen
  • Stoff zuschneiden
  • Gummiband zuschneiden & mit Handstichen fixieren
  • Stoffband zuschneiden
  • Lesezeichen vervollständigen & mit Handstichen fixieren
  • alle vier Seiten umnähen
  • 10 cm Umschlag an beiden Seiten festnähen
  • Stecknadeln lösen und Fäden abschneiden

Buchhülle nähen – einfache Anleitung

Im Urlaub, auf dem Weg zur Arbeit oder einfach nur so: Bücher werden schnell in Mitleidenschaft gezogen – eine Hülle schützt unseren Lieblingsschmöker hingegen vor Schmutz und Co. Eine selbstgemachte Buchhülle ist aber auch ein schönes Geschenk für Freunde und Familie (mit oder ohne Buch 😉)! Wir zeigen dir, wie du so eine selber nähen kannst ohne Schnittmuster. Auch für Anfänger geeignet!

Buchhülle nähen – Material und Teile

Für eine einfache Buchhülle benötigst du folgendes:

Material

  • Stoff(e)
  • Nähgarn
  • Vlieseline in der Größe des Innenteils
  • Stecknadeln oder Klammern
  • Bügeleisen
  • Nähmaschine

Stoffteile

  • 1 x Außenhülle
  • 1 x Innenteil
  • 2 x Innentaschen

Die Stoffe können unterschiedliche Farben haben und so einen schönen Kontrast bilden oder du wählst denselben Ton oder das gleiche Muster für alle Teile.

Buchhülle nähen – die Maße

Bevor es losgeht, benötigst du noch die Maße für jeweils das Außen- bzw. Innenteil:

Höhe = Buchhöhe + Spielraum (Nahtzugabe für oben und unten)

Beispiel: 18,5 + 3 cm = 21,5 cm

Breite = Breite vorne + Breite hinten + Breite Buchrücken + Spielraum (Nahtzugabe für beide Seiten)

Beispiel: 12 + 12 + 3 + 3 cm = 30 cm

Nach dem Beispiel würdest du zwei Teile á 30 x 21,5 cm benötigen.

Für die Innenlaschen = Gewünschte Breite x Höhe

Beispiel: 6 cm x 21,5 cm.

Denk dran: Du benötigst zwei Innentaschen.

Buchhülle nähen – einfache Anleitung

  1. Stoffteile passend zuschneiden.
  2. Das Bügelvlies kommt mit der Klebeseite auf die linke Seite des Innenstoffes. Vlieseline nach Herstellerangaben auf den Stoff aufbügeln.
  3. Nun legst du deine Stoffteile aufeinander: Außenstoff mit der rechten Seite nach oben (also die schöne Seite), darauf an je eine Seite eine der Innentaschen mit der rechten Seite nach unten. Achte darauf dass die Innentaschen bündig liegen! Obenauf kommt zu guter Letzt der Innenstoff mit der rechten Seite nach unten.
  4. Wenn alles bündig liegt, steckst du die Teile mit Nadeln oder Klammern fest. Markiere dir eventuell einen kleinen Abschnitt mit Schneiderkreide für die Wendeöffnung!
  5. Nähe nun mit einem Gradstich knappkantig drumherum – Ausnahme: der Abschnitt für die Wendeöffnung.
  6. Nachdem Absteppen schneidest du die Ecken schräg ab und entfernst eventuell an den Längen überstehenden Stoff.
  7. Im nächsten Schritt wendest du die Buchhülle durch die Wendeöffnung und drückst wenn nötig die Ecken nochmal nach außen, z. B. mithilfe eines Stiftes oder Stabes.
  8. Ist die Buchhülle gewendet, bügelst du sie glatt.
  9. Abschließend verschließt du die Öffnung mit einem Matratzenstich.

Hier findest du noch mehr Nähanleitungen: Tasche nähen, Turnbeutel nähen und Rock nähen. Tipp: In der Brigitte Community kannst du dich mit anderen rund um deine DIY-Projekte austauschen oder dir Inspiration holen!

In den langen Urlaubswochen bleibt endlich wieder Zeit, um ausgiebig in seinem Lieblingsbuch zu schmökern. Ein selbst genähter Buchumschlag macht jeden Lesestoff zu einem persönlichen Schatz; auch im Bücherregal bleibt sie ein ganz besonderer Blickfang.

Unsere Hülle hat einen flexiblen Einschlag auf der Buchrückseite, sodass sie für Bücher verschiedener Größe verwendet werden kann. Mit einem Zierband wird die Buchhülle verschlossen und einem handmade Stofflabel – verziert.
So können Sie eine hübsche Buchhhülle nähen.

Nähmaterial / Stoffe

Ein unverzichtbares Utensil ist das ausgewählte Buch, das mit der selbst genähten Hülle eingeschlagen werden soll.
Außerdem werden benötigt:

  • zwei verschiedene Baumwollstoffe:
    – für die Außenhülle + die Lasche: ca. 58 cm x 22 cm
    – für den Futterstoff: ca. 48 cm x 22 cm
  • Bügeleinlage: Vlieseline H 180 ca. 110 cm x 22 cm
  • handmade Satinband Länge ca. 75 cm
  • gewebtes Stofflabel oder Textiletikett aus der namensbaender.de
    – farblich passendes Nähgarn

Werkzeug

  • Nähmaschine
  • Stecknadeln
  • Maßband
  • Stift
  • Schere
  • Bügeleisen

Anleitung: Buchhülle nähen

Schritt 1:
Zunächst wird das ausgewählte Buch vermessen, um die Maße für die einzelnen Stoffteile zu berechnen. Dafür wird die Höhe des Buches gemessen: zu dem erhaltenen Wert 1 cm Spielraum und 2 cm Nahtzugabe addieren.
Anschließend die Länge der Buchhülle (Breite Vorderseite + Buchrücken + Rückseite) ermitteln. Die Länge ergibt sich, indem einmal im geschlossenen Zustand um das Buch herum gemessen wird. Anschließend auch hier 1 cm Spielraum hinzufügen.
Rechenbeispiel für die flexible Buchhülle: ausgehend von einem Buch mit folgenden Maßen: Breite 26,5 cm x Höhe 18,5 cm

Schritt 2:
Der Außen- und Innenstoff werden demnach auf eine Größe von 47,5 cm x 21,5 cm zugeschnitten. Auf die gleichen Maße die Bügeleinlage anpassen.

Für den flexiblen Buchumschlag noch eine Lasche anfertigen. Mit dieser kann die Breite des Buches individuell angepasst werden. Dafür werden zwei gleiche Streifen mit den Maßen 8 cm x 21,5 cm aus dem Außenstoff zugeschnitten.

Schritt 3:
Nun werden alle zugeschnittenen Stoffteile mit der Bügeleinlage verstärkt. Diese jeweils mit der Klebefläche auf die linke Stoffseite bügeln.

Schritt 4:
Auf dem stabilisierten Außen- und Innenstoff werden nun kleine Einschnitte angebracht, die den vorderen und hinteren Einschlag markieren.

Dazu für den vorderen Einschlag in einem Abstand von 6 cm vom äußeren linken Rand und für den hinteren Einschlag 12 cm vom rechten Stoffrand entfernt einen kleinen Schnitt setzen. Auf diese 12 cm Markierung zulaufend werden der Außen- und Innenstoff um 0,5 cm abgeschrägt. (Bild 4c)

Bild 4a: Einschnitt
Umschlag Vorderseite
(linker Rand)

Bild 4b: Einschnitt
Umschlag Rückseite
(rechter Rand)
Bild 4c:Schräge
hinterer Einschlag

Schritt 5:
Das Buch nun auf den Außenstoff legen und den markierten Einschlag (Einschnitt) um die Vorderseite klappen. Um die Rückseite des Buches wird der lange Einschlag (12 cm Markierung) gelegt.

Schritt 6:
Im nächsten Schritt wird das Zierband mittig auf der Stoffaußenseite positioniert. Dabei auf der Vorder- und Rückseite etwa 20 cm überstehen lassen. Jeweils 1 cm vom hinteren und vorderen Buchrand entfernt das Band mit einer Nadel fixieren. Anschließend zwischen den beiden gesetzten Nadeln mit einem Geradstich festnähen.

Gleichzeitig kann das ausgewählte Stoffabel an einer beliebigen Stelle angebracht und auf der Buchhülle aufgenäht werden.

Schritt 7:
Aus den zwei zugeschnittenen Stoffstreifen wird die Lasche für die flexible Buchhülle genäht. Dafür beide Teile rechts auf rechts aufeinander legen und an den Längsseiten mit einer Nahtzugabe von 1 cm zusammennähen. Anschließend die Lasche wenden und bügeln.

Die fertige Lasche auf die spätere Innenseite der Buchhülle mit einem Abstand von 13 cm vom hinteren Rand anbringen und an der oberen und unteren Seiten festnähen.

Schritt 8:
Die vorbereiteten Innen- und Außenteile werden rechts auf rechts aufeinander gelegt. Beide bedruckten Stoffseiten zeigen nach innen. Sie werden an der kurzen Seite am vorderen Einschlag mit einer Nahtzugabe von 1 cm und einem Geradstich zusammengenäht.

Danach die verbundenen Teile auseinander schlagen und die genähte Kante bügeln.

Schritt 9:
Die Stoffaußenseite wird bis zu der eingeschnittenen 6 cm Markierung (siehe Schritt 4) über die entstandene Naht aus Schritt 8 zurückgeklappt. Auch die Stoffinnenseite über diese Naht bis zu dem Einschnitt umklappen.

Bild 9a

Beide rechten Stoffseiten liegen nun aufeinander. Beide Teile an den zwei Längsseiten und der gegenüberliegenden kurzen Seite mit einem Geradstich und einer 1 cm Nahtzugabe zusammennähen. An der kurzen Seite eine Wendeöffnung (etwa 10 cm) lassen.

Die Seite, auf der beide zurückgeklappten Einschnitte aufeinander liegen, bleibt offen (im Bild 9b die rechte Seite).

Bild 9b

Beim Verbinden der beiden Stoffteile darauf achten, dass die Enden des Webbandes innen liegen und nicht nach außen zeigen.

Schritt 10:
Vor dem Wenden des gesamten Stoffteils, die Ecken zurückschneiden.

Schritt 11:
Die schöne Seite durch die Wendeöffnung nach außen holen und die Ecken mit einem Stäbchen oder Stift ausformen. Abschließend die entstandene Buchhülle bügeln.

Schritt 12:
Die Wendeöffnung wird mit einer durchgehenden Steppnaht entlang der Kante geschlossen.

Die wunderschöne Buchhülle ist fertig.

Materialliste für die Ordnerhülle

Hallo Ihr Lieben. Heute zeige ich Euch, wie man auch als Nähanfänger eine wunderschöne Ordnerhülle bzw. Buchhülle nähen kann – ganz ohne Schnittmuster. Auslöser für diesen Post war eine liebe Freundin, die gerne den Portfolio Ordner Ihrer Tochter für die Krippe verschönern wollte. Statt einem langweiligen, schwarzen Aktenordner hat sie nun eine süße Stoffhülle, die den Ordner und dessen Inhalt nicht nur schützt, sondern auch auch noch mit einem individuellen Design verschönert.

Gern teile ich eine einfache Nähanleitung mit Euch, die auch sehr gut für Anfänger geeignet ist. Zugegeben, auch ich hatte etwas Respekt vor diesem „Nähprojekt“, doch wenn man erst einmal anfängt, dann ist es gar nicht so schwer. Das schöne ist, dass Ihr Eure Ordnerhülle mit individuellen Applikationen (z.B. dem Namen des Kindes, Knöpfen, Web Bändern oder Bügelbildern) ganz einzigartig gestalten könnt. Also legen wir doch direkt los:

Arbeitsaufwand: ca. 1,5 – 2 Stunden

  • Ordner*
  • Stoffe (1 x Stoff für Außenseite, 1 x Stoff für Innenseite, 1 x Stoff für die Einschläge oder Applikationen. Jeweils in der Größe von ca. 1 m x 50 cm – je nach Ordner/Buch)
  • ggf. Applikationen für die Vorderseite (z. B. Aufnäher, Web Band, Bügelbild, etc.)
  • Nähutensilien (Schere, Garn, Schneiderkreide, Stoffklammern* etc.)
  • Nähmaschine*

Schritt 1: Stoffe abmessen

Zunächst einmal stellt Ihr Euer Bügelbrett auf und haltet die Stoffe und den entsprechenden Ordner bzw. das Buch parat. Bügelt die Stoffbahnen kurz über und legt dann den Außenstoff mit der „schönen“ (rechten) Seite nach unten. Darauf platziert Ihr den aufgeklappten Ordner mittig. Prüft, ob der Ordner auch grade auf der Stoffbahn aufliegt – besonders bei gemustertem Stoff ist das wichtig, damit das Muster später nicht schief ist.

Dann umrandet Ihr den Ordner mit Schneiderkreide oder einem Bleistift. Malt Euch ebenfalls eine zweite Linie (hier rot) für die Nahtzugabe – diese sollte ca. 1,5 bis 2 cm Abstand haben von der Umrisslinie des Ordners. Ihr habt also 2 Linien – eine für den Ordnerumriss, die andere für die Nahtzugabe. Schneidet dann den Stoff entlang der Nahtzugabenlinie aus. Dieser Stoffzuschnitt ist gleichzeitig Eure Vorlage für den zweiten und dritten Stoffzuschnitt (für Einschläge und Innenseite). Ihr habt nun also 3 Stoffzuschnitte in der gleichen Größe.

Schritt 2: Außenseite verzieren

Nun ist es Zeit, die Außenseite zu verzieren. Hierbei sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt – Ihr könnt zum Beispiel Bügelbilder, Stickereien, Borten etc. applizieren. Ich habe mich für ein Herz entschieden, welches den Außenstoff schmücken soll. Dazu habe ich mir eine Herzschablone aus Papier gemalt und damit entsprechend den Deko Stoff und ein Stück dünnen, festen Bügelvlies ausgeschnitten. Dann wird der Deko Stoff mit dem Bügelvlies verarbeitet (ca. 10 Sekunden sehr heiß bügeln), sodass die Herzapplikation eine gute Festigkeit und Stabilität hat. Nun markiert Ihr Euch die Vorderseite des Außenstoffes und steckt die Herzapplikation mittig fest. Näht diese nun auf den Außenstoff.

Schritt 3: Einschlagtaschen vorbereiten

Im nächsten Schritt bereiten wir nun die Einschlagtaschen vor:

  1. zunächst die Stoffbahn für die Einlagtaschen halbieren
  2. Dann die Stoffabschnitte erneut mittig falten und Kante auf Kante auf den Außenstoff auflegen. Dabei zeigt die „schöne“ Seite des Außenstoffs nach oben
  3. Die „schöne“ Seite der Einschläge zeigt ebenfalls nach außen

An dieser Stelle könnt Ihr den Ordner probeweise in die Einschläge schieben, und prüfen, ob die Hülle gut passt.

Schritt 4: Ordnerhülle zusammennähen

Ihr hab jetzt bereits den Außenstoff und die Einlegetaschen übereinander platziert. Nun nehmt Ihr Euch den Stoffabschnitt für die Innenseite und legt ihn mit der rechten „schönen“ Seite nach unten auf die anderen Stoffabschnitte – Kanten auf Kanten. Steckt nun alles mit Stoffklammern* fest und lasst in der unteren Mitte eine Wendeöffnung von ca. 5 – 8 cm.

Jetzt könnt Ihr die Hülle ringsherum absteppen mit einer gradlinig verlaufenden Naht. Tipp: näht die Ordnerhülle nicht zu eng zusammen, die Naht sollte ca. mittig zwischen der Umrisslinie und Nahtzugabenlinie verlaufen, damit die Buchhülle später nicht zu stramm sitzt.

Nach dem Zusammennähen wendet Ihr die Ordnerhülle durch die Wendeöffnung nach außen und schlagt die Einschlagtaschen auf die Innenseite der Hülle. Mit einer stumpfen Schere könnt Ihr ggf. alle Ecken nach außen drücken. Schließlich bügelt Ihr die fertige Ordnerhülle einmal drüber und schaut, dass alle Nähte gut übereinander liegen. Zum Schluss näht Ihr nun die Wendeöffnung zu, bügelt alles nochmal schön und fertig ist Eure Ordnerhülle!

Ich hoffe, die Nähanleitung hat Euch gefallen? Für weitere Ideen und Nähprojekte für Baby und Kleinkind, schaut doch mal hier vorbei.

Liebste Grüße,

Isabel

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