Brust juckt schwangerschaft

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Brust juckt: Das können die Ursachen hinter dem Juckreiz sein

  • Trockene Haut neigt immer zu Juckreiz, auch an der Brust. Hier kann sowohl eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr, als auch eine sorgfältige Hautpflege helfen.
  • Besonders häufig sind übrigens Schwangere und stillende Mütter von Juckreiz im Brustbereich betroffen. Während der Schwangerschaft kann es durch den veränderten Hormonhaushalt bei manchen Frauen zu trockener Haut kommen. In der Stillzeit selbst wird die Brust besonders beansprucht.
  • Hormonbedingt kommt es bei manchen Frauen im Zuge des Prämenstruellen Syndroms, dem PMS, zu Juckreiz an der Brust.
  • Ebenso ist ein Jucken der Brust in den Wechseljahren zumeist auf eine Verschiebung des Hormonspiegels zurückzuführen.
  • Bei jungen Mädchen kann die juckende Brust ein Anzeichen auf einen Wachstumsschub sein.
  • Treiben Sie viel Sport, vor allem einen Laufsport, sind eventuell Ihre Brustwarzen durch die Reibung an einem schlecht sitzenden Sport-BH gereizt und jucken.
  • Tipp: Um der Reizung beim Joggen vorzubeugen, kleben Sie einfach ein weiches Pflaster straff über die Brustwarzen. Außerdem können Sie Vaseline vor dem Training auftragen.
  • Manchmal verbirgt sich der Grund hinter Juckreiz im Waschmittel. Tauschen Sie es am besten einfach aus.
  • Alle diese bisher genannten Ursachen sind harmlos. Meist reicht schon eine feuchtigkeitsspendende oder beruhigende Hautcreme, um den Juckreiz zu unterbinden. Es gibt jedoch auch Gründe für den Juckreiz, bei denen einen Arztbesuch notwendig ist.

Dass Ihr Körper und Ihre Stimmung unter dem Einfluss von Hormonen stehen, merken Sie vielleicht jetzt schon. Kein Wunder. Ab dem Moment, in dem die Eizelle befruchtet wurde, macht sich Ihr Körper wie ein Besessener an die Arbeit. Er setzt alles daran, in Ihrer Gebärmutter ein Nest zu schaffen, in dem Ihr Baby geschützt heranwachsen kann. Ihr Körper beginnt direkt nach der Befruchtung damit, das Hormon hCG zu produzieren. Dieses Hormon ist nicht nur für den Bau dieses sicheren Nestes verantwortlich, sondern auch für die sogenannten Schwangerschaftsbeschwerden . Einige diese Beeinträchtigungen bemerken Sie vielleicht jetzt schon. Doch denken Sie daran: Nicht alle Schwangeren leiden unter entsprechenden Beschwerden! Wenn Sie nichts spüren, heißt das noch lange nicht, dass Sie nicht schwanger sind.

  • Übelkeit

Nicht ohne Grund gehört diese Schwangerschaftsbeschwerde zu den bekanntesten. Vielen Frauen ist zu Beginn der Schwangerschaft übel. Schon in der ersten Woche nach der Befruchtung kann Ihnen schlecht sein. Das ist zwar lästig, aber doch ein schönes Zeichen!

  • Juckende und brennende Brüste

Ihre Brüste wachsen unter dem Hormoneinfluss ein Stück an. Die Milchdrüsen machen sich schon bereit, um in ein paar Monaten Ihr Baby mit Milch zu versorgen … und das spüren Sie! Manchmal jucken die Brüste nicht nur, sondern schmerzen auch ein wenig. Meistens fühlen Sie dann aber nur einen kurzen, stechenden Schmerz.

Lesen Sie hier mehr über die verschiedenen Schwangerschaftsbeschwerden.

Schwangerschaftstest

In der nächsten Woche können Sie einen Schwangerschaftstest machen. Dieser erbringt aber erst dann ein zuverlässiges Ergebnis, wenn Ihre Periode einen Tag überfällig ist. Also: Noch ein klein bisschen Geduld – bald wissen Sie es ganz sicher!

Kein Brustwachstum in der SS – schlechte Chancen fuers Stillen?

Antwort auf:

Kein Brustwachstum in der SS – schlechte Chancen fuers Stillen?

Liebe Koala2206,
es ist von Frau zu Frau ganz unterschiedlich, ab wann und wieviel Milch
bereits während der Schwangerschaft aus der Brust austritt. Bei manchen
Frauen kommt bereits recht früh etwas, bei anderen bis zur Geburt überhaupt
nichts.
Sie sollten nicht an Ihrer Brust herumdrücken und auch keine Milch
ausstreichen bevor Ihr Kind geboren ist. Das früher empfohlene
Ausstreichen von Kolostrum bereits während der Schwangerschaft wird
inzwischen als überholt angesehen. Bei dafür empfänglichen Frauen kann die
Stimulation der Brustwarzen durch das Ausstreichen sogar zu Wehen führen.
In extremen Fällen kann es durch eine Manipulation an den Brüsten sogar
bereits während der Schwangerschaft zu einem Milchstau oder einer
Brustentzündung kommen.
Die Größe der Brust sagt überhaupt nichts über die Stillfähigkeit der Frau aus. Leider ist es aber immer wieder so, dass sich Frauen mit kleinen Brüsten anhören dürfen „JA, mir so kleinen Brüsten, da kann das doch nichts werden“ und Frauen mit großen Brüsten hören „Bei so einem großen Busen klappt das Stillen sicher nicht“.
Die Größe der Brust wird durch das Fettgewebe bestimmt, sowohl kleinbrüstige als auch großbrüstige Frauen haben etwa gleich viel Brustdrüsengewebe und ob groß oder klein: Bei guter Unterstützung, mit der richtigen Information und dem Wunsch zu stillen, können 95 bis 98 % aller Frauen auch erfolgreich stillen. Wenn frau allerdings falsch informiert und schlecht
betreut wird, dann kann sowohl eine Frau mit kleinen Brüsten wie auch eine Frau mit großen Brüsten sehr schnell eine unglückliche Stillerfahrung machen.
Machen Sie sich jetzt mal nicht verrückt, Sie sind erst in der 26. Woche und es ist keineswegs so, dass alle Frauen in diesem Stadium der Schwangerschaft schmerzende Brüste haben müssen oder dass alle Frauen dann auch schon Veränderungen bemerken.
Genießen Sie Ihre Schwangerschaft, informieren Sie sich gut über die Grundlagen des erfolgreichen Stillens, besuchen Sie gerne auch bereits jetzt eine Stillgruppe. Warum sollten ausgerechnet Sie zu den zwei Prozent der Frauen gehören, die tatsächlich nicht stillen können? Und falls es wider Erwarten doch der Fall sein sollte, ist es nach der Geburt immer noch Zeit, sich zu überlegen, was Sie dann tun. Vermiesen Sie sich nicht die Schwangerschaft mit solch schwarzen Gedanken.
Ganz kurz kann man die wichtigsten Punkte für den Grundstein einer erfolgreichen Stillbeziehung auf die folgenden Schlagworte zusammenfassen:
Bald stillen oft stillen uneingeschränkt stillen keine Flüssigkeit oder andere Nahrung dazugeben außer bei medizinisch begründeten Fällen.
Das Baby sollte so bald wie möglich nach der Geburt zum ersten Mal angelegt werden und dann jederzeit und ohne zeitliche Einschränkung an die Brust dürfen, wenn es das will. Bei eher schläfrigen Kindern oder Babys mit verstärkter Neugeborenengelbsucht muss die Mutter unter Umständen den Takt angeben und dafür sorgen, dass das Kind mindestens acht bis zwölf Mal innerhalb von 24 Stunden an der Brust trinkt.
Tee, Glukoselösung oder Wasser sind überflüssig und vor allem bei einer eventuell verstärkten Neugeborenengelbsucht sogar kontraproduktiv. Das Bilirubin (der gelbe Farbstoff, der für die Gelbfärbung der Haut bei der Neugeborenengelbsucht verantwortlich ist) wird nur zu zwei Prozent über den Urin ausgeschieden, der Rest wird durch den Darm ausgeschieden. Daher ist es unsinnig, die Gelbsucht „ausschwemmen“ zu wollen. Wichtig ist, dass der Darm mit Nahrung versorgt wird und die Verdauung angeregt wird, das Mekonium möglichst rasch ausgeschieden wird. Das Kolostrum, die wichtige erste Milch wirkt abführend und begünstigt damit die Ausscheidung des Bilirubins.
Der Organismus eines Neugeborenen ist auf viele, kleine Mahlzeiten eingestellt. Sein Magen hat etwa die Größe eines Teebeutels. Kleine Mengen an Muttermilch sind also absolut richtig und in Ordnung.
Wichtig ist, dass Ihr Baby ab dem zweiten, dritten Tag mindestens drei bis vier Darmentleerungen hat und ausreichend Urin ausscheidet. Eine Gewichtsabnahme von etwa sieben Prozent des Geburtsgewichtes innerhalb der ersten Tage ist normal, bis zehn Prozent sind bei einem ansonsten gesunden Kind tolerierbar. Spätestens mit drei Wochen sollte Ihr Baby sein Geburtsgewicht wieder erreicht haben.
Milchbildungstee ist nicht notwendig und es hat keinen Sinn ihn bereits während der Schwangerschaft zu trinken. Wenn überhaupt Milchbildungstee getrunken wird, dann bitte auch nicht mehr als höchstens zwei bis drei Tassen täglich, da mehr zu Bauchproblemen beim Kind führen kann.
Wunden Brustwarzen und anderen Stillproblemen können Sie am besten dadurch vorbeugen, dass Sie sich informieren. Wunde Brustwarzen entstehen in über 80 % der Fälle durch falsches Anlegen oder Ansaugen. Es ist extrem wichtig, korrekt anzulegen, nicht nur um wunde Brustwarzen zu vermeiden, sondern auch, damit die Brust gut stimuliert und richtig entleert wird und so die Milchbildung gut in Gang kommt bzw. aufrecht erhalten wird.
Deshalb ist es entscheidend, dass Sie sich möglichst gut über das Stillen und die grundlegenden Dinge wie korrektes Anlegen und Ansaugen, das Prinzip von Angebot und Nachfrage, Stillen nach Bedarf usw. informieren. Nochmals: Ganz wichtig ist dass Sie wissen, wie korrekt angelegt ist und woran Sie erkennen, dass das Baby richtig ansaugt und effektiv an der Brust trinkt.
Hierzu bietet sich neben dem Lesen der entsprechenden Literatur (z.B. „Stillen gesund und richtig“ von Denise Both und Gabi Eugster, „Das Handbuch für die stillende Mutter“ von der La Leche Liga, „Stillen einfach nur stillen“ von Gwen Gotsch) der Besuch einer Stillgruppe an. In einer Stillgruppe treffen Sie nicht nur andere stillende Mütter, sondern Sie lernen auch gleich eine kompetente Ansprechpartnerin kennen, für den Fall, dass es nach der Geburt zu Stillproblemen kommen sollte.
Wenn Sie mir Ihren Wohnort mit Postleitzahl angeben, suche ich Ihnen gerne die nächstgelegene LLL Stillberaterin heraus.
Erkundigen Sie sich auch einmal, vielleicht gibt es in Ihrer Nähe ein stillfreundliches Krankenhaus, dort verläuft der Start der Stillbeziehung oft sehr viel besser und es gibt echte und gute Unterstützung nach der Geburt.
LLLiebe Grüße
Biggi Welter

von Biggi Welter, Stillberaterin am 10.03.2015

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Schwangerschaft, Wechseljahre, Hautprobleme & Co.: Warum die Brust juckt und spannt

von Claudia Galler
verfasst am 17.09.2018

Für juckende Brüste kann es viele verschiedene Gründe geben. (© Piotr Marcinski – fotolia)„Wenn die Brust juckt, gibt es Schnee“ – wie treffsicher dieser Spruch das Wetter vorhersagt, bleibt offen. Welche körperlichen Veränderungen Juckreiz und Spannungsgefühl an der Brust anzeigen können, lesen Sie in diesem jameda Gesundheitsspecial.

  • Trockene Haut in der Schwangerschaft
  • Strapazierte Brust in der Stillzeit
  • (Haut-)Erkrankungen, die zu Juckreiz führen
  • Wenn die Brust beim Sport leidet
  • Empfindliche Brüste durch prämenstruelles Syndrom
  • Die Wechseljahre verändern das Brustgewebe
  • Wenn die Brustdrüse entzündet ist
  • Veränderungen bei Brustkrebs
  • Jucken und Spannen nach einer Brust-OP
  • Dann sollte man zum Arzt gehen

Trockene Haut in der Schwangerschaft

Durch die Hormonumstellung während der Schwangerschaft verändert sich der Hautzustand. Viele Frauen bekommen durch den Östrogenanstieg eine strahlende, glatte Gesichtshaut. Anderen werdenden Müttern macht eine trockene, juckende Haut zu schaffen. Der Körper stellt sich auf das Ungeborene ein, lagert Wasser an, Bauch und Brüste wachsen und die Haut muss sich entsprechend dehnen. All das führt zu Spannungsgefühl und Juckreiz. Kälte und Hitze können das unangenehme Hautgefühl verstärken.

Hier helfen rückfettende Cremes und Lotionen, auch pflegende Körperöle, die in die nasse Haut einmassiert werden und sie geschmeidig machen. Cremes mit Panthenol, Hamamelis oder Zinkoxid wirken wundheilungsfördernd und beruhigend. Man verwendet milde Reinigungsprodukte und verzichtet auf lange heiße Bäder, da Wasser die Haut sehr austrocknet. Schwangere sollten viel trinken, um den veränderten Wasserhaushalt des Körpers und die Durchfeuchtung der Haut zu unterstützen.

Strapazierte Brust in der Stillzeit

Ist die weibliche Brust schon während der Schwangerschaft gewachsen, nimmt sie kurz nach der Geburt mit dem Milcheinschuss nochmals an Volumen zu. Viele Frauen klagen dann über spannende, juckende und schmerzende Haut. Beim Stillen des Babys werden die empfindlichen Brustwarzen arg strapaziert, einerseits durch den starken Saugreflex, andererseits durch das feuchte Milieu der austretenden Milch.

Das A und O ist hier die richtige Stilltechnik, bei der das Baby die Brustwarze mit weiten Teilen des Warzenvorhofs in den Mund nimmt. Das Baby liegt im richtigen Winkel zur Brust, so dass kein Zug auf die Haut entsteht. Ein Stillrhythmus mit Pausen von einigen Stunden ist für die Verdauung des Babys und zur Erholung der Mutter sehr wichtig.

Haben Mütter zu viel Milch, wie es oft zu Beginn der Stillzeit der Fall ist, sollten sie Milch abpumpen oder unter der Dusche ausstreichen, damit die Brust weniger prall ist. Die Stilleinlagen tauscht man regelmäßig aus, um Feuchtigkeit zu verhindern. Auch der Still-BH muss gut sitzen. Wunde Brustwarzen können mit Lanolin oder Cremes mit Kamille, Ringelblume oder Dexpanthenol eingecremt werden. Anfangs schützen Stillhütchen, so dass die wunde Haut abheilen kann. Blutende, infizierte Brustwarzen stellt man der Hebamme oder dem Gynäkologen vor.

(Haut-)Erkrankungen, die zu Juckreiz führen

Nicht nur die Veranlagung zu trockener Haut kann Juckreiz erzeugen. Auch im Zuge von (Haut-)Erkrankungen wie Neurodermitis, Schuppenflechte, Diabetes oder Schilddrüsenunterfunktion kommt es zu trockener Haut und juckendem Ausschlag.

Anzeichen für eine Intrahepatische Schwangerschaftscholestase ist eine juckende und sich gelb färbende Haut. Hier ist der Abfluss der Gallensäuren aus der Leber gestört, so dass sie sich in der Haut einlagern. Behandelt wird mit wasserlöslichen Gallensäuren in Tablettenform, die die fettlöslichen Anreicherungen ausschleusen.

Auch Hautpilz kann sich ansiedeln. Er breitet sich in warmen, feuchten Hautgebieten aus, z.B. in der Hautfalte unter der Brust oder beim vermehrten Schwitzen. Symptome sind dann rote, schuppende Flecken, die sich oft kreisförmig ausdehnen.

Zur Behandlung dienen Cremes und Lösungen mit antimykotischen Wirkstoffen. Präparate mit Zinkoxid trocknen feuchte Hautbereiche, so dass sich der Pilz weniger gut ausbreiten kann. Schwangere sollten sich bei (Haut-)Erkrankungen an den Gynäkologen wenden oder ihre Grunderkrankung auch in der Schwangerschaft vom Facharzt weiterbehandeln lassen.

Auch beim Sport wird die Brust strapaziert. Die richtige Sportkleidung spielt daher eine große Rolle. (© arthurhidden)Wenn die Brust beim Sport leidet

Starkes Schwitzen und mechanische Belastung beim Sport können sowohl bei Damen als auch bei Herren zu irritierter und juckender Haut im Brustbereich führen. Typischerweise tritt das bei Langstreckenläufen auf, wenn die Oberbekleidung an den schweißnassen Brustwarzen scheuert. Die Haut wird wund, schmerzt und fängt irgendwann an zu bluten.

Um das zu verhindern, trägt man feingewebte, nahtfreie Sportfunktionswäsche aus Synthetik, die den Schweiß schnell nach außen ableitet. Bei Frauen muss der Sport-BH fest sitzen und darf auch bei Armbewegungen nicht lose über die Brustwarzen gleiten. Man kann die Brustwarzen vor dem Laufen mit Pflastern abkleben oder mit schützenden Salben wie Vaseline, Hirschtalg oder Melkfett eincremen.

Zur Behandlung von wundgescheuerten Brustwarzen eignen sich heilungsfördernde Cremes mit Panthenol, Kamille oder Hamamelis.

Empfindliche Brüste durch prämenstruelles Syndrom

Während der zweiten Zyklushälfte sind viele Frauen im Zuge des prämenstruellen Syndroms (PMS) von körperlichen und seelischen Beschwerden betroffen, die auch während der Periode anhalten können. Zu den vielfältigen Symptomen gehören spannende und geschwollene Brüste, die sehr empfindlich sind.

Als Ursache für diese Mastodynie werden Verschiebungen im Hormon- und Elektrolythaushalt angenommen. An pflanzlichen Mitteln stehen Präparate mit Agnus Castus (Mönchspfeffer, Keuschlamm) zur Verfügung. Wirkstoffe wie Bromocriptin senken den Prolaktinspiegel. Sie können bei starken Brustschmerzen verschrieben werden.

Die Wechseljahre verändern das Brustgewebe

Verschieben sich die Hormonspiegel in den Wechseljahren, wirkt sich das auch auf die weibliche Brust aus. Spannungsgefühl, empfindliche Brustwarzen, trockene Haut und Juckreiz sind mögliche Symptome. Durch Umbau des Gewebes kann es zu gutartigen Knötchen und Zysten kommen, die bei der regelmäßigen gynäkologischen Kontrolle untersucht werden sollten.

Um die Beschwerden zu lindern, sind kühlende Umschläge und Gele bei Spannungsgefühl und Überempfindlichkeit geeignet, reichhaltige Pflegeprodukte bei trockener Haut und gerbstoffhaltige Cremes gegen Juckreiz und Ausschlag. Pflanzliche Arzneimittel wie Traubensilberkerze, Mönchspfeffer, Rotklee, Rhapontikrhabarber und Soja können weitere Beschwerden in den Wechseljahren lindern.

Wenn die Brustdrüse entzündet ist

Eine Brustdrüsenentzündung (Mastitis) tritt vor allem bei stillenden Frauen auf, sie kann aber auch Frauen jenseits des Wochenbettes und Männer ereilen. Ein Milchstau führt zu Überdehnung, feinen Rissen in den Milchgängen und Entzündungen. Siedeln sich zusätzlich Bakterien an, kommt es zu einer bakteriellen Mastitis. Die Brust spannt und schmerzt, ist gerötet und fühlt sich heiß an. Weitere Symptome sind Schüttelfrost, Fieber und Abgeschlagenheit. Behandelt wird mit einem Antibiotikum.

Bildet sich als Folge ein Abszess, ein durch Gewebeeinschmelzung entstandener, eitergefüllter Hohlraum, muss er chirurgisch geöffnet werden. Bei Männern kann sich eine weibliche Brust entwickeln. Als Ursache dafür kommen Hormonverschiebungen, Nebenwirkungen von Medikamenten, chronische Organerkrankungen und Übergewicht in Frage. Bei einer Mastitis sind dann auch Männer von Spannungsgefühl, Hautreizung und Schmerzen betroffen.

Bei diesen Erscheinungen sollten Sie Ihre Brust auf Brustkrebs untersuchen lassen. (© kowalska-art – iStock)Veränderungen bei Brustkrebs

Neu auftretende gerötete, schuppende und nicht heilende Hautareale auf der Brust können ein Anzeichen für Brustkrebs sein, wie auch dellige Hautbereiche (Orangenhaut), Ziehen, Schmerzen und Schwellung der Brust. Regelmäßige Selbstuntersuchungen und Kontrollen beim Frauenarzt sind zur Früherkennung wichtig.

Während der Behandlung von Brustkrebs kann es durch Chemotherapie und Bestrahlung u. a. zu Hautrötung, Juckreiz und Brennen kommen. Hilfreich ist dann eine reizarme Hautpflege, die sanft reinigt, die Lipidbarriere aufbaut, Feuchtigkeit spendet und eventuell den Juckreiz durch Harnstoff mildert.

Jucken und Spannen nach einer Brust-OP

Nach einer Brustoperation, z.B. einer Vergrößerung, Verkleinerung oder Tumorentfernung, heilen die OP-Nähte über mehrere Wochen aus. Dabei können sie jucken, wenn sich im Zuge der Wundheilung neues Gewebe bildet und altes abtransportiert wird. Sind durch die OP Nerven irritiert, sind Gefühlsstörungen wie Juckreiz und Taubheit möglich. In den meisten Fällen verschwinden sie, wenn sich das Nervengewebe erholt hat.

Eine gestörte Wundheilung tritt vermehrt bei Diabetikern und Rauchern auf. Auch Infektionen der Wunde und eine zu große Spannung auf Narben durch zu frühe Belastung oder sehr große Implantate können dazu führen. Um Komplikationen nach einer Brust-OP zu vermeiden, muss die Patientin sich an die Nachsorge-Empfehlungen des Chirurgen halten.

Dann sollte man zum Arzt gehen

Hautbereiche, die ständig jucken, gerötet-schuppig sind und nicht abheilen, sollten dem Arzt vorgestellt werden. Auch eine Brustdrüsenentzündung, die mit Rötung, Schwellung und Eiterbildung einhergeht, muss ärztlich untersucht werden. Wer durch PMS oder in den Wechseljahren regelmäßig unter Schmerzen der Brust leidet, sollte den Arzt um Rat fragen. Unbedingt sollte man alle Auffälligkeiten, die man bei der Selbstuntersuchung der Brust entdeckt, beim Frauenarzt abklären lassen.

Schwangerschaft: Das sind zehn typische Anzeichen

Schwanger – oder nicht? Frauen, die sich schon seit langem ein Baby wünschen, achten auf jede noch so kleine Veränderungen im Körper. Nicht jedes Ziehen im Bauch kündigt eine Schwangerschaft an. Aber es gibt sichere Anzeichen, vor allem, wenn sie nicht einzeln auftreten, sondern im Doppel- oder Dreierpack kommen.

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Bei fast allen Frauen gilt: Haben sie keine spannenden Brüste, sind sie nicht schwanger. Vor allem Frauen, die noch kein Kind haben, spüren als erstes Anzeichen ihrer Schwangerschaft, dass ihr Busen berührungsempfindlich wird, spannt, schmerzt und größer wird. Auch die Farbe der Brustwarzenhöfe kann sich verändern – oft werden sie dunkler und die Brustwarzen werden größer.

Ziehen in den Brüsten

Obwohl die Schwangerschaft noch nicht mal mit einem Test nachzuweisen ist, verändern sich viele Brüste schon. Das liegt an der gesteigerten Hormonproduktion, die über die Hirnanhangdrüse der Mutter bereits früh die Milchdrüsen zum Wachsen anregt und so jetzt schon die Milchproduktion vorbereitet. Aber Achtung: Brustspannen kann auch einfach nur das baldige Einsetzen der Menstruation ankündigen.

Schwangerschaftskalender – Das passiert nach der Befruchtung

Ausbleiben der Periode

Spannen die Brüste und die Periode bleibt aus, wird es Zeit in der Apotheke einen Schwangerschaftstest zu besorgen (ein zuverlässiges Ergebnis bieten die meisten Schwangerschaftstests erst ab dem ersten Tag nach Ausbleiben der Regel). Denn die Kombination dieser beiden Anzeichen deutet stark auf eine Schwangerschaft hin.

Die Menstruation bleibt aus, weil die Eizelle befruchtet wurde und es somit nicht zur Abstoßung der Gebärmutterschleimhaut kommt. Gerade bei Frauen, die schon eine oder mehrere Schwangerschaften hinter sich haben, kommt es allerdings manchmal zu leichten Blutungen, die aber nichts mit der normalen Periode zu tun haben. Bedenken Sie: Ihre Menstruation kann auch aus anderen Gründen ausbleiben. Haben Sie viel Stress, leiden Sie unter starkem Über- oder Untergewicht oder haben starke Hormonschwankungen kann Ihre Periode auch deshalb ausbleiben. In diesen Fällen sollten Sie Ihren Frauenarzt zu Rate ziehen.

Übelkeit als ständiger Begleiter

Vor allem morgendliche Übelkeit macht vielen Schwangeren zu schaffen. Doch auch Übelkeit am Mittag, am Abend oder kurz vorm Schlafengehen ist ein untrügliches Zeichen für eine beginnende Schwangerschaft. Etwa 75 Prozent aller Schwangeren leiden unter dieser Schwangerschaftsübelkeit. Wissenschaftler vermuten, dass das Schwangerschaftshormon humanes Choriongonadotropin (hCG) die Übelkeit verursacht. Bei den meisten Frauen legen sich die Beschwerden nach dem ersten Trimester, also nach den ersten zwölf bis 14 Wochen.

Häufiger Harndrang

Das Hormon hCG, welches nach der Einnistung entsteht, verursacht zusätzlich ein häufiges Wasserlassen. Schwangere Frauen müssen öfter als gewöhnlich zur Toilette gehen.

Veränderter Geruchssinn

Ein veränderter und schärferer Geruchssinn sind ebenfalls Anzeichen für eine Schwangerschaft. Wissenschaftler haben das Phänomen untersucht und bewiesen, dass Schwangere eine sensiblere Nase haben – wahrscheinlich wegen des veränderten Hormonhaushaltes. Man geht davon aus, dass der gesteigerte Geruchssinn eine Schutzmaßnahme ist, um die Schwangere und das Kind vor schlechtem oder vergorenem Essen zu schützen.

Müdigkeit trotz ausreichendem Schlaf

Ein Dauerbegleiter in den ersten drei bis vier Monaten der Schwangerschaft ist für viele Frauen die Müdigkeit. Schlapp, müde und energielos versuchen sie ihren Alltag zu meistern, obwohl sie ausreichend schlafen. Wundern Sie sich nicht: Ihr Körper ist gerade am Anfang Ihrer Schwangerschaft damit beschäftigt, sich für den Embryo zu verändern und ihm den optimalen Lebensraum zu schaffen. Die Plazenta wird aufgebaut und verschafft sich Platz im Bauchraum – das fordert Ihre ganze Energie.

Heißhunger in der Schwangerschaft ist kein Mythos – sondern ein eindeutiges Anzeichen

Ein weiterer Hinweis für eine Schwangerschaft ist ein verändertes Essverhalten. Gerade plötzliche Gelüste auf ganz bestimmte Dinge wie Erdbeeren, Speiseeis oder ein herzhaftes Steak zeigen die anderen Bedürfnisse des weiblichen Körpers, der so signalisiert, welche Vitamine oder Mineralstoffe fehlen. Auch Heißhungerattacken sind keine Seltenheit, da Schwangere viel stärker von ihrem Körper geleitet werden als in normalen Umständen. Wundern Sie sich nicht, wenn Sie plötzlich eine starke Abneigung für Ihr Lieblingsessen spüren, beispielsweise wenn Sie bisher stark gewürzte Speisen bevorzugt haben. Nach der Schwangerschaft pendelt sich Ihr Essverhalten wieder ein und Sie können wieder mit Freude das essen, was Sie vorher gemocht haben.

Stimmungsschwankungen – himmelhoch jauchzend oder zu Tode betrübt

Frauen leiden auch ohne eine Schwangerschaft häufig unter Stimmungsschwankungen. Die Hormone steuern das Gefühlswesen viel stärker als das beispielsweise bei Männern der Fall ist. Doch so stark wie in der Schwangerschaft schwanken die Stimmungen bei den wenigsten. Ein durcheinander gewirbeltes Gefühlswesen ist deshalb auch ein untrügliches Anzeichen für eine Schwangerschaft – oft zum Leidwesen des Partners.

Aber auch die Schwangere selbst erkennt sich oftmals nicht wieder, wenn sie in einem Moment himmelhoch jauchzend das Leben – und das Baby in sich – bejaht und die glücklichste Frau der Welt zu sein scheint – im anderen plötzlich zu Tode betrübt ist, sich Sorgen um die Gesundheit des Kindes macht und ein einziges Häufchen Elend zu sein scheint. Hier hilft nur reden und ein verständnis- und liebevolles Umfeld, um sie wieder aufzubauen oder zumindest genügend Verständnis aufzubringen, damit die Schwangere nicht auch noch durch Streit belastet wird.

Ziehen im Unterbauch

Ein Ziehen im Unterbauch kann ebenfalls auf eine Schwangerschaft hinweisen. Frauen, die schon von ihrer Schwangerschaft überzeugt sind oder einen Test gemacht haben, sorgen sich häufig über das Ziehen. Denn ein sehr starkes und anhaltendes Ziehen kann auf Komplikationen hindeuten. Hört es nicht auf, sollten Sie deshalb Ihren Arzt aufsuchen. Doch normalerweise steckt hinter dem Ziehen nur das Wachsen und Dehnen der Bänder, die die Gebärmutter halten. Gerade zu Beginn der Schwangerschaft kann sich das Ziehen anfühlen wie zu Beginn der Menstruation.

Höhere Basaltemperatur ist ein Anzeichen für eine Schwangerschaft

Auch eine höhere Temperatur kurz nach dem Aufwachen ist ein sicheres Anzeichen für eine Schwangerschaft. In der Regel liegt die Basaltemperatur zwischen 36,5 und 37 Grad. Kurz vor dem Eisprung steigt sie um circa 0,5 Grad an.
Während einer Schwangerschaft bleibt die Temperatur ebenfalls um 0,5 Grad erhöht. Sind Sie nicht schwanger, sinkt die Temperatur also wieder, ansonsten dürfen Sie sich höchstwahrscheinlich über den Beginn einer Schwangerschaft freuen.

Schwangerschaftskalender: So entwickelt sich das Ungeborene von der 1. bis 40. SSW

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Wir verraten Ihnen zehn erstaunliche Fakten über den Busen.

1. Manche Frauen können zum Orgasmus kommen, wenn ihre Brustwarzen stimuliert werden.
Habt Ihr das gehört, liebe Männer? Das weibliche Hirn ist clever und grundsätzlich in der Lage, sexuelle Stimulation über die Genitalien und die Brustwarzen gleichwertig zu behandeln. Dass nicht absolut jede Frau über die Nippel-Stimulation kommen kann, liegt an den unterschiedlich starken Nervenenden in der Brust.

2. Jeden Tag werden über 4 Millionen neue BHs produziert.
Das ist eine ganze Menge!

3. Die größte BH-Größe ist ein L, die kleinste ein AAA.
Die Größe L wurde jedoch erst 2011 vom Label Bravissimo eingeführt. Was haben die armen Frauen mit dieser Größe bloß bis dahin gemacht?

4. Männer haben Nippel (und manchmal auch Brüste), weil Föten zu Beginn ihrer Entwicklung immer weiblich sind.
Erst mit sechs Wochen beginnt das männliche Hormon Testosteron, sich auf den Körper des Fötus auszuwirken.

5. Es gibt ein Cocktailglas, das die Form von Kate Moss‘ Busen hat.
Die Gläser, die die Form von Kates linkem Busen haben, gibt es ausschließlich im Londoner „34 Restaurant“.

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6. Es gibt acht verschiedene Nippel-Formen.
Normal, flach, hervorstehend, kurz, lang, eingesunken Grad eins, eingesunken Grad zwei und eingesunken Grad drei.

7. Der Erste Weltkrieg ist schuld am Niedergang der Korsetts.
Bis 1914 trugen Frauen grundsätzlich Korsetts, die den Busen nach oben hoben. Im Ersten Weltkrieg wurde Stahl für die Rüstungsindustrie knapp, so dass die Armee die Frauen bat, das Metall in ihren Korsetts abzugeben.

8. Auf dem Bauch schlafen kann mit der Zeit die Form des Busens verändern.
Es dauert zwar ein paar Jahre, aber die Brustform kann sich tatsächlich verändern! Wer seine Brustform erhalten will, schläft am besten auf der Seite.

9. Wissenschaftler haben keine Ahnung, warum die weibliche Brust ausgefüllt ist.
Darüber zerbrechen sich die Forscher seit Jahrzehnten die Köpfe: Warum füllen sich die Brüste von Primaten nur, wenn sie ihre Jungen stillen, bei uns Menschenfrauen sind sie aber ab der Pubertät permanent voll mit … nun ja … es ist nun mal so: Fett? Krude Theorien gibt es viele, aber sicher sind sich die Wissenschaftler nicht.

10. Annie Hawkins-Turner hält den Weltrekord für die größten natürlichen Brüste der Welt.
Sehen Sie selbst:

guinnessworldrecordscom

10 Probleme, die Frauen mit feinen Haaren nur zu gut kennen >>

Liebe Leserinnen und Leser,

die weibliche Brust fasziniert seit Jahrhunderten die Menschheit. Als Symbol für Weiblichkeit, Mutterschaft aber auch die weibliche Sexualität ist die Brust für beide Geschlechter ein wichtiger, ästhetischer Teil des weiblichen Körpers.

Gleichzeitig spielt sie biologisch eine große Rolle in der Fortpflanzung des Menschen und ist dementsprechend im Laufe des Lebens einer Frau oft großen Veränderungen unterworfen.

Doch trotz, oder gerade aufgrund, Ihrer Bedeutung bleibt die weibliche Brust nach den primären Geschlechtsmerkmalen der meist zensierte Körperteil der Frau, die Diskussionen um #FreetheNippel oder das Stillen in der Öffentlichkeit machen es deutlich.

Heute möchten wir ein paar interessante Fakten aus Biologie, Gesellschaft und Sexualität rund um die weibliche Brust mit Ihnen teilen.

Fakt #01: Einzigartig unter den Primaten

Genau wie bei allen anderen Säugetieren, dient die weibliche Brust dem Großziehen des Nachwuchses und ist während der Schwangerschaft und Stillzeit in der Regel deutlich größer. Allerdings bildet sich bei allen anderen Säugetieren die Brust nach dem Abstillen der Nachkommen wieder komplett zurück. nur beim Menschen nicht.

Eine sinnvolle wissenschaftliche Erklärung, warum die Frau über dauerhaft ausgeprägte Brüste verfügt, gibt es bis heute nicht.

Fakt #02: Erogene Zone Brustwarze

Die Brustwarze gehört zu den berührungsempfindlichsten Stellen des Körpers, und das nicht nur bei der Frau, sondern auch beim Mann. Auch hier ist der Mensch unter den Säugetieren jedoch ziemlich allein: Bei den Tierarten sorgt die Berührung der Brustwarze in der Regel nicht für ein Lustempfinden.

Bei der Berührung der Brustwarzen wird im Gehirn das gleiche Areal angesprochen wie auch bei der Stimulierung der primären Geschlechtsorgane, es wird das Lust-Hormon Oxytocin ausgeschüttet.

Angeblich hat etwa jede 100. Frau die Möglichkeit, allein durch die Stimulierung der Brustwarzen einen Orgasmus zu erreichen.

Fakt #03: Warum haben Männer auch Brustwarzen?

Ebenso wie bei allen anderen Säugetieren auch, sind alle Föten zu Beginn weiblich. Erst nach den ersten 6 Wochen wird durch die Ausschüttung von Testosteron darüber entschieden, ob der Fötus männliche Geschlechtsmerkmale ausbildet oder nicht. Die Brustwarzen sind zu diesem Zeitpunkt jedoch schon ausgebildet.

Fakt #04: Die Brüste der Frauen in Deutschland werden größer.

Im Vergleich zum Jahr 1983 hat die Durchschnittsbrust der Frauen in Deutschland heute einen 4 Zentimeter größeren Umfang, nämlich 98,7 cm. Ob die Brüste tatsächlich wachsen oder es heute eher mehr Frauen gibt, die eine Brustvergrößerung haben durchführen lassen, ist nicht erforscht.

Fakt #05: Die Brustwarzen dienen als „Zielscheibe“

Nein, hier geht es nicht um den Blick der Männer, sondern um den Nachwuchs. Da Babys in der ersten Zeit nach der Geburt noch halb blind sind, hilft ihnen der dunklere Hautton der Brustwarze und Areole, das Ziel leichter zu finden.

Den gleichen Zweck erfüllen die 15 Duftdrüsen, die sich an der Brustwarze befinden. Durch Lockstoffe, die sogenannten Pheromone, findet das Baby leichter den Ort der Nahrungsquelle.

Fakt #06: Blickfang auch für Männer

Forscher in Neuseeland stellten fest, dass es gerade mal 2 Millisekunden dauert, bis der durchschnittliche Mann bei Ganzkörperfotos von Frauen auf deren Brüste schaut. Und das ganz unabhängig von der Größe der Brust.

Fakt #07: Warum hat die Frau zwei Brüste?

Auch hier geht es um den Nachwuchs: Da die Frau in der Regel nur ein Baby zur Zeit großzieht, es jedoch sein kann, dass eine der beiden Brüste die Milchproduktion einstellt, gibt es zur Sicherheit eine zweite „Nahrungsquelle“.

Fakt #08: Symmetrie gibt es nicht.

Keine Frau hat zwei exakt gleich große oder gleich geformte Brüste. Auch die Brustwarzen unterscheiden sich in ihrem Erscheinungsbild. Seien Sie also nicht zu streng mit der Asymmetrie ihrer Brüste, eine Brustkorrektur oder das Angleichen des Brustvolumens durch Lipofilling ist nur zu empfehlen, wenn der Unterscheid deutlich sichtbar ist.

Fakt #09: Natürliches Antiobiotikum aus der Brust

Die Muttermilch ist ein wahres Superfood und versorgt den Nachwuchs nicht nur mit den notwendigen Nährstoffen. Enthalten ist in der Milch auch das Milchprotein Lactoferrin, welches Bakterien, Viren und Pilze abtötet ohne eine Entzündungsreaktion hervorzurufen. Auf Bakterien wie Staphylokokken und E.coli wirkt es antibiotisch. Nebenbei unterstützt es auch noch die Aufnahme und den Transport von Eisen im Körper des Kindes.

Fakt #10: Unsere Stimmung beeinflusst unsere Brust.

Unter Stress, psychischer Belastung und Sorgen hängt die weibliche Brust ein Stück tiefer. Der Effekt ist zum Glück reversibel und sobald wir wieder ausgeglichen und gut gelaunt durch die Welt laufen, richtet sich auch die Brust wieder auf!

Anderes gilt für Raucherinnen: die Schadstoffe lassen das Bindegewebe der Brust schneller altern und die Brust wirkt so erschlafft. Da kann dann irgendwann nur noch eine >Bruststraffung helfen.

Fakt #11: Die Brust der Frau ist in erregtem Zustand größer.

Dank einer gesteigerten Durchblutung kann sich das Gewicht und der Umfang der weiblichen Brust während des Liebesspiel um bis zu 25% steigern.

Fakt #12: BHs sind eine Wirtschaft und Wissenschaft für sich.

Jeden Tag werden weltweit etwa 4 Millionen BHs produziert. Und an der Universität von Hongkong kann man sogar „Bra Studies“ studieren, für die Produktion des perfekten Büstenhalters.
Dabei bräuchten auch die meisten Frauen ein wenig Nachhilfe in Sachen BH-Kauf. Etwa 80% der Frauen tragen regelmäßig die falsche BH-Größe.

Fakt #14: Frauen wachsen durch die Teilnahme am Marathon Haare auf der Brust.

Hier handelt es sich zum Glück um einen Fake Fact aus der Geschichte der Wissenschaft. Denn das zumindest behaupteten Wissenschaftler noch Ende der 60er Jahre. Neben dem Wachsen von Brusthaaren, bestünde für Frauen beim Langstreckenlauf auch die Gefahr, dass der Uterus heraus rutschen würde.
Zum Glück bewies die Amerikanerin Kathrine Switzer 1967 das Gegenteil, als sie als erste Frau, unter Beschimpfungen des Publikums, den Boston Marathon mitlief.

Die weibliche Brust ist einzigartig. Und begleitet Sie Ihr ganzes Leben. Umso wichtiger, dass Sie sich als Frau mit ihr wohl fühlen. Im Laufe des Lebens muss Ihre Brust so einige Strapazen aushalten, und leider sind auch die Brustkrebszahlen in den westlichen Industrienationen steigend.
In allen Fragen rund um Brust Operationen können Sie sich vertrauenssvoll an uns wenden, falls Sie unzufrieden oder unglücklich mit Ihrer eigenen Brust sind oder von einer Mastektomie betroffen sind und sich einen Brustaufbau wünschen.

Unser Plastischer Chirurg Georgios Hristopoulos ist Spezialist auf dem Gebiet der Brustchirurgie und berät Sie gerne unverbindlich.

Sie sind DER Blinkfang auf der Strasse, des Mannes Lieblingsspielzeug im Bett und dennoch geheimnisvoll wie kaum ein anderer Körperteil der Frau: Brüste.

Hier haben wir für euch die 14 wichtigsten Fakten über die weibliche Brust gesammelt:

  • Die Google Suchen “Tits” oder “Boobs” werden monatlich 2,5 Millionen mal eingegeben.
  • China ist der Spitzenreiter bei Brust-OPs. Ganze 15 Prozent der weltweiten Brustvergrößerungen fallen auf die asiatische Supermacht. Dahinter: USA (14 %), Brasilien (12 %) und Indien (8 %).
  • Weniger als ein Drittel aller Frauen sind wirklich mit ihren Brüsten zufrieden. Über die Hälfte wünschte sich, sie wären größer… Immerhin 15 Prozent hätten es gerne etwas handlicher.
  • Die Mehrheit der Männer steht auf perfekte, natürliche C-Körbchen mit mittelgroßen Brustwarzen.
  • Brüste sind für Männer in etwa ebenso wichtig, wie die Intelligenz einer Frau.
  • Von 760.000 OPs, während derer im Jahr 2009 Brüste verkleinert wurden, fanden genau ein Drittel an Männern statt.
  • Brüste werden immer größer. In den letzten zehn Jahren wuchs die durchschnittliche Größe von 75B bis auf 80C an.
  • 28 Prozent aller Schönheitsoperationen waren Brust-OPs.
  • Durchschnittlich wiegen die Brüste einer Frau knapp ein halbes Kilo.
  • Ein durchschnittlicher Nippel ist in steifem Zustand 0,95 cm lang.
  • Je kleiner ein Busen, desto empfindlicher ist er im Normalfall.
  • Zum Schluss noch ein Fakt für Frauen. Bei Busen gilt die Regel “Weniger ist mehr”! Sprich: Ausschnitt ist toll, Bikini ist toller und gar nichts ist am Tollsten.
  • Die weltgrößsten, natürlichen Brüste wiegen insgesamt 42 Kilogramm.
  • Laut einer Umfrage des Portals take40.com hatte 2009 Scarlett Johansson die schönsten Brüste in Hollywoold. Hinter ihr folgen Salma Hayek, Halle Berry, Jessica Simpson und Jennifer Love Hewitt.

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