Bmi rechner 18 jährige

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Der BMI für Kinder stellt einen Sonderfall in der Berechnung des Normalgewichts dar. Anders, als bei Erwachsenen, muss hier stets auch das Alter, das Geschlecht und indirekt der Entwicklungsstand eines Kindes einbezogen werden. Hintergrund ist dabei, dass Kinder keineswegs homogen wachsen, sondern Entwicklungsschübe auftreten. Um die Relation zu anderen Kindern ein- und derselben Altersgruppe herzustellen, wird mit so genannten Perzentilen und Perzentilkurven gearbeitet.

Wie wird der BMI für Kinder ermittelt?

Der Body Mass Index für Kinder wird nach derselben BMI Formel ermittelt, wie für Erwachsene. Im Klartext bedeutet dies, dass das Körpergewicht in Kilogramm durch das Quadrat der Körpergröße in Zentimeter geteilt wird. Anders ist hier jedoch, dass keinerlei Vorgaben seitens der Weltgesundheitsorganisation (WHO) bestehen und entsprechend keine strenge Unterteilung in Über-, Normal- und Untergewicht vorgenommen wird. Zum besseren Verständnis der BMI Werte haben wir Ihnen trotzdem an den Tabellen diese Unterteilung mit angegeben.

Ab welchem Alter ist der BMI für Kinder aussagekräftig?

Der BMI für Kinder wird in aller Regel erst ab einem Alter von acht Jahren berücksichtigt. Vor allem bei Säuglingen ist das Vorhandensein von „Babyspeck“ und damit verbundenes Übergewicht unumgänglich und dient der normalen Entwicklung. Der Körperfettanteil nimmt in den folgenden Jahren ab und liegt zwischen fünf und sieben Jahren sogar unterhalb dem für Erwachsene, um danach wieder anzusteigen. Im Alter bis acht Jahre arbeitet man mit Perzentilkurven, die auch von der „Arbeitsgemeinschaft Adipositas im Kindes- und Jugendalter“ angeboten werden. Diese Kurven finden sich zudem auf den hinteren Seiten der gelben Hefte zu Früherkennungs- oder U-Untersuchungen.

Welchem Zweck dienen Perzentilkurven?

Das eine vorweg: Perzentilkurven dienen ebenso wenig wie der BMI normativen Zwecken. Es geht hierbei also nicht darum, ob ein Gewicht gut oder schlecht, normal oder anormal ist, sondern lediglich um die Frage, wo sich ein Kind in Relation zu seinen AltersgenossInnen befindet. Dabei bezeichnet Perzentile 50 exakt den Durchschnitt, d.h. 50 Prozent der Kinder erreichen ein höheres Gewicht und 50 Prozent ein geringeres Gewicht. Alle Werte, die zwischen Perzentile 5 und 95 liegen, bedürfen erst einmal keiner weiteren Begutachtung durch einen Mediziner.

Ab wann ist der BMI für Kinder zu hoch?

Natürlich existiert auch schon im Kindesalter Übergewicht und Adipositas. Gerade in diesen Fällen ist ein frühes Eingreifen erforderlich, damit sich die Krankheit nicht bis ins Erwachsenendasein weiterentwickelt. Ein Grund für eine ärztliche Untersuchung besteht spätestens dann, wenn der BMI bzw. das Gewicht oberhalb von Perzentile 95 liegt. Wohlgemerkt muss auch dies kein Anzeichen für eine Fehlentwicklung sein, sondern kann schlichtweg aus einem kurz zuvor erfolgten Entwicklungsschub resultieren.

Analog hierzu ist auch ein Unterschreiten von Perzentile 5 bemerkenswert und kann auf eine Entwicklungsstörung hinweisen. Anders gesagt erfordern nur starke Abweichungen ärztlichen Rat und ggf. eine Behandlung.

BMI Rechner für Kinder und Jugendliche

Um die Berechnung vom BMI für Ihr Kind durchführen zu können, stellen Sie bitte mit Hilfe der Schieberegler (Apfel) das Gewicht in Kilogrammen, die Größe in Zentimetern, das Alter in Jahren ein und wählen das Geschlecht aus. Dann einfach auf GO! klicken und den Rest erledigt der BMI Rechner für Kinder, Jugendliche und Teenager.

    BMI Rechner Kinder
    BMI Tabelle Mädchen
    BMI Tabelle Jungen

BMI Rechner für Kinder

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Für Männer und Frauen benutzen Sie bitte diesen BMI Rechner für Erwachsene.

BMI Tabelle für Mädchen

BMI für Mädchen berechnen

Die Ergebnisse des BMI Rechners fallen für Kinder weitaus diffiziler aus, da sich die Entwicklungsspannen stark unterscheiden. Mädchen wird im Vergleich zu Jungen ein niedriger Optimalwert zugesprochen, dies mag an dem höheren Körperfettanteil der Mädchen gegenüber den Jungen liegen. Berechnen Sie vorab den BMI Wert und stellen fest, ob Ihr Kind im Normalbereich liegt, Unter- oder Übergewicht oder gar starkes Übergewicht hat. In allen diesen Bereichen besteht dringender Handlungsbedarf, denn gerade im Wachstum führt zunehmendes Gewicht zu Muskel- und Bewegungsproblemen.
Darüber hinaus schränkt starkes Übergewicht jedes Mädchen in Schule, Freizeit und Sport zusehends ein und wirkt reglementierend auf den täglichen Alltag. Gesunde Ernährung und ausgewogene Bewegung wirken diesem Zustand entgegen und helfen Ihrem Kind, den BMI Optimalbereich und ein gesundes Gewicht wieder zu erreichen. Immer mehr Jugendliche leiden vor allem in der Pubertät unter dem steigenden, gesellschaftlichen Druck. So besteht die Gefahr, dass sich Essstörungen ausbilden. Diesen entgegenzuwirken, stellt eine enorm hohe Herausforderung für Jugendliche und Eltern sowie für das gesamte Umfeld dar.

BMI Tabelle für Jungen

BMI für Jungen berechnen

Kinder sind je nach Entwicklungsstand in diffizilere Entwicklungsstufen einzuordnen. Vor einigen Jahren berechnete man noch mit einer anderen Formel das persönliche Idealgewicht: Man nahm die eigene Körpergröße zog den Wert von 100 und nochmals 10 Prozent ab, dann hatte man das eigene Idealgewicht. Mittlerweile haben erweiterte Erkenntnisse dazu geführt, dass man andere Werte zur Berechnung der eigenen Optimalmaße heranzieht.

Ursachen für Unter- und Übergewicht feststellen

Stellen Sie im Zuge der Berechnung des BMI Wertes für Ihren Jungen Über- oder Untergewicht fest, besteht dringender Handlungsbedarf. Vorab gilt es, die konkreten Ursachen abzuklären. Liegt eine Krankheit vor, steht Ihr Kind unter einem bestimmten psychischen Druck oder wird Ihr Kind in der Schule gehänselt? Zumeist ist die übermäßige Nahrungsaufnahme eine Reaktion auf solch psychische Ausnahmesituation, um sich mit dem Essen für einen harten Tag zu belohnen. Ein Vorgehen, dass Jungen und Mädchen nie aus diesem Teufelskreis entkommen lässt.

BMI für Kleinkinder

Einen BMI Rechner für Kleinkinder finden Sie auf unseren Seiten nicht. Warum? Kann man den BMI nicht berechnen? Doch – aber in diesem Alter verändert sich der Körper extrem stark und damit auch das Gewicht. Aus diesem Grund haben wir uns entschlossen keinen BMI Rechner bereitzustellen.
Wenn Sie denken, dass Ihr Kind Unter- oder Übergewicht hat, dann kontaktieren Sie einen Arzt und klären das Problem.

Hinweis zum BMI Rechner auf bmi-online.info

Der errechnete BMI gilt nicht für schwangere und stillende Frauen und wachsende Kinder.
Sehr kleine Menschen ( als 190 cm) bekommen oft nicht die passende Bewertungen bei der BMI Berechnung.
Ähnliches gilt für Menschen (Frauen / Männer) mit schlankem Körperbau und untersetzte Menschen. Diese bekommen erstens bei der Berechnung vom BMI oft Unterbewertungen und zweitens werden diese zu schnell als dick klassifiziert.

Zusammenfassung

Der Body Mass Index (BMI) dient dazu, das Körpergewicht unter, über oder genau im Durchschnitt der Bevölkerung einzuordnen. Auch bei Kindern und Jugendlichen kann der BMI angewendet werden, um Körpergröße und -gewicht im Verhältnis zueinander zu bewerten. Jedoch müssen hier verschiedene Anpassungen vorgenommen und die Werte anders interpretiert werden.
Im Unterschied zu der BMI-Messung von Erwachsenen erfolgt das Berechnen des Optimalgewichts von Kindern und Jugendlichen im Rahmen anderer Grenzwerte. Verschiedene Organisationen, wie zum Beispiel die WHO, bieten spezielle Grafiken und Tabellen für den Body Mass Index von Kindern an. Von der Geburt bis zum 18. Lebensjahr gelten für Kinder und Jugendliche in Bezug auf ihren BMI gesonderte Richtlinien. Im Laufe des Heranwachsens ändert sich das Verhältnis von Gewicht zu Größe stark. Daher eignet sich eine Tabelle für Erwachsene nicht für Kinder und umgekehrt. Generell hängt das richtige Körpergewicht nicht nur vom Alter, sondern auch von Größe und Geschlecht ab. Das sich daraus ergebende Gesamtbild ist die Grundlage für die Einschätzung des Gewichts. Eltern können anhand der sogenannten Perzentile feststellen, ob sich das Gewicht des Nachwuchses in Bezug auf Alter und Größe im Normalbereich befindet. Bei den Perzentilkurven werden, anders als beim reinen BMI, die Wachstumskurven der Kinder, je nach Geschlecht, berücksichtigt.
Aufgrund der unterschiedlichen Wachstumsphasen kommt es bei Kindern und Jugendlichen oft zu deutlichen Schwankungen. Vor einem Wachstumsschub kann der Body Mass Index erhöht sein, nachdem das Kind aber innerhalb kurzer Zeit einige Zentimeter gewachsen ist, liegt dieser häufig im unterdurchschnittlichen Bereich. In diesen Phasen schwankt auch das Verhältnis zwischen Muskel- und Knochenmasse zum Körperfettanteil, weshalb das Gewicht allein nur eine unzureichende Bewertung ermöglicht. Der BMI für Kinder und Jugendliche wird zunächst, wie der von Erwachsenen, nach der bekannten Formel berechnet. Bei der Auswertung werden dann noch Geschlecht und Alter mit einbezogen. Daher sollten die errechneten Werte nicht als absolut angesehen, sondern immer im Rahmen der Entwicklung des Nachwuchses betrachtet werden. Wird das Kind unterhalb des 10. Perzentils angeordnet bedeutet dies, dass es weniger wiegt als 90 % seiner Altersgenossen mit gleicher Größe. Dies ist ein starker Hinweis auf Untergewicht, während eine Einordnung oberhalb des 90. Perzentils für Übergewicht spricht. Der Bereich zwischen diesen beiden Extremen stellt das Normalgewicht dar, hier besteht kein Handlungsbedarf. Die Werte sind stets als grobe Orientierung anzusehen, bei Unsicherheiten sollte ein Kinder- und Jugendarzt konsultiert werden.

Mit der Creff-Formel kannst du dein persönliches Idealgewicht berechnen

Das gesunde Normalgewicht lässt sich durch den bekannten Body Mass Index (BMI) berechnen, der sich aus Körpergröße und Geschlecht ergibt. Dieser Ansatz wurde nun jedoch mit der sogenannten Creff-Formel weiterentwickelt und optimiert, damit das Idealgewicht noch genauer zum persönlichen Körper passt. Wir verraten, was diese Formel so besonders macht und wie diese funktioniert.

Creff-Formel: Was unterscheidet sie vom BMI?

Während der Body Mass Index nur auf Größe und Geschlecht eingeht, berücksichtigt die Creff-Formel auch den persönlichen Figurtyp. Je nachdem, ob man etwa ein schmaler, zierlicher Figurtyp ist oder eher breiter und mit schweren Knochen gebaut ist, wird die Rechnung jeweils abgewandelt und damit genau auf den persönlichen Körper abgestimmt. Das Idealgewicht kann somit noch genauer berechnet werden.

Idealgewicht berechnen mit der Creff-Formel – so funktioniert’s

Die allgemeine Creff-Formel, die am besten für Menschen mit einer ganz normalen, durchschnittlichen Statur geeignet ist, sieht so im Detail aus:

  • x 0,9 = persönliches Idealgewicht

Ein Beispiel:

Nun haben wir jedoch bereits erklärt, dass mit der Creff-Formel auch der persönliche Körperbau miteinbezogen werden kann, um das gesunde Idealgewicht noch besser auf den eigenen Körper abzustimmen. Dabei wird die Formel jeweils leicht abgewandelt:

1. Creff-Formel für Menschen mit einem zierlichen und schmalen Körperbau

  • x 0,9 x 0,9

2. Creff-Formel für Menschen mit einem eher breiten Körperbau

  • x 0,9 x 1,1

Et voilà – schon weißt du ganz genau Bescheid, auf welches Körpergewicht du während einer Diät hinarbeiten solltest. Liegst du schon im Bereich deines Idealgewichts, dann muss dieses nur noch gehalten werden – für einen rundum gesunden Körper, in dem man sich wohlfühlen kann.

Extra-Tipp zum Schluss: Mit der Creff-Formel berechnet man zwar eine ganz genaue Zahl, doch sind Gewichtsschwankungen von zwei bis drei Kilogramm völlig normal. Durch Hormone kann es zyklusbedingt etwa zu Wassereinlagerungen kommen, die das Gewicht leicht ansteigen lassen; doch auch Verstopfungen oder vermehrte sportliche Aktivität kann zu diesen natürlichen Gewichtsschwankungen führen.

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Das Idealgewicht ist ein Begriff über dessen Existenz sowohl in der Wissenschaft als auch in der alltäglichen Praxis gestritten wird. Auf der einen Seite existieren eine Fülle an Statistiken und Ratgebern, die ein bestimmtes Gewicht als wünschenswert vorgeben. Gewiss lässt sich auch eine Korrelation zwischen bestimmten Herz-Kreislauf-Erkrankungen und einem zu hohen Gewicht herstellen. Andererseits haben Forschungen ergeben, dass auch eine Abweichung vom (wie auch immer gearteten) Idealgewicht keinen Anlass zur Besorgnis liefern muss, sondern „ganz normal“ sein kann. Hintergrund dabei ist, dass neben dem Gewicht auch Werte wie die Muskelmasse, der Körperfett-Anteil und dessen Verteilung sowie der Bauchumfang eine Rolle spielen.

Wann spricht man von Idealgewicht?

Kennzeichnend für die Definition von Idealgewicht ist auch deren zeitlicher Bezug. Wer sich alte Gemälde anschaut, wird schnell feststellen, dass der Körperumfang in früheren Jahren deutlich größer ausfiel. Das Idealgewicht ist also immer auch kontemporären Vorstellungen unterworfen und erhält so einen normativen Charakter der unter wissenschaftlichen Gesichtspunkten nicht immer zu halten ist. Was das bedeutet? Ganz einfach, dass von Seiten der Weltgesundheitsorganisation WHO ein Body Mass Index (BMI) zwischen 19 und 25 für Erwachsene als normal bzw. Idealgewicht gilt, während wissenschaftliche Studien belegen, dass die geringste Sterblichkeit bei einem Wert von 27 liegt. Personen im Alter von 70 Jahren dürfen nach Ansicht mancher Wissenschaftler sogar einen BMI von bis zu 35 aufweisen, ohne dass dies als Gefährdung für die Gesundheit gilt.

Warum ist das Idealgewicht umstritten?

Überhaupt gilt das Konzept als umstritten, das von einem Idealgewicht ausgeht. Die WHO hat ihre Richtwerte für den BMI erst 1996 festgelegt. In den USA führte dies zwei Jahre später zu einer Übernahme durch die nationalen Gesundheitsinstitute. Die Folge war, dass 35 Millionen US-Amerikaner ohne gesundheitliche Beschwerden gleichsam über Nacht übergewichtig wurden.

Ein weiterer Kritikpunkt, der allgemein den BMI und damit auch das Konstrukt des Idealgewichts betrifft, liegt in der Nicht-Berücksichtigung der Muskelmasse. Leistungssportler und insbesondere diejenigen, die im Bereich Schwerathletik anzutreffen sind, bringen oftmals viele Kilos auf die Waage. Sowohl der ehemalige Boxweltmeister Wladimir Klitschko als auch Torwart-“Titan“ Oliver Kahn waren zu ihrer aktiven Zeit nach WHO-Definition übergewichtig und entsprachen nicht dem Idealgewicht. Dies zeigt, wie problematisch die Einstufung sein kann.

Wie ist mit dem Idealgewicht umzugehen?

Wohlgemerkt: als grobe Orientierung mögen sowohl der BMI als auch das Konzept Idealgewicht geeignet sein. Diejenigen, die hier aus dem sprichwörtlichen Raster fallen, sollten jedoch auch ihren Körperfettanteil ermitteln und einen Blick auf den gesundheitlichen Gesamtzustand und die Fitness werfen. Diese Werte sind ebenso aussagekräftig wie die Fettverteilung und der oft zitierte Unterschied zwischen der Apfelform (Viszeralfett) und der Birnenform mit dem deutlich ungefährlicheren Fett rund um die Hüften. Mit anderen Worten: es geht nicht um ein Idealgewicht, sondern darum, dass ein Mensch gesund ist.

Und das Normalgewicht?

Zuletzt noch ein Satz zum Normalgewicht, das oftmals mit dem Idealgewicht verwechselt wird. Normalgewicht ist das Gewicht, dass dem Durchschnitt einer zuvor definierten Gruppe entspricht. Auch, wenn beide Begriffe im Alltag fast synonym verwendet werden, geht es beim Normalgewicht weniger um eine Vorschrift und einen „Soll-Zustand“ als um eine Beschreibung der Normalwerte einer Altersgruppe.

Zwar ist der BMI umstritten, da er keinen Unterschied zwischen Muskelmasse, Körperfett und Wasser macht. Dennoch ist der Body-Mass-Index ein guter Richtwert, um festzustellen, ob jemand Untergewicht, Idealgewicht oder Übergewicht hat. Welchen BMI Sie haben und was das bedeutet, finden Sie mit unserem BMI-Blitzrechner heraus. Zusätzlich finden Sie hier alles Wichtige rund um den BMI für Kinder, Sportler und Senioren sowie den Alternativen zum BMI.

BMI-Rechner: Body-Mass-Index berechnen

Fettverbrennung steigern

Längst ist das Klischee widerlegt, dass die Fettverbrennung des Körpers erst nach einer halben Stunde Training einsetzt. Schon ein überschaubarer Trainingsumfang reicht, um an Fette als Energiereserve des Körpers zu gehen. Um den Verbrennungseffekt für Körperfett zu steigern, ist vor allem der richtige Trainingspuls wichtig.

Irrglaube: viel Fett verbrennen bedeutet nicht geringeres Gewicht

Leider ist der Irrglaube etabliert, dass eine hohe Fettverbrennung automatisch zu einem geringeren Körpergewicht führt. Dabei ist entscheidender, dass über einen längeren Zeitraum mehr Kalorien über den Tag verbraucht als durch die Nahrung zugeführt werden. Wer viel Fett verbrennt und anschließend große Nahrungsmengen aus Kohlenhydraten & Co. zu sich nimmt, macht den Abnehmeffekt schnell zunichte. Außerdem ist eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr von wenigstens 2,5 Litern pro Tag wichtig. Der Flüssigkeitsmangel bremst den Stoffwechsel aus, wozu natürlich auch der Fettstoffwechsel zählt. Das Verstoffwechseln der Flüssigkeit verbraucht außerdem einige Kalorien zusätzlich und wirkt gegen das Hungergefühl.

Idealgewicht erreichen – wie hängen Kohlenhydrate und Fett zusammen?

Während Sportler Kohlenhydrate als schnelle Energiequelle benötigt, sollte beim Abnehmen eher auf sie verzichtet werden. Ihre Aufnahme führt zu einer Ausschüttung von Insulin, wodurch der Fettstoffwechsel ausgebremst wird. Ergänzend ist empfehlenswert, beim parallelen Training längere Einheiten einzulegen, um beispielsweise im Intervall-Training die Fettverbrennung richtig auf Touren zu bringen.

Für den bestmöglichen Effekt sollten Sie laut BMI-Rechner zwei Stunden vor dem Training sowie während der Trainingseinheit auf Kohlenhydrate verzichten, beispielsweise als Süßwaren oder klassische Beilagen wie Nudeln und Kartoffeln. Nach dem Training ist eine eiweißreiche Ernährung sinnvoll, beispielsweise mit Fisch oder magerem Fleisch.

Generell zu hungern, hilft Ihnen lediglich beim kurzfristigen Abnehmen. Der Körper reduziert in dieser Phase seinen Energiebedarf und schaltet in einen „Sparmodus“, als erstes werden Wassereinlagerungen und Muskeln abgebaut. Alleine durch Bewegung lässt sich dieser Teufelskreis durchbrechen, wobei zum Muskelaufbau wieder ausreichend Energie und Proteine benötigt werden. Um wirklich effektiv abzunehmen und zu verhindern, dass der Körper in den Energiesparmodus schaltet, wird von vielen Ernährungsexperten ein tägliches Kaloriendefizit von maximal 500 Kilokalorien angeraten.

Natürlich sind die üblichen Ratschläge gut und können beim Abnehmen helfen. Oft ist die richtige mentale Unterstützung neben einer Ernährungsumstellung und Sport aber mindestens genau so wichtig. Ein persönliches, individuelles Coaching hilft vielen dabei, die persönlichen Hürden zu überwinden und neue Essgewohnheiten zu finden.

Alesja Schlaaff, Abnehm-Coach in Frankfurt am Main

Optimale Strategie zum Reduzieren des BMI: Richtig essen und viel bewegen

Grundsätzlich sollte der BMI durch eine Kombination aus durchdachtem Essen (entsprechend wenig Kilokalorien) und ausreichend Bewegung reduziert werden. Empfohlen wird das Training dreimal pro Woche mit einer Dauer von 30 bis 60 Minuten. Ideal ist hierbei die Kombination aus Ausdauer- und Kraftsport. Mit ersterem stärken Sie Ihr Herz und bringen den Kreislauf in Schwung, mit letzterem leisten Sie einen aktiven Beitrag für den allmählichen Aufbau von Muskelmasse.

Alternative zum BMI: Der BAI (Body-Adiposity-Index)

Anstatt nur auf den BMI als Maßstab für ein gesundes Gewicht zu schauen, ist die Berücksichtigung des Taillenumfangs über den sogenannten BAI ebenfalls lohnenswert. Lange wurde der BAI als bessere Alternative zum BMI angesehen, mittlerweile wird der alternative Index als gleichwertig für die körperliche Gesundheit gewertet.

In den BAI fließen die Körperlänge und der Hüftumfang einer Person ein. Über Jahre hinweg wurde dieser Index weltweit mit größtem Interesse im Gesundheitsbereich verwendet und angenommen, dass er eine höhere Aussagekraft als der traditionelle BMI hat.

Heute gilt als gesichert, dass der BAI vor allem bei Männern eher zu einer ungenauen Schätzung des prozentualen Körperfettanteils beiträgt. Was das Diabetes-Risiko betrifft, wird nach Studien der jüngeren Vergangenheit der BMI weiterhin als besser gegenüber dem BAI angesehen. Generell hatten beide Indizes jedoch eine geringe Aussagekraft, wie hoch das Risiko einer Erkrankung mit Altersdiabetes überhaupt ist. Die Bedeutung dieser Rechenformeln für die Gesundheit sollte deshalb nicht überschätzt werden.

Der BMI einfach erklärt

Der Body-Mass-Index (im Deutschen Körpermasseindex, abgekürzt auch KMI) ist eine Kennzahl zur Bewertung der Körpermasse im Verhältnis zur Körpergröße beim Menschen. Sie wurde 1832 vom Belgier Adolphe Quetelet entwickelt und wird daher auch Quetelet-Kaup-Index genannt. Er berechnet sich aus der Körpergewicht dividiert durch das Quadrat der Körpergröße Ursprünglich wurde er für den statistischen Vergleich von Studienpopulationen verwendet, gewann aber seit den 80er Jahren zunehmend an Bedeutung für die Beurteilung des Körpergewichts von Einzelpersonen.

Übergewicht, Untergewicht oder Idealgewicht?

Laut der Weltgesundheitsorganisation WHO kennzeichnet ein BMI ab 18,5 und kleiner als 25 Normalgewicht. Menschen mit einem BMI von unter 18,5 werden als untergewichtig, Menschen mit einem BMI ab 30 als übergewichtig eingestuft. Aber: Der BMI ist von der Körperzusammensetzung abhängig, d.h. sportliche Menschen mit viel Muskelmasse können durchaus einen BMI über 25 haben, ohne „übergewichtig“ zu sein. Das bedeutet, dass man gleichzeitig auch die Körperfettverteilung berücksichtigen muss.

BMI (kg/m²)

Kategorie

≤ 16,0 starkes Untergewicht
16,0–17,0 mäßiges Untergewicht
17,0–18,5 leichtes Untergewicht
18,5–25,0 Normalgewicht
25,0–30,0 Präadipositas
30,0–35,0 Adipositas Grad I
35,0–40,0 Adipositas Grad II
≥ 40,0 Adipositas Grad III

Wann macht der BMI keinen Sinn?

Bei älteren Personen (ab ca. 65 Jahre) ist der BMI mit Vorsicht zu beurteilen. Im Alter nimmt meist der Anteil der schwereren Muskelmasse ab und gleichzeitig nimmt der Anteil an leichterem Körperfett zu, so dass sich bei gleichbleibendem BMI das Verhältnis von Muskelmasse zu Körperfett verschlechtert. Daher sollten ältere Menschen nicht versuchen, mit einer „Crashdiät“ ihr Körpergewicht zu verringern, da sonst zu viel Muskelmasse abgebaut wird. Das Gewicht sollten sie lieber versuchen zu halten und dem Muskelabbau durch Bewegung entgegenwirken.

BMI bei Sportlern

Der BMI erlaubt keine direkte Aussage über die Körperzusammensetzung. Bitte beachten Sie daher, dass sportliche Personen häufig durch eine größere Muskelmasse einen BMI im Übergewichtsbereich haben können, denn Muskeln sind schwerer als Fett. In diesem Fall liegt natürlich kein Übergewicht vor.

BMI bei Kindern

Die BMI-Einteilung gilt nicht für Kinder, hier wird mit Perzentilen gearbeitet.

Hoher BMI = hohes Todesrisiko?

Nach dem Ergebnis einer großen Bevölkerungsstudie sind starkes Übergewicht und ein großer Taillenumfang bei Menschen um die Fünfzig mit einem erhöhten Sterblichkeitsrisiko verbunden. Das geringste Risiko haben Frauen mit einem BMI von 24,3 und Männer mit einem BMI von 25,3.

Die Studiendaten legen nahe, dass neben dem Körpergewicht auch die Fettverteilung für das Sterblichkeitsrisiko von Bedeutung ist. Denn auch Menschen mit einem BMI im Normalbereich, die aber einen großen Taillenumfang haben, haben ein erhöhtes Sterblichkeitsrisiko, das etwa dem Risiko eines Menschen mit starkem Übergewicht entspricht.
Personen mit einem großen Taillenumfang sollten daher versuchen, mit Hilfe einer gesunden Ernährungsweise das Fett um die Taille abzubauen.
Gleichzeitig sollten sie versuchen, durch körperliche Aktivität Muskelmasse aufzubauen oder einem Muskelabbau zumindest entgegenzuwirken.

Alternativen zum BMI

Weitere Methoden zur Bewertung des Körpergewichts und der Körperfettverteilung sind die Messung des Taillenumfangs sowie die Bestimmung des Taillen-/Hüftumfangsquotienten.

Taillen-Hüftumfangs-Quotient (= Taillenumfang dividiert durch den Hüftumfang )

Apfeltyp und Birnentyp

Nicht nur die Fettmenge, sondern auch die Fettverteilung spielt eine Rolle für die Einschätzung des gesundheitlichen Risikos für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Typ-2-Diabetes (Alterszucker) und Krebs. Viel Fettgewebe im Bauchraum (= Apfeltyp) erhöht das Risiko für Herz-Kreislauf- und Stoffwechselerkrankungen wie Typ-2-Diabetes . Liegt eine hüftbetonte Fettverteilung vor, spricht man vom Birnentyp und das Risiko für die oben genannten Erkrankungen ist niedrig.

Der Taille-Hüftumfangs-Quotient hilft, die Körperfettverteilung (Apfel- oder Birnentyp) einzuordnen.

Taille-Hüftumfangs-Quotient bei Frauen

unter 85 cm = Birnentyp. Das bedeutet niedriges Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Stoffwechselerkrankungen.

über 85 cm = Apfeltyp. Das bedeutet erhöhtes Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Stoffwechselerkrankungen.

Taille-Hüftumfangs-Quotient bei Männern

unter 1oo cm = Birnentyp. Das bedeutet niedriges Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Stoffwechselerkrankungen.

über 100 cm= Apfeltyp. Das bedeutet erhöhtes Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Stoffwechselerkrankungen.

Ein hohes Risiko bedeutet, dass die Wahrscheinlichkeit zu erkranken groß ist. Es bedeutet aber nicht, dass Apfeltypen zwangsläufig erkranken werden oder umgekehrt Birnentypen vor Erkrankungen geschützt sind. Es gibt auch Birnentypen, die einen erhöhten BMI und somit auch ein erhöhtes Risiko für Folgeerkrankungen des Übergewichts haben.

Messung des Taillenumfangs

Die Messung des Taillenumfangs erlaubt Rückschlüsse auf die im Bauchraum gespeicherte Fettmenge. Ist der Taillenumfang groß, so ist auch meist die Fettmenge im Bauchraum groß und das Risiko für
Herz-Kreislauf- oder Stoffwechselerkrankungen wie Typ-2-Diabetes erhöht.

Bitte beachten Sie, dass die Messung des Taillenumfangs das Risiko nur grob abschätzen kann. Das Messergebnis sollte immer zusammen mit dem Gesamterscheinungsbild einer Person bewertet werden. Z.B. haben große Personen von Natur aus eher einen größeren Taillenumfang als kleine.

Grenzwerte für Männer

  • 94 cm: erhöhtes Risiko
  • 102 cm: deutlich erhöhtes Risiko

Grenzwerte für Frauen

  • 80 cm: erhöhtes Risiko
  • 88 cm: deutlich erhöhtes Risiko

Berechnung & Formel des BMI

In dieser Beispielrechnung hat ein Mensch mit einer Körpergröße von 1,74 m und einem Gewicht von 72 kg einen BMI von 23,8 und damit Normalgewicht.

Macht der BMI überhaupt Sinn?

Der BMI ist eine relativ einfache Formel zur Bestimmung der Gewichtsklasse. Mittlerweile wird sie von vielen Forschern als überholt angesehen, da der BMI nur Masse und Größe, nicht die Zusammensetzung des Körpers (Muskeln, Fett, Knochen) berücksichtigt. Damit wird zum Beispiel gut trainierten Sportlern, Senioren und Kindern nicht Rechnung getragen, da diese viel Muskelmasse aufweisen. Zudem ist der BMI kein absolut richtiger Indikator für den Gesundheitszustand eines menschlichen Körpers.

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