Bindehautentzündung symptome kleinkind

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Bei Bindehautentzündung schnell zum Arzt

von Dr. Iris Hinneburg
verfasst am 16.03.2018

© Andrzej Wilusz – fotoliaDie Augen sind rot und brennen, morgens wacht man mit verklebten Lidern auf. Weitere Symptome sind die Bindehautschwellung, die Verengung der Lidspalte, vermehrter Tränenfluss, Lichtscheu, Juckreiz und Fremdkörpergefühl. So äußert sich häufig eine Bindehautentzündung (Konjunktivitis).

Auch wenn die Symptome meist eindeutig sind, kann die Entzündung doch zahlreiche Ursachen haben. Neben Viren und Bakterien können auch Allergien (Heuschnupfen), eine unzureichende Tränenproduktion („trockenes Auge“) oder Fremdkörper, wie Staubkörner, für die Beschwerden verantwortlich sein.

Achtung ansteckend!
Wenn Viren oder Bakterien hinter der Bindehautentzündung stecken, sondert das Auge häufig ein wässriges oder eitriges Sekret ab. Diese Flüssigkeit ist hoch ansteckend für andere. Äußerste Hygiene ist deshalb wichtig: Man sollte es möglichst vermeiden, am Auge zu reiben und häufig die Hände waschen. Das Handtuch im Bad sollte nicht von anderen Personen benutzt und öfter einmal gewechselt werden. Wenn Kinder unter einer Konjunktivitis leiden, sollten sie nicht in den Kindergarten oder die Schule gehen, da sich die Mikroorganismen sonst schnell ausbreiten.

Arztbesuch erforderlich
Bei einer Bindehautentzündung sollte man so schnell wie möglich zum Augenarzt gehen. Infektionen steht das Auge nahezu ungeschützt gegenüber. Wenn die Entzündung nicht rechtzeitig behandelt wird, kann die Erkrankung sich auf die Hornhaut ausbreiten und dort Geschwüre bilden. Auch andere Erkrankungen können sich zu Beginn mit Symptomen wie bei einer Konjunktivitis äußern, etwa Hornhautverletzungen durch Fremdkörper oder ein akuter Glaukomanfall. Im Zweifelsfall sollte man also lieber einmal zu viel augenärztlichen Rat einholen.

Antibiotika vertreiben Bakterien
Wenn der Augenarzt eine bakterielle Bindehautentzündung feststellt, wird er in der Regel antibiotische Augentropfen oder Augensalben verordnen. Mit diesen Arzneimitteln verschwinden die Beschwerden meist rasch, doch sollte die Behandlung unbedingt über den empfohlenen Zeitraum fortgeführt werden. Wenn sich die Symptome nicht verbessern, ist ein erneuter Augenarzt-Besuch erforderlich.

Reizung durch trockenes Auge
Die empfindliche Bindehaut des Auges ist darauf angewiesen, dass sie durch Tränen ausreichend feucht gehalten wird. Durch trockene Luft im Büro, aber auch durch bestimmte Medikamente, kann die Bindehaut austrocknen und gereizt reagieren. Auch nimmt die Tränenbildung mit zunehmendem Alter ab. Wer unter entsprechenden Symptomen leidet, kann nach Ausschluss anderer Ursachen auf Tränenersatzpräparate zurückgreifen, die die Beschwerden lindern. Dazu müssen die Augentropfen allerdings regelmäßig angewendet werden.

Hilfe bei allergischen Beschwerden
Auch bei Heuschnupfen kann die Bindehaut des Auges in Mitleidenschaft gezogen sein. Wer keine Allergietabletten einnehmen will, kann die anti-allergischen Wirkstoffe auch in Form von Augentropfen verwenden. So landet das Arzneimittel genau an der Stelle, an der es gebraucht wird.

Bitte keine Selbsthilfe
Wenig empfehlenswert sind Augentropfen gegen gerötete Augen, die auch als „Weißmacher“ bezeichnet werden. Sie verringern die Durchblutung des Auges und können bei längerer Anwendung die Bindehautentzündung sogar verstärken. Auch Spülungen oder Kompressen mit Kamille werden von Augenärzten nicht empfohlen, da sie nicht ausreichend wirksam sind und Allergien auslösen können.

Da sich das Immunsystem von Babys und Kleinkindern erst entwickeln muss, sind sie deutlich anfälliger für Krankheiten. Auch die Bindehaut von Kindern reagiert deutlich empfindlicher auf Krankheitserreger. Die Folge: eine Bindehautreizung, die schnell zu einer Bindehautentzündung werden kann, wenn sie nicht behandelt wird.

Was sind die Ursachen für eine Bindehautentzündung?

Die Ursachen können vielfältig sein. Bereits bei Neugeborenen kann eine Bindehautentzündung auftreten, wenn die Mutter mit Bakterien wie Chlamydien oder Gonokokken infiziert ist. Diese Bakterien werden während der Geburt an das Baby weitergegeben.

Bei Babys und Kleinkinden kann Folgendes die Ursache sein:

  • Bakterien oder Viren
  • physikalische Reize wie Zugluft oder Rauch
  • chemische Reize wie Chlorwasser im Schwimmbad
  • eine allergische Reaktion
  • ein Fremdkörper im Auge

Eine Bindehautentzündung kann aber auch die Begleiterscheinung einer anderen Krankheit wie Masern oder einer Grippe sein.

Welche Symptome treten bei einer Bindehautentzündung auf?

  • juckende und gerötete Augen
  • morgens meist verklebte Lider durch ein eitriges, gelbes Sekret
  • geschwollene Lider
  • Lichtempfindlichkeit und häufiges Reiben der Augen

Wann ist eine Bindehautentzündung ansteckend?

Ansteckend ist nur eine infektiöse Bindehautentzündung, die also durch Bakterien oder Viren ausgelöst wurde. Beim Verdacht auf eine Bindehautentzündung solltet ihr mit eurem Kind immer zum Arzt gehen. Ist das Kind ansteckend, sollte es ein paar Tage zu Hause bleiben und erst wieder in die Kita oder Schule gehen, wenn die Ansteckungsgefahr gebannt ist.

Die Ansteckungsgefahr durch eine Schmierinfektion ist bei einer infektiösen Bindehautentzündung besonders hoch, da sich die Bakterien durch das Reiben weiter ausbreiten. Dein Kind sollte sich also möglichst wenig an die entzündeten Augen fassen. Um das Ansteckungsrisiko möglichst gering zu halten, sollte dein Kind sich besonders häufig die Hände waschen und auch du, nachdem du das Auge behandelt hast.

Wie wird eine Bindehautentzündung behandelt?

Zur Behandlung der Bindehautentzündung wird der Kinderarzt wahrscheinlich Augentropfen oder eine Augensalbe verschreiben. Welchen Wirkstoff sie enthalten, hängt von der Ursache der Entzündung ab. Wurde die Bindehautentzündung beispielsweise durch Bakterien verursacht, werden meist Mittel mit einem Antibiotikum verschrieben. Auch Augentropfen mit Euphrasia, besser bekannt als Augentrost, können helfen. Hierbei handelt es sich um eine Heilpflanze, die speziell bei Augenreizungen hilft.

Vorsicht! Augentropfen sollten bei Kindern nie ohne die vorherige Absprache mit dem Arzt angewendet werden. Die Medikamente müssen immer zur Entzündungsursache passen und sollten für Kinder und Babys unbedenklich sein.

>>> Bindehautentzündung – schnelles Handeln ist gefragt

Die Anwendung von Augentropfen bei Babys und Kleinkindern ist nicht ganz leicht, da sich die kleinen Patienten meist gegen das Verabreichen wehren. Am besten klappt es, wenn du die Tropfen im Liegen verabreichst, direkt in den inneren Augenwinkel. Kurz das untere Lid leicht nach unten ziehen, so verteilen sich die Tropfen schneller.

Übrigens, auch Muttermilch kann als Augentropfen verwendet werden. Leidet dein Baby an einer Bindehautentzündung, kannst du einfach ein paar Tropfen Muttermilch ins Auge deines Babys träufeln. Das wirkt entzündungshemmend und beschleunigt die Heilung.

Besonders wichtig: Die gereizten Augen brauchen ganz viel Ruhe, um zu heilen. Lichtempfindlichkeit ist eine häufige Begleiterscheinung einer Bindehautentzündung. Der Fernseher sollte also unbedingt ausgeschaltet bleiben und das Kinderzimmer ein wenig abgedunkelt werden. Hörspiele können jetzt für Ablenkung sorgen. Draußen sollte dein Kind eine Sonnenbrille tragen.

>>> Bindehautentzündung: Diese 4 Hausmittel helfen

Wie kann ich einer Bindehautentzündung vorbeugen?

Gerade bei Kleinkindern, die in die Kita gehen, kann eine Bindehautentzündung in den ersten Jahren vermehrt auftreten. Daher ist es besonders wichtig, auf die Hygiene zu achten. Häufiges Händewaschen und regelmäßiges Wechseln der Bettwäsche ist wichtig.

Diese Tipps helfen ebenfalls einer Bindehautentzündung vorzubeugen:

  • nicht mit ungewaschenen Händen ins Auge fassen
  • Räume gut Lüften: Frischluft wirkt wie ein natürlicher „Augenbefeuchter“
  • Zugluft vermeiden
  • Fernsehen und Computer nur in Maßen. Bildschirme überanstrengen die Augen schnell

In den meisten Fällen ist eine Bindehautentzündung für Kinder harmlos, allerdings ist die Erkrankung sehr unangenehm. Das gilt besonders für Kinder, aber mit der richtigen Behandlung werden die Entzündungserscheinungen schnell gelindert.

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Hustensaft für Kinder: Warum manche Hustenmittel gefährlich sind

Familiengrippe: Wie sich Eltern vor den Kita-Viren schützen können

dickes Auge!

Guten Morgen,
kennt ihr das?
Am Sonntag hatte Ida ein leicht verändertes Auge: ihr Oberlid war geschwollen, allerdings war im Auge nichts rot. Am Montag nachmittag rief mich der Kiga an: das Auge ist schlimmer geworden. Allerdings war kein Gerstenkorn etc. zu erkennen.
Ich habe sie dann sofort abgeholt und wir waren beim Arzt. Der sagte nur " Alles halb so wild, das kommt von einer Erkältung. Maximal (!) wird ein Gerstenkorn draus. Da kann man nichts machen, außer vielleicht mit Kamille ausreiben, aber ist eigentlich nicht nötig." Ansteckend ist es nicht.
Naja, es blieb dann die ganzen Tage so unverändert. Da ich im Internet gelesen hatte, dass man möglichst keine Kamille nehmen soll, habe ich das Auge nicht behandelt.
Heute morgen, war das Auge total dick. Wieder innen nicht rot eben nur geschwollen. Sie juckt auch nicht dran oder so. Ich wollte schon im Büro anrufen, dass ich nicht kommen kann. 10 Minuten später ging es wieder. Scheinbar ist die Schwellung nach dem Aufwachen zurück gegangen. Ich habe sie jetzt in den Kiga gebracht, allerdings mit der Ansage, dass ich sie sofort anrufe, sollte das Auge wieder schlechter werden.
Die Kindergärtnerin hat sehr gelassen genommen und meinte nur "Na, Ida? Einen schönen Menschen entstellt nix, was?"
Trotzdem: ich habe ein total schlechtes Gewissen! Hätte ich doch noch mal zum Arzt gehen müssen? Aber wenn der wieder sagt: da kann man nix machen! Das gibt es machmal! Meine Kollegin ist auch gerade krank und ich komme schlecht an eine Vertretung. Trotzdem wurmt es mich und ich habe ein schlechtes Gewissen.
Fühle mich sch… Sonst bin ich da nicht so empfindlich, aber dieses Mal (weil man eben auch die Schwellung sieht, würde ich am liebsten sofort nach Hause mit ihr fahren.
Hattet ihr auch schon mal so ein rotes Auge bei euren Kindern? Was ist das und was habt ihr gemacht?
für eure Antworten!!! Bitte helft mir mal.
Juleslorchen

Bindehautentzündung

Bindehautentzündung: Ursachen und Risikofaktoren

Die Bindehaut wird von zahlreichen feinsten Blutgefäßen durchzogen und versorgt so auch die blutarme Hornhaut mit Nährstoffen. Wird sie gereizt, steigert sich die Durchblutung der sonst farblosen Bindehaut und sie rötet sich.

Reizungen verschiedenster Art können zu einer Bindehautentzündung führen. Mediziner unterscheiden zwischen infektiösen, also durch Bakterien oder Viren ausgelösten Bindehautentzündungen und nicht infektiösen, etwa durch Allergien oder mechanische Reize verursacht. Erstere sind sehr ansteckend. Hier sollten Sie strengste Hygienemaßnahmen einhalten und sich auf jeden Fall von einem Arzt behandeln lassen.

  • Bindehautentzündung: Augentropfen helfen gegen Juckreiz

    Drei Fragen an

    Dr. med. habil. Wolfgang Herrmann,
    Facharzt für Augenheilkunde

  • Dr. med. habil. Wolfgang Herrmann

    Bindehautentzündungen sind sehr häufig. Die Ursachen reichen von bakteriellen oder viralen Infekten über allergische bis hin zu chronischen Bindehautentzündungen bei schlechter Tränenfilmfunktion („trockenes Auge“). Auch Hygiene spielt eine große Rolle – oft ist eine Bindehautentzündung sehr ansteckend. Gerade in Schule oder Kindergarten kommt es immer wieder zu größeren Erkrankungswellen.

  • Dr. med. habil. Wolfgang Herrmann

    Wichtig ist zunächst eine Ursachenabklärung durch den Augenarzt, damit aus einer scheinbar harmlosen Bindehautentzündung kein größeres Problem wird. Je nach Ursache helfen antibiotische oder entzündungshemmende Augentropfen. In den meisten Fällen lindern benetzende Augentropfen (Tränenersatzmittel) Ihre Beschwerden.

  • Dr. med. habil. Wolfgang Herrmann

    Bakterielle Bindehautentzündungen heilen mit antibiotischen Augentropfen meist innerhalb weniger Tage ab. Trotzdem gilt: Da die Bindehautentzündung in vielen Fällen hochansteckend ist, sollten Sie erst dann wieder unter Menschen gehen, wenn die Beschwerden abgeklungen sind. Und: Benutzen Sie nicht gemeinsam Handtücher und waschen Sie sich gut die Hände, nachdem Sie Kontakt mit Ihrer Tränenflüssigkeit hatten.

  • Dr. med. habil. Wolfgang Herrmann,
    Facharzt für Augenheilkunde

    Herrmann leitet die Augenklinik am Krankenhaus der Barmherzigen Brüder in Regensburg. Zu seinem Schwerpunkten gehören die refraktive Chirurgie bei Fehlsichtigkeiten und die Behandlung von Netzhauterkrankungen.

Bakterielle Ursachen der Bindehautentzündung

  • Staphylokokken, Pneumokokken und Streptokokken: Diese Erreger sind der häufigste Grund für eine bakterielle Bindehautentzündung bei Erwachsenen und Kindern.
  • Bakterien in Kosmetika: In angebrochenen Augentropfenfläschchen, Kosmetika oder Kontaktlinsenlösungen kann der Keim Pseudomonas aeruginosa wachsen. Er führt zu einer Bindehautentzündung, die sich blitzschnell ausbreitet, auf die Hornhaut übergreift und dramatische Folgen haben kann.
  • Chlamydien: Beim Geschlechtsverkehr übertragene Chlamydien gelangen über die Hände leicht ans Auge. In selten Fällen stecken sich Menschen auch im Schwimmbad mit den Erregern an. Sie rufen eine Bindehautentzündung hervor, die Mediziner als Einschlusskörperchenkonjunktivitis bezeichnen. Vor allem in Ländern mit schlechten hygienischen Bedingungen kann sich diese Bindehautentzündung zum sogenannten Trachom auswachsen, das auf die Hornhaut übergreift und langfristig zur Erblindung führt. Die Bindehautentzündung durch Chlamydien ist immer noch Hauptursache der Erblindung in Entwicklungsländern.
  • Bindehautentzündung bei Neugeborenen: Während der Geburt können infizierte Mütter Bakterien wie Gonokokken oder Chlamydien auf das Neugeborene übertragen. Die Bakterien werden im engen Geburtskanal regelrecht in die Augen des Babys gepresst und rufen nach wenigen Tagen eine schwere Bindehautentzündung hervor. Neugeborene werden dagegen meist vorbeugend behandelt.

Virale Ursachen der Bindehautentzündung

  • Adenoviren: Die Untertypen 8 und 19 der Adenoviren verursachen eine höchst ansteckende Form der Bindehautentzündung. Zunächst ist nur ein Auge betroffen, doch schon nach wenigen Tagen greift das Virus in der Regel auch auf das andere Auge über. Zudem sind die Lymphknoten im Gesicht geschwollen. Ansteckend ist die Bindehautentzündung noch etwa zwei Wochen nach Befall des zweiten Auges. Hier sind gründliche Hygienemaßnahmen wichtig!
  • Herpes-Simplex: Besonders bei der Erstansteckung von Kindern mit dem Herpes-Simplex-Virus kann es zu einer Bindehautentzündung und kleinen Herpesbläschen am Lidrand kommen.
  • Weitere Viren: Auch bei Grippe, Masern, Röteln und Windpocken kommt es immer wieder zu einer Reizung der Bindehaut. Außerdem lösen das Enterovirus 70 und das Dellwarzen-Virus Bindehautentzündungen aus.

Weitere Ursachen einer infektiösen Bindehautentzündung

  • Pilzinfektionen: Sie sind nur sehr selten Grund für eine Bindehautentzündung.
  • Parasiten: Die Simuliumsfliege überträgt einen Parasiten, der die sogenannte Onchozerkose auslöst. Diese Form der Bindehautentzündung ist die häufigste Erblindungsursache im tropischen Afrika. Auch der Augenwurm, der ebenfalls eine Entzündung der Bindehaut auslösen kann, kommt gehäuft in diesem Gebiet vor.

Ursachen einer allergischen Bindehautentzündung

Bei allergischer Bindehautentzündung besteht ein Zusammenhang mit der überschießenden Reaktion des Immunsystems gegen eine eigentlich harmlose Substanz. Folgende Allergien können auch die Bindehaut in Mitleidenschaft ziehen:

  • Heuschnupfen
  • Hausstaubmilbenallergie
  • Tierhaarallergie
  • Allergie gegen Kosmetika
  • atopische Erkrankungen, etwa Neurodermitis oder Schuppenflechte

Unspezifische Ursachen der Bindehautentzündung

  • Äußere Reize: Staub, Rauch oder Sand, aber auch trockene Luft oder UV-Licht können die Bindehaut reizen.
  • Trockene Augen: Ausgedehnte Bildschirmarbeit, hormonelle Umstellungen in den Wechseljahren, Autoimmunerkrankungen (Sjögren-Syndrom), Kontaktlinsen und andere Ursachen können die Funktion der Tränendrüsen einschränken. Die Folge des trockenen Auges ist eine stärkere Reibung und verminderte Abwehr. Eine Bindehautentzündung ist oft die Folge.

  • Insektenstacheln: Eine seltene, aber mögliche Ursache einer hartnäckigen Bindehautentzündung ist das Eindringen von Insektenstacheln oder Raupenhaaren in die Schleimhäute. Diese können sich beharrlich an der Bindehaut festhaken und so mit jedem Lidschlag tiefer eindringen. In Gebieten, die beispielsweise mit dem Eichenprozessionsspinner besiedelt sind, besteht eine erhöhte Gefahr.
  • nicht korrigierte Sehstörungen: Hornhautverkrümmungen, Sehminderungen oder falsch eingestellte Brillen führen oft zu einer Bindehautentzündung.
  • Fehlstellungen der Augenlider
  • nach innen wachsende Wimpern
  • Überanstrengung: Übernächtigung oder anstrengende Augenarbeit
  • Kontaktlinsen: Wenn diese zu lange im Auge geblieben oder verschmutzt sind

Bindehautentzündung (Konjunktivitis)

Bestimmte Bindehautentzündungen heilen oft ohne Folgen und relativ rasch wieder ab – auch ohne spezieller Therapie. Andere hingegen müssen behandelt werden. Je nach unterschiedlicher Ursache der Bindehautentzündung werden verschiedene therapeutische Maßnahmen gesetzt, wie beispielsweise:

Bakterielle Bindehautentzündung

Leicht eitrige bakterielle Bindehautentzündungen werden mit antibiotischen Tropfen behandelt. Bei starker Eiterbildung kann zudem eine Augensalbe verwendet werden. Eine durch Chlamydien bedingte Bindehautentzündung wird mittels Antibiotika systemisch (Tabletten) und lokal behandelt. Diese Konjunktivitis ist eine sogenannte okulogenitale Infektion – d.h. Chlamydien werden meist durch Geschlechtsverkehr übertragen und über Hände ins Auge weitergegeben. Durch eine unbehandelte Infektion kann es zu dauerhaften Schäden am Auge kommen. Geschlechtspartner müssen systemisch mitbehandelt werden. Eine Chlamydien-Konjunktivitis kann auch bei Neugeborenen auftreten, wenn sie bei der Geburt von der Mutter auf das Kind übertragen werden (siehe Neugeborenenkonjunktivitis). Auch Gonokokken, die ebenfalls durch Geschlechtsverkehr – und bei der Geburt von der Mutter auf das Kind – übertragen werden, können zu einer Konjunktivitis führen. Behandelt werden diese mittels Antibiotika. Weitere Informationen zu Chlamydien und Gonokokken (Tripper, Gonorrhö) finden Sie unter Sexuell übertragbare Krankheiten.

Virale Bindehautentzündung

Steht die Konjunktivitis in Zusammenhang mit einem viralen Infekt der Atemwege (grippaler Infekt), kann künstliche Tränenflüssigkeit eingesetzt werden. Bindehautentzündungen, die durch Virusinfektionen entstehen, heilen zwar oft „von alleine“ ab. Einige der Erreger sind jedoch hoch ansteckend (Adenoviren, sogenannte epidemische Konjunktivitis, Keratoconjunctivitis epidemica). Eine besonders sorgfältige Hygiene (Händehygiene, Händeschütteln unterlassen, keine gemeinsam benutzten Handtücher etc.) ist in diesen Fällen notwendig. Das völlige Abheilen kann lange dauern. Spezifische Therapie gibt es nicht. Weitere Informationen zur Adenoviren und Konjunktivitis finden Sie unter www.rki.de sowie www.infektionsschutz.de (deutsche BZgA). Außerdem kann es zu einer Bindehautentzündung durch Herpesviren kommen, die auch für die Entstehung von Fieberblasen verantwortlich sind. Eine Herpes-simplex-Konjunktivitis tritt bei Kindern im Zuge einer Primärinfektion auf, zeigt sich durch Bläschen am Lid, Rötung sowie geschwollene Bindehaut. Diese kann von alleine abheilen oder mittels Aciclovir behandelt werden. Beim Herpes-simplex-Virus kann es außerdem zu einem Wiederauftreten kommen. Das Virus bleibt stets lebenslang im Organismus und kann durch Reize (z.B. UV-Strahlung, Infekte etc.) aktiviert werden. Dadurch kann es zu Entzündungen – v.a. der Hornhaut kommen (Keratitis).

Neugeborenenkonjunktivitis

Bindehautentzündungen können bereits bei Neugeborenen auftreten. Die Erreger sind dabei unterschiedlich. Eine Infektion mit Chlamydien (Chlamydia trachomatis) oder dem Herpes-simplex-Virus wird bei der Geburt von der Mutter auf das Kind übertragen. Die sogenannte Chlamydienblennorrhö (Infektion mit chlamydia trachomatis durch Übertragung der infizierten Geburtswege) wird bei Säuglingen mit Erythromycin-Augentropfen behandelt. Gleichzeitig wird eine systemische Therapie mit Erythromycin bei der Mutter vorgenommen. Eine Herpes-simplex-Konjunktivitis bei Neugeborenen wird mit Aciclovir-Augensalbe therapiert. Besonders gefährlich sind Infektionen mit Gonokokken, die jedoch seltener vorkommen. Behandelt wird die sogenannte Gonoblennorrhö mit Penicillin. Vorbeugend wird die so genannte Credé-Prophylaxe angewandt.

Allergische Konjunktivitis & Reizkonjunktivitis

Dieser Form der Bindehautentzündung liegt eine allergische Reaktion zugrunde (z.B. auf Inhaltsstoffe von Augenmedikamenten, Lebensmitteln, Kosmetika, Antigenen wie Pollen etc.). Abschwellende, chromoglyzinhaltige sowie steroidhaltige Augentropfen oder H-1-Rezeptorenblocker (topische Antihistaminika) werden verwendet, um Symptome zu mindern. Weitere Untersuchungen wie Allergietests können vorgenommen werden, um den/die Auslöser zu identifizieren – und später zu meiden. Informationen zu Allergietests und zur Behandlung von allergischen Reaktionen finden Sie unter Allergien. Verschiedene Reize wie Rauch, UV-Strahlung können ebenfalls eine Konjunktivitis hervorrufen. Hier kann künstliche Tränenflüssigkeit zum Einsatz kommen. Auslöser sollten möglichst gemieden werden bzw. ein Schutz vor den spezifischen Reizen erfolgen.

Tränenmangel

Eine Konjunktivits durch Tränenmangel (Konjunktivitis sicca) kann mittels Tränenersatzmittel behandelt werden. Weitere Informationen zur Behandlung finden Sie unter Trockenes Auge.

Brechungs- & Stellungsfehler

Brechungsfehler bzw. Fehlsichtigkeit sind ebenfalls u.U. Gründe für eine Bindehautentzündung. Diese werden teils durch Brillen/Linsen korrigiert. Weitere Informationen zur Behandlung von Fehlsichtigkeit finden Sie unter Kurzsichtigkeit, Weitsichtigkeit und Astigmatismus.

Pilze

Durch Pilze hervorgerufene Entzündungen betreffen selten die Bindehaut. Behandelt werden diese durch Antimykotika (Arzneimittel zur Behandlung von Pilzinfektionen), die sowohl lokal als auch systemisch eingesetzt werden.

© istockphoto, vchal

Die Bindehautentzündung ist eine der häufigsten Erkrankungen am Auge. Bei roten, verklebten und tränenden Augen und Augenbrennen ist die wahrscheinlichste Diagnose eine Bindehautentzündung. Besonders Babys und Kinder leiden häufig unter diesen Symptomen, aber auch Erwachsene sind betroffen. In der Fachsprache wird die Bindehautentzündung Konjunktivitis genannt. Häufige Ursachen für eine erregerbedingte Bindehautentzündung sind Viren oder Bakterien. Doch auch zahlreiche andere Ursachen wie trockene Augen, Allergien oder Staub können eine Entzündung der Bindehaut auslösen. Wie Sie eine Bindehautentzündung erkennen sowie Tipps zu Diagnose und Behandlung einer Konjunktivitis lesen Sie im folgenden Artikel.

Funktion der Bindehaut

Die Bindehaut ist eine schützende Schleimhautschicht, die sich über den Innenrand der Augenlider und über den nach außen sichtbaren Augapfel zieht. Sie spielt eine Rolle bei der Verteilung des Tränenfilms und bei der Abwehr von Krankheitserregern.

Bei der Bindehautentzündung rötet sich die sonst durchsichtige Schicht, weil der Körper durch eine verstärkte Durchblutung versucht, die Entzündung zu bekämpfen.

Bindehautentzündung immer ernst nehmen

Meist ist eine Bindehautentzündung relativ harmlos und klingt nach einer Dauer von 10 bis 14 Tagen von selbst ab.

Dennoch gibt es Erkrankungen, deren Symptome denen der Bindehautentzündung sehr ähneln und die durchaus gefährlich für das Auge und das Sehen sein können. Es ist sehr wichtig, dass zum Beispiel ein akuter grüner Star oder eine Entzündung der tieferen Augenschichten wie der Regenbogenhaut oder der Hornhaut ausgeschlossen werden.

Besonders bei Kontaktlinsenträgern besteht die Gefahr, dass sich die Bindehautentzündung auch auf die Hornhaut ausbreitet. Deshalb sollte eine vermeintliche Bindehautentzündung stets ernst genommen und von einem Arzt abgeklärt werden. Eine einfache Behandlung mit Hausmitteln empfiehlt sich daher nicht.

An folgenden Anzeichen lässt sich eine Bindehautentzündung erkennen:

  • Das Leitsymptom einer Bindehautentzündung ist ein rotes, tränendes Auge.
  • Die Betroffenen verspüren ein Brennen oder Jucken in den Augen, als ob sich Fremdkörper oder Sand im Auge befänden.
  • Besonders in den Morgenstunden sind die Augenlider oft geschwollen und verklebt und in den Augenwinkeln befindet sich abgesondertes Sekret. Dieses Sekret kann eitrig, wässrig oder auch schleimig sein.
  • Die Augen können zudem lichtempfindlich sein und sonst gut tolerable Lichtquellen blenden die Betroffenen stark.
  • Bei einer begleitenden Hornhautentzündung können auch starke Schmerzen auftreten.

Verschiedene Ursachen einer Bindehautentzündung

Es gibt viele verschiedene Ursachen für eine Bindehautentzündung. Sie kann:

  1. durch Krankheitserreger (Bakterien, Viren oder andere Keime) ausgelöst werden
  2. im Rahmen einer Allergie auftreten oder
  3. einfach nur durch Umweltstoffe, trockene Augen oder Kontaktlinsen bedingt sein

Je nach Ursache unterscheiden sich die Symptome und die Behandlung der Bindehautentzündung – deshalb sollte bei Verdacht auf eine Konjunktivitis stets ein Arzt aufgesucht werden.

Krankheitserreger als Ursache: infektiöse Konjunktivitis

Ist die Bindehautentzündung durch Bakterien oder Viren oder andere Keime – also infektiös – bedingt, kann sie hoch ansteckend sein. Da die Augen stark brennen und jucken, reiben sich die Betroffenen in den Augen und können die Keime verteilen und andere Menschen anstecken.

Deshalb ist bei infektiösen Bindehautentzündungen besondere Hygiene notwendig. Familienangehörige sollten stets auf gründliche Händereinigung achten und ein anderes Handtuch als der Betroffene verwenden, um die Ansteckungsgefahr zu verringern.

Meist sind Bakterien oder Viren Auslöser einer infektiösen Konjunktivitis. Pilze oder Parasiten sind nur selten die Ursache einer Bindehautentzündung.

Bakterien als Ursache

Eine von Bakterien verursachte Bindehautentzündung kommt im Erwachsenenalter seltener vor, hiervon sind in der Regel eher Kinder betroffen. Bakterielle Bindehautentzündungen beginnen meist auf nur einem Auge und kennzeichnen sich durch ein eitriges, gelblich-grünes Sekret. Die Entzündung kann aber auch beide Augen betreffen. Das betroffene Auge ist in den Morgenstunden häufig verklebt und die Lider verdickt.

Eine besondere und gefährlichere Form der bakteriellen Bindehautentzündung können Gonokokken (Neisseria gonorrhoae) verursachen. Die Symptome sind hier besonders ausgeprägt. Stark vereiterte Augen, eine geschwollene Bindehaut und geschwollene Lymphknoten hinter den Ohren kennzeichnen diese Form der Bindehautentzündung. Da diese Bakterien häufig mit Infektionen im Genitaltrakt vergesellschaftet sind, sind sexuell aktive Paare verstärkt betroffen. Im Volksmund ist die Gonokokkeninfektion auch als Tripper bekannt.

Gelegentlich können sich erwachsene Betroffene mit Chlamydien anstecken. Wie Gonokokken befinden sich auch diese Bakterien bevorzugt im Genitaltrakt von jungen Erwachsenen. Gelangen die Erreger im Schwimmbad in die Bindehäute, spricht man von der sogenannten Schwimmbadkonjunktivitis. Hiervon sind häufig auch Kinder betroffen. Bei Erwachsenen ist die Bindehautentzündung mit Chlamydia trachomatis oft chronisch, weil sie ähnlich wie die Infektion im Genitaltrakt häufig unbemerkt bleibt.

Viren als Auslöser einer Bindehautentzündung

Unter den infektiösen Bindehautentzündungen ist die von Viren verursachte Form die häufigste. Gewöhnlich heilt eine virale Bindehautentzündung ohne Behandlung folgenlos aus.

Eine Erkältung mit sogenannten Adenoviren kann jedoch begleitend zu einer Bindehautentzündung führen. Meist klagen Betroffene über typische Erkältungssymptome wie Fieber, Halsschmerzen und verdickte Lymphknoten am Hals, auf welche sich dann die Bindehautentzündung aufpfropft. Bei dieser Form ist häufig auch die Hornhaut betroffen und das Scharfsehen des Betroffenen ist beeinträchtigt. Man spricht dann von einer Keratokonjunktivitis. Hier sollte unbedingt ein Augenarzt aufgesucht werden.

Die virale Bindehautentzündung ist besonders ansteckend, weil Symptome gewöhnlich erst einige Tage nach der Infektion auftreten, aber der Betroffene so lange bereits ansteckend ist. Schon durch Händeschütteln, Sprechen oder Husten kann die Infektion übertragen werden. Deshalb sind besonders Kinder gefährdet sich an einer Keratokonjunktivitis anzustecken.

Auch Herpesviren können eine Bindehautentzündung auslösen. Diese Viren können sehr gefährlich für das Auge und das Sehen sein.

Meist wird bei einer viralen Bindehautentzündung innerhalb von ein bis zwei Tagen aufgrund der hohen Ansteckungsgefahr auch das zweite Auge betroffen. Wie bei einer bakteriellen Entzündung sind die Augen morgens häufig verklebt. Das verklebende Sekret ist bei einer viralen Entzündung meist wässrig und schleimig, im Gegensatz zum gelblichen Eiter, welcher bei der bakteriellen Bindehautentzündung abgesondert wird.

4 Fakten über Bindehautentzündungen – © istockphoto, vchal

Die allergisch bedingte Bindehautentzündung

Im Frühjahr leiden viele Menschen unter einem Heuschnupfen, bei welchem die Augen aufgrund einer Gräser- oder Pollenallergie jucken und die Nase läuft. Dann spricht man in der Fachsprache von einer Rhinokonjunktivitis. Bei der allergischen Form der Bindehautentzündung tränt das Auge meist mit einer klaren Flüssigkeit ohne Eiter.

Die allergisch bedingte Bindehautentzündung hat sehr ähnliche Symptome wie eine virale Bindehautentzündung. Ein besonderes Merkmal können pflastersteinartige Vorwölbungen der Bindehaut sein, welche sich besonders unter den Augenlidern zeigen.

Nichtallergische und nichtinfektiöse Formen

Oft können auch nur zu trockene Augen eine Reizung der Bindehaut und damit eine Entzündung auslösen. So werden beispielsweise durch seltenes Blinzeln bei der Arbeit am Computer die Augen nicht ausreichend mit Tränen befeuchtet und entzünden sich. Dann gilt es, die Tränenproduktion und -verteilung auf dem Auge anzuregen und mit Augentropfen die Augen feucht zu halten. Dann lindern sich die Symptome schnell. Zugluft, beispielsweise durch Klimaanlagen oder Fahrtwind, kann ebenfalls trockene Augen auslösen und damit eine Bindehautentzündung begünstigen.

Auch Umweltstoffe wie Staub, Rauch (zum Beispiel Zigarettenrauch) oder das Chlor im Schwimmbad können eine Reizung für die Bindehaut darstellen und eine Bindehautentzündung entwickelt sich.

Hat sich ein Fremdkörper im Auge verfangen, kann dieses auch nach der augenärztlichen Entfernung noch jucken und dem Betroffenen ein Gefühl vermitteln, als ob sich der Fremdkörper noch im Auge befände. Hier täuscht sich der Betroffene meist und es handelt sich um eine leichte Entzündung der Bindehaut von nur kurzer Dauer. Diese nichtallergischen und nichtinfektiösen Formen der Bindehautentzündung bessern sich in der Regel innerhalb von 24 Stunden.

Bei einer wiederkehrenden Bindehautentzündung sollte man eine nicht erkannte oder nicht ausreichend korrigierte Fehlsichtigkeit als Auslöser in Betracht ziehen – mitunter kann eine Brille dann bereits Abhilfe schaffen.

Die Bindehautentzündung durch Kontaktlinsen

Kontaktlinsenträger haben ein erhöhtes Risiko an einer Bindehautentzündung zu erkranken, da durch Schmutz oder die Linse selbst eine mechanische Reibung entstehen kann. Außerdem können sich unter der Kontaktlinse Schmutz und Bakterien ansammeln, welche dann eine Bindehautentzündung auslösen. Als weiteres Symptom kann eine Verletzung bis hin zu einem Loch der Bindehaut entstehen. Deshalb ist eine sorgfältige Linsenreinigung und -hygiene für Kontaktlinsenträger besonders wichtig.

Beim Auftreten von ersten Anzeichen einer Bindehautentzündung sollten die Kontaktlinsen sofort entnommen werden und bis zum vollständigen Abklingen der Symptome nicht mehr verwendet werden.

Aktualisiert: 07.03.2019 – Autor: Marina Hochdorfer

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