Bin ich für eine beziehung geeignet test

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Selbsttest Beziehung

Was Sie noch zum Selbsttest Beziehung wissen sollten

Dieser Selbsttest wurde wissenschaftlich konzipiert und geprüft. Die Erhebung erfolgt dabei anonym, sodass keine Antworten mit Ihnen in Verbindung gebracht werden können.

Im Selbsttest wird Ihnen in circa 15 Minuten eine Vielzahl an Fragen gestellt, die sich auf unterschiedliche Aspekte Ihrer Beziehung konzentriert. Entscheiden Sie sich bei den jeweiligen Aussagen zwischen fünf Auswahlmöglichkeiten von „trifft vollkommen zu“ bis „trifft überhaupt nicht zu“ und bestimmen Sie, ob die Aussagen auf Sie zutreffen oder nicht. Bei der Beantwortung gibt es kein richtig oder falsch, alles bleibt Ihre persönliche Einschätzung und dient dazu, Tendenzen zu bestimmen. Klicken Sie daher intuitiv auf die Antwortmöglichkeiten, die am ehesten auf Sie zutreffen.

Im Testverfahren werden Ihre Antworten zu den Bereichen Liebe, Konflikt, Investment und Sicherheit zugeordnet, um herauszufinden, ob Sie eher über- oder unterdurchschnittlich viel Engagement in Ihre Partnerschaft investieren. Prüfen Sie Ihr Konfliktpotential und Ihre gemeinsame Investition in die Zukunft. Tendenzielle Schwierigkeiten innerhalb Ihrer Kommunikation können ebenfalls in der Auswertung abgelesen werden.

Der Selbsttest dient dazu, Ihnen und gegebenenfalls auch Ihrem Partner eine Übersicht über Ihren Beziehungsstil zu geben. Mithilfe der Auswertung können Sie neue Ansatzmöglichkeiten, wichtige Hinweise und Zusatzinformationen für eine Weiterentwicklung entdecken.

Als eingeloggter Nutzer werden die Testergebnisse in Ihrem Profil angezeigt, sodass Sie eigene Entwicklungserfolge im Rückblick transparenter nachvollziehen können. Diese Ansicht ist dabei nur Ihnen zugänglich und kann von niemand anderen eingesehen werden. Nutzen Sie zusätzlich unsere E-Learning Programme und verfolgen Sie Ihre positive Weiterentwicklung, indem Sie regelmäßig im eingeloggten Zustand diesen Selbsttest wiederholen.

Test: Welcher Beziehungstyp sind Sie?

Möchten Sie Ihre Unabhängigkeit bewahren oder sehnen Sie sich in der Liebe nach Verschmelzung? Sind Sie ein hoffnungsloser Romantiker, ein Streithahn oder halten Sie es mit der Treue eher etwas lockerer? Welche Beziehungstypen gibt es eigentlich? Machen Sie jetzt unseren Beziehungstyptest am Ende des Textes und finden Sie heraus, welcher Typ Sie im Hinblick auf eine Beziehung sind.

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Beziehungstypen im Vergleich: Frauen brauchen Freiraum mehr als Männer

Anna und Jan sind frisch verliebt, seit knapp einem Jahr ein Paar und komplett verschiedene Beziehungstypen. Nach der anfänglichen Verliebtheitsphase, in der beide nahezu miteinander verschmolzen sind, hat sich einiges verändert. Während Anna mittlerweile wieder viel mit ihren Freunden unternimmt, regelmäßig mit ihrer Handball-Mannschaft unterwegs ist und auch beruflich stark eingespannt ist, fokussiert sich Jan stärker auf die Beziehung mit Anna. Ob gemeinsame Kochabende, Reisen oder einfach nur ein entspanntes Wochenende zu Hause – Jan verbringt seine Freizeit am liebsten mit seiner besseren Hälfte, seine langjährigen Freundschaften hat er zugunsten der Partnerschaft etwas vernachlässigt. Und zum Fußball geht er nun nur noch ein- statt zweimal die Woche. Bei Anna und Jan wird deutlich, dass sie ein unterschiedlich ausgeprägtes Bedürfnis nach Nähe und Distanz haben und gänzlich verschiedene Beziehungstypen sind.

Nicht nur bei Pärchen wie Anna und Jan werden solche Diskrepanzen sichtbar. Auch die Geschlechter insgesamt unterscheiden sich in ihrem Wunsch nach Unabhängigkeit und partnerschaftlicher Verschmelzung voneinander:

Frauen Männer
Es ist mir wichtig, mit meinem Partner zusammenzuwohnen 84% 86%
Ich verbringe gern so viel Zeit wie möglich mit meinem Partner 82% 82%
Ohne meinen Partner fühle ich mich einfach nicht komplett 64% 71%
Ich würde Urlaub ohne meinen Partner machen 40% 29%
Freunde treffe ich meistens ohne meinen Partner 29% 24%
Ich könnte auch allein glücklich sein 29% 25%
Ich würde mich auch mit getrennten Wohnungen wohlfühlen 24% 18%

Welche Beziehungstypen gibt es? Studie enthüllt 4 Beziehungstypen

Unabhängigkeit und Freiraum sind wichtige Faktoren in einer Partnerschaft, aber natürlich nicht die einzigen. In einer groß angelegten Untersuchung der University of Illinois haben Forscher neun Monate lang 376 sich datende Paare begleitet und im Rahmen eines Beziehungstyptests vier verschiedene Arten von Beziehungen aufgedeckt. Nachdem die Wissenschaftler die Paare regelmäßig nach dem Befinden in ihrer Beziehung fragten und sich danach erkundigten, ob sie sich auch eine Ehe mit ihrem Partner vorstellen könnten, teilten sie die Probanden in vier Beziehungstypen ein:

  1. Die Partnerfokussierten
  2. Die Konfliktreichen
  3. Die sozial Vernetzten
  4. Die Dramatischen

Doch worin unterscheiden sich diese vier Typen voneinander und welcher verspricht die höchste Erfolgschance?

1. Die Partnerfokussierten

Die Partnerfokussierten lieben es, möglichst viel Zeit miteinander zu verbringen. Sie gehen ähnlichen Freizeitaktivitäten nach und haben häufig sogar ein oder mehrere gemeinsame Hobbys. Dadurch wachsen sie stärker zusammen und ihre Bindung ist durch ein hohes Maß an Gewissenhaftigkeit geprägt. Solche Paare machen sich in der Regel mehr Gedanken über die Partnerschaft und treffen Entscheidungen überlegter als andere. Kein Wunder, dass die Wissenschaftler diesem Beziehungstyp die größten Erfolgschancen prognostizieren und bei dieser Gruppe die höchste Zufriedenheit feststellen.

2. Die Konfliktreichen

Bei Paaren dieses Typs ist eine ständige Achterbahn der Gefühle vorprogrammiert. Das Ende der Liebe ist also nah? Weit gefehlt! Streitigkeiten destabilisieren und gefährden eine Beziehung nicht zwangsläufig. Denn solche Paare nutzen ihre Konflikte, um Entscheidungen zu treffen. Der Studienleiter Ogolsky gibt weiter zu bedenken: „Bei solchen Partnerschaften herrscht auf der einen Seite eine ständige Spannung, die sie auseinandertreibt, auf der anderen Seite bringt sie ihre leidenschaftliche Anziehung aber immer wieder zusammen.

3. Die sozial Vernetzten

Paare des Beziehungstyps der sozial Vernetzten charakterisieren sich durch einen gemeinsamen Freundeskreis, der die Beziehung und die mit ihr verbundenen Entscheidungen prägt. Durch gemeinsame Freunde wachsen die Partner stärker zusammen. Laut Studienleiter sind solche Verbindungen besonders aussichtsreich. Schließlich fußen gerade Langzeitbeziehungen auf einem freundschaftlichen Fundament.

4. Die Dramatischen

Anders sieht es beim Beziehungstyp der Dramatischen aus. Ihre Partnerschaft startet zwar vielversprechend, doch dauerhaft klappt es bei den Wenigsten. Denn am liebsten verbringen sie ihre Zeit ohne den Partner, Entscheidungen treffen sie aufgrund negativer Erfahrungen und äußeren Einflüssen. Die Konsequenz: Das Trennungsrisiko solcher Verbindungen fällt etwa doppelt so hoch aus wie das anderer Paare. Aber keine Panik, auch hier gibt es Hoffnung, denn laut Ogolsky können Paare auch vom einen zum anderen Typ in der Beziehung wechseln.

Machen Sie unseren Beziehungstyptest

Unabhängig oder nähebedürftig, freundschaftlich-verbindlich oder dramatisch? Es gibt die verschiedensten Beziehungstypen. Machen Sie jetzt unseren großen Beziehungstyptest und finden Sie heraus, was Sie in einer Partnerschaft ausmacht und welche Rolle Sie in einer Beziehung einnehmen.

Mach den Test: Bin ich bereit für ein Baby?

Gerätst du bei jedem Baby in Verzückung? Ertappst du dich in Tagträumen von einer eigenen kleinen Familie? Und wirfst du Frauen mit Babybauch neidische Blicke zu? Dann bist du vermutlich bereit für Nachwuchs. Die meisten Frauen machen es sich mit dieser Entscheidung allerdings nicht leicht. Zwar hätten sie gerne ein Baby, doch wissen sie, dass das jede Menge Verantwortung bedeutet. Und, dass sich einiges im Leben ändern wird. Viele Frauen haben Angst, dem nicht gewachsen zu sein.
Ob der richtige Zeitpunkt für ein Baby gekommen ist, weißt nur du selbst. Aber vielleicht kann dir unser Test ein wenig auf die Sprünge helfen.

Wann ist der richtige Zeitpunkt, ein Baby zu bekommen?

Wer sich Gedanken darüber macht, welcher Zeitpunkt eigentlich der richtige ist, um ein Kind zu bekommen, wird es schwer haben, eine konkrete Antwort zu bekommen. Denn einen richtigen oder den perfekten Zeitpunkt für ein Kind gibt es nicht.
Ob und wann eine Frau eine Familie gründen möchte, ist immer abhängig von den Lebensumständen. Aber selbst wenn diese nicht ideal erscheinen, weil das Studium oder die Ausbildung noch nicht beendet sind oder weil man gerade erst einen neuen Job angefangen hat – ist man grundlegend bereit dazu, ein Baby zu haben, dann wird das auch unter schwierigeren Bedingungen funktionieren und dann ist es auch der richtige Zeitpunkt.

Auch in Sachen Alter gibt es keinen perfekten Zeitpunkt, um ein Baby zu bekommen. Die Wahrscheinlichkeit schwanger zu werden, ist vor dem 35. Lebensjahr größer, das heißt aber nicht, dass man danach in Panik geraten muss. Denn auch jenseits der 35 kann man noch schwanger werden.

Schwanger werden mit Mitte 30: Mit diesen Tipps klappt’s endlich!

Möchte ich Kinder haben?

Wer das Gefühl hat, sich erst selbst verwirklichen zu wollen, bevor er die Verantwortung für einen anderen Menschen übernimmt, der sollte das tun. Wenn eine Frau also erst ‚Karriere machen‘ will, dann sollte sie das tun und sich nicht unter Druck setzen lassen. Wichtig bei der Frage, Kind oder kein Kind ist, dass man diese Entscheidung ganz mit sich alleine ausmacht. Möchte ich Kinder haben? Möchte ich eine Mutter sein?
Wer für sich entschieden hat, dass für ihn ein Kind zu einem glücklichen Leben dazu gehört, sollte sich zudem Gedanken darüber machen, unter welchen Umständen das ist. Denn es gibt Frauen, denen ist egal, ob sie in einer Partnerschaft leben oder nicht, sie wollen Mutter sein. Und es gibt Frauen, die können sich nur vorstellen, gemeinsam mit einem Partner an der Seite Eltern zu sein.

Woher weiß ich, dass ich bereit für ein Baby bin?

Hör auf deine innere Stimme. Erwischst du dich immer wieder dabei, darüber nachzudenken, wie es mit einem Baby wäre. Stellst du dir vor, wie du mit einem Kinderwagen durch den Park spazierst oder wie du schwanger mit deinem Partner an der Hand durch die Stadt schlenderst? Dann hast du einen Kinderwunsch und bestimmt schon öfter an eine Schwangerschaft und ein Baby gedacht.
Und es ist auch völlig normal, dass einen der Gedanke, für den Rest seines Lebens auf einen anderen Menschen Acht geben zu müssen, ihn zu umsorgen, immer und zu jedem Zeitpunkt für ihn da zu sein, einschüchtern und sogar Angst machen kann. Denn es ist eine riesige Verantwortung, die da auf einen zukommt. Aber auch die Angst ist ein Zeichen dafür, dass dir bewusst ist, dass es nicht immer leicht sein wird. Dass du weißt, dass dein Leben dann ganz anders sein wird. Und manchmal muss man seine Angst einfach überwinden.

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Warum wir aufhören sollten, andere ständig nach dem Kinderwunsch zu fragen

Social Freezing: So lässt sich der Kinderwunsch auf Eis legen

Sind wir eigentlich schon bereit für ein Kind?- wenn sich Paare noch unsicher sind

In etlichen TV-Formaten dieser Tage wird suggeriert, dass es Kindern von Alleinerziehenden, Patchwork-Geflechten oder auch zu jungen Eltern – sagen wir mal ganz vorsichtig – eher so „mittel“ geht. Pärchen mit Kinderwunsch, die sich diese Sendungen zu Gemüte führen, sitzen bisweilen geschockt vor dem Fernseher und fragen sich logischerweise: Ist unsere Beziehung eigentlich stabil genug für Nachwuchs? Schließlich will man nur das Beste für das Wunschkind.

Wir haben ja nicht ewig Zeit!

Vorbei die Zeiten, in denen man sich zum großen Teil in der Jugend kennen gelernt hat und – ob man wollte oder nicht – bis ans Lebensende verheiratet blieb. Und dementsprechend auch für Nachwuchs sorgte. Die Frage „Du Schatz, meinst du wirklich, dass unsere Beziehung schon stabil genug ist für ein Kind?“ konnte man sich bis in die 60er Jahre des letzten Jahrhunderts kaum vorstellen.

Heute, wo kinderwunschintegrierte Partnerschaften erst nach langen Phasen des Probierens und Austestens sowie oftmals auch erst in einem Alter von 30 plus eingegangen werden, sind solche Überlegungen häufig. Immerhin geben laut einer IfD-Umfrage 86 Prozent aller Befragten zwischen 16 und 44 Jahren an, dass eine stabile Beziehung als zweitwichtigste Voraussetzung für das Kinderkriegen angesehen wird. Höher bewertet wurde nur die Tatsache, dass sich beide Partner ein Kind wünschen.

Sicher ist sicher ist sicher

Für die so genannte Stabilität spielen also mehrere Faktoren eine Rolle. Sicherheit und Zukunftszuversicht ziehen viele Paare aus materiellen Umständen. Die Basis für die solide Beschaffenheit einer Beziehung wird quasi durch eine gesicherte pekuniäre Zukunft gefestigt. Um eine Familie gründen zu wollen, möchten sich viele Paare finanziell unabhängig und abgesichert sehen. Unter anderem deswegen, weil Elternschaft nicht mehr länger als uneingeschränkt erstrebenswertes Abenteuer als vielmehr eine Zeit der potentiellen Geldsorgen und finanziellen Einschränkung gesehen wird.

Dazu kommt natürlich das Bestreben, dass die beiden Neu-Elternteile in ihrer Ausbildung bzw. ihrem Job eine gewisse Sicherheit und Kontinuität erkennen möchten. Frauen oder Männer, die sich lediglich in einem befristeten Arbeitsverhältnis, einem Studium oder etwa einem Langzeit-Praktikum befinden, denken noch einmal genauer nach, ob man den Kinderwunsch nicht vielleicht doch hinten anstellt. Vor allem Frauen wird diese Entscheidung immer schwerer gemacht: Heißt doch eine Babypause oftmals zugleich den Anschlussverlust bzw. eine Herabsetzung der eigenen Qualifikation im Beruf. Aber auch Männer, die immer mehr die Möglichkeit der Vaterzeit annehmen, machen sich natürlich Gedanken darüber, wie es eben nach dieser Zeit weitergeht. Weitere Job-Begleiterscheinungen (Ist der Mann beruflich viel unterwegs? Hat er eine 60-Stunden-Woche?) spielen ebenfalls eine Rolle, um die Stabilität einer Partnerschaft zu bewerten. Die entscheidende Frage lautet dann oft „Job oder Familie?“, die so manches Paar vor einen langwierigen Entscheidungsprozess stellt.

Das Kind als „Projekt“

Während früher das Kinderkriegen ein natürlicher Begleitumstand einer Ehe war, ist es heute zu einer aktiven Entscheidung in einer Partnerschaft geworden. Ein Kind verändert – nicht nur in den Augen der Eltern – das Leben von Grund auf und stellt damit auch die Beziehung der Eltern auf eine harte Probe. Da man wahrscheinlich auch viele Beispiele aus dem Bekannten- oder Verwandtenkreis kennt, wo die Beziehung einer reinen Elternschaft gewichen ist, wird man – gerade im fortgeschrittenen Alter – stets skeptischer und prüft lieber noch einmal mehr die Standfestigkeit des reinen Duos.

Um die Kraft, die Geduld und auch den Mut aufzubringen, die das „Projekt Kind“ vermeintlich mit sich bringt, gilt vielen die stabile Beziehung als Bedingung. Das partnerschaftliche Zusammenfinden bis zu dem Punkt der Kind-Bejahung dauert dabei bei den einen länger, bei den anderen kürzer. Aber klar ist: Je älter das Paar ist, umso kürzer ist natürlich die Zeit, in der man die Beziehung auf Stabilität prüfen kann. Denn, so schlimm wie es auch klingen mag: Die biologische Uhr tickt! Dieses Gefühl empfinden Frauen naturgemäß intensiver als Männer. Und so kommt es dann häufig zu der Situation, dass Frauen dieses Thema schon früh im Laufe einer Beziehung ansprechen und Männer oftmals erst durch dieses Ansprechen auf das Thema gebracht werden. An diesem Punkt beweist sich meist schon ein gewisser Grad an Stabilität: Nämlich genau dann, wenn von der weiblichen Seite ein bedingungsloses „Ja“ kommt und von der männlichen ein unentschlossenes „Weiß noch nicht“. Sind Sie dann in Ihrer Beziehung schon so weit, dass Sie nicht nur die eigenen Interessen im Blick haben? Sind Sie bereit, sich auf intensive, oft langwierige Gespräche zu diesem Thema einzulassen? Können Sie auch auf die Wünsche und Hoffnungen des Partners eingehen? Ihn verstehen? Seine Argumente nachvollziehen? Hier wird sich entscheiden, wie gefestigt die Beziehung wirklich ist. Denn eines darf man nicht vegessen: Der Faktor „Kind – ja oder nein?“ ist einer der häufigsten Trennungsgründe überhaupt.

Verliebtheitsphasen abwarten

Deswegen: Wie unromantisch das auch klingen mag, so sollte man auf jeden Fall die akute Verliebtheitsphase vergehen lassen, um sich ernsthaft mit dem Thema Kinderkriegen auseinander zu setzen. Selbst wenn man glaubt, dass die Zeit drängt. In der ersten Zeit kann man sich ja kaum vorstellen, wie das Leben ohne den anderen sein könnte oder dass man sich jemals trennen könnte. Nüchternere Betrachtungen können Männlein wie Weiblein meist erst vornehmen, wenn ein wenig Zeit ins Land gestrichen ist und man die rosarote Brille auch mal wieder abzusetzen bereit ist.

Gerade weil der Kinderwunsch heute ein aktiver Prozess geworden ist, sollte man dies auch als Vorteil nutzen. Nämlich als Chance, gründlich und intensiv für sich, für seine Beziehung und nicht zuletzt für das Kind selbst nachzudenken. Denn ohne Zweifel ist es das Erstrebenswerteste, wenn Sie genau mit der richtigen Partnerin das ersehnte Familienglück komplettieren können. Und diese Beziehung auch die harten Proben einer Elternschaft übersteht.

Checkliste: Bereit für ein Baby?

Newsticker

Kinderlose Paare sterben früher: Dies ist das Ergebnis einer Studie der dänischen Aarhus Universität. Elternpaare lernen, für andere Verantwortung zu übernehmen. Menschen ohne Familie laufen dagegen Gefahr, egoistisch zu werden, weshalb sie im Alter weniger soziale Kontakte haben. Zudem kann bei unerfülltem Kinderwunsch das Gefühl entstehen, den Lebenszweck oder -sinn nicht erfüllt zu haben. Das könne in vermehrtem Alkoholkonsum, Depression oder reduziertem Kampf gegen Krankheit münden. Eine Adoption kann dieses Risiko wieder senken. (Newsticker 13.12.2012)

Eltern leben ungesünder: Eltern haben gegenüber Kinderlosen einen insgesamt positiveren Lebenswandel – sollte man zumindest meinen. Doch der Gesundheitsreport 2014 der deutschen Krankenkasse DAK mit Daten von 3.000 berufstätigen Versicherten kommt zu einem anderen Ergebnis. Berufstätige Mütter treiben viel weniger Sport (17 % gegenüber 30 % aller kinderlosen berufstätigen Frauen). Sie achten viel weniger auf genügend Schlaf und ernähren sich ungesünder. Berufstätige Väter können bei der gesunden Ernährung zwar leicht punkten, aber Kinderlose geben öfter an, wenig oder keinen Alkohol zu trinken (58 zu 54 Prozent), nicht zu rauchen (68 zu 58 Prozent) und viel Sport zu treiben (34 zu 23 Prozent). (swissmom Newsticker, 14.3.14)

Erfahrungsbericht: Warum ich unbedingt ein Baby haben will

Ich frage mich immer, warum ich mich so danach sehne, mein relativ entspanntes Leben einem derartigen Stressfaktor auszusetzen. Ich komme und gehe wann ich will, mein Freund und ich lassen uns sehr viel Freiraum. Spontane Partynächte sind kein Problem, zwar sind die Arbeitstage danach ein wenig anstrengend, aber mit viel Kaffee und guten Kollegen locker zu überstehen. Vor allem warten nach Feierabend Couch, TV, Pizza und Ruhe auf mich. Unsere Wohnung ist klein, aber perfekt gelegen, sehr zentral und mit dem öffentlichen Nahverkehr komme ich in unter 30 Minuten überall hin. Mein Freund und ich sind happy, flexibel und genießen unsere Endzwanziger-Zeit in vollen Zügen. Und trotzdem will ich das alles ändern, will raus aus der Stadt, will mich fest binden und ein Kind bekommen. Warum nur?

Mein Leben langweilt mich

Ja es ist Jammern auf hohem Niveau, aber die ewige Party, die Clubs, die Feier-Freundschaften und die absolute Freiheit langweilen mich. Seit ich mit 19 Jahren von zu Hause ausgezogen bin, habe ich mein Leben in vollen Zügen genossen. Das war auch richtig so, aber irgendwie finde ich, dass da jetzt noch mehr kommen muss. In mir wächst der Wunsch, Mutter zu werden. Ich möchte Verantwortung übernehmen, ein Zuhause aufbauen, eine Familie gründen. Ist das etwa die viel beschworene biologische Uhr, die mir langsam aber sicher den Kinderwunsch ins Gehirn tickt? Plötzlich sehe ich überall schwangere Frauen und junge Mütter und ich beneide sie um ihr Leben. Um die Erfüllung, die sie zweifelsohne haben müssen, während ich mich durch eine belanglose Nacht nach der anderen feiere. Mein Leben macht Spaß, aber macht es auch Sinn?

Meine Schwester die Supermami

In meiner Familie bin ich umgeben von Kindern, denn meine Schwester ist Mehrfach-Mami. Sieben Kinder und drei Katzen toben durch ihr wunderbares Haus, das vor lauter Leben zu leuchten scheint. Ihr größter Sohn ist 12 Jahre, die Kleinste wurde vor kurzem geboren. Dazwischen ein lustiger Haufen. Vier Jungs und drei Mädchen sind es insgesamt. Meine Schwester fragt sich bestimmt nicht, ob ihr Leben Sinn macht. Manchmal werde ich traurig, wenn ich sehe, wie zufrieden sie ist und wie ein ums andere Mal ihr Bauch mit einem Kind darin zur Kugel heranwächst. Sie hat sich immer viele Kinder gewünscht. Okay, sieben Kinder müssen es bei mir nicht sein, ich wäre schon mit einem zufrieden und ich weiß, dass ich noch genug Zeit habe. Aber ich möchte nicht mehr warten. Nur … ich treffe diese Entscheidung ja nicht allein.

Mein Freund ist noch nicht bereit – und jetzt?

Wir sind seit neun Jahren ein Paar und im Moment spricht absolut nichts gegen eine Fortsetzung unserer Geschichte. Naja, fast nichts. Zum einen will mein Freund nicht heiraten, weil er das Konzept Ehe an sich überholt findet und zum anderen will er noch keine Kinder. Noch nicht. Für einen Mann ist der Kinderwunsch in unserem Alter nicht so präsent, ich verstehe das. Er hat einfach mehr Zeit. Ich denke aber nicht nur an das erste Kind, sondern bereits an das Geschwisterchen. Ich will kein Einzelkind. Und ich will mit 30 das erste Kind haben. So war immer mein Plan. Wobei ich mir eingestehen muss, dass ich gar nicht so genau weiß, warum. Ich denke aber auch daran, wie und wann ich danach wieder in den Job einsteigen kann. Ich denke daran, dass wir jetzt ein kleines Häuschen auf dem Land kaufen müssten, wenn wir es noch irgendwann abbezahlen wollen. Ich denke daran, dass meine Freundinnen alle Kinder bekommen und ich nicht. Ist das etwa der Grund? Bin ich nur neidisch? Bin ich egoistisch? Aber steckt hinter dem Wunsch, ein Kind zu bekommen, nicht immer ein egoistischer Ansatz? Niemand entschließt sich doch, ein Kind um des Kindes willen zu bekommen. Frauen, Männer, Paare, alle möchten doch ein Kind für SICH. Und warum will ICH unbedingt ein Kind?

Ich will ein Kind, weil …

Ich will ein Kind, weil ich glaube, dass das Leben mehr Sinn macht mit Kindern. Ich will ein Kind, weil ich endlich ankommen will. Ich will ein Kind, weil ich meinen Freund liebe und das Gefühl habe, dass wir das Elternsein zusammen rocken würden. Ich will ein Kind, weil ich mich endlich erwachsen fühlen will. Ich will ein Kind, weil ich es mir wunderschön vorstelle schwanger zu sein. Ich will ein Kind, weil es für mich einfach dazu gehört. Und ja, ich will ein Kind, weil alle anderen auch schon Kinder haben. Ich will ein Kind, weil ich eine junge Mutter sein will. Ich will ein Kind, weil ich mich einfach nach dem Gefühl sehne, Mutter zu sein. Ich will ein Kind, weil ich endlich mit einem Kinderwagen durch die Stadt spazieren will. Ich will ein Kind, weil ich auch mal besonders sein will, nicht nur meine Schwester. Und wo ich jetzt so darüber nachdenke, merke ich, dass ICH ziemlich viel will. Und dass ich lernen muss, Kompromisse mit meinem Partner einzugehen. Denn ich will ein Kind mit IHM. Weil ich ihn liebe. Doch wenn es so weit sein wird, muss ich bereit sein zu sagen: „Und was willst DU, mein Kind?“ Denn das ist mir klar: Ab dem Moment, in dem mein Kind in mir wächst, wird es nicht mehr nur darum gehen, was ich will.

Warum ich mich nicht entscheiden kann, ob ich ein Baby will

Wie kann ich herausfinden, ob ich schon bereit für ein Baby bin? Diese Frage stellt sich Sara, indem sie ihr Umfeld beobachtet und sich fragt, was ihr wichtig ist. Was ist ausschlaggebend für eine Entscheidung?

Ist die Entscheidung für ein Baby mutig?

Eine Sache vorweg: Es war schwierig für mich, diesen Artikel zu schreiben. Vermutlich ist dies mein erster Text, den ich ohne zu Ende gedachte Meinung zu Papier bringe. Das wäre allein deswegen unmöglich, weil mir die Erfahrung mit Baby fehlt. Stattdessen ist es mehr ein schriftliches Gedankensortieren – und hoffentlich Grundlage dafür, zu diskutieren und eure Meinungen zum Thema zu teilen.

Für viele Generationen vor uns stellte sich die Frage nach dem „ob“ beim Thema Kinderkriegen einfach nicht. Selbst heute haben viele Mädchen und Frauen – vor allem in Asien, Afrika und Lateinamerika – nicht das Recht auf sexuelle Selbstbestimmung. Unsere Freiheit, selbst zu entscheiden, ob und wann wir Kinder bekommen oder eben nicht, ist wohl einer der größten Schritte Richtung Gleichberechtigung überhaupt gewesen. Trotzdem habe ich den Eindruck, dass nicht wenige Frauen schwanger werden, ohne sich allzu viele Gedanken um die Konsequenzen zu machen. Und ich schwanke dann, ob ich das naiv oder mutig finden soll.

Wie machen die das?

Ich selbst kann diesen „Einfach-mal-machen-Schritt“ für mich aber nicht gehen. Es gibt dutzende Argumente für und gegen Kinder. Sie kosten Geld, Zeit, Nerven und Schlaf. Aber sie bringen gleichzeitig eine neue Sichtweise auf das Leben, sie sind oft lustig und nicht zuletzt geben sie viel Liebe zurück. Insgesamt ist es wohl mehr oder weniger ein Nullsummenspiel und diese Debatte wurde nach der Studie über #regrettingmotherhood ausführlich geführt. Wenn ich mich jedoch selbst mit Müttern unterhalte, kommt häufig ein Argument, das mich bisher am meisten davon abhält, Nachwuchs zu planen: „Dich selbst kannst du vergessen.“

Ich höre das nicht nur von Helikoptermüttern oder denen, die sich für ein Leben als Hausfrau und Mutter entschieden haben, sondern auch und vor allem von den Frauen, die ich in privater, beruflicher und politischer Hinsicht bewundere. Denen, die sich für Gleichberechtigung einsetzen, die (wie ich) einen Job haben, der auch nach Feierabend die Gedanken und Kreativität beschäftigt, die politisch aktiv sind und denen als Ausgleich zur Arbeit Freunde, Partner und Sport wichtig sind. Das alles ist schon tagesfüllend. Kommt dann noch ein Baby dazu, bleibt zwangsläufig Zeit für sich selbst auf der Strecke.

Eine Freundin sagt, sie habe seit der Geburt des sieben Monate alten Sohnes keinen Kaffee mehr getrunken, der nicht schon vorher kalt geworden sei. Ich höre Geschichten darüber, wie schwer es ist, mit einem Baby oder Kleinkind zumindest kurz zu duschen. Eine Kollegin mit einem 11-jährigen Sohn sagt, sie gehe einmal im Monat zur Kosmetik, weil das die einzige halbe Stunde sei, die sie für sich habe, ohne Arbeit, Haushalt oder Kind. Das sind nur einige kleine Beispiele, aber sie machen mir Angst und ringen mir zugleich Bewunderung ab. Wie machen die das? Warum drehen die nicht durch?

Hält mich Egoismus ab?

Ich kann zu meinem Freund sagen, dass ich noch gern allein eine halbe Stunde in die Badewanne will, bevor wir uns treffen. Oder zur Mitbewohnerin, dass ich heute den Abend lang „Die Sterne“ in Dauerschleife höre. Oder zu meinen Freunden, dass ich kein Feierabendbier schaffe, weil die Woche so anstrengend war oder weil ich lieber zum Sport möchte. Bei einem Kind geht das nicht – und das für verdammt lange Zeit. Bin ich also einfach zu egoistisch für Kinder? Nein. Oder: Nicht nur. Ich liebe Kinder und ich habe sie gern um mich. Es geht mir eher um die Sorge, selbst nicht mehr zufrieden und ausgeglichen zu sein – und das ist doch die Grundlage, sich rund um die Uhr um einen kleinen Menschen kümmern zu können.

Hormone sind kein Argument

Das alles schlagende Argument, das Mütter meinen Befürchtungen entgegenbringen: Die Hormone nach der Schwangerschaft regeln das schon. Wenn du ein eigenes Kind bekommst, so sagen sie, dann überwältigt dich die Liebe zu diesem kleinen Menschen so sehr, dass du ein anderer Mensch wirst. Du willst es dann auch, diese Selbstaufgabe. Hormone allein sind aber kein Argument für mich, denn zum einen führen sie auch dazu, dass wir uns in die falschen Menschen verlieben, an manchen Tagen grundlos weinen und maßlos Schokolade essen (mit Letzterem kann ich leben, zugegeben). Aber vor allem endet dieser Hormonrausch nach den ersten Monaten. Was dann? Klar, Kinder werden in vielen Dingen mit dem Alter selbstständiger. Das heißt aber nicht, dass man weniger Zeit für sie braucht.

Vielleicht habe ich irgendwann selbst ein Baby und kann dann sagen: Jetzt weiß ich, was ihr Mütter gemeint habt. Es ist eben nicht alles rational zu erklären – und Liebe schon gar nicht.

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Baby ja oder nein? Diese Liste hilft bei der Entscheidung

Soll ich ein Kind bekommen oder lieber noch warten? Mit dieser Frage hadern zahllose Frauen. Diese praktische Checkliste lädt zum Nachdenken ein unterstützt Sie bei der Entscheidungsfindung!

Direkt einsteigen bei:

Ein Baby: Ja oder nein? Diese Frage lässt sich nicht so ohne Weiteres beantworten. Stellen Sie sich selbst mit der folgenden Checkliste auf den Prüfstand. Die Fragen können Sie zum Nachdenken anregen, ob schwanger werden zu diesem Zeitpunkt die bessere Option ist.

Ganz allgemein: Wie zufrieden sind Sie mit Ihrem Leben?

  • Es geht mir hervorragend, es soll immer so weitergehen.
  • Ich habe das Gefühl, dass mir etwas im Leben fehlt.
  • Ich bin eher unzufrieden, weiß aber nicht, woran es liegt.
  • Mir und meinem Partner fehlt nur noch ein Kind zum Glück.
  • Ich bin absolut unzufrieden und unglücklich mit meinem Leben.

Wie sieht Ihr Alltag aus?

  • Ich langweile mich häufig und verbringe zu viel Zeit vor dem Fernseher.
  • Ich lasse keine Party aus – auch wochentags.
  • Wochentags lebe ich fast nur für die Arbeit und gehe dafür am Wochenende aus.
  • Keine Ahnung. Ich mache immer wieder spontan neue Dinge.
  • Ich mag es eher ruhig und treffe mich nur ab und zu mit Freunden.

Wie sieht es im Berufsleben aus?

  • Ich habe einen sicheren Arbeitsplatz.
  • Ich bin arbeitslos, hoffe aber bald etwas zu finden.
  • Ich hangele mich so durch, aber es geht immer wieder gut.
  • Was soll der ewige Kampf um Anerkennung und Aufstieg?
  • Ich habe ehrgeizige Karrierepläne.

Schwanger werden ja oder nein?

Zum Schwangerwerden gehören immer zwei. Wie sieht es in Ihrem Liebesleben aktuell aus?

  • Wir sind glücklich verheiratet und sehnen uns nach einer Familie.
  • Ich habe mich gerade wieder total verliebt.
  • Ich lebe mit meinem Partner zusammen, aber die Luft scheint raus.
  • Ich bin auf der Suche nach Mr. Right.
  • Ab und zu kurze Geschichten, mehr will ich gerade gar nicht.

Wie würden Sie die Beziehung Ihrer Eltern bezeichnen, die Sie Ihr Leben lang beobachtet haben?

  • Ich bewundere sie, weil sie noch immer glücklich zusammen sind.
  • Meine Eltern sind längst geschieden und mit anderen Partnern zusammen.
  • Sie haben so manchen Sturm überwunden, das hat sie zusammengeschweißt.
  • Sie sind wohl nur noch zusammen, weil sie Angst vor dem Alleinsein haben.

Wie sieht Ihre Beziehung zu Ihrer Mutter aus?

  • Meine Mutter ist auch meine beste Freundin.
  • Wir reden seit Jahren nicht mehr miteinander.
  • Naja, wie es halt so ist: Ich rufe einmal die Woche bei ihr an.
  • Irgendwie streiten wir uns immer, sobald wir uns sehen.
  • Wir kommen gut miteinander aus, sehen uns aber nur selten.

Wie stellen Sie sich Ihr Leben in zehn Jahren vor?

  • Keine Ahnung, so lange plane ich nicht!
  • Wie das meiner Eltern: Reihenhaus, zwei Kinder, ein Hund.
  • Bis dahin bin ich ausgewandert und habe eine Strandbar in der Karibik aufgemacht.
  • Toller Job mit gutem Einkommen, Villa mit Pool und SUV vor der Tür.
  • Mein Leben ist so unsicher, dass ich nicht mal weiß, wie es zum Ende des Jahres aussieht.

Kind bekommen ja oder nein?

Wie ist Ihr Verhältnis zu Kindern im Allgemeinen?

  • Sie nerven mich und ich gehe ihnen aus dem Weg.
  • Ich liebe Kinder und möchte jedes Kind knuddeln, das ich sehe.
  • Meine Freundinnen fragen mich immer als Erste, ob ich babysitten mag.
  • Ich stehe Kindern skeptisch gegenüber, bin aber überzeugt, dass es bei meinen eigenen Kindern anders sein wird.

Was tun Sie, wenn Sie ein Baby laut weinen hören?

  • Ich mache mir große Sorgen und frage die Eltern, ob mit dem Kind alles okay ist.
  • Ich werfe den Eltern böse Blicke zu. Warum bringen sie das Gör nicht zum Schweigen?
  • Ich versuche es zu ignorieren.
  • Ich möchte das Baby am liebsten in den Arm nehmen und trösten.
  • Ich bin genervt.

Ihre Freundin bittet Sie spontan, abends als Babysitter einzuspringen. Wie reagieren Sie?

  • Geht absolut nicht, ich hab eine Verabredung …mit meinem Fernseher.
  • Ich springe widerwillig ein, weil ich meiner Freundin einen Gefallen tun möchte, und habe Angst, dass etwas schiefgeht.
  • Kein Problem, ich bin schon unterwegs zu meiner Freundin und habe für das Kind ein spannendes neues Spielgerät eingepackt.
  • Ich muss schweren Herzens ablehnen, weil ich bereits teure Konzertkarten mit meinem neuen Liebsten habe.
  • Ich schicke den Liebsten mit seinem Kumpel ins Konzert, weil ich klammheimlich sowieso lieber mit dem Kind zum x-ten Mal „Frozen“ gucke.

Soll ich ein Kind bekommen?

Worauf würden Sie für Kinder verzichten?

  • Die große Karriere mit üppigem Gehalt
  • Meinen Schlaf
  • Urlaubsreisen, Ausgehen
  • Ist mir egal, ein Kind ist für mich das Wichtigste.
  • Hmm, eigentlich auf nichts

Welche Art von Mutter würden Sie wohl sein?

  • Eine ängstlich besorgte Glucke
  • Eine Helikopter-Mutti, die alles unter Kontrolle haben will
  • Ein lockerer Kumpeltyp
  • Hoffentlich streng, aber gerecht und liebevoll
  • Egal, Hauptsache nicht so wie meine eigene Mutter

Macht Ihnen der Gedanke, Mutter zu sein, ab und zu Angst?

  • Klar, ich trage viele Jahre Verantwortung für das Kind.
  • Nein, ich freue mich unglaublich auf die Mutterschaft.
  • Ich mache mir ständig Sorgen darüber, nach der Schwangerschaft nicht mehr attraktiv zu sein.
  • Ich habe Angst vor der Überforderung – die Ansprüche an Mütter sind ja heute gewaltig.
  • Ab und zu schon, ich habe keine Ahnung, ob ich eine gute Mutter sein werde.

Dies ist kein klassischer „Kinderwunsch – ja oder nein“-Test mit vorgefertigten Lösungen. Das Beantworten der Fragen soll Sie zum Nachdenken anregen und dabei helfen, Ihre aktuelle Situation besser einzuschätzen.

Vielleicht bestärken Ihre Antworten Sie darin, den Kinderwunsch jetzt zu realisieren. Vielleicht merken Sie aber auch, dass es vielleicht besser wäre, noch eine Weile zu warten, weil Sie aktuell doch noch andere Prioritäten in Ihrem Leben setzen. Lassen Sie sich auf jeden Fall Zeit mit der Entscheidung, denn sie wird Ihr ganzes Leben verändern!

Wann ist der beste Zeitpunkt für ein weiteres Kind?

Der Wunsch nach einem weiteren Kind wird von vielen Aspekten beeinflusst. Wie stabil sind Beziehung, Finanzen und Umfeld? Lesen Sie, wie Sie das Projekt „Kind 2“ oder „Kind 3” erfolgreich planen.

Ein weiteres Kind bedeutet nicht einfach nur ein Kind mehr. Und auch, wenn Sie als Eltern von den Erfahrungen der ersten Geburt und Erziehung profitieren können, bringt weiterer Nachwuchs neue Ansprüche und Herausforderungen für die ganze Familie mit sich. Wann ein zweites Kind in den Familienalltag passt, ist eine sehr persönliche und individuell einzuschätzende Frage. Kinderwunsch ja oder nein – es gilt, für eine lange Zeitspanne zu planen. Da sollten schon beide Elternteile an einem Strang ziehen und der Wunsch nach mehreren Kindern beiderseitig vorhanden sein. Die Wünsche der Erwachsenen müssen häufig hintenan stehen. Zudem stoßen Familien mit Kinderwunsch für ein drittes oder viertes Kind oft auf gesellschaftliches Unverständnis. Was für Sie vielleicht den Himmel auf Erden darstellt, kann beispielsweise bei der Wohnungssuche zum erheblichen Handicap werden. Trotzdem ist der verwirklichte Kinderwunsch für ein zweites oder drittes oder gar viertes Kind bei richtiger Planung und geeigneten Voraussetzungen das Schönste, was ein Paar gemeinsam in Angriff nimmt. Wie viel Zeit zwischen zwei Schwangerschaften vergeht, bestimmt mitunter auch das Leben. Gesundheit und familiäre Umstände bilden den äußeren Rahmen. Alles innerhalb dieser Grenzen liegt bei Ihnen.

Übrigens: Laut Statistischem Bundesamt lag der durchschnittliche Altersabstand zwischen Geschwisterkindern im Jahr 2014 bei drei bis vier Jahren – bei Zweitgeborenen war der Abstand eher kleiner als bei Drittgeborenen.

Zeitliche Planung für ein weiteres Kind

Vor der Planung weiteren Nachwuchses stellen Sie sich eventuell die Frage, ob Ihr Sohn oder Ihre Tochter bereit sind für den Job als großer Bruder oder große Schwester. Bedeutet das kleine Geschwisterchen Konkurrenz, oder wird es eine Bereicherung sein?

Bei der Definition des idealen Altersabstands zwischen zwei Kindern gehen die Meinungen weit auseinander. Und alle Aspekte zeigen Licht- und Schattenseiten. Kommen die Kinder kurz nacheinander auf die Welt, bedeutet das für die Mutter eine zusätzliche Belastung sowohl durch zwei Schwangerschaften als auch durch die Arbeit mit zwei kleinen Kindern. Eine doppelte Windelaktion und erneutes Stillen bei einem quengelnden Geschwisterkind und dessen noch enger Bindung an die Mutter stellen eine echte Herausforderung dar. Zugleich ist der Aspekt, alles auf einmal zu absolvieren, nicht von der Hand zu weisen. Eifersucht unter den Geschwistern tritt weniger massiv auf, da die Kinder nahezu von Anfang an aneinander gewöhnt sind.

Warten die Eltern mit dem Nachwuchs Nummer zwei ein paar Jahre ab, ist das größere Kind bereits im Kindergarten und Freundeskreis etabliert und hat sich etwas abgenabelt. Zumeist heißt es das neue Baby herzlich willkommen. Mitunter taucht zwar auch die Verlustangst zur Mutter auf, mit einem vier- oder fünfjährigen Kind lässt sich dies allerdings leichter verarbeiten. Mehr Abstand zwischen den Schwangerschaften gibt Ihrem Körper die Möglichkeit, sich vollständig zu regenerieren, und Ihnen Gelegenheit, die Zeit bis zur Geburt des neuen Erdenbürgers ausgiebig mit dem älteren Kind zu genießen. Mediziner empfehlen einen Abstand von 12 bis 18 Monaten, um Beckenboden und Nährstoffhaushalt zu normalisieren.

Das kommt auf Sie zu

War beim ersten Kind alles noch leicht organisierbar, sollten Sie beim zweiten Kind auf vertrauenswürdige Hilfe im Alltag bauen, wenigstens für die ersten sechs bis acht Wochen nach der Geburt. Das mögen die glücklichen Großeltern sein, die Nachbarin oder der Partner in Elternzeit. Und der muss in jedem Falle zu 100 Prozent hinter dem Wunsch für ein weiteres Kind stehen. Ansonsten fällt er nicht nur als zuverlässige Hilfe aus, sondern es entsteht eine zusätzliche Belastung. Auch lässt sich eine kriselnde Beziehung nicht durch ein weiteres Kind wiederherstellen. Ein verständnisvoller Partner hingegen macht das Erlebnis eines weiteren Kindes zum wundervollen gemeinsamen Abenteuer. Schon die Möglichkeit, das größere Kind nicht selbst zum Kindergarten bringen zu müssen, fährt die Alltagshektik merklich herunter. Auch die örtliche Hebamme erweist sich als wohltuende Unterstützung. Als Fachfrau weiß sie um die Sorgen und Nöte einer Mutter. Denn das neue Kind erweitert nicht nur die Anzahl der Familienmitglieder, es zeigt zumeist auch eine ganz eigene Entwicklung oder einen anderen Schlafrhythmus. Dazu kommt das verständliche Verlangen Ihrerseits, dem größeren Kind verstärkt Aufmerksamkeit zu schenken, um Eifersucht zu vermeiden. Und bei all den Ansprüchen benötigen Sie als Mutter Zeit, um sich von Schwangerschaft und Geburt zu erholen. Kein leichtes Unterfangen im Alltag. Lassen Sie daher auch mal alle Fünfe gerade sein und versuchen Sie nicht, einen Perfektionismus als Hausfrau und Mutter zu erreichen, den es tatsächlich nur in Werbung und TV gibt. Wenn beide Partner dies alles positiv und gelassen akzeptieren, steht einem weiteren Kind nichts im Wege.

Wenig romantisch: Alter und Finanzen

Bei aller Freude auf ein weiteres Kind gibt es doch Dinge, die einer weiteren Schwangerschaft eher entgegenstehen. Zum einen kann dies ein fortgeschrittenes Alter der zukünftigen Mutter sein. Heute ist eine zweite oder dritte Partnerschaft nicht mehr die Ausnahme, und auch zu der neuen Beziehung gehört eventuell der Wunsch nach einem gemeinsamen Kind. So ergibt sich nicht selten eine größere Zeitspanne zwischen den Geburten und bei erneutem Kinderwunsch ein erhöhtes Alter der zukünftigen Mutter. Immer häufiger verschieben Paare berufsbedingt die Kinderplanung in die zweite Lebenshälfte. Dann gehört eine Beratung beim Arzt bezüglich der Risiken wie vermehrtes Kaiserschnittaufkommen oder Komplikationen wie Präeklampsie (Bluthochdruck, Wassereinlagerungen und Eiweiß im Urin) unbedingt mit zur Vorausplanung. Die Frage „Soll ich noch ein Kind bekommen?“ zeugt von bewusster Verantwortung.

Finanziell schlägt ein zweites oder drittes Kind zunächst meist weniger zu Buche, da große Teile der Ausstattung wie Kinderwagen, Kleidung und Pflegeprodukte noch vorhanden sind. Auf Dauer jedoch kostet der Nachwuchs mindestens ebenso viel Geld wie Kind Nummer eins. Denn nicht alle Kleidung überlebt die Spielphase der Geschwisterkinder oder passt jahreszeitlich und geschlechtstypisch zu Kind Nummer zwei. Früher oder später werden Schulbücher, Kinokarten und Schulausflüge nicht unerhebliche Kosten für zwei oder drei Kinder aufwerfen. Und ein neues, größeres oder zweites Auto will eventuell mit eingeplant werden. Kindergeldrechner im Internet geben vorab Auskunft, welche Kindergeldansprüche Sie bezüglich Kindergeldzuschlag und Betreuungsgeld haben.

Im Überblick: Ihre Checkliste bei erneutem Kinderwunsch

  • Ihr gesundheitlicher Zustand
  • Abstand zur letzten Schwangerschaft
  • Alter der Mutter
  • Alter der bereits geborenen Kinder
  • Finanzielle Lage und berufliche Aussichten
  • Unterstützung durch Partner und Familie

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Ich bin 35 Jahre alt und habe keine Kinder. Leider ist das kompliziert. Denn: Ich bin oft froh darüber, keine Familie zu haben – aber ich wäre gern Vater. Die Kinderwünsche kommen immer häufiger, wie so ein Ziehen in der Magengegend: kribbelige Ahnungen einer Zukunft, die neu und mysteriös darauf wartet, gelebt zu werden.

Derweil findet diese Zukunft um mich herum längst statt: Sie krabbelt, hüpft, schaukelt und teilt mit mir ihre Reiswaffeln, wenn ich dafür einen Bagger male. Meine Freunde haben sich irgendwann bei einem kreisenden Fruchtbarkeitstanz auf den Moment eingeschworen, an dem sie alle gleichzeitig Kinder bekommen würden – ich hatte da wohl gerade etwas anderes vor. Verabredungen rutschten aus den Nächten in den Tag, man trifft sich jetzt nicht mehr in Clubs, sondern in Kindercafés.

Aber verstehen Sie mich nicht falsch! Ich genieße es, Kindern dabei zuzusehen, wie sie die Welt erkunden (Ha! Wenn ich den Löffel werfe, geht Papa den holen) und sich selbst (Ah! Stehen! Auch geil!) und dabei wahnsinnig viel Quatsch erzählen (eine Leidenschaft, die ich mit ihnen teile). Ich bin auch ein super Babysitter: hochmotiviert, eins a im Burgenbauen und eher enttäuscht als erleichtert, wenn die Kinder um acht ins Bett sollen. Ja, ich kann es nicht abwarten, bis sich dieser sanfte Wahnsinn auch über mein Leben legt.

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Doch das ist eben nur die eine Wahrheit. Die andere ist: Wenn ich an meinem Geburtstag irgendwo in Polen mit nackten Druffis auf einem Floß zu Techno tanze, denke ich: Juhu! Schön, dass das geht! Wenn ich mal wieder bis nachts um zwei Uhr arbeite, ist das vielleicht dämlich, aber nicht weiter schlimm. Es geht ja nur auf meine Kosten und nicht auf die meiner Familie. Und wenn ich mir überlege, dass es schön wäre, in New York zu leben, ziehe ich eben nach New York. Es sind diese kleinen und großen Freiheiten, die ich als kinderloser Mensch genieße und von denen ich weiß, dass ich sie sehr vermissen würde. Das, was mit Kindern wegfällt – oder schwieriger wird –, kennt man genau, während das Schöne, das man sich mit Kindern in sein Leben holt, abstrakt bleibt, bis es so weit ist. Nur, wann ist der richtige Moment dafür?

Vor vielen Jahren hatte ich eine Freundin, die war toll und bereit für ein Kind, glaube ich. Ich verhielt mich aber selbst noch wie eins. Dann war ich vielleicht reif genug, hatte aber nur Fernbeziehungen, die für Kinder zu fern waren. Und eine Nahbeziehung, die war dafür zu nah. Jedenfalls habe ich mir das selbst gern so erzählt. Ob all das in Wahrheit eher die Angst davor war, sich endlich mal festzulegen? Das letzte Aufbäumen vor dem drohenden Erwachsenwerden?

Je länger ich mir den wunderbaren Irrsinn um mich herum anschaue, desto eher begreife ich, dass dieses Erwachsenwerden vielleicht gar nicht das Problem ist am Kinderkriegen, sondern das Tolle daran. Vater werden, the final frontier: Statt zwischen möglichen Lebensentwürfen, Lebenspartnern und Lebensorten umherzuschwirren, setzt man tatsächlich alles auf eine Karte. Meine Mutter war 17, als sie mit mir schwanger wurde. Sie war mitten in der Ausbildung, hatte kein Geld, keine Wohnung und keine Ahnung, wie das alles gehen sollte. Aber sie hatte den Mut, mich in ihr Leben zu lassen.

Foto: iStock / TW-Creative

Eine Schwangerschaft äußert sich schon sehr früh in ersten Symptomen. Wenn Du den Verdacht oder die Hoffnung hast, schwanger zu sein, willst Du wahrscheinlich keine Wissenschaft aus diesen frühen Anzeichen machen, sondern schnell und unkompliziert wissen, ob Du schwanger bist?

Deshalb habe ich für Dich einen kurzen Frage-Test entworfen, der Dir zeigt, ob Du frühe Anzeichen einer Schwangerschaft hast. Natürlich ersetzt das keinen Labortest, aber unser Selbsttest kann Dir bei der Frage weiterhelfen, ob dieser überhaupt nötig ist.

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Selbsttest: „Bin ich schwanger oder nicht“

1. Sind Deine Tage überfällig?

iirliinnaa / Ja Nein

2. Ist Dir häufig übel?

© Africa Studio / Fotolia.de Ja Nein

3. Leidest Du unter Müdigkeit oder Kreislaufproblemen?

Ja Nein

4. Bist Du aktuell extrem launisch?

Ja Nein

5. Hast Du geschwollene Brüste und sind sie empfindlicher als sonst?

Ja Nein

6. Hast Du neuerdings Heißhunger-Attacken oder plagen Dich seltsame Gelüste?

Ja Nein

7. Musst Du ständig Pinkeln und gehst mindest doppelt so oft wie gewöhnlich?

Ja Nein

8. Hast Du eine Schmierblutung gehabt?

Ja Nein

9. Spürst Du Schmerzen im Unterleib?

Ja Nein

10. Leidest Du unter Verstopfung oder Völlegefühl?

Ja Nein Bin ich schwanger? Du bist wahrscheinlich NICHT schwanger. Die Wahrscheinlichkeit, dass Du schwanger bist, ist relativ gering. Du solltest aber das Symptom, welches bei Dir aufgetreten ist weiter beobachten und ggf. von einem Arzt abchecken lassen. Wenn Deine Periode dauerhaft ausbleibt, suche am besten direkt einen Gynäkologen auf. Du zeigst einige Anzeichen einer Schwangerschaft. Du bist vielleicht schwanger. Wenn Du keine anderen, wahrscheinlicheren Gründe für Deine Symptome finden kannst, solltest Du einen Schwangerschaftstest durchführen. Alles spricht dafür, dass Du schwanger bist! Herzlichen Glückwunsch, Du bist höchstwahrscheinlich schwanger und solltest spätestens jetzt einen Schwangerschaftstest machen. Wenn Der Schwangerschaftstest negativ ausfällt, solltest Du Deinen Hormonstatus bestimmen lassen, denn Dein Hormonhaushalt spielt offenbar verrückt.

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Falls Du jetzt mehr wissen willst:

Das Ausbleiben der Monatsblutung ist eines der ersten Anzeichen für eine Schwangerschaft.

Jeden Monat reift in einem der beiden Eierstöcke eine Eizelle heran. Am Tag des Eisprungs wandert sie durch den Eileiter zur Gebärmutter. Wird sie auf dieser Reise durch eine Samenzelle befruchtet, beginnt die Einnistung in der Gebärmutterschleimhaut. Du bist schwanger.

Erfolgt keine Befruchtung der Eizelle, verkümmert diese und nach etwa zwei Wochen wird die Regelblutung ausgelöst. Die Gebärmutterschleimhaut geht mitsamt der unbefruchteten Eizelle ab und der Körper bereitet sich darauf vor, den Prozess von neuem zu durchlaufen.

Ein absolut sicheres Anzeichen für eine Schwangerschaft ist die überfällige Regel nicht, denn es gibt auch andere Gründe, die zu einem Ausbleiben der Periode führen können:

  • psychischer Stress
  • physischer Stress (körperliche Überlastung, zu viel Training)
  • Extremdiäten
  • Starkes Übergewicht
  • Starkes Untergewicht
  • Absetzen oder anwenden hormoneller Verhütungsmittel
  • Erkrankungen der Geschlechtsorgane

Chronische Übelkeit

Klassisch denkt man bei einer Schwangerschaft sofort an morgendliche Übelkeit. Die Wahrheit ist aber, dass die Schwangerschaftsübelkeit zu jeder beliebigen Tageszeit auftreten kann. Und das etwa ab dem Zeitpunkt der fälligen Periode bis zum dritten Schwangerschaftsmonat.

Wodurch genau die Übelkeit in der Schwangerschaft verursacht wird, ist immer noch nicht abschließend geklärt. Allerdings liegt die Vermutung nahe, dass es mit der Hormonumstellung zu tun hat. Denn während der ersten Schwangerschaftswochen fährt in Deinem Körper sozusagen eine Hormonachterbahn. Viele Schwangere haben außerdem plötzlich einen veränderten Geruchssinn, sodass Alltagsgerüche, die früher kein Problem waren, plötzlich zu starker Übelkeit oder gar Erbrechen führen können. Dafür sind in jedem Fall die veränderten Hormone verantwortlich.

Natürlich kann auch plötzlich auftretende Übelkeit einen anderen Grund haben, zum Beispiel kann es sein, dass Du Dir den Magen verdorben oder einen Infekt aufgeschnappt hast.

Müdigkeit oder Kreislaufprobleme

Viele Frauen haben das Gefühl, in der Frühschwangerschaft dauerhaft übermüdet zu sein – egal, wie viel sie schlafen. Das kann ganz einfach an den Hormonen liegen, aber auch an dem Aufwand, den Dein Körper gerade betreiben muss: Die Plazenta bildet sich, die Blutgefäße erweitern sich, es wird zusätzliches Blut gebildet. Der Stoffwechsel läuft auf Hochtouren.

Wenn Du abrupt aufstehst, wird Dir vielleicht schwarz vor Augen oder schwindelig. Das liegt daran, dass Blutdruck und Blutzuckerspiegel jetzt niedriger sind als sonst.

Es gibt aber auch viele andere Ursachen für Kreislaufprobleme und Müdigkeit. Wenn diese Symptome länger andauern, ohne dass eine Schwangerschaft vorliegt, solltest Du der Sache unbedingt nachgehen.

Stimmungsschwankungen

Zugegeben, Launenhaftigkeit ist oft eine Frage des Charakters. Wenn sie aber ganz plötzlich auftritt und Du Dich vielleicht selbst nicht wiedererkennst bzw. das Gefühl hast, Deine Launen nicht kontrollieren zu können, könnte eine Schwangerschaft dahinter stecken.

Dahinter stecken wie immer die Hormone, denn die wirken sich auf jede Zelle Deines Körpers aus – so auch auf die Neurotransmitter im Gehirn.

Empfindliche Brüste und Brustwarzen

Die Sexualhormone Progesteron und Östrogen, die in der Schwangerschaft um ein Vielfaches erhöht sind, wirken sich auch auf das Brustgewebe aus. So kommt es während er ganzen Schwangerschaft vor, dass

  • Deine Brüste sichtbar besser durchblutet sind
  • Deine Brustwarzen empfindlich oder schmerzhaft werden
  • Du wunde Brustwarzen bekommst
  • Deine Brustwarzenvorhöfe sehr dunkel werden
  • Deine Warzenhöfe größer werden
  • Die Brustwarzen hervorstehen

Allerdings kann es auch vorkommen, dass die Brüste oder Brustwarzen kurz vor der einsetzenden Periode spannen, drücken oder schmerzen. Auch andere medizinische Gründe kommen in Frage.

Heißhunger

Über Geschmack lässt sich ja bekanntlich nicht streiten. Wenn Du also schon immer gerne Honigbrot mit Wurst gegessen hast, ist das kein Anlass, eine Schwangerschaft zu vermuten. Wenn Du nun allerdings plötzlich angewidert bist von dieser Kombination und stattdessen Unmengen an Erdbeeren essen möchtest, dann kann das ein Hinweis sein, dass Du schwanger bist.

Nach den ersten 12 Schwangerschaftswochen bessern sich diese Gelüste und Hungerattacken in der Regel. Wenn Dein Körper nach Obst und Gemüse verlangt, kannst du den neuen Vorlieben getrost nachgeben. Sollte sich der Hunger aber in Richtung Fast-Food und Süßigkeiten verschieben, gehe lieber sparsam damit um.

Ständiger Harndrang

Während der ersten Schwangerschaftswochen ist der Embryo in Deinem Bauch noch winzig. Wenn Du häufig zur Toilette musst, liegt das also kaum daran, dass er auf Deine Blase drückt. Allerdings kann der erhöhte Progesteronpegel auch zu einem erhöhten Harndrang führen.

Natürlich kann häufiges Wasser lassen auch auf eine Harnwegsinfektion oder Blasenentzündung hindeuten. Wenn Du beim pinkeln Schmerzen hast, solltest Du in jedem Fall zum Urologen statt zum Gynäkologen.

Schmierblutung

Wenn sich die befruchtete Eizelle in die Gebärmutterschleimhaut einnistet, kann es zu einer sogenannten Einnistungsblutung kommen. Vermutlich tritt diese auf, wenn feine Adern der Gebärmutterschleimhaut verletzt werden. Die Einnistung findet 10-14 Tage nach dem Eisprung statt, also in etwa zum Zeitpunkt Deiner Monatsblutung.

Anfangs verwechseln deshalb viele Frauen die Schmierblutung mit der beginnenden Periode. Doch bei der Einnistungsblutung kommt viel weniger Blut und sie hört nach 1-2 Tagen wieder auf. Manchmal treten zusätzlich auch ganz leichte Einnistungsschmerzen auf.

Unterleibsschmerzen

Mit dem erhöhten Hormonspiegel beginnt Dein Unterleib, sich auf die Schwangerschaft vorzubereiten. Deine Gebärmutter und Vagina werden besser durchblutet, die Mutterbänder, die die Gebärmutter an Ort und Stelle halten, beginnen sich zu dehnen. Das kann zu krampfartigen oder stechenden Schmerzen im Unterleib führen.

Diese Schmerzen sind völlig ungefährlich, können aber auf eine Schwangerschaft hindeuten. Sie sollten leichter werden bei

  • Wärme
  • Positionswechsel oder gekrümmter Haltung
  • Entspannung

Diese Art von Schmerzen hört nach kurzer Zeit wieder auf und ist in der Regel gut auszuhalten. Solltest Du starke Schmerzen haben und / oder starke Blutungen auftreten, solltest Du sofort einen Arzt aufsuchen. Das können Hinweise auf eine gefährliche Bauchhöhlen- oder Eileiterschwangerschaft oder andere ernstzunehmende Erkrankungen wie einer Blinddarmentzündung sein.

Verstopfung oder Völlegefühl

Auch das kann ein Anzeichen für eine Schwangerschaft sein. Die Magen- und Darmschleimhaut reagiert sehr empfindlich auf hormonelle Veränderungen.

Natürlich bedeutet nicht jede Art von Völlegefühl, dass Du schwanger bist. Es gibt viele andere Ursachen, nicht zuletzt zu große Portionen beim Essen.

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