Bier in der schwangerschaft

Können Sie alkoholfreier sekt trinken wenn Sie schwanger sind?

Bei Veranstaltungen kommt es oft vor, dass Alkohol vorhanden ist. Wenn Sie jedoch schwanger sind, ist es nicht empfehlenswert, Alkohol zu trinken. Trotzdem wollen wir während einer Veranstaltung etwas trinken und auch einfach den Aperitif wie alle anderen Genießen! Abgesehen davon, können wir dann alkoholfreier sekt während unserer Schwangerschaft trinken? Zunächst werden wir Ihnen sagen, ob Sie alkoholfreier sekt schwanger trinken können, danach werden wir Ihnen einige Empfehlungen für das sichere Trinken von Alkoholfreien Getränken während der Schwangerschaft geben.

Ist es möglich, alkoholfreier sekt schwanger zu trinken?

Die große Frage der Alkoholfreien Getränke! Ja, eine schwangere Frau möchte auch einen Aperitif trinken. Können wir während unserer Schwangerschaft alkoholfreier sekt ohne Sorgen trinken? JA, Sie können alkoholfreier sekt während der Schwangerschaft trinken. Aber Sie müssen, kurz bevor Sie alkoholfreier sekt trinken, den Alkoholgehalt überprüfen. Wir erklären dies im zweiten Absatz.
Fruchtsäfte sind während der Schwangerschaft erlaubt, aber seien Sie auch vorsichtig mit Zucker. Sie haben eine große Auswahl an alkoholfreien Cocktails, wie Virgin Mojito oder Virgin Colada. Der Geschmack ist der gleiche ohne den Alkohol.

Was sollte ich schwanger, kurz vor dem Trinken von alkoholfreier sekt überprüfen?

Der in alkoholfreier sekt enthaltene Alkoholgehalt

Erfrischungsgetränke werden für das Baby nicht immer sorgenfrei sein. Ja, einige alkoholfreie Getränke enthalten Alkohol. Zwar auf einem sehr niedrigen Niveau, aber Alkohol ist vorhanden. Im Allgemeinen liegen die Werte bei 0, 1-0, 5% Alkohol. Wir empfehlen Ihnen, Getränke mit null Alkoholgehalt zu kaufen. Das Trinken von alkoholfreier sekt während der Schwangerschaft ist in der Tat möglich, aber begrenzen Sie die Getränke, bei denen Alkohol vorhanden ist. Wenn Sie sehr gelegentlich ein alkoholfreies Bier trinken, das 0,5% Alkohol enthält, werden Sie keine ernsthaften Komplikationen verursachen. Machen Sie sich auch keine Sorgen!

Der Zucker in alkoholfreier sekt

Das Trinken von alkoholfreier sekt schwanger ist für das Baby ohne Gefahr. Aber seien Sie vorsichtig mit dem Zuckergehalt dieser Getränke im Allgemeinen. Tatsächlich werden alkoholfreie Cocktails meist aus Säften und/oder Zucker hergestellt. Alkoholfreies Bier enthält auch Kohlenhydrate. Sie können es während der Schwangerschaft konsumieren, aber die Menge begrenzen. Zucker fördert Schwangerschaftsdiabetes und Gewichtszunahme, die für den Fötus schädlich sein können.

Wir bieten für Schwangere Frauen eine Suchmaschine an, falls Sie herausfinden möchten, ob ein anderes Getränk oder Essen während der Schwangerschaft erlaubt ist.

Welche Getränke werden während der Schwangerschaft empfohlen?

Wasser bleibt das einzige zugelassene und empfohlene Getränk während der Schwangerschaft. Das Getränk, das während der Schwangerschaft zu bevorzugen ist, ist Wasser, etwa 1,5 Liter pro Tag.
Eine Variante ist Mineralwasser mit z.B. Zitrone.

Fazit

Zum Abschluss, können wir sagen, dass das Trinken von alkoholfreier sekt während der Schwangerschaft ohne Gefahr für das Baby ist. Denken Sie nur daran, den Alkoholgehalt in den alkoholfreien Getränken zu überprüfen, versuchen Sie es die Getränke zu bevorzugen, die den niedrigsten Alkoholgehalt haben, oder wenn möglich Getränke zu bevorzugen wo kein Alkohol vorhanden ist.

Hast Du während der Schwangerschaft manchmal einfach Lust auf ein Bier? Dann kannst Du Dir ja einfach ein Alkoholfreies gönnen. Oder?? Ob alkoholfreies Bier in der Schwangerschaft schädlich oder harmlos für Dein Baby ist – und warum alkoholfreies Bier in der Stillzeit sogar zu empfehlen ist, verrate ich Dir in diesem Artikel.

Inhalt

Alkoholfreies Bier – was genau ist das eigentlich?

Alkoholfrei bedeutet nicht automatisch, dass kein Alkohol enthalten ist. Ein Bier, welches als “alkoholfrei” deklariert ist, darf in Deutschland bis zu 0,5 Prozent Alkohol enthalten. Dieser Wert ist sehr gering und hat normalerweise keine nennenswerten Auswirkungen – es sei denn, man konsumiert es in Massen.

Die kleinen Restalkoholmengen entstehen im Herstellungsprozess. Und zwar nicht nur im Bier, sondern auch in alkoholfreiem Wein, Sekt und Fruchtsäften wie Apfelsaft. Hier kommt der Wert durch den Gärprozess zustande.

Ist alkoholfreies Bier in der Schwangerschaft erlaubt?

Auf der Seite des Bundeszentrums für Ernährung (BZfE) erklärt der Ernährungsberater Christof Meinhold, dass nichts dagegen spricht, während der Schwangerschaft gelegentlich ein alkoholfreies Bier zu trinken.

Schädlich für Dein Baby wird alkoholfreies Bier in der Schwangerschaft jedoch, wenn Du über einen kurzen Zeitraum mehrere Flaschen trinkst, da sich der Alkoholgehalt summiert. Das gilt auch für alkoholfreien Sekt und Wein mit entsprechender Deklarierung.

Wer auf Nummer sicher gehen möchte, kann zu alkoholfreiem Bier greifen, das mit “0,0%” gekennzeichnet ist. Diese Biere enthalten garantiert keinen Alkohol – nur solche dürfen als “ohne Alkohol” gekennzeichnet sein. Sie sind genauso isotonisch und vitaminhaltig wie die >0,5%-Biere.

Alkohol in den ersten Schwangerschaftswochen

Wer sich in der Babyplanung befindet, verzichtet meistens schon auf Alkohol bzw. reduziert die Menge. Es gibt eine Situation, die fast jede schwangere Frau kennt: Nach dem positiven Schwangerschaftstest kommen schnell die Gedanken darüber auf, was man in letzter Zeit zu sich genommen hat.

Du hast vielleicht Angst, Deinem Ungeborenen geschadet zu haben, wenn Du Alkohol getrunken hast – und das ist auch völlig normal.

In dieser ersten Zeit kannst Du jedoch fast nicht beeinflussen. In den ersten zwei Wochen nach der Befruchtung muss sich die Eizelle einnisten. Es gibt in diesen ca. 14 Tagen nur zwei mögliche Situationen:

  • Die Eizelle ist gesund und nistet sich ganz normal ein, ein gesunder Embryo wächst heran.
  • Die Eizelle wurde geschädigt und nistet sich nicht ein, eine Schwangerschaft kommt nicht zustande.

Wenn Du schon über diese Zeit hinaus bist, musst Du Dir keine Sorgen machen, falls Du Alkohol getrunken haben solltest. Ab jetzt solltest Du jedoch komplett auf Alkohol verzichten.

Fazit: Alkoholfreies Bier in der Schwangerschaft in Maßen ok

Während der Schwangerschaft solltest Du die Finger von Alkohol lassen. “Ein kleines Schlückchen schadet doch nicht” kann ein Schlückchen zu viel für Dein Baby sein. Der Alkohol gelangt über die Plazenta direkt in den Blutkreislauf Deines Babys, das sollte jeder werdenden Mama klar sein!

Alkoholfreies Bier in der Schwangerschaft solltest Du also bewusst genießen – es sollte auf keinen Fall dazu dienen, den Flüssigkeitshaushalt zu decken. Wenn Du aber einfach mal Lust auf ein alkoholfreies Bier (oder einen alkoholfreien Sekt) hast oder Anstoßen möchtest, dann ist das in kleinen Mengen völlig in Ordnung.

Alkoholfreies Bier in der Stillzeit – gut für die Milchbildung?

Wenn Du während der Stillzeit Probleme mit Deinem Milchfluss hast, kann es sein, dass Deine Hebamme oder Stillberaterin Dir dazu rät, alkoholfreies Bier zu trinken. Die enthaltene Gerste soll einen besseren Milchfluss auslösen, weil sie die Bildung des Stillhormons Prolactin anregt – das bestätigten auch Wissenschaftler der Universität München in einer Studie. Empfohlen wird alkoholfreies Weizen- oder Malzbier.

“Echtes” Bier mit Alkohol und alle anderen alkoholischen Getränke sind in der Stillzeit aber genauso tabu wie in der Schwangerschaft. Der Alkohol geht nicht nur direkt in die Muttermilch über – man sagt auch, dass Babys den Geruch von Alkohol nicht mögen und deshalb schlechter an der Brust trinken.

Risikiere die Gesundheit Deines Kindes und Eure Stillbeziehung also nicht wegen “einem kleinen Schluck”!

Alkoholfreier Wein in der Schwangerschaft

Sind alkoholfreie Getränke in der Schwangerschaft wirklich unbedenklich?

Alkohol schädigt das ungeborene Kind, darüber besteht kein Zweifel. Deshalb ist jeder Schwangeren eine stringente Abstinenz unbedingt zu empfehlen. Aber es gibt sie ja trotzdem, die geselligen Abende, Geburtstagsfeiern und Silvesterpartys, bei denen niemand gern mit dem Wasserglas in der Hand daneben stehen möchte.
Eine Option sind hier die alkoholfreien Varianten von Bier, Wein und Sekt, die es in großer Auswahl gibt. Doch können schwangere Frauen sie unbesorgt konsumieren? Bekanntlich enthalten auch sie immer noch eine geringe Menge des schädlichen Zellgiftes.

Was bedeutet „alkoholfrei“ genau?

Der Begriff ist vom europäischen Lebensmittelrecht exakt definiert und rechtsverbindlich. Druckt der Hersteller diese Bezeichnung auf das Etikett, darf der Flascheninhalt nicht mehr als 0,5 Volumenprozent (% vol.) enthalten. Wie viel es wirklich ist, variiert von Getränk zu Getränk.
Auf Anfrage teilen die produzierenden Unternehmen diesen Wert allerdings gerne mit. Die Geringfügigkeit der zugelassenen Menge verdeutlichen unabhängige wissenschaftliche Studien. Bei Probanden, die 1,5 Liter alkoholfreies Weizenbier tranken, waren bei zwei Dritteln die Blutalkoholwerte bei null. Bei einem Drittel wurden Werte von 0,0056 Promille und darunter gemessen.
Die Entscheidung und Eigenverantwortung dem Baby gegenüber liegt am Ende bei jeder Schwangeren selbst: egal ob Sie mit alkoholfreien Getränken oder gänzlich ohne Alkohol während der Schwangerschaft lebt.

Was ist mit natürlichem Alkohol?

Einige Lebensmittel, die täglich auf unseren Tisch kommen, enthalten natürlichen Alkohol. Dazu gehören Apfel- und Traubensaft, wie www.bambiona.de/thema/schwangerschaft informiert.Bis zu 1 % vol. beträgt ihr Alkoholgehalt, der durch Gärungsprozesse entsteht. Kefir, rohes Sauerkraut und andere fermentierte Lebensmittel sowie sehr süßes Obst, Brot und Hefeteigprodukte sind ebenfalls minimal alkoholhaltig. Das alles kann jedoch sorglos von Schwangeren verzehrt werden. Es gibt keine Hinweise darauf, dass sie negative Auswirkungen auf die Gesundheit von Mutter und Kind haben.

Aufgrund der neuen Rechtslage sind wir gezwungen alle Verlinkungen zu entfernen, da wir sonst für die Urherberrechtsverletzungen Dritter haften.
Das Landgericht Hamburg hat sich mit Beschluss vom 18.11.2016 (Az.: 310 O 402/16) unter Berücksichtigung bereits bestehender EuGH-Rechtsprechung zur Link-Haftung im Internet positioniert.

Der Boom der Alkoholfreien

1 Auch alkoholfreier Wein findet zunehmend Liebhaber – auch wenn die Umsatzzahlen bei alkoholfreiem Bier noch deutlich höher liegen. Foto: dpa

Bier, Wein, Sekt: Die Varianten ohne Alkohol liegen im Trend – doch auch in diesen Getränken sind meist Restmengen enthalten

Stuttgart – Sein Prisecco ist unter den alkoholfreien Getränken so etwas wie der Champagner unter den Schaumweinen. Vor 16 Jahren hat Jörg Geiger begonnen, in den Markt der alkoholfreien Alternativen einzusteigen – mit seinem rotfruchtigen Aperitif. Heute stellt der Schwabe in seiner Weinmanufaktur in Schlat am Fuße des Albtraufs mehr als 40 verschiedene alkoholfreie Wein- und Schaumweinsorten her.

3000 deutsche Gastronomen beliefert der Betrieb, „fast täglich kommen neue Nachfragen dazu“, sagt Melanie Layer, Somme­lière in der Weinmanufaktur. Zwar stehen einige von Geigers Produkten auch bei Edeka in Filderstadt-Bonlanden und beim Mühlenladen in Gosbach im Landkreis Göppingen im Regal, „unser Fokus liegt aber auf Sternehäusern, die wir auch direkt betreuen“. Doch auch abseits der Sterneküche verzichten Konsumenten immer häufiger auf Alkohol – und zwar nicht nur, weil sie unter Allergien leiden, Medikamente einnehmen oder schwanger sind. Melanie Layer weiß, warum der Trend zum Alkoholfreien geht: „Viele wollen auch einfach nicht mehr so viel trinken oder kommen aus Ländern, in denen kein Alkohol getrunken wird. Auch die Polizeikontrollen nehmen zu.“

Deutsche trinken weniger Alkohol

Laut einer kürzlich veröffentlichten Studie der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung geht der ­regelmäßige Alkoholkonsum bei Jugendlichen zurück, Zahlen des Statistischen Bundesamts belegen, dass deutsche Brauereien in der ersten Jahreshälfte 2019 so wenig Bier verkauft haben wie noch nie seit der Wiedervereinigung.

Klaus Rückrich vom Deutschen Weinbauverband betont zwar, dass sich der jährliche inländische Gesamtverbrauch seit Jahren bei etwa 20 Millionen Hektoliter eingependelt habe und dass kleine Schwankungen auch durch den Zuzug von Menschen aus islamischen Ländern zustande kämen, wo Alkohol meist abgelehnt wird. Trotzdem ist man sich in der Branche des Trends bewusst: „Uns fällt durchaus auf, dass wegen eines stärkeren Gesundheitsbewusstseins weniger Alkohol getrunken wird“, sagt Ernst Büscher, Pressesprecher des Deutschen Weininstituts. „Gesamtgesellschaftlich ist das eine gute Entwicklung, und auch die Tatsache, dass junge Erwachsenen weniger trinken, ist erfreulich.“

Der Markt reagiert mit Alternativen

In der Konsequenz wüchsen das Interesse und das Angebot an alkoholfreien Alternativen. Beim Sekt liege der Marktanteil schon heute bei rund fünf Prozent, beim Wein hätten die Winzer noch Nachholbedarf. „Der Marktanteil alkoholfreier Weine liegt weit unter einem Prozent – bei einem halben vielleicht“, sagt Büscher.

Alkoholfreie Biere und Biermischgetränke sind dagegen längst auf dem Massenmarkt angekommen – aus dem Supermarkt sind sie nicht mehr wegzudenken, und nahezu jeder Gastronomiebetrieb bietet mindestens eine alkoholfreie Sorte an. „Alkoholfrei liegt im Trend“, bekräftigt Marc-Oliver Huhnholz, Pressesprecher des Deutschen Brauer-Bunds. Mittlerweile enthalte jeder 15. Liter Bier, der in Deutschland hergestellt werde, keinen oder kaum noch Alkohol. Es gebe mehr als 400 alkoholfreie Marken. Die Nachfrage im vergangenen Jahr sei dank des guten Sommers sensationell gewesen. Der Brauer-Bund erwartet, dass der Marktanteil von derzeit etwa sieben Prozent binnen weniger Jahre auf zehn Prozent steigen wird.

Alkoholfrei bedeutet nicht frei von Alkohol

Doch Biere, Weine und Schaumweine, die laut Etikett alkoholfrei sind, können bis zu 0,5 Volumenprozent Alkohol enthalten. Schließlich sei ein Restalkoholgehalt in dieser Höhe „bei alkoholfreien Bieren in Deutschland handelsüblich“, sagt eine Sprecherin des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft. Die für die Lebensmittelüberwachung zuständigen Länderbehörden tolerierten diese Bezeichnung für entsprechende Getränke, fährt die Ministeriumssprecherin fort – „auch infolge entsprechender Gerichtsurteile“.

Erst für Getränke mit einem Alkoholgehalt von mehr als 1,2 Volumenprozent ist die Angabe des exakten Alkoholgehalts Pflicht. Das regelt die europäische Lebensmittel-Informationsverordnung. Und trotzdem versuchen zumindest deutsche Brauer, auch kleinere Mengen transparent zu machen. So haben sich der Verbraucherzentrale-Bundesverband und der Deutsche Brauer-Bund (DBB) bereits vor fünf Jahren darauf geeinigt, dass Brauereien, die zum DBB gehören, künftig freiwillig auf den Restalkoholgehalt in alkoholfreiem Bier hinweisen. Der DBB erklärte sich auch bereit, die Erläuterung „Alk. < 0,5 % vol.“ oder eine vergleichbare Formulierung auf seinen alkoholfreien Biersorten zu etikettieren. Seit vier Jahren sind diese Kennzeichnungen zu finden.

Schwangere sollten verzichten

Laut einer vor drei Jahren durchgeführten repräsentativen Emnid-Umfrage befürworten 85 Prozent der Befragten zwar, dass der Restalkoholgehalt auf den Flaschen angegeben wird, die Bezeichnung „alkoholfrei“ finden aber nur zehn Prozent passend. 49 Prozent der Befragten halten die Bezeichnung „alkoholarm“ für am zutreffendsten.

Für Schwangere kann die irreführende Kennzeichnung problematisch sein. Laut Franz Kainer, Fachexperte der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe, sollten Schwangere auch auf Getränke mit minimalem Alkoholgehalt verzichten. Denn: „Es gibt keinen definierten Grenzwert, welcher Alkoholgehalt für das ungeborene Kind unschädlich ist.“ Wenn es schon ein Bier sein muss, rät Kainer zu einer Variante mit 0,0 Volumenprozent Alkohol. Marktführer Krombacher etwa unterscheidet zwischen alkoholfreien Sorten und solchen mit 0,0 Volumenprozent Alkohol.

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Besonders an warmen Sommerabenden beim Grillen mit Freunden wollen viele schwangere Frauen, zur Erfrischung ein alkoholfreies trinken. Meist jedoch sind sie irritiert, wenn sie auf dem Etikett lesen, dass trotz „alkoholfrei“ eine geringe Menge an Alkohol enthalten ist. Schnell stellt sich die Frage, ob alkoholfreies Bier in der Schwangerschaft erlaubt ist oder der Restalkohol dem Baby im Mutterleib schaden kann?

Alkohol während der Schwangerschaft kann dem Baby schaden!

Alkohol zählt mit Abstand zu den Lebensmitteln, die während der Schwangerschaft für die Schwangere absolut tabu sein sollten. Bereits der mäßige Alkoholkonsum kann schwerwiegende Folgen für den Nachwuchs haben und zu einem breiten Spektrum an Schädigungen führen. Diese sieht man dem Kind jedoch nicht immer sofort an. Möglich sind nämlich auch geistig-intellektuelle Defizite oder psychische Auffälligkeiten.
Schwangere, die während der Schwangerschaftszeit Alkohol trinken, müssen mit folgenden möglichen Komplikationen und Schädigungen (fetales Alkoholsyndrom; kurz: FAS) rechnen:

  • erhöhtes Frühgeburtsrisiko
  • niedriges Geburtsgewicht
  • geringes Körperwachstum
  • Gesichtsanomalien
  • Fehlbildungen
  • geistige Beeinträchtigung
  • Störung des zentralen Nevensystems

Entgegen der häufigen Annahme, dass ein Glas Sekt oder Bier dem Kind schon nicht schade, empfehlen verantwortungsvolle Mediziner den Alkoholkonsum in der Schwangerschaft und auch während der Stillzeit besser gänzlich zu meiden.

Auch alkoholfreies Bier enthält Alkohol

Entgegen der Kennzeichnung „alkoholfrei“ zu sein, ist in den meisten alkoholfreien Bieren trotzdem Alkohol enthalten. Gemäß europäischen Lebensmittelrecht darf der Alkoholgehalt bis zu maximal 0,5 Volumenprozent (% vol.) betragen, um noch als alkoholfreies Pils, Altbier oder Weizen durchzugehen.
Nur wenige Brauereien bieten auch „echtes“ alkoholfreies Bier an, deren Alkoholgehalt tatsächlich bei Null liegt. Sie sind die einzigen Biergetränke, die nicht nur als „alkoholfrei“ sondern auch explizit mit 0,0 % vol. Alkohol gekennzeichnet werden dürfen. Etwaige Biere sind zum Beispiel Bitburger Alkoholfrei 0,0 Prozent und Warsteiner Alkoholfrei 0,0 Prozent.

Doch auch wenn keine Angabe gemacht wird, muss dies nicht zwingend bedeuten, dass das Lebensmittel vollkommen frei von Alkohol ist. Rechtlich gesehen muss der alkoholische Gehalt bei Getränken erst ab 1,2 % vol. deklariert werden.
Entsprechend sind auch Apfel- und Traubensäfte in der Regel nicht als alkoholisch gekennzeichnet, obwohl sie ebenfalls durch den natürlichen Gärungsprozess gerne mal einen Alkoholgehalt von 1 % vol. enthalten können.

Der Deutsche Brauer-Bund e.V. rät „aus liebe zum Kind“, grundsätzlich zu 0,0 Promille Alkohol in der Schwangerschaft. Um aber überhaupt auf einen Alkoholspiegel von aufgerundet 0,1 Promille zu kommen, sind gem. einer wissenschaftlichen Studie des rechtsmedizinischen Instituts der Universität Freiburg einige Flaschen nötig.
Im Rahmen der Untersuchung konsumierten die Probanden binnen einer Stunde 1,5 Liter alkoholfreies Bier. Dies entspricht etwa drei bis fünf Bierflaschen. Im direkten Anschluss wurde der Blutalkoholspiegel gemessen. Der festgestellte Alkoholspiegel lag durchschnittlich bei minimalen 0,0024 Promille und damit auch rechnerisch gerundet noch unter 0,00 Promille.
Bereits eine halbe Stunde nach der letzten getrunkenen Bierflasche ließ sich kein Restalkoholgehalt mehr im Blut nachweisen.

Auch die Klinik für Geburtsmedizin der Berliner Charité sieht keine Bedenken beim mäßigen Konsum von alkoholfreien Bier während der Schwangerschaftszeit. Es sollte jedoch nicht den Hauptkonsum während eines Tages ausmachen. Stattdessen sollten über den Tag verteilt mindestens 2 Liter Mineralwasser, verdünnte Fruchtschorlen, Milch oder Früchte-Tee getrunken werden.

Wenn Schwangere alkoholfreies Bier in der Schwangerschaft trinken, ist dies also laut zahlreicher Expertenmeinungen eher unbedenklich. Dennoch müssen werdende oder stillende Mütter für sich selbst entscheiden, wie sie es handhaben. Sicherlich ist es immer besser, auf ein allgemein gesündere der o. g. Getränke zurückzugreifen, selbst wenn der Alkoholgehalt bei manchem Bierprodukt tatsächlich 0,0 % vol. beträgt.

Appetit auf alkoholfreies Bier

In dieser Zeit hat Frutig etwas Interessantes über Bier ohne Alkohol herausgefunden. Die 35-Jährige spricht vom „sozialen ­Aspekt“, von einem „Placebo-Rausch“. Sie spricht davon, dass man sich in einer Gruppe Bier trinkender Menschen als – freiwilliger oder unfreiwilliger – Abstinenzler besser amüsiert, wenn man ein alkoholfreies Bier trinkt, als wenn man zum Beispiel zu einem Mineralwasser greift. Es gehe um das Gefühl, dazuzuge­hören. Und das gehe mit einem Getränk, das gleich aussieht und gleich schmeckt wie jenes mit ­Alkohol, das die anderen trinken, einfach besser.

Enormes Potenzial

Yaëlle Frutig ist nicht allein. Weltweit wächst der Appetit auf das Alkoholfreie. In der Schweiz ist der Anteil vom alkoholfreien am gesamten Biermarkt laut dem Schweizer Brauerei-Verband seit 2008 von 1,8 auf 3 Prozent gestiegen. In Deutschland beträgt dieser Anteil 10, in Spanien sogar mehr als 17 Prozent. Tendenz überall steigend. Der weltgrösste Brauer, Anheuser-Busch InBev mit Sitz in Brüssel, will bis 2025 ein Fünftel seines Bierumsatzes mit Alkoholfreiem machen. Man sehe „enormes Wachstumspotenzial“ auf dem Gebiet, heisst es beim Un­ternehmen. Der Konzern braut über 200 Marken, darunter weltbekannte wie Corona, Budweiser oder Leffe.

Und auch beim Schweizer Marktführer Feldschlösschen, der zur dänischen Carlsberg-Gruppe gehört, klingt es ähnlich: „Der Trend zu Gesundheit, Wellness und bewusster Ernährung kann sich langfristig zugunsten des alkoholfreien Bieres auswirken“, sagt Feldschlösschen-Sprecherin Gaby Gerber, ihres Zeichens auch diplomierte Biersommelière. Alkoholfreies Bier werde aus natürlichen Rohstoffen hergestellt und sei kalorienarm. Das seien für Konsumenten „positive Argumente“. Ausserdem hätten die Vorurteile gegen das Alkoholfreie in den letzten Jahren abgenommen. Oder anders gesagt: Wer heute an der Bar ein Alkoholfreies bestellt, wird nicht mehr schräg angesehen.

Malziger Geschmack

Alkoholfreies Bier wird auf zwei verschiedene Arten hergestellt. Entweder wird die Gärung gestoppt, bevor Alkohol entsteht. Oder man entzieht dem Bier nach dem Brauen den Alkohol. Die zweite Variante ist technisch anspruchsvoller und teurer, bietet aber den Vorteil, dass im Getränk mehr biertypische Aromen erhalten bleiben. Beim vorzeitigen Stoppen der Gärung ist die Hefe nur kurz in Kontakt mit dem Bier, der Geschmack im Abgang wird so in der Regel malziger. Für welches Verfahren sich eine Brauerei entscheide, sei eine „Philosophiefrage“, sagt Expertin Gerber.

Und ja: Die geschmacklichen Unterschiede sind beim alkoholfreien Bier genauso gross wie beim Pendant mit Alkohol. In einem Blindtest, den drei diplomierte Berner Biersommeliers für diese Zeitung durchgeführt haben, war von „röstbrotigen Aromen“ die Rede, von „faszinierender Schaumstabilität“ und auch davon, dass ein Bier schmecke „wie Ovomaltine mit Karton gekreuzt“. Aus sechs zufällig ausgewählten alkoholfreien Bieren kürte die Expertenrunde das schottische Brewdog Nanny State Hoppy Ale zur Siegerin (Hier gehts zum Ranking der besten alkoholfreien Biere). Deutlich schlechter schnitt das populärste Produkt im Land ab. Feldschlösschen alkoholfrei erhielt weniger als halb so viele Punkte wie die Testsiegerin.

Und Yaëlle Frutig? Auch sie hat sich in den vergangenen 15 Monaten durch die verschiedenen Marken getestet. Ihr Favorit ist Appenzeller Leermond, das im Test dieser Zeitung auf Platz 5 ­gelandet ist. Yaëlle Frutig sagt, dieses Bier trinke sie auch jetzt noch regelmässig, nach Schwangerschaft und Stillzeit.

Fruchtsäfte in der Schwangerschaft

Fruchtsäfte gehören zu den Lebensmitteln mit einem natürlichen Alkoholgehalt. Dieser natürliche Alkoholgehalt wird laut Kompetenzzentrum für Ernährung (KErn) als unbedenklich eingestuft, da er selten 0,3 Volumenprozent übersteigt. Nach der Lebensmittel-Kennzeichnungsverordnung (LMKV § 7b und Anlage 4) muss der Alkoholgehalt erst bei nicht als „alkoholfrei“ gekennzeichneten Getränken mit mehr als 1,2 Volumenprozent angegeben werden.

Das Netzwerk „Gesund ins Leben – Netzwerk Junge Familie“ empfiehlt werdenden Müttern, täglich etwa 1,5 Liter Flüssigkeit zu sich zu nehmen, am besten Wasser und ungesüßte Tees. Furchtsäfte sollten nur sparsam – etwa ein Glas pro Tag – getrunken werden, da sie einen recht hohen Energie- und Zuckergehalt haben. Eine Portion unverdünnter Obst- oder Gemüsesaft ersetzt dann eine der fünf empfohlenen Obst- bzw. Gemüseportionen pro Tag. Zum Durstlöschen sollten Fruchtsäfte besser als Schorle getrunken werden, gemischt aus etwa drei Teilen Wasser und einem Teil Saft. „Werden Fruchtsäfte in diesen Mengen konsumiert, führt der Alkoholgehalt zu keiner nachgewiesenen Gefährdung von Schwangeren und ihrem ungeborenen Kind“, heißt es in der KErn-Stellungnahme vom Juli 2015 zu diesem Thema: „Der gelegentliche Verzehrt ist also unbedenklich“.

Bei Schwarzwälder Kirschtorte, Rumkugeln oder bei Weinsauerkraut weiß man, dass Alkohol drin steckt. Bei anderen Lebensmitteln ist das weniger klar und manchmal sogar irreführend. Alkoholfreies Bier etwa darf bis zu 0,5 Prozent Alkohol enthalten. Auch in Apfelsaft oder Suppen können kleinere Mengen stecken, und nicht immer klärt eine Zutatenliste darüber auf.

Manchmal steckt Alkohol in einem Produkt, ohne dass man ihn schmeckt oder einen Schwips bekommt. Das macht es schwer für Menschen, die aus religiösen oder gesundheitlichen Gründen auf den Alkoholgenuss komplett verzichten wollen oder sollen.

Geringe Mengen bedenklich

Gesunde Erwachsene sollten pro Tag nicht mehr als etwa 10 Gramm Alkohol (Frauen) und 20 Gramm (Männer) zu sich nehmen, so die Empfehlung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE). Das sind bei Frauen etwa 125 ml Wein und bei Männern ein halber Liter Bier.

Für manche ist allerdings schon der Verzehr von viel geringeren Mengen bedenklich. So kann bei trockenen Alkoholikern schon sehr wenig Alkohol oder der intensive Geruch zu einem Rückfall führen. Auch Schwangeren wird geraten, überhaupt keinen Alkohol zu trinken, um das Baby zu schützen. Und Kinder gewöhnen sich durch Naschen von alkoholhaltigen Süßigkeiten schnell an den Geschmack.

Ethanol, Calvados, Madeira

Eigentlich muss Alkohol auf Lebensmitteln deklariert werden. Manchmal ist er dennoch schwer auf der Zutatenliste zu finden, denn er versteckt sich hinter anderen Begriffen wie Ethylalkohol und Ethanol, Calvados, Madeira oder Rosenwasser.

Unverpackte Lebensmittel müssen dagegen gar nicht gekennzeichnet werden. Das bedeutet: Beim Bäcker muss man selbst nachfragen, ob die Torte oder der Kuchen Alkohol enthält. Gleiches gilt für Eiscafés und Restaurants.

Und dann gibt es Lebensmittel mit einem natürlichen Alkoholgehalt. In Früchten oder auch in Brot entsteht er zum Beispiel durch den natürlichen Gärungsprozess. Dort ist er in der Regel allerdings auch nicht zu schmecken und wegen seiner geringen Mengen muss er auch nicht aufgeführt werden. (ef)

Welche Lebensmittel Alkohol enthalten können, lesen Sie in der Bildergalerie.

Diese Lebensmittel können Alkohol enthalten

Wenn Früchte vergären, entsteht Alkohol. Deshalb haben Fruchtsäfte einen geringen Alkoholgehalt. Sie dürfen jedoch höchstens drei Gramm Alkohol enthalten, das sind 0,38 Prozent.

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Bei Traubensaft gilt eine Sonderregelung, die bis zu 1 Prozent Alkohol erlaubt. Denn Trauben gären stärker als anderes Obst. In der Regel sind aber nicht mehr als 0,4 Prozent enthalten.

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In alkoholfreiem Bier steckt bis zu 0,5 Prozent Alkohol. Völlig legal, eine Kennzeichnungspflicht fängt erst bei 1,2 Prozent Alkohol an.
Auch im Malztrunk, den Kinder gerne mögen, sind rund 0,5 Prozent Alkohol enthalten. Der Trunk ist nicht das gleiche wie Malzbier, das bis zu zwei Volumenprozent Alkohol enthält. Ihm darf Zucker zugesetzt werden, dem Malzbier nicht.

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Für alkoholfreien Sekt oder Wein gilt, sie dürfen als „alkoholfrei“ bezeichnet werden, wenn bis maximal 0,5 Prozent Alkohol enthalten sind.

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Sauerkraut entsteht durch einen Gärungsprozess. Dabei entsteht Alkohol, der beim Kochen nicht unbedingt komplett verdampft. Weinsauerkraut wird darüber hinaus Weißwein zugefügt.

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Wenn Bananen reifen, entsteht, wie bei anderen Früchten auch, ein Gärungsprozess und damit Alkohol. Bananen die rund zehn Tage reifen, können bis zu 0,6 Prozent Alkohol enthalten.

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Das Milchgetränk Kefir wird mit Kefirkulturen hergestellt, das sind Michsäurebakterien und Hefen, mit denen die Milch angesetzt wird. Dabei entsteht auch bis zu zwei Prozent Alkohol in dem Getränk. Industriell hergestellter „Kefir mild“ wird dagegen meist nicht aus den typischen Kefirkörnern hergestellt und enthält in der Regel keinen Alkohol.

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Schokolade an sich enthält keinen Alkohol. Rum-Traube-Nuss-Schokolade, Rumkugeln oder Likörpralinen ist, wie der Name sagt, Alkohol beigemischt. Doch auch Schoko-Cremetörtchen, gefüllte Schokoladeneier oder Traubenschokolade können bereits geringe Mengen Alkohol enthalten.

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Schwarzwälder Kirschtorte oder Eierlikörkrapfen sind Alkohol beigemischt. Das Problem: Torten und anderes Gebäck, das lose in der Bäckerei verkauft wird, braucht keine Zutatenliste. Damit muss Alkohol auch nicht gekennzeichnet werden. Das gilt auch für Restaurants und Eisdielen. Deshalb im Zweifel immer fragen, ob in der Torte oder dem Eisbecher Alkohol steckt.

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Ochsenschwanz, Fisch- oder Zwiebelsuppe, aber auch vielen Bratensoßen werden Weine, Branntweine (Cognac) oder Likörweine (Sherry) beigemischt, selbst bei längerem Erhitzen verkocht der Alkohol nicht komplett.

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Kategorie(n): Ernährung, Gesundheit

So eine Schwangerschaft bringt ordentlich Veränderungen mit sich. Wir Mütter müssen uns ganz schön umstellen. Vieles was sich ändert, wird heiß ersehnt. Bald ist man zu dritt, ein Erdenbürger mehr der den Alltag gehörig durcheinander bringt. So manche Änderung ist jedoch schlichtweg ein Verzicht. Mancher nur für die Zeit der Schwangerschaft, viele sicherlich für einige Jahre.

Zu den wichtigsten Dinge, auf die in der Schwangerschaft verzichtet werden soll, gehört der Genuss von Alkohol.

Dass während der Schwangerschaft überhaupt kein Alkohol mehr getrunken werden sollte, hat sich mittlerweile herumgesprochen. Während man vor ein paar Jahren noch der Meinung war, ab und zu ein Gläschen Sekt oder Bier könne nicht schaden, ist man heute davon überzeugt, dass es allemal besser ist, hier überhaupt kein Risiko einzugehen und deswegen auf jeglichen Alkohol in der Schwangerschaft zu verzichten.

Alkoholfreies Bier in der Schwangerschaft

Ist alkoholfreies Bier wirklich alkoholfrei?

Ganz so einfach ist es nicht. Denn auch im alkoholfreien Bier – auch wenn der Name anderes erwarten lässt – steckt Alkohol, wenn auch nicht viel. Das gleiche gilt im übrigen auch für alkoholfreies Radler in der Schwangerschaft. Gesetzlich erlaubt sind hier bis zu 0,5%, es gibt aber auch Biersorten, die tatsächlich komplett ohne Alkohol auskommen.

Einige wirklich alkoholfrei Biersorten sind:

  • Krombacher 0,0%
  • Maes 0,0%
  • Bitburger 0,0%
  • Brand Weizen 0.0%
  • Braxzz Porter 0,0%
  • Budels 0,0%
  • Amstel 0,0%
  • San Miguel 0,0%
  • Amstel 0,0%
  • Heineken 0,0%
  • Grolsch 0,0%
  • Vitamalz
  • Bavaria 0,0%

Der Alkoholgehalt (auch bei anderen Herstellern) ist allerdings so gering, dass dabei keine Auswirkungen auf das Baby zu erwarten sind – vorausgesetzt, das Bier wird in Maßen und nicht in Massen genossen.

Würde man einen Alkoholtest machen, würde der Promillegehalt so gering sein, dass er nicht feststellbar wäre. Erst mit dem Konsum von 12 Flaschen alkoholfreiem Bier würde man den gleichen Alkoholspiegel erreichen wie mit einer Flasche normalem Bier.

Im Übrigen haben auch viele Fruchtsäfte durch die Eigengärung einen vergleichbaren – wenn auch sehr geringen – Alkoholgehalt wie alkoholfreies Bier. Apfelsaft beispielsweise enthält im Durchschnitt 0,3 %.

Wie sehen das die Ärzte?

Was sagen die Ärzte zu dem Thema alkoholfreies Bier in der Schwangerschaft? Hier sieht es ganz ähnlich aus. Auch Ärzte sind der Meinung, dass das Trinken von alkoholfreiem Bier während der Schwangerschaft grundsätzlich erlaubt ist. Allerdings sollte das Bier natürlich keinesfalls die Hauptquelle für Flüssigkeit darstellen. Gesünder ist es allemal, hauptsächlich Wasser zu trinken. Außerdem sollten werdende Mütter immer auch die Kalorien im Auge behalten.

Fazit: Alkoholfreies Bier ist erlaubt, allerdings nur in Maßen und möglichst auch nicht täglich. Dann allerdings ist davon keine Gefahr für das Ungeborene zu befürchten.

Alkohol im ersten Trimester

Nicht selten kommt es vor, dass Frauen erst nach dem ersten Trimester von der bestehenden Schwangerschaft erfahren. Gerade in solchen Fällen kommen viele Sorgen auf. Was hat man in den vergangenen Wochen getan, getrunken, gegessen? Könnte man dem Kind in der Vergangenheit geschadet haben? Schon geringe Mengen an Alkohol, das weiß man heute, können beim ungeborenen Kind Schaden anrichten. Bei einer bestehenden Schwangerschaft besteht nun leider tatsächlich die Gefahr das eigene Kind durch Alkoholkonsum geschadet zu haben. Nur während eines ganz gewissen Zeitrahmens Ihrer Schwangerschaft müssen Sie sich im Nachgang nicht wirklich Sorgen machen:

Die ersten 14 Tagen nach der Befruchung gelten als „Alles oder nichts“-Phase

Was bedeutet das? In den ersten 14 Tagen nach der Befruchtung hat die Eizelle sich noch nicht eingenistet. Nimmt man in dieser Zeit Alkohol zu sich, gibt es im Grunde zwei Verläufe:

  • wird die Eizelle tatsächlich geschädigt nistet sie sich nicht in die Gebärmutter ein. Die Schwangerschaft tritt nicht ein, da nur eine gesunde Eizelle sich Ihr Plätzchen sucht
  • eine gesunde Eizelle nistet sich ganz normal ein und wächst (unter idealen weiteren Bedingungen) zu einem gesunden Embryo heran

Hat man nur zu dieser Zeit Alkohol konsumiert und ist bereits darüber hinaus, sollte man sich keine Gedanken mehr machen.

Alkohol zu einem späteren Zeitpunkt jedoch kann schwere Folgen für die Gesundheit des Babys haben.

Bier ist also tabu. Deswegen stellt sich so manche Schwangere die berechtigte Frage, ob sie alternativ ein Gläschen alkoholfreies Bier trinken darf – schließlich ist darin ja kein Alkohol enthalten. Oder?

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