Bewegungsspiel für kinder

Inhalte

Spaßige Kennenlernspiele: 15 Spielideen fürs lustige Kennenlernen in Kindergarten und Grundschule

1. Paula mag Pizza
Die Kinder sitzen im Kreis. Jedes Kind denkt sich ein Ding oder ein Tier, das es mag und das mit dem gleichen Buchstaben beginnt wie der eigene Vorname. Die Kinder stellen reihum ihre Ergebnisse vor, z. B. sagt Paula: „Ich heiße Paula und mag Pizza.“ Schwieriger wird es, wenn das nächste Kind wiederholen soll, was gesagt wurde: „Das ist Paula, sie mag Pizza. Ich bin Kim und habe eine Katze.“

2. Namenraten
Alle Kinder gehen zu Musik im Raum herum, auf Ansage des Spielleiters können sie mal hüpfen, mal schreiten oder schleichen. Irgendwann stoppt der Spielleiter die Musik und ruft einen Namen aus der Gruppe, z. B. Luka. Nun sollen alle schnell zu dem Kind laufen, von dem sie glauben, dass es Luka ist. In der nächsten Runde darf Luka einen Namen ansagen.

3. Gewimmel
Alle Kinder verteilen sich im Raum. Der Spielleiter erklärt: „Stellt euch vor, ihr seid auf einem Marktplatz, da herrscht Trubel und Gewimmel.“ Geben Sie den Kindern immer neue Aufgaben, beispielsweise:

  • Geht umher, als würdet ihr jemanden suchen.
  • Wenn ihr jemanden trefft, gebt euch die Hand, begrüßt euch und nennt euren Namen.
  • Geht schnell umher und achtet darauf, dass ihr niemand anderen berührt.
  • Lächelt alle freundlich an.
  • Sucht euch jemanden aus und schlendert mit ihm oder ihr über den Markt.
  • Verabschiedet euch und sucht euch jemand anderen.
  • Geht rückwärts.
  • Bildet kleine Kreise und hüpft zusammen herum.

4. Ballwerfen mit Ansage
Die Kinder sitzen oder stehen im Kreis. Der Spielleiter nimmt einen Ball, wirft ihn zu einem Kind und sagt: „Verrate mir deinen Namen.“ Der Fänger sagt seinen Namen und wirft den Ball zu einem anderen Kind, das nun seinen Namen nennt. Damit jedes Kind angespielt wird, können Sie Anweisungen geben wie: „Wirf den Ball zu einem Kind mit braunen Haaren / einem Zopf / einem roten Pulli.“ Sind die Namen einigermaßen bekannt, soll der Werfer den Namen des angespielten Kindes nennen.

5. Kofferpacken mal anders
Das bekannte Spiel „Ich packe meinen Koffer“ erfordert einige Gedächtnisakrobatik, das kann für jüngere Kinder stressig werden. Das Spiel lässt sich aber erleichtern: Auf einem Tisch liegen verschiedene Gegenstände, Spielzeugtiere, Buntstifte etc. Jedes Kind nimmt einen Gegenstand mit, bevor sich alle in den Stuhlkreis setzen. Ein Kind nennt seinen Namen und legt seinen Gegenstand in einen flachen Korb und sagt z. B.: „Ich bin Felix und packe einen Gorilla ein.“

Dann wandert der Korb weiter im Kreis. Dabei werden Inhalt und Namen wiederholt. Das zweite Kind sagt: „Im Korb liegt der Gorilla von Felix. Ich heiße Sofie und packe ein Radiergummi ein.“

Je voller der Korb, desto schwieriger wird es, doch die sichtbaren Dinge helfen dem Gedächtnis auf die Sprünge.

6. Hallo, hola, merhaba
Das Begrüßen gehört nicht nur zur Höflichkeit, es ist auch ein Zeichen des Friedens und der Freundschaft. Die Kinder kennen sicher ein paar Begrüßungsrituale wie Hallo sagen, cool die Fäuste zusammenstoßen, einander umarmen. Beim Spiel werden verschiede Begrüßungsarten gesammelt und reihum durchgespielt. Entweder werden Paare ausgelost, oder bei Musikstopp wird das nächst stehende Kind begrüßt – mit Namensnennung.

Beispiele für Begrüßungsarten sind:

  • Hände schütteln – deutsch u. a.
  • Wangenkuss – französisch, griechisch u. a.
  • verbeugen mit zusammengelegten Händen – indisch
  • Hände auf die Knie legen und sich verbeugen – japanisch
  • Bruderkuss – russisch
  • einander mit den Nasen berühren – mongolisch
  • einander umarmen – freundschaftlich, südländisch
  • Kniefall vor dem anderen – mittelalterlich

7. Gummibärchen
Der Spielleiter gibt eine Tüte mit Gummibärchen oder Bonbons herum. Jedes Kind darf sich so viele herausnehmen, wie es möchte, allerdings soll es diese in der Hand behalten und nicht sofort essen. Nachdem die Tüte herumgewandert ist, geben Sie die Auflösung: Jedes Kind soll reihum so viele Dinge über sich erzählen, wie es Gummibärchen genommen hat. Zuerst der Name, dazu Eigenschaften, Hobby, Lieblingstier, etc.

8. Detektiv
Jedes Kind bekommt einen Zettel und einen Stift. Der Spielleiter nennt nun einen Buchstaben, z. B. ein „O“. Alle Kinder fragen sich gegenseitig, wie sie heißen. Wer jemanden gefunden hat, dessen Name mit „O“ anfängt, schreibt den Namen auf. Danach geht das Detektivkind zum Spielleiter und holt sich einen neuen Buchstaben. Diesmal wird der Buchstabe nicht laut genannt. Sinn des Spiels ist, dass die Kinder sich die Namen von Runde zu Runde immer schneller merken. Das Spiel endet, wenn das erste Kind 10 Namen auf seinem Zettel hat.

9. Rundgang
Jedes Kind schreibt auf ein Kärtchen eine Frage an die anderen, beispielsweise: „Welche Musik hörst du am liebsten?“ Anschließend gehen alle im Raum umher, auf ein Signal des Spielleiters bleiben alle stehen. Die Frage auf dem Kärtchen wird an das Kind gerichtet, das gerade am nächsten steht. Nachdem beide ihre Antwort bekommen haben, geht der Rundgang weiter.

10. Partnerinterview
Bei diesem Spiel ist gutes Zuhören gefragt. Zunächst werden nach dem Zufallsprinzip Paare ausgelost. Jedes Paar hat nun etwa 20 Minuten Zeit, um miteinander zu sprechen und etwas über den anderen zu erfahren. Danach kommen alle im Stuhlkreis zusammen und jedes Kind stellt seinen Partner vor.

Welchen Zweck haben Kennenlernspiele?

Kennenlernspiele im Kindergarten helfen dabei, anfängliche Berührungsängste abzubauen. Versuchen Sie im Rahmen eines ersten Kontakts, möglichst alle Kinder der Kita-Gruppe anzusprechen. Dies gilt insbesondere bei schüchternen Kindern.

Wie gelingt eine gute Beziehung zwischen den Kindern?

Indem Kinder Gemeinsamkeiten mit anderen Kindern feststellen, fällt die Integration meist leichter. Besonders Spiele für kleine Kinder stellen simple Gemeinsamkeiten heraus.

Welche Kennenlernspiele für ältere Kinder gibt es?

Auch in den fortgeschrittenen Kita-Jahren oder in der Schule sind Kennenlernspiele nach wie vor von großer Bedeutung. Hier haben wir einige Spiele für Sie vorbereitet.

Begegnen sich Kinder das erste Mal, erleichtern Kinderspiele das Kennenlernen. Doch nicht nur Kinder, sondern auch Jugendliche und Erwachsene tun sich anfänglich häufig schwer, in ein Gespräch zu kommen. Mit ein paar lustigen Kennenlernspielen lässt sich schnell eine lockere Atmosphäre schaffen.

In unserem Artikel stellen wir Ihnen verschiedene Spiele zum Kennenlernen der Kinder vor. Dabei gehen wir auf die verschiedenen Altersgruppen ein, sodass Sie sich im Handumdrehen ein für Sie passendes Kennenlernspiel aussuchen können.

1. Kennenlernspiele für Kleinkinder – Kennenlernen in der Krippe

Mithilfe eines kleinen Spiels können sich Kinder die Namen besser einprägen.

Eine fremde Umgebung, neue, unbekannte Kinder und die Eltern sind auch nicht mehr in Reichweite – all dies gilt es bei den ersten Besuchen im Kindergarten zu verarbeiten.
Um Kleinkindern die Eingewöhnung etwas zu erleichtern, sind einfache Kennenlernspiele sehr hilfreich.

Stellt sich ein Kind direkt nach dem anderen vor, indem es seinen Namen nennt, sind die vielen Namen schnell wieder vergessen. Um nicht gleich so viele Namen auf einmal zu hören und etwas mehr Bewegung einzubauen, eignet sich das Hutspiel.
Bilden Sie zunächst einen Kreis und nehmen Sie zwei Hüte zur Hand. Als nächstes wählen Sie zwei Kinder aus, die den Hut als erstes aufsetzen müssen. Legen Sie eine CD ein und starten Sie die Musik. Nun wandern die Hüte der Reihe nach durch die Kinder. Dazu setzt jedes Kind den Hut kurz auf, um ihn anschließend an seinen Nebenmann weiterzugeben. Immer dann, wenn Sie die Musik stoppen, muss das Kind, welches den Hut auf dem Kopf trägt, seinen Namen nennen.
Alle anderen Kinder begrüßen nun die beiden Kinder, indem sie den Namen wiederholen. So fällt es mit dem Merken etwas leichter.

Alternativ können Sie dieses Namensspiel auch mit einem Ball spielen, den sie sich in der Gruppe gegenseitig zuwerfen müssen.

Neben Spielen, die im Sitz- oder Stuhlkreis stattfinden, können Sie auch Bewegungsspiele in der Kita integrieren. Besonders gut eignen sich Kennenlernspiele, bei denen die Kinder sich automatisch in verschiedenen Gruppen sammeln müssen.
Legen Sie beispielsweise verschiedene Hula-Hoop-Reifen auf den Boden, in welchen sich eine Gruppe auf Ihr Kommando hin zusammenfinden muss.
Dazu stellen Sie ein paar einfache Aussagen in den Raum, wie beispielsweise:

  • alle Kinder, die zwei Geschwister haben
  • nur Kinder, deren Lieblingsfarbe Grün ist
  • Kinder mit gelbem Pullover
  • alle Mädchen
  • nur Kinder, die blonde Haare haben

Trifft die Beschreibung auf ein oder mehrere Kinder zu, gehen diese zu dem jeweiligen Reifen.

Tipp: Achten Sie bei Kleinkindern besonders darauf, dass jedes Kind der Gruppe das Spiel versteht und aktiv mitmacht.

2. Kennenlernspiele für die etwas größeren Kindergartenkinder

Bei diesem Spiel geht es darum, den passenden Besitzer für den jeweiligen Schuh zu finden.

Viele der genannten Kennenlernspiele für die Krippe, die Kita sowie den Kindergarten eignen sich in etwas abgewandelter Form auch für größere Kinder, die sich bereits etwas besser konzentrieren können.
Die Schwierigkeit der zuletzt genannten Fragen lässt sich mit Leichtigkeit an das Alter anpassen. Folgende Beispiele sollen Ihnen als Anhaltspunkt dienen:

  • Alle Kinder, deren Name mit einem bestimmten Anfangsbuchstaben beginnt, sammeln sich im grünen Kreis.
  • Jedes Kind, welches mindestens einen Sitznachbarn mit blonden Haaren hat, geht zur blauen Matte.
  • Alle Kinder, die einen Sportverein besuchen, laufen zum gelben Ball.

Als weiteres Stuhlkreisspiel im Kindergarten eignet sich das Wollknäuel. Bei diesem einfachen Spiel für drinnen oder draußen werfen sich die Kinder ein Wollknäuel zu. Der Unterschied zum Ballwurf besteht darin, dass die Schnur stets in den Händen gehalten wird. So entsteht nach und nach ein Netz.
Jedes Kind, welches das Wollknäuel zugeworfen bekommt, nennt kurz seinen Namen und wirft das Wollknäuel weiter.

Kennenlernen als Chance für Kinder:

Um Kindern eine Zukunft zu bieten, sollten Eltern, die bislang nur wenig integriert sind, ihren Kindern durch den Besuch der Kita eine Chance verschaffen.
Nähere Informationen finden Sie hier.

Wenn Sie das Geschick der Gruppe testen möchten, versuchen Sie doch einmal, das Wollknäuel wieder zusammenzusetzen, indem die Kinder es in umgekehrter Reihenfolge zurückwerfen und aufrollen.

Einige Kennenlernspiele in der Kita ermutigen die Kinder, nicht nur den Namen des anderen zu lernen, sondern sich auch etwas näher zu kommen.
Wenn Sie auf diesen Aspekt Wert legen, bietet sich das Kinderspiel “Schuhschlamassel” an.

Jedes Kind der Gruppe zieht einen Schuh aus und wirft diesen auf einen großen Haufen in der Mitte. Nun setzen sich alle Kinder wieder und ein Kind darf beginnen.
Es sucht sich einen Schuh aus und geht zu dem Kind, welchem der Schuh passt. Nun stellen sich die beiden Kinder einander vor und das eine Kind zieht dem anderen Kind den Schuh an.
An dieser Stelle darf das Kind sitzenbleiben und das nächste Kind der Runde ist an der Reihe. Durch den engen Körperkontakt lassen sich etwaige Berührungsängste schnell aus der Welt schaffen.

3. Wichtige Fragen und Antworten – FAQs

Achten Sie verstärkt darauf, auch schüchterne Kinder miteinzubeziehen.

Eignen sich Kennenlernspiele in jedem Alter?

Anfänglich kommt es fast immer zu unangenehmen Situationen, wenn viele fremde Menschen aufeinandertreffen. Besonders im Kindergarten sowie in der Schule sollten Sie aktiv dabei helfen, die Gruppe aneinander zu gewöhnen.

Wie erreiche ich, dass sich ein schüchternes Kind in eine Gruppe integriert?

Dies ist pauschal schwer zu beantworten. Ideal ist es jedoch, wenn Sie Spiele spielen, bei denen schüchterne Kinder Gemeinsamkeiten feststellen können, um Freunde zu finden. Reine Vorstellungsrunden sind an dieser Stelle weniger hilfreich. Achten Sie mehr auf Aktivitäten, bei denen sich stets alle Gruppenmitglieder angesprochen fühlen.

Gibt es auch Outdoor-Kennenlernspiele?

Selbstverständlich können Sie all die genannten Kreisspiele für Kinder auch wunderbar im Freien spielen.
Nutzen Sie anstelle des Softballs im Kindergarten doch einmal einen Tannenzapfen oder einen Ast, um diesen weiterzureichen.

4. Bücher mit Kennenlernspielen online kaufen

Willkommens- und Kennenlernspiele (Die Praxisreihe für Kiga und Kita) (Die Praxisreihe für Kindergarten und Kita)

  • 64 Seiten – 01.08.2016 (Veröffentlichungsdatum) – Kaufmann, Ernst (Herausgeber)

9,95 EUR Bei Amazon kaufen
Die 50 besten Kennenlernspiele – Don Bosco-MiniSpielothek

  • 80 Seiten – 01.07.2010 (Veröffentlichungsdatum) – Don Bosco Verlag (Herausgeber)

5,00 EUR Bei Amazon kaufen
Kennenlern-Spiele: 44 Ideen, um miteinander in Kontakt zu kommen (spielend leicht)

  • 69 Seiten – 12.08.2013 (Veröffentlichungsdatum) – Neukirchener Aussaat (Herausgeber)

5,99 EUR Bei Amazon kaufen(26 Bewertungen, Durchschnitt: 4,62 von 5)
Loading…

Und wer bist du?


Jedes Jahr auf´s Neue, werden vor allem im Spätsommer viele Kinder neu in Einrichtungen aufgenommen. Da bieten sich für die Eingewöhnungszeit Kennenlernspiele an, die den Kindern den Start in der fremden Umgebung etwas erleichtern.

Kennenlernspiele

Die nachfolgenden Namensspiele können sehr schnell umgesetzt werden, da sie so gut wie keine Materialien erfordern.

Das Spiegelspiel
Materialien: ein kleiner Spiegel
Ein Kind geht mit einem Spiegel im Inneren eines Stuhlkreises, bleibt vor einem Kind stehen und hält den Spiegel so, dass sich das sitzende Kind darin sehen kann. Das Kind mit dem Spiegel in der Hand sagt: „Ich bin der ……… und wer bist du“? Das angesprochene Kind antwortet: „Ich bin die ……….“, nimmt den Spiegel und führt das Spiel fort. Das andere Kind setzt sich auf den freigewordenen Platz.

Das Hut-Spiel
Materialien: Musik, zwei Hüte
Alle Kinder sitzen im Kreis und es wird Musik abgespielt. Zwei Hüte wandern von Kind zu Kind, jedes Mal wird der Hut kurz aufgesetzt und dann schnell weitergegeben. Wenn die Musik stoppt, müssen die beiden Kinder, die den Hut gerade auf dem Kopf haben, ihren Namen nennen.

Namen klatschen
Materialien: Handtrommel (kann jedoch auch ohne stattfinden, dann klatschen die Kinder einfach)
Der Name jeden Kindes wird in der Gruppe gesprochen und mit Klatschen oder Trommeln begleitet.

„Vorhang auf“
Materialien: blickdichter Vorhang oder Bettuch
Zwei Kinder halten einen Vorhang hoch, durch den man nicht durchblicken kann. Rechts und links vom Vorhang nimmt jeweils ein Kind platz. Auf ein Kommando (z.B. Vorhang auf) lassen die beiden Kinder den Vorhang fallen. Nun müssen die beiden sitzenden Kinder schnell den Namen des anderen Kindes nennen.
Dieses Spiel ist spannend und macht Kindern sehr viel Spaß, nicht nur zum Kennenlernen neuer Namen.

„Namensball“
Materialien: ein weicher Ball
Die Kinder sitzen im Stuhlkreis, ein Kind steht mit einem Ball in der Mitte des Kreises. Mit einer plötzlichen Bewegung wirft das Kind den Ball zu einem Kind. Dieses muss schnell seinen eigenen Namen nennen und darf dann mit dem Ball in die Mitte des Kreises gehen.
Variante: Wenn sich die Kinder schon besser kennen, kann man das Spiel so spielen, dass das Kind, welches den Ball fängt, nicht den eigenen, sondern die beiden Namen der Nachbarkinder nennen muss.

„Ich heiße … und wie heißt du?“
Alle Kinder bilden einen Kreis, ein Kind steht in der Mitte. Dieses Kind geht auf ein Kind aus dem Kreis zu und sagt: „Ich heiße Levin und wie heißt du?“ Das angesprochene Kind nennt seinen Vornamen und wechselt mit dem Kind aus der Kreismitte den Platz. Das Kind welches seinen Namen genannt hat führt das Spiel weiter.
Dieses Spiel eignet sich für Gruppen mit jungen Kindern.

Natürlich eigent sich auch immer das klassische Spiel „Mein rechter, rechter Platz ist frei“!

Tob Dich fit und schlau: 23 Bewegungsspiele für Kinder in Kindergarten und Grundschule

Bewegungsspiele für die Grundschule

Selbstverständlich eignen sich alle hier genannten Kindergarten-Spiele auch prima für Kinder im Grundschulalter – und umgekehrt.

In der Grundschule ist das Lernen mit allen Sinnen die beste Methode, Kinder in ihrer Entwicklung zu fördern. Bewegungsspiele lösen Spannungen und verbessern das soziale Miteinander auch in heterogenen Gruppen. Im Schulalltag gibt es viele Gelegenheiten, Bewegung ins Spiel zu bringen.

  • Als Ausgleich zum Sitzen ist Bewegung an der frischen Luft ideal. Spiele für die große Pause, bei denen mehrere Kinder aktiv sind, eignen sich dazu bestens. Beispielsweise die Spiele 6 und 15.
  • Nicht immer spielt das Wetter mit. Wenn die große Pause drinnen stattfinden muss, sind Spiele für die Regenpause gefragt, die auf weniger Raum viel Bewegungsspaß bieten. So wie Spiel 20.
  • Spiele für Bewegungspausen im Unterricht bringen neuen Schwung. Wenn die Konzentration Ihrer Schüler nachlässt, Unruhe sich breit macht und die Geräuschkulisse ansteigt, dann ist es Zeit für etwas Bewegung. Am besten direkt im Klassenraum. Bereits 3 bis 5 Minuten reichen, um Ihre Schüler lernbereiter und aufnahmefähiger zu machen. Wie mit den Spielen 10 und 14.
  • Spiele für den Sportunterricht lassen sich super in den normalen Sportunterricht integrieren. Zum Aufwärmen schaffen sie eine lockere Atmosphäre. Beispielsweise die Spiele 8 und 19.
  • Spiele zum Kennenlernen helfen in der Anfangsphase, sich alle Namen zu merken. Auch zum Vertiefen von Kontakten sind diese Spiele willkommen, etwa um die Klassengemeinschaft zu stärken. Kennenlernspiele gibt es zu Hauf, doch insbesondere mit Bewegung lockern sie die Atmosphäre und lösen die Anspannung. Wie die Spiele 12 und 18.
  • Die besten Spiele für Schulfeste sind witzige Bewegungsspiele, bei denen viele Kinder und auch Erwachsene mitmachen können. Besonders, wenn um die Wette gespielt wird und dem Sieger ein toller Preis winkt. Höhepunkt eines gelungenen Schulfestes sind Aufführungen mit Tanz und Artistik. Besondere Spiele für einen besonderen Tag. Wie beispielsweise Spiel 23.

13. Slalom-Ball
Gespielt wird in zwei gleich großen Gruppen. Die Kinder stellen sich hintereinander auf und los gehts. Der Erste jeder Gruppe muss einen Ball so schnell wie möglich im Slalom durch einen Hindernisparcours dribbeln. Dafür eignen sich Markierungskegel, mindestens 5 bis 7. Ist der erste Spieler zurück, startet der nächste. Gewonnen hat die Gruppe, die als erste komplett den Slalomparcours absolviert hat. Variieren Sie das Spiel, indem Sie ansagen, wie der Ball zu führen ist, etwa beim Laufen prellen, mit den Händen rollen etc.

14. Fitnessstudio im Klassenraum
Springseile und elastische Bänder sind super Sportgeräte für Fitnessübungen zum Ziehen und Dehnen. Hier kommt es weniger auf Kraft als auf die Wiederholung der Bewegung an. Sicher finden Ihre Schüler viele Dinge, die sie zu Fitnessgeräten inspirieren. Da werden Mäppchen zu Hanteln und Schaumstoffwürfel wie Gewichte „gestemmt“ – der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

15. Manege frei!
Kinder lieben es, Zirkus zu spielen. Damit Ihre Kinder aktiv werden, müssen Sie gar nicht viel tun. Stellen Sie ihnen nur die Materialien zur Verfügung. Packen Sie eine Tasche oder Box mit typischen Zirkusutensilien wie bunte Chiffontücher, Bälle, Ringe und Diabolos. Im Nu werden Ihre Kinder zu kleinen Artisten. Bei Bedarf leisten Sie Hilfestellung.

16. Ufo-Alarm
Die Kinder bilden Gruppen von 5 bis 7 „Außerirdischen“, die sich im Abstand von 3 bis 4 Metern im Kreis aufstellen. Geschickt manövrieren sie ihr Ufo, eine Soft-Wurfscheibe, immer abwechselnd im Kreis oder im Zickzack. Schwierigere Variante: Ein Kind geht in die Mitte und versucht, das Flugobjekt abzufangen. Gelingt das, geht der Fänger in den Kreis zurück und der Werfer wandert in die Mitte.

17. Himmel und Hölle
Auf asphaltieren Pausenhöfen bietet sich der Einsatz von Straßenmalkreide an. Zuerst zeichnen die Kinder das Himmel-und-Hölle-Spielfeld mit den Zahlen von 1 bis 10 auf. Dazu tun sich am besten jeweils 3 oder 4 Kinder zusammen. Ist das Aufmalen vollbracht und hat jedes Kind einen Stein als Wurfmittel, beginnt das Spiel. Zunächst wird der Stein in das Feld mit der 1 geworfen. Trifft der Werfer das Feld, darf er direkt loshüpfen. Das Feld, in dem der Stein liegt, muss grundsätzlich übersprungen werden. So wird von Feld zu Feld gehüpft, bis nach oben zur 10 und zurück, ohne die Linien zu berühren. Auf dem Rückweg wird der Stein wieder eingesammelt. Nun ist der nächste Spieler an der Reihe. In der folgenden Runde wird der Stein in das Feld mit der 2 geworfen, danach die 3, und so weiter. Wer beim Hüpfen Fehler macht, muss diese Zahl in der nächsten Runde wiederholen. Gewinner ist, wer als erster Spieler alle 10 Felder durchhüpft hat.

18. Verrate mir deinen Namen
Die Kinder stellen sich mit etwas Abstand im Kreis auf. Der Spielleiter stellt sich vor, wirft einen Softball zu einem Kind und sagt: „Verrate mir deinen Namen.“ Der Fänger verrät seinen Namen und wirft den Ball zu einem anderen Kind, das nun seinen Namen nennt. Damit jedes Kind angespielt wird, geben Sie Anweisungen wie: Wirf den Ball zu einem Kind mit braunen Haaren / mit einem gestreiften Pulli etc. Sind die Namen einigermaßen bekannt, ändert man die Regeln, nun soll der Fänger den Namen des Werfers nennen.

19. Raupenpost
Die Kinder stehen hintereinander in einer Reihe. Das Kind vorne erhält einen Ball, den es mit nach oben gestreckten Armen nach hinten weitergibt, ohne sich umzudrehen. Der Ball wandert weiter von Kind zu Kind, dabei darf er den Boden nicht berühren! Das Tempo wird schneller, wenn nacheinander mehrere Bälle oder andere Spielsachen ins Spiel kommen. Zur Abwechslung können Ball & Co. auch zwischen den Beinen der Kinder durchgereicht werden.

20. Rockband mit Luftgitarren
Hier ist Einfallsreichtum gefragt. Die Kinder verwenden für ihren Auftritt verschiedene Spielgeräte ihrer Wahl. Die Rockband mit allerlei Fantasie-Instrumenten lädt zu wilden Tanzbewegungen ein. Natürlich können die Kinder auch auf diese Hilfsmittel verzichten und freihändig spielen.

21. Zwilling-Fußball
Die Kinder bilden zwei Mannschaften. Die Spieler jeder Mannschaft finden sich nun zu Paaren zusammen und erhalten einen Klettgurt (Dreibein-Gurt, alternativ auch Tücher), damit werden die rechte Wade des einen und die linke Wade des anderen Kindes fest verbunden. Ein völlig neues Laufgefühl! Im Spiel gelten die üblichen Fußballregeln.

22. Let’s twist again
Gummitwist ist ein Dauerbrenner, heute auch bei Jungen. Gespielt wird mit 3 bis 5 Kindern und einem langen Gummiband. Zwei Kinder stehen sich breitbeinig in etwa 3 m Abstand gegenüber, das Band um ihre Fußknöchel gespannt. Ein drittes Kind beginnt, in der vereinbarten Abfolge zu hüpfen. Gelingt das fehlerfrei, wird der Schwierigkeitsgrad erhöht, indem das Hüpfgummi höher wandert, zu den Waden, den Kniekehlen und um die Hüften. Bei einem Hüpf-Fehler ist das nächste Kind an der Reihe. Es gibt unendlich viele Sprungvarianten.

23. Olympischer 7-Kampf
Dieses Spiel bedarf einiger Vorbereitungen. Gespielt wird in der Turnhalle oder auf dem Schulgelände. Die Kinder durchlaufen 7 Stationen, jede in einer anderen Fortbewegungstechnik: Balancieren, etwa über eine umgedrehte Turnbank, Hüpfen mit einem Hüpfsack, Kriechen durch einen Kriechtunnel, schnell Laufen bis zu einer Markierung und zurück, Rollen, auf einem Rollbrett sitzend oder liegend, Springen mit einem Springseil und Werfen mit einem kleinen Ball auf eine Dosenpyramide. Zum Schluss gibt es natürlich eine feierliche Siegerehrung.

Im Zeitalter von Smartphones und Internet bewegen sich bereits die Kleinsten deutlich zu wenig. Doch gerade im Kindesalter ist es für die Gesundheit und die Lebensqualität äußerst wichtig, dass eine regelmäßige und gleichzeitig ausreichende Bewegung stattfindet, denn diese stellt das zentrale Element der ganzheitlichen Entwicklung von Kindern dar.

Um den natürlichen Bewegungsdrang von Kindern zu stillen, bieten sich sogenannte Bewegungsspiele im Kindergarten oder in der Kita an, welche sowohl drinnen als auch draußen stattfinden können. In diesem Artikel stellen wir euch unter anderem lustige sowie effektive Bewegungsspiele für den Kindergarten vor und klären euch zudem über die positiven Effekte auf.

Bewegungsmangel betrifft schon die Kleinsten

Vor allem in den letzten Jahren haben Rückenprobleme, Übergewicht sowie Herz- und Kreislauferkrankungen drastisch zugenommen, was unter anderem mit einem Bewegungsmangel begründet werden kann. Da viele Berufstätige ihre Arbeitszeit zudem vorwiegend sitzend absolvieren, ist es umso wichtiger, sich in der Freizeit ausreichend zu bewegen. Hinzu kommt, dass Bewegung in der menschlichen Natur liegt und somit lebensnotwendig ist.

Zwar haben Kinder einen angeborenen und stark ausgeprägten Bewegungsdrang, doch mittlerweile wird Bewegung bereits im Kindesalter immer mehr zur Mangelware. Doch wie kann das sein, wo Kinder es doch lieben zu hüpfen, fangen zu spielen und zu klettern?

Wie gefällt dir der Artikel bisher?Loading…

Der Bewegungsmangel hat viele Gründe und liegt unter anderem daran, dass sich viele Eltern immer weniger bewegen und die Kinder somit nicht zu sportlichen Aktivitäten animiert werden. Aus Bequemlichkeitsgründen werden oft schon geringe Strecken mit dem Auto und nicht mehr zu Fuß zurückgelegt. Die Kinder heutzutage werden mehr oder weniger in eine bewegungsfaule Gesellschaft hineingeboren.

Zum anderen kann der Bewegungsmangel im Kindesalter damit begründet werden, dass bewegungsorientierte Freizeitaktivitäten immer häufiger von technisierten Angeboten verdrängt werden. Dies geht unter anderem mit der steigenden Smartphone-Nutzung, die durch kinderfreundliche Spiele nicht selten schon im Alter von 3 Jahren beginnt, sowie dem oft stundenlangen Sitzen vor dem Computer oder dem Fernsehgerät einher.

Warum Bewegung für Kinder so wichtig ist

Eine ausreichende und regelmäßige Bewegung ist nicht nur wichtig für Körper, Geist und Seele, sondern für die allgemeine sowie ganzheitliche Entwicklung des Kindes. Dabei belegen Studien, dass sich Kinder täglich mindestens ein bis zwei Stunden bewegen sollten, um sich altersgerecht zu entwickeln und ihre überschüssige Energie loszuwerden.

Zudem wird durch Bewegung gewährleistet, dass sich die wichtigen organischen Funktionen weiter ausbauen können und die Knochensubstanz in den ersten Lebensjahren dichter sowie grundsätzlich stabiler wird. Kurz gesagt: Kinder brauchen viel Bewegung und das um einiges mehr als wir Erwachsenen.

Diese Tatsache wird sogar schon ersichtlich, bevor die Kinder das Licht der Welt erblicken. Denn bereits im Mutterleib verspüren die Ungeborenen einen Bewegungsdrang, der sich durch Purzelbäume schlagen, Turnübungen oder durch Schwimmbewegungen im Fruchtwasser bemerkbar macht.

Und auch Säuglinge strampeln bereits gerne und häufig, was zum einen die erste nonverbale Kommunikation darstellt und zudem ein Ausdruck des Befindens ist. Zum anderen stärkt das Strampeln nicht nur die Muskeln und Bänder, sondern regt vor allem die Gehirnleistungen nachhaltig an.

Hier muss man wissen, dass das kindliche Gehirn in den ersten Lebensjahren noch nicht vollständig aufgebaut und entwickelt ist. Durch die kindlichen Bewegungen bauen sich die Nervenverbindungen im Gehirn immer weiter auf und können sich gleichzeitig miteinander vernetzen.

Unbedingt beachten: Je mehr Bewegungen vom Gehirn wahrgenommen und umgesetzt werden, umso besser kann sich dieses also weiterentwickeln. Somit hat Bewegung nicht nur eine kurzfristige, sondern insbesondere langfristige Wirkung auf die körperliche sowie geistige Entwicklung des Kindes.

Zudem wird durch Bewegung das gesamte Immunsystem des Kindes gestärkt, der Kreislauf angeregt und die Ausdauer gefördert. Kinder, die sich regelmäßig bewegen, sind deutlich seltener krank und haben dementsprechend mehr Energie.

Des Weiteren wird die kindliche Körperhaltung verbessert und die Knochen, Muskeln sowie Bänder werden gestärkt. Nur durch eine ausreichende Bewegung kann sich die Wirbelsäule richtig entwickeln und der gesamte Bewegungsapparat stabil werden.

Gleichzeitig wird Diabetes und anderen ernährungsbedingten Krankheiten, Übergewicht sowie Haltungsschäden bereits im jungen Alter vorgebeugt. Auch auf das Herz-Kreislaufsystem wirkt sich Bewegung durchaus positiv aus und stärkt dieses nachhaltig.

Was sind Bewegungsspiele?

Könnt ihr euch noch an die Freizeitbeschäftigung in eurer Kindheit erinnern? Dann kennt ihr bestimmt noch die Reise nach Jerusalem, wart vielleicht beim legendären Gummi-Twist unschlagbar, habt bei Geburtstagen das ein oder andere Schubkarren-Rennen absolviert oder einfach gerne Fangen gespielt.

All diese lustigen Spiele gehören zu den sogenannten Bewegungsspielen und werden, genauso wie Seilhüpfen, Himmel und Hölle, die beliebte Schnitzeljagd, Völker- und Brennball sowie Fußball, seit Generationen gespielt. Doch was genau sind Bewegungsspiele überhaupt?

Bewegungsspiele werden in erster Linie angewandt, um Kinder spielerisch zur Bewegung zu animieren. Sport- und Spielwissenschaftler verstehen darunter Spielformen, bei welchen die körperliche Betätigung im Mittelpunkt steht und die Fein- sowie Grobmotorik der Kinder gefördert und gleichzeitig verbessert wird.

Des Weiteren sollen Bewegungsspiele nicht nur einzelne Körperregionen, sondern den gesamten Bewegungsapparat sowie die organischen Funktionen stärken und den Gleichgewichtssinn trainieren. Durch den spielerischen Bewegungsablauf können Kinder außerdem ihre Kognition verbessern und taktisches Denken erlernen.

Im vorschulischen Bereich dienen Bewegungsspiele vor allem dem Zweck, die sogenannten Grundaktivitäten, wie das Gehen, Rennen, Springen, Spielen, Klettern, Werfen, Rollen oder das Schieben, in Form von Spielen zu üben. Zudem können Bewegungsspiele zu therapeutischen Zwecken eingesetzt werden.

In den Alltag integriert, können Bewegungsspiele die gesamten Lernprozesse besser miteinander verknüpfen und das auf eine spielerische Art und Weise. Dabei können die Spiele gleichermaßen drinnen im Bewegungs- oder Turnraum des Kindergartens sowie draußen an der frischen Luft stattfinden.

Unterteilen lassen sich Bewegungsspiele grob in:

  • Ballspiele
  • Wurfspiele
  • Hüpfspiele
  • Fingerspiele
  • Laufspiele
  • Tanzspiele
  • Sportspiele
  • Kreisspiele
  • Klatsch- und Reimspiele
  • Basteln und Malen

Für welches Alter sind Bewegungsspiele geeignet?

Bewegungsspiele sind im Prinzip für alle Altersklassen geeignet. Welche dabei für Kinder besonders empfehlenswert sind, kommt neben dem Alter natürlich auch auf die Beweglichkeit an. So können sogar schon Kleinstkinder, die das Laufen noch nicht gelernt haben, hinter einem Ball herkrabbeln und diesen versuchen zu fangen. Mit der Hilfe von Mama oder Papa können zudem leichte gymnastische Übungen trainiert werden.

Im Kindergarten sind unter anderem die bekannten und altbewährten Tanzspiele „Die Reise nach Jerusalem“ und „Der Stopptanz“ sowie die Kreisspiele „Mein rechter Platz ist leer“ und „Bello, Bello, dein Knochen ist weg“ beliebt und werden nach wie vor gerne von den Kindern gespielt.

Auch Fingerspiele werden im Kindergarten und in der Kita sehr gerne angewandt, da diese nicht nur die Feinmotorik, sondern auch die kognitive Wahrnehmung trainieren, indem die Kinder die Sprache in Bewegung umsetzen müssen. Zudem verbessern Kinder durch Finger- und Reimspiele ihre Sprache und erweitern somit ihren Wortschatz.

Vorteile von Bewegungsspielen im Kindergarten

Je älter Kinder werden, umso mehr Spaß sowie Freude macht ihnen Bewegung. Sie rennen, hüpfen, toben, springen und klettern umher und entdecken so ihre Umgebung und Umwelt. All die aufgezählten Aktivitäten gehören im weitesten Sinne zu den Bewegungsspielen, die unter anderem folgende Vorteile für die Kinder mit sich bringen:

Fein- und Grobmotorik werden verbessert: Unter anderem durch das Hüpfen, Laufen, Verstecken oder Balancieren lernen Kinder ihren Körper sowie dessen Fähigkeiten besser kennen und verstehen. Zudem wird der Gleichgewichtssinn trainiert, der unter anderem Stürze vermeiden kann und der eng mit der menschlichen Orientierung verbunden ist.

Der angeborene Bewegungsdrang der Kinder wird gestillt: Kinder und Bewegung sind untrennbar miteinander verbunden. Durch Bewegungsspiele im Kindergarten wird dem natürlichen Bewegungsdrang nachgegeben und Kinder dürfen sich spielerisch austoben.

Kinder lernen das Miteinander: Einige Bewegungsspiele erfordern, dass die Kinder miteinander spielen, sich untereinander absprechen, austauschen, sich durchsetzen oder auch mal nachgeben müssen. So lernen die Kinder sich zu respektieren, sich gegenseitig zu unterstützen sowie Konflikte zu lösen.

Soziale Kompetenzen werden gelernt: Einige Bewegungsspiele erfordern, dass Kinder mit Niederlagen zurechtkommen oder Siege verarbeiten müssen. Außerdem lernen Kinder, sich in bestimmten Situationen miteinander zu messen oder sich zu vergleichen. Auch Freundschaften können sich durch Bewegungsspiele bilden oder weiter vertiefen.

Die geistige Entwicklung wird gefördert: Durch Bewegung verbinden sich die Nervenbahnen und das Gehirn wird täglich aufs Neue gefördert und gleichzeitig trainiert.

Kinder lernen, sich selbst zu beschäftigen: Unter anderem durch das Basteln oder Malen lernen Kinder, sich selbst zu beschäftigen und können gleichzeitig ihre Kreativität ausleben.

Die Umwelt wird besser wahrgenommen: Die räumliche sowie dingliche Umwelt wird durch Bewegungsspiele kennengelernt und besser erfasst. Gleichzeitig setzen sich Kinder so intensiver mit diversen Gegenständen und Objekten auseinander und versuchen diese zu verstehen sowie einzusetzen.

Weitere Vorteile auf einen Blick:

  • Kognitive Fähigkeiten sowie die Koordination werden verbessert

  • Kindliche Psyche kann sich besser entwickeln
  • Sinne werden geschärft
  • Beweglichkeit bleibt erhalten
  • Reaktion- und Orientierungsfähigkeiten werden verbessert
  • Spannungen und Aggressionen werden abgebaut
  • Gefühle und Empfindungen können besser ausgedrückt sowie verarbeitet werden
  • Bewegung im Kindesalter stellt eine wichtige Basis für die Gesundheit im Erwachsenenalter dar

Zusammenfassend kann gesagt werden, dass Bewegung Kindern nicht nur großen Spaß macht, sondern ein unverzichtbarer Bestandteil in der ganzheitlichen Entwicklung des Kindes ist. Unter anderem aus diesem Grund muss die Bewegung dementsprechend früh gefördert und in den Tagesablauf im Kindergarten oder in der Kita integriert werden.

7 Beispiele für Bewegungsspiele im Kindergarten

Nachfolgend haben wir euch beliebte Bewegungsspiele zusammengefasst, die euch inspirieren und die Kinder zum Mitmachen motivieren sollen. Dabei eignen sich die vorgestellten Bewegungsspiele hervorragend für den Kindergarten und sind auch für den Alltag zu Hause oder für Kindergeburtstage einfach umzusetzen.

Versteckspiel „Eckstein“ (für Kinder ab vier Jahren)

Das Spiel „Eckstein“ ist im Kindergarten sehr beliebt, kann sowohl drinnen als auch draußen gespielt werden und hat keine Materialen nötig. Durch das Versteckspiel wird unter anderem das Gedächtnis, die Sprache sowie das Erinnerungsvermögen trainiert. Und so geht´s:

Ein Kind ist der Sucher, der sich zu Beginn des Spiels die Augen zuhält und ruft: „Eckstein, Eckstein, alles muss versteckt sein. Hinter mir da gilt es nicht und auch an beiden Seiten nicht. 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10, ich komme“. Natürlich kann auch bis 20 oder 30 gezählt werden.

Während der Sucher mit geschlossenen Augen den Text aufsagt, verstecken sich alle anderen Kinder. Sobald der Vers beendet ist, beginnt der Sucher damit, die Versteckten zu finden. Wird ein Kind gefunden, ruft der Sucher dessen Namen und beschreibt mit wenigen Worten das Versteck.

Blick zurück in den Spiegel (für Kinder ab vier Jahren)

Bei diesem lustigen Outdoor-Spiel wird neben den Lachmuskeln unter anderem die Koordination und die Geschicklichkeit trainiert. Für das Spiel benötigt ihr ein oder mehrere Handspiegel sowie Straßenmalkreide. Gespielt werden kann „Blick zurück in den Spiegel“ von 6-16 Kindern. Und so geht´s:

Mit Kreide wird ein geschlängelter Weg auf die Pflastersteine gemalt. Diesen Weg muss ein Kind nach dem anderen rückwärts und nur mit einem Spiegel in der Hand zurücklegen. Dabei darf sich das Kind nicht umdrehen und die Strecke nur durch den Blick in den Spiegel beschreiten.

Eierlauf mit Löffel (für Kinder ab vier Jahren)
Bestimmt kennt ihr das beliebte Bewegungsspiel von früher, denn der Eierlauf wird bereits seit Generationen auf Kindergeburtstagen gespielt. Trainiert wird dabei hauptsächlich die Geschicklichkeit der Kinder.

Für das Spiel benötigt ihr mehrere Mitspieler, pro Kind einen Esslöffel oder Kochlöffel sowie (rohe oder abgekochte) Eier oder Kartoffeln. Zudem sollte ausreichend Platz vorhanden sein, weshalb das Wettrennen am besten draußen stattfinden sollte. Und so geht´s:

Beim Eierlauf müssen alle mitwirkenden Kinder, Eier auf einem Löffel balancieren und damit über die markierte Ziellinie laufen. Gewonnen hat das Kind, welches als Erstes mit seinem Ei auf dem Löffel die Ziellinie erreicht. Fällt das Ei oder die Kartoffel auf dem Weg herunter, wird der zu balancierende Gegenstand aufgehoben und zurück auf den Löffel platziert.

Je nach Lust und Laune sowie Alter der Kinder kann das Wettrennen durch Hindernisse, die beispielsweise überquert oder umrundet werden müssen, erschwert werden. Bei mehreren Mitspielern kann aus dem Wettlauf zudem ein Staffellauf mit Ei-Übergabe gemacht werden. Zurecht ein beliebter Klassiker unter den Bewegungsspielen.

König der Affen (für Kinder ab vier Jahren)

Für das Bewegungsspiel „König der Affen“ benötigt ihr lediglich Sicherheitsnadeln und Wolle. Jedes Kind erhält einen zwischen 1,50 Meter und 2 Meter langen Affenschwanz, der mithilfe einer Sicherheitsnadel hinten an der Hose befestigt wird.

Während die Kinder herumtoben, müssen sie gegenseitig versuchen, auf ihren Schwanz zu steigen, damit der Wollfaden abreißt. Gewonnen hat das Kind, welches am Ende den längsten Affenschwanz vorweisen kann und somit der König der Affen ist. Das perfekte Spiel für eine aufgedrehte Affen-, äh wir meinen natürlich Rasselbande!

Fußmalerei (für Kinder ab vier Jahren)
Das Malen mit dem Fuß verlangt Geschicklichkeit sowie Kreativität und verbessert die Motorik der Kinder. Außerdem bietet es sich bei Regenwetter an, wenn ihr eine spaßige Aktivität für drinnen sucht.

Für die Fußmalerei benötigt ihr Papier (zum Beispiel in der Größe Din A3 oder A4), Tesafilm, Filz- oder Buntstifte in verschiedenen Breiten sowie ausreichend Platz, weshalb sich der Turn- und Gymnastikraum im Kindergarten anbietet. Und so geht´s:

Sobald das Papier am Boden mit Tesafilm festgeklebt ist, kann der kreative Mal-Spaß beginnen. Die Kinder sind dabei barfuß und dürfen die Stifte nur mit ihren Füßen verwenden. Der Kreativität sind dabei keine Grenzen gesetzt. Die Kinder können im Sitzen oder Stehen malen und sich nach Herzenslust auf dem Papier austoben.

Der Stopptanz (für Kinder ab vier Jahren)

Der legendäre „Stopptanz“ gehört zu den sogenannten Kreisspielen und ist genauso wie „Die Reise nach Jerusalem“ ein wahrer Klassiker unter den Bewegungsspielen. Und nicht nur Kinder sind seit jeher von dem Stopptanz begeistert, auch die Erzieher/innen halten das Bewegungsspiel für sehr sinnvoll, da in erster Linie die Reaktionsfähigkeit sowie die Körperbeherrschung der Kinder trainiert wird. Alles, was ihr für die Durchführung braucht, sind Platz und Musik. Und so geht´s:

Während die Musik spielt, tanzen und bewegen sich die Kinder nach Lust und Laune. Sobald die Musik von einem Erwachsenen gestoppt wird, bleiben die Kinder in exakt der Position stehen und dürfen sich nicht bewegen.

Erst, wenn die Musik wieder zu spielen beginnt, dürfen sich die Kinder rühren. Die Kinder, die sich während der Musikpause bewegen, wackeln oder gar umfallen, scheiden aus. Das Kind, welches übrig bleibt, hat gewonnen und ist der Sieger des Stopptanzes.

Bello, Bello, dein Knochen ist weg (für Kinder ab vier Jahren)

Bei diesem bekannten Kreisspiel benötigt ihr lediglich etwas Platz sowie einen Spielzeug-Knochen oder eine Knochen-Alternative, wie zum Beispiel ein kleines Glöckchen oder einen Schlüsselbund. Wichtig ist, dass der „Knochen“ ein leises Geräusch macht, sollten es die Kinder zu unvorsichtig bewegen. Und so geht´s:

Die Kinder bilden einen Kreis und setzen sich hin. Ein Kind, welches vorher ausgewählt wird, legt sich in die Mitte und spielt den Hund Bello. Bello legt sich mit geschlossenen Augen schlafen und vor ihm liegt sein Knochen.

Der/die Erzieher/in oder der Spielleiter deutet auf eines der Kinder im Kreis, welches sich ganz leise zu Bello schleicht, den Knochen klaut und zu seinem Platz zurückkehrt. Dabei muss das Kind versuchen, ganz leise zu sein und kein Geräusch zu machen. Bello versucht in dieser Zeit zu hören, aus welcher Richtung der Knochen-Dieb gekommen ist.

Der Knochen wird hinter dem Rücken des Diebes versteckt und die Kinder nehmen ihre Hände auf den Rücken. Dann rufen alle Kinder im Chor: „Bello, Bello, dein Knochen ist weg!“. Bello macht seine Augen auf und geht zu einem Kind und „bellt“ es an. Dieses muss daraufhin seine Hände zeigen.

Findet Bello den Knochen, ist das Spiel beendet und das Kind, welches den Knochen hatte, wird der neue Bello. Findet Bello den Knochen nach drei Versuchen nicht, wird automatisch ein neuer Bello aus den übrigen Mitspielern bestimmt.

Bewegungsspiele im Kindergarten

Kinder sind viel und fast immer in Bewegung. Vor allem die jüngeren Kinder wuseln an einem Stück durch die Gegend, laufen von hier nach dort und haben ständig irgendetwas in den Händen. Bewegung ist für Kinder sehr wichtig. Daher machen Bewegungsspiele im Kindergarten nicht nur viel Spaß, sondern sind auch die ideale Möglichkeit für Dein Kind, sich mal so richtig auszutoben. Obendrein fördern die zahlreichen Bewegungsspiele für Kinder die Grob- und Feinmotorik.

Wieso Bewegungsspiele für Kinder?

Spielen ist wichtig für die Entwicklung Deines Kindes. Besonders Bewegungsspiele lassen Dein Kind seine Umwelt erfahren und helfen ihm dabei, Dinge zu begreifen und zu verstehen. Dadurch erwirbt Dein Kind sein Basiswissen von der Welt und seiner Umgebung. Besonders beliebt sind Bewegungsspiele im Kindergarten, da die Kinder hier in einer größeren Gruppe zusammen spielen können. Die Bewegung in der Gruppe, aber auch alleine, fördert die Grob- und Feinmotorik Deines Kindes. Dabei können es ganz einfache, kleine Hand- und Fingerspiele sein oder auch größere Herausforderungen wie über einen Balken zu balancieren. Grundsätzlich sind Bewegungsspiele im Kindergarten, aber auch zu Hause, sehr wichtig für die ganzheitliche Entwicklung sowie die Lernprozesse Deines Kindes. Früher wurde wesentlich mehr draußen im Garten, im Wald oder auf einem nahe gelegenen Feld gespielt. Heutzutage ist die Verlockung, einfach drinnen zu bleiben, durch Medien wie Fernseher, Computer und verschiedene Spielkonsolen leider sehr groß. Daher sind Bewegungsspiele für Kinder umso wichtiger. Bewegungsspiele im Kindergarten müssen nicht zwangsläufig draußen stattfinden. Dein Kind kann auch im Herbst und Winter verschiedene Bewegungsspiele im Kindergarten spielen. Drinnen bieten sich vor allem Kreis- und Sitzspiele an, wie zum Beispiel „Pferderennen“ oder „Im Keller ist es duster“.

Bewegungsspiele im Kindergarten fördern Dein Kind.

Hand- und Fingerspiele als Bewegungsspiele im Kindergarten

Zu den Bewegungsspielen im Kindergarten, die Dein Kind spielen kann, gehören kleine Hand- und Fingerspiele wie „Fünf Freunde“ oder „Da ist der Daumen“. Hand- und Fingerspiele sind schon für ganz kleine Kinder geeignet. Diese Bewegungsspiele für Kinder machen den Kleinen nicht nur Spaß, sondern fördern auch ihre Feinmotorik, ihre Sprachentwicklung und nicht zuletzt ihre Phantasie. Die Reime und Gesänge, die die Fingerspiele zumeist begleiten, zeichnen sich oft durch einen eingängigen Rhythmus und einfache, sich wiederholende Bewegungsabläufe aus. Dadurch bekommt Dein Kind Lust zum Mitsprechen oder -singen und Nachmachen. Besonders praktisch an den Hand- und Fingerspielen ist es, dass sie zumeist ohne Utensilien auskommen und daher an ganz vielen verschiedenen Orten gespielt werden können. Fingerspiele sind somit nicht nur schöne Bewegungsspiele im Kindergarten, sondern eignen sich auch hervorragend, um Dein Kind zum Beispiel bei einem Arztbesuch oder auf einer langweiligen Autofahrt abzulenken. Mittlerweile gibt es zahlreiche Hand- und Fingerspiele. Manche davon, wie zum Beispiel „Himpelchen und Pimpelchen“ und „Zehn kleine Zappelmänner“, sind schon echte Klassiker.

Mannschaftsspiele als Bewegungsspiele im Kindergarten

Aber auch Mannschaftsspiele wie Fußball und Völkerball sind beliebte Bewegungsspiele im Kindergarten, die Dein Kind mit anderen Kindern zusammen spielen kann. Grundsätzlich schulen Ballspiele die Fähigkeiten Deines Kindes sehr gut. Wenn es mit einem Ball hantiert, trainiert Dein Kind vor allem seine Reflexe und die Augen-Hand-Koordination. Es gibt aber auch zahlreiche Bewegungsspiele für Kinder, die ohne einen Ball auskommen. Dazu zählen beispielsweise „Fischer, Fischer, welche Fahne weht heute?“, „Fischer, Fischer, wie tief ist das Wasser“ oder „Amöbenwettlauf“. „Schubkarrenrennen“ ist ein weiteres Bewegungsspiel, das ganz ohne Utensilien auskommt und die Beweglichkeit und Motorik Deines Kindes schult. Aber auch Bewegungsspiele im Kindergarten, für die die Kinder Zubehör benötigen, bringen viel Spaß. So sind „Sackhüpfen“ und Spiele mit Seilen oder Reifen sehr beliebt unter den Kindern. Gerade diese Spiele lassen sich hervorragend im Kindergarten spielen, da die Einrichtungen meist über ein großes Repertoire an Spielutensilien verfügen.

Bewegungsspiele im Kindergarten mit Wasser

Außerdem gibt es viele Bewegungsspiele im Kindergarten, bei denen die Kinder mit Wasser hantieren oder sogar im Wasser spielen können. Für Kinder ist es ein Riesenspaß, kleine Papierschiffe zu basteln und dann ein Wettrennen zu veranstalten, in dem die Boote angepustet werden müssen. Etwas ältere Kinder können auch versuchen, einen Gegenstand nur mit den Füßen aus dem Wasser zu fischen. Dieses Spiel lässt sich ebenfalls als Wettbewerb gestalten. Ein weiteres Spiel mit Wasser ist das sogenannte „Eimerspiel“. Hierbei werden die Kinder in zwei Mannschaften aufgeteilt. Die Kleinen müssen ein mit Wasser gefülltes Eimerchen auf einer festgelegten Strecke zum Ziel transportieren. Die Mannschaft, die am Ende am schnellsten das Ziel erreicht und trotzdem noch Wasser im Eimerchen hat, hat gewonnen. Diese Bewegungsspiele für Kinder eignen sich besonders gut bei hohen Temperaturen und bringen Deinem Kind ganz sicher eine willkommene Erfrischung.

Bewegungsspiele im Kindergarten sollen vor allem Spaß bringen. Ganz nebenbei schult Dein Kind durch diese Spiele auch noch seine Fein- und Grobmotorik und entwickelt sich weiter. Die Bandbreite dieser Spiele ist riesig. So gibt es zahlreiche Hand- und Fingerspiele, Mannschaftsspiele und sogar Spiele, bei denen Wasser eine Rolle spielt. Viele Bewegungsspiele für Kinder lassen sich nicht nur im Kindergarten, sondern auch zu Hause sehr gut umsetzen.

Kinderturnen ist die perfekte Möglichkeit damit sich Kinder bewegen und um sie in ihrer Entwicklung von verschiedenen Fähigkeiten zu unterstützen. Außerdem lernen Kinder dadurch einzelne Geräte des Turnens kennen und in vielen Fällen fangen sie später mit einem leistungsorientierten Turnen an. Im Kinderturnen sollte jedoch die Leistungsorientierung im Hintergrund und eine große Portion Spaß im Vordergrund stehen. Wir haben Dir die besten Spiele für das Kinderturnen im Verein oder in der Schule zusammengestellt.

Kinderturnen

Im Kinderturnen wird u.a. geworfen, gefangen, geklettert und balanciert. Die Spektrum der Übungen und Spiele sind dabei schier endlos. Kinderturnen kommt nach den Angeboten des Eltern-Kind Turnens und des Kleinkinderturnens und bezieht sich auf Kinder im Alter von 6-10 Jahren. Während dabei immer der Spaß und die Bewegung im Vordergrund stehen, lernen die Kinder die klassischen Disziplinen des Geräte und Bodenturnens kennen und sammeln erste Erfahrungen mit diesen Geräten. Im Kinderturnen entwickeln die meisten Kinder Präferenzen, welche Sie im höheren Alter dann leistungsmäßig verfolgen bzw. spezifizieren können.

Wofür ist Kinderturnen gut?

Kinderturnen ist für Kinder eine gute Möglichkeit um sich auszutoben und stellt einen guten Ausgleich zum Schulalltag dar. Wie das Werbemotto „Turnen macht schlau!“ vieler Vereine zeigt, zeichnet sich Kinderturnen nicht nur durch die reinen Bewegungen aus. Dabei werden auch zahlreiche weitere Fähigkeiten gefördert:

  • Gesundheit: Beim Kinderturnen wird die Muskulatur angesprochen und der gesamte Körper wird trainiert
  • Förderung der Kreativität in der Lösungsfindung
  • Soziale Kompetenzen: Beim Kinderturnen werden soziale Kompetenzen gefördert und geschult. Beispielsweise lernen die Kinder beim Spielen mit Gleichaltrigen nachzugeben oder zu kooperieren
  • Motorische Fähigkeiten: Bei den verschiedenen Bewegungen/Fortbewegungsarten, wie beispielsweise hüpfen, werfen oder balancieren, wird v.a. der Gleichgewichtssinn gefördert
  • Kognitive Fähigkeiten: Bei den Spielen im Kinderturnen werden v.a. die Konzentrations- und Kooperationsfähigkeit trainiert
  • Training der Kondition
  • Regelmäßige Bewegung beugt Haltungsschäden oder Übergewicht vor

Spiele im Kinderturnen

Quelle:

Im Kinderturnen ist es sehr wichtig, dass Du fern von einem Förderwahn bleibst und der Spaß für die Kinder immer an oberster Stelle steht. Denn Leistungsorientierung ist hier fehl am Platz. Nur durch Spaß an der Bewegung und an den Spielen wird es zu Erfolgen und Entwicklung eines Selbst- und Körperbewusstseins kommen. Damit Du das ganz einfach erreichen kannst, haben wir Dir die besten Spiele für das Kinderturnen zusammengestellt:

Die heiße Kartoffel

Für dieses Spiel benötigst Du einen Ball, welcher die „heiße Kartoffel“ darstellt. Alle Kinder verteilen sich im Raum. Ein Kind hat den Ball (die heiße Kartoffel) in der Hand. Die Musik wird gestartet und alle Kinder laufen umher. Das Kind mit dem Ball (die heiße Kartoffel) gibt oder wirft diesen einem anderen Kind zu. Der Ball (die heiße Kartoffel) muss nun immer so schnell wie möglich von einem Kind zum anderen Kind weiter gereicht werden. Schnell, da die Kartoffel ja heiß ist. Wer den Ball bekommt muss diesen auch annehmen bzw. fangen. Irgendwann wird die Musik gestoppt. Das Kind, das die Kartoffel noch in der Hand hält oder zuletzt hatte, hat sich die Hände verbrannt und muss ausscheiden. Danach wird die Musik wieder angestellt und das Spiel wird wieder von vorne wie beschrieben durchgeführt. Das Spiel wird solange wiederholt, bis nur noch ein Kind übrig ist. Das Kind, das am Ende übrig bleibt, hat gewonnen.

Chaos im Zoo

In diesem Spiel stellen die Kinder die Tiere in einem Zoo dar. Die gesamte Gruppe wird vor dem Spiel in vier Gruppen eingeteilt (Elefanten, Affen, Marabus und Giraffen). Die Kinder spielen Fange und wer getickt wurde, verwandelt sich in das Tier, von dem er getickt wurde. Das Spiel ist beendet, wenn eine Tiergattung „ausgestorben“ ist, also wenn alle Tiere einer Gattung gefangen wurden.

  • Elefanten: Laufen im 4-Füßler Gang und fangen die Affen, in dem sie die Arme um den Bauch legen
  • Affen: Laufen wie die Affen und fangen die Marabus, in dem sie ihnen einen Klapps auf den Po geben
  • Marabus: Hüpfen auf einem Bein und fangen die Giraffen, in dem sie ihnen auf beide Schultern ticken
  • Giraffen: Laufen auf zwei Beinen rückwärts und fangen die Elefanten, in dem sie sich draufsetzen

Verbrecherjagd

Für dieses Spiel benötigst Du eine große Weichbodenmatte, welche Du in die Mitte der Turnhalle legst. Die Weichbodenmatte wird als „Gefängnis“ genutzt. 5-8 Kinder sind Polizisten und stellen sich um die Matte herum. Die anderen Kinder sind die „Verbrecher“ und bewegen sich in der ganzen Halle. Die Polizisten gehen nun auf „Verbrecherjagd“. Haben Sie einen „Verbrecher“ gefangen, wird dieser auf die Weichbodenmatte geführt. Die restlichen Kinder können versuchen die Gefangenen wieder zu befreien, indem sie diese kurz berühren. Sie müssen natürlich aufpassen, dass sie bei ihrem Befreiungsversuch nicht selbst gefangen werden.

Hol Dir die Tücher

Jedes Kind – bis auf 4 Fänger – erhält ein Jongliertuch. Weitere Jongliertücher werden in einem umgedrehten kleinen Sprungkasten am Ende der Turnhalle deponiert. Nun versuchen die Kinder von der einen Seite der Turnhalle (Start) den Sprungkasten zu erreichen – ohne gefangen zu werden. Werden sie gefangen, müssen sie ihr Jongliertuch abgeben, auf einem Bein zurück zum Start hüpfen und einen weiteren Versuch unternehmen. Schaffen sie es auf die andere Seite, nehmen sie sich ein Jongliertuch, laufen seitlich wieder zum Start und versuchen es erneut. Die Fänger dürfen dem Gefangenen jeweils immer nur ein Jongliertuch abnehmen. Wer zum Schluss die meisten Jongliertücher hat, gewinnt das Spiel.

Zahlenlauf

Alle Kinder versammeln sich in der Mitte der Halle. Du rufst eine beliebige Zahl, z.B. 7 (sollte die Anzahl der Kinder nicht übersteigen). Die Kinder müssen sich nun so aufteilen, dass jeweils sieben Kinder in einer der vier Ecken in der Halle stehen. Übrig gebliebene Kinder scheiden aus.

Trampolin Pantomime

Quelle:

Ein besonders witziges Bewegungsspiel ist das Trampolin-Pantomime. Hierbei bekommt ein Kind einen Begriff, welcher nur durch Bewegungen und ohne zu sprechen dargestellt werden soll. Witzig ist hierbei, dass während der Darstellung die ganze Zeit auf dem Trampolin gesprungen werden muss. Zwei Teams müssen jeweils abseits vom Trampolin versuchen den gesuchten Begriff zu erraten. Das Team, welches den Begriff zuerst errät bekommt den Punkt.

Insel Urlaub

Sämtliche Turnmatten werden als „Inseln“ in der Halle verteilt und ein Fänger wird bestimmt. Die Kinder müssen nun von einer „Insel“ zur nächsten springen. Wird ein Kind vom Fänger gefangen – oder fällt ins „Wasser“ – scheidet es aus. Sollte der Fänger ins „Wasser“ fallen, dürfen die „Gefangenen“ wieder mitspielen.

Bäumchen, Bäumchen wechsle dich!

Für dieses Spiel benötigst Du Reifen. Jedes Kind (bis auf Eins) hat einen Reifen. Das Kind ohne Reifen ruft: Bäumchen, Bäumchen wechsle dich! Nun müssen alle anderen Kinder schnell ihren Reifen verlassen und sich einen neuen suchen. Bei der Suche darf das Kind ohne Reifen die Suche erschweren und die Kinder davon abhalten einen neuen Reifen zu finden. Das Kind, das keinen freien Reifen mehr gefunden hat, scheidet aus. Jede Runde wird nach dem Ausscheiden eines Kindes, die Anzahl der Reifen um einen Reifen reduziert. Gewinner ist das Kind, das als Letztes einen Reifen findet.

Kreislauf

Die Kinder stellen sich im Kreis auf. Ein Kind geht um den Kreis herum und tippt einem Mitspieler auf die Schulter und nennt seinen Namen. Das angetippte Kind läuft nun ganz schnell um den Kreis herum – und zwar in entgegengesetzter Richtung wie der Spieler, der ihn angetippt hat. Wer als erster die frei gewordene Stelle im Kreis erreicht stellt sich dort hin und der andere beginnt ein neues Spiel.

Die Tiger sind los

Für die Vorbereitung des Spiels stellst Du Turnbänke als Rechteck in der Mitte der Halle auf, als Alternative kannst Du auch Seile auf den Boden legen. Dieses Rechteck bildet den Käfig des Tigers. Außerdem ernennst Du ein Kind zum Tiger. Die restlichen Zoobesucher müssen sich nun um den Käfig bewegen (dürfen sich nicht weit vom Käfig entfernen). Wenn Du rufst: „Der Tiger ist los“ springt der Tiger über die Abtrennung und versucht die Zoobesucher (restlichen Kinder) zu fangen. Diese sind erst gerettet, wenn sie die Wand der Halle erreicht haben. Die gefangenen Kinder sind in der nächsten Runde auch „Tiger“. Das Kind, das als „Zoobesucher“ als letztes übrig bleibt, gewinnt das Spiel.

Wenn Du neben den Spielideen Ideen für den Aufbau von verschiedenen Parcours im Kinderturnen benötigst, dann schau doch mal bei unserem weiteren Beitrag zu Kinderturnen rein.

Spielideen nach Alter sortiert – kleine Hilfen für den Sportunterricht im Kindergarten.

Das Spiel und die Bewegung stellen die grundlegende kindliche Betätigungsform dar. Es dient dem Erfahrungsgewinn und der Ausdrucksmöglichkeit. Diese werden unmittelbar und direkt gewonnen durch das eigene Tun, die eigene Aktivität, den Körpereinsatz, die Sinne, das Erproben und Experimentieren. Kinder verwirklichen im Spiel ihre Selbsttätigkeit und Eigenkreativität.

Es gibt heute so viele Dinge zum Spielen und viele Einrichtungen, die sich mit der Freizeit- und Sportgestaltung für Kinder beschäftigen. Durch die Veränderungen in der Kindheit (z.B. Wohn- und Verkehrssituation) hat sich der aktive Umgang mit der Lebenswelt verändert. Die Kinder spielen „anders“ und es treten körperliche und motorische Veränderungen auf (z.B. Übergewicht, motorische Defizite).

Wir müssen versuchen Kindern für ihre harmonische Entwicklung einen Spielraum zu bieten. Dabei sollte der Spielort so gestaltet sein, dass er auf das kindliche Bedürfnis abgestimmt ist. Es muss Möglichkeiten für Entdeckungen, Erkundungen, Experimente und vor allem das Selbsttun geben. Das Kind braucht Raum für eigene Entscheidungen und selbsttätiges Handeln.

Wir haben eine zugegeben recht grobe Einteilung gewählt und viele Spielanleitungen dieser Einteilung zugeordnet. Bitte aber immer daran denken: Jede Gruppe, jedes Kind hat einen individuellen Entwicklungsstand, der sich nicht am Alter eines Kindes festmachen lässt. Die Einteilung soll nur ein grobes Hilfsmittel sein, um geeignete Angebote zu entdecken, die dann auf jede Situation angepasst werden sollte.

Spielideen nach Alter – unsere Einteilung:

  • bis 3 Jahre:
    Bewegungsideen und kleine Spiele für Krippenkinder.
    Kinder in diesem Alter spielen hauptsächlich Funktionsspiele. Hierbei handelt es sich um die frühste Form des Spielens, die sich spontan, aus der Lust an Bewegung entwickelt.
  • 3-6 Jahre:
    In diesem Altersbereich dominieren das Konstruktions-, das Fiktions-/ Illusionsspiel und das Rollenspiel.
  • älter als 6 Jahre:
    Spiele und Bewegungsideen für Kinder im Vorschulalter und in der Grundschule (ab 6 Jahre).
    In dieser Alterstufe kann man Regelspiel und Wettspiele besonders gut einsetzen.

Welche positiven Auswirkungen haben Bewegungsspiele?

Bewegungsspiele für Kinder steigern Gesundheit und Lebensqualität. Durch die Bewegung vernetzen sich zunehmend Nervenzellen im Gehirn. So ist das Gehirn gut mit Sauerstoff versorgt und das steigert die Leistungsfähigkeit der Kinder.

Welche Bewegungsspiele gibt es?

In unserem Bewegungsspiele-Ratgeber finden Sie eine ganze Reihe an Spielen, mit denen Sie Ihre Kinder spielerisch zu mehr Bewegung motivieren können.

Benötigt man viel Material für ein gutes Bewegungsspiel?

Um Kinder mit Spielen zu Bewegung zu animieren, benötigt man nicht viel Material. Vieles, was man zuhause hat oder im Alltag verwendet, eignet sich dazu. So bleiben die Kosten für Kinder-Sport-Spiele gering. Kissen, Kartons, Decken und Hocker eignen sich bestens zum Klettern, drunter kriechen, drum herumlaufen und springen.

Kinder haben einen natürlichen Bewegungsdrang. Durch die moderne Lebensweise wird dieser heutzutage zunehmend eingeschränkt, sodass wenig Platz für wildes Herumtoben bleibt. Kinder sitzen viel vor dem Computer und Fernseher. Auch in der Schule müssen Kinder viel und lange stillsitzen. Die Bewegung nimmt ab, was negative Auswirkungen für die Kinder hat. Die körperlichen Beschwerden nehmen zu. Viele Kinder können nicht rückwärtslaufen oder hüpfen und sind übergewichtig. Der Bewegungsmangel hat auch negative Auswirkungen auf die kognitiven Fähigkeiten der Kinder. Wie wichtig Sport und Bewegung ist, wird Eltern und Lehrern zunehmend bewusst, weswegen mit Sportspielen für Kinder gegengesteuert wird.

1. Unsere Favoriten: Die besten Bewegungsspiele für Ihr Kind

In unserem Ratgeber erfahren Sie, was Bewegungsspiele sind und Sie erhalten Tipps, wie Sie Kinder zur Bewegung animieren können. Bewegungsspiele motivieren Kinder spielerisch zur Bewegung. Dabei werden die Fein- und Grobmotorik der Kinder geschult.

Spielbeschreibung

Der Klassiker: Fangen

Fangen spielen im freien

Der Klassiker unter den Bewegungsspielen für Kinder ist Fangen. Dieses Spiel lässt sich auch schon mit kleinen Kindern, ab 3 Jahren spielen. Ab 4 Spielern macht das Spiel erst so richtig Spaß. Fangen gibt es noch in verschiedenen Varianten, wie z. B. Brückenfangen. Einer der Spieler fängt die anderen, sobald er sie gefangen hat, sind sie sozusagen versteinert und sie müssen mit ihrem Körper eine Brücke bilden. Kinder, die noch nicht gefangen sind, können die gefangenen Spieler befreien, indem sie unter ihnen durchkriechen. Aber auch während einer Befreiungsaktion kann der Jäger die Spieler fangen. Sind alle Kinder gefangen, ist das Spiel beendet und es geht von vorne los.

Bäumchen wechsel dich

Bewegung im Wald

Kleine Sportspiele für Kinder sollten möglichst mit wenig Aufwand verbunden sein. Das Spiel „Bäumchen wechsel Dich“ eignet sich besonders, wenn man mit den Kindern einen Waldspaziergang macht. Die Kinder suchen sich einen Baum aus. Spielen 8 Kinder mit, müssen 7 Bäume ausgesucht werden. Ein Kind ist der Jäger und die anderen Spieler sind in Sicherheit an einem Baum. Ruft der Jäger „Bäumchen wechsel Dich“, müssen alle Spieler sich einen neuen Baum aussuchen. Das Kind, das es nicht zu einem Baum geschafft hat, ist der nächste Jäger. Alternativ lässt sich dieses Spiel auch mit Kreisen spielen, die auf den Boden gemalt werden.

Fischer, Fischer, wie tief ist das Wasser?

Turnspiel für große Gruppen

„Fischer, Fischer, wie tief ist das Wasser?“ ist in ein Kita Sportspiel, das sich gut in einer Turnhalle spielen lässt oder auf einem Sportplatz. Die Kinder fragen den Fischer, also den Sportlehrer „Fischer, Fischer, wie tief ist das Wasser?“. Dieser antwortet, indem er sich eine Tiefe ausdenkt, z. B. 250 Meter. Die Kinder fragen, wie sie denn hinüber kommen. Der Fischer überlegt sich eine Bewegungsart, z.B. im Entengang, hüpfend, springend, rückwärtsgehend. Dieses Turnspiel ist besonders abwechslungsreich und schult die Bewegungsabläufe der Kinder.

Himmel und Hölle

Bewegungsspiel auf der Straße

Bewegungsspiele für Kinder, wie „Himmel und Hölle“ können sehr gut draußen gespielt werden, wenn sich im Frühling die Sonne mal wieder zeigt. Auch in der Vorschule und auf dem Pausenhof ist dieses Spiel beliebt. Für dieses Bewegungsspiel werden auf dem Straßenboden mit Kreide bunte Kästchen aufgemalt. Neben der Bewegung spielt auch das Thema Farben eine Rolle. Ganz unten wird das Kästchen „Erde“ aufgemalt, es folgen die Felder 1 bis 9, wobei 7 und 8 nebeneinander liegen. Nach der 9 kommen die Hölle und der Himmel. Damit das Spiel starten kann, wird noch ein Stein benötigt, der auf die Felder geworfen wird. Von der Erde startet dann das erste Kind und wirft den Stein auf das Feld mit der Nummer 1. Auf einem Bein hüpfend, muss es die 1 überspringen, direkt zu Feld Nummer 2 und weiterhüpfen bis zu Hölle. Auf die Felder 7 und 8 muss es mit beiden Beinen springen. Die Hölle wird übersprungen und vom Himmel geht es wieder zurück zur Erde. Von dem Feld, auf welches das Kind den Stein geworfen hat, muss es diesen auf einem Bein stehend aufheben. Wiederholen muss das Kind den Durchgang, wenn es die Linien überschreitet, den Stein nicht korrekt auf dem Feld platziert oder den zweiten Fuß benutzt.

Knotenmutter

Bewegung ohne Material

Das Knotenmutter Bewegungsspiel lässt sich auch im Herbst oder Winter drinnen in der Wohnung spielen. Auch für Geburtstage eignet es sich. Besonders lustig ist das Spiel, wenn viele Kinder mitspielen, 6 sollten es mindestens sein. Die Kinder stellen sich in einem Kreis auf und halten sich an den Händen. Eines der Kinder ist die Knotenmutter und macht beim Verknoten nicht mit. Die anderen Kinder verknoten ihre Arme und Beine, indem sie über Arme und Beine der anderen steigen. Anschließend muss die Knotenmutter versuchen, dieses Wirrwarr wieder zu entknoten. Beim ganzen Spiel dürfen die Kinder nicht die Hand des anderen loslassen.

Schweinchen in der Mitte

Ballspiel für mindestens 3 Spieler

Einfache Bewegungsspiele, wie das „Schweinchen in der Mitte“ Spiel ist eines der beliebten Spiele für Kinder in der Turnhalle, für Pausen in der Schule oder einfach zwischendurch. Benötigt wird ein Ball und es müssen mindestens drei Spieler sein. Ein Spieler steht in der Mitte und die anderen versuchen sich den Ball zuzuwerfen, ohne dass der Spieler in der Mitte ihn fangen kann. Treffsicherheit und Passgenauigkeit werden somit trainiert. Hat der Spieler in der Mitte, das „Schweinchen“ den Ball gefangen, muss der Spieler in die Mitte, der den Ball geworfen hat.

Stopptanz

Stopptanz ist ein Sportspiel mit Musik . Die Kinder bewegen sich zur Musik und der Lehrer hält die Musik irgendwann an. Dann müssen alle Kinder wie versteinert stehen bleiben. Wer sich noch bewegt, hat verloren. Die Musik wird immer wieder gestartet und gestoppt. Wer es bis zum Ende schafft, nicht zu wackeln, hat gewonnen. Stopptanz gehört zu einem der beliebten Bewegungsspiele im Kindergarten.

Reise nach Jerusalem

Schnelligkeit ist hier entscheidend

Die Reise nach Jerusalem ist ein passendes Spiel für Kindergeburtstage. In einem Kreis wird für jedes Kind ein Stuhl aufgestellt. Ähnlich, wie beim Stopptanz, läuft Musik, stoppt die Musik, muss sich jedes Kind einen Platz auf einem der Stühle suchen. Es ist immer ein Stuhl weniger vorhanden als Kinder. So muss in jeder Runde ein Kind ausscheiden. Gewonnen hat, wer als letztes noch auf einem Stuhl sitzt. Dieses Bewegungsspiel schult die Aufmerksamkeit und Schnelligkeit und kann prima zuhause gespielt werden.

2. Was fördern Bewegungsspiele

Bewegungsspiele für Kinder fördern die Körperbeherrschung und das Gleichgewicht

Was genau fördern Bewegungsspiele und warum sind Bewegungsspiele so wichtig für die Entwicklung des Kindes?
Körperliche Aktivität steigert Gesundheit und Lebensqualität. Durch die Bewegung vernetzen sich die Nervenzellen im Gehirn zunehmend und das Gehirn wird gut mit Sauerstoff versorgt. Das steigert die Leistungsfähigkeit der Kinder. Durch die Bewegung werden körpereigene Botenstoffe produziert, die das Gedächtnis fördern und die Stimmung heben. Wenn Bewegung Spaß macht, verknüpfen die Kinder positive Emotionen damit. Dies begünstigt eine positive Einstellung gegenüber täglicher Bewegung.
Neben der kurzfristigen Wirkung auf Körper und Kreislauf, sind mit Bewegungsspielen auch langfristige Wirkungen auf Wachstum, Ausdauer, Herz-Kreislauf-System und Immunsystem verbunden. Sportspiele mit Kindern fördern den Aufbau von Muskeln, Sehnen und Knochen; Übergewicht und anderen ernährungsbedingten Krankheiten wird vorgebeugt. Spielideen bringen Abwechslung in den Kinder-Alltag und die Kinder entwickeln Ausdauer. Sie trainieren Gleichgewicht, Körperbeherrschung und entwickeln außerdem Grob- und Feinmotorik.
Durch Bewegung und Bewegungsspiele im Kindergarten, wie Hüpfen, Springen, Balancieren und Laufen erforschen die Kinder sich selbst und ihre Umgebung. Durch Bewegung sammeln Kinder Wissen und lernen ihre Grenzen einzuschätzen. Das Lernen durch Bewegung ist die Grundlage für das Aneignen weiterer kognitiver Fähigkeiten, wie Lesen, Schreiben und Rechnen.
Mannschaftssport, wie Ballspiele fördern das taktische Denken, Geschicklichkeit und Treffsicherheit. Durch Aktivitäten im Freien lernen Kinder sich selbst zu beschäftigen, ohne Langeweile zu haben.

3. Ab welchem Kindesalter sollte mit Bewegungsspielen begonnen werden?

Bereits Babys lieben es, sich zu bewegen und nutzen ihren Bewegungsfreiraum, indem sie beispielsweise auf einer Decke frei strampeln. Kinder haben einen natürlichen Bewegungsdrang und dieser sollte gefördert werden. Sobald Kleinkinder laufen gelernt haben, sollten sie von ihren Eltern immer wieder ermutigt werden, zu laufen. Beweglichkeit und Geschicklichkeit lassen sich fördern, indem die Kleinen auf kleine Mäuerchen klettern, über Steine springen und auf dem Weg balancieren.
Durch Balanceübungen werden Bewegungsabläufe eingeübt, was letztendlich die Verletzungsgefahr verringert. Das Kind lernt seine Bewegungen besser zu koordinieren und trainiert gleichzeitig die Muskeln. Fangen und verstecken spielen Kleinkinder, sobald sie laufen können. Bewegungsspiele, wie „Hoppe, Hoppe Reiter“ oder „Backe, Backe Kuchen“ eignen sich schon für sehr kleine Kinder ab 8 Monaten.
Sinnvoll ist es, Bewegung und Bewegungsspiele so früh wie möglich in den Alltag der Kinder zu integrieren, um ihre Entwicklung zu fördern. Bewegung hilft Kindern, ihre Gefühle zum Ausdruck zu bringen. So springen sie vor Begeisterung, sinken in sich zusammen, wenn sie frustriert oder verängstigt sind, stampfen mit den Füßen auf den Boden, wenn sie sich ärgern und wütend sind.

Achtung: Kinder sollten niemals mit Bewegung überfordert werden, achten Sie als Eltern deswegen auf die Signale und Bedürfnisse ihres Kindes! Zwei Stunden Bewegungsspiele reichen oft aus.“

4. Welche Spiele eignen sich für Kleinkinder und welche für ältere Kinder?

Warum verändern sich im Laufe der Entwicklung die Bewegungsspiele? Je älter die Kinder werden, desto stärker verändert sich der Bewegungsdrang. Babys und Kleinkinder sind in ihren Bewegungen noch sehr unkoordiniert. Von daher bieten sich Motorikspiele für Kinder an, um die Bewegungsabläufe und die Motorik zu schulen. Geeignet dafür sind Spielzeuge, wie Greiflinge, Fühlmemory und Motorikwürfel. Auf diese Weise schulen sie Fein- und Grobmotorik, sowie ihre Geduld und Reflexe.
Für 3-Jährige im Kindergarten sind die Bewegungsspiele schon anspruchsvoller. Sie können schon komplexere Bewegungen durchführen und auch ihre kognitive Entwicklung ist bereits vorangeschritten. Für 3-Jährige eignen sich Spiele, welche die Koordination, die Kraftdosierung, die Verbesserung des Gleichgewichtes und die Wahrnehmung schulen. Dazu gehören Fangen, Verstecken und unterschiedliche Ballspiele.

Tipp: Für kleine Kinder sollten Schaumstoffbälle verwendet werden, um die Verletzungsgefahr zu reduzieren.

Für 3-6 Jährige bieten sich Kinderspiele mit Bewegung an, welche das Gleichgewicht trainieren. Das funktioniert z. B. mit einer auseinandergefalteten Zeitung. Das Kind steht zunächst mit beiden Beinen auf der Zeitung. Von Mal zu Mal wird die Zeitung kleiner gefaltet. Das wird so oft wiederholt, bis das Kind nur noch mit einem Bein draufstehen kann. Dieses Bewegungsspiel kann auch mit Musik unterstützt werden. Sobald die Musik stoppt, muss die Zeitung gefaltet werden.

5. Geräte, Spielzeug, Alltagsmaterialien für Bewegungsspiele

Alltagsgegenstände eignen sich hervorragend für Sportspiele

Um Kinder mit Spielen zu Bewegung zu animieren, benötigt man nicht viel Material. Vieles, was man zuhause hat oder im Alltag verwendet, eignet sich zum Spielen. So bleiben die Kosten für Kinder-Sport-Spiele gering. Drinnen können Kissen, Kartons, Decken und Hocker genutzt werden zum Klettern, drunter kriechen, drum herumlaufen und springen.
Auch Zollstöcke lassen sich für unterschiedliche Kindergarten Sportspiele nutzen:

  • Zwei Zollstöcke lassen sich in der Mitte, abgeknickt im 90°-Winkel senkrecht übereinanderstellen. Die Kinder müssen versuchen in dieses Konstrukt hineinzukriechen und auch wieder herauszukommen, ohne die beiden Zollstöcke dabei umzureißen.
  • Über einen Zollstock, der entweder geradlinig oder als Zick-Zack platziert wird, können die Kinder balancieren.
  • Die Kinder können über den Zollstock mit einem oder zwei Beinen hüpfen.
  • Zwei Zollstöcke können parallel hingelegt werden, was einen Graben darstellen soll, über den die Kinder springen müssen.

Wäscheklammern können auch für ein Spiel drinnen oder in der Kita verwendet werden. Dieses Spiel ist sowohl für Kleinkinder als auch für Vorschulkinder geeignet. Jeder Spieler bekommt z.B. 5 Klammern an die Kleidung gesteckt und muss diese verteidigen. Die anderen Spieler versuchen ihm diese abzunehmen. Gewonnen hat derjenige, der am Ende die meisten Wäscheklammern hat.
Diese Materialien eignen sich für Bewegungsspiele:

  • Bälle
  • Zollstock
  • Wäscheklammer
  • Zeitungen
  • Hocker und Stühle
  • Decken
  • Kissen
  • Kartons

6. Bücher über Bewegungsspiele online kaufen

Die 50 besten Bewegungsspiele (Don Bosco MiniSpielothek)

  • 80 Seiten – 25.07.2009 (Veröffentlichungsdatum) – Don Bosco Medien GmbH (Herausgeber)

5,00 EUR Bei Amazon kaufen
Bewegungsspiele für eine gesunde Entwicklung: Psychomotorische Aktivitäten für Drinnen und Draußen zur Förderung kindlicher Fähigkeiten und Fertigkeiten (Praxisbücher für den pädagogischen Alltag)

  • 104 Seiten – 01.08.2010 (Veröffentlichungsdatum) – Ökotopia Verlag (Herausgeber)

13,28 EUR Bei Amazon kaufen
101 Bewegungsspiele für zwischendurch und überall: 5-Minuten-Ideen zum Austoben und Entspannen in der Kita

  • 112 Seiten – 01.02.2011 (Veröffentlichungsdatum) – Verlag an der Ruhr (Herausgeber)

18,99 EUR Bei Amazon kaufen (52 Bewertungen, Durchschnitt: 4,38 von 5)
Loading…

Linienfangen (ab 5 Jahre)

In den meisten Turnhallen sind Linien auf dem Boden, man kann aber auch bunte Seile oder Ringe auslegen, um sich zu behelfen. Ein Kind ist der Fänger und ruft verschiedene Farben. Die anderen Kinder müssen dann schnell zu einer Linie in der richtigen Farbe laufen und sich darauf stellen. Sobald der Fänger eine Farbe ruft, die in keiner Linie vorkommt, zum Beispiel „rosa!“, rennen alle Kinder schnell weg und der Fänger versucht sie zu fangen. Der Letzte, der übrig ist, ist der nächste Fänger (es sei denn, der Fänger ist schon früher aus der Puste, dann kann er sich aussuchen, wer als Nächster dran ist).

Das Spielprinzip lässt sich auch prima auf andere Wortgruppen übertragen, indem man Bereiche in der Turnhalle zum Beispiel mit Bildkarten oder Stofftieren kennzeichnet. Ruft man zum Beispiel: „Löwe“, müssen alle zum Stofflöwen laufen, ruft man: „Krokodil“, es ist aber kein Krokodil da, geht das Fangen los.

Essen oder Trinken (ab 5 Jahre)

Die Turnhalle wird in drei Bereiche geteilt. Im größten Bereich laufen die Kinder herum, dann erklären Sie, dass man beispielsweise in den rechten Bereich laufen muss, wenn man etwas zu trinken hört, und in den linken, wenn das gesagte Wort etwas zu essen ist. Rufen Sie zum Beispiel laut: „Cola!“, rennen alle nach rechts, rufen Sie: „Banane“, laufen alle in den linken Bereich. Der Langsamste scheidet aus. Wer als Letzter noch da ist, ist als Nächster dran, und gibt die Kommandos. Auch dieses Spiel lässt sich auf andere Wortgruppen übertragen, zum Beispiel:

  • Tier oder kein Tier?
  • Fahrzeug oder Kleidungsstück?
  • Groß oder klein?

Wichtig ist es, dass Sie sich vorher gute Wörter überlegen. Man kann auch Dinge sagen wie „Osterhase“ oder „Tannenbaum“ – das passt in keine Kategorie. Fragen sie laut: „Kann man den Tannenbaum trinken?“ – alle rufen: „Neiiin!“, … „Aber einen Schokoladenosterhasen kann man schon essen, oder?“, „Jaaaa!“

Wolf und Schafe (ab 4 Jahre)

Legen sie 4 – 6 Ringe in unterschiedlichen Farben in der Turnhalle aus. In jedem Ring steht ein Kind, sie sind die „Wölfe“. Die anderen sind die „Schafe“. Nun gehen die Schafe in der Turnhalle herum und sie sagen Sätze wie: „Der Wolf ist grau“, „Der Wolf ist rosa“. Sobald die Farbe auf einen Ring, in dem ein Wolf steht, passt, rennt dieser los und versucht, die Schafe zu fangen. Sind alle gefangen, wird er auch zum Schaf und es geht von vorne los. Natürlich lässt sich auch hier wieder das Spielprinzip auf andere Wortgruppen übertragen. Zum Beispiel: „Der Wolf hat einen Schal an“, oder „Der Wolf hat Handschuhe an“ etc.

Die Frühlingsfee (ab 5 Jahre)

Für das Bewegungspiel „Frühlingsfee“ brauchen Sie nur einen Zauberstab. Beim ersten Mal machen Sie vor, was zu tun ist, dann dürfen die Kinder die Fee sein. Bevor Sie spielen, sollten Sie die Bewegungen für die drei Frühlingslebewesen üben:

  • Schmetterling: Umherlaufen und mit den Flügeln (Armen) flattern
  • Biene: Umherlaufen, mit den Flügeln (Armen) flattern und dabei summen
  • Blume: Sich langsam aufrichten, dann die Arme heben und wie die Blume im Wind sich hin und her wiegen.

Zu Beginn des Spiels hocken sich alle Kinder auf den Boden. Es ist Winter und die Natur schläft noch. Dann kommt die Frühlingsfee und zaubert sie mit ihrem Zauberstab wach. Gehen Sie herum und berühren Sie jedes Kind mit dem Zauberstab und sagen dabei, was es wird. „Schmetterling“, „Biene“ oder „Blume“. Gehen Sie auf die Wünsche der Kinder ein.

So wacht die Natur auf, und immer mehr Schmetterlinge und Bienen flattern und summen um immer mehr Blumen herum. Wenn alle eine Weile geflattert und gesummt haben, rufen Sie: „Und jetzt wird es wieder Winter.“ Nun hocken sich alle wieder hin, und es wird die nächste Fee ausgesucht. Achten Sie darauf, dass, wenn möglich, jeder einmal dran kommt.

Schmetterling du kleines Ding (ab 4 Jahre)

Schmetterling du kleines Ding ist ein klassisches deutsches Kreisspiellied. Alle Kinder stehen dabei im Kreis. Einer ist der Schmetterling und fliegt in der Mitte umher, während alle singen. Bei „such dir eine Tänzerin“ wird das Lied kurz unterbrochen, damit der Schmetterling sich einen Tanzpartner aussuchen kann.

Die beiden Tänzer nehmen sich nun an den Händen und tanzen bis zum Ende des Liedes. Dann lassen sie sich los und fliegen wie Schmetterlinge. Sie suchen sich wieder einen Partner und so geht das Spiel weiter, bis alle einmal getanzt haben.

Text zum Lied: Schmetterling du kleines Ding.

Hin und her im grünen Walde (ab 4 Jahre)

Hin und her im grünen Walde
Hin und her im grünen Walde
Hin und her im grünen Walde
Hin und her im grünen Walde
Du sollst mir folgen
Klipperklipperklapp auf deiner Schulter
Klipperklipperklapp auf meiner Schulter
Klipperklipperklapp auf deiner Schulter
Klipperklipperklapp auf meiner Schulter
Du sollst mir folgen

Hin und her im grünen Walde funktioniert nach dem gleichen Prinzip wie Schmetterling du kleines Ding. Anfangs geht ein Kind in der Mitte des Kreises umher und schlenkert mit den Armen hin und her. Bei „du sollst mir folgen“ sucht es sich einen Partner aus. Nun legen sich beide gegenseitig die Hände auf die Schulter und singen „Klipperklipperklapp“ etc. Bei jedem Durchgang verdoppelt sich also die Anzahl der tanzenden Kinder, bis jeder dran ist.

Text zum Lied: Hin und her im grünen Walde

Vokalvogel (ab 4 Jahre)

Diese Übung ist besonders toll am Ende einer Einheit in der Turnhalle, um wieder etwas zur Ruhe zu kommen. Setzen Sie sich mit den Kindern in einen Kreis. Achten Sie darauf, dass alle weit genug von einander entfernt sitzen, dass sie sich nicht gegenseitig mit den Armen berühren können.

Sagen Sie langsam: „Wir sind Vögel und wir fliegen.“ Flattern Sie dabei langsam mit den Armen wie ein Vogel. Nach ein paar „Flügelschlägen“ heben Sie die Arme weit hoch und atmen Sie ein (machen Sie dies theatralisch, damit die Kinder Sie imitieren). Dann lassen Sie die Arme langsam sinken und singen dabei auf gleichbleibender Höhe ein langes „aaaah.“ Sobald Sie mit den Händen den Boden berühren, atmen Sie vollständig aus und atmen normal weiter. Dann wiederholen Sie die Übung, indem Sie ein paar Vokale und Umlaute durchgehen. Variiren Sie diese von Mal zu Mal.

Die Kinder haben erfahrungsgemäß großen Spaß am Gleichklang der Töne und üben so die deutschen Vokale. Kündigen Sie, bevor Sie singen, kurz den Laut an, damit alle wissen, welcher Vokal oder Umlaut jetzt dran ist.

Falls jemand absichtlich den Gesang stört, reagieren Sie nicht mit Humor, sondern kündigen Sie an, dass er oder sie von der Übung ausgeschlossen wird und setzen Sie das notfalls in die Tat um. So können die Kinder, ein ruhiges Ende der „Turnstunde auf Deutsch“ erleben. Wenn Sie mögen, können sich alle zum Schluss auf den Rücken legen und Sie singen oder spielen ein ruhiges Lied vor.

Bewegungslieder und weitere Aktivitäten

Schauen Sie in unsere Rubrik Bewegungslieder. Dort und auch in den einzelnen Themen auf der Startseite finden Sie weitere Aktivitäten für die Turnhalle und draußen. Suchen Sie beispielsweise etwas Bewegungsaktives zum Thema Tiere, Sankt Martin oder Ostern, schauen Sie in die jeweilige Rubrik.

Viel Spaß!

Ball­spie­le für Kin­der

Wer an Ball­spie­le für Kin­der denkt, dem dürf­ten zu­al­ler­erst Klas­si­ker wie Fuß­ball, Hand­ball oder auch Bas­ket­ball ein­fal­len. Aber das Run­de muss nicht un­be­dingt ins Ecki­ge. Wir stel­len Ih­nen ein paar al­ter­na­ti­ve Spiel­ide­en vor, die mit fri­schen Kon­zep­ten den alt­ehr­wür­di­gen Platz­hir­schen or­dent­lich ein­hei­zen. Fin­den Sie hier je­weils drei kurz­wei­li­ge neue Ball­spie­le für Klein­kin­der, den Kin­der­gar­ten und die Schu­le, die für gren­zen­lo­sen Spiel­spaß drau­ßen und auch drin­nen sor­gen.

Die mit * ge­kenn­zeich­ne­ten Links sind sog. Af­fi­lia­te-Links – die­se ver­wei­sen auf Pro­duk­te bei Ama­zon. Falls Sie ein Pro­dukt dort kau­fen, er­hal­ten wir ei­ne klei­ne Pro­vi­si­on. Für Sie ent­ste­hen zu kei­nem Zeit­punkt zu­sätz­li­che Kos­ten!

Schnell­na­vi­ga­ti­on

Für Klein­kin­der:

Ha­se und Jä­ger

Die hei­ße Kar­tof­fel

Kis­ten­ball

Für den Kin­der­gar­ten:

Ziel­wer­fen

Hei­ßer Bal­lon

Stopp­ball

Für die Schu­le:

Tun­nel­ball

Ball­ket­te

Hal­li-Hal­lo

Ball­spiel 1: Ha­se und Jä­ger (Klein­kin­der)

„Ha­se und Jä­ger“ ist ei­ne Ab­wand­lung des Spiels Brenn- bzw. Völ­ker­ball, wel­ches vor al­lem durch sei­ne Dy­na­mik viel Spiel­spaß ver­spricht. Als Spiel­ge­gen­stand wird ein wei­cher Spiel­ball, am bes­ten eig­net sich ein Schaum­stoff­ball*, be­nö­tigt und es soll­te Platz für ein aus­rei­chend gro­ßes Spiel­feld vor­han­den sein. Ha­se und Jä­ger ist sehr un­ge­fähr­lich und leicht zu ler­nen, wes­we­gen das ak­ti­ve Ball­spiel be­reits für 2-jäh­ri­ge ge­eig­net ist.

Die Re­geln sind schnell er­klärt: Ein Spie­ler wird zu Be­ginn durch Aus­lo­sen oder Ab­zäh­len zum Jä­ger er­klärt, die rest­li­chen Mit­spie­ler sind zu­nächst die Ha­sen. Auf­ga­be des Jä­gers ist es nun, die Ha­sen ab­zu­wer­fen. Wird ein Ha­se mit dem Soft­ball ge­trof­fen, wird die­ser eben­falls zum Jä­ger.

Das Spiel en­det, wenn al­le Ha­sen „ge­fan­gen“ wur­den. Der letz­te ver­blei­ben­de Ha­se ist der Ge­win­ner und darf im nächs­ten Spiel als Jä­ger be­gin­nen. Als Be­son­der­heit die­ses Ball­spiels ist noch zu er­wäh­nen, dass sich die Jä­ger nicht mit dem Ball in der Hand be­we­gen dür­fen.

Der Ball soll­te stän­dig ge­passt oder ge­drib­belt wer­den. Dar­über hin­aus be­steht die Mög­lich­keit, Ver­ste­cke für die Ha­sen auf dem Spiel­feld ein­zu­rich­ten, in de­nen die­se für kur­ze Zeit im­mun ge­gen Tref­fer der Jä­ger sind.

Durch die Nä­he zu an­de­ren Mann­schafts­sport­ar­ten beim Pas­sen und Drib­beln reiht sich „Ha­se und Igel“ naht­los in die Rie­ge der Be­we­gungs­spie­le für Kin­der ein, die ak­ti­ven Spiel­spaß für vie­le Al­ters­grup­pen ver­spre­chen und die Be­we­gungs­kom­pe­tenz be­reits in jun­gen Jah­ren för­dern.

Nach oben

Ball­spiel 2: Die hei­ße Kar­tof­fel (Klein­kin­der)

Ball­spie­le für Klein­kin­der brau­chen oft­mals nicht vie­le Hilfs­mit­tel – eben­so die­ses Spiel. Be­nö­tigt wer­den nur ein Ra­dio/CD-Play­er oder Blue­tooth-Laut­spre­cher* und ein Ball*, der in ein Stück Alu­fo­lie ge­wi­ckelt wird: die „hei­ße Kar­tof­fel“.

Wäh­rend ein Er­wach­se­ner/Spiel­lei­ter die Mu­sik ein­schal­tet, ste­hen al­le Mit­spie­ler in ei­nem Kreis. Ei­ner hier­von hat den Ball in der Hand, den er nun zu ei­nem nächs­ten wei­ter­wirft und die­ser wie­der­rum an ei­nen an­de­ren Mit­spie­ler ab­gibt und so wei­ter. Dies geht so lan­ge, bis der Ball nicht ge­fan­gen wird. Der­je­ni­ge, der den Ball nicht fängt oder aber so schlecht ge­wor­fen hat, dass der Ball un­mög­lich ge­fan­gen wer­den konn­te, schei­det aus.

Au­ßer­dem aus­schei­den muss der Spie­ler, der die „Kar­tof­fel“ in der Hand hält, wenn nach ei­ner be­lie­bi­gen Zeit die Mu­sik ge­stoppt wird. Ge­won­nen hat das Kind, das als Letz­tes üb­rig bleibt.

Hin­weis:
Das Spiel kann na­tür­lich auch oh­ne Alu­fo­lie ge­spielt wer­den. Durch die­se kann der Ball al­ler­dings bes­ser als „hei­ße Kar­tof­fel“ dar­ge­stellt wer­den, die man schnell wie­der los­wer­den muss. Die Er­fah­rung zeigt, dass es mit ent­spre­chen­dem Equip­ment noch mehr Spaß macht!

Nach oben

Ball­spiel 3: Kis­ten­ball (Klein­kin­der)

Zu Be­ginn wer­den zwei gleich gro­ße Teams ge­bil­det. Je­der Mit­spie­ler er­hält nun ei­nen Ball*, und die Mann­schaf­ten stel­len sich ge­gen­über in ei­nem Kreis auf, in des­sen Mit­te ei­ne Kis­te mit nach oben ge­rich­te­ter Öff­nung steht.

Ziel des Spie­les ist es nun, die Bäl­le in die Kis­te zu wer­fen und als ers­te Mann­schaft al­le Bäl­le „los­zu­wer­den“. Lan­det ein Ball nicht in der Kis­te, muss er schnellst­mög­lich zu­rück­ge­holt und er­neut in Rich­tung Kis­te ge­wor­fen wer­den.

Bei „Kis­ten­ball“ las­sen sich meh­re­re Va­ri­an­ten spie­len und so­mit dem­ent­spre­chend die Schwie­rig­keit ver­än­dern. Spie­len Sie doch ein­fach mal mit meh­re­ren Kis­ten und neh­men je­de ge­trof­fe­ne Kis­te aus dem Spiel.

Un­ser Tipp:
Be­son­ders span­nend wird es, wenn Sie die Spiel­zeit be­gren­zen. Die Mann­schaft, die in­ner­halb ei­ner ge­wis­sen Zeit die meis­ten Bäl­le in die Kis­te wer­fen konn­te, ge­winnt die­ses Ball­spiel für Kids. Aber pas­sen Sie auf, denn Cha­os ist in die­sem Fall vor­pro­gram­miert!

Nach oben

Ball­spiel 4: Ziel­wer­fen (Kin­der­gar­ten)

Für die­ses Spiel be­nö­tigt man ei­nen Ball* und ei­nen Ge­gen­stand mit ei­ner Öff­nung, durch die der Ball passt, z. B. ei­nen Ei­mer, Korb, Rei­fen oder Kar­ton.

Zu­nächst wird ei­ne Start­li­nie fest­ge­legt und der Ge­gen­stand in ei­nem ge­wis­sen Ab­stand da­zu auf­ge­stellt. Ziel ist es nun, den Ball von der Start­li­nie aus in den Ge­gen­stand zu wer­fen. Wer ei­nen sei­ner fünf Ver­su­che trifft, kommt ei­ne Run­de wei­ter. Bei Nicht­tref­fen schei­det man aus.

Hat je­der Mit­spie­ler sei­ne fünf Ver­su­che ab­ge­schlos­sen, wird das Wurf­ziel et­was wei­ter weg­ge­stellt. Dies wird so lan­ge wie­der­holt, bis nur noch ein Spie­ler üb­rig ist, der dann ge­winnt.

Ball­spie­le für 3-, 4- und 5-jäh­ri­ge Kin­der­gar­ten­kin­der kön­nen auch her­vor­ra­gend um­ge­wan­delt wer­den und so­mit mehr Span­nung bie­ten. In die­sem Fall kön­nen z. B. Do­sen oder lee­re Fla­schen auf­ge­stellt wer­den, die es nun ziel­ge­nau zu tref­fen bzw. um­zu­wer­fen gilt. Eig­net sich auch her­vor­ra­gand als Idee für Kin­der­ge­burts­ta­ge.

Nach oben

Ball­spiel 5: Hei­ßer Ball (Kin­der­gar­ten)

Die Mit­spie­ler sit­zen auf dem Bo­den in ei­nem Kreis und rol­len sich den Ball* zu. Ein Kind be­fin­det sich in der Mit­te des Krei­ses und ver­sucht dem Ball aus­zu­wei­chen. Hier­bei darf es aber nur krie­chen oder krab­beln. Miss­glückt das Aus­wei­chen und das Kind in der Mit­te wird ge­trof­fen, wird die­ses ab­ge­löst, und zwar von dem­je­ni­gen, der den Tref­fer ge­lan­det hat.

Der „hei­ße Ball“ muss nicht un­be­dingt nur ge­rollt wer­den. Die­ses Spiel kann au­ßer­dem in ei­ne Fuß­ball-Va­ri­an­te um­ge­wan­delt und der Ball so­mit zu ei­nem Mit­spie­ler ge­tre­ten wer­den. Dies ist üb­ri­gens ei­ne be­lieb­te Auf­wärm­übung für Pro­fi­fuß­bal­ler – und da­mit vor al­lem für sportaf­fi­ne Kin­der durch­aus in­ter­es­sant.

Vor­sicht:
Es emp­fiehlt sich, für al­le Ball­spie­le für den Kin­der­gar­ten im Frei­en und vor al­lem drin­nen ei­nen Schaum­stoff­ball zu ver­wen­den. Mit Le­der- oder auch Plas­tik­bäl­len ist ins­be­son­de­re für Klein­kin­der die Ver­let­zungs­ge­fahr zu hoch. Und im Fal­le der In­door-Va­ri­an­ten scho­nen Sie so zu­sätz­lich teu­res Mo­bi­li­ar!

Nach oben

Kin­der­spiel 6: Stopp­ball (Kin­der­gar­ten)

Die Spie­ler stel­len sich zu­nächst in ei­nem Kreis auf. Ein Kind er­hält den Ball* und nimmt den Platz in der Mit­te ein. Die­ses läu­tet das Spiel ein, in­dem es den Ball senk­recht in die Luft wirft. Bis der Ball durch das mit­tig ste­hen­de Kind wie­der ge­fan­gen wird, ha­ben al­le an­de­ren Mit­spie­ler Zeit, sich so schnell wie mög­lich zu ent­fer­nen.

Der Fän­ger ruft un­mit­tel­bar „Stopp“, so­bald der Ball wie­der mit den Hän­den ge­fasst wird. Ab die­sem Mo­ment dür­fen sich die an­de­ren Kin­der nicht mehr be­we­gen. Der Fän­ger ver­sucht nun, ei­nen Mit­spie­ler mit dem Ball zu tref­fen. Ge­lingt dies, tau­schen die bei­den die Plät­ze; der Ge­trof­fe­ne muss in die Mit­te und das Spiel be­ginnt von vor­ne.

Nach oben

Ball­spiel 7: Tun­nel­ball (Schu­le)

Vor Spiel­be­ginn wer­den ei­ne Start- und ei­ne hier­von nicht zu weit ent­fern­te Ziel­li­nie be­stimmt und die Spie­ler in zwei gleich gro­ße Mann­schaf­ten auf­ge­teilt. Die Spie­ler ei­ner Mann­schaft stel­len sich nun mit leicht ge­spreiz­ten Bei­nen hin­ter­ein­an­der an der Start­li­nie auf.

Der Spie­ler, der ganz vor­ne steht, be­kommt den Ball* und gibt die­sen auf ein Start­zei­chen durch die Bei­ne an sei­ne hin­te­ren Mit­spie­ler wei­ter. Ist der Ball beim letz­ten Spie­ler aus der Rei­he an­ge­kom­men, läuft die­ser nach vor­ne und lässt den Ball wie­der nach hin­ten durch­rei­chen. Dies geht so­lan­ge, bis ei­ne Mann­schaft das Ziel er­reicht hat und so­mit als Sie­ger das Spiel be­en­det.

Des Wei­te­ren ist es mög­lich, oh­ne fest­ge­leg­te Ziel­li­ni­en zu spie­len. Statt­des­sen ge­winnt ein­fach die Mann­schaft, die als ers­tes ei­ne vor­her fest­ge­leg­te An­zahl an Durch­gän­gen er­reicht hat.

„Tun­nel­ball“ för­dert den Team­geist. Denn man kann es nicht al­lei­ne ge­win­nen, son­dern nur, wenn man mit den rest­li­chen Mit­spie­lern zu­sam­men­spielt und an ei­nem Strang zieht.

Un­ser Tipp:
Als klei­nes Ball­spiel für die Schu­le kann „Tun­nel­ball“ re­la­tiv ein­fach in sei­ner Spiel­aus­füh­rung va­ri­iert wer­den. Es bie­tet sich z. B. an, den Ball durch die Bei­ne zu rol­len – und das ist nicht nur von vor­ne nach hin­ten mög­lich, son­dern eben­falls um­ge­kehrt.

Nach oben

Ball­spiel 8: Ball­ket­te (Schu­le)

Als Spiel­ge­gen­stän­de wer­den ein Ball* und meh­re­re Wä­sche­klam­mern be­nö­tigt. Zu­nächst set­zen sich al­le Mit­spie­ler in ei­nen Kreis und ein Spiel­lei­ter wird aus­ge­wählt.

Die Kin­der wer­fen oder rol­len sich den Ball ge­gen­sei­tig zu und müs­sen sich gleich­zei­tig mer­ken, an wen der Ball wei­ter­ge­ge­ben wur­de bzw. von wem sie den Ball er­hal­ten ha­ben. Der Spiel­lei­ter soll­te sich die Rei­hen­fol­ge der Ball­ket­te ge­nau mer­ken und/oder auf­schrei­ben. Ger­ne kann die­ser auch von den an­de­ren Mit­spie­lern un­ter­stützt wer­den.

Nach ei­ner ge­wis­sen An­zahl von Sta­tio­nen wird die Ball­ket­te für be­en­det er­klärt. Die­se muss dann noch ein­mal ge­nau in der glei­chen Rei­hen­fol­ge wie­der­holt wer­den. Soll­te ein Kind den Ball zum fal­schen Mit­spie­ler rol­len, ist der Spiel­lei­ter ge­fragt, den Feh­ler auf­zu­de­cken. Pro Feh­ler wird dem Kind je­weils ei­ne Wä­sche­klam­mer an­ge­steckt. Wer drei Wä­sche­klam­mern er­hält, schei­det aus und kann den Spiel­lei­ter un­ter­stüt­zen.

Die „Ball­ket­te“ ist eher ein ru­hi­ges Kin­der­spiel und för­dert, ähn­lich wie beim Me­mo­ry, die Ge­dächt­nis- und Merk­fä­hig­keit der Kin­der.

Un­ser Tipp:
Wahl­wei­se kann die­ses Ball­spiel für Schü­ler ober­halb der Un­ter­stu­fe auch schwie­ri­ger ge­stal­tet wer­den, in dem die Ball­ket­te ver­län­gert wird oder rück­wärts wie­der­holt wer­den muss. Durch die­sen fle­xi­blen Schwie­rig­keits­grad ist die „Ball­ket­te“ auf der an­de­ren Sei­te auch für klei­ne­re Kin­der er­lern­bar.

Nach oben

Ball­spiel 9: Hal­li-Hal­lo (Schu­le)

„Hal­li-Hal­lo“ ist in sei­nen Re­geln ver­gleichs­wei­se kom­plex und des­we­gen nicht für Klein- und Kin­der­gar­ten­kin­der zu emp­feh­len.

Min­des­tens vier Mit­spie­ler ab 6 Jah­ren stel­len sich zu­nächst in ei­ner Rei­he auf. Ein Spie­ler ist Wer­fer und steht mit et­was Ab­stand vor der Rei­he. Die­ser er­hält zu­nächst den Ball*, wirft die­sen dem vor­ders­ten Kind in der Rei­he zu und stellt ei­ne Auf­ga­be, z. B. „Wer ist deut­scher Fuß­ball­meis­ter?“. Der Fän­ger muss schnell auf die Fra­ge ant­wor­ten und das Spiel­ge­rät zum Wer­fer zu­rück­be­för­dern.

Nun wirft der Wer­fer den Ball in die Luft, ruft „Hal­li-Hal­lo!“ und läuft weg. Der Fän­ger ver­sucht den Ball zu fan­gen und ruft bei Er­folg so­fort „Stopp!“, wor­auf­hin der Wer­fer au­gen­blick­lich ste­hen blei­ben muss. Nun darf der Fän­ger so vie­le Schrit­te in Rich­tung des Wer­fers ma­chen, wie die Ant­wort Sil­ben hat. Bei der Ant­wort „Bo-rus-sia Mön-chen-glad-bach“ wä­ren dies bei­spiels­wei­se de­ren sie­ben.

An­schlie­ßend bil­det der Wer­fer mit sei­nen Hän­den ei­nen Kreis und der Fän­ger ver­sucht, den Ball durch die­sen hin­durch zu wer­fen. Ge­lingt dies, ist der Wer­fer aus­ge­schie­den. Ver­fehlt der Fän­ger den Kreis, darf sich der Wer­fer wie­der hin­ten an der Rei­he an­stel­len und wei­ter mit­spie­len. Der Spie­ler, der den Ball ge­fan­gen hat, schlüpft dar­auf­hin in die Rol­le des Wer­fers.

„Hal­li-Hal­lo“ er­öff­net die Mög­lich­keit, Ball­spie­le in der Schu­le und Kin­der­be­treu­ung mit päd­ago­gi­schem Mehr­wert zu ver­se­hen. Durch die stän­di­ge Wis­sens­ab­fra­ge kann es ge­lin­gen, ver­schie­de­ne Un­ter­richts­the­men zu ver­fes­ti­gen oder kurz vor ei­ner wich­ti­gen Klas­sen­ar­beit re­le­van­tes Wis­sen noch ein­mal ab­zu­fra­gen. Gro­ßer Spiel­spaß wird so­mit mit ho­hem Lern­ef­fekt ver­bun­den.

Nach oben

Ba­by­sit­ter bei JOB­RUF fin­den

Sie ha­ben al­le Uten­si­li­en für die Ball­spie­le zu Hau­se und be­nö­ti­gen noch ei­nen Ba­by­sit­ter, der Ih­nen bei der Durch­füh­rung be­hilf­lich ist? Dann ge­ben Sie ein­fach kos­ten­los ei­ne An­zei­ge bei der JOB­RUF auf, und kom­men Sie in Kon­takt mit lie­be­vol­len Stu­den­ten für die Kin­der­be­treu­ung. In der Re­gel mel­den sich be­reits kur­ze Zeit spä­ter in­ter­es­sier­te Be­wer­ber.

Jetzt Ba­by­sit­ter fin­den

About the author

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.