Beste geldanlage für kinder

Inhalte

Es gibt viele Möglichkeiten Geld zu sparen. In diesem Beitrag haben wir über 60 einfach umzusetzende Spartipps für dich zusammengestellt.

Sicher passt nicht jeder Tipp in jede Lebenssituation aber diese Liste sollte ein guter Start sein, wenn du etwas Geld einsparen möchtest. Wenn du noch andere Ideen hast, teile sie in den Kommentaren!

1. Lade Freunde nach Hause ein anstatt auszugehen

Aktivitäten daheim sind fast immer günstiger als auszugehen. Gemeinsam mit Freunden kannst du leicht ein schönes Gericht zaubern oder jeden Gast bitten, einen kleinen Beitrag beizusteuern. Ein lustiges Spiel, ein Film oder eine angeregte Unterhaltung runden den Abend ab.

Selbstgekochtes Essen ist nicht nur günstiger, sondern mit wenig Aufwand meist auch viel gesünder!

2. Stelle deine eigenen Geschenke her, anstatt teure zu kaufen

Es gibt viele kreative Dinge, welche du selbst herstellen und schön als Geschenk verpacken kannst. Ein paar Ideen:

Hier findest du mehr preiswerte oder gar kostenlose Geschenkideen:

  • 9 sinnvolle Geschenke, die man nicht kaufen kann
  • 5 Ideen für bessere und günstigere Hochzeitsgeschenke
  • 15 sinnvolle und nachhaltige Geschenke abseits des üblichen Massenkonsums

Ein selbstgemachtes Geschenk erzeugt besondere Aufmerksamkeit. Schön verpackt und mit einer persönlichen, handschriftlichen Nachricht kreierst du ein tolles aber auch sehr günstiges Geschenk!

3. Meistere die 30-Tage und die 10-Minuten-Regeln

Bevor du etwas kaufst, halte inne und reflektiere, ob du es wirklich benötigst. Bei kleineren Spontankäufen hältst du den Gegenstand ungefähr zehn Minuten in der Hand und schaust dich im Geschäft etwas länger um. Nimm dir vor größeren Anschaffungen 30 Tage um herauszufinden, ob die Anschaffung wirklich nötig ist. Details für diesen Trick findest du hier.

4. Frage dich, wie viel Zeit dich ein Kauf kostet

Wenn die 30-Tage oder 10-Minuten-Regel noch nicht ganz funktioniert, um Spontankäufe zu vermeiden, dann solltest du mal deinen Stundenlohn ausrechnen.

Genau, werde dir bewusst darüber, wie viel Geld eine Stunde deiner Arbeitszeit wert ist. Ziehe Steuern und Abgaben ab und berücksichtige auch Dinge wie Pendelzeit. So wird dir schnell klar, wie lange du für ein bestimmtes Produkt arbeiten musst. Meist lässt diese Rechnung viele Dinge in einem anderen Licht erscheinen.

Mehr Hintergrundinformationen zu diesem Trick findest du hier.

5. Schreibe eine Einkaufsliste und halte dich daran

Gehe grundsätzlich nur einkaufen wenn du genau weißt, was du benötigst. Für regelmäßige Einkäufe schreibe dir immer eine Einkaufsliste. In den Einkaufswagen kommen nur Dinge, die auf der Liste stehen, egal wie verlockend das Angebot erscheint. Für kleine Einkäufe im Supermarkt solltest du gleich auf den Einkaufswagen verzichten.

6. Räume deinen Kleiderschrank auf

Viel zu oft kaufen wir Kleidungsstücke, die wir eigentlich nicht benötigen. Wenn du etwas sparen möchtest oder schnell Geld benötigst, sieh deinen Kleiderschrank genauer an. Es gibt bestimmt einige Stücke, welche du verkaufen kannst. Wenn du nie ganz sicher bist, was genau du jetzt ausmisten könntest und was du nochmal tragen möchtest, probiere diesen Trick.

Falls du dabei auf Kleidungsstücke stößt, welche du nicht verkaufen kannst oder möchtest, lies diesen Beitrag zum Kleiderspenden.

7. Flicke löchrige oder kaputte Kleidungsstücke, anstatt sie wegzuwerfen

Früher hat man Kleidungsstücke viel öfter repariert. Heute werden sie oft achtlos weggeworfen. Paradoxerweise gibt es aber auch neue Kleidungsstücke zu kaufen, welche auf “alt” getrimmt sind. Warum nicht stattdessen kaputte Kleidungsstücke selbst flicken oder aus zwei alten Kleidungsstücken ein neues herstellen? Probiere es! Es geht viel einfacher, als es vielleicht erscheint. So kannst du schnell viel Geld sparen, und mit etwas Geschick und Kreativität schaffst du dir Kleidungsstücke, um die deine Freunde dich beneiden werden.

Besonders verfusselte Kleidungsstücke rettest du mit diesem kleinen Trick.

8. Kleider tauschen anstatt neu zu kaufen

Fast jeder kennt das Problem: die alten Kleider werden einfach langweilig und wie schön wäre es doch, ein neues Stück tragen zu können. Dabei sind die alten Kleidungsstücke noch vollkommen in Ordnung.

Diesem Problem kannst du mit einer Kleidertauschparty begegnen. Organisiere sie mit ein paar Freunden im privaten Kreis oder auf einem öffentlichen Platz. So werden deine „alten“ Schätze weiter genutzt und du erhältst abwechslungsreiche Kleidungsstücke.

9. Trinke mehr Wasser

Oft und zur richtigen Zeit Wasser zu trinken ist gut für die Gesundheit. Es ist aber auch gut für den Geldbeutel, insbesondere wenn du auf Flaschenwasser verzichtest und stattdessen auf Leitungswasser zurückgreifst. Das Sparpotenzial ist riesig! Auch in vielen Restaurants ist es inzwischen völlig normal, Leitungswasser zum Essen zu bestellen.

10. Verzichte auf Fertiggerichte oder Liefer-Services

Koche stattdessen doppelt so viel, wie du benötigst!

Nach einem langen Tag bei der Arbeit oder im Hörsaal soll oft schnell etwas Essbares auf den Tisch. Anstatt auf den Liefer-Service oder Fertiggerichte zurückzugreifen, koche öfter doppelt soviel wie du benötigst. So hast du immer eine zweite Mahlzeit im Kühlschrank, welche schnell aufgewärmt werden kann.

11. Kaufe regional und saisonal

Nicht immer, aber oft ist es am preiswertesten regionales Obst und Gemüse zu kaufen, welches gerade in Saison ist. So müssen Äpfel und Tomaten keine lange Transportwege zurücklegen oder in Kühlhäusern frisch gehalten werden. Lass dich inspirieren von unserem Einkaufskalender für regionales und saisonales Obst und Gemüse.

12. Gibt es kostenloses Essen?

Supermärkte müssen unverkaufte Lebensmittel, die eigentlich noch vollkommen in Ordnung sind aussortieren. Auch gibt es oft Menschen die zu viel auf einmal im Garten ernten oder Essensreste nicht im Urlaub verfaulen lassen wollen. Um Essensverschwendung zu begegnen, wurde die Plattform foodsharing gegründet. Schau doch mal nach, ob es auch in deiner Nähe kostenlose Lebensmittel gibt.

13. Obst, Nüsse und Kräuter ohne eigenen Garten

Selbst wenn du keinen eigenen Garten hast, gibt es verschiedene Möglichkeiten an frische und natürliche Zutaten zu gelangen ohne viel Geld im Supermarkt zu lassen. Hier findest du 3 Wege in “fremden” Gärten zu säen und zu ernten.

Informationen zu vielen interessanten Wild- und Heilpflanzen erhältst du auf einer Wildkrautwanderung. Für den Anfang kannst du ganz einfache und leckere Gerichte aus gesundem Löwenzahn, der Brennnessel, dem Gänseblümchen oder dem Bärlauch zaubern.

Im Frühjahr bietet die Tanne ihre Wipfel und im Herbst leuchten die Hagebutten. Mit etwas Hintergrundwissen, Liebe und Geschick kreierst du aus ihnen leckere Lebensmittel und wohltuende Heilmittel.

14. Selber einkochen

Wenn du dank der vorherigen Tricks, preiswert oder gar kostenlos an größere Mengen Obst gelangst, solltest du dieses auch für die kälteren Monate konservieren.

Marmelade, Gelee und Saft muss nicht immer gekauft werden, selbstgemacht ist es preiswerter und meist auch.

15. Verabschiede dich von teuren Lastern

Gewohnheiten wie der Konsum von Alkohol, Zigaretten, Kaffee gehen schnell ins Geld. Mit etwas Willensstärke und Unterstützung von Freunden und Familie lebst du nicht nur gesünder, sondern sparst auch schnell sehr viel Geld. Wenn du schon länger versuchst mit dem Rauchen oder Trinken aufzuhören, es aber bisher noch nicht geschafft hast, empfehlen wir diese Bücher:

Endlich Nichtraucher

von Allen Carr ecolibri, vor Ort oder gebraucht Tolino oder kindle

16. Nutze Flohmärkte sinnvoll

Viele Dinge für die Wohnung, den Garten oder auch für den Kleiderschrank müssen nicht unbedingt neu gekauft werden. Gut erhaltene Gebrauchtgegenstände sind meist genauso sinnvoll und kosten oft weniger als die Hälfte. Erkundige dich, wo es in deiner Gegend Flohmärkte gibt und in welchen Online-Foren Gebrauchtgegenstände in deiner Nähe erhältlich sind. Diese Herangehenweise braucht vielleicht etwas mehr Geduld als der Trip zum nächsten IKEA, kann dir aber viel Geld sparen. Zusätzlich erhältst du so Dinge mit mehr Charakter als mit Standardware, die in jedem zweiten Haushalt anzutreffen ist. Aber Achtung: Flohmärkte verleiten auch leicht zu sinnlosen Käufen, die man später bereut. Führe eine Liste mit Dingen, welche du wirklich benötigst und nutze die 10-Minuten-Regel um sicherzustellen, dass du nicht unnütz Geld ausgibst.

17. Installiere LED-Lampen

LED-Lampen kosten in der Anschaffung mehr, verbrauchen aber nur ca. zwei bis zehn Prozent der Elektrizität von herkömmlichen Lampen. Dadurch rechnen sie sich nach nur kurzer Zeit und du kannst dauerhaft sparen. Zudem ist die Lebensdauer von LED-Leuchtmitteln um ein Vielfaches höher als bei herkömmlichen Glühlampen oder Energiesparlampen.

Plastiksparbuch

Mehr Details zum Buch

18. Stelle deine eigenen Möbel her

Wenn du umziehst oder dich neu einrichten möchtest, müssen es nicht immer neue Möbel vom schwedischen Möbelhaus oder ähnlichen Ketten sein.

Mit etwas Kreativität, Geschick und vielleicht etwas Hilfe vom Papa, kannst du fantastische Unikate selber herstellen. Ein beliebter Grundstoff für selbstgemachte Möbel sind Paletten. Hier erfährst du, wie du aus Paletten verschiedene Tische herstellen kannst.

19. Benzin sparen

Wenn du deinen Luftfilter regelmäßig reinigst und hin und wieder ersetzt, sparst du bis zu sieben Prozent Kraftstoff. Das ist sehr einfach und in nur wenigen Minuten erledigt.

Neben dem Tausch des Luftfilters, solltest du immer auf den richtigen Reifendruck achten, um nicht unnötig Kraftstoff zu verschwenden. Dies ist nur einer von über 15 Tipps für das Geldsparen an der Zapfsäule. Hier findest du die wichtigsten Tipps zum Sparen von Benzin und Geld.

Mehr zum Thema Ratgeber

20. Kaufe qualitativ hochwertige Haushaltsgeräte

Kühlschränke, Staubsauger, Waschmaschinen und andere Haushaltsgeräte gibt es oft sehr günstig zu kaufen. Aber gerade bei diesen Geräten ist es wichtig, die Kosten über die gesamte Lebenszeit zu beachten. Erfahrungsberichte und Vergleichsportale mit Bewertungen sind dabei sehr nützlich. Ein Gerät, welches 100 Euro mehr kostet, aber zwei Jahre länger hält und 20 Prozent weniger Strom benötigt, kann dir weit mehr als die 100 Euro sparen.

21. Plane deine Mahlzeiten entsprechend den Sonderangeboten deines Supermarktes

Wenn dein Supermarkt wöchentliche Sonderangebotszeitschriften verteilt, nutze diese um deinen Speiseplan aufzustellen. Welche Produkte sind im Sonderangebot? Welche Speisen kannst du aus ihnen zaubern? So kannst du schnell 10 bis 20 Prozent für Lebensmittel sparen.

22. Prüfe regelmäßig, ob dein Supermarkt wirklich preiswert ist

Ungefähr zweimal im Jahr solltest du prüfen, ob dein Supermarkt wirklich deine preiswerteste Option darstellt. Fertige eine Liste der 20 bis 40 Produkte, welche du regelmäßig kaufst an. Dann vergleiche alle Supermärkte, die für dich in Frage kommen. Wenn du feststellst, dass ein andere Markt preiswerter ist, erledige deine Wocheneinkäufe fortan dort. Nach ein paar Monaten solltest du den Test allerdings wiederholen.

23. Prüfe regelmäßige Ausgaben

Viele der teuersten Dinge in unserem Leben werden jeden Monat von unserem Konto abgebucht. Miete, Strom, Wasser, Handyverträge, Versicherungen, Kreditraten und vieles mehr. Diese Kosten solltest du mindestens einmal alle zwölf Monate auflisten und auf Einsparpotenziale überprüfen.

Eine einfache Vorgehensweise zum Prüfen und Sparen findest du hier beschrieben.

24. Stelle Produkte selbst her, anstatt sie zu kaufen

Anstatt alles fertig zu kaufen, kannst du viele Dinge auch selbst herstellen. Das spart Geld und ist oft auch noch gut für die Gesundheit und Umwelt. Wusstest du, dass es ganz leicht ist, sein eigenes Waschmittel herzustellen und dabei zirka 80 bis 90 Prozent des Kaufpreises zu sparen?

Hier findest du ein paar Ideen für Haushaltsprodukte zum Selbermachen. Auch viele Pflegeprodukte kannst du schnell und günstig zu Hause produzieren.

25. Nutze 100% natürliche Haushaltsprodukte

Wenn dir der letzte Tipp gefällt, kannst du auch einen Schritt weitergehen. Wußtest du, dass du auch mit verschiedenen Pflanzen Wäsche waschen kannst? Aus Kastanien, Efeublättern und den Blättern und Wurzeln des Seifenkrauts kannst du natürliche Waschmittel fast vollkommen kostenlos herstellen.

Hier findest du auch Tipps zum Herstellen von Shampoo und Duschgel aus Kastanien.

Mit Kartoffelschalen, Zitronenschalen und sogar Nudelwasser kannst du sogar im Haushalt reinigen.

26. Verzichte auf teure Hautpflege

Wie oben beschrieben, kannst du viele Pflegeprodukte selber herstellen. Auf einige kannst du aber auch komplett verzichten. Zum Thema Hautpflege gibt es ein paar sehr einfache aber wichtige Grundregeln und für die tägliche, natürliche Hautpflege benötigst du kaum mehr als einfachen Apfelessig!

Mit etwas Wissen und Geschick, kannst du aber auch viele Naturkosmetik-Produkte selber herstellen!

27. Kaufe saisonal ein

Weihnachten, Ostern und Silvester kommen alle Jahre wieder. Dekorationen für den Tannenbaum und Glückwunschkarten auch. Diese sind aber nach der Feier sehr viel günstiger als vor der Feier. Plane voraus und kaufe z.B. das Lametta im Januar und nicht im November. So sparst du jedes Jahr aufs Neue. Auch Kalender kannst du im Januar besonders günstig kaufen.

28. Kaufe Hausmarken statt Markennamen

Viele Supermarktketten lassen Hausmarken produzieren, welche meist 10 bis 30 Prozent günstiger sind als Markenprodukte. Oft werden diese Produkte aber in genau denselben Fabriken und mit denselben Inhaltsstoffen hergestellt, wie die teureren Markenprodukte. Mit Hausmarken kannst du also regelmäßig ein paar Euro sparen, ohne Qualität einzubüßen. Mehr Spartipps für den Supermarkt findest du hier.

29. Vermiete ungenutzte Zimmer in deinem Haus oder deiner Wohnung

Wenn du mehr Wohnraum hast als du benötigst, ist es sinnvoll diesen zu vermieten. Entweder kurzfristig an Reisende auf Portalen wie 9flats und AirBnB, oder längerfristig an Untermieter. Wenn du die richtigen Mieter findest, mit denen du gut zusammenleben kannst, kann das sehr viel Zusatzeinkommen in die Kasse bringen! Tipp 20 – Zweite Einkommensquelle verlinken: Mehr zum Aufbau einer zweiten Einkommensquelle und ein paar Beispiele findest du hier.

30. Verschenke persönliche Gutscheine

Wenn du Geschenke nicht teuer kaufen möchtest, und dir auch das Selbermachen nicht liegt, gibt es einige kreative Ideen für Geschenkgutscheine:

  • Junge Eltern freuen sich immer über Babysitting
  • Tierbesitzer freuen sich, wenn jemand auf den Hund oder die Katze während des Urlaubs aufpasst
  • Hausbesitzer freuen sich über Hilfe im Garten

So kannst du anderen eine Freude machen, ohne dafür Geld ausgeben zu müssen.

31. Kaufe unverderbliche Waren nur im Sonderangebot

Viele Produkte des täglichen Gebrauchs solltest du auf Vorrat immer dann kaufen, wenn sie im Sonderangebot sind. Dazu gehören unter anderem:

  • Toilettenpapier
  • Batterien
  • Geschirrspültabs (alternativ stell doch dein eigenes Pulver für den Geschirrspüler her)

Weitere Produkte, die du nur im Sonderangebot kaufen solltest, findest du hier.

32. Konsumiere Kaffee mit Bedacht

Tipp Nummer 10 empfiehlt dir, auf Kaffee ganz zu verzichten. Wenn du das nicht möchtest, gibt es noch ein paar Dinge zu beachten. Wenn du noch eine Kapsel-Kaffeemaschine hast, dann kannst du mit wiederverwendbaren Kapseln viel Geld sparen, gleichzeitig entlastet du die Umwelt von der mit den Einweg-Kapseln verbundenen Ressourcenverschwendung. Mit Filterkaffee sparst du natürlich noch mehr. Dieser hat zudem den Vorteil, dass du den Kaffeesatz vielfältig wiederverwenden kannst. Auch bei Kaffee für unterwegs gibt es enormes Sparpotential.

33. Frühstücke wie ein Kaiser

Ein reichhaltiges Frühstück gibt dir viel Energie für den Tag und du vermeidest das Bedürfnis nach größeren Malzeiten während des Tages. Das Frühstück kannst du günstig zu Hause zubereiten und brauchst nicht teure Speisen unterwegs zu kaufen.

Mehr zum Thema Ratgeber

34. Prüfe regelmäßig den Luftdruck deiner Reifen

Zu geringer Reifendruck erhöht den Kraftstoff-Verbrauch um bis zu zehn Prozent. Außerdem verschleißen die Reifen schneller. Deshalb solltest du den Luftdruck deiner Reifen regelmäßig kontrollieren. Ein Reifendruck von 0,2-0,3 Bar über dem Normwert spart zusätzlich Kraftstoff!

35. Nutze öffentliche Verkehrsmittel

Wenn du in einem Ort mit einem dichten öffentlichen Verkehrsnetz lebst, solltest du diese öfter nutzen und das Auto in der Garage stehen lassen. Bus und Bahn sparen nicht nur Geld, sondern der Weg zur Haltestelle hält dich auch leicht etwas fitter.

36. Verkaufe dein Auto

In größeren Städten werden Car-Sharing Angebote immer populärer und für viele Menschen rechnet sich ein Auto kaum noch. Wieviel kostet dich dein Auto jedes Jahr? Berücksichtige nicht nur Anschaffungskosten und Kraftstoff, sondern auch Dinge wie Versicherung und Parkkosten. Wie viele Fahrten kannst du für dasselbe Geld mit einem Car-Sharing Dienst machen?

37. Sparen beim Haareschneiden

Haareschneiden benötigt etwas Übung, aber du musst ja nicht gleich deine eigenen schneiden. Schließe dich mit Freunden oder Familienmitgliedern zusammen schneidet euch gegenseitig die Haare. Selbstverständlich geht das nur bei pflegeleichten Frisuren. Bei anspruchsvolleren Frisuren oder wenn du einen besonders guten Schnitt für ein Date benötigst, frage bei Frisören an, ob Models benötigt werden. So kannst du einen professionellen Schnitt für wenig Geld oder sogar kostenlos erhalten.

38. Bereite Essen für Reisen vor

Wenn du verreist, solltest du grundsätzlich etwas zu Essen einpacken. Ideal sind selbstgeschmierte Brote, aber auch ein paar Äpfel oder auch Kekse helfen dir viel Geld zu sparen. Wenn du unterwegs bist, reduziert sich die Auswahl der Anbieter stark. Ob am Bahnhof, Flughafen oder der Autobahnraststätte – du bezahlt fast immer mehr als im Supermarkt um die Ecke. Der vorausdenkende Reisende kann hier sparen. Mehr Tipps, wie du am Flughafen Geld sparst, findest du hier. Weitere Tipps für günstiges Reisen kannst du hier finden.

39. Lies mehr und nutze die Bibliothek

Lesen ist eine sehr günstige Art die Zeit zu vertreiben. Weit günstiger als Kino, Freizeitparks oder Sportveranstaltungen. Es gibt unterhaltsame Bücher nach jedem Geschmack und du kannst aus jedem Buch etwas lernen, was dir in anderen Lebenssituationen weiterhilft. Die meisten Städte haben auch eine Bibliothek mit günstiger Jahresmitgliedschaft. Lies so viele Bücher wie du möchtest für 5 bis 15 Euro im Jahr. Die meisten Bibliotheken haben inzwischen auch ein reichhaltiges Angebot an Musik, Videos, Zeitschriften und Computerspielen.

40. Leihen statt kaufen

Was für die Bibliothek gilt, kann auch für Gebrauchsgegenstände wie Leitern und Bohrmaschinen funktionieren. In immer mehr Städten gibt es auch Leihläden für Spielzeug, Fahrradanhänger und vieles mehr.

41. Lege dir einen kleinen Garten zu

Wenn du ein Grundstück hast, nutze einen Teil zum Anbau von Gemüse und Früchten. Es gibt viele pflegeleichte Pflanzen, die dir günstige Zutaten für deine Speisen liefern.

Auch auf dem Balkon oder sogar in der Wohnung kannst du leicht ein paar Tomatenpflanzen oder Hülsenfrüchte wie Bohnen oder Erbsen züchten. Sogar Kartoffeln kannst du in einer Mörtelwanne ziehen.

Auch im Winter ist der Anbau von Gemüse möglich mit einem warmen Hochbeet.

42. Ersetze Nahrungsergänzungsmittel

Oft redet uns die Werbung ein, dass wir unsere Nahrung durch zusätzliche Präparate ergänzen müssen. Für Pillen und Pulver geben wir viel Geld aus, obwohl das meist völlig überflüssig ist.

Achte lieber auf eine ausgeglichene und vielfältige Ernährung. Dabei helfen dir auch regionale Alternativen zu vielen populären Superfoods. Du kannst dir sogar gewisse Nahrungsergänzungsmittel selber herstellen:

  • Gratis-Proteinpulver wächst auch vor deiner Haustür
  • Natürliches Vitamin C als preiswerten Nahrungszusatz selbst herstellen
  • Sanddorn – der beste Vitamin-C-Spender überhaupt

43. Verzichte auf das Fitness-Studio

Mitgliedschaften in Fitness-Studios werden zwar immer günstiger, aber 20 € im Monat kannst du dir sparen, indem du Übungen in den Alltag integrierst und Übungen mit Hilfe von Fitnessvideos auf YouTube machst.

Mehr zum Thema Ratgeber

44. Iss weniger Fleisch

Verglichen mit Obst und Gemüse ist Fleisch sehr teuer. Viele Menschen in westlichen Ländern essen aus Gewohnheit mehr Fleisch als nötig. Deshalb kannst du leicht ein paar Euro sparen, indem du deinen Fleischkonsum reduzierst.

Hier findest du ein paar clevere Ideen zum Grillen ohne Fleisch!

45. Entlarve Stromfresser im Haushalt

Um Strom zu sparen musst du erst einmal herausfinden, welche Geräte am meisten Kosten verursachen. Dies kannst du ganz leicht mit einem Strommessgerät tun. Diese kosten nicht viel Geld, aber an vielen Stellen kannst du dir auch ein Strommessgerät kostenlos ausleihen.

46. Stromsparen in der Küche

In den meisten Haushalten wird der meiste Strom oder die ganz allgemein die meiste Energie in der Küche benötigt. Wie du Energiekosten beim Kühlen und Aufwärmen von Speisen und Getränken sparen kannst, erfährst du hier. Mit diesen Tricks konnten wir unseren Energiebedarf in der Küche halbieren.

47. Energiesparen im Haushalt

Auch in den anderen Räumen gibt es viel Einsparpotential. Wir haben hier die besten Tipps aufgelistet, wie du Energie sparen kannst, ohne dabei auf Komfort zu verzichten.

Einfache Dinge wie Stoßlüften statt Dauerlüften und die Geräteauslastung zu optimieren, können viel Geld sparen.

Fünf Hausmittel ersetzen eine Drogerie

Mehr Details zum Buch

48. Anbieter vergleichen

Für regelmäßige Kostenpunkte wie Strom, Gas, Öl, Kredite und Ähnliches empfiehlt sich ein Anbietervergleich. Viele dieser Märkte wurden in den letzten Jahren dereguliert und Anbieter kämpfen um neue Kunden. Wenn du also schon länger als ein oder zwei Jahre den selben Anbieter nutzt, lohnt sich ein Vergleich. Oft musst du nicht einmal den Anbieter wechseln. Ein lukratives Angebot von der Konkurrenz kann auch deinen aktuellen Anbieter dazu bewegen, deine Konditionen zu verbessern.

Mehr zum Wechseln von Stromanbietern, Handyverträgen, Gas, Öl und mehr findest du hier.

49. Teilen spart sehr viel Geld

Ähnlich wie beim Car-Sharing gibt es auch viele andere Dinge die man zusammen mit Freunden oder Nachbarn nutzen kann. Sei das die Bohrmaschine, die Mitfahrgelegenheit oder der Gemeinschaftsgarten. Dadurch sparst du viel Geld und sorgst dafür, dass Ressourcen optimaler genutzt werden. Interessante Möglichkeiten zum Teilen und gemeinsamen Nutzen von Ressourcen findest du hier.

50. Wiederverwerten durch Upcycling

Statt gebrauchte Gegenstände einfach wegzuwerfen, kannst du sie auch weiterverwerten. Ein Beispiel für Upcycling ist das Armband aus einer alten Socke für das Joggen. So nimmst du dein Handy oder MP3 Spieler einfach mit. Eine weitere Idee ist das Herstellen von Winteraccessoires aus einem alten Pulli oder dem Einkaufsbeutel aus alten T-Shirts.

Beim Upcycling benötigst du lediglich etwas Geschick und Kreativität. Vielleicht findest du Inspiration von diesen Upcycling-Profis oder in unserem Facebook Wettbewerb zum Thema Upcycling mit Kindern.

51. Kinderspielzeuge gemeinsam basteln

Kinderspielzeuge sind teuer und oft nur wenige Monate im Einsatz. Kinder verlieren schnell die Geduld und suchen immer neue Dinge zum Erkunden. Du kannst viel Geld sparen, wenn du gemeinsam mit deinen Kindern Spielzeuge bastelst. Ein Beispiel hierfür ist die Murmelbahn aus Toilettenpapierrollen oder selbstgemachte Knete:

von mamiweb tv

Andere Beispiele sind:

Eine weitere kostenlose Spiel- und Lernmöglichkeit für Kinder ist die moderne Schnitzeljagd in der freien Natur.

52. Küchenabfälle schnell in Dünger verwandeln

Statt teuren Dünger zu kaufen kannst du auch deine Küchenabfälle verwenden. Dinge wie Kaffeesatz und Eierschalen lassen sich direkt zum gezielten Düngen verwenden. Für alles andere kannst du schnell und günstig einen Bokashi-Eimer bauen. In diesem kompostierst du schnell und sauber direkt in der Küche. Eine clevere Alternative ist auch die selbstgemachte Wurmkiste.

53. Stelle deine eigenen Getränke her

Anstatt Cola, Säfte und Tee zu kaufen, gibt es auch einige leckere und gesunde Alternativen, deine eigenen Getränke herzustellen. Nur einige Beispiele:

  • Wasserkefir selbst herstellen – eine leckere, gesunde und umweltfreundliche Alternative zu Soft-Drinks
  • Milchkefir selber machen – das probiotische Getränk für deine Gesundheit
  • Dinkelmilch und Hafermilch für 0,30 €/Liter selbst gemacht

Für kostenlosen Tee gibt es viele Möglichkeiten, unter anderem dieseMöglichkeiten:

  • Tee anbauen auf der Fensterbank – frischer Genuss das ganze Jahr über
  • Leckerer Tee aus Orangenschalen – einfach und günstig
  • Natürlichen Tee aus lokalen Zutaten selber machen

54. Reparieren statt wegwerfen

Dinge zu reparieren, statt sie wegzuwerfen klingt banal. Was ist aber mit Gegenständen, die du selber nicht reparieren kannst? Da helfen dir immer öfter freiwillige Experten in sogenannten Repair Cafes.

55. Lass den Fernseher aus

Eine sehr leichte Art Geld zu sparen ist es, den Fernseher aus zu lassen. Du sparst nicht nur Strom, sondern bist auch weniger verlockenden Werbespots ausgesetzt. Du kannst deine Zeit produktiver verbringen, dich weiterbilden oder Sport machen.

Mehr zum Thema Geld sparen

56. Nutze diese Wundermittel im Haushalt

Viele Probleme im Haushalt lassen sich schnell, günstig und effektiv mit ein paar kleinen Wundermitteln lösen:

  • 34 Anwendungen für Natron – das Wundermittel für Küche, Haus, Garten und Schönheit
  • 9 Anwendungen für Soda – dieses Mittel gehört in jeden Haushalt
  • 22 Tricks – Wie Essig zahlreiche teure Drogerieprodukte spielend ersetzt
  • 15 erstaunliche Anwendungen für Zitronensäure
  • Unterschätztes Hausmittel Kernseife: 9 erstaunliche Anwendungsbeispiele

57. Einfache Haushaltsreiniger aus Essig, Natron und Zitronenresten

Nur als Beispiel, was diese Wundermittel alles können, findest du hier drei einfache Rezepte für Universalreiniger, welche dich nur wenige Cent kosten und ohne großen Aufwand hergestellt sind:

  • Dieser natürliche Allzweckreiniger kostet weniger als 40 Cent pro Liter
  • Natron-Allzweckreiniger im Handumdrehen selbst herstellen
  • Universalreinger aus Essig: Einfach und schnell selbermachen

58. Nutze deinen Rasierer länger

Gängige Rasierer halten nicht sehr lange. Sie kosten schnell viel Geld und produzieren Müll. Mit diesem Trick hält dein Rasierer aber monatelang und du kannst reichlich Geld sparen.

Dies sind nur einige Tipps um etwas Geld zu sparen. Wenn du weitere wirkungsvolle Tipps hast, dann teile sie in den Kommentaren!

59. Auf Systemrasierer ganz verzichten

Die Rasierer mit den auswechselbaren Kartuschen sind wirklich sehr praktisch! Drei Klingen auf einmal, mit einem Gitter geschützt und oft sogar noch mit einem Schwingkopf. Irgendwann kommt noch eine Federung dazu, wie bei den Dr. Best Zahnbürsten 😉

Da fragt man sich, was wurde früher genutzt? Oft waren es einfache Rasiermesser, die ein Leben lang gehalten haben. Danach wurde der Rasierhobel immer populärer, und genau diesen nutzt Max für seine tägliche Rasur. Das Ergebnis ist sehr zufriedenstellend, der Aufwand ist minimal aber die Ersparnisse sind enorm! Das Zehnerpack Klingen kostet weniger als zwei Euro und hält meist so lang wie fünf Wegwerf-Kartuschen!

60. Frau spart Geld in der Periode

Im Leben einer Frau geht sehr viel Geld für Binden und Tampons drauf. Hinzu produzieren sie noch reichlich Müll. In diesem Beitrag findest du drei Alternativen zu Binden und Tampons. Zwei davon sparen richtig viel Geld!

61. Verwende Essensreste sinnvoll

In jedem Haushalt fallen Küchenreste an. Diese können aber oft sinnvoll weiterverwertet werden und so Geld gespart werden.

Es gibt auch einige abwechslungsreiche Ideen für leckere Gerichte zur Resteverwertung.

62. Verschwende keine Zeit und investiere in deine Bildung

Viel zu viel Zeit wird heute mit Handyspielen und anderen kurzweiligen Aktivitäten verplämpert. Nutze Wartezeiten lieber, indem du etwas lernst. Hier sind einige interessante und kostenlose Webseiten, auf denen du schnell was Interessantes und Nutzbares lernen kannst.

63. Achte auf deine Gesundheit!

Krank sein ist unangenehm. Kaum beachtet ist jedoch, dass es auch teuer werden kann. Angefangen mit Taschentüchern über Medikament bis hin zu weniger Einkommen durch Arbeitsausfall.

Deshalb achte auch in guten Zeiten auf deine Gesundheit. Investiere etwas Zeit und Mühe in eine gesunde Ernährung und regelmäßige Bewegung. Langfristig wird dir nicht nur dein Körper, sondern auch dein Geldbeutel danken!

Was sind deine Tipps?

Welche Spartipps haben wir vergessen? Teile sie in den Kommentaren!

Vielleicht interessieren dich auch diese Themen:

  • Plastikfrei-ABC: Plastikfreie Alternativen im Alltag
  • Diese 30 Dinge nicht mehr kaufen, sondern selber machen
  • 17 Dinge, die fast jeder hat, obwohl es viel bessere Alternativen gibt
  • 35 Dinge im Haushalt wiederverwenden statt wegwerfen
  • Glücklich ohne Fernseher – Warum du die Glotze abschaffen solltest
  • Geld sparen
  • Ratgeber

Wie kann ich Geld sparen? Diese Frage stellen sich viele. Sei es, weil sie sparen müssen, wie z.B. Hartz-IV-Empfänger, Studenten und große Familien. Oder sei es, weil man kurzfristig mal pleite ist. Und so mancher will einfach sparsam leben. Geld bzw. den einen oder anderen Euro sparen ist für viele interessant.

Wo aber anfangen und was sind die besten Wege zum Sparen? Die Antwort auf diese Frage wollen wir im Folgenden mit unseren Tipps zum Geld Einsparen liefern.

Quelle: https://.com/de/sparen-sparschwein-geld-sparsam-1720971/

Mit Sparplänen nachhaltig sparen: Die Möglichkeiten

Vielen mangelt es an den finanziellen Mitteln, um auf einen Schlag einen größeren Betrag an Geld zu sparen. Sparpläne schaffen Abhilfe. Sparer zahlen jeden Monat eine überschaubare Summe auf ihren Sparplan ein, über die Jahre ergibt sich ein ansehnliches Vermögen. Zuvor sollten sie sich überlegen, welche Anlageart sie präferieren. Es gibt mit verzinsten Sparplänen und Fondssparplänen zwei grundlegend verschiedene Formen.

Kleine Sparbeiträge, große Wirkung

Der Vorteil bei Sparplänen (zu finden auf Netzsieger) besteht darin, dass auf diese Weise fast jeder sparen kann. Die meisten Anbieter fordern als monatlichen Mindestbetrag rund 25 bis 30 Euro. Diese Summe können auch Geringverdiener aufbringen. Das zweite gewichtige Argument für Sparpläne ist der mittel- bis langfristige Ansatz, der zu einem hohen Zinseszinseffekt führt. Zinseszinseffekt bedeutet, dass Sparer nicht nur für ihr eingebrachtes Geld Zinsen kassieren. Zudem erhalten sie diese für die bereits verbuchten Zinsausschüttungen. Bei Fondssparplänen gibt es zwar keine Zinsen, aber dort funktioniert der Effekt ähnlich. Ein Beispiel: Jemand spart über 10 Jahre monatlich 50 Euro, insgesamt ergibt das eine Sparleistung von 6.000 Euro. Bei einer jährlichen Rendite von 3 % hat dieser Anleger am Ende ein Kapital von 6.990,10 Euro zur Verfügung und somit einen Ertrag von knapp 1.000 Euro erwirtschaftet.

Hohe Sicherheit: Banksparpläne

Wer auf Sicherheit Wert legt, sollte einen verzinsten Banksparplan bevorzugen. Erstens können Anleger kein Geld verlieren. Wie Tages- und Festgeld fällt dieses Produkt unter die gesetzliche Einlagensicherung. Sparer verlieren kein Geld, selbst wenn die Bank Insolvenz anmelden muss. Diese Sicherung gilt pro Kunde und Bank bis zu einem Betrag von 100.000 Euro. Zweitens profitieren Kunden von Planungssicherheit. Bei einem Banksparplan wissen sie vor dem Vertragsabschluss, welche Zinserträge sie über die gesamte Laufzeit verzeichnen. Oftmals offerieren Banken Verträge mit Zinsstaffeln, die Zinssätze steigen mit der Zeit. Geld können Anleger nicht verlieren, sie erhalten das komplette Kapital plus die Zinsen ausgezahlt. Dieser Sicherheit steht der Nachteil gegenüber, dass sich die Rendite in überschaubaren Grenzen hält. Das gilt für die momentane Niedrigzinsphase in besonderem Maß.

In die Aktienmärkte investieren: Sparpläne mit Investmentfonds und ETFs

Attraktive Renditechancen sichern sich Sparer mit einem Fonds- oder ETF-Sparplan. Sie sollten bedenken, dass mit dieser Anlageform Verlustrisiken einhergehen. Mit einem mittel- bis langfristigen Anlagehorizont sowie einem breit gestreuten Investment lassen sich diese jedoch minimieren. Die Erfahrung beweist, dass sich die Aktienmärkte nach zwischenzeitlich starken Kursverlusten immer erholt haben. Investoren brauchen nur Geduld und dürfen den Sparplan nicht überstürzt auflösen. Wichtig ist zudem die Risikoverteilung. Es gibt zum Beispiel eng gefasste Fonds, die ausschließlich Aktien von IT-Unternehmen kaufen. Diese zeichnen sich durch erhebliche Kursschwankungen aus. Es empfehlen sich stattdessen Fonds, die in europäische oder globale Standwerte verschiedener Branchen investieren. Zu unterscheiden sind bei diesen Sparplänen aktiv gemanagte Investmentfonds und ETFs. Bei den gemanagten Fonds setzen die Verantwortlichen eine eigene Anlagestrategie um, dafür verlangen sie hohe Fondsgebühren. ETFs bilden einen vorhandenen Index wie den DAX ab. Die ETF-Gesellschaften erwerben genau die Aktien mit dem gleichen Gewicht, aus denen sich der Index zusammensetzt. Der Aufwand ist minimal, deswegen kosten ETFs kaum Gebühren.

Staatlich gefördert für das Alter vorsorgen: Riester-Sparpläne

Riester-Sparpläne können Anleger als Banksparplan oder als Fonds- bzw. ETF-Sparplan abschließen. Das entscheidende Merkmal ist, dass es sich um ein Produkt der staatlich geförderten Altersvorsorge handelt. Anspruchsberechtigte wie sozialversicherungspflichtige Arbeitnehmer erhalten im Jahr 154 Euro Unterstützung, für Kinder gibt es Beträge bis zu 300 Euro. Als Vorteil verdienen die strengen Regeln Erwähnung. Die Anbieter müssen die Sparbeträge sowie die Zuschüsse garantieren. Bei Aktien-Investments besteht somit keine Verlustgefahr. Andererseits müssen die Anbieter diese Garantie absichern, deswegen investieren sie nicht alles in Aktien. Das schmälert die Rendite, bei einem gewöhnlichen Sparplan liegen die Renditechancen höher.

Zahlen Sie bei Ihrer Bank auch immer höhere Gebühren?

  • Dann wechseln Sie zu einem kostenlosen Girokonto. Davon gibt es einige, die auch ohne Bindung an einen monatlichen Mindesteingang, eine kostenlose Kontoführung bieten.
    Vergleiche geben einen Überblick: http://www.kontorat.de/girokonto-vergleich/ über die wichtigsten Konditionen, wie Kontoführungsgebühren, gratis nutzbare Geldautomaten und eventuell angebotene Startguthaben.

Wie sich beim Autokauf ganz einfach bares Geld sparen lässt

  • Tipps zum Geld sparen beim Autokauf

    Beim Autokauf sind satte Rabatte drin, Preise lassen sich sowohl bei Bargeschäften als auch beim Leasing oder beim Kauf von Fahrzeugen aus dem Ausland beachtlich drücken. Vor der Anschaffung eines neuen Fahrzeuges sollten sich die zukünftigen Besitzer mit den wichtigen Tipps zum Geldsparen beim Autokauf vertraut machen.

    Autoverkäufer wissen um die Unkenntnis vieler Kunden und sind sind dank jahrelanger Erfahrung in Verkaufsgesprächen gut geschult. Sie müssen jedoch kein Experte sein, um bei ihrem nächsten Autokauf deutlich sparen zu können.

  • Überregional vergleichen

    Autos müssen nicht zwangsläufig beim Händler gleich nebenan erworben werden, selbst dann nicht, wenn dort erhebliche Einsparpotenziale beworben werden.

    In den letzten Jahren haben sich diverse Preisvergleichsportale für Neuwagen gebildet. Hier kann man sein Wunschauto konfigurieren und erhält dann das günstigste Angebot von einem Vertagshändler aus Deutschland. Das Portal dient dabei als Vermittler.

    Aber auch der Kauf ab Werk bietet Einsparpotential. Wenn Sie direkt ab Werk kaufen, können Sie unter anderen davon profitieren, dass keine Überführungskosten anfallen. Diese werden nämlich beim Händlerkauf vor Ort in der Regel auf den Kunden umgelegt. Wenn Sie ihr neues Wunschauto also direkt beim Händler abholen, können Sie erhebliche Summen einsparen.

  • Auto im Ausland kaufen

    Fahrzeuge sind beim Ankauf aus dem Ausland oft um bis zu 30 % günstiger. Kaufen Sie Ihr neues Fahrzeug in einem Nachbarland der Europäischen Union, dann fällt der Nettopreis des Fahrzeuges plus die deutsche Mehrwertsteuer an. In der Gesamtsumme ist dies aber immer noch sehr viel günstiger, als wenn Sie das Fahrzeug direkt in Deutschland kaufen würden.

  • Re-Importe als Sparmöglichkeit beim Autokauf

    Schon seit vielen Jahren haben sich sogenannte Re-Importe als effiziente Sparmöglichkeit beim Autokauf bewährt. Bei diesem Geschäftsmodell kaufen Autohändler im benachbarten Ausland meist größere Mengen an Fahrzeugen und geben diese Rabatte an ihre Kundschaft in Deutschland weiter. Außerdem sind Fahrzeuge aus Re-Importen gegenüber einheimischen Käufern steuerlich begünstigt, was sich ebenfalls wieder auf den deutlich günstigeren Kaufpreis niederschlägt.

  • Satte Rabatte durch Verhandeln

    Handeln beim Autokauf zahlt sich letztendlich immer aus, selbst dann, wenn Fahrzeuge im Preis bereits reduziert sind. Wer gelernt hat gut zu feilschen, kann mitunter Rabatte von 20 % oder sogar mehr einstreichen. Und sollte es nach dem Ende von hartnäckigen Verhandlungen auch nur einen Gratissatz Winterreifen geben, so hat sich das Feilschen dennoch ausgezahlt. Handeln und Feilschen können vor einem Termin beim Autohändler in Rollenspielen geübt werden. Denn eine gute Verhandlungsposition ist der beste Ausgangspunkt für ein erfolgversprechendes Ergebnis.

    Diese Verhandlungsposition können Sie auch durch Barzahlung stärken, denn hier winken hohe Rabatte.

    Dabei können Sie auch als Barzahler auftreten, wenn Sie nicht über genügend Ersparnisse verfügen, um den Kaufpreis zu zahlen. Durch einen gezielten Vergleich, lässt sich ein zinsgünstiger Kredit für ein Auto finden und so die Händlerfinanzierung umgehen.

  • Mit Sondermodellen Geld einsparen

    Sondermodelle sind für viele Autokäufer eine gute Gelegenheit, den Preis erheblich zu senken. Wer genauer hinschaut, stellt sehr schnell fest, dass es beim Autokauf längst nicht immer das Serienmodell mit zusätzlichen Extras sein muss. Sparvarianten gibt es zwar oft nur mit einer bestimmten Motorisierung oder einer bestimmten Farbe, doch das sollte keinesfalls abschrecken, wenn es eben darum geht, ganz erheblich sparen zu können. Es hat sich darüber hinaus herausgestellt, dass Sondermodelle gegenüber den Serienmodellen einen gesteigerten Wiederverkaufswert aufweisen.

  • Jahreswagen sind günstiger als Neuwagen

    Wenn Sie so richtig gut beim Autokauf sparen möchten, sollten Sie sich einmal überlegen, ob es wirklich ein Neuwagen sein muss. Denn gerade in den ersten Monaten nach der Zulassung verlieren die meisten Neuwagen sehr viel an Wert. Hersteller und Autohändler bieten heute eine große Vielfalt an Jahreswagen mit Garantie und geringer Kilometerleistung, welche gegenüber Neuzulassungen im Preis ganz erheblich reduziert sind.

  • Fahrzeug Leasing nur für Unternehmer

    Leasing wird zwar oft als Sparmöglichkeit beim Autokauf angepriesen, eignet sich aber nicht für jeden. Während Selbstständige wenigstens Steuervorteile berücksichtigen können, zahlt sich Leasing für Arbeitnehmer im Angestelltenverhältnis meist nicht aus. Leasing ist keine Autofinanzierung im klassischen Sinne, sodass auch bei Beendigung des Leasingvertrages und der Zahlung aller Leasingraten das Fahrzeug immer noch dem Autohaus gehört. Darüber hinaus gibt es immer auch wieder mal Berichte über Ärger bei der Rückgabe von Leasingfahrzeugen.

Geld sparen beim Einkaufen, Kochen und Essen

Wir kaufen ein und essen – praktisch täglich. Sparen Sie deshalb auch täglich Geld mit den folgenden Tipps:

  • Selbstkochen ist viel billiger
    Ein frischer Reissalat mit Käse und Schinken kostet nur ca. € 3,50 für 2 Personen, wenn Sie ihn selbst machen. Sie zahlen deutlich mehr, wenn Sie ihn an der Salattheke kaufen. Und Nudelgerichte oder Kartoffelaufläufe sind einfach zuzubereiten, vielseitig und für wenige Euro werden mehrere Personen satt. Das ist praktisch immer billiger als Fertiggerichte – insbesondere, wenn Sie auch Gemüse der Saison verwenden.
  • Beim Discounter einkaufen
    Die Qualität der Produkte beim Discounter ist oft nicht schlechter. Viele Hersteller von Markenartikeln produzieren sogar unter NoName-Marken für Discounter (welche das genau sind, erfahren Sie im Übrigen in unseren Broschüren und in einer Onlinedatenbank als Mitglied unseres SparClubs). Vergleichen Sie Marken und No-Name-Produkte und stellen Sie fest, dass im Test die Marke nicht immer gegen No-Name-Produkte siegt. So sparen Sie Geld beim Einkauf, ohne auf gute Produkte verzichten zu müssen.
  • Wochenplan und Mengeneinkauf
    Machen Sie einen Wochenplan und kaufen Sie nicht immer nur spontan kleine Mengen Lebensmittel. Sie sparen einiges an Geld, wenn Sie gleich etwas größere Mengen kaufen. Aber Achtung: Nicht jede sogenannte Familienpackung ist in Wirklichkeit auch günstiger. Genauer hinschauen lohnt sich.
  • Kaufen im Voraus spart
    Achten Sie deshalb auf Angebote und kaufen gleich etwas mehr. Das kostet im ersten Moment mehr Geld, aber auf Dauer sparen Sie deutlich. Warum nicht das besonders günstige Duschgel gleich für 6 Monate im Voraus kaufen? Es wird ja nicht schlecht …
  • Achtung: % und nur € 1,- ist nicht automatisch billiger
    Sie sparen oft nichts. Der Handel spielt hier mit der menschlichen Psychologie: Unbewusst denken wir, es müsse billig sein, sobald ein Prozentzeichen dran steht oder etwas nur einen Euro kostet. Die Mühe, wirklich mal einen Preisvergleich zu machen, machen dann sich die Wenigsten. Fallen Sie darauf nicht herein. Nutzen Sie zwar echte Angebote, kaufen Sie aber nicht automatisch, weil es mit einem %-Nachlass ausgezeichnet ist.
  • Bücken und Strecken beim Einkauf spart Geld
    Tipp: Schauen Sie beim Einkauf auch mal ins unterste und oberste Regal. Dort stehen oft günstigere Produkte. Der Handel hat sogar einen Namen dafür: Bückware und Streckware. Es lohnt sich, spart man so doch durchaus Geld, indem man nicht der teureren Waren auf Sichthöhe kauft.

Geld sparen im Alltag – aber wie?

Diese Geld Rezepte verpasst du, wenn du nicht weiterliest Verbergen

Wer möchte nicht, dass ihm am Ende des Monats mehr Geld in der Tasche bleibt? Aber wie stellt man das am besten an? Wie spart man am einfachsten Geld im Alltag? Und wie macht man, dass es bleibt? Diesen Fragen widmen wir uns in diesem Artikel.

In diesem Artikel wirst Du keine Tipps finden wie „nicht in den Urlaub fahren“ oder „Auto verkaufen“. Diese Möglichkeiten würden ja auf der Hand liegen, wir finden jedoch, dass es Tipps braucht, an die man nicht gleich automatisch denkt.
„To think outside of the box“ ist unsere Devise.

Im Wesentlichen gibt es 3 Möglichkeiten, am Ende mehr Geld im Geldbeutel zu haben:

– Mehr verdienen
– Fixkosten reduzieren
– Im Haushalt sparen

Bist du bereit? Los geht´s!

1. Teilnahme an Online-Umfragen, Produkttests, etc.

Mittlerweile gibt es im Internet richtig viele Möglichkeiten, mit wenig Aufwand ein Nebeneinkommen zu generieren. Bei manch einer Plattform füllt man Online-Umfragen aus, nimmt an Produkttests teil und lässt sich diesen Aufwand mit Gutscheinen oder Bargeld vergüten. Klingt einfach – ist es auch. Damit hierbei wirklich Umsatz herauskommt, macht es Sinn, sich gleich bei mehreren Plattformen anzumelden.

2. Zu Fuß statt mit dem Auto

Uns ist klar, dass die Voraussetzung zur Umsetzung dieses Tipps ist, dass man in der Stadt wohnt. Auf dem Land ist man ohne Auto meist aufgeschmissen. In der Stadt ist der Tipp jedoch ein wirklich Guter, denn er spart nicht nur Geld, sondern verhilft Dir auch noch zu besserer Fitness und Gesundheit! Die Alternative für etwas weitere Strecken ist das Fahrrad, das in der Stadt ebenfalls sehr gut funktioniert. Noch weitere Strecken können durch das Bilden von Fahrgemeinschaften umweltschonender und günstiger zurückgelegt werden. Das Auto zu verkaufen könnte selbstverständlich (wie ja bereits oben erwähnt) sehr viel dazu beitragen, jedes Monat schnell zu sparen. Wir finden jedoch, dass dies die persönliche Freiheit sehr stark einschränkt und würden erst einmal mit einer Reduktion der gefahrenen Kilometer beginnen.

3. Einkaufen, Kochen und Essen

Beim Einkaufen empfiehlt sich eine Einkaufsliste und ein voller Magen. Das ist tatsächlich kein Witz, sondern ernst gemeinter Rat: Gehe nicht hungrig einkaufen! Du gibst garantiert mehr Geld aus, als nötig gewesen wäre.
Großgebinde sind immer günstiger als Kleinpackungen. Natürlich kannst Du als Single nicht alles in Familienpackungen kaufen, aber es gibt Dinge, bei denen das sehr wohl möglich ist, wie zB. Waschmittel, Nudeln, Reis, etc. Wenn Du dann noch Hausmarken kaufst, anstatt immer auf Markenartikel zu setzen, sparst Du bei jedem Einkauf wirklich bares Geld.

Um die Einkaufsliste vorzubereiten, machst Du einen Plan, was Du denn die Woche über essen möchtest. Und das kochst Du dann ja auch selbst. So sparst Du sehr viel Geld, das Du nicht in Kantinenessen oder Restaurantbesuche investieren musst. Koche idealerweise mit regionalen und saisonalen Lebensmitteln, denn die schmecken am besten und sind auf alle Fälle am günstigsten.

Und hier gleich noch ein Tipp zum Thema Lebensmittel: Ignoriere getrost das Mindesthaltbarkeitsdatum. Dieses ist völlig unnötig, denn wenn Du über gesunde Sinne verfügst, erkennst Du ganz sicher auch, wenn ein Lebensmittel verdorben ist! Grundsätzlich gilt: Wenn das Lebensmittel normal riecht, aussieht und schmeckt, kannst Du es auch bedenkenlos essen. Ausnahmen stellen hier Fleisch und Fisch dar, diese beiden sollten nach Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums tatsächlich entsorgt werden, da ein Verzehr ein Gesundheitsrisiko darstellen würde.

Ein gesonderter Tipp zum Kaffee: Trinke keinen Kapselkaffee! Abgesehen von der immensen Belastung für unsere Umwelt durch hohe Energiekosten und Tonnen an Müll, kostet das Kilo Kaffee in Kapselform zwischen 70 und 90 Euro! Das ist ein Wahnsinn und kann ganz einfach durch den Kauf von ganz normalem Bohnenkaffee verhindert werden.

4. Haushalt und Freizeit

Zunächst einmal: Mache die Stromfresser in Deinem Haushalt ausfindig und schmeiß sie raus. Anders: Ersetze zum Beispiel alle Glühbirnen, die Du vielleicht noch hast, durch LED Leuchten. Da investierst Du zwar einmal ein bisschen Geld, dafür halten die LEDs ewig und Du sparst immens viel Strom.
Auch alte Haushaltsgeräte brauchen meist echt viel Strom. Hast Du also einen 20 Jahre alten Kühlschrank oder eine Waschmaschine von Oma zuhause, empfiehlt es sich, über einen Ersatz nachzudenken. Den Fernseher kannst Du eigentlich auch einfach wegwerfen – das Fernsehprogramm ist ohnehin Mist.

Dein Pulli oder Deine Socken haben ein Loch? Mach es wie Oma und stopfe die Löcher, anstatt immer gleich alles neu zu kaufen. Falls Du nicht stopfen kannst, könntest Du alternativ dazu auch in einen Second Hand Laden gehen oder zum Kleiderflohmarkt.

Und wo wir schon beim Flohmarkt sind: Bei vielen Dingen macht es ohnehin am meisten Sinn, sie einfach zu Leihen statt zu kaufen. Zum Beispiel bei Kinderspielzeug! Oder bei Gartengeräten, die man nicht so häufig braucht. Bei Schiausrüstungen. Und so weiter… Es gibt hier wirklich sehr viele Möglichkeiten, selbst organisierte Täusche mit Nachbarn oder Tauschbörsen. Werde kreativ.

Wir hoffen, dass wir Dir mit unseren Tipps ein paar Anregungen geben konnten, wie Du im Alltag Geld sparen kannst.

Hier findest du übrigens den

5. Vermögen aufbauen mit einem ETF Sparplan

ETF bedeutet Exchange Traded Fund und ist eine sehr einfache Möglichkeit in einen oder mehrere Sparpläne monatlich einzuzahlen und so langfristig einen Teil deines Geldes in den Vermögesaufbau zu stecken.

WIE FUNKTIONIERT DER SPARPLAN?
Ein ETF-Sparplan ist ein Sparplan mit ETFs. Sie unterscheiden sich nicht vom Grundprinzip eines Bankensparplans oder eines Sparplans mit aktiv verwalteten Anlagefonds. Als ETF-Einleger leistest du regelmäßig einen vorgegebenen Betrag in ETFs und baust dir über viele Jahre hinweg Vermögenswerte auf. Wie beim ETF-Sparplan gibt es keinen vorgegebenen Zeitraum und du kannst die Periodizität des Sparplans sowie die Höhe deiner Ersparnisse jederzeit ändern.

Detaillierte Informationen über den jeweiligen FondsSparplan und einen Sparplanrechner kannst direkt du bei den Banken 7 Brokern vergleichen: Consorsbank, Onvista, Flatex oder du nutzt den Vergleichsrechner um die Depotgebühren zu vergleichen.

6. Was sparen wirklich ist

Sparen klingt so nach Verzicht. Aber in Wirklichkeit ist Sparen, also das richtige Lagern von Geld, der einzige Weg wie du dich selber bezahlen kannst.

Mit diesen kostenlosen Spartipps und Tricks sparst du Kosten, Steuern und Ausgaben und erhöhst damit möglichst den Nutzen für dein eigenes Sparkonto:

Über den Autor:

Marco ist Geldcoach und Gründer der Geldhelden Organisation. Seine Vision ist es finanzielle Bildung in die breite der Gesellschaft zu tragen. Mit seinem Coaching hilft er Menschen dabei die richtigen finanziellen Entscheidungen zu treffen, das WARUM dahinter zu verstehen und endlich in die Umsetzung zu kommen.

Geldanlage für Kinder: Fünf Möglichkeiten für Kinder zu sparen

Lana Iliev, 04.09.2019

Kinder sind teuer: Laut Statistischem Bundesamt kostet ein Kind bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres durchschnittlich 130.000 €. Anschließend folgen Studium oder Ausbildung und erfordern finanzielle Unterstützung bis der Nachwuchs auf eigenen Beinen steht. Umso besser wenn Eltern, Großeltern oder Paten etwas angespart haben, womit sich die Ziele der Kinder realisieren lassen.

Doch in Zeiten der Niedrigzinsphase eine sinnvolle Geldanlage für Kinder zu finden, gestaltet sich schwieriger denn je. Gerade der Klassiker Sparbuch macht derzeit einfach keinen Sinn. Lesen Sie hier, welche Alternativen es gibt und welche Investitionen sich für Kinder lohnen.

Sparen für Kinder: wichtige Kriterien

Bevor Sie loslegen und mit dem Sparen für den Nachwuchs beginnen, sind ganz grundsätzliche drei Fragen zu klären:

1 | Wie hoch darf das Risiko sein?

Natürlich sollte eine Geldanlage für Kinder möglichst so sicher wie möglich sein. Doch in Zeiten niedriger Zinsen lassen sich mit Sparkonten, die unter die gesetzliche Einlagensicherung fallen, eigentlich keine Renditen erzielen, die die Inflation ausgleichen. Daher verliert das angesparte Geld real an Wert.

Ziehen Sie deshalb ein wenig Risiko in Erwägung, aber schützen Sie die Investition durch eine ausreichende Risikostreuung ab. Der beste Weg ist eine durchdachte Kombination aus renditestarken und risikoarmen Investitionen.

Offene Kredite

Tilgen Sie zunächst offene Kredite, bevor Sie mit einer Geldanlage für Kinder beginnen. Die Zinsen, die Sie auf die Kapitalanlage erhalten, werden die hohen Kreditzinsen kaum ausgleichen. Außerdem möchten Sie Ihren Kindern sicher keine Schulden hinterlassen.

2 | Handelt es sich um eine Einmaleinlage oder regelmäßig einzuzahlende Raten?

Möchten Sie einen bereits vorhandenen, größeren Betrag für das Kind zur Seite legen, kleinere Geldgeschenke, die im Laufe der Zeit anfallen, sicher verwahren oder gezielt beginnen zu sparen?

Für letzteres sollten Sie Sparpläne in Betracht ziehen. In einen Sparplan zahlen Sie regelmäßig einen selbst gewählten Betrag ein und können so über die Jahre hinweg eine stattliche Summe ansparen.

Handelt es sich hingegen um Summen, die bereits vorhanden sind, lohnt sich eine fixe Investition. So binden Sie das Geld zwar über einen längeren Zeitraum, erzielen aber auch eine bessere Rendite. Dennoch sollten Sie das gesamte Geld nie in ein einziges Anlageprodukt investieren.

3 | Auf den Namen des Kindes sparen oder im eigenen Namen?

Manche Geldanlagen, wie beispielsweise Sparkonten, bieten die Option, offiziell dem Kind zugeschrieben zu werden. Das hat Vor- und Nachteile:

Sparbuch Tagesgeld Festgeld ETF Immobilien-
Crowdinvesting
Rendite * gering gering gering mittel bis hoch mittel bis hoch
Risikoprofil sicherheitsorientiert sicherheitsorientiert sicherheitsorientiert renditeorientiert renditeorientiert
Anlagehorizont kurzfristig kurzfristig mittel- bis langfristig mittel- bis langfristig mittelfristig
Einmalzahlung
Sparplan
Geldanlage im
Namen des Kindes
Geldanlage im
eigenen Namen
**

Fünf Möglichkeiten der Geldanlage für Kinder

1 | Der Klassiker: Das Sparbuch

Generell sind Sparbücher derzeit keine gute Idee. Die Zinsen sind so niedrig, dass sie unterhalb der Inflationsrate liegen. So schwindet der reale Wert des Geldes und am Ende bleibt von dem Sparbetrag weniger übrig, als eingezahlt wurde. Es gibt jedoch einzelne Sparbuch- und Sparkonto-Angebote extra für Kinder, die mit Zinsaufschlägen oder Bonuszahlungen locken.

Die Zinsen auf solche Angebote sind dabei oft gedeckelt. So erhalten Sie beispielsweise 3 % Zinsen auf die ersten 500 €, während alles oberhalb dieser Summe unterirdisch verzinst wird. In bestimmten Fällen kann ein solches Sparbuch aber dennoch Sinn machen, zum Beispiel um kleinere monetäre Geschenke sicher zu verwahren.

Vorsicht: Banken können die Verzinsung des Sparbuchs ändern. Sollten die Zinsen gesenkt werden, finden Sie schleunigst eine Alternative, um das Sparvermögen nicht noch schlechter verzinst zu wissen.

2 | Tagesgeld für Kinder

Tagesgeldkonten bieten eine sehr hohe Flexibilität. Hier sollte sich Geld befinden, das zeitnah benötigt wird. Rückt also der 18. Geburtstag des Kindes näher, sollten Sie das Kapital aus langfristigen Geldanlagen auf ein Tagesgeldkonto umschichten, sodass es bald verfügbar ist.

Auch kleinere Geldgeschenke lassen sich zunächst auf einem Tagesgeldkonto parken. Sobald sich eine größere Geldsumme angesammelt hat, sollte diese jedoch unbedingt anderweitig angelegt werden.

3 | Festgeld für Kinder

Auf einem Festgeldkonto kann hingegen auch eine größere Summe hinterlegt werden. Die Zinsen sind hier höher als beim Tagesgeld. Dafür ist Festgeld (wie der Name schon sagt) auch weniger flexibel.

Derzeit sind jedoch auch Festgeld-Zinsen vom allgemein niedrigen Zinsniveau betroffen. Festgeldanlagen mit einer Laufzeit von mehr als fünf Jahren sind derzeit nicht empfehlenswert, da Sie von einer Zinsanhebung nicht profitieren würden.

4 | ETF-Sparplan für Kinder im Junior-Depot

Aktien sind eine Geldanlage-Option für Kinder, auch wenn sich viele Menschen aufgrund der Volatilität von Wertpapieren nicht an die Börse trauen. Doch gerade bei einem langfristigen Anlagehorizont lassen sich Wertschwankungen gut ausgleichen und letztendlich eine höhere Rendite erwirtschaften als mit risikoarmen Investments.

Junior-Depots

Ein Junior-Depot ist ein Bankkonto, das Wertpapiere wie beispielsweise Aktien oder Fondsanteile enthält. Da es speziell für Kinder ist und in deren Namen geführt wird, dürfen hochriskante, spekulative Wertpapiere nicht aufgenommen werden.

Der risikoärmste Weg, in Aktien zu investieren, führte dabei in der Vergangenheit über ETF (Exchange Traded Funds). Damit sind passiv gemanagte Fonds gemeint, die einen Index wie beispielsweise den DAX (Deutscher Aktienindex) nachbilden. Investieren Sie in einen ETF, investieren Sie automatisch in mehrere Aktientitel und erhöhen so die Risikostreuung. Zudem sind die Gebühren für ETF deutlich geringer als für klassische Aktienfonds.

Durch die Nutzung eines Sparplans lassen sich Börsenschwankungen zusätzlich ausgleichen, denn hier kommt der sogenannte Durchschnittskosteneffekt (Cost-Average-Effekt) zum tragen. Mit den regelmäßigen Sparplan-Einzahlungen werden in Zeiten eines Börsentiefs automatisch mehr Anteile gekauft, da diese günstiger sind. Während eines Börsenhochs hingegen sind es automatisch weniger, denn die einzelnen Anteile sind teurer. Im Laufe der Zeit kaufen Sie daher zum Durchschnittspreis ein.

Ein ETF-Investment rentiert sich jedoch lediglich bei einem langfristigen Anlagehorizont. Denn die Anteile dürfen auf gar keinen Fall in Zeiten schlechter Börsenkurse verkauft werden. Sollten Sie also kurzfristig für Ihr Kind sparen, sind ETF keine gute Option. Außerdem bleibt das Risiko, dass Ihr Kind während eines Börsencrashs die Volljährigkeit erreicht und die ETF-Anteile mit Verlust verkauft bzw. verkaufen muss.

5 | Immobilien-Crowdinvesting mit BERGFÜRST

Eine mittelfristige aber dennoch renditestarke Alternative bietet das Immobilien-Crowdinvesting bei BERGFÜRST. Bei festen Laufzeiten von ein bis fünf Jahren erhalten Anleger 5,0 % bis 7,5 % Zinsen pro Jahr. Dabei fallen Crowdinvesting-Beteiligungen ebenso wie ETF-Anteile nicht unter die gesetzliche Einlagensicherung.

Beim Immobilien-Crowdinvesting investiert eine große Gruppe von Privatanlegern gemeinsam über eine Internetplattform in Immobilienprojekte und stellt so Mezzanine-Kapital zur Verfügung. Damit können Privatanleger nun in eine Anlageklasse investieren, die lange lediglich Großinvestoren zugänglich war.

Nicht zu verwechseln sind Crowdfunding und Crowdinvesting. Während bei ersterem Spenden über Online-Plattformen gesammelt werden, handelt es sich bei letzterem um eine Möglichkeit zur Geldanlage mit Renditeaussicht.

Zudem ist BERGFÜRST auch eine gute Ergänzung zu einem Investment in ETF. Denn durch das geringe Mindestanlagevolumen von gerade einmal 10 € lässt sich das Portfolio einfach um die Anlageklasse Immobilien erweitern. Alternativ kann auch der RelaxSparplan genutzt werden, um monatlich für die Zukunft des Kindes zu sparen.

Es ist nicht möglich, ein BERGFÜRST-Depot im Namen Ihres Kindes zu eröffnen. Sie können aber ein Konto führen, das bei Vollendung des 18. Lebensjahres auf Ihr Kind übertragen wird.

Geldanlagen für Kinder im Überblick:

Sparbuch Tagesgeld Festgeld ETF Immobilien-
Crowdinvesting
Rendite * gering gering gering mittel bis hoch mittel bis hoch
Risikoprofil sicherheitsorientiert sicherheitsorientiert sicherheitsorientiert renditeorientiert renditeorientiert
Anlagehorizont kurzfristig kurzfristig mittel- bis langfristig mittel- bis langfristig mittelfristig
Einmalzahlung
Sparplan
Geldanlage im
Namen des Kindes
Geldanlage im
eigenen Namen
**

* Die Angabe der Rendite basiert auf Entwicklungen der Vergangenheit und kann künftig anders ausfallen

** Rentiert sich nur, wenn spezielle Kinder-Angebote zu Sonderkonditionen genutzt werden

Welche Geldanlagen Sie für Kinder meiden sollten

Die Stiftung Warentest rät von Ausbildungsversicherungen als Geldanlage für Kinder ab. Dabei handelt es sich um Versicherungspolicen mit hohen Kosten und wenig Flexibilität. Dasselbe gilt auch für Schutzbriefe. Generell raten Verbraucherschützer dazu, sparen und versichern zu trennen, da Kombiprodukte meist schlechtere Konditionen aufweisen.

Auch ein Bausparvertrag ist als Geldanlage für Kinder schlecht geeignet. Ein Bausparvertrag rentiert sich meist nur, wenn zukünftig wirklich ein Eigenheim gebaut werden soll und wer kann schon wissen, ob ein Kind das irgendwann möchte? Zudem sind die Zinsen hier derzeit ebenfalls niedrig.

Auch mit klassischen Banksparplänen lassen sich derzeit aufgrund der Niedrigzinsphase nur eine sehr geringe Verzinsung erwirtschaften.

Fünf abschließende Tipps zur Geldanlage für Kinder

1 | Sicherheit und Realzins beachten

Die Sicherheit der Investition für das Kind ist von äußerster Wichtigkeit, aber rechnen Sie auch nach, ob die Investition noch Rendite einbringt, wenn Sie die Inflation abziehen.

2 | Früh anfangen

Je früher Sie anfangen, desto mehr profitieren Sie vom Zinseszinseffekt. Zudem ermöglicht Ihnen ein langer Zeitraum an der Börse zu investieren und Wertschwankungen auszugleichen.

3 | Macht es wirklich Sinn im Namen des Kindes zu investieren?

Sie sparen zwar Steuern, aber überlegen Sie genau, welche Nachteile sich für das Kind im Hinblick auf Krankenversicherung und BAföG ergeben könnten. Hier ist die Höhe der Einzahlungen und der Anlagezeitraum maßgeblich.

4 | Sparen Sie konsequent

Bauen Sie das Sparvermögen für das Kind konstant auf und sparen regelmäßig, indem Sie Sparpläne nutzen oder einen Dauerauftrag einrichten.

5 | Schichten Sie die Geldanlage um, wenn das Kind älter wird

Rückt der 18. Geburtstag des Kindes näher, beginnen Sie frühzeitig die Investition auf sichere Sparkonten umzuschichten, damit das Geld verfügbar ist.

Wie lege ich Geld für meine Kinder richtig an?

Wann ist der richtige Zeitpunkt mit einer Geldanlage für Kinder anzufangen?

© vadimguzhva / iStock / Thinkstock

Hier gilt grundsätzlich: Je früher, desto besser. Je länger die Ansparphase ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass sich der angesparte Betrag am Ende sehen lassen kann. Vor allem, wer auf Wertpapiere bei der Geldanlage setzt, sollte eher langfristig planen.

Stefanie Kühn, Finanzberaterin, weist im Interview mit Tagesgeldvergleich.net jedoch darauf hin: „Es ist nie zu spät, anzufangen, selbst wenn Eltern erst zum zwölften Lebensjahr eines Kindes anfangen, Geld beiseite zu legen. Im Hinblick auf den Schulanfang lässt sich sagen, dass Eltern nach sechs Jahren in der Regel wissen, was ein Kind kostet und was monatlich an Geld übrig bleibt. Mit einem Teil dieses Betrags lässt sich ein erster Sparplan einrichten.“

Wie hoch sollte die Sparanlage sein oder was ist ein gutes Sparziel?

Es empfiehlt sich, kontinuierlich zu sparen. Vorstellbar sind beispielweise Raten von 25 bis 50 Euro pro Monat. So muss man nicht warten, bis eine größere Summe Geld vorhanden ist, die angelegt werden kann.

Wichtig ist aber vor allen Dingen, sich nicht zu übernehmen, und konsequent am Ball zu bleiben. Die Sparrate sollte daran ausgerichtet werden, wie viel im Haushalt zur Verfügung steht.

Stefanie Kühn sagt: „Zusätzliches Geld kommt häufig durch die Großeltern hinzu, die für ihre Enkel Geld zurücklegen wollen, z. B. für die Ausbildung oder eine Wohnungseinrichtung. Eltern und Großeltern sollten sich dann abstimmen, wie sie gemeinsam sparen.“

Welche Sparanlagen lohnen sich derzeit für Kinder bzw. Eltern?

Wer Geld für seine Kinder anlegt, sollte sich zunächst überlegen, welche Ziele er damit verfolgt:

Stefanie Kühn meint: „Zunächst stellt sich die Frage, welche Ziele Sie als Eltern verfolgen. Während der Schuljahre gibt es immer wieder Monate, in denen Eltern hohe Ausgaben haben – z. B. für Schulbücher am Schuljahresanfang oder Klassenausflüge zum Jahresende. In dieser Hinsicht lohnt es sich, Geld für diesen kurzfristigen Bedarf zur Seite zu legen, beispielsweise auf einem Tagesgeldkonto. Eltern können dieses Konto als Kinderkonto deklarieren und monatlich mit 25 oder 50 Euro besparen.

Langfristige Ziele sind z. B. eine Ausbildung. In diesem Zusammenhang ist es sinnvoll, über Modelle wie Fondssparen nachzudenken, weil sie eine höhere Rendite erwarten lassen.

Wer Aktien und Fonds generell ablehnt, kann alternativ zum Festgeld greifen. Für attraktive Zinsen müssen Eltern innovativer agieren und bei Direktbanken nachsehen. Es ist hilfreich, um die Ecke zu denken, um bessere Konditionen zu erhalten und auch einmal das eine oder andere Lockangebot zu prüfen.“

Viele Geldanlagen lassen sich explizit auf den Namen des Kindes abschließen. Beim Anbieter werden sie dann als Tagesgelder oder Depots für Minderjährige aufgeführt.

Mögliche Geldanalgen sind:

  • Tagesgeld
  • Festgeld
  • Sparbuch

Die Vorteile dieser Geldanlagen sind die große Sicherheit durch die gesetzliche Einlagensicherung; außerdem kommt es nicht zu Kursschwankungen. Beim Tagesgeld kann zudem jederzeit auf das Ersparte zugegriffen werden. Derzeit werfen diese Geldanlagen jedoch wenig Rendite ab. Ein Vergleich der Angebote lohnt sich.

Vor allem bei einer langfristigen Geldanlage können auch risikoreichere Geldanlagen einbezogen werden – beispielsweise:

  • Fonds-Sparpläne
  • ETF-Sparpläne

Sowohl mit Fonds als auch mit ETFs lassen sich hohe Renditen erzielen. Durch die breite Streuung, die etwa mit einem ETF auf den MSCI World Index erreicht werden kann, sinkt zudem das Risiko von Kursverlusten. ETFs verursachen außerdem wenig Kosten.

Dennoch kann es sowohl bei Fonds als auch bei ETFs zu Kursschwankungen kommen. Wer sich für Wertpapiere entscheidet, muss diese aushalten können.

Von welchen Geldanlagen ist abzuraten und weshalb?

Abzuraten ist von:

  • Kapitallebensversicherungen
  • Ausbildungsversicherungen
  • Kinderschutzbriefen

„Unbedingt abzuraten ist von Kapitallebensversicherungen. Diese sind nicht mehr attraktiv. Seit 2005 fehlen die Steuervorteile fast komplett und sie sind viel teurer als andere Anlageprodukte. Die Kosten zehren nahezu die gesamte garantierte Rendite auf“, sagt Stefanie Kühn.

Ausbildungsversicherungen und Kinderschutzbriefe sind zudem sehr unflexibel. Außerdem verursachen sie hohe Gebühren und bringen oft kaum oder keine Rendite.

Auf welchen Namen soll das Geld angelegt werden – auf den des Kindes oder der Eltern?

© Flying Colours Ltd / iStock / Thinkstock

Hierzu gibt es unterschiedliche Standpunkte.

Stefanie Kühn meint: „Ich plädiere dafür, das Geld zunächst bei den Eltern zu belassen. Gehört das Geld den Kindern, können sie mit 18 Jahren frei darüber verfügen. In diesem Fall wird das Ersparte vielleicht nicht für die Ausbildung genutzt, sondern für andere Zwecke. Ideal ist eine zweigleisige Variante. Eine Sparanlage auf den Namen der Eltern für die Ausbildung und ein zusätzliches Sparkonto für die Kinder, auf dem kleine Geldgeschenke und selbst Gespartes landen.“

Wird das Konto auf den Namen des Kindes eröffnet, hat dieses dafür die Sicherheit, dass die Eltern nicht frei darüber verfügen können. Zwar haben die Eltern eine Vollmacht über das Konto, das Geld gehört jedoch dem Kind. Ein Elternteil kann – beispielweise nach einer Scheidung – nicht kurzerhand beschließen, Geld von dem Konto abzuziehen. Das Geld darf nur zum Nutzen des Kindes verwendet werden.

Wie lässt sich ein Minderjährigenkonto eröffnen?

Wie der Eröffnungsprozess genau aussieht, hängt von der Geldanlage und vom Anbieter ab. In jedem Fall ist die Zustimmung des Kindes erforderlich.

Die Zustimmung Erziehungsberechtigten erfolgt entweder durch eine Unterschrift auf dem Kontoantrag oder indem eine separate Erklärung ausgefüllt wird.

Zur Identifizierung im Rahmen des Post- oder VideoIdent-Verfahrens werden die Personalausweise der Eltern und der Ausweis oder die Geburtsurkunde des Kindes benötigt.

Bei Minderjährigenkonten sind die gesetzlichen Forderungen aus dem Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB), dem Wertpapierhandelsgesetz und der Einkommensteuerdurchführungsverordnung zum Schutz von Kindern zu beachten.

Sparen für Kinder – 5 Tipps zur Geldanlage für eigene Kinder & Enkel

Für die Kleinen nur das Beste – diese Redenwendung gilt auch in Sachen Finanzen. Immer mehr Eltern und Großeltern sparen für Kinder, damit diese später den Führerschein oder die erste Wohnung finanzieren können. In Zeiten niedriger Zinsen hat das klassische Sparbuch dabei als Anlageform ausgedient. Eltern müssen sich nach Alternativen umschauen, um effizient für Kinder sparen zu können. Welche Finanzprodukte für die Anlage geeignet sind und worauf beim Sparen für Kinder sonst noch geachtet werden sollte, weiß der folgende Ratgeber.

Sparen für Kinder – Warum lohnt sich das überhaupt?

Das Ansparen von Geld für die eigenen Kinder ist nicht nur sinnvoll, weil diese später vom Kapital profitieren. Auch die Eltern selbst sind Nutznießer, bedeutet die Kindererziehung doch eine erhebliche finanzielle Mehrbelastung. Die Ausgaben steigen in der Regel mit dem Alter der Kinder: Reichen im eigentlichen Kindesalter noch Spielsachen aus, wird spätestens mit 18 der Führerschein für einige hundert Euro gemacht. Auch der erste Umzug oder das Studium werden meist von den Eltern bezahlt und verursachen Kosten im vier- bis fünfstelligen Bereich.

Wenn explizit hierfür bereits ab der Kindesgeburt gespart wird, lassen sich die finanziellen Herausforderungen deutlich besser bewältigen. Zudem profitieren Eltern vom Zinseszinseffekt: Je eher mit dem Sparen für Kinder begonnen wird, desto überproportional höher sind später die Erträge. Ein Beispiel:

Anlage ab der Geburt Anlage ab dem 8. Lebensjahr
Finanzprodukt Breit gestreuter Fonds mit Dividendenzahlung Breit gestreuter Fonds mit Dividendenzahlung
Investitionssumme 10.000 Euro 10.000 Euro
Jährliche Rendite 5 Prozent 5 Prozent
Auszahlungsalter des Kindes 18 Jahre 18 Jahre
Auszahlungssumme 24.066,19 Euro 16.288,95 Euro

Die Auszahlungsdifferenz ist in diesem Fall enorm, was sich durch den Zinseszinseffekt begründen lässt. Die jährliche Rendite wird direkt wieder angelegt und am Ende des nächsten Jahres mitverzinst. Selbst wenn das Geld nur 17 Jahre angelegt wird, ergibt sich bereits eine Auszahlungsdifferenz von knapp 1.000 Euro – obwohl die Rendite im ersten Jahr nur 500 Euro beträgt.

Anlage auf eigenen Namen

Immer beliebter wird das Sparen für Kinder auf deren eigenen Namen. Sobald das Kind volljährig ist, kann es dann auf die komplette Summe zugreifen. Während der Laufzeit werden Steuerfreibeträge effizient ausgereizt, weil das Kind über kein anderes Einkommen aus Kapitalerträgen verfügt, die Eltern aber unter Umständen schon. Das Ganze hat nur einen großen Nachteil: Wer weiß schon, wie sich das gerade erst geborene Kind entwickeln wird?

Mit Vollendung des 17. Lebensjahres hat der Nachwuchs uneingeschränkten Zugriff auf die teils hohen Summen – und kann sich anstatt einer Wohnung für das Studium einen schnellen Sportwagen kaufen. Das Geld könnte auch anderweitig ausgegeben werden, etwa für wilde Partys oder Luxusreisen. Sicherlich handelt es sich hierbei um das Worst-Case-Szenario, das aber nie ausgeschlossen werden kann. Die Anlage sollte zur Sicherheit immer auf den Namen der Eltern laufen. Dann kann das Kapital beispielsweise auch später als zum 18. Geburtstag oder in Teilbeträgen überschrieben werden.

Die passende Anlageform wählen

Beim Sparen für Kinder hängt der Ertrag stark von der gewählten Anlageform ab. Grundsätzlich empfehlen sich Sparpläne aller Art, um langfristig Vermögen aufzubauen. Zusätzlich sollte aufgrund des Zinseszinseffekts eine möglichst hohe Anfangssumme in den jeweiligen Vertrag einbezahlt werden. Aufgrund des sehr langen Zeithorizonts von mehr als 10 Jahren kann der Sparplan durchaus an einen Fonds oder andere etwas risikoreichere Anlage gekoppelt werden. Zumal klassische Banksparpläne derzeit wenige Rendite bringen. Folgende Optionen sind denkbar:

  • ETF-Fondssparplan
    ETFs eignen sich ideal, um langfristig Vermögen anzusparen. Ihre Kosten sind deutlich geringer als bei aktiv gemanagten Fonds und das Kapital wird sehr breit gestreut. Durch die lange Laufzeit können kurzfristige Krisen an den Aktienmärkten gut überstanden werden. Die Renditeerwartungen sind von Fonds zu Fonds unterschiedlich, bewegen sich aber zwischen 3 und 6 Prozent pro Jahr.
  • Sparbuch
    Klassischerweise eröffnen Eltern und Großeltern für die Kleinen ein Sparbuch. Der Vorteil besteht darin, dass das Kapital komplett abgesichert ist und keinen Schwankungen unterliegt. Die Verzinsung bewegt sich aber nur zwischen 0 und maximal 1,5 Prozent (in Phasen hoher Zinsen).
  • Festgeld
    Etwas mehr Rendite als das Sparbuch wirft Festgeld ab. Besonders bei langen Laufzeiten sind die Renditen auch in Niedrigzinsphasen aufgrund der hohen Sicherheit recht attraktiv. Allerdings liegen die maximalen Laufzeiten in der Regel bei zehn Jahren, wobei nach Ablauf eine Wiederanlage zum dann vorherrschenden Zinsniveau vereinbart werden kann. Beachtet werden sollte, dass nicht alle Banken die Festgeldanlage mit Zinseszins Einige Kreditinstitute parken die Rendite auf einem unverzinsten Extra-Konto oder zahlen diese Jahr für Jahr aus. Bei einem Vergleich ist daher immer auf die effektive Verzinsung pro Jahr und nicht nur den Nominalzins zu achten.

Wer sich für einen ETF-Fondssparplan entscheidet, muss zudem auf die Wahl des Anbieters achten. Verlangt der jeweilige Broker Depotführungsgebühren, wird die Rendite ein gutes Stück geschmälert – ohne einen echten Mehrwert zu bieten. Gerade im Falle von einzelnen Sparplänen ist ein umfangreiches und teures Beratungsangebot nicht notwendig, sodass sich die Depoteröffnung bei einem Online-Broker lohnt. Selbiges gilt für das Festgeld: Bei gleicher Sicherheit kann ein Zinsenvergleich die Jahresrendite um bis zu einem Prozentpunkt erhöhen.

Jetzt Broker für ETF-Sparplan finden!

Oder einfach Festgeld vergleichen!

Finger weg von Ausbildungsversicherungen

Eine gute Ausbildung oder ein Studium sind für die Zukunft des eigenen Kindes wichtig. Die Kosten hierfür sind allerdings hoch: Zwischen 35.000 und 60.000 Euro sind inklusive Miete und anderen Ausgaben schnell investiert. Insbesondere Großeltern neigen daher dazu, eine Ausbildungsversicherung für Kinder abzuschließen. Der Versicherungsnehmer zahlt dabei über einen langen Zeitraum monatliche Beiträge in die Police ein, die das angesparte Kapital am Ende der Laufzeit an das Kind ausbezahlt. Verstirbt der Versicherungsnehmer in dieser Zeit, greift die Versicherung trotzdem

Das Problem bei Ausbildungsversicherungen besteht in deren enorm hohen Kosten. Versicherungen lassen sich den Auszahlungsservice im Todesfall durch unverhältnismäßig hohe Abschlussprovisionen vergüten. Zudem fällt die Flexibilität äußerst gering aus, vorzeitige Kündigungen sind nur mit hohen Verlusten möglich. Renditestärker als die anderen bereits vorgestellten Anlageformen, sind Ausbildungsversicherungen trotzdem nicht, was klar gegen den Abschluss der Police spricht.

Sparen für Kinder – die Anlageformen in der Übersicht

Anlageform Neugeborene und Kinder Jugendliche
Festgeldkonto Geeignete Sparform mit hoher Sicherheit Geeignete Sparform mit hoher Sicherheit
Fondssparplan Geeignete Sparform mit guten Renditeaussichten und einem überschaubaren Risiko Geeignete Sparform mit guten Renditeaussichten und einem überschaubaren Risiko
Tagesgeld Ungeeignet Zur Überbrückung vor der Auszahlung geeignet
Sparbuch Wenig geeignet Ungeeignet
Ausbildungsversicherung Ungeeignet Ungeeignet

Fazit: Frühzeitig mit ETFs anfangen mit dem Sparen für Kinder

Um optimal vom Zinseszinseffekt profitieren zu können, sollte eine entsprechen Anlage nach Möglichkeit schon zur Kindesgeburt durchgeführt werden. Es empfiehlt sich dabei, eine Kombination aus Sparplan und einer möglichst hohen Anfangseinlage zu wählen. Als Anlageform eignen sich aufgrund des langen Zeithorizonts vor allem ETFs, die eine hohe Rendite versprechen. Alternativ kann auch auf klassisches Festgeld gesetzt werden, wobei von Ausbildungsversicherungen definitiv Abstand zu nehmen ist.

Direkt zum Brokervergleich!

Festgeld mit hohen Zinsen finden!

Sparen für Kinder: Wie Eltern Geld für Kinder richtig anlegen

+++ Dieser Ratgeber wird regelmäßig aktualisiert. Die folgenden Informationen entsprechen dem aktuellen Stand im Oktober 2019. Spätere Entwicklungen sind noch nicht berücksichtigt +++

Viele Eltern legen für ihre Kinder regelmäßig etwas Geld zurück. Auch Großeltern, Tanten und Onkel oder die Paten steuern häufig mit größeren Geldgeschenken etwas zum Vermögensaufbau eines Kindes bei. Eltern stehen also vor der Frage, welche Geldanlage für Kinder besonders geeignet ist. Wer auf hohe Zinsen und eine attraktive Rendite achtet, holt aus dem angesparten Geld mehr heraus. Das Sparbuch sollte als alleinige Anlage ausgedient haben. Dort sind die Zinsen in der Regel niedriger als die Inflation. Die steigenden Preise fressen also einen Teil des Geldes auf. Wir erklären, worauf Sie beim Sparen für Kinder achten sollten und wie Sie Ihren Nachwuchs an einen verantwortungsvollen Umgang mit Geld heranführen können.

Die richtige Geldanlage hängt von drei Faktoren ab

Eines gleich vorweg: Die eine optimale Geldanlage für Kinder gibt es nicht. Es hängt von drei Faktoren ab, wie das Geld am besten investiert wird.

1. Vom Sparziel

Das Geld, das Kinder selbst sparen, um davon ein Fahrrad, eine Spielekonsole oder einen Computer zu finanzieren, sollte anders angelegt werden als sehr große Geldgeschenke, die dem Vermögensaufbau dienen und nicht für kurzfristige Konsumwünsche verwendet werden sollen.

2. Von der Laufzeit der Anlage

Wird das gesparte Geld zu einem bestimmten Zeitpunkt benötigt? Muss es sogar jederzeit flüssig zur Verfügung stehen? Oder soll es für einen langen Zeitraum angelegt werden und während dessen eine möglichst hohe Rendite bringen? Welche Geldanlage für Kinder die richtige ist, hängt stark davon ab, wie lange das Geld gespart wird.

3. Von der Sparfrequenz

Legen Sie einmalig eine größere Summe an oder zahlen Sie jeden Monat kleinere Beträge in einen Sparplan ein? Gerade beim regelmäßigen Sparen für Kinder ist es wichtig, auf die Kosten zu achten. Denn wenn von jeder Sparrate erst einmal mehrere Euro Gebühren abgezogen werden, belastet das die effektive Rendite erheblich.

Im Video: Geld anlegen mit Gewinn – so einfach geht’s

Schlau mit V – ob sicherheitsbetont oder renditeorientiert: Mit den Geldanlagetipps der Tarifexperten von Verivox kann jeder schnell und unkompliziert eine solide Anlagestrategie entwickeln, die optimal zu den eigenen Bedürfnissen passt.

Sparen für Kinder: 3 typische Szenarien

Wie das Geld für Kinder am besten angelegt wird, hängt also stark von individuellen Einflussfaktoren ab. Deshalb ist es sinnvoll, unterschiedliche Anlässe separat voneinander zu betrachten. In den folgenden Absätzen geben wir Ihnen Anlagetipps für drei besonders typische Szenarien:

  • Ihr Kind spart selbst für größere Konsumwünsche.
  • Sie wollen einmalig einen großen Geldbetrag für Ihr Kind anlegen.
  • Eltern, Großeltern oder Paten legen einen Sparplan für Kinder auf.

1. Szenario: Ihr Kind spart selbst für große Wünsche

Egal, ob es ein teures Mountainbike ist, ein Computer oder ein kostspieliges Smartphone: Wenn Kinder auf größere Konsumwünsche selbst sparen wollen, ist das Geld dafür auf dem Tagesgeldkonto am besten angelegt. Hier können Geldgeschenke zu Weihnachten und zum Geburtstag ebenso eingezahlt werden wie der Lohn fürs Babysitten oder Rasenmähen in der Nachbarschaft.

Tagesgeld ist jederzeit verfügbar, so dass Ihr Kind an sein Geld kommt, wenn es die benötigte Summe zusammengespart hat. Ebenso wie andere Sparkonten wird ein Tagesgeldkonto ausschließlich im Guthaben geführt. Kinder können also nicht mehr Geld abheben, als sie haben, und Schulden machen.

Zwar sind im anhaltenden Zinstief auch die Zinsen für Tagesgeld in den Keller gegangen – vor allem viele niedergelassene Filialbanken zahlen überhaupt keine Zinsen mehr. Doch wer Anbieter vergleicht, findet aktuell Tagesgeldkonten mit einer Verzinsung von bis zu 0,8 Prozent. Bei 1.000 Euro Tagesgeld wären das immerhin 8 Euro Zinsen im Jahr. Einige Banken bieten auch ein spezielles Kinderkonto an und gewähren minderjährigen Sparern besonders hohe Zinsen auf ihr Tagesgeld.

Unser Tipp: Recherchieren Sie gemeinsam mit Ihrem Kind Tagesgeldkonten mit hohen Zinsen. So lernt der Nachwuchs, worauf er bei den Angeboten achten muss.

Zum Tagesgeld-Vergleich

Mit Festgeld auf fest datierbare Wünsche sparen

Noch etwas höhere Zinsen erhält Ihr Kind, wenn es seine Ersparnisse als Festgeld anlegt. Allerdings ist das Geld während der Laufzeit nicht verfügbar. Wenn nicht klar ist, wann genau das Geld benötigt wird, ist Festgeld deshalb nicht die optimale Anlageform. Sparen Kinder aber zum Beispiel auf ein Moped zum 16. Geburtstag oder für einen langfristig geplanten Schüleraustausch, kann eine Festgeldanlage durchaus sinnvoll sein.

Je länger Sparer ihr Geld auf dem Sparkonto fest anlegen, desto höher wird der Zinssatz. Wichtig ist ein Anbietervergleich, damit Ihr Kind sich bestmögliche Konditionen sichert. Für 6-monatiges Festgeld gewähren Top-Banken aktuell bis zu 1 Prozent Zinsen. Festgeldanlagen mit 12-monatiger Laufzeit bringen in der Spitze 1,4 Prozent, 2-jähriges Festgeld wird mit bis zu 1,5 Prozent verzinst.

Zum Festgeld-Vergleich

2. Szenario: Einen großen Geldbetrag anlegen

Häufig erhalten Kinder zu besonderen Anlässen wie Taufe, Erstkommunion oder Jugendweihe Geld geschenkt. In unserem Szenario schenken die Großeltern ihrem Enkelkind direkt zur Geburt 10.000 Euro. Die Eltern sollen das Geld langfristig anlegen, damit es dem Enkel nach Erreichen der Volljährigkeit zur Verfügung steht.

Als Tages- oder Festgeld angelegt, ist das Geld zwar durch die gesetzliche Einlagensicherung geschützt, bringt dafür aber nur wenig Zinsen. Sichere Sparkonten allein sind deshalb nicht die optimale Geldanlage. Selbst mit Top-Angeboten lässt sich kaum die Inflation ausgleichen. Die Chance auf höhere Renditen bieten Aktien. Doch Aktienkurse unterliegen erheblichen Schwankungen. Theoretisch sind also auch Kursverluste möglich. Eine solide Geldanlage für Kinder sollte sich deshalb aus zwei Bausteinen zusammensetzen – einem Sicherheits- und einem Renditebaustein. Wie stark die beiden Bausteine gewichtet werden, hängt vom persönlichen Risikoprofil ab.

Geldanlage für Kinder: Wie spart man für die Zukunft?

Werden die Kinder größer, stehen eine Menge Ausgaben ins Haus: Ausbildung und Studium, die erste eigene Wohnung, ein Auto – die Wunschliste ist lang. Wer rechtzeitig mit einer Geldanlage für Kinder vorsorgt, kann sie damit unterstützen.

Möchtet ihr schon, wenn die Kinder noch klein sind, Geld beiseite legen, um für die Zukunft vorzusorgen? Das ist in jedem Fall eine gute Idee, selbst wenn ihr nicht viel oder nicht einmal regelmäßig sparen könnt. Ein eigenes finanzielles Polster ist in guten wie in schlechten Zeiten hilfreich – ob es nun die dringend erforderliche Kaution für die erste Wohnung oder aber eine Reise nach dem Schulabschluss finanzieren hilft.

Wichtig ist: Das Geld gehört bis zu seinem 18. Lebensjahr dem Kind und sollte nicht als verfügbares Budget für die Familienkasse angesehen werden. Ist das Kind dann volljährig, kann es über das Geld verfügen. Es kann eine gute Idee sein, euer Kind ab einem gewissen Alter über das Sparprojekt zu informieren und ein Ziel vorzugeben, zum Beispiel die Finanzierung des Studiums. Das kann motivieren und eurem Kind auch helfen, selbst längerfristig zu denken und zu planen – in Bezug auf die Finanzen und auf andere Lebensziele.

Geldanlage für Kinder: Verschiedene Strategien

Zum Sparen gehört Disziplin, aber gleichzeitig muss man es sich auch leisten können. Zwar ist es ideal, wenn man monatlich einen festen Betrag beiseite legen kann, aber sollte das Familienbudget dies nicht zulassen, muss das noch nicht das Ende aller Sparpläne bedeuten. So könnt ihr:

  • monatlich (oder auch jährlich) einen festen Betrag sparen
  • zu bestimmten Stichtagen Geld, das ihr erübrigen könnt, sparen
  • bestimmte Summen, zum Beispiel Steuerrückzahlungen, als Spargeld vorsehen
  • euer Kind freiwillig ebenfalls kleine Summen einzahlen lassen, zum Beispiel, wenn es sich etwas dazuverdient hat
  • Geldgeschenke von Familie und Freunden sparen

Wenn die Verwandtschaft weiß, dass für euer Kind ein Sparplan besteht, tragen Onkeln und Tanten vielleicht umso lieber dazu bei, dass die Zukunft eures Nachwuchses gesichert ist.

Welche Sparform ist die Beste?

Sparer haben es nicht leicht zurzeit, darum ist schwierig, einen Weg zu finden, wie man spart und das Geld gleichzeitig vermehrt, ohne dabei Risiken eingehen zu müssen.

Sparbücher und Tagesgeld werfen aktuell zwar kaum Zinsen ab, sind aber der einfachste und flexibelste Weg, um Geld zu anzusparen. Tagesgeld ist zudem jederzeit verfügbar, ohne dass man Kündigungsfristen berücksichtigen muss. Solange die Inflation nicht zu hoch ist, sollte man sich von den niedrigen Zinsen nicht unbedingt verrückt machen lassen.

Es gibt auch spezielle Kinder-Sparpläne, die von Banken und Versicherungen angeboten werden und die teilweise mit höheren Zinsen – besonders zu Vertragsbeginn – locken. Dabei sollte man darauf achten, dass bei steigenden Zinsen auch die Zinsen im Sparplan nach oben korrigiert werden.

Da eine Geldanlage für Kinder einen eher langfristigen Zeithorizont hat, kann man das Geld auch ganz oder teilweise als Festgeld anlegen. Für den vereinbarten Zeitraum darf man das Geld dann nicht antasten, bekommt aber etwas höhere Zinsen. Finanzexperten raten dabei jedoch, die Sparsumme nicht zu lange festzulegen, sondern maximal fünf Jahre. Sonst könnte man den Moment verpassen, wenn die Zinsen wieder steigen. Wenn! Denn ob das in absehbarer Zeit geschehen wird, ist mehr als ungewiss.

Risikobereitschaft kann sich auszahlen

Wer das Angesparte zusätzlich noch mehren möchte, kann das Geld auch in Aktien oder EFT-Sparplänen anlegen (EFTs = Exchange-traded funds, an der Börse gehandelte Investment Fonds). Dabei kann man jedoch auch Geld verlieren, weswegen viele Menschen davor zurückscheuen. Oft ist es jedoch auch das Gefühl, nicht gut genug Bescheid zu wissen. Tatsächlich sollte man sich mit dieser Materie etwas befassen, bevor man loslegt. Aber tatsächlich bietet ein breit gefächertes Aktienpaket, das über viele Jahre gehalten wird, eine bessere Aussicht auf eine Wertsteigerung als ein Sparbuch, selbst wenn eine Aktie mal in den Keller geht.

Zum Einlesen in das Thema eignen sich Bücher wie Beate Sanders Aktien- und Börsenführerschein: Aktien statt Sparbuch – die Lizenz zum Geldanlegen * oder informative Blogs wie Madame Moneypenny, die zusätzlich eine Community bieten, in der man sich mit Gleichgesinnten austauschen kann. Wer sich einmal mit diesen Themen befasst, wird merken, dass sie gar nicht so undurchdringlich sind. Und dass sich solche Formen der Geldanlage maßgeschneidert an die eigenen Bedürfnisse und Wertvorstellungen anpassen lassen. So kann man gezielt Aktien wählen, die eine Dividendenausschüttung versprechen, oder aber darauf achten, dass die Unternehmen, die man mit dem Aktienkauf unterstützt, Prinzipien wie Nachhaltigkeit und Umweltschutz berücksichtigen.

Geldanlage für Kinder: Und was ist mit Gold?

Wenn bloßes Sparen sich nicht zu rentieren scheint und man sich mit Aktien und EFTs nicht befassen möchte, bleiben als Alternative noch Sachwerte wie zum Beispiel Gold. Der Goldkurs ist oft großen Schwankungen unterworfen, aber wer gelegentlich eine Goldmünze kauft – Gold in kleinen Einheiten lässt sich bei Bedarf leichter wieder zu Geld machen –, begeht damit vermutlich keinen Fehler. Auch als Geschenk für Meilensteine wie Konfirmation oder Kommunion eignet sich so ein kleiner Goldschatz, vorausgesetzt, dass man einen sicheren Ort zur Aufbewahrung hat.

Sparen für Kinder

Als Eltern haben Sie eine Vorstellung davon, welche pädagogischen Inhalte Sie Ihrem Kind vermitteln möchten und wie es aufwachsen soll. Welche Vorbildfunktion nehmen Sie dabei ein? Wählen Sie das richtige Maß an Liebe und Zuneigung? Welche sozialen Werte sollen vermittelt werden? Neben all diesen erzieherischen Fragen, kommt inzwischen ein weiterer Aspekt hinzu, der ebenso entscheidend ist für die sichere Zukunft Ihres Kindes: Die solide finanzielle Vorsorge! Mit dieser Erkenntnis landen Sie bereits mitten im Dschungel finanzieller Vorsorgepläne. Wie lässt sich am besten für das eigene Kind langfristig, sinnvoll und vor allem rentabel sparen? Dabei spielt es eine Rolle, welche Geldanlage sich lohnt, um welchen Anlagezeitraum es sich handelt, welche Flexibilität die Anlage hat oder ob doch lieber einmalig mit einem größeren Betrages auf eine feste Laufzeit gespart werden soll?

Mit diesem Ratgeber möchten wir Ihnen einige Spar-Varianten speziell für Ihr Kind vorstellen. Haben Sie als Erziehungsberechtigte die Möglichkeit in eine Sparanlage zu investieren, sollten Sie das unbedingt tun. Denken Sie z. B. an die bevorstehenden Ausbildungsmöglichkeiten, den Führerschein oder die Finanzierung eines Auslandsaufenthalts. All dies sind ausreichend Gründe, die eine Sparanlage für das eigene Kind mehr als notwendig machen. Von großem Vorteil ist es, wenn Sie mit dem Sparen bereits in den ersten Lebensjahren des Nachwuchses beginnen. Dann steht Ihnen ein weites Zeitfenster zur Verfügung. So können mit kleineren Beträgen über die Jahre hinweg „ordentliche Sümmchen“ ansparen. Zudem profitieren Sie vom Zinseszinseffekt! Kleinvieh macht bekanntlich auch Mist.

Ihnen stehen also zahlreiche Möglichkeiten zur Verfügung. Wichtig ist, welche Vorstellungen Sie in Bezug auf die Rentabilität einer Geldanlage für Ihr Kind haben. Einige Anlagen bieten die Chance auf eine höhere Rendite, sind allerdings mit größerem Risiko behaftet.? Alternativ können Sie mit Anlagen wie Tagesgeld, Festgeld & Co. auf „Nummer sicher“ gehen und stets wissen, mit welchem Gewinn Sie rechnen können. Das Entscheidende in Punkto „Geldanlagen für Kinder“ ist, dass Ihnen ein 18-jähriger Anlagehorizont zur Verfügung steht. Vorerst möchte unsere Redaktion Ihnen drei grundlegende Tipps an die Hand geben.

Tipp 1 – Mündelsicherheit

  • Legen Sie das Geld mündelsicher an!
  • Wählen Sie die entsprechende Anlage
  • Entscheiden Sie sich, auf welchen Namen die Sparanlage laufen soll

Für unmündige Personen, d. h. Personen, die das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, so schreibt es das Gesetz vor, muss Geld sicher, mündelsicher, angelegt werden. Dadurch schränken sich zwar die Anlagemöglichkeiten in ihrer Vielfalt etwas ein und die erträglichen Renditen fallen geringer aus, dafür bergen mündelsichere Anlagen aber höhere Sicherheiten, denn sie alle haben die gesetzliche Einlagensicherheit zur Voraussetzung. Ein Vorteil einer solchen mündelsicheren Anlage ist, dass im Falle des Todes der Erziehungsberechtigten, das Sparguthaben nicht in die Erbmasse einfließt, sondern zu 100 % dem Kind zugestanden wird. Mit Beendigung des 18. Lebensjahres gilt das Kind als vollverfügungsberechtigt. Zu derartigen Geldanlagen gehören u. a. das Sparbuch, Anleihen, der Pfandbrief sowie Tagesgeld- und Festgeldanlagen etc.

Seien Sie sich auch darüber im Klaren, auf wessen Namen die Sparanlage laufen soll – auf den Ihrigen oder den Ihres Kindes. Wenn Sie den Namen Ihres Kindes wählen, sind Ihnen bei der Veranlagung des Geldes zwar die Hände gebunden aber Sie können auch Steuern sparen.

Tipp 2 – Regelmäßigkeit der Einzahlungen

  • Stellen Sie fest, wie regelmäßig Sie einen bestimmten Betrag für Ihr Kind zurücklegen können
  • Alternativ: Legen Sie einmalig eine größere Summe an

Viele Anleger stellen sich die Frage nach der Regelmäßigkeit der Einzahlungen. Bei einem Banksparplan liegt es klar auf der Hand: Überlegen Sie, wie viel Ihr Geldbeutel monatlich hergibt. Diesen Betrag können Sie in Form eines Dauerauftrages bei der entsprechenden Bank auf dem Sparplan hinterlegen.

Ebenso haben Sie die Möglichkeit einmalig zu sparen, wie es bei der Festgeldanlage der Fall ist. Suchen Sie sich eine Bank, die Ihnen ein attraktives Festgeld-Angebot mit guten Konditionen macht und entscheiden sich dann für eine Laufzeit. Bedenken Sie dabei aber, dass Ihnen das Geld in den kommenden Jahren nicht zur freien Verfügung steht.

Tipp 3 – Steuerzahler „Kind“

  • Achten Sie auf die Steuern!
  • Nutzen Sie den Sparerpauschbetrag!

Läuft eine Sparanlage auf den Namen Ihres Kindes, sparen Sie Steuern. Das bedeutet aber nicht, dass diese nicht anfallen bzw. in Rechnung gestellt würden. Läuft die Sparanlage über den Namen Ihres Kindes als mündelsichere Anlage, wird Ihr Kind als vollwertiger Steuerzahler betrachtet. Dementsprechend werden Ihrem Kind der Sparerpauschbetrag sowie der jährliche Grundfreibetrag zugesprochen. Der jährliche Grundfreibetrag beträgt aktuell 801,- Euro. Stellen Sie bei Ihrer Bank den entsprechenden Freistellungsantrag.

Flexible Tagesgeldkonten

Das Tagesgeldkonto beschreibt eine einfache und vor allem flexible Lösung für Sparanlagen. Der Vorteil: Eine Mindesteinlage wird nicht vorausgesetzt. Höhe und Regelmäßigkeit der Einlagen unterliegen allein Ihrer Entscheidung. So können Geldgeschenke von Verwandten unkompliziert auf dem Tagesgeldkonto des Kindes abgelegt werden. Diese flexible Sparanlage eignet sich allerdings vielmehr als kurzfristige Variante, mit der Sie aber zumindest kaum ein Risiko eingehen. Derzeitiges Problem bei einer solchen Anlage bleiben hingegen die Niedrigzinsen.

Wichtig: Nicht alle Banken bieten Tagesgeldkonten für Minderjährige an und wenn doch, dann meist zu schlechteren Konditionen als bei volljährigen Anlegern. Wenn Ihnen etwas daran liegt, dass Ihr Kind nicht nur Sparen, sondern auch den Umgang mit Geld lernt, schauen Sie sich nach einem Kinderkonto um, auch als Taschengeldkonto bekannt. Diese gibt es häufig mit kostenloser Kontoführung und attraktiveren Zinsen. Im Vergleich zu einem Tagesgeldkonto ist ein Kinderkonto auf lange Sicht betrachtet, rentabler.

Festgeldkonten lohnen sich bei vorhandenem Kapital

Dass mit längerer Zinsbindung mehr Rendite herausspringt, ist bereits bekannt, vor allem bei Betrachtung der gegenwärtigen Finanzmarktsituation. Ein Nachteil bei Festgeldkonten kann darin bestehen, dass sie grundlegend erst dann Sinn machen, wenn größere einmalige Einlagen auf diesem angelegt werden können, denn zu einem späteren Zeitpunkt können Sie kein weiteres Geld auf das Festgeldkonto einzahlen. D. h. grundlegend müssen Sie bei einem Festgeldkonto beachten, dass Sie Geld vorausschauend anlegen aber auch auf diese Summe über die komplette Laufzeit nicht zugreifen können. Eine langfristige Anlage wie das Festgeldkonto hat aber auch wahre Vorteile, z. B. die Höhe der Zinsen, verglichen mit denen von Tagesgeldkonten. Zwar kann man Festgeld bereits ab einem Monat anlegen, tatsächlich rentieren tut sich eine solche Anlage aber erst nach circa drei Jahren.

Banksparpläne für regelmäßige Spareinlagen

Wenn Sie die Sparanlage Ihres Kindes in sehr regelmäßigen Abständen füttern möchten, können wir Ihnen einen Banksparplan empfehlen. Grundlegend sind diese einfach und vor allem sicher. D. h. Sie müssen keine Sorge tragen wegen eventueller Verluste. Banksparpläne können nicht wie ein Wertpapierfonds ins Minus rutschen. Sie gehören gewissermaßen zu den flexiblen Geldanlagen. Laufzeiten können einer unbestimmten oder festen Laufzeit folgen. Nach einer kurzen Sperrfrist kann der Banksparplan recht problemlos gekündigt werden. Das Thema Zinsen gestaltet sich in einem Banksparplan relativ flexibel, je nach dem, was Sie erwarten bzw. nach welchen Prognosen Sie sich richten. Die Festlegung auf einen variablen Zinssatz ließe darauf schließen, dass Sie mit einem zukünftigen Börsenaufschwung rechnen. Ist das nicht der Fall büßen Sie natürlich Rendite ein. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt der Niedrigzinsen lohnt es sich über eine Festverzinsung nachzudenken. Welche Wahl Sie treffen, hängt maßgeblich von Ihren Vorstellungen zu eventuellen Zinsprognosen ab. Die jeweilige Rendite, die Sie zum Ende des Sparplanes erhalten, ergibt sich wiederum durch die Boni, welche Ihre Bank zum Ende einer Vertragslaufzeit auszahlt.

Die Alternative Bausparvertrag

Natürlich besteht als Vorsorgeprogramm für Ihre Kinder ebenso die Möglichkeit einer klassischen Kapitalanlage wie z. B. einem Bausparvertrag. Damit Sie eine 18-jährige Laufzeit erreichen, müssen Sie das Kapital für dreimal sechs Jahre binden. Vorteil einer solchen Geldanlage ist deren Sicherheit, auf der anderen Seite sind Sie über die Jahre gebunden und müssen regelmäßig in den Bausparvertrag einzahlen. Flexibilität geht verloren. Achten Sie im Fall eines Bausparvertrages sehr genau auf die entsprechenden Konditionen. Finden Sie einen Anbieter, der Ihnen hohe Guthabenzinsen garantiert, können Sie inzwischen mehr Rendite erzielen als mit dem klassischen Sparbuch. Die Kapitalsumme sollten Sie nicht zu hoch ansetzen, damit die Abschlussgebühren zum Ertrag in einem gesunden Verhältnis stehen. Die Höhe der Sparsumme kann bei vielen Bausparverträgen im Verlauf der Jahre angepasst, dementsprechend erhöht werden.

Achten Sie darauf, dass Bausparverträge in der Regel mit einem Bonuszins arbeiten. Sie erhalten den besten Zins also nur, wenn Sie über die gesamte Laufzeit einzahlen und dann auf ihr Bauspardarlehen verzichten. Vorausgesetzt werden eine Mindestlaufzeit sowie eine Mindestsparsumme.

Investitionen in einen Fonds sind risikobehaftet

Die Investition in einen Fonds stellt zwar im Vergleich zu den bisher vorgestellten Sparplänen keine mündelsichere Anlage dar, kann aber sehr rentabel ausfallen. Immerhin steht Ihnen ein Zeitraum von circa 18 Jahren zur Verfügung über welchen Sie auch in monatlichen kleinen Sparraten einzahlen können. Fondsinvestitionen tragen aber das Risiko höheren Wertschwankungen ausgesetzt zu sein, versprechen aber dafür auch höhere Gewinnchancen. Fondsinvestition sind für Anleger geeignet, die monatlich Kapital einzahlen möchten, was mit sparplanfähigen Fonds besonders gut möglich ist. Sie haben so immer wieder die Option Fondsanteile dazu zukaufen -mal zu günstigeren Konditionen oder gelegentlich zu einem teureren Preis. Nach einer 18-jährigen Laufzeit kann damit ein guter Durchschnittskurs erzielt werden.

Eine große Kapitalsumme in einer einzelnen Aktie anzulegen, davon rät unsere Redaktion Ihnen jedoch ab. Wir empfehlen eine breite Streuung, da eine solche Anlage natürlich mit verlustreicheren Risiken behaftet ist. Voraussetzung dafür ist, dass Ihnen ausreichend Kapital zur Verfügung steht. Bei einem Fonds sieht das anders aus. In kleinen Beträgen können Sie Kapital streuen. Regelmäßige Einzahlungen in einen sparplanfähigen Fonds gleichen Marktschwankungen leichter aus, sind aber auch mit Verwaltungsgebühren verbunden.

Fonds stellen eine risikoreichere Sparanlage dar. Sie müssen damit rechnen, dass bei einer solchen Investition Verluste entstehen.

Wenn Sie allerdings mit einer solchen Sparanlage nachts kein Auge mehr schließen können, ist diese für Sie und Ihre Familie nicht die richtige. Zudem stellt das Sparen mit Hilfe eines Fonds eine langfristige Investition dar. Für Sie als Sparer gilt: Zeit ist Geld. Beitragsraten in Höhe von 25 Euro monatlich, die auf das Depot eingezahlt werden, sind zwar recht niedrig angesetzt, können sich über die Jahre auszahlen und eine stattliche Summe ergeben.

Finanztest-Redakteurin Marion Weitemeier rät dazu, ausschließlich in Fonds zu investieren, die älter als fünf Jahre sind. Mischfonds sind außerdem eine rentable Möglichkeit, neben Aktien enthalten diese auch Anleihen. Ein Mischfonds ist unter Umständen auch weniger Schwankungen ausgesetzt, da Renten beigemischt sind.

Versicherungen als Finanzvorsorge für Ihr Kind sind ungeeignet

Sie haben ebenso die Möglichkeit bei diversen Versicherungskonzepten monatliche Beiträge einzuzahlen und dies über einen festgelegten Zeitraum. Nach Ablauf der Laufzeit wird die Versicherungssumme komplett an Ihr Kind ausgezahlt. Das klingt erst einmal verlockend, ist aber unter dem Strich teuer, da hohe Abschluss- und Verwaltungskosten zu Anfang der Laufzeit auf Sie zukommen. Das drückt die Höhe der Rendite erheblich. Bis zu fünf Prozent der Gesamtversicherungssumme können diese Kosten veranschlagen. Zudem unterliegen die Beiträge einer Dynamisierung, unter Umständen wird sich die Betragshöhe der Beiträge ändern und das selten zu Ihrem Vorteil.

Fazit

Viele Wege führen nach Rom, das gilt auch für die Sparanlagen Ihres Nachwuchses. Mit den entsprechenden Tipps, die wir Ihnen bereits an die Hand gegeben haben, können Sie sich vorab ein Bild davon machen, welche Möglichkeiten existieren. Der Vorteil von Sparanlagen für den Nachwuchs liegt darin, dass der Anlagezeitraum naturgemäß lang ist. D. h. auch kleine Beträge können dank Zinseszinseffekt über die Jahre zu einer ansehnlichen Rendite führen. Dabei bleibt es Ihre Entscheidung, ob Sie bei der Wahl der passenden Geldanlage vor allem auf deren Sicherheit achten oder ob Sie zugunsten einer höheren Rendite ein gewisses Risiko auf sich nehmen wollen.

Alle Anlagen kompakt in der Übersicht:

Vorteile Nachteile
Tagesgeldkonten
  • sichere Sparanlage durch die gesetzliche Einlagensicherung
  • mündelsicher
  • Geld jederzeit verfügbar
  • flexible Laufzeiten
  • risikoarm!!
  • niedrigere Zinsen
  • Renditen fallen geringer aus
Festgeldkonten
  • sichere Sparanlage durch die gesetzliche Einlagensicherung
  • mündelsicher
  • höhere Zinsen als bei einem Tagesgeldkonto
  • höhere Renditen als bei einem Tagesgeldkonto
  • risikoarm!!
  • nicht flexibel
  • feste Laufzeiten
  • größere Anlagesumme muss bereits vorhanden sein
  • keine Verfügbarkeit des Geldes, erst mit Laufzeitende
Bausparverträge
  • sichere Sparanlage durch die gesetzliche Einlagensicherung
  • mündelsicher
  • auch kleine monatliche Raten möglich
  • risikoarm!!
  • nicht flexibel
  • feste Laufzeiten
  • niedrigere Zinsen
  • Renditen fallen geringer aus

Banksparpläne
  • sichere Sparanlage durch gesetzliche Einlagensicherung
  • mündelsicher
  • Raten sind vereinbar, je nach finanzieller Ausgangssituation
  • Fest- oder variable Verzinsung
  • flexiblere Laufzeiten (als bei einem Bausparvertrag)
  • geringere Zinsen als bei einem Festgeldkonto
  • variabler Zinssatz kann bei falscher Prognose zu noch niedrigeren Zinsen führen
  • Renditen fallen geringer aus
Fondsinvestitionen
  • langjährige Anlagedauer kann Kursschwankungen ausgleichen
  • Fondssparpläne geeignet für kleinere, regelmäßige Einzahlungen
  • Renditen können äußerst hoch ausfallen
  • flexibel, kann jederzeit (abgesehen vom aktuellen Kurs) verkauft werden kann
  • Kursschwankungen ausgesetzt
  • risikoreich!!
  • nicht mündelsicher
  • keine gesetzliche Einlagensicherung

Unser Tipp:

Die Streuung des Geldes ist insbesondere bei höheren Anlagesummen, ein wichtiger Aspekt. So kann es sich lohnen, Beträge zu splitten und in mehr als eine Sparanlage zu investieren. Dadurch können Sie auf lange Sicht Geld ansparen, haben aber auch gleichzeitig die Möglichkeit, jederzeit über einen Teil des angelegten Geldes verfügen zu können. Ebenso kann die Kombination aus monatlicher sowie einmaliger Sparrate sinnvoll sein. Dabei wird meist eine hohe Einmalzahlung zu Laufzeitbeginn geleistet und die Sparraten sind dann so gewählt, dass sie jederzeit geschultert werden können.

Autor: DH

About the author

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.