Beliebteste jungennamen der welt

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Babynamen 2019: Ben und Emma wieder beliebteste Vornamen

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Ahrensburg. An der Spitze des Rankings für die beliebtesten ersten Vornamen im Jahr 2019 liegen nach wie vor die Namen Emma und Ben. Ben landet damit bereits zum neunten Mal in Folge auf Platz 1, Emma zum vierten Mal seit 2014. „Ben hat auch einen Riesenvorsprung gehabt auf die weiteren“, sagt Hobby-Namensforscher Knud Bielefeld aus Ahrensburg (Schleswig-Holstein).

„Bei den Mädchen war das doch knapper. Und Emilia und Hannah folgen ziemlich dicht darauf. Da kann ich mir vorstellen, dass es da nächstes Jahr einen Wechsel gibt“, so Knud Bielefeld.

Die schwedische Klima-Aktivistin Greta Thunberg hat das Ranking der beliebtesten Vornamen in Deutschland unterdessen nicht beeinflusst. Der Vorname Greta ist wie auch schon in den Vorjahren auf Platz 30 der Statistik von Bielefeld zu finden.

Beliebteste Vornamen in Deutschland – Unterschiede in Bayern

„Da war ich ja sehr, sehr gespannt darauf und habe den auch zum Vornamen des Jahres ernannt und bin jetzt ein bisschen enttäuscht“, sagte Bielefeld. Er gehe davon aus, dass sich manche Eltern von dem Hype um Greta abschrecken ließen und wieder andere den Namen eigens wegen des berühmten Vorbilds gewählt haben. „Es scheint sich alles ausbalanciert zu haben.“

Einen kleinen Siegeszug kann Greta aber doch für sich verbuchen: „Bei den zweiten Vornamen hat Greta tatsächlich einen Sprung gemacht – ungefähr zehn Plätze.“ 2018 lag der Name etwa auf Platz 70. Beliebteste Vornamen – Das waren die Top Ten im Jahr 2018.

Bei den Mädchen sieht die Rangliste der beliebtesten Vornamen 2019 bundesweit wie folgt aus:

  1. Emma
  2. Emilia
  3. Hannah/Hanna
  4. Mia
  5. Sophia/Sofia
  6. Lina
  7. Mila
  8. Marie
  9. Ella
  10. Lea

Bei den Jungsnamen sieht die Liste folgendermaßen aus:

  1. Ben
  2. Paul
  3. Finn/Fynn
  4. Leon
  5. Jonas
  6. Noah
  7. Elias
  8. Felix
  9. Luis/Louis
  10. Henri/Henry

„Gerade auch kurze Namen sind sehr beliebt seit Jahren und und werden auch immer beliebter und da ist Ben ein Musterbeispiel“, sagt der Hobby-Namensforscher, Bei den Zweitnamen griffen Eltern der repräsentativen Stichprobe Bielefelds zufolge vor allem auf Sophie/Sofie, Marie und Maria sowie auf Alexander, Elias und Maximilian zurück. Den größten Aufwärtstrend sieht Bielefeld bei den Namen Frieda und Ella sowie Matteo und Emil.

Die auffälligsten Unterschiede bei den Regionen gebe es in Bayern. Dort würden Eltern immer wieder auch Namen für ihre Babys wählen, die woanders längst aus der Mode seien. „Wie Andreas oder Michael. Die waren eben vor 50 Jahren populär, sind fast überall ausgestorben. Aber die werden in Bayern nach wie vor vergeben.“

Modenamen verbreiten sich oft zuerst in Norddeutschland

Zudem kämen typisch bayerische Namen wie Xaver, Korbinian und Veronika fast ausschließlich in Bayern vor. Eine weitere Besonderheit sei, dass der Name Kurt in Sachsen überraschenderweise sehr populär sei. „Der taucht woanders gar nicht nennenswert auf. Aber in Sachsen gehört er zu den häufigsten Namen.“

Und der Name Fiete sei vor ein paar Jahren in Mecklenburg-Vorpommern aufgetaucht und habe sich bereits in ganz Norddeutschland etabliert. „Er wird sich wahrscheinlich in den nächsten Jahren auf den Weg nach Süden machen.“ Generell sei es oft so, dass Modenamen zuerst in Norddeutschland auftauchten und sich dann nach Süddeutschland durchsetzten.

Ansonsten haben gesellschaftliche Ereignisse oder berühmte Menschen zwar hie und da Einfluss auf die Namensliste. „Das spielt immer eine Rolle.“ In diesem Jahr seien aber weder Archie (Sohn von Prinz Harry und seiner Frau Meghan), noch Rezo (Youtuber mit blauen Haaren), Eilish (bekannte amerikanische Sängerin) oder Malaika (deutsche Weitsprungweltmeisterin) Modenamen geworden. „Und ich glaube auch nicht, dass sie durchstarten werden.“

Statistik stützt sich auf Geburtskliniken und Standesämter aus 466 Städten

Für die Statistik hat der studierte Wirtschaftsinformatiker Bielefeld mit seinen Helfern die Angaben von Geburtskliniken und Standesämtern ausgewertet. Insgesamt stützt er sich eigenen Angaben zufolge auf 592 verschiedene Quellen aus 466 Städten.

Für das Jahr 2019 hat er so 177.570 Geburtsmeldungen aus ganz Deutschland erfasst und ausgewertet. Das entspricht etwa 23 Prozent aller im Jahr 2019 geborenen Kinder. 2018 wurden 787.500 Kinder geboren. Die Zahlen für 2019 liegen noch nicht vor.

Bielefeld veröffentlicht die Ranglisten der Vornamen seit 2006. Insgesamt hat er etwa 2,1 Millionen Namen in seiner Datenbank. Eine ähnliche Statistik gibt auch die Gesellschaft für Deutsche Sprache heraus, sie lässt allerdings alle Namen der Kinder gleichwertig in die Ranglisten einfließen. Sie kam im Jahr 2018 zu dem Schluss, dass Paul und Marie die beliebtesten Babynamen waren.

Hobby-Namensforscher schaut auch auf ungewöhnliche Namen

Bielefeld schaut bei seiner Auswertung auch auf die ungewöhnlichsten Namen. Im Jahr 2019 waren ihm dabei vor allem Aureliana, Axella, Dilda, Lieschen und Shyanne sowie Achill, Aureliano, Ektor, Willibert und Duda aufgefallen.

„Ja, da habe ich auch gestaunt. Es ist eine portugiesische Koseform von Edouard. Kindergartenkinder sind ja eigentlich unverkrampft, was Namen angeht. Aber bei so einem offensichtlichen lustigen Namen (wie Duda), da wird das Kind das dann nicht leicht haben.“ (dpa/les)

  • Die Liste der beliebtesten Baby-Namen 2019 ist da
  • In der Rangliste sind bei den Mädchen und Jungen zwei Namen weiter Spitzenreiter
  • Namensforscher Knud Bielefeld (52) hat die Liste der beliebtesten Vornamen herausgegeben.

Ahrensburg – Die große Überraschung bei der Namenswahl der Eltern in Deutschland ist ausgeblieben. In der Rangliste der beliebtesten Vornamen im Jahr 2019 bleiben Emma und Ben die absoluten Spitzenreiter. Das geht aus der am Montag in Ahrensburg (Schleswig-Holstein) veröffentlichten Statistik des Hobby-Namensforschers Knud Bielefeld hervor. Ben landet damit bereits zum neunten Mal in Folge auf Platz 1, Emma zum vierten Mal seit 2014.

„Ben hat auch einen Riesenvorsprung gehabt auf die weiteren. Bei den Mädchen war das doch knapper. Und Emilia und Hannah folgen ziemlich dicht darauf. Da kann ich mir vorstellen, dass es da nächstes Jahr einen Wechsel gibt“, sagte der 52-Jährige der Deutschen Presse-Agentur.

Beliebteste Vornamen Mädchen 2019

Bei den Mädchen sieht die Rangliste der beliebtesten Vornamen 2019 bundesweit wie folgt aus:

  • Emma
  • Emilia
  • Hannah/Hanna
  • Mia
  • Sophia/Sofia
  • Lina
  • Mila
  • Marie
  • Ella
  • Lea

Beliebteste Vornamen Jungen 2019

  • Ben
  • Paul
  • Finn/Fynn
  • Leon
  • Jonas
  • Noah
  • Elias
  • Felix
  • Luis/Louis
  • Henri/ Henry

Vornamen – diese Vornamen liegen im Trend

Den größten Aufwärtstrend sieht Bielefeld bei den Namen Frieda und Ella sowie Matteo und Emil. Anna und Lukas sind dagegen aus der Top 10 der beliebtesten Vornamen verdrängt worden, heißt es auf Webseite des Namensforschers Bielefeld beliebte-vornamen. Dabei sei Lukas seit 1992 immer in den Top 10 und Anna sogar seit 1981 vertreten gewesen.

Für die Statistik hat Bielefeld mit seinen Helfern die Babygalerien von Geburtskliniken sowie Amtsblätter verschiedener Orte ausgewertet, insgesamt 592 verschiedene Quellen aus 466 Städten. Für das Jahr 2019 hat er so 177.570 Geburtsmeldungen aus ganz Deutschland erfasst und ausgewertet. Das entspricht etwa 23 Prozent aller im Jahr 2019 geborenen Kinder. 2018 wurden 787.500 Kinder geboren. Die Zahlen für 2019 liegen noch nicht vor.

Bielefeld veröffentlicht die Ranglisten der Vornamen seit 2006. Eine ähnliche Statistik gibt auch die Gesellschaft für Deutsche Sprache heraus.

Eine kuriose Vornamen-Studie hat Anfang 2019 überrascht: Wer so heißt, verdient am meisten Geld. Die Jobsuchmaschine Adzuna wertete knapp 12.000 Lebensläufe ihrer Datenbank aus, verglich Vornamen und Gehalt und erstellte eine Tabelle der 40 Bestverdienenden in Deutschland.

Das waren die beliebtesten Babynamen 2018. Doch je nach Region gibt es Unterschiede. In München haben Eltern bei ihrem Nachwuchs 2018 für besondere Baby-Namen entschieden, wie tz.de* berichtet.

dpa/ml

Das sind die beliebtesten deutschen Vornamen 2017

12.12.2017 – 08:50

fabulabs GmbH

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Berlin (ots)

Das Familienfinanzportal Elterngeld.de hat etwa 1/4 aller Geburtsmeldungen aus 2017 ausgewertet und eine repräsentative Vornamensstatistik für das aktuelle Jahr erstellt. Emma und Ben sind die beliebtesten deutschen Namen. Ben führte schon in den Vorjahren das Ranking an, Emma bekleidet erstmalig die Spitzenposition.

Die 20 beliebtesten Jungennamen mit Veränderung zum Vorjahr:

1. Ben 2. Jonas 3. Leon (+1) 4. Paul (-1) 5. Felix (+5) 6. Noah (+3) 7. Luis / Louis (-1) 8. Finn / Fynn 9. Elias (-4) 10. Lukas / Lucas (-3) 11. Maximilian (+1) 12. Henry / Henri (+1) 13. Luca / Luka (-2) 14. Emil (+2) 15. Oskar / Oscar 16. Max (-2) 17. Anton (+1) 18. Jakob / Jacob (+1) 19. Julian (+2) 20. Liam (-3)

Die 20 beliebtesten Mädchennamen mit Veränderung zum Vorjahr:

1. Emma (+1) 2. Sofia / Sophia (-1) 3. Emilia (+2) 4. Hannah / Hanna 5. Mia (-2) 6. Lina (+1) 7. Mila (-1) 8. Marie 9. Lea / Leah (+2) 10. Leni (+12) 11. Clara / Klara (+7) 12. Luisa / Louisa 13. Anna (-4) 14. Lena (-4) 15. Leonie (-2) 16. Emily / Emilie (-2) 17. Amelie (-2) 18. Johanna (-2) 19. Sophie / Sofie (-2) 20. Ella (+8)

Eine vollständige Liste der Top 500 Vornamen aus 2017 gibt es hier: https://www.elterngeld.de/beliebteste-vornamen-2017/

„Ausschlaggebend für die Wahl des Vornamens sind immer noch die Namensbedeutung, aktuell beliebte Stars und Schauspieler mit gleichem Namen und der Klang in Kombination mit dem Nachnamen“, so Patrick Konrad, Leiter der Vornamensstudie.

Eine Auswertung nach Ost-und Westdeutschland hat gezeigt, dass es viele Gemeinsamkeiten, aber auch starke Unterschiede gibt: Oskar landet in Ostdeutschland auf Platz 2, in Westdeutschland nur auf Platz 26. Sofia ist in Westdeutschland der beliebteste Mädchenname, erreicht in Ostdeutschland jedoch nur Platz 19.

Die komplette Auswertung nach Ost und West gibt es hier: www.elterngeld.de/beliebteste-vornamen-2017-ost-und-westdeutschland/

Auch in diesem Jahr gab es wieder einige exotische Namen wie Adonis, Platon, Mex, Tyler Holger, Sissi, Paige-Amber-Rose oder Melody Elke. Solange der Name als Vorname erkennbar ist, eindeutig einem Geschlecht zugeordnet werden kann und das Kindswohl nicht gefährdet, wird er in der Regel auch zugelassen. Mehr als 5 Vornamen dürfen es außerdem nicht sein und es dürfen keine Markennamen sein.

Über die Studie:

Ausgewertet wurden 183.486 Geburtsmeldungen aus Krankenhäusern und Geburtshäusern. Aufgrund der hohen Fallzahl und Stichproben aus allen Postleitzahlbereichen in Deutschland ist diese Statistik als repräsentativ anzusehen. An der Auswertung beteiligt waren 10 Mitarbeiter des Onlineportals Elterngeld.de.

Pressekontakt:

Patrick Konrad
fabulabs GmbH
Pappelallee 78/79
10437 Berlin
Telefon: 030-98315959
Email: [email protected]

Original-Content von: fabulabs GmbH, übermittelt durch news aktuell

Ausführliche Auswertung: Vornamen 2018

Meldung vom 2. Mai 2019

In Klammern die Vorjahresplatzierung. Die Prozentzahlen beziehen sich auf jeweils alle Vornameneintragungen für Mädchen bzw. Jungen.

Listen der Erst- und Folgenamen

Beliebteste Erstnamen

(In Klammern die Platzierung im Vorjahr)

Beliebteste Folgenamen

Hinweis zum jeweils angegebenen Verhältnis zwischen Erst- und Zweit- bzw. Folgename (EN:ZN): Wurde der Name Marie 100-mal als Erstname vergeben, wurde er zudem 251-mal als Folgename eingetragen. Wurde der Name Sophia dagegen 100-mal als Erstname gewählt, wurde er daneben 40-mal als Folgename eingetragen. (In Klammern die Platzierung im Vorjahr.)

Liste der türkisch-arabischen Vornamen

Wie in den vergangenen Jahren haben wir auch für 2018 die derzeit in der Türkei beliebtesten Namen den türkisch-arabischen Namen auf unserer Vornamenliste gegenübergestellt (in Klammern die Platzierung auf unserer Gesamtliste):

Quelle der türkischen Namen: Türkisches Statistisches Institut: Jungennamen, Mädchennamen

Regionen im Vergleich

Ein Vergleich der Regionen Nord, Süd, Ost und West zeigt, dass es in Abhängigkeit davon bei beiden Geschlechtern signifikante Unterschiede in der Reihenfolge der Beliebtheit gibt, was mit regionalspezifischen Faktoren wie Religion – zum Beispiel mehr christliche und biblische Namen im Süden –, Tradition, Geschichte oder Brauchtum begründet werden kann.

Nord umfasst den Postleitzahlbereich 16000 bis 29999: Dies sind Schleswig-Holstein, das nördliche Niedersachsen (nördlich von Hannover, Hannover ausgeschlossen), Mecklenburg-Vorpommern, das nördliche Brandenburg (nördlich von Berlin) und ein kleiner Teil Sachsen-Anhalts.

Süd umfasst den Postleitzahlbereich 70000 bis 94999: Dies sind der südliche Teil von Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg ohne die Regionen Heidelberg und Mannheim, der Großteil von Bayern, dabei jedoch nicht die Kreise Würzburg, Bamberg, Hof, Aschaffenburg.

Ost soll für die neuen Bundesländer stehen, West dementsprechend für die alten Bundesländer.

Verschiedene Schreibvarianten eines Namens (z. B. Katharina, Katarina, Catarina, Catharina) wurden in den Tabellen zusammengefasst.

  • Die Zahl in Klammern bezeichnet die Platzierung auf der Regionenliste des Vorjahres.
  • Hervorgehoben sind jene Namen, die nur in einer der jeweils beiden Vergleichstabellen vertreten sind.
  • In der jeweils zweiten Spalte wird aufgeführt, welchen Platz der Name auf der entsprechenden Vergleichsliste belegt (Nord vs. Süd, Ost vs. West).

Mädchen

Jungen

Bundesländer im Vergleich

Folgende Übersichtskarte weist die jeweils drei beliebtesten Mädchen- und Jungennamen in den einzelnen Bundesländern aus, sowohl auf der Gesamtliste (alle ausgewerteten Namen) als auch bei den Erstnamen. (Klick auf die Karte für größere Darstellung.)

WoGi – Fotolia.com; Bearbeitung: GfdS

Verbreitung einzelner Namen in den Bundesländern

Im Vergleich der vergangenen Jahre zeigt sich, dass sich Vornamenmoden eher von Norden und Osten her in die gesamte Republik verbreiten. Wir haben dies anhand einzelner Namen grafisch dargestellt: Während Finn und Henry, Ella und Ida ihre Beliebtheit von Norden nach Süden ausweiten, bewegen sich Emil, Karl und Oskar, Charlotte, Frieda und Mathilda von den östlichen Bundesländern in den Westen. In den farbigen Bereichen befinden sich diese Namen derzeit unter den Top 10 der beliebtesten Namen, je dunkler dabei die Farbe, desto höher die Platzierung in den einzelnen Bundesländern.

Finn/Fynn © GfdSHenry/Henri © GfdSElla © GfdS
Ida © GfdSEmil © GfdSKarl/Carl © GfdS
Oskar/Oscar © GfdS Charlotte © GfdS Frieda/Frida © GfdS
Mathilda/Matilda © GfdS

Deutschsprachige Länder im Vergleich

Auf der folgenden Karte sehen Sie die Unterschiede zwischen Deutschland, Österreich, der Schweiz und Liechtenstein. Da für diese drei Länder jeweils die beliebtesten Erstnamen ausgewertet werden, stellen wir ihnen unsere Erstnamenliste gegenüber (Vergleichswerte aus 2017; in Klammern die Vorjahresplatzierung; bei Liechtenstein fehlt diese Angabe aufgrund der geringen Vergabezahlen. Klick auf die Karte zur größeren Darstellung.)

Quellen:
Österreich: Statistik Austria; Deutschsprachige Schweiz: Bundesamt für Statistik; Liechtenstein: Landesverwaltung Fürstentum Liechtenstein

Weitere Statistik

Insgesamt erfasste Namen (Token)

Mädchen: 491.156 (48,6 %)
Jungen: 518.498 (51,3 %)
Gesamt: 1.010.054

Insgesamt erfasste Erstnamen (Token)

Mädchen: 341.165 (48,6 %)
Jungen: 361.106 (51,4 %)
Gesamt: 702.271

Insgesamt erfasste Folgenamen (Token)

Mädchen: 150.384 (48,9 %)
Jungen: 157.389 (51,1 %)
Gesamt: 307.773

Insgesamt erfasste Namensformen (unterschiedliche Namen, Types)

Mädchen: 33.761 (50,9 %)
Jungen: 32.624 (49,1 %)
Gesamt: 66.385

Insgesamt einmal vergebene Namensformen (Types)

Mädchen: 22.346 (66,2 % aller Mädchen-Types)
Jungen: 21.522 (66,0 % aller Jungen-Types)
Gesamt: 43.868 (66,1 % aller Types)

Insgesamt mehrmals vergebene Namensformen (Types)

Mädchen: 11.415 (33,8 % aller Mädchen-Types)
Jungen: 11.102 (34 % aller Jungen-Types)
Gesamt: 22.517 (33,9 % aller Types)

Durchschnittliche Vergabeanzahl (Tokens) pro Namensform (Type)

Mädchenamen: 14,4-mal
Jungennamen: 15,9-mal
Gesamt: 15,2-mal

Durchschnittliche Namenszahl pro Kind

Gesamt: 1,44

Von der GfdS erfasster Anteil der vergebenen Vornamen

89,36 %

Anteil

Kinder mit einem Namen: 56,2 %
Kinder mit zwei Namen: 39,7 %
Kinder mit drei Namen: 3,8 %
Kinder mit mehr als drei Namen: 0,3 %

Anteil der 10 beliebtesten Namen an allen erfassten Vornamen

Mädchen: 74.429 (15,2 %)
Jungen: 60.179 (11,6 %)
Zusammen: 134.608 (13,3 %)

Anteil der 30 beliebtesten Namen an allen erfassten Vornamen

Mädchen: 147.966 (30,1 %)
Jungen: 138.659 (26,7 %)
Zusammen: 286.625 (28,4 %)

Anteil der 100 beliebtesten Namen an allen erfassten Vornamen

Mädchen: 252.511 (51,4 %)
Jungen: 257.977 (49,8%)
Zusammen: 510.488 (50,5 %)

Anteil der 200 beliebtesten Namen an allen erfassten Vornamen

Mädchen: 304.914 (62,1 %)
Jungen: 326.563 (63,0 %)
Zusammen: 631.477 (62,5%)

Alle Jahre wieder …

Bei der Wahl der Vornamen für ihre neugeborenen Kinder zeigen sich Eltern in Deutschland ziemlich stur. Maximilian und Sophie/Sofie sind erneut die beliebtesten Vornamen, wenn man Erst- und Zweitnamen betrachtet. Das teilte die Gesellschaft für deutsche Sprache (GfdS) mit.

Dahinter folgen auf der Hitliste für 2015 ebenfalls wie im Jahr zuvor Alexander und Marie. Auf Platz drei landeten Elias und Sophia/Sofia.

Geht es aber nur nach dem Erstnamen, gibt es bei den Jungen eine deutliche Bewegung auf der Beliebtheitsskala der Eltern. Jonas sprang von Platz sieben auf Position eins. Im Vorjahr hatte Luis/Louis die Liste angeführt. Beim ersten Vornamen für die Mädchen übernahm Mia die Führung und löste Hanna/Hannah ab. Hanna/Hannah liegt jetzt auf Platz drei. Auf Platz zwei kommt bei den Mädchen Emma. Bei den ersten Jungenvornamen rangieren auf den Plätzen zwei und drei Maximilian und Ben.

Da viele Eltern ihren Kindern auch einen zweiten oder mehrere Vornamen geben, haben die Wiesbadener Sprachforscher unterschiedliche Listen erstellt. Gezählt werden zum einen alle bei den Standesämtern angegebenen Namen, also bei einem Kind mit mehreren Vornamen alle Nennungen. Daneben listet die Gesellschaft für deutsche Sprache auch den jeweils als ersten aufgeführten Namen auf.

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Info Namen

  • Schnuckelpupine & Co. Ausgefallene Namen liegen im Trend

    Neymar, Anakin, Jasmin – in Deutschland wächst die Namensvielfalt, auch Migration spielt dabei eine Rolle.

Die Gesellschaft für deutsche Sprache hat die Daten von etwa 650 Standesämtern mit insgesamt knapp 940 000 übermittelten Namenseintragungen für ihre Listen ausgewertet. Damit wurden nach ihren Angaben über 90 Prozent aller im vergangenen Jahr vergebenen Vornamen erfasst. Insgesamt seien knapp 60 000 verschiedene Namen bei den Standesämtern gemeldet worden.

Seit dem Jahr 1977 ermitteln die Wiesbadener Forscher die am häufigsten vergebenen Vornamen in Deutschland. Da es in Deutschland keine amtliche Namensstatistik gibt, wird das Statistische Bundesamt die Hitliste der GfdS nun auch in seinem Jahrbuch aufnehmen.

Beliebte Vornamen in den USA

In den USA werden jährlich die beliebtesten Vornamen bekanntgegeben. Außerdem führte das Land bis 2011 eine Statistik mit den beliebtesten Zwillingsnamen.

© iStock, GetUpStudio

Die USA haben einen neuen Lieblingsnamen: Liam ist der neue König der Jungennamen. Nach Platz 2 im Vorjahr kann er 2017 die Pole-Position vor Noah und William erobern. Bei den Mädchennamen hat sich dagegen auf den ersten drei Plätzen im Vergleich zu 2016 nichts getan. Der beliebteste Mädchenname ist erneut Emma, gefolgt von Olivia und Ava.

Die größte Überraschung im Land der unbegrenzten Möglichkeiten: Nach vielen Jahren sind Michael und Emily aus den Top 10 herausgefallen sind. Neu auf der Liste sind dagegen die alten Klassiker Oliver für Jungen und Amelia und Evelyn für Mädchen. Hinzu kommt der Jungenname Logan, der im abgelaufenen Jahr durch die Hollywoodfilme „Logan“ und „Logan Lucky“ erheblich an Popularität gewonnen hat.

Vornamen-Hitliste USA 2017

Platz Jungen Mädchen
1 Liam Emma
2 Noah Olivia
3 William Ava
4 James Isabella
5 Logan Sophia
6 Benjamin Mia
7 Mason Charlotte
8 Elijah Amelia
9 Oliver Evelyn
10 Jacob Abigail

Quelle: US-Statistikamt

Vornamen-Hitliste USA 2015

2013 hat es der Jungenname Noah in die Top 3 geschafft und sich seitdem als beliebtester Jungenname der Amerikaner auf Platz 1 gehalten. Vom Treppchen verdrängt hat er damit Jacob, der von 2007 bis 2012 die Nummer 1 war.

Auch bei den Mädchennamen gab es 2015 wieder eine Veränderung. Olivia ist seitdem in den Top 3 und hat Isabella damit verdrängt.

Platz Jungen Mädchen
1 Noah Emma
2 Liam Olivia
3 Mason Sophia
4 Jacob Ava
5 William Isabella
6 Ethan Mia
7 James Abigail
8 Alexander Emily
9 Michael Charlotte
10 Benjamin Harper

Quelle: US-Statistikamt

Neu unter den zehn beliebtesten Vornamen der US-Amerikaner sind bei den Jungen Benjamin und James und bei den Mädchen Charlotte und Harper.

Die Vereinigten Staaten liegen mit einer Geburtenrate von 2,05 Kindern pro Frau* auf Platz eins vor allen EU-Staaten (EU-Spitzenreiter ist Frankreich mit 2,0 Kindern, der EU-Schnitt beträgt 1,52).

Vornamen-Hitliste USA 2012

Platz Jungen Mädchen
1 Jacob Sophia
2 Mason Emma
3 Ethan Isabella
4 Noah Olivia
5 William Ava
6 Liam Emily
7 Jayden Abigail
8 Michael Mia
9 Alexander Madison
10 Aiden Elizabeth

Babynamen: Beliebte Vornamen für Jungen und Mädchen

Wie finde ich den richtigen Babynamen? Leon oder Moritz, Leni oder doch lieber Emma? Unsere Ranglisten der beliebtesten Babynamen in Deutschland und in aller Welt helfen Ihnen bei der Entscheidung.

Babynamen 2016

Für werdende Eltern ist die Suche nach dem richtigen Babynamen eine wichtige und nicht immer leichte Aufgabe. Der Vorname beeinflusst das Leben eines Menschen heute mehr denn je. Studien zufolge können Vornamen sogar gegenstandslose Vorurteile auslösen, insbesondere bei Lehrern oder Vorgesetzten. Kevin, Justin und Mandy ziehen den Kürzeren gegenüber Maximilian, Lukas und Sophie, die tendenziell als leistungsfähiger eingeschätzt werden.

Jedes Jahr werden die populärsten Vornamen für Mädchen und Jungen ermittelt – bei der aktuellen Hitliste (Quelle: beliebte-vornamen.com) rangieren weiterhin Mia und Ben auf den ersten Plätzen, gefolgt von Emma und Paul auf Platz zwei und Sofia und Jonas an dritter Stelle. Wir stellen Ihnen die Top 20 Liste der beliebten Kindernamen für Jungen und Mädchen vor.

Die beliebtesten Mädchennamen 2016

Die beliebtesten Jungennamen 2016

Wie zu Opas Zeiten

Alte Vornamen, die nicht jeder kennt

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Auf dem Weg zum perfekten Babynamen sind individuelle Vorlieben natürlich vorrangig. Ob traditioneller Vorname oder Modename – die Wahl des idealen Babynamens sollte wohl durchdacht sein. Die Bedeutung und Herkunft von Ihrem Lieblings-Vornamen finden Sie in unserer alphabetischen Babynamen-Datenbank.

Seltene Babynamen

Es darf ein bisschen außergewöhnlicher sein? Dann finden Sie hier Vorschläge für seltene Babynamen.

20 seltene Mädchennamen

Bilderstrecke starten (22 Bilder)

20 seltene Jungennamen

Bilderstrecke starten (20 Bilder)

Die Top-Vornamen 2015

Eine neue Nummer 1 bei den populärsten Babynamen für Mädchen im Jahr 2015: Mia! Bei den Jungen hat sich hingegen weniger getan: Ben war und ist der beliebteste Jungenname. Hier das Neueste zu den beliebtesten Mädchen- und Jungennamen 2015:

Beliebteste Babynamen 2016 in Offenburg

Bei den beliebtesten Babynamen hat sich von 2015 auf 2016 nur bei den Mädchen etwas geändert. Statt Marie ist nun Maria auf dem ersten Platz. Bei den Jungen wurde wie bereits 2015 Elias am häufigsten vergeben. Im vergangenen Jahr wurden auf dem Offenburger Standesamt 2102 Geburten beurkundet.

Der Wechsel an der Spitze der beliebtesten Vornamen für Mädchen ist leicht zu übersehen, so ähnlich sind sich die Namen. War 2015 Marie noch der am häufigsten vergebene Vorname in Offenburg, war es 2016 Maria. 46 Eltern entschieden sich im vergangenen Jahr dazu, ihrer Tochter diesen Namen zu geben, wie das Offenburger Standesamt mitteilt.

Marie hingegen rutschte auf den dritten Platz (32-mal), dort, wo 2015 Maria stand. Sophie lautet der Name, der 2015 und 2016 bei den Mädchen am zweithäufigsten genannt wurde. 36 Sophies erblickten 2016 das Licht der Welt. Wie die Übersicht (siehe Hintergrund) zeigt, stand in den vergangenen Jahren Marie mehrfach an der Spitze, zweimal abgelöst von Sophie.

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Weitere beliebte Mädchennamen waren 2016 Emilia (31-mal), Anna (25-mal), Mia (18-mal), Sophia (18-mal), Emma (16-mal), Lena und Luisa (beide ebenfalls 16-mal). An Beliebtheit eingebüßt haben Laura und Lina, die 2015 noch auf den vorderen Plätzen lagen. Dafür wurden im vergangenen Jahr Lena und Luisa wieder häufiger auf dem Standesamt genannt.
Wie 2015 war auch 2016 bei den Jungennamen Elias am beliebtesten, davor war er bereits 2011 der am häufigsten verwendete Jungenname. 31 Eltern entschieden sich 2016 dafür, genauso viele wie 2015. Auf den weiteren Plätzen hat sich aber etwas getan. Während 2015 Felix und Leon (je 25-mal) auf Platz zwei landeten, war 2016 Alexander der zweitbeliebteste Jungenvorname. 23 Eltern gaben auf dem Standesamt diesen Namen an – insofern eine Überraschung, als dass er 2015 nicht vorne mit dabei war.

Jonas statt Paul
Außerdem haben Jonas und Leon (je 22-mal) Paul von Platz drei verdrängt. Beliebt waren 2016 nach wie vor Ben und Maximilian (je 21-mal), während Luis, David und Luca (2012 und 2013 sogar der beliebteste Jungenname) im Gegensatz zu 2015 weniger oft gewählt wurden. Vorne mit dabei waren 2016 auch Liam (21-mal), Lukas und Noah (je 20-mal). Auf dem Standesamt wurden im vergangenen Jahr 2102 Geburten beurkundet. Das sind 107 mehr als 2015 mit 1995 Geburten. Damit hält die Tendenz an, dass in Offenburg mehr Babys geboren werden. 2014 waren es nämlich noch 1896 beurkundete Geburten.
Die meisten der 2016 auf dem Standesamt gemeldeten Neugeborenen haben nur einen Vornamen (1140), einen zweiten Vornamen haben 889 bekommen, 68 Eltern entschieden sich für drei Vornamen, mehr als drei Vornamen haben fünf Babys.

1194 Sterbefälle
Den 2102 Geburten im vergangenen Jahr stehen laut Standesamt 1194 Sterbefälle gegenüber. Das sind 17 weniger als 2015 mit 1211. Doch nicht nur die Zahl der Kinder ist gestiegen, es schlossen 2016 auch mehr Paare den Bund fürs Leben. 330 Eheschließungen hat das Standesamt verzeichnet, 2015 waren es 32 weniger. Sechs Lebenspartnerschaften wurden vergangenes Jahr eingetragen, eine mehr als 2015.

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