Bastel mit papier

Himmel und Hölle basteln

So einfach kannst du das Spiel Himmel und Hölle basteln. Weißt du noch, wie es geht?
Geschlossen wird das Gebilde so oft gedreht, dass keiner mehr weiß, wie es geöffnet werden muss, sodass der „Himmel“ (blau) oder die „Hölle“ (rot) erscheint. Ein Mitspieler nennt eine Zahl. Sooft wird das Gebilde jetzt abwechselnd länglich und seitlich aufgeklappt, bis die gewünschte Zahl erreicht ist. Und, ist es der Himmel oder die Hölle?

Du benötigst dafür:

  • 1 Papierquadrat (am besten in rot oder blau)
  • 1 Filzstift (rot oder blau)

Bastelanleitung für Himmel und Hölle

  • Lege das Blatt Papier vor dich.

  • Falte zuerst die senkrechte und die waagerechte Mittellinie. Streiche die Faltkanten schön glatt.

  • Falte dann auch die beiden Diagonalen.

  • Jetzt falte alle Ecken zum Mittelpunkt.

  • So sieht es dann aus.

  • Drehe das Papier um (ganz wichtig!) und falte nochmals alle Ecken zum Mittelpunkt.

  • So sieht es dann aus.
  • Greife mit 4 Fingern von unten in die 4 Ecken.
  • Male die inneren 4 Flächen, die du siehst, wenn du das Spiel zu einer Seite öffnest, mit einem Filzstift aus. (Wenn du rotes Papier verwendet hast, nimm einen blauen und wenn du blaues Papier gewählt hast, einen roten Filzstift.)

Tolle Tipps und Tricks zum Basteln!
Du kannst natürlich auch weißes Papier verwenden und sowohl die blaue als auch die rote Fläche ausmalen. Wichtig ist, nicht ganz bis zum äußeren Rand zu malen, da man im geschlossenen Zustand ja keinesfalls sehen darf, wo sich die rote und wo sich die blaue Fläche verbirgt.
Je größer das Papierquadrat ist, desto leichter ist das Spiel zu falten und auch einfacher damit zu spielen.
Es gibt Modifikationen zu dem „Himmel und Hölle“ Spiel. Eine davon ist die, hinter die inneren 4 blauen, bzw. roten Felder noch eine Mini-Information zu schreiben, wie „glücklich oder unglücklich verliebt“, „schweinereich oder bettelarm“, „5 Kinder oder keine Kinder“, … So kann der Mitspieler, wenn er beispielsweise in der Hölle gelandet ist, auf eine der 4 Flächen zeigen. Der Spieler schaut hinter die Fläche und sagt vorher: „Du kommst zwar in die Hölle, aber bist glücklich verliebt.“

Einführung:

Himmel und Hölle oder auch Snapper genannt ist ein beliebtes Spiel mit dieser Origamifigur. Das Spiel ist einfach zu falten und macht einen riesen Spaß. Zudem gibt es zwei Arten Himmel und Hölle zu spielen. Einmal das normale Spiel Himmel und Hölle und zum anderen dient die Origamifigur als „Snapper“, mit dem man andere schnappen kann.

Anleitung:

Lege ein quadratisches Papier vor dich und falte es zweimal in der Hälfte.

Falte daraufhin alle Ecken zum Mittelpunkt des Papiers.

Drehe das Papier auf die andere Seite und falte dort ebenfalls alle Ecken zum Mittelpunkt des Spiels.

Nehme das Himmel und Hölle Spiel in die Hand und drücke den Mittelpunkt von dir weg. Versuche dabei alle vier Ecken zusammen zu führen.

Eventuell müssen die Seiten etwas ausgebeult werden, da diese nicht sofort in die richtige Form springen.

Dein Riesenhunger / Himmel und Hölle Spiel ist nun fast fertig. Du kannst einerseits einen Mund und Augen auf den Riesenhunger malen und deine Freunde legen ihren Finger hinein und versuchen diesen so schnell wie möglich herauszuziehen, bevor der Riesenhunger zuschnappt.

Oder du klappst die Seite innerhalb des „Mundes“ / der Öffnung auf und schreibst Dinge hinein, wie: „springe drei mal in die Luft“ etc. und klappst alle Seiten anschließend wieder zu. Nun werden nur noch alle „Zähne“ / Spitzen mit Nummern beschriftet und deine Freunde dürfen sich eine Nummer aussuchen, in dem du das Spiel immer wieder in beide Richtungen abwechselnd aufklappst und deine Freunde schnell Stop sage. Sie dürfen nun jeweils zwischen vier Ziffern Ihre Wahl treffen.

Hier nochmal die bebilderte Anleitung zur Beschreibung:

Klappe den Riesenhunger wieder ein Stück auf und beschrifte die Seiten mit den Zahlen eins bis acht.

Klappe nun den Riesenhunger noch einmal auf und schreibe auf jede Seite Dinge, wie „Springe in die Luft“, und falte im Anschluss alle Seiten wieder zu. Das Spiel kann beginnen!

Für viele heißt es jetzt: Ab in den Urlaub! Bist du noch auf der Suche nach einem Reisespiel für deine Rotzpiepen, das ganz leicht in die Tasche passt und gut zu verstauen ist? Dann habe ich heute eine mega coole Idee für ein selbst gebasteltes Kinder Reisespiel fürs Handgepäck.

Spiele selber basteln macht einfach Spaß!

Eine Urlaubsreise sorgt bei vielen Minis für helle Aufregung. Der Urlaub steht an. Die Koffer sind gepackt. Endlich geht es los. Langersehnt und und voller Freude ertönt der Startschuss für den Urlaub. Urlaub heißt auch Spielzeit. Spiele-Sets dürfen auf einer Reise mit Kindern nicht fehlen. Heute habe ich eine ganz besonders coole Upycling-Idee für ein Reisespiel für dich.

Monster Reisespiele-Set aus alter Baumwolltasche und Schraubeverschlüssen: 3-in-1, umweltfreundlich, einfach zu verstauen

Hast du auch so viele mit Werbung bedruckte Baumwolltaschen zuhause, die ihr tristes Dasein im Schrank fristen, weil du sie, wenn überhaupt, nur als Schuh- oder Wäschesack benutzt? Nicht wegwerfen! Daraus kannst du ein mega cooles Monster Reisespiel basteln, das die Minis lieben werden. Alles, was du dazu brauchst, sind zwei Baumwolltaschen, Schraubverschlüsse und ein bisschen Farbe.

Das Geniale daran ist: du hast gleich 3 Spiele in einem (Mensch-ärgere-dich-nicht, Mühle, Tic-Tac-Toe), kannst es leicht verpacken und es ist umweltfreundlich!

Spiele selber basteln macht einen Riesenspaß und ist eine tolle Beschäftigung für Kinder. Die Monsterbande vertreibt jeden Ärger beim Verlieren und das Spiel passt in jede Tasche.

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Gesellschaftsspiele selbst machen

Zuerst basteln, danach spielen

Kinderzimmer wimmeln nur so von elektronischem Spielzeug. Piepsende und blinkende Geräte, Spielkonsolen, Computer und Roboter sind die Norm. An irgendeinem Platz auf den oberen Regalbrettern hingegen stapeln sich die Brettspiele. Nach kurzer Zeit liegen die meisten Spiele in einer Ecke und werden nur noch selten angerührt. Der Nachwuchs grummelt stattdessen vor Langeweile, schaut stundenlang fern oder fordert neue Spiele.

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Es wird also alles gekauft. Doch leider wissen viele Kinder nicht, wie viel Spaß es macht, ein Spiel selbst zu basteln und danach stolz damit Spiele zu spielen. Es müssen ja keine komplexen und komplizierten Spiele hergestellt werden, die die Geduld auf die Probe stellen. Sie können stattdessen eine Menge mit ein wenig Klebstoff, Papier, Holz und einer Schere basteln. Und in der Regel sind selbst gemachte Spiele beliebt: Stolz zeigen die Kinder dann ihre Spiele im Freundeskreis und verbessern und erweitern ihre Spiele unentwegt und nutzen hierbei ihre Fantasie und Kreativität.

Mit etwas Hilfe von Erwachsenen können die Spielideen in diesem Ratgeber bereits von dreijährigen Kindern gebastelt werden. Doch auch zehnjährige Kinder finden noch Spaß daran. Es handelt sich hierbei um zeitlose Spiele, die alle Altersgruppen spielen können und sie erfordern in der Herstellung nur wenig Werkzeug.

Gesellschaftsspiele basteln

In diesem Ratgeber erfahren Sie, wie Sie folgende Gesellschaftsspiele selbst machen:

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  • Memory
  • Mikado
  • Mensch-ärgere-Dich-nicht

Memory ist ein denkbar einfaches Gesellschaftsspiel. Bereits Kindergartenkinder kennen die Regeln und beherrschen dieses Spiel. Sehr einfach lässt sich dieses Denkspiel herstellen und Sie können es hervorragend an die jeweilige Altersstufe anpassen.

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Zunächst werden eine Schere und Klebstoff und Karton benötigt. Die Bilder können Sie nach Herzenswunsch auswählen. Vielleicht Urlaubsbilder? Oder die Bilder von den aktuellen Lieblingshelden oder Lieblingsprinzessinnen Ihrer Kinder? Aus dem Internet können Sie sich jedes beliebige Motiv auswählen, drucken dieses doppelt mit Ihrem Drucker aus und schon haben Sie perfekte Motive, die zum Lieblingsspielzeug Ihrer Kinder avancieren können.

Mithilfe von einem Bierfilz oder auch eines Kartons können Sie leicht ein handliches Format als Formschablone herstellen. Übertragen Sie die Quadratform mithilfe von einem Bleistift auf die Pappe. In der Regel spielen Kindergartenkinder mit ca. 15 Paaren. Entsprechend mehr Paare brauchen größere Kinder.

Jedes Bild benötigen Sie doppelt, schneiden diese mit der Schere ordentlich mit Ihrem Kind aus und bekleben jedes Pappquadrat mit einem Bild. Und schon sind Sie fertig und Ihr Kind wird seine Heldenfiguren nicht mehr missen wollen.

Tipp! Sie können mit den Memory-Karten eventuell auch einen Lerneffekt erzielen, indem Sie als Bildmotive Buchstaben und ein Wort, welches mit diesem Buchstaben anfängt, auswählen. Es ist auch möglich, ganze Spielesets herzustellen: Ein Spiel mit Tiermotiven, ein anderes mit verschiedenem Obst und Gemüse, aktuelle Animationshelden usw. Sie sehen, Ihrer Kreativität sind zum Glück Ihrer Kinder keine Grenzen gesetzt.

Mikado

Bei Mikado handelt es sich um ein Geschicklichkeitsspiel. In keiner Spielesammlung darf es fehlen. Die gute Nachricht: Sie können dieses Spiel ganz einfach selbst basteln. Dazu benötigen Sie lediglich Pinsel, Wasserfarben und Holzspießchen (erhältlich bei Küchenbedarf in jedem gut sortierten Geschäft).

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Zum Spielen eignen sich lediglich glatte Holzspieße ohne gesplitterte Bereiche. Versehen Sie die Spieße mit bunten feinen Linien. Halten Sie auf einem Papier fest, welche Punktzahl Sie bei welcher Färbung erhalten. Und schon sind Sie fertig.

Im Kleinformat können Sie Mikado zudem auch aus Zahnstochern herstellen – als ein Spiel für unterwegs. Die Hölzchen hält ein Gummiband aus Ihrer Küche transportsicher zusammen, wodurch kein Hölzchen verloren geht.

Vor- und Nachteile eines selbstgebastelten Gesellschaftsspiels

  • das Basteln bereitet große Freude
  • individuelle Spiele entstehen
  • es können eigene Regeln erdacht werden
  • oft nicht so hochwertig wie ein gekauftes Spiel

Mensch-ärgere-Dich-nicht in Großformat

Für den Spieleklassiker benötigen Sie ein

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Anzahl Materialien
1 großes Stück quadratisches Karton (beispielsweise Umzugskarton)
5 verschiedene Farben
1 Klebstoff
16 Styroporkugeln
16 leere Toilettenpapierrollen

Als erstes zaubern Sie auf das Spielbrett, also den Karton, die Felder. Die einzelnen Felder sollten dabei so groß sein, dass die Toilettenpapierrollen bequem darauf Platz haben. Die Standfelder und die Einzugsfelder werden in den Farben eines von vier Spielern gemalt. Die Lauffelder hingegen in Weiß oder einer anderen eigenen Farbe.

Dann kleben Sie auf die Toilettenpapierrollen je eine Styroporkugel, malen diese je vier Stück in der Farbe eines Spielers aus.

Nun besitzen Sie ein großes Spielfeld und 16 große Spielfiguren, bei denen jeweils vier die gleiche Farbe aufweisen.

Wenn Sie jetzt noch einen Würfel finden (besonders passend wäre ein größerer Schaumstoffwürfel oder ein etwas größerer Holzwürfel; zur Not tut es aber auch ein herkömmlicher Würfel genauso), dann kann der Spielspaß so richtig beginnen.

Erleben Sie hierbei mit Ihren Liebsten auf dem überdimensionalen Spielfeld tolle, spannende Spielrunden.

Spiele selber machen

“ Selbstgemachte Karten- und Brettspiele für heitere Stunden mit der ganzen Familie „

Ohne jeden Zweifel ist es immer wieder schön, wenn die Familie gemeinsam Zeit verbringt. Mit zunehmenden Alter des Kindes stehen Ihnen entsprechend abwechslungsreiche Spieltage ins Haus. Wer beim Thema „Kartenspiele und Brettspiele“ kreativ werden möchte, kann Spiele selber machen und basteln. Das geht leichter, als viele im ersten Moment denken. Wir geben Ihnen heute ein paar tolle Ideen mit auf dem Weg, wie Sie gemeinsam mit Ihren Kindern tolle Spiele selbst basteln können.

Bekannte Brettspiele und Kartenspiele dienen der Inspiration

Sie müssen jetzt nicht komplett neue Spiele erfinden. Orientieren Sie sich an Klassikern, die Sie schon als Kinder gerne gespielt haben und basteln Sie diese einfach nach den eigenen Wünschen neu. Dabei helfen Ihnen Bastelmaterialien, sowie allerlei kleine Schätze aus der Natur. Darüber hinaus werden wie gewohnt Schere, Papier, Pappe, Stifte, Farben, Schnüre, Tücher und auch ein paar Bastelperlen in unterschiedlichen Farben und Formen benötigt.

Werfen wir nun gemeinsam einen Blick auf die Spiele für Kinder, die Sie gemeinsam gestalten können:

Memory Spiele in verschiedenen Varianten

Memory ist eines der bekanntesten Spiele für Kinder und prädestiniert, um neu gestaltet zu werden. Dabei dürfen Sie gerne vom bekannten Format des Kartenspiels abweichen. Zu Beginn basteln wir den Klassiker mit eigenen Motiven und in unterschiedlichen Varianten:

© kristall / Fotolia.com

  1. Nehmen Sie sich ein grosses Stück Pappe zur Hand und schneiden Sie daraus 14 bis 20 gleichgrosse Teile heraus. (ideal sind 10 cm x 10 cm)
  2. Wir benötigen nun die gleiche Anzahl an Papierstücken. Zeichnen Sie darauf je in doppelter Ausführung verschiedene Symbole:
  • Kreuze
  • Kreise
  • Rechtecke
  • Vierecke
  • Kegel
  • Pyramide

Denken Sie bei der Gestaltung an das Alter des Kindes. Je jünger die Kinder sind, desto einfacher sollten die Symbole aussehen. Spiele selber zu machen, hat den Vorteil, dass Sie entscheiden, welche Motive verwendet werden. Seien Sie kreativ!

  1. Neben Formen kann das Ganze auch mit Hilfe verschiedener Farben gestaltet werden. Zeichnen Sie dafür auf jede Karte einen Kreis. Die Paare werden nun jeweils mit derselben Farbe ausgemalt.
  2. Als letzte Variante können Sie Bilder oder Fotos verwenden. Damit wird aus dem Memory für die ganze Familie ein Memory mit der ganzen Familie!

Natur-Memory

Sie benötigen bei dieser Variante eine grössere Anzahl an Pappbechern oder Plastikbechern. Des Weiteren kommen jetzt unsere Naturmaterialien zum Einsatz. Legen Sie unter jeden Becher ein Element, zum Beispiel eine Kastanie, eine Eichel oder auch einen Stein. Achten Sie jedoch darauf, dass alle Materialien doppelt verfügbar sind.

© pusteflower9024 / Fotolia.com

Nun werden alle Becher aufgestellt und schon kann es losgehen.

Perlen-Memory

Eine weitere Variante für diese Form von Memory wären Perlen. Anstelle der Naturmaterialien werden unter die Becher verschiedene Perlen gelegt. Dabei können sowohl unterschiedliche Farben als auch verschiedene Formen der Perlen genutzt werden. Mit Sicherheit eine tolle Variante, um im Anschluss aus den Perlen noch ein schönes Armband zu fädeln.

Brettspielklassiker selber machen

Hauchen Sie bekannten Brettspielen neues Leben ein, in dem Sie folgende Spiele selber basteln. Denn nicht nur Memorys eignen sich dafür wunderbar, sondern natürlich auch Brettspiele und Kartenspiele.

© leszekglasner / Fotolia.com

Mensch Ärgere dich nicht!

Diesen Klassiker können Sie nach eigenen Vorstellungen und Ideen basteln. Ihre Kinder helfen dabei mit Sicherheit sehr gerne. Als Spielbrett können Sie entweder Pappe oder eine Sperrholzplatte verwenden. Je nachdem wie gross Sie das Spielbrett gestalten wollen. Zeichnen Sie im nächsten Schritt die Spielfelder auf und gestalten Sie einen schönen Hintergrund. Anstelle der Spielpuppen bieten sich im Miniformat bunte Perlen und im XXL Format Steine an. Lassen Sie Ihrer Fantasie ruhig etwas Spielraum! Mühle, Dame – so viel mehr ist möglich!

Tic Tac Toe

Normalerweise werden hier ein Block und Stifte benötigt. Heute brauchen Sie eine kleine Sperrholzplatte, Fädelschnüre und Pappe. Schneiden Sie zuerst die Sperrholzplatte zu einem Quadrat. Nehmen Sie sich dann die Fädelschnüre und flechten Sie daraus vier gleich lange Stricke. Je bunter, desto schöner. Befestigen Sie nun die Stricke am Brett, sodass das bekannte Spielfeldmuster entsteht. Als Spielfiguren in diesem Sinne schneiden Sie aus Pappe fünf Kreise und fünf Kreuze zu. Diese nur noch farblich ein wenig verschönern und schon haben wir wieder einen Klassiker im neuen Design.

Kartenspiele – Sammelkarten Spielideen

Kartenspiele selber machen ist ein wenig aufwendiger und eher etwas für ältere Kinder, wenn es darum geht, dass diese beim Basteln der Spiele mithelfen.

Ein typisches Sammelkartenspiel lässt sich jedoch recht leicht erstellen. Wählen Sie zunächst ein Thema: Tiere auf dem Bauernhof, Pflanzen im Wald oder Autos. Dazu suchen Sie nun passende Bilder. Nutzen Sie Zeitschriften, Hefte, Fotografien und was Sie sonst noch alles finden können.

Kleben Sie diese Bilder auf Karten auf, sodass zu jedem Thema mindestens vier Bilder zusammen passen.

Beispiel Quartett Bauernhof

Sie brauchen

  • 4 unterschiedliche Bilder von Hühnern
  • 4 verschiedene Bilder von Hunden
  • 4 Bilder von Kühen usw.

Das Wunderland von Luisa – ein eigen kreiertes Aktivspiel für Kinder

Spiele für Kinder leben von der Fantasie. Setzen wir diese nun ein und entwickeln ein völlig neues Spiel: „Das Wunderland von Jan, Philipp, Emma, Mia, Ella“ Setzen Sie natürlich den Namen Ihres Kindes ein. Ziel ist es, möglichst viel Spass und Freude an diesem Spiel zu haben. Wir benötigen eine grosse Sperrholzplatte, die bunt und kreativ gestaltet wird. Verwenden Sie neben Farben, Stiften, Kreide gern auch Tücher, die Sie über das Brett spannen und als Hintergrund verwenden.

© leszekglasner / Fotolia.com

Legen Sie nun einen Pfad quer über das Spielfeld an. Am besten eignen sich kleine Kreise, um später die Spielfigur leichter setzen zu können.

Einfach nur Würfeln und dann zum magischen Tor gelangen, wäre zu simpel. Auf dem Weg dorthin müssen die Kinder aktiv werden. Die folgenden Stationen müssen auf dem Spielfeld integriert und eingezeichnet werden:

Das erzählende Haus

An dieser Station muss das Kind eine kurze Geschichte erzählen. Je jünger der Nachwuchs, desto kürzer fällt das Ganze aus. Wichtig ist hier, dass es ein Erlebnis ist, über das das Kind berichten kann. Ein Besuch im Zoo, der erste Tag in der Kindertagesstätte oder der letzte Spaziergang im Wald.

Das singende Bäumchen

Jetzt wird es musikalisch. Ein Lied wird gesungen.

Der lügende Kasper

Ein Highlight, denn hier darf eine Quatschgeschichte erfunden werden. Dabei haben die Kleinen immer unglaublichen Spass.

© Oksana Kuzmina / Fotolia.com

Beispiel: „Gestern habe ich einen Elefanten auf dem Dach balancieren sehen. Er musste niesen und fiel beim Nachbarn in den Pool.“

Das tanzende Auto

Arme und Beine lockern, denn nun wird das Tanzbein geschwungen. Praktisch, wenn Sie etwas Musik spontan anstellen könnten. Das sorgt für die richtige Stimmung.

Das magische Tor

Nur noch ein wenige Würfe und schon steht der erste Spieler vor dem magischen Tor und somit vor dem Sieg.

Wie Sie sehen, gibt es schier unendliche Varianten und Möglichkeiten, um Spiele selber zu machen. Während Erwachsene Spass haben, festigen die Kleinsten wichtige Fähigkeiten: Gedächtnistraining, Sprachentwicklung und gemeinschaftliches Agieren.

Memory

Memory ist ein Klassiker unter den Gesellschaftsspielen, der nicht nur Spass macht, sondern auch ein tolles Training fürs Gedächtnis ist. Besonders viel Spass macht es, wenn man das Spiel selber gestaltet. Man kann das mit Fotos machen oder, wie hier beschrieben, die Motive selber malen.

Nehmen Sie einfach einige weisse DIN-A4-Blätter und unterteilen Sie sie mit einem Lineal in jeweils sechs gleich grosse Kästen (ca. 35 x 49 mm). Nun denken Sie sich einige Motive aus und malen die Kästchen immer paarweise damit aus. Besonders lustig wird es, wenn Sie die Kästen gemeinsam mit Ihrem Kind gestalten. In diesem Fall malen Sie und Ihr Kind jeweils eine Hälfte der Kästen mit Einzelmotiven aus, anschliessend tauschen Sie die Blätter. Nun muss jeder die Motive des anderen so exakt wie möglich abzeichnen.

Sind alle Kästen ausgemalt, bestreichen Sie die Rückseiten mit dem Klebestift und kleben Sie die Blätter auf den Karton. Darüber kommt die transparente Klebefolie, die die Karten etwas robuster macht. Anschliessend schneiden Sie die Karten mit dem Teppichmesser und einem Lineal als Schiene sorgfältig aus. Fertig ist das Memory-Spiel.

Die Regeln sind einfach: Einer beginnt und darf zwei Karten aufdecken. Findet er ein Paar, darf er die Karten einsammeln und zwei weitere Karten aufnehmen. Handelt es sich nicht um zwei identische Motive, ist der nächste Spieler an der Reihe. Gespielt wird so lange, bis alle Paare gefunden wurden. Gewinner ist der Spieler mit den meisten Paaren.

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