Babysöckchen stricken anleitung

Bald erblickt ein kleiner Mensch das Licht der Welt und Sie möchten der Mutter ein Geschenk machen? Vielleicht wollen Sie Ihr eigenes Baby bestricken, finden aber nicht die passenden Größenangaben für so kleine Füße? Dann sind Sie hier genau richtig. In dieser Anleitung finden Sie eine Größentabelle für Babysöckchen bis zu einem Alter von 1,5 Jahren.

In vielen Anleitungen findet man den Tipp, lieber ein wenig größer zu stricken. Gerade bei Neugeborenen weiß man nicht genau, wie groß sie sein werden. Doch so ist es das Schicksal vieler kleiner Babys, anfangs in ihren Klamotten zu schwimmen. In der weisen Voraussicht, dass sie da ja noch hineinwachsen werden, wurde das meiste eher größer als kleiner angeschafft. Ein passendes Paar Babysocken ist also ein außergewöhnliches Geschenk für den Nachwuchs. Trauen Sie sich ruhig, bei der kleinsten Größe anzusetzen. Wenn es gar nicht passen sollte, lassen sich die Babysöckchen immer wieder auftrennen und zu größeren Socken verarbeiten.

Material und Vorbereitung

Material:

  • 4-fädige Sockenwolle: je nach Größe 15 g bis 50 g (100 g/ 420 m)
  • Nadelspiel Größe 2,5
  • Maßband/Lineal
  • Wollnadel

Tipp: Ein kurzes Nadelspiel von nur 15 cm Länge vereinfacht die Arbeit an den winzigen Babysöckchen erheblich.

Aus einem Knäuel Sockenwolle können Sie jede Menge Babysocken stricken. Da es auch so wunderbar schnell geht, ist es durchaus machbar, gleich ein ganzes Sortiment an Babysocken in verschiedenen Größen anzufertigen. Alternativ könnte die werdende Mutter selbst ein Paar aus derselben Wolle bekommen.

Vorwissen für Babysöckchen:

  • rechte Maschen
  • linke Maschen
  • Rundstricken mit Nadelspiel
  • Maschen abnehmen

Hier finden Sie das Vorgehen für die kleinste Größe von Babysöckchen beschrieben. Dank einer simplen Bumerangferse ist diese Anleitung auch für ungeübte Stricker recht leicht nachzumachen.

Größentabelle

Alter (Monate) 0 – 2 3 – 6 7 – 10 11 – 15 16 – 19
Schuhgröße 16 17/18 19 20 21
Maschenanschlag 28 32 36 40 44
Bündchenhöhe 2 cm 3 cm 3,5 cm 4 cm 4,5 cm
Schafthöhe 4 cm 4,5 cm 5 cm 5,5 cm 6 cm
Aufteilung der Ferse 5-4-5 5-6-5 6-6-6 7-6-7 7-8-7
Länge von Fuß mit Ferse 7,5 cm 8,5 cm 10 cm 11,5 cm 13 cm
Abnahmen jede 2. Runde 2 3 3 4 4
Abnahmen jede Runde 4 4 5 5 6

Strickanleitung – Babysöckchen

Bündchen

Für das Bündchen schlagen Sie mit 2 Nadeln 28 Maschen an. Schließen Sie die Maschen zu einer Runde. Sollten Sie mit kurzen Stricknadeln arbeiten, werden Ihnen auch vier Stück davon in einer Runde keine Umstände bereiten. Bei normal langen Stricknadeln kann bis zur Ferse auch nur auf drei Nadeln gearbeitet werden. Eine Aufteilung der Maschen von 10-10-8 bietet sich dafür an.

Über das gesamte Bündchen Ihrer Babysocken arbeiten Sie in demselben Muster: eine rechte Masche, eine linke Masche. Die passende Bündchenhöhe finden Sie in der Größentabelle. Wir haben uns für ein umgeschlagenes Bündchen entschieden und es daher 4 cm lang gestrickt.

Schaft

Den Schaft der Babysöckchen stricken Sie nur mit rechten Maschen. Wenn die angegebene Höhe erreicht ist, geht es weiter mit der Ferse.

Ferse

Als Ferse stricken wir die sogenannte Bumerangferse. Diese ist sehr leicht zu stricken. Falls Sie bis hierher mit 3 Nadeln gestrickt haben, verteilen Sie zunächst alle Maschen gleichmäßig auf vier Stricknadeln. Die Nadeln werden der Reihe nach nummeriert. Das bedeutet, dass die Stricknadel zu Rundenbeginn Nadel Nummer 1 und die Letzte in der Runde Nummer 4 ist. Über diese beiden Nadeln arbeiten Sie die Ferse. Bei der kleinsten Größe für Babysocken haben Sie insgesamt 14 Maschen auf den beiden Nadeln.
Stricken Sie bis zum Ende der 1. Nadel rechte Maschen. Drehen Sie die Arbeit um. Legen Sie den Faden vor die Maschen und heben die zuletzt gestrickte Masche links ab. Ziehen Sie den Faden stramm, damit kein Loch entsteht. Nun stricken Sie über die 1. und die 4. Nadel alle übrigen Maschen links zurück.

Wenden Sie abermals die Arbeit und heben wieder die erste Masche links ab. Wenn Sie den Faden festziehen, haben Sie an der Stelle der ersten Masche 2 Fäden auf der Nadel. Nun stricken Sie alle Maschen rechts, bis auf die letzte Masche, die sie vorhin nur links abgehoben haben. Diese wird nicht mehr gestrickt. Stattdessen wenden Sie die Arbeit wieder. Die erste Masche wird wieder links abgehoben und der Faden festgezogen, ehe Sie die folgenden Maschen links abstricken.

In jeder Hin- und in jeder Rückreihe verringern sich die zu strickenden Maschen also um eine Masche. In der Größentabelle sehen Sie für die kleinste Größe bei der Ferse die Aufteilung „5-4-5“. Das bedeutet, dass außen auf beiden Stricknadeln je 5 doppelte Maschen sein müssen und in der Mitte 4 normal zu strickende Maschen übrig bleiben. Wenn Sie an diesem Punkt angekommen sind, stricken Sie 2 Runden über alle 28 Maschen. Die links abgehobenen, doppelten Maschen werden wie ganz normale Maschen rechts abgestrickt. Sie müssen nur darauf achten, den Faden durch beide Fäden hindurchzuholen.

Die 2. Runde beenden Sie wie üblich am Ende der Nadel Nummer 4. Stricken Sie 3 Maschen weiter und wenden die Arbeit. Heben Sie die zuletzt gestrickte Masche mit dem Faden vor der Arbeit links ab. Stricken Sie 5 Maschen links und wenden Sie wieder die Arbeit. Auch hier wird die erste Masche links abgehoben. Nun stricken Sie zurück bis zu der abgehobenen Masche. Diese wird ebenfalls rechts gestrickt. Dann stricken Sie noch eine Masche rechts, die nun in der Rückreihe links abgehoben wird. So arbeiten Sie sich Reihe für Reihe immer eine Masche weiter nach außen.

Die Ferse ist fertig, wenn die erste Masche auf der vierten Nadel links abgehoben wurde. Sie wenden noch ein letztes Mal die Socke auf die für Runden übliche Arbeitsseite und stricken ab jetzt in Runden über alle Maschen weiter. In der ersten Runde tauchen die letzte Masche der 1. Nadel und die erste Masche der 4. Nadel als doppelte Maschen auf. Sie werden ganz normal rechts abgestrickt.

Fußteil

Der Fußteil wird wie der Schaft in Runden mit rechten Maschen gestrickt. Wenn Sie vor der Ferse nur mit 3 Nadeln in einer Runde gearbeitet haben, können Sie das nun wieder so tun. Wenn das Fußteil knapp die angegebene Länge unter „Fußteil mit Ferse“ erreicht hat, fahren Sie mit der Spitze fort.

Spitze

Für einen schönen runden Abschluss unserer Babysöckchen stricken wir eine Bandspitze. Verteilen Sie hierfür die Maschen wieder gleichmäßig auf 4 Stricknadeln. Die Anordnung muss identisch zu der Aufteilung während der Ferse sein. In den Abnahmerunden werden jeweils 4 Maschen abgenommen. Dafür heben Sie auf der 1. und 3. Nadel jeweils die vorletzte Masche links ab, stricken die letzte Masche rechts und heben die vorletzte Masche über die letzte. Zu Beginn der 2. und 4. Nadel stricken Sie eine einzelne Masche rechts und dann die folgenden zwei Maschen rechts zusammen.

Anfangs wird nur in jeder 2. Runde abgenommen. Anschließend nehmen Sie in jeder Runde nach dem angegebenen Schema ab. Wie oft Sie in jeder 2. und dann in jeder Runde abnehmen, lesen Sie in den untersten beiden Zeilen der Größentabelle. Am Ende sollten noch 2 Maschen pro Nadel übrig sein.

Schneiden Sie den Faden ab und ziehen ihn mit der Wollnadel der Runde nach durch alle 8 übrigen Maschen. Nun können Sie die Stricknadeln entfernen und den Faden festziehen. Stechen Sie auf die Innenseite der Socke und vernähen Sie dort das Fadenende. Ihr Babysöckchen ist nun fertig.

Alles im Miniaturformat lässt mich automatisch „Oh-wie-niedlich!“ denken. Socken sind da natürlich keine Ausnahme und außerdem sind Baby-Söckchen ein super Geschenk für werdende Eltern. Ganz nebenbei kann man auch noch sehr gut diverse Garnreste aufbrauchen. Wie es funktioniert, erfährst Du in dieser Anleitung.

Der Baby-Boom hat angefangen

Dass man so langsam erwachsen wird, merkt man spätestens wenn um einen herum der Baby-Boom einsetzt. Schon komisch: Es kommt mir vor, als hätte ich mich erst gestern für mein Studium in Regensburg entschieden, aber das ist nun auch schon wieder ganze neun (!) Jahre her!

Die ganzen Veränderungen um mich herum sind teilweise schon krass, aber eben auch wunderbar-schön. Nicht zuletzt, weil sich nun ein ganz neues Feld an Strick- und Häkelsachen für mich auftut, die vorher bei mir nicht im Fokus waren.

Und soll ich euch noch was verraten? Babysachen strickt man viel schneller als große Sachen, weil kleiner! Yay! Aber das nur am Rande. Wer noch nach einem schönen DIY-Baby-Geschenk sucht, ist vielleicht auch mit den folgenden Anleitungen gut beraten:

  • Anleitung für Buchstaben-Body mit Applikation
  • Anleitung für gestrickte Baby-Schühchen
  • Anleitung für gestrickte Babymütze und passende Fäustlinge
  • Anleitung für gehäkelte Amigurumi-Katze

Wer gerne seine Socken-Garnreste sinnvoll aufbrauchen möchte, kann sie entweder zu normalen Stricksocken mit unsichtbarem Garnwechsel verarbeiten oder zum Beispiel Mini-Socken-Schlüsselanhänger daraus stricken.

Babysachen: Wie ist das mit den Größen?

Ich selbst hab immer null Ahnung, wie sich das mit den Größen verhält bei Babysachen. Aber zum Glück ist das Internet groß und weit und es gibt alles an Hilfestellung, wenn man nur danach sucht. Ich zum Beispiel habe mich nach der praktischen Größentabelle von Talu.de gerichtet, hat gut funktioniert.

Meine Söckchen sind für ein Baby zwischen 6-9 Monaten. Je nachdem, für welche Größe Du die Söckchen strickst, nimmst Du einfach die Angaben aus der Tabelle, und rechnest sie für Dein Projekt mit Hilfe einer Maschenprobe um.

Schritt 1: Bündchen und Schaft stricken

Ich habe meine Söckchen aus 4-fädigem Sockengarn mit einem Nadelspiel in Stärke 2,5 gestrickt. Die Maße es Söckchen in cm kannst Du bequem aus der Größentabelle entnehmen. Wie Du in Runden strickst, habe ich in meiner Anleitung zum Rundstricken für Anfänger gut erklärt.

Für das Bündchen schlägst Du insgesamt 36 Maschen an, also dann 9 pro Nadel. Bei unserem letzten Strick-Stammtisch Anfang Oktober haben wir uns mal über das Sockenstricken ausgetauscht und haben festgestellt, dass jeder da so seine ganz eigene Technik hat.

Meine funktioniert so: Ich nehme immer zwei Nadeln zu Hand und nehme mit ihnen die Maschenanzahl für eine Nadel auf (in diesem Fall 9 Stück). Dann ziehe ich eine der beiden Nadeln heraus, nehme wieder zwei Nadeln zur Hand und nehme hier ebenso die nötige Maschenanzahl auf – und so weiter, bis auf allen vier Nadeln die Maschen liegen.

Du kannst aber natürlich auch alle Maschen auf einer Nadel aufnehmen und sie dann erst verteilen, wie es Dir leichter fällt. Das Schöne am Handarbeiten ist ja, dass es auf dem Weg zum fertigen Strickstück nicht nur richtig und falsch gibt.

Sobald Du alle Maschen aufgenommen hast, schließt Du die Runde, indem Du den Anfang der erste Nadel an das Ende der vierten Nadel legst.

Ab dann strickst Du 5 Runden lang eins rechts, eins links in Wechsel für das Bündchen.

Bis vor ein paar Jahren habe ich alle meine Socken-Bündchen mit zwei rechts, zwei links im Wechsel gestrickt. Mittlerweile gefällt es mir mit je einer Masche im Wechsel aber besser, warum weiß ich auch nicht.

Also: Mach es ruhig so, wie es Dir besser gefällt – zwei links, zwei rechts im Wechsel geht natürlich auch.

Nach den 5 Runden für das Bündchen strickst Du 12 Runden glatt rechts weiter für den Schaft.

Schritt 2: Ferse und Käppchen stricken

Bevor Du mit der Ferse loslegst, verteilst Du erst die Maschen so um, dass auf den zwei nebeneinander liegenden Fersen-Nadeln je 7 Maschen liegen und auf den anderen beiden je 11 Maschen. Sonst wird die Ferse zu breit – später kannst Du die Maschen dann wieder umverteilen.

Die 7 Maschen auf den beiden Fersen-Nadeln gibst Du dann auf eine Nadel, sodass nun 14 Maschen auf einer Nadel liegen.

Dann strickst Du in Hin- und Rückreihen glatt rechts weiter, bis Du 12 Reihen hast. Hier arbeitest du mit Randmaschen im Kettrand (schau hierzu ruhig nochmal in den verlinkten Artikel).

Achtung: Damit der Rand sich schön absetzt, strickst Du in den Hinreihen nach der Randmasche am Anfang und vor der Randmasche am Ende je eine linke Masche. Der Rest der Hinreihen wird dann immer rechts gestrickt, die Rückreihen immer komplett links.

Für das Fersenkäppchen gibst Du die Hälfte der Maschen wieder auf eine zweite Nadel, sodass auf jeder Nadel wieder 7 Maschen liegen. Wichtig ist hierbei, dass Du mit einer Rückreihe beginnst, damit die Reihen später aufgehen.

Jetzt strickst Du in der ersten Rückreihe linke Maschen, bis noch zwei Maschen auf der Nadel liegen. Dann strickst Du die nächsten beiden Maschen links überzogen zusammen: Hierfür hebst Du die erste Masche einfach mit der rechten Nadel von der linken ab, ohne sie zu stricken.

Die zweite Masche strickst Du ganz normal links, woraufhin Du mit der linken Nadel die vorher nur abgehobene Masche über die eben gestrickte linke Masche „drüberziehst“.

Bei der zweiten Nadel machst Du es spiegelverkehrt: Zuerst strickst Du zwei Maschen links ab. Dann strickst Du die nächsten beiden Maschen links überzogen zusammen, woraufhin Du die restlichen Maschen auf der Nadel normal abstrickst.

In den Hinreihen funktioniert alles von der Reihenfolge her genauso, nur strickst Du die Maschen rechts zusammen: Hierfür stichst Du in die beiden Maschen wie für eine rechte Masche ein und holst den Faden durch.

Lisitipp zum Verständnis: In der Mitte der Ferse bleiben also immer 4 Maschen unverändert (je zwei auf der ersten und zwei auf der zweiten Nadel) und drum herum werden die Maschen so lange zusammengestrickt, bis nur noch die in der Mitte übrig bleiben und sich die Ferse zur Mitte hin verschmälert und sich eine leichte Wölbung (das „Käppchen“) bildet.

Schritt 3: Maschen aufnehmen

Sobald Du am Ende der letzten Hinreihe nochmal zwei Maschen zusammengestrickt hast und bei der Randmasche ankommst, strickst Du sie wie eine rechte Masche.

Achtung: Bevor das Aufnehmen neuer Maschen entlang des Fersen-Randes beginnt, musst Du mit einer Hinreihe abgeschlossen haben. Beginnst Du hiermit nach Abschluss einer Rückreihe, wird alles verkehrt herum und Du müsstest auf der Innenseite des späteren Socken weiterstricken und nicht an der äußeren.

Für die Maschenaufnahme stichst Du entlang des Fersenrandes einfach in die Randmaschen ein und holst Dir den dunkelgrauen Faden durch. Die Schlaufen, die somit auf Deiner Nadel zu liegen kommen, sind Deine neuen Maschen.

Die Maschenaufnahme machst Du also entlang des Fersenrandes, bis Du an die erste der ab Ende des Schaftes stillgelegten Nadeln anlangst.

Nun hast Du an einer Seite der Ferse Maschen aufgenommen und kannst schon sehen, wie sich das Ganze wieder „schließt“, damit Du wieder in Runden weiterstricken kannst.

Nun folgen also als nächstes die beiden Nadeln, die Du während des Fersenstrickens unbeachtet gelassen hast – diese beiden Nadeln werden nun in rechten Maschen mit dem dunkelgrauen Garn abgestrickt.

Sobald Du die zweite der Nadeln gestrickt hast, bist Du an der zweiten Seite der Ferse angelangt, an der Du nun wie bei der ersten wieder Maschen aufnimmst.

Hierfür stichst Du wieder in die einzelnen Randmaschen ein und holst Dir den Faden durch.

Nun hast Du wie gehabt die beiden Nadeln am Ende des Schaftes mit je 11 Maschen (hieran hat sich nichts verändert). Die beiden Nadeln mit den neu aufgenommenen Maschen haben nun allerdings noch viel zu viele Maschen.

In den kommenden Runden verringerst Du also die Maschenanzahl durch rechtes Zusammenstricken (ähnlich wie beim Fersen-Käppchen), bis auf den Fersenrand-Nadeln noch je 7 Maschen liegen. Von den beiden anderen Nadeln mit 11 Maschen gibst Du dann jeweils zwei rüber auf eine der Nadeln mit 7 Maschen – so liegen dann auf jeder Nadel wieder 9 Maschen.

Um bei der ersten Nadel die Maschenanzahl zu verringern, strickst Du alle Maschen der Nadel, bis nur noch drei Maschen übrig bleiben. Die nächsten beiden Maschen strickst Du dann rechts zusammen, dann strickst Du die letzte Masche normal rechts ab.

Dann folgen die beiden Nadeln dazwischen bei denen alles unverändert bleibt (hier hast Du ja schon jeweils die gewünschte Maschenanzahl von 11 Maschen).

Bei der zweiten Nadel mit zu vielen Maschen strickst Du die erste Masche rechts. Die nächsten beiden Maschen strickst Du rechts überzogen zusammen: Also hebst Du die erste Masche mit der rechten Nadel ab, ohne sie zu stricken.

Die nächste Masche strickst Du rechts ab, woraufhin Du mit der linken Nadel die abgehobene Masche von der rechten Nadel abhebst und über die soeben gestrickte Masche „drüberziehst“.

Das machst Du so lange, bis auf den beiden Nadeln nur noch 7 Maschen liegen. Dann verteilst Du alle Maschen wieder so um, dass auf jeder der Nadeln wieder 9 Maschen liegen.

Nun musst Du nur noch 17 Runden rechte Maschen stricken, bis Du mit der Abnahme für die Spitze beginnst.

Schritt 4: Die Spitze stricken

Für die Abnahme strickst Du immer die beiden vorletzten Maschen jeder Nadel rechts zusammen. Das machst Du ab der 18. Runde nach der Fersen-Abnahme alle zwei Runden.

Sobald nur noch 4 Maschen auf jeder Nadel liegen, machst Du die Abnahme in jeder Runde. Wenn noch eine Masche auf jeder Nadel liegt, schneidest Du den Arbeitsfaden ab und ziehst ihn durch alle Maschen.

Jetzt musst Du nur noch die Fäden vernähen, dann ist das erste Söckchen fertig!

Lisitipp: Die Ferse kannst Du auch invers stricken, sodass man außen die linken Maschen sieht. Alles was Du dazu machen musst, ist in den Hinreihen linke und in den Rückreihen rechte Maschen zu stricken. Die linke Masche an den Rändern der Hinreihen ersetzt Du dann natürlich durch rechte Maschen (weil Du die Hinreihen dann ja mit linken Maschen strickst).

<<< Viel Spaß beim Nachstricken, ihr Lieben! >>>

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Babysocken selber stricken: so geht’s

  • Mit Nadel 1 stricken Sie die erste Fersenreihe. Wenden Sie ihr Söckchen und stricken Sie anschließend die Maschen der ersten und vierten Nadel glatt links zurück.
  • Wenden Sie Ihre Arbeit erneut und stricken Sie über Nadel 4 und Nadel 1 wieder glatt rechts. Insgesamt sollte die Ferse zwölf Reihen hoch sein.
  • Nun müssen Sie die Maschen abnehmen. Die 14 Maschen werden dabei auf beiden Seiten auf acht beschränkt. Nehmen Sie die erste Masche ab und stricken Sie die nächsten beiden Maschen glatt rechts.
  • Die folgenden sieben Maschen stricken Sie ebenfalls glatt rechts. Die letzte Masche, die achte Masche, muss erneut abgehoben werden.
  • Stricken Sie die neunte Masche und ziehen Sie die achte über die neunte Masche. Auf den Nadeln verbleiben somit: 2 Maschen + 8 Maschen + 3 Maschen. Drehen Sie Ihre Arbeit um.
  • Heben Sie die erste Masche ab und stricken Sie die folgenden sechs Maschen glatt links.
  • Mit der nächsten Masche stricken Sie die übrigen der mittleren acht Maschen zusammen. Übrig bleiben nun: 2 Maschen + 8 Maschen + 2 Maschen.
  • Wiederholen Sie diese Schritte im Wechsel, bis auf der Nadel nur noch die acht mittleren Maschen verbleiben und die Randmaschen aufgebraucht sind.
  • Aus den acht verbliebenen Fersenmaschen wird nun eine neue Runde eröffnet. Diese Maschen müssen Sie neu hinzufügen. Dafür stricken Sie die acht verbliebenen Maschen zuerst glatt rechts. Stricken Sie dann sechs Maschen rechts verschränkt aus den Randmaschen der zwölf Fersenreihen heraus. Auf der Nadel befinden sich nun 14 Maschen.
  • Anschließend müssen Sie Ihre Maschen mit Querfäden verbinden. So entsteht kein Loch zwischen der ersten und zweiten Nadel. Der Querfaden ist der Faden, zwischen der ersten Masche der Nadel 2 und der letzten Masche der Nadel 1.
  • Auf der ersten Nadel befinden sich nun 15 Maschen: acht übrig gebliebene Fersenmaschen, sechs aufgenommene Randmaschen und eine aus dem Querfaden aufgenommene Masche.
  • Sieben Maschen der zweiten und dritten Nadel werden anschließend wie gehabt gestrickt. Auf der vierten Nadel verfahren Sie gegengleich zur ersten Nadel.
  • Nehmen Sie dann aus den Randmaschen der Fersenreihen sechs Maschen rechts verschränkt auf. Noch vier der verbliebenen Fersenmaschen werden zu diesen Maschen angeschlossen, damit sich auf der ersten und vierten Nadel gleich viele Maschen (jeweils elf) befinden. Abschließend stricken Sie in Runden weiter.
  • Mit einer „Spickelabnahme“ heben Sie zunächst die drittletzte Masche auf der ersten Nadel ab und stricken die zweitletzte. Die abgehobene Masche wird dann über die Gestrickte gezogen. Erneut stricken Sie die letzte Masche glatt rechts. Die zweite und dritte Masche werden auf der vierten Nadel rechts zusammen gestrickt.
  • Somit haben Sie auf allen Nadeln wieder sieben Maschen.

Mitwachsende Spiralsocken für ganz kleine Füße

Kleine Füßchen wachsen schnell. Deswegen sind Spiralsöckchen eigentlich ideal für Babys, denn sie wachsen sozusagen mit: Durch die elastische Strickweise formt sich die Ferse dort, wo sie gebraucht wird. Der Schaft verkürzt sich je nach Fußlänge und Dicke von Bein und Fuß entsprechend. Nicht jeder findet den Sitz von Spiralsocken in Schuhen ideal. Aber solange Baby noch nicht in Schühchen läuft, sitzen sie perfekt, und auch später eignen sie sich als Fußwärmer im Haus und im Bettchen. Hier habe ich ein Paar gestrickt, das sich – je nach Fußgröße – für Kinder von 0 bis mindestens 6, wenn nicht 9 Monate eignet. Ich habe sie zusätzlich mit Bindebändchen versehen – die kannst du aber auch weglassen. In diesem Beitrag findest du die detaillierte Anleitung.

Material und Werkzeug

Garn:

  • , Farbe 2265, ca. 20 g
  • Für die Bändchen: ein dicker Garnrest, z. B. Schachenmayr Bravo Big. Statt dessen kannst du aber auch eine Luftmaschenkette aus einem dünneren Garn häkeln.
  • Etwas Nähgarn zum Befestigen

Nadeln:

  • Nadelspiel KnitPro , 2,5 mm
  • Stopfnadel zum Fäden-Vernähen
  • Nähnadel zum Befestigen der Bändchen

Anleitung für die Spiralsocken

Ich habe die Socken spiegelverkehrt gestrickt. Daher habe ich auch das Bündchen einmal mit rechts und bei der anderen mit links begonnen. Gleiches gilt für die Sternspitze: Bei der ersten Socke habe ich die Maschen rechts zusammengestrickt, bei der zweiten rechts überzogen zusammengestrickt. Natürlich dreht sich auch das Spiralmuster gegenläufig. Wenn dir das zu aufwändig ist, kannst du auch beide Socken genau gleich arbeiten.

42 M. anschlagen, auf das Nadelspiel verteilen, zur Runde schließen

Hinweis für größere Größen

Du kannst die Größe der Socken beliebig variieren, aber die Maschenzahl muss immer durch 6 teilbar sein. Die nächstgrößeren Socken haben dann also 48 Maschen.

Bündchen stricken

Socke 1: 12 Rd Rippen: 1 M. re/1 M. li

Socke 2: 12 Rd Rippen: 1 M. li/1 M. re

Lochrand stricken

Socke 1: 4 M. re, U, 2 M. re zusammenstricken – einmal rundherum

Socke 2: U., 2 M. re überzogen zusammenstricken, 4 M. re – einmal rundherum

Spiralmuster stricken

Socke 1:

  • Rd 1 – 3: 3 M. rechts, 3 M. links
  • Rd 4 – 6: 1 M. li, 3 M. re, 3 M. li
  • Rd 7 – 9: 2 M. li, 3 M. re, 3 M. li
  • usw.

Socke 2:

  • Rd 1 – 3: 3 M. re, 3 M. li
  • Rd 4 – 6: 2 M. re, 3 M. li, 1 M. re
  • Rd 7 – 9: 1 M. re, 3 M. li, 2 M. re
  • usw.

Ich habe insgesamt je 17 x 3 Runden gestrickt = ca. 13,5 cm. Du kannst natürlich die Länge variieren.

1 Rd glatt re

Sternspitze stricken

Socke 1:

Socke 2:

Im Prinzip genauso, nur dass du immer erst die rechten Maschen strickst und dann 2 M. re überzogen zusammen. Runde 1 beginnt also mit 4 M. re, 2 M. re überzogen zusammenstricken usw.

Fäden vernähen! Bändchen durch die Löcher ziehen und hinten in der Socke gut festnähen. Fertig!

Strickanleitung für Babysocken stricken

Söckchen selbst stricken

Mit kleinen Babysöckchen aus weicher Wolle bleiben die Füße gemütlich warm.
Diese Strickanleitungen hilft dir dabei, wunderschöne Babysocken in wenigen Stunden selbst zu stricken. Sie sind ein hervorragendes Geschenk für zukünftige Mütter und sie sind auch für unerfahrene Stricker/innen einfach herzustellen.

Gerade Anfänger zögern oft davor das Babysocken Stricken anzufangen. Grund dafür ist womöglich der Einsatz eines Nadelspiels. Das wirkt schon vom Zuschauen wie eine Herausforderung.
Aber keine Angst, um die Söckchen nachzuarbeiten reicht es aus, wenn du rechte und linke Maschen sowie den Maschenanschlag beherrschst. Selbst wenn du vorher noch nie Socken gestrickt hast, ist das Nacharbeiten durch die beschriebenen Arbeitsschritte ein Kinderspiel. Viel Spaß mit unserer Anleitung zum Babysocken stricken.

Babysocken stricken lernen

Babysachen sollen zweckmäßig sein, schick aussehen, aber auch die gute Passform haben. Das Baby soll sich schließlich in seiner Kleidung wohlfühlen.
In der ausführlichen Größentabelle befinden sich alle notwendigen Informationen, damit du die Größe der Babysocken auf die Kleidergröße und das Alter des Babys genau abstimmen kannst.

Das benötigte Material:

  • Abhängig von der Größe der Babysocken 15 bis 25 Gramm Sockenwolle
  • Ein Nadelspiel der Stärke 2,5
  • Eine dicke Stopfnadel um den Anfangs- und Endfaden zu vernähen
  • Maßband
  • Größentabelle für Babysocken

Mein Tipp:

  • Ich habe Sockenwolle verwendet, die eine Lauflänge von 425 Metern pro 100 Gramm Knäuel hat. Dieses Garn bekommst du im Fachhandel in vielen tollen Farben. Da das Material farbecht ist, kann es in der Waschmaschine bedenkenlos bei 40 Grad gewaschen werden. Bei diesem Strickprojekt lassen sich selbst kleine Sockenwollreste für die Allerkleinsten clever verwerten. Den ungefähren Materialverbrauch habe ich in der Größentabelle angegeben, um zu verhindern, dass dir das Garn ausgeht.
  • Ein Nadelspiel erleichtert die Arbeit, da die Socken ausgesprochen klein sind. Wegen der Länge von nur 15 Zentimeter ist es handlicher als die üblichen 20 Zentimeter langen Sockennadeln. So ein Nadelspiel, das aus 5 Nadeln besteht, kostet abhängig von dem Material (Bambus, Metall, Holz) etwa 5 Euro. Wenn du locker oder sehr fest strickst, solltest du ein etwas dünneres oder dickeres Nadelspiel verwenden.

Im folgenden habe ich dir eine beispielhafte Anleitung zusammengestellt. Die Söckchen haben eine Größe von 56/62. Wenn du dir nicht sicher bist, welche Größe die richtige ist, messe die Größe direkt am Baby aus. Anhand der Größentabelle findest du aber zuverlässige Werte, die du zum stricken verwenden kannst.

Babysöckchen in Größe 56/62

Alle Babysöckchen werden in einzelnen Phasen gestrickt. Ich habe diese grob unterteilt in die Maschenaufnahme, das Bündchen, den Schaft, die Ferse, den Fußteil und die Spitze. Der Socken wird aber als ganzes Stück gestrickt. Begonnen wird am Bund bis hin zur Zehenspitze. Empfehlenswert ist es natürlich vorab eine Maschenprobe zu machen.

1. Der Maschenanschlag:

Empfehlenswert ist es natürlich vorab eine Maschenprobe mit deiner Wolle zu machen. Starte dann den Maschenanschlag mit 28 Maschen auf zwei zusammengenommenen Nadeln. Verteile die gesamten Maschen auf 4 Nadeln. Somit hast du nun 4 Nadeln mit jeweils 7 Maschen vor dir liegen. Der Maschenanschlag und die Einteilung der Nadeln ist beendet und ab jetzt strickst du die Söckchen in Runden.

2. Das Bündchen:

Die Socken sollten auf jeden Fall ein elastisches Bündchen haben, weil Babysöckchen ansonsten schnell von den kleinen Füßchen rutschen. Dazu strickst du zunächst im Rippenmuster abwechselnd 1 Masche rechts, 1 Masche links für 10 Runden. Das entspricht etwa 2 cm. Alternativ kannst du auch 2 Maschen rechts und 2 Maschen links stricken.

3. Der Schaft:

Die fertigen Söckchen sehen schöner aus, wenn die Socke von der Spitze bis zur Ferse die gleiche Länge hat, wie von der Ferse bis zum Anfang.
Nach dem Bündchen strickst du komplett glatt rechts. Das machst du solange, bis die gesamte Länge etwa 6 cm beträgt. Diese Gesamthöhe entspricht ungefähr 18 Runden ab dem Bündchen. Das bedeutet, insgesamt hast du bereits 28 Runden von deinem Socken gestrickt.

4. Die Ferse:

Unabhängig vom bisherigen Muster wird die Ferse immer glatt rechts gearbeitet. Dabei verwendest du nur die Nadeln 1 und 4 für die Babysöckchen.

Nimm zunächst die Nadel 1 zur Hand. Mit ihr strickst du die „Hinreihe“ (= 1. Fersenreihe) der Söckchen. Wende die Arbeit und stricke die Maschen der 1. und 4. Nadeln glatt links zurück.

Meine Empfehlung: Lege die Maschen der beiden Nadeln auf einer Nadel zusammen, dann geht es einfacher

Über die 4. und 1. Nadel wird nach erneutem Wenden wieder glatt rechts gestrickt, bis die Fersenhöhe 12 Reihen ausmacht.

Maschen abnehmen

Nun werden gleichmäßig die 14 Maschen von beiden Seiten auf 8 beschränkt.
Genauer gesagt bedeutet das: 14 Maschen = 3 (werden beschränkt) + 8 (verbleiben) + 3 (werden „weggestrickt“ auf der anderen Seite).

  • Nimm die erste Masche ab und stricke die folgenden zwei Maschen glatt rechts.
  • Stricke ebenfalls die folgenden 7 Maschen glatt rechts. Beachte, dass du die letzte Masche, die verbleiben soll, also die 8. Masche, abheben musst.
  • Dann stricke die 9. und nachfolgend ziehst du die 8. über die 9. Masche.
  • Auf den Nadeln verbleiben dir somit (betrachtet von links nach rechts): 2 Maschen + 8 Maschen + 3 Maschen.
  • Drehe die Arbeit um. Hebe die erste Masche ab und stricke die darauf folgenden 6 Maschen glatt links.
  • Mit der nächsten Masche strickst du die übrigen der mittleren acht Maschen zusammen. Übrig bleiben : 2 + 8 + 2 Maschen.

Führe diese beiden Schritte im Wechsel durch, bis auf der Nadel nur noch die acht mittleren Maschen verbleiben und die Randmaschen aufgebraucht sind. Damit du aus den acht verbliebenen Fersenmaschen eine Runde eröffnen kannst, musst du Maschen wieder hinzufügen.
Das machst du so: Stricke die acht verbliebenen Maschen zuerst glatt rechts. Stricke sechs Maschen rechts verschränkt aus den Randmaschen aus den zwölf Fersenreihen heraus. Auf der Nadel befinden sich danach 14 Maschen.

Verbinde mit Querfäden
  • Eine weitere Masche wird aus dem Querfaden rechts verschränkt heraus gestrickt, damit zwischen der zweiten und ersten Nadel nachher kein Loch zu sehen ist.
  • Der Querfaden ist der Faden, zwischen der ersten Masche der Nadel 2 und der letzten Masche der Nadel 1.
  • Auf der ersten Nadel befinden sich somit 15 Maschen: 8 übrig gebliebene Fersenmaschen + 6 aufgenommene Randmaschen + eine aus dem Querfaden aufgenommene Masche. Sieben Maschen der zweiten und dritten Nadel werden anschließend wie gehabt gestrickt.
  • Auf der 4. Nadel verfährst du gegengleich zu der ersten Nadel: Aus dem Querfaden (zwischen dritten und vierten Nadel) strickst du zuerst eine Masche auf die hinzugenommene 4. Nadel verschränkt heraus.
  • Nehme dann aus den Randmaschen der Fersenreihen anschließend 6 Maschen rechts verschränkt auf. Noch 4 der verbliebenen Fersenmaschen werden zu diesen Maschen angeschlossen, damit sich auf der ersten und vierten Nadel gleich viele Maschen (jeweils elf) befinden.

Nun wird nochmals in Runden weiter gestrickt. Um zu erreichen, dass sich auf allen Nadeln wieder die gleiche Zahl von Maschen (7) befindet, musst du nach folgendem Schema vorgehen („Spickelabnahme“): hebe zuerst die drittletzte Masche auf der ersten Nadel ab und stricke die zweitletzte. Die abgehobene Masche wird dann über die gestrickte gezogen. Noch einmal strickst du die letzte Masche glatt rechts. Die 2. und 3. Masche werden auf der vierten Nadel rechts zusammen gestrickt.

5. Das Fußteil:

Wenn sich auf jeder Nadel wieder 7 Maschen befinden, ist die Socke schnell fertig gestrickt. Den komplizierten Teil hast du nun hinter dir. Stricke weiter glatt rechts und zwar so lange, bis die Länge von 5 cm, ab der Ferse, erreicht sind.

6. Die Spitze:

Für eine hübsche runde Spitze de Babysöckchen musst du Maschen abnehmen. Die Abnahme funktioniert ganz umkompliziert: nehme in jeder zweiten Rund dreimal und in den darauf folgenden Runden zweimal auf jeder Nadel je eine Masche ab. Gehe für die Abnahme wie folgt vor:

  1. Nadel: Hebe die drittletzte Masche ab, stricke die zweitletzte und danach ziehst du die abgehobene Masche über die gestrickte Masche drüber. Stricke die letzte Masche wie gewohnt.
  2. Nadel: Stricke die 2. und 3. Masche rechts zusammen.
  3. Nadel: Gehe vor wie bei der 1. Nadel.
  4. Nadel: Gehe vor wie bei der 2. Nadel.

Wiederhole die Abnahmen immer wieder, bis sich auf jeder Nadel 2 Maschen befinden. Dann ist die Abnahme beendet. Mit einer stumpfen Stopfnadel ziehst du durch diese übrigen 8 Maschen der Wollfaden hindurch und vernähst ihn auf dem linken Seitenteil der Socke. So machst du es auch beim Anfangsfaden. Und schon bist du fertig mit dem Babysocken stricken!

Viel Spaß beim Stricken der Babysöckchen! Ich hoffe, die Strickanleitung hilft dir dabei!
Wenn dir diese Babysocken Anleitung geholfen hat, freuen wir uns über dein Feedback.

erstellt am: 30.04.2019 | von: Sarah Schimmel

Anleitung: Socken stricken

Gerade im Winter sind selbstgestrickte Socken ein absolutes MUST-HAVE, das in keinem Kleiderschrank fehlen sollte, schließlich halten Sie unsere Füße selbst bei den eisigsten Temperaturen wohlig warm. Doch welche Wolle und Nadeln sind für das Sockenstricken am besten geeignet und wie entstehen aus einem einzelnen Faden am Ende kuschelige Socken? Diese und weitere Fragen beantworten wir Ihnen nun gerne:

Spezielle Sockenwolle eignet sich besonders gut zum Stricken von wärmenden Socken. Sie besteht zum größten Teil aus Schurwolle, einem hochwertigen Naturprodukt, das frisch vom Schaf geschoren wurde. Das weiche Material ist atmungsaktiv, wärmeisolierend und temperaturausgleichend. Zudem kann Schurwolle bis zu 35 % seines Eigengewichtes an Feuchtigkeit aufnehmen und fühlt sich trotzdem nicht nass an. Neben Schurwolle ist Polyamid meist der zweite Bestandteil von Sockenwolle. Diese Synthesefaser ist äußerst strapazierfähig, elastisch und liegt angenehm auf der Haut.

Sockenwolle wird üblicherweise im Wollknäuel zu je 100 g angeboten. Daraus können Sie im Normalfall ein Paar Socken stricken. Für sehr große Füße, ab Größe 44, sollten Sie allerdings zwei Knäuel Wolle einplanen. Zudem sollten Sie beim Kauf der Wolle auf eine Superwash-Ausrüstung achten. Diese verhindert das Verfilzen der Sockenwolle beim Waschen. Sockenwolle gibt es in verschiedenen Stärken. Beim 4-fädigen-Sockengarn handelt es sich um eine eher dünnere Wolle. Für Outdoor-Socken empfehlen wir ein etwas dickeres 6-fädiges- oder 8-fädiges-Garn. Übrigens: Für Wollallergiker ist ein Sockengarn ohne Schurwolle genau das Richtige, wie beispielsweise die KKK Sensitive Socks Bamboo.

Damit wäre die Frage nach der richtigen Wolle für Ihre neuen Lieblingssocken schon geklärt. Doch um endlich mit dem Socken stricken loslegen zu können, benötigen Sie unbedingt auch noch fünf Strumpfstricknadeln, auch Nadelspiel genannt. Auf den ersten vier Nadeln werden die Maschen quadratisch verteilt und die fünfte Nadel dient dazu, die Maschen zu stricken.

Sie wollen nach diesem kleinen Material-Grundkurs nun endlich selbst Hand anlegen und sich ein Paar selbstgestrickte Socken anfertigen? Allerdings haben Sie noch nie im Leben Socken gestrickt und wissen auch nicht, wie das funktionieren soll? Keine Angst, wir haben die Lösung! Mit unserer einfachen Schritt-für-Schritt-Anleitung zum Thema „Socken stricken” zaubern Sie sich im Nu wunderbar weiche Socken mit Bumerangferse. Damit werden Sie in Zukunft sicher wie auf Wolken gehen:

1

1. Anschlag:
Die M werden beim Anschlag gleichmäßig auf die 4 Nd. des Nadelspiels verteilt. Der Rd.wechsel ist in der rückwärtigen Mitte, also zwischen der 4. und der 1. Nd. Diese Stelle ist automatisch durch den Anfangsfaden gekennzeichnet.

2

2. Schaft:
Nun wird der Schaft in Rd. gearbeitet. Man kann einige Zentimeter Bündchen im Rippenmuster (z. B. 1 M re, 1 M li oder 2 M re, 2 M li) str. Durch den Wechsel von re und li M erhält das Bündchen Elastizität. Sie können den Schaft nun komplett im Rippenmuster, gl. re oder mit Muster weiterstr. Bei manchen Muster-Rd. kann es erforderlich sein, M zu- oder abzun.
3


3. Bumerangferse:
Diese Ferse wird in R gl. re über die M der 1. und 4. Nd. gestrickt. Arb. Sie den Schaft wie angegeben. Da Fersen mit verkürzten R kürzer sind als solche mit Fersenwand und Käppchen, str. Sie bei Strukturmustern vor Fersenbeginn noch ca. 1 bis 2 cm weiter in Rd., hierbei über die M der 1. und 4. Nd. gl. re, über die M der 2. und 3. Nd. weiter das Schaftmuster. Auch hier werden dabei, wenn nötig, in der 1. Rd. überzählige M auf der 1. und 4. Nd. abgenommen. Im ersten Arbeitsgang die Fersen-M in 3 Teile aufteilen. Danach werden von außen nach innen über die M der Außenteile und über die jeweils äußere M des mittleren Drittels die verkürzten R mit doppelten M gearbeitet. Bei dieser Ferse wird kein Zwickel gestrickt.
1. R (Hin-R): Alle M re str., wenden.
2. R (Rück-R): Den Faden vor die Arbeit legen, dann die doppelte M arb.: Von re in die 1. M einstechen, dann M und Faden zus. li abh., den Faden sehr fest nach hinten ziehen. Dabei wird die M über die Nd. gezogen und liegt doppelt. Wird der Faden nicht fest genug angezogen, entstehen später Löcher. Nun alle M li str.; wenden.
3. R: Den Faden vor die Arbeit legen, dann die doppelte M arb. Nun alle M bis zur doppelten M am R-Ende re str. (die doppelte M bleibt ungestrickt); wenden.
4. R: Den Faden vor die Arbeit legen, dann die doppelte M arb. und wieder bis vor die doppelte M li str.; wenden. Die 3. und 4. R nun stets wdh. bis die letzten doppelten M mit den äußeren M des mittleren Drittels der Fersen-M gearbeitet sind. Nun 2 Rd. über alle M, über den Fersen-M re, über den M der 2. und 3. Nd. im Schaftmuster str. Dabei in der 1. Rd. bei den doppelten M beide Maschenteile zugleich erfassen und als 1 M zus. re abstr.
Nach den 2 Rd. wieder verkürzte R mit doppelten M str.:
1. R (Hin-R): Die M der ersten beiden Drittel re str.; wenden.
2. R (Rück-R): Den Faden vor die Arbeit legen, dann die doppelte M arb. Nun li bis einschließlich der letzten M des mittleren Drittels zurückstr.; wenden.
3. R: Den Faden vor die Arbeit legen, dann die doppelte M arb. Nun re bis zur doppelten M str. diese M wie beschrieben re str. die folg. M str. und wenden.
4. R: Den Faden vor die Arbeit legen, dann die doppelte M arb. Nun li bis zur doppelten M str., diese M wie beschrieben li str. die folg. M str. und wenden. Die 3. und 4. R wdh. bis auch über den äußeren Fersen-M eine doppelte M gestrickt wurde. Nach der letzten Rück-R (in der folg. R bzw. Rd.-Anfang wird noch einmal 1 doppelte M gearbeitet) in Rd. weiterarb. dabei in der 1. Rd. die doppelte M wie beschrieben re abstr.
4

4. Fuss:
Nun den Fuss in der in der Tabelle angegebenen Länge arb., bei Mustersocken dabei eventuell über die M der 2. und 3. Nd. weiter im entsprechenden Muster, über die M der 1. und 4. Nd. re str. Dann mit der Bandspitze beginnen.
5



5. Bandspitze:
Für die Bandspitze bei der 1. und bei der 3. Nd. bis 3 M vor Ende der Nd. str., dann 2 M re zus.str., die letzte M re str. Bei der 2. und bei der 4. Nd. die 1. M re str. die folg. M re abh., 1 M re str., die abgehobene M überziehen.
Die Abnahmen in jeder 4., 3., 2., dann in jeder Rd. wdh., bis noch insgesamt 8 M auf den Nd. sind (siehe Tabelle). Diese M mit doppeltem Faden fest zus.ziehen oder die M der seitl. Bänder im Maschenstich verbinden.

Größentabelle Socken stricken

Sie sehen: Wenn man weiß wie es geht, sind Socken ganz schnell gestrickt! Und mit ein bisschen Übung werden Sie im Handumdrehen zum echten Profi in Sachen Sockenstricken! Ob eher dünne Socken für den Alltag oder richtig dicke Kuschelsocken – selbstgemachte Socken kann man immer gebrauchen. Worauf warten Sie also noch: Schnappen Sie sich die Nadeln und stricken Sie los! Wetten, dass sich auch Ihre Familie und Freunde über handgemachte DIY-Socken freuen werden!

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