Babys wasser trinken

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Leitungswasser fürs Baby? Das Wasser abkochen? Oder doch lieber das kostspielige Babywasser aus dem Laden verwenden? Einige der häufigsten Fragen, mit denen Sie sich an uns wenden, drehen sich um das Thema Leitungswasser fürs Baby und warum ein Wassertest für Verbraucher von Experten empfohlen wird.

Eltern sind hier zurecht unsicher, denn vor allem in den ersten Wochen und Monaten sowie in der Schwangerschaft müssen Babys besonders geschützt werden. Doch die Verwirrung ist groß: Abkochen trotz hoher Trinkwasserqualität in Deutschland? Stattdessen Mineralwasser aus der Flasche verwenden? Unter welchen Umständen ist das Leitungswasser fürs Baby wirklich gefährlich? Wir schaffen etwas Klarheit und haben einige der dringendsten Fragen unserer Kunden und Leser aufgegriffen:

Ganz generell: Ist Leitungswasser für Babys geeignet?

Darauf gibt es leider keine pauschale Antwort. Generell ist das Leitungswasser, das in Deutschland an die Haushalte verteilt wird, nicht schädlich. Es wird entsprechend der Trinkwasserverordnung aufbereitet. Doch es gibt ein „aber“:

Die Trinkwasserversorger sind nur bis zum Hausanschluss für die Qualität des Wassers verantwortlich!

Das bedeutet, dass das Wasser, während es durch die hausinterne Wasserinstallation fließt, mit verschiedensten schädlichen Stoffen und Bakterien belastet werden kann. Sicherheit gibt es hier nur dann, wenn eine Wasseranalyse durchgeführt wird, die im IVARIO-Shop erhältlich ist. Dieser spezielle Wassertest für Familien analysiert das Wasser, das tatsächlich schlussendlich aus dem Hahn läuft. Erst mit den Ergebnissen dieses Tests, der regelmäßig erfolgen sollte, kann Leitungswasser fürs Baby wirklich als nachgewiesen ungefährlich gelten. Gleiches gilt im Übrigen, wenn Leitungswasser für Schwangere entsprechende Qualität haben soll – denn auch hier liegen die Themen Wasserqualität und Gesundheit nah beieinander.

Lesetipps zum Thema: In diesen Artikeln informieren wir genauer über die gefährlichen Stoffe und Bakterien, die im Leitungswasser fürs Baby eine Gefahr darstellen können und was Eltern für die Sicherheit Ihres Nachwuchses tun können:

  • Wasser für Babys – 5 Tipps für Eltern!
  • Leitungswasser für Babys – großer Ratgeber Teil 1
  • Wasser für Kleinkinder – Teil 2 des Ratgebers

Leitungswasser fürs Baby – reicht es nicht aus, das Wasser einfach abzukochen?

Leider nein. Experten empfehlen das Abkochen von Leitungswasser fürs Baby. Dies gilt insbesondere für Kinder, die Flaschenmilch bekommen. Auf diesem Milchpulver vermehren sich Keime relativ schnell. Aufgrund der Keimbelastung sollte das Leitungswasser für Babys daher abgekocht werden – vor allem dann, wenn ein Bakterien-Wassertest Keime nachweisen konnte. Durchfall und Erbrechen können durch Bakterien verursacht werden, wenn beispielsweise Leitungswasser fürs Baby genutzt wird, was das Abkochen durchaus sinnvoll macht. Abgekocht kann das Wasser, wenn es in einem sauberen Behälter aufbewahrt wurde, noch 24 Stunden verwendet werden. Danach sollte frisches Wasser abgekocht werden.

Leitungswasser fürs Baby abkochen gibt nur teilweise Sicherheit

Doch auch hier gibt es ein „aber“: Schwermetalle wie Blei oder Kupfer werden durch das Abkochen nicht entfernt. Beispielsweise bleihaltiges Wasser kann eine Gefahr für die Gesundheut bedeuten. Besteht hier Grund zu der Annahme, dass das Wasser mit diesen Stoffen belastet ist oder wurde noch nicht durch einen Wassertest nachgewiesen, dass keine Grenzwerte überschritten werden, ist das Leitungswasser fürs Baby nicht zu empfehlen.

Je nach Kalkgehalt des Wassers (bei härterem Wasser länger) wird empfohlen, das Leitungswasser fürs Baby zwischen zwei und fünf Minuten abzukochen, damit Keime abgetötet werden.

Übrigens: Experten empfehlen nicht nur bei Leitungswasser fürs Baby das Abkochen – auch herkömmliches Mineralwasser aus der Flasche sollte abgekocht werden. Einzige Alternative bietet hier das meist kostspielige spezielle Babywasser, das im Handel erhältlich ist und vom Hersteller keimfrei gemacht wurde. Dieses kann bis zu 24 Stunden nach dem Öffnen ohne Abkochen verwendet werden.

Generell sprechen sich Experten jedoch dafür aus, dass Familien generell die Wasserqualität testen lassen sollten, um sicher zu gehen.

Bis zu welchem Alter sollte das Leitungswasser fürs Baby abgekocht werden?

Wird Milchpulver verwendet, empfehlen Experten generell das Abkochen des Wassers. Experten des Forschungsinstituts für Kinderernährung sagen dazu, dass das Leitungswasser fürs Baby generell bis zu einem Alter von etwa 6 Monaten abgekocht werden sollte. Da der Kontakt zu Keimen für die Entwicklung des Immunsystems des Kindes wichtig ist, wird außerdem empfohlen, das Abkochen bei Kindern ab dem Alter von etwa einem Jahr einzustellen.

Wie kann ich mein Kind schützen?

Um sicher zu gehen sollten Eltern ihr Wasser analysieren lassen. So können außergewöhnliche Belastungen durch Schwermetalle oder auch Bakterien und Keime ausgeschlossen werden und das Leitungswasser fürs Baby ist eine gute Alternative zum teuren Wasser aus dem Laden.

Erfahren Sie mehr über die Wasseranalysen im Shop oder informieren Sie sich weiter über Themen rund um Trinkwasser hier im Magazin.

Sie sind selbst Mutter oder Vater und haben eine Frage zum Thema Leitungswasser fürs Baby? Dann freuen wir uns über Ihre Nachricht oder Ihren Anruf.

Mein Bruder ist gerade Papa geworden und mein kleiner Neffe hat ab der ersten Stunde wie verrückt an der Brust getrunken. Schnell lag da die Vermutung nahe, er könnte zusätzliche Milch oder gar Wasser aus dem Fläschchen brauchen. Zum Glück konnte ich den beiden aus eigener Erfahrung versichern, dass das nicht nötig ist und dass Babys kein Wasser trinken sollten.

Das gilt nicht nur für den Stillbeginn, sondern auch für die heiße Jahreszeit. Auch im Sommer, wenn alle Menschen mehr Flüssigkeit brauchen, solltest Du sehr kleinen Babys kein zusätzliches Wasser geben, denn im Extremfall kann das sogar zu einer gefährlichen Wasservergiftung führen.

Es ist besser, wenn Babys erst Wasser trinken dürfen, sobald sie auch in der Lage sind, Beikost zu sich zu nehmen. Bei den meisten Babys ist das der Fall, wenn sie 5 oder 6 Monate alt sind.

Wie viel Wasser sie bekommen sollen und worauf Du sonst noch beim Trinken Deines Babys achten solltest, erkläre ich Dir in diesem Artikel.

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Warum es gefährlich ist, wenn Babys Wasser trinken

Die natürliche Entwicklung von Babys ist darauf ausgelegt, dass sie an der Brust der Mutter ernährt werden, bis sie selbst essen können. Erst recht spät sind die kindlichen Nieren darum in der Lage, auch größere Mengen an Wasser schnell zu verarbeiten und wieder auszuscheiden. Vorher kann zu viel Wasser bei Babys dazu führen, dass der Natriumhaushalt (Salzhaushalt) des Babys massiv gestört wird.

Die biologische Erklärung hierfür ist etwas kompliziert: Die Natriumkonzentration im Blut von Babys ist ohnehin sehr gering. Wasser enthält in der Regel kaum Salze und verdünnt das Blut weiter. Statt über die Nieren und den Urin ausgeschieden zu werden, wird das Wasser in die Körperzellen aufgenommen, es tritt aus dem Blut ins Gewebe über. Die Zellen werden aufgeschwemmt und im schlimmsten Fall können dadurch Hirnzellen geschädigt werden. Man spricht dann von einer Wasservergiftung.

Muttermilch oder nach angegebenem Mischverhältnis angerührte Premilch dagegen enthält genug Natrium, um diesen Effekt nicht eintreten zu lassen. Das bedeutet nicht, dass Dein Baby sofort in Lebensgefahr schwebt, wenn es einen Schluck Wasser zu sich nimmt. Generelle Panik vor Wasser als gefährlichem Lebensmittel für Babys ist daher fehl am Platz. Aber es bedeutet, dass Du Deinem Baby kein Wasser an Stelle von Milch geben solltest – also kein Wasser, wenn es hungrig oder durstig ist und eigentlich Milch braucht. Denn dann, und nur dann, wird es nennenswerte Mengen an Wasser zu sich nehmen, um eine Wasservergiftung zu riskieren.

Wasservergiftung

Du erkennst eine Wasservergiftung bei Deinem Baby daran, dass es leicht reizbar, schläfrig und lethargisch wird. Das Gesicht wird aufgedunsen und die Körpertemperatur sinkt auf etwa 36°C. Im fortgeschrittenen Stadium kommt es zu Krampfanfällen.

Wenn Du solche Symptome bei Deinem Baby bemerkst, nachdem es Wasser getrunken hat, solltest Du möglichst schnell einen Kinderarzt oder ein Krankenhaus aufsuchen.

In vielen Foren und älteren Beiträgen findest Du Aussagen, dass Du Deinem Baby Wasser problemlos ab dem der Geburt geben kannst. Diese Aussagen entsprechen nicht dem aktuellen Stand der Forschung.

Ab wann dürfen Baby Wasser trinken?

Sobald Dein Baby Beikost zu sich nimmt, kann es auch gefahrlos Wasser trinken. Tatsächlich raten die meisten Kinderärzte und Ernährungsexperten dazu, mit der Beikosteinführung auch zu jedem Essen aktiv Wasser anzubieten. Auf diese Weise können sie nicht nur das Trinken als Prozess üben, sondern auch nach eigenem Bedarf einscheiden, wie viel Durst sie haben.

Weil Beikost, egal ob Brei oder Baby Led Weaning, weniger Flüssigkeit enthält, als Milch, wird Dein Baby auch mehr und mehr Wasser brauchen.

Vor allem, wenn Dein Kind ein „schlechter Esser“ ist, wenn Du Dir also um seine Gewichtsentwicklung Sorgen machst, solltest Du Deinem Baby kein Wasser vor dem Essen anbieten. Denn dieses füllt den Magen erst einmal auf, sodass Dein Kind weniger Hunger hat.

Wie viel Flüssigkeit sollte ein Baby trinken?

An Anfang der Beikostzeit trinken viele Babys noch sehr wenig bis gar keine zusätzliche Flüssigkeit. Das ist kein Problem, solange sie weiterhin nach Bedarf gestillt werden oder Pre-Nahrung nach Bedarf erhalten.

Häufig findet man eine Angabe von ca. 200 ml zusätzlich ab der ersten Breinahrung. Als Richtlinie können auch folgende Werte gelten:

  • Ab der Beikosteinführung brauchen Babys inklusive Milchnahrung etwa 500 ml Flüssigkeit.
  • Kleinkinder bis 3 Jahre benötigen bis zu 1 Liter Flüssigkeit.

Allerdings solltest Du Dir keine Gedanken machen, wenn Dein Baby weniger trinkt. Wie alle Menschen sind Babys mit einem natürlichen Instinkt für Hunger und Durst ausgestattet und die allermeisten Babys melden sich, wenn sie Durst haben.

Bitte zwing Dein Baby nicht, mehr zu trinken, als es das von sich aus tut.

Nur, wenn Dein Baby echte Anzeichen einer Dehydrierung zeigt, also lethargisch wird, eine stark eingefallene Fontanelle hat und die Haut nicht mehr prall und rosig wirkt, solltest Du aufmerksam werden. Babys, die zu wenig trinken, haben außerdem kaum noch nasse Windeln und der Urin ist sehr dunkel gefärbt.

Viele Eltern wollen bei sehr hohen Temperaturen, Fieber oder Durchfall auch vor der Beikosteinführung zusätzliche Flüssigkeit anbieten. Solange es sich um kleine Mengen handelt, ist das wahrscheinlich unbedenklich, aber auch unnötig. Der Flüssigkeitsbedarf wird auch dann durch Muttermilch oder Prenahrung ausreichend gedeckt.

Muss ich Wasser abkochen, wenn es für mein Baby ist?

Leitungswasser in Deutschland unterliegt strengen Kontrollen und ist darum ein qualitativ hochwertiges Lebensmittel. Trotzdem kann es passieren, dass sich am Wasserhahn oder in der Leitung Keime bilden. Diese lassen sich durch Kochen abtöten. Von manchen Seiten wird das auch empfohlen. Ich persönlich habe das nie getan und bin der Meinung, dass einem gesunden Baby mit einem guten Immunsystem solche Keime in den wenigsten Fällen schaden – zumal sie ja erst ab dem 5. oder 6. Lebensmonat überhaupt Wasser zum Trinken erhalten. In meinen Augen kannst Du auf das Abkochen von Wasser für Babys darum getrost verzichten.

Schwermetallbelastung im Leitungswasser Die Wasserrohre in Deutschland sind alle schwermetallfrei. Allerdings kann es bei sehr alten Häusern vorkommen, dass die Rohre, die von der städtischen Leitung zum Haus führen, Schwermetalle abgeben. Zur Sicherheit kannst Du eine Trinkwasserprobe abgeben und an ein Labor zur Überprüfung einsenden.

Anders sieht es im Ausland, vor allem im außereuropäischen Ausland, aus. Hier unterliegt Leitungswasser häufig keinen oder weniger strengen Kontrollen. Vor allem in asiatischen Ländern und Entwicklungsländern wird vom Trinken von Leitungswasser sogar für Erwachsene abgeraten. In anderen ist das Leitungswasser stark gechlort oder mit Fluorid versetzt – von beidem würde ich für Babys abraten.

Wenn Du mit Baby verreisten möchtest, informiere Dich darum vorher über die Qualität des Leitungswassers oder gib Deinem Baby nur Wasser aus Flaschen, die beim Kauf ungeöffnet sind.

Wenn Du Wasser für Dein Baby abkochst, solltest Du unbedingt auf die richtige Temperatur achten, wenn Dein Baby trinkt. Genau wie die Milch aus dem Fläschchen kannst Du es vorher kurz in Deinen Mund oder auf Dein Handgelenk träufeln um die Temperatur zu prüfen.

Für die Gesundheit Deines Babys macht es keinen Unterschied, welche Temperatur das Wasser hat, ob es also warm, lauwarm oder kalt gegeben wird.

Dürfen Babys Mineralwasser trinken?

Babys können auch Mineralwasser trinken. Allerdings nur stilles Wasser, denn (Mineralwasser mit) Kohlensäure bekommt der Verdauung nicht gut und kann außerdem den Zahnschmelz angreifen.

Wenn Dein Baby mehr als ein paar Milliliter Mineralwasser trinkt, ist es außerdem besser, wenn auf dem Etikett „Zur Zubereitung von Babynahrung geeignet“ steht. Denn dann ist das Wasser natriumarm. Zu viel Salz kann für die Nieren von Babys belastend sein.

Wasser aus Wasserfiltern ist für Babys ungeeignet, da es fast immer Bakterien enthält.

E gibt übrigens auch sogenanntes Babywasser auf dem Markt. In meinem Beitrag über Sinn und Unsinn von Babywasser erfährst Du mehr darüber.

Warum Du besser schon sehr früh darauf achten solltest, was Dein Baby zu trinken bekommt…

Wasser

Am besten und gesündesten ist stilles Wasser. In keinem Fall sollten Babys zuckerhaltige Getränke oder andere Süßungsmittel erhalten. Denn:

Die ersten Lebensjahre prägen die Ess- und Trinkgewohnheiten sowie den Geschmackssinn Deines Kindes für das restliche Leben.

Deshalb ist es besser, Kinder an Wasser oder zumindest gesüßte Getränke zu gewöhnen – so werden sie ein Leben lang gesündere Getränke zu sich nehmen und Wasser als selbstverständlichen Durstlöscher ansehen.

Ich selbst zum Beispiel habe als Kind zu Hause ausschließlich Wasser als Getränk erhalten. Das ist es auch, was ich ganz selbstverständlich trinke, wenn ich Durst habe.

Saft, gesüßte Tees oder andere süße Erfrischungsgetränke sind für mich keine Durstlöscher, sondern Genussmittel – die ich trinke, wenn ich Lust darauf habe, nicht, wenn ich durstig bin.

Ungesüßter Tee

Als einzig sinnvolle Alternative zu Wasser scheinen mir darum ungesüßte Tees als für Babys geeignet. Theoretisch kann Dein Baby alle Tees ohne Wirkstoff (auch Kräutertees haben teilweise Wirkung!) probieren, allerdings mögen die meisten Babys und Kleinkinder nur sehr milde Geschmacksrichtungen wie Melisse oder Kamille.

Es gibt im Handel auch spezielle Babytees, die die Vermutung nahelegen, besser für Babys geeignet zu sein. Leider hat eine Laborprüfung der Ökotest von 2017 ergeben, dass ausgerechnet solche Babytees häufig mit Pestiziden belastet sind. Nur zwei Produkte, nämlich der und der schnitten mit „sehr gut“ ab.

Vorsicht vor Instant-Babytee! Die Aufmachung und Benennung solcher Produkte legt häufig nahe, dass diese für Babys geeignet wären. Allerdings enthalten die meisten solcher Instant-Granulate sehr viel Zucker und sind deshalb nicht gesund für Babys.

Lieber keine Säfte

Fruchtsäfte und auch die meisten Gemüsesäfte enthalten eine hohe Menge an Fruchtsäure und Fruchtzucker. Zu viel Zucker, auch Fruchtzucker, ist nicht gesund für Menschen und begünstigt außerdem die Bildung von Karies.

Die Fruchtsäure greift zusätzlich den Zahnschmelz an und kann zu Hautirritationen und einem wunden Po bei Babys führen. Deshalb solltest Du Obst- und Gemüsesäfte möglichst ausreichend mit Wasser verdünnen – mindestens in einem Verhältnis von 1:3 – und sie möglichst sparsam geben.

Für eine Versorgung mit Vitaminen sind Säfte nicht nötig, die Beikost im ersten Jahr enthält in der Regel alles an Obst und Gemüse, was Dein Baby zur gesunden Entwicklung benötigt.

Braucht mein Baby zum Trinken eine Trinklernflasche?

Woraus Babys trinken, ist schlicht und ergreifend Geschmackssache. Natürlich können Babys mit 6 Monaten ein Glas oder einen Becher noch nicht eigenständig halten – allerdings können die allermeisten problemlos daraus trinken, wenn sie daran gewöhnt werden.

Trotzdem hatten wir, wie viele andere Eltern auch, verschiedene Arten von Trinklernbechern. Diese sind so gestaltet, dass Babys und Kleinkinder sie möglichst gut halten können und im Idealfall nichts verschüttet wird, wenn die Becher kippen.

Von Nuckelflaschen würde ich abraten, denn diese verleiten Dein Kind zum Dauernuckeln. Das erhöht dieKariesgefahr, selbst wenn nur Wasser in der Trinkflasche ist. Weil Speichelbildung beeinträchtigt wird, sind die Zähne nicht mehr ausreichend geschützt und die Bakterien können Zähne und Zahnfleisch angreifen.

Weiterführender Lesetipp: Babyflaschen sterilisieren – die 6 besten Methoden, um Babyflaschen zu reinigen

Babywasser-Test: Die besten Wasser für Babynahrung

Aktualisiert am 10.01.2019; Einkauf Testprodukte Apr 2017 | Viele Eltern denken wohl so: „Wir trinken doch auch Mineralwasser, warum sollen wir unserem Baby dann Leitungswasser geben?“ Also greifen sie zu stillem Mineralwasser, um Muttermilchersatz anzurühren und Babybreie zuzubereiten. Aus gesundheitlicher Sicht ist das nicht nötig. Denn die Grenzwerte für Leitungswasser hält Professor Berthold Koletzko, einer der führenden Experten für Kinderheilkunde, für vollkommen ausreichend.

Babywasser-Test: Stilles Wasser für Säuglinge im Vergleich

Anders als Trinkwasser dürfen die Produzenten natürliches Mineralwasser kaum behandeln. Es wird immer aus natürlichen oder künstlich erschlossenen Quellen gewonnen und am Quellort in Flaschen gefüllt. Seine Qualität regelt die Mineral- und Tafelwasser- Verordnung. Danach muss natürliches Mineralwasser „von ursprünglicher Reinheit“ sein und „Mineralien, Spurenelemente oder sonstige für die Ernährung zuträgliche Bestandteile enthalten“. Außer dem dürfen es Anbieter nur dann verkaufen, wenn es amtlich geprüft und anerkannt ist. Mineralwasser, das zur Zubereitung von Säuglingsnahrung ausgelobt ist, muss dabei besonders strenge Grenzwerte einhalten.

Mit der „Reinheit“ ist das aller dings so eine Sache. „Natürliches Mineralwasser“ muss nicht gänzlich rein sein, solange der Verbraucher keinen Schaden nimmt. Das hat der Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg 2013 entschieden. Ein Sprudel darf demnach Abbauprodukte von Pestiziden enthalten. ÖKOTEST ist strenger. Wer für teures Geld Mineralwasser kauft, das die Firmen als „natürlich rein“ bewerben, und es seinem Baby geben möchte, der darf hohe Erwartungen haben.

Arsen, Uran und Keime in Wässern für Babys

Wir haben 18 Wässer in die Labore geschickt. Das Ergebnis: Die meisten der von uns getesteten Wässer eignen sich für Säuglingsnahrung. Immerhin mehr als die Hälfte schneidet mit „sehr gut“ ab. Bei drei getesteten stillen Mineralwässern ziehen wir Punkte ab, da uns der Inhalt nicht überzeugt. Der Grund: Arsen und Uran sowie Keime im Wasser.

Nur wenige bedenkliche Elemente: In einem Mineralwasser fand das beauftragte Labor Arsen. Das Halbmetall kann bereits in geringen Dosen Haut-, Lungen- und Harnwegstumore auslösen. Im einem weiteren Wasser im Test steckt Uran. Der Stoff kann besonders bei Kindern zu Nieren-, Lungen- und Leberschäden führen. Die beiden Wässer halten zwar die Grenzwerte ein, die für Wasser gelten, das zur Herstellung von Säuglingsnahrung geeignet ist. Wir werten aber schon ab, wenn die gemessenen Gehalte die Grenzwerte zu mehr als der Hälfte ausschöpfen.

Stilles Wasser für Säuglingsnahrung überzeugt oft

Bei der Abfüllung muss Mineralwasser nahezu keimfrei sein. Mit der Zeit aber können sich Keime vermehren. Das ist bei „normalem“ Mineralwasser erlaubt, nicht aber bei Mineralwasser für Säuglingsnahrung. Bis zum Verkauf müssen diese Wässer deshalb strenge Grenzwerte einhalten. Das schafft ein Produkt im Test leider nicht.

Einwegabfüller haben keinerlei Sanktionen zu befürchten, wenn sie ihre Getränke in umweltbelastenden Wegwerflaschen verkaufen. Glas-Mehrwegflaschen und PET-Mehrwegflaschen sind wesentlich umweltfreundlicher. PET-Einweg, PET-Cycle und Glas-Einweg werten wir daher unter den Weiteren Mängeln ab.

Auch Bio-Wasser für Babys im Test „sehr gut“

Zwei der getesteten Wässer loben eine besondere Bio-Qualität aus. Sie halten bezüglich der von uns untersuchten Parameter ihre selbstauferlegten Grenzwerte ein. Diese sind teilweise strenger als die gesetzlichen.

Die Testsieger, die Testtabelle sowie das gesamte Ergebnis im Detail lesen Sie im ePaper.

Diesen Test haben wir zuletzt im ÖKO-TEST Ratgeber Kleinkinder 2017 veröffentlicht. Testergebnisse/Angaben sind aktualisiert, sofern sich aufgrund neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse die Bewertung von Mängeln geändert oder wir neue/ zusätzliche Untersuchungen vorgenommen haben.

Weiterlesen auf oekotest.de:

  • Bio-Mineralwässer im Test
  • Badezusatz für Kinder im Test: Welche Kinderbäder wir empfehlen können
  • Krabbelstrumpfhosen-Test: Welche Strumpfhosen weder Babys noch der Umwelt schaden
  • Obstbrei-Test: Jedes zweite Babygläschen überzeugt nicht
  • Babymatratzen-Test: Vier sind so weich, dass Babys ersticken können

Gesund trinken: Kann zu viel Wasser schädlich sein?

Von verschiedenen Seiten wird uns eingebläut, mehr Wasser zu trinken. Denn eine ausreichende Flüssigkeitsversorgung führt unter anderem dazu, dass man sich besser konzentrieren und optimale Leistung beim Sport bringen kann. Ein weiterer von vielen Vorteilen: Wasser trinken verbessert das Hautbild.

Klingt erstmal, als könnte man gar nicht genug von Wasser bekommen. Aber stimmt das auch?

Durstempfinden ist grundlegend

Der beste Indikator dafür, wann es Zeit für ein Glas Wasserwird, ist das eigene Durstempfinden. Hört man darauf, gibt es meist keine Probleme: „Werden größere Mengen Wasser über den Tag verteilt getrunken, kann der Organismus das noch gut verwerten, denn der Körper eines Erwachsenen ist in der Lage, bei kurzfristiger Belastung fast einen Liter pro Stunde auszuscheiden. Die maximal zu tolerierende Zufuhrmenge beträgt zehn Liter pro Tag“ erklärt Diplom Oecotrophologin Antje Gahl von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) gegenüber ‚Fitbook‘.

Lesetipp: Richtig trinken – so viel Flüssigkeit am Tag ist wirklich gesund

Ignoriert man das eigene Durstempfinden jedoch und trinkt in kurzen Abständen viel Wasser, z. B. mehr als fünf Liter, kann das Folgen für die Gesundheit haben: „Je nach Schweregrad zeigen sich Symptome wie Kopfschmerzen, Schwindel und Übelkeit, in schlimmeren Fällen auch Krampfanfälle oder Koma“, warnt die Expertin. Weitere mögliche Symptome einer Wasser-Überversorgung sind verstärktes Schwitzen, Luftnot und Atembeschwerden, Müdigkeitsowie Konzentrationsschwäche.

Die Gründe für die negativen körperlichen Auswirkungen: Die Nieren können die Flüssigkeit nicht mehr verarbeiten, Elektrolyt- und Salzhaushalt geraten aus dem Gleichgewicht. Es kommt im schlimmsten Fall zu einer Wasservergiftung, der sogenannten Hyponatriämie, die tödlich enden kann. „Durch die Verdünnung der Salzkonzentration im Blut (dem extrazellulären Raum) wird Wasser in die Zellen (den intrazellulären Raum) geschleust und schwemmt diese auf“, so Gahl.

Nährstoffverlust durch zu viel Wasser

Durch eine unnötig hohe Wasseraufnahme werden außerdem wichtige Nährstoffe und Mineralienaus dem Körper gespült. „Fatal ist, dass viele Betroffene die Symptome so deuten, als sie hätten zu wenig getrunken. Wenn dann weiter Flüssigkeit aufgenommen wird, verstärkt sich das Problem“, erklärt Gahl. „Durch das Aufschwemmen der Zelle wird die Bildung von Ödemen, besonders im Gehirn, gefördert. Das Gehirn kann sich nicht über die harte Schädeldecke hinweg ausdehnen und lagert Wasser ein. Eine sofortige und richtige Behandlung der betroffenen Person ist notwendig, um den Salzmangel wieder auszugleichen.“

Lesetipp: Still oder mit Kohlensäure – welches Wasser ist gesünder?

Um eine Wasservergiftung zu vermeiden, sollten der Expertin zufolge besonders Menschen mit Nieren- oder Lebererkrankungen mit einem Arzt absprechen, wieviel Wasser sie täglich zu sich nehmen. Das Gleiche gilt für Menschen, die auf Diät sind und besonders viel trinken, um abzunehmen.

Zudem sollten gerade Sportler ein besonderes Auge auf ihren Wasserkonsum haben: Am besten trinkt man nur so viel, dass die vom Training ausgeschwitzte Menge wieder ausgeglichen wird. Besonders häufig wird Hyponatriämie nämlich bei Extremsportlern beobachtet. „In bestimmten Belastungssituationen, wie beim Marathon, kann zu viel Trinken problematisch sein“, sagt Gahl.

Zu viel Wasser trinken kann gefährlich sein

Fakt ist: Der Mensch braucht Wasser wie die Luft zum Atmen. So sind nicht nur etwa zwei Drittel der Erdoberfläche mit Wasser bedeckt – sogar der Mensch besteht bis zu 70 % aus Wasser. Und während wir gut einen Monat ohne feste Nahrung überleben könnten, liegen die Überlebenschancen im Fall von Wasserentzug bei gerade mal zwei bis vier Tagen. Doch wieso ist Wasser so essentiell für unser körperliches Wohlbefinden? Und ab welchem Punkt kann es schädlich sein, zu viel Wasser zu trinken? FITBOOK klärt die wichtigsten Fragen:

Auch interessant: Wie viele Eier pro Woche sind gesund?

Warum ist Wasser trinken so gesund?

Laut der „Deutschen Gesellschaft für Ernährung e.V.“ (DGE) sollte ein erwachsener Mensch über den Tag verteilt rund 1,5 Liter trinken. Am besten erfolgt die Aufnahme zu den Mahlzeiten und auch zwischendurch. Weniger als 1,0 Liter sollten im Laufe des Tages nicht unterschritten werden, sonst droht ein Wassermangel. Wasser erfüllt im Körper viele wichtige Funktionen. So trägt es zum Beispiel zur Temperaturregulierung bei, hilft, Nährstoffe aus der Nahrung zu transportieren und Abbauprodukte zu den Ausscheidungsorganen zu befördern. Außerdem ist es ein wichtiger Bestandteil von Zellen, hilft dem Stoffwechsel und sorgt dafür, dass das Blut fließen kann. Wasser kann auch positive Auswirkungen auf die Gewichtsabnahme haben. Wer vor dem Essen ein Glas Wasser trinkt, nimmt auf Dauer ab. Denn die Flüssigkeit füllt den Magen, dadurch tritt schneller ein Sättigungsgefühl ein.

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Was passiert, wenn ich zu viel Wasser trinke?

„Werden größere Mengen Wasser über den Tag verteilt getrunken, kann der Organismus das noch gut verwerten, denn der Körper eines Erwachsenen ist in der Lage, bei kurzfristiger Belastung fast 1/l pro Stunde auszuscheiden. Die maximal zu tolerierende Zufuhrmenge beträgt 10 Liter pro Tag“ erklärt Diplom Oecotrophologin Antje Gahl von der DGE. Die natürlichste und einfachste Regulierung zur Flüssigkeitsaufnahme ist das eigene Durstempfinden. Ignoriert man dieses jedoch und trinkt auch ohne Durst in kurzen Abständen z.B. mehr als fünf Liter Wasser, kann es zu gesundheitlichen Beschwerden kommen. „Je nach Schweregrad äußern sich Symptome wie Kopfschmerzen, Schwindel und Übelkeit, in schlimmeren Fällen auch Krampfanfälle oder Koma“, warnt Antje Gahl. Die Nieren können die Flüssigkeit nicht mehr verarbeiten, der Salzhaushalt gerät durcheinander und der Körper wird buchstäblich überschwemmt. Zu weiteren Symptomen einer enormen Wasseraufnahme gehören: verstärktes Schwitzen, Luftnot, Müdigkeit, Atembeschwerden sowie Konzentrationsschwäche.

Hinzu kommt, dass das unnötig viele Wasser wichtige Nährstoffe und Mineralien ausspült. „Fatal ist, dass viele Betroffene die Symptome so deuten, als sie hätten zu wenig getrunken. Wenn dann weiter Flüssigkeit aufgenommen wird, verstärkt sich das Problem. Durch das Aufschwemmen der Zelle wird die Bildung von Ödemen, besonders im Gehirn, gefördert. Das Gehirn kann sich nicht über die harte Schädeldecke hinweg ausdehnen und lagert Wasser ein. Eine sofortige und richtige Behandlung der betroffenen Person ist notwendig, um den Salzmangel wieder auszugleichen“, erklärt Gahl. Im schlimmsten Fall kommt es zu der Hyponatriämie (Wasservergiftung). Diese kann tödlich enden. So sollten besonders Menschen mit Nieren- oder Lebererkrankungen die Menge der Wasseraufnahme unbedingt mit Ihrem Arzt absprechen. Auch Sportler sollten nicht übertrieben viel Wasser trinken, sondern nur so viel, dass die ausgeschwitzte Menge wieder ausgeglichen wird. Das Gleiche gilt für Menschen auf Diät, die extrem viel Wasser trinken, um abzunehmen.

Auch interessant: Diese Speiseöle können Ihrer Gesundheit schaden

Der Körper braucht Wasser wie die Luft zum Atmen, aber in Extremfällen kann zu viel Wasser trinken lebensgefährlich sein
Foto: Getty Images

Was ist eine Hyponatriämie?

Was bei der sogenannten Wasservergiftung passiert, erklärt Diplom-Oecotrophologin Antje Gahl so: „Eine Hyponatriämie, eine Elektrolytstörung, ist fast immer die Folge, wenn bei körperlicher Anstrengung zu viel Flüssigkeit in kurzer Zeit zugeführt wird. Das Gleichgewicht von Körperwasser und Salzgehalt kommt durcheinander. Die Konzentration von Salzionen im Blut wird vermindert. Durch die Verdünnung der Salzkonzentration im Blut (dem extrazellulären Raum) wird Wasser in die Zellen (den intrazellulären Raum) geschleust und schwemmt diese auf“. Das wird besonders häufig bei Extremsportlern wie z.B. Marathonläufern beobachtet. „In bestimmten Belastungssituationen wie eben beim Marathon kann zu viel Trinken problematisch sein. Werden hier mehrere Liter Wasser innerhalb weniger Stunden getrunken, kann es in Einzelfällen zu einer Verdünnung des Bluts und so gegebenenfalls zu einer Hyponatriämie führen“.

Was passiert, wenn ich zu wenig Wasser trinke?

Da unser Körper täglich Flüssigkeit über Nieren, Darm, Haut und Lunge ausscheidet, ist es wichtig, diese Verluste wieder aufzufüllen, um den natürlichen Wasserhaushalt im Körper zu regulieren. Natürlich kann dieser Wasserverlust auch höher ausfallen, je nachdem, ob man durch körperliche Aktivitäten oder heiße Temperaturen intensiv schwitzt. Aber auch bei Krankheitssymptomen wie Fieber, Durchfall und Erbrechen verliert der Körper mehr Wasser als üblich. Dann warnt die DGE, dass 0,5-1,0 Liter Wasser zusätzlich nötig sein können, um das Wasserdepot wieder aufzufüllen. Kommt es zu einem Flüssigkeitsmangel, können die folgenden Symptome auftreten: trockene Haut, dunkler Urin, Verstopfung, Kopfschmerzen und Konzentration- und Kreislaufprobleme. Außerdem wird man laut der DGE „schnell müde und kann sich schlecht konzentrieren. Der Körper kann harnpflichtige Substanzen nicht mehr ausreichend ausscheiden und die Versorgung von Muskel- und Gehirnzellen mit Sauerstoff und Nährstoffen wird eingeschränkt.“ Doch nicht nur über Flüssigkeiten können wir Wasser aufnehmen, sondern auch über feste Nahrung. So besteht etwa eine Gurke aus fast 100% Wasser. Lange Zeit galt Kaffee als Flüssigkeitsräuber. Doch es gibt Entwarnung für alle Kaffee-Liebhaber. Bis zu vier Tassen am Tag sind vollkommen in Ordnung und entziehen dem Körper kein Wasser. Im Gegenteil, die Menge kann ganz normal zur täglich benötigten Flüssigkeitszufuhr addiert werden.

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Hyponatriämie: Zu viel Wasser trinken ist ungesund

Bei heißen Temperaturen sollte man generell zwar auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr achten – in Extremfällen kann man aber durchaus auch zu viel Wasser trinken und daran sogar sterben. Vor diesem schweren Sonderfall einer „trainingsassoziierten Hyponatriämie“ warnt nun ein Mediziner aus den USA: Sie kann bei Extremsportlern vorkommen, die beim Wettkampf zu viel Wasser zu sich nehmen.

Die belastungsbedingte „Untersalzung“ ist eine spezielle Form der Verdünnungsnatriämie, die entsteht, wenn das in Massen zugeführte Wasser zu wenig Salz enthält: Dadurch wird die Natriummenge im Blut stark verdünnt. Bei Marathonläufern kommt das in leichterer Form recht häufig vor, sie berichten dann von Symptomen wie bei einem Hirnödem, also Kopfschmerzen, Übelkeit und Zittern. Zuletzt waren in den USA 2014 zwei völlig gesunde 17-jährige Footballspieler aber sogar daran gestorben. Eines der Opfer hatte in der irrigen Annahme, Muskelkrämpfe so verhindern zu können, 16 Liter Wasser getrunken. Weitere tragische Einzelfälle ereigneten sich bei Amateursportlern und beim Yoga.

Zur Vorbeugung empfehlen Experten, auch beim Ausdauersport nicht vor dem und über den Durst zu trinken. Gängige „isotonische“ Elektrolytgetränke können dabei die schädliche Natriumverdünnung nicht verhindern, weil sie oft eher Zucker als Salz und ohnehin einen niedrigeren Natriumgehalt als das Blut aufweisen. Zudem ergaben Studien, dass eine leichte Dehydration also Austrockung vom Körper eines trainierten Menschen recht gut vertragen wird. Erst bei stärker werdendem Durstgefühl zu trinken, sei daher ein guter Rat, erklärt der Nierenexperte und Sportmediziner Mitchell Rosner.

Kann zu viel Wasser trinken schädlich sein?

Eine optimale sportliche Leistung und voll konzentriert: Wasser ist lebensnotwendig, damit alle Prozesse im Körper reibungslos ablaufen. Das wird auch an der Tatsache deutlich, dass wir ohne feste Nahrung gut einen Monat überleben könnten, aber ohne Wasser nur wenige Tage. Doch kann auch zu viel Flüssigkeit dem Organismus schaden? Das zeigen wir dir in unserem neuen Blogbeitrag.

Wasser ist wichtig

Wasser ist quantitativ der wichtigste Bestandteil im menschlichen Körper. Es ermöglicht den Transport zahlreicher Substanzen und ist Reaktionspartner zahlreicher Stoffwechselprozesse. Außerdem ist es an der Regulation des Säure-Basen-Haushalts sowie der Körpertemperatur beteiligt. Zu wenig trinken macht sich daher schnell bemerkbar: Konzentrationsschwäche, Müdigkeit und Kopfschmerzen sind die Folge.

Wasserverluste ausgleichen

Ein erwachsener Mensch besteht im Durchschnitt bis zu 70 % aus Wasser. Durch Ausscheidungen, über die Atmung und die Haut gehen täglich etwa 2,5 Liter verloren. Dieser Verlust muss ausgeglichen werden. Im Durchschnitt nehmen wir in etwa 1,5 Liter über Getränke auf, fast 1 Liter über die Nahrung und kleine Mengen entstehen bei der Verstoffwechselung der Nahrungsbestandteile. Beispielsweise entsteht bei der Verbrennung von 1 g Kohlenhydraten 0,6 ml Wasser, bei 1 g Protein 0,42 ml und bei 1 g Fett 1,07 ml. Wieviel Flüssigkeit ist also überhaupt nötig?

Kann zu viel Flüssigkeit dem Körper schaden?

Das beste Anzeichen, um ein Glas Wasser zu trinken, ist das eigene Durstempfinden. Wird dieses Empfinden allerdings ignoriert und in kurzer Zeit sehr viel Wasser (6-7 Liter) aufgenommen, kann das gravierende Folgen für die Gesundheit haben. Je nach Schweregrad treten dann Kopfschmerzen, Müdigkeit, Konzentrationsschwäche, Schwindel und Übelkeit auf. In schlimmeren Fällen kann es zu Krampfanfällen bis hin zum Koma kommen. Der Grund dafür ist, dass die Nieren die großen Mengen Flüssigkeit nicht mehr verarbeiten können. Infolgedessen gerät der Elektrolythaushalt aus dem Gleichgewicht und wichtige Mineralien werden aus dem Körper ausgespült. Es kommt somit zu einer Hyponatriämie. Das bedeutet, dass die Salzkonzentration im Blut extrem abnimmt. Wasser wird dadurch in die Zellen geschleust und die Bildung von Ödemen gefördert. Vor allem für das Gehirn haben solche Schwellungen lebensbedrohliche Folgen. Die sofortige Lösung ist daher den bestehenden Salzmangel auszugleichen.

Eine Hyponatriämie wird meist nur bei Extrem- oder Ausdauersportlern beobachtet.

Strenge Kontrolle der Trinkmenge übertrieben

Es muss ganz klar gesagt werden, dass weder im Alltag noch unter sportlicher Belastung die Gefahr besteht, zu viel zu trinken. Denn der Körper kann etwa 10 Liter Wasser täglich ohne Probleme verarbeiten und mit dem Urin wieder ausscheiden. Todesfälle gab es bisher nur bei sehr hohen Wassermengen. So starben 2014 zwei 17-jährige US-Footballspieler aufgrund eines stark angeschwollenen Gehirns, da jeder von ihnen etwa 15 Liter Wasser (!) während des Trainings trank.

Wie viel Flüssigkeit sollte es sein?

Am Tag solltest du mindestens 1,5 Liter Flüssigkeit gleichmäßig über den Tag verteilt trinken. Bei heißen Temperaturen und körperlicher Aktivität, in welchen man vermehrt schwitzt, sollte noch mehr aufgenommen werden. Auch bei Fiebererkrankungen, Erbrechen oder Durchfall mussst du den Wasserverlust ausgleichen.

Flüssigkeit am besten in Form von Wasser oder ungesüßten Früchte- oder Kräutertees aufnehmen. Zuckerhaltige Getränke sollten vermieden werden, da sie viele Kalorien besitzen und durch den hohen Zuckergehalt Karies begünstigen. Du hast Lust auf mehr Geschmack in deinem Wasser? Dann greif zu unserem FlaveDrop in der Geschmacksrichtung Erdbeere.

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P.S.: Wichtig ist außerdem, dass du nicht erst dann trinkst, wenn der Durst auftritt. Denn Durst ist ein Zeichen dafür, dass bereits ein Flüssigkeitsdefizit vorliegt.

Quellen

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Markiert: Flüssigkeit, Getränke, Hyponatriämie, Sport, Trinken, Wasser, Wasserhaushalt

2 bis 3 Liter sind gesund – Doch was passiert, wenn man zu viel Wasser trinkt?

Wasser ist gesund und sollte in ausreichender Menge täglich zu sich genommen werden. Über die exakte Literangabe streiten sich Ernährungsexperten allerdings. Sie schwankt zwischen 1,5 und 2 Litern pro Tag. Aber was passiert, wenn man jeden Tag 3 Liter Wasser oder mehr trinkt?

Feststeht, dass zu viel Wasser genauso ungesund sein kann wie zu wenig Wasser. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt täglich mindestens 1,5 Liter Wasser zu sich zu nehmen, um den menschlichen Organismus am Laufen zu halten.

In der Regel gelten 2 bis 2,5 Liter täglich als ausreichend, wobei dies auch stark von den jeweiligen physischen Voraussetzungen einer Person abhängig ist.

Außerdem spielt die körperliche Aktivität eine Rolle, es macht beispielsweise einen Unterschied, ob man sich sportlich betätigt oder den ganzen Tag am Schreibtisch sitzt.

Von diesen Faktoren hängt der Flüssigkeitsbedarf ab

Der menschliche Körper besteht etwa zu zwei Dritteln aus Wasser, das er zur Aufrechterhaltung der lebenswichtigen Funktionen benötigt. Der tägliche Wasserverlust liegt im Durchschnitt bei geringer körperlicher Betätigung etwa bei 2 Litern, also etwa 5 Prozent des körpereigenen Wassers.

Über die Haut gehen 450 bis 750 Milliliter verloren, über die Atmung etwa 500 Milliliter, über den Darm – also den Stuhl – 160 bis 200 Milliliter und mit dem Urin werden über die Nieren mindestens 700 bis 900 Milliliter ausgeschieden. Dieser Verlust muss durch genügend Flüssigkeit wieder ausgeglichen werden.

Der tägliche Flüssigkeitsbedarf ist von unterschiedlichen Faktoren wie Alter, Körpergewicht, Geschlecht und Aktivität abhängig. Sportler, stillende Mütter, ältere Menschen und Personen, die eine Diät machen oder Menschen, die schwere körperliche Arbeit verrichten, verbrauchen mehr Flüssigkeit und müssen dementsprechend mehr trinken.

Gerade im Sommer, bei hohen Temperaturen, verliert der Körper außerdem viel Wasser durchs Schwitzen, dementsprechend mehr muss er aufnehmen. Im Winter schwitzen wir weniger, müssen also weniger Flüssigkeit ausgleichen.

Die Trink-Faustregel für einen normalen Flüssigkeitsverbrauch – ohne viele sportliche Aktivitäten, Diät, Sauna oder andere zusätzlich belastende Faktoren – lautet täglich zwischen 30 und 40 Milliliter Flüssigkeit pro Kilogramm Körpergewicht. Das bedeutet für eine 70 Kilogramm schwere Person eine tägliche Flüssigkeitszufuhr von mindestens 2,1 Litern.

3 Liter Wasser im Selbsttest

Wer sich täglich bis an die 3-Liter-Grenze herantastet, kann viel Positives aus dem Wasser ziehen. Mehrere Selbstversuche legen nahe, dass sich eine Trinkmenge von 3 Litern Wasser am Tag förderlich auf die Gesundheit auswirken kann.

So gibt es Blogbeiträge, in denen Personen über einen Zeitraum von vier Wochen 3 Liter Wasser täglich getrunken haben. Sie berichten davon, dass sich ihr Teint in dieser Zeit deutlich verbessert hätte und Unreinheiten verschwunden seien.

Auch das allgemeine Wohlbefinden soll sich zum Besseren verändert haben sowie Müdigkeit und Kopfschmerzen wesentlicher seltener aufgetreten sein. Selbst Heißhungerattacken sollen mit der täglichen Trinkmenge von 3 Litern Wasser abgenommen haben.

Wissenschaftlich erwiesen sind diese Effekte nicht. Was das Hautbild angeht, ist es aber naheliegend, dass Dehydration infolge von zu geringer Flüssigkeitsaufnahme schadet.

Zu viel Wasser kann auch schaden

Laut der Blogger können sich 3 Liter Wasser am Tag also positiv auf das Körpergefühl auswirken. Doch wie sieht es mit mehr aus? Zu viel Wasser gilt als nicht mehr gesund und in Unmengen sogar schädlich für unseren Körper.

In extremen Fällen wird sogar von einer sogenannten Wasservergiftung oder einer Überwässerung des Körpers (Hyperhydration) gesprochen. Diese kann auftreten, wenn Menschen beispielsweise in sehr kurzer Zeit deutlich mehr als 3 Liter Wasser trinken.

5, 7 oder gar 10 Liter können schon zu erheblichen Schäden bis hin zum Tod führen. Denn durch die großen Mengen Flüssigkeit im Körper steigt auch der Wassergehalt im Blut – das Blut wird also dünner. Das wiederum zieht ein Abfallen des Salzgehaltes im Blut nach sich. In besonders schlimmen Fällen kann es zu Desorientierung und Organversagen kommen.

Mit zunehmendem Alter nimmt der Wassergehalt des Körpers durch die Reduzierung von Muskelgewebe ab, so das Gesundheitsamt Bremen auf seiner Internetseite. Dazu verringert sich das Durstgefühl deutlich, da alternde Sinneszellen das Durstempfinden unterdrücken.

Außerdem kann die Flüssigkeitsausscheidung durch eine verringerte Konzentrationsfähigkeit der Nieren sowie eine verringerte Natriumwiederaufnahme durch die Niere erhöht sein. Deshalb müssen ältere Menschen eigentlich mehr Wasser oder andere Flüssigkeit zu sich nehmen als junge.

Nur Wasser oder zählen auch andere Flüssigkeiten?

Für die Flüssigkeitszufuhr eignen sich besonders gut kalorienarme Getränke wie Leitungswasser, natriumarmes Mineralwasser, ungesüßte Kräuter- und Früchtetees und stark verdünnte Saftschorlen. Also alles, was dem Körper viel Flüssigkeit, aber wenig Zucker gibt.

Andere Getränke wie Bier oder Kaffee werden häufig nicht empfohlen, da sie für einen stärkeren Flüssigkeitsverlust verantwortlich gemacht werden, aber stimmt das wirklich? Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung verneint dies. Diese Getränke zählen mit in die Flüssigkeitsbilanz des Tages – auch wenn sie insgesamt ungesünder als Wasser sind.

Alkohol kann beispielsweise die Leber schädigen und Kaffee auf den Magen schlagen.

Sicherlich kennst du das auch und wirst mit der Frage konfrontiert: „Hast du genug Wasser getrunken?“ Oft kann man das schon nicht mehr hören.

Oben im Video: 9 Dinge, die du während deiner Periode vermeiden solltest

Einige schwören auf stilles Wasser, andere auf Mineralwasser, andere auf Leitungswasser in Karaffen mit speziellen Steinen. Doch darauf kommt es gar nicht so sehr an, sondern auf die richtige Menge.

Viel trinken, bringt viel?

Immer wieder wurde uns gesagt, dass wir täglich zwei bis drei Liter Wasser trinken sollen. Dies sei förderlich für unsere Gesundheit.

Wasser trinken ist gut und wichtig, denn es beugt der Hautalterung vor, scheidet Giftstoffe aus und erhöht die Konzentrationsfähigkeit. Doch wie viel sollen wir tatsächlich trinken und wie viel Wasser ist zu viel?

Falscher Ansatz: Nieren mit Wasser durchspülen

Ein Forscher-Team um Dr. William F. Clark veröffentlichte eine aktuelle Untersuchung an der 600 Probanden teilnahmen. Die Personen hatten alle eine Nierenschwäche.

Über ein Jahr tranken sie mehr Wasser als üblich. Das Ergebnis: Die Wissenschaftler konnten keine verbesserten Nierenwerte feststellen, obwohl sich die Patienten einer erhöhten Flüssigkeitszufuhr unterzogen.

Studie: Zu viel Wasser trinken kann schädlich sein

Der Studienautor Pascal Saker von der University of Melbourne in Australien (Florey Institute of Neuroscience and Mental Health) und weitere Wissenschaftler konnten in einer Analyse nachweisen, dass zu viel Wasser trinken sogar negative Konsequenzen haben kann.

Wird mehr Flüssigkeit aufgenommen, als der Wasserbedarf es erfordert, dann sinken die Mineralstoffe im Blut ab. Dadurch wiederum sinkt der Natriumspiegel. Die Folgen sind nicht unerheblich: Brechreiz, Krämpfe und Bewusstlosigkeit.
Es gibt Zeiten, in denen du dich nicht auf dein Gefühl verlassen solltest. Bei ausgiebigem Sport, Schwitzen bei starker Hitze und auch bei einer Erkältung mit Fieber benötigst du gegebenenfalls die dreifache Menge an Wasser, um nicht zu dehydrieren.

Bei welchen Schmerzmitteln schlimme Nebenwirkungen auftreten können, verraten wir dir hier!

Hintergrund

Nebenwirkungen von Medikamenten Studie zeigt: Vorsicht vor diesem Schmerzmittel – es hat schlimme Folgen Das beliebte Schmerzmittel „Diclofenac“ ist schon seit Jahren auf dem Markt. Doch es hat den Ruf immer wieder gravierende Nebenwirkungen hervorzurufen. Eine aktuelle Studie zeigt nun, dass die Kritik an dem Präparat berechtigt ist.

Auf das Durstgefühl verlassen

Als hätten wir es nicht schon immer gewusst – mein Körper weiß, was für ihn gut ist. Trinke, wenn du Durst hast, denn es kann sein, dass 1,5 Liter Wasser am Tag für dich ausreichend sind.

Die „Deutsche Gesellschaft für Ernährung“ (DGE) veröffentlicht zwar regelmäßig Tabellen mit Empfehlungen, wie viel Wasser man täglich trinken soll, meint aber auch, dass je nach individuellem Körper und Anstrengung 1,5 Liter reichen könnten.

Jedoch solltest du grundsätzlich nicht weniger als einen Liter am Tag trinken. Es gibt zudem Ausnahmen: Ältere Menschen und Diabetiker dürfen sich nicht auf ihr Durstgefühl verlassen.

Auch Nahrungsmittel beinhalten Wasser

Obst und Gemüse haben zum Teil einen hohen Wassergehalt. Wenn du zu den richtigen Lebensmitteln greifst, dann kannst du damit auch deinen Wasserbedarf steigern.

Eine Wassermelone besteht aus 96 Prozent Wasser. Weitere sehr wasserhaltige Nahrungsmittel sind:

  • Tomaten, Salatgurken, Sellerie (je 95 Prozent)

  • Spargel (93 Prozent)

  • Erdbeeren (92 Prozent)

  • Grapefruit (91 Prozent)

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So schädlich ist Wasser für kleine Babys

Ein tragischer Vorfall aus Georgia in den USA wirft Licht auf eine wichtige Tatsache, die vielen Eltern vielleicht gar nicht bewusst ist: Säuglinge, die zu viel Wasser bekommen, laufen sehr schnell Gefahr, eine Wasservergiftung zu erleiden und können daran sogar sterben.

Säuglinge müssen und sollten nicht extra Wasser bekommen

Da die junge Mutter Lauren Fristed nicht genug Muttermilch für ihre frischgeborene Tochter hatte, begang sie einen schwerwiegenden Fehler, der der kleinen Nevaeh das Leben kostete. Aus finanziellen Gründen entschied sie sich gegen Milchpulver, stattdessen entschloss sie sich, ihre Muttermilch mit Wasser zu verdünnen, was zu einer Vergiftung ihres Babys führte. Das Baby hatte zu viel Wasser zu sich genommen, sein Elektrolyt- und Natriumhaushalt nahm stark ab und das Gehirn schwoll stark an. Für die kleine Nevaeh kam jede Hilfe zu spät, das Leben des kleinen Babys konnte nicht mehr gerettet werden. Lauren Fristed und ihr Mann George Landell mussten sich im Anschluss an den schrecklichen Vorfall wegen fahrlässiger Tötung vor Gericht verantworten. Nicht nur, weil sie ihr Kind unzureichend fütterten, sondern auch, weil sie sich aus religiösen Gründen geweigert hatten, rechtzeitig ein Krankenhaus mit ihrer kleinen Tochter aufzusuchen. Das Ehepaar wurde zu jeweils 20 Jahren Haft verurteilt.

Babys sind empfindlich für Wasservergiftungen

Der Fall der kleinen Nevaeh, die viel zu früh aus dem Leben gerissen wurde, ist ein Extremfall, dennoch ist die Kernaussage eine universelle: Eine Wasservergiftung (Hyponatriämie) kann für Babys eine reelle Gefahr darstellen. Vor allem in den Sommermonaten müssen nicht wenige Kinder mit den erschreckenden Symptomen einer Hyponatriämie in die Notaufnahme.
Besonders anfällig für Wasservergiftungen sind Säuglinge, weil ihre Nieren noch nicht vollständig entwickelt sind. Nehmen sie zu viel Wasser auf, wird der empfindliche Natriumhaushalt des kleinen Körpers gestört und der Natriumgehalt im Blut zu sehr verdünnt.
Normalerweise reagiert der Körper auf einen niedrigen Natriumwert im Blut, indem er versucht, den Überschuss an Wasser mit Hilfe der Nieren über die Blase wieder auszuscheiden, damit sich der der Elektrolythaushalt wieder stabilisieren kann.
Da die Nieren von Babys unter einem Jahr allerdings noch nicht ausgereift sind, können sie größere Mengen Wasser nicht schnell genug verarbeiten und ausscheiden. Die verheerende Folge: Da die Flüssigkeit nicht ausgeschieden werden kann, aber aus dem Blut muss, wird sie in den Körper- und Gehirnzellen abgelagert. Das Gehirn kann anschwellen und ein lebensbedrohliches Hirnödem bilden. Auch die Organe können auf diese Weise geschädigt werden.

Baby

Dieses Foto beweist die heilende Kraft von Muttermilch

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Woran erkennt man eine Wasservergiftung beim Baby?

Hat ein Baby zu viel Wasser zu sich genommen, wirkt es oft lethargisch und apathisch. Gesicht und Körper wirken aufgedunsen und geschwollen. Die Körpertemperatur sinkt. Besteht der Verdacht auf eine Wasservergiftung beim Baby, sollten Eltern sofort ein Krankenhaus aufsuchen, dort kann den meisten Säuglingen schnell mit einer Gabe von Elektrolyten geholfen werden.

Säuglingsnahrung nie verdünnen

Babynahrung sollte deswegen nie gestreckt, also mit extra Wasser verdünnt, werden – egal, ob es sich um Muttermilch oder künstliche Säuglingsnahrung handelt. Egal, ob das Wetter warm oder kalt ist.
Experten raten Eltern grundsätzlich davon ab, Babys unter sechs Monaten mit extra Wasser zu versorgen. Die Flüssigkeitszufuhr sollte bei Säuglingen nur über die Mutter- oder Flaschenmilch erfolgen. Normalerweise trinken Babys von sich aus so viel Milch, wie sie brauchen.
Wie viel Flüssigkeit Babys trinken sollten und ab wann Sie Ihrem Baby zusätzliche Getränke anbieten sollten haben wir für Sie in dieser Bildergalerie zusammengefasst:

Wieviel muss ein Baby trinken? – 10 Fragen zum Trinken bei Babys

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Endlich scheint auch hier zulande das Wetter einzusehen, dass ein bisschen Sonne doch mal ganz gut tut. Die Temperaturen nähern sich nun einem Bereich, den ich als durchaus angenehm empfinde, während mein Mann schon in den Schatten flüchtet.

Reichlich zu trinken ist da für uns Erwachsene an der Tagesordnung (sollte es zumindest sein), wie ist das aber für ein Baby? Muss ein Baby im Sommer Wasser zusätzlich trinken?

***In diesem Artikel geht es um Babys, die noch voll gestillt werden bzw. ausschließlich Pulvermilch bekommen.***

1. Irrglaube der Folgen haben kann: Babys müssen Wasser trinken

„Gib ihm mal ein bisschen Wasser, der hat bestimmt Durst!“, durfte ich mir in den letzten Tagen regelmäßig anhören. Nicht nur meine Mama war der Meinung, dass unser Baby bestimmt etwas zusätzliches Wasser braucht, auch Nachbarn oder Freunde rieten zur Wasserflasche.

Mein Gefühl sagte mir zwar, dass Babys eigentlich kein Wasser brauchen, doch all die Ratschläge verunsicherten mich. Mir erschienen auch die Argumente plausibel und ein bisschen Wasser kann doch sicher nicht schaden, oder?

Nachdem ich mich näher mit dem Thema befasst habe, bin ich mittlerweile anderer Meinung. Babys brauchen in der Regel KEIN zusätzliches Wasser, solange sie keine feste Nahrung (dazu zählt auch Brei) zu sich nehmen. Dies gilt sowohl für Still- als auch für Flaschenkinder.

2. Warum kein Baby Wasser trinken sollten

Es gibt 2 Gründe, weshalb Babys kein Wasser zusätzlich angeboten werden sollte:

  1. Wasser löscht zwar den Durst eines Babys, enthält aber keine Kalorien oder Nährstoffe.

    Der Magen eines Babys ist noch recht klein und wenn dieser nun mit Wasser gefüllt wird, ist kein Platz mehr für nährstoffhaltige Milch. Die ist aber super wichtig für die Entwicklung des Babys. Es kann also sein, dass Babys nicht mehr genug Milch trinken, wenn sie zuvor Wasser bekommen haben.

  2. Zu viel Wasser kann sogar gefährlich für Babys sein. Sie können einen Wasservergiftung bekommen.

2.1 Was ist eine Wasservergiftung?

Bei einer Wasservergiftung befindet sich zu viel Wasser im Organismus eines Menschen. Zu viel Wasser sorgt dafür, dass das Blut verdünnt wird, wodurch auch die Inhaltsstoffe im Blut verdünnt werden. Gefährlich ist hierbei, dass die Natriumkonzentration abnimmt. Natrium ist ein Stoff, der sehr wichtig für unseren Körper ist, da er zur normalen Funktion von Nerven und Muskeln beiträgt.

Wenn Natrium und Wasser nicht mehr im richtigen Verhältnis zueinander vorhanden sind, beginnen Vorgänge, die eigentlich dafür sorgen, dass das Gleichgewicht wieder hergestellt wird:

Die Körperzellen nehmen mehr Wasser auf. Da, wo Körperzellen durch weiche Haut begrenzt sind, sieht man dies, da die betroffenen Körperteile anschwellen. Allerdings nehmen auch die Zellen im Gehirn mehr Wasser auf und dieses kann sich aufgrund des harten Schädels nicht ausdehnen. Die Folge kann ein Hirnödem mit Kopfschmerzen, Zittern oder Übelkeit bis zu Bewusstseinsstörungen oder epileptischen Anfällen sein.

2.2 Wie erkennt man eine Wasservergiftung beim Baby?

Eine Wasservergiftung beim Baby erkennt man als Leihe nur daran, dass mehrere Faktoren zusammentreffen. Eltern, die eine Wasservergiftung vermuten, sollten umgehend mit dem Baby ins Krankenhaus fahren.

Indizien sind

  • das Baby hat zusätzliche Flüssigkeit getrunken
  • das Baby wirkt lethargisch und aufgedunsen
  • der Kopf des Babys vergrößert sich
  • das Baby erbricht
  • das Baby schreit vermehrt oder wird auffallend ruhig

Im Internet kursieren Ratschläge wie das Baby an salzigen Lebensmitteln lutschen zu lassen. Die Frage ist zum einen jedoch immer, ob es sich tatsächlich um eine Wasservergiftung handelt und zum anderen, wie schwerwiegend diese ist.

Babys, bei denen eine Wasservergiftung vermutet wird, sollten umgehend ins Krankenhaus gebracht werden. Ihre Körper sind so klein und empfindlich, dass ein Check durch den Arzt IMMER sinnvoll ist.

2.3 Was tun bei einer Wasservergiftung beim Baby?

Eine Wasservergiftung beim Baby sollte niemals auf eigene Faust behandelt werden! Ruft so schnell es geht einen Notarzt und lasst das Baby durch einen Mediziner behandeln. Selbst wenn der Verdacht sich am Ende nicht bestätigt, eine Wasservergiftung kann für Babys tödlich enden und sollte darum mit Sicherheit ausgeschlossen werden.

2.4 Warum sind Babys besonders gefährdet?

Bei kleinen Babys haben die Nieren ihre Arbeit noch nicht komplett aufgenommen. Sie sind noch nicht in der Lage große Mengen an Wasser schnell genug zu verarbeiten und wieder auszuscheiden.

Anders als Milch enthält Wasser kaum Nährstoffe und trägt somit nicht dazu bei, dass die Nährstoffkonzentration im Blut konstant bleibt. Etwa ab dem sechsten Monate sind die Nieren besser für größere Wassermengen gerüstet.

Auch „Babywasser“ (Wasser, das für die Zubereitung von Säuglingsnahrung geeignet ist) eignet sich NICHT als Durstlöscher für Babys. Ganz im Gegenteil: Dieses Wasser enthält besonders wenig Natrium und kann die Effekte einer Wasservergiftung somit verstärken.

2.5 Kann ich Flaschenmilch oder Muttermilch mit Wasser strecken?

Nein! Auch davon wird eher abgeraten. Egal, ob das Wasser alleine oder gemischt mit Milch in den Organismus des Babys gelangt, es kann zu viel sein. Bei den Mischungen besteht zudem die Gefahr, dass das Baby erst recht mehr trinkt, weil es ihm schmeckt.

3. Milch (nach Bedarf!) reicht aus

Eltern brauchen sich auch im Sommer keine Sorgen darum machen, dass das Baby nicht genug Flüssigkeit bekommt, wenn sie es nach Bedarf stillen oder füttern. Im Sommer gilt: lieber einmal zu viel die Brust oder Flasche anbieten als einmal zu wenig.

3.1 Stillkinder

Stillkinder profitieren im Sommer von kurzen Stillintervallen doppelt. Dadurch bekommen sie vermehrt Vordermilch, die weniger Kalorien enthält und löschen so vor allem den Durst. In sehr heißen Gegenden der Welt legen die Mamas ihre Babys teilweise mehrmals die Stunde an. Im Sommer kann dies auch bei uns sinnvoll sein (ach wie gut, dass man im Sommer auch weniger Klamotten an hat und die Brust schneller parat hat 😉 ).

Die Sorge, dass man zu wenig Milch hat, ist dabei in den meisten Fällen unbegründet. Je öfter das Kind angelegt wird, desto mehr Milch wird auch produziert. Sollte man das Gefühl haben, dass das Baby einfach nicht satt wird oder ständig Durst hat, sollte man sich auf jeden Fall an eine Stillberaterin oder den Kinderarzt wenden.

3.2 Flaschenkinder

Auch Flaschenkindern sollte in den heißen Monaten öfter die Flasche angeboten werden. Die Pulvernahrung sollte dabei nicht auf eigene Faust verdünnte werden. Wenn man das Gefühl hat, dass das Baby zu viel trinkt und stark an Gewicht zunimmt, sollte man dies mit seinem Arzt oder einer Hebamme besprechen.

4. Wasser ist natürlich nicht per se schlecht

Dieser Artikel soll keine Panik verbreiten. Wenn das Baby mal einen Schluck Wasser trinkt, dann wird das höchstwahrscheinlich kein Problem sein. Auch wenn das Baby schon beginnt feste Nahrung (Brei) zu essen, sollte man dazu natürlich etwas Wasser reichen.

Hier geht es darum, dass Babys, die ausschließlich Milch zu sich nehmen, kein zusätzlich Wasser benötigen. Milch alleine reicht vollkommen aus! Lass‘ dir in diesem Punkt von niemandem Angst machen. Die Natur hat es eingerichtet, dass Babys solange komplett durch unsere Milch versorgt werden können, bis ihre Körper robuster sind.

Früher, als Trinkwasser regelmäßig mit Keimen belastet war, war dies extrem wichtig, darum funktionieren diese Mechanismen in der Regel ziemlich gut . Und wenn du das Gefühl hast, dass es bei euch doch nicht reicht, dann besprich dies unbedingt mit einer Fachkraft, die kann dich sicher beraten und euch helfen.

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Wasservergiftung: Mehr als drei Liter täglich können schaden

Von wegen trinken kann man nie genug: Nehmen Sie mehr Flüssigkeit zu sich als Sie ausscheiden, bleibt die Flüssigkeit im Kreislauf und verdünnt das Blut. Dadurch sinkt die Salzkonzentration im Blut. Ist ein bestimmter Wert unterschritten, drohen Muskelschwäche, Desorientierung oder epilepitsche Anfälle. Im schlimmsten Fall kann es zu Herzversagen oder einem Hirnödem kommen.

Menschen brauchen Wasser ebenso, wie die Luft zum Atmen. Und weil Wasser angeblich gesund, schlank, fit und schön macht, versuchen viele möglichst viel davon zu trinken. Allerdings gibt es bei der Flüssigkeitszufuhr auch Grenzen. Wer zu viel trinkt, dem geht es nicht besser sondern unter Umständen sogar schlechter. Es droht eine Wasservergiftung. Besonders an heißen Tagen trinken wir manchmal mehr, als gut ist.

Wasservergiftung durch zu viel Flüssigkeit

Im Normalfall verkraftet der Organismus eines Erwachsenen bis zu zehn Liter Wasser an einem Tag. Trotzdem raten Experten, täglich nicht mehr als drei Liter zu sich zu nehmen. Denn zu der sogenannten Wasservergiftung (Hyperhydratation) kann es auch bei geringeren Mengen kommen – auch, wenn man nur einmal zu viel Wasser trinkt. Die Folge: Der Körper läuft auf Sparflamme, um den Salzverlust auszugleichen. Das beeinträchtigt vor allem die Funktionen von Herz, Nieren, Hirn und Lunge.

Beim Sport nicht zu viel trinken

Zu den Personen, die auf ihre Trinkmenge achten sollten, gehören deshalb Menschen mit Herz-, Nieren- und Leberproblemen. Denn durch die Krankheit sind die Organe derart geschwächt, dass sie bei bestimmten Wassermengen nicht mehr richtig funktionieren.

Gefährdet ist auch, wer viel trinkt und wenig isst – zum Beispiel bei einer Diät. Außerdem sollten Ausdauersportler darauf achten, nicht übermäßig viel zu trinken. Vor allem unerfahrene Läufer haben oft Angst, beim Joggen auszutrocknen und neigen deshalb zum „Übertrinken“ (trainingsassoziierten Hyponatriämie): Lebensbedrohliche Kreislaufstörungen können die Folge sein.

Unser Tipp
Einen Richtwert, wie viel Wasser Sie brauchen, kann Ihnen Ihr Körpergewicht geben. Steigen Sie vor und nach dem Training nackt auf die Waage. Die Differenz gibt meist Ihren Flüssigkeitsverlust an. Wiegen Sie ein Kilogramm weniger, so empfehlen Experten, etwa 500 Gramm Wasser zu trinken.

Um Ihren Salz- und Kaliumwert im Blut auszugleichen, können Sie isotonische Sportdrinks trinken oder ein Salzstangen essen, raten Mediziner.

1,5 Liter Wasser als Richtwert

Zu wenig sollte man aber auch nicht trinken. Denn um zu funktionieren, benötigt der Körper ein Mindestmaß an Wasser. Anderthalb Liter soll ein erwachsener Mensch über den Tag verteilt zu sich nehmen, empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE). So bleibe der Wasserhaushalt im Gleichgewicht. Dies sei aber nur ein Richtwert. So bräuchten Männer mehr Flüssigkeit als Frauen, da sie mehr schwitzen. Auch die Ernährungsgewohnheiten spielen bei der richtigen Trinkmenge eine Rolle.

Auch die Ernährung spielt eine wichtige Rolle. Wer etwa viel Obst und Gemüse isst, muss weniger trinken als jemand, der sich vorwiegend von Brot und Fleisch ernährt. Wer sich hingegen vorwiegend von Ballaststoffen wie Getreide, Hülsenfrüchten und Nüssen sowie Schokolade oder salzigen oder fettigen Lebensmitteln ernährt, sollte mehr trinken.

Auf Vorrat trinken funktioniert nicht

Allerdings gibt es Situationen, in denen man bis zu drei Liter Wasser pro Tag trinken sollte – Sport ist eine davon. Denn je nach Intensität der Belastung schwitzt der Körper ein bis zwei Liter Flüssigkeit aus. Trinken während des Trainings ist deshalb wichtig.

Auch bei Hitze oder einer Grippe schwitzt man mehr und muss darauf achten, genug zu trinken. Patienten mit Harnsteinen sollten ebenfalls mehr als die empfohlenen anderthalb Liter Wasser aufnehmen, sagen Mediziner. Denn dies kann die Bildung der schmerzhaften Steine verhindern. Auch bei Durchfall oder Erbrechen muss der Flüssigkeitsverlust ausgeglichen werden.

Übrigens: Auf Vorrat trinken funktioniert beim Menschen nicht. Denn anders als Kamele können wir kein Wasser speichern.

Symptome einer Wasservergiftung

Erste Symptome einer Hyperhydratation sind beispielsweise:

  • Unwohlsein
  • Kopfschmerzen
  • Schwindel
  • Übelkeit
  • Erbrechen.

Zudem kann es passieren, dass Sie trotz hoher Flüssigkeitszufuhr wenig urinieren müssen. Der Körper versucht durch das Zurückhalten des Urins, den Salzgehalt im Körper aufrecht zu erhalten.

Bei einer schweren Wasservergiftung kann es noch zu Atemnot, „stolperndem“ Herz und Krampfanfällen kommen.

Bei diesen Anzeichen sollten Sie einen Arzt aufsuchen oder ins Krankenhaus fahren.

Überhydrierung bei Babys

Einige Mütter glauben, sie können ihre Muttermilch mit Wasser verdünnen, um so ihrem Kind mehr Muttermilch bieten zu können. Andere strecken gerne Babynahrung mit Wasser oder bereiten diese mit mehr Flüssigkeit zu, als angegeben. Das ist jedoch ein Fehler, da dies zu einer Wasservergiftung ihres Babys führen kann. Durch das Verdünnen gerät der Natrium- und Elektrolytehaushalt des Kindes aus dem Gleichgewicht, da die Nieren noch nicht vollständig ausgebildet sind und den Eletrolytehaushalt noch nicht ausgleichen können. Die Folgen: Das Gehirn kann anschwellen, Ödeme können sich bilden – auch im Gehirn – oder Wasser kann sich in der Lunge ansammeln. Alles kann zum Tod führen.

Wenn Ihr Baby apathisch und lethargisch reagiert, sein Körper aufgedunsen und geschwollen sind und seine Körpertemperatur sinkt, kann es sich um eine Wasservergiftung handeln.

Achtung
Babys unter sechs Monaten sollten nicht mit extra Wasser versorgt werden, mahnen Experten.

Am besten notieren Sie sich in einem Buch, wie viel Flüssigkeit Ihr Baby zu sich genommen hat. Es gibt auch Apps Ihnen bei der Dokumentation helfen können. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, ab wann Sie Ihrem Baby – beispielsweise an besonders heißen Tagen – zusätzlich Flüssigkeit in Form von Wasser und ungesüßten Tees anbieten dürfen.

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