Babys 5 monate

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Baby-Entwicklung: Das Baby im 5. Monat

Dein Baby wird im 5. Monat immer neugieriger auf die Welt und erkundet Dinge, die es zu greifen kriegt, mit dem Mund. Außerdem entwickelt sich seine Koordination. Wie du sie weiter fördern kannst und warum du jetzt viel mit deinem Baby sprechen solltest.

Dein Baby hört und sieht nun immer besser. Ende des 5. Monats tut es beides in etwa so gut wie ein Erwachsener. Zwar schaut es sich Gegenstände auch an, es nutzt aber vorwiegend seinen Mund und die Zunge, um sie zu erforschen (orale Phase).
Wenn Ihr Baby schon Interesse zeigt, können Sie allmählich mit zufüttern beginnen.

Baby-Entwicklung: Starke Bindung zu den Eltern

Dein Baby hat nun eine starke Bindung zu euch als Eltern entwickelt. Es hat ein Urvertrauen in euch entwickelt und streckt euch seine Ärmchen entgegen. Wenn ihr das Zimmer verlasst, beginnt es zu quengeln oder weinen. Kommt ihr wieder, freut es sich. Außerdem zeigt euer Kind allmählich Skepsis und Zurückhaltung vor Fremden. Dieses Verhalten wird sich in den kommenden Monaten weiter ausprägen.

Baby-Entwicklung: Muskulatur, Bewegung und Koordination im 5. Monat

Im 5. Monat ist dein Baby sehr gelenkig. Es entdeckt seinen Körper und nimmt gerne seine Zehen in den Mund. Die Bewegungen des Babys werden koordinierter und flüssiger. Vielleicht kann sich dein Baby jetzt schon vom Bauch auf den Rücken drehen. Dank der weiterentwickelten Muskulatur kann dein Baby den Kopf selbständig heben und stabil halten.

Dein Baby schaut gerne umher und nimmt seine Umgebung aufmerksam wahr. Wenn es etwas möchte, streckt es die Hände danach aus. Da sich im 5. Monat beide Gehirnhälften weiter miteinander verbinden und die Koordination besser wird, kann dein Kind allmählich Gegenstände von einer in die andere Hand geben.
Das Greifen nach Dingen wird allmählich gezielter. Noch geschieht es mit der ganzen Hand (Palmargriff), indem der Gegenstand in die Hand gepresst und dann die Finger darum verschlossen werden. Dein Baby „patscht“ also nach den Spielzeugen, aber seine Feinmotorik entwickelt sich weiter. Eventuell kannst du beobachten, dass die Füße und die unbeteiligte Hand die Greifbewegung der zugreifenden Hand mitmachen.

Das Baby im 5. Monat beschäftigen und fördern

Ist dein Baby wach, möchte es beschäftigt werden. Besonders angetan ist es in diesem Alter von seinem Spiegelbild, dem es sich fasziniert zuwendet. Ansonsten liebt es einfache Reim-, Sprach- und Fingerspiele sowie Verstecken und „Kuckuck“.
Bilderbücher, Bälle und Spielzeuge, die Räder haben, stehen bei deinem Baby jetzt auch hoch im Kurs. Außerdem macht es gern Geräusche und erkundet seine Spieldecke bzw. das Mobile seines Acitvity Centers. Dabei brabbelt es vergnügt vor sich hin und zeigt seinen Gemütszustand durch verschiedene Laute und Mimiken.

Um seine Sprachentwicklung zu fördern, solltest du nun viel mit deinem Baby sprechen und alles mit einfachen kurzen Sätzen kommentieren („Guck, Oma kommt“ oder „Hör mal, Musik“). Beim gemeinsamen Anschauen von Bilderbüchern geht das besonders gut. Spiele auch einfache Finger- und Singspiele mit deinem Kind.

Vom 1. bis zum 5. Lebensjahr

Sprachentwicklung bei Kindern und Babys: Gemeinsam sprechen lernen

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Förder seine Aktivität mit altersgerechtem Baby-Spielzeug: große Bausteine, Rasseln und Dinge, die das Baby ohne Gefahr in den Mund nehmen oder auch werfen kann. Rege das Baby dazu an, Dinge mit beiden Händen zu greifen.

Video: Was das Baby mit 5 Monaten alles kann

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Dein Baby 5 Monate nach der Geburt

Baby 5. Monat: Greifen steht jetzt im Mittelpunkt – gerne auch nach Deinem Gesicht.

Nachdem Dein Baby 5 Monate alt ist, ist die Schonzeit vorbei und die Pfunde müssen wieder weg. Die Gewichtszunahme während der Schwangerschaft ist doch hartnäckiger geblieben, als Du am Anfang gehofft hast? Es ist nicht schlimm, wenn Du noch nicht Dein altes Gewicht zurück hast.

Dein Körper hat sich in der Schwangerschaft sehr verändert. Er hat eine Belastung ausgehalten, die jeden Mann völlig aus der Bahn geworfen hätte. Du hast die Verantwortung für eine weitere Person übernommen und Dich darum gesorgt, dass die Ernährung bereits im Mutterleib gesund und ausgewogen war. Deshalb solltest Du auch jetzt auf Dich und Deinen Körper achten. Du musst keinen Diät-Marathon absolvieren und Du brauchst auch keinen Personaltrainer – obwohl der ein oder andere Trainer sicherlich ein Leckerbissen ist. Versuche Dich nicht verrückt zu machen, weil Dir irgendwelche Mami-Modells vorgaukeln, wie toll sie kurz nach der Geburt wieder in Form waren. Eine Mama, die nicht so viel Geld verdient, dass sie einen eigenen Hofstaat unterhalten kann, wird in sehr kurzer Zeit niemals so aussehen können. Außerdem sind Schönheits-OPs, stundenlanges Fitnesstraining und ein strenger Diätplan kein Spaß. Wenn Dein Baby 5 Monate alt ist, wirst Du auch noch gar keine Zeit haben, um ein rigoroses Fitnesstraining zu absolvieren, also lass Dir ruhig Zeit. Achte auf eine gesunde und ausgewogene Ernährung und baue kleine sportliche Einheiten in Deinen Tagesablauf ein. Die zehn Kilo zu viel hast Du Dir wahrscheinlich nicht in einer Woche angefuttert. Dann müssen diese Kilos auch nicht in einer Woche wieder verschwunden sein.

Baby, 5 Monate: Motorik

Dein Baby greift nun nach allem.

Wenn Dein Baby 5 Monate alt ist, wird das Greifen immer sicherer. Die kleinen Finger können schon fest zupacken und auch für einige Sekunden den Gegenstand festhalten. Aber Vorsicht: Interessante Objekte können sich ebenfalls in Deinem Gesicht befinden. Sei also darauf gefasst, dass Dein Baby auch mal etwas unsanft Dein Gesicht ertastet und festhält. Passe bei Schmuck, wie Ohrringen oder Ketten, auf, dass Dein Baby nicht zu fest zupackt. Da ein 5 Monate altes Baby das Greifen noch nicht richtig kontrollieren kann, musst Du auch bei sehr heißen Objekten aufpassen. Schnell können die kleinen Hände nach dem heißen Topf greifen, wenn er in Reichweite kommt. Auch der Bewegungsdrang Deines Babys 5 Monate nach der Geburt nimmt immer weiter zu. Es wird versuchen seine Liegeposition durch heftiges Strampeln oder Schaukeln zu ändern. Wenn ihm das gelingt, musst Du besonders gut auf Dein Baby aufpassen. Vor allem wenn Dein Baby auf erhöhten Liegeflächen liegt, solltest Du es nicht eine Sekunde aus den Augen lassen. Zu schnell könnte Dein Baby mit 5 Monaten dort herunterfallen und sich verletzen.

Baby, 5 Monate: Sinneswahrnehmung

Ein Spiegel wird Dein Baby faszinieren.

Wenn Dein Baby 5 Monate alt ist, hat sich sein Sehvermögen bereits erheblich verbessert. Gegenstände und Menschen erkennt und unterscheidet es schon sehr genau. Schaut Dein Baby in den Spiegel, wird es begeistert sein. Es entdeckt sich und nimmt sich selbst wahr. Durch ein Lächeln lässt es Dich an seiner Begeisterung teilhaben. Auch für Stimmungen von anderen Menschen ist Dein Baby 5 Monate nach der Geburt bereits sensibilisiert. Es weiß genau, welcher Gesichtsausdruck welche Stimmung bedeutet. Ob Freude, Trauer, Wut oder Ärger, Dein Kind weiß genau, was im Moment los ist und reagiert entsprechend darauf.

Baby, 5 Monate: Kommunikation

Dein Baby achtet genau auf Deine Stimmung.

Wenn Dein Baby 5 Monate alt ist, versucht es, die Welt zu erkunden. Aber niemals alleine. Du bist immer dabei. Wenn es noch unsicher ist, ob Gefahr droht, wird es versuchen, sich mit Dir abzusprechen. Natürlich noch ohne Worte, aber Deinen Blick sucht es immer wieder als Bestätigung. Wie reagierst Du? Bist Du ruhig oder aufgeregt? Wenn Du ruhig bleibst, weiß Dein Kind: „Die Lage ist in Ordnung. Schauen wir mal, wie es weitergeht.“ Auch die Bandbreite der Gefühle hat zugenommen. Wenn Dein Baby 5 Monate alt ist, ist es bereits in der Lage seinen eigenen Ärger oder seine Überforderung zu spüren. Diese negativen Gefühle sind natürlich unangenehm und Dein Kind möchte diesen Zustand schnell ändern. Es wird versuchen, die Situation aus dem Weg zu räumen und braucht Deine Hilfe. Ist der Gegenstand weggerollt? Mami kann ihn ja wieder bringen. Ist der Keks zu weit weg, um nach ihm zu greifen? Mami kann ihn holen. Ist der Teddy auf den Boden gefallen? Mami hebt ihn wieder auf.

Baby, 5 Monate: Ernährung

Süßlicher Brei schmeckt Deinem Baby am besten.

Die Geschmacksnerven des Babys haben sich weiterentwickelt und nur Milch ist auf Dauer nicht mehr das Wahre. So langsam kannst Du Dir ums Zufüttern Gedanken machen. Das Angebot an Brei, sei es Milch-, Obst- oder Gemüsebrei, ist vielfältig und wird meist mit Altersangaben versehen. Selbstgemachter Brei eignet sich ebenfalls, wenn er leicht zu schlucken ist und süßlich schmeckt. Wenn Dein Baby 5 Monate alt ist, schmeckt süß immer noch am besten. Bei Gemüsearten empfehlen sich deshalb süßlich schmeckende Sorten wie Karotten, Kartoffeln, Brokkoli, Pastinaken oder Kürbis. Kinder entwickeln sich unterschiedlich und nicht jedes Baby ist 5 Monate nach der Geburt bereits vom Zufüttern begeistert. Auch hier gilt: Geduld. Wenn das Baby möchte, wird es festere Nahrung interessiert annehmen – und auch drin behalten. Wenn die Fläschchen mit Milch weniger werden, bekommt Dein Baby auch weniger Flüssigkeit. Achte also darauf, dass es genug trinken kann. Ungesüßter Kräuter- und Früchtee, abgekochtes Leitungswasser oder geeignetes Mineralwasser sind ideal.

Baby, 5 Monate: Gesundheit

Die U5 ist eine wichtige Kontrolluntersuchung.

Wenn Dein Baby 5 Monate alt ist, steht bereits die nächste wichtige Untersuchung an: die U5. Diese findet meist im Alter zwischen fünf bis sieben Monaten statt und soll feststellen, ob Dein Baby sich altersgerecht entwickelt. Im Vordergrund stehen hier vor allem die Sinneswahrnehmungen Deines Babys. Es wird untersucht, ob Dein Baby 5 Monate nach der Geburt bereits sich bewegende Objekte verfolgt, auf Gehörtes entsprechend reagiert und wie beweglich es ist. Kann Dein Baby sich bereits umdrehen? Kann es Dinge bereits greifen? Kann es seine Füße zum Mund führen? Dann besteht kein Grund zur Sorge!

Baby, 5 Monate: Pflege

Beim Baden benötigst Du noch kein Shampoo.

Wenn Dein Baby 5 Monate nach der Geburt noch kahl ist, ist das kein Grund zur Sorge. Es kann gut sein, dass die Haare erst in ein paar Monaten wachsen. Der Babyflaum verliert sich im Laufe der Zeit und die richtigen Haare kommen langsam nach. Übermäßige Pflege ist dennoch unangebracht. Spare Dir das Geld für Babyshampoo und nimm einfach warmes Wasser. Wenn Dein Baby 5 Monate alt ist, reicht das vollkommen aus und es gibt auch keine Tränen, weil Shampoo ins Auge läuft. Das gilt natürlich auch für kahle Babys. Sämtliche Shampoos und Duschgels sind noch unnötig, denn durch die vielen Zusätze können sie das Allergierisiko erhöhen.

Baby, 5 Monate: Schlaf

Wenn Dein Baby 5 Monate alt ist, wird es langsam aber sicher anfangen, nachts länger zu schlafen. Der Magen Deines Babys ist mittlerweile so groß, dass es auch größere Mengen Milch trinken kann und nicht mehr so häufig nachts wach wird, um gefüttert zu werden. Möglicherweise wird Dein Baby durch die ruhigeren Nächte am nächsten Morgen so wach sein, dass es nicht mehr so lange Mittagsschlaf machen möchte. Wenn Dein Baby 5 Monate nach der Geburt tagsüber lieber nicht mehr so lange schläft, ist das vollkommen in Ordnung. So besteht für Dich auch die Möglichkeit, Dein Baby gegebenenfalls früher am Abend zum Schlafen zu überreden und noch etwas Zeit mit Deinem Partner zu verbringen.

Baby, 5 Monate: Spielen und Fördern

Dein Baby erforscht nun alles.

Von unbekannten Sachen, die fremde Geräusche von sich geben, wird Dein Baby 5 Monate nach der Entbindung ganz begeistert sein. Der kindliche Forscherdrang ist schnell geweckt und Dein 5 Monate altes Baby wird versuchen mit seinen Mitteln das Rätsel zu lösen. Am besten eignet sich Spielzeug, das verschiedene Sinne anspricht. Beispielsweise ein mit Reiskörnern gefüllter Plastikbecher, ein weicher Babywaschlappen, ein spezielles Babybuch oder ein quietschendes Stofftier. Sei ruhig kreativ und mache Dir Gedanken, welche Alltagsgegenstände Dein Baby mit 5 Monaten faszinieren könnten. Wenn Dein Baby 5 Monate alt ist, solltest Du allerdings nicht vergessen, dass es nach wie vor alles in den Mund nimmt. Daher dürfen die Spielzeuge nicht zu spitz oder hart sein.

  • zur Baby-Entwicklung im 4. Monat
  • zur Baby-Entwicklung im 6. Monat

Vier Monate mit deinem Baby sind nun schon vergangen und jeden Tag hat es etwas Neues gelernt. Erstaunlich und faszinierend gleichzeitig, oder? Auch im 5. Monat steht ein großer Meilenstein bevor: Theoretisch sind viele Babys nun reif für Beikost und du kannst entscheiden (und ausprobieren), ob du die erste Nahrung schon einführen möchtest. Keinesfalls muss dies in Breiform sein, denn viele Mütter setzen auf einen selbstbestimmten Essbeginn und bieten ihrem Kind Fingerfood (BLW) an.

Motorische Entwicklung

Die meisten Babys können Dinge gezielt greifen und auch halten – das ist super, denn jetzt wird sich dein Baby auch immer mehr für sein Spieltrapez interessieren und sich damit beschäftigen. Vielleicht sogar für ein paar Minuten alleine, die du dann mit einer Tasse Kaffee oder Tee auf dem Sofa verbringen kannst. Wenn dein Baby die Bauchlage noch nicht so gerne mag, dann ermutige es dazu – eine starke Nacken- und Rückenmuskulatur ist wichtig fürs Krabbeln und Sitzen. Legt auch gemeinsam auf den Boden und zeige deinem Baby sein Spielzeug. So merkt dein Kind, dass die Bauchlage doch auch Spaß macht.

Was macht meinem Baby Spaß?

Ganz einfach: Reden! Dein Baby hört dir gerne zu und ist interessiert an dem, was du sagst. Je mehr du mit deinem Baby sprichst, desto mehr unterstützt du auch die sprachliche Entwicklung. Du kannst deinem Baby immer davon erzählen, was du machst: Egal ob beim Kochen, Putzen, Wickeln oder Staub saugen.

Babys lernen im fünften Monat das Handlung-Wirkung-Prinzip: Wenn dein Kind also etwas hinunterschmeißt, hebt es die Mama auf. Das ist ja super! Dein Baby erfährt seine Selbstwirksamkeit und dass seine Handlungen andere Reaktionen auslösen. Alles was Spaß macht, muss natürlich oft wiederholt werden. Also gewöhn dich schon mal dran. Dein Kind kann nun auch ganz genau ein Geräusch zuordnen und weiß, aus welcher Richtung es kommt. Es wird sich nachdrehen, wenn das Geräusch interessant genug ist.

Die ersten Zähne

Bei einigen Babys zeigen sich die ersten Zähne bereits mit Ende des fünften Monats. Das muss aber nicht so sein – es gibt auch Babys, die mit einem Jahr noch keine Zähne haben. Ob es soweit ist, erkennst du an geröteten und geschwollenen Stellen am Zahnfleisch, die für dein Baby auch schmerzhaft sind. Es wird unruhiger und weinerlicher sein, denn das Durchbrechen tut weh. Wie du dein Baby dabei unterstützen kannst, erfährst du in unseren Beiträgen zum Thema Zahnen:

Zahnen: Sanfte Hilfen für dein Baby

Zahnpflege bei Babys

Mein Kind will nicht Zähneputzen – Teil 1

Ist mein Baby reif für Beikost?

Theoretisch ja. Aber nicht jedes Baby hält sich an den Fahrplan. Die Beikosteinführung ist ein sensibles Thema, die keinesfalls gegen den Willen des Babys geschehen sollte. Es gibt zum Thema Beikost 100 verschiedene Meinungen: Die einen sprechen sich für einen frühen Beikostbeginn aus solange noch gestillt wird, die anderen zu einem möglichst langen Stillen, ohne zusätzliche Nahrung. Wie immer liegt das Geheimnis wohl im Mittelweg und daran, was dein Baby möchte und ob es schon so weit ist. Wie du das herausfinden kannst und was du bei der Beikost beachten musst, erfährst du in unserer Artikelreihe rund ums Thema Beikost:

Beikostreife: Ist mein Baby reif für Beikost?

10 Tipps für den Beikoststart – so gelingt er garantiert

Beikost: Schritt für Schritt erklärt

Beikost: Kürbisbrei selbstgemacht

So entsteht eine starke Eltern-Kind-Bindung

Inniges Kuscheln, Hautkontakt, liebevolle Zuwendung – all das ist gut für die Bindung zwischen Eltern und Kind. Doch wie wichtig ist sie für das Baby? Und beeinflusst sie wirklich das ganze Leben?

Ob Geburtsvorbereitungskurs, Elternratgeber oder Online-Magazin – schon in der Schwangerschaft prasseln jede Menge Tipps auf junge Eltern ein. Immer mit dabei: das Thema Bindung – wie wichtig sie für das Kind ist und was es zu beachten gilt. Häufig entsteht daraus vor allem eins: Verunsicherung.

So entsteht die Bindung

„Eltern dürfen gelassen bleiben“, sagt Prof. Fabienne Becker-Stoll, Diplom-Psychologin und Direktorin des Staatsinstituts für Frühpädagogik in München. „Bindung zwischen Eltern und Baby entwickelt sich in der Regel völlig natürlich. Eltern wissen intuitiv, was das Richtige ist.“

Durch sanfte Berührungen und eine liebevolle Zuwendung wachse eine innige Beziehung heran. Und die sei für die Entwicklung des Babys tatsächlich von enormer Bedeutung: „Kinder mit einer sicheren Bindung entwickeln Urvertrauen in die Welt. Sie haben alle Voraussetzungen, fröhlich und neugierig durchs Leben zu gehen.“

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Jutta Draht, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin und Diplom-Heilpädagogin aus Hattingen (Nordrhein-Westfalen), erklärt die Bindung in den ersten Lebensmonaten: „Am Anfang braucht das Baby viel Schutz und Geborgenheit. Das wandelt sich im Laufe des Lebens. Die Kinder haben Sicherheit erfahren und können sich nun selbst ausprobieren.“

Wie beeinflusst ein Kaiserschnitt die Bindung?

Baby hält die Hand seiner Mutter: Zuwendung, Berührung, Blickkontakt: Das lässt eine gute Bindung zwischen Eltern und Kind wachsen. (Quelle: bernie_photo/Getty Images)

Sicherheit und Geborgenheit schenken – das wünschte sich auch Inga Nawin aus Köln, als sie zum ersten Mal schwanger war. „Ich freute mich auf eine natürliche Geburt und auf die erste Kuschelzeit mit meinem Baby“, erzählt die 39-Jährige. Doch alles kam anders. Trotz Wehen ging die Geburt nicht voran, zwei Tage lang bekam Nawin Schmerzmittel mit heftigen Nebenwirkungen. Und dann: Kaiserschnitt. Ihren kleinen Paul konnte sie danach nicht sofort in den Armen halten, die Wirkung der Medikamente war noch zu stark.

„Mütter müssen sich auch dann keine Sorgen machen, etwas zu versäumen“, sagt Becker-Stoll. „Die ersten Stunden nach der Geburt sind nicht alles. Die Eltern-Kind-Bindung entwickelt sich über eine lange Zeit.“ Prägend seien die ersten acht bis zehn Lebensmonate. In diesem Zeitraum legt sich laut Becker-Stoll ein Baby auf seine Bezugsperson fest – dabei spielt es keine Rolle, ob es die Mutter, der Vater, Opa oder Oma ist. „Babys binden sich immer an den Menschen, der sich am meisten kümmert.“ Erst mit etwa einem Jahr öffne sich das Kind auch für weitere Bezugspersonen.

Auch Inga Nawin wurde Bezugsperson Nummer eins für ihren Sohn Paul. „Obwohl ich die ersten Kuschelmomente verpasst habe, hatte ich nie Zweifel daran“, erinnert sich die mittlerweile dreifache Mutter. „Eine gesunde Einstellung“, sagt Becker-Stoll. „Wenn die Eltern glücklich und mit sich im Reinen sind, können sie sich auch liebevoll um ihr Baby kümmern.“ So entstehe ein leichtes, unbeschwertes Miteinander.

Wie wichtig ist Stillen für die Bindung?

Mutter mit Baby: Nur Stillen stärkt die Bindung zwischen Mutter und Kind, heißt es oft. Das stimmt so nicht – auch Fläschchen geben, kann die Beziehung stärken. (Quelle: tatyana_tomsickova/Getty Images)

Um wirklich unbeschwert mit ihrem Baby umgehen zu können, traf Inga Nawin nach der Geburt eine Entscheidung: Sie wollte nicht stillen. „Mir widerstrebte die Vorstellung extrem.“ Und trotzdem hörte sie immer wieder, wie wichtig das Stillen für die Bindung sei. „Das ist nicht richtig. Es gibt keinen Zusammenhang zwischen Stillen und Bindungsverhalten“, sagt Becker-Stoll.

Vielmehr gehe es darum, einem Baby beim Füttern kostbare Momente zu schenken – durch Zuwendung, Berührung und Blickkontakt. „Wenn dies geschieht, ist es nicht entscheidend, ob ein Kind gestillt wird oder ein Fläschchen bekommt.“ Viel wichtiger sei vor allem eins: Ein Baby niemals alleine schreien zu lassen. „Das zerstört nicht nur die Bindung zwischen Eltern und Kind“, sagt Becker-Stoll. Die Gehirnentwicklung leide ganz erheblich.

Auch Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin Jutta Draht betont: „Kinder wollen nicht ignoriert, sondern gesehen werden. Sie brauchen das Gefühl, gewollt und gewünscht zu sein.“ Das erreichten Eltern durch viel Achtsamkeit, Feinfühligkeit und vor allem: ohne Handy in der Hand.

Bindung und Erziehung widersprechen sich nicht

Inga Nawin und ihren Söhnen: Viel Zeit zusammen verbringen: Das stärkt die Bindung zwischen Eltern und Kindern. (Quelle: Franziska Gabbert/dpa-tmn)

Doch was ist mit Kindern, die nicht immer eine sichere Bindung erfahren haben? Meistern sie ihr Leben wirklich von vornherein schlechter? „Das muss nicht unbedingt sein“, sagt Becker-Stoll. Bindung entstehe durch viele verschiedene Faktoren und werde nicht gleich durch einen oder zwei Fehler zerstört. Eltern sollten daher keine Perfektionsansprüche an sich stellen. „Wenn sie mal aus der Haut fahren und wütend mit ihren Kindern schimpfen, wird die Bindung nicht darunter leiden“, sagt Becker-Stoll.

Jutta Draht ergänzt: „Wichtig ist auch zu wissen, dass sich Bindung und Erziehung nicht widersprechen.“ Im Gegenteil: Ein klares Nein fördere eine gute Bindung. Es gebe Kindern Orientierung und Sicherheit.

Inga Nawins Sohn Paul ist mittlerweile neun Jahre alt, der kleinste Bruder ist drei. „Mein Mann und ich haben zu allen drei Jungs eine innige Beziehung. Natürlich gibt es auch mal Krach, aber das kratzt niemals an unserem Gefühl, dass wir uns immer aufeinander verlassen können.“

Mutter-(Eltern)-Kind-Bindung – Das Bonding

Bonding
Zum Abschluss der Geburt gehört der Kontakt zwischen Mutter und Kind, das sogenannte Bonding. Beide stehen noch unter dem Einfluss der unter der Geburt ausgeschütteten Hormone.
Die Nähe zum Herzschlag der Mutter hat erste Priorität beim Bonding und gibt das Hauptsignal zum Abflauen der Stresshormonausschüttung. Auch der Vater, wenn er die Geburt miterlebt hat, steht zum Teil unter deren Einfluss. Alle drei verlangsamen die Herzfrequenz, die Atmung, haben ein vermindertes Schmerzempfinden. Das wichtigste in diesem Zusammenhang ist das Liebes- und Bindungshormon Oxyocin. Unter seinem Einfluss beginnen beide Eltern mit ihrem Kind zu kommunizieren und begeben sich in eine natürliche, intuitive Gelassenheit.
Spektrum an Gefühlen
Ohne Medikamente unter der Geburt ist das Kind hellwach und aufmerksam und reagiert mit Interesse, Freude, aber auch Überraschung oder Unbehagen. Mütter können früh ein unglaubliches Spektrum an Gefühlen feststellen.
Diese Bonding-Phase „Haut auf Haut“ nach der Geburt sollte für eine Dauer von mindestens zwei Stunden garantiert sein. Sie dürfen dies als Elternpaar ungestört einfordern. Fehlt diese Zeit, kann eine gewisse Unruhe und Bindungssuche des Kindes Folge sein. Aber auch die Mutter braucht genügend lange Zeit Stimulationen über die Haut – und beruhigende emotionale Erfahrungen.
Die Welt entdecken
Kinder in allen Regionen der Welt verhalten sich nach der Geburt in ähnlicher Weise konstant. Die meisten Babys trinken nicht, wenn man sie nach der Geburt so zur Mutter legt, dass seine Lippen die Brustwaren berühren. Sie haben ein viel grösseres Interesse am Gesicht der Mutter, besonders an ihren Augen. Sie öffnen die Augen in den ersten 10 Minuten, massieren dann die Brust- oder Bauchhaut, gehen mit ihrer Hand an den Mund und machen überall Suchbewegungen (Mouthing). Der Geschmack und Geruch an seinen Händen ist sehr ähnlich mit einer Substanz auf der Brustwarze.
Nach 30-40 Minuten beginnt ein Vortasten nach oben, es versucht sich mit einer Art von Liegestützen zu verschieben und legt immer mal wieder eine Ruhephase ein. Schliesslich saugt es nach etwa 60-80 Minuten an der Brust. (Sie dazu auch „Was Neugeborene mitbringen“)

Die Kinder sollten ihren Rhythmus selbst bestimmen dürfen.
In dieser frühen Zeit produziert die Mutter parallel zu den kindlichen Massagen und dem Saugen am Körper zyklisch Oxytocin, ein wichtiges Bonding-Hormon. Dies macht sie zuwendungsfähig, empfindsam und weicht. (Oxytoxin fördert aber auch die Kontraktionen der Gebärmutter, die Abstossung der Plazenta und verringert Blutungen.
Babys, die in Hautkontakt auf dem Bauch, der Brust oder in den Armen ihrer Mutter liegen, weinen in den ersten 90 Minuten ihres Lebens sehr selten. Wenn sie warm eingepackt in ein Bettchen gelegt werden, weinen sie etwa alle fünf Minuten, immer 20-40 Sekunden lang.
Auch der Vater sollte in der Zeit nach dem ersten Stillen mit dem Kind Haut auf Haut in Kontakt treten dürfen. Seine Empfindung und seine Gefühle prägen seine frühesten Erfahrungen als Vater. Eher im häuslichen Umfeld gedcht kann er sich beim Stillen auch hinter seine Frau setzen. Durch gemeinsames Beobachten des Babys in der TRIADE (drei Herzen) entsteht eine Bindungsstärkung und damit ein inniger Zugang zu den Gefühlen und den Bedürfnissen des Kindes.

Das „zur Welt kommen als Familie“ verändert unsere Denk- und Verhaltensweisen immens – und braucht Zeit …
Suche die Stille auf und nimm dir die Zeit und den Raum,
um in deine eigenen Träume und Ziele hineinzuwachsen.
(Zen-Weisheit)

Ihr Baby im 5. Monat

Noch besser Hören

Schon im Mutterleib trainiert ein Baby seinen Hörsinn. Auf der Welt ist es jedoch gar nicht so einfach, alle Höreindrücke zu verarbeiten und zuzuordnen. Ab dem fünften Monat erkennen viele Babys woher die Geräusche kommen und drehen sich bei interessanten Geräuschen in die entsprechende Richtung.

Diese neue Fähigkeit lässt vollkommen neue, lustige Spiele mit Ihrem Baby zu. Allerdings kann Sie auch dazu führen, dass Sie beim Füttern und Stillen sich ein ruhigeres Plätzchen suchen müssen, damit Ihr Baby nicht zu sehr vom Essen abgelenkt wird.

Noch besser Sehen

Auch das Sehvermögen wächst. Nun kann ein Baby auch kleine Gegenstände und Dinge, die sich schneller Bewegen wahrnehmen und mit den Augen aufmerksam verfolgen. Ebenfalls entdeckt es, dass Dinge versteckt sein können. Diese Erkenntnis wird bei den Versteckspielen in den kommenden Entwicklungswochen immer wieder zum Einsatz kommen. Zusätzlich ist es in der Lage nun auch Farbnuancen zwischen Pastellfarben abzugrenzen.

Noch besser Sprechen…

Natürlich ist ein Baby im fünften Monat noch weit davon entfernt, ein paar Worte zu sprechen. Aber Sie werden merken, dass sich das Repertoire an Geräuschen und Lauten nahezu täglich erweitert. Viele Babys entwickeln eine Vorliebe für bestimmte Laute, die sie nach und nach auch in bestimmten Situationen einsetzen.

Einige Babys proben einen Laut immer und immer wieder bis zur Perfektion, bevor sie ihrem Umfeld einen neuen präsentieren. In diesem Fall gilt es, geduldig auf den nächsten Meilenstein in der Sprachentwicklung zu warten.

Schon Zeit für das Sitzen?

Neben der Verfeinerung aller Sinne, werden Sie staunen, wie sich Ihr Baby körperlich weiterentwickelt. Einige Babys können nun auch schon für einen Moment alleine sitzen. Doch Sie sollten stets ganz nah dabei sein, da fünf Monate alte Babys aufgrund der noch unsicheren Kontrolle über ihre Nacken- und Rückenmuskulatur leicht zur Seite kippen.

Kinderärzte raten davon ab, das Kind häufig hinzusetzen und ermutigen die Eltern abzuwarten, bis das Baby selbst herausfindet, wie das mit dem Sitzen funktioniert.

Die Entwicklung der Bewegungsabläufe zeigt sich bei jedem Baby ganz individuell. Einige können zuerst gut sitzen, bevor sie das Krabbeln lernen. Andere robben, krabbeln und stehen lange bevor sie herausfinden, wie es sich auch im Sitzen bequem spielen lässt.

Auch der Zeitpunkt der einzelnen Entwicklungsfortschritte kann sich bis zu mehreren Wochen von Baby zu Baby unterscheiden. Bei Unsicherheiten hinsichtlich der motorischen Entwicklung sollten Sie sich an Ihren Kinderarzt oder Ihre Hebamme wenden.

Essensfragen

Je nachdem wie sich Ihr Baby entwickelt, können Sie sich im fünften Lebensmonat, schon langsam über das Thema Beikost informieren. Viele Kinderärzte und Hebammen sowie die WHO (Weltgesundheitsorganisation) empfehlen, frühestens ab dem sechsten Monat mit dem Zufüttern zu beginnen. Orientieren Sie sich immer an Ihrem Kind – es sagt Ihnen, ob es überhaupt schon bereit ist für Beikost.

Sie möchten für Ihr Baby selbst kochen? Neben dem Blick in entsprechende Babykochbücher, sollten Sie prüfen, ob Sie ausreichend kleine Behältnisse, zur Aufbewahrung des frisch zubereiteten Babybreis haben, insbesondere wenn Sie Babybrei einfrieren möchten.

Spielerisch Fördern

Hinsichtlich seiner Sprachentwicklung befindet sich Ihr Baby im fünften Monat mitten in der sogenannten ersten Lallphase. Die Laute, die es in dieser Entwicklungsphase ausprobiert, werden von allen Babys auf der Welt unabhängig von ihrer Muttersprache erzeugt.

Sogar Taubgeborene lallen bis zum sechsten Lebensmonat. Um Ihr Baby bei seiner sprachlichen Entwicklung zu unterstützen, sollten Sie weiterhin viel mit ihm reden, singen und ebenfalls ungewöhnliche Geräusche von sich geben. Sie werden merken, dass das dem Baby meist besonders viel Freude bereitet.

Für das Training des Hörvermögens sind Rasseln, Xylophon und Glöckchen oder auch das Abspielen von Musik empfehlenswert. Achten Sie darauf, wie Ihr Kind auf die unterschiedlichen Töne reagiert und stimmen Sie darauf hin das „Musikprogramm“ ab. Bei der Wiedergabe von Musik ist es wichtig, dass Sie diese nicht zu laut wiedergeben.

Mit dem fünften Lebensmonat erhalten die meisten Babys volle Kopfkontrolle und entdecken, dass Finger und Zehen, ein interessantes Spielzeug sind. Einige Babys haben schon herausgefunden, wie sie sich vom Bauch auf den Rücken drehen können. Um das Drehen Ihres Babys zu fördern, sollten Sie es unter Beobachtung so oft wie möglich in die Bauchposition auf die Krabbeldecke legen.

Der Babytrainer ist für die viele Babys jetzt ein Tageserlebnis, auf das sie Tag für Tag warten. Langsam entwickeln sie nämlich einen Sinn für Tagesabläufe und Regelmäßigkeiten sowie den Spaß an vorhersehbaren Wiederholungen. Gemeinsame Ausflüge mit den Eltern zum wöchentlichen Babyschwimm-, PEKIP- oder Babymassagekurs sorgen einerseits für spielerische Förderung und andererseits für Abwechslung (auch für die teilnehmenden Eltern).

Der fünfte Monat

Wenn Ihr Baby unanständige Laute von sich gibt, hat es das bestimmt nicht vom älteren Bruder gelernt. Die meisten vier Monate alten Kinder probieren mit Begeisterung aus, was alles aus ihrem Mund herauskommen kann. Dazu gehört auch Prusten und Luft-durch-die-Lippen-Pressen. Wundern Sie sich nicht, wenn es so scheint, als wolle es diese neue Fähigkeit gar nicht mehr einstellen. Die meisten Babys machen erst den nächsten Entwicklungsschritt, wenn der vorherige gemeistert ist.

Die körperliche Entwicklung legt im fünften Monat deutlich zu. Liegt Ihr Baby auf dem Bauch, wird es die Arme ausstrecken und den Kopf und Rücken nach oben biegen. Auf dem Rücken liegend wird es Kopf und Schultern heben. Für einige Augenblicke können viele Babys schon alleine sitzen – aber bleiben Sie immer in der Nähe, um es zu stützen, wenn es das Gleichgewicht noch nicht halten kann. Auf dem Schoss, unter den Armen gehalten, wollen die meisten Babys auf und ab bewegen und sind vom Hoppe-Reiter-Spiel ganz begeistert.

Legen Sie Ihr Baby in den Wachphasen möglichst oft auf einer Krabbeldecke auf den Bauch. Es wird versuchen, das herumliegende Spielzeug anzusehen und dabei den Kopf heben. So trainiert es seine Nackenmuskulatur, was beim Sitzen die nötige Kopfkontrolle gibt.&nb

Beachten Sie!

Baby-Kolumne

5. Monat: „Der erste Brei“

Auch wenn Ihr Baby seine Schoppenflasche vielleicht schon selbst halten kann, sollten Sie es mit der Flasche nicht allein lassen. Die Mahlzeiten sind eine wunderbare Gelegenheit zum Schmusen, Kommunizieren und innigen Kontakt aufbauen. Die Zeit, wenn Ihr Kind nichts mehr von Zärtlichkeiten und Körperkontakt wissen will, kommt noch früh genug… So langsam nimmt Ihr Baby auch an den Familien-Mahlzeiten teil. Jedenfalls interessiert es sich schon sehr für das Essen, das der Rest der Familie zu sich nimmt. Essen macht ihm mehr Spass, wenn es sieht, dass andere auch essen. Mahlzeiten werden zu einem sozialen Ereignis.

Ihr Baby kann die Richtung, aus der Töne kommen, gut erkennen und wendet seinen Kopf dorthin. Eines der attraktivsten Geräusche macht ein Schlüsselbund. Damit können Sie Ihr Baby in vielen brenzligen Situationen ablenken, z.B. wenn seine Geduld im Supermarkt arg strapaziert wird. Wenn Sie sprechen, wird Ihr Baby genau Ihren Mund beobachten und versuchen, bestimmte Konsonanten („m“, „b“) nachzuahmen. Viele viermonatige Babys können ihren eigenen Namen erkennen und wenden ihren Kopf, wenn Sie ihn im Gespräch mit anderen Personen erwähnen.

Auch Gefühle können vier Monate alte Säuglinge schon deutlicher ausdrücken. Bis jetzt waren Ärger, Langeweile und Zufriedenheit an seinem Gesicht und seinen Bewegungen abzulesen. Nun kommt Zuneigung und Humor dazu. Wenn Ihr Baby Sie entdeckt, wird es die Arme nach oben halten und Ihnen zeigen, dass es hoch genommen werden will. Wenn Sie den Raum verlassen, wird es enttäuscht weinen. Und Ihr Baby hat Spass an Spässen: Mit lustigen Grimassen können Sie es zum Lachen bringen, und Ihr Baby wird dasselbe bei Ihnen versuchen! Werden Sie ruhig selbst wieder ein Baby, verziehen Sie Ihr Gesicht und geben Sie spassige Laute von sich – Sie ernten ein paar unvergessliche Momente des Glücks…

Lesen Sie hier alles über den 4. Wachstumsschub.

Häufige Fragen zum Thema

Sollten wir unser Kind zum Babyschwimmen anmelden?

Neugeborene halten beim Abtauchen in Wasser reflexartig den Atem an. Diese Fähigkeit verliert sich aber schon wenige Wochen nach der Geburt. Danach muss der Umgang mit dem Wasser wieder neu gelernt werden. Die sogenannten Babyschwimmkurse beginnen meist nicht vor dem 4. Lebensmonat, also zu spät um…

vollständige Antwort lesen Man soll ja nicht so früh mit Kuhmilch füttern. Kann man stattdessen Sojamilch nehmen?

Babys können in den ersten Monaten eine Allergie gegen Milcheiweiss entwickeln. Oft ist dies der Auftakt für weitere Allergien wie Neurodermitis oder Asthma. Eltern sollten zur Vorbeugung aber nicht auf Sojaprodukte ausweichen. Sojamilch ist nämlich für Säuglinge im ersten Lebensjahr keine geeignete…

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Newsticker

Mutterliebe lässt Kindergehirn wachsen: Wer sein Kind mit viel Hingabe umsorgt, fördert seine Hirnreifung. Um ganze 10% grösser ist das Lern- und Gedächtniszentrum im Gehirn bei Schulkindern, deren Mütter in frühen Jahren besonders liebevoll zu ihnen waren. Bessere Schulleistungen waren schon in früheren Studien aufgefallen, nun gibt es den objektiven Beweis. Die US-Forschergruppe um Joan L. Luby betont, wie bedeutend die emotionale Erziehung durch die Eltern für die menschliche Entwicklung ist. (swissmom-Newsticker 4.7.2012)

Letzte Aktualisierung : 01-11-19, BH

Das Baby im 5. Monat

Und schon wieder ist dein Baby ein paar Wochen älter und jetzt schon ganze 5 Monate alt. Unglaublich, wie schnell die Zeit vergeht und wie schnell dein Kind einen Entwicklungssprung nach dem anderen macht. Auch im 5. Lebensmonat schreitet die Babyentwicklung weiter voran und es stehen viele Meilensteine in der geistigen und körperlichen Entwicklung deines Babys an. Es gibt viele Fähigkeiten, die dein Liebling weiter ausbaut oder aber komplett neu erlernt. So kannst du bestimmt im 5. Lebensmonat hinter den Punkt “Das Köpfchen selber heben” auf dem Entwicklungskalender einen Haken machen und vielleicht schafft es dein kleiner Racker sogar schon, sich für einen kurzen Moment auf seinen gepolsterten Windelpopo zu setzen.

Und wenn nicht, dann ist das nicht weiter schlimm – dein Baby ist eine eigene kleine Persönlichkeit und wird sich in seinem individuellen Tempo entwickeln. Also alles zu seiner Zeit. Vielleicht ist dein Spatz einfach einer von der gemütlichen Sorte. Und keine Sorge, die Zeit, in der dein Zappelphilipp krabbelt und seine ersten Schritte macht, wird noch anstrengend genug werden. Denn dann musst du jede Sekunde auf der Hut sein und verhindern, dass dein kleiner Picasso die Wände mit Filzstift verschönert oder den Inhalt des Mülleimers ausleert. Ist dein Baby also 5 Monate alt, kannst du die Ruhe vor dem Sturm noch etwas genießen 🙂 .

Körperlicher Zustand & physische Entwicklung des Babys im 5. Monat

Auch im 5. Lebensmonat bringt dein Spatz ein neues Höchstgewicht auf die Waage und wird immer größer. Wie groß und wie schwer Babys mit 5 Monaten sind, lässt sich nicht für alle kleinen Erdenbürger verallgemeinern. Aber im Durchschnitt beträgt das Gewicht eines 5 Monate alten Babys bei Mädchen 6900 g. Jungs sind bekanntlich etwas stämmiger und bringen ca. 7500 g auf die Waage.

Das Längenwachstum bzw. die Größe eines Babys im 5. Lebensmonat variiert. Generell kannst du aber davon ausgehen, dass dein Zwerg 1-4 cm wächst. Den meisten Knirpsen passen in diesen Wochen Strampler und Bodys der Größe 62-68. Ausnahmen bestätigen auch hier die Regel 🙂 .

Das Zahnen im 5. Lebensmonat

Hat dein Baby im 4. Monat noch nicht angefangen zu zahnen, kann es gut sein, dass es diesen Monat damit anfängt. So ist es nicht unüblich, dass dein Baby mit 5 Monaten rote Wangen bekommt. Rote Wangen sind neben übermäßigem Speichelfluss und häufigerem Schreien Anzeichen dafür, dass sich in wenigen Wochen die ersten Zähnchen in Babys Mund erkennen lassen. Gegen die möglicherweise etwas unangenehmen Begleiterscheinungen helfen gekühlte Beißringe oder Waschlappen. Sabbert dein Baby mit 5 Monaten extrem viel, dann solltest du ihm ein schönes Dreieckstuch umbinden, das verhindert, dass dein Liebling jede Stunde neu eingekleidet werden muss.

Sehen wie ein Adler & hören wie Luchs

Je älter dein Kind wird, desto besser kann es hören und sehen. Im Alter von ca. 5 Monaten ist das Gehör deines Babys bereits so weit entwickelt, dass die Geräusche einer bestimmten Richtung zugeordnet werden können. Betrittst du den Raum und gibst dabei lustige Laute von dir, wird sich dein Schatz ganz gespannt zu dir umdrehen. Oder sitzt du mit deinem Baby auf der Krabbeldecke und hast eine Rassel in der Hand, mit der du abwechselnd vor Babys rechtem und linken Ohr herumwedelst, dann wird sich das kleine Köpfchen ganz interessiert in die richtige Richtung drehen.

Darüber hinaus werden Babys Augen immer besser und können mit 5 Monaten noch besser sehen, d.h. auch geringfügigere Farbnuancen sowie kleinere, sich bewegende Gegenstände können erkannt werden. Dadurch, dass sich die Augen und das Gehör deines Babys mit 5 Monaten noch weiterentwickelt haben, kann das gleiche Problem wie im 4. Lebensmonat auftreten: Dein Baby kann beim Stillen leichter abgelenkt sein. Versuche, einen ruhigen Ort zum Stillen zu finden und die Ablenkung so gering wie möglich zu halten.

Allerdings hat das Abgelenktsein auch seine Vorteile: Ist dein kleiner Maulebär einmal nicht so gut drauf, dann hilft es vielleicht, den Miesepeter mit dem Lieblingskuscheltier, mit einem Löffel oder der Tageszeitung etwas abzulenken. Auch lustige Versteckspiele hinter Mamas Schal kommen bei den Zwergen meistens gut an und sorgen für gute Laune.

Beziehungsverhalten zwischen Baby & Eltern im 5. Monat des Babys

Im 5. Lebensmonat wird sich die Beziehung zwischen deinem Baby und dir weiter verstärken und dein kleiner Zwerg wird sehr anhänglich sein sowie verstärkt deine Nähe suchen. Dein Baby lernt allmählich, seinen Gefühlen und Emotionen Ausdruck zu verleihen: Möchte es von dir in den Arm genommen und geknuddelt werden, dann wird es dir seine kleinen Ärmchen entgegenstrecken. Umgekehrt kann dein Spatz anfangen zu schreien, wenn du nicht in der Nähe bist. Ähnlich verhält es sich auch bei fremden Personen, hier ist erst einmal Zurückhaltung und Skepsis angesagt. Die Vorstufe zum sogenannten Fremdeln kann bereits im 4. Lebensmonat einsetzen und zwischen dem 6. und 8. Monat verstärkt auftreten.

Lustige Geräusche & Grimassen werden mit einem Lächeln belohnt

Auch wenn das Fremdeln immer mehr zunehmen kann, werden du und auch andere nahestehende Bezugspersonen dafür immer mal wieder mit einem Lächeln deines kleinen Schatzes belohnt. Beschäftigst du dich aktiv mit deinem kleinen Wonneproppen, gibst du lustige Laute von dir oder schneidest du witzige Grimassen, dann blickt dich ein kleines strahlendes Babygesicht an. In so einem Moment sind die weniger erfreulichen Begleiterscheinungen des Elternseins – wie etwa das häufige Windelwechseln und die zahlreichen schlaflosen Nächte – sofort vergessen.

Tagesabläufe & Routine

Im Alter von 5 Monaten bekommt dein Baby nach und nach ein Gespür für gewisse Regelmäßigkeiten und Tagesabläufe. So erkennt es vielleicht schon die Einschlafrituale am Abend oder das tägliche Spielen mit Mama und Papa am Nachmittag, auf das sich dein kleiner Zappelphilipp bestimmt immer ganz besonders freut. Was du alles mit deinem Baby im 5. Monat tolles spielen kannst, erfährst du weiter unten im Artikel.

Motorische Fähigkeiten des Babys im 5. Monat

Auch in diesem Monat ist es einfach unglaublich, was dein Baby im Alter von 5 Monaten schon alles kann. Im 5. Lebensmonat wird dein Baby wahrscheinlich einen großen Entwicklungsschub haben und das eigene kleine Köpfchen schon für einen Moment eigenständig halten können. So kann dein kleiner Hans-Guck-in-die-Luft ganz begeistert alles um sich herum entdecken und Ausschau nach spannenden Gegenständen, Geräuschen und Personen halten sowie alles ganz genau in Augenschein nehmen.

Die 1. Sitz- & Krabbelversuche

Mit 5 Monaten passiert aber noch eine ganze Menge mehr und dein Baby kann vielleicht schon ganz alleine sitzen. Wenn dein Baby mit 5 Monaten noch nicht sitzen kann, dann ist das überhaupt nicht weiter schlimm und dein Spatz hat noch genügend Zeit, das Sitzen zu erlernen, denn mit 5 Monaten ist dein Baby ohnehin schon relativ früh dran. Wahrscheinlich will dein Baby in den nächsten Wochen immer wieder das Sitzen üben, braucht dafür aber einfach noch ein paar Anläufe.

Sitzen will geübt sein

Sitzt dein Baby schon oder probiert es im Alter von 5 Monaten wieder und wieder aus, dann solltest du auf jeden Fall immer dabei sein, da die ersten Versuche noch etwas wackelig und holprig sind. Bist du immer in der Nähe deines Babys, kannst du deinen Schatz auffangen, wenn er umkippen sollte und das mit dem Gleichgewicht noch nicht ganz heraus hat. Schließlich möchtest du ja nicht, dass er auf sein Köpfchen fällt und sich weh tut. Außerdem kannst du dein Baby loben, wenn es sich hingesetzt hat oder es dazu animieren, es noch einmal zu versuchen. Allerdings solltest du dein Baby nicht hinsetzen, wenn es das noch nicht alleine kann. Gib deinem Sprössling die Zeit, die er braucht, denn er wird von ganz alleine herausfinden, wie das mit dem Sitzen funktioniert.

Alles zu seiner Zeit

Da dein Baby seinem eigenen Tempo in Bezug auf die Entwicklung der Bewegungsabläufe folgt, kann es sein, dass dein Baby mit 5 Monaten anfängt zu robben oder auch bereits erste Krabbelversuche unternimmt. Genauso gut ist es aber möglich, dass sich dein Kind noch ein wenig Zeit lässt. Einige Kinder lernen zuerst das Krabbeln und Robben und setzen sich erst dann hin, andere Babys hingegen setzen sich zunächst auf ihre vier Buchstaben, bevor sie mit dem Krabbeln beginnen. Mache dir also nicht allzu viele Gedanken, wenn sich dein Baby bspw. im 5. Monat nicht vom Rücken auf den Bauch drehen möchte. In ein paar Wochen wird er dich garantiert mit dem ersten Sitzmanöver überraschen.

Alles, was ich ansabber, gehört mir

Zudem sind Babys auch in diesem Monat nach wie vor extrem gelenkig und die kleinen Zwerge trainieren fleißig ihre Feinmotorik. Die eigenen Füßchen sind nach wie vor ein sehr beliebtes Spielzeug. Mit ihren Patschehändchen versuchen Babys immer gezielter, nach Gegenständen in ihrer Umgebung zu greifen und diese dann mit der Faust – also mit ihrer ganzen Hand – zu umschließen. Erst nach und nach lernt dein Baby nicht mehr mit der ganzen Hand, sondern mit den Fingern nach Dingen zu greifen.

Alles, was dein Baby im 5. Lebensmonat zwischen seine Händchen bekommt, wird selbstverständlich auch in den Mund gestopft und dort genauestens mit Zunge und Lippen unter die Lupe genommen. Das ist völlig normal und diese sogenannte orale Phase gehört zur Entwicklung deines Babys dazu. In dieser Phase solltest du allerdings darauf bedacht sein, alle Gegenstände, an denen sich dein Baby verletzen könnte, außer Reichweite zu verstauen. Denke immer daran: Für ein 5. Monate altes Baby ist alles wahnsinnig interessant und unglaublich aufregend – giftige Zimmerpflanzen oder Ladekabel sollten unbedingt kindersicher platziert werden.

Weitere Tipps und Informationen zum Thema Kindersicherheit im Haushalt hat babys10 für dich zusammengestellt.

Schlaf- & Schreiverhalten des Babys im 5. Monat

Nicht nur die Entwicklung der motorischen Fähigkeiten unterscheidet sich von Kind zu Kind, denn mit dem Schlaf- und Schreiverhalten eines 5 Monate alten Babys verhält es sich ähnlich. Einige Babys finden abends ohne Probleme in den Schlaf, andere haben auch mit 5 Monaten nach wie vor Schlafprobleme oder aber dein Baby schläft plötzlich nicht mehr durch, obwohl es davor schon getan hat.

Dass dein Baby im 5. Lebensmonat unruhig oder schlecht schläft, ist leider nichts Ungewöhnliches. Zudem kann es auch immer wieder vorkommen, dass selbst Babys mit 5 Monaten nachts ständig bzw. stündlich aufwachen. Schläft dein Baby mit 5 Monaten schlecht, ist es mehr als verständlich, dass es tagsüber ständig müde ist oder den ganzen Tag über quengelt oder viel schreit. Leider gibt es für Babys Schlafprobleme nicht das eine Patentrezept – hier hilft nur viel Geduld und Gelassenheit.

Mittagsschlaf

Ist dein Spatz tagsüber knatschig und schreit viel, kannst du es vielleicht mit einem Mittagsschlaf versuchen. Dann ist es gut möglich, dass dein Spatz danach wieder besser gelaunt ist. Wie lange der Mittagsschlaf bei einem 5 Monate alten Baby dauern sollte, lässt sich nicht sagen. Einige Babys schlafen 2 Stunden, andere schlummern vielleicht nur eine Viertelstunde.

Zahnen, Kuscheln oder Spielen

Auch kleine Ablenkungsmanöver in Form von verschiedenen Spielen und Beschäftigungsmöglichkeiten können deinen Sprössling etwas aufmuntern. Vielleicht sucht dein Liebling aber auch mehr als sonst deine Nähe und möchte mit dir kuscheln. Mögliches Zahnen kann ebenfalls eine Ursache dafür sein, dass dein Baby im 5. Lebensmonat Schlafprobleme hat oder mehr als gewöhnlich schreit.

Als Mama oder Papa kennst du dein Baby am besten und wirst ganz bestimmt herausfinden, was mit deinem Baby los ist und wirst garantiert eine Methode finden, mit der du deinen Zwerg beruhigen kannst. Vielleicht braucht dein Liebling beruhigende Musik zum Einschlafen, seinen Schnuller, seine Kuscheldecke oder aber auch schon seinen ersten leckeren Abendbrei, der bei deinem Baby bereits im 5. Monat zugefüttert werden kann. Weitere Einschlafrituale und Einschlafhilfen findest du auf babys10 oder frag deine Hebamme oder den Kinderarzt um Rat.

Spielverhalten & Sprachentwicklung des Babys im 5. Monat

Je älter dein Baby wird, desto größer werden die gemeinsamen Beschäftigungs- und Spielmöglichkeiten. Wie du genau dein Baby im Alter von 5 Monaten spielerisch beschäftigen und fördern kannst, hat babys10 in diesem Abschnitt für dich zusammengefasst.

Kuckuck

Das Kuckuck-Spiel ist ein ganz besonders lustiges und tolles Spiel, das du mit deinem Baby spielen kannst, wenn es 5 Monate alt ist. Da dein Spatz Geräusche immer besser lokalisieren und sein Köpfchen selbstständig heben kann, ist dieses Versteckspiel unglaublich witzig und interessant. Außerdem begreift dein Baby allmählich auch den Zusammenhang von Ursache und Wirkung. So lernt es bspw. durch das Kuckuck-Spiel, dass es nichts sehen kann, wenn du ihm kurz ein dünnes Tuch über das Gesicht legst. Umso mehr freut es sich, wenn er das vertraute Gesicht von Mama und Papa wiedererkennen kann, sobald du das Tuch von seinen Augen nimmst.

Hoch hinaus & im freien Fall

Auch das Fallenlassen und Hochwerfen von Gegenständen sind für Babys mit 5 Monaten unglaublich faszinierend. Sie verfolgen gespannt, was mit dem Ball oder Esel Emmi passiert, wenn sie vom Esstisch auf den Teppich plumpsen. Den Steig- oder Segelflug eines süßen Plüschhasens kannst du zusätzlich mit Geräuschen untermauern und dein kleines Schauspiel dadurch noch etwas lebendiger gestalten 🙂 . Tiere dürfen dabei gerne imitiert werden, auch brabbeln, glucksen oder quieken sowie das Schneiden von Grimassen sind ebenfalls erlaubt. Deinem kleinen Spatz wird es unheimlichen Spaß bereiten und er wird dazu animiert, es dir nachzuahmen.

Zusätzlich werden deine Darbietung sowie deine schauspielerischen Fähigkeiten mit fröhlichen Kreischen und strahlenden Kinderaugen belohnt. Und außer deinem Baby schaut ja auch keiner zu, außer vielleicht Papa oder die Geschwisterkinder – die dann einfach mitmachen dürfen 🙂 .

Laute werden vielfältiger

Auch die Sprachentwicklung deines 5 Monate alten Babys schreitet immer weiter voran. Natürlich ist dein Spatz noch weit davon entfernt, Goethe und Shakespeare zu zitieren, aber dafür können Babys mit 5 Monaten bereits ihren eigenen Namen verstehen. Ihre Bedürfnisse, Emotionen und Gefühle drücken sie weiterhin durch ihre Mimik, Lautäußerungen und Schreien aus. Nach und nach kommen immer neue Leute dazu, die auch gerne in bestimmten Situationen wiederholt werden.

Baby- & Mama-Fitness

Der 5. Lebensmonat deines Babys eignet sich ebenfalls wie die vorherigen Wochen für Babyschwimm- und Babymassagekurse. Du möchtest dich auch (gemeinsam) mit deinem Baby sportlich betätigen und fit bleiben? Es gibt viele tolle Sport- und Fitnessangebote für Mama und Papa mit Baby. Für Mütter werden verschiedene Rückbildungskurse wie bspw. Rückbildungsgymnastik und Rückbildungsyoga angeboten. Darüber hinaus gibt es Rückbildungskurse und Fitnessprogramme mit Kind wie Buggyfit, LaufMamaLauf und das Kangatraining. Selbstverständlich gibt es auch entsprechende Sportkurse für Papa und den Nachwuchs. Also Sportkleidung an und los geht’s! 🙂

Ernährung des Babys im 5. Monat

Die Ernährung deines Babys hat sich nicht wesentlich im Vergleich zum 4. Lebensmonat verändert. Bestenfalls wird dein Kind bis zum 6. Monat mit Muttermilch oder mit dem Fläschchen gefüttert. Wie viele Stillmahlzeiten für ein 5 Monate altes Baby üblich sind bzw. wie oft dein Baby tagsüber und nachts gestillt werden sollte, lässt sich nicht allgemein sagen, da die Häufigkeit der Mahlzeiten von Säugling zu Säugling verschieden sind. Die Entwicklung hin zu größeren Stillpausen setzt sich aber im 5. Lebensmonat weiter fort.

Gemüsebrei & Beikost

Kannst oder möchtest du nicht stillen oder verweigert dein Baby mit 5 Monaten die Flasche oder die Muttermilch, dann kannst du auch bereits im 5. Monat Beikost einführen und deinem Spatz einen selbst gekochten Gemüsebrei oder einen Brei aus dem Gläschen zum Probieren geben. Was Babys mit 5 Monaten essen können und was du für dein Baby kochen kannst, hat babys10 für dich zusammengestellt. In diesem Artikel findest du auch alles zum Thema Beikost, Informationen zur Beikosteinführung sowie tolle Breirezepte für Babys ab dem 5. Monat.

Weiterhin erfährst du in dem Artikel, was und wie oft dein Baby mit 5 Monaten trinken sollte, wenn es schon Beikost bekommt. Zudem erhältst du Informationen über ein mögliches Allergierisiko, das durch Getreide und Co hervorgerufen werden kann, wenn du bei deinem Sprössling im 5. Monat den ersten Babybrei einführst.

Blähungen & Verstopfungen

Will dein Baby im 5. Lebensmonat nicht trinken oder trinkt es zu wenig, dann solltest du mit ihm unbedingt einen Arzt aufsuchen, um die Ursache abzuklären und sicherzustellen, dass dein Spatz genügend Flüssigkeit und Nährstoffe zu sich nimmt. Isst dein Baby über längere Zeit schlecht oder leidet es mit 5 Monaten unter übermäßigen Blähungen oder Verstopfungen, kann es u. U. an der Ernährungsumstellung liegen. Dennoch ist es in diesem Fall ebenfalls ratsam, einen Kinderarzt zu kontaktieren, denn nur er kann den Symptomen auf den Grund gehen.

Gemeinsame Mahlzeiten

Je älter dein Baby wird und allmählich von der Milchnahrung entwöhnt wird, desto mehr kann dein Spatz auch an gemeinsamen Mahlzeiten teilnehmen. Bekommt dein Sprössling seinen ersten Babybrei, möchte sich bestimmt kein Familienmitglied das Gematsche und Gekleckere entgehen lassen 🙂 . Die gemeinsamen Mahlzeiten kann dein Nachwuchs nun im Hochstuhl verbringen. Kann dein 5 Monate altes Baby noch nicht sitzen, dann ist die Beaba Babywippe bestens geeignet, da diese Wippe zugleich auch als Hochstuhl fungiert.

Körperpflege des Babys im 5. Monat

Bei der Körperpflege eines 5 Monate alten Babys hat sich im Vergleich zu den 4 Monaten davor nicht viel geändert. babys10 hat alle wichtigen Informationen und Tipps rund um das Thema Babypflege für dich zusammengestellt und die besten Babypflegeprodukte für dich getestet. Dort erfährst du auch, wie oft du dein Baby mit 5 Monaten baden solltest und welche Cremes am besten bei einem wunden Windelpopo helfen. Beginnt dein Spatz bereits mit 5 Monaten zu zahnen, dann kannst du dir hilfreiche Tipps im Artikel zur Zahnpflege durchlesen.

Ärztliche Untersuchungen im 5. Lebensmonat

In diesem Monat stehen keine Vorsorgeuntersuchungen beim Kinderarzt an. Leidet dein Baby im 5. Monat allerdings unter einer starken Erkältung mit länger andauerndem Husten, Schnupfen und Fieber, dann solltest du in jedem Fall einen Arzt aufsuchen. Das Gleiche gilt, wenn dein Baby mit 5 Monaten unter Durchfall leidet und die Symptome längere Zeit anhalten.

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