Babys 5. monat

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Umrechnung: 20. SSW: Welcher Monat ist das?

Mit der 20. SSW haben Sie fast die Hälfte Ihrer Schwangerschaft geschafft. Nur noch wenige Wochen und Sie können Ihr Baby in die Arme schließen. Es sind nur noch circa 20 Wochen. Insgesamt sind Sie 10 Monate oder 40 Wochen schwanger. Doch Moment mal, ist eine Frau nicht nur 9 Monate schwanger? Ja, eine Frau ist 9 Monate schwanger, doch die Mediziner rechnen ab dem ersten Tag Ihrer letzten Periode 40 Wochen. Das sind durchschnittlich 28 Tage im Monat und somit 10 Monate und 40 Schwangerschaftswochen. Und welcher Monat ist dann nun die 20. SSW? Verwirrend wird es vor allem, wenn der Frauenarzt noch die Tage in den Mutterpass notiert.

SSW 20: Entwicklung des Babys

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20. SSW: Berechnung welcher Monat

Um auszurechnen, welcher Monat die 20. SSW ist, dividieren Sie einfach die Anzahl der Schwangerschaftswochen durch die Anzahl der Wochen im Monat (4). Das entspricht somit genau 5 Monat. Somit sind Sie im 5. Monat schwanger. In der 21. Schwangerschaftswoche starten Sie allerdings schon in den 6. Schwangerschaftsmonat und somit wird jede Zahl nach dem Komma aufgerundet. Beispiel: 21 SSW : 4 Wochen = 5,25 Monate gleich 5 Monate und eine Woche oder 6 Monate.

SSW 20+0 oder 19+7: Wieso die Schwangerschaft in Tagen verfolgt wird

Wissenschaftler und Mediziner haben festgestellt, dass jeder Tag eines Babys im Mutterleib so viel zählt wie zwei Tag außerhalb dessen. Da jeder Tag für uns zwar nur 24 Stunden hat, ist dieser Tag allerdings für Ihr Baby sehr wichtig. Die Entwicklung eines Lebens ist ein komplexer Prozess, der aus einer Ansammlung von Zellen entsteht. Alles was ab dieser Entstehung passiert, nimmt Einfluss auf Entwicklung und Schwangerschaftsverlauf. Ihre Schwangerschaft beginnt daher ab dem ersten Tag Ihrer letzten Periode und ab da werden bereits die Tage gezählt. Befinden Sie sich in der 20. SSW ist das folglich SSW 19 plus die Anzahl Tage, die Sie schon schwanger sind. Zusammengefasst sind Sie in der 20. SSW im 5. Monat schwanger und befinden sich im Schwangerschaftszeitraum 19+1 bis 19+7.

5 Monate schwanger: Das kann Ihr Baby in der 20. SSW

Ihr Baby ist nun schon mehrere Monate alt und kann schon richtig viel. Bewusst nimmt es Geräusche um sich herum wahr und kann diese unterscheiden. Auch kann es deutlich zwischen Helligkeit und Dunkelheit unterscheiden, auch wenn seine Augen sich erst im kommenden Monat öffnen werden. Seine Geschmacksnerven sind ausgeprägt und bei der Geburt wird Ihr Baby sogar mehr Geschmacksknospen haben als Sie. Auch sein Geruchssinn ist bereits ausgeprägt. Es bewegt sich ausgiebig, trainiert so seine Muskeln und Reflexe. Es kann saugen, schlucken und sogar schon Pipi machen. Es trinkt Fruchtwasser, das von der Plazenta reguliert und ausgewechselt wird. Dieses wird teilweise wieder ausgeschieden. Ihr Baby weiß nun schon, dass es nach der Geburt an der mütterlichen Brust saugen muss, um zu Überleben und trainiert, damit es das auch kann. Dies ist ein Überlebensinstinkt aus unserer Evolutionsgeschichte. Denn das Baby müsste eigentlich, wie jedes andere Lebewesen, selbstständig zur mütterlichen Brust krabbeln. Heute übernimmt die Hebamme oder der Arzt die Aufgabe, das Kind in Ihre Arme zu legen. Da Ihr Baby nun auch ganz viel Kraft hat, machen sich deutlich die Kindesbewegungen bemerkbar. Tritte und Kniffe gegen die Bauchwand sind nichts Ungewöhnliches. Vor allem wenn Sie sich gerade ins Bett legen und schlafen wollen. Meistens kann schon jetzt Ihr Partner die Bewegungen deutlich wahrnehmen. Beruhigen können Sie Ihr Baby indem Sie über den Bauch streicheln oder mit ihm sprechen. Es reagiert deutlich auf Ihre Stimme und auf die Streicheleinheiten.

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Über Verena Janssen

Die 38-Jährige Autorin und Mutter lebt mit ihrem Mann und ihren Kindern Paul Oskar (7) und Ella Marie (4) in schönen Fulda. Sie liebt Musik und versucht momentan ihren Kindern das Klavier spielen beizubringen. Wenn sie mal etwas Zeit für sich hat, powert sie sich beim Volleyball spielen aus.

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Frühgeburt: Je später, desto besser

Jeder einzelne Tag im Bauch der Mutter ist wertvoll für das Baby. Das ist Fakt. Dennoch werden in Deutschland rund 50.000 Kinder pro Jahr zu früh geboren.
Das ist leider auch Fakt. Durch die vielfältigen Möglichkeiten bei der Intensivbehandlung Neugeborener, sind deren Chancen auf Leben stetig gestiegen. So gibt es heute bessere Beatmungsgeräte und bessere Überwachungsgeräte für die Herz- und Lungenfunktion. Auch die Forschung in der Geburtsmedizin macht große Fortschritte. Heute ist es möglich, immer mehr Frühgeburten zu verzögern oder zu verhindern. Fantastische Möglichkeiten, die zu Großmutters Zeiten noch undenkbar gewesen wären.

Der Neonatologe

Fachgebiet Frühchen: Der Neonatologe ist auf die Behandlung von Frühgeborenen spezialisiert. Mit seiner Hilfe erhält das Baby von Anfang an eine perfekte medizinische Betreuung. Die Behandlung und Pflege wird dabei individuell auf den Reifegrad des Frühchens abgestimmt. So bekommt es genau die medizinische Hilfe, die es benötigt. In den vergangenen Jahrzehnten hat das Fachgebiet der Neonatologie große Fortschritte gemacht. Wichtige Einsatzgebiete sind die beschleunigte Reifung der Lungen mit Hilfe von Medikamenten und die Beatmung.

Überlebenschancen

Ab der 23. Schwangerschaftswoche, wenn sie ein Geburtsgewicht von etwa 500 Gramm erreicht haben, beginnt die Lebensfähigkeit von Frühgeborenen. Derzeit liegt in Deutschland nach der 24. Woche die Überlebenschance bei 50:50. In den darauffolgenden Lebenswochen erhöht sie sich stark, in der 28. Woche überleben bereits 90 Prozent aller Frühchen.

Fall der Fälle: Vor der 37. SSW

Sollte dein Baby vor der 37. Schwangerschaftswoche auf die Welt kommen, spricht man von einer Frühgeburt. Wann dein Baby zur Welt kommt, kannst du ganz einfach in unserem Geburtsterminrechner selbst berechnen.

Im Fall einer Geburt vor der 37. SSW wird das Baby sofort auf die Neugeborenenstation verlegt oder auf die Intensivstation gebracht. Im Inkubator, auch Brutkasten genannt, werden ab nun alle wichtigen Körperfunktionen überwacht und gegebenenfalls unterstützt. Je nach Reifegrad kann eine künstliche Beatmung oder eine Ernährung über eine Magensonde nötig sein. Hier erkennst du: was auch immer passiert — für deinen kleinen Schatz wird bestens gesorgt.
 Dennoch braucht dein Baby dich, denn neben der guten medizinischen Versorgung benötigt dein Kind unbedingt den Körperkontakt und dein Nähe. Je mehr, desto besser!

Hebammen-Tipps

Du hast generell Fragen vor der Geburt? Oder für die Zeit danach? Dann helfen dir ganz bestimmt unsere Hebammen-Tipps weiter:

Hebammen-Tipps für deinen Alltag

Die Kängurumethode

Warm, behaglich, gemütlich: Bei der sogenannten „Kängurumethode“ werden die Frühchen einem Elternteil auf den Bauch gelegt. Der wärmende Hautkontakt wirkt sich positiv auf die Kreislauffunktionen und die Atmung des Babys aus. Zusätzlich fördert es den intensiven Kontakt zwischen dem Frühchen und seinen Eltern. Eine liebevolle Maßnahme ganz ohne Medizin.

Hilfe für die Kleinen

Zucker für die Zuckersüßen: Einige Maßnahmen können den Frühchen den Start ins Leben erleichtern. Zum Beispiel eine hochprozentige Zuckerlösung. Wie beim Stillen sorgt dies für eine gute Verfassung der Babys. Auch mit Musiktherapien werden große Erfolge erzielt. Hierbei werden die Kleinen regelmäßig mit überwiegend klassischer Musik beschallt. Manchmal werden auch die Stimmen der Eltern aufgenommen und anschließend vorgespielt. All dies fördert auf sanfte Art und Weise die gesundheitliche Entwicklung des Frühchens.

Weitere Online-Infos

Alles über Frühchen

Bundesverband „Das frühgeborene Kind“ e.V.

Hilfe für die Großen

Du bist nicht allein: Es ist eine besondere und nicht immer einfache Situation Eltern eines Frühchens zu werden. In manchen Fällen sollte man daher psychologische Hilfe in Anspruch nehmen. Auch der Austausch mit anderen betroffenen Eltern kann sehr hilfreich sein und dir wertvolle Tipps und Unterstützung geben. Zum Glück gibt es in Deutschland zahlreiche Anlaufstellen und Selbsthilfegruppen. Erkundige dich im Bedarfsfall danach. Dort wird man dir sicher gerne weiterhelfen.

Überlebenschancen für Frühgeburten: Drei kleine Wunder

Klein, kleiner, winzig: Ein Junge aus Japan wog bei seiner Geburt nur 297 Gramm. Ein Mädchen aus den USA brachte nur 244 Gramm auf die Waage. Und auch in Deutschland wurde ein Märchen wahr: Ein Junge aus Göttingen wurde mit 275 Gramm Gewicht und 27 Zentimeter Größe geboren. Drei kleine Wunder, die Geschichte geschrieben haben. Und bis heute kommen täglich neue hinzu.

Bei allen termingerecht geborenen Babys finden etwa zur gleichen Zeit die sogenannten Schübe statt. In den ersten 55 Lebenswochen des Säuglings sind insgesamt 8 Wachstumsschübe festzustellen. Der erste Entwicklungssprung ist der 5-Wochen-Schub, der um die fünfte Lebenswoche stattfindet. Viele frisch gebackenen Eltern fragen sich jetzt, was plötzlich mit ihrem Baby los ist.

Babys wachsen und gedeihen nicht gleichmäßig, sondern schubweise. Während dieser Schübe entwickelt der Säugling neue geistige und / oder körperliche Fähigkeiten. Zeitgleich gehen die Phasen mit verschiedenen Herausforderungen einher. Wer darauf vorbereitet ist, der kann besser mit Veränderungen umgehen und sein Baby in schwierigen Momenten unterstützen.

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5 Wochen Schub – Symptome und Anzeichen

Wann fängt der 5 Wochen Schub an und wie lange dauert er?

Die meisten Babys erleben ihren ersten Wachstumsschub ab der 4,5. bis 5. Lebenswoche. Dieser dauert meist nur wenige Tage bis zu einer Woche.

Übrigens fanden Wissenschaftler bei einer Studie im Jahr 2011 heraus, dass Babys, die viel Schlafen, die Wachstumsschübe in der Regel etwas früher durchmachen.

Im Rahmen des 5 Wochen Schubs wünscht sich das Baby besonders viel Aufmerksamkeit und Nähe. Vermutlich fallen Dir außerdem einige oder alle der folgenden Anzeichen des Entwicklungssprungs auf:

  • Das Baby findet deutlich schlechter in den Schlaf. Vielleicht hatte sich in der Familie gerade ein erster Tag-Nacht-Rhythmus eingespielt und plötzlich ist alles wieder durcheinander.
    TIPP: Die Schlafstätte sollte ruhig und dunkel sein, sowie möglichst nahe bei den Eltern liegen. Gerade jetzt ist es wichtig Rituale vor dem Schlafengehen zu pflegen. Durch sie hat Dein Baby in einer schwierigen Phase Anhaltspunkte, an denen es sich orientieren kann.
  • Der Säugling wacht möglicherweise häufiger nachts
    TIPP: Beruhige ein weinendes Baby immer. Schenke ihm Deine Nähe, Liebe und Zärtlichkeit. Gerade nachts solltest Du dabei allerdings behutsam vorgehen. Mache kein helles Licht an und spiele nicht mit dem Nachwuchs. Das Baby sollte möglichst sanft und schnell wieder einschlafen.
  • Insgesamt wirkt das Kind viel unruhiger und unzufriedener.
    TIPP: Versuche die Nerven zu bewahren. Dadurch, dass das Gehirn Deines Kindes neue Fähigkeiten entwickelt, können Babys schon mit Kleinigkeiten schnell überfordert sein. Geh viel mit dem Säugling an der frischen Luft spazieren, das beruhigt.
  • Der Säugling sucht permanent die Nähe der Mutter und des Vaters. Er will am liebsten rund um die Uhr getragen werden. Jedes Ablegen wird mit lautstarkem Weinen quittiert.
    TIPP: Spätestens jetzt ist die Anschaffung eines Tragetuchs Gold wert. Informiere Dich bei einer qualifizierten Trageberaterin in Deiner Nähe oder sprich Deine Hebamme auf verschiedene Bindetechniken an, falls das Thema neu für Dich ist.
  • Dein Baby weint insgesamt deutlich mehr. Es ist sehr leicht zu irritieren und lässt sich, wenn es einmal anfängt zu schreien, nur sehr schwer wieder beruhigen.
    TIPP: Wenn Babys viel weinen, dann zerrt das an den Nerven. Hol Dir bei der Betreuung Unterstützung durch den Papa des Kindes, die Großeltern und Freunde. Schaffe Dir Erholungspausen, in denen Du neue Energie tanken kannst.
  • Auch das Essverhalten verändert sich. Die meisten Babys haben kurz vor und während des 5 Wochen Schubs einen größeren Appetit.
    TIPP: Wenn Dein Kind permanent die Brust will, dann gib sie ihm. Durch vermehrtes Anlegen wird mehr Milch produziert. Nach zwei bis drei Tagen sollte sich die Situation wieder normalisieren. Flaschenkindern gibst Du einfach nach Bedarf mehr PRE-Milch.
  • Dazu gibt es allerdings auch das Kontrastprogramm, nämlich, dass Säuglinge auf einmal kaum mehr Trinken oder bei einigen Mahlzeiten komplett Flasche beziehungsweise Brust verweigern.
    TIPP: Bleib ruhig. Solange Dein Kind keinen kranken Eindruck macht, kann der verminderte Appetit mit dem Wachstumsschub zusammenhängen. Zwinge Dein Baby nie zum Trinken, achte dennoch darauf, dass der Säugling ausreichend Flüssigkeit bekommt. Sollte sich das normale Trinkverhalten nach ein paar Tagen nicht wieder einstellen, dann geh zum Kinderarzt oder frag Deine Hebamme um Rat.

Neue Fähigkeiten eins 5 Wochen alten Babys – Das passiert im Kopf

Der 5 Wochen Schub wird häufig mit dem Wort „Wahrnehmung“ assoziiert, denn das Baby nimmt jetzt seine Umwelt viel intensiver wahr. Es sieht, hört, riecht, fühlt und schmeckt besser. Insgesamt wirkt der Säugling deutlich wacher und schaut sich Dinge eingehender und länger an. Er reagiert jetzt verstärkt auf Ansprache und Berührung. Mit etwas Glück schenkt Dir Dein Baby nun das erste Lächeln.

Wenn es allerdings weint, dann kullern jetzt auch zum ersten Mal Tränen, die entsprechenden Drüsen sind nun vollständig entwickelt. Zu den weiteren körperlichen Veränderungen zählen, dass das Baby viel regelmäßiger atmet, sich weniger verschluckt und weniger spuckt. Auch erschrickt und zittert der Säugling nun weniger.

Bitte denke daran, dass sich jedes Baby unterschiedlich entwickelt. Nicht alle Kinder lernen bei den Wachstumsschüben die gleichen Dinge. Oft zeigen sich die Veränderungen auch erst zeitverzögert.

3 passende Spiele für den 5-Wochen-Schub

Was riechst Du da?

Der Geruchssinn Deines Babys entwickelt sich jetzt rasant. Nutze dies, um beispielsweise die duftenden Rosen, Apfel- und Kirschblüten im Garten zu beschnuppern.

Blüht gerade nichts, dann nimm aromatische Dinge im Haushalt – eine milde Bio-Seife, Orangenschalen oder frische Vanille.

Achte darauf, dass Dein Baby nichts in die Nase bekommt, was die Atemwege reizt. Einige ätherische Öle wirken gesundheitsschädlich auf Säuglinge.

Was fühlst Du?

Der Tastsinn wird im Rahmen des 5 Wochen Schubs auch ausgeprägter. Nutze dies, um Dein Baby mit verschiedenen Gegenständen zu beschäftigen.

Gut eignen sich Stoffe aus unterschiedlichen Materialien wie Frottee, Samt, Baumwolle oder Seide. Reiche Deinem Baby beispielsweise ein Stück Samt-Stoff und sag ihm, dass es sich „weich“ anfühlt. Wichtig ist, dass die Materialien keine kleinen Fäden etc. ziehen, an denen sich der Säugling verschlucken kann.

Spieglein, Spieglein an der Wand

Dein Baby wird sich zwar im Spiegel noch nicht selbst erkennen, aber es wird fasziniert Gegenstände beobachten, die es vor sich und gleichzeitig im Spiegel sieht.

Noch lustiger wird es, wenn Ihr Euch gemeinsam vor dem Spiegel aufstellt. Bewegt abwechselnd verschiedene Körperteile, wie den Arm, das Bein oder den Kopf. Dabei solltest Du stets kommentieren, was Du da gerade machst. Dein Baby wird denken, dass die Figuren im Spiegel Euch nachahmen.

Je älter das Kind wird, desto mehr Spaß macht dieses Spiel. Sich selbst im Spiegel erkennen wird Dein Nachwuchs sich allerdings erst zwischen sechs und 18 Monaten.

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Entwicklungskalender: 5. Monat

Vorsicht vor Unfällen! Ihr Baby wird immer mobiler

„In jedem Fall sollten Eltern nun gut aufpassen“, sagt Dr. Heinz Krombholz, Diplom-Psychologe am Staatsinstitut für Frühpädagogik (IFP) in München. „Weil sich das Baby nun viel mehr bewegt als früher, sollten sie es nicht aus den Augen lassen, wenn es zum Beispiel auf dem Wickeltisch liegt.“

Das gilt selbst, wenn es sich nur um einen kurzen Augenblick handelt. Denn sobald das Baby mobiler wird und beginnt, sich hin- und herzurollen, steigt auch die Gefahr für Unfälle. „Manchmal sind Eltern auch ganz überrascht, dass ihr Baby dies schon kann“, sagt Krombholz. „Am besten, sie lassen zum Beispiel während des Wickelns eine Hand an ihrem Kind und behalten Sie es außerhalb von Bettchen oder Babyschale immer gut im Blick.“

Aufgrund des ständigen Trainings wird die Muskulatur Ihres Babys zusehends kräftiger: Mittlerweile kann es seinen Oberkörper in Bauchlage nicht nur auf den Unterarmen abstützen, sondern vielleicht auch schon auf den Händen. Manche Kinder stützen sich auch auf nur einen Arm und greifen mit dem anderen nach Dingen.

Viele ziehen sich aus der Rückenlage zum Sitzen hoch, wenn man ihnen die Finger reicht und versuchen, Kopf und Schultern dort weiter aufzurichten. Noch packt das Baby scheinbar plump einen Gegenstand mit beiden Händen. Das bleibt aber nicht lange so: Es ist ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zum gezielten Greifen von kleinen Gegenständen.

Umwelt wird für das Baby immer interessanter

Insgesamt interessieren sich Babys in diesem Alter immer mehr für ihre Umwelt: Vielleicht will Ihr Kind nun immer öfter so gesetzt werden, dass es die spannende Welt um sich herum entdecken kann. Es möchte andere Menschen bei dem was sie tun beobachten und Kontakt zu ihnen aufnehmen. Zudem können sich Babys jetzt für eine immer längere Zeit selbst beschäftigen – oft reichen ihnen die eigenen Hände oder Gegenstände aus unterschiedlichen Materialien.

Babys beginnen nun auch Gefühlsregungen anderer über deren Stimme zu erfassen: Sie können den Unterschied zwischen einem lieben und einem eher strengen Tonfall wahrnehmen und begreifen. Auch zwischen vertrauten und fremden Personen lernen sie mit der Zeit zu unterscheiden. Das eigene Spiegelbild kann für Ihr Kind sehr interessant sein. Dass es sich dort selbst betrachtet, versteht es jedoch erst viel später.

Demnächst wird das Baby zum ersten Mal Beikost erhalten – in der Regel ist es zwischen dem fünften und siebten Monat soweit. Wichtig zu wissen: Der Eisenvorrat, den Ihr Kind während der Schwangerschaft von Ihnen mitbekommen hat, reicht ungefähr für die ersten sechs Lebensmonate. Anschließend benötigt das Baby Eisen aus der Nahrung. Von Experten ausgearbeitete Beikostempfehlungen helfen, die Eisenversorgung sicherzustellen.

Wenn Dein Baby fünf Monate alt ist, befindet es sich im 6. Lebensmonat. In diesem Alter sind kleine Mädchen durchschnittlich ca. 7,3 kg schwer und ca. 66 cm groß, Jungen ungefähr 7,8 kg schwer und 68 cm groß. Und weil sich jedes Baby anders entwickelt, können die Zahlen bei Deinem Kind nach oben und unten abweichen.

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Die Entwicklung Deines Babys im 6. Lebensmonat

Im 6. Lebensmonat wird Dein kleiner Schatz noch agiler und mobiler, vielleicht bricht schon das erste Zähnchen durch. Mit dem Schlafen klappt es bei 5 Monate alten Babys jetzt manchmal nicht mehr ganz so gut.

Rollen oder Robben – wie sich Dein Baby mit 5 Monaten fortbewegt

Babys im Alter zwischen fünf und sechs Monaten können sich oft schon ein wenig fortbewegen. Manche Kinder sind richtig auf Zack und robben bereits. Dein Baby gehört eher zur gemütlichen Sorte und liegt noch viel auf der Stelle oder dreht sich nur vom Rücken auf den Bauch oder umgekehrt? Auch das ist normal, die Kleinen müssen das mit der Fortbewegung schließlich noch lernen. Dafür sind die ersten Fortbewegungsversuche manchmal ziemlich kreativ: Unser kleinstes Familienmitglied schob sich mit 5,5 Monaten auf dem Bauch über den Boden – rückwärts wohlgemerkt.

Ganz gleich, ob und wie sich Dein Baby fortbewegt, sei weiterhin auf der Hut, denn auf dem Wickeltisch oder auf dem Bett ist Babys Bewegungsdrang ziemlich gefährlich.

Schmecken, riechen und tasten – Dein Baby schult seine Sinne

Im 6. Lebensmonat greift Dein Baby schon gezielt, reicht Spielzeug von der einen Hand in die andere und wirklich alles landet im Mund. Ganz gleich ob Rassel, die ersten Nudeln oder die eigenen Füßchen: Dein Baby tastet mit dem Mund und lernt dabei nicht nur unterschiedliche Geschmacksrichtungen, sondern auch verschiedene Oberflächenstrukturen kennen. In diesem Beitrag erklärt Dir Simone mehr über die orale Phase.

Dein Baby liebt jetzt bunte Tücher mit kleinen Labels aus unterschiedlichen Stoffen, Rasseln, Ringe, den Schneebesen (probiere das unbedingt einmal aus!) und gekühlte Beißringe.

Der erste Zahn mit 5 Monaten?

Viele Babys bekommen im Alter zwischen 4 und 6 Monaten das erste Zähnchen – und das kann ganz schön schmerzhaft sein. Du kannst Deinem Baby helfen, indem Du ihm einen gekühlten Beißring oder eine Veilchenwurzel anbietest.

Nach wie vor beliebt sind auch Bernsteinketten, deren lindernde Wirkung auf den Zahnungsschmerz wissenschaftlich bis heute nicht nachgewiesen wurde. Solltest Du dennoch eine solche für Dein Baby nutzen, achte unbedingt darauf, dass die Kette eine Sollbruchstelle hat und lass Dein Kind nicht alleine, wenn es die Kette trägt. Es besteht Strangulationsgefahr!

Weitere Tipps zum Zahnen findest Du auch in diesem Artikel: Das hilft beim Zahnen wirklich

Beikost für Dein 5 Monate altes Baby

Wenn Dein Baby zwischen 4 und 6 Monaten alt ist, solltest Du mit der Beikost starten. Der richtige Zeitpunkt für den Beikoststart ist bei jedem Kind ein anderer, und auch die Empfehlungen unterscheiden sich: Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt den ersten Brei frühestens ab Beginn des 5. Lebensmonats, die WHO spricht sich für einen Beikost-Start ab einem Alter von mindestens 6 Monaten aus. Wenn Du also bereits angefangen hast, Deinem Kind Brei oder Fingerfood zu geben und Dein Baby gut isst, ist das genauso in Ordnung, wie wenn Du erst jetzt oder in einigen Wochen mit der Beikost beginnst.

Wichtig ist, dass Dein Baby den Löffel beziehungsweise das Essen nicht mehr mit der Zunge nach draußen schiebt. Dieser für das Saugen zuständige Reflex, der bis ca. zum 4. Lebensmonat vorhanden ist, lässt immer weiter nach und sorgt dafür, dass Dein Baby festere Kost im Mund behält und hinunterschluckt.

Muss ich abstillen, wenn mein Baby Beikost bekommt?

Viele Mamas fragen sich, ob sie abstillen müssen, sobald das Baby den ersten Zahn oder den ersten Brei bekommt. Keine Sorge: Weder Zähne noch Breimahlzeiten sprechen gegen das Stillen. Ganz im Gegenteil: Die Beikost heißt ausdrücklich BEIkost, weil sie kein alleiniges Essen darstellen soll. Du kannst und solltest deshalb weiterstillen.

Es kann passieren, dass Dein Baby sein Zähnchen auch an Deiner Brust ausprobiert und zubeißt. Diese Phase ist manchmal ziemlich schmerzhaft, legt sich allerdings meistens sehr schnell.

Dein 5 Monate altes Baby beim Stillen

Außerdem ist es gar nicht so ungewöhnlich, wenn Babys im Alter zwischen 5 und 6 Monaten beim Stillen oder Trinken abgelenkt sind und deshalb die Flasche oder Brust immer wieder wegdrücken. Wenn dies bei Deinem Baby auch so ist, kannst Du ausprobieren, in einem abgedunkelten Raum die Flasche oder die Brust zu geben. Versuche, Dich zum Stillen oder Fläschchengeben zurückzuziehen, vielen Kindern hilft eine reizarme Umgebung.

5 Monate alte Babys und Schlafen – was war das noch gleich?

Dein Baby lernt jetzt jeden Tag Neues und muss viele Eindrücke verarbeiten. Es kann deshalb sein, dass Dein Kleines im 6. Lebensmonat schlecht (ein)schläft. Manche Kinder werden mit 5 – 6 Monaten nachts auch wieder mehrmals wach, obwohl sie vielleicht früher schon durchgeschlafen haben.

Lass Dich nicht verunsichern, die Schlechtschlafphase vergeht meistens genauso schnell wie sie gekommen ist. Hilfreiche Tipps zum Schlafen findest Du auch hier: „Dein Baby will nicht einschlafen? 16 Tipps, die wirklich helfen.“

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Babys 5. Monat

5. Monat – geistige Entwicklung

Die Entwicklung Ihres Babys ist im fünften Monat weiter vorangeschritten und bringt neue Fähigkeiten mit sich. Ihr Nachwuchs ist wacher und kann Eindrücke aus seiner Umwelt aufmerksamer verarbeiten.

Ihr Kind beschäftigt sich sogar mit praktischer Physik! Genauer gesagt mit der Schwerkraft. Mit fünf Monaten entdeckt Ihr Baby, das Gegenstände aufliegen müssen, um nicht herunterzufallen.

Auch die emotionalen und kommunikativen Kompetenzen baut Ihr Kind weiter aus, indem es sich angeregt mit seiner Umwelt beschäftigt.

Emotionale Entwicklung

Ihr Baby entwickelt sich im fünften Monat zunehmend zu einer eigenständigen kleinen Persönlichkeit, die ihre Emotionen ausdrücken kann. Mit einem strahlenden Lachen zeigt es, dass es sich freut Sie zu sehen. Mit einem frustrierten Quengeln macht es deutlich, dass Windeln wechseln unbeliebt ist. Und wenn es nicht gefüttert werden will, macht es ganz einfach den Mund nicht auf.

Eine starke Babypersönlichkeit kann zeitweise anstrengend sein. Aber von den neuen Verhaltensmustern können Sie die Bedürfnisse Ihres fünf Monate alten Babys ableiten, was den Alltag erleichtert.

Im fünften Lebensmonat kann Ihr Nachwuchs anfangen zu „fremdeln“. Dabei handelt es sich nur um einen Vorboten des eigentlichen „Fremdelns“, das im 8. Lebensmonat ansteht. Wenn jemand Unbekanntes auf Ihr fünf Monate altes Baby zugeht oder Sie den Raum verlassen, kann es im Zuge des „Fremdelns“ dicke Tränen vergießen. Ihr Baby ist noch unsicher und sucht den Schutz von vertrauten Personen.

Soziale Entwicklung und Kommunikation

Babys fünfter Lebensmonat hat bereits einen festen Tagesablauf, und Sie sind ein eingespieltes Team. Dank seiner neu gewonnen Fähigkeiten zu kommunizieren kann Ihr Baby sich nun immer besser in das Familienleben einbringen.

Ihr Baby hat Freude daran, neue Laute zu bilden. Es probiert hohe und tiefe Töne aus und verschafft sich mit lauter Stimme Gehör.

Seine Palette von Lauten probiert es am liebsten im Dialog mit Ihnen aus. Brabbeln, quietschende und kreischende Laute sind besonders beliebt.

Eines der schönsten Geräusche, das Ihr Baby mit fünf Monaten erzeugen kann, ist das stimmhafte Lachen. Es ist so unverwechselbar, dass Sie es daran unter vielen andern Kindern wiedererkennen können.

Ihr Baby – 5 Monate alt

Ihr Baby beginnt nun richtig zu lernen. Als erstes wird es sich mit der Erdanziehungskraft, bzw. dem Prinzip von Ursache und Wirkung beschäftigen. Und das geht ganz einfach: Etwas fallen lassen – Mami oder Papi heben es auf… und wieder fallen lassen.

Ihr Schatz will Sie damit nicht ärgern, sondern er freut sich, dass er so eine Reaktion auslösen kann. Gewöhnen Sie sich an diese „Spielchen“, sie gehören bald zum Alltag. Vielleicht versöhnt der Gedanke: Es fördert Ihr Kind und hilft Ihnen, fit zu bleiben.

Körperliche Entwicklung

Mit fünf Monaten wird Ihr Baby mobil: Es kann sich schon ganz gut drehen und wird bald auch Sitzen. Jetzt ist nichts mehr in seiner Reichweite vor ihm sicher.

Gleichzeitig beginnt es mit ersten Krabbel-Vorübungen und viellicht zeigt sich schon bald der erste Zahn.

Mehr dazu unter: Körperliche Entwicklung: Ihr Baby wird beweglicher

Kommunikation: Ihr Baby erzählt

Ihr kleiner Schatz beginnt nun richtig zu brabbeln, kleine Geschichten zu erzählen. In diesem Monat sind es vor allem die Konsonanten wie „m“ und „b“, die es faszinieren und die es immer wieder von sich gibt.

Bald schon wird es das Wörtchen „nein“ verstehen.

Mehr dazu unter Kommunikation: Brabbeln und blubbern

Entwicklung der Sinne: Gehör und Kordination verfeinern sich

Ihr Schatz übt weiterhin die Koordination von Hand und Augen. Schon bald kann es sein Fläschchen alleine halten.

Aber auch die anderen Sinne sollen nicht zu kurz kommen. Ende des Monats wird es zum Beispiel seinen Namen kennen.

Mehr dazu unter Sinne: Reaktionen immer aktiver

Einführung von Beikost

In diesen Wochen wird Ihr Baby etwas ganz Neues, Wichtiges lernen: Es wird lernen, vom Löffel zu essen. Sie können nun mit der Zufütterung von Beikost beginnen. Wir haben dazu gluschtige Rezepte und Tipps & Tricks für den selbstgemachten Brei zusammengestellt.

Erfahren Sie auch, wie Sie feststellen können, ob Ihr Baby bereit ist, das Kauen und Herunterschlucken zu lernen. Eine grosse Herausforderung.

Hinweis: Bedenken Sie, dass die Entwicklung eines Kindes sehr individuell verlaufen kann. Sie finden hier allgemeine Richtwerte, die von den Daten und der Entwicklung Ihres Babys abweichen können. Ein Grund dafür kann beispielsweise die Dauer der Schwangerschaft sein. Vor allem Frühgeborenen müssen Sie etwas mehr Zeit geben.

verzögerte Bewegungsentwicklung

Babys die regelmäßig „enge“ Kleidung tragen sind in ihrer Bewegungsentwicklung eingeschränkt und schlimmsten Fall können sogar Haltungsschäden entstehen. Zudem kann zu enge Kleidung auch zu Bauchschmerzen und Verdauungsstörungen führen.

Ideal ist immer noch der klassische Strampler, der leider etwas aus der Mode geraten ist. Ein Strampler hat jedoch viele Vorteile, es drückt nichts am Bauch und die Beine können sich frei bewegen. Für die Entwicklung des Gehirns ist es sehr wichtig, dass dein Baby mit den Füßen spielen kann.

Im Alter von etwa 4 Monaten sollte das Baby überwiegend nackte Füße beim spielen haben, damit die Füßchen sich gegenseitig berühren können.
Nach und nach werden die Zehen beider Füße miteinander „spielen“. Dies fördert den Zusammenschluss der rechten und linken Gehirnhälfte.
Babys die ein ausgiebiges Fussspiel betreiben dürfen, weil sie häufig mit nackten Füßen auf einer Decke liegen dürfen, bereiten sich optimal auf spätere Matheaufgaben vor.

Mit etwa 7 Monaten beginnt das Baby die Füße in den Mund zu stecken und ausgiebig zu erkunden. Dies ist in bequemer Kleidung möglich und immer noch ist ein Einteiler ohne Füße ideal.

Probiere mal aus wie es ist, mit Jeanshose und Pulli an, zu krabbeln. Schnell wirst du feststellen, das es sehr mühselig ist und mit Schlafanzug an, viel besser geht. Überhaupt lohnt es sich, sich einmal so anzuziehen wie dein Kind und dann auszuprobieren wie die Bewegungen zu bewerkstelligen sind. Wie füllt es sich an, mit einem engen Pulli und einer Jeans bekleidet sich vom Rücken auf den Bauch zu drehen? Bei der Auswahl der Kleidung sollte also nicht nur das Aussehen eine Rolle spielen sondern auch die Qualität wie z.B. bei Kleidung von nickis.com.

Das erste Babyjahr

Erste Wochen

Termine

Papa: Sonderurlaub in Anspruch nehmen (beantragen!)

Spätestens 1 Woche nach Geburt: Elternzeit beantragen (7 Wochen vor Antritt der Elternzeit)

Innerhalb der ersten 8 Wochen: Baby beim Standesamt anmelden

Noch mehr Formalitäten: Geburtsurkunde; bei unverheirateten Paaren: Vaterschaftsanerkennung; Eintragung auf der Lohnsteuerkarte, Kinder- und Elterngeld beantragen

U2: Zwischen dem 3. und 10. Lebenstag

Entwicklung

Sehen: Kann Baby anfangs alles, was ca. 20 cm von ihm entfernt ist.

Hören: Es kann sich bereits einem Klang oder einer Stimme zuwenden.

Schmecken: Hat jetzt noch viel mehr Geschmacksknospen als später im Leben!

Riechen: Funktioniert ebenfalls schon prächtig. Immer der Nase nach würde es bereits die Brust finden.

Tastsinn, Bewegungssinn und Gleichgewichtssinn: Sammeln täglich neue Erfahrungen

Reflexe: Das Baby ist perfekt mit Neugeborenenreflexen ausgestattet. Sie helfen ihm u.a. zu saugen und zu schlucken, Mamas Mamille zu finden und zuzugreifen, wenn etwas seine Handfläche berührt.

Produktiv: Schon ab dem 2. Tag macht das Baby täglich mehrmals „groß“ in die Windel.

1. Monat

U3: Zwischen der 4.-6. Lebenswoche

Formalitäten:: Kind bei der Krankenkasse mitversichern

Kopf halten: Das Baby bildet immer mehr Muskeln, um das Köpfchen aufrecht halten zu können.

Mitte finden: Erster Riesenschritt – Baby schafft es, beim Strampeln seinen Körperschwerpunkt auszubalancieren und sich im Gleichgewicht zu halten.

Lächeln: Mit ca. 6 Wochen kann Baby bewusst lächeln

Reflexe: Die Neugeborenenreflexe werden bereits schwächer.

3 Monate

U4: Zwischen dem 3.-4. Monat

Kopfkontrolle: Baby hält sein Köpfchen stabil in der Mitte, wenn es auf dem Rücken liegt.

Bewegungskontrolle: Babys anfangs noch unkoordinierte Bewegungen werden schon seit dem 2. Monat deutlich harmonischer.

Hand-Mund-Koordination: Schon in Mamas Bauch hat Baby an seinen Fingerchen gelutscht. In den ersten drei Monaten perfektioniert es dies. Dreht es nun das Köpfchen zur Seite, kann es seine Hände schon gezielt zum Mund nehmen.

Hand-Hand-Koordination: Ab ca. 3 bis 4 Monaten greift Baby mit einer Hand nach der anderen und betastet seine Fingerchen.

Hand-Augen-Koordination: Baby führt manchmal die Händchen vos Gesicht und beobachtet sie genau. Bis ca. zum 3. Monat kann es das schon sehr gut.

Füße betrachten: Babys Bauchmuskulatur hat zugelegt. Deshalb schafft es das Kleine nun auch, beide Beinchen über den Bauch zu halten und mit den Füßen zu spielen.

Weg vom Fleck: Manche Babys üben bereits Bewegungen, mit denen sie ein wenig vom Fleck kommen.

Brabbeln: Baby wiederholt genussvoll Laute wie Aaahs und Eiiis – ob alleine oder im Zwiegespräch.

6 Monate

U5: Zwischen dem 6.-7. Monat

Rollen: Baby kann sich nun über die Seite auf den Bauch drehen.

Kreiseln: Auf dem Bauch liegend, kommt Baby kreiselnd schon etwas vorwärts.

Rutschen, Schieben, Schlängeln: Auf dem Rücken liegen und Fersen in den Boden stemmen – auch so geht’s voran.

Robben und Kriechen: In der Bauchlage, auf einen Arm gestützt, den anderen nach vorne strecken … auch so wird der Babyradius schon größer. Ab etwa dem 7. Monat übt es diese Bewegungen.

Greifen:Erst greift Baby mit ca. 4-5 Monaten mit beiden Händchen nach einem Gegenstand, etwas später dann mit nur einer Hand. Das Baby lernt ebenfalls, Gegenstände von der einen in die andere Hand zu geben.

Scherengriff: Ab ca. dem 8. Lebensmonat hat Baby den Scherengriff gelernt: Es kann Dinge nun grob zwischen Zeigefinger und Daumen fassen.

Zähnchen: Zwischen dem 5. und 12. Monat bekommen die meisten Babys ihren ersten Zahn.

10 Monate

U6: Zwischen dem 10.-12. Monat

Krabbeln: Baby stützt sich auf Hände und Knie ab. Erst wippt es so hin und her, dann irgendwann krabbelt es – nicht selten erst einmal nach hinten, statt nach vorne. Aber auch das ist bald an der Reihe: Juhu! Baby erreicht damit eine völlig neue Dimension!

Frei Sitzen und Knien: Baby hat gelernt, sich aufzusetzen und beherrscht nun soweit die Balance, dass es beide Hände gleichzeitig im Sitzen frei hat.

Hochziehen: Baby zieht sich immer häufiger an allem hoch, was sich ihm in den Weg stellt. Meist beginnt es damit ab ca. 9-15 Monate.

Pinzettengriff: Das Greifen wird weiter geübt und geübt – bis Baby schließlich ca. zwischen dem 9. und 10. Monat den Pinzettengriff beherrscht: Jetzt kann es selbst kleine Gegenstände zwischen Zeigefinger- und Daumenkuppe aufnehmen.

1 Jahr

Babys erster Geburtstag! Wie schnell die Zeit vergeht!

Us: Hat man erst einmal Ruhe von – die nächste, die U7a, steht erst zwischen dem 34.-36. Monat an!

Reling-Gehen: Um den ersten Geburtstag herum sind Babys vor allem damit beschäftigt sich hochziehen und seitwärts von einem Halt zum nächsten zu balancieren.

Freies Stehen: Erfordert viel Geschick und wird nun ausgiebig geübt. Manchmal heraus aus dem Bärenstand (auf allen vieren und Popo in die Luft).

Freies Gehen: Irgendwann um den 1. Geburtstag bis ca. 20. Lebensmonat passiert es dann: Baby läuft frei – und macht fortan die Umwelt auf zwei Beinen unsicher!

Die Monatsangaben der Entwicklungsschritte sind nur Circa-Angaben. Babys sind nun einmal individuell verschieden. Eins beherrscht den einen Entwicklungsschritt eher, das andere Kind ist dagegen schneller bei etwas anderem. Manche Babys überspringen auch den ein oder anderen Entwicklungsschritt oder üben so konzentriert die eine Sache, dass sie für einen anderen Schritt einfach keine Muße haben. Der ist dann eben später an der Reihe.

Wichtig: Lassen Sie Ihrem Kind Zeit, die Welt in seinem Tempo zu entdecken!

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