Babybrei ab 6 monate

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Mittagsbrei Rezepte

Mittagsbrei – der erste Babybrei

Mittagsbrei für das Baby selber kochen – große Rezeptsammlung für Mittagsbrei mit Fleisch und Fisch, Kartoffeln, Nudeln, Couscous und Gemüse

Mittagsbrei – der richtige Zeitpunkt

Der Mittagsbrei ist der erste Brei für dein Baby, den du ihm zwischen dem 5. und 7. Lebensmonat servieren solltest. Tipps, wie du den richtigen Zeitpunkt erkennst, habe ich dir in meinem Artikel über Beikostreifezeichen zusammengetragen.

Zutaten für Mittagsbrei

Der klassische Mittagsbrei besteht aus Fleisch, Kartoffeln und Gemüse. Schrittweise wird der Stoffwechsel deines Babys an die feste Nahrung gewöhnt – indem du zuerst einen reinen Gemüsebrei , später einen Gemüse-Kartoffel-Brei und schließlich den Gemüse-Kartoffel-Fleisch-Brei fütterst. Wie du dabei genau vorgehst, kannst du meinem Beikostplan entnehmen.
Grundsätzlich kannst du dir merken, dass der Mittagsbrei immer doppelt soviel Gemüse wie Sättigungsbeilage (Kartoffel, Nudeln, Reis, Couscous) enthalten sollte.
Neben Fleisch sollte dein Baby auch mindestens einmal pro Woche Fisch im Mittagsbrei erhalten. Rezepte dafür findest du ebenso in der folgenden Rezeptsammlung wie auch Rezepte für Mittagsbrei mit Nudeln, Reis, Couscous und anderem Getreide. Natürlich ist es auch gut möglich Babybrei zum Mittag ganz vegetarisch zu kochen – für die nötige Portion Eisen sorgen in diesem Fall beigefügte Getreideflocken.

Grober Wochenplan

  • 1-2 x Mittagsbrei mit Fisch
  • 3 x Mittagsbrei mit Fleisch
  • 2-3 Mittagsbrei vegetarisch

Bei der Zubereitung des Mittagsbrei darf das Öl nicht fehlen. Es sorgt dafür, dass dein Baby die Vitamine aus den anderen Zutaten gut verarbeiten kann. Lies dir dazu gern mal meine Infos rund um das richtige Öl für den Babybrei durch.
Eine weitere wichtige Zutat ist der Saft, den du aber auch gut durch einige Löffel Obstmus als Nachtisch ersetzen kannst. Das enthaltene Vitamin C sorgt dafür, dass der Stoffwechsel deines Babys das Eisen gut verwerten kann.

Mittagsbrei auf Vorrat

Da es sich in der Regel nicht lohnt, aus einer einzelnen Möhre und einer halben Kartoffel Babybrei zu kochen, sind meine herzhaften Mittagsbrei-Rezepte meist so ausgelegt, dass sie mehrere Portionen ergeben. Eine durchschnittliche Portionsgröße umfasst dabei etwa 190 g. Was übrig bleibt, kannst du gut auf Vorrat einfrieren. Zum Einfrieren von Babybrei empfehle ich euch die Breibecher von Avent*.

Apfel-Sellerie Brei mit Hähnchenfleisch

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ab 7. Monat

Avocado-Brei mit Kartoffel

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vegetarisch ab 5. Monat

Babybrei mit Gartengemüse Lachs und Reis

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ab 9. Monat

Babybrei mit Kichererbsen gelber Zucchini und Reis

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vegetarisch ab 7. Monat

Babybrei mit Spargel – Kartoffeln und Hähnchenfleisch

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ab 10. Monat

Babybrei mit Topinambur

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ab 7. Monat

Babybrei mit grünen Bohnen, Karotten, Kartoffeln und Rinderhack

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ab 9. Monat

Babybrei mit Ente, Kartoffeln und Rotkraut

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ab 10. Monat

Blumenkohl-Kartoffel-Brei

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vegetarisch glutenfrei ab 7. Monat

Bohnenbrei mit Lamm für das Baby

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Brokkoli-Kartoffel-Brei

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vegetarisch glutenfrei ab 7. Monat

Fenchelbrei mit Lachs

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ab 6. Monat

Fruchtiger Möhren-Kartoffel-Brei mit Apfel

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vegetarisch glutenfrei ab 5. Monat

Gemüse-Risotto

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vegetarisch ab 8. Monat

Gemüsebrei mit Tomaten

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vegetarisch ab 7. Monat

Herzhafter Hirsebrei mit Brokkoli und Hackfleisch

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glutenfrei ab 7. Monat

Hirse-Spinat-Kartoffel-Möhren-Brei

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vegetarisch glutenfrei ab 9. Monat

Hokkaido-Kartoffel-Brei mit Orangensaft

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vegetarisch glutenfrei ab 5. Monat

Kartoffel-Erbsen-Brei mit Lachs

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ab 8. Monat

Kohlrabi-Möhren-Brei mit Kartoffeln

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vegetarisch ab 9. Monat

Kürbis-Nudel-Brei

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vegetarisch ab 7. Monat

Kürbisbrei

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vegetarisch glutenfrei ab 5. Monat

Lachs-Spinat-Brei mit Pasta

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ab 9. Monat

Mediterraner Gemüsebrei mit Auberginen

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ab 7. Monat

Möhren-Fenchel-Brei mit Kartoffeln

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vegetarisch glutenfrei ab 6. Monat

Möhren-Kartoffel-Rindfleisch-Brei

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ab 5. Monat

Möhrenbrei für Breianfänger

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vegetarisch glutenfrei ab 5. Monat

Nudeln mit Gemüsesauce für Baby und Mama

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ab 6. Monat

Pastinaken Babybrei

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vegetarisch ab 5. Monat

Rote Beete Babybrei

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vegetarisch glutenfrei ab 10. Monat

Schneller Kaiser-Reis-Brei

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vegetarisch ab 7. Monat

Selleriepüree mit Lachs

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ab 6. Monat

Spaghetti Bolognese Brei

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ab 7. Monat

Spinat-Kartoffel-Brei mit Pute

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ab 7. Monat

Süsskartoffel-Möhren-Brei mit Lammfleisch

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ab 5. Monat

Süßkartoffelbrei

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vegetarisch glutenfrei ab 5. Monat

Grundrezept Vegetarischer Babybrei

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vegetarisch ab 5. Monat

Wurzelgemüsebrei mit Hühnchen

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ab 5. Monat

Zucchini-Risotto

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vegetarisch ab 5. Monat

Zucchinibrei für Babys

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vegetarisch glutenfrei ab 5. Monat

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Wie sieht die Ernährung des Babies im 6. und 7. Monat aus? Für viele Eltern ist die Beikost ja Neuland, gerade wer zum ersten Mal Mama oder Papa geworden ist, fühlt sich unsicher. Was darf man wann geben, muss man genau nach Plan gehen, wie viel soll das Baby wann essen?

Ich gebe euch hier meine Erfahrungen weiter und hoffe, dieser Beitrag dient allen unsicheren Eltern als kleiner Leitfaden.

  • Hier gehts zum Beitrag: Ernährung im 8. und 9. Monat (in Entstehung)
  • Ernährung im 10. Monat (Übergang zum Familientisch)
  • Mehr zur vegetarischen Ernährung: hier

Der erfolgreiche Start mit Babybrei oder BLW

Bis in den 7. Monat sollten Eltern mit Babybrei und/oder Beikost (BLW)beginnen. Es gibt grosse Unterschiede, wann die Babies die Anzeichen zeigen, dass sie bereit sind für feste Nahrung. Die einen beginnen bereits mit 5 Monaten, andere erst mit 6 oder 7 Monaten. Hier findest du eine Leitlinie, wie die Ernährung im 1. Lebensjahr aussehen kann. Beachte bitte: die WHO empfiehlt, das Baby die ersten 6 Monate ausschliesslich zu stillen – und danach bleibt Muttermilch oder Flasche bis zum ersten Lebensjahr wichtig.

So sahen die ersten 2 Monate mit Beikost aus (Tagesablauf)

Kinder sind unterschiedlich, und so waren es auch meine beiden Söhne. Bei meinem ersten Sohn startete ich mit etwas mehr al 4 Monaten mit dem Gemüsebrei am Mittag. Er war enorm interessiert und wir konnten fast nicht mehr essen. Obwohl ich ihn noch voll stillte. Also probierten wir es aus. Und siehe da: Er ass schnell gut. Mein zweiter Sohn war später und das war auch völlig OK – er war genau etwa 6 Monate alt, als er den Brei schlucken wollte und interessant fand.

Tagesablauf beim ersten Kind (mit ca. 6 Monaten):

  • 6h Muttermilch
  • 9h Muttermilch und ab Ende 6. Monat Apfelmus mit Banane
  • 12h Gemüse-Kartoffelbrei
  • 15h Muttermilch
  • 18h Obst-Getreidebrei mit Mandelmus
  • Vor dem Schlafen: Muttermilch

Mein zweiter Sohn liebte die Muttermilch und war mit 4 oder 5 Monaten noch gar nicht bereit für Brei (so kann man die Beikostreife testen). Erst mit genau 6 Monaten konnte er den Brei gut schlucken – obwohl er vorher schon interessiert war und an Brotrinden saugte. Eigentlich starteten wir mit dem Brei, weil er so gerne dabei war, wenn wir am Essen waren (und der grosse Bruder war noch immer ein guter Esser), so dass er mit 5 Monaten mal an einem Pizzateig saugen wollte oder ein Maispops probierte Mit 5 Monaten bekam er dann den ersten richtigen Gemüsebrei, doch fand er es noch nicht sehr gut. Also wartete ich nochmals einige Wochen. Da er so gerne selber essen wollte, war für mich BLW (Baby Led Weaning) eine Option und seither machten wir einen Mix.

Milchprodukte (Joghurt) führte ich dann Ende 7. Monats ein.

Beim zweiten Kind waren wir somit viel lockerer, nahmen es wie es kommt, mischten BLW mit Brei – das Baby bestimmte.

Tagesablauf 2. Kind (6 Monate alt):

  • zwischen 5h und 7h Muttermilch
  • 9h Muttermilch
  • 12h Gemüsebrei mit Kartoffeln und/oder Getreide
  • 15h Muttermilch
  • 18h Obst-Getreidebrei ab Ende 7. Monat, manchmal mit wenig Gemüsebrei, Avocado und immer Mandelmus, Tahin oder Cashewmus (warum diese gut sind liest du hier). Ab vollendetem 7. Monat gab es auch mal etwas Vollmilch oder Naturjoghurt in den Brei.
  • 23h Muttermilch
  • 3h Muttermilch

Hinweis: Da ich meine Kinder vegetarisch ernähre, fehlt auf meinem Speiseplan das Fleisch. Ich substituiere hier mit Eigelb und Mandelmus, eisenreichem Gemüse und Eiweissreichem Gemüse. Ab dem vollendeten 7. Monat kommen dann Milchprodukte dazu.

Der Abendbrei mit Getreide, Avocado und Apfelmus.

Ab wann darf das Baby Milch und Joghurt in den Babybrei?

  • Die Empfehlung der Stillberaterinnen und Mütterberatungen ist, dass man ab dem ca. 7. Monat wenig Vollmilch-Naturjoghurt in einen Früchtebrei beifügen darf. Quark, Frischkäse und Käse sowie Kuhmilch als Getränk sollten wegen dem hohen Eiweissgehalt im ersten Jahr gemieden werden.
  • Frühestens ab 7 Monaten (nach abgeschlossenem 6. Lebensmonat) kann Vollmilch ca. 1 dl für den Getreidebrei oder den Schoppen verwendet werden.
  • Unverarbeitete Kuhmilch darf man erst ab 1 Jahr geben. Mehr dazu hier.

Hilfreiche Links für den Beikoststart und die ersten Monate:

  • Ablauf der Mahlzeiten: wann soll ich welche Mahlzeit einführen
  • FAQ für die Beikost-Zeit und den ersten Babybrei
  • So geht der erste Babybrei
  • Dieses Gemüse eignet sich für den ersten Babybrei und den 7. / 8. Monat
  • Gemüsebrei Rezepte für den Mittag
  • Breirezepte für den Abendbrei

Rezepte für Kleinkinder


Hier findet ihr leckere, gesunde und einfache Rezepte für Kleinkinder, die sich ideal für den Übergang zur Familienkost eignen.
Je älter das Baby wird, umso mehr interessiert es sich für „richtiges Essen“, so wie es Mama und Papa sowie vielleicht die älteren Geschwister essen. Der fein pürierte Babybrei ist dann plötzlich nicht mehr gut genug. Vielleicht verweigert das Baby den Brei, spuckt ihn aus oder pustet ihn euch im großen Bogen entgegen.
Zu Beginn könnt ihr probieren, den Brei etwas gröber zu pürieren, so dass das Baby auch etwas zu „beißen“ hat. In der nächsten Stufe kommt dann schon die Familienkost, bei der das Baby am Familientisch mit isst. Vielleicht bemerkt ihr, dass das Baby immer wieder nach eurem Besteck schielt und selbst den Löffel halten will. Dann spricht nichts dagegen, dem Baby einen eigenen Löffel oder – in eurem Beisein – eine kleine Gabel in die Hand zu geben. Unsere Kleinkind-Rezepte sind für die ersten eigenen Versuche mit Gabel und Löffel sehr gut geeignet.
Besonders gut schmecken sie, wenn ihr Verzehr mit einem unserer lustigen Tischsprüche für die ganze Familie und den Kindergarten eingeleitet wird.

Apfelpfannkuchen mit Vollkornmehl aus dem Backofen

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vegetarisch ab 10. Monat

Babykekse Rezept ohne Zucker

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Bananen-Pancakes

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vegetarisch ab 5. Monat

Buchstabensuppe mit Hühnchen

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ab 10. Monat

Couscous-Salat

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vegetarisch ab 10. Monat

Fruchtiger Frischkäse

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vegetarisch ab 10. Monat

Frühstückspizza mit Haferflocken

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vegetarisch

Gemüseeintopf mit Fleischbällchen

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ab 9. Monat

Gemüsegulasch für Mama und Kind

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ab 10. Monat

Fruchtiges Hähnchencurry

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ab 10. Monat

Kartoffel-Möhren-Taler

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vegetarisch ab 9. Monat

Kartoffelsuppe

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Kokos-Fisch-Gemüsepfanne mit Reis

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Kürbispüree

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Lachs-Zucchini-Pfanne mit Couscous

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ab 10. Monat

Vegetarische Linsenbolognese

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Möhren-Kartoffelgemüse

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vegetarisch glutenfrei ab 10. Monat

Möhrencremesuppe für kleine und grosse Hasen

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vegetarisch ab 10. Monat

Nudeln mit Gemüse-Käsesosse

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vegetarisch ab 10. Monat

Obstlutscher

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vegetarisch

Obstriegel

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Schnelle Pfannenpizza ohne Hefe

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Pizza für das Baby

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ab 10. Monat

Schnelle Nudelpfanne

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Schoko-Grießbrei

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ab 10. Monat

Süßkartoffel-Pommes aus dem Backofen

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vegetarisch ab 5. Monat

Süsser Couscous Babybrei mit Obst

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ab 7. Monat

Waffeln ohne Zucker

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vegetarisch

Zucchini-Kartoffel-Suppe

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vegetarisch ab 1 Jahr

Kinderrezepte

Und wenn ihr jetzt mit euren Kleinkindern beim festen Essen – der sogenannten Familienkost – angekommen seid, dann wird es Zeit für unsere Seite familienkost.de Dort findet ihr eine große Sammlung an Kinderrezepten.
lesen

Wie man das Baby im ersten Jahr ernähren soll ist eine ganz grosse Wissenschaft, schnell sind Mütter (und Väter) überfordert mit den vielen Informationen. Überall liest man etwas anderes, wann und wie man mit der Beikost beginnen soll, was man vielleicht darf und was nicht. Ich fragte mich auch, wie ich nach der Einführung des Mittagsbreis den Abendbrei einführen sollte? Oder ab wann das Kind Kuhmilch darf. Oder ab wann man z.B. Gurke und Fingerfood geben darf. Ich habe diverse Ernährungspläne studiert, Remo Largo gelesen, Stillberaterinnen und offizielle Stellen konsultiert und hier für euch die Fakten (hoffentlich übersichtlich) zusammengefasst. *

Wann soll man mit der Beikost beginnen? Hier ist ein wichtiger Hinweis: Gemäss der Weltgesundheitsorganisation WHO soll man 6 Monate ausschliesslich stillen. Die Stillförderung schreibt dazu:

“Muttermilch ist gesund, praktisch und jederzeit und überall in der richtigen Temperatur und Zusammensetzung verfügbar. Die Muttermilch ändert sich und passt sich den Bedürfnissen des Säuglings von alleine an – innerhalb einer Stillmahlzeit (Vorder- und Hintermilch) und ebenfalls mit dem wachsenden Kind. Sie besteht zu 88 Prozent aus Wasser, daneben enthält sie Proteine, Fette, Kohlenhydrate, Mineralstoffe, Vitamine und Eisen. Die Muttermilch versorgt das Kind mit Immun- und Abwehrstoffen der Mutter und schützt es so vor Krankheiten. Das Kolostrum (die Muttermilch in den ersten Tagen nach der Geburt) enthält mehr Abwehrstoffe und ist deshalb besonders wichtig.”

Mit ca. 6 Monaten interessieren sich die meisten Babies für Beikost, daneben kann man bis zum Alter von 2 (oder auch länger) weiter stillen, da die Muttermilch das Beste für das Kind ist. Da jedes Kind individuell und anders ist, sollte man neben der offiziellen Empfehlung das Kind gut beobachten und darauf achten, dass es für Mama und Baby stimmt.

Mein erster Sohn zeigte ab dem 5. Monat Beikostreife-Anzeichen und war sehr stark an fester Nahrung interessiert. Mit 5 Monaten probierte er seinen ersten Babybrei, daneben stillte ich ihn noch viele Monate weiter. Es wird empfohlen, gut auf die Beikostreife-Zeichen zu achten. Wenn ein Baby nicht bereit ist, sollte man einfach einige Tage oder Wochen warten und sich nicht stressen lassen. Niemand erwartet, dass ein Baby mit 6 Monaten schon Brei oder Fingerfood isst! Und generell gilt die Empfehlung, bis 6 Monate voll zu stillen.

Die meisten Ernährungspläne sind sich einig und dass man ab etwa 5 Monaten mit einem Mittags-Babybrei starten kann. Spätestens aber ab dem 7. Lebensmonat sollte mit der Beikost gestartet werden. Wer sich für BLW entscheidet (das selbstbestimmte Essen vom Familientisch, ohne Babybrei), wird tendenziell etwas später mit Beikost beginnen.

Der empfohlene öffentliche Ernährungsplan in der Schweiz wird vom Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (wird auch von der Stillförderung empfohlen) herausgegeben. In Deutschland wird dieser Plan hier vom Bundeszentrum für Ernährung empfohlen, welcher auf Informationen des Forschungsinstitutes für Kinderernährung basiert.

Übrigens, wer keinen Babybrei geben möchte, sondern als Alternative die BLW (Baby Led Weaning) Methode anwenden möchte, findet hier die nötigen Infos. Bei BLW gibt man dem Baby keinen Brei, sondern es isst von Anfang an selbstbestimmt vom Familientisch. Dies hat diverse Vorteile, fördert das selbständige Essen, Kauen und Sättigungsgefühl (mehr als beim Babybrei) und man muss auch nicht extra kochen. Wie das geht, erzählen hier 2 Familien.

Der erste Babybrei / Beikost ab dem 5.-7. Monat (vegetarisch)

Man kann frühstens ab dem 5. Monat (vollendeter 4.) bis 7. Monat mit der Beikost beginnen. Hier steht mehr dazu.

Wichtig ist, dass das Baby sich für das Essen interessiert. Meist beginnt man z.B. mit einem Kürbis- oder Süsskartoffelbrei, auch Pastinake, oder Zucchetti eignent sich gut (siehe diese Liste hier). Karotte kann stopfend sein und eignet sich nicht bei allen Babies als erstes Gemüse.

Das Gemüse wird gut püriert und in ganz kleinen Mengen gefüttert. In den ersten Tagen macht man dies vor oder nach dem Stillen/Flasche), in einer entspannten Umgebung.
Wichtig: Daneben voll weiterstillen / oder die Flasche geben.

Dann, wenn das Baby gut isst und schluckt, kann man die Brei-Menge erhöhen bis auf 150 -180 g pro Mahlzeit. Ab da spricht man davon, dass das Baby eine ganze Mahlzeit isst. Und solange sollte man mindestens daneben weiter stillen oder die Flasche geben. Es kann auch länger sein, das Baby entscheidet.

Isst das Baby gut, kann man weitere Gemüse ausprobieren und bald auch Kartoffeln oder Getreideflocken hinzufügen. Man darf auch 2-3 Gemüse mischen. Wenn man ein Gemüse nach dem anderen einführt, merkt man gut, ob das Baby ein Lebensmittel verträgt oder nicht (z.B. Durchfall oder Verstopfung hat).
Obst kann man ebenfalls nach einigen Wochen einführen. Einige Experten sagen, dass man nie direkt mit Obst beginnen soll, da das Baby zuerst an das Gemüse und den herben Geschmack gewöhnen sollte, und nicht an das süsse Obst. Verboten ist es aber natürlich nicht. Die Gefahr könnte einfach sein, dass das Baby dann plötzlich keinen Gemüsebrei mehr mag.

  • Einführung von Fleisch: Diese erfolgt ebenfalls jetzt, nachdem das Baby den Gemüsebrei gut isst. Wer sein Kind vegetarisch ernähren möchte: siehe unten.
  • Trinken: Ab dem ersten Babybrei kann man auch versuchen, dem Baby Wasser zum Trinken zu geben. Es muss aber noch nicht trinken können. Etwa ab der dritten Mahlzeit wäre es gut, wenn es auch Wasser trinkt.
  • Weitere Tipps, siehe unten im FAQ (bezüglich Fleisch oder wenn das Baby keinen Brei essen will).
  • Auch alle Baby-Nahrungshersteller haben Ernährungspläne. Hier finde ich denjenigen von Holle am übersichtlichsten.
  • Grundwissen zum ersten Babybrei und Rezepten
  • Rezepte für den ersten Babybrei gibt es hier.

Die zweite Mahlzeit: der Abendbrei, bis zum 8. Monat

Nachdem das Baby den Mittagsbrei gut isst (eine ganze Mahlzeit entspricht ca. 150g – 180g), kann man nach etwa einem Monat oder mehr mit dem Abendbrei (Milch-Getreidebrei) beginnen. Auch hier sollte man sich Zeit lassen.
Ich änderte die Regel bei meinem ersten Sohn am Anfang ab und machte ihm einen Obst-Getreidebrei mit Mandelmus, da ich wegen meiner eigenen Laktoseintoleranz noch mit Kuhmilch warten wollte. Von anderen Mamas weiss ich, dass sie auch mal einen Gemüse-Getreidebrei geben. Ab wann man übrigens Kuhmilch oder Joghurt geben darf, steht in diesem Artikel über Pulvermilch ausführlich beschrieben. Es darf also auch ein reiner Getreidebrei sein, den man mit Pre-Milch oder Muttermilch und später Vollmilch anreichert. Einige EL Apfelmus passen auch gut dazu.

Die dritte Mahlzeit: der Obst-Getreidebrei am Nachmittag ab dem 8. Monat

Ab ca. dem 8. Monat (also wenn das Baby 7 Monate ist, und schon gut isst) oder wenn es die zweite Mahlzeit gut isst (das kann auch erst im 9. Monat sein) kann man eine dritte Mahlzeit einführen, hier wird gemäss Plan meist ein Obst-Getreidebrei oder Obstbrei zubereitet, den man am Nachmittag geben kann. Wenn das Kind noch sehr gerne gestillt wird (wie es bei mir war) kann man auch gut noch warten und am Nachmittag oder nach Bedarf weiter stillen, dazwischen aber mal einige Löffel Obstmus geben. Ich führte zudem zuerst einen Morgenbrei ein, der Nachmittagsbrei kam erst später – da ich viel stillte ging es zeitlich besser auf.

Vierte Mahlzeit (zwischen 9-11 Monaten): Obstbrei am Vormittag und essen vom Familientisch

Ob zum Frühstück oder zu einer Vormittagsmahlzeit, der Obstbrei ist die letzte Mahlzeit, die man einführen kann. Viele Mamas die stillen, warten damit auch länger, was völlig ok ist. Das Kind bestimmt auch mit, wie viel es isst und wann. Später kann man dann eine Art Porridge mit Früchten oder Müsli machen – mein Sohn isst dies auch mit 2.5 noch gerne zum Frühstück.

Ausserdem kann man ab dem 11. Monat (vollendeter 10.) gut damit beginnen, das Baby vom Esstisch mitessen zu lassen. Es darf nun ausprobieren, seine Geschmacksknospen schärfen, und immer mehr das essen, was die Familie am Tisch isst.

Babybrei selber machen, Beikost einführen: hier gibts Rezepte und die wichtigsten Tipps

FAQ / Empfehlungen zur Ernährung des Säuglings / Beikosteinführung Baby im 1. Jahr

Ab wann soll ich mit dem Babybrei / Beikost beginnen?

Die WHO empfiehlt, das Baby die ersten 6 Monate ausschliesslich zu stillen. Mit der Beikost kann frühestens ab dem vollendeten vierten Lebensmonat starten, spätestens mit Beginn des siebten Lebensmonats sollte man beginnen. Vor dem 4. Monat ist der Verdauungstrakt des Säulings noch nicht bereit für feste Nahrung. Etwa um den 6. Monat werden die Bedürfnisse des Säuglings nicht mehr genügend durch die Muttermilch gedeckt und das Interesse am Essen wird immer grösser.

Wann ist das Baby bereit für die Beikost / Babybrei?

Die Beikostreife wird generell mit diesen Kennzeichen beschrieben. Der Säugling ist reif, wenn er folgendes kann:

  • Das Baby kann mit Hilfe aufrecht auf dem Schoss sitzen und den Kopf selbstständig halten.
  • Es interessiert sich dafür, was Eltern, Geschwister und andere Personen essen.
  • Es verlangt nach dem, was andere essen und will das Essen in die Hand nehmen
  • Es öffnet den Mund, wenn der Löffel kommt.
  • Es drückt den Brei nicht mehr mit der Zunge aus dem Mund (Zungenstossreflex)
  • Es macht Kaubewegungen und schmatzt.

Weitere Infos dazu, und zum ersten Babybrei hier.

Mein Baby will keinen Brei essen

Nicht alle Säuglinge sind gleich weit, einige interessieren sich früher für Brei oder Essen. Wichtig ist, auf das Kind zu achten und sich nicht unter Druck zu setzen. Entspanntes Essen und eine entspannte Einführung der Beikost ist der beste Weg für alle. Das Kind wird es bestimmt richtig machen und weiss, was es will oder was ihm gut tut, darauf sollte man vertrauen. Wenn es den Brei nicht schlucken kann, mit der Zunge rausschiebt oder eklig findet, wartet man einfach 1-2 Wochen und probiert es dann nochmals.

Tipp: Babies, die gar keinen Brei mögen, werden länger gestillt und mögen vielleicht BLW. Jedes Baby ist anders. Ausprobieren kann man hier zum Beispiel, ob das Baby ein anderes Gemüse (als dem ersten) oder z.b. Apfelmus lieber mag, als den verschmähten ersten Gemüsebrei, um ihm das Essen schmackhaft zu machen.

Das Baby spuckt oder erbricht / isst keinen Brei

Wenn das Baby den Brei noch nicht schlucken mag, wenn es erbricht oder wenn es ihn rausspuckt, sollte man zuerst prüfen, ob es überhaupt reif ist für die Beikost (siehe oben). Dann kann man darauf achten, ob der Brei wirklich genug fein püriert war. Schiebt das Baby den Brei aus dem Mund, ist es wahrscheinlich noch nicht bereit. Da empfiehlt es sich, einige Tage oder Wochen zu warten, und es dann nochmals zu probieren. Vielleicht mag es auch einfach ein Gemüse nicht oder will selber essen! Oder es hat keinen Hunger.

Erst wenn das Baby sehr gut isst, kann man den Brei weniger fein pürieren, frühstens ab der zweiten Breimahlzeit. Einige Babies sind früher bereit als andere, man darf hier keinen Druck aufsetzen und sollte sich nicht stressen lassen.

Vegetarische Ernährung des Babys:
Ab wann soll man Fleisch in den Babybrei mischen? Und was, wenn ich das Baby vegetarisch ernähren möchte?

Viele Ernährungspläne wollen bereits nach einem Monat Fleisch in den Brei mixen. Da spätestens sagte ich mir nein, das schmeckt ja wie Katzenfutter und ich koche zuhause nie mit Fleisch, da muss ich für mein Baby nicht alles anders machen. Das geht auch so! Ganz gut sogar. Mein Vegi-Baby gedeiht prächtig! Mehr zur vegetarischen Ernährung von Kindern gibt’s hier.

Die wichtigsten Ersatzprodukte für Fleisch sind:

  • Eigelb (kann man ab dem vollendeten 6. Monat in den Brei kochen), Ei darf das Baby ab 9 Monaten in Massen und immer gut gekocht essen
  • Seidentofu in Massen
  • Milch und Joghurt (ab dem 7. Monat in den Brei mischen)
  • sowie eisenreiche Lebensmittel (eisenreiches Gemüse, Mandelmus, Tahin)

Achten sollte man lediglich auf genügend Eiweiss (in Form von Eigelb, Käse, Joghurt, Milch, Hülsenfrüchten) und auf genügend Eisen (klick hier für den Artikel zu den wichtigsten Eisenquellen).

Ab wann darf man Joghurt geben? Ab wann darf das Baby Kuhmilch und Milchprodukte essen?

Empfohlen wird, dass Babies ab dem 7. Monat wenig Joghurt in einem Brei essen dürfen (aber nicht müssen). Ab dem vollendeten 1. Lebensjahr darf das Kind reine Vollmilch trinken, Joghurt sowie weitere Milchprodukte essen, sofern es sie verträgt.

„Darf man einem Baby in der Beikost Kuhmilch geben oder nicht? Die Antwort lautet somit: „Ja, in der Breizeit ab dem ca. 7. Monat darf ein Kind einen Brei aus Getreide und wenig Kuhmilch haben, der selbst gekocht wurde. Reine, unverarbeitete Kuhmilch in einem Fläschchen sollte man aber noch nicht geben.“

  • Die Empfehlung der Stillberaterinnen und Mütterberatungen ist, dass man ab dem ca. 7. Monat wenig Vollmilch-Naturjoghurt in einen Früchtebrei beifügen darf. Quark, Frischkäse und Käse sowie Kuhmilch als Getränk sollten wegen dem hohen Eiweissgehalt im ersten Jahr gemieden werden.
  • Frühestens ab 7 Monaten (nach abgeschlossenem 6. Lebensmonat) kann Vollmilch (ca. 1 dl) für den Getreidebrei verwendet werden.
  • Unverarbeitete Kuhmilch darf man erst ab 1 Jahr geben. Mehr dazu hier.

Die Empfehlung der La Leche League und des BLV ist folgende:

  • Unverarbeitete Kuhmilch (Vollmilch) wird im ersten Lebensjahr ab 12 Monaten empfohlen. Ab ca. 1 Jahr geht man nämlich davon aus, dass der Magen die Lebensmittel besser verdauen und verarbeiten kann. Vollmilch enthält sehr viel Eiweiss, das die Niere stark belasten kann.
  • Die Empfehlung vieler Stillberaterinnen und Mütterberatungen sowie des BLV ist, dass man ab dem ca. 7. Monat wenig Vollmilch-Naturjoghurt (ungesüsst) oder Vollmilch im Rahmen der Beikost in einen Früchtebrei beifügen darf (aber nicht muss!).
  • Quark, Frischkäse und Käse sowie Kuhmilch als Getränk sollten wegen dem hohen Eiweissgehalt (Proteine) im ersten Jahr gemieden werden.
  • Frühestens ab 7 Monaten (nach abgeschlossenem 6. Lebensmonat) kann Vollmilch (ca. 1 dl) für den Getreidebrei oder das Fläschchen verwendet werden. Genauso gut kann man aber auch Muttermilch für den Milchgetreidebrei oder Pre-Milch verwenden.
  • Milch mit Wasser verdünnen? Mir wurde noch mit 12 Monaten geraten, die Milch zuerst mit Wasser zu verdünnen (1/2-2/3 Milch), um zu testen, ob mein Sohn sie verträgt. Das wurde früher oft geraten, heute eigentlich nicht mehr, sagt auch die La Leche League. Milch, mit ihrem Protein- u. Fettanteil, sollte als Nahrungsmittel gerechnet werden und nicht als Getränk.
  • Empfehlungen und meine eigenen Erfahrungen zur Verwendung von Pre-Milch, Kuhmilch und Laktoseintoleranz: siehe hier.

Ab wann soll ich den Brei weniger pürieren?

Der nächste Schritt ist nun, weniger zu pürieren, mehr Fingerfood zu geben. Doch an rohes Obst und Gemüse muss ein Baby langsam gewöhnt werden. Gurken, weiche/gekochte Äpfel, Birnen, Maispops – das geht. Aber Paprika, Karotten (zu hart), Tomaten – damit muss man langsam beginnen, da sie zu sauer sind oder eher schwer verdaulich oder zu hart. Die Faustregel ist: ab dem 8. Monat oder wenn das Baby schon gut isst, kann man auch weniger stark pürieren oder mal probieren, nur noch alles klein zu schneiden (sicher ab dem 10. Monat). Das Baby zeigt, ob es schon so gut kauen mag oder noch nicht.

Wer sich übrigens von Anfang an für für die Methode BLW (Baby Led Weaning) entscheidet und die Breiphase umgehen will, findet hier die nötigen Informationen.

Wie soll ich eine weitere, dritte Mahlzeit einführen, wenn ich z.B. noch viel stille?

Mamas, die nicht stillen, können gut nach Plan mit dem dritten Brei beginnen. Einigen stillenden Mamas mag es wie mir gehen: Mein Körper produzierte immer noch so viel Milch im 8. und 9. Monat, obwohl mein Sohn schon ganz gut Brei ass. Da konnte ich nicht plötzlich von Morgens bis Abends spät nicht mehr stillen. Die Abstände würden zu lange.

Meine Hebamme riet mir dazu, statt einem Nachmittagsbrei einen Znüni-Brei (Obstmus mit Banane) einzuführen und weiterhin am Nachmittag zu stillen.

Das klappte bald gut! Nur: in vielen Ernährungsplänen gibt es keine Vormittagsmahlzeit ausser Milch am Morgen (z.B. bei Nestlé). Da ich um 6h stillte, ging das nicht auf. Mein Sohn konnte ja nicht von morgens 6h bis 12h nichts essen. Also gab ich ihm trotzdem etwas Apfelmus mit Banane, und stillte immer weniger so dass es ging, dass ich nur noch am Nachmittag oder dann Abend stillen musste. Es pendelte sich rasch ein. (Hier habe ich beschrieben, wie die Ernährung / Stillen bei mir im 8./9. Monat oder im 6./7. Monat aussah.)

Worauf man achten sollte, damit das Kind von Anfang an gesund ernährt wird, habe ich in diesem Artikel geschrieben.

Wie viel soll das Baby essen?

Gemäss Remo Largo gibt es grosse Unterschiede, und man darf sich hier als Eltern keinen Stress machen. Es gibt Babies, die essen viel, und Babies, die wenig essen. Es kann auch täglich unterschiedlich sein. Nicht alle Kinder verwerten das Essen auch gleich. Einige essen gerne 3 grosse Mahlzeiten, andere lieber 5 kleinere.

Das BLV empfiehlt diesen Rahmen als Anhaltspunkt:

  • 5.-7. Monat: Einführung Beikost, 1 Mahlzeit täglich
  • bis 8 Monate: 2-3x Beikost täglich
  • 9-11 Monate: 3-4x Beikost täglich
  • 12-24 Monate: 3-4 Mahlzeiten und falls vom Kind gewünscht 1-2 Zwischenmahlzeiten (Früchte, Brot, Gemüsesticks)

Was soll das Baby trinken (wenn nicht Muttermilch)?

Ab Beikoststart kann man beginnen, Wasser zu geben, muss aber nicht. Schlussendlich ist stillen das Beste für das Baby.

Weiter ist ungesüsster Tee eine Möglichkeit. Hier einige Gedanken dazu. Solange ein Baby weiter gestillt wird, wird es genügend mit Flüssigkeit versorgt. Erst wenn 3 Mahlzeiten ersetzt wurden, sollte man sicher noch zusätzlich Wasser anbieten.

Warum sollte das Kind bis ca. 1 Jahr kein Salz, Knoblauch oder Zwiebeln essen?

Die Verdauung des Babys muss sich erst an all die neuen Lebensmittel gewöhnen. Oft hört man die Regel: ab 1 Jahr darf das Kind alles ausser Nüsse (dies wegen der Verschluckungsgefahr). Beim Salz, Knoblauch und Zwiebeln und auch scharfem Essen handelt es sich um Gewürze, an die sich die Geschmacksnerven und der Verdauungstrakt erst gewöhnen müssen. Man darf ab dem ca. 9. Monat langsam alles einführen und das Baby daran gewöhnen. Schlussendlich gilt aber, wie die Familie sich ernährt.

Warum ist Stillen das Beste für das Kind?

Wie oben beschrieben empfiehlt die WHO, die ersten 6 Monate ausschliesslich zu stillen, danach sicher bis 2 Jährig. Muttermilch ist gesund, praktisch und jederzeit und überall in der richtigen Temperatur und Zusammensetzung verfügbar. Die Muttermilch ändert sich und passt sich den Bedürfnissen des Säuglings von alleine an – innerhalb einer Stillmahlzeit (Vorder- und Hintermilch) und ebenfalls mit dem wachsenden Kind. Sie besteht zu 88 Prozent aus Wasser, daneben enthalt sie Proteine, Fette, Kohlenhydrate, Mineralstoffe, Vitamine und Eisen. Die Muttermilch versorgt das Kind mit Immun- und Abwehrstoffen der Mutter und schützt es so vor Krankheiten. Das Kolostrum (die Muttermilch in den ersten Tagen nach der Geburt) enthält mehr Abwehrstoffe und ist deshalb besonders wichtig. Stillen fordert die innige Beziehung zwischen Mutter und Kind und bedeutet für das Kind Zuwendung, Nahe und Warme. Stillen begünstigt die optimale Entwicklung der Gesichts- und der Mund-Muskulatur sowie des Kiefers.
Gestillte Kinder haben ein geringeres Risiko, übergewichtig zu werden. Stillen vermindert zudem das Risiko für Kreislaufkrankheiten und Bluthochdruck. Stillen bietet auch Vorteile für die Mutter: Die Stillhormone fordern die Ruckbildung der Gebärmutter, wodurch die Blutungsgefahr nach der Geburt reduziert wird. Stillen verzögert meist das Eintreten der Regelblutung. Ausserdem senkt Stillen das Risiko, an Brustkrebs zu erkranken. Nicht zuletzt entlastet Stillen auch das Portemonnaie und die Umwelt. (Quelle: Stillförderung Schweiz)

Lebensmittel, die man im ersten Babyjahr meiden sollte:

  • Quark (weil zu viel Eiweiss)
  • Rohe Eier
  • Kuhmilch/Vollmilch in der Flasche als Getränk
  • Vorsicht bei Salat – aber gemixt im Brei darf man Spinat etc. gut geben
  • Honig (Gefahr von Botulismus, Rohprodukt), sogar bis ins 2. Lebensjahr
  • Salz – jedoch in wenig Salzwasser gekochte Nudeln sind unbedenklich, auch mal eine Brotrinde
  • Nüsse – wegen Verschluckungsgefahr
  • Zucker und Süssigkeiten

Bei diesen Lebensmitteln ist Vorsicht geboten:

  • Scharfe Gewürze: können schlecht vertragen werden.
  • Zwiebeln, Knoblauch: können (vor allem roh) Verdauungsprobleme auslösen und ab dem 8. Monat in kleinen Mengen probiert werden. Es ist auch abhängig davon, wie die Familie isst.
  • Mit Peperoni, Tomaten und rohem Gemüse vorsichtig vorgehen. Am besten das Kind probieren lassen, ob es dies verträgt (dies ist etwa ab dem 8./9. Monat der Fall).

Weitere nützliche Artikel und Informationen

Hier gehts zum Artikel: der erste Babybrei – Tipps und Rezepte

Regeln zur Pulvermilch und Milchunverträglichleit

Regeln für den Esstisch mit Essanfängern

Welches Lätzchen passt?

Wie kann ich das Baby unterstützen, mit dem Löffel zu essen

Rezepte & Regeln für Baby Led Weaning

Eisenreiche Nahrungsmittel für Kinder & Babies

Rezepte für Mama und Baby – einmal kochen, zwei Menüs

Broschüre vom BLV zur Ernährung von Babies und Kindern

Ernährungsplan im 1. Lebensjahr – Orientierungshilfe der SGE (Schweizer Gesellschaft für Ernährung)

Bei uns sah die Ernährung des Babys, ca. 8 Monate, vegetarisch wie folgt aus:

  • 6h Stillen
  • 9h Apfelmus mit ½ Banane und 1 TL Mandel- oder Cashewmus oder auch mal Tahin, ab und zu mit 2 EL Naturjoghurt
  • 11.45h Mittagsbrei mit viel Gemüse und Rapsöl, mal mit Kartoffeln, oft mit Hafer, Dinkelbrei oder auch mal Vollkornnudeln oder Vollkornreis
  • Dazwischen Stillen nach Bedarf
  • 15h Apfel (gerieben oder Mus) mit Hirse oder Hafer, etwas Mandelmus (Rezept hier) / Stillen nach Bedarf
  • 18h (Milch-) Getreidebrei oder Getreide-Obstbrei
  • 20h Stillen
  • Nachts: Stillen nach Bedarf
  • Zu jeder Mahlzeit gibt’s Wasser aus dem Becher.

Beispiel Ernährung im 6./7. Monat

Beispiel Ernährung im 10. Monat

Essen wie die „Großen“ – Familienkost

Mit gesunden Fingerhäppchen fängt es an

Mit acht, neun Monaten beobachten Kinder meist neugierig, wie Erwachsene essen und greifen nach den Lebensmitteln, um sie kennen zu lernen. Zum Ausprobieren sind wegen der Gefahr des Ersticken allerdings nicht alle festen Lebensmittel geeignet:

  • Geben Sie Ihrem Kind keine harten Karottenstücke oder ungeschälte Apfelstücke.
  • Auch jede Art von Nüssen oder glatte, runde Lebensmittel wie Trauben oder Oliven sollten Sie vermeiden.

Gut geeignet zum Knabbern sind dagegen Lebensmittel, die das Kind durch seinen Speichel schnell einweichen kann. Das wären zum Beispiel Brotwürfel, Zwieback, Dinkelstangen und gegarte Gemüse- und Kartoffelstücke. Auch kleine Bananenstücke oder geschälte Birnen- und Pfirsichstücke sind sehr beliebt. Verzichten sollten Sie auf Babykekse mit Zucker.

Ihr Kind wird sich umso lieber mit festen Lebensmitteln anfreunden, wenn es diese selbst aufnehmen, halten, zum Mund führen und zerkleinern darf. Es wird begeistert und glücklich sein, selbst zu essen und dies auch zu dürfen! Und wenn es seine Häppchen dabei zu Boden wirft, bedeutet das nicht, dass es sie nicht mag oder dass es Sie gar ärgern will. Vielmehr ist es dabei, noch eine Menge anderes zu entdecken und „experimentiert“ nur herum.

Falls Ihr Kind aufgrund einer körperlichen oder geistigen Beeinträchtigung noch nicht dazu in der Lage ist – lassen Sie ihm Zeit. Im Prinzip hat Ihr Kind dieselben Bedürfnisse wie jedes andere Kind auch. Wichtig ist, die Mahlzeiten möglichst in Ruhe und ohne Zeitdruck einzunehmen.

Bei Kindern, die sich noch von Brei ernähren, können allmählich gröbere Nahrungsbestandteile untergemengt werden. Probieren Sie gemeinsam, was Ihr Kind schaffen kann und was nicht.

Kinder mit schwereren Beeinträchtigungen sind unter Umständen auf Spezialnahrung und Sondenernährung angewiesen. Wenn dies nötig sein sollte, erhalten Sie von Expertinnen und Experten in Kliniken oder Praxen Rat und Unterstützung. Insbesondere Selbsthilfegruppen, die Erfahrungen mit der Behinderung oder chronischen Krankheit haben, sind meist eine wertvolle Hilfe.

Grundrezepte für Babybrei

Grundrezepte für Babybrei mit Gemüse, Fleisch und Getreide: wir zeigen euch, was in den Babybrei kommt und wie ihr ihn nach eurem Geschmack mit den Zutaten eurer Wahl für das Baby abwandeln könnt

3 Rezepte – Unzählige Variationsmöglichkeiten

Babybrei selber machen ist gar nicht schwer.
Aus den folgenden Grundrezepten für Mittagsbrei, Nachmittagsbrei und Abendbrei könnt ihr jeden Brei ganz nach eurem Belieben abwandeln, da das Verhältnis der Zutaten immer gleich bleibt.
Eine Portion Babybrei umfasst etwa 200 g.

Grundrezept für Mittagsbrei

100 g Gemüse
50 g Kartoffeln, Nudeln oder Reis
20 g Fleisch oder Fisch (alternativ 10 g Getreideflocken für eine vegetarische Variante)
1 EL Öl oder Butter
Mittagsbrei könnt ihr auch gut auf Vorrat zubereiten und portionsweise einfrieren.
Um die Eisenaufnahme zu unterstützen, empfehle ich euch nach dem Mittagsbei ein paar Löffel Obstbrei zu füttern. Alternativ könnt ihr aber auch einen Esslöffel Saft im Brei mitkochen.
Hier geht es zu meinen Mittagsbrei-Rezepten.

Grundrezept für Nachmittagsbrei

100 g Obst
20 g Getreide (Instantflocken, Zwieback, Couscous…)
100 ml Wasser
1TL Öl oder Butter
Nachmittagsbrei ist schnell zubereitet und eignet sich nicht zum Einfrieren.
Hier geht es zu meinen Nachmittagsbrei-Rezepten.

Grundrezept für Abendbrei

200 ml Milch für das Baby
50 g Getreide
20 g Obst
Abendbrei solltet ihr auch immer frisch zubereiten und nicht einfrieren.
Hier geht es zu meinen Abendbrei-Rezepten.

Ausführliche Anleitungen zu den verschiedenen Grundrezepten

Grundrezept Gemüse-Kartoffel-Brei

zum Rezept
vegetarisch ab 5. Monat

Grundrezept Gemüse-Kartoffel-Fleisch-Brei

zum Rezept
ab 5. Monat

Grundrezept Gemüsebrei

zum Rezept
vegetarisch glutenfrei ab 5. Monat

Getreide-Obst-Brei Grundrezept

zum Rezept
vegetarisch ab 5. Monat

Grundrezept Griessbrei

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vegetarisch ab 6. Monat

Grundrezept Milch-Getreide-Brei

zum Rezept
vegetarisch ab 5. Monat

zum Rezept
vegetarisch ab 5. Monat

Babybrei – selbstgekocht

Als erste zusätzliche Nahrung zur süss schmeckenden Muttermilch oder Schoppenmilch mögen Babys gern Brei mit natürlicher Süsse. Dazu gehören der Rüebli-Brei sowie der Süsskartoffel-Brei. Beide Rezepte eignen sich hervorragend für den Start in die Beikost. Falls Ihr Baby einen besonderen Geschmack hat, versuchen Sie es mit einem anderen verträglichen Gemüse oder mischen Sie anfangs etwas süsses Obst unter den Brei. Eine Liste mit gut verträglichen Gemüse- und Obstsorten für das erste Jahr finden Sie hier.

Yamo

Der Beikoststart

Für den Beikoststart sind Breie mit wenigen Zutaten am geeignetsten. Auch bei yamo gibt es speziell für den Beikoststart verschiedene leckere Sorten und sogar ein praktisches Starter-Set, entwickelt von Ernährungsexperten. Jetzt entdecken

Für die ersten Löffelversuche gibt es auch fertigen Karottenbrei (125 g) im Glas, dem Sie nach dem Aufwärmen (im Flaschenwärmer oder Wasserbad) nur noch Öl zufügen müssen. Teilen Sie am besten die Menge, da anfangs wirklich nur ein oder zwei Löffel gekostet werden. Eine Hälfte erwärmen Sie direkt (im Gläschen) und die andere Hälfte stellen Sie für den nächsten Tag in einem sauberen Schraubdeckelglas oder einer Frischhaltedose in den Kühlschrank. Erwärmen Sie einen Brei bitte nur einmal, mehrmaliges Erwärmen ist gesundheitsschädlich.

Um die Zubereitung für Babybreie zu vereinfachen, finden Sie hier viele Rezeptideen:

Rezepte ab dem 4. Monat

Rezepte ab dem 6. Monat

Rezepte ab dem 8. Monat

Rezepte ab dem 10. Monat

Rezepte ab dem 12. Monat

Fleisch, Fisch und Ei sind hochwertige Eiweissquellen. Das Eiweiss aus tierischen Produkten kann im Körper besser aufgenommen werden, als aus pflanzlichen Lebensmitteln. Dies gilt auch für Babynahrung. Deswegen sollten ab dem 6. Monat vegetarische sowie fleischhaltige Rezepte kombiniert werden. Ab dem 10. Monat dürfen Babys als Abwechslung zum Fleisch auch Fisch essen. Seefisch enthält viel Jod und ist reich an Omega-3-Fettsäuren – Kinder brauchen beides für ihr Wachstum und ihre geistige Entwicklung. Auch allergiegefährdete Babys dürfen ab dem 10. Monat Fisch essen. Es gibt Hinweise, dass der Fischkonsum im ersten Lebensjahr sogar einen schützenden Effekt vor Allergien hat.

Hühnerei bzw. v.a. Hühnereiweiss ist eines der Lebensmittel mit hoher allergischer Potenz. Da es aber keinen gesicherten Beleg für einen allergievorbeugenden Effekt durch Meidung potenter Nahrungsmittelallergene im 1. Lebensjahr gibt (Leitlinien Allergieprävention der Deutschen Gesellschaft für Allergologie und klinische Immunologie), dürfen auch allergiegefährdete Babys (etwa ab dem 10. Lebensmonat) hartgekochte Eier essen.

Letzte Aktualisierung : 11-11-19, MR / BH / FS

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