Baby winter anziehen

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Die richtige Sommer- und Winterbekleidung fürs Baby

Viele Eltern sind sich oft unsicher, ob sie ihr Baby richtig kleiden. (Foto by: SergeyChayko / )

Generell gilt folgende Regel: Ziehen Sie Ihrem Baby immer eine Lage mehr an, als Sie selbst tragen.

Nackenprobe

Ob dem Baby zu warm oder zu kalt ist, kann nicht an den Händen festgestellt werden, denn diese werden noch nicht ausreichend durchblutet und sind oft kalt, obwohl die Körpertemperatur angemessen ist.

Um zuverlässig festzustellen, ob dem Kind zu warm oder zu kalt ist, kann die Nackenprobe gemacht werden: Hierzu wird dem Kind in den Nacken gefasst.

Ist dieser feucht, so schwitzt es. Das ist ein eindeutiges Zeichen dafür, dass es zu warm angezogen ist.

Fühlt sich die Haut im Nacken weder feucht noch zu kalt an, so ist das Baby richtig angezogen.

Die richtige Sommerbekleidung

Die richtige Sommerbekleidung für das Baby zu finden, ist gar nicht so einfach. Es sollte weder frieren noch schwitzen. Die Kleidung sollte dabei locker sitzen.

Im Sommer sind Bodys und Strampler aus Baumwolle oder Seide die ideale Kleidung für das Baby. Ab einer Temperatur von ungefähr 25-30 Grad kann dem Kind ein kurzärmeliges T-Shirt angezogen werden. Genauso verhält es sich mit kurzen Hosen, Röckchen oder Kleidern.

Söckchen können an einem warmen Sommertag ruhig weggelassen werden. Sollte es jedoch etwas kühler sein, kann man Söckchen überziehen.

Optimale Kleidung zum Schlafen ist ein Body sowie ein Sommerschlafsack.

Bei Temperaturen um die 20 Grad und eher bewölktem Wetter sollte auf den Zwiebellook gesetzt werden. Dabei empfiehlt es sich dem Baby einen Body mit kurzen Ärmeln, ein langärmeliges Shirt, Strampler oder eine Hose mit Socken anzuziehen. Ebenso ist eine Weste sowie Mütze wichtig.

Sonnenschutz

Vor allem in den heißen Sommermonaten sollte die zarte Babyhaut vor Sonnenstrahlung geschützt werden. Sonnencreme, eine dünne Mütze oder ein Hut mit Nackenschutz sind Pflicht, um die empfindliche Haut zu schützen. Ein direkter Aufenthalt in der Sonne sollte vermieden werden, besser ist ein Schattenplatz.

Ist ein Urlaub am Meer geplant und das Kind spielt im Sand oder im Wasser, ist eine spezielle Sonnenschutzkleidung mit einem Lichtschutzfaktor 50 nach australischem Standard empfehlenswert. Diese schützt die zarte Haut vor Sonneneinstrahlung.

Die richtige Winterbekleidung

Auch im Winter ist Zwiebelschichtverfahren eine sehr gute Möglichkeit, um das Baby richtig zu kleiden.

Als erste Lage eignet sich ein Body oder Unterhemd sowie eine Unterhose. Darüber kann eine Strumpfhose und ein T-Shirt gezogen werden. Als letzte Schicht eignen sich ein Strampler, Hose, Jacke und Strümpfe. Diese können dann je nach Wetterlage schnell ausgezogen bzw. wieder schnell angezogen werden. Die Kleidung sollte dabei bequem sein, sodass sich Baby gut bewegen und drehen kann.

Außerdem eignen sich eine gut passende Wollmütze zum Schutz der Ohren und warme Handschuhe. Eine Jacke oder ein Anzug aus Bio-Schurwolle oder Fleece sorgen für eine angenehme Wärme.

Durch die Nackenprobe sollte regelmäßig geprüft werden, ob das Kind friert oder ob ihm eventuell zu warm ist.

Ab ca. 25 Grad eignet sich kurzärmelige Sommerkleidung für Baby. (Foto by: Kruchenkova / )

Die richtige Ausstattung sowohl für den Sommer als auch für den Winter

  • Da Babys bzw. Neugeborene in den ersten Lebenstagen und -wochen schnell auskühlen, sollten diese auch im Sommer dickere Strampler tragen. Diese eignen sich sowohl für den Sommer als auch für die kalte Jahreszeit. Genauso verhält es sich bei den Shirts.
  • Bodys gibt es sowohl mit langen als auch mit kurzen Ärmeln. Letztere lassen sich wesentlich bequemer an- und ausziehen.
  • Beim Kauf gilt es zu beachten, dass sowohl die Bodys als auch die Shirts im Schulterbereich Druckknöpfe haben, denn sie ermöglichen ein leichteres An- und Ausziehen.
  • Wickelbodys erweisen sich als praktisch, denn sie müssen nicht über den Kopf gezogen werden.
  • Die Strampler sollten, wenn möglich, im Schritt zu öffnen sein. Sie erleichtern das Wickeln erheblich.

Nicht zu viel und nicht zu wenig anziehen

Ist Ihr Kind aus dem Krabbelalter herausgewachsen, verschieben sich die Prioritäten auch bei der Kleidung. Robust und gut waschbar sollte sie sein. Mit einem Kleinkind ist man schliesslich viel draussen: auf dem Spielplatz, im Wald, auf dem Feld – überall gibt es Spannendes zu entdecken. Schön sind Hosen und Jacken mit kleinen Taschen, in denen das Kind seine gesammelten Schätze verstauen kann. Wichtig auch beim grösseren Kind: Komfort und Bewegungsfreiheit. Ausserdem ist gutes Schuhwerk angesagt. Die kleinen Laufanfänger sollten Schuhe tragen, die fest am Fuss sitzen und eine flexible Sohle haben, die jede Bewegung mitmacht. Tipp zum Schuhkauf: Zeichnen Sie den Fussumriss Ihres Kindes nach, wenn es gerade steht. So erhalten Sie eine Schablone, anhand derer Sie die richtige Schuhgrösse ermitteln können.

Wird das Wetter kühler und feuchter, gibt es warme Wollanzüge und praktische, wasserdichte Anzüge, die einfach über die Kleidung gezogen werden. So ist das Kind warm angezogen und die Kleidung vor Matsch und Nässe geschützt. Im Winter darf der Anzug auch gern gefüttert sein. Mütze, Schal und Handschuhe dürfen selbstverständlich nicht fehlen.

Achtung: Wenn Ihr Kind am Daumen nuckelt, kann es sein, dass es keine Handschuhe akzeptiert. Versuchen Sie dennoch so oft wie möglich, ihm die Handschuhe überzuziehen, denn kalte Hände können ganz schön schmerzhaft sein. Manchmal helfen lustige Motive auf dem Handschuh, das Kind zu überzeugen.

Baby richtig anziehen: Was Sie im Frühling beachten sollten

Mal ist es zu kalt, mal ist es zu warm: In der Übergangszeit zwischen Winter und Frühling ist es gar nicht so einfach, den Nachwuchs richtig zu kleiden. Worauf Sie in dieser Zeit achten sollten.

Foto-Serie mit 7 Bildern

Wenn Sie Babykleidung für den Frühling auswählen, sollten Sie immer einen Blick auf das Wetter haben. In der Übergangsphase zwischen kalt und warm empfehlen sich Kombinationen aus Winter- und Sommerkleidung.

Setzen Sie am besten auf den Zwiebellook: Planen Sie mehrere Kleidungsschichten zum Anziehen ein, damit Sie ihr Baby bei wechselhaften Temperaturen schnell aus- beziehungsweise eine weitere Schicht anziehen können.

So kontrollieren Sie, ob Ihr Baby friert

Tragetuch oder Tragehilfe für Babys ersetzen in etwa eine Schicht Kleidung. Achten Sie deshalb auch darauf, Kinder darin nicht zu warm anzuziehen. Am besten ist das Baby vor niedrigen Temperaturen geschützt, wenn man es nah am Körper trägt, ihm Füßlinge aus Wolle anzieht und die eigene Jacke über ihm schließt.

Transportieren Sie Ihr Kind im Kinderwagen, so achten Sie bei kühlen Temperaturen im Frühling auch darauf, dass es am Rücken durch Kleidung oder Decken geschützt ist, falls die Unterseite des Kinderwagens kalt wird.

Ob ein Kind nicht doch friert, lässt sich mit einem Griff in seinen Nacken kontrollieren. Ist der Nacken trocken und warm, sollte die Babykleidung richtig sein, wenn er allerdings feucht ist, ist dem Kind zu heiß.

Baby richtig anziehen bei wechselhaftem Wetter

Bei Nieselregen und feucht-kaltem Wetter sollten Sie auf mehrere Schichten aus Naturmaterialien setzten. Bei einer zu dicken Schicht wie zum Beispiel einem sehr warmen Pullover besteht allerdings das Risiko, dass sich die Hitze staut und das Baby schwitzt. Wählen Sie daher mehrere weniger dicke Kleidungsstücke.

Ansonsten gilt: Vermeiden Sie lange Ausflüge oder Spaziergänge bei Nieselregen. Und setzen Sie Ihrem Baby auch bei leicht kühlem Wetter sollten eine Mütze auf, da bei Säuglingen rund 25 Prozent der Körperwärme über den Kopf verloren gehen.

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Baby vor Wind und Sonne schützen

Wenn die Sonne scheint und trotzdem ein kalter Wind weht, ist ein Windschutz essenziell. Kann das Kind schon sitzen, sollten Sie ihm auch eine dünne Jacke aus atmungsaktivem Material anziehen. Zusätzlich zur passenden Babykleidung können Sie auch das Verdeck des Kinderwagens zum Schutz gegen den Wind aufstellen. Vergessen Sie bei Sonnenschein auch den UV-Schutz nicht!

Tipps & Tricks: Das Baby im Winter richtig anziehen

Auch im Winter machen Spaziergänge an der frischen Luft das Baby fit und fröhlich – vorausgesetzt natürlich, es ist richtig angezogen. Es mag komisch klingen, aber die Gefahr, dass Babys im Winter überhitzen, ist genauso groß wie das Risiko, dass die Kleinen auskühlen. Darauf kommt es beim Anziehen von Babys im Winter an.

Babys können ihren Temperaturhaushalt noch nicht selbst regulieren, deshalb verlieren sie bei Kälte schnell viel Körperwärme, vor allem über das Köpfchen. Sind sie nicht richtig angezogen, können Unterkühlungen, im schlimmsten Fall Erfrierungen, die Folge sein. Deshalb wickeln überbesorgte Mamas und Papas die Kleinen Schicht für Schicht in Unterwäsche, Strumpfhose, Pullover, Strampler, Strickjacke, Anorak oder Schneeanzug und ein bis zwei Decken, wenn es nach draußen gehen soll – und das sorgt bei den Kleinen dann schon mal für Schweißausbrüche.

Im Winter nach dem Zwiebelprinzip vorgehen

Wobei das Anziehen des Babys im Winter nach dem bekannten Zwiebelprinzip, also Schicht für Schicht, schon ganz richtig ist. Denn die vielen dünnen Schichten halten das Baby wärmer als wenige dicke Lagen. Dazu kommt, dass die einzelnen Schichten nach Bedarf schnell an- und ausgezogen werden können. Aber das ist auch der springende Punkt: Die Lagen können nicht nur, sie sollten auch nach und nach entfernt werden, wenn man vom Kalten ins Warme kommt, damit das Baby nicht schwitzt, überhitzt und dann mit feuchten Sachen wieder ins Kalte muss. Das gilt zum Beispiel auch für den Besuch im Supermarkt, Fahrten mit den öffentlichen Verkehrsmitteln oder dem eigenen Auto usw. – und ja, ausziehen solltest du dein Baby dann auch, wenn es gerade schläft.

Und wie viele Schichten solltest du deinem Baby anziehen? Das lässt sich so pauschal natürlich nicht sagen und ist von der Temperatur abhängig. Eine schöne Faustformel aber lautet: Zieh dem Baby immer eine Schicht mehr an als dir selbst.

Kleidung aus Kunstfasern halten das Baby im Winter warm

Denkt man an Winterkleidung, denkt man automatisch an dicke Wollpullis. Klingt gemütlich, aber nicht für Babys. Schurwolle hält zwar warm, hat aber den Nachteil, dass sie häufig kratzt. Im Winter besser geeignet für die empfindliche Babyhaut sind Stoffe aus Kunstfasern wie Polyester (z.B. Fleece) oder aber Mischgewebe, bei denen der Wollanteil nicht zu hoch ist. Insbesondere für die Unterwäsche eignen sich Stoffe mit einem hohen Anteil an Kunstfasern, die die Feuchtigkeit nicht speichern, im Gegensatz zu beispielsweise reinen Baumwollteilen.

Nicht direkt an der Haut, aber zum Drüberziehen sind Fleece-Sachen eigentlich immer geeignet, da sie ein wärmespeicherndes Luftpolster erzeugen. Fleece-Overalls mit Druckknöpfen oder Reißverschluss sind eine praktische Variante für alle Babys. Die Außenseite der Outdoor-Kleidung sollte allerdings kein Fleece, sondern aus einem wind- und wasserabweisenden Material sein.

Zu empfehlen sind der wasserabweisenden Babyoverall mit Fleece Futter (ca. 45 Euro, bei babymarkt)*.

Für kalte Wintertage eignen sich der Reimatec Winteroverall (ca. 100 Euro, bei Babymarkt)*, sowie die etwas teurere Variante von Gotland Berry in pink (ca. 130 Euro, bei babymarkt)*.

Alle drei bestehen aus 100% Polyester, womit sie sich sehr gut eignen für die empfindliche Babyhaut! (siehe oben)

Babyausstattung

Funktionale Babybekleidung: Checkliste

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Schneeanzug oder Fußsack?

Das ist dir überlassen, aber auf keinen Fall solltest du beide Varianten miteinander kombinieren. Für kleinere Babys, die die Welt noch nicht krabbelnd und laufend erkunden, eignen sich dick gefütterte Fußsäcke für Kinderwagen und Buggy eigentlich am besten. Darunter braucht das Kind keine zusätzliche Thermo-Kleidung – eine dicke Strumpfhose, dicke Socken und vielleicht noch eine Hose reichen bei moderater Kälte meist schon aus. Der Oberkörper sollte dann natürlich noch mit einer dicken Jacke vor Kälte geschützt werden.

Ein richtiger Schneeanzug macht meistens erst dann Sinn, wenn das Baby schon laufen kann oder wenn du es über deiner Jacke tragen willst. Achte darauf, dass der Schneeanzug wind- und vor allem wasserabweisend ist, damit der Spaß im Schnee nicht mit einer Erkältung beim Baby endet. Außerdem darf der Anzug nicht zu steif und schwer sein, sonst kommt Frust auf. Babys, die schon krabbeln oder laufen können, fühlen sich plötzlich unbeweglich – die kleinen Muskeln scheitern am Widerstand der übermäßigen Klamotten. Besser ist es, bei großer Kälte für weitere „Zwiebelschichten“ darunter zu sorgen und die äußere leichter zu wählen. Denn Beweglichkeit ist alles!

Wenn du dein Baby im Tragetuch oder mit einer Tragehilfe tragen möchtest, dann am besten immer unter deiner Jacke und direkt am Körper. So bekommt es deine Körperwärme ab und braucht deshalb auch nicht extra eine eigene Jacke.

Kopf, Hände und Füße des Babys warm halten

Egal ob im Tragetuch, im Schneeanzug, im Fußsack oder unter einer Decke im Kinderwagen: Kopf, Hände und Füße des Babys müssen immer warm angezogen sein. Wenn dein Baby Wärme verliert, dann vor allem über diese Körperteile. Das heißt, eine dicke Mütze, die auch die Ohren bedeckt, ist im Winter immer Pflicht. An die Hände gehören gefütterte Handschuhe, am besten eignen sich Fäustlinge, da sich in ihnen die Finger gegenseitig wärmen und sie sich einfach besser anziehen lassen. Dicke Socken und gefütterte Schuhe halten derweil die Füße warm. Wenn dein Baby schon laufen kann, sollten die Schuhe natürlich wasserabweisend sein.

DIY

Babymütze stricken Schritt für Schritt

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Noch mehr Tipps für den Winter mit Baby

➤ Zu warm oder zu kalt?
Um zu überprüfen, ob es deinem Baby zu warm oder zu kalt ist, gibt es einfache Tricks. Fühlt sich sein Nacken zum Beispiel sehr warm und feucht an oder zeigen sich auf der Haut deines Babys sogar Hitzepickel, ist es ihm zu warm. Kalte Zehen sind hingegen ein eindeutiges Zeichen dafür, dass das Baby friert – denn über die Zehen und Finger verliert es zuerst an Körperwärme. Auch die Temperatur des Bauches gibt Auskunft: Fühlt er sich warm an, ist alles gut. Fühlt er kalt an, solltest du dein Baby etwas dicker anziehen.

➤ So schläft es sich im Winter gut
Die beste Schlaftemperatur fürs Baby liegt bei ca. 20 Grad Celcius, du solltest das Schlafzimmer also nicht überheizen. Damit dein Baby nicht friert, sorge für eine gemütliche Schlafumgebung: ein kuscheliges Flanellbettlaken auf der Matratze, ein warmer Schlafsack oder ein warmer Pyjama helfen dabei. Verzichte im Winter wie im Sommer auf Decken im Babybett. Hast du Sorge, dass das Bettchen zu kalt ist, wärme es vorher mit einem Kirschkernkissen (von babymarkt)* oder einer Wärmflasche etwas auf. Nimm beides aber wieder aus dem Bett, ehe du dein Kind hineinlegst. Zusätzlich ist ein Raumthermometer (ca. 20 Euro bei babymarkt)* zu empfehlen welches dir erleichtert, die Temperatur im Babyzimmer gezielter zu regeln.

➤ Unterwegs mit dem Auto
Hast du vor, eine längere Strecke mit dem Auto zu fahren, oder zumindest solange, dass sich das Auto bis zum Ankommen etwas aufheizen kann, vergiss nicht, Ihrem Baby die oberste Schicht auszuziehen. Schneeanzüge machen sich deshalb im Auto eher schlecht. Besser ist hier eine Kombination auf Anorak und Hose und eventuell einer Fleece-Decke. Wichtig: Beim Anschnallen sollten aus Sicherheitsgründen keine Decken zwischen deinem Kind und dem Gut liegen. Die Decke gehört über den Gurt.

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Darum sollten Kinder (und Erwachsene) im Auto keine Winterjacke tragen

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➤ Den Kinderwagen aufrüsten
Wenn du Angst hast, der Kinderwagen könnte zu kalt sein oder werden, schneide zum Beispiel eine Isomatte zurecht und lege sie deinem Baby unter. Denke außerdem immer an den Wetterschutz, mit dem du dein Baby notfalls vor Wind, Regen und Schnee schützen kannst. Wird es deinem Baby zu kalt, wird es sich durch Quengeln bemerkbar machen. Fühle sein Gesicht, die Ohren, die Finger und die Füße – sind sie kalt? Dann ab nach drinnen.

➤ Hautpflege im Winter
Kalter Wind und trockene Heizungsluft greifen schnell die empfindliche Babyhaut an, deshalb ist die richtige Babypflege in der kalten Jahreszeit sehr wichtig. Creme das Gesicht deines Babys vor dem Rausgehen immer mit einer fettigen Kälteschutzcreme ein. Scheint die Sonne? Dann sollte die Creme im besten Fall auch einen UV-Schutz haben. Und wenn viel Schnee liegt, ist sogar zu einer Sonnenbrille zu raten, damit die empfindlichen Babyaugen nicht geblendet werden.

Die Töpfer Ringelblumensalbe Babycare Wind und Wetter (bei babymarkt)* eignet sich sehr gut als Schutz gegen Kälte, Wind und Nässe und ist zugleich frei von tierischen Inhaltsstoffen. Als Alternative findest du sie hier bei Amazon*.

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Wie zieht man ein Baby im Winter richtig an?

Frieren eines der unangenehmsten Gefühle, die man als Mensch haben kann. Auf Babys Kleidung musst du in den kalten Wintermonaten ganz besonders achten. Wie Eltern ihre Kinder optimal im Winter kleiden sollten und wie du dein Baby richtig anziehen kannst, erklärt sich nachfolgend.

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Den Winter mit Baby geniessen

Im Winter scheint die Luft immer besonders frisch und klar zu sein, weshalb viele Eltern gerne diese Zeit des Jahres nutzen, um mit ihren Babys spazieren zu gehen. Natürlich ist es auch für dein Baby ganz besonders toll, sich die Frische um das Näschen wehen zu lassen. Doch allerdings nur dann, wenn du weisst, wie du dein Baby richtig anziehen musst, damit ihm weder zu kalt noch zu warm ist. Der Winter ist besonders tückisch, wenn es darum geht, Kinder gemäss den Temperaturen richtig anzuziehen. Babys kühlen nämlich nicht nur schnell aus, sondern überhitzen gleichermassen auch schnell.

Das Zwiebelprinzip – Schicht um Schicht

Nicht nur Erwachsene fahren im Winter beim Anziehen am besten mit dem Zwiebelprinzip, sondern auch Kinder profitieren von der Variante „Schicht um Schicht“. Dabei sollte beachtet werden, den Kindern viele dünnere Schichten anzuziehen, anstatt mit wenigen dicken Schichten.

Ausserdem ist es ganz wichtig, dass du dein Baby zügig an- und wieder ausziehen kannst. Da das Zwiebelprinzip nur dann funktioniert, wenn Schicht für Schicht entsprechend den Temperaturen, schnell entfernt werden können. Jedoch kann nicht pauschal gesagt werden, wie viele Lagen es sein sollen, denn das ist natürlich abhängig von den vorherrschenden Temperaturen. Du kannst dich aber daran orientieren, wie viele Schichten du trägst, denn Babys sollten in etwa immer eine mehr haben.

Auf welche Stoffe sollten Eltern zurückgreifen?

Damit du dein Baby richtig anziehen kannst, musst du auch die Art der Stoffe berücksichtigen. So gelten z.B. Mischgewebe mit noch so hohen Anteilen an Wolle oder Kunstfasern (Fleece), als besonders geeignet. Babyhaut ist nämlich sehr empfindlich und dicke Wollpullover neigen zum Kratzen, was sehr unangenehm für Kinder sein kann. Explizit Babys Unterwäsche sollte aus einem hohen Anteil an Kunstfasern bestehen, denn anders wie bei Baumwolle, speichern diese keine Feuchtigkeit. Kleidungsstücke aus Fleece sind übrigens nur für „drüber“ gut und nicht für einen direkten Kontakt mit der Haut.

Tragehilfen oder Tragetücher werden von dir idealerweise unmittelbar am Körper getragen, also noch unter deiner Jacke. Deine Körperwärme ist die optimale Möglichkeit, um dein Baby schön warm zu halten.

Übrigens lässt sich an den Füsschen und den Händen leicht ermitteln, ob dein kleiner Schatz friert, denn hier verliert es am ehesten an Körperwärme. Ein feuchter warmer Nacken ist hingegen ein eindeutiges Indiz für zu viel Wärme.

Wie es sich im Winter mit dem Kinderwagen verhält

Dick gefütterte Fusssäcke für Kinderwagen und Buggys sind im Winter sehr praktisch. Darunter braucht das Kind keine zusätzliche Thermo-Kleidung – eine dicke Strumpfhose, dicke Socken und vielleicht noch eine Hose reichen meist schon aus. Der Oberkörper sollte natürlich noch mit einer dicken Jacke vor Kälte geschützt werden.

Bei Unsicherheiten bezüglich des Kinderwagens, kannst du zu einer Isomatte greifen und diese in Form passend zum Kinderwagen schneiden. Einfach unter deinen kleinen Schatz gelegt und die Wärme von unten ist dir garantiert.

Weitere Tipps, um dein Baby richtig anziehen zu können:

  • Auch im Winter müssen Babys gut und erholsam schlafen können, eine Raumtemperatur bei rund 20 Grad ist optimal. Tipps fürs ein gutes Raumklima im Kinderzimmer
  • Ein Bettlaken aus Flanell, ein warmer Schlafanzug oder Schlafsack garantieren für Gemütlichkeit
  • Bettdecken gehören das ganze Jahr nicht ins Babybett
  • Wärmflaschen oder Kirschkernkissen eigenen sich zum vorherigen Aufwärmen vom Bettchen. Doch du darfst nicht vergessen, diese Dinge wieder herauszunehmen, wenn du dein Kind dort hineinlegst.
  • Ein richtiger Schneeanzug braucht dein Kind erst, wenn es schon laufen kann oder wenn du es über deiner Jacke tragen willst. Für Krabbelkinder darf der Schneeanzug nicht zu steif oder schwer sein, sonst fühlt sich dein Baby bestimmt unwohl, weil es so unbeweglich ist.

Es heisst so schön, es gibt kein schlechtes Wetter, es gibt nur schlechte Kleidung und so verhält es sich vor allen Dingen im Winter. Und doch bedeutet der Winter nicht automatisch, dass Babys rundherum in Wolle gepackt werden müssen. Lieber vier dünnere Schichten als zwei dicke Lagen.

Im Winter: Babys richtig anziehen

Mit der bewährten „Zwiebeltechnik“ ist es meist recht einfach, dem Baby den Wechsel von draußen nach drinnen und umgekehrt ohne große Mühe zu ermöglichen. Die Kleidungsstücke sollten nicht zu eng sein, um das Aus- und Anziehen des Babys im Winter nicht zu umständlich zu machen.

Babys im Winter – für alle Gegebenheiten gerüstet sein

Selbstverständlich ist es wichtig, dass das Baby ausreichend warm verpackt ist, bevor das Haus im Winter verlassen wird. Ebenso wichtig ist es jedoch, ein Baby so anzuziehen, dass es, sobald ein warmer Raum betreten wird, möglichst leicht von der Mutter ausgezogen werden kann. Beim Einkaufen mit dem Baby, beim Arztbesuch oder in der Krippe herrschen meist normale Zimmertemperaturen.

Draußen hingegen ist es kalt und im Auto zuerst kalt und dann warm. Wird die Kleidung des Babys in Innenräumen nicht angepasst, beginnt das Baby zu schwitzen. Dies ist sicher nicht behaglich für das Kind. Wenn ein Baby dann verschwitzt wieder ins Freie kommt, kann es sich womöglich erkälten.

Welche Kleidungsstücke sollte ein Baby im Winter anziehen?

Auch wenn ein Baby an kalten Wintertagen warm angezogen sein muss, sollte es sich immer noch gut bewegen können. Die Kleidung sollte das Baby nicht an Bewegung hindern. Die sogenannte Zwiebeltechnik beschreibt mehrere Schichten dünner, atmungsaktiver Kleidung, die je nach Temperatur leicht an- oder ausgezogen werden können.

Als unterste Kleidungsschicht eignet sich ein Body, darüber kann dem Baby eine „Schicht“ aus dünner Baumwollkleidung angezogen werden. Dazu noch ein Paar Wollsöckchen, dies sollte für beheizte Innenräume ausreichen. Im Winter eignen sich für draußen Pullis aus Fleece oder Wolle. Auch eine warme Hose oder ein Overall gehören zum Winterausflug. Darüber noch eine warme, am besten auch noch wasserabweisende Jacke und für den Kinderwagen noch eine Wetterfeste Decke.

Ein Mützchen, das über die Ohren geht und warme Winterschuhe sind selbstverständlich, bei Kälte sollten Babys Fäustlinge anhaben.

Genialer Lifehack für Babystrampler

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Babys im Winter – Babys mögen kein umständliches Anziehen

Die Kleidung des Babys, auch die Winterkleidung, sollte nicht zu eng geschnitten sein. Umständliches Gefummel mit der Kleidung und Verrenkungen des Kindes während dem Anziehen führen oft zu Tränen. Wenn sich die Kleidungsstücke am Hals und an den Ärmeln während des Anziehens dehnen lassen, ist es für Mutter und Baby weniger anstrengend.

Etwas weitere Kleidung ermöglicht dem Baby mehr Bewegungsfreiheit. Gerade im Winter, wenn Babys mehrere Schichten Kleidung anziehen müssen, sollten sie sich dennoch gut bewegen können.

Kleinkind richtig anziehen im Frühling: Tipps für die Übergangszeit

Anzeige* Endlich Frühling! Überall blühen die Bäume und die Temperaturen klettern wieder auf angenehme Temperaturen. Doch mit dem Frühling kommt auch das wechselhafte Aprilwetter. Habt ihr euch auch schon gefragt: Wie soll ich mein Kind im Frühling richtig anziehen? Jeden Tag stehe ich vor einer neuen Herausforderung und die tägliche Abfrage des Wetterberichts scheint aktuell unerlässlich zu sein.

Wie soll ich mein Kind anziehen: Frühling bedeutet wechselhaftes Wetter mit Sonne und Regen

Kleinkind im Frühling anziehen

Habe ich beim Kleinkind anziehen Frühling im Hinterkopf, denke ich automatisch an Sonnenschein und warme Temperaturen. Was für eine Wohltat nach dem grauen und kalten Winter! Doch leider gehört auch das wechselhafte Aprilwetter zum Frühling dazu.

In der Übergangszeit im Frühling und Herbst wechseln die Temperaturen manchmal von Woche zu Woche oder sogar von Tag zu Tag. Muss ich mir an dem einen Morgen noch überlegen, was kann ich meinem Kleinkind anziehen bei 10 Grad und Regen, sind es am nächsten Tag plötzlich wieder 16 Grad und Sonnenschein. Was gestern noch die richtige Kinderkleidung für den Frühling war, kann am nächsten Tag schon wieder unpassend sein.

Ganz schön kompliziert! Hier hatte ich bereits Tipps für euch, was ihr eurem Kleinkind im Winter anziehen könnt. Jetzt folgen meine Anziehtipps für den Frühling.

Kind im Frühling anziehen: Tipps für die richtige Kleidung in der Übergangszeit

Kind anziehen im Frühling

Im Folgenden habe ich euch ein paar Tipps zusammengestellt, wie ihr euer Kind im Frühling anziehen könnt, damit es nicht friert, aber auch nicht schwitzt. Denn beim Schwitzen entsteht die sogenannte Verdunstungskälte, die dazu führen kann, dass Kinder frieren.

Mir passiert es leider immer noch oft genug, dass meine Tochter morgens mit einer zu dicken Jacke in den Kindergarten geht. Und mittags kommt plötzlich überraschend die Sonne raus und die Jacke ist zu dick. Die richtige Kleidung für einen Kita-Tag zu finden, ist gar nicht so einfach.

Kleinkind im Frühling anziehen: Tipps für die richtige Kleidung

1) Für Babys und Kleinkinder ist eine Mütze wichtig

Je kleiner das Kind, umso schneller kann es auskühlen. Vor allem über den Kopf geht viel Körperwärme verloren. Kinder ab 3 Jahren können schon ganz gut selbst äußern, wenn ihnen zu kalt wird. Hier muss ich manchmal etwas mehr Vertrauen in meine Tochter haben. Auskühlen dürfen Kinder aber trotzdem nicht. Leichte Mützen aus Baumwolle oder Jersey sind hier gut geeignet.

Wird es mittags sonnig, sollten Kinder eine Sonnenmütze tragen. Eventuell kann auch Sonnencreme sinnvoll sein, da man vor allem im Frühling gerne dazu neigt, die Sonnenintensität zu unterschätzen.

2) Auf Funktionskleidung setzen

Funktionskleidung ist Kleidung für die Übergangszeit, die sich durch praktische Details auszeichnet. So kann zum Beispiel bei der Regenjacke die integrierte Fleecejacke abgenommen und einzeln getragen werden. Oder die Jacken haben am Ärmelsaum Stulpen mit einem Daumenloch, die Ersatz für Handschuhe sind, falls es morgens noch zu kalt ist.

Übergangsjacken sollten zudem wasser- und winddicht sein, was vor allem bei dem wechselhaften Wetter im März und April wichtig ist, um trocken zu bleiben. Die Jacken sollten außerdem nicht zu klein sein, damit noch eine Fleecejacke oder Pullover darunter passt, um sich den Lagenlook zunutze machen zu können.

Wenn es regnet, ist eine Regenjacke praktisch. Diese sollte nach Möglichkeit aber atmungsaktiv sein, damit Kinder darunter nicht schwitzen.

Kleinkind im Frühling anziehen: Tipps und Erfahrungen

3) Zwiebelprinzip

Beim Zwiebel-Look trägt man mehrere Kleidungsstücke übereinander, um schnell und unkompliziert auf Temperaturschwankungen reagieren zu können. Denn in der Übergangszeit kommt es nicht selten vor, dass es morgens meist noch ziemlich frisch ist, mittags kommt dann die Sonne raus und nachmittags regnet es plötzlich. So kann zum Beispiel ein Pullover über einem Shirt und darüber eine Jacke sinnvoll sein. Praktisch für Kindergartenkinder sind Kleidungsstücke, die sie selbst an- und ausziehen können.

4) Die richtigen Schuhe

Gefütterte Schuhe sind jetzt nicht mehr nötig, denn darin können Kinderfüße im Frühling schnell schwitzen. Bei schönem Wetter sind weiche Kinderschuhe aus Naturleder wie die von froddo super. Bei Regen sollte man auf atmungsaktive aber wasserabweisende Halbschuhe setzen, da nasse und kalte Füße Erkältungen begünstigen können. Generell gilt: Sind die Füße und der Kopf warm, kühlt das Kind nicht so schnell aus.

5) Gummistiefel

Auch Gummstiefel dürfen bei Regenwetter nicht fehlen, um mit trockenen Füßen im Kindergarten anzukommen. Und in Pfützen springen macht wohl allen Kindern Spaß. Auch für Kindergartenausflüge an Regentagen oder im Waldkindergarten brauchen Kinder Gummistiefel. Meine Tochter mag ihre neuen Bisgaard Gummistiefel von tausendkind mit frühlingshaften Blumendesign aktuell am liebsten jeden Tag tragen.

Unsere Bisgaard Gummistiefel Erfahrungen sind sehr positiv. Die Naturkautschuk Gummistiefel mit niedrigem Schaft sind auch schon für Kleinkinder super geeignet und meine Tochter kann gut darin laufen. Naturkautschuk ist zu 100 % wasserdicht und sehr geschmeidig. Das macht die Gummistiefel leicht und flexibel.

Bisgaard Gummistiefel aus Naturkautschuk

Gummistiefel aus Naturkautschuk sollten regelmäßig mit natürlichem Pflanzenöl wie zum Beispiel Olivenöl abgerieben werden, um die natürliche Geschmeidigkeit des Kautschuks aufrechtzuerhalten. Dadurch wird die Lebensdauer der Gummistiefel verlängert. Das Baumwollfutter der Bisgaard Gummistiefel ist temperaturregulierend und schweißabsorbierend und hält die Füße trocken, aber auch warm.

Wer lieber Gummistiefel aus Kunsstoff möchte, wird bei den schadstofffreien Gummistiefeln der schwedischen Schuhmarke Kavat fündig. Die Kavat Gummistiefel gibt es in fröhlichen, bunten Farben und sind zum Beispiel bei tausendkind erhältlich.

6) Matschhose bei Regenwetter

Aprilwetter: Kind anziehen im Frühling

Kinder müssen täglich bei Wind und Wetter an die frische Luft. Das stärkt nicht nur das Immunsystem und kann Erkältungen vorbeugen. Viele Kinder sind durch die Bewegung an der frischen Luft auch viel ausgeglichener. Eine Studie zeigt, dass heute viele Kinder mehr Bewegung brauchen.

Bisgaard Gummistiefel: Erfahrungen für richtige Kinderkleidung im Frühling

Mit einer Matschhose bleiben Kinder auch bei Schmuddelwetter trocken. Es gibt gefütterte und ungefütterte Matschhosen. Auch für den Kindergarten brauchen Kinder eine Matschhose, um bei Wind und Wetter in den Garten gehen zu können.

7) Die Kleidung muss dem Kind gefallen

Ich sehe es täglich an meiner Tochter. Wenn ihr etwas nicht gefällt, zieht sie es nicht an. Da muss ich meinen eigenen Geschmack als Mutter einfach zurückstecken, schließlich muss sie sich in der Kleidung wohlfühlen. Pinker Tüllrock zu Gummistiefeln? Warum nicht!? Hauptsache, wir kommen überhaupt mal los (und die Ersatzschuhe und die Matschhose sind zur Sicherheit im Rucksack dabei).

Kind anziehen im Frühling

Fazit: Wie soll ich mein Kind im Frühling anziehen?

Das wechselhafte Wetter im März und April erfordert viel Flexibilität. Deshalb eignet sich der Zwiebellook im Frühling am besten, um auf Temperaturunterschiede schnell reagieren zu können. Am wichtigsten ist, dass die Kinder weder auskühlen noch ins Schwitzen geraten, denn das fördert Erkältungen. Kleidung die warm und trocken hält, aber dennoch atmungsaktiv ist, sollte bevorzugt werden.

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Kinder anziehen im Frühling: Tipps und Erfahrungen

*In freundlicher Zusammenarbeit mit meinem Kooperationspartner tausendkind.

Kleine Kinder brauchen täglich frische Luft und Sonne. Und Babys schlafen besonders gut im Freien. Gerade bei kalten Wetter gilt: draußen sein stärkt das Immunsystem. Ein täglicher Spaziergang von einer knappen halben Stunde genügt, um ausreichend Licht zu bekommen – das ist besonders für die Vitamin D Bildung und damit für das Knochenwachstum gut. Sind die Kleinen entsprechend geschützt, steht dem Wintervergnügen nichts im Weg.

Winterspass im Schnee (© Thinkstock)

In anderen Ländern, wie in Schweden, Finnland oder in Kanada sinken die Temperaturen oft auch tagsüber auf -20° Grad. Selbstverständlich spielen dort die Kinder auch im Winter im Freien. Warm eingemummelt werden in Finnland selbstverständlich auch die Kleinen im Kinderwagen vor die Tür für das Mittagsschläfchen gestellt. Drinnen bleiben? Kommt für eine gute finnische Mutter gar nicht in Frage. Auch vernünftig so, denn generell vertragen Kinder trockene Kälte sehr gut – nasskaltes Wetter um den Gefrierpunkt ist viel schlechter und bei Schneeregen darf man natürlich das gut geheizte Zuhause bevorzugen.

Es gibt kein schlechte Wetter, nur unpassende Kleidung

Im Winter ist der Zwiebel-Look angesagt. Für Babys heißt das, das sie zunächst einen langärmeligen Body, Strumpfhose, darüber dann einen Strampler oder Hose und Pulli tragen sollten. Darüber dann einen Schneeanzug. Warme Wollsocken sorgen für warme Füsse. Wenn der Anzug nicht schon die kleinen Zehen mollig hält, sollten jetzt bei Minus-Graden kleine Überzieher aus Fell oder Fleece angezogen werden.

Wichtig ist die richtige Kleidung im Winter (© Thinkstock)

Handschuhe und ein Schal oder ein Halstuch vervollständigen das Outfit. Wichtig ist bei Babys Kopfbedeckung. Da Wärme und Kälte bei so kleinen Kindern über die Kopfhaut ausgeglichen werden, kühlen sie sonst sehr schnell aus. Bei Säuglingen empfiehlt sich ein Baumwoll-Häubchen und dann eine Wintermütze. Mit Fäustlingen, warm eingepackt in einen Fell- oder Fleecesack kann es dann an die frische Luft gehen. Nicht vergessen: Die zarte Haut mit einer Wind-und Wettercreme vor dem Austrocknen schützen.


Auch für größere Kinder empfiehlt sich der Mehrlagen-Schick. Denn: Durch die verschiedenen Schichten kann die Luft zirkulieren und Kinder geraten weniger ins Schwitzen. Das schützt vor Erkältungen. Bei aktiven Klein- und Kindergartenkindern empfiehlt sich bei klirrender Kälte: Lange Thermo-Unterhosen,T-Shirt als Unterhemd, langärmeliger Baumwollpulli mit Rollkragen, Hose, Sweat-Shirt oder Wollpullover, warme Socken, winterfeste Schuhe oder Stiefel, Fausthandschuhe und natürlich eine Mütze. Auch hier die Gesichtscreme nicht vergessen, bei kräftiger Wintersonne am besten mit UV-Schutz. Und wichtig: die Babygesichtscreme sollte kein Wasser enthalten, das gefriert nämlich bei Minustemperaturen!

Der erste Schnee (© Thinkstock)

Faustregel bei Graden unter Null: Kinder immer eine Schicht wärmerer anziehen, als Sie selbst als Erwachsener sich schützen würden. Wenn die Anzeige des Thermometers wieder über Null steigt, sollte allerdings wieder deutlich „abgerüstet“ werden. Zu warme Kleidung lässt Kinder zu sehr schwitzen – und dann steigt das Erkältungsrisiko. Babys überhitzen schnell und haben dann nasse Haare und einen roten Kopf. Wird der Kinderwagen mit dem dick eingepackten Kind in ein gut geheiztes Kaufhaus geschoben, sofort: Raus aus dem Anorak, Mütze und Handschuhe aus.

Die richtige Ausstattung in der kalten Jahreszeit

Winterbabys sind am besten in Kinderwagen mit einer richtigen Babywanne geschützt. Tragetaschen lassen sich nämlich viel schlechter gegen Kälte wappnen. Für die Isolation sollten Eltern am besten ein Stück Isomatte auf die Größe des Kinderwagens ausschneiden und unter die Matratze legen. Auch ein Schafsfell verhindert, dass das Baby die Kälte in den Rücken bekommt.

Bei sehr kaltem Wetter kann der Fußsack der Karre oder die Decke des Wagens mit einer Wärmflasche schon schön kuschelig werden. Wegen der Verbrühungsgefahr die Wärmflasche aber aus dem Wagen nehmen, wenn der kleine Kinderwagenfahrer einsteigt.

Babys im Tragetuch sollten nur einen leichten Anzug tragen, denn sie werden durch die Körpertemperatur der Mutter schon sehr warm gehalten. Praktisch ist natürlich, wenn die dicke Jacke aus der Schwangerschaft noch passt: Dann kann der Nachwuchs einfach mit unter die Jacke gekuschelt werden.

Kleine Kinder können ihre Körpertemperatur schlecht ausgleichen. In der Wohnung werden sie oft zu warm angezogen. Achten Sie daher darauf, dass Räume nicht überhitzt sind und sorgen sie für regelmäßiges Lüften und für gute Luftfeuchtigkeit.

Im Bett dürfen Kinder auf keinen Fall überhitzt werden. Auch bei Kälte reicht ein schöner Schlafsack, schließlich können Sie ja dank moderner Heizanlagen für eine gute Schlaftemperatur von 18° bis 19° Grad mit dem Thermostat regeln.

Wenn Kinder den Winter unterschätzt haben

Kinder, die schon alleine draußen spielen unterschätzen meist die Kälte. Sie schwitzen beim Spiel und ziehen heimlich Jacke und Mütze aus. Handschuhe gelten auch als sehr uncool.

Die Winterluft kann sehr trocken sein, manche Kinder neigen dann zu häufigem Nasenbluten, hier sollten Eltern auf Luftbefeuchter achten und bei sehr hoher Häufigkeit den Kinderarzt zu Rate ziehen.

Erstmal ordentlich aufwärmen (© Thinkstock)

Wenn Kinder stark auskühlen, etwa nach langem Spiel bei Kälte mit nicht ausreichender Kleidung, sollten sie schnell in warme Decken gepackt werden oder ein Aufwärmbad machen. Wichtig: Mit lauwarmen Wasser anfangen und dann nach und nach wärmeres hinzufügen. Bei Schüttelfrost oder auffallender Lethargie sofort zum Arzt!

Nach dem langen Spiel bei Kälte oder einem ausgiebigen Spaziergang sind ein schöne heiße Tasse Kakao oder ein Tee genau das Richtige zum Aufwärmen. Nicht nur für Kinder.


5 Basis-Tipps und Tricks für Baby-Kleidung

1. Die wichtigste Regel: Ziehe deinem Baby immer eine Schicht mehr an, als dir. Denn gerade Neugeborene haben noch kein Unterhautfett und verlieren vor allem über den Kopf viel Wärme.

2. Eine weitere Grundregel beim Anziehen des Babys ist, immer an der Kleidung zu ziehen und nie am Baby selbst. Hört sich erstmal logisch an, doch wenn die Kleinen ungeduldig auf dem Wickeltisch zappeln, ist es manchmal gar nicht so einfach, das Baby anzuziehen. Nutze deshalb Wickelbodys für dein Neugeborenes sowie weite Halsausschnitte und lockere Babykleidung.

3. Die Temperatur im Nacken sagt viel darüber aus, wie warm oder kalt deinem Baby gerade ist. Wenn der Nacken kalt ist, ist auch dein Baby etwas ausgekühlt. Schwitzt das Baby im Nacken, solltest du deinem Nachwuchs ein oder zwei Schichten der Kleidung ausziehen.

4. Auch im Winter gibt es die Gefahr, dass dein Baby überhitzen kann. Denn viele Eltern packen gern Schicht um Schicht auf die Kleinsten und laden die Babys mit Decken und Fellen zu. Gefährlich kann es auch werden, wenn du Decken oder Tücher über den Kinderwagen legst, um dein Baby beispielsweise vor der Sonne zu schützen. Hierbei besteht aber – sowohl im Sommer als auch im Winter – die Gefahr, dass sich Luft staut, dein Baby stark schwitzt und überhitzen kann.

5. Für die Nacht gilt: Der richtige Schlafsack ist essentiell. Im Sommer gibt es dünne Leinenschlafsäcke, die über einem Body getragen ausreichend sind. Im Winter ist ein Schlafanzug mit Schlafsack die beste Wahl. Die Babykleidung für die Nacht hängt aber auch immer von der Zimmertemperatur ab. Wenn dein Baby im beheizten Schlafzimmer nächtigt, ist ein dicker Winterschlafsack nicht notwendig. Die beste Zimmertemperatur für Babys liegt nachts bei 18 Grad.

Im Video oben erklärt unsere Hebamme noch einmal ganz genau, was man beim Anziehen eines Neugeborenen beachten sollte!

Babykleidung bei Sommerhitze

Im Sommer mag dein Baby vor allem weite Kleidung, unter der es nicht so leicht ins Schwitzen kommt. Ein langärmeliger Body und dünne Söckchen sind trotz hoher Temperaturen immer noch die beste Wahl, da vor allem Neugeborene schnell auskühlen. Ansonsten gilt: Schwitzt dein Baby oder ist es rot im Gesicht, solltest du reagieren – und eine Schicht ablegen.

Apropos Alltag mit Baby: Warum es drei Monate dauert, bis Neu-Mütter in der Rolle angekommen sind, erfährst du hier!

Hintergrund

Überforderung nach der Geburt Laut Studie: Es dauert drei Monate, bis Neu-Mütter in der Rolle angekommen sind Was sind meine neuen To-Do’s? Was ist gut für mein Kind? Was wird von mir erwartet? All diese Fragen gehen schon während der Schwangerschaft durch den Kopf. Spätestens nach der Geburt werden sie umso belastender. Wie belastend, bestätigt nun eine Studie: Denn wie die Ergebnisse zeigen, fühlen sich Neu-Mamas nach der Geburt nicht ausreichend auf die Mutterrolle vorbereitet – und brauchen mehrere Monate, um wirklich darin anzukommen!

Was sollte das Baby im Frühling anziehen?

Auch bei 20 Grad braucht ein Baby ein Jäckchen. Denn vor allem im Frühjahr geht oftmals ein kräftiger Wind, der dein Kleines auskühlen kann. Bedenke auch, dass dein Baby sich im Wagen nicht bewegt und somit schneller abkühlt. Eine Baumwollmütze sowie eine zweite Schicht Socken oder weiche Schuhe sind ebenfalls ratsam, wenn du mit dem Wagen spazieren gehst.

Welche Tipps geben Hebammen rund um Baby-Bekleidung?

Auf der Webseite „hebammejenny.com“ verrät die erfahrene Hebamme Jenny Kossertviele Tipps und Tricks rund um das Anziehen von Babys. Vom Schaffell bis hin zur Wind- und Wettercreme: Das sind die besten fünf Hebammentipps!

1. Lege im Winter bzw. ab einer Temperatur unter 5 Grad ein zusätzliches Schaffell in den Kinderwagen, damit dein Baby von unten geschützt wird. Beim Buggy kommt nun ein Fußsack, der im besten Fall auch gefüttert ist, zum Einsatz.

2. Wenn du dein Baby lieber tragen möchtest, solltest du im Herbst und Winter auf eine Tragejacke umsteigen, bei der der Reißverschluss über der Trage verläuft. Achte darauf, dass dein Baby warm angezogen ist: „Aber bitte nicht zu dick“, erklärt Kossert auf ihrer Website. „Man darf die Körpertemperatur, die man selbst abgibt, nicht unterschätzen!“

3. Wenn es unter 10 Grad kalt wird, hilft eine Wind- und Wettercreme der Gesichtshaut vor dem Austrocknen. Der hohe Fettgehalt in diesen Cremes ist wichtig, damit die Haut der Babys sich nicht rötet. Ein wichtiger Hebammentipp für kalte Tage!

4. Klar: Im Winter macht ein Schneeanzug mit integrierten Füßlingen und Handschuhen auf jeden Fall Sinn. Ansonsten strampeln die Kleinen alles ab und du musst ständig Handschuhe & Co. wieder anziehen. Aber auch im Sommer darf die Mütze nicht fehlen. Achte bei der Mütze darauf, dass sie kein synthetisches Material enthält. Sonst kann es passieren, dass dein Baby zu stark schwitzt, wenn es im Wagen liegt.

5. Für den Autositz gilt: Ziehe dein Baby möglichst dünn an (Body und Pullover), damit du das Kind richtig anschnallen kannst. Befindet sich zu viel Stoff unter den Gurten, kann es bei einem Unfall zu lebensgefährlichen Quetschungen führen, da der Gurt dann in die inneren Organe einschneidet. Der Gurt muss also immer dicht am Körper sein.

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