Baby verschluckt erste hilfe

Notfall bei Kindern: Atemnot

Virale Infekte

Virale Infekte im Bereich der oberen Atemwege sind eine häufige Ursache für Atemnot bei Kindern. Ein Beispiel dafür ist das sogenannte Pseudo-Krupp-Syndrom. Dabei handelt es sich um eine Entzündung der Schleimhaut des Kehlkopfes. Die auslösenden Viren sind meistens: Grippeviren (Influenza), grippeähnliche Viren (Parainfluenza), Schnupfenviren (Rhinoviren) und RSV (Respiratorisches Synzytial-Virus). Diese Viren werden zum größten Teil über Tröpfcheninfektionen übertragen. Die erkrankten Kinder haben neben Atemnot, Heiserkeit, bellendem Husten auch ein besonders lautes Einatmungsgeräusch (inspiratorischer Stridor). Mehr zum Thema: Pseudokrupp

Bakterielle Infektionen

Ein Beispiel für eine bakterielle Infektion im Bereich der Atemwege ist die sogenannte Epiglottitis, die vor allem durch Haemophilus-Influenza-B-Bakterien (HIB) verursacht wird. Dabei kommt es zu einer Entzündung des Kehlkopfdeckels. Aufgrund des entzündeten und verdickten Kehlkopfdeckels kann der obere Atemweg verlegt werden. Besonders auffällig ist ein lautes Einatmungsgeräusch. Zusätzlich kommt es zu vermehrtem Speichelfluss, zum Wegbleiben der Stimme (Aphonie) und zu hohem Fieber. Eine Epiglottitis ist ein schwerer Notfall. Wählen Sie daher bei diesen Symptomen sofort den Notruf 144. Halten Sie Ihr Kind möglichst stressfrei, beruhigen Sie es und führen Sie selber keine Inspektionen der Mundhöhle durch. Aufgrund der Impfung gegen HIB, die auch im Kinderimpfkonzept vorgesehen ist, ist diese Erkrankung heute sehr selten. Mehr zum Thema: Kehlkopfentzündung

Asthma

Eine weitere Ursache eines atembedingten Notfalls stellt der Asthmaanfall dar. Die Hauptsymptome sind Atemnot, Husten und trockene, pfeifende Ausatmungsgeräusche. Auslöser können Infektionen durch Viren, körperliche Anstrengung oder Kontakt mit einem allergieauslösenden Stoff sein. Als Erstmaßnahme lagern Sie den Oberkörper hoch und sprechen Sie beruhigend mit dem Kind. Bei bekannter Diagnose sollte immer ein Asthmaspray griffbereit sein. Mehr zum Thema: Asthma

Weitere mögliche Ursachen

  • Fremdkörper in den Atemwegen,
  • Insektenstich im Mund- oder Rachenbereich.

Atembeschwerden

Wann muss ein Kinder- und Jugendarzt aufgesucht bzw. gerufen werden?

Bekommt das Kind nur schwer Luft (Störungen der Ein- und Ausatmung oder nur der Ausatmung), besteht akute Erstickungsgefahr. Deshalb sollte bei einer erkennbaren Atemnot immer sofort der Kinder- und Jugendarzt oder – vor allem nachts – eine gut und schnell erreichbare Erste-Hilfe-Stelle aufgesucht oder evtl. der Notarzt gerufen werden.

Was sollte man bei Atembeschwerden tun?

Eine der wichtigsten Maßnahmen ist, dass die Eltern Ruhe bewahren und zunächst versuchen, das Kind zu beruhigen. Herzklopfen, Erstickungsangst und Unruhezustände können Atembeschwerden nämlich noch verschlimmern. Damit das Kind so schnell wie möglich wieder ausreichend Luft bekommt, muss man mit verschiedenen Maßnahmen helfen:

  • Bei schwerer, unklarer Atemnot mit Störungen der Ein- und/oder Ausatmung sowie starker Unruhe des Kindes muss sofort der Notarzt gerufen bzw. das Kind in die Klinik gebracht werden.
  • Bei leichteren Pseudokrupp- oder asthmatischen Attacken: Erste Maßnahme: Kind beruhigen (auf den Arm nehmen), Fenster auf! Insbesondere in der kühlen Jahreszeit wirkt – vor allem bei Pseudokruppanfällen – die kühle feuchte Nachtluft lindern.
  • Spezifische Therapie einleiten (Pseudokrupp: Kortisongabe, obstruktive Bronchitis/Asthma: Inhalation s. dort). Lässt sich das Kind nicht beruhigen bzw. steht kein Medikament zur Verfügung: Erste-Hilfe-Stelle aufsuchen.
  • Hat sich das Kind etwas beruhigt, etwas Kaltes zu trinken geben
  • Kontakt mit dem Kinder- und Jugendarzt aufnehmen bzw. eine Erste-Hilfe-Stelle anrufen

Alarm, wenn das Baby nachts an Atemnot leidet

Es ist der Horror für junge Eltern: Das geliebte Kind bekommt nachts wie aus dem nichts einen schweren Hustenkrampf, oder noch schlimmer – es atmet einfach gar nicht mehr. Vor diesem sogenannten „plötzlichen Kindstod“ haben viele junge Eltern eine so große Panik, dass sie mehrmals nachts am Kindbett nachsehen, ob das Kleine noch richtig atmet. Kein Wunder, schließlich gehören Erkrankungen der Atemwege laut Statistik zu den häufigsten Beschwerden bei Kindern.

Wenn es nach Forschenden aus Gießen geht, können Eltern bald ruhiger schlafen. In einem vom BMBF geförderten Projekt entwickeln sie ein Gerät, das eine Langzeit-Überwachung im eigenen Kinderzimmer ermöglicht. „Wir wollen der Ärzteschaft und den Eltern ein Werkzeug an die Hand geben, das nicht direkt am Körper getragen werden muss, das aber trotzdem alle wichtigen Daten aufzeichnet“, sagt der Wissenschaftliche Leiter des Projekts, Keywan Sohrabi. Die Idee dazu sei ihm schon vor vielen Jahren gekommen, als er Star Trek geschaut habe. „Mir hat imponiert, wie Mr. Spock auf einem kleinen Gerät alle körperlichen Daten im Blick hatte“, erzählt er.

Etwas mehr als 40 Jahre später ist die Zeit für die Umsetzung im realen Leben gekommen. Das neue Gerät soll über Kamera und Tontechnik den Schlaf von Säuglingen und Kleinkindern aufzeichnen und analysieren. Das Besondere dabei: Die Überwachung läuft komplett kontaktlos ab, also ohne Schläuche oder Kabel, die am Kind befestigt werden müssen. Von Anfang an dabei: Der Alarm für den Fall, dass das Kind an Atemnot leidet. „QuietamNox“, frei übersetzt „ruhige Nacht“, gilt dann nicht nur für die Kinder, sondern auch für die Eltern.

Entscheidend sind die Geräusche

Eine verlässliche Diagnose von Atemwegserkrankungen ist mit heutigen Methoden oft erst ab einem Alter von fünf Jahren möglich. Babys fallen damit durchs Raster. Die herkömmlichen Methoden haben außerdem den Nachteil, dass sie nur unter Laborbedingungen und am Tage angewendet werden. Die Probleme treten aber meistens nachts auf, Atemnot im Kindesalter meistens zwischen 3 Uhr und 6 Uhr morgens. Eine einmalige Untersuchung am Nachmittag hilft also nur wenig weiter.

Kern des neuen Systems ist die Aufzeichnung aller Geräusche, die beim Atmen entstehen: Das kann das normale Zischeln durch die Nase sein, aber auch Pfeifen, Röcheln und Husten. Viele Parameter deuten auf eine Verengung der Lunge hin. Diese führt häufig zu einer Verringerung des Sauerstoffgehalts im Blut mit entsprechenden Folgen. Die akustische Langzeit-Überwachung ist eine Kernkompetenz der Projektpartner in Mittelhessen um die Professoren Ulrich Köhler und Volker Groß.

Die gewonnenen Daten werden noch im Kinderzimmer ausgewertet. Der Arzt oder die Ärztin bekommt wie bei einem EKG nur ein Histogramm zugesendet – so ist sichergestellt, dass keine sensiblen Daten über das Internet verschickt werden müssen. Die Eltern bekommen die Auswertung per App aufs Smartphone, verbunden mit leicht verständlichen Hinweisen, zum Beispiel ob zu einem persönlichen Besuch des Arztes geraten wird.

Kommerzielle Angebote gibt es schon

Die Einsatzmöglichkeiten sind vielfältig. Die Forschenden um Sohrabi konzentrieren sich zunächst auf den sogenannten Krupp-Husten, eine Entzündung der oberen Atemwege. Diese sorgt für starke nächtliche Hustenanfälle. Die sind zwar nicht immer lebensbedrohlich, wirken auf Eltern wie Kinder aber äußerst dramatisch. „Eltern können die Situation nicht richtig einschätzen, sie sind im Normallfall nicht medizinisch geschult“, sagt Sohrabi. Das System soll deshalb auch gerade die Eltern in ihren Entscheidungen unterstützen und ihnen Sicherheit bei der Beurteilung eines Anfalls geben.

Ganz neu ist die Idee natürlich nicht. An einem Babyphone, das auch die Atmung des Kindes überwacht, tüfteln Entwickler schon lange. Kommerzielle Angebote, die jeder für etwa 200 Euro kaufen kann, sind im Internet zu haben. Oftmals fehlt jedoch die medizinische Überprüfung und die Verlässlichkeit der Produkte. Aber medizinische Geräte, die ohne großen Aufwand auch über einen längeren Zeitraum Daten aufzeichnen und im eigenen Kinderzimmer eingesetzt werden können, gibt es bislang nicht. Hinzukommt, dass durch die Kombination von automatischer Schall und Videoauswertung die Zuverlässigkeit erstmals deutlich verbessert wird. „Unser Ziel ist es, am Ende ein marktfähiges Produkt zu haben. Sonst macht das Ganze keinen Sinn“, sagt Sohrabi. Spätestens 2021 soll es konkrete Ergebnisse geben.

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Notfall: Verschlucken und Einatmen von Fremdkörpern

Kinder unter drei Jahren erkunden ihre Welt, indem sie möglichst viel in den Mund stecken. Von der Fremdkörperaspiration sind deshalb meist Kleinkinder im Alter zwischen sechs Monaten und vier Jahren betroffen; Knaben etwa doppelt so häufig wie Mädchen.

Die meisten kleinen Gegenstände, die verschluckt werden, passieren ohne Probleme den Verdauungstrakt. Dies sind zum Beispiel Nahrungsmittel (v.a. Erdnüsse, Weintrauben, Rüeblistücke), Spielzeugteile, Schrauben und Nadeln. Ist der Übergang von der Speiseröhre in den Magen geschafft, werden sie mit dem Stuhl innerhalb von einigen Stunden ausgeschieden. Unterstützen kann man diesen Prozess mit faserreicher Nahrung und viel trinken.

Ausnahmen, die – in der Regel endoskopisch – entfernt werden sollten:

  • Knopfbatterien: Nicht die auslaufende alkalische Substanz ist gefährlich, sondern ein Stromfluss, der im Magen-Darm-Trakt in Gang kommen kann. Durch Hydrolyse von Gewebseflüssigkeit kommt es zur Freisetzung negativ geladener Hydroxidionen. Als Erste-Hilfe-Massnahme raten US-Mediziner zur Gabe von Honig, das in experimentellen Studien die Schäden auf der Schleimhaut begrenzt hat.
  • Zwei oder mehr Spielmagnete: Diese müssen geborgen werden, bevor sie in den Darm gelangen und dann nicht mehr erreichbar sind. Die Magnete können durch ihre Haftung aneinander die Schleimhaut des Darms einklemmen und sie dadurch schädigen. Einzelne Magnete sind unschädlich.

Wenn sich die Objekte in der Speiseröhre verkeilen, sind es eher grössere, unregelmässige, spitze oder scharfrandige Fremdkörper, die beim Verschlucken Verletzungen verursachen oder hängenbleiben können. Häufig sind das Knopfbatterien, Münzen, Spielmagnete sowie grössere Nahrungsmittel. Bleibt der Fremdköper im oberen Teil der Speiseröhre in gefährlicher Nähe zur Luftröhre stecken, kann der Kehlkopf und/oder die Luftröhre einengt werden und so zu Atembeschwerden beitragen oder gar zum Ersticken führen. Auch können sich innerhalb von 24 Stunden eine Lungenentzündung oder andere Komplikationen entwickeln. Je länger ein steckengebliebener Fremdkörper an einer Stelle verbleibt, desto grösser ist die Gefahr von Folgeschäden wie Schleimhautverletzung, Blutung und Entzündung.

Folgende Symptome können auf einen eingeatmeten oder verschluckten Gegenstand hinweisen: plötzlich einsetzender Husten mit Atemnot ohne Anzeichen eines Infekts, Atemnebengeräusche wie Giemen, Pfeifen, Keuchen oder rasselnde Atmung. Eventuell verfärbten sich die Lippen als Zeichen des einsetzenden Sauerstoffmangels bläulich. Auch Heiserkeit, Würgen, unklares Erbrechen, Schluckbeschwerden, Speichelfluss, Unruhe, Schmerzen im Hals und hinter dem Brustbein oder Bauchschmerzen können bei einem verschluckten Gegenstand auftreten.

Einatmung und/oder Verschlucken von Fremdkörpern bei Säuglingen und Kleinkindern mit der beschriebenen Symptomatik sind ein Notfall und erfordern sofortigen ärztlichen Beistand! Rufen Sie umgehend die Notfallnummer 144 an und erwähnen Sie, dass es sich um einen Säuglings- oder Kindernotfall handelt.

Sofortmassnahmen:

  • Halten Sie das Kind bei vornübergebeugtem Oberkörper und ermuntern Sie es zum Husten.
  • Säuglinge halten Sie mit dem Bauch auf dem Arm liegend nach unten.
  • Klopfen Sie nun kräftig mit der Handfläche auf den Rücken zwischen die Schulterblätter.
  • Wenn Sie das Kind aufgrund seiner Größe nicht mehr auf dem Schoss kopftief lagern können, bringen Sie es in eine vornüber gebeugte Position und verabreichen Sie so die Rückenschläge.
  • ACHTUNG: Achten Sie bei Säuglingen im ersten Lebensjahr darauf, dass das Köpfchen genügend gestützt wird.
  • Kann die Atemverlegung nicht beseitigt werden, drehen Sie das Kind um, legen es sich auf den Oberschenkel und beginnen mit 2-3 Fingern die Brustkorbkompression wie bei einer Herzmassage. Öffnen Sie gleichzeitig den Mund des Kindes mit dem Zeigefinger und tasten Sie vorsichtig nach Fremdkörpern.
  • Kann das Kind mit den Rückeschlägen den Gegenstand nicht abhusten, umfassen Sie ab dem zweiten Lebensjahr das Kind von hinten und drücken mit den Fäusten auf den Oberbauch, um mit diesem „Heimlich-Handgriff“ das Aushusten des Fremdkörpers zu unterstützen.
  • Wenn Ihr Kind trotz abgehustetem Gegenstand anhaltend hustet, sollten Sie unbedingt einen Arzt aufsuchen.
  • Im Notfall muss ein Kind dann in Vollnarkose untersucht und der Gegenstand entfernt werden. Dies geschieht im Spital mit einer Zange oder, bei tieferem Sitz, mit einem Katheter oder flexiblen Endoskop unter Allgemeinanästhesie.
  • Auf keinen Fall sollten Sie versuchen, mit dem Finger einen noch sichtbaren Fremdkörper aus dem Mund zu entfernen. Auf diese Weise schieben Sie ihn nur noch weiter hinein.

Erste-Hilfe-Massnahmen für Ihr Baby bei anderen Notfällen.

Häufige Frage zum Thema

Warum haben Babys (meine Tochter ist 7 Wochen alt) oft den Schluckauf? Muss man etwas dagegen tun?

Schluckauf ist ein ganz normaler Reflex, bei dem sich das Zwerchfell ruckartig zusammenzieht, weil der Phrenicus-Nerv am Zwerchfell gereizt wird. Das passiert vor allem, wenn der Magen gedehnt wird – eigentlich ist das wie ein Zwerchfellkrampf. Je kleiner ein Kind ist, um so häufiger hat es einen…

vollständige Antwort lesen

Knopfzelle verschluckt? | 13.03.2019

Kleinkinder haben so schnell etwas verschluckt – sehr gefährlich wird das bei den immer häufiger auch in Spielzeug verwendeten Knopfbatterien. Denn bleiben Kleinkindern die bonbongrossen Lithiumbatterien im Hals stecken, drohen schwere Verätzungen. Honig als Hausmittel könnte als Erste Hilfe dienen, um den pH-Wert in der Speiseröhre zu senken und schwere Gewebeschäden zu verhindern. Die Eltern sollten alle zehn Minuten zwei Esslöffel Honig verabreichen – bis ein Arzt die Batterie entfernt. Erfolgreich getestet wurde dies bisher zwar nur im Tierversuch, aber die Forscher gehen davon aus, dass dieses Vorgehen auch bei Kindern schwere Schäden verhindern kann. In einer Klinik könne statt Honig auch Sucralfat zum Einsatz kommen. ACHTUNG: Honig erst nach dem ersten Lebensjahr! Mehr zum Notfall „Verschlucken“…

Erdnüsse verschlucken ist besonders schlimm: Kleine Kinder stecken alles in den Mund – und manchmal verschlucken sie sich. Wie schnell sich die Atemwege eines Kindes nach der endoskopischen Entfernung eines Fremdkörpers erholen und wie häufig es zu Komplikationen in der Lunge kommt, hängt nicht so sehr davon ab, wie rasch der Gegenstand entfernt wird, sondern vielmehr von der Art des verschluckten Fremdkörpers. Besonders Erdnüsse rutschen bei Kindern leicht in die Lunge und richten dort sogar noch nach ihrer Entfernung Schaden an, weil ihr Öl die Schleimhaut reizt und dadurch längere Klinikaufenthalte erforderlich sind. Deshalb sollte auch nach der Entfernung besonders auf die Atmung des Patienten geachtet werden. swissmom Newsticker, 11.12.13)

Erste Hilfe bei Kindern

Damit Sie im Notfall rasch und richtig reagieren können – das Info-Büchlein der Schweizerischen Samariter.

Zum download „

Letzte Aktualisierung : 06-11-19, BH

Erste Hilfe für Baby und Kleinkind: Selbsthilfe bei Verschlucken: So retten Sie Ihrem Kind das Leben

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