Baby verdreht die augen

Wann Sie den Arzt rufen sollten

Wenn Sie gerade Eltern geworden sind, dann gewöhnen Sie sich gleich an den Weg in die Praxis Ihres Haus- oder Kinderarztes. Vielleicht werden Sie in den nächsten Jahren einige Zeit dort verbringen.
Ein Grund dafür ist das unausgereifte Immunsystem Ihres Babys. Das bedeutet, Ihr Baby ist anfälliger als Erwachsene für so kleine Krankheiten wie Husten und Magengrummeln. Bei Säuglingen können sich Krankheiten außerdem schneller verschlimmern – umso wichtiger ist es, das Kind zum Arzt zu bringen, wenn es ihm schlecht geht. „Mit einem Baby tut man immer gut daran, auf Nummer sicher zu gehen“, sagt BabyCenter-Experte und Kinderarzt Dr. Hans-Ulrich Neumann. „Selbst wenn mit Ihrem Baby ‚irgendwas nicht stimmt‘, sollten Sie das besser untersuchen lassen.“ Die gute Nachricht lautet: So schnell wie Babys krank werden, so schnell werden sie auch wieder gesund.

Wann Sie Hilfe holen sollten

Manche Gesundheitsprobleme sollten sofort von einem Arzt begutachtet werden, bei anderen kann man auch einen Tag warten.
Gehen Sie so bald wie möglich mit Ihrem Baby zum Arzt, wenn:

  • es innerhalb eines kurzen Zeitraums mehrfach Durchfall hatte und schlecht trinkt.
  • ein Fremdkörper in seiner Nase, seinem Ohr, dem Mund oder der Vagina steckt – versuchen Sie nur dann, das Objekt selbst herauszuziehen, wenn Sie sicher sind, dass Sie es ergreifen können und es nicht nach der Manipulation wieder tiefer hineinrutscht.
  • Es eine Verbrennung hat, die größer als eine Euromünze ist, besonders wenn die Haut Bläschen wirft (das gilt auch bei Sonnenbrand!).
  • Es fiebert. Sprechen Sie immer mit dem Arzt, wenn das Fieber hoch ist, länger als zwei Tag anhält oder Ihr Baby noch andere beängstigende Symptome hat, wie andauerndes Weinen, schlechtes Trinken, Unruhe, Schläfrigkeit oder Ausschlag.
  • Es sich seit 6 Stunden erbricht, oder weitere Symptome wie Fieber oder Ausschlag hat.
  • Es andauernd weint – als Eltern kennen Sie die Gewohnheiten Ihres Babys besser als jeder andere. Wenn es länger oder anders als gewöhnlich weint, dann gehen Sie zum Arzt.
  • Es blutige Schlieren in seinem Erbrochenen oder dem Windelinhalt hat. „Wenn Sie das sehen, sollten Sie sofort zum Arzt. Oft ist es nichts Schwerwiegendes, aber es sollte untersucht werden“, sagt Dr. Neumann.
  • Es einen unerklärlichen Ausschlag hat, besonders wenn er von Fieber begleitet wird.
  • Es hustet, und beim Einatmen klingt es wie ein Seehund – das könnte Epiglottitis sein. „Epiglottitis ( Kehldeckelentzündung) ist dank Hib-Impfungen selten geworden, aber Sie sollten das beim Arzt abklären lassen“, so Dr. Neumann.
  • Die Fontanelle eingesunken ist, zusammen mit anderen Symptomen wie trockenen Lippen, weniger als sechs genässte Windeln am Tag oder dunkelgelbem Urin. Das alles sind Anzeichen für eine Dehydrierung.
  • Bei einem oder mehreren Anzeichen von Meningitis. Dazu gehören: geschwollene Fontanelle (der weiche Punkt in der Mitte von Babys Kopf), ungewöhnliche Abwesenheit und Zerstreutheit, steifer Nacken, Lichtempfindlichkeit, Berührungsempfindlichkeit (wie starke Gliederschmerzen ) und hohes Fieber. Oft schwierige Diagnose wegen der Vielfalt der Symptome!

Machen Sie einen Termin mit Ihrem Arzt, wenn Ihr Baby länger als 24 Stunden eines der folgenden Symptome hat:

  • Es ist ungewöhnlich gereizt, mürrisch und launisch ohne ersichtlichen Grund.
  • Es hat rosafarbene, wässerige oder verklebte Augen. Das könnte eine Augeninfektion sein, die sehr ansteckend sein kann und daher schnell behandelt werden sollte.
  • Es hat Ausfluss aus den Ohren, den Augen, dem Nabel, der Vagina oder dem Penis.
  • Es ist appetitlos und lässt mehr als zwei Fütterungen oder Mahlzeiten aus.

Das ist ein Notfall!

Wenn Ihr Baby so krank ist, dass Sie glauben, es braucht einen Notarzt (z.B. bei Atemnot) dann zögern Sie nicht, die 112 zu wählen. Der Notdienst wird fragen, um welche Art Notfall es sich handelt und Sie dann mit der Ambulanz verbinden. Von dort aus wird ein Krankenwagen auf den Weg geschickt, während der Sanitäter am Telefon bleibt und Ihnen hilft, das Kind durch erste Hilfe zu stabilisieren bis der Notarzt bei Ihnen eintrifft.
Rufen Sie den Notarzt, wenn Ihr Baby:

  • Ohnmächtig oder halb bewusstlos ist.
  • Schwierigkeiten beim Atmen hat oder schnell und flach atmet, besonders wenn seine Haut und Lippen bläulich werden. Das heißt, Ihr Baby bekommt nicht genug Sauerstoff.
  • Wenn es zum ersten Mal einen Krampf(-Anfall) hat oder der Krampf länger als eine Minute andauert. Die Augen Ihres Babys werden sich dabei nach oben verdrehen, es wird nicht mehr auf Sie reagieren und seine Glieder werden zucken. Krämpfe werden oft durch Fieber verursacht, aber nicht immer.
  • Sich unwohl fühlt, nachdem es etwas Giftiges oder Schlechtes geschluckt hat, beispielsweise ein Medikament für Erwachsene. (Denken Sie daran, die Flasche oder die Verpackung mit ins Krankenhaus zu nehmen).
  • Wenn Ihr Baby eine Krankheit oder eine Verletzung hat, die schwer, aber nicht lebensbedrohlich ist, dann bringen Sie es direkt in die Notaufnahme. Gehen Sie in die Notaufnahme, wenn:
  • Es eine Schnittwunde hat, die nicht aufhört zu bluten oder der Schnitt so tief ist, das er genäht werden muss. „Um eine Blutung zu stoppen, drücken Sie ein sauberes Tuch oder Kleidungsstück auf die Wunde. Versuchen Sie die betroffene Stelle möglichst erhöht zu halten“, rät Dr. Neumann.
  • Es schwer gestürzt ist und Sie einen Knochenbruch oder eine Zerrung befürchten.
  • Es einen schweren Schlag auf den Kopf bekommen hat.
  • Es vermutlich etwas Giftiges geschluckt hat, aber allem Anschein nach wohlauf ist.

Die Notfalladressen

Heben Sie am Kühlschrank, neben der Haustür oder dem Telefon immer eine Liste mit den Notfallnummern und allen wichtigen Kontaktdaten auf. So haben Sie im Ernstfall schnellen Zugriff und können ohne Verzögerung handeln. Wir machen es Ihnen einfachDrucken Sie sich hier die praktische und handlichePDF-Version der Nummern und Angaben für den Notfallaus.

Was tun, wenn der Hausarzt nicht erreichbar ist?

In allen größeren Städten Deutschlands gibt es einen gut organisierten kinderärztlichen Notdienst und Notfallpraxen, in denen niedergelassene Kinderärzte Dienst tun und zusätzlich an den Wochenenden und Feiertagen an verschiedenen Kinderkliniken in der Zeit von 10:00 bis 18:00.
In Flächenstaaten und auf dem Land gibt es einen organisierten Notdienst, der von allen niedergelassenen Ärzten durchgeführt wird. In dringenden Fällen wenden Sie sich an die nächstgelegene Kinderklinik.

Schieflagen beim Baby immer ernst nehmen

Um den plötzlichen Kindstod zu vermeiden, werden heutzutage die meisten Babys auf dem Rücken zum Schlafen gebracht. Eine immer gleiche Schlafposition kann allerdings zu unschönen Verformungen des Schädels führen. Ein Grund, warum vielen Müttern in den sechziger Jahren geraten wurde, ihre Kinder regelmäßig zu „wenden“. Wenn Eltern allerdings bemerken, dass der Kopf ihres Babys schief ist, dann kann das, genau wie andere Schieflagen auch, auf komplexere Probleme hinweisen.

Schieflagen können bereits während der Schwangerschaft entstehen

Viele Eltern bemerken eines Tages bei ihrem Säugling, dass dessen Kopf an einer Seite schräg abgeflacht ist. Scheinbar über Nacht. Meist ist eine einseitige Schlaflage des Babys daran schuld. Sei es, dass es immer in dieser Lage zum Schlafen gebracht wird oder es selbst immer wieder die gleiche Position sucht. Doch auch wenn bereits eine Schieflage des Körpers aufgetreten ist, gibt es noch Hilfe. „Ausschlaggebend ist zunächst mal die Sichtweise des Betrachters, das heißt, ist tatsächlich das ganze Baby ’schief‘ oder aber zum Beispiel nur der Kopf in sich, die Haltung des Kopfes, des Rumpfes, des Beckens, der Beine und damit verbunden die Aktivität der einzelnen Körperbereiche“, erklärt Isabel Henke-Guerra, die in Erlangen als Therapeutin osteopathisch arbeitet. „Ebenso vielfältig können die Ursachen sein. Es wird über eine bevorzugte Haltung durch räumliche Gegebenheiten des Uterus diskutiert, Größe und Lage der Plazenta und Länge der Nabelschnur. Auch körperliche Befindlichkeiten der Mutter während der Schwangerschaft können einen Einfluss auf die Lage und Aktivität des Kindes haben“, so die Physiotherapeutin, die ihren Beruf noch durch eine sechsjährige Ausbildung am Europäischen Colleg für Osteopathie ergänzte und sich heute auf Kinder spezialisiert hat.

Bei unruhigen Babys genauer hinschauen

An der Stelle, an der der Schädel auf der Wirbelsäule liegt, bündeln sich Sehnen, Muskeln und Nervenbahnen. Doch gerade das so genannte Hinterhauptbein wird bei Geburten, vor allem mit Saugglocke oder Zange, stark beansprucht. Dadurch entstehende leichte Fehlstellungen können den Körper nicht nur in Schieflagen zwingen, sie können durch das Unwohlsein, das das Kind empfindet, auch zu vermehrtem Schreien und ständiger Unruhe führen. „Neben der Unruhe können weitere Hinweise auf einen Behandlungsbedarf schlechtes Trinkverhalten, Probleme bei der Verdauung, vermehrte Aktivität eines Armes oder Beines beziehungsweise einer Körperseite und auch das Weinen des Babys in bestimmten Positionen sein.“ Auffällig sind zudem eine Tendenz zum Überstrecken des Kopfes sowie ein so genannter „Schiefhals“. Ein asymmetrisches Verhalten zeigt sich übrigens am ehesten beim Drehen des Kopfes, beim Blickkontakt und beim Benutzen der Hände.

Eltern können unterstützend mitwirken

Hinzu kommt, dass auch eine unreife Hüfte, ein blockiertes Schlüsselbein oder eine blockierte Rippe sowie leichte Anpassungsstörungen der Lunge oder Leber das Baby in eine bestimmte Körperhaltung zwingen können. Hängt der schiefe Schädel eines Säuglings nur mit seiner persönlich bevorzugten Seite zusammen, dann kann man gut gegenarbeiten, indem man ihn zum Beispiel tagsüber immer wieder auf der anderen Seite lagert und eventuell ein wenig mit einer Handtuchrolle oder ähnlichem stützt. „Natürlich werden die Eltern auch zur Unterstützung der Behandlung angeleitet, wobei keine Griffe oder Techniken vermittelt werden, sondern vor allem Hinweise für den täglichen Umgang mit dem Baby gegeben werden.“

Für eine erfolgreiche Behandlung ist es nie zu spät

In einigen europäischen Nachbarländern führen Osteopathen bereits kurz nach der Geburt eine Art Vorsorgeuntersuchung durch. „Oft werden Probleme nämlich erst später sicht- oder spürbar, die ein osteopathischer Befund schon im Vorfeld hätte aufzeigen können“, so Isabel Henke-Guerra. „Zu spät im gesundheitlichen Sinne ist es für eine Behandlung aber nie.“ Die Erfolgsaussichten sind jedoch größer und vor allem schneller zu erreichen, wenn die Eltern das Kind, sobald ihnen auffällt, dass seine Entwicklung asymmetrisch verläuft, ansehen lassen. Im kosmetischen Sinne aber kann es, zum Beispiel bei einem schiefen Kopf, durchaus auch mal zu spät sein. Nämlich dann, wenn das Schädelwachstum abgeschlossen ist und die Schädelnähte komplett geschlossen sind. „Der Knochen lässt sich aber immer in sich bearbeiten und ein ’schiefes‘ Kind sollte grundsätzlich behandelt werden, nicht zuletzt um präventiv ein noch größeres ‚Schiefsein‘ zu verhindern.“ Und die Therapeutin, die gerade ihren Master in pädiatrischer Osteopathie, also Kinderosteopathie, macht, ergänzt. „Ganz wichtig ist es in diesem Zusammenhang auch, Kinder im Alter von circa acht bis zehn Jahren noch ab und zu unbekleidet bewusst anzuschauen. In diesem Alter begleitet man sie ja in der Regel nur noch selten beim Duschen oder Anziehen und so kann es passieren, dass durch Wachstum entstandene Fehlhaltungen deshalb oft spät oder sogar gar nicht auffallen.“

„Osteopath“ ist in Deutschland kein anerkannter Beruf

Im optimalen Fall arbeiten Kinderärzte, Orthopäden, Physiotherapeuten und Osteopathen Hand in Hand zusammen. Wobei man vorsichtig sein muss, denn Osteopath ist – im Gegensatz zu anderen Ländern – in Deutschland kein anerkannter, eigenständiger Beruf und nur Ärzte und Heilpraktiker dürfen tatsächlich osteopathisch arbeiten. Wobei man die Kosten für eine solche Behandlung selbst tragen muss. Letztendlich darf sich, zumindest theoretisch, jeder, der sich in dieser Hinsicht ein wenig weiterbildet, Osteopath nennen. Das allerdings erschwert die Suche nach jemandem, der wirklich kompetent ist. Hilfreich ist hier zum Beispiel die Seite des VOD (Verband der Osteopathen Deutschland e.V.), dessen Mitglieder sowohl über eine abgeschlossene medizinische Berufsausbildung als Arzt, Physiotherapeut und/oder Heilpraktiker als auch über eine mindestens fünfjährige berufsbegleitende osteopathische Ausbildung verfügen.

ERKLÄRUNG Das Gehirn ist ein hochkomplexes Organ des Menschen, denn es verarbeitet unter anderem Empfindungen, Erinnerungen und Entscheidungen. Dazu konsumiert es rund um die Uhr allein 20 Prozent des gesamten Sauerstoffverbrauches des menschlichen Organismus. „Das Hirn arbeitet dabei aber sehr ökonomisch, für ein normales Gespräch sind im Prinzip nur rund drei Prozent der Hirnaktivität notwendig“, sagt Axel Panzer, Leiter des Epilepsie-Zentrums am DRK Klinikum Berlin-Westend.

Ganz anders sieht es allerdings bei einem epileptischen Anfall aus, in dem alle Hirnzellen maximal aktiv sind. „In diesem neuronalen Ausnahmezustand kommt es zu synchronen Massenentladungen von Neuronen im Gehirn, die zu plötzlichen unwillkürlichen Verhaltens- oder Befindlichkeitsstörungen führen“, sagt Panzer. Ein Anfall kann Verletzungen durch ungesteuerte Bewegungen oder Bewusstlosigkeit verursachen, die unter bestimmten Bedingungen lebensbedrohlich werden können. Allerdings können nur extrem lang andauernde oder häufige Anfälle das Gehirn direkt schädigen.

Per se kann eine Epilepsie in jedem Alter auftreten – im Erwachsenenalter gehäuft ab dem 75. Lebensjahr (siehe Seite 124), aber auch bereits beim Baby im Mutterbauch.

Dabei sind vor allem Kinder und Jugendliche betroffen. „Statistisch betrachtet entwickeln 0,5 Prozent von ihnen, also umgerechnet 5 von 1000 Kindern, eine Epilepsie“, sagt Panzer. Die Hälfte aller Epilepsien treten vor dem zehnten Lebensjahr und zu zwei Dritteln vor dem 20. Lebensjahr auf.

Ein epileptischer Anfall gleicht einem regelrechten Blitzgewitter im Kopf, da sich dabei Neuronengruppen in der Hirnrinde (1)…Grafik: Fabian Bartel

SYMPTOME Es ist für Eltern nicht immer leicht, Symptome bei ihren Kindern richtig zuzuordnen. Denn aufgerissene Augen, Erstarren, Schwindel oder nächtliche Unruhe lassen sie zunächst nicht automatisch an eine Funktionsstörung des Gehirns denken. Außerdem kann ein epileptischer Anfall in der Ausprägung und Intensität sehr unterschiedlich sein: Während einige Kinder nur wenige Sekunden abwesend sind, leiden andere unter minutenlangen Bewusstseinsstörungen. „Ein sogenannter großer epileptischen Anfall dauert meist mehr als 90 Sekunden und wird begleitet von unkontrollierten Körperbewegungen, Verdrehen der Augen und vermehrtem Speichelfluss“, sagt Kinderneurologe Panzer.

Da die Anfälle bei demselben Patienten oft einem ähnlichen Verlauf folgen, können sie über die Zeit in der Regel von den Betroffenen selbst und von deren Umgebung gut als solche identifiziert werden. Sehr hilfreich zur Diagnosestellung können auch entsprechende Videoaufzeichnungen sein.

URSACHEN Epileptische Anfälle sind Folge einer Störung des Zentralen Nervensystems: Dabei besteht beispielsweise ein Ungleichgewicht zwischen dem erregenden Botenstoff Glutamat und dem wichtigsten hemmenden Nerven-Botenstoff Gamma-Aminobuttersäure (GABA). Diese Imbalance kann sowohl Neuronen einzelner Hirnrindenareale als auch die Hirnrinde als Ganzes betreffen. „Wir gehen heute von einem multifaktoriellen Geschehen aus, also von mehreren Ursachen, die zusammenwirkend die Erkrankung begünstigen können“, sagt Panzer.

Es gibt Epilepsieformen, die altersgebunden in Erscheinung treten und maßgeblich auf eine genetische Veranlagung zurückzuführen sind. Auf der anderen Seite existieren sogenannte symptomatische Epilepsien: Dazu gehörten epileptische Anfälle infolge von akuten Umwelteinflüssen oder Stoffwechselentgleisungen. „Aber auch Hirntumore, Schädel-Hirn-Traumata oder Gehirnschädigungen durch eine Blutung, Infektion oder Sauerstoffmangel können ursächlich sein.“

DIAGNOSE Ein epileptischer Anfall kann einmalig durch eine vorübergehende und schnell wieder verschwindende Störung des Gehirns ausgelöst werden, dann sprechen Mediziner von einem Gelegenheitsanfall. Gerade bei kleinen Kindern ist der Fieberkrampf ein typisches Beispiel dafür. Außerdem kann ein akuter Krampfanfall entstehen, wenn der Blutzucker rapide abfällt, aber auch bei Vergiftungen oder Infektionen des Gehirns.

Demgegenüber handelt es sich um eine „echte“ Epilepsie, wenn mindestens zwei isolierte epileptische Anfälle auftreten oder aber neben dem Anfall typische elektroenzephalografische (EEG) Befunde erhoben werden können. Allerdings können oft Jahre vergehen, bis die Erkrankung entdeckt wird.

Zur Klärung möglicher Ursachen der Epilepsie misst der Arzt verschiedene Laborwerte aus Blut, Urin und Nervenwasser. „MRT-Aufnahmen des Kopfes werden bei den meisten Epilepsien gleich zu Beginn durchgeführt, um potenzielle Hirnveränderungen ausschließen zu können“, sagt Kinderneurologe Panzer. Darüber hinaus können weitere Auffälligkeiten an anderen Organen wie der Netzhaut im Auge, der Leber oder Haut wichtig sein, um ein zugrunde liegendes Krankheitsbild zu identifizieren. Wichtig sind auch Berichte von Eltern und Lehrern, die über den Ablauf der Anfälle ihrer Kinder berichten können.

THERAPIE Ein epileptischer Anfall ist immer ein medizinischer Notfall. Im Anfall selbst schützt man den Betroffenen am besten dadurch, dass harte Objekte wie Stühle, Tische oder Glas aus dem Umfeld geräumt werden, damit er sich daran nicht verletzen kann.

Oft entsteht der Eindruck, der Betroffene „verschlucke“ seine Zunge, da das Atemgeräusch verschärft ist durch Zusammenpressen der Zähne im Anfall und einen vermehrten Speichelfluss. Keinesfalls sollte man mit den Fingern oder gar Gegenständen versuchen, dann den Kiefer zu öffnen.

Notfallmedikamente zum Beenden des Anfalls werden dann gegeben, wenn dieser zu lange dauert, beispielsweise länger als drei Minuten. „Epileptische Anfälle werden mit krampflösenden Medikamenten, sogenannten Antiepileptika oder Antikonvulsiva, behandelt“, sagt Epilepsie-Experte Panzer. Gelingt es tatsächlich, mit einer mehrjährigen medikamentösen Dauerbehandlung die Anfälle anhaltend auszuschalten, kann der Arzt versuchen, die Dosis der Arzneimittel schrittweise zu verringern und das Medikament schließlich ganz abzusetzen.

Allerdings schlägt die medikamentöse Behandlung, bei der es vor allem darum geht, die epileptischen Anfälle dauerhaft zu verhindern, nicht immer an. Außerdem können auch bei diesen Medikamenten unerwünschte Nebenwirkungen auftreten. Aus diesen Gründen setzen Mediziner auf weitere Therapiemöglichkeiten, zum Beispiel eine spezielle Ernährung: Bei einer solchen sogenannten ketogenen Diät geht es darum, dass der Körper seinen Energiebedarf nicht mehr aus verzehrtem Fett und Traubenzucker deckt, sondern fast nur noch aus Fett. Dazu soll die Ernährung reich an (gesunden) Fetten sein und arm an Kohlenhydraten. Durch den Mangel an von außen zugeführtem Zucker beginnt der Körper, aus den Fetten einen Glucoseersatz zu produzieren, sogenannte Ketonkörper. Wie genau diese Ernährungsform das Auftreten weiterer Anfallsleiden verhindert, ist noch nicht geklärt, aber die Option hat einen festen Platz in der Behandlung und ist bereits in die Therapie-Leitlinien der Gesellschaft für Neuropädiatrie eingeflossen.

Andere Alternativen sind chirurgische Eingriffe: „Dazu zählen Operationen, mit denen man die anfallsauslösenden Areale im Gehirn zu entfernen versucht“, sagt Panzer.

Auch die Implantation eines Hirnschrittmachers kann helfen. „Bei dieser sogenannten Vagusnervstimulation wird ein Gerät ähnlich einem Herzschrittmacher in den vorderen Achselbereich des Patienten implantiert“, sagt der Kinderneurologe. Dieses ist über eine Elektrode mit dem linken Vagusnerv verbunden, einem Gehirnnerven, der die meisten inneren Organe reguliert. Der Nerv wird alle fünf Minuten vom Schrittmacher elektrisch stimuliert und soll somit eine anfallshemmende Wirkung erzielen.

Mit den heute zur Verfügung stehenden Therapiemethoden sind rund zwei von drei Epilepsiepatienten dauerhaft anfallsfrei. „Wichtig im Umgang mit einer Epilepsie sind wie bei vielen anderen Krankheiten Wissen und Gelassenheit“, sagt Kinderarzt Panzer: Eltern, aber auch die betroffenen Kinder selbst müssten dafür gut über das Krankheitsbild aufgeklärt werden. Und die Betroffenen müssten erlernen, eine innerliche Ruhe zu bewahren. Für den Heilungserfolg fundamental sind die Unterstützung der Familie und die Integration der Betroffenen in einen geregelten Kita- und Schulalltag.

Ist Heilung nicht möglich, kann man lernen, mit den Anfällen zu leben und sie zu kontrollieren. Dabei hilft eine Psychotherapie.

Die Redaktion des Magazins „Tagesspiegel Kliniken Berlin 2016“ hat die Berliner Kliniken, die diese Erkrankung behandeln, verglichen. Dazu wurden die Behandlungszahlen, die Krankenhausempfehlungen der ambulanten Ärzte und die Patientenzufriedenheit in übersichtlichen Tabellen zusammengestellt, um den Patienten die Klinikwahl zu erleichtern. Das Magazin kostet 12,80 Euro und ist erhältlich im Tagesspiegel Shop.

Fieberkrampf bei Babys und Kindern: Was ist das und was hilft?

Für Eltern ist es ein Riesenschreck, wenn ihr Kind während eines Fieberkrampfes Muskelzucken bekommt, die Augen verdreht und kurz das Bewusstsein verliert. Üblicherweise sind Fieberkrämpfe harmlos. In welchen Fällen der Notarzt gerufen werden sollte.

Wann treten Fieberkrämpfe auf?

Zwei bis fünf Prozent aller Kinder im Alter von sechs Monaten bis fünf Jahren neigen zu Fieberkrämpfen. Am häufigsten sind sie im zweiten Lebensjahr, Jungen sind etwas öfter betroffen als Mädchen. Bei etwa 25 Prozent dieser Kinder sind bereits im engeren Familienkreis Fieberkrämpfe aufgetreten. Eine erbliche Veranlagung ist daher in vielen Fällen anzunehmen.

Daneben ist vor allem die Geschwindigkeit des Fieberanstiegs entscheidend für das Auslösen eines Fieberkrampfes. In der Regel sind die Krampfanfälle von kurzer Dauer und treten einmalig auf. Das Risiko eines Rückfalls ist am größten, wenn eine erbliche Vorbelastung besteht, das Kind häufig Fieber hat und die Körpertemperatur beim ersten Fieberkrampf unter 39 Grad Celsius war.

Kinderkrankheiten-Lexikon – Symptome, Verlauf und Behandlung

Kinderkrankheiten-Lexikon
Symptome, Verlauf und Behandlung

Das sind die Symptome für einen Fieberkrampf

Einfache Fieberkrämpfe kommen zum Beispiel bei Magen-Darm-Infekten, Infekten der oberen Atemwege, bei der echten Grippe und dem sogenannten Drei-Tage-Fieber vor.

Bei einem Fieberkrampf verliert das Kind für kurze Zeit das Bewusstsein. Die Muskulatur verkrampft sich, Arme und Beine zucken. Häufig verdrehen Kinder die Augen oder haben einen starren Blick. Die Atmung verlangsamt sich und die Haut kann sich blau verfärben. Häufig dauert so ein Anfall nur wenige Minuten, dann erschlafft der Körper, die normale Hautfarbe kommt zurück und das Kind ist völlig entkräftet und müde. An den Fieberkrampf erinnert sich das Kind oft gar nicht.

Wie sollten sich Eltern bei einem Fieberkrampf verhalten?

Oberstes Gebot bei einem Fieberkrampf: Ruhe bewahren! Das krampfende Kind wird weich gelagert, am besten auf einem Bett oder einer Decke. Die Kleidung wird gelockert. Fiebersenkende Maßnahmen wie Wadenwickel sind ratsam. Das Kind darf in dieser Situation nichts zu essen oder trinken bekommen. Wenn es sich erbricht, bringen Sie es in die stabile Seitenlage, damit es sich nicht verschluckt.

Ist es der erste Fieberkrampf, sollten die Eltern unter der Nummer 112 den Notarzt rufen, rät der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ). Es ist wichtig, die Ursache des Krampfes zu klären.

Ein einfacher Fieberkrampf dauert in der Regel nur Sekunden bis maximal 15 Minuten dauert – und folgenlos abklingt. Nach ein bis zwei Stunden hat sich das Kind laut dem Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte meist vollständig erholt.

Komplizierte Fieberkrämpfe, die länger dauern, kommen nur selten vor, betonen Kinderärzte. Äußerst selten sei auch ein Fieberkrampf aufgrund einer Hirnhautentzündung.

Wie wird ein Fieberkrampf behandelt?

Während des Anfalls kann der Arzt krampflösende und fiebersenkende Mittel geben. Bei Kindern, die wiederholt Fieberkrämpfe haben, ist es hilfreich, wenn die Eltern Diazepam-Zäpfchen im Haus haben. Der Wirkstoff hemmt bereits nach kurzer Zeit die Krämpfe. Wenn das Kind nach fünf Minuten immer noch krampft, kann ein weiteres Zäpfchen gegeben werden. Die mögliche Höchstmenge sollte je nach Kind und Art der Anfälle mit dem Arzt vereinbart werden. Das Kind sollte bei hohem Fieber abgekühlt werden, entweder indem es entkleidet und nur mit einem dünnen Laken bedeckt wird, mit Wadenwickeln oder mit fiebersenkenden Medikamenten.

Wie kann man vorbeugen?

Zur Vorbeugung weiterer Anfälle sollte nach einem Fieberkrampf im Abstand von maximal drei Stunden Fieber gemessen werden und plötzliche Temperaturanstiege zum Beispiel mit Hilfe von Wadenwickeln vermieden werden. Generell sollte bei Infekten regelmäßig die Temperatur gemessen und auf erste Anzeichen eines Krampfes geachtet werden. Das Kind sollte viel Wasser trinken.

Bei einer Körpertemperatur über 38,5 Grad Celsius sollten fiebersenkende Medikamente gegeben werden, um einen plötzlichen Temperaturanstieg und damit einhergehenden Fieberkrampf zu verhindern. Diazepam-Zäpfchen dienen nicht zur Vorbeugung, sie helfen nur bei akuten Anfällen. Mit circa sechs Jahren hören Fieberkrämpfe normalerweise auf.

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Welche Folgen können Fieberkrämpfe haben?

Fieberkrämpfe sehen zwar erschreckend aus, sind aber in der Regel harmlos. Es entstehen sehr selten bleibende Schäden im Gehirn des Kindes. Nur wenn die Krämpfe sehr lang anhalten, in kurzen Abständen immer wieder auftreten oder Epilepsie in der Familie vorkommt, könnten möglicherweise Schädigungen oder Funktionsstörungen im Gehirn auftreten. Deshalb ist ein Besuch beim Arzt nach einem Krampfanfall zur Ursachenforschung beziehungsweise richtigen Behandlung unerlässlich.

Fieberkrämpfe

Therapie: Was tun bei einem Fieberkrampf?

Bewahren Sie Ruhe. Fieberkrämpfe sehen schlimmer aus, als sie sind. Neunzig Prozent aller einfachen Fieberkrämpfe enden nach wenigen Minuten. Lagern Sie Ihr krampfendes Kind so, dass es sich nicht verletzen kann – entfernen Sie spitze, scharfe oder kantige Gegenstände aus der Umgebung. Versuchen Sie nicht, die Zuckungen zu stoppen. Muss Ihr Kind erbrechen, drehen Sie es vorsichtig in die stabile Seitenlage.

Beim ersten Fieberkrampf Ihres Kindes sollten Sie unbedingt einen Notarzt rufen. Endet der Fieberkrampf nicht innerhalb von zehn Minuten, wird er ein krampflösendes Mittel (Antikonvulsivum) verabreichen. Auf jeden Fall ist es sinnvoll, die Körpertemperatur zu messen und ein fiebersenkendes Zäpfchen mit dem Wirkstoff Paracetamol oder Ibuprofen in für das Kind passender Dosierung zu geben.

Neigt Ihr Kind zu Fieberkrämpfen, wird Ihr Kinderarzt Sie entsprechend beraten, was zu tun ist, wenn ein erneuter Fieberkrampf auftritt. Ob Sie weiteren Fieberkrämpfen eventuell durch fiebersenkende Maßnahmen vorbeugen können ist leider nicht sicher. Momentan wird empfohlen ab 38,5 Grad Celsius Körpertemperatur ein fiebersenkendes Mittel (zum Beispiel mit dem Wirkstoff Paracetamol oder Ibuprofen) entsprechend der ärztlichen Anweisung und in der für Ihr Kind passenden Dosierung zu geben. Nachdem ein Fieberkrampf jedoch oft beim ersten (noch gar nicht bemerkbaren) Fieberanstieg auftritt, können auch diese Maßnahmen nicht in allen Fällen verhindern, dass ein Fieberkrampf auftritt.

Eventuell verschreibt der Arzt Ihnen zusätzlich einen krampflösenden Wirkstoff, den Sie bei einem anhaltenden Anfall verabreichen können. Das kann eine Rectiole (eine Art Zäpfchen) sein, oder eine kleine Ampulle aus der man die Medikamentenlösung in den Mund gibt. Auch hier muss die Dosierung an das Alter beziehungsweise Körpergewicht des Kindes angepasst sein. Der Arzt wird Ihnen erklären, wann und wie Sie Ihrem Kind das Mittel verabreichen sollen. Als Richtlinie gilt etwa: Dauert ein Krampfanfall länger als zehn Minuten, sollte er mit Hilfe von Medikamenten unterbrochen werden.

Gut zu wissen: Auch wenn Fieberkrämpfe während der Fieberphase nach einer Impfung (zum Beispiel gegen Keuchhusten oder Masern) auftreten können, ist das kein Grund auf diese Impfung zu verzichten. Die möglichen Folgeschäden einer Erkrankung wie Keuchhusten oder Masern sind ungleich risikoreicher als ein einfacher Fieberkrampf. Es handelt sich auch nicht um einen Impfschaden.

Notfall bei Kindern: Fieber und Fieberkrampf

Gehen Sie bei einem Fieberkrampf wie folgt vor:

  • Vor allem wenn es sich um den ersten Fieberkrampf handelt, wählen Sie sofort den Notruf 144.
  • Lagern Sie das Kind weich, z.B. im Bett.
  • Lockern Sie die Kleidung und schützen Sie das Kind vor dem Herunterfallen.
  • Versuchen Sie nicht, die Krämpfe zu verhindern.
  • Während des Krampfens dürfen Sie das Kind auf keinen Fall schütteln oder festhalten!
  • Keine Gegenstände in den Mund stecken, auch wenn es sich auf die Zunge beißt. Zungenbisse sind bei Fieberkrämpfen sehr selten und heilen problemlos ab.

Nach dem Anfall:

Überprüfen Sie Bewusstsein und Atmung des Kindes. Lassen Sie das Kind nicht unbeobachtet, bis die Rettungskräfte eingetroffen sind.

Wenn das Kind bewusstlos oder benommen ist, aber normal atmet:

  • legen Sie es zur Vorbeugung in die stabile Seitenlage.
  • Schirmen Sie das Kind vor äußeren Reizen, z.B. lauten Geräuschen und Licht ab.
  • Decken Sie die es zu und beruhigen Sie es.

Wenn das Kind bewusstlos ist und nicht normal atmet:

  • Beginnen Sie sofort mit Wiederbelebungsmaßnahmen! Legen Sie das Kind flach auf den Rücken, strecken Sie den Kopf vorsichtig nach hinten und beatmen Sie es 5x. Bleibt das Kind weiter reglos, beginnen Sie mit einer Herzdruckmassage: 30x mit einer Frequenz von 100 bis 120x pro Minute drücken. Fahren Sie mit diesem Zyklus fort, bis die Rettungskräfte eingetroffen sind.
  • Mehr zum Thema: 1×1 der Ersten Hilfe bei Kindern

In den meisten Fällen verläuft ein Fieberkrampf harmlos und bedarf keiner weiteren Behandlung. Dennoch sollte die Ursache für den hohen Fieberanstieg immer abgeklärt werden. Meist sind virale Infekte der Auslöser, es können aber auch schwere Infektionskrankheiten wie z.B. Lungenentzündung oder Hirnhautentzündung dahinterstecken.

Bei 20 bis 30 Prozent der betroffenen Kinder treten Fieberkrämpfe im Rahmen weiterer fieberhafter Infekte erneut auf. Ihre Kinderärztin/Ihr Kinderarzt kann gegebenenfalls Notfallmedikamente verschreiben, die Sie im Falle eines Wiederauftretens selbst verabreichen können. Die zugrunde liegende Ursache sollte trotzdem immer ärztlich abgeklärt werden! Ab dem Schulalter verschwinden Fieberkrämpfe bei den meisten Kindern.

Der Fieberkrampf hat nichts mit Epilepsie zu tun.

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