Baby trinkflasche test

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Babyflaschen Test

Vor dem Kauf von Babyflaschen gibt es einiges zu bedenken, deshalb habe ich Dir in meinem Babyflaschen Test schon einige gute Produkte vorgestellt und Dir auch bei der Entscheidung, welche Trinkflasche nun am besten zu Dir und Deinen Bedürfnissen passt, geholfen. Hier erhältst Du aber nochmal alle wichtigen Informationen über Babyflaschen und worauf Du beim Kauf achten sollest.

Babyflaschen aus Glas oder Kunststoff?

Babyflaschen aus Kunststoff sind nach wie vor sehr beliebt bei Eltern und haben einige Vorteile aufzuweisen. Allerdings suchen immer mehr Eltern nach Babyflaschen aus Glas. Hier erfährst Du, welche Vorteile und Nachteile diese beiden Materialien haben.

Babyflaschen aus Kunststoff

Der größte Vorteil von Babyflaschen aus Kunststoff, ist ihr geringes Gewicht. Sie sind leicht und lassen sich in der Produktion besonders flexibel formen. Dank ihres niedrigen Gewichts liegen sie auch bei längerem Füttern noch angenehm in der Hand. Darüber freuen sich auch die Kleinen, denn sie können die leichten Babyflaschen viel früher selber halten, als die Variante aus Glas. Sie sind außerdem sehr robust und dürfen auch mal fallen gelassen werden.

Viele Eltern haben Bedenken wegen möglichen schädlichen Stoffen im Plastik. Normalerweise sind die verwendeten Kunststoffe aber unbedenklich. Weichmacher wie BPA sind sogar gesetzlich verboten worden. Dennoch schadet es nie einen zweiten Blick auf die Informationen über das Material zu werfen.

Der Nachteil von Babyflaschen aus Kunststoff ist, dass sie besonders gründlich gereinigt werden müssen. Die Oberfläche ist außerdem sehr anfällig für Kratzer und Risse in denen sich schnell Bakterien sammeln können. Deshalb sollten die Flaschen regelmäßig überprüft und gegebenenfalls ausgetauscht werden. Normalerweise sind die Plastikflaschen nicht für die Mikrowelle geeignet, da sie weniger hitzebeständig sind.

Die Fläschchen sollten relativ schnell gereinigt werden damit sich die Milchreste nicht festsetzen. Es empfiehlt sich außerdem ein Babyfläschchen immer nur für Milch oder für Tee zu verwenden, denn sie sind nicht so geruchs- und geschmacksneutral wie Babyflaschen aus Glas.

Babyflaschen aus Glas

Sehr viele Eltern schauen sich mittlerweile wieder nach Babyflaschen aus Glas um. Die Vorteile liegen auf der Hand: Sie sind besonders langlebig und auch umweltfreundlich. Babyflaschen aus Glas halten problemlos höhere Temperaturen aus und können beliebig oft einfach in der Spülmaschine gereinigt werden, ganz ohne Verschleißerscheinungen.

Die Babyflaschen aus Glas sind also super leicht zu reinigen und auch besonders hygienisch, da sich keine Risse im Material bilden können. Ein weiterer Vorteil gegenüber den Babyflaschen aus Kunststoff ist, dass sie sich nicht verfärben.

Der große Nachteil ist, dass Die Glasflaschen natürlich schnell kaputtgehen, wenn sie doch mal herunterfallen und dann hat sich das mit der Langlebigkeit erledigt. Babys sollten niemals unbeaufsichtigt an einer Glasflasche nuckeln, damit sie sich nicht an den Scherben schneiden können, sollte diese kaputt gehen. Ein weiterer Nachteil ist, dass sie etwas schwerer sind als Babyflaschen aus Kunststoff und Babys daher schon etwas kräftiger sein müssen, um diese selber halten zu können.

Alles über den Sauger

Wie wichtig ist die brustähnliche Form des Saugers?

Alle Babyflaschen Hersteller in meinen Empfehlungen betonen die natürliche und brustähnliche Form des Saugers. Doch wie wichtig ist das eigentlich?

Man kann davon ausgehen, dass brustähnliche Sauger vorteilhaft sind, da sie Babys natürlichen Saugreflex unterstützen. Besonders wichtig ist die natürliche Form in den ersten Lebensmonaten, wenn das Füttern mit der Flasche ergänzend zum Stillen geplant ist, oder Du Deinem Baby das Stillen abgewöhnen möchtest. Babys müssen sich nach der Geburt erstmal an das Saugen gewöhnen. Wenn es also das Saugen an der Brust erlernt hat, dann macht es Sinn, dieses erlernte Verhalten auch bei der Flaschennahrung zu unterstützen, damit Dein Baby besser mit dem Wechsel zurecht kommt.

Das bedeutet nicht, dass klassische Sauger schlechter sind. Besonders, wenn Babys schon etwas älter sind, spielt die Form eine weniger wichtige Rolle. Allerdings haben einige Babys eigene Präferenzen, wie bei der Form des Schnullers, weswegen manche Eltern erst einmal einige Produkte ausprobieren müssen, bevor sie das Richtige finden.

Sauger aus Latex oder Silikon?

Sauger für Babyfläschchen sind wie Schnuller meistens aus Silikon der Latex. Beide Materialien haben ihr Vor- und Nachteile, deswegen habe ich diesem Punkt beim Babyflaschenkauf immer weniger Beachtung geschenkt. Latex, also Naturkautschuk, erkennst Du an seiner bräunliche Färbung. Das Material ist sehr widerstandsfähig und hält auch mal Bisse aus ohne gleich kaputt zu gehen. Allerdings verliert es schnell seine Form und muss bei häufiger Reinigung auch schneller entsorgt werden als ein Silikonsauger. Ein weiterer Nachteil ist, dass Latex bei vielen Kindern eine Allergie auslöst, worauf beim Kauf eines solchen Saugers also unbedingt geachtet werden sollte.

Beim Silikonsauger verhält es sich genau anders herum. Das Silikon behält auch bei häufiger Reinigung seine Form, ist ansonsten aber anfälliger. Wenn Dein Kleiner Schatz also gerne auf dem Sauger rumkaut empfiehlt sich Latex, ansonsten sind Silikonsauger wegen ihrer unkomplizierten Reinigung die häufig bevorzugte Variante.

Form und Funktion des Saugers

Allgemein sollte der Sauger flexibel und weich sein und eine kiefergerechte Form haben, damit er sich optimal an den Gaumen Deines Kindes anpassen kann. Eine leicht aufgerauhte Oberfläche verhindert das Herausrutschen des Saugers aus dem Baby Mund.

Babyflaschen Hersteller bieten verschiedene Saugergrößen an. Nun fragen sich viele, wann man nun welchen Sauger zu verwenden hat. Im Allgemeinen gibt es drei Saugergrößen. Eine für Säuglinge im Alter von 0 bis 6 Monaten, eine für Kleinkinder bis 18 Monate und eine Größe für Kinder ab 18 Monaten. Je nach Hersteller können die Altersempfehlungen allerdings variieren.

Neben dem Sauger spielt auch die Lochgröße eine wichtige Rolle. Die drei gängigen Lochgrößen sind S, M und L. Die unterschiedlichen Größen sorgen bei unterschiedlichen Flüssigkeiten für die passende Durchlässigkeit, beziehungsweise Trinkgeschwindigkeit. Für sehr dünne Flüssigkeiten, wie Tee oder Muttermilch, sollte daher ein Sauger Größe S mit einem recht kleinen Loch verwendet werden. Größe M sollte für Folgemilch genutzt werden und Größe L ist ebenfalls für Folgemilch geeignet aber auch für dickflüssige Nahrung, wie zum Beispiel Brei. Auch hier sollten die jeweiligen Herstellerangaben beachtet werden.

Die Reinigung der Babyflaschen

Vor allem in den ersten Lebensmonaten Deines Babys, ist das Immunsystem noch nicht vollständig entwickelt und sehr anfällig für Krankheiten. Daher ist es wichtig die Babyflaschen regelmäßig und vor allem gründlich zu reinigen.

Schon vor der ersten Benutzung solltest Du das Babyfläschchen am besten sterilisieren, entweder mit einem praktischen Sterilisator, oder in kochendem Wasser. Vor allem Babyflaschen aus Kunststoff sollten immer direkt nach dem Füttern gereinigt werden, damit sich keine Milchreste festsetzen. Babyflaschen und Zubehör sollten außerdem mindestens einmal am Tag, besser aber nach jedem Gebrauch, sterilisiert werden.

Eine Reinigung in der Spülmaschine ohne Sterilisieren ist nicht empfehlenswert, da eine ausreichende Hygiene nicht garantiert werden kann. Bei Babyflaschen aus Kunststoff, solltest Du das empfohlene Temperaturmaximum für die Reinigung beachten.

12 Babyflaschen im Test

Testverfahren

So haben wir getestet

Der Einkauf

Nuckelflaschen gehören für viele Eltern mit Baby zur Standard-ausrüstung. Spätestens nach dem 4. Monat, wenn zugefüttert wird, bekommen die Kleinen auch Tee oder Wasser aus der Flasche. Entsprechend groß ist die Auswahl in diesem Segment, auch wenn ein Anbieter den deutschen Markt klar dominiert: Branchenriese Mapa (Nuk) haben wir mit den beiden meistverkauften Produkten berücksichtigt. Hinzu kommt die Markenkonkurrenz aus Deutschland (Nip), Österreich (Mam), England (Philips Avent) und die großen Drogerieketten, die jeweils eigene Fläschchen im Sortiment haben. Komplettiert wird unser Testfeld durch eine Reihe von Produkten, die wir im Naturwarenladen, in Babyfachmärkten und auf den Seiten bekannter Internetversandhändler für Baby- und Kinderbedarf gefunden haben. Eingekauft wurden nur bruchsichere Kunststoffflaschen, die im Vergleich zu den Produkten aus Glas deutlich häufiger nachgefragt werden. Inzwischen haben die meisten Anbieter eigene Saugersysteme entwickelt. Deshalb landete zu jeder Flasche noch ein passender Sauger aus Silikon in unserem Einkaufswagen.

Die Schadstoffe

Babyflaschen sind ein heikles Thema, ganz besonders seit der Diskussion um Bisphenol A, das ein Grundbaustein des häufig verwendeten Kunststoffs Polycarbonat ist. Wurde die umstrittene Chemikalie im Labor nachgewiesen, ließen wir zusätzlich untersuchen, ob der Stoff unter gebrauchsnahen Bedingungen aus der Flasche ins Lebensmittel übertreten kann. Aber auch eine Reihe weiterer Substanzen können ein Problem sein: Zum Beispiel giftige Schwermetalle in den farbigen Aufdrucken und Skalierungen der Flaschen oder flüchtige Anteile in den zugehörigen Saugern. Sie können sich im Milchfett lösen sowie durch das Kauen und Saugen des Säuglings.

Die Geruchsprüfung

Der Geruchssinn eines Säuglings ist bereits stark ausgeprägt. Eine Flasche, die riecht, kann deshalb fürs Baby unangenehm beim Trinken sein oder wird im Zweifel erst einmal abgelehnt. Hebammen empfehlen deshalb, nur geruchsneutrale Flaschen zu kaufen. In unserer sensorischen Prüfung beurteilten sechs geschulte Tester das Aroma der Flaschen vor und nach dem Auskochen. Die Aufgabe bestand darin, selbst geringfügige Abweichungen zu einer geruchsneutralen Glasflasche zu identifizieren. Außerdem nahmen wir die Verpackungen und Beipackzettel unter die Lupe. Gebrauchs- und Warnhinweise, die laut Babyflaschennorm vorgeschrieben sind, durften nicht fehlen.

Die Bewertung

Bisphenol A gilt seit Langem als umstritten. Die Hersteller hatten also genug Zeit, umzustellen. Steckt der Stoff trotzdem noch in einer Flasche, werten wir streng ab. Ebenso wenig nachvollziehbar ist aus unserer Sicht, wenn zu einer Flasche kein Ersatzsauger angeboten wird. So müssen Eltern jedes Mal, wenn sie den Nuckel zum Beispiel aus hygienischen Gründen austauschen wollen, gleich eine neue Flasche kaufen. Das kommt nicht nur teurer, sondern sorgt auch für jede Menge unnötigen Plastikmüll. Dafür ziehen wir vier Noten unter Weitere Mängel ab.

Trinkflaschen für Babys im Vergleich

Wenn es um ein Baby oder Kleinkind geht, sollte man bei der Wahl des richtigen Fläschchens keine Kompromisse eingehen. Beim Kauf einer Baby-Trinkflasche sollte man besonders gut darauf, dass es sich um ein schadstofffreies Modell handelt. Hier eignen sich beispielsweise Trinkflaschen aus Tritan hervorragend. Wir empfehlen außerdem den Kauf eines Babyflaschen Sets, da man so immer die passende Flasche zur Hand hat. Unsere Trinkflaschen Checkliste hilft dabei die perfekte Flasche zu finden.

Eine der wichtigsten Utensilien für Babys und Kleinkinder ist die Trinkflasche. Bestehend aus einem Saugaufsatz und einer handelsüblichen Flasche muss man bei der Babyflasche auf verschiedene Dinge achten. Die Öffnungen der Saugvorrichtung ist abhängig vom Alter des Kindes. Je nach Entwicklungsstand des Kindes gibt es eine bis vier Öffnungen.

Das Babyflaschen Set

Babys brauchen wirklich eine Menge Nahrung, klar, wer groß und stark werden will, muss viel zu sich nehmen. Ist die Stillzeit erst vorbei, oder tut sich das Baby an der Brust schwer, kommt das Babyfläschchen zum Einsatz. Und von diesen kann man wirklich kaum genug haben, denn sie sind schließlich ständig im Einsatz und nicht immer hat man auch die Zeit, alle Fläschchen zu spülen. Deshalb ist der Kauf eines Babyflaschen Sets durchaus sinnvoll. Diese Babyflaschen Sets bestehen meistens aus mehreren Trinkflaschen in unterschiedlichen Größen, oft sind sogar mehrere Ausätze dabei. Manche Hersteller bieten sogar gleich eine Flaschenbürste mit an. Vorreiter sind vor allem das MAM Starter Babyflaschen Set oder das Philips Avent Set. Natürlich bieten auch bekannte Hersteller wie NuK verschiedene Flaschensets an.

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BPA-freie Baby Fläschchen

Der Schadstoff BPA sollte nicht Bestandteil ihrer Babyflasche sein, da dieser auf Dauer schädlich sein kann. Die meisten Flaschen heutzutage sind BPA-frei. Trotzdem raten wir Ihnen zur Sicherheit darauf zu achten. Auch dieser Punkt wird bei unserer Vergleichsseite beachtet.

Wer in Sachen Hygiene noch eine Nummer sicherer gehen möchte, kann auch von Plastik Babyfläschchen auf die Varianten aus Glas bzw. Edelstahl setzen. Diese Materialien sind absolut geruchs- und geschmacksneutral und lassen sich aufgrund ihrer glatten Oberflächen optimal reinigen. Babyfläschchen aus Glas haben den Vorteil, dass sie durchsichtig sind, sodass Sie Unreinheiten in der Flasche schnell erkennen und entfernen können.

Babyfläschchen aus Edelstahl

Edelstahl liegt bei der Herstellung von Trinkflaschen absolut im Trend, auch bei Babyfläschchen ist das Material mittlerweile hoch im Kurs. Edelstahl bietet viele Vorteile:

  • Edelstahl ist geschmacks- und geruchsneutral
  • Babyfläschchen aus Edelstahl lassen sich leicht reinigen
  • Edelstahl ist hitzebeständig, man muss sich keine Sorgen machen, dass sich etwas vom Material im Getränk absetzt
  • Edelstahl isoliert gut, sodass die Getränke länger frisch bleiben

Zu den bekanntesten Anbietern der Edelstahl Babyfläschchen gehören kleankanteen mit ihrer Serie kid kanteen, Pura Stainless mit Purakiki und auch NUK hat Edelstahl Babyflaschen im Sortiment.

Der Hygienefaktor bei Trinkflaschen für Babys

Ob Baby Trinkbecher oder Trinkflasche ist Geschmacksache.
Hauptsache sie ist auslaufsicher für einfaches und sauberes/ hygienisches Trinken.
Vor allem bei Babyflaschen ist die Hygiene sehr wichtig. Babys und Kleinkinder haben noch kein voll entwickeltes Immunsystem und stecken sich täglich mehrere Male die Trinkflasche in den Mund. Deswegen sollte die Trinkflasche für Babys und Kleinkinder einfach und gut zu säubern sein.

Die Sauger bzw. Nuckel von Babyfläschchen sollten in den ersten sechs Monaten nach dem Spülen auch sterilisiert werden. Nach drei Monaten hat so ein Nuckel in der Regel ausgedient und sollte durch einen neuen ersetzt werden.

Hygiene & Reinigung der Flasche: Vaporisator/Sterilisator

Die Desinfektion durch Wasserdampf ist vor allem bei Gegenständen, die von Babys und Kleinkindern genutzt werden ein wichtiger Schritt. Babys nehmen fast alles, was sie in die Hand bekommen, einmal in den Mund. Bei schädlichen Bakterien kann dieses kindliche Verhalten üble Folgen mit sich tragen. Um diese schädlichen Bakterien zu vernichten kann man einen Sterilisator oder einen Vaporisator nutzen.

  • Baby Flaschen Vaporisator/Sterilisator
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Der Philips Avent SCF285/02 elektrischer 3 in 1 Sterilisator hat mehrere Vorteile: Die anpassbare Größe, die Reinigungsdauer von 6 Minuten, danach automatische Abschaltfunktion, schädliche Keime werden zu 99,9% abgetötet, alle verschiedenen Flaschengrößen passen dort hinein und es können insgesamt 6 x 330ml Babyflaschen reingestellt werden.

Eine etwas günstigere Variante bietet der NUK 10251010 Vaporisator. Auch hier wird der Inhalt ganz ohne zusätzliche Chemikalien durch Heißdesinfektion von schädlichen Bakterien befreit. Dieser Vaporisator hat den Vorteil, dass er auch als Nahrungszubereiter genutzt werden kann. Durch das Dampfgaren bleiben die Vitamine im Essen und so ist die Nahrung in der Schwangerschaft und auch für ältere Babys frisch und sehr gesund.

Babyflaschen – Thermometer

Bei den Babyflaschen Thermometern hat man die Wahl. Digital oder doch die herkömmliche Variante? Wir von Trinkflaschen-Test empfehlen hier das analoge Thermometer aus Glas mit Holzkugel. Mit diesem hat man weder Probleme mit Batterie noch mit dem Kontakt. Die Temperatur fällt und steigt ohne jegliche Hilfe, auf verlässliche Weise.

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  • Reer 2709 Digitales Flaschenthermometer

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Vorteile von Anti-Kolik Babyfläschchen

Nicht allen Mütter fällt das Stillen leicht. In solchen Fällen muss das Babyfläschchen ran. Aber auch wenn Papa, Oma oder die Tante die Fütterung übernimmt, wird ein Babyfläschchen gebraucht. Der Darm von Babys prägt sich erst mit der Zeit voll und ganz aus, was im Babyalter öfter zu schmerzhaften Verdauungsstörungen und Blähungen führen kann. Daher ist es wichtig, die Verdauung zu kontrollieren und gegebenenfalls auch zu unterstützen. Das klappt mit sogenannten Anti-Kolik Babyfläschchen. Durch Ventilationslöcher im Boden der Babyflasche kann die Milch besser aufgenommen werden. Ihr Baby trinkt ruhig und gleichmäßig, ohne dabei zu viel Luft zu schlucken.

Wie hält man Babyflaschen warm?

Vor allem für unterwegs ist zum Warmhalten der Babyflasche der Philips Avent SCF256/00 Flaschenwärmer ein guter Kauf. Die Bedienung ist einfach und unkompliziert. Milchflaschen aber auch Gläschen mit Babynahrung sind kein Problem aufzuwärmen. Platzsparend mit nur einem Kunststoffbehälter und einer Thermoskanne. Beim Aufwärmen der Babyflasche gießt man das heiße Wasser aus der Thermoskanne in den Behälter.

Die umgekehrte Möglichkeit eine Babyflasche zuzubereiten bietet der NIP 95.3740/00 Fläschchenwasser-Abkühler Cool Twister. Hier wird das Wasser am besten per Wasserkocher gekocht, in den Becher gegossen, in den Cool Twister geschraubt und das Wasser wird so auf perfekte Temperatur runtergekühlt. Das Wasser kann so ohne Sorge mit Milchpulver oder Ähnlichem vermischt werden. Einfach und genauso effizient, sehr zu empfehlen.

  • Babyflaschen warmhalten
  • Philips Avent SCF256/00 Thermo-Flaschenwärmer, für unterwegs, edelstahl/neutral

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5 beste Babyflaschen im Test 2020

Babyflaschen – Vergleich & Kaufberater

Die beste Babyflasche zu finden ist ein schwieriges Unterfangen. Einerseits stellt sich die Materialfrage und dann kommt noch das Problem mit Koliken als auch der Kompatibilität mit vorhandenem Zubehör hinzu. Auch gibt es große Unterschiede bei der Qualität der Sauger, denn er soll von den Kleinen gut angenommen werden. Um Ihnen den großen Rechercheaufwand abzunehmen und Ihnen eine schnelle und dennoch gute Entscheidung zu ermöglichen, haben wir umfangreiche Tests und Recherchen durchgeführt und können Ihnen daher bedenkenlos eine Empfehlung aussprechen. Die Fläschchen von Avent sind sehr empfehlenswert, denn sie bieten ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis, sind mit einem hervorragenden Sauger ausgestattet und beugen dank Doppelventil Koliken wirksam vor. Alternativ ist auch das Fläschchenset von Lansinoh sehr empfehlenswert, denn sie bieten einen besonders breiten Hals, sehr gute Sauger mit einem anatomisch korrekten Aufbau und zudem ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.

Vergleichstabelle

Babyflaschen Kaufberater

Wenn es um die Frage geht, welches die beste Babyflasche für den Nachwuchs ist, scheiden sich häufig die Geister. Dabei können Sie bei der Auswahl recht strukturiert vorgehen, indem Sie sich zunächst für ein Flaschenmaterial und eine Form entscheiden und sich dann die verschiedenen Sauger-Systeme anschauen und hier entscheiden, welches Sie bevorzugen. Grundsätzlich ist festzustellen, dass alle Flaschen und Sauger in der Top-5-Liste der besten Babyflaschen im Jahr 2020 empfehlenswert und gut sind.

Materialauswahl – Glas oder Kunststoff?

Beide Materialien haben Vor- und Nachteile. Die Entscheidung liegt daher ganz bei Ihnen.

Im Folgenden erhalten Sie eine kurze Erläuterung der Vor- und Nachteile beider Materialien, sodass Sie eine unabhängige, eigene Entscheidung treffen können.

Kunststoff: Nachdem es im Jahr 2011 einen großen Aufruhr bezüglich Bisphenol A (BPA) in Babyflaschen gab, ist dieses Material komplett aus Flaschen und Saugern verbannt worden. Allerdings muss man fairerweise sagen, dass die Messwerte die maximalen Grenzwerte auch vorher nie erreicht haben.

Der große Vorteil von Kunststoff ist sicherlich, dass die Flasche nicht zerbrechen kann. Zudem sind die Flaschen sehr leicht, sodass das Kind sie schon früh selbst verwenden kann. Im Vergleich zu Glas zerkratzen sie jedoch recht schnell und auch nach häufiger Reinigung im Geschirrspüler werden sie recht schnell unansehnlich. In die Kratzer können sich im Laufe der Zeit Speise- und Milchreste sowie Bakterien absetzen, sodass Kunststoffflaschen nach einer gewissen Zeit ausgetauscht werden müssen. Wenn Sie eine günstige Babyflasche kaufen möchten, sollten Sie ebenfalls zu Kunststoff greifen, denn preislich liegen Sie weit unter Glasflaschen.

Glas: Glasflaschen sind schwerer, können zerbrechen, zerkratzen aber nicht so leicht, sind also insgesamt hygienischer und können somit länger verwendet werden. Auch ist die Reinigung im Geschirrspüler unkomplizierter. Ein weiterer großer Vorteil ist, dass Glasfläschchen hitzebeständig sind und daher auch gut zum Erwärmen von Milch oder Brei verwendet werden können. Auskochen und Sterilisieren ist hier kein Problem, denn es kann sich nichts verformen.

Hinsichtlich des eigenständigen Haltens der Flasche durch das Kind sollten Sie sich folgende Empfehlung zu Herzen nehmen: Grundsätzlich sollte das Kind nie alleine mit einer Flasche gelassen werden! Zudem sollten Sie sie nur zum Füttern verwenden, damit sich das Kind nicht zu sehr daran gewöhnt! Denn sonst kann Ihr Kind zu einem frühen Dauer-Zahnarztgänger werden.

Flaschenform

Hier haben die Hersteller im Grunde zwei Varianten im Angebot: Weithals und Standard.

Hierbei wird nach dem Durchmesser des Flaschenhalses unterschieden. Noch vor einigen Jahren hatten alle Babyflaschen einen recht engen Hals. Heute gibt es Modelle mit sehr breiter Öffnung, sodass die Reinigung erheblich erleichtert wird. Auch das Einfüllen ist mit einer großen Öffnung deutlich einfacher.

Im Gegensatz dazu sind aber nach wie vor sehr viele Standardflaschen im Angebot. Obwohl es im Grunde für die Form selbst keinen entscheidenden Vorteil gibt. Allerdings kann es dennoch sinnvoll sein, zur Standardausführung zu greifen. Nämlich dann, wenn Sie bereits passendes Zubehör zu einer bestimmten Gewindegröße oder von einem bestimmten Hersteller haben. So können Sie an Ihre eventuell vorhandene Milchpumpe nur passende Fläschchen befestigen. Auch sind einige Sterilisatoren nicht auf die Verwendung mit Weithalsflaschen ausgelegt. Daher sollten Sie vor dem Kauf unbedingt alle Geräte und Zubehörteile auf Kompatibilität hin begutachten. Andernfalls müssen Sie unter Umständen eine ganze Reihe von Zubehör neu kaufen, sodass es sich unter Umständen lohnt, trotz der Nachteile weiterhin normale Flaschen zu verwenden.

Zudem können einige Sauger nur mit einer regulären Flasche verwendet werden. Wenn Sie bereits Sauger verwenden, die von Ihrem Kind sehr gut angenommen werden und Sie aufgrund des Wechsels zu Weithals-Flaschen den Sauger wechseln müssten, ist davon erstmal abzuraten.

Form der Sauger

Hier gibt es am Markt eine riesige Vielfalt an unterschiedlichen Materialien (Silikon oder Latex) sowie unterschiedlichen Formen. Bei den Formen sei vorweggenommen, dass probieren über studieren geht und es hauptsächlich darauf ankommt, dass Ihr Kind den Sauger gut annimmt. Denn hinsichtlich Formgebung bieten alle Hersteller durchaus empfehlenswerte Varianten an, die jeweils ihre Vor- und Nachteile haben.

Es gibt spezielle Sauger, die kieferschonend sind und Fehlstellungen von Kiefer oder Zähnen vorbeugen sollen oder solche, die der natürlichen Form der Brustwarze nachempfunden sind. Es ist schwer, hier eine pauschale Empfehlung zu geben, welche Form für Ihr Kind am besten geeignet ist, denn jedes Kind reagiert anders auf die Sauger.

Generell ist zu sagen, dass hinsichtlich des Materials Silikon die Nase vorn hat, obwohl Latex elastischer und reißfester ist. Denn im Laufe der Zeit wird Latex klebrig, quillt auf und wird porös. Insbesondere nach häufigem Abkochen und Sterilisieren treten diese Effekte auf.

Hinsichtlich der Größe gilt, dass Sie eine Größe kleiner verwenden sollten, wenn Ihr Kind nur zwischendurch mal die Flasche bekommen soll. Denn das Trinken an der Brust ist deutlich schwieriger als an einem Sauger, sodass Sie so Problemen beim Stillen vorbeugen können.

Des Weiteren unterscheiden sich die Modelle noch nach Anzahl der Löcher, die sich nach dem Inhalt der Flache richten. Dies geht von einem Loch für Wasser, Tee und Milch, über zwei, drei und vier Löcher für leicht angedickte Nahrung und Säfte bis hin zu einem großen Y-Loch für Brei.

5 beste Babyflaschen (Test) 2020

Zur Baby-Grundausstattung gehören natürlich auch Babyflaschen. Sie werden Ihnen lange erhalten bleiben und je nachdem, wie lange Sie dem Kind Fläschchen geben möchten, über eine lange Zeit ein täglicher Begleiter sein. Daher ist die Auswahl des richtigen Produktes sehr wichtig. Zwar gibt es nicht die beste Babyflasche für jeden Bedarf, aber es gibt sehr gute Modelle verschiedener Hersteller, die empfehlenswert sind und deren Anschaffung sich lohnt. Zur Erstausstattung lohnt es sich, ein Babyflaschen Starter Set zu kaufen. Im Test wurden die besten Babyflaschen im Jahr 2020 unter die Lupe genommen und für Sie in Form der Top-5-Liste zusammengefasst

1. Philips Avent SCF693/27 Naturnah-Flasche

Die günstige Babyflasche von Philips ist einzeln oder im Doppelpack sowie in verschiedenen Farbkombinationen erhältlich und konnte sich als Testsieger durchsetzen. Als Material kommt Polypropylène zum Einsatz und die Flaschen sind komplett BPA-frei. Überzeugen konnte das 260ml fassende Fläschchen insbesondere durch seine Ausstattung mit naturnahen Saugern. Komfortkissen sorgen im Sauger für eine höhere Weichheit und bessere Flexibilität, ohne dass der Sauger dazu neigt, einzuschlupfen. Zusätzlich verfügt der im Blütendesign ausgearbeitete Sauger über zwei Löcher, die für einen langsamen Nahrungsdurchfluss sorgen. Dadurch eignet sich das Modell bereits ab dem 1. Monat und ist insbesondere bei der Kombination aus Flaschenernährung und Stillen sehr gut verwendbar.

Der Sauger ist rundum strukturiert, sodass er der Brust ähnelt, was zu einem insgesamt besseren Saugverhalten durch die Säuglinge führen soll. Außerdem reduziert das Doppelventil Koliken und Unwohlsein, da keine bzw. deutlich weniger Luft in den Bauch des Babys gelangt als es bei anderen Systemen der Fall ist.

Das Flaschenset ist kompatibel mit anderen Produkten aus der Philips Avent-Serie, sodass es sich gut zum Einstieg eignet, denn es kann später problemlos ergänzt werden und bleibt untereinander kompatibel. Dadurch konnten die Babyflaschen von Avent unter dem Strich überzeugen, auch wenn sie aufgrund des Materials nicht spülmaschinengeeignet sind, daher etwas aufwändiger mit der Hand gespült werden sollten. Wenn Sie einen günstigen Einstieg zum Aufbau Ihres Babyflaschen-Equipment suchen, lohnt sich der Einstieg in die Avent-Serie von Philips.

Der Testsieger unter den besten Babyflaschen des Jahres 2020 überzeugte durch ein sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis. Wie es sich ansonsten hinsichtlich der Vor- und Nachteile bei dem Modell von AVENT verhält, können Sie der nachfolgenden Gegenüberstellung entnehmen.

Vorteile Preis-Leistung:

Die gute Verarbeitung in Verbindung mit einem günstigen Preis sorgte unterm Strich für ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.

Sauger:

Die Sauger sind naturnah gestaltet, sehr weich und flexibel und werden daher von den meisten Babys sehr gut angenommen.

Doppelventil:

Das Doppelventil sorgt für einen langsamen Nahrungsdurchfluss und verhindert zudem zuverlässig Koliken.

Kompatibilität:

Durch eine vollständige Kompatibilität mit anderen AVENT-Produkten können Sie die Flaschen sehr lange verwenden und bei Bedarf späte ergänzen.

Nachteile Material:

Der verwendete Kunststoff ist sehr robust und BPA-frei, leider aber nicht spülmaschinenfest.

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2. Lansinoh Weithalsflasche mit NaturalWave Sauger

Die Weithalsflaschen von Lansinoh sind mit einem Fassungsvermögen von 160ml oder 240ml erhältlich. Hinsichtlich des Preis-Leistungsverhältnisses überzeugte im Test vor allem das Set aus zwei 240ml fassenden Fläschchen. Die Tester waren insbesondere vom NaturalWave Sauger überzeugt, den Lansinoh verwendet, denn er ist sehr naturnah und orientiert sich am Aufbau der Brust, sodass das natürlich erlernte, individuelle Saugverhalten des Babys bei der Nutzung des Fläschchens beibehalten werden kann. Dies führt zu einer sehr guten Akzeptanz.

Das Befüllen und zusammensetzen des Fläschchens ist sehr einfach und dank des breiten Halses ist auch die Reinigung sehr einfach möglich. Die Flaschen selbst sind aus Polypropylen gefertigt und die Sauger aus Silikon. Alle Komponenten sind komplett BPA-frei. Der Sauger verfügt über ein gutes anti-Koliken-System, sodass beim Trinken keine bzw. nur sehr wenig Luft in den Bauch des Babys gelangt.

Lansinoh vertreibt Sauger mit unterschiedlichen Öffnungsgrößen zur Regulierung des Milchflusses. Unter den Testern war die mittlere Öffnung „M“ am beliebtesten. Die Einzelteile sind untereinander kompatibel, so können Sie die Fläschchen beispielsweise auch mit der Milchpumpe des Herstellers verwenden und müssen dann die abgepumpte Milch nicht erst umfüllen.

Wenn Sie auf der Suche nach einer günstigen Flasche mit einer besonders großen Öffnung sind, die sich einfach reinigen lässt, ist die Serie von Lansinoh eine gute Wahl. Aufgrund der Tatsache, dass die Flaschen aus Kunststoff gefertigt sind, ist es jedoch empfehlenswert, sie per Hand zu reinigen und nicht im Geschirrspüler.

Bei dem Modell von Lansinoh handelt es sich um eine gute Babyflasche, die insbesondere im 2er Set hinsichtlich des Preis-Leistungs-Verhältnisses überzeugen konnte. Welche Vorteile und Nachteile das Set bietet, können Sie der nachfolgenden Zusammenfassung entnehmen.

Vorteile Sauger:

Der naturalWave Sauger ist sehr naturnah und orientiert sich am Aufbau der Brust. So wird ein natürliches Saugverhalten beibehalten, auch wenn das Kind zwischendurch die Flasche nutzen muss. Außerdem bieten sie einen guten Schutz vor Koliken.

Breiter Hals:

Da der Hals sehr breit ist, lassen sich die Flaschen sehr leicht befüllen und auch reinigen.

Materialien:

Wie im Testbericht bereits erwähnt, bestehen die Flaschen selbst aus Kunststoff, die Sauger aus Silikon und alle Komponenten sind komplett BPA-frei.

Preis:

Preislich liegen sie im unteren Bereich, sodass sich ein insgesamt sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis ergibt.

Nachteile Zubehör eingeschränkt:

Von Lansinoh gibt es nicht so viel Ergänzung-Zubehör wie von anderen Herstellern, sodass die Nutzung etwas eingeschränkter ist.

Reinigung:

Die Erfahrung mit den Babyflaschen hat gezeigt, dass eine Reinigung im Geschirrspüler dem Material auf Dauer schadet.

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3. Philips Avent SCD290/01 Anti-Kolik Naturnah Flaschenset

Das Neugeboreren-Starter-Set von Philips ist als Einstiegsset für Ihr Neugeborenes optimal. Es bietet neben vier Fläschchen (je zwei mit einem Fassungsvermögen von 125 und 260 Milliliter) zusätzlich eine Reinigungsbürste für Sauger und Flaschen sowie einen separaten Sauger, um das Saugbedürfnis des Babys zu befriedigen.

Die brustähnlichen strukturierten Sauger sorgen für eine gute Akzeptanz und vereinfachen so die Kombination von Stillen und Flaschenernährung. Zusätzlich sind die Produkte von Avent mit einem guten Anti-Kolik System versehen, das über ein Doppelventil dafür sorgt, dass möglichst wenig Luft in den Bauch des Babys gelangt. Dies verhindert möglicherweise entstehende Koliken.

Ein großer Pluspunkt an der Avent-Serie von Philips ist das zahlreiche Angebot untereinander kompatibler (stets BPA-freier) Produkte. So können Sie beispielsweise die Sauger ganz einfach austauschen und durch neue, dem Alter des Kindes entsprechende, ersetzen oder auch andere Produkte nachkaufen, die mit den Flaschen bzw. den Saugern kompatibel sind. Die Reinigung per Hand mit der mitgelieferten Bürste funktioniert sehr einfach und gut. Auf eine Reinigung im Geschirrspüler sollten Sie aufgrund des Kunststoffes, aus dem die Flaschen gefertigt sind, verzichten.

Die Flaschen von Avent schnitten im Test insbesondere aufgrund der idealen Eignung für Neugeborene gut ab. Außerdem bietet das Set eine gute Zusammenstellung, sodass Sie bestens gerüstet sind. Welche Stärken und Schwächen es hat und ob sich die Anschaffung für Sie lohnt, können Sie anhand der nachfolgenden Gegenüberstellung gut abwägen.

Vorteile Lieferumfang:

Im Set sind vier Fläschchen enthalten sowie eine Reinigungsbürste und ein zusätzlicher Sauger zum Nuckeln.

Sauger:

Die Sauger sind brustähnlich designt und werden daher von den meisten Babys problemlos akzeptiert. Koliken wird durch die Formgebung gut vorgebeugt.

Zubehör:

Avent bietet eine breite Palette an untereinander kompatibler Produkte, sodass Sie das Set später problemlos erweitern können.

Nachteile Reinigung:

Da die Flaschen aus BPA-freiem Kunststoff gefertigt sind, sind sie zwar robust und haltbar, allerdings sollten Sie auf eine Reinigung im Geschirrspüler verzichten.

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4. MAM Easy Start Anti-Colic Babyflaschen Set

Das Starterset von MAM Babyartikel besteht aus einem Modulsystem, bei dem alle Teile untereinander kombinierbar sind. Alle Einzelkomponenten sind aus Kunststoff bzw. Silikon gefertigt und komplett BPA-frei. Neben je zwei kompletten Fläschchen-Sets mit 130 bzw. 160 Milliliter Fassungsvermögen befinden sich zusätzlich vier 260 Milliliter fassende Flaschenkörper sowie 4 Verschlussplättchen und ein Babygriff für die Fläschchen.

Außerdem sind ein weicher Trinkschnabel sowie ein Sauger für Neugeborene im Lieferumfang enthalten. Damit bietet MAN ein gutes und umfangreiches Starter-Set zum fairen Preisgefüge, das zudem dank der zusätzlichen Ventile im Boden der Fläschchen gute Eigenschaften zur Verringerung von Koliken bietet. Dies funktionierte meistens sehr gut, allerdings nicht bei jedem Tester gleichermaßen.

Das Set ist für Neugeborene geeignet und kann bis zum Übergang zum Trinkbecher verwendet werden. Der Sauger wurde im Test von den Babys sehr gut angenommen und ist sehr weich, sodass er sich sehr natürlich verhält. Allerdings sind sie im Vergleich zu anderen Systemen dennoch etwas härter, was bei manchen Babys zu Ablehnung führte.

Das Starterset von Mam ist modular aufgebaut, sodass alles untereinander kompatibel ist. Zwar sind die Flaschen aus Kunststoff gefertigt, aber dennoch sehr robust und haltbar und natürlich BPA-frei. Welche Stärken und Schwächen das Set bietet, können Sie der nachfolgenden Gegenüberstellung entnehmen.

Vorteile Modulsystem:

Da alle Teile untereinander kompatibel sind, ist das Set sehr universell einsetzbar und kann zudem jederzeit erweitert werden.

Preis-Leistung:

Der Lieferumfang ist insgesamt sehr gut, die Verarbeitung solide und der Preis moderat. Dadurch ergibt sich insgesamt ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.

Zusatzventil:

Durch das zusätzliche Ventil am Boden können Koliken bei den meisten Kindern zuverlässig vorgebeugt werden.

Nachteile Akzeptanz:

Die Akzeptanz der Sauger war insgesamt zwar gut, aber dennoch etwas niedriger als bei manchen anderen Modellen, da sie etwas fester sind.

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5. NUK First Choice Plus Glas Babyflaschen Starter Set

Wenn Sie lieber Babyflaschen aus Glas kaufen möchten, sollten Sie einen Blick auf das Starter Set von NUK werfen. Es ist sehr preiswert und bietet je zwei NUK First Choice Babyflaschen aus Glas mit einem Fassungsvermögen von 120 bzw. 240 Milliliter.

Die Silikonsauger sind BPA frei und für Babys im Alter von 0 bis 6 Monaten am besten geeignet. Durch das Anti-Colic Air System wird Koliken gut vorgebeugt, was sich im Test als gut funktionierend erwies. Die Öffnungsgröße M, die die Sauger im Set haben, eignet sich insbesondere für Milchnahrung sehr gut. Natürlich sind alle Teile mit dem übrigen Sortiment von NUK kombinierbar, sodass Sie mit dem Starterset eine gute Basis für den Anfang haben.

Durch die praktische Box, die ebenfalls im Lieferumfang enthalten ist, können Sie die Fläschchen gut aufbewahren und sicher verstauen. Bedenken Sie aber, dass keine Silikon-Schutzhülle oder Ähnliches für die Fläschchen enthalten ist, sodass sie nicht so gut für das selbstständige Trinken für ältere Babys geeignet sind. Zwar ist das Glas sehr bruchsicher und natürlich auch spülmaschinenfest, dennoch kann nicht garantiert werden, dass beim Sturz auf harten Boden das Glas heil bleibt.

Bei den Flaschen von Nuk handelt es sich um Babyflaschen aus Glas. Dies hat natürlich Vorteile, bringt aber auch den einen oder anderen Nachteil mit sich. Wie es sich hinsichtlich Stärken und Schwächen bei den Glasflaschen verhält, können Sie der folgenden Gegenüberstellung entnehmen,

Vorteile Material:

Da es sich um Glas handelt, ist die Haltbarkeit entsprechend sehr viel länger als bei Kunststoff.

Reinigung:

Eine Reinigung im Geschirrspüler ist kein Problem, da dies dem Glas nichts anhaben kann.

Lieferumfang:

Im Set sind vier Flaschen in verschiedenen Größen enthalten, sodass der Lieferumfang insgesamt sehr gut ist. Außerdem ist eine Aufbewahrungsbox enthalten.

Sauger:

Die Sauger sind BPA-frei und beugen Koliken durch das Anti-Colic Air-System gut vor.

Preis-Leistung:

Aufgrund des niedrigen Preises ergibt sich unterm Strich ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.

Kompatibilität:

Die Flaschen sind mit dem übrigen NUK-Sortiment kompatibel, daher können Sie das Set jederzeit erweitern und entsprechend lange verwenden.

Nachteile Gewicht:

Da Glas deutlich schwerer ist als Kunststoff, können kleinere Kinder die Flaschen nur schwer oder überhaupt nicht alleine halten.

Bruchgefahr:

Fällt eine Flasche auf harten Boden, ist die Wahrscheinlichkeit dass sie bricht relativ hoch.

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Vaporisator Vergleich 2020

1. Kaufberatung für Vaporisatoren: viel Platz und Extra-Gitter sinnvoll

Ein zusätzliches Gitter eignet sich perfekt für Kleinteile wie Schnuller oder Beißringe.

In einem Vaporisator-Test werden nicht nur Maße und Antriebsart vom Vaporisator fürs Baby unter die Lupe genommen. Damit das ausgewählte Gerät eine spürbare Erleichterung im Alltag mit Ihrem Baby bringt, sollten Sie auf genügend Platz für Flaschen achten.

Insbesondere die Modelle für die Mikrowelle bieten meist nur bis zu vier Flaschen Platz. Dies bedeutet, dass Sie den Vaporisator für Flaschen mehrmals am Tag benutzen müssen, um alle Flaschen eines Tages zu sterilisieren. Auch die Anwendungsdauer ist ein wichtiges Kriterium bei der Auswahl.

Insbesondere Eltern von Zwillingen sollten ein schnelles Gerät mit großer Kapazität wählen. Bei der Ausstattung gehört die Abschaltautomatik, ebenso wie eine gute Vaporisator-Anleitung, mittlerweile zum Standard.

Ein zusätzliches Gitter, auf dem Kleinteile wie Beißringe und Schnuller sterilisiert werden können, ist ebenfalls eine sinnvolle Ergänzung.

Tipp: Nutzen Sie den Vaporisator für Schnuller: Der Nuckel von Kleinkindern landet immer mal wieder auf dem Boden oder hinterm Bett. Eine regelmäßige Sterilisation, besonders während Erkältungen, hilft, Ihr Kind gesund zu halten.

1.1. Vaporisator-Typen im Vergleich: elektrisch oder für die Mikrowelle

Vaporisatoren für Fläschchen gibt es in zwei verschiedenen Varianten: entweder als elektrisch betriebenes Gerät, das autark funktioniert, oder als Einsatz für die Mikrowelle, der nur mit Wasser befüllt werden muss.

Ein Vaporisator-Set enthält dabei meist auch einen Gittereinsatz, sodass auch kleinere Gegenstände wie Nuckel oder Beißringe schnell und einfach sterilisiert werden können.

Weiteres Vaporisator-Zubehör ist in der Regel nicht notwendig. Die Unterschiede der beiden Vaporisator-Typen haben wir Ihnen in der nachfolgenden Tabelle gemeinsam mit den Eigenschaften des klassischen „Abkochens“ übersichtlich zusammengestellt.

Art der Sterilisierung Beschreibung
elektrischer Vaporisator
  • Stromanschluss notwendig
  • Dauer der Sterilisation: ca. 6-12 min
  • energiesparend und hohes Fassungsvermögen
  • einfache Anwendung und sehr lange Keimfreiheit
Vaporisator für die Mikrowelle
  • Mikrowelle notwendig
  • Dauer der Sterilisation: ca. 2-5 min
  • mittlerer Energieverbrauch + mittleres Fassungsvermögen
  • einfache Anwendung und durchschnittliche Keimfreiheit
Abkochen im Topf
  • großer Topf und Herd notwendig
  • Dauer der Sterilisation: ca. 20 min
  • hoher Energieverbrauch und geringes Fassungsvermögen (abhängig vom Topf)
  • kompliziertere Anwendung und keine anhaltende Keimfreiheit

1.2. Warum ist Sterilisation so wichtig?

Vaporisator entkalken

Wie jedes technische Gerät, das mit heißem Wasser arbeitet, müssen Sie auch Ihren Vaporisator entkalken. Hierzu kann meist handelsübliche Zitronensäure verwendet werden. Beachten Sie jedoch immer die Vorgaben des Herstellers, um das Gerät nicht zu beschädigen.

Gerade in den ersten Monaten ist Ihr Baby noch anfällig gegen Keime, da das Immunsystem noch nicht vollständig ausgereift ist.

Ein Vaporisator tötet Bakterien aus mikroskopisch kleinen Milchresten und ein Vaporisator vernichtet Keime, die durch das Anfassen der Flaschen und Nuckel entstehen können.

Mit einem Vaporisator für Flaschen sorgen Sie für keimfreie Sauberkeit und somit für optimale Bedingungen, damit sich Ihr Baby gut und gesund entwickelt. Darüber hinaus können Sie den Vaporisator für Schnuller nutzen, da diese gerne mal herunterfallen.

Der Vaporizer-Test hat allerdings gezeigt: Ein Vaporisator entfernt Schmutz nur bedingt, daher sollten alle Gegenstände vor dem Sterilisieren gründlich ausgespült und abgewaschen werden. Beachten Sie hierzu einfach die Vaporisator-Anleitung des Herstellers.

1.3. Vor- und Nachteile eines Vaporisator für die Mikrowelle

Vaporisatoren für die Mikrowelle sterilisieren besonders schnell.

Ein Vaporisator für die Mikrowelle nutzt die Energie der Mikrowelle zum Verdampfen von Wasser, um damit die Fläschchen und Nuckel zu sterilisieren.

Einen eigenen Heizkreislauf hat ein solches Gerät nicht. In Vaporisator-Tests werden diese Geräte meist ebenfalls vorgestellt, da sie grundsätzlich ebenso gut als Vaporisator fürs Kind geeignet sind.

Einzige Voraussetzung ist dabei natürlich, dass Sie eine Mikrowelle zu Hause haben. Welche Vor- und Nachteile ein Vaporisator für die Mikrowelle im Detail bietet, können Sie der nachfolgenden Übersicht entnehmen.

  • sehr schnelle Sterilisation der Fläschchen und Nuckel
  • Form passt perfekt in jede Mikrowelle
  • einfaches Befüllen und Entnehmen
  • kein weiteres Elektrogerät/ kein Stromanschluss notwendig
  • relativ hoher Energieaufwand
  • Mikrowelle muss vorhanden sein
  • meist geringeres Fassungsvermögen

Säuglingsflasche: Test & Empfehlungen (02/20)

Zuletzt aktualisiert: 18. Juni 2019

Willkommen bei unserem großen Säuglingsflasche Test 2020. Hier präsentieren wir dir alle von uns näher getesteten Säuglingsflaschen. Wir haben dir ausführliche Hintergrundinformationen zusammengestellt und auch noch eine Zusammenfassung der Kundenrezensionen im Netz hinzugefügt.

Damit möchten wir dir die Kaufentscheidung einfacher machen und dir dabei helfen, die für dich beste Säuglingsflasche zu finden.

Auch auf häufig gestellte Fragen findest du Antworten in unserem Ratgeber. Sofern vorhanden, bieten wir dir auch interessante Test-Videos. Des Weiteren findest du auf dieser Seite auch einige wichtige Informationen, auf die du unbedingt achten solltest, wenn du dir eine Säuglingsflasche kaufen möchtest.

Das Wichtigste in Kürze

  • In jedem Haushalt mit Baby sollte wenigstens eine gute Säuglingsflasche sein. Babyflaschen eignen sich nicht nur zum Verabreichen von Milchpulver. Sie können auch zusätzlich zum Stillen eingesetzt werden, wenn Mama zum Beispiel Stillprobleme hat, oder gerade nicht da ist.
  • Säuglingsflaschen gibt es aus Kunststoff, aus Glas, oder aus Edelstahl. Jedes verarbeitete Material zeichnet sich durch individuelle Vorteile und Nachteile aus.
  • Es gibt viele Babyflaschen Sets mit einer Auswahl an unterschiedlichen Flaschengrößen und verschiedenen Saugern. So ist für jede Flüssigkeit und für jede Situation das richtige für den Nachwuchs dabei.

Säuglingsflasche Test: Das Ranking

Platz 1: MAM 66321520 – Easy Start Anti-Colic 260 ml

5,45 EUR

Platz 2: NUK 10225162 Nature Sense Glasflaschen Set

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27,81 EUR

Platz 3: NUK 10260385 Baby Starter Set

16,17 EUR

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du eine Säuglingsflasche kaufst

Über die Anschaffung einer Babyflasche solltest du dir am besten schon während der Schwangerschaft oder spätestens bei der Geburt von deinem Nachwuchs Gedanken machen.

In unserem Ratgeber geben wir dir Antworten auf häufig gestellte Fragen rund um das Thema Babyfläschchen, die du dir vielleicht stellst, bevor du eine Säuglingsflasche für dein Neugeborenes kaufst.

Ist eine Säuglingsflasche sinnvoll, obwohl noch gestillt wird?

Auch wenn das Baby noch gestillt wird, sollte ein Babyfläschchen im Haus sein. Die Säuglingsflasche macht nicht nur Sinn, wenn das Baby abgestillt wird, sondern sie kann auch zusätzlich zum Stillen verwendet werden.

In einer Babyflasche musst du nicht zwingend Milchpulver verabreichen. Sie eignet sich auch für abgepumpte Muttermilch, zum Beispiel mithilfe einer Handmilchpumpe, wenn beispielsweise aufgrund einer unerwarteten Situation einmal nicht gestillt werden kann.

Zu Stillproblemen kann es immer wieder einmal kommen, weshalb stets ein kleiner Vorrat an abgepumpter Muttermilch im Gefrierfach aufbewahrt werden sollte.

In einem Babyfläschchen kann neben Milch aus Milchpulver auch natürliche Muttermilch gefüttert werden, sollte es einmal zu Stillproblemen kommen. (Bildquelle: .com / mariagarzon)

Auch zum Entwöhnen des Babys eignet sich die Nutzung einer Säuglingsflasche zusätzlich zum Stillen. Viele Eltern befürchten, dass der Nachwuchs durch diese Abwechslung verwirrt sein könnte, doch auch dafür gibt es eine Lösung. So existieren mittlerweile Weithalsfläschchen mit entsprechendem Sauger, die der Brust der Mutter nachempfunden sind.

Damit kann das Baby langsam und allmählich abgestillt werden, ohne die Orientierung zu verlieren. Die Umstellung muss nicht von einem Tag auf den anderen erfolgen. Körperliche Nähe ist auch beim Füttern mit Flaschennahrung wichtig, damit der Nachwuchs sich wohl und geborgen fühlt.

Wenn du von Anfang an auf Flaschennahrung setzt, solltest du dir gleich mehrere Fläschchen kaufen. Es gibt eine große Auswahl an Sets zur Erstausstattung mit verschiedenen Säuglingsflaschen in unterschiedlichen Größen mit verschiedenen Saugern.

Wer das Babyfläschchen nur hin und wieder verwendet, sollte auch mit einem einzelnen Fläschchen gut auskommen.

Wie erwärme ich eine Babyflasche?

Um deine Babyflasche zu erwärmen hast du verschiedene Möglichkeiten. Die gängisten Methoden, um die Säuglingsflasche aufzuwärmen sind die folgenden:

  • Säuglingsflasche im Wasserbad erwärmen
  • Babyflasche mit Flaschenwärmer erhitzen
  • Nuckelflasche unter fließendem Wasser erwärmen

Wie du das Fläschschen aufwärmst hat natürlich auch damit zu tun, aus welchem Material es besteht. Säuglingsflaschen aus Kunstoff sind beispielsweise weniger hitzeempfindlich als Babyfläschchen aus Glas.

Um die natürlichen Nährstoffe in der Muttermilch zu erhalten, sollte diese so schonend wie möglich erwärmt werden.

Die optimale Temperatur sollte wie auch beim Stillen etwa der Körpertemperatur entsprechen und 37 Grad nicht überschreiten.

Überprüfen lässt sich die Temperatur zum Beispiel, indem man ein paar Tropfen auf das Handgelenk gibt.

Säuglingsflasche im Wasserbad erwärmen

Die schonendste Methode zum Aufwärmen der Babyflasche ist im Wasserbad. Dazu wird ein kleiner Topf etwa zur Hälfte mit Wasser gefüllt und auf dem Herd oder mithilfe eines Wasserkochers erhitzt.

Achtung: Das Wasser sollte beim Erwärmen der Babyflasche nicht kochen!

Beginnt das Wasser im Topf zu dampfen, nimmst du den Topf vom Herd und stellts das gefüllte Fläschchen hinein. Nach einigen Minuten erreicht die Milch die optimale Temperatur.

Bevor das Baby gefüttert wird solltest du die Säuglingsflasche schütteln. So wird sichergestellt, dass der gesamte Inhalt gleichmäßig erwärmt ist.

Die Temperatur der Milch sollte vor dem Füttern in jedem Fall überprüft werden. Optimal ist eine Temperatur bis höchstens 37 Grad.

Babyflasche mit Flaschenwärmer erhitzen

Mit einem Flaschenwärmer lässt sich Babynahrung schnell und einfach erwärmen. Der Flaschenwärmer bietet außerdem den Vorteil, dass du nicht die ganze Zeit dabeistehen und aufpassen musst.

Die gewünschte Temperatur lässt sich beim Flaschenwärmer bequem per Knopfdruck einstellen. Du gibst einfach deine Säuglingsflasche hinein, wählst die Temperatur und der Flaschenwärmer erledigt schnell und einfach den Rest.

Flaschenwärmer sind bereits günstig erhältlich und neben dem Erwärmen von Flüssigkeiten auch für breiförmige Babynahrung geeignet.

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Bist du viel mit deinem Baby unterwegs, kannst du darüber nachdenken, dir einen Flaschenwärmer mit Auto-Adapterkabel zu kaufen. So lässt sich das Babyfläschchen auch unterwegs erwärmen.

Nuckelflasche unter fließendem Wasser erwärmen

Alternativ kannst du die Babynahrung auch unter fließendem Wasser aufwärmen. Diese Methode eignet sich besonders zum Auftauen und Erwärmen von gefrorener Muttermilch.

Prinzipiell ist es empfehlenswerter, die gefrorene Muttermilch zunächst im Kühlschrank oder bei Zimmertemperatur auf- bzw. anzutauen.

Kommt es allerdings einmal zu einem unvorhergesehenen Notfall, in dem keine Zeit für das schonende Auftauen bleibt, kann der Vorgang unter fließendem Wasser beschleunigt werden.

Wusstest du, dass Säuglingsflaschen seit 2011 BPA frei sein müssen?

Bisphenol A stört die Funktion von Proteinen, die entscheidend für Wachstumsprozesse in Zellen sind, und fördert so das entstehen von Tumoren.

Um die Milch dennoch möglichst schonend aufzutauen, hältst du den Milchbehälter zunächst unter kaltes Wasser, bis der Inhalt vollständig aufgetaut ist. Durch leichtes Schütteln kannst du feststellen, ob sich noch kleine Eisklumpen in der Milch befinden.

Als nächstes erhöhst du die Wassertemperatur schrittweise etwa auf Zimmertemperatur und dann auf Körpertemperatur. Um den Inhalt gleichmäßig aufzuwärmen solltest du das Milchfläschchen unter dem fließenden Wasser schwenken.

Du kannst das Wasser auch etwas heißer drehen, allerdings sollte es nicht dampfen. Übersteigt der Inhalt der Säuglingsflasche die empfohlene Temperatur von 37 Grad, musst du es noch eine Weile abkühlen lassen.

Die warme Flasche sollte dem Baby spätestens nach 30 Minuten gegeben werden. Wartest du länger, können sich Keime bilden. Einmal erwärmte Muttermilch solltest du kein zweites Mal erwärmen und aufgetaute Milch auch nicht nochmals einfrieren.

Wie sterilisiere ich Babyflaschen?

Da das Immunsystem bei Neugeborenen noch nicht vollständig ausgebildet ist, ist es unerlässlich sie durch das Sterilisieren der Babyflaschen vor Keimen zu schützen.

Das Sterilisieren von Babyfläschchen nach jeder Nutzung ist Pflicht!

Dabei reicht es nicht aus, die Säuglingsflasche nur per Hand oder in der Spülmaschine zu reinigen. Für ein gründliches und effektives Abtöten der Keime muss das Fläschchen zusätzlich sterilisiert werden. Dazu gibt es unterschiedliche Möglichkeiten.

Welche Methode zum Sterilisieren von Babyflaschen für dich am besten ist, hängt neben deiner persönlichen Vorliebe auch vom Material der Flaschen, der Flaschengröße und dem Budget ab.

Das Sterilisieren der Säuglingsflasche muss nach jeder Nutzung oberste Priorität haben. (Bildquelle: .com / tung256)

Babyflaschen im Kochtopf auskochen

Die kostengünstigste Methode, um die Nuckelflasche zu sterilisieren ist die Sterilisation im Kochtopf.

Das Fläschchen muss trotzdem zuerst in der Spülmaschine oder per Hand gereinigt werden. Zum Sterilisieren erhitzt du einen Topf mit Wasser. Sobald das Wasser siedend heiß ist gibst du deine Säuglingsflasche hinein und kochst sie etwa 10-15 Minuten aus.

Um die Keimübertragung größtmöglich zu minimieren, ist es empfehlenswert den Kochtopf zum auskochen ausschließlich für diesen Zweck zu nutzen.

Babyflaschen mit Vaporisator sterilisieren

Eine bequemere, aber nicht ganz kostengünstige Methode zum Sterilisieren von Nukelflaschen ist ein Vaporisator.

Die Fläschchen werden dabei über einen festgelegten Zeitraum hinweg in den elektronischen Dampfsterilisator gegeben. Durch heißen Wasserdampf werden die Babyflaschen zuverlässig von Keimen befreit.

Bezieht man die nötige Abkühlzeit mit ein, dauert das Sterilisieren mit dem Dampfvaporisator etwa 15 Minuten.

Babyflaschen in der Mikrowelle sterilisieren

Eine andere Möglichkeit, die Babyflaschen zu sterilisieren ist es, einen Dampfsterilisator für die Mikrowelle zu nutzen.

Die Sterilisatoren für die Mikrowelle sind günstiger, als elektrische Dampfsterilisatoren und die Sterilisationsdauer ist deutlich kürzer.

Wie beim elektrischen Vaporistor werden auch beim Dampfsterilisator die Babyflaschen in das Gefäß gegeben. Der Sterilisator kommt dann für 3-6 Minuten in die Mikrowelle und schon sind die Säuglingsflaschen steril.

Wie lange muss ich Milchflaschen sterilisieren?

Je nachdem, für welche Methode zum Sterilisieren von Babyfläschchen du dich entscheidest, dauert der Vorgang etwa 3-15 Minuten.

Wie oben beschrieben musst du das Babyfläschchen im Kochtopf etwa 10-15 Minuten auskochen, um eine vollständige Befreiung aller Keime zu garantieren.

Im Vaporisator, bzw. elektrischen Dampfsterilisator musst du etwa 15 Minuten einplanen, bis du das Fläschchen benutzen kannst. Da es auch nach dem Kochen noch auskühlen musst, ist die Methode mit Vaporisator nicht nur bequemer, sondern auch schneller.

Die schnellste Möglichkeit ist ein Dampfsterilisator für die Mikrowelle. Das Sterilisieren dauert nur 3-6 Minuten.

Wie oft muss ich Babyflaschen sterilisieren?

Zwischen dem ersten und siebten Lebensmonat des Säuglings ist die Sterilisation des Fläschchens nach jeder Benutzung unerlässlich. Das Immunsystem des Babys ist in diesem Alter noch nicht vollständig ausgereift. Daher ist es besonders anfällig für gefährliche Infektionen, die sich durch Keime im Fläschchen verbreiten können.

Nach dieser Zeit genügt es, die Säuglingsflasche etwa nach jedem zweiten oder dritten Mal zu sterilisieren. Das Baby ist in dieser Zeit schon mobiler und wird somit auch Keimen im Alltag ausgesetzt, weshalb sich das Immunsystem langsam an diese Belastung gewöhnt.

Sorgfältig reinigen sollte man das Fläschchen natürlich trotzdem nach jeder Benutzung. Das kannst du in der Spülmaschine machen, vorausgesetzt deine Babyflasche ist spülmaschinengeeignet. Ansonsten reinigst du die Babyflasche per Hand mit Spülmittel und einem Schwamm oder einer weichen Bürste.

Was kostet eine Säuglingsflasche?

Der Preis einer Säuglingsflasche ist von verschiedenenen Faktoren abhängig. Babyflaschen gibt es in unterschiedlichen Größen und Formen mit verschiedenene Saugern und Funktionen.

Auch das Material spielt eine entscheidende Rolle beim Preis der Nuckelflasche. Edelstahlfläschchen sind in der Regel etwas teurer und Kunststoff Babyflaschen etwas günstiger als Babyfläschchen aus Glas.

Günstige Kunststoff Nuckelflaschen gibt es bereits ab etwa 5€, Babyfläschchen aus Glas ab 6€ und Edelstahlflaschen ab 17€.

Teure Flaschen können bis zu 65€ kosten, allerdings finden sich im unteren Preissegment viele sehr gute und uneingeschränkt empfehlenswerte Säuglingsflaschen.

Eine Erstausstattung als Set ist natürlich teurer als eine einzelne Säuglingsflasche, allerdings kann so ein Set für den Anfang eine sehr gute Investition sein.

Die Preise für Babyflaschen Sets starten je nach Material bei ungefähr 10€. Das Set besteht meistens aus verschieden großen Fläschchen und verschiedenen Saugern, wobei die Einzelteile alle miteinander kombinierbar sind.

Kaufst du deine Säuglingsflaschen nach und nach, solltest du also darauf achten, dass die Komponenten auch miteinander kombinierbar sind und die Flaschen zum Beispiel auch in deinen Flaschenwärmer passen.

Typ Preisspanne
Nuckelflasche aus Kunststoff 5-65€
Babyflasche aus Glas 6-60€
Säuglingsflasche aus Edelstahl 17-75€

Wo kann ich eine Säuglingsflasche kaufen?

Um eine Säuglingsflasche zu kaufen hast du viele verschiedenene Möglichkeiten. Neben dem Fachhandel für Babyausstattung wirst du auch in vielen verschiedenenen Supermärkten, Drogerien oder Möbelhäusern mit Babyabteilung fündig werden.

Die größte Auswahl und die besten Vergleichsmöglichkeiten findest du allerdings online.

Säuglingsflasche im Baby Fachhandel kaufen

Der Fachhandel empfiehlt sich natürlich wenn du mehrere Dinge für dein Baby benötigst. Kann man Nuckelflaschen und anderes Babyzubehör zum Beispiel in normalen Supermärkten oder Drogerien finden, so wird es bei anderen Dingen schon schwieriger.

Hier wirst du fündig:

  • BabyOne
  • Baby Walz

Alternativ kannst du auch in einem der unzähligen Baby Onlineshops vorbeischauen. Hier sind ein paar Beispiele:

  • Babymarkt.de
  • Babyloft.de
  • Happybaby.de

Babyfläschchen im Supermarkt kaufen

Neben vergleichsweise kleinen Supermärkten wie Rewe oder Edeka wirst du in größeren Kaufhäusern auch eine größere Auswahl an Babyflaschen und anderem Zubehör für dein Neugeborenes finden.

In diesen Kaufhäusern findest du auch Babyartikel:

  • real
  • Kaufland
  • Galeria Kaufhof
  • Karstadt

Säuglingsflasche in Drogerien kaufen

Mehr Glück als im Supermarkt hast du in der Drogerie. Dort gibt es in der Regel extra Babyabteilungen mit einigen unterschiedlichen Säuglingsflachen und anderem Zubehör:

  • dm
  • Rossmann
  • Müller

Einrichtungshäuser mit Babyabteilung

Bist du gerade dabei dein Kinderzimmer einzurichten? Wenn dich der Weg ins Möbelhaus führt, hast du gute Chancen in der Babyabteilung auch verschiedenes Zubehör wie Säuglingsflaschen zu finden.

Hier kannst du stöbern:

  • IKEA
  • Mömax

Babyflaschen online bestellen

Die größte Auswahl findest du online. Neben den Baby Onlineshops und den Shops der Hersteller (z.B. Nuk, Avent, Mam, Chicco) findest du eine große Menge und viele Vergleichsmöglichkeiten hier:

  • Ebay.de
  • Amazon.de

Entscheidung: Welche Arten von Säuglingsflaschen gibt es und welche ist die richtige für dich?

Babyfläschchen gibt es in vielen unterschiedlichen Ausführungen. Neben Material und Form des Saugers spielt vor allem das Material der Säuglingsflasche eine große Rolle bei der Entscheidung für die für dich beste Babyflasche.

Babyfläschchen bestehen in der Regel aus diesen Materialen:

  • Säuglingsflasche aus Kunststoff
  • Säuglingsflasche aus Glas
  • Säuglingsflasche aus Edelstahl

Jedes Material zeichnet sich dabei durch individuelle Merkmale aus und bietet unterschiedliche Vor- und Nachteile. Welche das sind, zeigen wir dir in diesem Abschnitt. Damit möchten wir dir die Kaufentscheidung erleichtern und dir helfen, das geeignete Fläschchen für deinen Nachwuchs zu finden.

Was zeichnet eine Säuglingsflasche aus Kunststoff aus und was sind ihre Vorteile und Nachteile?

Der große Vorteil einer Babyflasche aus Kunststoff ist natürlich das leichte und bruchsichere Material. Es macht überhaupt nichts, wenn das Fläschen mal auf den Boden fällt.

Abgesehen von ein paar Kratzern, die es wiederum vergleichsweise schnell kriegen kann, wird die Säuglingsflasche bei richtigem Umgang sehr lange erhalten bleiben.

Säuglingsflaschen gibt es aus unterschiedlichen Materialen. Babyflaschen aus Kunststoff sind aufgrund des günstigen Preises und der langen Lebensdauer am beliebtesten unter den Eltern (Bild: .com / annca)

Neben der schnellen äußeren Abnutzung von Kunststoff Nuckelflaschen ist es auch möglich, dass diese sich mit der Zeit verfärben. Das kann bei Glasflaschen zum Beispiel nicht passieren.

Auch der anfängliche chemische Geruch und die mangelnde Nachhaltigkeit einiger Kunstoff Babyflaschen schreckt manche Eltern ab. Weiterhin sind Kunststoffflaschen weniger hitzebeständig als Glas- oder Edelstahlflaschen.

Die kleinen Nachteile werden allerdings durch die Handlichkeit, das Gewicht und natürlich den günstigen Preis gut aufgewogen. Spätestens seit dem BPA (Bisphenol-A) Verbot von 2011 dominieren Babyflaschen aus Kunststoff den Markt. Alle Fläschchen sind seit 2011 somit BPA-frei.

Vorteile

  • Sehr handlich
  • Sehr leichtes Gewicht
  • Robust und bruchsicher
  • Günstiger Preis

Nachteile

  • Verfärbungen möglich
  • Geringe Hitzebeständigkeit
  • Anfangs chemischer Geruch
  • Schnelle Abnutzung

Was zeichnet eine Säuglingsflasche aus Glas aus und was sind ihre Vorteile und Nachteile?

Säuglingsflaschen aus Glas sind im Gegensatz zu den Kunststoff Fläschchen nachhaltiger und eignen sich nicht nur für Eltern, die bewusst auf Plastik verzichten möchten.

Die Glasflaschen für Babys zeichnen sich gegenüber den Kunststoffflaschen durch eine höhere Hitzebeständigkeit und die Langlebigkeit des Materials aus. Vorraussetzung für letzteres ist es natürlich, dass Flasche nicht zu Boden fällt.

Beim richtigen Umgang hat man weder Kratzer noch Verfärbungen zu befürchten. Weiterhin ist die Glas Babyflasche komplett geschmacksneutral.

Das höhere Gewicht führt auch dazu, dass die Glasflasche weniger handlich ist, als die Babyflasche aus Kunststoff. Fällt sich doch einmal auf den Boden, was bei Babys immer mal wieder vorkommen kann, kann es durchaus sein, dass sie zerbricht.

Vorteile

  • Hohe Hitzebeständigkeit
  • Geschmacksneutral
  • Keine Kratzer oder Verfärbungen
  • Umweltfreundlich

Nachteile

  • Hohes Gewicht
  • Zerbrechlich
  • Weniger handlich

Was zeichnet eine Säuglingsflasche aus Edelstahl aus und was sind ihre Vorteile und Nachteile?

Das Babyfläschchen aus Edelstahl eignet sich erst für Babys ab etwa 3-6 Monaten. Trotz des hohen Anschaffungspreis kann es sich jedoch um eine lohnenswerte Investition handeln.

Das robuste Material machen die Babyflasche aus Edelstahl zu einem langlebigen Begleiter. Sie eignet sich neben der Kunststoffflasche besonders gut für unterwegs, da sie bruchsicher ist und damit im Gegensatz zur Glasflasche nicht so schnell kaputt geht.

Auch das sehr leichte Gewicht ist sowohl Zuhause als auch unterwegs ein großer Vorteil der Nuckelflasche aus Edelstahl.

Neben dem höheren Preis und der mangelnden Eignung für Neugeborene ist bei Edelstahl Säuglingsflaschen auch das Befüllen schwieriger. Glasflaschen und Kunststoffflaschen sind durchsichtig, daher hat man stets einen genauen Überblick über die Füllmenge und das, was das Baby tatsächlich schon getrunken hat. Bei der Edelstahl Babyflasche ist dies nicht der Fall.

Vorteile

  • Hohe Hitzebeständigkeit
  • Sehr leichtes Gewicht
  • Geschmacksneutral
  • Robust und bruchsicher

Nachteile

  • Nicht transparent
  • Hoher Anschaffungspreis
  • Für Neugeborene weniger geeignet

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst du Säuglingsflaschen vergleichen und bewerten

Beim Kauf einer oder mehrerer Säuglingsflaschen gibt es einige Dinge, die du beachten solltest. Wir haben für dich die wichtigsten Kaufkriterien gesammelt, die für dich von Bedeutung sein sollten, wenn du eine Nuckelflasche für dein Baby kaufst.

Die folgenden Faktoren werden wir dir in diesem Absatz näher erläutern:

  • Füllmenge
  • Sauger
  • Anti Kolik
  • Auslaufschutz
  • Ergonomische Flaschenform

Füllmenge

Säuglingsflaschen gibt es in unterschiedlichen Größen. Welche Flaschengröße für dich am besten geeignet ist, hängt natürlich davon ab, wie alt dein Baby ist und viel es trinkt.

Die kleinsten erhältlichen Babyflaschen haben eine Füllmenge von 125-150Milliliter. Sie eignen sich vor allem für Neugeborene. Die geläufigsten größeren Flaschen umfassen dann 240ml , 270ml, oder 330ml.

Für Babys, die bereits ein paar Monate alt sind, eignen sich in der Regel Flaschen mit einer Füllmege von ungefähr 250 Milliliter sehr gut.

Natürlich kann man auch gleich eine größere Nuckelflasche kaufen, allerdings kühlt der Inhalt in der Flasche bei nicht vollständiger Befüllung schneller aus.

Viele Nuckelflaschen Sets enthalten zwei oder mehr Säuglingflaschen mit unterschiedlichen Füllmengen. Mit so einem Set ist man sowohl für den kleinen als auch für den großen Hunger des Säuglings jederzeit bestens gerüstet.

Sauger

Auch beim Sauger gibt es Unterschiede in der Größe, im Material und in der Verarbeitung. Nicht jeder Sauger eignet sich für jedes Getränk und wird auch nicht von jedem Baby gleich bevorzugt.

Ina IlmerHebamme Spezielle Flaschenaufsätze mit Anti-Kolik Systemen vermeiden, dass die Luft, die durch das Schütteln entsteht, beim Baby ankommt. Dies verringert Blähungen bei deinem Baby.

(Quelle: www.windeln.de)

Welche Arten von Saugern es gibt und wofür sie geeignet sind erfährst du in diesem Abschnitt.

Silikonsauger

Silikonsauger sind transparent und deshalb bei vielen Eltern rein optisch die bevorzugte Wahl gegenüber dem braunen Naturkautschuk.

Durch ihre hohe Hitzebeständigkeit lassen sich Silikonsauger weiterhin besonders gut und einfach reinigen und auskochen. Im Gegensatz zu Latex ruft Silikon auch keine Allergien hervor.

Aufgrund der mangelnden Flexibilität des Silikonssaugers ist es jedoch möglich, dass der Sauger schnell spröde wird und Risse aufweist. Tritt dieser Fall ein, ist der Sauger aus Sicherheitsgründen sofort zu ersetzen.

Vorteile

  • Hohe Hitzebeständigkeit
  • Leichte Reinigung
  • Hypoallergen

Nachteile

  • Geringe Flexibilität
  • Kann schnell spröde werden

Latexsauger

Der Latexsauger aus Naturkautschuk punktet vor allem durch seine Strapazierfähigkeit. Besonders bei älteren Babys die bereits die ersten Zähne bekommen, ist ein Latexsauger also eine gute Wahl.

Sauger aus Latex sind besonders strapazierfähig, reiß- und bissfest. (Bild: .com / tatlin)

Neben der natürlichen Alterung des Materials kann Latex aufgrund eines enthaltenen Proteins jedoch auch Allergien auslösen.

Entscheidest du dich für einen Latexsauger, solltest auf Hautrötungen oder Juckreiz achten und auf einen Sauger aus Silikon umsteigen, sobald du eines dieser Anzeichen bei deinem Kind bemerkst.

Vorteile

  • Hohe Elastizität
  • Reiß- und bissfest

Nachteile

  • Kann Allergien auslösen
  • Natürliche Alterung

Naturnahes Trinken

Nicht nur das Material, sondern auch die Form spielen bei der Auswahl des Saugers eine Rolle. So gibt es zum Beispiel spezielle Sauger, deren Form der Brust der Mutter nachempfunden ist.

Diese naturnahen Saugerformen eignen sich besonders gut, wenn abwechselnd gestillt und mit dem Fläschchen gefüttert wird. So verliert das Baby nicht die Orientierung, da sich beides fast gleich anfühlt.

Saugergröße

Die Saugergrößen unterscheiden sich je nach Hersteller. Bei der Auswahl des richtigen Saugers spielt es nicht nur eine Rolle, wie alt dein Nachwuchs ist, sondern auch was du in der Nuckelflasche füttern möchtest.

Für Tee und auch für Milch reicht eine kleinere Saugergröße. Möchtest du deinem Baby Brei füttern, musst zu einem größeren Sauger greifen, da Brei dickflüssiger ist.

In der folgenden Tabelle findest du die verschiedenen Saugergrößen des Herstellers Avent als Beispiel aufgeführt:

Sauger Nahrungsfluss Alter
1 Nahrungsfluss für Babys ab Geburt
2 Langsamer Nahrungsfluss ab 1 Monat
3 Mittlerer Nahrungsfluss ab 3 Monate
4 Schneller Nahrungsfluss 6 Monate
Variabler Nahrungsfluss ab 3 Monate

Anti Kolik

Die sogenannten Anti Kolik Babyflaschen verfügen ein Ventil, das dafür sorgt, dass dein Neugeborenes beim Trinken möglichst wenig Luft schluckt. Das Ventilsystem befindet sich je nach Hersteller entweder im Boden oder Deckel der Nuckelflasche.

Koliken sind Bauchkrämpfe, die für das Baby sehr schmerzhaft sein können. Am häufigsten treten Koliken in den ersten drei Lebensmonaten des Babys auf. Durch die Anti Kolik Flaschen kann das verhindert werden.

Wusstest du, das der Engergiebedarf eines Säuglings 2-3 mal so hoch als eines Erwachsenen ist?

Ein Säugling benötigt etwa 377 kJ (= 90 kcal) pro Kilogramm Körpergewicht. Um diesen Bedarf zu decken, muss der Fettanteil der Nahrung 35 bis 50 Prozent betragen und der Kohlenhydratanteil etwa 45 Prozent.

Auslaufschutz

Eine auslaufsichere Nuckelflasche eignet sich vor allem für ältere Babys, die Flasche bereits selbst halten können. So vermeidet man, dass der Inhalt überall landet, außer dort wo er hin soll.

Auch wer mit seinem Baby unterwegs ist, sollte darauf achten, dass die Babyflasche nicht auslaufen kann.

Bei manchen Babyfläschchen ist der Auslaufschutz lediglich durch einen zusätzlichen Deckel gewährleistet. Andere haben hingegen bereits einen Sauger, der dicht ist, oder können mit einem Plättchen zwischen Sauger und Fläschchen abgedichtet werden.

Flaschenform

Die Flaschenform ist ebenfalls ein Kaufkriterium, dass du nicht unterschätzen solltest. Gerade bei Neugeborenen ist das Füttern mit der Flasche oft ein sehr langer Prozess.

Daher ist es wichtig, dass du beim Kauf der Säuglingsflasche darauf achtest, dass diese gut und bequem in der Hand liegt. Ergonomische Flaschenformen gibt es sowohl bei Kunststoff Fläschchen als auch bei Glasflaschen.

Trivia: Wissenswerte Fakten rund um das Thema Säuglingsflaschen

Kann ich auch Tee oder andere Flüssigkeiten in die Säuglingsflasche füllen?

Prinzipiell ja. Dabei musst allerdings wie oben beschrieben darauf achten, den richtigen Sauger zu verwenden.

Tee ist dünnflüssiger als Milch, daher eignet sich ein großer Sauger eher bedingt dafür. Für Tee solltest du eine kleine Größe wählen.

Für Milch hingegen eignen sich alle Saugergrößen, du musst allerdings darauf achten die dem Alter deines Babys entsprechende Größe zu wählen.

Ist dein Nachwuchs schon ein bisschen älter und du fütterst ihm Brei, musst du auch hier dabei achten, dass der Sauger groß genug dafür ist.

Kann ich meine Säuglingsflasche mit Spülmittel reinigen?

Bevor du die Babyflasche sterilisierst muss sie gründlich gereinigt werden. Das gilt nicht nur für den Flaschenkörper, in dem sich die Flüssigkeit befindet, sondern auch für den Sauger.

Da manche Stellen schwer zu reinigen sind, gibt es in vielen Drogerien oder z.B. bei Amazon spezielle Flaschenbürsten. Diese sind mit einer großen Bürste für den Flaschenkörper und einer kleinen Bürste für den Sauger ausgestattet und bestehen aus Gummi oder Schaumstoff, um das Fläschchen nicht zu verkratzen.

Zum Reinigen der Säuglingsflaschen kannst du ganz normales Spülmittel benutzen. Achte aber darauf, das Fläschchen nach dem Spülen nochmals gründlich mit klarem Wasser auszuwaschen.

Sind deine Babyflaschen spülmaschinengeeignet kannst du sie natürlich auch bedenkenlos in deiner Geschirrspülmaschine reinigen.

Wohin mit sterilisierten Babyflaschen?

Zum Aufbewahren deiner sterilisierten Säuglingsflaschen hast du verschiedene Möglichkeiten.

Sterilisierst du deine Fläschchen mit einem Dampfsterilisator, kannst du sie darin aufbewahren, bis du sie benötigst.

Alternativ kannst du deine Babyflaschen auch in einer luftdichten Plastikbox oder auf einem sauberen Geschirrtuch aufbewahren. Vor dem Verschließen der Box solltest du darauf achten, dass die Fläschchen vollständig getrocknet sind.

Es gibt auch spezielle Trockenvorrichtungen für Babyflaschen, auf denen du die Fläschchen bis zum Gebrauch lassen kannst.

Wie entsorge ich meine Säuglingsflasche?

Die Entsorgung der Flaschen hängt natürlich vom Material ab.

Glasflaschen entsorgst du im Altglascontainer, Kunstoffflaschen und Edelstahlflaschen kannst du bequem in den Restmüll geben oder zum Wertstoffhof bringen.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links

Bildquelle: pexels.com / Burst

Warum kannst du mir vertrauen?

Barbara ist Tagesmutter. In ihrer beruflichen Laufbahn konnte sie bereits viel Erfahrungen im Bereich der Erziehung sammeln. Nun bloggt sie leidenschaftlich gerne darüber und hofft, einigen jungen Eltern helfen zu können. Barbara ist wichtig, dass sie auf dem neusten Stand bleibt, deshalb informiert sie sich regelmäßig über aktuelle Themen im Bereich Erziehung.

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Fläschchen & Sauger Empfehlungen

Stillende Mütter brauchen doch keine Fläschchen?! Ich erkläre Dir, warum das viel besser zusammen passt als es auf den ersten Blick vielleicht erscheinen mag.

von Janika – Infos über Janika

  • Du möchtest Dein Baby unbedingt stillen
  • Es ist für Dich jedoch im Alltag oft schwer umzusetzen, immer pünktlich zum Stillen bei Deinem Baby zu sein
  • Mit guten Fläschchen und Saugern kann Dich jemand beim Füttern vertreten, wenn Du zuvor Muttermilch abgepumpt hast
  • Ich verrate Dir, worauf es beim Kauf ankommt, wenn Du das Stillen und Fläschchen geben mit einander kombinieren willst
  • Außerdem habe ich drei besonders empfehlenswerte Fläschchen mitsamt Sauger für Dich zusammengestellt > Direkt zu meinen persönlichen Empfehlungen

Muttermilch ist auf jeden Fall das Beste für Dein Baby. Doch das Stillen nimmt auch jede Menge Zeit in Anspruch. Wünschst Du Dir, dass bei Bedarf auch mal jemand anders das Füttern für Dich übernehmen kann? Durch das Abpumpen bist Du in der Lage, Deinen Alltag viel flexibler zu gestalten. Die abgepumpte Milch kann Dein kleiner Schatz dann nämlich auch problemlos in einem Fläschchen bekommen. Im Folgenden zeige ich Dir gerne, worauf es bei Kauf und Nutzung von Fläschchen und Saugern ankommt!

Mehr Freiheiten für Neu-Mamas

Zunächst möchte ich Dir dank meiner langjährigen Erfahrung als Hebamme eine Sorgen nehmen: Viele Mütter haben anfangs Angst davor, dass ein Fläschchen bei ihrem Baby Saugverwirrung auslösen und es als Konsequenz die Brust verweigern könnte. Andere verzweifeln, wenn ihr Baby erst gar nicht aus dem Fläschchen trinken mag. Doch aus meiner langjährigen Erfahrung als Hebamme kann ich Dir versichern, dass es viele gute Fläschchen gibt, die von Babys gerne angenommen werden und auch einen problemlosen Wechsel zwischen Brust und Flasche ermöglichen. Hierfür musst Du lediglich zu Fläschchen greifen, die in ihrer Beschaffenheit optimal auf die Bedürfnisse von Neugeborenen ausgerichtet sind.

Auf diese wichtigen Eigenschaften solltest Du unbedingt achten:

  • brustähnlich geformter Sauger
  • Prüfzeichen, die belegen dass keine bedenklichen Stoffe wie BPA enthalten sind
  • geringes Gewicht und Handlichkeit
  • Sterilisierbarkeit bei hohen Temperaturen
  • gutes Verschlusssystem gegen Auslaufen

Praktische Zusatzoptionen

  • Optional gibt es auch Fläschchen mit einer sogenannten Anti-Kolik-Wirkung: Sie sollen verhindern, dass zu viel Luft in Babys Bauch gelangt und es dadurch Bauchschmerzen bekommt. Anti-Kolik-Flaschen sind für Dich auf jeden Fall die bessere Wahl, wenn Dein Kleines nach dem Essen häufig unruhig ist oder schreit.

  • Zudem hast Du die Wahl zwischen Babyfläschchen aus Kunststoff oder Glas. Die Plastik-Variante ist vor allem sehr pflegeleicht und handlich. Da jedoch mit der Zeit Kratzer entstehen, in denen sich Bakterien sammeln, müssen Kunststofffläschchen regelmäßig ausgetauscht werden. Die aus Glas sind da deutlich langlebiger, jedoch auch viel schwerer und aufgrund ihrer Zerbrechlichkeit nicht für Babyhände geeignet.

Unsere Fläschchen-Favoriten

Wir haben für Dich Fläschchen und Sauger zusammengestellt, die perfekt zur Ergänzung zum Stillen geeignet sind – alle sind auf andere Bedürfnisse abgestimmt.

Du möchtest das Rundum-Sorglos-Paket? Beim Philips Avent Naturnah Neugeborenen-Set sind die Sauger extra brustähnlich geformt. Du erhältst die Fläschchen außerdem in drei verschiedenen Größen und sogar das Reinigungszubehör ist bereits inklusive.

Du legst Wert auf Extra-Komfort? Die Weithalsflache von Nuby hat ebenfalls einen sehr naturnah geformten Sauger und lässt sich durch ihre weite Öffnung besonders leicht befüllen. Deinem Baby tust Du zusätzlich etwas Gutes, da dank kleiner Noppen das Zahnfleisch bei Zahnungsschmerzen stimuliert wird.

Dir ist ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis wichtig? Gute Qualität für einen kleinen Preis gibt es bei der Nip Weithalsflasche. Sie ist nicht nur unser Spartipp, sondern kann auch durch einen anatomisch geformten Sauger und einen gleichmäßigen Trinkfluss überzeugen.

Muttermilch kann auch mit Flasche gefüttert werden – oft ist das gar keine Frage der Wahl, sondern der Notwendigkeit, etwa wenn die Mutter wieder arbeiten muss aber noch stillt, oder wenn der Vater das Kind öfter auch ohne die Mama betreut. In der Praxis allerdings ist das manchmal ziemlich schwierig, bei einigen Frauen funktioniert das Abpumpen schlecht, viele Kinder weigerern sich aus einer Flasche zu trinken und viele Mütter haben auch Angst, dass ihre Milch dann nicht mehr ausreichen könnte.

Die Hebamme und Fachautorin Birgit Laue (u.a. „Das Baby 1×1“, Gräfe und Unzer) beantwortet im liliput-lounge Interview alle wichtigen Fragen – damit die Muttermilch auch aus der Flasche und von Mamas Brust ohne Probleme getrunken werden kann.

liliput-lounge: Was raten Sie, wie funktioniert Abpumpen am besten?

Birgit Laue: Für gelegentliches Abpumpen reicht meist eine gute Handmilchpumpe, bei der die Milch direkt in eine Flasche läuft. Für die längere und regelmäßige Anwendung empfiehlt sich eher eine elektrische Pumpe, die das kindliche Saugen an der Brust imitiert. Mit schnellen, kurzen Saugbewegungen wird zunächst der Milchspendereflex ausgelöst, nach einigen Minuten verlangsamt sich der Takt. Ansaugstärke und -takt kann man bei hochwertigen Modellen ebenso einstellen wie der Phasenwechsel. Für das gleichzeitige Abpumpen beider Brüste gibt es Doppelpumpsets. Sie verkürzen die Pumpdauer und regen die Milchbildung besser an – das ist dann empfehlenswert, wenn man über einen längeren Zeitraum abpumpen möchte.

Worauf sollte beim Abpumpen geachtet werden?


Handmilchpumpe von Medela (© Medela)

Beim Abpumpen ist es vor allem wichtig, sich selbst Zeit zu geben und sich zu entspannen, etwa mit einer bequemen Sitzposition, einem bereitstehendem Getränk oder schöner Musik. Die warme Hand des Partners zwischen den Schulterblättern kann den Milchfluss steigern und den Rücken stärken. Am Anfang ist es hilfreich, die Brust vor dem Pumpen mit einem Wärmekissen zu durchwärmen oder kreisförmig zu massieren. Damit sich das Vakuum leichter aufbaut, ist es gut die Absaughaube der Pumpe zu befeuchten und diese so auf die Brust aufzusetzen, dass die Brustwarze genau in der Mitte zu liegen kommt.

Während des Pumpens sollte man die Absaughaube in der Hand halten, nicht die Flasche. Beim Einfachpumpen etwa alle fünf Minuten die Seite wechseln, um immer wieder den Milchspendereflex auszulösen und zwischendurch die Brust sanft massieren. Die Pumpdauer beträgt zwanzig bis dreißig Minuten. Beim Doppelpumpen reicht eine Dauer von zehn bis fünfzehn Minuten. Die beste Zeit zum Abpumpen ist übrigens zwischen den Mahlzeiten, dann ist bereits wieder etwas Milch gebildet, und das Kind muss bei der nächsten Mahlzeit auf nichts verzichten. Vor allem sollten Mütter Stress vermeiden und sich schon frühzeitig mit der Pumpe vertraut machen, also nicht erst kurz bevor sie beispielsweise die Arbeit wieder aufnehmen.

Wie oft muss abgepumpt werden?

Das hängt von der Zielsetzung des Pumpens ab. Hat sich die Milchproduktion nach den ersten Wochen stabilisiert, ist sechmaliges Pumpen meist ausreichend. Lässt die Milchproduktion nach, sollte häufiger gepumpt werden. Für die Aufrechterhaltung der Milchproduktion allein durch Abpumpen sind laut den Empfehlungen der LaLecheLiga ca. 100 Minuten tägliche Pumpzeit nötig. Bei berufstätigen Müttern mit einer normalen Arbeitszeit reicht aber zwei bis dreimaliges Pumpen in der Regel aus.

Wie sollte Muttermilch aufbewahrt werden?

Am besten in speziellen Milchaufbewahrungsbeutel, die in der Apotheke, im Sanitätshaus, im Drogeriemarkt oder bei der Hebamme erhältlich sind. Die selbstschließenden Plastiktütchen sind auf besondere Weise beschichtet, so dass die wichtigen Fette der Muttermilch nicht daran haften bleiben. Eiswürfelbeutel sind deshalb nicht geeignet.

Gefrorene Muttermilch sollte möglichst im Kühlschrank aufgetaut werden. Dort bleibt sie ungeöffnet noch bis zu 24 Stunden haltbar. Muttermilch lässt sich auch direkt in Babyfläschchen aus Glas oder aus Hartplastik (Polycarbonat, Polypropylen, Grilamid) einfrieren. Allerdings dehnt die Milchmenge sich aus, wenn sie gefriert. Das Fläschchen deshalb bitte nicht ganz bis zum Rand befüllen.

Wie wird die gefrorene Milch wieder aufgetaut?

Gefrorene Milch sollte nie in der Mikrowelle oder in kochendem Wasser auftauen, sondern zum Auftauen über Nacht in den Kühlschrank gestellt werden. Falls es einmal schnell gehen muss, lässt sich die Milch unter fließendem lauwarmem Wasser oder im Wasserbad bei 37 °C auftauen und erwärmen. Abgesetzte Fette vermischen sich wieder mit der Milch, wenn man das Behältnis leicht schüttelt. Aufgetaute Muttermilch hält sich 24 Stunden ungeöffnet oder zwölf Stunden geöffnet im Kühlschrank und darf nicht wieder eingefroren werden! Reste stets wegschütten!

Welche Fläschchen sind geeignet?

Babyflaschen gibt es aus Kunststoff oder Glas. Glasflaschen lassen sich besser reinigen und sind kratzbeständiger. Dafür sind Kunststoffflaschen stabiler und gehen nicht gleich zu Bruch, wenn sie runterfallen – vor allem wenn das Baby schon selbst danach greift. In Kunststoffflaschen lagern sich in Kratzern leicht Bakterien an und vermehren sich. Verkratzte und poröse Plastikflaschen sollten deshalb unbedingt regelmäßig ausgesondert werden. Die Größen der Flaschen sind unterschiedlich. Milchflaschen lassen sich mit ca. 250 ml füllen, Teeflaschen sind kleiner und für eine Flüssigkeitsmenge von ca. 120 ml bestimmt.

Teilstillen mit abgepumpter Muttermilch (© Thinkstock)

Und welche Sauger eigenen sich für Stillbabys?

Sowohl Fläschchensauger aus Silikon wie aus Latex. Silikon hat den Vorteil, dass es geschmacksneutral ist. Kautschuk beziehungsweise Latex hat einen Eigengeschmack, weswegen manche Babys die Sauger aus diesem Material ablehnen. Latexsauger werden außerdem mit der Zeit klebrig und sollten spätestens dann ausgetauscht werden. Wenn das Baby schon Zähnchen hat, empfiehlt sich aber eher Latex, da es elastischer ist als Silikon. Babys kleine Zähnchen könnten das Silikon zerbeißen und es könnte dann die abgelösten Kleinteile einatmen oder verschlucken. Deshalb sollte man die Sauger bei jeder Reinigung auf Risse überprüfen und gegebenenfalls gleich austauschen. Sind die Sauger intakt, reicht es dagegen, sie alle sechs Wochen auszutauschen. Bei den Saugern ist die Größe 1 für Babys von 0-6 Monaten geeignet, Sauger der Größe 2 werden für Babys von 6 bis 18 Monaten empfohlen.

Ein extrafeines Loch haben sogenannte Teesauger, sie sind für Tee und andere Getränke, Pre-Nahrungen und Spezialnahrungen ohne Stärkeanteil geeignet. Milchsauger haben ein mittelfeines Loch und sind für Anfangsnahrungen (1-Milch), Folgemilchen (2-Milch und 3-Milch), Heilnahrung oder Spezialnahrungen mit Stärkeanteil gedacht. Breisauger haben zumeist eine Kreuzschlitzöffnung und eignen sich für 3-Milch und sämige Babynahrungen. Der Name allerdings ist etwas irreführend, denn Brei sollte besser gelöffelt werden.

Stillen und gleichzeitig saugen an einer Flasche – kann das für das Baby nicht schwierig werden?

Eine Saugverwirrung ist in der Tat möglich, insbesondere in den sensiblen ersten Lebenswochen, wenn Kind und Mutter das Stillen noch gemeinsam lernen müssen. Die Trinktechniken an Brust und handelsüblichen Saugern unterscheiden sich grundlegend. An der Brust muss das Kind sich mit einem speziellen Saugmuster die Milch „erarbeiten“. Es öffnet dabei weit den Mund, um Brustwarze und Warzenhof aufnehmen und am Gaumen sozusagen „modellieren“ zu können. Zusätzlich „kaut“ es sanft mit den Zahnleisten, um den Milchfluss anzuregen. Dabei muss es sich wirklich ein wenig anstrengen.

Und bei herkömmlichen Flaschensaugern ist das anders?

Ja, bei der Flaschenfütterung wird dem Baby durch die Schwerkraft ein Großteil dieser Arbeit abgenommen. Zudem wird der Sauger in den Mund gesteckt und nicht – wie die Brustwarzen beim Stillen – vom Kind aktiv eingesogen, um ein Vakuum zu erzeugen. Außerdem muss das Baby an der Flasche seinen Mund auch nicht soweit öffnen, weil kein Unterdruck aufgebaut werden muss. Der Flaschensauger reicht meist bis an den Gaumen heran und ist nicht formbar. Die Zunge bleibt flach hinter der Kieferleiste liegen oder presst nach oben zum Gaumen, wo der Saugreflexpunkt liegt. Da jedoch die Milch automatisch aus der Flasche fließt, wird dieser Reflex überflüssig. Das Kind vergisst ihn, statt ihn zu verstärken. Auch die Lippen halten die Flasche nur locker, der Lippenschluss ist nicht fest. Die Zahnleisten üben im Gegensatz zum Stillen nur wenig Druck aus, und die Kiefermuskulatur wird kaum beansprucht.

Also ist immer mit einer Saugverirrung zu rechnen?

Nein, viele Kinder kommen zwar mit dem Wechsel gut klar. Aber manche versuchen eben mit für dieser Technik auch an der Brust zu trinken. Und funktioniert natürlich nicht. Das Kind bekommt dann an der Brust keine oder nur wenig Milch, wird beim Stillen unruhig, saugt an, lässt wieder los, dreht den Kopf hin und her schluckt viel Luft, was zu Verdauungsschwierigkeiten führen kann. Da die Milchbildung so auch nicht mehr richtig stimuliert wird, kommt es zu einem Rückgang der Milchmenge. In dieser Situation spricht man von einer Saugverwirrung.

Was hilft denn wenn das Kind mit den unterschiedlichen Techniken nicht klar kommt oder generell überhaupt nicht aus einer Flasche trinken möchte?

Dann gibt es entweder die Möglichkeit der vorübergehenden Becherfütterung, bei der das Kind die Milch mit der Zunge in seinem eigenen Rhythmus „aufschleckt“. Solche Becher gibt es von verschiedenen Herstellern z. B. von Medela, Ameda oder Ardo. Haben Eltern und Kind den „Dreh“ erst einmal raus, geht auch diese Füttermethode problemlos vonstatten.

Seit Neuestem gibt es für wählerische Babys allerdings auch eine innovative Babyflasche. Die mimijumi-Babyflasche (www.mimijumi.de) hat einen speziellen Sauger, der Mamas Brust optisch und funktional verblüffend natürlich nachbildet und es dem Baby ermöglicht wie beim Stillen zu saugen, zu schlucken und zu atmen. Durch das weiche Material kann deshalb der Flascheninhalt wie beim Stillen aktiv mittels Zunge und Gaumendecke erarbeitet werden. Training und Koordination für Zungen-, Kiefer‐ und Gaumenmuskulatur finden genauso statt wie bei der natürlichen Brusternährung. Mit der mimjumi muss das Baby auch ein Vakuum aufbauen, damit Milch fließt. Sobald es pausiert, wird der Milchfluss ähnlich wie beim Stillen unterbrochen. Das ist optimal, weil die gelernte Saugtechnik an Brust und Flasche die gleiche ist und es deshalb nicht zur Saugverwirrung kommen kann.

Die Designer-Fläschen von Mimijumi orientieren sich am Vorbild aus der Natur und sollen Saugverwirrung vereiden(© mimijumi)

Wenn ein Baby mit der Flasche und der Brust gefüttert wird, ist das nicht schlecht für die Milchbildung?

Nein, wenn man darauf achtet, generell häufiger zu stillen als das Fläschchen zu geben, nicht. Deshalb macht es auch Sinn, sich vorher zu überlegen, zu welchen Zeiten das Kind gestillt und wann zugefüttert werden soll. Behält man diesen Rhythmus konsequent bei, unterstützt dies die Milchbildung in der benötigten Menge. Bei den Stillmahlzeiten sollte man unbedingt darauf achten, dass das Baby beide Brüste leer trinkt, damit es nicht nur die durstlöschende Vordermilch, sondern auch die fettreiche und sättigende Hintermilch bekommt. Dadurch funktioniert die Nachbildung der Milch am besten.

Kann auch Muttermilch mit Milchersatznahrung kombiniert werden?

Ja, man spricht dann von Zwiemilch-Ernährung. Das bedeutet, das Kind bekommt Muttermilch und eine Formula-Nahrung nach Bedarf. Für das Zufüttern eignet sich am besten eine Pre-Nahrung und ein Milchfläschchen mit Einlochsauger, damit sich das Baby beim Trinken aus der Flasche auch ein bisschen anstrengen muss.

Oft stillen Mütter ja auch voll und möchten später, wenn das Kind etwa vier Monate alt ist, dann die Flasche zusätzlich anbieten. Ist das nicht zu spät?

Je länger ein Kind ausschließlich Muttermilch bekommt, desto besser. (© Thinkstock)

Nein, im Gegenteil. Je länger ein Kind ausschließlich Muttermilch bekommt, desto besser. Der Hauptanteil der Nahrung sollte deshalb auch beim Teilstillen noch Muttermilch sein, damit die Milchbildung nicht zurückgeht.

Wo finden Mütter Hilfe, wenn sie Probleme haben?
Wer unsicher ist, wie das Abpumpen und Teilstillen funktionieren kann, welche Flasche die Beste für das eigene Kind ist oder wenn das Baby tatsächlich unter einer Saugverwirrung leidet, sollte sich am besten an eine Hebamme oder eine Stillberaterin wenden.

So finden Sie eine Stillberaterin in Ihrer Nähe:


Nach dem wir auf hippekinder.de über die Mimijumi Flasche berichtet hatten, erhielten wir eine Email von einer verzweifelten Leserin. Ihre Tochter wollte überhaupt keine Flasche nehmen, sie und ihr Mann war am verzweifeln. Wir wollten helfen und haben ihr eine Flasche zugeschickt. Ihre Erfahrungen hat sie mit uns geteilt.

Nach vielen erfolglosen Versuchen mit verschiedenen Flaschen, testeten wir die Mimijumi Flasche Ein Mädelswochenende stand vor der Tür aber unsere Tochter wollte nur aus der Brust trinken. Jegliche anderen Flaschen wurden verweigert und teilweise aus der Hand geschlagen.

Unsere Tochter war zu diesem Zeitpunkt schon 8 Monate alt und ich glaubte nicht dass sie sich durch die brustähnliche Optik täuschen lassen würde. Und es hat doch geklappt, nach 2 Versuchen die mit deutlich weniger Protest als bei den übrigen Flaschen umher gingen trank unsere Tochter aus der Flasche. Wir sind begeistert, diese Flasche ist nicht günstig aber hat uns als erstes das Mädelswochenende gesichert da mein Mann die Milchgabe übernehmen konnte und schließlich auch das abstillen ermöglicht. Wir möchten das Team von hippekinder.de noch mal ausdrücklich danken.

Hier geht es zum Bericht: mama-ist-das-dein-brust ‎

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