Baby steckt hand in den mund

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Babys Entwicklung: Das passiert wenn Baby 6 Wochen alt ist

Das kann Baby mit 6 Wochen schon

Lächeln und Nachahmen
Das erste Lächeln war anfangs vielleicht noch ein Reflex, doch mittlerweile zeigt dein Baby ganz bewusst ein richtig schönes breites Lachen.
Dein Baby nimmt die Welt um sich herum immer mehr wahr und interessiert sich für die Vorgänge in seiner Umgebung. Es reproduziert deine Mimik und versucht auch sonst alles zu imitieren, was man ihm vormacht. Ein Kind lernt durch Nachahmung!

Baby testet seinen eigenen Körper aus
Dein Baby beginnt jetzt auch seinen eigenen Körper wahrzunehmen und entdeckt seine Hände. Es kann auch den Kopf schon fast selbstständig halten. Mit einem guten Monat kann sich dein Baby bereits auf den Vorderarmen abstützen.

Auch das sollten die Eltern in den ersten Wochen wissen:

Verminderter Stuhlgang
Ab einem Alter von 6 Wochen reduziert sich bei manchen Stillbabys die Stuhlhäufigkeit. Es kann sogar vorkommen, dass nur alle 5 Tage ein Stuhlgang abgegeben wird. Wenn es dem Baby gut geht, gibt es keinen Grund zur Beunruhigung. Frage im Zweifelsfall den Kinderarzt um Rat.
Blähungen und andere kleine Beschwerden
Übrigens leiden Kinder in den ersten Monaten auch häufig unter Blähungen und Verdauungsproblemen. Glücklicherweise gibt es einige wirksame praktische Tipps, die helfen, die schmerzlichen Blähungen beim Baby zu lindern.
Baby hat Schluckauf, einen wunden Po oder Schlafprobleme? Keine Panik, wir haben hier die besten Hausmittel für Babys und Kinder! Lies auch unser Special zur Babypflege: Von Babymassage bis zum Bad erfährst du hier alles über die richtige Pflege deines kleinen Schützlings.

Gut zu wissen:
Babys Entwicklung erfolgt nicht linear, sondern in Schüben: Neu erlernten Fähigkeiten geht meist ein sogenannter Wachstumsschub voraus. Gerade deswegen ist es einfach unglaublich spannend, die verschiedenen Phasen von Babys Entwicklung zu beobachten.

Gesundheit der Mutter: Wann kommt die erste Periode nach der Schwangerschaft?

9 Monate Schwangerschaft, 9 Monate ohne Periode: Die erste Menstruationsblutung setzt meistens sechs bis acht Wochen nach der Geburt wieder ein. Doch wie lange die erste Periode nach der Schwangerschaft auf sich warten lässt, ist von Frau zu Frau unterschiedlich und hängt nicht zuletzt auch davon ab, ob und wie intensiv die Mutter stillt.
Was passiert nach der Geburt im Körper der Mutter?
Unmittelbar nach der Entbindung entsteht durch die Ablösung der Plazenta eine starke Blutung, die nach 2-3 Tagen in den so genannten Wochenfluss (Lochien) übergeht. Der Wochenfluss ist am Anfang infolge von Blutbeimengungen rot gefärbt (Lochia rubra). Wenn die Blutungsquellen verheilen nimmt er eine bräunliche Farbe an (Lochia fusca). Der Wochenfluss wird zunehmend heller und ist spätestens nach 4-6 Wochen beendet. Nach weiteren 2-4 Wochen blutungsfreier Zeit setzt sich der Zyklus wieder in Gang.
Die erste Regel nach der Geburt dauert meist länger und die Blutung ist stärker. Die ersten 2-3 Monatszyklen sind nach einer Schwangerschaft häufig noch sehr unregelmäßig.
Solange du stillst, bleibt die Menstruation meistens aus (Laktationsamenorrhoe), weil das Milchhormon Prolaktin die Aktivität der Eierstöcke hemmt. Aber Vorsicht: Stillen ist keine sichere Verhütungsmethode!
Wenn du nicht gleich wieder schwanger werden möchtest, solltest du daher unbedingt zusätzlich verhüten. Entscheide gemeinsam mit deinem Gynäkologen, am besten gleich bei der Nachuntersuchung, welches Verhütungsmittel in der Stillzeit am besten für dich geeignet ist.
A propos stillen: Ob bzw. wie lange du stillst, ist deine ganz persönliche Entscheidung. Da können die verschiedensten persönlichen oder praktischen Faktoren eine Rolle spielen. Aber kennst du diese 6 Vorteile des Stillens für Mutter & Kind?

Diese Frage stellt sich jede junge Mutter: Zurück in den Job oder zu Hause bleiben?

Beide Entscheidungen sind völlig legitim. Wenn du dich selbst um dein Baby kümmern möchtest und es dir finanziell leisten kannst, ist dies ebenso eine gute Entscheidung, wie wenn du ins Berufsleben zurück möchtest.
Du hast dich entschlossen, erst einmal zu Hause zu bleiben? Dann solltest du wissen, dass ein Baby rund um die Uhr versorgt werden will. Vollzeitmutter zu sein ist wie der Name schon sagt ein Vollzeitjob. Wie bei jeder Arbeit solltest du daher Pausen einplanen. Denn du brauchst ab und zu eine kleine Auszeit und nicht zuletzt auch Abwechslung: Kaffeetrinken mit Freunden, mit dem Baby in der Bauchtrage eine Ausstellung besichtigen…
Wenn du nach der Babypause wieder arbeiten möchtest, ist es wichtig, den Wiedereinstieg in den Job rechtzeitig vorher zu planen und dir zu überlegen, wie die Elternzeit aufgeteilt wird (wie lange, wer, geteilte Elternzeit usw.).
Während der Elternzeit solltest du auf jeden Fall Kontakt halten – zu Kolleginnen, Vorgesetzten… Manche jungen Mütter nutzen die Gelegenheit auch, um eine Fortbildung zu besuchen oder zumindest durch den Kontakt zum Arbeitsplatz die eigenen Kenntnisse aufzufrischen.
Verschiedene (neue) Arbeitszeitmodelle fördern die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Dazu gehören z. B. Teilzeit, allgemein familienfreundliche Arbeitszeiten, Arbeitszeitkonten, Zeitausgleich und Vergütungsmodelle bzw. Teilung von Stellen (Jobsharing).
Gut zu wissen: Kinderbetreuungskosten können steuerlich geltend gemacht werden!

Weitere Informationen zu den Babys Entwicklung gibt’s auf den folgenden Gesundheitsportalen:

  • Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA)
  • Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte e.V. (BVKJ)

Müde Mütter aufgepasst: 3 Tipps, um Baby zu beschäftigen

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Weitere Baby-Tipps für junge Eltern:

Babys Nägel schneiden: Diese Tricks sollten Eltern kennen
Wenn Babys weinen: 5 SOS-Tipps für typisch Situationen
Muttermilch abpumpen & aufbewahren: So geht’s richtig
Was ist erlaubt beim Stillen? Die Wahrheit über Alkohol, Medikamente etc.

Hier findest du alle Informationen zu Babys Entwicklung in den ersten 6 Monaten.

Auch auf gofeminin: Entwicklung des Embryos: Bilder von der 3. SSW bis 6 Monate nach der Geburt

Babys 6. Woche

Ein Kind ist da – und mit ihm viele Fragen! netdoktor.at begleitet Sie Woche für Woche durch das erste Lebensjahr.

Kontrolle beim Gynäkologen

Mit der sechsten Lebenswoche des Babys endet für seine Mutter allmählich die Zeit des Wochenbetts. Die körperlichen Veränderungen, die durch Schwangerschaft und Geburt entstanden sind, haben sich weitgehend zurückgebildet. Der Alltag mit dem Baby hat sich meist gut eingespielt.

Sechs Wochen nach der Entbindung haben Mütter den ersten Termin bei ihrem Gynäkologen. Bei dieser Nachuntersuchung wird die Rückbildung der Gebärmutter beurteilt, die Brust untersucht und ein Krebsabstrich genommen. Sobald der Frauenarzt sein Einverständnis gibt, kann mit der Rückbildungsgymnastik und/oder sportlichen Aktivitäten begonnen werden.

Körperhaltung

Die körperliche Entwicklung erfolgt bei allen Babys in dieser Reihenfolge: vom Kopf bis zu den Zehen. Die Koordination des Körpers beginnt zunächst mit der Stärkung der Nackenmuskulatur. Den Kopf heben und zur Seite drehen zu können ist ein großer Erfolg und ermöglicht eine erste Orientierung im Raum. Trainieren lässt sich die Stabilisierung des Kopfes, indem das Baby für kurze Zeit auf den Bauch gelegt wird.

Greifreflex lässt nach

Als nächster Entwicklungsschritt folgt das Öffnen der bisher zur Faust geschlossenen Hände. In der sechsten Lebenswoche bildet sich der Greifreflex langsam zurück, die Hände werden leicht geöffnet. Gegen Ende des zweiten Monats ist das Baby dann in der Lage, die Hände gänzlich zu öffnen. Diese Entwicklung ermöglicht dem Säugling, später aktiv nach Dingen zu greifen.

Stillen nach Bedarf

Der Appetit kann in dieser Phase sehr schwanken – einmal trinkt das Baby mehr, dann wieder weniger. Das ist aber kein Grund zur Beunruhigung. Nun ist es besonders wichtig, das Kind nach Bedarf zu stillen. Dabei kommt das Prinzip von Angebot und Nachfrage zum Tragen: Hat das Baby also einmal während einer Wachstumsphase mehr Appetit als sonst, wird auch entsprechend mehr Milch produziert. Ist das Interesse wieder geringer, wird auch weniger produziert.

Durch die veränderten Trinkgewohnheiten ändert sich auch die Stuhlhäufigkeit. Während Neugeborene noch sehr häufig eine volle Windel hatten, muss das Baby nun nicht mehr so oft gewickelt werden.

Tag-Nacht-Rhythmus

Bei vielen Kindern stellt sich jetzt ein gewisser Tag-Nacht-Rhythmus ein: Die Schlafphasen in der Nacht werden länger, manche Babys schlafen sogar schon durch und werden nicht mehr von einem Hungergefühl geweckt. Dies gilt jedoch längst nicht für alle Kinder – genauso normal ist es, wenn Babys in der Nacht mehrmals gefüttert werden möchten. Hier ist Geduld gefragt. In diesem Alter beginnen die Säuglinge bereits, teilweise lebhafte Träume zu haben. Auch dies kann den Schlafrhythmus stören.

Erstes Lächeln

Rund um die sechste Lebenswoche „belohnt“ das Baby seine Eltern für all die Anstrengungen der letzten Wochen: Es lächelt sie das erste Mal ganz bewusst an. Freude bekundet es durch Strampeln mit Armen und Beinen.

Sinne

Mit steigendem Alter wächst auch das Interesse an der Umwelt: Gegenstände, die sich im Blickfeld befinden, werden ausgiebig bestaunt. Besonderen Gefallen finden Babys an komplexen Motiven, Farben und Formen. Über dem Wickeltisch oder über dem Bettchen hängende Mobiles faszinieren sie besonders – je kräftiger die Farben, desto reizvoller.

Interaktion

Auch die sprachliche Entwicklung beim Baby schreitet voran: Das Baby hört seinen Eltern aufmerksam zu und prägt sich schon jetzt einzelne Wortteile ein. Durch Nachahmen produziert das Kind Laute, die noch nicht verständlich, aber für seine Sprachentwicklung wichtig sind. Es brabbelt vor sich hin und bereitet sich ganz unbewusst auf das spätere Erlernen der Sprache vor.

Kontinuierliche Kommunikation dient nicht nur der Sprachentwicklung, sondern gibt dem Baby auch ein Gefühl der Sicherheit und Geborgenheit. So lernen Babys, dass sie auch dann nicht allein sind, wenn die Bezugsperson, die mit ihnen spricht, kurz aus ihrem Blickfeld verschwindet. Daher kann man bereits in diesem Alter damit beginnen, den Babys Geschichten zu erzählen oder vorzulesen.

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Aktualisiert am: 14.06.2019 | 10:15

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Die ersten Gefühle

Die ersten starken Gefühle

Etwa im Alter zwischen sechs und acht Monaten entwickelt ein Kind spezifische Gefühle, wie wir sie kennen:

  • Es empfindet erstmals Furcht und beginnt, sich bei fremden Personen zunehmend unbehaglicher zu fühlen. Bei den meisten Kindern setzt nun das sogenannte „Fremdeln“ ein, das allerdings von Kind zu Kind ganz unterschiedlich ausgeprägt ist.
  • Möglicherweise wacht Ihr Kind nun nachts auch wieder häufiger auf oder will einfach nicht einschlafen, obwohl es zuvor vielleicht schon gut geklappt hat. Grund hierfür kann die Angst vor der Trennung von Ihnen sein, die zu den ersten starken Gefühlen eines Kindes gehört.

Mit beidem – mit Fremdeln wie auch mit Trennungsangst – hat die Natur vorgesorgt, dass ein Kind so lange die elterliche Nähe sucht, wie es sie für seine Entwicklung braucht. Seine geistigen und emotionalen Fähigkeiten sind inzwischen so weit entwickelt, dass es die Trennung von Mutter oder Vater stärker als zuvor erlebt. Gleichzeitig beginnt es mit etwa sieben, acht Monaten seine ersten selbstständigen Fortbewegungsversuche.

  • Wenn sich Ihr Kind von Ihnen entfernt, Neues ausprobiert und entdeckt, braucht es die Rückversicherung durch Sie und die Gewissheit, jederzeit Schutz und Geborgenheit bei Ihnen finden zu können.
  • Ab etwa neun Monaten erkennt Ihr Kind, worauf Sie freudig, ängstlich-warnend oder ärgerlich reagieren. Wenn es nicht weiter weiß, zum Beispiel bei einem plötzlichen lauten Geräusch, orientiert es sich daran, wie Sie oder eine andere Bezugsperson reagieren: Reagieren Sie ängstlich, wird es dasselbe tun, schauen Sie fröhlich, wird es ebenfalls fröhlich schauen.

Baby-Entwicklung: Das Baby im 2. Monat

Im 2. Monat entwickeln sich die Sinne deines Säuglings weiter. Er kann zum Beispiel immer besser sehen und riechen. Warum er nun an allem saugt und wie du deinem kleinen Schatz eine große Freude machen kannst.

Baby-Entwicklung: Weiterentwicklung der Sinne

Wenn der Säugling nun schielt oder mit den Augen überkreuz schaut, ist das ganz normal. Er kann seine Augen noch nicht perfekt steuern. Noch immer sieht er verschwommen und muss Gegenstände und Gesichter im Abstand von 25 bis 30 cm fixieren, um sie richtig zu sehen. Er lernt nun, Gesichter zu unterscheiden und sich bewegende Dinge mit den Augen zu verfolgen. Das Gehör des Babys ist im 2. Lebensmonat eher schlechter als bei der Geburt. Geräusche und Stimmen faszinieren dein Kind trotzdem und es sucht mit dem Köpfchen die Richtung, aus der das Geräusch kommt.

Dein Baby beginnt nun auch selbst Geräusche zu machen und sich dabei fasziniert zu lauschen. Reagiert dein Baby nicht auf Geräusche, solltest du es vom Kinderarzt auf Hörschädigungen oder Entwicklungsstörungen untersuchen lassen. Der Säugling mag süßliche Gerüche und entdeckt, dass das Saugen an der Brust nicht nur satt macht, sondern auch beruhigend ist. Um den gleichen Effekt zu erzielen, saugt der Säugling mit zwei Monaten an den eigenen Händen und an allen möglichen Gegenständen.

Baby-Entwicklung: Das Köpfchen heben

Ein Baby mit zwei Monaten kann sein Köpfchen schon ein bisschen kontrollieren: In aufrechter Haltung kann es den Kopf kurz selbst halten; in Bauchlage sogar kurz anheben. Dabei muss es sich aber sehr anstrengen, was du an seiner gerunzelten Stirn, hochgezogenen Augenbrauen und weit geöffneten Augen erkennen kannst. Unterstütze es, indem du z.B. ein in U-Form zusammengerolltes Handtuch unter seinen Armen platzierst, sodass sein Brustkorb auf dem Handtuch liegt.

Baby-Entwicklung: Die Händchen öffnen sich

Langsam bildet sich der Greifreflex zurück, weshalb der Säugling bisher die Hände stets zu Fäustchen geballt hielt. Spätestens gegen Ende des 2. Monats hat der Säugling seine Händchen vollkommen geöffnet.

Dein Baby entdeckt nun die einzelnen Finger seiner Hand, indem es nicht nur die ganze Hand, sondern auch mal einzelne Finger in den Mund steckt. Die geöffnete Hand schafft dem Säugling auch die Möglichkeit, erstmals bewusst und nicht reflexartig nach Dingen zu greifen. Leichte Gegenstände kann er kurz festhalten.

Baby-Entwicklung: Interagieren und Fördern im 2. Monat

Zwischen der 4. und 6. Lebenswoche kommt es bei den meisten Säuglingen zum ersten sozialen Lächeln. Er freut sich, wenn ihn jemand freundlich anschaut oder anspricht und „antwortet“ dann mit einem Lächeln oder mit gurgelnden Lauten. Freude drückt er außerdem durch Strampeln mit den Beinen oder Wedeln mit den Armen aus.

Noch brauchst du dein Kind nicht mit Babyspielzeug zu beschäftigen. Dem Baby reichen die vielen neuen Eindrücke sowie „Gespräche“ und Schmuseeinheiten mit dir völlig aus. Mobiles wirken aber immer noch faszinierend und regen das Baby dazu an, Bewegungen mit den Augen zu verfolgen. Einige Babys versuchen bereits jetzt, sich nach einem Spielzeug umzudrehen. Ermutige und unterstütze es dabei, damit kein Frust entsteht. Viele Säuglinge freuen sich jetzt über eine Babymassage. Sie sorgt für Entspannung und wirkt schlaffördernd. Außerdem genießt dein Baby deine Nähe und Wärme.

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Vorsorgeuntersuchung U3 – Vier bis fünf Wochen nach der Geburt

Der Kinderarzt untersucht bei der U3-Untersuchung in der 4. bis 6. Lebenswoche die korrekte Körperhaltung des Säuglings. Insbesondere die Hüftgelenke und den Bewegungsapparat schaut er sich dabei an. Außerdem werden die altersgemäßen Reaktionen des Kindes getestet, bspw. das Hörvermögen und die Augenreaktion. Schließlich wird der Säugling wieder gemessen und gewogen.

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Finger bis zum würgen in den Mund stecken

Meine Hebamme meint, dass das normal ist und man die Kinder auch machen lassen soll. Hat damit zu tun, dass der Würgepunkt nach hinten geschoben werden soll. Bei manchen geht das beim Essen lernen, manche schieben sich die Hand in den Mund.
Hab das im Internet gefunden:
„Wenn man an einem bestimmten Punkt in Mund ankommt, beginnt man zu würgen. Bei Erwachsenen ist dieser Punkt weit hinten im Hals, bei Babys ist der weiter vorne. Anfangs muss das Baby kauen und schlucken noch lernen, der Würgepunkt sorgt dafür, dass nichts zu nahe an die Luftröhre gelangt. Es ist also vollkommen normal und ein Zeichen für Sicherheit, wenn das Baby anfangs beim Essen ab und zu würgt oder sich im schlimmsten Fall sogar übergibt. Das Baby selbst stört sich nicht daran und experimentiert danach gleich weiter. Das Würgen verliert sich nach den ersten paar Wochen schnell wieder.
Der Würgepunkt wandert im 2. Lebenshalbjahr übrigens langsam weiter nach hinten. Ein Baby, das nicht rechtzeitig lernt festes Essen zu bewältigen (also ca. so ab sechs Monaten), hat später ein viel höheres Verschluckungsrisiko.“

Warum sabbert mein Baby und was hilft dagegen?

Ich weiß ja nicht wie es euch so geht aber bei uns läuft es den ganzen Tag aus dem Mund. Ja, die Rede ist vom Sabber unseres kleinen Lieblings Jaron. Das ist wirklich neu für uns. Unsere Tochter Elina hatte so gut wie niemals gesabbert. Maximal ganz kurz wo die ersten Zähne gekommen sind aber das war es dann auch schon. Jetzt ist wieder einmal alles komplett anderst und unser Sohn sabbert mit fast 14 Monaten immer noch sehr. Aber woran liegt es wohl und was kann man dagegen tun?

Sabbern ist ganz natürlich und zeigt eine normale Entwicklung

9 Monate sind die Kleinen im Bauch der Mutter komplett umgeben von Wasser. Da fällt es ja gar nicht erst auf wenn sie sabbern 🙂 Dann kommen sie zur Welt und es ist nicht mehr OK wenn der Speichel aus dem Mund läuft. Aber keine Sorge, jedes zweite Kind sabbert und das gehört zur Entwicklung der kleinen Lieblinge dazu und ist komplett normal. Es zeigt eine normale Entwicklung und ist ganz natürlich.

Viel Geduld ist gefragt

Bei unserer Tochter haben wir uns gar nie Gedanken über das Sabbern gemacht. Sie hat es einfach nie getan. Nicht wo die Zähne gekommen sind, nicht wo sie reif war für Beikost noch sonst in irgend einer Phase ihrer Entwicklung. Wir hätten nie gedacht das Sabbern so sehr zur Entwicklung eines Kindes mit dazu gehören kann. Wenn man Kinder von befreundeten Eltern gesehen hat dachte man immer „Warum sabbert den dieses Kind so?“ Da fließt ja nur alles aus dem Mund heraus.

Und jetzt ist alles anders. Unser Sohnemann ist auch ein kleines Sabberbaby 🙂 Es sabbert den ganzen Tag und das in Unmengen. Er ist jetzt schon fast 14 Monate alt und es bessert sich nicht. Er hat einfach den Mund offen und schon rinnt es heraus. Da kann man machen was man will. Das Einzige was hilft ist Geduld. Man muss den Babys ihre Zeit geben die sie brauchen.

Warum kommt es dazu das ein Baby sabbert?

Wie schon gesagt ist das Sabbern etwas ganz Natürliches in der Entwicklung des Babys. Auch wir Erwachsenen produzieren viel Speichel aber wir lassen den Mund geschlossen, können den Schluckrefelx gut steuern und so kommt es nicht zum überlaufen. Doch bei einem Baby ist das anders. Sie haben den Mund sehr oft weit geöffnet und merken es nicht einmal wenn Sabber herausläuft. Sie schlucken nicht die ganze Zeit und es macht ihnen auch gar nix aus wenn was überläuft.

Für ein Baby ist alles neu. Es kennt die ganzen Vorgänge im Mund noch nicht und muss alles erst kennenlernen. Das Sabbern ist hier eine Art Trainingsmethode um diesen Vorgang kennen zu lernen.

Natürlich ist das Sabbern auch eine Nebenwirkung der oralen Phase eines Babys. Der Mund ist in den ersten Lebensmonaten der Tastsinn eines Babys. Alles was es in die Hände bekommt wird direkt zum Mund geführt und damit abgetastet. So entdeckt es die Welt und die Gegenstände. Das dabei alles vollgesabbert wird versteht sich von selbst 🙂

Neben diesen ganz natürlichen Vorgängen gibt es auch verschiedene Anzeichen das Entwicklungsstufen erreicht werden und es daher zum Sabbern kommt.

Ein Zeichen das die Zähne kommen

Gerade wenn die Entwicklung so weit fortgeschritten ist das sich die Zähne bemerkbar machen produzieren die Sprösslinge sehr viel Speichel. In dieser Zeit kommt es häufig dazu, dass die Lieblinge anfangen zu sabbern. Bei einigen Babys ist es nur in einem gewissen Zeitraum des zahnens der Fall, bei anderen dauert dieser Prozess sehr viel länger an.

Bereit für die Beikost

Fängt dein Schatz um den vierten bzw. fünften Lebensmonat herum an zu sabbern kann dies ein Reifezeichen dafür sein das er bereit ist für die Zufuhr von Beikost. Die Entwicklung des Verdauungstraktes ist relativ weit fortgeschritten und die notwendigen Enzyme haben sich gebildet. Die vermehrte Speichelproduktion ist gerne ein Grund dafür das die Babys anfangen zu sabbern.

Die Mundmuskulatur ist noch zu untertrainiert

Gerade wenn ein Baby schon etwas älter ist, also schon ca. 1 Jahr und es immer noch sehr häufig mit offenen Mund sabbert ist dies meist ein Zeichen für eine noch zu antrainierte Mundmuskulatur. Die kommt vor allem bei Babys vor die keinen Schnuller haben und so nicht in diesem Ausmaß saugen wie Schnullerbabys. Der Mund bleibt dann auch geöffnet und wird nicht wie beim Saugen geschlossen. Hier können gezielt Übungen helfen diese Muskulatur zu stärken. Einfach Spiele mit den Kleinen machen. Pustespiele wo man Gegenstände wegbläst, Grimassen schneiden oder ähnliches. So wird die Muskulatur gestärkt und es kann schnell zur Besserung führen.

Was hilft gegen das Sabbern?

Ganz viel Geduld

Das Wichtigste in dieser Zeit ist Geduld. Und je nachdem wie stark das Sabbern ist braucht man eine ganze Menge davon. Leider kann man das Sabbern nicht einfach abstellen und es kann nur kurze Zeit auftreten oder sogar über Jahre. Da muss man seinem Liebling wirklich die Zeit geben die er braucht damit es sich mit seinem Körper beschäftigen kann bis das Sabbern dann endlich aufhört. Aber bis dahin kann man es nur versuchen zu fördern und so gut wie möglich mit der Tatsache zurecht zu kommen.

Die Mundmuskulatur stärken

Die unterminiert Mundmuskulatur ist ein häufiger Grund dafür das ein Baby sabbert. So kann man versuchen diese gezielt zu trainieren. Gib deinem Liebling harte Sachen bei den Mahlzeiten wie eine Brotrinde oder ähnliches worauf er herumkauen kann. Versuche dich an feste Mahlzeiten zu halten und lege auch Pausen dazwischen ein. Fall dein Schatz bereits einen Schnuller hat gib ihm diesen nur noch gezielt und für einen gewissen Zeitraum. Ist dein Schatz schon etwas älter lass ihn häufig aus einem Strohhalm trinken und mach mit ihm Spiele wie das Wegblassen wo Wattebällchen. All diese Übungen helfen dabei die Mundmuskulatur zu stärken und seit das Sabbern zu verbesssern.

Babylätzchen und Molltücher

Als Elternteil eines sabberten Kindes weiß man wie nervig es ist wenn die ganze Zeit die Kleidung nass ist. Es vergehen nur ein paar Minuten und schon ist der Pullover bzw. das Shirt komplett durchgenässt. In den kalten Jahreszeiten kann es da schnell zu Verkühlungen und kranke Babys kommen. Da helfen Babylätzchen* und Mullwindeln* um etwas entgegenzuwirken. Diese werden um den Hals gebunden und stören das Baby überhaupt nicht. So wird der Speichel vom Lätzchen aufgesaugt die sehr saugstark sind und verhindern das die Kleidung nass wird.

Leider kann man neben diesen paar Tipps nicht wirklich was gegen das Sabbern machen. Hier muss man versuchen so gut wie möglich damit klarzukommen damit die Kleidung nicht immer nass wird und es für das Baby nicht angenehm wird. Ansonsten muss man einfach Geduld haben und hoffen das es bald einmal aufhört.

Auch wir warten immer noch hart darauf das dieses Sabbern aufhört. Wir sind es aber schon so gewohnt das es uns nichts mehr ausmacht. Es gehört einfach dazu und es solange die Lieblinge gesund sind gibt es viel schlimmere Dinge als etwas Sabber 🙂

10 Wochen altes Baby sabbert viel und schreit nurnoch 🙁

Um die 10. Woche haben die Babys einen Entwicklungsschub. Da ist es ganz typisch, dass sie viel schreien, schlecht schlafen, viel an die Brust wollen, aber nicht richtig trinken, an den Händen lutschen usw. Beobachte mal, ob sie etwas neues kann, zB den Kopf besser halten, weiter sehen, sich fließender bewegen usw.
Mit zweieinhalb Monaten schießen auch die Zähne ein, daran könnte das mit dem sabbern liegen.
Wie du ihr helfen kannst, musst du selber raus finden. Wenn Greta ihre Schrei-Phasen hat, hilft es, wenn ich sie rumtrage und ihr ihr Lieblingslied vorsinge. Außerdem duscht sie gerne. Den meisten Kindern helfen Körperkontakt und Mamas Stimme. Hast du ein Tragetuch? Bei Greta wirkt das Wunder, auch wenn sie richtig schlimm schreit. Es gibt aber auch Kinder, die wollen gar keine Nähe, wenn sie schreien. Meine Nichte durfte man nicht anfassen, wenn sie gebrüllt hat, da wurde es nur noch schlimmer.
Zu den Schüben kannst du mal das Buch „Oje ich wachse“ lesen,, da ist das schön drin beschrieben.
Auch wenns grad anstrengen ist, denk immer dran, es ist nur eine Phase. Irgendwann ist die vorbei und dann ist dein Baby wieder der Sonnenschein im Haus. 🙂
Liebe Grüße
Hexe und Zicke (10w 6d)

Baby verschluckt sich an Spucke: Ursache und Behandlung

  • Sie können Ihrem Baby den Umgang mit dem vermehrten Speichelfluss beim Zahnen erleichtern, indem Sie ihm häufig zu Trinken anbieten. Dann wird die Spucke mit dem Getränk heruntergeschluckt.
  • Wird Ihr Kind nicht selbst fertig mit der verschluckten Spucke, bekommt also Atemprobleme, müssen Sie sofort handeln.
  • Legen Sie das Kind dann mit dem Bauch auf Ihren Unterarm mit dem Kopf leicht nach unten. Stützen Sie dabei mit der Hand das Kinderköpfchen. Klopfen Sie dem Baby ein paarmal sanft auf den Rücken.
  • Dadurch können Sie die verschluckte Spucke wieder nach oben befördern, damit Ihr Kind wieder Luft bekommt. Rufen Sie dennoch unbedingt den Notarzt, auch wenn Sie das Problem durch diese Erste Hilfe Maßnahme beheben konnten. Ihr Kind sollte dann eingehend untersucht werden.
  • Verschluckt Ihr Kind häufiger Spucke oder auch ohne vermehrten Speichelfluss beim Zahnen, sollten Sie Ihr Kind auf eventuelle Schluckstörungen hin untersuchen lassen.
  • Tipp: Legen Sie Ihr Baby möglichst immer auf die Seite und nicht auf den Rücken ins Bettchen. Sammelt sich im Schlaf viel Spucke im Mund an, läuft diese in Seitenlage einfacher heraus. So kann der Speichel nicht verschluckt werden.

Monat 4: die Entwicklung Ihres Babys

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Babys erstes Jahr

Sehen Sie, was Juliet in ihrem ersten Lebensjahr lernt.

Was passiert in diesem Monat?

Ihr Baby hat nun großes Interesse daran, seine Umgebung zu erkunden. Toll sind jetzt Dinge mit verschiedenen Oberflächen und vielleicht eine Rassel, damit Ihr Schatz herausfinden kann, wie unterschiedlich sich Dinge anfühlen oder welche Geräusche sie machen.
Es ist auch wahrscheinlicher, dass Ihr Baby von den Vorgängen in seiner Umgebung abgelenkt wird, sodass das Füttern etwas schwieriger werden könnte.
Seine Sehfähigkeit verbessert sich immer mehr, deshalb kann Ihr Baby jetzt schon zwischen Schattierungen derselben Farbe, wie zum Beispiel Rot und Orange, unterscheiden. Farbenfrohe Mobiles und Spielbögen werden es entzücken!

Seltener stillen

In den letzten Monaten ist der Magen Ihres Babys deutlich gewachsen. Sie müssen also nicht mehr so oft stillen – nur noch vier- oder fünfmal am Tag – da der Vorrat im Magen länger vorhält. Es wird trotzdem weiter zunehmen, nur seine Ernährungsgewohnheiten passen sich langsam denen von älteren Kindern und Erwachsenen an. Zwischen den Mahlzeiten wird Ihr Baby seine Aufmerksamkeit nun auch anderen Personen zuwenden. Obwohl es schön ist zu sehen, wie es auf seine Umwelt reagiert, können die Fütterungen nun zu einer kleinen Nervenprobe geraten. Ihr Baby lässt sich leicht ablenken, suchen Sie sich deshalb zum Stillen einen ruhigen Ort.

Einmal drehen, bitte

Wenn Ihr Baby auf dem Bauch liegt, wird es seinen Kopf und die Schultern vom Boden heben, indem es sich auf den Armen aufstützt. Diese Mini-Liegestütze kräftigen seine Muskeln, und es bekommt einen besseren Überblick über das, was im Raum passiert. Es ist also eine gute Idee, Ihr Baby immer mal wieder für kurze Zeit auf den Bauch zu legen!
Vielleicht überrascht es Sie (und sich selbst) durch Herumrollen vom Rücken auf den Bauch oder umgekehrt. Sie können Ihr Kind mit einem Spiel dazu ermuntern: Winken Sie mit einem Spielzeug auf der Seite, über die es sich üblicherweise herumrollt. Wenn das Ding es interessiert, wird es eine weitere Drehung probieren. Beklatschen Sie den Erfolg und freuen Sie sich mit ihm. Ihr Baby braucht diese Rückversicherung, denn die Aktion kann ihm selber nicht ganz geheuer vorkommen.

Zeit für Beikost?

Zwischen dem vierten und dem sechsten Monat bekommt Ihr Baby noch alle nötigen Nährstoffe aus der Muttermilch oder der Säuglingsnahrung aus der Flasche. Trotzdem würden manche Eltern gern jetzt schon auf feste Nahrung umstellen. Fragen Sie Ihren Arzt oder Ihre Hebamme, bevor Sie das tun. Sie können mit Beikost (das heißt weiches Essen wie püriertes Gemüse oder Babybreis) beginnen, wenn der Verdauungstrakt des Babys gut entwickelt ist, und der Reflex nachlässt, den Löffel mit der Zunge wieder aus dem Mund zu schieben. Viele Ärzte und die Nationale Stillkommission raten jedoch von Beikost vor dem Alter von 5 Monaten ab. Sie tun sich und Ihrem Baby gesundheitlich Gutes, wenn Sie bis dahin ausschließlich stillen.

Strecken und in den Mund stecken

Ihr Baby kann sich nun lang machen und nach Objekten greifen, auch wenn das nicht immer auf Anhieb klappt. Sobald es den Gegenstand in seiner kleinen Faust hat, wird es ihn einen Moment betrachten und dann in seinen Mund stecken. Vielleicht bemerken Sie auch, dass es nun stärker speichelt (sabbert). Bei manchen Babys beginnt bereits das Zahnen, aber die kleinen Beißerchen zeigen sich meist erst ab dem sechsten Monat.
Ermutigen Sie Ihr Baby, verschiedene Dinge zu entdecken und damit zu spielen. Beispielsweise wird eine saubere Stoffwindel Ihren Winzling ein paar Minuten völlig faszinieren. Es wird daran nuckeln, sie festhalten und dann herausfinden, was passiert, wenn man sie zusammenknüllt. Geben Sie ihm eine Babyrassel, und es wird glücklich den Geräuschen lauschen, die es selbst produziert. Ein Activity Center ist in diesem Alter ideal, denn Ihr Baby entdeckt gerade Ursache und Wirkung, z.B dass eine Glocke ertönt, wenn man an einer Schnur zieht.

Alleine beschäftigen

Jetzt kann Ihr Baby schon einige Minuten selbstvergnügt mit seinen Händen und Füßen spielen. Ein Wunder! Plötzlich stellen Sie fest, dass es im Schlafzimmer ungewöhnlich ruhig ist. Wenn Sie nachsehen, liegt dort Ihr Baby, das bisher in jedem wachen Moment Ihre Aufmerksamkeit gefordert hat, und amüsiert sich königlich mit sich selbst. Sie könnten jetzt wieder damit beginnen, die Zeitung oder ein Buch zu lesen…

Die Bedeutung von Sprache verstehen

Forscher glauben, dass vier Monate alte Babys die meisten Grundlagen Ihrer Muttersprache verstehen. Mit sechs Monaten entwickelt Ihr Baby die Fähigkeit, selbst erste Sprachgeräusche zu produzieren, beispielsweise „Ma-ma“ oder „Pa-pa“. Doch in dieser Phase verbindet es diese Laute noch nicht mit seinen Eltern.
Es kann sich aber schon an Spielen beteiligen, in denen es nachsprechen soll. Sie sagen „Buh!“, und es wird versuchen, den Laut zu imitieren. Sie können seinen Sinn für Kommunikation schärfen, indem Sie seine Mimik und Laute imitieren, es sozusagen „nachäffen“. Weil Sie auf seine Äußerungen reagieren, wird Ihr Baby den Sinn und die Notwendigkeit von Sprache verstehen lernen. Es wird erkennen, dass es eine Bedeutung hat, was es sagt.

Vorliebe für alle Farben des Regenbogens

Babys können von Geburt an Farben sehen, aber sie haben Schwierigkeiten, ähnliche Farbtöne wie Rot und Orange zu erkennen. Deshalb bevorzugen sie Schwarz und Weiß oder andere starke Kontraste. Zwischen dem zweiten und dem vierten Monat werden die Farbunterscheidungen deutlicher, und Ihr Baby kann Schattierungen identifizieren. Tolle Blickfänger sind Mobiles in Primärfarben (außerhalb seiner Reichweite aufgehängt), helle Bilder und ausdrucksvolle Pappbilderbücher.

Wählerischer mit Menschen

Ab dem vierten Monat wird Ihr Baby mit Strampeln und Armwedeln auf Ihre Anwesenheit, Stimme und Mimik reagieren. Bisher hat Ihr Baby wahrscheinlich jeden mit Lächeln begrüßt, nun wird es kritischer im Umgang mit anderen. Gönnen Sie ihm Eingewöhnungszeit, wenn es Fremde kennen lernt, oder Sie es mit einem Babysitter alleine lassen. Wenn es sich auf Ihrem Arm in Sicherheit fühlt, wird es aber vermutlich alle Anwesenden mit großem Interesse mustern und mit ihnen in Kontakt treten – vor allem wenn es laute, tobende Kinder sind.

Entwickelt sich mein Baby normal?

Denken Sie daran, dass jedes Baby einzigartig ist und die Meilensteine in seinem eigenen Tempo erreicht. Das hier sind Anhaltspunkte, die Ihnen die Möglichkeiten Ihres Babys aufzeigen. Wenn es manches noch nicht kann, dann sicher bald.
Falls Sie ein Frühchen haben, dann wird es vermutlich mehr Zeit brauchen, bevor es all die Dinge kann, die Gleichaltrige bereits gelernt haben. Machen Sie sich keine Sorgen. Die meisten Ärzte veranschlagen bei Frühgeborenen das vorgesehene (nicht das tatsächliche) Geburtsdatum und berechnen danach die Fähigkeiten des Babys.
Falls Sie Fragen zur Entwicklung Ihres Kindes haben, fragen Sie Ihren Arzt oder die Hebamme.
Die Entwicklung Ihres drei Monate alten Babys
Die Entwicklung Ihres fünf Monate alten Babys Zuletzt überarbeitet: Januar 2020

Bei den meisten Kindern zeigen sich zwischen dem vierten und siebten Lebensmonat die ersten Zähnchen. Manche Babys kommen jedoch schon mit sichtbaren Zähnen auf die Welt, und bei anderen dauert es ein Jahr oder noch länger, bis die ersten Milchzähne durchbrechen. Das alles gilt als normal, denn das Zeitfenster bei der Zahnentwicklung und dem kindlichen Zahnwachstum ist sehr groß. Machen Sie sich also keine Sorgen, wenn es bei Ihrem Kind besonders früh losgeht oder Sie am ersten Geburtstag immer noch auf die ersten Babyzähne warten. Sie können diesen Vorgang weder beschleunigen noch verzögern, und das Wichtigste ist sowieso, dass das Milchgebiss gesund ist und gesund bleibt.

Auf das Zahnen selbst reagieren Kinder ebenfalls sehr individuell. Viele Babys verhalten sich in dieser Zeit anders, und manche leiden sogar deutlich, bevor und während ein neuer Zahn durchbricht. Andere scheinen das Durchbrechen kaum zu spüren oder lassen sich davon zumindest weit weniger stören. Dann kann es passieren, dass selbst die Eltern nichts bemerken, bis plötzlich ein neuer Zahn aus dem Zahnfleisch hervorschimmert – üblicherweise ein Frontzahn, die Seiten- und Backenzähne sind in aller Regel später dran.

Es gibt verschiedene Anzeichen, die darauf hindeuten, dass ein Baby Zähne bekommt bzw. der erste Milchzahn bald durchbrechen wird. Hier sind fünf gängige Hinweise auf einen bevorstehenden Zahndurchbruch aufgeführt:

1. Das Baby speichelt und sabbert mehr als sonst

Viele Babys, die Zähne bekommen, produzieren vor und während des Zahnens besonders viel Speichel. Das fällt natürlich vor allem bei Kindern auf, die sonst nicht so viel sabbern – auch hier ist der Mensch schon als Säugling ein Individualist.

2. Die Haut ist gereizt und neigt zu Rötungen und Ausschlag

Gerötete Wangen beim Zahnen treten häufig zusammen mit verstärktem Speichelfluss auf und sind eine Folge der „Mehrarbeit“ der Speicheldrüsen. Die Haut um den Mund herum kann ebenfalls wund werden, und das Risiko für Ausschlag im Gesicht oder auch im Windelbereich ist bei zahnenden Kindern erhöht.

3. Das Kind nagt, beißt und kaut auf allem herum, was es zu fassen bekommt

Kleine Kinder entdecken und erforschen generell viel mit ihrem Mund. Während des Zahnens hilft das Kauen, Beißen und Saugen den Zähnchen beim Durchbrechen. Auch Zahnungsschmerzen werden durch diese Zahnfleischmassage gelindert. Helfen Sie Ihrem Kind, indem Sie ihm geeignete Gegenstände zum Kauen und Nagen geben, etwa einen Beißring. Gegen stärkere Zahnungsschmerzen helfen auch Zahngels aus der Apotheke, z. B. das bewährte Kamistad.

4. Schlechter Appetit und Verdauungsstörungen

Auch das können Anzeichen darauf sein, dass bald ein neuer Zahn zum Vorschein kommt. Schlechter Appetit ist oft eine Folge von Schmerzen im Mund – das Essen macht dann einfach weniger Freude. Besorgniserregend ist das aber nicht, ebenso wenig wie gelegentlicher Durchfall oder Erbrechen während des Zahnens. Nur wenn Ihr Kind gar nicht essen mag, stark abnimmt oder sogar das Trinken verweigert, sollten Sie den Arzt aufsuchen.

5. Fieber

Einige Babys haben vor und während des Zahnens erhöhte Temperatur oder leichtes Fieber. Auch das ist kein Grund zur Sorge: Solange das Fieber nicht zu hoch wird oder sich andere Krankheitszeichen dazugesellen, lassen Sie der Natur ihren Lauf. Immerhin passiert in dem kleinen Körper einiges, wenn das Baby Zähne bekommt. Das Fieber zeigt, dass das Immunsystem Ihres Kindes arbeitet und etwas Neues dazulernt.

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