Baby sonnencreme stiftung warentest

Inhalte

Sonnencreme für Kinder bei Öko-Test: der beste Sonnenschutz

Besonders für Kinder ist eine gute Sonnencreme im Sommer unerlässlich, um die empfindliche Haut vor Sonnenbrand zu schützen. Öko-Test hat 15 Sonnenschutzmittel für Kinder getestet. Das Ergebnis: Viele Produkte sind nicht empfehlenswert.

Was Sonnencreme für Kinder und Babys braucht – und was nicht

Die Haut von Kindern und Babys reagiert besonders empfindliche auf starke Sonneneinstrahlung. Um sie ausreichend zu schützen, sollte eine Sonnencreme einen Lichtschutzfaktor von mindestens 30 haben.

Bei Kindern sollte man darauf achten, dass keine hormonell wirksamen chemischen UV-Filter (Octocrylen, Ethylhexylmethoxycinnamat) oder Nanopartikel enthalten sind. Diese sind vor allem in Sprays zu finden.

Darüber empfiehlt es sich auch, anti-entzündliche Substanzen wie Aloe Vera und Panthenol in Sonnencreme zu meiden. Diese sind zwar nicht schädlich – können aber eine Rötung der Haut verhindern und so suggerieren, dass die Haut länger geschützt wird, als es tatsächlich der Fall ist. Diese Substanzen wurden deshalb nun von Öko-Test das erste mal negativ bewertet und hatten eine Abwertung der Produkte zur Folge, in denen sie enthalten sind.

Lies auch unseren Sonnencreme-Test 2019, der die besten konventionellen Cremes vorstellt, die von der ganzen Familie benutzt werden können:

Sonnencreme ist auch 2020 ein schwieriges Thema – wir stellen dir drei Produkte vor, die im Sonnencreme-Test bei Öko-Test und Stiftung…

Weiterlesen

Sonnenschutz für Kinder: Die Test-Kriterien

Kinder sollten bei starker Sonneneinstrahlung auch Sonnenhüte tragen.
(Foto: CC0 / / dagon_)

Im Sommer 2017 hat Öko-Test insgesamt 15 Sonnenschutzmittel für Kinder und Babys getestet, darunter auch zwei zertifizierte Naturkosmetikprodukte. Acht davon wurden schlechter bewertet, weil sie anti-entzündliche, hautberuhigende Substanzen enthielten. Negativ wurden außerdem Produkte gewertet, die PEG-Derivate, bedenkliche chemische UV-Filter oder Aluminium enthielten.

Hier erhältst du den vollständigen Test:

  • Sonnencreme-Test bei United Kiosk kaufen (Artikel als PDF)

Neben der Kritik an bedenklichen Inhaltsstoffen wurden auch unvollständige Anwendungs- und Warnhinweise bemängelt. Auch die Verpackung spielte bei der der Bewertung eine Rolle: Öko-Test bemängelte mehrfach, dass unnötige Umkartons verwendet wurden.

Von den 15 getesteten Produkten wurde nur eines mit dem Gesamturteil „sehr gut“ und vier mit „gut“ ausgezeichnet. Erfreulicherweise schnitten die beiden Naturkosmetikprodukte im Test (Eco Cosmetics, Lavera) mit gut und sehr gut ab.

Die beste Sonnencreme für Kinder und Babys: Die Testsieger

Testsieger war die Lavera Sun Sensitiv Sonnencreme 30
(Foto: Lavera)

  • Testsieger war die Lavera Sun Sensitiv Sonnencreme 30 mit Bio-Sonnenblumenöl (Testurteil: sehr gut). Du findest den Sonnenschutz von Lavera u.a. direkt hier**:
    • BioNaturel
    • Amazon
  • Den zweiten Platz belegte Eco Cosmetics Baby und Kind Sonnencreme LSF 50+ (Testurteil: gut). Du kannst sie hier kaufen**:
    • BioNaturel
    • Ecco Verde
    • Amazon
  • Bübchen Sensitive Sonnenlotion LSF 50+ (Testurteil: gut)
  • Ladival Sonnenschutz Milch für Kinder 50+ (Testurteil: gut)

Achtung, alle vier Produkte haben ihre Rezepturen inzwischen geändert. Bübchen-Sonnenlotion enthält jetzt Nanopartikel, weshalb wir sie nicht mehr empfehlen würden. Das Ladival-Kinder-Sonnenschutzmittel enthielt zwischenzeitlich chemische UV-Filter (Octocrylene) und Nanopartikel, bei der aktuellen Rezeptur ist das nicht mehr der Fall. Die Produkte von Lavera und Eco Cosmetics entsprechen ungefähr dem Stand, in dem sie von Öko-Test untersucht wurden.

Bitte prüfe im Zweifel über die Angaben der Inhaltsstoffe oder mit einer App wie Codecheck, ob das Produkt, das du im Laden vor dir hast, auch wirklich deinen Vorstellungen entspricht.

Übrigens: Auch die Sun Ozon Sonnenmilch Kids LSF 30 der Eigenmarke von Rossmann wurde von Öko-Test mit gut bewertet. Aber: Eine spätere Rezeptur enthielt einen chemischen UV-Filter und Nanopartikel.

Die meisten Sonnenschutzmittel aus der Apotheke, die im Preissegment zwischen 20 und 40 Euro liegen, wurden übrigens nur mit „ausreichend“ oder „mangelhaft“ bewertet (z.B. Vichy).

Zum Test: Den vollständigen Öko-Test Sonnencreme für Kinder findest du in Öko-Test 01/2017.

Utopia empfiehlt: Mineralische Bio-Creme

Unsere Empfehlung Nr. 1 für Kinder und Erwachsene bleibt deshalb: mineralische Bio-Sonnencreme. Sie schützen ohne chemische UV-Filter und ohne vollständig in die Haut einzudringen. Dazu noch ein Hinweis: Manche Menschen sind irritiert, wenn in der Inhaltsstoffliste mineralischer Sonnencremes Aluminium(oxid) auftaucht. Das hier verwendete Aluminium kann allerdings kaum in den Körper gelangen.

Weiterlesen auf Utopia.de:

  • Bio-Sonnencreme: Wirksamer Schutz ohne Risiko
  • Mückenstiche behandeln: natürliche Hausmittel gegen lästige Moskitos
  • Essen im Grünen: 5 ausgefallene Picknick-Ideen

Die richtige Sonnencreme für unsere Kinder

Braucht es einen speziellen Sonnenschutz für Kinder*? Das habe ich mich letzthin gefragt und mich auf die Suche nach einer Antwort gemacht: Welche Sonnencreme sollte wir für unsere Sprösslinge nutzen und warum eigentlich? Hier erfährst du es!

Warum einen speziellen Sonnenschutz?
Was sind chemische Sonnenschutzfilter?
Was sind mineralische Sonnenschutzfilter?
Titaniumdioxid und Zinkoxid
Stiftung Warentest zur Sonnencreme
Nanopartikel in der Sonnencreme
Muss es LSF 50 sein?
UVA und UVB, was ist das überhaupt?
UV Filter in der Muttermilch?
Was ist ein Sunblocker?
Vitamin D Mangel durch Sonnencreme
Die Eco Sonnencreme

Warum eine spezielle Sonnencreme für’s Baby?

Die Haut von Kindern ist besonders empfindlich, denn

  • Baby’s Haut ist viel dünner als die von Erwachsenen
  • die Haut der Kleinen kann noch nicht bräunen und sich so gegen die Sonne schützen
  • Kinderhaut ist durchlässiger und empfindlicher für Sonnenstrahlen!

Deshalb ist eine spezielle Sonnencreme für die Bedürfnisse von Baby’s und Kleinkindern wichtig. Und diese benötigen unsere Kinder bis in die Pubertät hinein, denn vom 2. Lebensjahr bis ins Jugendalter verdickt sich die oberste Hautschicht (und die Haut lernt sozusagen, sich zu bräunen).

Kinder- und Hautärzte empfehlen jedoch, im ersten Lebensjahr möglichst keine Sonnencreme verwenden – egal ob chemisch oder mineralisch.

„Im 1. Lebensjahr möglichst keine Sonnencreme nutzen!“

Warum diese Empfehlung? Für diese Maßnahme gibt es vor allem zwei Gründe:

  1. Baby’s haben im Vergleich zu Erwachsenen eine größere Hautoberfläche im Verhältnis zum restlichen Körper. Sonnencremes beinhalten viele unterschiedliche Chemikalien, die über die Haut aufgenommen werden. Babys nehmen somit mehr dieser Chemikalien auf, wenn wir sie eincremen.
  2. Baby’s können noch nicht richtig schwitzen, um ihren kleinen Körper zu kühlen. Sonnencreme kann das Schwitzen zusätzlich erschweren.

Im ersten Lebensjahr sollte wir Eltern also die Sonnencreme nur wenn unbedingt nötig anwenden. Außerdem sollte die Creme am besten punktuell auftragen werden, z.B. Sonnencreme nur im Gesicht. Ich rate dazu, zu einer mineralischen Sonnencreme greifen die frei von Hormonen und Chemikalien ist. Bevor ich dir verrate warum, erkläre ich dir noch, was chemische und mineralische Sonnenschutzfilter sind.

© http://www.simplyscience.ch/teens-comics/articles/wie-funktioniert-sonnencreme.html

Was sind chemische Sonnenschutzfilter?

Chemische Filter absorbieren die UV-Strahlung und konvertieren sie in Wärme. In ihrer Eigenschaft und Fähigkeit UVA, UVB oder beide Strahlungen zu absorbieren, können die verschieden Filter stark variieren. Es ist also wichtig, darauf zu achten, welche Inhaltsstoffe – also welche Chemie – in eurer Creme enthalten sind.

Mittlerweile gibt es einige Studien zu chemischen Sonnencremes die belegen, dass viele in Sonnencremes enthaltene Filter eine östrogenähnliche Wirkung besitzen. Sie können das Hormonsystem durcheinander bringen und krebserregend sein, darunter z.B. Octyl-Methoxycinnamate (stört die Hormonbildung in der Schilddrüse) und Homosalate. Auch Retinyl Palmitate (Retinol) ist in vielen Sonnenschutzmittel zu finden und steht in Verdacht, in Verbindung mit Sonnenlicht, die Entwicklung von Hauttumoren und Läsionen zu fördern.

Außerdem schaden chemische Sonnencremes unserer Umwelt. Laut einer Studie von Roberto Danovaro von der Marche Polytechnic Universität in Ancona verursachen die chemischen Filter irreversible Schäden an den Korallenriffen. 10 % der weltweiten Riffe sind mittlerweile von Sonnenschutzmittel-induziertem Ausbleichen bedroht.

Studie: „Sunscreens Cause Coral Bleaching by Promoting Viral Infections“ von 2008

Was sind mineralische Sonnenschutzfilter?

Die Vorteile der mineralischen UV Filter sind vielseitig. Sie schützen vor UVA / UVB Strahlen, und das sofort nach dem Auftragen. Außerdem gelten sie als unbedenktlich und verändern niemals ihre Struktur, das bedeutet, sie büßen auch beim Schwitzen oder nach dem Schwimmen ihre Wirkungsweise nicht ein.

Mineralische Filter sind die Partikel von Titaniumdioxid oder Zinkoxid. Diese blockieren die Sonne dadurch, dass sie die Strahlung reflektieren und somit zerstreuen. Einfach ausgedrückt: Wir cremen uns tausende kleine Spiegel auf die Haut, die uns gegen die Strahlen schützen.

Titaniumdioxid und Zinkoxid – Was ist das?

Titaniumdioxid wird in vielen Produkten verwendet wird, z.B. in Süßigkeiten, Zahnpasta und Vitaminpillen. Ein Nachteil hat das Titaniumdioxid: es hat phototoxische Eigenschaften. Um also photochemische Aktivitäten zu verhindern und die Partikel zu stabilisieren sind Sonnenschutzhersteller dazu übergegangen, das Titaniumdioxid mit trägen, unorganischen Stoffen wie Aluminiumoxid, Aluminiumhydroxid oder hydriertem Silica zu ummanteln. Anschließend folgt eine weitere Ummantelung mit organischen Substanzen wie Stearinsäure, um das Produkt länger wirksam zu gestalten. Klingt eigentlich ganz gut, oder? Beinahe! Neuste Studien zeigen, dass Chlor im Wasser diese Ummantelung zerstört und somit die Nano-Titaniumdioxid-Partikel wieder freilegen.

Zinkoxid wird schon lange in Hautpflegeprodukten verwendet, und zwar ohne irgendwelche (bekannte) Probleme. Wir Eltern kennen das Zinkoxid von den Cremes für den Babypopo. Da Zinkoxid eine entzündungshemmende Wirkung hat unterstützt es den Heilungsprozess bei Windelausschlag und außerdem verstopft es keine Poren.

Warum also nutzen wir nicht alle Sonnencremes z.B. mit Zinkoxid und verzichten auf Hormone? Das liegt vor allem an dem unbeliebten Weißeffekt, den diese Partikel auf der Haut hinterlassen können. Der Effekt fällt je nach Hersteller unterschiedlich aus.

Stiftung Warentest und der Sonnencreme-Test

Stiftung Warentest hat im Juli 2014, Öko-Test im Juni 2015 einige Sonnencremes für Kinder unter die Lupe genommen. Dabei erhielt nur eine Creme das Urteil „sehr gut“, nämlich der Alverde Kinder Sonnenbalsam. ABER: Die Sonnencreme enthält Aluminium und der LSF dieser Creme entsteht durch Filter wie Titanium Dioxide als Nanopartikel. Diese Nanopartikel sind aber sehr umstritten, so meide ich auch den Testsieger von Ökotest. Dazu weiter unten mehr. Die Sonnencreme ist übrigens vegan. Die Nivea Sun Kids Pflegende Sonnenmilch mit LSF 50+ war 2014 übrigens Testsieger bei Stiftung Warentest. 2015 muss sich das Spray mit LSF 30 bei Öko-Test mit „befriedigend“ begnügen. D

Wie ihr seht, sind viele Cremes nicht so toll, sei es wegen der chemischen Filtern und der entzündungshemmenden Substanzen (die einen Sonnenbrand verschleiern sollen). Andere sind bedenklich aufgrund der verwendeten Nanopartikel. Ich habe also wirklich lange nach einer guten Sonnencreme gesucht, die ich bedenkenlos für die Kids nutzen kann und bin auf die Eco Cosmetics Baby & Kids Neutral 50+ Sonnencreme gestolpert. Übrigens: Die Creme ist vegan und enthält KEINE Nanopartikel! Das hat uns ganz besonders gefreut!

Übrigens: Viele beliebte Sonnencreme, wie die Avene Kinder Sonnenmilch, die Ladival Sonnencreme oder die Daylong Sonnencreme enthalten Nanopartikel. Zudem werden häufig Palmöl, Konservierungsmittel und chemische Weichmacher genutzt.

Nanopartikel in der Sonnencreme?

Nanopartikel sind winzige Teilchen, die zwischen 1 und 100 Nanometer klein sind. Zum Vergleich: Ein Haar ist ca. 90.000 Nanometer breit. Diese Nanopartikel werden in Produkten als mineralische UV-Filter eingesetzt. Der Vorteil: Man kann auf Chemie im Produkt und auf der Haut verzichten. Allerdings sind die Nanopartikel umstritten. Bei Tests wurde festgestellt, dass diese winzigen Partikel die Hautbarriere durchdringen und sich dann in unserem Körper anlagern – mit unklaren Folgen für unseren Organismus. Auch Langzeitfolgen sind noch nicht bekannt. Deshalb verzichte ich bewusst auf Cremes, in denen Nanopartikel verwendet werden!

Muss es denn wirklich LSF 50 sein?

Jein würde ich sagen. Wie ihr wisst, gibt die Ziffer auf der Sonnencreme an, mit welchem Faktor man die Eigenschutzzeit der Haut multiplizieren muss. Ein Bsp.: ein Erwachsener mit Hauttyp 3 (Mischtyp mit braunen Haaren und vorwiegend braunen Augen) kann sich etwa 20 Minuten ungeschützt in der Sonne aufhalten. Dieser Erwachsene kann sich also mit einer Sonnencreme mit Schutzfaktor 12 etwa 240 Minuten in der Sonne aufhalten, ohne dass derjenige einen Sonnenbrand bekommt.

Wenn wir nun in unserem Beispiel einen Schutzfaktor von 50 annehmen, könnte sich der Erwachsene 1000 Minuten in der Sonne aufhalten; das wären dann fast 17 Stunden. Macht irgendwie wenig Sinn. Die Absporption der Sonnenstrahlen bei Schutzfaktor 50 ist nicht mehr wesentlich höher als bei Schutzfaktor 30. Heißt konkret: Bei einem LSF von 10 werden bereits etwa 90%, bei einem LSF von 15 etwa 93%, bei LSF von 20 etwa 95 % aller UVB-Strahlen absorbiert. Ein Faktor von 50 bringt mit 98 % Absorption nur unwesentlich mehr Schutzleistung. Was ist aber mit unseren Kindern? Reicht dort ein niedriger Faktor?

Gilt das auch für Kinder?

Kinder müssen den UV Schutz der eigenen Haut erst aufbauen und schon 10 Minuten in der Sonne genügen, um die Haut der Babys zu verbrennen. Ich greife also trotzdem immer zu LSF 50. Das hat auch noch den Grund, dass bei Untersuchungen festgestellt wurde, dass fast alle sich zu dünn eincremen, also zu wenig Sonnencreme nutzen. Und dann minimiert sich der Schutzfaktor leider wesentlich!

Wusstest du schon, dass der Lichtschutzfaktor auf einer Basis von 2 Milligramm Sonnencreme pro Quadratzentimeter (2 mg/cm²) berechnet wird? Das wären dann etwa 30g Sonnencreme für einen Erwachsenen. Und da liegt auch schon das Problem: fast niemand verwendet genug Sonnencreme oder vergisst das wiederholte Auftragen. Trägt man also angenommen nur etwa ein Viertel dieser Menge auf, dann wird aus einem LSF 30-50 plötzlich nur ein LSF von 2-3! Ein EWG-Report (Environmental Working Group) zeigt auf, was mit dem LSF durch zu wenig aufgetragenes Sonnenschutzmittel, passiert ( mit ¼ der empfohlenen Menge).

UVA und UVB, was ist das überhaupt?

Ultraviolette Strahlung, die auf die Erde trifft, lässt sich in UVA (320-400nm) sowie UVB (290-320nm) unterteilen. Die UVA-Strahlung lässt uns altern, die UVB-Strahlung verbrennt – und so steht diese immer im Fokus, wenn es um den Sonnenschutz geht. Doch auch ein Schutz gegen die UVA-Strahlen ist wichtig, da diese – zwar ohne Sonnenbrand – die Haut nachhaltig schädigen. UVA-Strahlen fördern die frühzeitige Hautalterung und erhöhen auch das Risiko an Photodermatitis zu erkranken. Außerdem sind UVA, ebenso wie die UVB Strahlen karzinogen, d.h. sie werden als krebserregent eingestuft (Hautkrebs u.ä.).

Hilfe! Welches ist denn nun der beste Sonnenschutz?

Meiner Meinung nach (aus oben genannten Gründen) nicht ummanteltes Zinkoxid. Ummanteltes Titaniumdioxid schützt zwar fast ebenso gut, ist aber instabil in chlorhaltigem Wasser, und damit kommen wir im Sommer doch immer mal wieder in Kontakt. Am liebsten mag ich Cremes, die Zinkoxid mit anderen UV-Filtern kombiniert, wie z.B. auch in unserer Eco Cosmetics Sonnencreme. Diese nutzen die Antioxidantien, die in vielen natürlichen Ölen enthalten sind und vor UV- Strahlung schützen. Dazu zählen z.B.: Himbeerkernöl – LSF 30-45, Weizenkeimöl – LSF 20 oder Kokosnussöl – LSF 10

UV-Filter in der Muttermilch!

© Chris Alban Hansen, Breastfeeding at the harbor in Hornbæk, Denmark – CC BY-SA 2.0

Eine Schweizer Studie hat an einigen Testpersonen mögliche Nebenwirkungen von UV-Filtern getestet. Dabei wurde auch untersucht, ob die chemischen UV-Filter, die von unserem Körper aufgenommen werden, auch in der Muttermilch zu finden sind. Und tatsächlich: verschiedenste UV-Filter wurden in 85% der Muttermilchproben gefunden.

Das klingt leider nicht so toll, wenn die Hormone die wir möglicherweise über die Sonnencreme aufnehmen, beim Stillen an unsere Babys weitergegegen werden. Der nächste Schritt wäre nun zu untersuchen, ob die Aufnahme auch einen nachteiligen Effekt auf die Entwicklung von Föten haben könnte.

Details aus der Studie

Bei der Studie wurde anhand der verwendeten Kosmetikprodukte der Mütter die Konzentration jedes chemischen Inhaltsstoffes in der Muttermilch ermittelt. Dabei wurden der Fettgehalt der Milch, die täglich aufgenommene Menge und auch das Körpergewicht des Kindes berücksichtigt. Einige der Kinder nahmen täglich weit über der von der FDA definierten, zulässigen Höchstdosis an polychlorierten Biphenyle und anderen chlorhaltigen Pestiziden auf. Margret Schlumpf und Walter Lichtensteiger, die dieses Studie geleitet haben, sagen:

„Untersuchungen über Hormonsystem-Störer (chemische Inhaltsstoffe, die das Hormonsystem negativ beeinflussen) zeigen, dass es von äußerster Wichtigkeit ist mehr Informationen zu der simultanen Aufnahme von endokrin-aktiven Stoffen zu sammeln, da diese Inhaltsstoffe in Kombination untereinander schädlich wirken können. Diese Informationen sind besonders relevant, um mögliche Schädigungen bereits im Mutterbauch und in frühen Lebensphasen zu verhindern. Muttermilch wurde als Untersuchungsgegenstand gewählt, da diese direkte Informationen über den Säugling sowie indirekte Informationen über die Mutter und die Aufnahme verschiedener Stoffe während der Schwangerschaft liefert.“

Sunblocker – Was ist das?

Den Begriff „Sunblocker“ hat man früher öfter gehört, doch heute sieht man ihn nicht mehr. Das liegt daran, dass er nicht mehr zugelassen ist (EU-Komission), da er fälschlicherweise 100% igen Schutz verspricht, was es nicht gibt! Stattdessen sollte man auf Lichtschutzfaktor 50 und UVA/UVB Schutzfaktoren achten, wenn man empfindlich auf die Sonne reagiert (z.B. aufgrund einer Polymorphen Lichtdermatose).

Vitamin-D Mangel durch Sonnencreme?

Vitamin D wird im menschlichen Körper unter Einfluss der Sonnenstrahlung gebildet. Daher taucht immer wieder die Sorge auf, eine Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor verhindere die Vitamin-D-Produktion. Hier einige Informationen dazu:

20min.ch | Führt Sonnencreme zu Vitamin-D-Mangel?
SRF Experten-Chat | Blockiert die Sonnencreme die Vitamin-D-Aufnahme?

Die Eco Cosmetics Baby & Kids Neutral

Die neutrale Sonnencreme 50+ von Eco Cosmetics* ist noch relativ neu kommt ganz ohne Parfum, Zinkoxide, Aluminiumsalze und ohne synthetische Farb-, Duft-, und Konservierungsstoffe, Parabene, Silikone und Erdölprodukte aus. Außerdem ist die Creme allergenfrei, alkoholfrei und – was mir auch wichtig war – sie ist nicht an Tieren getestet. Außerdem ist die Creme laut Hersteller frei von Nanotechnologie und gentechnikfrei. Das klingt doch toll oder?

Besonders schön finde ich es auch, dass der Hersteller sehr transparent mit den Informationen rund um die Inhaltsstoffe in seiner Eco Sonnencreme umgeht. Wenn ihr also mehr zum verwendeten mineralischen Filter wissen möchtet, besucht einfach die Hersteller-Homepage. Außerdem ist die Creme wasserfest.

Unser Testfazit zum Eco Baby & Kids Sonnenschutz

Wir haben sie die letzten Wochen nutzen können: Toll finde ich, dass der Schutz sofort nach dem Eincremen da ist. Man weiß ja auch aktuell nicht, wie das Wetter in einer halben Stunde so ist. Die Creme riecht nach nichts, außer nach diesem typischen Creme-Geruch. Das liegt daran, dass kein Parfum enthalten ist. Beim Auftrag ist die Creme leicht gelb und lässt sich ganz einfach verteilen. Man glänzt leicht, also die Creme mattiert nicht, wie man es von Erwachsenencremes kennt.

Ich finde das gar nicht störend, dafür hat die Sonnencreme keinen „Weißeleffekt“. Nach dem Auftragen klebt die Creme leicht aber nach spätestens 20 Minuten ist davon auch nichts mehr bemerkbar. Ich muss sagen, ich bin wirklich absolut zufrieden mit der Creme. Einziger Kritikpunkt: der Preis von 22,00€ für 50ml. Mal sehen, wie lange wir damit hinkommen. Aber da die Kinder nicht so viel Creme brauchen, könnte wir den Sommer über damit hinkommen.

Hierbei handelt es sich um einen redaktionellen Beitrag, der eine werbende Wirkung beim Leser haben könnte. Ich wurde jedoch von keinem Unternehmen dafür beauftragt, sondern finde das Thema Sonnenschutz sehr wichtig!

Erstellt am 21. Mai 2016
aktualisiert am 16. April 2018

Sonnencreme für Kinder im Test: Das sind die fünf Besten

Eltern sollten ihren Nachwuchs im Sommer gewissenhaft vor den Sonnenstrahlen schützen. Doch bei Sonnenmilch und Co. herrscht vor dem Einkaufsregal oft Unsicherheit. Was muss ein Sonnenschutzmittel für Kinder leisten? Welche Inhaltsstoffe gehören hinein – und welche sollten besser draußen bleiben?

Test Sonnencreme für Kinder: 15 Produkte von Nivea, Garnier, Lavera, Rossmann und Co. untersucht

Wir haben insgesamt 15 Sonnenschutzmittel für Kinder unter die Lupe genommen, darunter 13 konventionelle und zwei zertifizierte Naturkosmetika.

Das Ergebnis: Fünf Sonnenschutzmittel für Kinder können wir empfehlen. Vier bewerten wir nur mit „mangelhaft“. Antientzündliche Substanzen wie Panthenol und Aloe vera sollten in Sonnenschutzprodukten für die Kleinen nicht enthalten sein – und sie werden daher in diesem Test zum ersten Mal abgewertet. In 8 der 15 getesteten Produkte sind solche Stoffe aber enthalten. Sie können „eine durch Sonnenlicht bewirkte Rötung der Haut verzögern oder verhindern; so wird ein längerer Sonnenschutz vorgetäuscht“, erklärte die BfR-Kommission für kosmetische Mittel 2014.

Test Sonnencreme für Kinder: Nur 5 von 15 Produkten mit Lichtschutzfaktor 30 bis 50 empfehlenswert

Sonnenschutzmittel wehren mithilfe von Filtersubstanzen schädliche UVB- und UVA-Strahlen ab. Chemische Filter ziehen in die Haut ein und bilden dort ihren Schutzmechanismus aus. Mineralische Filter legen sich auf die Hautoberfläche und reflektieren das Sonnenlicht. Viele konventionelle Kosmetikhersteller kombinieren mineralische und mehrere chemische Filter.

Letztere stehen aber im Verdacht, wie ein Hormon zu wirken: Für den chemischen UV-Filter Octocrylen etwa liegen dafür Hinweise aus Zellversuchen vor. Homosalat, dessen mögliche Hormonwirksamkeit ebenfalls im Zellversuch erkannt wurde, steckt in einem Produkt im Test. Eine potenzielle hormonelle Wirkung des chemischen Filters Ethylhexylmethoxycinnamat, der in einem weiteren Produkt im Test enthalten ist, haben Tierversuche gezeigt, weshalb er von uns noch kritischer gesehen wird.

Sonnencreme für Babys und Kinder im Test: chemische UV-Filter als Sonnenschutz oft problematisch

Zertifizierte Naturkosmetik setzt ausschließlich auf mineralische UV-Filter wie Titandioxid oder Zinkoxid. Diese Produkte hinterlassen aber oft einen weißen Film auf der Haut. Grundsätzlich begrüßen wir den Einsatz von mineralischen UV-Filtern, auch wenn es bei ihnen noch offene Fragen gibt – zumindest, wenn sie in Form von Nanopartikeln verwendet werden.

Die Testsieger, die Testtabelle sowie das gesamte Ergebnis im Detail lesen Sie im ePaper.

Weiterlesen auf oekotest.de:

  • Dm, Rossmann und Müller im Test: Wer macht die beste Kosmetik?

Sonnencreme Test 2019: Die aktuellen Testsieger der Stiftung Warentest

Regelmäßig testet die Stiftung Warentest Sonnenschutzmittel auf ihre Wirksamkeit. In ihrem aktuell veröffentlichten Sonnencremetest (Juli 2019) fanden die Tester viele gute Sonnenschutzprodukte mit Lichtschutzfaktor 30 und Lichtschutzfaktor 50 sowie 50+. t-online.de stellt die aktuell besten Sonnencremes vor.

Sehr erfreulich: von neunzehn getesteten Sonnenschutzmitteln mit den Lichtschutzfaktoren (LFS) 30, 50 und 50+ wurden siebzehn mit dem Gesamturteil Sehr gut oder Gut bewertet. Auch schon im Test vom Sommer 2018 war das Ergebnis so erfreulich. Zwei Sonnencremes fielen diesmal wegen mangelhaftem Sonnenschutz komplett durch.

Allen anderen Produkten im Test – egal für welchen Hauttyp oder mit welchem Lichtschutzfaktor – ist aber gemein, dass sie einen sehr guten UVA und UVB Schutz bieten.

Gut und sehr gut schnitten auch günstigere Produkte ab und nicht nur die teuren Sonnencremes aus der Apotheke und Parfümerie. Testsieger mit einem Gesamturteil von „Sehr gut“ waren die Sundance Sonnenmilch von DM mit LSF 30, die Ombra Sun Ultra Sensitive Sonnencreme von Aldi (Nord und Süd) mit LSF 30, die Elkos Sun Sonnenmilch von Edeka mit LSF 30, das Sonnenspray Sensitiv von Jean & Len mit LSF 50, die Sunozon Sonnenmilch von Rossmann (LSF 50) und die Lavozon Sonnenmilch von Müller (LSF 50).

Sonnencremes im Test: Diese Produkte sind empfehlenswert

Folgende Produkte haben alle ein Sehr gut im Teilurteil „Einhalten des ausgelobten Schutzes“ erhalten. Zudem wurde bei keinem der getesteten Sonnenschutzmittel die mikrobiologische Qualität beanstandet.

ANZEIGE

Jean & Len Wasserfestes Sonnenspray

NIVEA SUN Sonnenmilch LSF 30

Roche-Posay Anthelios XL Spray

Eucerin Sun Spray Dry Touch

Ladival empfindliche Haut

€ 12,95 bei Amazon € 6,95 bei Amazon € 20,59 bei Amazon € 18,27 bei Amazon € 16,02 bei Amazon
UVA-Schutz
sehr gut sehr gut sehr gut sehr gut sehr gut
UVB-Schutz
sehr gut sehr gut sehr gut sehr gut sehr gut
Feuchtigkeitsanreicherung der Haut
sehr gut sehr gut sehr gut sehr gut sehr gut
Nutzeranwendung
gut gut befriedigend gut befriedigend
Konservierungsstoffe
nein ja ja ja nein
Lichtschutzfaktor
LSF 50 LSF 30 LSF 50+ LSF 50 LSF 30
Inhalt
250 ml 250 ml 200 ml 200 ml 200 ml
Hier erhältlich*

* Preise inkl. Mehrwertsteuer, ggfs. zzgl. Versand. Zwischenzeitliche Änderung der Preise, Lieferzeit und -kosten möglich. Alle Angaben ohne Gewähr.

Gute Sonnenschutzcremes aus dem Test 2018

Noch unverändert im Handel erhältlich sind einige Produkte, die von der Stiftung Warentest im Sommer 2018 getestet wurden. Darunter die Cien Sun Sonnenmilch Classic (LSF 30) von Lidl und das La Roche-Posay Anethelios XL Wet Skin Gel. Da sich die Rezeptur nicht geändert hat, bleiben die guten Testurteile bestehen.

La Roche Posay Anthelios

Die Sonnencreme La Roche-Posay Anthelios XL Wet Skin Gel bekam von den Testern der Stiftung Warentest die Gesamtnote Gut (1,6). Das Sonnenschutzmittel überzeugt sowohl beim UVA- wie auch beim UVB-Schutz mit sehr guter Schutzwirkung. Auch die Feuchtigkeitsanreicherung der Haut durch das Produkt sowie die Nutzeranwendung sind gut.

ANZEIGE

  • Lichtschutzfaktor: 50+
  • Inhalt: 250 ml
  • Gel (Tube)

Die goldene Regel beim Sonnenschutz: Reichlich und regelmäßig

Die Haut vor der Sonneneinstrahlung schützen sollte oberstes Gebot sein. Denn ein Sonnenbrand ist nicht nur ärgerlich und schmerzhaft, er schädigt die Haut auch dauerhaft. Im schlimmsten Fall kann durch zu häufige ungeschützte Sonneneinstrahlung Hautkrebs entstehen. Ungeschützt altert die Haut zudem stärker und ist anfälliger für Sonnenallergien.

Deshalb gilt: Sonnencreme, Sonnenöl oder Sonnenmilch muss auf alle ungeschützten Körperpartien aufgetragen werden. Dies sollte unbedingt vor dem Sonnenbaden geschehen und in regelmäßigen Abständen wiederholt werden. Dabei nicht mit dem Schutzprodukt sparen, sondern die Creme immer großzügig auftragen. Für einen Erwachsenen empfehlen Hautärzte etwa 40–45 ml pro Cremevorgang (3 Esslöffel voll).

Wer Makeup trägt, sollte die Sonnencreme zuerst auftragen und einziehen lassen. Im Anschluss kann man sich dann ganz normal schminken.

Wie oft soll Sonnencreme und Sonnenspray aufgetragen werden?

Wie oft Sonnencreme aufgetragen werden soll, hängt von der Situation ab. Ist man einen ganzen Tag über in der Sonne unterwegs, sollte man sich etwa 20 Minuten, bevor man in die Sonne geht, zum ersten Mal eincremen. Dabei auch besonders auf Nasenrücken und Ohren achten, dort bekommt man besonders schnell einen Sonnenbrand.

Der Schutz sollte über den Tag verteilt dann noch wenigstens zweimal erneuert werden, auch bei einem hohen Lichtschutzfaktor. Nach dem Baden muss der Sonnenschutz immer erneuert werden, selbst wenn das Sonnenschutzmittel als wasserfest beworben wird. Dasselbe gilt für sportliche Aktivitäten, bei denen man ins Schwitzen gerät. Der Schweiß vermindert die Wirkung der Sonnencreme.

Die ausgelobte Schutzzeit sollte nicht ausgereizt werden. Ein erneutes Eincremen verlängert den Schutz nicht, besser man geht dann aus der Sonne.

Sonnenspray verteilt sich zwar leichter als Sonnenmilch oder -creme, sollte aber in zwei Lagen aufgetragen werden. Nach dem ersten Auftragen warten, bis das Mittel eingezogen ist, und den Vorgang dann wiederholen.

Was bedeutet der Lichtschutzfaktor auf der Sonnencreme?

Der Lichtschutzfaktor (LSF) gibt an, um welche Zeit sich durch die korrekte Nutzung der Sonnencreme die Dauer verlängert, in der ein Mensch sich der Sonne aussetzen kann, ohne die Haut zu schädigen. Es gibt die durch eine EU-Richtlinie festgelegten Schutzklassen: Basis (LSF 6 – 10), Mittel (LSF 15 – 25), Hoch (LSF 30 und 50) und Sehr hoch (LSF 50+).

Ein Beispiel: Kann eine Person sich an einem sonnigen Frühsommertag 20 Minuten in der Sonne aufhalten, bevor die Haut sich rötet, verlängert eine Sonnenmilch mit Lichtschutzfaktor 20 diese Zeit um das 20-fache. Die maximale Schutzdauer wäre also 400 Minuten – über sechs Stunden.

Diese Werte sind jedoch mit Vorsicht zu genießen, werden sie doch unter idealen Laborsituationen ermittelt. Zudem bezieht sich die LSF-Angabe auf den Anteil der kurzwelligen UVB-Strahlung der Sonne. Diese ist in erster Linie für den Sonnenbrand verantwortlich. Die UVA-Strahlung hingegen wird für die Hautalterung verantwortlich gemacht.

Wichtig: Die Sonnenpflege über den Tag verteilt immer wieder neu auftragen. Beachten Sie auch, dass die Sonneneinstrahlung in Südeuropa und in tropischen Gebieten stärker ist als in Mittel- und Nordeuropa. Hier ist eine Sonnencreme mit höherem Schutzfaktor empfehlenswert.

Ein geringer Schutzfaktor eignet sich eher für Menschen mit dunklerer Hautfarbe oder solche, die schon vorgebräunt sind.

Begriffe wie „Sunblocker“ sind mit Vorsicht zu genießen, denn sie vermitteln den Eindruck des totalen Schutzes. Dies ist jedoch falsch. Ähnlich verhält es sich mit Selbstbräunern. Sie bieten in der Regel gar keinen Schutz, da sie eine Bräunung der Haut nur vortäuschen.

  • Stiftung Warentest: Aufsteckbürsten im Test

Fazit: Die aktuell getesteten und hier vorgestellten Sonnencremes bieten alle einen umfassenden Schutz. Egal welche Sonnencreme Sie also kaufen, bei der richtigen Anwendung sind sie sehr gut geschützt.

Sonnencreme Test 2019 – Sonnenschutzmittel im Vergleich

Die Auswahl an Sonnencremes ist so groß, dass viele Menschen den Überblick verlieren und ratlos sind, mit welchem Produkt sie sich am besten vor einem Sonnenbrand schützen können. Im „Sonnencreme Test 2019 – Sonnenschutzmittel im Vergleich“ stellen wir eine Auswahl an Sonnencremes und Sonnenschutzmitteln vor und werfen dabei einen Blick auf deren Wirksam- und Verträglichkeit. Im Fokus stehen: Welche UV-Filter werden verwendet, wird Nanotechnologie eingesetzt und wie verträglich sind die enthaltenen Inhaltsstoffe.

Insgesamt haben wir 12 Sonnenschutzmittel aus unterschiedlichen Preissegmenten ausgewählt. Und auch die Darreichungsformen der Produkte unterscheiden sich und decken neben Sonnencremes auch Sonnengele und Sonnensprays ab. Bei der Auswahl der Sonnenschutzmittel haben wir darauf geachtet, dass alle Produkte die folgenden Kriterien erfüllen:

  • Lichtschutzfaktor (LSF) 20 oder höher
  • Breitspektrum-Sonnenschutz (Schutz vor UVA- und UVB-Strahlen)
  • gute bis sehr gute Wasserbeständigkeit

Wie wurden die Sonnencremes verglichen?

Inhaltsstoffe und deren Verträglichkeit

Sonnencremes sollen uns vor gefährlichen UV-Strahlen und Hautkrebs schützen. Doch manche der verwendeten Inhaltsstoffe werden teilweise selbst als krebserregend eingestuft. Nanopartikel, Mineralöle und Allergene sind nur einige der Inhaltsstoffe die in Sonnencremes enthalten sein können.

Im Sonnencreme Test 2019 wurden die Inhaltsstoffe aller Sonnenschutzmittel untersucht und auf Ihre Verträglichkeit geprüft. Primär standen dabei folgende Kriterien im Mittelpunkt:

  • welche Lichtschutzfilter (UV-Filter) werden in den Sonnenschutzmitteln verwendet und Sie sie möglicherweise als gesundheitsgefährdend einzustufen?
  • enthält das Sonnenschutzmitel Nanopartikel und wurden die UV-Filter mit Nanotechnologie verändert?
  • befinden sich Allergene, Parabene oder andere bedenkliche Inhaltsstoffe in den Sonnenschutzmitteln
  • eignen sich die Sonnenschutzmittel für Babys und Kinder

Wirksamkeit von Sonnencreme

Mindestens genauso wichtig wie die Verträglichkeit ist die Wirksamkeit der Sonnencreme. Schützt ein Sonnenschutzmittel wirklich zuverlässig vor schädlichen UV-Strahlen? Vorab gesagt, Sie können sicher gehen, dass die vorgestellten Produkte im Sonnencreme Test 2019 alle vor Sonnenbrand und Hautkrebs schützen. Um die beste Wirksamkeit zu erzielen kaufen Sie ein Sonnenschutzmittel, dass über einen ausreichend hohen Lichtschutzfaktor (LSF) verfügt. Den für Sie passenden LSF ermitteln Sie, indem Sie Ihren Hauttyp bestimmen.

Um den vollen Schutz mit dem angegebenen Lichtschutzfaktor zu erzielen muss das Sonnenschutzmittel regelmäßig und in einer ausreichenden Menge aufgetragen werden. Es hängt also auch von der richtigen Anwendung ab, wie gut eine Sonnencreme wirkt. Berücksichtigen Sie bitte unbedingt die Hersteller-Angaben, zur Anwendung und und Wirkungszeit, auf der Produkt-Verpackung.

Eco Cosmetics Sonnenlotion LSF 30 Neutral

Lichtschutzfaktor 30 | UVA / UVB Schutz | Wasserfest

  • alle enthaltenen UV-Filter sind mineralisch
  • frei von bedenklichen Inhaltsstoffen
  • frei von Nanopartikeln

Im Vergleich:
Preis: EUR 15,15 / (Inhalt: 100 ml)

Eco Cosmetics Sonnenlotion LSF 30 Neutral

Die Eco Comsetics Sonnenlotion weist einen Lichtschutzfaktor 30 (LSF 30) auf und verfügt über einen UVA/UVB – Breitbandschutz. Das Produkt ist Wasserfest.

UV-Filter
Das Produkt enthält mineralische UV-Filter ohne Nanotechnologie. Folgende UV-Filter sind enthalten:

Mineralische UV-Filter

  • Titanium Dioxide . Der UV-Filter Titanium Dioxide bietet sofortigen Lichtschutz und wird als unbedenklich eingeschätzt.

Inhaltsstoffe
Das Produkt ist frei von bedenklichen Inhaltsstoffen.

Verpackung
Airless Spender

Im Vergleich:
Preis: EUR 15,15 / (Inhalt: 100 ml)

Eco Cosmetics Sonnenlotion LSF 30 Neutral

INCI: Titanium Dioxide, Caprylic/Capric Triglyceride, Polyglyceryl-2 Dipolyhydroxystearate, Polyglyceryl-3 Diisostearate, Glycine Soja Oil*, Butyrospermum Parkii Butter*, Glycerin, Olea Europaea Fruit Oil*, Pongamia Glabra Seed Oil*, Glyceryl Oleate, Tricaprylin, Canola Oil, Simmondsia Chinensis Oil*, Hippophae Rhamnoides Oil*, Oenothera Biennis Oil*, Oryza Sativa Bran Oil, Tocopherol, Macadamia Ternifolia Oil, Bisabolol, Lecithin, Mica, Tocopheryl Acetate, Stearic Acid, Magnesium Sulfate, Alumina (Corundum), Dipotassium Glycyrrhizate

* aus biologischem Anbau

100% der gesamten Inhaltsstoffe sind natürlichen Ursprungs
98,1% der pflanzlichen Inhaltstoffe sind aus kontr. biol. Anbau
28,08% der gesamten Inhaltsstoffe sind biologischer Herkunft

Die Angaben sind ohne Gewährleistung. Bitte prüfen Sie auch die Angeben auf der Verpackung und der Webseite des Herstellers Eco Cosmetics.

Im Vergleich:
Preis: EUR 15,15 / (Inhalt: 100 ml)

Lavera Sun Sonnencreme LSF 30

Lichtschutzfaktor 30 | UVA / UVB Schutz | Wasserfest

  • alle enthaltenen UV-Filter sind mineralisch
  • frei von bedenklichen Inhaltsstoffen
  • frei von Nanopartikeln

Im Vergleich:
Preis: – / (Inhalt: 75 ml)

Lavera Sun Sonnencreme LSF 30

Die Lavera Sun Sonnencreme weist einen Lichtschutzfaktor 30 (LSF 30) auf und verfügt über einen Breitbandschutz vor UVA – B. Das Produkt ist Wasserfest.

UV-Filter
Das Produkt enthält mineralische UV-Filter ohne Nanotechnologie. Folgende UV-Filter sind enthalten:

Mineralische UV-Filter

  • Titanium Dioxide . Der UV-Filter Titanium Dioxide bietet sofortigen Lichtschutz und wird als unbedenklich eingeschätzt.

Inhaltsstoffe
Das Produkt ist frei von bedenklichen Inhaltsstoffen.

Verpackung
Tube, siehe Abb.

Im Vergleich:
Preis: – / (Inhalt: 75 ml)

Lavera Sun Sonnencreme LSF 30

* ingredients from certified organic agriculture, ** natural essential oils

Inhaltsstoffe: Wässrig-alkoholischer Mangoauszug (Bio-Alkohol)*, Sonnenblumenöl*, Titandioxid, pflanzlicher Emulgator, pflanzliches Dodecan, Triglyceride (pflanzliche Ölmischung), pflanzliches Glycerin, Sonnenblumenöl, Sheabutter*, Feuchtigkeitsfaktor auf Weizenbasis, Rizinusöl (gehärtet), Jojobaöl*, Karottenextrakt (ölig)*, Paprikaextrakt (ölig), Bienenwachsester, Stearinsäure, Aluminium, Xanthan, Carotinöl, Vitamin E, Vitamin C, Mischung natürlicher ätherischer Öle

* Rohstoffe aus kontrolliert biologischem Anbau

Die Angaben sind ohne Gewährleistung. Bitte prüfen Sie auch die Angeben auf der Verpackung und der Webseite des Herstellers Lavera.

Im Vergleich:
Preis: – / (Inhalt: 75 ml)

Ultrasun Family LSF 30

Lichtschutzfaktor 30 | UVA / UVB Schutz | Wasserfest

  • enthält chemische und chemisch-mineralische UV-Filter
  • frei von bedenklichen Inhaltsstoffen
  • enthält Nanopartikel

Im Vergleich:
Preis: EUR 26,28 / (Inhalt: 200 ml)

Ultrasun Family LSF 30

Der ultrasun Family Sonnenschutz weist einen Lichtschutzfaktor 30 (LSF 30) auf und verfügt über einen UVA/UVB – Breitbandschutz. Das Produkt ist Wasserfest.

UV-Filter
Das Produkt enthält mineralische UV-Filter und chemisch-mineralische UV-Filter, die mit Nanotechnologie verändert wurden. Folgende UV-Filter sind enthalten:

Mineralische UV-Filter

  • Titanium Dioxide (nano). Der UV-Filter Titanium Dioxide bietet sofortigen Lichtschutz und wird als unbedenklich eingeschätzt. Der Einsatz von Nanotechnologie in Sonnenschutzmitteln ist allerdings umstritten “ mehr erfahren.

Chemisch-mineralische UV-Filter UV-Filter

  • Methylene Bis-Benzotriazolyl Tetramethylbutylphenol auch bekannt als Tinosorb M enthält Nanopartikel. Der Einsatz von Nanotechnologie in Sonnenschutzmitteln ist allerdings umstritten “ mehr erfahren.

Inhaltsstoffe
Das Produkt ist frei von bedenklichen Inhaltsstoffen.

Verpackung
Pumpflasche

Im Vergleich:
Preis: EUR 26,28 / (Inhalt: 200 ml)

Ultrasun Family LSF 30

INCI: Aqua, Isostearyl Isostearate, Pentylene Glycol, Methylene Bis-Benzotriazolyl Tetramethylbutylphenol (Nano), Ethylhexyl Triazone, Glycerin, Titanium Dioxide (Nano), Bis-Ethylhexyloxyphenol Methoxyphenyl Triazine, Diethylamino Hydroxybenzoyl Hexyl Benzoate, Ethylhexyl Salicylate, Polyacrylate Crosspolymer-6, C12-15 Alkyl Benzoate, Caprylic/Capric Triglyceride, Squalane, Cocoglycerides, Hydrogenated Phosphatidylcholine, Vitis Vinifera Seed Extract, Silica, Alcohol, Cetyl Phosphate, T-Butyl Alcohol, Lecithin, Tocopheryl Acetate, Ascorbyl Tetraisopalmitate, Tocopherol, Diisopropyl Adipate, Ubiquinone.

Die Angaben sind ohne Gewährleistung. Bitte prüfen Sie auch die Angeben auf der Verpackung und der Webseite des Herstellers ultrasun.

Im Vergleich:
Preis: EUR 26,28 / (Inhalt: 200 ml)

Nivea Schutz & Pflege Sonnenmilch LSF 30

Lichtschutzfaktor 30 | UVA / UVB Schutz | Wasserfest

  • enthält chemische UV-Filter
  • enthält bedenkliche Inhaltsstoffe
  • frei von Nanopartikeln

Im Vergleich:
Preis: – / (Inhalt: 250 ml)

Nivea Schutz & Pflege Sonnenmilch LSF 30

Das Nivea Schutz & Pflege Sonnenmilch weist einen Lichtschutzfaktor 30 (LSF 30) auf und verfügt über einen UVA/UVB – Breitbandschutz. Das Produkt ist Wasserfest.

UV-Filter
Das Produkt enthält chemische UV-Filter und einen mineralischen UV-Filter, der mit Nanotechnologie verändert wurde. Folgende UV-Filter sind enthalten:

Mineralische UV-Filter

  • Titanium Dioxide (nano). Der UV-Filter Titanium Dioxide bietet sofortigen Lichtschutz und wird als unbedenklich eingeschätzt. Der Einsatz von Nanotechnologie in Sonnenschutzmitteln ist allerdings umstritten “ mehr erfahren.

Chemische UV-Filter

  • Für den UV Filter Homosalate gibt es Hinweise auf hormonelle Wirksamkeit. Der Filter ist möglicherweise toxisch oder gesundheitsschädlich, Untersuchung ausstehend.
  • Der UV-Filter Octocrylene steht in Verdacht Hautirritationen zu verursachen. Der Stoff erzeugt Sauerstoffradikale, welche zu Mutationen führen können und mit Herz-Kreislauf Erkrankungen in Verbindung gebracht werden.
  • Butyl Methoxydibenzoylmethane ist als Inhaltsstoff in Kosmetika unbedenklich.
  • Mindestens eine Studie zu dem UV-Filter Ethylhexyl Salicylate zeigte eine Störung des Immunsystems und Reizung der Atemwege oder Allergiepotenzial.

Inhaltsstoffe
Nivea hat zwar schon nachgebessert, so befinden sich keine Parabene mehr in diesem Produkt. Dennoch weist das Produkt noch bedenkliche Inhaltsstoffe auf:

  • Trisodium Edta schwächt die Zellmembrane und nimmt möglicherweise negativen Einfluss auf die Umwelt.

Verpackung
Flasche

Im Vergleich:
Preis: – / (Inhalt: 250 ml)

Nivea Schutz & Pflege Sonnenmilch LSF 30

INCI: Aqua, Homosalate, Octocrylene, Glycerin, Alcohol Denat., Butyl Methoxydibenzoylmethane, Ethylhexyl Salicylate, C12-15 Alkyl Benzoate, Titanium Dioxide (nano), Glyceryl Stearate Citrate, Panthenol, Hydrogenated Coco-Glycerides, Myristyl Myristate, Tocopheryl Acetate, Tetrasodium Iminodisuccinate, Sodium Carboxymethylcellulose, VP/Hexadecene Copolymer, Xanthan Gum, Sodium Acrylates/C10-30 Alkyl Acrylate Crosspolymer, Cetyl Alcohol, Stearyl Alcohol, Silica, Dimethicone, Trisodium EDTA, Hydroxyacetophenone, Ethylhexylglycerin, Linalool, Limonene, Benzyl Alcohol, Alpha-Isomethyl Ionone, Citronellol, Coumarin, Parfum

Die Angaben sind ohne Gewährleistung. Bitte prüfen Sie auch die Angeben auf der Verpackung und der Webseite des Herstellers Nivea.

Im Vergleich:
Preis: – / (Inhalt: 250 ml)

Daylong ultra Sonnenschutz Gel LSF 30

Lichtschutzfaktor 30 | UVA / UVB Schutz | Wasserfest

  • alle enthaltenen UV-Filter sind chemisch
  • enthält bedenkliche Inhaltsstoffe
  • frei von Nanopartikeln

Im Vergleich:
Preis: EUR 23,69 / (Inhalt: 200 ml)

Daylong ultra Sonnenschutz Gel LSF 30

Das Daylong ultra Sonnenschutz Gel weist einen Lichtschutzfaktor 30 (LSF 30) auf und verfügt über einen Breitbandschutz vor UVA – B. Das Produkt ist Wasserfest.

UV-Filter
Das Produkt enthält chemische UV-Filter. Folgende UV-Filter sind enthalten:

Chemische UV-Filter

  • Ethylhexyl Methoxycinnamate steht in Verdacht hormonell wirksam zu sein und steht auf der Prioritätenliste der EU für hormonell wirksame Stoffe
  • Die UV-Filter Diethylamino Hydroxybenzoyl Hexyl Benzoate , Bis-Ethylhexyloxyphenol Methoxyphenyl Triazine und Ethylhexyl Triazone sind als Inhaltsstoffe in Kosmetika unbedenklich.

Inhaltsstoffe
Das Produkt weist bedenkliche Inhaltsstoffe auf:

  • Triethanolamine können in der Haut zu Nitrosaminen reagieren, welche wiederum krebserregend sind. Triethanolamine in der Verwendung als Inhaltstoff in Kosmetika können zu unerwünschten Nebenwirkungen führen.
  • Butylhydroxytoluol (BHT) kann nach Auftragen auf die Haut zu allergischen Reaktionen führen. Die Verbindung wird verdächtigt, sich negativ auf die Fortpflanzung auszuwirken. Außerdem ist es möglicherweise krebserregend.

Im Vergleich:
Preis: EUR 23,69 / (Inhalt: 200 ml)

Verpackung
Tube, siehe Abb.

Daylong ultra Sonnenschutz Gel LSF 30

INCI: Aqua, C12-15 Alkyl Benzoate, Ethylhexyl Methoxycinnamate, Diethylamino Hydroxybenzoyl Hexyl, Benzoate, Bis-Ethylhexyloxyphenol Methoxyphenyl Triazine, Pentylene Glycol, Alcohol, Sorbitol, Ethylhexyl Triazone, Dicaprylyl Carbonate, Cetyl Phosphate, Triethanolamine, Tocopherol, Dimethicone, Cetyl Alcohol, Lecithin, Carbomer, BHT, Aloe Barbadensis Leaf Juice Powder.

Die Angaben sind ohne Gewährleistung. Bitte prüfen Sie auch die Angeben auf der Verpackung und der Webseite des Herstellers Daylong.

Im Vergleich:
Preis: – / (Inhalt: 200 ml)

Hawaiian Tropic Silk Hydration Sonnenschutzlotion LSF 30

Lichtschutzfaktor 30 | UVA / UVB Schutz | Wasserfest

  • alle enthaltenen UV-Filter sind chemische
  • enthält bedenkliche Inhaltsstoffe
  • frei von Nanopartikeln

Im Vergleich:
Preis: EUR 8,95 / (Inhalt: 180 ml)

Hawaiian Tropic Silk Hydration Sonnenschutzlotion LSF 30

Das Hawaiian Tropic Sonnenschutzlotion weist einen Lichtschutzfaktor 30 (LSF 30) auf und verfügt über einen UVA/UVB – Breitbandschutz. Das Produkt ist Wasserfest.

UV-Filter
Das Produkt enthält chemische UV-Filter. Folgende UV-Filter sind enthalten:

Chemische UV-Filter

  • Benzophenone-3 steht in Verdacht hormonell Wirksam zu sein und allergische Reaktionen auszulösen
  • Butyl Methoxydibenzoylmethane ist als Inhaltsstoff in Kosmetika unbedenklich

Inhaltsstoffe
Das Produkt weist bedenkliche Inhaltsstoffe auf:

  • Disodium Edta schwächt die Zellmembrane und nimmt möglicherweise negativen Einfluss auf die Umwelt
  • CI 77163 kann allergischen Reaktionen hervorrufen, welche mit Rötungen und Juckreiz einhergehen
  • Propylparaben steht in Verdacht hormonell wirksam zu sein und steht auf der Prioritätenliste der EU für hormonell wirksame Stoffe
  • Methylparaben steht in Verdacht hormonell wirksam zu sein und steht auf der Prioritätenliste der EU für hormonell wirksame Stoffe

Verpackung
Flasche

Im Vergleich:
Preis: EUR 8,95 / (Inhalt: 180 ml)

Hawaiian Tropic Silk Hydration Sonnenschutzlotion LSF 30

INCI: Glyzerin, Benzophenone-3, Butyl Methoxydbenzoylmthane, Ceteay Alcohol, CI 77163, CI 77492, CI 77491, Disodium EDTA, Parafin, Linalool, Hexyl Cinnamal, Panthenol, Sodium Ascorbyl Phosphate, Mica, Sodium Hydroxide, Silk Amino Acids, Carbomer, Propylparaben, Xanthan Gum, Methylparaben, Dicetyl Phosphate, Celeth-10 Phosphate, Octocrylene, VP Eicosene Copolymer, Disoropyl adipate, Ethylhexyl Benzoate, Polymethylsilsequioxane, Phenthyl Benzoate, Phenoxylethanol, Polyethylene, Caprylyl Glycol, Dimethicone, Sodium Polyacrylate, Celeth-10 phosphate

Die Angaben sind ohne Gewährleistung. Bitte prüfen Sie auch die Angeben auf der Verpackung und der Webseite des Herstellers Hawaiian Tropic.

Im Vergleich:
Preis: EUR 8,95 / (Inhalt: 180 ml)

Piz Buin Allergy Sun Sensitive Skin Lotion LSF 30

Lichtschutzfaktor 30 | UVA / UVB Schutz | Wasserfest

  • enthält chemische und chemisch-mineralische UV-Filter
  • enthält bedenkliche Inhaltsstoffe
  • enthält Nanopartikel

Im Vergleich:
Preis: EUR 9,99 / (Inhalt: 200 ml)

Piz Buin Allergy Sun Sensitive Skin Lotion LSF 30

Die Piz Buin Allergy Lotion weist einen Lichtschutzfaktor 30 (LSF 30) auf und verfügt über einen UVA/UVB – Breitbandschutz. Das Produkt ist Wasserfest.

UV-Filter
Das Produkt enthält chemische UV-Filter und chemisch-mineralische UV-Filter (die eine Mischform aus chemischen und mineralischen UV-Filtern darstellen) Folgende UV-Filter sind enthalten:

Chemische UV-Filter

  • Mindestens eine Studie zu dem UV-Filter Ethylhexyl Salicylate zeigte eine Störung des Immunsystems und Reizung der Atemwege oder Allergiepotenzial.
  • Der UV-Filter Octocrylene steht in Verdacht Hautirritationen zu verursachen. Der Stoff erzeugt Sauerstoffradikale, welche zu Mutationen führen können und mit Herz-Kreislauf Erkrankungen in Verbindung gebracht werden.
  • Die UV-Filter Butyl Methoxydibenzoylmethane , Diethylamino Hydroxybenzoyl Hexyl Benzoate und Bis-Ethylhexyloxyphenol Methoxyphenyl Triazine sind als Inhaltsstoffe in Kosmetika unbedenklich.

Chemisch-mineralische UV-Filter

  • Methylene Bis-Benzotriazolyl Tetramethylbutylphenol auch bekannt als Tinosorb M enthält Nanopartikel. Der Einsatz von Nanotechnologie in Sonnenschutzmitteln ist allerdings umstritten “ mehr erfahren.

Inhaltsstoffe
Das Produkt weist bedenkliche Inhaltsstoffe auf:

  • Cyclopentasiloxane steht in Verdacht Hormonell Wirksam zu sein. Es basiert auf Silikon (cyclisches Siloxan) und ist nur schwer abbaubar, wassergefährdend. Reichert sich in lebenden Organismen an.
  • PPG-5-Ceteth-20 und Ceteth-10 Phosphate schwächen möglicher Weise die Barrierefunktion der Haut
  • Sodium Dodecylbenzenesulfonate kann Hautirritationen hervorrufen
  • PEG-8 Laurate schwächt möglicher Weise die Barrierefunktion der Haut und besitzt Reizungs- oder Allergiepotenzial
  • Disodium Edta schwächt die Zellmembrane und nimmt möglicherweise negativen Einfluss auf die Umwelt
  • Butylhydroxytoluol (BHT) kann nach Auftragen auf die Haut zu allergischen Reaktionen führen. Die Verbindung wird verdächtigt, sich negativ auf die Fortpflanzung auszuwirken. Außerdem ist es möglicherweise krebserregend.

Im Vergleich:
Preis: EUR 9,99 / (Inhalt: 200 ml)

Piz Buin Allergy Sun Sensitive Skin Lotion LSF 30

INCI:Aqua, Ethylhexyl Salicylate, C12-15 Alkyl Benzoate, Octocrylene, Glycerin, Cyclohexasiloxane, Butylene Glycol, VP/Eicosene Copolymer, Butyl Methoxydibenzoylmethane, Dimethicone, Cetearyl Alcohol, Methylene Bis-Benzotriazolyl Tetramethylbutylphenol (nano), Styrene/Acrylates Copolymer, Diethylamino Hydroxybenzoyl Hexyl Benzoate, Bis-Ethylhexyloxyphenol Methoxyphenyl Triazine, Chrysanthemum Parthenium Flower Extract, Hydroxyphenyl Propamidobenzoic Acid, Acrylates Copolymer, Acrylates/C10-30 Alkyl Acrylate Crosspolymer, Acrylates/C12-22 Alkyl Methacrylate Copolymer, Pentylene Glycol, Caprylyl Glycol, Cyclopentasiloxane, Linseed Acid, Propylene Glycol, Potassium Lactate, PPG-5-Ceteth-20, Ceteth-10 Phosphate, Dicetyl Phosphate, Decyl Glucoside, Sodium Dodecylbenzenesulfonate, PEG-8 Laurate, Xanthan Gum, Disodium EDTA, Sodium Hydroxide, BHT, Ascorbyl Palmitate, Phenoxyethanol, Potassium Sorbate, Parfum

Die Angaben sind ohne Gewährleistung. Bitte prüfen Sie auch die Angeben auf der Verpackung und der Webseite des Herstellers Piz Buin.

Im Vergleich:
Preis: – / (Inhalt: 200 ml)

Was ist wichtig bei der Wahl einer Sonnencreme?

Der Lichtschutzfaktor

Das der Lichtschutzfaktor (LSF) eine entscheidende Rolle bei einem Sonnenschutzmittel spielt ist den meisten bekannt, doch nur etwa die Hälfte kennt die genaue Bedeutung des LSF. Viele befinden sich in dem Glauben um so höher der Lichtschutzfaktor, um so besser und länger der Schutz vor Sonnenstrahlen. In Wirklichkeit blockiert eine Sonnencreme mit LSF 30, bereits 97 Prozent der Sonnenstrahlen und kein Sonnenschutzmittel kann zu 100 Prozent vor UV-Strahlen schützen. Auch die Wirkungszeit ist bei einem Sonnenschutzmittel mit hohem Lichtschutzfaktor nicht länger. Im Sonnencreme Test 2019 finden Sie Produkte mit LSF 20 oder höher. Den richtigen Lichtschutzfaktor wählen Sie aus, indem Sie ihren Hauttyp und die damit verbundene Eigenschutzzeit ihrer Haut bestimmen.

Kennen Sie Ihre Eigenschutzzeit?

Die Zeitspanne in der Sie sich ungeschützt in der Sonne aufhalten können, ohne einen Sonnenbrand zu riskieren nennt sich Eigenschutzzeit. Menschen mit einer besonders hellen Hautfarbe und blonden, ins rötlich gehende Haare haben eine sehr geringere Eigenschutzzeit. Wie lang Ihre Eigenschutzzeit ist können Sie herausfinden, indem Sie Ihren Hauttyp bestimmen. Der Lichtschutzfaktor gibt an, wie viel länger man basierend auf der Eigenschutzzeit der Haut in der Sonne bleiben kann. Angenommen Ihre Eigenschutzzeit beträgt 15 Minuten und Sie verwenden ein Sonnenschutzmittel aus dem Sonnencreme Test mit Lichtschutzfaktor 30, dann können Sie 30mal länger Draußen bleiben ohne einen Sonnenbrand zu riskieren.

→ Ermitteln Sie Ihren Hauttyp
→ Welcher Lichtschutzfaktor ist der richtige für Sie?

Die UV-Filter

UV-Filter werden in Sonnenschutzmitteln eingesetzt um den entsprechenden Lichtschutzfaktor zu erreichen und so vor gefährliche UV-Strahlen zu schützen. Es gibt eine Vielzahl von Sonnenschutzfiltern und manche schützen nur vor bestimmten UV-Strahlen. Die einen blockieren nur UVA, die anderen nur UVB Strahlen. Sogenannte Breitspektrum-Lichtschutzfilter schützen vor beiden Strahlenarten. Aus diesem Grund findet man auch häufig mehrere Lichtschutzfilter in einem Produkt. Immer werden aber chemische oder mineralische UV-Filter eingesetzt:

Mineralische UV-Filter

Auch der Testsieger im Sonnencreme Test verwendet den mineralischen UV-Filter. Ihr Vorteil ist, dass sie nicht zerfallen und durch die Haut eindringen können. Die beiden mineralischen Lichtschutzfilter Titanium Dioxide (Titandioxid) und Zinc Oxide (Zinkoxid) sind hautfreundlich und lösen keine allergischen Reaktionen aus. Die hervorragende Verträglichkeit von Sonnencremes mit mineralischen UV-Filter ist ein guter Grund solche Sonnenschutzmittel anderen Produkten vorzuziehen.

Chemische UV-Filter

Chemische UV-Filter können die Haut reizen und allergische Reaktionen auslösen. Durch die Beschaffenheit einigen chemischen Sonnenschutzfiltern besteht außerdem die Gefahr, dass sie durch die Haut in den Körper eindringen. Kommt es zu Ablagerung dieser chemischen Substanzen im Körper können Stoffwechselprozesse beeinflusst und im schlimmsten Fall gestört werden. Aber nicht alle chemischen Lichtschutzfilter sind gefährlich und dringen durch die Schutzbarriere der Haut.

→ Chemische UV-Filter die in Sonnencremes verwendet werden können

Stiftung Warentest ECO Sonnenlotion Juni 2015

Wir distanzieren uns von den Testergebnissen für Sonnenschutzmitteln der Stiftung Warentest. Denn Beispielsweise haben die mineralischen Sonnenschutzmittel der Firma ECO von Stiftung Warentest eine schlechte Beurteilung erhalten die von einem unabhängigen internationalen Testinstitut nicht bestätigt werden konnten. Im Gegenteil, anhand von weltweit geltenden Testverfahren wurde attestiert, dass die ECO-Sonnenschutzmittel sogar einen höheren Lichtschutz bieten als der angegeben Lichtschutzfaktor auf der Verpackung angibt.

Der UVA-Schutzwert der ECO Sonnenlotion LSF 50 liegt mit 19,9 extrem höher als die Empfehlung der EU-Kommission von 16,7.

Sonnencreme-Test: Die billigste Sonnenmilch ist die beste

  • Experten von Stiftung Warentest haben 19 Sonnencremes untersucht.
  • Die günstigen Sonnenlotionen überzeugen im Sonnencreme-Test.
  • Von 19 Sonnencremes ist keine durchgefallen.

Im Sonnencreme-Test von Stiftung Warentest waren Produkte jeder Preisklasse vertreten: von Discountern, Drogeriemärkten, Parfümerien und Apotheken. Insgesamt 19 Cremes, Gels und Sonnensprays mit einem Lichtschutzfaktor (LSF) von 30 oder 50 hat die Verbraucherschutzorganisation unter die Lupe genommen.

Die Ergebnisse zeigen, dass eine gute Sonnencreme nicht teuer sein muss. Wie auch im Vorjahr machen die günstigen Sonnenlotionen von Discountern und Drogerien das Rennen im Sonnencreme-Test der Verbraucherschutzorganisation.

Ergebnisse des Sonnencreme-Tests von Stiftung Warentest

Testsieger unter sämtlichen gestesteten Sonnenschutzmitteln ist:

  • „Ombra Sonnenmilch LSF 30“ von Aldi-Nord

Ebenfalls die Note 1,4 wie das Siegerprodukt bekamen:

  • „Ombia Sonnenmilch LSF 30“ von Aldi Süd
  • „Sol Sonnenspray LSF 30“ von Real
  • „Sun Ozon Sonnenmilch Classic LSF 30“ von Rossmann

Eine gute Sonnencreme muss nicht teuer sein

Der Sonnencreme-Test zeigt: Eine gute Sonnenmilch muss nicht teuer sein. Mit 1,20 Euro pro 100 ml ist der Testsieger von Aldi-Nord das günstigste Produkt unter den getesteten Sonnenschutzmitteln. Sie klebt nicht und zieht schnell ein.

Für empfindliche Haut empfiehlt sich ein höherer Lichtschutzfaktor

Wer eher empfindliche Haut hat und schneller Sonnenbrand bekommt, der sollte auf einen höheren Lichtschutzfaktor zurückgreifen. Bei den Produkten mit LSF 50 liegt die Sonnenmilch aus der Drogerie vorne:

  • „Sun Lotion sensitive“ von Douglas

Die detaillierte Bewertung der 19 Sonnencremes finden Sie bei Stiftung Warentest.

So testet die Stiftung Warentest

Das wichtigste bei einer Sonnencreme ist natürlich der Sonnenschutz. Er wurde häufig positiv bewertet, Mängel wurden insbesondere bei der Verpackung festgestellt. Insgesamt erhielten 18 der 19 getesteten Sonnencremes die Noten „sehr gut“ oder „gut“. Als einziges Sonnenschutzmittel erhielt die „Sun Care Sonnemilch wasserfest“ von Ream das Urteil „befriedigend“. Durchgefallen ist im Gegensatz zu 2016 kein einziges Produkt.

Das entscheidende Kriterium im Sonnencreme-Test der Stiftung Warentest ist deshalb die Einhaltung des Sonnenschutzfaktors. Darüber hinaus wurden unter anderem Konsistenz, Pflegewirkung, Anwendbarkeit und Verpackung der Sonnenschutzmittel beurteilt.

  • 15 Fragen rund um Sonnenschutz
  • Erste Hilfe bei Sonnenbrand
  • Lebensmittel, die den hauteigenen Sonnenschutz fördern

Die Tester beschränkten sich in diesem Jahr auf Sonnenlotionen mit Lichtschutzfaktor von 30 und 50. Mithilfe des LSF lässt sich ermitteln, wie lange man mit aufgetragener Sonnencreme in der Sonne bleiben kann, ohne einen Sonnenbrand zu bekommen. Das variiert je nach Hauttyp und hängt von der Eigenschutzzeit ab.

So bringen Sie Ihren Hauttyp in Erfahrung – samt Tipps zum Schutz

Eigenschutzzeit und Lichtschutzfaktor

Die Eigenschutzzeit ist die Zeit, die man seine ungebräunte Haut der Sonne aussetzen kann, ohne sich zu verbrennen. Bei Personen mit heller Haut und Haaren beträgt sie meist nur einige wenige Minuten, dunkle Haupttypen sind in der Regel länger geschützt.

Eine Sonnenlotion mit LSF 30 verlängert die Eigenschutzzeit um den Faktor 30. Wenn also eine Person mit hellem Hauttyp eine Eigenschutzzeit von etwa zehn Minuten hat, ist sie mit einer Sonnencreme mit LSF 30 für etwa 300 Minuten geschützt (10×30). Je heller der Hauttyp oder je länger Sie in der Sonne bleiben wollen, desto höher sollte der LSF sein. Tragen Sie frische Sonnencreme auf oder wechseln Sie in den Schatten.

About the author

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.