Baby schwimmflügel test

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Schwimmhilfen

Schwimmhilfen-Kaufberatung: So kaufen Sie sichere Trainingsmittel für Ihre Schwimmkurse

Wasser zieht nicht nur Kinder sofort in seinen Bann. Auch Erwachsene lieben es, im kühlen Nass zu schwimmen. Damit dem Spaß im Wasser nichts im Wege steht, ist es wichtig, richtig Schwimmen zu lernen. Die passende Schwimmhilfe unterstützt Nichtschwimmer dabei, ganz gleich ob Babys bei der Wassergewöhnung, Kinder im Schwimmkurs, Jugendliche beim Vereinstraining oder Erwachsene im Technik-Kurs. Wie Sie für jeden Schwimmkurs die passenden Schwimmhilfen finden, lesen Sie in unserem Einkaufsberater.

  1. Warum sind Schwimmhilfen sinnvoll?
  2. Welche Schwimmhilfen gibt es? Schwimmhilfen der Klasse A, B und C im Überblick
  3. Kaufkriterien bei Schwimmhilfen für Schwimmschulen und Vereine
  4. Welche Erkenntnisse aus Schwimmhilfen-Tests sind wichtig?

1. Warum sind Schwimmhilfen sinnvoll?

Bei Schwimmhilfen handelt es sich um Auftriebshilfen wie Schwimmsitze, Schwimmwesten Schwimmflügel oder Schwimmgürtel. Sie unterstützen Nichtschwimmer bei der Wassergewöhnung und beim Schwimmen lernen. Jedoch bieten Schwimmhilfen keinen zuverlässigen Schutz vor möglichem Ertrinken, sondern sind eine Unterstützung während des Schwimmens. Darum gilt zu jedem Zeitpunkt, Nichtschwimmer niemals unbeaufsichtigt im Wasser zu lassen.

2. Welche Schwimmhilfen gibt es? Schwimmhilfen der Klassen A, B und C im Überblick

Da Schwimmhilfen Babys, Kinder, Erwachsenen und Senioren beim Schwimmen helfen sollen, haben sich eine Reihe an verschiedenen Schwimmhilfe-Arten entwickelt. Diese Arten wurden je nach Anwendungsbereich in 3 Klassen eingeteilt:

Schwimmhilfen Klasse A: In Klasse A sind Schwimmhilfen für passive Schwimmer (Nicht-Schwimmer) zusammengefasst. Diese Schwimmhilfen sind für Babys geeignet, die beim Babyschwimmen ans Wasser gewöhnt werden sollen. Mit Klasse A- Schwimmhilfe kann Schwimmen nicht erlernt werden, da diese die Bewegungsfreiheit stark einschränken. Mit ihnen können Babys aber in speziellen Kursen an das kühle Nass herangeführt werden und planschen. Auch wenn Baby-Schwimmhilfen verwendet werden, sollte immer eine Aufsicht anwesend sein. Zu der Klasse A zählen Schwimmsitze und Schwimmringe mit Sicherheitsgurten.

Schwimmhilfen Klasse B: Schwimmklassen der Klasse B umfassen Schwimmhilfen für aktive Schwimmer, welche direkt am Körper befestigt werden. Meisten werden sie bei Schwimmanfängern verwendet, denn sie helfen an der Wasseroberfläche zu bleiben. Diese sind für Wassergewöhnungskurse und Schwimmlernkurse geeignet. Je nach Art kann die Bewegungsfreiheit jedoch eingeschränkt sein:

  • Schwimmflügel sind die Klassiker unter den Schwimmhilfen. Schwimmflügel werden am Oberarm getragen und sind für Kinder von 0 bis ca. 12 Jahre geeignet. Je nach Hersteller finden Sie die entsprechenden Alters- und Gewichtsangaben. Sichere Schwimmflügel sollten aus je 2 Luftkammern mit Rückschlagventil bestehen. Unser Tipp für die Schwimmflügel-nutzung: Erst am Arm des Kinds aufblasen, denn nur so kann der Schwimmflügel sicher sitzen.
  • Schwimmscheiben sind Kunststoffscheiben, die am Oberarm getragen werden. Kein Aufpusten, nur auf den Arm ziehen und los schwimmen. Über die Anzahl der Scheiben wird die Stärke des Auftriebs flexibel variiert: Je mehr Scheiben, desto mehr Auftrieb. Geeignet sind Schwimmscheiben für Kinder ab 1 Jahr.
  • Schwimmkissen bieten volle Arm- und Beinbewegungsfreiheit, da diese um den Bauch geschnallt werden. So können die Schwimm-Techniken sauber erlernt werden. Auch bei Schwimmkissen kann die Auftriebsstärke variiert werden. Dies geht über die Luftmenge in den Kissen. Luft wird über die Naht in die Kissen geblasen. Zu beachten ist, dass Schwimmkissen verrutschen können und sich darum für größere Kinder ab 4 Jahren und Erwachsene eignen.
  • Schwimmgürtel werden um den Bauch geschnallt. Styroporelemente sorgen dabei für den Auftrieb. Die Anzahl der Elemente bestimmt dabei die Auftriebskraft und ist veränderbar. So können unterschiedliche Schwimmkursteilnehmer die Schwimmgurte individuell anpassen. Schwimmgürtel eignen sich für Kinder ab 2 Jahre, wobei auch Erwachsene mit ihnen gut Schwimmen lernen können. Unser Tipp: Kontrollieren Sie als Schwimmlehrer das Anlegen der Schwimmgurte für optimale Sicherheit.
  • Schwimmkragen werden im Therapiebereich und bei der Wassergymnastik eingesetzt. Der Kragen wird um den Hals gelegt und hält somit vorrangig den Kopf über Wasser und ermöglicht eine stabile Rückenlage – die ideale Schwimmhilfe für behinderte Menschen.
  • Schwimmweste sind keine Rettungswesten, denn nur Rettungswesten schützen vor dem Ertrinken. Mit Schwimmwesten können Kinder ab 2 Jahren das Schwimmen lernen. Sie bieten den Kindern gute Bewegungsfreiheiten. Auftriebskraft geben die eingenähten Auftriebskörper, daher ist eine gute Passform entscheidend. Sie werden eher im privaten Bereich eingesetzt.

Schwimmhilfen der Klasse C: Die Schwimmhilfen der Klasse C sind für aktive Schwimmer. Sie müssen festgehalten werden. Somit sind sie ausschließlich für Personen mit ersten Schwimmerfahrungen geeignet. Sie helfen spezielle Schwimmtechniken und -stile zu erlernen und zu verbessern. In der Klasse C sind Schwimmbretter und Schwimmnudeln zu unterscheiden:

  • Schwimmbretter kommen in allen Schwimmkursen zum Einsatz, da sie äußerst vielfältige Möglichkeiten bieten. In Anfängerkursen trainiert der Schwimmanfänger beispielsweise die Bein- und Armtechnik getrennt voneinander, um anschließend beide zusammenzubringen. In Fortgeschrittenenkurse werden mit Schwimmbrettern Schwimmstile wie Kraulen und Rückenschwimmen geübt. Grifflöcher in den Brettern verbessern das Festhalten. Schwimmbretter gibt es in unterschiedlichen Größen für Kinder und Erwachsene.
  • Schwimmnudeln können ähnlich wie Schwimmbretter eingesetzt werden. Sie eignen sich besonders gut zum Erlernen des Rückenschwimmens. Für Kinder werden sie ab etwa 2 Jahren empfohlen. Zusätzlich werden sie viel bei Aqua-Kursen genutzt und bieten zudem einen großen Spaßfaktor beim Spielen und Planschen im Wasser.

Unsere Empfehlung für Schwimmkurse mit Erwachsenen: Schwimmgürtel, Schwimmbretter und Schwimmnudeln haben sich als Schwimmhilfen für Erwachsene bestens bewährt.

3. Kaufkriterien bei Schwimmhilfen für Schwimmschulen und Vereine

Damit Schwimmhilfen ihren Zweck erfüllen können, müssen sie zum Nutzer passen. Achten Sie beim Kauf von Schwimmhilfen für Ihren Schwimmkurs auf folgende Kriterien:

  1. Schwimmhilfen für Schwimmkurse brauchen die TÜV-Zertifizierung EN 13138, damit sie den entsprechenden Sicherheitsanforderungen genügen.
  2. Achten Sie zusätzlich auf ein GS-Zeichen für hautverträgliche und schadstoff-geprüfte Materialien – verlassen Sie sich dabei auf Ihre Nase und meiden Sie stark riechende Produkte!
  3. Wählen Sie die Schwimmhilfen je nach Zweck entsprechend der oben gegebenen Hinweise aus.
  4. Beachten Sie dabei das Gewicht und die Größe der Nutzer.
  5. Achten Sie auf Qualität wie abgerundete Nähte und Ecken.
  6. Luftgefüllte Schwimmhilfen sollten immer über 2 Luftkammern und Sicherheitsventile verfügen.

4. Die wichtigsten Erkenntnisse aus Schwimmhilfen-Tests

Schwimmhilfen-Test zeigen immer wieder, dass es sich dabei um Hilfen und keine Retter handelt. Beim Erlernen von Schwimmen sollten stets Aufsichtspersonen anwesend sein, da sonst trotz Schwimmhilfen die Gefahr des Ertrinkens besteht. Zudem zeigen die Tests deutlich, dass Schwimmhilfen von namhaften Herstellern und guter Qualität deutlich langlebiger sind. Und auch Sie können eine lange Lebensdauer von Schwimmhilfen unterstützen: Spülen Sie sie nach dem Gebrauch mit klarem Wasser ab und lassen Sie sie vor der Lagerung gut abtrocknen. Wir empfehlen, auch auf eine trockene und sonnengeschützte Lagerung der Schwimmhilfen zu achten.

Von der Wassergewöhnung für Babys über den Technikkurs zum Erlernen der richtigen Wasserlage und Atemtechnik im Erwachsenen-Schwimmunterricht – mit unseren Schwimmhilfen ist Schwimmen lernen kein Problem. Bringen Sie Abwechslung in Schwimmkurse von Schwimmbäder, Vereinen und Schulen mit den Schwimmhilfen auf dieser Seite im Online-Shop von Sport-Thieme.

Schwimmhilfen für Kinder sollten nicht nur auf die Sicherheit für Eltern ausgerichtet sein, sondern sie sollten auch die Schwimmfähigkeit fördern und Wassergewöhnung ermöglichen.

Gute Schwimmhilfen für Kinder

Nach meiner Empfehlung sollten Kinder mit der Schwimmhilfe dem Wasser näher kommen und nicht durch die Schwimmhilfe vom Wasser entfremdet werden. Das bringt allerdings auch weniger Sicherheit für Eltern. Dafür erlernt das Kind besser Schwimmen. Suchen Sie sicherere Schwimmhilfen oder Schwimmhilfen für Babys, schauen sie hier.

Auftriebspunkt und Körperschwerpunkt von Kindern

Die Schwimmhilfe sollte dort ansetzten, wo der Körperschwerpunkt von Kindern ist. Nämlich am Brustkrob. Um hier Auftrieb zu erhalten, sind meine Empfehlung auf einen Schwimmgürtel oder noch besser Schloris zurückzugreifen. Ein Schwimmgürtel hat den auftrieb um die Hüfte, also nicht optimal. Schwimmflügel haben ihren Auftrieb zu weit im Schulterbereich. Dafür halten sie den Kopf immer sicher über Wasser. Aber sie sind hinderlich, was das Schwimmen angeht. Den besten Auftrieb hat man mit Schloris. Diese werden um den Brustkorb geschnallt und mit den Stoffpolstern kann man den Grad an Hilfestellung sehr einfach regulieren.

Schwimmhilfen für Kinder testen

Ich empfehle immer Schwimmhilfen zu testen, indem man den Optik, Haptik und Geruchstest macht. Haben diese scharfe kannten im Material oder riechen nach Plastik oder Chemie, dann ist das ein Zeichen, eher die Finger von zu lassen.

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Schwimmärmel als Schwimmhilfe für Babys & Kinder

Schwimmärmel dienen in erster Linie dazu, Kinder unter Aufsicht lang­sam ans Schwimmen heran­zu­führen. Viele Eltern nutzen die Schwimm­hilfe aber auch als Sicher­heit vor dem Ertrinken. Dieser Auf­gabe mögen gute Schwimm­flügel zwar weitest­gehend nach­kommen, jedoch ist es wichtig zu wissen, dass sie speziell für diesen Zweck nicht ange­boten werden, da eine hundert­pro­zentige Schutz­funktion mit ihnen nicht gegeben ist.

Die Funktionsweise von Schwimmmanschetten ist relativ einfach erklärt: Sie werden um den Ober­arm des Nicht­schwimmers gestülpt und auf­ge­pustet. Die Volumen­zu­nahme des Luft­kissens sorgt dabei für einen festen Sitz am Arm. Da Luft leichter als Wasser ist, ent­wickelt sich ein Auf­trieb, der den Träger an seinen Schultern über die Wasser­ober­fläche hält.

Sind Schwimmflügel sinnvoll?

Nichtschwimmer sollten nicht ohne geeignete Schwimmhilfe ins Wasser gehen. Dies gilt umso mehr für Babys und Klein­kinder, selbst wenn sie im Pool oder Plansch­becken noch stehen können. Entsprechend sind Schwimm­flügel eine äußerst sinn­volle Anschaffung, wenn­gleich sie auch keinen hundert­pro­zentigen Schutz bieten mögen.

Das Pro und Kontra müssen Eltern letzt­end­lich aber selbst abwägen. Insbe­sondere im Ver­gleich zu den vielen Alter­na­tiven, die der Markt sonst noch zu bieten hat.

Vorteile:

  • sorgen als luftgefüllte Schwimmhilfe für Auftrieb im Wasser
  • kann Kinder beim Schwimmenlernen unterstützen
  • sehr leichte Handhabung
  • zwei Luftkammern als Sicherheitsbackup (gem. DIN EN‑13138)
  • in kleinen Größen als Babyschwimmflügel erhältlich
  • vereinzelt auch als Schwimmflügel für Erwachsene angeboten
  • in Signalfarbe (orange oder gelb) sehr auffällig im Wasser

Nachteile:

  • bieten keinen hundertprozentigen Schutz
  • entbindet Eltern nicht von ihrer Aufsichtspflicht
  • korrekter Sitz ist regelmäßig zu prüfen
  • müssen erst aufgepustet werden

Oberarmschwimmhilfen bieten keinen 100-prozentigen Schutz gegen Ertrinken!

Auf den Verpackungen der meisten Oberarm­schwimm­hilfen findet sich der Hinweis kein Schutz gegen Ertrinken, mit Verweis auf die Auf­sichts­pflicht der Eltern. Unter anderem bei den Flipper Swim­Safe ist dieser Sicher­heits­hinweis auch auf den Kinder­schwimm­manschetten selbst aufge­druckt.

Damit stellen die Hersteller klar, dass es sich lediglich um eine Schwimm­hilfe und kein Produkt handelt, welches ein Ertrinken gänzlich verhin­dern kann. Einen hundert­pro­zentigen Schutz gibt es leider nicht. Dieser allge­meinen Sicher­heits­pro­ble­matik sollten sich Eltern bewusst sein und stets ein Auge auf ihren Nach­wuchs haben. Auch im Bezug auf ein mögliches Beinahe-Ertrinken.

Alternative Schwimmhilfen für Kinder

Als Schwimmflügel-Alternative bieten sich verschiedene andere Schwimm­hilfen für Kinder an. Zunächst wäre da der klassische Schwimm­reifen für Kinder. In ihm findet der Nach­wuchs mittig Platz. Der Luft­ring sorgt unter den Armen für den nötigen Auf­trieb. Für Babys gibt es außer­dem spezielle Schwimm­ringe für um den Hals.

Auch Schwimmwesten können Kinder über Wasser halten. Dies nicht nur im Not­fall, son­dern auch als Nicht­schwimmer im Pool. Während die Kinder­westen bis über die Schultern gezogen werden, wird ein Schwimm­gürtel nur um Rücken und Bauch gezogen. Bei den meisten Modellen lässt sich außer­dem einzelne Elemente abnehmen und so der Auf­trieb lang­sam mindern, bis das Kind eigenständig schwimmen kann.

Ein weiteres Hilfsmittel zum Schwimmen lernen ist das klassische Schwimm­brett bzw. Kick­board, wie man es selbst vielleicht auch noch aus dem Schwimm­unter­richt kennt. Ebenso eignet sich eine Schwimm­boje dazu. Diese Schwimm­hilfen sind jedoch eher für ältere Klein­kinder gedacht und weniger sicher, beim ein­fach nur herumplanschen.

Testkriterien für einen Testsieger im Schwimmflügel Test

Ein Testsieger im Schwimmflügel Test 2019 ist von verschie­denen Test­kriterien abhängig. Die Sicher­heit mag zwar das bedeutendste Kriterium, aber gewiss nur eines von vielen sein. Einige dieser Kriterien sind auch von persön­licher Natur, weshalb es den einen allge­meinen Vergleichs­sieger gar nicht geben kann.
Beim Schwimmärmel-Kauf gilt es daher stets selbst (anhand wichtiger Kauf­kriterien) zu prüfen, welches letzt­endlich die tat­sächlich beste Schwimm­hilfe fürs Kind ist!

Größe

Schwimmmanschetten werden in unterschiedlichen Größen ange­boten. Dies ist erforder­lich, um einen aus­reichend straffen Sitz zu gewähr­leisten. In jungen Jahren sind die Ober­arme schließ­lich noch deutlich dünner, als wie bei bereits älteren Kleinkindern. Außerdem müssen müssen die Luft­flügel beim höheren Körper­ge­wicht für mehr auftrieb sorgen.

So gibt es die BEMA-Schwimmflügel in folgenden Größen:

  • Größe 00 für Kinder bis ca. 1 Jahr (bis 11 kg)
  • Größe 0 für Kinder zw. 1 und 6 Jahren (11 bis 30 kg)
  • Größe 1 für Kinder zw. 6 und 12 Jahren (30 bis 60 kg)

Vereinzelt bietet mancher Hersteller aber auch nur Einheits­größen an. So zum Beispiel die OneSize Schwimm­flügel Flipper Swim­Safe für Kinder ab dem ersten Lebens­jahr. Bei den Neopren­schwimm­flügel von BEMA lassen sich die Manschetten, dank Klett­ver­schluss, sogar in ihrer Größe verstellen.

Tragekomfort

Sicherlich trägt auch die korrekte Größe zum Trage­komfort der Schwimm­man­schetten bei. Dennoch ist dieser noch von vielen weiteren Test­kriterien abhängig. So sind die Arena Schwimm­flügel auf ihren Innen­seiten unter­fütter. Damit scheuern sie beim Tragen nicht an den Kinder­armen. Gleich­zeitig sind die Flügel so geschnitten, dass sie ebenso eine relativ große Bewegungs­frei­heit bieten.
Unter anderem bei den Cherek´s Kraul­quappen sind die Nähte so ange­bracht, dass sie nicht drücken bzw. im ange­zogenen Zustand stören. Auch dies steigert den Tragekomfort immens.

Auch wenn er nur wenig zur Sicherheit beitragen mag, sollte im Schwimm­ärmel Test der Komfort nicht zu kurz kommen. Die beste Schwimm­hilfe ist schließ­lich nur so gut, wie sie vom Kind akzep­tiert und getragen wird.

Haltbarkeit

Kaum etwas ist ärgerlicher, als wie wenn die Schwimm­man­schetten schon am ersten Urlaubs­tag ein Loch haben und Luft verlieren. In dem Fall ist ein ausreichender Schutz nicht mehr gewährt. Dies auch, wenn die Kinder­schwimm­flügel mit einem Doppel­kammer­system ausge­stattet sind oder über einen Schaum­stoff­kern verfügen.

Um leichte Beschädigungen vorzubeugen, ist es ratsam, zu Modellen mit extra starker lami­nier­ter Folie zu greifen. Mit dieser Eigen­schaft ver­sprechen u. a. die Beco Schwimm­flügel eine lange Haltbarkeit.

Passiert es dann doch mal, dann lässt sich das Loch möglicher­weise flicken. Ein entsprechendes Flick­set liegt manchen Schwimm­man­schetten dem Liefer­um­fang bei. Ist dies nicht der Fall, so ist geraten ein solches separat zu erwerben, um es mit auf die Reise nehmen zu können. Wichtig jedoch ist, dass ein Flicken seitens des Herstellers über­haupt vorgesehen ist.

Sicherheit

Die Sicherheitsanforderungen sind in der DIN EN 13138‑1 2008‑10 (bzw. in ihrer aktuellsten Fassung) geregelt. Die Prüf­norm befasst sich im allge­meinen mit Auftriebshilfen für das Schwimmen lernen bzw. in Teil 1 mit den sicherheitstechnischen Anforderungen und Prüfverfahren für am Körper getragene Auftriebshilfen.
Schwimmhilfen, welche sich nicht an diese DIN-Norm halten, sind auch nicht als solche zuge­lassen. Entsprechend sollten Eltern vor ihnen Abstand nehmen, da sie als nicht sicher gelten.

Idealerweise sind die Schwimmflügel TÜV-geprüft und tragen das GS-Zeichen mit Verweis auf die DIN‑EN1318‑1. Neben dem TÜV kommen natürlich auch andere sach­kundige Test­institute für diese Sicher­heits­prüfung infrage. Ein zusätz­licher Blick auf die kritischen Test­berichte der Stiftung Waren­test und dem Öko-Test Verlag ist dabei ebenso wenig verkehrt.

Signalfarben

Für eine bessere Sichtbarkeit im Wasser sorgen rote, orange oder gelbe Schwimm­flügel für Kinder. Die knallige Signal­farbe hilft dabei nicht nur, dass Eltern den Nach­wuchs vom Becken­rand besser beauf­sichtigen können, sondern signalisiert auch anderen Mitschwimmern bzw. Erwachsenen den Nicht­schwimmer im Swimmingpool.

Nicht empfehlenswert sind dagegen schwarze, weiße oder blaue Schwimm­ärmel für Babys und Klein­kinder. Ihre Farb­ge­bung ist zu unauf­fällig und hebt sich teil­weise nur kaum vom blau-reflektieren Wasser ab.

Neben der Farbvielfalt, gibt es natürlich auch noch Ober­arm­schwimm­flügel mit verschiedenen kind­ge­rechten Motiven:

  • Batman
  • Cars
  • Eiskönigin
  • Findet Dory
  • Findet Nemo
  • Hello Kitty
  • Mickey Mouse
  • Minions
  • Minney Mouse
  • Paw Patrol
  • Spiderman
  • Star Wars
  • Superman
  • Turtles
  • Winnie the Pooh

Zur Sicherheit selbst trägt die bunte Motiv­vielfalt jedoch nicht wirk­lich etwas bei. Ledig­lich die Trage­akzep­tanz des Kindes steigt, wenn sein bzw. ihr Lieb­lings­motiv die Flügel ziert.

Sicherheitsventil

Beim Planschen geht es manchmal rau her. Daher sollte nicht nur das Material etwas robuster sein, sondern ebenso das Ventil. Öffnet es sich im Wasser, darf die Luft keines­falls weichen, denn andernfalls würde parallel dazu auch der Aufrieb abnehmen und das Kind möglicher­weise untergehen.

Den Luftverlust durch ein solches Malheur zu verhindern weiß ein Sicher­heits­ventil. Derartige Ausführ­ungen verhin­dern den Luft­aus­tritt am Ventil auf zwei­facher Weise. Zunächst über den gewöhn­lichen Stöpsel, der die Öffnung ver­schließt. Außer­dem aber auch noch­mals im Ventil­kopf selbst, über eine weitere Luft­sperre. Sie lässt die Luft nur ent­weichen, wenn das Schwimm­ärmel­ventil zusammen­ge­drückt wird. Ein Schutz, der auch bei Babys ver­hin­dert, dass sie die Luft aus kind­licher Neu­gierde entweichen lassen.

Beide Ventilsperren sorgen für eine hohe Sicherheit. Im Ideal­fall lässt sich das Ventil nach dem Auf­pusten ver­senken. Dies senkt zusätzlich das Risiko eines versehent­lichen Öffnens.

Doppelkammer

Neben den Ventilen, geht die größte Gefahr jedoch von einer Beschä­digung der Luft­kammern selbst aus. Ob durch einen scharf­kantigen Stein oder stark in Mit­leiden­schaft gezo­gene Nähte, ist die Luft raus, bietet die Kinder­schwimm­hilfe nicht mehr den erforder­lichen Auftrieb, um das Kind sicher über Wasser halten zu können.

Um den Luftverlust zu minimieren, sollte jeder der beiden Kinder­flügel über ein Mehr­kammer­system verfügen. Typisch ist eine Doppel­luft­kammer, sodass bei einem Leck im Regelfall nur die Hälfte der Luft eines Flügels entweicht. Sind die Luft­kammern aus­reichend dimen­sioniert, reicht auch eine noch aus, um das Kind über Wasser zu halten.

Das Doppelkammersystem ist jedoch nur als Sicher­heits­netz zu sehen! Ist eine beider Luft­kammern beschädigt, ist der Nach­wuchs sofort aus dem Wasser zu holen.
Sofern der Hersteller einer Reparatur durch Flicken vorsieht, muss das Loch erst nach Anleitung geflickt werden und der Kleber voll­ständig aushärten. Die Dicht­heit ist anschließend durch einen Erwachsenen im Wasser ausgiebig zu testen.
Größere Risse oder Beschädigungen an der Naht, können und dürfen in aller Regel jedoch nicht mit einem Flicken repariert werden. Generell ist zu empfehlen, dass Eltern besser direkt neue Schwimm­flügel kaufen und statt dem Flick­zeug ein günstiges Ersatz­paar (z. B. die Sima Schwimm­man­schetten als unseren persön­lichen Spar-Tipp) mit in den Urlaub nehmen.

Schaumkern

Alternativ zur Doppelkammer sorgt auch ein innen­liegen­der Hart­schaum­kern für zusätz­liche Sicher­heit, wen das Luft­kissen beschädigt wird und Luft verliert. Ein der­artiger Kern ist typischer­weise bei Schwimm­flügel Kraul­quappen, wie denen von Cherek oder Arena zu finden.
Der Schaumkern sollte im Idealfall auch bei vollständigen Luft­ver­lust noch für einen aus­reichen­den Auf­trieb sorgen. Er ist mit dem Material von Schwimm­nudeln zu ver­gleichen, nur eben in kompak­terer Aus­führung und als Reifen um die Kinder­arme geformt.

Nachteil der aufblasbaren Schwimmflügel (rund) mit Schaum­kern ist jedoch, dass sie sich nicht so kompakt zusammen­legen lassen, wie die Modelle nur mit Luft. Für das heimische Plansch­becken oder einem Besuch im nahe­liegenden Frei­bad mag dies sicher­lich gut in Kauf zu nehmen sein. Im Koffer für den Strand­urlaub kommt es dagegen häufig auf jeden Zenti­meter an. Vor allem bei mehreren Kindern, welche noch nicht eigen­ständig schwimmen können und daher auf eine gute Schwimm­hilfe ange­wiesen sind.

Hersteller von Schwimmhilfen

Sichere Schwimmhilfen werden von zahlreichen Herstellern ange­boten. Die wohl bekanntesten Marken­hersteller dürften mit Abstand aber Bema, Beco und Arena sein. Doch die Hersteller­viel­falt ist wesentlich größer:

  1. Aquatics
  2. arena
  3. Beco
  4. Bema
  5. Bestway
  6. CARPETA
  7. Cherek
  8. Delphin
  9. Flipper SwimSafe
  10. Freds Swim Academy
  11. friedola
  12. Happy People
  13. Intex
  14. KingShark
  15. Lemandii
  16. Mainline
  17. Mondo
  18. Royalbeach
  19. Schlori
  20. Sevylor
  21. Sima
  22. Simba
  23. SIMEX
  24. Smoby
  25. Speedo
  26. Splash & Fun
  27. Sport 2000
  28. The Toy Company
  29. Wehncke
  30. Zoggs

Ein Markenname mag in erster Linie sicherlich das Vertrauen erwecken, sich für ein qualitativ hoch­wertiges Produkt zu ent­scheiden. Ein Garant dafür ist dies aber nicht. Ganz im Gegen­teil, kann sich eine Marken­schwimm­hilfe eben­so als unsicher, schlecht verarbeitet und schad­stoff­be­lastet herausstellen.
Für einen fairen Schwimmflügel Vergleich ist daher allen Herstellern grund­sätzlich die gleiche Chance einzu­räumen. Sie alle können schließ­lich das Potential zum Test­sieger 2019 haben. Auch die NoName-Schwimm­ärmel, sofern sie sich nach­weis­lich an die DIN EN‑13138 halten.

Schwimmmanschetten kaufen

Schwimmmanschetten für Babys und Kleinkinder werden in nahezu jedem Spiel­waren- und Sport­geschäft zum Kauf ange­boten. Ebenso in vielen Super­märkten mit eigener Spiel­zeug­abteilung, wie auch in Bau­märkten direkt neben den Garten­pools. Selbst die Drogerien Ross­mann und dm bieten die Schwimm­hilfe für den Ober­arm an. Zeit­weise haben immer wieder auch die Discounter Penny, Lidl und Aldi Schwimm­flügel im Angebot. Dies aber nur im Rahmen der jeweiligen Aktions­woche und nicht permanent.

Wesentlich mehr Auswahl hat jedoch das Internet zu bieten. In zahl­reichen Online­shops können Eltern gute Schwimm­ärmel kaufen. So auch bei Amazon als unsere persön­liche Shop-Empfehlung. Neben der großen Angebots­vielfalt, spricht insbe­sondere der groß­artige Service für den wohl allseits bekannten Versandgiganten.

Gebrauchte Schwimmärmel kaufen

Der Kauf von gebrauchten Schwimmflügeln ist nicht zu empfehlen. Über die Jahre kann dessen Material schließ­lich porös geworden sein. Außer­dem ist nicht bekannt, wie sorgsam mit der Schwimm­hilfe umge­gangen wurde. Zumindest dann, wenn sie gebraucht über eBay oder eBay-Kleinanzeigen angeboten wird.

Angesichts des nur äußerst geringen Preisvorteils, ist ein Gebraucht­kauf also kaum von Vor­teil. Statt­dessen ist das Geld besser in ein neues Paar zu investieren, welches sich nicht selten auch noch von mögliche Geschwister­kindern verwenden lässt.

Schwimmflügel Test von Stiftung Warentest & Ökotest

Grundlegend raten wir allen Eltern, sich nicht nur auf fremde Schwimm­flügel Test­sieger zu verlassen, son­dern stets auch die persön­lichen Test­kriterien mit einzu­be­ziehen. Dennoch schließt das eine, das andere nicht aus! Insbe­sondere was die Sicher­heits­prüfung und der Schad­stoff­unter­suchung im Labor betrifft, bleibt in der Regel auch gar nichts anderes übrig. Entsprechend empfiehlt sich ein Blick auf die aus­führ­lichen Test­be­richte der ein­schlä­gigen Test­magazine, wie von der Stiftung Waren­test oder aus dem Ökotest-Verlag.

Stiftung Warentest

Der letzte uns vorliegende Stiftung Warentest Schwimmflügel Test stammt aus Aus­gabe 07/2011. Getestet wurden insge­samt 24 Schwimm­hilfen. Darunter sechs Brust- & Rücken­schwimm­hilfen, vier Schwimm­sitze, vier Schwimm­bretter & Schwimm­nudeln, sowie die folgenden zehn Oberarm­schwimm­flügel:

  1. Bema Schwimmflügel
  2. Delphin Schwimmscheiben (Typ Super)
  3. Fashy Sima Schwimmhilfe
  4. Mondo Hello Kitty Arm Bands
  5. Royalbeach Robbi Swimtrainer Plus 2 Wings
  6. Splash & Fun Schwimmflügel
  7. Aquatics Schwimmflügel
  8. Happy People Schwimmhilfe
  9. Beco Schwimmflügel
  10. Cherek´s Kraulquappen für Anfänger

Insgesamt acht der zehn getesteten Oberarmschwimmhilfen hat die Stiftung Waren­test in Punkto Sicher­heit mit gut bewertet.
Die Wasserflügel von Beco erhielten aufgrund ihres undichten Ventils nur ein befriedigend. Fairer­weise sollte jedoch berück­sichtigt werden, dass es sich um kein Grund­legen­des Problem handelt und ein solcher Defekt ebenso jedes andere Model hätte treffen können. Viele Eltern sind sehr zufrieden mit den Beco-Armmanschetten und können die Undichtig­keit nicht nachvollziehen.
Mit mangelhaft haben dagegen die Kraul­quappen Schwimm­flügel von Cherek im Sicher­heits­test abge­schnitten. Kritik­punkt der Waren­tester waren jedoch sich lösende Ventil­stöpsel, die von Klein­kinder ver­schluckt werden können. Wie der Hersteller sich in einer Gegendarstellung äußert, greifen die Tester hier jedoch die Spiel­zeug­norm DIN‑EN71 auf, die nicht im Zusammen­hang mit der DIN‑EN13138 steht. Außer­dem wurden im Labor­test aber auch Phthalat DEHP, krebs­ver­dächtiger PAK und zinn­or­ga­nische Verbin­dungen nach­ge­wiesen. Eltern stet es frei, welcher Seite sie sich anschließen. Das Feed­back dieser, zu den Cherek`s Kraul­quappen, ist im allgemeinen auch weiter­hin eher positiv.

Das Testergebnis des Schwimmflügel-Tests der Stiftung Warentest kann online kosten­los einge­sehen und als PDF herunter­ge­laden werden. Es gilt jedoch zu berück­sichtigen, dass der Test­bericht aus 2011 stammt und mittler­weile nicht mehr zwingend aktuell ist.

Video zum Schwimmflügel Test der Stiftung Warentest

Schwimmflügel im Test der Stiftung Warentest

Ökotest

Auch Ökotest hat in der Vergangenheit verschiedene Schwimm­flügel getestet. So liegt uns ein Test­bericht der Aus­gabe 01/2009 vor. Im Detail hat der Frank­furter Verlag dazu folgende 16 Schwimm­hilfen in das Testlabor geschickt:

  1. Schlori Schwimmkissen
  2. 123 Pool School Schwimmhilfe zum Rollen
  3. Beco Schwimm-Manschetten (Größe 0)
  4. Bema Neopren Schwimmflügel
  5. Bema Schwimmflügel (Größe 0)
  6. Blue Shark Fun Schwimmhilfe
  7. Blue Shark Fun Schwimmmanschetten Circus
  8. Cherek´s Kraulquappen Schwimmflügel
  9. Flipper Swimsafe mit PE Schaumkern
  10. Schwimmflügel Spider-Man 3
  11. Sima Auftriebshilfe
  12. Smoby Armband Finding Nemo
  13. Speedo Roll Up Armbands
  14. Surf And Sun Arm Bands
  15. Swimfix (Größe 1)
  16. Swimtrainer Classic für Fortgeschrittene

Anders, als im späteren Schwimm­ärmel Test der Stiftung Waren­test, ist das Test­ergebnis von Öko-Test weniger erfreulich ausge­fallen. Beinahe alle getesteten Produkte sind im Gesamt­urteil mit der Test­note ungenü­gend durch­ge­fallen. Dies auf­grund ihres Material­tests. Ledig­lich das Schlori Schwimm­kissen konnte mit einem seht gut über­zeugen und ging damit als Ökotest Schwimm­hilfen-Test­sieger 2009 hervor.

Der vollständige Testbericht des Frankfurter Verlags kann online einge­sehen und ebenfalls als kosten­loses PDF herunter­geladen werden. Auch hier gilt es wieder zu berück­sich­tigen, dass der Test aus 2009 stammt und damit nicht mehr aktuell ist!

So haben wir im Schwimmärmel Vergleichstest 2019 geprüft:

Der große Schwimmflügel Vergleichstest 2019 beruht auf einen aus­führ­lichen Ver­gleich aus­ge­wählter Best­seller­modelle, anhand derer Produkt­eigen­schaften gem. Hersteller­angabe. Im Detail um­fasst unsere Vergleichs­tabelle die folgenden acht Kinder- bzw. Babyschwimmärmel:

  1. Schwimmflügel Flipper SwimSafe
  2. arena Floating-Schwimmflügel
  3. Beco Schwimmflügel (9703)
  4. Bema Schwimmflügel
  5. arena Schwimmmanschetten
  6. Bema Neopren-Schwimmflügel Happy People (18004)
  7. Fashy SIMA Schwimmärmel (83020)
  8. Cherek´s Kraulquappen Schwimmhilfe

Alle Produktdaten und Informationen wurden mit großer Sorg­falt recher­chiert und aufge­arbeitet. Neben den Daten­blätter der Hersteller, haben wir uns dazu ebenso verschie­dener anderer externer Quellen bedient. So zum Bei­spiel den Test­berichten der Stiftung Waren­test und von Öko­test, wie auch zahl­reicher Ober­arm­schwimm­flügel Erfahrungs­berichte von Eltern.

Keinesfalls aber ist dieser Vergleich mit einem eigenen Praxis­test unter Labor­bedingungen zu ver­wechseln! Ent­sprechend benennen wir auch keinen Test­sieger, son­dern ledig­lich unsere unver­bind­liche Schwimm­flügel Empfehlung für 2019. Gleiches gilt für die Preis-Leistungs-Empfehlung und unseren Spar-Tipp. Im Bedarfs­fall würden wir zu den genannten Kinder­schwimm­hilfen greifen.

Eltern raten wir grundsätzlich dazu, ihren persönlichen Vergleichs­sieger zu finden. Einen ersten Über­blick mag dazu sicher­lich unsere Vergleichs­tabelle ver­schaffen. Für weitere Modelle empfiehlt sich ein Blick in die Liste der aktuellen Best­seller von Amazon.

Schwimmflügel sind der Inbegriff der sicheren Auftriebshilfen. Seit ihrer Erfindung im Jahr 1956 durch Bernhard Markwitz hat sich das Bild kaum verändert: Fast jedes Kind lernt heute noch mit diesen Plastikflügeln das Schwimmen, und beim Badeausflug mit der Familie gehören sie einfach mit in die Tasche. Auch Jugendliche und sogar erwachsene Nichtschwimmer greifen zum Teil auf die aufblasbaren Armmanschetten zurück. Bei Kindern jedoch, so lautet eine immer häufiger vertretene Meinung, sind sie eher hinderlich, wenn es um das Erlernen natürlicher Schwimmbewegungen geht. Besser seien Brustauftriebshilfen, die die Kleinen im Wasser in die optimale Schwimmhaltung bringen.

Schwimmflügel in heutiger Form: Doppelkammer und Sicherheitsventil

Die ersten Schwimmflügel in ihrer heutigen Form tauchten im Jahr 1964 auf, die Jahre zuvor besaßen sie weder eine zweite Luftkammer noch Rückschlagklappen in den Ventilen wie heute. Wie zufällig wurde im selben Jahr von Klaus Martin eine ganz ähnliche Variante dieser Oberarmmanschetten erfunden. Die heutige Bema, ein aus dem Namen des deutschen Erfinders Bernhard Markwitz zusammengesetzter Markenname, konnte sich als einer der wenigen Hersteller von Schwimmhilfen mit phthalatfreien Produkten einen Namen machen. Doch leider stimmt die Qualität oft trotzdem nicht. So fand das Magazin Ökotest im Jahr 2008 (Ausgabe 7) bedenkliche Ersatzweichmacher in den Schwimmhilfen, doch schon ein paar Jahre später erkannte die test-Stiftung bei der Materialprüfung sogar auf „sehr gut“ (7/2011).

Kritik an der Einschränkung der Bewegungsfreiheit der Arme

Die Skepsis zum Nutzen von Schwimmflügeln ist insgesamt nicht unbegründet. Denn wenn die Kleinen zum ersten Mal frei im tiefen Wasser schwimmen, müssen sie sich nach erst eine neue, natürlichere Armbewegung angewöhnen. Noch dazu in einer Phase, die vielfach von Unsicherheit im Wasser geprägt ist – und dabei doch einer der bedeutendsten Momente in der Entwicklung der Kleinen ist. Auch deshalb sind Brustauftriebshilfen nach Ansicht vieler Experten die bessere Wahl, da sie die Kids automatisch in die richtige Haltung bringen. Ganz abgesehen von der Frage, ob sie nicht wenigstens ängstlichen Kindern die Furcht vor dem Wasser nehmen, sollten sie in jedem Fall perfekt sitzen: Nicht zu straff und trotzdem stramm aufgeblasen, möglichst senkrecht zum Oberarm getragen. Erkennbar sind gute Produkte an Sicherheits-Rückschlagventilen und einem Doppelkammersystem, im Übrigen sollte auf das GS- Zeichen geachtet werden. Es garantiert die Einhaltung grundlegender Sicherheitskriterien – etwa dass sich die Ventile gut schließen lassen oder die Luft beim versehentlichen Öffnen nicht auf einen Schlag entweicht.

Was gibt es im Sommer Schöneres, als die Wochenenden und laue Abende am eigenen Pool zu genießen. Aber natürlich wollen die Eltern auch mal etwas Zeit für sich – etwa um gemeinsam ein gutes Glas Wein zu trinken – während die Kinder im Pool schwimmen. Damit sie die Zeit unbesorgt und unbeschwert verbringen können, sollten Kinder, die noch nicht richtig schwimmen können, in jedem Fall eine Schwimmhilfe tragen. Dazu gehören beispielsweise Schwimmflügel, Westen oder Ringe. Diese sollen nicht nur für den unbeschwerten Spaß im Wasser sorgen, sondern das Kind auch beim Schwimmenlernen unterstützen. Allerdings spielen nicht nur die Auftriebsleistung und die Sicherheit eine wichtige Rolle. Beachtet werden sollten auch andere Kriterien wie etwa das Design, das Material und natürlich die Kindersicherheit.Sommer, Sonne und Temperaturen die man nur bei einem Gang ins Schwimmbad oder den Badesee aushalten kann?

Da hilft nur noch die Flucht ins kühlende Nass, also Tasche mit allen wichtigen Utensilien für den Schwimmbadbesuch packen und ab ins nächste Freibad. Wer Kinder hat sollte jedoch auf keinen Fall eine altersgerechte und den Schwimmkenntnissen seiner Kinder angepasste Schwimmhilfe vergessen. Jedes Jahr hört man von schrecklichen Badeunfällen bei denen Kinder sich nicht mehr über Wasser halten konnten und im schlimmsten Fall dann ertrunken sind. Deswegen niemals sein Kind ohne eine passende Ausrüstung in die Nähe des Wassers lassen.Schwimmlernhilfen sind keine Rettungswesten, lassen Sie ihr Kind niemals unbeaufsichtigt auch wenn es nur vermeintlich flaches Wasser ist! Leider ist die Auswahl an Schwimmflügeln, Schwimmgürtel und Schwimmringen beachtlich, wer da nicht mal schnell den Überblick verlieren möchte muss sich zuerst einmal gut informieren. Nicht alle im Handel erhältlichen Produkte bieten auch den erforderlichen Auftrieb den der Schwimmer braucht um nicht unterzugehen. Zusätzlich kommen immer wieder mit Schadstoffen belastete Schwimmhilfen, vor allem Billigprodukte aus Fernost, in die Geschäfte.

Damit Sie die besten und vor allem für das Kind sichersten Schwimmflügel finden, sollten Sie die auf unserer Seite erhältlichen Informationen und Empfehlungen genauestens lesen. Halten Sie sich an die Checklisten und lassen sich nicht von einem lustigen Design oder einem Schnäppchenpreis zum Kauf eines nicht getesteten Produktes verleiten.

Schwimmflügel Test 2017 – unsere Empfehlungen

Bestseller Nr. 11.398 Bewertungen Flipper Swimsafe – Schwimmhilfe, ab 12 Monate

  • Flipper Swimsafe Schwimmhilfe – TÜV zertifiziert
  • Einsteigerprodukt zur Wassergewöhnung für Kleinkinder ab 1 Jahr / 11 kg
  • Für Kinder bis zu 6 Jahren / 30 kg – Eine Größe für alle Altersgruppen

22,13 EUR Bei Amazon kaufen Bestseller Nr. 2258 Bewertungen Cherek´s Kraulquappen 20cm für Anfänger grün/gelb Schwimmflügel Schwimmhilfe für Kleinkinder und Babys ab dem 7/8 Monat

  • Ideale Schwimmhilfe für Anfänger, Kleinkinder, Säuglingen und Menschen mit Behinderung
  • Empfohlen ab 7/8 Monaten bis 8 Jahren
  • Zentral platziertes Armloch für Optimalen Auftrieb, Sicherheit und Wohlbefinden

27,99 EUR Bei Amazon kaufen Bestseller Nr. 374 Bewertungen friedola 13625 – Bema Schwimmflügel Größe 00

  • Schwimmlernhilfen
  • Größe ca. 12,5×19,5cm, (Gr.00, für Kinder bis 11kg (bis 1 Jahr)

10,97 EUR Bei Amazon kaufen Die wichtigsten Infos im Überblick:Schwimmflügel und andere Schwimmhilfen sind dafür gedacht, dass Kinder unter Aufsicht angstfrei und langsam ans Schwimmen herangeführt werden.Im großen Vergleich werden Unsicherheiten ausgeräumt und Tipps zum Kauf gegeben.Hochwertige Schwimmflügel sorgen dafür, dass die ganze Familie ein unbeschwertes Schwimmvergnügen genießen kann.

Welche Schwimmhilfen gibt es?

Zwar sind Schwimmflügel die bekanntesten Schwimmhilfen. Jedoch gibt es noch verschiedene andere Produkte, die das Schwimmenlernen erleichtern. Äußerst beliebt sind etwa Schwimmtiere und -bretter. Zwar sind Schwimmgürtel weniger weit verbreitet, jedoch bieten sie etwa gegenüber Schwimmringen den Vorteil, dass sie sehr eng am Körper anliegen.Die Vorteile von Schwimmringen liegen darin, dass sie mehr Luft enthalten, also für einen besseren Auftrieb sorgen. Zudem besitzen einige Modelle sogar einen eingebauten Sitz. Andererseits haben Schwimmringe den Nachteil, dass das Kind aus dem Ring gleiten kann. Zudem besitzen viele Modelle nur eine Schwimmkammer, was nicht unbedingt zur Sicherheit beiträgt.

Die wichtigsten Kriterien beim Kauf von Schwimmflügeln

Die Schadstoffe

Wie in verschiedenen Tests nachgewiesen wurde, enthalten die meisten Schwimmflügel Schadstoffe. Allerdings in einem so geringen Anteil, dass er ungefährlich ist. Bei Schwimmflügeln aus PVC sollten die Käufer allerdings darauf achten, dass hier keinen gefährlichen Weichmacher enthalten sind. Dazu gehören beispielsweise Phthalate. Kritisiert wurden in der Vergangenheit diesbezüglich vor allem die Kraulquappen des Herstellers Cherek. Heute befinden sich laut Angaben des Herstellers allerdings keine Mengen an Schadstoffen mehr, welche die Norm überschreiten.

Die Sicherheit

Moderne Schwimmflügel müssen jeweils über ein Doppelkammersystem verfügen. Dadurch wird verhindert, dass die Luft aus dem kompletten Schwimmflügel entweicht, sobald an irgendeiner Stelle ein Leck entsteht. Dass viele Schwimmflügel in der Farbe Orange angeboten werden, hat den Grund, dass diese Signalfarbe im Wasser besser gesehen wird. Die Testsieger erfüllen zahlreiche Kriterien, damit die Kinder sicher schwimmen können.

Der Halt

Die Schwimmflügel dürfen weder zu eng sitzen und scheuern noch rutschen. Je nachdem, welches Material verwendet wird, können Schwimmflügel aber auch die Bewegungsfreiheit einschränken, weil sie zu schwer werden. Das gilt beispielsweise für Schwimmflügel aus Neopren. Die größere Gefahr geht jedoch davon aus, dass der Schwimmflügel abrutscht und im Wasser verloren wird. Weil orange eine auffällige Signalfarbe ist, wird sie für Schwimmflügel, aber auch für Bojen verwendet. Auch diese Kriterien wurden im Test berücksichtigt.

Grundsätzlich gilt die Faustregel: Je stärker und dichter das Material ist, umso länger bleiben die Schwimmflügel intakt und werden nicht löchrig oder rissig.

Funktionalität

Eine gute Auftriebskraft ist wesentlich wichtiger als das gute Aussehen der Schwimmflügel. Zudem sollten sie gut am Körper befestigt werden können. Diese Grundregel gilt aber auch für alle anderen Arten von Schwimmhilfen.

Wichtige Informationen zu den Schwimmflügeln

Eventuelle Sicherheitsrisiken sollten bereits beim Kauf der Schwimmflügel umgangen werden, damit der Sommerurlaub auch wirklich glückt. Denn Kinder können unter Umständen selbst in einem flachen Gewässer ertrinken, etwa wenn sie durch die Schwimmhilfe in eine falsche Rückenlage geraten. Diese Gefahr ist bei Kleinkindern besonders groß. Das Kind sollte deshalb keinesfalls unbeaufsichtigt oder alleine gelassen werden. In Schwimmbecken ist beispielsweise eine besondere Aufmerksamkeit an der Stelle gefordert, an welcher der Nichtschwimmer- in den Schwimmerbereich übergeht. Die Eltern sollten dem Kind deshalb auch zeigen, wie die optimale Lage im Wasser ist und wie die Schwimmhilfe den richtigen Sitz bekommt. Am besten ist es, wenn das Baby schon frühzeitig an das Element Wasser gewöhnt wird.Ab dem Alter von etwa fünf Jahren empfiehlt sich ein Schwimmkurs. Vor dem Kauf der Schwimmhilfen sollten sich die Eltern auf jeden Fall von der Qualität der Produkte überzeugen. Denn wenn diese etwa über verschluckbare Kleinteile verfügen, so stellt dies ebenfalls ein Sicherheitsrisiko dar.

Wichtige Fragen zu den Schwimmflügeln

Schwimmflügel – Spielzeug oder unverzichtbare Schwimmhilfe für Kleinkinder?

Eins sollte man bei seiner Kaufentscheidung zuerst einmal überdenken, soll ihr Kind damit das Schwimmen lernen oder im Wasser auch noch perfekt gestylt sein? Wer richtig darüber nachdenkt dem wird wohl schnell klar sein das es hier im Prinzip um Leben und Tod gehen kann, einen Augenblick nicht aufgepasst und schon ist der Sprössling im Schwimmbad aus den Augen entwischt und will seine Schwimmübungen dort machen wo auch die “Großen” ihren Spaß haben.Das kann natürlich fatale Folgen haben auf die wir hier aber nicht eingehen wollen. Kaufen Sie nur solche Schwimmhilfen die auch wirklich als solche konstruiert wurden. Ein einfacher Schwimmring aus dem Ein-Euro-Shop ist Spielzeug und nicht für Kinder gemacht die das Schwimmen lernen wollen.

Ab welchem Alter sind Schwimmflügel für das Baby geeignet?

Unabhängig vom sogenannten Babyschwimmkurs, der bereits für Kinder ab dem dritten Lebensmonat angeboten wird, sollten Kinder möglichst früh an das Element Wasser gewöhnt werden. Dabei sollte ihnen aber auch klar gemacht werden, dass beim Schwimmen Gefahren lauern können und sie keinesfalls ohne Schwimmhilfe und Aufsicht ins Wasser gehen sollten, so lange sie nicht sicher schwimmen und Tauchen können. Auch ein schneller Kauf empfiehlt sich nicht. So sollte der Halt des Schwimmflügels sowohl an Land als auch im Wasser geprüft werden, um den optimalen Schwimmflügel für das Kind zu bekommen. Zudem gibt es spezielle Produkte für Babys, damit diese sich leichter an das Element Wasser gewöhnen können.

Das CE Zeichen – was bedeutet das?

Das Kürzel CE bezeichnet den Begriff Conformité Européenne. Dabei handelt es sich um das europäische Konformiätszeichen, welches dokumentiert, dass ein Produkt die geforderten Normen erfüllt und damit auch verkauft werden darf. Allerdings stellt dieses Zeichen keine definitive Sicherheitsgarantie dar.

Woran lassen sich sichere Schwimmhilfen erkennen?

Eine sichere Auftriebshilfe, die sich am Körper des Kindes befestigen lässt, unterliegt einer europaweiten Prüfnorm. Ob diese erfüllt wird lässt sich an der Bezeichnung EN 13138-1 erkennen, was idealerweise auch auf der Verpackung aufgedruckt ist. Das Prüfsiegel GS, welches für geprüfte Sicherheit steht, zeigt darüber hinaus an, dass das jeweilige Produkt von Institutionen wie dem TÜV geprüft wurde.

Sind bestimmte Marken besonders bekannt?

Am bekanntesten sind die Artikel der Marken BEMA und BECP, weil diese schon seit relativ langer Zeit Schwimmsportzubehör anbieten. Das bedeutet jedoch nicht, dass andere Hersteller eine schlechtere Qualität anbieten.

Die Hersteller im Überblick

  1. Beco: Dieser Hersteller produziert nicht nur zeitlos schöne Kollektionen an Bademode, sondern auch diverses Schwimmzubehör.
  2. BEMA: Bei BEMA handelt es sich um eine Marke des Herstellers Fridola. Der Schwerpunkt liegt vor allem auf Campingbedarf und Gartenzubehör. Sämtliche Schwimmprodukte dieser Marke sind TÜV-zertifiziert und PVC-frei.
  3. Arena: Diese Schwimmsportmarke ist vor allem für technische Innovationen bekannt. Der Hersteller verfolgt das Ziel, sowohl Freizeitschwimmer als auch Profis möglichst perfekt auszustatten.
  4. Sherek: Dieser Anbieter gilt als Spezialist für die sogenannten „Kraulquappen“. Diese werden zwar genauso angelegt wie Schwimmflügeln, ähneln aber von der Optik her eher Mini-Schwimmringen. Sie besitzen üblicherweise einen höheren Auftrieb, als es bei klassischen Schwimmflügel der Fall ist.

Worauf sollte man beim Kauf von Schwimmflügeln achten?

Der erste Blick wenn man sich für ein Paar Schwimmflügel interessiert sollte immer auf die Suche nach den TÜV-und GS-Prüfzeichen entsprechend EN 13138-1:2008 gehen. Nur wenn diese Prüfzeichen darauf zu finden sind wurden diese auch als Schwimmhilfe freigegeben! Schwimm­flügel, -gürtel und -westen sind kein Wasser­spielzeug, sondern persönliche Schutz­ausrüstungen, die Kindern beim Schwimmen­lernen helfen sollen. Schwimm­sitze sollen Babys ans Wasser gewöhnen. Für alle gelten die strengen Sicher­heits­anforderungen der europäischen Norm EN 13138. Alles Andere ist nicht für diesen Zweck gemacht und bietet keinerlei Sicherheit. Orientieren Sie sich danach und ihr Kind wird es ihnen danken!Nachdem dem Sie die Prüfsiegel gefunden haben geht es daran die richtige Größe zu finden, alle Hersteller haben dazu mehrere Größen in ihrem Sortiment, meistens wird da nach dem Gewicht des Schwimmers gegangen. Damit die Schwimmflügel ihren Zweck erfüllen und auch nicht beim schwimmen von den Oberarmen rutschen sollte man hier nicht in Versuchung geraten eine etwas größere Nummer zu kaufen!

Wofür sind Schwimmflügel geeignet?

Es handelt sich bei Schwimmflügeln, wie hier schon mehrmals erwähnt um eine Schwimmlernhilfe, dieses Wort schon besagt soll es Kindern dabei behilflich sein das Schwimmen zu erlernen! Durch die Luft in den Kammern bekommen die Arme und der Oberkörper Auftrieb, dieser hilft dem Kind das der Kopf mit dessen Unterstützung über Wasser bleibt und die Gefahr des Ertrinkens gemindert wird. Bitte beachten Sie das es sich hierbei nur um ein Hilfsmittel handelt, niemals das Kind aus ihrem Sichtbereich verlieren! So lange ihr Kind nicht als sicherer Schwimmer gilt sollten immer Schwimmflügel als Unterstützung getragen werden.

Wer sollte Schwimmflügel tragen?

Jeder der nicht oder nur schlecht schwimmen kann sollte sich ein paar Schwimmflügel kaufen, es gibt diese für Babys, Kleinkinder, Jugendliche und Erwachsene. Man sollte sich nicht schämen damit ins Schwimmbad oder an den Badesee zu gehen, die Sicherheit und der Schutz des eigenen Lebens stehen auf dem Spiel! Vor allem Kleinkindern sollte man immer Schwimmflügel anlegen, das gibt diesen Sicherheit und Selbstvertrauen im Wasser, so lernen Sie eher wie man schwimmt.

Wo sollte man Schwimmflügel kaufen?

Das spielt keine Rolle, so lange Sie die hier genannten Tipps befolgen und nur geprüfte und mit CE und/oder TÜV Siegel versehene Schwimmhilfen erwerben ist das nicht von belang. Es muss kein Sportgeschäft sein, man kann sich diese auch ganz bequem in einem der unzähligen Onlineshops aussuchen und bestellen, der Vorteil hierbei ist der direkte Preis/Produktvergleich.Auftriebshilfen werden sowohl von Onlineshops für Sportbedarf als auch von großen Kaufhäusern angeboten. Selbst in zahlreichen Kindermodegeschäften und Spielwarenläden ist diese Ausrüstung vorrätig. Sie sollten jedenfalls gezielt nach den Produkten fragen, die von uns empfohlen wurden und sich von den zahlreichen verschiedenen Kategorien im Bereich der Schwimmhilfen nicht irritieren lassen. Denn die Testsieger sind mit Sicherheit im Sortiment.

Das Wichtigste auf einen Blick:

  1. Rettungswesten sollten nicht mit Schwimmwesten verwechselt werden
  2. Auftriebskraft wird in Newton angegeben (100 N, 150 N, 275 N)
  3. Gewicht der Rettungsweste spielt eine Rolle bei der Bewegungsfreiheit
  4. Auslösezeit und Aufblaszeit sollten je nach Einsatzgebiet variieren
  5. Freibordhöhe ist ebenfalls ein wichtiger Faktor beim Rettungswestenkauf

Auch auf kleinen Booten benötigen Sie eine Rettungsweste (Bildquelle: secumar.com)

Was ist der Unterschied zwischen Rettungswesten, Schwimmwesten und Schwimmhilfen?

Rettungsweste ist beileibe nicht Rettungsweste. Auch wenn die grundlegenden Vorschriften von Rettungswesten sicherstellen sollten, dass eine solchermaßen ausgewiesene Rettungsweste auch wirklich zuverlässig über Wasser hält, gibt es große Unterschiede beim Nutzkomfort und der Ausstattung. An erster Stelle steht zudem die Entscheidung für eine Auftriebsklasse: Rettungswesten gibt es in der 100-N-Klasse für ruhige Binnengewässer, in der 150-N-Klasse für Küstenreviere und in der großen 275-N-Klasse für Hochseeeinsätze. Die Zahlen entsprechen der Auftriebskraft in Newton – je höher die Zahl, desto höher ist der Auftrieb. Sie sollten wissen, dass es sich bei einer Schwimmweste lediglich um eine Schwimmhilfe für Kinder handelt, nicht um eine Rettungsweste.

Reicht eine Rettungsweste in der 150-N-Klasse für Sie aus?

In der Regel dürften die meisten Bootsbesitzer zur zweiten Klasse mit einer Klasse von 150 Newton greifen. Sie stellt einen guten Kompromiss aus Tragbarkeit und Auftriebsleistung dar. Die kleinste Klasse mit einem Auftrieb von 100 Newton würde einen unnötig auf Binnenseen und Flüsse beschränken, die größte Klasse mit einem Auftrieb von 275 Newton ist aufgrund ihrer Wuchtigkeit wirklich nur für den Notfall auf hoher See und ähnlich gefährlichen Gewässern gedacht. Denn anders als auf einem großen Hochseeschiff sollte man auf einer kleinen Yacht oder einem Schnellboot die Rettungsweste stets am Mann tragen, da hier das Risiko eines versehentlichen Überbordgehens im Vergleich zu größeren Booten und Schiffen auf der Hochsee größer ist.

Mittlerweile sind Rettungswesten sehr kompakt und bieten Ihnen viel Bewegungsfreiheit (Bildquelle: secumar.com)

Gewicht kann innerhalb einer Klasse stark variieren

Doch auch innerhalb einer Auftriebsklasse kann das Gewicht und damit der Tragekomfort im Trockenen stark variieren. So gibt es Westen mit lediglich rund 700 Gramm Gewicht und solche mit nicht weniger als 1.200 Gramm. Nun mag etwas mehr als 1 Kilogramm Gewicht nicht nach viel Behinderung klingen, doch fallen hier dann auch die Auftriebskörper größer aus – zum Gewicht kommt also häufig schlicht ein Raumvolumen, welches Ihre Bewegungsfreiheit stark einschränkt. Auf der anderen Seite sitzen schwere Westen mit ihren breiteren Gurten und Metallschnallen häufig besser als leichte Ausführungen mit dünnen Schnüren und Plastikverschlüssen.

Auslösezeit und Aufblaszeit

Wesentlich ist ferner die Kombination aus Auslösezeit und Aufblaszeit. Je nachdem, wie stark die Mechanismen in der Auftriebsblase verborgen sind, dauert die Auslösung länger. Die Zeiträume liegen zwischen 2 und 20 Sekunden. Je schneller die Weste anspricht, desto schneller ist der Kopf des untergetauchten Trägers auch wieder über Wasser. Dazu sollte das Aufblasen natürlich ebenfalls nicht zu lange dauern. Besitzt die CO2-Patrone viel Druck, kann das schon nach 4 bis 5 Sekunden abgeschlossen sein. Es gibt aber auch Westen, die gemächliche 15 bis 20 Sekunden benötigen.

Einige Hersteller von Rettungswesten haben auch Modelle für alle Gewässer im Portfolio (Bildquelle: kadematic.de)

Bei längeren Aufenthalten im Wasser: Freibordhöhe beachten

Schlussendlich ist die Frage, ob man mit einem längeren Aufenthalt in wilden Gewässern rechnen muss. Geht es nur um eine Weste für den versehentlichen Sturz ins Wasser, reicht eine Freibordhöhe (die Entfernung zwischen Mund und Wasseroberfläche) von 6 bis 8 Zentimetern aus – man wird vermutlich ohnehin schnell wieder aus dem Wasser gefischt. Doch wenn es um eine Weste für echten Schiffbruch geht, wenn Hilfe teils Stunden entfernt ist, dann sollte die Weste eher das Doppelte bieten. Denn dann muss gewährleistet sein, dass auch ein ohnmächtiger Mensch nicht versehentlich mit dem Mund ins Wasser eintaucht. Einige Modelle sind daher sogar ohnmachtssicher.

Zuletzt aktualisiert am 8. Januar 2020

Im ersten Teil unseres Artikels informieren wir ob es einen Rettungswesten Test von großen Verbrauchermagazinen gibt. Im zweiten Teil finden Sie einen eigens von uns erstellten Rettungswesten Vergleich. Viel Spaß bei der Suche nach der besten Rettungsweste!

Direkt zur Test Übersicht Direkt zum Produktvergleich

Rettungswesten werden für sehr viele Wassersportarten benötigt. Vor allem bei Wassersportarten mit Bootbeteiligung, wie beispielsweise Segeln, Katamaran, Motorboote, Jetski, Wasserski und Wakeboard. Beim ungewolltem Abgang von Bord geben Rettungswesten genug Auftrieb und drehen den Träger auf den Rücken.

Der Kopf wird über Wasser gehalten, selbst bei Bewusstlosigkeit. Diese Eigenschaft nennt sich Ohnmachtssicher und ist je nach Auftriebsstärke mehr oder weniger ausgeprägt. Rettungswesten gibt es in den Bauarten Feststoffweste oder selbst-aufblasbare Rettungsweste. Letztendlich sind Rettungswesten mit Zubehör ausgestattet, das eine schnellere Rettung ermöglicht. Im Gegensatz zu Schwimmwesten sind bei Rettungswesten Schwimmbewegungen nur noch eingeschränkt möglich.

Rettungswesten sind für den Einsatz auf offenem Gewässer konzipiert, damit Personen mehrer Stunden problemlos im Wasser treiben können, bis Hilfe kommt.

Rettungswesten Test Übersicht

Herausgeber: Rettungswesten Test vorhanden: Jahr:
Stiftung Warentest Nein, bisher kein Rettungswesten Test vorhanden
ÖKO-TEST Es fehlt noch ein Rettungswesten Test
Konsument.at Ein Rettungswesten Test fehlt bislang
Ktipp.ch Ein Rettungswesten Test fehlt bislang

Wir haben bei den oben genannten Magazinen nach einem Rettungswesten Test gesucht. Sollten wir nichts gefunden haben wurde das in der Test Übersicht ebenfalls angegeben. Da es sich bei Rettungswesten nicht um klassische Verbraucherprodukte handelt wurden sie bisher leider nicht untersucht. Wir hoffen das ändert sich in Zukunft, da es sich bei Rettungswesten um Produkte handelt deren Funktion in Notsituationen Leben retten kann.

Sollten wir zukünftig weitere Rettungswesten Tests finden, werden wir die Tabelle selbstverständlich aktualisieren und alle Informationen bereitstellen. Zur weiteren Recherche empfehlen wir die einschlägigen Wassersport-Fachzeitschriften.

Rettungswesten Vergleich: Marinepool, Segelladen & weitere

Es beginnt nun unser Rettungswesten Vergleich. Zur Beurteilung der Produkte dienten öffentlich verfügbare Produktinformationen der Hersteller und bestehenden Kundenbewertungen. Die wichtigsten Kriterien für unsere Beurteilung finden sie rechts neben dem Produktbild. Die Rettungswesten wurden von uns nicht in der Praxis getestet.

Kriterien die im Rettungswesten Vergleich berücksichtigt wurden sind Tragekomfort, Ausstattung und Zubehör. Außerdem gibt der Vergleich Auskunft über besondere Merkmale und Eigenschaften der folgenden Modelle:

Segelladen – Vollautomatische Rettungsweste

Rettungswesten Kaufempfehlung: Marinepool – Automatikweste Premium

Marke: Marinepool
Auftrieb: 300 Newton
Ausstattung/Zubehör: Klettverschluss am Cover, Kragen aus Fleece-Material, 60g CO2-Patrone, Pro Sensor Indication Operating System, Sprayhood, Notlicht 199,90 EUR Bei Amazon kaufen

Im Rettungswesten Vergleich stellt sich heraus, dass die nachfüllbare Automatik-Rettungsweste 2012 im Yachtmagazin als Kaufempfehlung hervorgegangen ist. Trotz Einheitsgröße lässt sich das ab 40 kg geeignete Modell gut an den Körper anpassen und auch über umfangreicher Bekleidung tragen. Das Produkt bietet mit 300 Newton einen sehr starken Auftrieb und mittels Kragenauftrieb eine verkürzte Drehzeit. Außerdem unterstützt das Modell mit ergonomischer Form und guter Gewichtsverteilung einen hohen Tragekomfort. Fazit: Diese Rettungsweste ist ein sehr sicherer, bequemer und optimaler Schutz für den Offshore-Bereich. Unsere klare Kaufempfehlung!

Rettungswesten Preistipp: Segelladen – Vollautomatische Rettungsweste

Sale Marke: Segelladen
Auftrieb: 150 Newton
Ausstattung/Zubehör: geteilter Rückengurt, zusätzliches Mundstück, Reflektorstreifen, Füllpatrone, Pfeife, Tasche 69,90 EUR −10,00 EUR 59,90 EUR Bei Amazon kaufen

Im Rettungswesten Vergleich macht die vollautmatiosche Weste einen soliden und zuverlässigen Eindruck. Bei einem Sturz ins Wasser wird die Vollautomatik sofort ausgelöst. Das Produkt verhilft Personen ab 40 kg auch im bewusstlosen Zustand automatisch in eine stabile Rückenlage. Die Innenhülle der Rettungsweste wird mit einer Außenhülle vor Einflüssen der Umwelt geschützt. Mit dem praktischen Mundstück kann der Träger die Menge der enthaltenen Luft selbst regulieren. Reflektoren und Signalpfeife unterstützen eine schnelle Auffindung. Fazit: Mit 150 Newton ist diese bequeme Rettungsweste für Segel- und Motorboote im Hochseebereich gut geeignet. An die 300 Newton unserer Kaufempfehlung kommt diese Rettungsweste allerdings nicht ran. Auf Grund des günstigen Preises unser Preistipp!

Rettungswesten Vergleich: Secumar- Arkona 220/275 Newton

Keine Produkte gefunden.

Im Rettungswesten Vergleich erfüllt die ohnmachtssichere, vollautomatische Rettungsweste alle erforderlichen Ansprüche. Der mit Fleece bezogene Nackengurt unterstützt einen angenehmen Tragekomfort. Der Bergegurt und die Signalpfeife sind äußerst hilfreich für schnelle und sichere Rettungsaktionen. Außerdem verfügt das Modell über einen extrem guten Kälteschutz, das selbst die Fischer in Norwegen auf diese Rettungsweste zurückgreifen. Fazit: Mit 275 Newton ist dieses Produkt auch für extreme Einsätze im Hochseebereich empfehlenswert.

Rettungswesten Vergleich: Bootskiste

Marke: Bootskiste
Auftrieb: 100 Newton
Ausstattung/Zubehör: umgehender zweifach geteilter Kragen, Reflektstreifen, Reißverschluss, verstellbarer Brustgurt mit Kunststoffverschluss, Tunnelzug, Schrittgurt, Pfeife 25,58 EUR Bei Amazon kaufen

Die preiswerte Feststoffweste zeigt im Rettungswesten Vergleich dank verschiedener Gurte, Verschlüsse und dem Tunnelzug eine individuell einstellbare, bequeme Passform und einen sicheren Sitz. Mit dem Auftrieb durch Polyäthylenschaum und dem großen umgehendem Kragen wird der Kopf über Wasser gehalten und gut geschützt. Für gute Erkennbarkeit ist dieses Modell in der Sicherheitsfarbe Orange gestaltet und verfügt zusätzlich über zwei Reflektorstreifen. Die Rettungsweste ist für Personen mit einem Gewicht von 70 – 90 kg ausgelegt. Fazit: Mit 100 Newton ist dieses Produkt ein guter Begleiter für Segel- und Motorboote in Küstenbereichen.

Abschließend noch passende Videos die wir auf Youtube gefunden haben:

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Stefan Hilgers

Mein Name ist Stefan und ich habe diesen Beitrag geschrieben. Seit 2016 arbeite ich in der Redaktion von sport-und-abenteuer.de. Schon als Kind war ich den ganzen Tag draußen und habe Sport gemacht. Das hat sich bis heute nicht geändert und ich verbringe meine komplette Freizeit mit Sport und anderen Outdoor-Aktivitäten. In meinen Ferien gehe ich Campen, Wandern und Bergsteigen. Ich hoffe meine Ratgeber-Beiträge helfen dir weiter.

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Schwimmwesten – damit Sicherheit an Bord und im Wasser gewährleistet ist

Selbst Menschen, die als Profischwimmer oder Surfer ihren Lebensunterhalt verdienen, mussten irgendwann das Schwimmen erlernen. Zwar können sich Säuglinge einige Sekunden über Wasser halten, doch das gezielte Vorankommen im Wasser muss Schritt für Schritt erlernt werden. Um dabei von voller Sicherheit zu profitieren, sollte man sich nach geeigneten Schwimmhilfen umsehen. Neben Schwimmflügeln oder Schwimmringen gehören Schwimmwesten zu den beliebten Hilfsmitteln, die einen beim Schwimmen-Lernen unterstützen. Schwimmwesten sind sowohl für Kinder als auch Erwachsene oder als Baby-Schwimmweste erhältlich.

Schwimmweste Test 2020

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Schwimmwesten kaufen und unterschiedlich einsetzen

Schwimmwesten für Erwachsene kennt man wahrscheinlich in erster Linie als Sicherheitsausrüstung auf Booten oder Schiffen. Rettungs- oder Schwimmwesten sorgen dafür, dass der Träger durch Auftrieb-Eigenschaften nicht unter Wasser taucht. Sollte er über Board gehen, bleibt er dank der Schwimmweste für Erwachsene trotzdem über Wasser. Daher gelten Schwimmwesten nicht umsonst als lebensrettende Ausrüstung auf Wasserfahrzeugen.

Neben der Funktionsweise ist natürlich auch der spätere Einsatzort für den Kauf der Schwimmweste von großer Bedeutung. Eine Kinder-Schwimmweste muss nicht unbedingt als Rettungsweste verwendet werden. Viele Eltern entscheiden sich gegen Schwimmflügel und kaufen stattdessen eine Kinder-Schwimmweste. In diesem Fall genügen günstige Schwimmwesten für Kinder, die vor Verwendung im Schwimmbad oder am Baggersee aufgeblasen werden müssen.

Tritt dagegen ein Notfall ein, weil ein Boot oder Schiff sinkt, wird man kaum Zeit finden, die Schwimmweste aufzublasen. Als Ausrüstung für Boote und Schiffe sollte man daher auf automatische Schwimmwesten zurückgreifen. Für Sport-Aktivitäten wie rasante Kajak-Fahrten empfehlen sich automatische oder Feststoff-Schwimmwesten.

Schwimmwesten regelmäßig überprüfen: Wer Schifffahrten gewerblich betreibt, muss dafür sorgen, dass die Rettungswesten an Bord jederzeit einsatzfähig sind. Deswegen müssen die Schwimmwesten regelmäßig gewartet und vom TÜV kontrolliert werden. Nur wenn die Prüfstelle die Schwimmweste für Erwachsene oder Kinder für funktionsfähig hält, darf die Schiffs- oder Bootstour beginnen.

Damit eine Schwimmweste für Erwachsene oder Kinder den notwendigen Auftrieb herbeiführt, kann sie unterschiedlich gefertigt sein, wie folgende Tabelle zeigt:

Art der Schwimmweste Funktionsweise
Vollautomatische Schwimmweste Die Schwimmweste verfügt über eine integrierte Automatik, die bei Berührung mit Wasser eine CO2-Patrone auslöst. Die Hülle der Weste wird dadurch innerhalb von Sekunden aufgeblasen.
Schwimmweste aufblasbar Aufblasbare Schwimmwesten können genauso wie Schwimmflügel aufgeblasen und anschließend verwendet werden.
Feststoff-Schwimmwesten Die Schwimmwesten sind mit einem festen, nicht saugfähigen Material gefüllt. Das leichte Material ist schwimmfähig, sodass der Träger nicht untergeht.
Schwimmweste für Hunde Verschiedene Hersteller bieten auch für Hunde Schwimmwesten an, damit diese bei Boots- oder Schiffsunglücken gerettet werden können.

Überzeugende Schwimmwesten kaufen: Schwimmwesten Test informiert unabhängig

Schwimmwesten retten im Ernstfall Leben. Deswegen möchte man beim Kauf der Produkte kein schlechtes Gewissen haben, schon gar nicht, wenn es sich um eine Schwimmweste für Babys oder um eine Schwimmweste für Kleinkinder handelt. Wer sich für den Kauf der Schwimmweste für Kind oder Baby Expertenunterstützung wünscht, sollte nach einem Schwimmwesten Test Ausschau halten. Unabhängige Institute wie die Stiftung Warentest überprüfen immer wieder bekannte Marken sowie günstige No-Name-Produkte und bewerten die jeweiligen Schwimmwesten für Kleinkinder, Babys oder Erwachsene. Folgende Marken und Modelle finden in einem professionellen Schwimmwesten Test immer wieder Erwähnung:

  • Secumar Schwimmweste
  • Helly Hansen Schwimmweste
  • Konfidence Schwimmweste
  • O’Brien Schwimmweste
  • O’Neill Kinder-Schwimmweste
  • Schwimmwesten von Decathlon
  • Schwimmwesten von Toys’r’Us

Der unabhängige Schwimmwesten-Vergleich hilft dabei, eine Secumar Schwimmweste von einer Helly Hansen Schwimmweste zu unterscheiden, indem die Vor- und Nachteile der Produkte klar genannt werden.

Vor- und Nachteile einer Schwimmweste

Allerdings gibt es auch einige Pluspunkte, die für jede Schwimmweste gelten, unabhängig von welchem Unternehmen die Weste hergestellt wird:

  • erhältlich für verschiedene Altersstufen, beginnend von der Schwimmweste für Babys über Schwimmwesten für Kleinkinder bis hin zu Schwimmwesten für Erwachsene
  • können im Ernstfall Leben retten
  • in unterschiedlichen Designs erhältlich
  • schränken die Bewegungsfähigkeit nicht ein

Gleichzeitig lassen sich allerdings sogar beim Schwimmwesten-Testsieger bestimmte Nachteile feststellen:

  • Schwimmwesten müssen regelmäßig gewartet und geprüft werden
  • Schwimmweste für Kind oder Baby eignet sich nur für einen sehr kurzen Lebensabschnitt

Ausgesuchte Schwimmwesten zum besten Preis bestellen

Egal ob man eine Baby-Schwimmweste bestellen will oder ob man Erwachsenen-Schwimmwesten kaufen möchte – neben der Sicherheit spielt der Preise eine wichtige Rolle. Testberichte helfen dabei, die Besonderheiten einer Konfidence Schwimmweste zu erkennen. Ein Preisvergleich ist dagegen sinnvoll, wenn man die ausgesuchten Schwimmwesten günstig kaufen will. Das Internet macht es einem zum Glück sehr einfach, ein gutes Angebot zu finden. Wer sich bereits für eine Schwimmweste für Babys entschieden hat, nutzt eine Online-Preissuche und schon erfährt man, welcher Online-Shop den besten Preis zu bieten hat. Der Preisvergleich bietet sich natürlich nicht nur bei der Suche nach einer Schwimmweste für ein Baby 9 Monate an, sondern kann für sämtliche Produkte durchgeführt werden.

FAQ – Häufige Fragen zum Thema

Welches sind die besten Produkte für „Schwimmwesten“?

Derzeit sind in der Kategorie „Schwimmweste“ folgende Produkte auf Spielzeug.org besonders beliebt bzw. laut unserer Leser am besten:

  • Platz 1 in Schwimmwesten: Konfidence Die original Kinder Schwimmweste, sehr gut
  • Platz 2 in Schwimmwesten: Konfidence Kinder-Schwimmweste aus Neopren, sehr gut
  • Platz 3 in Schwimmwesten: No Name Mares Kinder Schwimmweste, sehr gut
  • Platz 4 in Schwimmwesten: Intex Schwimmhilfe, befriedigend
  • Platz 5 in Schwimmwesten: Intex Schwimmhilfe, gut

Welche Hersteller bieten eine Top-Qualität bzw. ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis?

Unsere Experten empfehlen Ihnen folgende Marken: Konfidence, No Name, Intex.

Wie viel kosten die empfohlenen Modelle auf dieser Seite?

Das günstigste Produkt für „Schwimmwesten“ kostet derzeit ca. 4 Euro und das teuerste Produkt ca. 39 Euro. Der durchschnittliche Preis aller hier gezeigten Modelle beträgt laut Angebot bei Amazon ca. 21 Euro. Weitere Preise und Angebote finden Sie im Preisvergleich.

Top 5 Schwimmwesten im Test bzw. Vergleich

Hier finden Sie die aktuelle Top 5 vom Schwimmweste Test für das Jahr 2020 als Vergleichstabelle.

Bild Produkt Kategorie Bewertung Preis Zum Test
Konfidence Die original Kinder Schwimmweste Schwimmhilfe, Schwimmweste 5 Sterne (sehr gut) ca. 31,12 € “ Details
Konfidence Kinder-Schwimmweste aus Neopren Schwimmhilfe, Schwimmweste 4.5 Sterne (sehr gut) ca. 38,80 € “ Details
No Name Mares Kinder Schwimmweste Schwimmhilfe, Schwimmweste 4.5 Sterne (sehr gut) ca. 26,90 € “ Details
Intex Schwimmhilfe Schwimmhilfe, Schwimmweste 3.5 Sterne (befriedigend) ca. 3,99 € “ Details
Intex Schwimmhilfe Schwimmhilfe, Schwimmweste 4 Sterne (gut) ca. 5,91 € “ Details

Letzte Aktualisierung am 03.02.2020

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Experten warnen: Gefährliche Schwimmhilfen für Babys

Gefahren für die weitere Entwicklung der Kinder

Der Bund der Schwimmlehrer in Großbritannien und die Organisation Birthlight warnen eindringlich vor der Nutzung von Schwimmringen, die bei Babys unterhalb des Kopfes befestigt werden. Diese Schwimmhilfen sollen laut den Experten die physische, neurologische und emotionale Entwicklung der Kinder beeinträchtigen und gefährden.

Ein Schwimmlehrer erklärt, der Ring würde eine Art Vakuum erzeugen, in dem sich das Baby „geköpft“ fühle. Vor allem bei Säuglingen unter fünf Monaten könnten durch die vertikale Position im Wasser Wirbel, Bänder oder Muskeln nachhaltig geschädigt werden.

Nicht zu früh alleine in den Swimmingpool

Auch wichtige Reflexe könnten durch einen solchen Schwimmring gestört werden; beispielsweise das Aufrichten. Außerdem sollen die Ringe die Kinder „passiv machen“ und ihnen keinerlei Bewegungsfreiheit schenken. Generell raten die Experten davon ab, Babys zu früh alleine mit einer Schwimmhilfe in ein Schwimmbecken zu setzen. Die Kinder seien auf den Kontakt zu den Eltern im Wasser angewiesen, um sich sicher fühlen zu können.

TÜV Rheinland warnt: Diese Schwimmsitze sind lebensgefährlich

Schwimmtier oder Luftmatratze gehören für viele Kinder zum Urlaub. Doch der TÜV warnt: Beim Griff zum Billigangebot in Strandbuden oder Souvenirshops ist Vorsicht geboten. Sonst könnte es gefährlich werden.

Am Strand gekaufte Schwimmsitze für Babys und Kleinkinder sind häufig lebensgefährlich. Es könne ein „unmittelbares Risiko des Ertrinkens“ drohen, warnte der TÜV Rheinland. Das Prüfunternehmen testete Wasserspielzeug und Baby-Schwimmsitze aus Urlaubsorten in Deutschland, Spanien, Italien, Griechenland, Belgien und den Niederlanden.

20 von 50 Produkten fallen durch

Untersucht wurden insgesamt 50 Produkte, darunter aufblasbare Schwimmtiere und Luftmatratzen aus Souvenirshops und Strandbuden. Der Preis lag bei höchstens zehn Euro. Das Ergebnis: 20 der 50 Badeartikel dürften in der Europäischen Union gar nicht verkauft werden. Sie erfüllten nicht einmal grundlegende Sicherheitsanforderungen.

Hier finden Eltern jene Produkte, die sie unbedingt meiden sollten:

Artikelbezeichnung Hersteller/Vertrieb Herkunftsland
Baby Racer Bestway, Milano, Italy Italien
Schwimmring Rubo Toys, Rijssen, Netherlands Belgien
Surfer Free & Easy, Amsterdam, Netherlands Belgien
Schwimmring Van der Meulen, JP C11Sneek, Netherlands Belgien
Schwimmring Hase A Conserver, France Belgien
Schwimmring Van der Meulen, JP C11Sneek, Netherlands Niederlande
Schwimmsitz Suarez, Mallorca, Spanien Niederlande
Baby Boat Inter Creta Griechenland
Child boat Helly Kitty Keine Herstellerinformation Griechenland
Schwimmsitz Krokodil Keine Herstellerinformation Griechenland
Angry Birds Schwimmring Suarch Griechenland
Baby Sicherheitsring INTEX, Roosendaal, Netherlands Griechenland
Dolphin boat Bestway, Milano, Italy Spanien
Dolphin baby boat Creaciones Liopis Spanien
Winnie Puh Schwimmring INTEX, Roosendaal, Netherlands Spanien
Schwimmring Ente Safari Sub, Alicante, Spain Spanien
Schwimmring Safari Sub, Alicante, Spain Spanien
Schwimmring Jerry Bestway, Milano, Italy Spanien
Delfin Keine Herstellerinformation Europa allgemein
Strandball Bestway, Milano, Italy Europa allgemein

(Mehr Information finden Sie hier: http://www.tuv.com/media/germany/sommertest/Ergebnisliste_Wasserspielzeug.pdf)

Schwimmsitze sind häufig lebensgefährlich

In sechs Fällen fanden die Tester lebensgefährliche Schwimmsitze für Babys und Kleinkinder. Dabei bestehe entweder das Risiko des Herausrutschens oder des Kenterns. Die Schwimmsitze gaukelten den Eltern Sicherheit vor, seien aber lebensgefährlich, sagte TÜV-Expertin Christiane Reckter. „Deshalb sind solche Sitze absolut verboten.“

Verschluckbare Kleinteile und Weichmacher

Von anderen aufblasbaren Schwimmtieren lösten sich verschluckbare Kleinteile wie Ventilstöpsel. Sechs Wasserspielzeuge enthielten unerlaubt hohe Mengen verschiedener Schadstoffe wie krebserregende Weichmacher.

„Ein leicht positiver Trend“ erkennbar

Der TÜV hat den Test mittlerweile zum vierten Mal gemacht. Insgesamt sei „ein leicht positiver Trend zu erkennen“. So seien 2009 noch mehr als 60 Prozent der gekauften Artikel durchgefallen. Aber immer noch seien viele gefährliche Produkte dabei.

Was Eltern nicht kaufen sollten

Der TÜV empfiehlt deshalb, auf Sicherheitshinweise zu achten und nur bei Handelsketten zu kaufen, die über eine Qualitätssicherung verfügten. Sichere Schwimmlernhilfen oder Kinderschwimmsitze dürften außerdem nicht wie buntes Wasserspielzeug gestaltet sein. Verdächtig sei es auch, wenn die Kunststoffprodukte einen starken unangenehmen Geruch hätten. In all diesen Fällen rät der TÜV: Finger weg!

  • Am Wasser immer beaufsichtigen: Kinder gehen unter wie ein Stein
  • Sicherer Badespaß: Vom Planschen zum Schwimmen
  • TÜV nennt Sicherheitsregeln: Wann Wasserrutschen für Kinder zur Gefahr werden
  • Erste Hilfe: Im Ernstfall richtig reagieren
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Was Kinder vor dem Ertrinken schützt

Keine Tauchgänge beim Babyschwimmen

Noch ein Phänomen sollten Eltern kennen, wenn es auch zum Glück selten vorkommt: das sogenannte sekundäre Ertrinken. Hier hat das Kind Wasser eingeatmet. Das gelangt in die Lunge und kann auch noch nach 24 Stunden zu schweren Atemstörungen bis hin zum Lungenversagen führen. „Aus diesem Grund sollten Babys nicht tauchen“, warnt Rodeck. Die DLRG folgt dieser Empfehlung bereits. „Tauchübungen in unseren Babyschwimmkursen gibt es nicht mehr“, bestätigt Lillmanntöns. Bei größeren Kindern kann das Phänomen etwa infolge eines Badeunfalls auftreten, aber auch wenn sie aus großer Höhe ins Wasser springen oder von ­einer Wasserrutsche sehr schnell ins Wasser katapultiert werden, so der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte. Alarmierende Warnzeichen für sekundäres Ertrinken können sein:

  • Husten, auch noch Stunden nach dem Vorfall
  • Unwohlsein
  • Müdigkeit bis hin zu Apathie.

In so einem Fall gilt: sofort zum Arzt oder die 112 rufen.

Nur mit Schwimmflügeln planschen

Trotzdem ist es sinnvoll, den Nachwuchs in Baby- oder Kleinkinderschwimmkursen so früh wie möglich ans Wasser zu gewöhnen. Das nimmt die Angst und vermittelt Spaß am Baden. Meiden Eltern dagegen Wasser ganz und gar, nehmen sie ihren Kindern die Freude daran. Die Gefahr wird nur verlagert. Beunruhigend: Nur jeder zweite Erstklässler kann schwimmen. Dabei ist sicheres Schwimmen ein wirksamer Schutz vor Ertrinken.

Im Becken sollte das Kind sonst immer sogenannte Auftriebshilfen tragen, im Volksmund Schwimmflügel genannt, und nur zusammen mit den Eltern planschen. „Geeignete Schwimmflügel erkennt man am GS-Prüfzeichen“, sagt Stöhr. Außerdem ist wichtig, dass sie mindestens zwei Luftkammern haben und erst am Arm des Kindes aufgeblasen werden. „Alle anderen Hilfsmittel oder Wasserspielzeug wie aufblasbare Tiere sind ungeeignet und können das Kind zum Teil in Lebensgefahr bringen“, warnt der Experte. Schwimmtiere oder Luftmatratzen treiben leicht ins tiefe Wasser ab. Wenn ein Kind in einem Schwimmring oder -sitz umkippt, ist es unter Wasser gefangen und läuft Gefahr zu ertrinken.

Wassersicher erst mit Freischwimmer

Je früher Kinder ans Wasser gewöhnt werden und schwimmen lernen, ­desto besser: „Mit etwa vier Jahren sind Kinder motorisch so fit, dass sie schwimmen lernen können“, sagt Rodeck. Dann sind sie in der Lage, drei Dinge gleichzeitig zu koordinieren: Atmung, Arm- und Beinbewegungen. Ein sicherer Schwimmer schafft 15 Minuten im tiefen Wasser. „Kinder macht diese Leistung ungeheuer Stolz“, so Lillmanntöns.

Eine zusätzliche Bestätigung kann zum Beispiel das Seepferdchen-Abzeichen sein. „Mit dem Abzeichen ist das Kind aber noch längst nicht wassersicher“, sagt Stöhr. Es kann lediglich kurze Strecken schwimmen und ist möglicherweise überfordert, wenn es Wasser schluckt. „Im tieferen Wasser sollten Erwachsene daher immer nebenher schwimmen“, so Stöhr. Für flaches Wasser eignen sich neben Schwimmflügeln sogenannte Poolnudeln, an denen sich das Kind festhalten kann. Trotzdem ist die Aufsicht der Eltern nötig.

Alleine sollte sich das Kind erst im Becken aufhalten, wenn es das Deutsche Jugendschwimmabzeichen (DJSA) in Bronze, den sogenannten Freischwimmer hat. Dann erfüllt es folgende Kriterien der DLRG:

Ein Kind ist erst wassersicher, wenn es

  • sich unter Wasser genauso gut zurecht findet, wie über Wasser.
  • nach einem Sprung vom Beckenrand mindestens 200 Meter im tiefen Wasser in höchstens 15 Minuten schwimmen kann.
  • auf dem Rücken genauso gut schwimmen kann wie auf dem Bauch.
  • mehrere Sprünge beherrscht, unter anderem einen Sprung aus einem Meter Höhe oder einen Startsprung.
  • zirka zwei Meter tief tauchen und dabei einen Gegenstand heraufholen kann.
  • beim Wasserschlucken nicht so aus dem Konzept gebracht wird, dass es nicht mehr weiter schwimmen kann.

Im See drohen Wellen und Strömungen

Noch mehr Vorsicht ist beim Baden im See geboten: „Dort können Wellen dazu führen, dass das Kind Wasser schluckt und sich – auch mit Schwimmflügeln – nicht mehr an der Oberfläche halten kann“, sagt Stöhr. Deshalb gehören Kinder ohne Freischwimmer nie in Wassertiefen, in denen sie nicht mehr stehen können. Ist das Kind wassersicher, sollten die Eltern mit ihm trotzdem nicht zu weit hinausschwimmen. „In Seen gibt oft verschiedene kalte Strömungen, die Muskelkrämpfe hervorrufen können“, sagt Stöhr. „Kinder und auch Erwachsene können da leicht untergehen.“ Viele überschätzen zudem ihre Kräfte.

Eltern sollten gute Schwimmer sein

Wichtig ist, dass Eltern, die ihr Kind im Wasser beaufsichtigen, selbst gut schwimmen und Erste Hilfe leisten können. Sie dürfen nicht selbst in „Seenot“ geraten, wenn sich der Nachwuchs in Panik an ihnen festklammert. Außerdem sollten die Eltern auf die Wassertiefe hinuntertauchen können, in der sie gerade mit dem Kind schwimmen. Sind Mama oder Papa keine guten Schwimmer, sollten sie mit dem Nachwuchs lieber in Wassertiefen bleiben, in denen sie selbst stehen können.

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