Baby schub 12 monate

…ich kann nicht mehr! weiß jemand rat. baby fast 50 wochen alt und

Hallo,
natürlich kann sie jetzt wieder mehr Hunger haben bzw. nachts die Flasche wollen. Unser Kleiner hat mit 3 Monaten von 7-7 durchgeschlafen und jetzt kam er teils zwei- bis dreimal, weil er wirklich Hunger hatte. Das Problem war, dass er eigentlich schon "richtig" was zu essen gebraucht hat, aber bei der Beikost nur Obst und Gemüse wollte. Und das hält ja nicht richtig an. Seit er nun auch Fleisch und Brot/Semmeln mit Frischkäse oder so isst und hin und wieder auch bei uns mitisst, gehts wieder besser. Ist doch logisch, die wachsen und sind ja jetzt wieder viel aktiver als vorher und brauchen deshalb mehr Energie.
Ich würd mir das echt nicht antun. Gib ihm halt einfach die Flasche, wo ist denn das Problem dabei? Bevor du jetzt jede Nacht nen Horror hast? Ich mein, wenn sie Hunger haben, haben sie eben Hunger. Dass er alle halbe Stunde oder Stunde kommt, ist ein deutliches Zeichen dafür. Wieso hast du denn Angst, ihm das anzugewöhnen? Und was ist, wenn?
Noch ein wirklich lieb gemeinter Tipp: Ich versuch, Probleme mit dem Kind immer so anzugehen, dass das JETZIGE Problem gelöst wird. Irgendwelche hypothetischen Zukunftsannahmen (vielleicht wird er dann irgendwann schreien, wenn ichs ihm wieder abgewöhnen will, etc.), sind mir egal. Die machen nur das Leben schwer und wissen tut mans eh nicht. Vielleicht braucht dein Kind halt momentan mehr zum Essen oder will halt an der Flasche nuckeln und irgendwann schläft er von selber wieder durch. Klar, es könnte theoretisch auch sein, dass du ihm dann mit 5 Jahren die Flasche mit "Gewalt" abgewöhnen musst, aber immerhin hast du jetzt deine Ruhe, oder?
LG

ID 195358568

Mein Baby will nicht schlafen – dieses Problem kennen wohl die meisten Eltern. In den ersten Tagen und Wochen nach der Geburt scheint es so einfach: Das Baby trinkt und schläft ein. Überall und in allen Lebenslagen. Herrlich. Aber nach zwei, drei, vier Wochen, ändert sich das plötzlich: Schlafen wird zum Problem.

Mein Baby will nicht schlafen – Wie schlafen Babys eigentlich?

Babys schlafen anders als Erwachsene. Ein Neugeborenes hat einen erhöhten Nahrungsbedarf und wacht ganz natürlich – auch nachts – alle zwei bis drei Stunden auf, um zu trinken. Dieses Verhalten ist evolutionär bedingt, denn nicht nur der Magen kann in den ersten Wochen nur kleine Mengen aufnehmen, sondern das Baby sucht die Rückversicherung. Es möchte wissen, dass es nicht alleine ist. Es braucht deine Nähe, deine Wärme und deine Sicherheit, dass es wieder weiterschlafen kann.

Normalerweise verlängern sich die Schlafintervalle mit der Zeit von alleine. Dabei hat es nichts mit dem Sättigungsgefühl zu tun. Wann ein Baby nachts keine Nahrung mehr braucht liegt nicht bei etwa sechs Monaten wie viele Erziehungsratgeber sagen, sondern deutlich später. Auch das hängt wieder mit der Entwicklung zusammen. Gerade mit Beginn der motorischen Entwicklung verlangen viele Babys öfters nach der Brust oder der Flasche, da mehr Eindrücke verarbeitet werden müssen. Dein Baby schläft sich groß.

Nachts ist das Gehirn des Babys teilweise aktiver als untertags – alle Eindrücke, Erlebnisse und Sinneserfahrungen des Tages werden verarbeitet, neue Synapsen und Verbindungen werden hergestellt. Dafür braucht das Baby Nahrung, es braucht Nähe und das Gefühl von Geborgenheit. Unruhige Nächte gehören da leider dazu.

Das Gute vorweg: Es ändert sich wieder und dein Baby wird schon bald ruhiger schlafen. Du solltest es keinesfalls schreien lassen, denn dein Baby möchte dich nicht ärgern, wenn es nachts aufwacht. Es braucht dich. Das war auch schon die schlechte Nachricht. Du kannst nicht wirklich etwas tun, damit dein Baby durchschläft. Das Durchschlafen kommt von ganz alleine, wenn dein Kind dafür bereit ist.

Entwicklung des Schlafverhaltens

Babys können schlafen und müssen es nicht erst lernen. Sie schlafen nur anders und das ist gut so.

Schläft ein Baby in den ersten Tagen noch von ganz alleine ein, brauchen die optimalen Schlafbedingungen nun dein Zutun: Beobachtung, Stillen oder Flasche füttern und Schaukeln. Das klingt unpraktisch und aufwendig. Aber es ist sinnvoll und aus Sicht der Evolution unabdingbar. Ohne den Schutz eines Erwachsenen, wäre ein Baby gefressen worden. Und Babys von heute funktionieren noch nach diesem Prinzip und wissen nicht, dass kein Löwe in der nächsten Ecke lauert. Ein Baby braucht dich und die Sicherheit, dass du da bist. Tag und Nacht.

Um gut schlafen zu können braucht es zwei grundlegende Dinge:

  • Erstens: Müdigkeit. Wenn dein Baby nicht schlafen möchte, ich es vielleicht einfach noch nicht müde. Oder du hast die Müdigkeit übersehen. Beobachte dein Baby daher genau um festzustellen, wann es wirklich müde ist. Ein Baby wechselt ungefähr alle 50 Minuten von einer aktiven in eine ruhigere Phase. Nutze diese ruhige Phase, um es ins Bett zu legen. Achte weniger auf die Uhr, als auf dein Baby – du bist auch nicht jeden Tag zur selben Zeit auf die Minute genau müde, oder?
  • Und der zweite Punkt, den es zum Schlafen braucht: Entspannung. Nicht nur dein Baby sollte entspannt sein, sondern auch du. Die Natur hat das geschickt eingefädelt. Deine Entspannung überträgt sich mithilfe der Spiegelneuronen auf dein Baby. Entspannung kommt nicht auf Knopfdruck und man kann auch keinen Entspannungsschalter umlegen. Aber es gibt einen kleinen Trick – die Bauchatmung. Atme tief in den Bauch, schließe deine Augen und konzentriere dich nur auf deine Atmung. Dein Baby kannst du ruhig bei dir haben. Noch besser ist, wenn du mit deinem Baby Bauch-an-Bauch tief atmest. Und noch etwas für die Entspannung: Mit leerem Magen fühlen sich schwierige Situationen doppelt so schwer an. Daher achte auf deine Ernährung und iss eine Kleinigkeit, bevor du dein Baby zu Bett bringst. Kleine gesunde Zwischendurchmahlzeiten können Energiebällchen sein!

Damit dein Baby entspannt ist, müssen seine Bedürfnisse erfüllt sein:

  • Saugen: Still dein Baby in den Schlaf oder lass es an deinem Schnuller saugen. Saugen hat eine beruhigende Wirkung, die das Baby müde macht.
  • Bewegung: In der Schwangerschaft hat dein Baby am besten geschlafen, wenn du in Bewegung warst. Auch in der Trage schlafen Kinder gerne ein, weil sie die Bewegung an die Zeit im Bauch erinnert. Schaukel dein Kind in den Schlaf.

Mein Baby will nicht schlafen: Tipps von Mutter zu Mutter

  • Verbinde das Schlafenlegen deines Kindes mit etwas Gemütlichem. Singe ihm etwas vor, massiere es, bade es vor dem Zubettgehen, usw.
  • Begleite dein Kind immer in den Schlaf – auch, wenn es schon „groß“ ist
  • Achte weniger auf fixe Zeiten als auf Müdigkeitsanzeichen
  • Bring dein Baby nie „zur Bestrafung“ ins Bett
  • Bring dein Baby stets zu Bett, bevor es übermüdet ist und buchstäblich vor Müdigkeit umfällt
  • Dein Baby muss nicht sofort einschlafen. Lass dein Baby im Bett zur Ruhe kommen
  • Wiegen und leicht schaukeln wirken in der Regel schlaffördernd
  • Dämpfe das Licht oder lösche es ganz beim Zubettgehen
  • Dämpfe das generelle Aktivitätsniveau der Familie, d.h., drehe den Fernseher oder die Musik leiser, dämpfe Unterhaltungen ein wenig
  • Ist dein Baby nachts unglücklich, nimm es zu dir und tröste es. Lass es sich nicht in den Schlaf weinen. Ein weinendes Baby muss immer getröstet werden!
  • Das Elternbett ist der beste Ort für ein Baby, wenn es für alle Familienmitglieder stimmig ist.

FLIEGEN MIT KLEINKIND (1 Jahr): 22 hilfreiche Tipps zur Beschäftigung im Flugzeug

Viel Platz ist super. Aber es geht auch ohne prima!

Vor diesem Flug hatte ich echt Bammel.

10 Stunden Tagflug mit einem 1-jährigen Kind.
Unser Rückflug aus China.

Ich sehe mich schon mit hysterisch kreischendem Kind durch den Flieger laufen. Wütende Blicke auf mich gerichtet. Verzweifelt versuche ich die Kleine zu beruhigen. So sah das aus. Vorher. In meinem Kopf.

Ist dein Kind zwischen 1 und 2 Jahren alt und will eigentlich immer Action? Am liebsten irgendwo herum rennen. Fragst du dich vielleicht auch, wie du das kleine Energiebündel im Flugzeug für mehrere Stunden beschäftigen kannst?

Egal ob gerade 1 Jahr, 18 Monate oder schon fast 2. Ich verrate dir, wie du dein Kleinkind im Flugzeug beschäftigen kannst. Und auch, was gar keine gute Idee ist. Und das Beste: Du brauchst gar nicht viel vorzubereiten und das meiste davon hast du ohnehin schon zu Hause. Tipps für etwas ältere Kinder findest du übrigens hier. Aber zurück zum Baby im Flugzeug beschäftigen. Ready?

Inhaltsverzeichnis

Kategorie 1: Snacks fürs Fliegen mit Kleinkind

Essen steht bei den meisten kleinen Zwergen hoch im Kurs. Damit Snacks auch als Entertainment fürs Flugzeug durchgehen müssen sie 3 Kriterien erfüllen:

Dein Kind kann sie selber essen
Sie sind klein.
Sie sind fummelig.

Hier sind ein paar Ideen ohne gleich die große Zuckerkeule heraus zu holen:

  • Obst und Gemüse (ganz wichtig fürs gute Mami-Gewissen). Je nach Alter deines Kindes eignen sich hier Blaubeeren, Weintrauben, Mini-Möhren oder Cherry Tomaten. Damit nicht alles durch den Flieger kullert nutzen wir diese super praktischen Snackbecher.
  • Brezeln. Für kleine Finger sind z.B. die salzfreien Mini Dinkel-Brezeln von DM super
  • Mini Frucht-Riegel (einzeln verpackt)
  • Mini-Würstchen (z.B. von Ferdi, einzeln verpackt, achte hier aber auf die Temperaturen)
  • Babybel (auch hier nur, wenn es die Temperaturen erlauben)
  • Müsli-Snacks
  • Snack Rosinchen & Aprikosen von Freche Freunde
  • Erdbeer-Chips von Freche Freunde
  • Der Geheimtipp schlechthin: Extra lange Maisstangen. Damit schlägst du gleich 2 Fliegen mit einer Klappe. Dein Kind ist eine Weile beschäftigt und bei Start und Landung hilft das lange darauf herum kauen auch noch beim Druckausgleich. Gibt’s u.a. bei Rossmann.
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Kategorie 2: Verpackung ist King für Kleinkinder im Flugzeug

Welcher Kaffee verkauft sich besser? Der aus dem weißen Pappbecher ohne Beschriftung, oder der im hohen Latte-Glas mit Schaumkrone und Kakaoherzchen oben drauf? Genau. Letzterer.

Und was hat ein Kaffeebecher jetzt mit Kinder im Flugzeug beschäftigen zu tun? Ganz einfach:

Die Verpackung der Snacks ist dein Wettbewerbsvorteil. Mach das Essen zur Attraktion selbst. Zur Spielwiese. Pack die Snacks in eine extra lange Papierüte (gibt’s zB. in rot bei DM) oder eine Butterbrottüte. Die knistert so mega spannend, dass die Kleinen nicht nur den Inhalt herausholen, sondern auch mit der Tüte selbst spielen wollen. Sie eignet sich auch hervorragend als knisternde Handpuppe. Einfach vorher ein Gesicht drauf malen und los geht der Spaß. Extra-Tipp: Steck eine zweite Tüte für den Rückflug in deinen Koffer.

Und damit Brezeln und Co. auch in die Attraktions-Tüte passen, besorg dich einfach ein paar kleine wiederverschließbare Beutel (ca. Haribo-Mini Größen, gibt’s auch bei DM) und fülle ein paar kleinere Portionen hinein. Damit gibt’s mehr Abwechslung und dein Kind kann immer selbst etwas raus fischen. Und wieviel packst du in die Snack-Tüte?

Die Verpackung macht den Geschmack

In die Butterbrottüte fürs Kind kommen bei uns max. 4 kleine Dinge. Den Rest hast du als Reserve in der Tasche und kannst dann ggf. nachschießen. Ebenso wie die langen Maisstangen.

Kategorie 3: Krimskrams beschäftigt

Auch oder gerade beim Fliegen mit Kleinkind, lieben es die Zwerge Neues zu entdecken, Dinge ein- und auszupacken, zusammen zu setzen, zu stapeln oder auseinander zu nehmen. Siehst du dich gerade in einem Haufen Kleenex sitzen, die dein Kind freudestrahlend aus der Box gezogen hat? Ja, das Prinzip passt schon. Aber hier sind ein paar Alternativen, die fürs Flugzeug besser geeignet sind:

  • Kleine Schatztruhen. Keine Sorge, du brauchst nicht wirklich eine Truhe und auch keine Goldmünzen. Nimm eine kleine Waschtasche, alte Kameratasche o.ä. und fülle sie mit kleinen Gegenständen aus dem Kinderzimmer. Ein paar Figuren, Tiere, Klappbürsten, Spiegel, Dinos, Autos, Armbänder… Die kleinen Entdecker finden fast alles spannend. Schon alleine mit Ein- und Ausräumen können sie sich eine ganze Weile beschäftigen. Damit du alles noch auffangen kannst, steck maximal 4-5 Dinge in eine Tasche. Ich habe immer 2 kleine Taschen dabei, die ich je nach Bedarf heraushole (oder auch nicht).
  • Post-it Block. Ja, echt. Die kleinen lieben es, die Zettel abzureißen und überall hinzukleben. Es gibt sogar Post-its in Form von Fischen oder anderen lustigen Sachen, aber die einfachen tun’s auch und nehmen auch kaum Platz in deiner Tasche weg.
  • Stapelbecher. Nimm 3 der kleineren Stapelbecher mit. Damit könnt ihr super Türme bauen und umwerfen und natürlich ..stapeln.
  • Gewürzglas und Pfeifenreiniger zum rein und raus ziehen. Das ist eher etwas für motorisch sehr geschickte Kinder (meine nicht, aber vielleicht deine ;-))
  • Fotos von Mama, Papa, Oma, Hund & Co. kannst du auch prima in eine kleine Schatztruhe packen. Entweder 2-3 Fotos, oder vielleicht sogar ein kleines Fotobuch mit 10 Bildern und noch ein paar Autos/Teddys/Bienen etc. drauf. Unsere Kleine könnte sich das den ganzen Tag anschauen.

Auch einjährige Kinder kannst du im Flieger gut beschäftigen

Kategorie 4: Spielzeug für das Kleinkind im Flugzeug

Spielzeug fürs Flugzeug für einjährige Kinder zu finden, das nicht riesengroß ist oder überall durch die Gegend purzelt ist gar nicht so einfach.

Hier sind meine Tipps:

  • Water Wow. Ein klein wenig Wasser in den Pinsel und auch die Kleineren können damit sofort bunte Bilder malen (geht bei uns ab ca. 1,5 Jahre). Keine Sauerei, keine herumfliegenden Stifte.
  • Eine kleine Maltafel
  • Magnetspiel . Die Kleinen spielen zugegebenermaßen noch nicht ganz regelkonform, aber dafür macht es Spaß und fällt nicht herunter.
  • Lego Duplo. Eine paar Männchen und Tiere und eine Platte, damit die Figuren nicht herunter fallen. Perfekt eignet sich das Boot, zum verstauen und als Platte. Ansonsten kannst du auch eine aufrollbare Grundplatte verwenden.
  • Bücher – 2-3 kleine Lieblingsbücher dürfen nicht fehlen
  • Baby-Pixis. Wenn die dicken Bücher zu groß sind, probier doch mal die Baby-Pixies aus. Oder:
  • Sticker-Pixis. Die Sticker landen zwar eher am Fenster als im Buch, aber beschäftigt ist dein Kind trotzdem.

Kategorie 5: Bewegung beim Fliegen mit Kleinkind

Einjährige Kinder haben einfach einen unheimlichen Bewegungsdrang. Den schalten sie auch im Flugzeug nicht mal eben auf Pause. Lauf deshalb ruhig mit dem kleinen Racker durch den Flieger. Es gibt eigentlich immer einige andere Passagiere, die das total süß finden und mit deinem Kind sprechen werden. Wenn die Flugbegleiter den Platz brauchen, werden sie es dir schon sagen. Also auch, wenn es nur einen Gang zum Laufen gibt – es ist euer Gang! 🙂

Kategorie 6: Das Handy als Retter in der Not

Greift dein Kind auch immer nach deinem Handy? Dann mach dir das doch im Flieger zu Nutze. Hab keine Scheu, dein Kind auch mal ein paar Minuten spielen zu lassen. Das Handy ist definitiv nicht meine erste Wahl, wenn es darum geht ein einjähriges Kind im Flugzeug zu beschäftigen. Es ist eher meine Geheimwaffe und gibt mir ein beruhigendes Gefühl es zu haben. Meistens brauche ich es aber gar nicht raus zu holen. Aber wenn doch, welche Apps sind für dein einjähriges Kind geeignet?

An erster Stelle stehen bei uns immer selbst aufgenommene Fotos und Videos. Daneben gibt es noch einige Apps, die ich für Babys allererste Kontake mit dem Handy ganz gut finde. Welche das sind findest du hier: Die 13 besten Kleinkinder Apps für die Ganz Kleinen

Aber gibt es auch Dinge, die sich nicht gut für den Flieger eignen? Auf jeden Fall!

Fliegen mit Einjährigen kann auch lustig sein

Was du nicht mitnehmen solltest!

Einiges ist vielleicht offensichtlich – einiges mussten wir aber auch erst lernen. Deshalb hier noch meine Liste von No-Go Dingen fürs Flugzeug.

  • Matschiges Essen. Sie kleben nicht nur am Kind, sondern auch in deiner Handtasche: Bananen. Auch Frucht-Quetschis sind je nach Enthusiasmus deines Kindes beim Ausdrücken nur semi-optimal.
  • Krümeliges Essen. Ich hatte die tolle Idee und hab die restlichen Cornflakes einfach in einen Avent Becher gefüllt. Dann können die Kids das im Flieger knuspern. Während das bei meinem 5-Jährigen super funktioniert hat, war es für unsere 1-Jährige eine schlechte Idee. Eine ganz schlechte Idee. Die Cornflakes landeten (unbeabsichtigt) immer wieder auf dem Boden und haben sich dort in 1000 kleine Krümel zertreten.
  • Lautes Spielzeug. Das Flugzeug mit dem schönen Klingeln passt zwar thematisch super, aber geht nach einer Weile nicht nur euren Nachbarn, sondern auch euch auf die Nerven.
  • Rollendes Spielzeug. Murmeln, Flummis, extrem leicht rollende Autos …landen meist nicht nur unten, sondern auch noch unter dem Vordermann. Spar dir die Nerven und nimm lieber etwas „statischeres“ Spielzeug mit. (Autos halten auf dem Tisch im Flieger schon, nur vielleicht nicht die super leicht rollenden. Und dann auch nur 3, damit du sie noch festhalten kannst ;-))

Und unser 10 Stunden Tagflug? Er war…

…viel entspannter als ich mir das ausgemalt hatte. Die Kleine hat super mit den mitgebrachten Sachen gespielt, ist freudestrahlend durch die Kabine gewandert und hat mit vielen der Mitreisenden Späße gemacht. Und geschlafen hat sie auch für 2 Stunden. Ich musste noch nicht einmal alle mitgebrachten Register ziehen. Ich war dennoch froh zu wissen, dass ich genug Entertainment in meinem Handgepäck fürs Baby hatte.

Mein Fazit zum Fliegen mit Kleinkind (1 Jahr)

Aus unseren zahlreichen Erfahrungen zum Fliegen mit Kleinkind rate ich dir: Nimm bei langen Strecken einen Nachtflug, wenn es geht. Aber wenn nicht, ist es auch kein Drama. Mit ein bisschen Vorbereitung übersteht ihr den Flug alle super und du wirst dich später kaum noch dran erinnern. Alles was bleibt, sind die tollen Erinnerungen an einen genialen Urlaub. In meinem Fall war es ein Spaziergang mit beiden Kindern an der Hand…

… über die Chinesische Mauer.

Klick hier für eine Übersicht aller hier erwähnten Spielzeuge und noch mehr Spielzeugideen zum Reisen.

Hier gibt’s noch mehr Tipps zum Fliegen mit Baby, zum Druckausgleich beim Fliegen mit Baby und Kleinkind und wie du noch heute zur entspanntesten Mama im Flieger wirst.

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