Baby schreit grundlos

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Psychologin erklärt: Warum Frauen öfter weinen als Männer und was das nützt

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Heul doch! Kinder, egal ob Jungen oder Mädchen, können wegen jeder Kleinigkeit weinen. Aber je älter sie werden, desto weniger Tränen fließen. Und dabei gibt es deutliche Unterschiede zwischen den Geschlechtern. Die Psychologin Leah Sharman von der University of Queensland hat nun einen Richtwert für Erwachsene definiert: Laut Studien weinen in westlichen Ländern Frauen bis zu dreimal im Monat – Männer hingegen nur einmal.

Dinge, die Deutsche zum Weinen brachten Quelle: Infografik Die Welt

Frauen weinen häufiger als Männer

Es gäbe natürlich Ausnahmen, aber diese unterschiedliche Entwicklung der Geschlechter werde ab der Pubertät immer deutlicher, schreibt Sharman. Laut Studien gibt es bei Frauen übrigens keinen nachweisbaren Zusammenhang zwischen Weinen und Menstruation. Vielmehr weinen Jungen ab dem 13. Lebensjahr einfach weniger.

Sharman erklärt, dass sich Jungs einem kulturellen Erwartungsdruck beugen müssen. Und so geht das Erziehungsklischee: Männer gelten als „hart“, wenn sie Gefühle nicht zeigen. Emotional ausdrucksstarke Männer werden als „feminin“ wahrgenommen.

Deshalb ist die Scham zu weinen bei Männern viel größer als bei Frauen. Anzeige

Der niederländische Psychologe Ad Vingerhoets beobachtet aber auch, dass sich in westlichen europäischen Gesellschaften mehr und mehr eine „Akzeptanz des Weinens“ etabliere. Beispiele für ihn sind Fernsehsendungen, die darauf angelegt sind, den Zuschauern Tränen der Rührung zu entlocken: „Das ist schon regelrechtes Emo-TV“, meint er. Sportler weinten nach großen Ereignissen ungehemmt in der Öffentlichkeit, egal, ob sie gewonnen oder verloren haben.

Und nicht umsonst gibt es ein ganzes Film-Genre, das genau diesen emotionalen Ausnahmezustand der Zuschauer bedient: Die Schnulze (englisch: Tearjerker)!

Nach dem Weinen fühlst du dich besser?

Am weitesten verbreitet ist laut Sharman die Vorstellung: Weinen lindert den Schmerz, und danach fühlten wir uns irgendwie beruhigt. Verbessert sich danach tatsächlich unsere Stimmung?

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Hierzu gibt es laut Sharman keine eindeutigen Forschungsergebnisse. Zumindest konnte keine physische Erleichterung nachgewiesen werden.

Nur so viel sei aus einer Studie hervorgegangen: Je länger das letzte Heulen zurücklag, desto hilfreicher empfanden Probanden ihr jüngstes Weinen. Waren die Abstände eher kürzer, fühlten sich die Teilnehmer eher schlechter als zuvor. Darüber hinaus kann Weinen wie ein Alarmsystem funktionieren. Wir merken dadurch, dass etwas nicht stimmt und sollten unserer Traurigkeit begegnen, unser Verhalten überprüfen, Gefühle der Not vermeiden, rät die Psychologin.

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Weinen als soziales Phänomen

Weinen ist aber auch ein äußerst wirksames Signal an andere. Ein starkes Zeichen, dass du Hilfe und Trost brauchst, erklärt Sharman.

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„Weinen erzeugt vor allem Mitgefühl. Es ist ein Hilferuf, den Babys neben Schreien nutzen“, schreibt WELT-Redakteurin Anna Kröning.

Dass Tränen Gefühle zu anderen Menschen transportieren können, zeigte der Psychologe Randolph R. Cornelius. Er ließ auf Fotos von weinenden Gesichtern nachträglich die Tränen entfernen. Dadurch wurden die Gesichter ausdruckslos. Die Probanden zeigten deutlich weniger Mitgefühl als mit weinenden Gesichtern.

Bernd Ahrbeck, Psychologe an der Humboldt-Universität Berlin, erklärt: „Tränen können auch verbindend wirken. Gemeinsames Weinen lässt zwischen Menschen häufig ein inniges Gefühl von Vertrautheit entstehen. Auch wenn die Tränen selbst keine akute Besserung bringen, hilft vielen Menschen die Erfahrung weiter, mit ihren Problemen nicht alleine dazustehen.“

Was passiert in unserem Körper?

Der Biochemiker William H. Frey hatte 1981 nachgewiesen, dass emotionale Tränen eine größere Menge an Stresshormonen enthalten als solche, die beim Zwiebelschälen vergossen wurden. Daraus leitete er ab, dass der Körper sich damit der Stoffe entledige, die durch Trauer oder Verlust entstehen und damit den Körper reinigten.

Doch die Menge der ausgeschiedenen Giftstoffe ist extrem gering. Außerdem wird ein Großteil der Tränen wieder vom Körper aufgenommen.

Psychologin Leah Sharman: „Wir fanden heraus, dass Weinen das Stresslevel nicht beeinflusst. Auch konnten weinende Probanden Schmerz nicht besser aushalten, als diejenigen, die nicht weinten.“

Einen nachweislichen Nutzen scheint es laut Sharman aber doch zu geben: Beim Weinen hielten die Menschen öfter ihren Atem an. Diese Atempausen dienten wohl dazu, eine Beruhigungsstrategie zu entwickeln.

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Sharman schließt daraus: „Weinen ist ein sehr persönlicher Prozess. Wichtig ist es, zu begreifen, dass Weinen Teil des Ausdrucks deiner Emotion ist, nicht unbedingt Teil des Erlebens deiner Emotion.“

Ständiges Weinen ohne Grund: Das kannst du dagegen tun

Eigentlich geht es dir gut, in der Beziehung stimmt alles und auch dein Job erfüllt dich. Aber seit einiger Zeit quält dich eine grundlose Traurigkeit und treibt dir die Tränen ins Gesicht? Das kann ganz verschiedene Ursachen haben. Wichtig ist, dass du deine Stimmung ernst nimmst und dich beobachtest. Weinen ohne Grund kann ein Zeichen für eine mögliche Depression sein, aber natürlich auch ganz andere Ursachen haben.

Weinen als natürliche Reaktion

Wenn wir weinen, hat das nicht immer etwas damit zu tun, dass wir traurig sind, obwohl das mitunter der häufigste Grund ist. Die Wissenschaft unterscheidet allgemein drei Formen der Tränen:

  • Basale Tränen: Die Tränenflüssigkeit befeuchtet das Auge zur Reinigung.
  • Reflektorische Tränen: Das Auge tränt durch einen äußeren Reiz wie Zwiebelschälen oder Wind.
  • Emotionale Tränen: Der Körper reagiert auf seelische Empfindungen.

Emotionale Tränen können Ausdruck folgender Gefühle sein:

  • Trauer
  • Angst
  • Wut
  • Schmerz
  • Stress
  • Mitleid
  • Freude

Wenn du dich plötzlich traurig fühlst, kann das viele Ursachen haben.

Dass Menschen weinen, sehen Psychologen als Ausdrucksform des Gesichts an und haben herausgefunden, dass Tränen auch ein Mittel zur Kommunikation sind: Schon ein vier Wochen alter Säugling weiß, dass er durch Tränen die Aufmerksamkeit der Mutter erlangt. Wie viel wir grundsätzlich weinen, hängt eng mit unserer Erziehung und kulturellen Prägung zusammen. Wissenschaftlich lässt sich nicht nachweisen, warum ein Mensch öfter weint als der andere.

Wenn du feststellst, dass du seit Kurzem häufiger weinst als sonst, können verschiedene körperliche und seelische Gründe dafür verantwortlich sein. Es ist nicht immer leicht, herauszufinden, woran es liegt. Medikamente können oft ein Auslöser von Stimmungsschwankungen sein, die sich bei manchen Menschen in unkontrolliertem Weinen äußern. Es können aber auch andere körperliche Veränderungen vorliegen, die diese Reaktion auslösen. Manchmal verdrängt der Geist auch Jahre lang bestimmte Erlebnisse, die sich durch bestimmte Auslöser ganz plötzlich Bahn brechen und in scheinbar grundlosem Weinen äußern können. Es ist in jedem Fall wichtig, dass du herausfindest, woran es liegt, damit es dir besser gehen kann.

7 mögliche Ursachen von starken Stimmungsschwankungen

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Weinen ohne Grund: Mögliche Ursachen

Bevor ich dir häufige Gründe für plötzliche Traurigkeit und grundloses Weinen beschreibe, solltest du dir folgende Fragen stellen, um herauszufinden, was dein Weinen ohne Grund auslösen könnte:

  • Wann hat es angefangen?
  • Was ist in dieser Zeit in deinem Leben passiert? Gab es eine Veränderung?
  • Hast du begonnen, Medikamente zu nehmen?
  • Warst du zu der Zeit bereits in Behandlung wegen einer bestimmten psychischen oder physischen Krankheit?

Die Beantwortung dieser Fragen sollte dir helfen, den Auslösern auf die Spur zu kommen. Auch ein Arzt wird dir ähnliche Fragen in einem ersten Gespräch stellen. Natürlich sind noch viele weitere Informationen für eine genaue Diagnose notwendig, die nur ein Arzt mit dir besprechen sollte. Die folgenden Ursachen stellen Anhaltspunkte dar, die du später medizinisch abklären solltest.

#1 Pille und hormonelle Verhütung

Die Pille ist das beliebteste Verhütungsmittel, da sie leicht einzunehmen ist und eine hohe Verhütungssicherheit bietet. Leider verursacht die regelmäßige Einnahme der Pille jedoch viele Nebenwirkungen, deren wir uns gar nicht immer bewusst sind. Neben den bekannten positiven Auswirkungen auf den Zyklus und die Haut, kann sie auch starke Stimmungsschwankungen bis zu permanenter Niedergeschlagenheit hervorrufen. Wenn du also vielleicht deine Pille gewechselt hast oder auf eine andere hormonelle Verhütungsmethode umgestiegen bist, kann darin eine Ursache für dein grundloses Weinen liegen. Durch die Pille verändert sich dein Hormonhaushalt und dein Körper reagiert auf diese Veränderung. Bei jeder Frau äußern sich diese Nebenwirkungen anders. Ich rate dir in diesem Fall unbedingt mit deinem Gynäkologen zu sprechen, um herauszufinden, ob ein anderes Präparat geeigneter für dich wäre oder du dich auch an eine hormonfreie Verhütung gewöhnen könntest.

In unserer Bildergalerie erfährst du, welche Nebenwirkungen die Pille außerdem noch haben kann:

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#2 Periode

Ein häufiger Grund für plötzliche Traurigkeit bei Frauen ist auch unser weiblicher Zyklus. In den Tagen vor der Periode bereitet sich der Körper hormonell auf das Abstoßen der Gebärmutterschleimhaut vor. Dabei steigt der Östrogenspiegel an und kann verschiedenste körperliche und psychische Beschwerden verursachen. Zu diesen prämenstruellen Symptomen können auch depressive Verstimmungen, Stimmungsschwankungen und gesteigerte Traurigkeit gehören. Diese Phase beginnt oft ab dem 10. Tag vor der Periode und kann sich über eine Woche hinziehen. Leider gibt es dagegen nicht wirklich ein Mittel. Bei den meisten Frauen gibt sich die Traurigkeit mit dem Einsetzen der Periode. Grundsätzlich hilft es, sich viel zu bewegen, sportlich aktiv zu sein und Entspannungstechniken anzuwenden.

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#3 Schwangerschaft

Manche Frauen leiden in ihrer Schwangerschaft an Depressionen und weinen scheinbar grundlos, obwohl sie sich auf ihr Baby freuen. Im Falle einer Schwangerschaft hat die Traurigkeit jedoch nichts mit der hormonellen Umstellung zu tun. Oft ist die körperliche Veränderung der Schwangerschaft nur der Auslöser für depressive Tendenzen, die eher genetisch bedingt sind. Wenn du eine Schwangerschaft vermutest oder schon länger schwanger bist, stark an dir zweifelst und häufig weinen musst, solltest du unbedingt mit deinem Gynäkologen darüber reden. Eine Schwangerschaftsdepression muss behandelt werden, da sie auch dem heranwachsenden Embryo schaden kann. Ebenso kann es auch eine junge Mutter in der ersten Zeit mit dem Baby treffen: Eine postnatale Depression ist gar nicht so selten, wie man denkt, und muss unbedingt behandelt werden.

Hinweis: Im Umkehrschluss bedeutet dein plötzliches starkes Weinen nicht, dass du schwanger sein musst. Also bekomme keine Panik, sondern mache einen Schwangerschaftstest und suche einen Arzt auf, wenn du glaubst, dass das ein Grund sein könnte.

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#4 Schilddrüse

Die Schilddrüse produziert die lebenswichtigen Hormone Trijodthyronin und Tetrajodthyronin (Thyroxin) und reguliert den gesamten Stoffwechsel. Wenn diese Hormone nicht in ausreichender Höhe arbeiten, spricht man von einer Unterfunktion. Wenn zu deinem häufigen Weinen also noch Gewichtszunahme, Antriebslosigkeit und Nervosität und Gliederschmerzen hinzukommen, kann es sein, dass deine Schilddrüse die Verursacherin ist. Ob dies bei dir der Fall ist, kann ein Bluttest ganz leicht zeigen. Sprich also am besten mit deinem Hausarzt zunächst über deine Symptome und die Vermutung. Dieser wird dich an einen Internisten überweisen, der als Facharzt für dieses Gebiet zuständig ist. Heilen kann man eine Unterfunktion der Schilddrüse nicht, aber sehr gut mit Tabletten behandeln. Wenn du die richtigen Medikamente bekommst, sollte deine Traurigkeit verschwinden und du fühlst dich wieder besser.

Wenn deine Traurigkeit dauerhaft ist, sprichst du am besten mit deiner Hausärztin oder dem Hausarzt, der dich an einen Facharzt überweisen kann.

#5 Wechseljahre

Diese Ursache für Weinen ohne Grund kannst du natürlich schnell ausschließen, wenn du weit jünger als 50 Jahre alt bist. Bei manchen Frauen beginnt die Menopause jedoch auch schon mit Anfang oder Mitte 40. Zu den Symptomen der körperlichen Umstellung gehören auch Stimmungsschwankungen, Niedergeschlagenheit, Nervosität und Gereiztheit. Denn mit den Wechseljahren sinkt das weibliche Hormon Östrogen, das im Allgemeinen eine stimmungsaufhellende Wirkung hat. Solltest du also mit Anfang 40 plötzlich solche Veränderungen deiner Stimmung feststellen, sprichst du am besten mit deinem Gynäkologen darüber. Helfen können hier ebenfalls Hormonpräparate, die dir dein Arzt verschreiben kann.

#6 Depressive Verstimmung oder Depression

Wenn du die bisher genannten Ursachen ausschließen kannst, handelt es sich bei dir vielleicht um eine depressive Verstimmung oder sogar eine Depression. Generell ist es nicht möglich, diese bei sich selbst zu diagnostizieren. Nur ein Facharzt und Psychotherapeut kann beurteilen, ob es sich bei deiner plötzlichen Stimmungsveränderung um eine Depression handelt.

Was du wissen solltest:

  • Depressive Verstimmungen können jeden treffen und werden meistens durch ein bestimmtes Erlebnis, wie einen Verlust, eine Trennung bzw. Liebeskummer oder ein traumatisches Ereignis ausgelöst.
  • Eine Depression entsteht jedoch oft ohne einen direkten Auslöser, kann genetisch bedingt sein und kommt sehr plötzlich. Die meisten Patienten fühlen sich oft wie gelähmt und sehen keinen Sinn mehr in ihrem Leben.
  • Es kann aber auch vorkommen, dass sich eine anfängliche Verstimmung zu einer krankhaften Depression entwickelt.

Hinweis: Wenn du dich eigentlich als fröhlichen und glücklichen Menschen kennst und seit mehreren Wochen plötzlich weinen musst, generell an Antriebslosigkeit leidest und keine Freude mehr an deinem Leben hast, solltest du dies unbedingt ernst nehmen und dir therapeutische Hilfe suchen. Mit einer medikamentösen Behandlung und passenden Therapie kannst du dies wieder in den Griff bekommen.

Können Hausmittel und Kräuter gegen Depressionen helfen?

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Solltest du oder eine dir nahestehende Person depressiv sein oder Suizidgedanken haben, kannst du dich anonym, kostenlos und rund um die Uhr an die Telefonseelsorge unter 0800/1110111 und 0800/1110222 wenden. Ebenso ist eine Beratung via Email möglich unter https://ts-im-internet.de. Weitere hilfreiche Informationen findest du auf http://www.telefonseelsorge.de.

Weinen, flennen, heulen, die Tränen laufen lassen…

„Wer wird denn gleich weinen, so schlimm ist das doch gar nicht…“ oder „ein Indianer kennt keinen Schmerz“… Wenn es nach der Meinung vieler Erwachsener ginge, dürften Kinder fast nie weinen. Jungen schon gar nicht. Außer, sie haben sich verletzt oder sind krank.

Doch nicht nur Arme und Beine, Kopf und Bauch können wehtun. Oft ist es genauso schlimm, wenn man von anderen enttäuscht wird. Dann fühlt man sich auf einmal ganz schlapp, man kann nicht mehr, man weint und will in den Arm genommen werden.

elefant

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Hallo!
Viele, die ich kenne, wollen auf keinen Fall weinen, die schämen sich richtig deswegen. Warum, das ist doch nicht schlimm, wenn man weint. Alle weinen mal oder haben schon mal wegen irgendetwas geweint.

Über kleine Kinder, die immer wieder schreien und weinen, regt sich niemand groß auf. Doch je älter man wird, umso mehr hat man das Gefühl, dass Tränen kindisch, ein Zeichen von Schwäche sind.

Schluss mit dem Weinen und Heulen, denken sich viele Kinder. Muss man sich wirklich schämen, wenn man weint? Sollte man nur heimlich weinen, wenn es niemand mitkriegt?

Manche Menschen weinen sehr selten. Manche aber, so sagt man, haben „nah am Wasser gebaut“. Sie weinen viel häufiger als andere. Egal, ob sie sich ärgern, freuen oder Angst haben. Doch warum weint man überhaupt? Tiere weinen doch auch nicht!

Weinen hat viel mit Gefühlen zu tun. Wut, Trauer, Enttäuschung – wenn zu viele Gefühle in einem brodeln oder wenn man von einem Gefühl wie Heimweh geradezu überwältigt wird, steht man unter Stress. In solchen Momenten sendet das Gehirn über einen Botenstoff ein Signal an die Tränendrüse. Die Hornhaut wird mit Tränenflüssigkeit umspült, man fängt an zu schniefen, dicke Tropfen kullern die Backe herunter.

S.O.S.

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Hey ihr alle!
Ich hab ein Problem, ein ziemlich großes Problem. Ich streite ziemlich oft mit meinen Eltern. Nachher fühle ich mich fast immer ziemlich elend. Da wäre es schön, wenn einer käme und mich trösten würde, aber da kommt keiner. Wenn man noch klein ist, da wird man immer getröstet. Ich will, dass das auch jetzt noch so ist. Oft weine ich, bis ich endlich einschlafe. Kennt ihr das auch? Wie ist es bei euch, wie kommt ihr damit klar? Schreibt mir, ganz schnell, bitte!

Wenn man langsam erwachsen wird, erlebt man Gefühle plötzlich sehr intensiv.

Kiri

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Hi boys & girls,
im Moment weiß ich gar nicht, was mit mir los ist, ich bin tooootal happy heute. Manchmal, da könnte ich fast flennen, so irrsinnig glücklich bin ich. Es ist ein so supertolles Gefühl, das haut mich echt um, was soll ich machen? Mir passiert das öfter einfach so, ich weiß oft nicht, warum. Ich könnte fast ausflippen vor lauter Glück.

Nichts ist schöner, als wenn man vor Glück abheben könnte. Doch wie lange dauert dieses tolle Gefühl? Was kommt nachher? Gerade noch war alles o.k. und supertoll, wenige Stunden später ist das ganze Leben nur noch Mist – so geht es vielen. Heute so, morgen so. Warum nur?

Schuld an den starken Stimmungsschwankungen sind die Hormone. In der Pubertät schüttet der Körper verstärkt geschlechtstypische Hormone aus. Doch sie steuern nicht nur die körperliche Entwicklung. Die Umstellungen im Hormonhaushalt führen dazu, dass man häufig mit sich selbst nicht so richtig klarkommt.

Manchmal reicht schon ein Wort in der falschen Tonlage, schon ist man stinksauer; wenig später ist alles wieder in Ordnung. Doch manchmal braucht es gar keinen Anlass, und man ist plötzlich wie verwandelt. Stimmungsschwankungen können einen ziemlich durcheinander bringen.

Wichtig!

Als Kinder weinen Jungen genauso oft wie Mädchen. Während der Pubertät entwickeln Mädchen einen 60 Prozent höheren Spiegel des Hormons Prolaktin als Jungen. Deshalb weinen sie öfter als Jungen.

Soll man weinen? Weinen ist ganz o.k. Es baut Stress ab, man fühlt sich nachher sehr erleichtert.

Erwachsene weinen seltener als Kinder und Jugendliche. Sie haben ihr Gefühlsleben meist besser im Griff. Vor allem Männer scheuen sich, in der Öffentlichkeit zu weinen.

Das Kino ist einer der wenigen Orte, an denen Erwachsene sich trauen, hemmungslos zu weinen. Auch deswegen sind gefühlsbetonte Filme so beliebt.

Nicht weinen, sich nichts anmerken lassen – das war nicht immer so. Bis Ende des 18. Jahrhunderts war es auch für Männer selbstverständlich, dass sie ihre Gefühle offen zeigen und weinen.

Dürfen Männer weinen? Heute ist das Weinen kein so großes Tabu mehr wie noch vor 50 Jahren: So manche Sportler und Politiker zum Beispiel, lassen bei besonders bewegenden Anlässen ihren Tränen freien Lauf.

Das Gefühl, dass man kein Kind mehr ist, aber auch noch lange nicht erwachsen, macht viele Kinder ein wenig ratlos und oft auch traurig. Es ist ganz normal, dass man immer wieder einmal traurig ist und weint.

Wenn du aus deinem Stimmungstief nicht mehr herauskommst und immer häufiger weinst, wenn deine Traurigkeit immer schlimmer wird und du dich über nichts mehr freuen kannst, dann besteht die Gefahr, dass du an einer Depression erkrankt bist. Sprich mit einem Erwachsenen darüber, gehe zum Arzt!

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Ein Youtube-Filmchen sorgt gerade für ziemlich große Aufregung im Netz. Ein amerikanischer Kinderarzt scheint einen Wundergriff zur Beruhigung von weinenden Babys gefunden zu haben!
Kann das sein? Das wäre doch wirklich zu schön! Ich werde bereits viel dazu gefragt: Wie ich das sehe, was ich denn glaube…
Ich bin skeptisch.
Aber wir können sicher ganz schnell gemeinsam herausfinden, was an der Sache wirklich dran ist! Und das geht so: Anschauen. Ausprobieren und anschließend die Ergebnisse in meiner kleinen Mini-Umfrage sammeln. Seid ihr dabei?

Anschauen

Im Film sehen wir Dr. Hamilton, der uns erklärt, wie er in seiner Arztpraxis Babys beruhigt, damit er sie besser untersuchen und auch entspannter mit den Eltern sprechen kann. Er nimmt uns im Film mit in seinen Behandlungsraum. Dort liegt ein weinendes Baby auf einer Behandlungsliege. Die Mutter sitzt ein kleines Stück entfernt auf einem Stuhl und schaut zu.

Warum sie das Baby nicht auf dem Arm hat? – Keine Ahnung! Es wäre reine Spekulation zu denken: Damit es weiter weint…
Dr. Hamilton erklärt also, dass dieses Baby gerade eine Impfung erhalten hat und daher weint. Dann nimmt er das Baby, dreht es in Bauchlage und faltet die kleinen Ärmchen unter der Brust des Babys, fixiert sie mit einer Hand und stützt dabei das Kinn ganz leicht ab. Mit der anderen Hand greift er unter den Po des Kindes und schuckelt ihn leicht hin und her. Das Baby hält er dabei im 45° Winkel. Er fügt noch hinzu, man könne das Kind auch spiralförmig nach links und rechts bewegen und man solle aufpassen, dass es nicht plötzlich den Kopf nach hinten wirft.

Er zeigt also, wie es geht und siehe da: Das Baby beruhigt sich sofort. Ein Wundergriff?
Das zweite Baby wird vorgeführt. Immerhin sitzt dieses jetzt auf dem Schoß der Mutter. Auch dieses Kind hat gerade eine Impfung erhalten. Es schreit ebenfalls. Wieder vollzieht der Arzt seinen kleinen Zauber. Wieder beruhigt sich das Baby sehr schnell. Eigentlich Toll, oder?

Wundergriff oder Hokuspokus?

Diese wahrscheinlich völlig normalen und gesunden Babys haben gerade eine Spritze bekommen. Natürlich sind sie darüber nicht happy – der Piekser tut echt richtig weh! Und natürlich beruhigen sie sich, wenn sie dann gleich abgelenkt werden. Die Fragen, die sich doch jetzt alle stellen lauten:

  • Ist das Ergebnis immer und bei allen Kindern, auch in anderen Schreisituationen, reproduzierbar?
  • Geht das auch bei richtigen Schreikindern?
  • Kann das jeder?
  • Warum funktioniert der Griff überhaupt?

Was ist also dran?

Meiner Meinung nach sind es drei Faktoren, die den Erfolg des Griffes bewirken:

  • Ein selbstsicherer, im Umgang mit Babys geschulter, Mensch kommt als unbeteiligter in eine „Schreisituation“ und strahlt Ruhe und Gelassenheit aus.
  • Das Baby wird ähnlich wie beim Pucken sanft aber bestimmt gehalten und erfährt dadurch Geborgenheit.
  • Das Baby wird geschuckelt und gewiegt. Diese Bewegungen gehören zu den Grundbedürfnissen von Babys und bewirken meistens Zufriedenheit.

Welche Einschränkungen gibt es?

Dr. Hamilton erklärt in seinem Video, dass diese Technik bei allen Babys funktioniert, es sei denn, sie sind krank oder hungrig. Es würde mich interessieren, ob der Doc Schreibabys zu kranken Kindern zählt. Schließlich handelt es sich dabei ja um eine Regulierungsstörung. Oder ob es bei ihm gar auch bei diesen Kindern klappt? Im Begleittext zum Video heißt es: „Parents have learned it and have experienced great success at home. You can too.“ Also, dass auch Eltern mit diesem Griff zu Hause große Erfolge haben und dass das jeder kann.

Kann jeder so zaubern?

Theoretisch kann das jeder. Praktisch dürfte es gerade Eltern, die sich mit ihrem Baby in einer Schreisituation befinden sehr schwer fallen, die nötige Ruhe auszustrahlen. Denn das Babyschreien macht einen ja sehr nervös und wühlt einen emotional sehr auf. Ist man in dieser Situation ruhig genug, um das Baby zart aber bestimmt in diese Position zu bekommen? Strahlt nicht die Nervosität und Unsicherheit automatisch aufs Baby ab? Könnte es nicht sogar sein, dass man im Eifer des Gefechts und um schnelle Ruhe bemüht, das Kind ganz falsch anpackt?

Meiner Erfahrung nach kann gerade ein Fremder, der neu in eine Situation kommt, ein Baby besonders gut beruhigen. Wenn ich zu einem Wochenbettbesuch komme, in dem ein Kind schon eine ganze Weile schreit und ich nehme es, dann beruhigt es sich auch fast sofort – und zwar ganz ohne irgendeinen Zaubergriff. Ich bin also keine „Babyflüsterin“, sondern bringe dann einfach nur die nötige Ruhe in eine aufgeheizte Situation. Das ist für Eltern manchmal sehr frustrierend. Sie haben sich doch so bemüht… Aber hier greift einfach Punkt 1 der oben genannten Erfolgsfaktoren: Ich bin emotional viel weniger beteiligt und komme voller Selbstsicherheit, das Baby beruhigen zu können, in die Situation. Ich bespreche mit den Eltern dann immer die:

Alternativen zur Beruhigung

Wenn das Baby keinen Hunger hat, frisch gewickelt ist und trotzdem jeglicher Beruhigungsversuch fehl schlägt:

  • Lieb haben
    Dem Kind vermitteln: Ich bin für dich da und stehe das mit dir durch! Wir schaffen das! (Auch ohne Merkel!)
  • (Aus)Halten
    Das Baby einfach ruhig auf dem Arm halten und abwarten.
  • Reize einstellen
    Denn es ist gut möglich, dass das Baby einfach müde ist.
  • Raumwechsel
    Ein atmosphärischer Wechsel kann Wunder bewirken. Also im Zweifelsfall einfach mal mit dem Baby eine Runde um den Block gehen.
  • Hilfe holen
    Sich mit den Beruhigungsversuchen ablösen, wenn der Erfolg sich nicht einstellt und man nervös wird.

Ausprobieren

Aber wer weiß – vielleicht ist ja doch was dran an Dr. Hamiltons Griff „The Hold“ und es ist wirklich ein Wundergriff?! Ich bin, wie gesagt, eher skeptisch.
Lasst uns das also doch mal zusammen herausfinden! Ihr probiert den Griff beim nächsten Mal einfach aus und sagt mir dann in der Umfrage (weiter unten), ob es funktioniert hat.
Aber bitte seid sehr behutsam! Wenn euer Baby noch ganz klein ist, dann probiert den Griff erst mal über dem Bett oder Sofa, bis ihr genügend Sicherheit erlangt habt, um ihn gut anzuwenden. Das könnt ihr am besten schon mal üben, ohne das es schreit! Und seid bitte auch sehr vorsichtig mit dem Köpfchen und dem Hals des Babys.

Eltern-Umfrage zum Wundergriff „The Hold“

Ich möchte von Dir (natürlich anonym) wissen, ob Du Dein Baby mit der oben gezeigten Methode „The Hold“ von Dr. Hamilton beruhigen konntest.
Ich werde die Ergebnisse der Umfrage später hier im Blog veröffentlichen und bin schon sehr gespannt, was dabei herauskommen wird!
Es reicht übrigens völlig, wenn Du nur die erste Frage mit „Ja“ oder „Nein“ beantwortest. Der Rest ist einfach ein bisschen Zusatzinfo, falls Du dazu Zeit und Lust hast.
Danke für’s Mitmachen! Los geht’s: Die Umfrage ist geschlossen.

Top oder Flop?

Je mehr mitmachen, desto besser wird das Ergebnis! Ich freue mich, wenn Du diesen Post teilst!
Und natürlich bin ich auch auf eure Meinung hier in den Kommentaren sehr gespannt.
Was sagt ihr: Top oder Flop?

Umfrage-Ergebnis

  • 206 Personen haben an der Umfrage teilgenommen
  • 80% der Teilnehmer-Babys waren zwischen 1-3 Monate alt
  • 52% der Babys haben weniger als 3 Minuten geschrien, bevor der Griff probiert wurde (32% mehr als 3 Minuten, und 15% länger als 10 Minuten)
  • 80% haben den Griff maximal 3 Mal ausprobiert
  • 72% waren mit „The Hold“ erfolgreich

Vielen lieben Dank für’s Mitmachen an alle Teilnehmer der Umfrage!

Und das sagen Eltern über den Erfolg(?) des Griffes

Natürlich ist eine „Umfrage“ mit gut 200 Teilnehmern nicht wirklich repräsentativ. Aber das Ergebnis erstaunte mich trotzdem. Denn, wenn man sich die reinen Zahlen ansieht, scheint der Griff ja echt zu funktionieren.
Viele von Euch haben übrigens die Möglichkeit, einen Kommentar in der Umfrage zu hinterlassen, genutzt. Es folgen ein paar Kommentare von Eltern, die angegeben haben, dass der Griff bei ihnen funktioniert hat:

  • „Mindestens eine der oben genannten „Alternativen“ funktioniert immer“
  • „.… Allerdings war der Friede nur von ca 5-minütiger Dauer ;-)“
  • „Meine Tochter hatte einfach nur keine Lust mehr in der Wippe zu liegen und alleine das herausnehmen hat sie schon im wesentlichen beruhigt.“
  • „Es wirkte kurz abgelenkt, begann dann aber wieder zu Schreien (nach Impfung).“
  • „Während das Baby so gehalten wurde, war es wirklich ruhig. Nur hat es danach sofort wieder angefangen zu schreien. Als beruhigt es in meinen Augen das Baby nicht, sondern „macht es still“ , was eher für die Eltern angenehm ist als für s Kind!“
  • „Klappt aber nur bis man das Baby wieder zurück dreht und auch nicht immer.“
  • „Ich denke, es lag an der Ruhe.“
  • „Ich glaube aber eher das es funktioniert hat weil sie in eine für Sie neue Position gekommen ist. Sie hat nämlich mit einem Mal aufgehört und rumgeschaut. Wir haben den Griff aber dann nicht mehr ausprobiert. Die so zu halten ist schon etwas unbequem.“
  • „Es funktioniert sofort, aber nicht über längere Zeit. Es scheint wie eine kurzfristige Ablenkung oder Verwirrung des Babies und kurze Zeit später schreit es wieder…“
  • „Der Griff funktioniert natürlich nur so lange wie man das Baby so hält.
    Aber als kleine Verschnaufpause ist er Spitze 😊“

Meine persönliche(!) Interpretation

Ich glaube weiterhin nicht an einen Wundergriff. Ich denke einfach, dass es oft hilft, das Baby mit einer gewissen Selbstsicherheit hoch zu nehmen und ihm zu vermitteln: „Alles ist gut! Ich bin da und tröste dich“. Ob das nun mit einem Spezialgriff geschieht, oder „nur“ ein ganz normales Auf-den-Arm-nehmen ist, macht – meiner Meinung nach – keinen Unterschied.
Ich denke, der Griff ist ein gutes Plazebo und funktioniert eben, weil man daran glaubt.

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10 Wege, ein schreiendes Baby zu beruhigen – von Vätern getestet

Väter gelten in der Regel nicht unbedingt als beruhigende Kraft. Aber wenn Sie nachfragen, werden Sie feststellen, dass die meisten Väter aus Liebe oder aus schierer Notwendigkeit ihre eigenen, speziellen Methoden entwickelt haben, um ihre schreienden Babys zu beruhigen. Diese Tipps können helfen:

Fühlen Sie den Schmerz Ihres Babys

Auch wenn Sie die Lieblings-Reggae-CD ihrer Tochter auflegen, nützt das nichts, wenn sie noch Hunger hat. Ein Baby, das Schmerzen hat, weil es zahnt, wird nicht aufhören zu weinen, nur weil Sie die Windeln wechseln. Mit anderen Worten: Suchen Sie zunächst nach dem Grund, warum Ihr Baby wirklich weint. Das klingt fast zu logisch, aber wenn sich das Baby erst einmal warm schreit, bleibt die Logik meist auf der Strecke.

Geben Sie den kleinen Finger

Wenn Sie sich nicht sicher sind, wo die Ursache liegt, waschen Sie Ihre Hände und bieten Sie Ihrem Baby Ihren kleinen Finger an, um daran zu saugen. Das könnte eine weitaus bessere Alternative zu der beliebten „das Baby der Partnerin zurückgeben“-Technik sein. Der Trick ist, den Finger mit der Unterseite nach oben in den Mund zu stecken, damit Sie mit Ihrem Fingernagel nicht den Gaumen des Babys verletzen.

Holen Sie einen Drink

Wir meinen für das Baby! Versuchen Sie, Ihrem Baby eine warme Flasche Muttermilch oder Säuglingsnahrung zu geben.

Wippen und Schaukeln

Babys lieben Bewegung – und was kann schöner sein, als in Papas starken Armen geschaukelt zu werden. „Unser herausnehmbarer Autositz dient gleichzeitig als Babytrage“, erklärt Eric. „Wenn meine Tochter anfängt zu weinen, lehne ich mich gegen einen Sessel oder die Wand und schwinge den Sitz hin und her.“ Dies hat gleich einen doppelten Nutzen, es beruhigt das Baby und dient gleichzeitig als gute Übung für Papas Muskeln. Eric: „Ich habe schließlich damit aufgehört, als ich festgestellt habe, dass meine Muskeln im rechten Arm viel stärker ausgeprägt waren als die im linken.“

Wagen Sie ein Tänzchen

Wir könnten vorschlagen, Ihr Baby in die Luft zu werfen und aufzufangen. Aber auch wenn Ihr Kind das mögen wird, gilt das vermutlich nicht für Ihre Partnerin. Also versuchen Sie diese kleine Alternative, ein Vorschlag vom erfahrenen Vater Christian: Halten Sie Ihr Baby an ihre Schulter und legen sie seine Arme um Ihren Hals. Dann tanzen Sie langsam. Wippen sie vorsichtig vor und zurück und wagen Sie die eine oder andere langsame Drehung. Ziehen Sie die Vorhänge zu, falls es Ihnen vor den Nachbarn peinlich sein sollte. Tippen Sie mit Ihren Füßen im Takt und versuchen Sie einen Sprechgesang. Es ist egal, was Sie singen, solange es sich wiederholt und zum Takt passt. Senken Sie langsam Ihre Stimme, wenn das Baby ruhiger wird. Und es wird ruhiger werden.

Perfektionieren Sie Ihre peinlichen persönlichen Kunststücke

Geräusche, die an Körperfunktionen erinnern, schrecklich verzerrte Gesichter, spontane Bauchlandungen auf der nächstliegenden Oberfläche… Endlich gibt es einen guten Grund, diese Tricks, die Sie seit Ihrer Kindheit geübt haben, gewinnbringend anzuwenden. Versuchen Sie Marks Trick: Der zweifache Vater verwandelt schreiende Kinder in erstaunte und kichernde Zuschauer, indem er etwas auf seinen Kopf legt, es herunterrutschen lässt und ausruft: „Oh nein, es ist wieder runtergefallen.“ Wiederholen Sie das, bis Langeweile (beim Baby) einsetzt. Das kann eine Weile dauern.

Mimen Sie den Rockstar

Dies gilt für viele als „sehr peinlicher, persönlicher Trick“. Lennard, ein anderer BabyCenter-Vater, konnte seinen Sohn beruhigen, indem er ihm Patsy Cline’s „Crazy“ vorsingt. Das Lied ist schön, aber etwas deprimierend, und lehrt das Kind nicht unbedingt positive Dinge über Beziehungen – aber es wirkt. Mark empfiehlt jedes Lied von Ray Charles, da es die wiegende Bewegung und nicht unbedingt das Lied selbst ist, dass die beruhigende Wirkung ausübt. Aber respektieren Sie auch die Vorlieben Ihres Babys. Mark hatte keinen Erfolg, wenn er Pavarotti imitierte.

Tragen Sie ihr Baby

Tragen Sie Ihr Kind vor Ihrer Brust in einem Babytragetuch und laufen Sie herum. Die Mischung aus der Wärme Ihres Körpers, Ihres Herzschlages, Ihren rhythmischen Atembewegungen und den schwingenden Bewegungen sollte mindestens einen von Ihnen beiden in wenigen Minuten einschlafen lassen.

Sitzen Sie es aus

Mütter mögen dies als besonders distanzierte und daher „männliche“ Lösung ansehen, aber manchmal weinen Babys einfach – und manchmal wollen sie, dass Sie zuhören. Wenn Ihr Baby keine Schmerzen hat, nicht hungrig oder müde und seine Windel trocken ist, dann lassen Sie es einfach schreien, solange sie es aushalten.

Übergeben Sie das Baby Ihrer Partnerin

Manchmal sollten Sie aber auch einfach auf die älteste Lösung überhaupt zurückgreifen: Sagen Sie Ihrer Partnerin, sie hätten alles versucht und bitten Sie sie um Hilfe.

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