Baby schläft beim stillen

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Einschlafen an der Brust – schlechte Gewohnheit oder sinnvolle Einrichtung der Natur?

Wie schläft ein Baby am besten ein? Wo soll es (ein)schlafen? Wann soll es lernen, alleine und/oder ohne Hilfsmittel einzuschlafen? Darf es an der Brust einschlafen? Da die Empfehlungen diesbezüglich sehr widersprüchlich sind, ist es hilfreich, Eltern zu ermutigen, bei Verunsicherung nach der fachlichen Begründung zu fragen.

Ein Fallbeispiel
„Meine Tochter ist 6 Monate alt und bisher immer an der Brust eingeschlafen. Gestern war ich zur Kontrolle bei der Mütterberaterin und berichtete ihr davon. Sie riet mir, mein Kind ab sofort nicht mehr an der Brust einschlafen zu lassen; das sei eine schlechte Gewohnheit, die ich später nur noch schwer abgewöhnen könne. Also stillte ich meine Tochter gestern Abend vor dem Zu-Bett-Gehen und legte sie dann noch wach in ihr Bettchen. Sie regte sich dabei aber furchtbar auf und schrie so lange, bis ich sie herausnahm und herumtrug. Als sie sich wieder beruhigt hatte, stillte ich sie noch einmal und dabei schlief sie friedlich ein. Habe ich es bisher falsch gemacht und wie wird meine Tochter lernen, ohne Brust einzuschlafen?“

Welche Vorteile bietet das Einschlafen an der Brust?
Nach der Geburt ist es für den Beginn einer erfolgreichen Stillbeziehung sehr förderlich, wenn das Neugeborene seiner Mutter möglichst rasch im Haut-zu-Haut-Kontakt auf den Bauch und innerhalb kurzer Zeit zum ersten Mal an die Brust gelegt wird. Aus verschiedenen Gründen ist es in den ersten Tagen (und auch später) wichtig, ein Kind häufig und nach Bedarf zu stillen: So kann es das Saugen an der Brust optimal erlernen, die mütterliche Milchbildung wird gut angeregt und eine unangenehme Brustdrüsenschwellung wird verhindert.
Da ein Neugeborenes in den ersten Wochen tagsüber noch viel schläft, ist es bei einem Stillkind ganz normal, dass es auch regelmäßig an der Brust einschläft.
Das Saugen ist einerseits ermüdend, andererseits wirken der Körperkontakt (aufgrund der ausgeschütteten Endorphine und Oxytozin) und Inhaltsstoffe in der Muttermilch beruhigend bis einschläfernd. Aber auch die Mutter kann sich beim Stillen – sofern dieses gut läuft und schmerzfrei ist – entspannen. Idealerweise lernen stillende Mütter nach der Geburt, bequem liegend zu stillen, damit sie sich dabei optimal erholen können.
Mit der Zeit verschieben sich die Schlafphasen des Säuglings zunehmend in die Nachtstunden. Interessant ist hierbei, dass die Zusammensetzung der Muttermilch sich nicht nur mit dem Alter des Kindes verändert, sondern auch innerhalb eines Tages. Am Morgen finden sich Stoffe, die wach machen, während abends schlafmittelähnliche Substanzen darin enthalten sind. Dazu gehören verschiedene Aminosäuren, u. a. Tryptophan, das im kindlichen Organismus zu Melatonin umgebaut wird. Melatonin hat eine schlaffördernde Wirkung.
Lesen Sie den gesamten Beitrag Einschlafen an der Brust – schlechte Gewohnheit oder sinnvolle Einrichtung der Natur? hier.
Quelle: Die Hebamme 01/2014

Dein Baby schläft nur beim Stillen oder mit Fläschchen ein?

Es ist ein weit verbreitetes Phänomen, dass Kinder, die dem Säuglingsalter schon entwachsen sind, nur an der Brust oder mit dem Fläschchen im Mund einschlafen können. Dabei ist ein Baby ab dem sechsten Lebensmonat körperlich eigentlich weit genug entwickelt, um die Nacht ohne Nahrungszufuhr durchzuschlafen. Wenn Dein größeres Kind dennoch nur an Deiner Brust oder mit dem Fläschchen im Mund ein- und in der Nacht weiterschläft, hat es sich wahrscheinlich mehr an das Nuckeln gewöhnt, als dass es wirklichen Hunger hat. Wenn Dich die Angewohnheit stört, zum Beispiel weil Du Deinem Kind auch in der Nacht auf diese Weise zurück in den Schlaf helfen musst, kannst Du diese sogenannte „Schlaf-Nuckel-Assoziation“ bei Deinem Kind abbauen.

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Wann ist eine Entwöhnung sinnvoll?

In ihrem Buch „Schlafen statt Schreien“ stellt die Autorin ihren eigens konzipierten EntwöhnungsplanAnzeige zum Abbau der Schlaf-Nuckel-Assoziation vor, mit dem die Abgewöhnung besonders schonend und ohne Weinen gelingen soll. Wenn Du Dich dazu entschließt, diesen Plan umzusetzen, solltest Du Dir darüber im Klaren sein, dass die Nächte in den nächsten Tagen oder auch Wochen zunächst unruhiger werden. Eine sanfte Entwöhnung ohne Tränen braucht eben ihre Zeit. Doch Du kannst Dir so auch sicher sein, dass die Veränderung von Dauer sein wird. Unter Schlaf-Nuckel-Assoziation fasst Elizabeth Pantley die folgenden Szenarien zusammen:

  • Dein Kind schläft nur während des Stillens ein: Besonders im Hinblick auf das Stillen wird der Unterschied zu bestimmten Schlaflernprogrammen klar. Was entsprechende Entwickler und Autoren oft als ungünstige oder negative Einschlafhilfe bezeichnen, empfindet Elizabeth Pantley als den natürlichsten Vorgang der Welt. Nicht die Assoziation „Stillen = Einschlafen“ ist aus ihrer Sicht das Problem, sondern das hektische Leben, das nun einmal nicht vorsieht, sich ausschließlich um das eigene Kind zu kümmern. Ansonsten wäre es ja kein Problem, einfach solange zu warten, bis das Kind das Stillbedürfnis von alleine aufgibt. Wenn Du es jedoch als störend empfindest, Dein Kind nur auf diese Weise in den Schlaf zu führen, bietet sich der Entwöhnungsplan sehr gut an.
  • Dein Kind schläft nur ein, während es das Fläschchen bekommt: Drei Gründe sprechen aus Pantleys Sicht gegen das Fläschchen als Einschlafhilfe: 1. Nuckelkaries, verursacht durch künstliche Säuglingsnahrung bzw. Säfte. Durch das Einschlafen mit dem Sauger im Mund, bleibt ein Rest der Flüssigkeit im Mund Deines Kindes zurück. 2. Dein Kind hat sich nur an das Nuckeln gewöhnt und hat eigentlich keinen Hunger. So nimmt es mehr zu sich, als es eigentlich benötigt. 3. Der nächtliche Aufwand, um ein Fläschchen zuzubereiten. Eine Fläschchen-Entwöhnung ist aus Pantleys Sicht somit auf jeden Fall empfehlenswert.
  • Dein Kind schläft nur mit Schnuller ein: Auch der Schnuller kann eine Schlaf-Nuckel-Assoziation auslösen. Grundsätzlich ist es Gang und Gebe, dass Kinder zwischen dem dritten Lebensmonat und dem zweiten Lebensjahr einen Schnuller verwenden. Problematisch wird es, wenn Dein Kind nur mit Schnuller einschläft, diesen in der Nacht verliert und ihn nicht alleine wiederfindet. Somit ist es auf Deine Hilfe angewiesen. Ab dem zweiten Lebensjahr sind Kinder in der Regel in der Lage, den Schnuller wiederzufinden. Es hilft auch, mehrere Schnuller im Bett zu verteilen. Du solltest also genau abwägen, ob Du Deinem Kind den Schnuller in Deiner aktuellen Situation schon abgewöhnen möchtest oder einfach wartest, bis sich das Problem von alleine löst. Weitere nützliche Informationen zum Schlafen mit dem Schnuller und zum grundsätzlichen Abgewöhnen des Schnullers bei älteren Kindern, findest Du auch in unserem Magazin.

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„Pantleys sanfter Entwöhnungsplan“

Im Folgenden findest Du nun das genaue Vorgehen nach „Pantleys sanftem Entwöhnungsplan“.

  • Beginne mit der Entwöhnung am Abend, vor dem Einschlafen.
  • Gib Deinem Baby wie gewohnt die Brust oder das Fläschchen.
  • Sobald Du merkst, dass sich die Saugbewegung verlangsamt und Dein Baby entspannt wird, löse die Brustwarze oder den Sauger vorsichtig aus dem Mund Deines Kindes.
  • Wenn Dein Kind hochschreckt, versuche, sein Mündchen sanft zu schließen.
  • Wenn es protestiert oder sich wehrt, gib ihm Brust oder Sauger zurück. Es soll ja schließlich nicht weinen.
  • Wiederhole in dem Fall das Ganze nach kurzer Zeit (nach 10 bis 60 Sekunden). Dein Kind soll auf keinen Fall mit dem Saugobjekt im Mund einschlafen.
  • Wiederhole das Ganze insgesamt so lange, bis Dein Kind seinen Widerstand aufgibt.
  • Lege es dann in sein Bett.
  • Führe diese Form der Entwöhnung über mehrere Tage hinweg fort, sowohl am Abend, als auch in der Nacht, wenn Dein Baby aufwacht. Nach etwa 10 Tagen solltest Du schon eine Verbesserung wahrnehmen können.
  • Verfolge diesen Ablauf solange, bis Dein Kind vollkommen ohne Brust oder Fläschchen einschläft.

Besonderheit: Stillen oder Fläschchen im Familienbett abgewöhnen

Wenn Dein Kind mit in Deinem Bett schläft, hat sich bei Euch vielleicht schon ein gemeinsamer Schlafrhythmus entwickelt, sodass Ihr bei jeder kleinen Bewegung des anderen automatisch auch aufwacht. Falls Du Dein Kind in dem Moment immer stillst, damit es zurück in den Schlaf findet und dies nun verändern möchtest, ohne Dein Kind gleich aus dem gemeinsamen Bett auszuquartieren, solltest Du zunächst ganz genau beobachten, ob Dein Kind tatsächlich wach wird oder vielleicht nur Schlafgeräusche von sich gibt. Wenn Du diesen Unterschied erkennen kannst, brauchst Du ihm die Brust nur noch dann zu geben, wenn es tatsächlich wach wird. Um ihm die nächtlichen Mahlzeiten komplett abzugewöhnen, kannst Du Pantleys sanftem Entwöhnungsplan folgen – mehr Informationen findest Du in ihrem Buch „Schlafen statt schreien“.Anzeige Eine andere Möglichkeit zur Entwöhnung besteht in dieser Situation darin, dass Dein Partner oder eine andere vertraute Person sich für ungefähr eine Woche neben Dein Kind legt und es zurück in den Schlaf „tröstet“, zum Beispiel durch schaukeln oder summen. Es sollte jedoch nicht das Fläschchen gegeben werden, da dies nur einen Brustersatz, jedoch keine Entwöhnung der Nahrungsaufnahme bedeuten würde.

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Alternative Methode zur Entwöhnung

Einen anderen Ansatz zum Abgewöhnen oder Verändern von Schlafgewohnheiten bietet auch der „Plan zum Schlafenlernen“ aus dem Buch „Jedes Kind kann schlafen lernen“. Die dort vorgestellte Anleitung, die in erster Linie als Notfallprogramm für erschöpfte Eltern gedacht ist, lässt sich auch bei anderen Einschlafproblemen anwenden und sieht vor, Dein Kind eine definierte Zeit schreien zu lassen. Der Erfolg stellt sich, bei konsequenter Umsetzung, in der Regel innerhalb weniger Tage ein. Die Methode ist umstritten. Kritiker bemängeln vor allem den Stressfaktor, den das Schreien bei einem Kind auslösen kann. Einen Vergleich zwischen diesem Schlaflernprogramm und den sanften Methoden von Elizabeth Pantley, findest Du in unserem Artikel „Schlaflernprogramm vs. Sanfte Methoden“. Vielleicht kann Dich dieser bei der Entscheidung für eine Maßnahme unterstützen.

Für welche Maßnahme Du Dich letztendlich auch entscheidest: wichtig ist vor allem, dass Du dahinter stehen kannst und Dich bei der Umsetzung wohlfühlst. Nimm eine Veränderung nur dann in Angriff, wenn Du Dir wirklich sicher bist, dass Du es willst und nicht, weil es Dir zum Beispiel andere Menschen in Deinem Umfeld nahelegen.

Baby schläft nur an der Brust ein, ich will ihn aber nicht immer in den Schlaf stillen

Liebe Christina, vielen Dank für deine Antwort. Ich bin jetzt beim 2. Kind doch um einiges entspannter aber bei dieser aktuellen schlafsituation doch wieder unsicher. Oder viel mehr unbeholfen. Aber es ist richtig, meine Ansicht ist ähnlich falsch gewesen wie es in deinem
Artikel steht. Aber es tat gut ihn zu lesen. Dennoch bin ich drauf und dran ihm
Nicht absolut bei jedem mal die Brust zu geben. Damit mache ich doch aber auch nichts falsch?! Ich erhoffe mir einfach dass die Abstände doch dadurch länger werden, die er mich schlafen lässt. Schließlich habe ich doch irgendwo gelesen dass man dem Baby irgendwann das nächtliche Trinken ganz abgewöhnen kann??
Also Die Zähne sind es im Moment nicht denn das merkt man bei ihm doch immer dadurch dass er sich auch ans Mündchen fasst. Schub kann sehr gut sein, laut der Woche…der um die 5 Monate rum „dauert/kann dauern“ auch wirklich lange oder?
So lange das also alles noch „normal“ ist, ist es ok für mich. Und das hast du mir bestätigt und dafür danke ich die. Heute zum Beispiel sieht unsere Nacht (bisher) so aus: 19:40 ins Bett (ohne Stillen), 20:40 wach, ohne stillen wieder in den Schlaf getragen, 21:20 wach, ohne stillen in den Schlaf getragen, dann war er eine Stunde lang ganz unruhig und ich habe ihm 22:40 die Brust gegeben. Jetzt sind wir seit 1:00 wach und er schläft nur auf meinem Arm, beim ablegen wird er wieder wach. Daher bekommt er jetzt die Brust.
Ich habe wirklich Angst dass das ein Dauerzustand bleibt.Wenn das jetzt noch 2-3 Wochen geht, kein Problem. Aber ein wenig geprägt bin ich, weil wir beim Großen später eine ganz schlechte Schlafzeit hatten. Bis 24 Monate dann. Und das war mit Arbeit und ohne stillen sehr schwer weg zu stecken. Wir sind so absolut auf dem Zahnfleisch gegangen weil er wirklich alle 45 min. wach war. Und mit 2 Jahren und 10 Tagen war der Spuk von einer Nacht auf die nächste vorbei. Also, alles in allem, meine Angst war jetzt wirklich ein wenig davon begründet dass ich Angst vor einem gewöhnungszustand hatte. Aber ich lese gleich nochmal den Artikel von dir dazu. Danke! Wir probieren jetzt wieder zu schlafen…
LG, Bea

Abstillen

Manche Mütter werden ganz wehmütig, wenn sie daran denken, anderen kann es nicht schnell genug gehen. Tatsache ist, dass nur weniger als ein Drittel aller Mütter ihre Babys die von der WHO empfohlenen sechs Monate voll stillt. Aber alle müssen sich Gedanken darüber machen, wie sie den Abschied von der Brust ihrem Baby, aber auch sich selbst so angenehm wie möglich machen.

Grundsätzlich ist Abstillen nach zweierlei Methoden möglich:

  • Das schnelle Abstillen
  • Das langsame Abstillen

Und wann ist der beste Zeitpunkt zum Abstillen? Und wie geht es am leichtesten – welche Massnahmen helfen, die Milchproduktion zu verringern? Gibt es Tricks, das Kind zu entwöhnen?

Wichtig ist, dass Sie Ihre Brust auch nach dem Abstillen noch regelmässig kontrollieren, da es auch Monate später noch zu einer Brustentzündung oder einem Abszess kommen kann.

Abstillen bedeutet nicht nur Abschied, sondern auch Neubeginn. Geniessen Sie die Fortschritte und neuen Fähigkeiten Ihres Kindes. Entwickeln Sie gemeinsam neue Rituale, in denen Nähe und Geborgenheit wie beim Stillen erfahren werden kann. Und sehen Sie das Abstillen als ersten Schritt, sich an das allmähliche Loslassen Ihres Kindes in den nächsten zwei Jahrzehnten zu gewöhnen!

Häufige Fragen zum Thema

Muss man abstillen, wenn die ersten Zähnchen kommen?

Ich stille noch und habe eine schwere Erkältung. Muss ich abstillen? Was darf ich einnehmen?

Ich stille mein 17 Monate altes Kind noch morgens und abends. Jetzt bin ich wieder schwanger. Muss ich unbedingt abstillen?

Ich habe mir eine kleine Lebensmittelvergiftung aufgelesen mit Erbrechen und Durchfall. Darf ich mein 3 Monate altes Baby trotzdem weiter stillen?

Oder wie ich es nenne: Die unendliche Geschichte

8 Monate habe ich meine Tochter nun gestillt, 8 wunderbare Monate in denen wir die Momente des Stillens nur für uns hatten.

Wir wurden ein „eingestilltes“ Team.

Ich habe das Stillen immer genossen, naja fast immer. Zugegebenermaßen war ich kurz nach der Geburt unseres Minis ein wenig frustriert, weil das mit dem Stillen nicht so klappen wollte, wie es eigentlich sollte.

Der Zeitpunkt des Abstillens kommt für jede Mami mal eher, mal später – aber kommt ganz gewiss.

Für mich war schon zu Beginn klar, dass ich nur die von der WHO (Weltgesundheitsorganisation) empfohlenen sechs Monate stillen möchte.

Unvoreingenommen wie ich war, dachte ich auch, dass das ratz fatz gehen würde. Da habe ich mich aber leider getäuscht.

Nichts klappt mit unseren kleinen Gewohnheitstierchen von heute auf morgen – es braucht im Wesentlichen zwei Dinge: GEDULD UND ZEIT. Eines von beiden hatte ich ja dank Elternzeit, das andere ist bei mir eher spärlich angesät.

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Wie stille ich richtig ab?

Im Idealfall stillt man so ab, sodass nach und nach eine Brustmahlzeit durch eine Breimahlzeit ersetzt wird (Softes Abstillen). Das heiß im Klartext dein Mini bekommt Obst-, Gemüse-, Getreide- oder Milchbrei und lässt dafür das Trinken an der Brust sein.

Die ersten Schritte in Sachen Abstillen und schrittweise Beikosteiführung solltest du zwischen vier und sechs Monaten unternehmen.

Wie soll man aufhören zu stillen?

Dazu habe ich zahlreiche Kolumnen im Netz durchforstet, meine Hebamme zu Rat gezogen, mich mit anderen Mamis ausgetauscht und meinen Frauenarzt befragt. Unterschiedlicher hätten die Meinungen nicht sein können:

Die einen meinten ich solle so lange weiterstillen, bis meine Tochter einfach die Brust nicht mehr wollte – was für mich partout nicht zur Debatte stand. Sorry ein wenig Selbstbestimmung wollte ich mir noch erhalten.

Die anderen empfahlen mir einen abrupten Still-Stopp, hierfür müsse ich aber stahlharte Nerven mitbringen, da dies mit viel Geschrei und Krokodilstränen verbunden sei. Doch hierzu muss ich dezent sagen „Nein- danke“, diesen Stress will ich meinem Kind und mir wirklich nicht zumuten.

Und die dritte Meinung – und hiermit kann ich mich mit anfreunden – hat mir eine sanfte Entwöhnung empfohlen.

Hierfür musste ich mir erstmal bewusst werden, wann und wie oft wir stillen und welche, ich nenne es jetzt mal Still-Momente, wir beibehalten wollten. Bei der sanften Entwöhnung wird nämlich immer eine Still-Mahlzeit durch eine Flaschen/Beikost-Mahlzeit ersetzt.

Solche Still-Momente, wie das frühmorgendliche Stillen, wollte ich beibehalten. Zu schön war das gemeinsame Wegnicken danach und der langsame Start in den Tag.

Die anderen Mahlzeiten werde ich nun nach und nach reduzieren, sodass wir hoffentlich in sechs bis acht Wochen stillfrei sind.

Kleines Update hier: Zu Beginn schien es alles ganz gut mit dem “soften Abstillen” zu klappen: Wir haben nach und nach eine Stillmahlzeit durch Brei bzw. Fingerfood ersetzt, sodass wir eigentlich nur noch die Zwischenmahlzeiten und das abendliche Stillen hatten. Doch dann kam ein “herber” Rückschlag. Mini-Me verweigerte plötzlich jede Form von fester Nahrung und Flaschen kamen ihr auch nicht mehr in die Tüte.

Realitätscheck

Vorgehensweise Abstillen – Schritt für Schritt

Wenn du dich dafür entschieden hast abzustillen, dann ist das Ersetzen der Mittagsmahlzeit ein idealer Start. Ist dein Baby schon sechs Monate alt? Dann kannst du bereits die Stillmahlzeit durch ein Breigläschen ersetzen.

Für die Einführung der Beikost solltest du einen Zeitpunkt wählen, an dem dein Mini wach, gut gelaunt und nicht zu hungrig ist. Dann sind die Zwerge nämlich neugierig und offen neue Dinge und vor allem auch “Substanzen” auszuprobieren.

Nach dem ersten Gläschen, oder auch davor – wie es für euch beide passt, kannst du noch wie gewohnt stillen. Dies erleichtert deinem Baby zum einen die Verdauung der Beikost, zum anderen ist der Übergang somit leichter.

Abstillen vor dem 6. Monat

Ist dein Baby noch unter 6 Monate oder einfach noch nicht bereit für Beikost? Hier bitte immer auf dein Baby hören, es wird dir zeigen, wann es sich für „feste“ Nahrung interessiert.

Dann ersetzt du einfach eine Stillmahlzeit durch eine Fläschchen-Mahlzeit mit einem Milchpulver deiner Wahl (Pre-Pulver ist für den Start ideal). Hierbei einfach den Anweisungen auf der Verpackung folgen.

Abstillen nach dem 6. Monat

Ist dein Mini schon älter als sechs Monate, kannst du wie ich mit einer schrittweisen Einführung der Beikost anfangen und pro Beikostmahlzeit eine Brustmahlzeit weglassen.

Bei uns hat die Einführung der Beikost am Mittag super funktioniert. Wir haben mit Karotten-Brei angefangen.

Diesen haben wir eine Woche lang gefüttert, danach haben wir dann noch Kürbis, Zucchini und Pastinake ausprobiert.

In der zweiten Woche haben wir dann nach und nach größere Mengen an Kartoffeln zu den oben genannten Breien hinzu gegeben und schließlich dann noch Fleisch in Form von Huhn oder Rind.

Ab dem Zeitpunkt an, an dem du Beikost fütterst, solltest du deinem Mini zu jeder Mahlzeit Wasser oder ungesüßten Tee anbieten.

Wie geht’s weiter?

Als nächste Mahlzeit ersetzt du in der Regel eine abendliche Still-Session durch eine Flasche oder einen Milchbrei.

Eine abendliche Stillmahlzeit aus dem Grund, da deine Brust abends meistens nicht mehr so viel Milch produziert wie morgens oder nachmittags und du so weniger die Gefahr läufst, einen Milchstau zu bekommen.

Glaubt mir, ich kann ein Liedchen davon singen, die Erfahrung möchte keiner von euch machen.

Danach kannst du dann die Nachmittag-Stillmahlzeit durch einen Obstbrei bzw. ein Fläschchen ersetzen und zu guter letzt die Stillmahlzeiten am Morgen z.B. durch einen Obst-Milch-Getreidebrei oder eben durch eine Flasche. Ebenso wird das Stillen am Vormittag durch eine Fläschchen ersetzt.

Schnelles Abstillen vs. Softes Abstillen

Das Protein Feedback Inhibitor of Lactation (FIL), welches für die Milchproduktion der Brust zuständig ist, muss sowohl beim schnellen als auch sanften Abstillen erst nach und nach vom Körper abgebaut werden.

FIL schützt die Brust davor zu viel Milch zu produzieren und kann somit als natürlicher Regulator angesehen werden.

Wenn die Nachfrage an Milch sinkt bzw. komplett eingestellt wird, meldet FIL deinem Körper, die Produktion einzustellen. Dies kann durchaus ein paar Tage oder sogar Wochen dauern.

Bitte achte in dieser Zeit des Abstillens ganz genau auf deinen Körper. Falls du eine Verhärtung in deiner Brust spüren solltest oder Fieber bekommst, suche bitte unbedingt deinen Arzt auf.

Softes Abstillen

Vorteil: Kind und Mami können sich langsam emotional darauf einstellen, dass das Stillen bald endet. Außerdem ist diese Vorgehensweise auch am Brust-freundlichsten und beugt Nebenwirkungen eines plötzlichen Abstillens entgegen.

  • Häufigkeit des Stillens reduzieren.
  • Tipp: Klingt vielleicht etwas komisch, aber versuche doch mal, deinem Mini auch beim Umziehen nicht mehr die nackte Brust zu zeigen und ziehe auch eher etwas stillunfreundliche Kleidung an.
  • Routinen verändern.
  • Stillposition verändern.
  • Andere Bezugsperson übernimmt Milchmahlzeiten.
Schnelles Abstillen

Achtung: Manchmal kann es aus gesundheitlichen Aspekten notwendig sein abrupt bzw. schnell und in einem Hau-Ruck-Verfahren abzustillen. Allerdings ist hierbei ein vorsichtiges Vorgehen sehr wichtig, da es sonst zu Komplikationen kommen kann.

  • Milch muss abgepumpt werden, um eine Milchdrüsenschwellung zu vermeiden.
  • Milch beim Duschen sanft unter warmen Wasser ausstreichen.
  • Einnahme von Schmerzmitteln kann erforderlich sein, da die Brüste, wenn sie nicht mehr ausreichend geleert werden, sehr schmerzempfindlich werden können.

Bei beiden Methoden solltest du gerade so viel Milch abpumpen/ausstreichen bis der Druck nachlässt. Bei einer vollständigen Entleerung der Brust würdest du die Milchproduktion weiter anregen.

ACHTUNG

Wann ist für mich der richtige Zeitpunkt, um abzustillen?

Ich glaube “den” perfekten Zeitpunkt für das Abstillen gibt es nicht.

Gesundheitsorganisationen wie die WHO empfehlen zwar, Babys in den ersten sechs Lebensmonaten vollständig mit Muttermilch zu ernähren und nach Einführung der Beikost bis zu einem Alter von 2 Jahren auch weiterhin Muttermilch dazuzugeben. Ich bin allerdings der Meinung, dass man das ganz individuell handhaben sollte und dass das von Mutter zu Mutter und selbst von Kind zu Kind stark variieren kann.

Die einen stillen vielleicht gar nicht, die anderen sechs Monate, die anderen zwei Jahre – alles kein Problem, solange es sich für einen selbst gut anfühlt.

Folglich gibt es auf die in der Überschrift gestellte Frage nicht eine klare Antwort: Jede Mami entscheidet für sich, wann sie die Ernährung umstellen möchte.

Anzeichen dafür, dass du oder dein Mini abstillen möchten:

  • Brust nay – Brei yay: Dein Mini findet deine Brust längst nicht mehr so interessant, wie das was sich auf dem Tisch oder auf dem Teller abspielt.
  • Das Trinken an der Brust wird zum Pflichtakt und alles andere scheint wichtiger für die Kleinen zu sein.
  • Selbstbestimmung – hello my old friend: Mal ehrlich, so schön und innig das Stillen auch ist. Ich glaube jede Mama (mich eingeschlossen) hat das dringende Bedürfnis einfach mal wieder der “Herr” über seinen Körper zu sein. Zuerst hatten wir 9 Monate einen kleinen süßen Untermieter in unserem Körper und jetzt teilen wir Ihn (klar machen wir das gerne) auch noch weiterhin mit unseren Zwergen. Mir kann also niemand erzählen, dass er sich nicht danach sehnt, mal wieder ein oder zwei Gläschen Wein zu trinken oder die eigene Brust nicht mehr als reine Nahrungsquelle anzusehen. Ganz geschweige denn von diesen wunderschönen Still-BHs ;P. Wie ich mich schon darauf freue wieder meine Seiden und Spitzen-Bhs auszupacken…
  • Schon mal gebissen worden? Nein?! Ich schon und ich kann Dir sagen: Schön ist was anderes. Man freut sich ja wie bolle, wenn die ersten kleinen Zähnchen durchbrechen, aber als Still-Mami kann ich euch sagen, die Mäusezähnchen können auch ganz schön wehtun.
  • Working Mum: Vielleicht möchtest du auch einfach wieder ins Berufsleben zurückkehren und findest, dass das Arbeiten einfach unvereinbar mit dem Stillen ist. (Per Gesetz steht es Dir allerdings zu, zu Stillen.)
  • Medikamenteneinnahme: Gesetzt dem Fall, dass du irgendwelche Medikamente einnehmen musst, die unverträglich mit dem Stillen sein sollten, kann dies das Abstillen erforderlich machen.

Wie lange ist es normal zu stillen?
Muss ich mit dem Stillen aufhören?

Generell musst du überhaupt nicht abstillen. Du könntest deinen Mini im Prinzip weiterstillen solange du willst. (Game of Thrones Fans hier? Kennt Ihr Robin, Thronfolger von Hohenehr, der in der Serie regelmäßig von seiner Mutter Lysa Arryn gestillt wird :P?)

Allein Mami und Mini entscheiden, wann Ihre Still-Beziehung endet. So lange es sich richtig anfühlt muss nicht abgestillt werden.

Nach sechs Monaten solltest du allerdings darauf achten, dass dein Baby seinen/ihren erhöhten Bedarf an den Nährstoffen Eisen, Vitamin B und D sowie Zink, den es nun nicht mehr über die Muttermilch decken kann, anderweitig erhält. Im Idealfall über die Einführung von Beikost.

Wie stille ich nachts ab?

Gerade das nächtliche Abstillen fällt uns und oft auch unseren Minis besonders schwer. Irgendwo auch verständlich. Für unsere Minis dient es zur Beruhigung, als sicherer Hafen und um uns Mamis nahe zu sein. Für uns Mamis ist es einfach bequem.

Babylein ins Elternbett geholt oder rübergezogen und weitergeschlafen. Doch auf lange Sicht sollte auch damit irgendwann Schluss sein. Spätestens zwischen dem neunten und zwölften Monat braucht dein Baby keine nächtlichen Mahlzeiten mehr.

Der Magen deines Minis ist bzw. sollte nun so getrimmt sein, dass er weiß, dass es nachts keine Snacks mehr gibt. Oft genügt es nachts, wenn du deinem Baby einfach den Schnuller gibst.

Weitere Tipps, die es dir und deinem Mini erleichtern nachts abzustillen und durchzuschlafen:

  • Schlafplatz ändern. Dein Mini schläft nachts noch unmittelbar an deiner Seite? Vielleicht ist jetzt der richtige Zeitpunkt für einen Umzug ins eigene Bettchen.
  • Durstige Seele. Vielen Minis geht es nicht anders als uns Erwachsenen und Sie haben einfach Durst. Biete deinem Baby doch einfach nachts, wenn es aufwacht, ein paar Schlücke Wasser an und sprich ihm gut zu.
  • In den sauren Apfel beißen. Unsere Zwerge sind einfach Gewohnheitstierchen und brauchen ihre Zeit, um sich auf eine neue Situation einzustellen. Stelle dich einfach auf ein paar unruhige Nächte ein, in denen du standhaft bleiben musst. Krokodilstränen und Löwengebrüll hallo! Nach 2-3 Tagen solltet Ihr es aber dann geschafft haben. ABER! Sei für dein Baby da, sprich ihm gut zu, streichle es und lass es merken, dass du da bist.
  • Umstellen auf Milchflasche. Manche Mamis stellen nachts auf ein Fläschchen um. Hat den Vorteil, dass Mami und Papi sich das nächtliche Aufstehen “teilen” können. Allerdings, die Zahnfee weiß Bescheid, kann das nächtliche Nuckeln an der Milchflasche zu Karies führen und sollte eher früher als später auch abgewöhnt werden. Hier kannst du allerdings mit einem kleinen, simplen Trick von Milch auf Wasser umstellen. Einfach über mehrere Tage immer etwas mehr Wasser zur Babynahrung bzw. abgepumpten Muttermilch geben, bis ausschließlich Wasser in der Flasche ist.

Wie lange dauert es abzustillen?

Wie wir alle mit Sicherheit jetzt schon gemerkt haben – nichts geht von heute auf morgen. Alles braucht “seine Zeit”. Die Dauer des Abstillens ist so individuell wie wir selbst und kann sich durchaus über mehrere Monate hinziehen.

Eine lange Zeit, aber dies hat zwei gravierende Vorteile: Mami und Kind können sich langsam an den neuen Lebensabschnitt gewöhnen und ebenso kann sich der Körper schonend umstellen.

Die Brust benötigt einfach einige Wochen bis sie komplett “milchfrei” ist. Etwa vier Wochen, nachdem du deinen Mini das letzte Mal angelegt hast, solltest du “stillfrei”sein.

Abstillen – Tipps & Tricks

Einen möglichen Plan zum Abstillen, habe ich Dir hier zusammengestellt:

Milchbildung adé – was hilft wirklich?

So ein Quark! Sollten deine Brüste sehr prall sein und schmerzen, so kannst du diese vorsichtig unter der Dusche ausstreichen. Angenehm können auch Kohlwickel oder Quarkwickel sein, sie kühlen die Brust und wirken abschwellend. Die Kompressen bekommst du eigentlich in jeder Apotheke.

Abstillen Hausmittel

BH ohne Bügel: Einen stramm sitzenden, aber passenden BH ohne Bügel (Bustier oder Sport-BH) tragen, um die Milchproduktion einzuschränken. Durch das enge Anliegen des BHs wird die Durchblutung vermindert und somit dann auch die Bildung von Milch.

Kühlen, kühlen, kühlen. Frostbeulen aufgepasst, das könnte unangenehm für euch werden, doch da müsst Ihr durch. Das Kühlen der Brust hat im Wesentlichen zwei Nebenwirkungen: Es vermindert die Durchblutung und somit ebenfalls die Bildung neuer Muttermilch und darüberhinaus wirkt dies auch noch abschwellend und somit einer Entzündung oder Schwellung der Brust entgegen.

Brust austreichen mit der Marmet (Marmet-Technik).

Teekompressen auf die Brust: Abgekühlter Salbeitee muss nicht weggeschüttet werden, denn er eignet sich auch ideal für Kompressen. Einfach mehrmals täglich etwa 20 Minuten auf die Brust legen.

Globuli Phytolacca D6 zur Unterstützung beim Abstillen. Am Besten auch hier einfach mal beim Homöopathen deines Vertrauens nachfragen.

Abstillen Milchpumpe

Ganz wichtig während des Abstillens ist es, die Brust immer wieder zu massieren und unter der Dusche auszustreichen. Wem dies nicht genügt und weiterhin einen zu großen Druck verspürt, darf getrost auf eine Milchpumpe ausweichen.

Wichtig dabei ist, gerade nur so viel aus der Brust abzupumpen, sodass die Spannung weggenommen wird. Oberste Devise sollte allerdings immer sein: NICHT LEER PUMPEN.

Denn eine vollständige Entleerung signalisiert dem Körper – Milch ist leer – bitte einmal nachproduzieren.

Wie in der freien Wirtschaft bestimmen Angebot und Nachfrage den Markt, ähnliches gilt auch für die Milchproduktion: Je weniger Milch nachgefragt wird, desto weniger wird von den Milchdrüsen produziert.

Wer noch auf der Suche nach einer guten Milchpumpe sein sollte, ich habe persönlich gute Erfahrungen mit der Pumpe von Philips Avent gemacht. Freundinnen von mir und auch meine Hebamme schwören auf die Pumpen von medela.

Abstillen Tees

Unterstützend hierzu kannst du noch auf Hausmittel wie Salbei und Pfefferminztees trinken, welche die Milchproduktion hemmen.

Salbei kannst du sowohl als Tee und auch als Bonbon zu Dir nehmen. Starte anfangs am besten mit einer kleineren Menge/Dosierung, wenn du nicht abrupt abstillen möchtest. Salbei wird nämlich nachgesagt, dass er sehr wirksam beim Zusammenziehen der Milchdrüsen ist. Besser: Die Dosis nach und nach steigern.

Ebenso gilt die Minze als äußert wirksam bei der Unterstützung des Abstillens. Einfach als Tee zu Dir nehmen oder wer es lieber etwas frischer mag in einem Minz-Smoothie verarbeiten.

Drei Tassen täglich, egal ob Minz- oder Salbeitee helfen der Prolaktinausschüttung auf natürliche Weise entgegen.

Abstillen: Fragen und Antworten

Wie lange wird nach dem Abstillen noch Muttermilch produziert?

Bis zu 40 Tage lang könnte man theoretisch wieder zum Stillen anfangen.

Wie lange dauert es, bis sich meine Brust wieder zurückgebildet hat?

Dies lässt sich leider nicht genau sagen und ist von Frau zu Frau unterschiedlich. Abhängig von der Rückbildung sind u.a das Gewebe. Bei den meisten Frauen nehmen die Brüste nach dem Abstillen, wieder die Größe an, die sie vor der Schwangerschaft hatten.

Das Stillhormon, welches unsere Brüste und unseren Körper so schön „weich“ macht, wird nach einigen Menstruationszyklen abnehmen und die gewohnte Festigkeit wird zurückkehren.

Nehme ich zu, wenn ich abstille?

Durch das Stillen verbrennen wir durchschnittlich bis zu 500 kcal mehr. Aber ich habe das Gefühl, dass der Hunger dementsprechend größer wird. Man sollte also durchaus darauf achten, was und wie viel man isst.

Ich glaube auch, dass das stark von Mami zu Mami variieren kann. Ich habe das Gefühl, dass ich seitdem ich nicht mehr stille “mehr” auf der Waage geht….und auch diese unleidigen Wassereinlagerungen verschwinden.

Realitätscheck

Wie erhalten wir uns unsere innige Stillbeziehung über das Stillen hinaus?

Mit dem Abstillen beschleicht die ein oder andere Mami ein kleines oder großes bisschen Wehmut und die Sorge, ihre innige Beziehung mit ihrem Mini zu verlieren.

Doch das muss wirklich nicht sein! Führt neue Rituale ein: Kuschelt viel, gib deinem Baby das Gefühl da zu sein, nimm es in den Arm, tausche liebevolle Blicke aus, lass es wissen, dass du da bist.

Abstillen & Tabletten: Hilfreich oder No-go?

Heiß diskutiertes Pflaster in zahlreichen Foren, ist das Abstillen durch Tabletten. Ich habe mich für euch mal schlau gemacht, ob es zu recht verpönt ist, Tabletten zum Abstillen zu sich zu nehmen oder ob sie trotz schlechten Rufes ein gutes Hilfsmittel zum Abstillen sind.

Es gibt Medikamente, die die Bildung des Stillhormons Prolaktin künstlich vermindern bzw. komplett verhindern. Solche Prolaktinhemmer solltest du allerdings nur in Absprache mit deinem Arzt anwenden und nicht auf eigene Faust.

Als Hemmer werden hierbei gerne Bromocriptin (Dopaminagonist) oder Cabergolin (Dopaminrezeptor-Agonist) verschrieben. Allerdings ist die Einnahme oft mit Nebenwirkungen und daher sehr umstritten.

Wer dahingegen lieber auf sanftere Alternativen ausweichen möchte, der kann sich beim Homöopathen seines Vertrauens ein homöopathisches Mittel zusammenstellen lassen, welches als Inhaltsstoffe die Kermesbeere (Phytolacca decandra) enthält.

Braucht mein Baby zusätzlich Flüssigkeit, wenn ich es abgestillt habe?

Wenn die Beikosteinführung problemlos geklappt hat und dein Baby jetzt schon alle drei Beikostmahlzeiten voll zu sich nimmt, ist es wichtig darauf zu achten, dass dein Mini genügend Flüssigkeit zu sich nimmt. Am Besten reichst du ihm oder ihr zu jeder Mahlzeit ein Glas Wasser oder ungesüßten Tee.

Wie stille ich ab – wenn das Kind nicht will?

Man könnte in diesem Fall einmal auf die Baby Led Weaning Methode ausweichen, vielleicht bevorzugt der Mini seine bzw. Ihre Nahrung in etwas festerer Konsistenz.

Wie zu Beginn dieses Artikel schon einmal erwähnt, sind unsere Minis Gewohnheitstiere. Manchmal kann es schon helfen Routinen und Rituale zu durchbrechen.

Das bedeutet zum Beispiel: Das frühmorgendliche Stillen im Bett wird aufgegeben und dafür gibt man seinem Baby die Flasche oder man verändert einfach die Stillposition.

Angelegt wird also nicht mehr wie bisher im Liegen sondern im Sitzen. Manchmal kann es auch hilfreich sein, wenn das Baby seine Milchmahlzeiten von einer anderen Bezugsperson als der Mami erhält.

Unsere Minis sind nämlich sehr schlau und wissen ganz genau, dass es bei Mama das gute “Zeug” aus der Brust gibt und bei Papa eben nicht.

Auch kann es gut möglich sein, dass dein Baby einfach noch nicht bereit für Brei oder das Abstillen ist. Einfach zu einem späteren nochmal Zeitpunkt versuchen.

Haben wir auch schon hinter uns und glaubt mir, außer dass unser Küchenschrank jetzt zick verschiedene Baby Flaschen Modelle beherbergt, konnten wir unsere Kleine nicht dazu bewegen die Flasche zu nehmen. Sie hat nach einiger Zeit wieder aus allen Flaschen getrunken…

Realitätscheck

Stillen und Schwanger werden – geht das?

Jaein. Prinzipiell gilt Stillen ja als natürliches Verhütungsmittel. Darauf würde ich mich allerdings nicht zu hundert Prozent verlassen. Im Allgemeinen wird davon ausgegangen, dass eine Mutter, die Ihr Kind voll stillt, das heißt ihm ausschließlich Muttermilch anbietet, nicht schwanger werden kann, wenn folgendes zutrifft:

  • Das Baby ist noch keine 6 Monate alt.
  • Du hattest noch keine Monatsblutung.
  • Es wird vollständig gestillt. (Höchstens eine von zehn Mahlzeiten wird anders als über die Brust gegeben.)
  • Stillmahlzeiten finden alle 4-6 Stunden statt.

Im Umkehrschluss: Falls man schwanger werden möchte: Je älter das Baby und je kürzer die Stillmahlzeiten, desto höher die Warscheinlichkeit erneut schwanger zu werden.

Abstillen – gibt es Nebenwirkungen?

Durch das Abstillen können, müssen aber nicht, einige Nebenwirkungen auftreten, die du keinesfalls auf die leichte Schulter nehmen solltest.

Blockierte Milchkanäle oder Milchstau

Leider sehr häufige Nebenwirkung des Abstillens ist ein verstopfter Milchkanal oder Milchstau. Grund hierfür ist, dass die Milch nicht mehr ausreichend abfließen kann.

Dein Körper produziert weiterhin Milch, die dein Baby aber nicht mehr abtrinkt, sodass sie dann aus dem Milchkanal in das Brustgewebe gedrückt wird. Dies wiederum verursacht eine Schwellung und die Haut wird an dieser Stelle rot und schmerzt.

Wenn dann noch Spuren der Milch in deinen Blutkreislauf kommen, fühlst du dich grippig und fiebrig, was ein erstes Anzeichen einer Mastitis sein kann.

Mastitis

Mastitis. Ma – was? Eine Mastitis oder auch Brüstentzündung ist eine meist bakterielle Entzündung der Brust. Ich selbst habe damit leider auch schon Bekanntschaft machen dürfen.

Glaub mir, musst du nicht haben. Ähnliche Symptome kannst du allerdings auch bei einem Milchstau haben. Der einzige Unterschied: Bei einer Mastitis gelangen Bakterien über die Milchporen in die Brust und vermehren sich dort.

Woran du merkst, dass es sich um eine Mastitis handelt?

Symptome

  • Fieber. (> 38,5 °C)
  • Kopfschmerzen.
  • Gliederschmerzen.
  • Schüttelfrost.
  • Brust-Drüsenschwellung – Harter Bereich in der Brust.
  • Schmerzen, in der Regel auf der selben Höhe, auf der sich der Knoten befindet.
  • Schwellung der Brust-Lymphen.
  • Rötung der Brust.

Die Symptome werden von vielen Mamis erst einmal mit den ersten Anzeichen einer Erkältung verwechselt, daher sollten Mamis gut auf Ihren Körper in der Zeit des Stillens achten.

Behandlung

Sollten sich innerhalb von 48 Stunden die oben genannten Symptome verschlimmern, kannst du mit Sicherheit davon ausgehen, dass es sich um eine Mastitis und nicht um einen Milchstau handelt und musst deinen Arzt aufsuchen. Denn eine Mastitis muss mit Antibiotika behandelt werden.

Zusätzlich haben mir noch folgende Tipps geholfen:

  • Lege dein Baby häufig an, sodass deine Brust vollständig entleert wird. (Das mit dem Abstillen klappt dann wohl erstmal nicht.)
  • Gönne dir und deinem Baby viel Ruhe. Also ab auf die Couch und ausruhen.
  • Wärme deine Brust, bevor du deinen Mini anlegst, dies regt den Milchfluss an.
  • Nach dem Stillen solltest du deine Brust mit Kühlpads oder Kompressen (Quarkwickel oder Kohlblätter sind auch ein Segen) kühlen. Dies lindert Schmerzen und Schwellungen.
  • Homöopathisches Mittelchen Chamomilla C30 – bitte mit Hebamme Dosierung abklären.

Brustdrüsenschwellung

Dadurch, dass die in deiner Brust produzierte Milch nicht mehr wie bisher ausgetrunken wird, kann es zu Schwellungen und Spannungen deiner Brust kommen.

Auch hier gilt: Die Brust am Besten unter heißem Wasser in der Dusche ausstreichen und mehrmals täglich mit Quarkwickeln oder ähnlichem kühlen, kühlen, kühlen.

Weitere “Nebenwirkungen” des Abstillens

Ich will Dir nichts vormachen, seitdem ich abgestillt habe, bin ich vor allem eins: MÜDE. Ja du hast richtig gehört. Müde, weil an ein bequemes Liegenbleiben im Bett nicht mehr zu denken ist – Flasche sei Dank.

Was ich immer besonders am Stillen geliebt habe, waren diese innigen frühmorgendlichen Stilleinheiten. Ich habe meine Tochter gestillt, wir haben gekuschelt und uns nochmal umgedreht und gut und gerne nochmal bis 9:00 Uhr weitergeschlafen.

Das ist jetzt leider alles aus und vorbei. Naja Schuld daran bin ich auch eher selbst, ich gehöre zu der Sorte Mensch – wenn einmal wach und aufgestanden, dann wird auch gleich drauflosgewuselt. Mit dem Aufstehen zum Fläschchen machen muss ich mich wohl noch arrangieren.

Hilfe beim Abstillen – Hebammenverzeichnis

Falls du noch auf der Suche nach einer Hebamme zur Vor- oder Nachsorge bist oder einfach Fragen rund um das Thema Stillen, Abstillen oder Beikost hast, so kannst du jederzeit über die Hebammensuche nach einer Hebamme in deiner Nähe suchen.

Kleiner Tipp am Rande: Du solltest die Möglichkeit in Sachen Beratung zum Abstillen und zur Beikosteinführung ruhigen Gewissens in Anspruch nehmen. Die Kosten hierfür übernehmen in aller Regel die gesetzlichen Krankenversicherungen.

Insgesamt acht Mal darfst du dich auf Kosten der Krankenkasse zum Thema Stillen, Abstillen oder allgemein zur Babyernährung beraten lassen.

Photo by Peter Oslanec on Unsplash

English

Echtes Selbst-Abstillen kommt sehr selten vor, bevor ein Baby zw�lf Monate alt ist. Allerdings h�rt man ziemlich oft, dass eine Mutter erz�hlt, ihr Kind habe sich mit neun oder zehn Monaten selbst abgestillt. Wie passt das zusammen?

Wenn eine Mutter sagt, ihr Baby habe sich im ersten Lebensjahr selbst abgestillt, hat sie m�glicherweise eine normale Entwicklungsstufe (manchmal verbunden mit ihren eigenen W�nschen) als Abstillwunsch des Babys interpretiert. Es gibt Babys, die sich im ersten Lebensjahr abstillen, obwohl die Mutter alles tut, um es zu verhindern, aber das kommt selten vor.

Im Alter von neun bis zehn Monaten neigen Babys dazu, sich leicht ablenken zu lassen, und wollen alles mitbekommen, was um sie herum geschieht. Wenn man einem Baby oft eine Flasche oder einen Trinklernbecher gibt, lernt es, dass es damit herumlaufen oder -krabbeln kann, ohne irgend etwas zu verpassen. Daher ziehen manche Babys in dieser Entwicklungsstufe die Flasche oder den Becher vor. Manche Babys in diesem Alter interessieren sich einfach mehr daf�r, etwas �ber die Welt zu lernen, als den ganzen Tag zu essen. Dieselben Babys wollen dann nachts besonders oft gestillt werden, um einen Ausgleich f�r ihre aktiven Tage zu schaffen.

Das Erreichen von Meilensteinen der Entwicklung, wie Krabbeln oder Laufen, oder schwierige Phasen wie das Zahnen oder Krankheiten k�nnen auch dazu f�hren, dass das Baby weniger Interesse am Stillen hat – diese Dinge sind in dem Alter h�ufig. Auch Stillstreiks (wenn das Baby pl�tzlich mit dem Stillen aufh�rt und ungl�cklich dar�ber zu sein scheint) kommen in dem Alter �fter vor, vielleicht bedingt durch dieselben Ursachen.

Ein Kind, das sich selbst abstillt, ist in der Regel deutlich �ber ein Jahr alt, nimmt haupts�chlich feste Nahrung zu sich, kann gut aus einer Tasse trinken und verliert allm�hlich das Interesse am Stillen. Vom Kind bestimmtes Abstillen geschieht dann, wenn das Kind nicht mehr das Bed�rfnis hat, gestillt zu werden – weder vom Standpunkt der Ern�hrung noch vom emotionalen Standpunkt her gesehen. Die Tatsache, dass feste Nahrung den Hauptteil der Ern�hrung bilden sollte, wenn ein Kind sich abstillt, sollte Babys unter einem Jahr ausschlie�en, da Babys im ersten Lebensjahr die meisten N�hrstoffe noch aus der Muttermilch beziehen sollten.

Unsere Gesellschaft neigt zu der Erwartung, Babys k�nnten und sollten so schnell wie m�glich selbstst�ndig werden. Babys gelten als selbstst�ndiger, wenn sie nachts durchschlafen, alleine schlafen, aufs T�pfchen gehen, sich abstillen usw. Aus diesem Grund werden Babys oft zu dieser Art von Selbstst�ndigkeit gedr�ngt, bevor sie dazu bereit sind. Und wenn ein Baby den Anschein erweckt, als wolle es sich selbst abstillen, �berlegen die meisten M�tter nicht, ob es vielleicht nur eine Phase sein k�nnte, sondern wechseln gleich zur Flasche �ber.

Tipps, wie man vorzeitiges Abstillen vermeiden kann

Wenn Sie vermeiden wollen, dass Ihr Baby sich vorzeitig abstillt, sollten Sie folgende Empfehlungen ber�cksichtigen:

  • Bieten Sie zumindest während des gesamten ersten Lebensjahres Muttermilch zuerst an und erst danach feste Nahrung. Lassen Sie das Essen vom Tisch nicht wichtiger werden als Muttermilch.
  • Seien Sie da und bereit zu stillen, wenn das Baby es möchte. Achten Sie darauf, ob Sie vielleicht unbewusst das Abstillen vorantreiben. Ablenkung durch die Mutter ist eine Abstillmethode.
  • Schränken Sie die Zeiten oder Orte, an denen gestillt wird, nicht ein. Dies ist eine weitere Abstillmethode.
  • Stillen Sie das Baby nachts, wenn es das möchte. Sie bekommen mehr Schlaf und Ihr Baby wird öfter stillen, wenn es in Ihrem Zimmer und/oder Bett ist.
  • Bieten Sie Ihrem Baby oft die Brust an; warten Sie nicht, bis es danach “verlangt”. Seien Sie sich bewusst, dass die Methode “Biete nicht an – lehne nicht ab” eine Abstillmethode ist.
  • Bleiben Sie in engem Kontakt mit Ihrem Baby – tragen Sie es oft im Tuch und auf dem Arm. So ist Ihre Brust für Ihr Baby leichter zu erreichen.
  • Wenn Sie den Eindruck haben, dass Sie nur wenig Milch haben, unternehmen Sie etwas, um Ihre Milchmenge zu erhöhen. Babys können das Interesse am Stillen verlieren, wenn die Mutter nur wenig Milch hat.
  • Schränken Sie die Verwendung von Schnullern und Flaschen ein oder verzichten Sie ganz darauf. Wenn es wegen zeitweiliger Trennung von der Mutter unmöglich ist, dem Baby nur Muttermilch direkt aus der Brust zu geben, sollten Sie nur dann Flaschen verwenden, wenn Sie von ihrem Baby getrennt sind. Verwenden Sie einen Sauger in Neugeborenengröße, egal wie alt Ihr Baby ist, damit es sich an der Flasche richtig anstrengen muss wie an der Brust auch. Schränken Sie die Verwendung von Schnullern ein oder verzichten Sie ganz darauf, wenn Sie bei Ihrem Baby sind, so dass das Saugbedürfnis Ihres Babys dazu führt, dass es nach Ihrer Brust verlangt. Wenn Ihr Baby älter als sechs Monate ist, denken Sie ernsthaft darüber nach, einen Becher statt einer Flasche zu verwenden.
  • Geben Sie keine Flaschen oder Trinklernbecher, mit denen Ihr Baby herumlaufen kann. Wenn Sie möchten, dass Ihr Baby mehr stillt, schränken Sie den Einsatz des Trinklernbechers soweit ein, dass Ihr Kind nur soviel daraus trinkt, wie es braucht, um genug Flüssigkeit zu bekommen und seine Nahrung richtig verdauen zu können. Zuckerhaltige Getränke (und auch Saft) verhindern, dass Ihr Kind richtigen Hunger bekommt – geben Sie diese daher nur sparsam oder gar nicht.
  • Seien Sie sich bewusst, dass es Phasen von Stillunlust geben kann, die kein echtes Selbst-Abstillen sind. Achten Sie auf die natürlichen Wachstumsrhythmen Ihres Kindes.

Schläft nur mit Brust im Mund….

Antwort auf:

Schläft nur mit Brust im Mund….

Liebe SophiaMaus,
Du kannst jetzt mit vielen Tricks versuchen, die Situation zu verändern, aber es wird nur Stress und Tränen geben, denn dein Kind IST einfach in der Phase, in der es dich auch in der Nacht noch so viel braucht.
Die unruhigen Nächte sind furchtbar anstrengend, daran kann ich mich auch noch gut erinnern. Trotzdem: Sie sind normal und werden garantiert irgendwann vorbei sein. Wann, kann ich leider nicht sagen. Aber sie gehen wirklich vorbei! Bis dahin kannst du probieren, dir den Alltag so einfach wie möglich zu machen, so dass auch du tagsüber mal ein kurzes Nickerchen machen kannst.
Selbst wenn Du jetzt nachts eine Flasche gibst, wird dein Kind genauso oft aufwachen und Du musst zusätzlich auch noch aufstehen und Milch erwärmen.
In dieser Zeit verarbeiten Kinder vieles in der Nacht, und brauchen die Bestätigung, dass Mama ganz nah ist, und die beruhigende Milch, noch ziemlich. Es ist kein Rückschritt, wie es scheint, sondern zeigt, dass sich dein Kleines weiter entwickelt!
Seit Jahrtausenden und in unzähligen Kulturen ist es so, dass Mütter ihre Babys in den Schlaf stillen. Das Saugen wirkt beruhigend und nicht umsonst wurden im Laufe der Zeit die verschiedensten Brustattrappen (z.B. Schnuller s.o.) erfunden. Von der Natur ist es nicht vorgesehen, dass ein Baby oder Kleinkind allein ist und alleine einschläft. Nur passt dieses „natürliche“ Verhalten des Babys nicht in unsere derzeitige Zeitströmung und damit haben wir ein (von uns selbst produziertes) Problem: Babys wissen nicht, was zur Zeit „Mode“ ist und benehmen sich so, wie sie es seit Anbeginn der Menschheit getan haben.
Leider geht der Trend zu immer früherer Anwendung sogenannter Schlaftrainingsprogramme und Eltern von Babys, die sich nicht dieser „Norm“ anpassen, wird mehr oder weniger direkt vermittelt, dass sie selbst schuld sind, ja manchmal kommt unterschwellig sogar dazu, dass dies Eltern sich als Versager fühlen sollten.
Ein Baby schläft ohne Brust ein, sobald es reif genug dazu ist. Das bedeutet jetzt aber nicht, dass Du noch die nächsten Jahre damit verbringen musst, dein Baby in den Schlaf zu stillen, wahrscheinlich wird es sogar schneller vorbei sein, als Du es dir jetzt vorstellen kannst.
Hast du gewusst dass ein junger Elefant eingeht, wenn er in den ersten 2 Lebensjahren nicht die PERMANENTE Anwesenheit seines Hauptbezugs“tieres“ hat (kann auch ein Mensch sein…). Wenn ein Elefantenbaby zum Waisenkind wird bekommt es im Zoo selbstverständlich einen Pfleger zur Seite gestellt, der Tag und Nacht Hautkontakt bietet. Kein Mensch würde die Notwendigkeit dafür in Frage stellen.
Nur mit unseren eigenen Babys, die viel unreifer geboren werden, erwarten wir so viel mehr. Das ist ein Punkt, der viele Diskussionen auslöst und bei Mutter und Kind zu vielen Tränen führen kann: Das Kind soll „wach“ ins Bett gelegt werden und alleine einschlafen können (was eine enorme neurologische Leistung darstellt). Wenn es aber nur an der Brust oder im Körperkontakt mit der Mutter einschlafen kann, dann verurteilen wir dies als schlechte oder gar schädliche Angewohnheit… Aber das ist es gar nicht!
Es hat seinen Grund, warum stillende Mütter die besten Einschlafhilfen SIND. Beim Saugen an der Brust findet ein Baby das, was es braucht: Trost, Nahrung, Sicherheit. Es liegt vermutlich an einer gewissen neurologischen Unreife, wenn einige Babys das mehr brauchen als andere, und es „verwächst“ sich wirklich von alleine!!
Dein Baby braucht also vor allem eines: Zeit zum Reifen. Vielleicht „schenkst“ Du ihm einfach noch ein bisschen von dieser Zeit, in der du ihm gestattest, so zu sein, wie es ist. Du machst nichts falsch!
Die unruhigen Nächte sind furchtbar anstrengend, daran kann ich mich auch noch gut erinnern. Trotzdem: Sie sind normal und werden garantiert irgendwann vorbei sein. Wann, kann ich leider nicht sagen. Aber sie gehen wirklich vorbei! Bis dahin kannst du probieren, dir den Alltag so einfach wie möglich zu machen, so dass auch du tagsüber mal ein kurzes Nickerchen machen kannst.
In dieser Zeit verarbeiten Kinder vieles in der Nacht, und brauchen die Bestätigung, dass Mama ganz nah ist, und die beruhigende Milch, noch ziemlich. Es ist kein Rückschritt, wie es scheint, sondern zeigt, dass sich dein Kleines weiter entwickelt!
Hast Du es schon einmal mit dem Kinn-Trick“ probiert? Der ist oft sehr hilfreich bei Babys, die die Brust fast ein wenig aus Gewohnheit im Mund haben wollen beim Schlafen. Dabei legst du, wenn du die Brust dem schlafenden Kind aus dem Mund gezogen hast, einen Finger längs unter die Unterlippe, so dass die Lippe beim „Suchen“ einen gewissen Widerstand spürt. Dieser Widerstand wirkt beruhigend auf viele Kleinen, und sie schaffen es sich zu entspannen und eine tiefere Schlaf-Ebene zu erreichen…
Das geht auch, wenn das Kind im Schlaf oder Halbschlaf wieder zu „suchen“ beginnt: Man drückt ganz sanft sein Kinn nach oben. Bei vielen Babys wirkt das Wunder und sie schlafen plötzlich auch ohne Brust weiter/wieder ein.
Manche Mütter berichten, dass es sogar geholfen hat, wenn sie ein kleines Kuscheltier ans Kinn des Kindes gelegt haben… Da ist es natürlich wichtig darauf zu achten, dass die Atemwege nicht blockiert werden :-).
Abgesehen von den umstrittenen Schlaftrainingsprogrammen, die von Stillexperten nahezu einhellig abgelehnt werden, bleibt in dieser Zeit nicht viel, als geduldig zu bleiben und sich die Tage und Nächte so einfach wie möglich zu gestalten.
Der immer wieder verbreitete Gedanke, dass ein Baby ab sechs Monaten (oder einer anderen Altersgrenze) nachts nicht mehr aufwachen darf und nachts keine Nahrung mehr braucht entspringt in keinster Weise dem natürlichen Verhalten und den Bedürfnissen eines Babys oder Kleinkindes, sondern er entstammt dem (verständlichen) Wunsch der Erwachsenen, die gerne ihre Nachtruhe hätten.
Eine Studie von Jelliffe und Jelliffe ergab, dass Babys im Alter von 10 Monaten mindestens 25 % ihrer Muttermilchaufnahme nachts zu sich nehmen. Das spricht eindeutig dafür, dass Babys auch nach den ersten sechs Monaten nachts noch hungrig sind.
Es gibt Kinder, die nachts keine Nahrung mehr brauchen, aber es gibt eben auch sehr viele Kinder, die mit 12 Monaten noch nicht so weit sind.
Das Buch von William Sears, „Schlafen und Wachen“, dass es z.B. über La Leche Liga Deutschland zu kaufen gibt, kann hier tatsächlich hilfreich sein. Nicht, dass es große Auswege aufzeigen würde, aber es erklärt, warum das so ist mit unseren Babys, und warum das auch ok ist. Allein das Wissen kann eine Mutter schon beruhigen, und ihr den Stress nehmen, sie hätte ihrem Kind etwas Verkehrtes antrainiert.
Überlege dir auch einmal zu einem Stillgruppentreffen zu gehen und tausch dich dort mit den anderen Müttern aus. Vielleicht hast Du sogar das Glück so wie ich vor Jahren, dass Du dort Mütter oder eine Stillberaterin kennen lernst, die bereits ältere Kinder haben und Du kannst miterleben, dass es sich lohnt noch etwas durchzuhalten.
Eine Stillberaterin in deiner Nähe findest Du im Internet unter http://wwwlalecheliga.de (La Leche Liga), http://www.afs stillen.de (Arbeitsgemeinschaft freier Stillgruppen) oder http://www.bdl stillen.de (Still und Laktationsberaterinnen IBCLC).
Ich hoffe, der Text war dir jetzt nicht zu lange und wenn Du noch Lust zum Lesen hast, dann schau dir auch den angehängten Text von Dr. Paky an.
LLLiebe Grüße
Biggi
Die Kunst, sein Kind schlafen zu lassen
Prim. Dr. Franz Paky, Leiter der Schreiambulanz (Ambulanz für Schreien und Schlafstörungen) der Kinderabteilung des LKH Mödling
Schlafen, Alleinsein, Finsternis
Für ein Kind gibt es nichts Schlimmeres, als den Schutz und die elterliche Geborgenheit zu verlieren. Mit der Finsternis der Nacht reißt die Gewißheit ab, dass der elterliche Schutz gegeben ist. Nichts ist leichter verständlich, als dass sowohl das Einschlafen als auch das nächtliche Aufwachen für ein Kind mit Angst verbunden ist. Es ist ebensowenig verwunderlich, dass viele Methoden entwickelt wurden, den Übergang vom Wachzustand in den Schlaf für das Kind zu erleichtern. All diesen Riten ist gemeinsam, dass sie die elterliche Gegenwart in den Schlaf hinein zu erhalten suchen (Wiegenlied, Gute Nacht Geschichte, Gute Nacht Kuß, Kuscheltier als Übergangsobjekt usw.).
Schlafen Loslassen
Nicht nur für das Kind ist mit dem Einschlafen eine Trennung von den Eltern verbunden. In ähnlicher Weise erleben die Eltern das Einschlafen des Kindes als Trennung. Insgeheim stellt sich die Frage: Wird das Kind ohne unsere Hilfe einschlafen? Wird sich das Kind ohne weiteres (?) von mir trennen? Wird es auch wieder von selbst wach?
Zwei Arten von guten Schläfern die echten und die resignativen
Nicht alle Kinder, die unkompliziert einschlafen und durchschlafen, sind zu beneiden. Wenn Babys spüren, dass ihr Schreien in der Nacht die Eltern unter keinen Umständen auf den Plan rufen kann, geben sie auf und schlafen den Schlaf der Resignation. Auf diesem Mechanismus beruht der scheinbare Erfolg der älteren Generation, ein Kind beim Einschlafen unbegrenzt schreien zu lassen.
Die Entwicklung des Babys und das
Schlafproblem
Um das sechste Lebensmonat erweitern Babys ihren sozialen Horizont beträchtlich. Sie lernen zwischen ihren vertrauten Eltern und fremden Menschen zu unterscheiden („Fremdeln“). Die Angst, die damit einhergeht („Achtmonatsangst“), führt nicht selten zu einer Störung des Schlafes. Kinder, die in den ersten Lebensmonaten zur Freude ihrer Eltern bereits durchgeschlafen haben, beginnen dann nachts mehrmals wach zu werden. Oft brauchen sie nicht mehr als die Versicherung, dass alles in Ordnung ist. Ein kurzes Nuckeln an der Brust oder allein der Zuspruch einer vertrauten Stimme genügen, dass das Kind weiterschläft. Häufig führt aber die Schlafstörung zur Sorge der Mutter, dass das schon größer gewordene Kind mit ihrer Milch nicht mehr genug hat. Dann erhält das Kind an Stelle des Trostes, den es braucht, mehrere Mahlzeiten, die eigentlich überflüssig sind. Welcher Erwachsene, der gut schlafen will, würde sich absichtlich zu diesem Zweck den Bauch voll schlagen?
Das Schlafparadoxon
Wenn wir den Schlaf dringend herbeisehnen, stellt er sich am zögerndsten ein. Eine ganz ähnliche Erfahrung machen wir mit unseren Kindern. Wenn wir am wenigsten darauf angewiesen sind, schläft unser Kind am leichtesten ein. Brauchen wir dagegen unseren eigenen Schlaf dringend, weil wir am nächsten Tag früh aufstehen müssen oder einen schwierigen Termin haben, dann spielt das Kind nicht mit. Es will und will nicht einschlafen. Und noch weniger gönnt es uns einen ununterbrochenen Schlaf. Man gewinnt fast den Eindruck, als würden wir das Kind mit unserer Aura des Schlafzwanges am Schlaf hindern.
Wenn sich ein Vater, der sein Kind mit allergrößten Mühen zum Einschlafen gebracht hat, auf leisesten Sohlen vom Bett fortschleicht, weckt er das Kind mit seiner Angst, dass es wieder wach werden könnte, tatsächlich auf. Dieses Phänomen zwingt uns dazu, über den eigenen Schatten zu springen. Wir müssen uns nach dem Rhythmus des Kindes richten und aufhören, ihm unsere Bedürfnisse aufzuzwingen.
Individueller Schlafbedarf
Jedes Kind braucht wie übrigens erwachsene Menschen auch eine individuelle Zahl von Schlafstunden. Die Spannbreite liegt bei Kindern im zweiten Lebenshalbjahr bei 9 bis 14 Stunden (Largo Kinderjahre 1999, S. 27).
Behinderung der Selbstregulation
Groß ist die Gefahr, dass sich Eltern in guter Absicht in Vorgänge einmischen, über deren Ablauf das Kind selbst bestimmen soll. Als Beispiele seien das Essen und das Trinken, die Kleidung und die Kontrolle von Stuhl und Harnausscheidung genannt. Die Selbstregulation über diese Vorgänge wird vom Kind im Lauf seiner normalen Entwicklung übernommen. Greifen die Eltern allerdings in diese Entwicklung ein, wird die Selbständigkeit nicht erreicht. Den Eltern bleibt damit die Bürde der Kontrolle erhalten, und das Kind bleibt in Abhängigkeit.
In typischer Weise tritt dieser Mechanismus beim Schlaf auf. In der Meinung, dass die Eltern die volle Verantwortung für die Tiefe und die Dauer des Schlafes ihres Kindes tragen, wird dem Kind seine Selbständigkeit verwehrt und die Eltern zerbrechen an der Bürde der Kontrolle, die sie selbst nicht abgeben können.
Die Kunst, sein Kind schlafen zu lassen
Auf übermüdete und erschöpfte Eltern wirkt es vermutlich zynisch, wenn ich davon spreche, dass es bei der Kunst, sein Kind schlafen zu lassen, um die eigene Gelassenheit und das Loslassen des Kindes geht. Nach allem, was man schon versucht hat, sollte es gerade mit dem Loslassen funktionieren, wo man doch weiß, dass nichts schwerer ist im Leben als das Loslassen.
Vertrauen in die Selbstregulation des Kindes ist der Schlüssel zum Loslassen und damit auch zum Schlafenlassen des Kindes. Wenn man dieses Vertrauen erwirbt, wird man sich vom Kind für die Zeit des Schlafes trennen können, ohne den Kontakt ganz zu verlieren. Das Kind wird auch in einer unruhigen Umgebung und ohne großes Geschrei einschlafen können. Vor allem wird es möglich sein, das Kind im Elternbett schlafen zu lassen und auf diese Weise das Stillen nach dem natürlichen Bedarf von Mutter und Kind beizubehalten.
Jedes Kind kann schlafen lernen
Weil es schwierig ist, diese Zusammenhänge bewusst zu machen, erfreuen sich Bücher, die sich auf ein Training bzw. auf eine Dressur des kindlichen Verhaltens beschränken, großer Beliebtheit.
Am populärsten sind zur Zeit wohl Methoden der dosierten Frustration. Anstatt bei sich selber anzufangen, läßt man das Kind etwas länger schreien, so lange, bis es davon überzeugt ist, dass man als Nachtwächter oder Tröster nicht in Frage kommt. Der Erfolg stellt sich scheinbar ein, indem das Kind den Schlaf der Resignation schläft. Die Chance, dass sowohl die Eltern als auch das Kind aus dem Problem des gestörten Schlafes etwas lernen und auch für sich gewinnen, wird damit aber vertan.
Wir sollten die Chance wahrnehmen, die darin liegt, die Kunst zu erwerben, sein Kind schlafen

von Biggi Welter, Stillberaterin am 13.08.2014

Einschlafen ohne Stillen, Flasche oder Schnuller

Es gibt aber einen alternativen Weg, ohne Abstillen und ohne das Baby schreien zu lassen, den möchte ich Ihnen hier vorstellen.

Viele Babys, die meist im Alter von 6 Monaten oder älter, mit ihren Eltern zur Schlafberatung wegen “Schlafproblemen” zu mir in die Praxis kommen, haben einfach noch nicht gelernt ohne Saugen einzuschlafen.

Wenn Sie möchten, dass Ihr Baby irgendwann in der Lage ist, auch ohne Saugen an der Brust einzuschlafen, sollten Sie es manchmal nur solange saugen lassen, bis es zwar schläfrig ist, aber eben noch nicht ganz eingeschlafen ist.

Und so können Sie vorgehen, wenn Ihr Baby (bisher) nur beim Saugen an der Brust einschlafen kann und Sie dies gern ändern möchten:

  • Wenn Sie merken, dass es nicht mehr trinkt und dabei ist einzuschlafen, lösen Sie den Saugschluss, indem Sie Ihren Finger im Mundwinkel zwischen seine Zahnleisten drücken. Sagen Sie dabei ruhig auch ein Signalwort, wie z.B. “Auf!” oder “Lass los!”
  • Ziehen Sie ihm vorsichtig Brust, Flasche oder Schnuller aus dem Mund und lassen Sie es einschlafen, ohne an etwas zu saugen. Halten Sie dazu seinen Unterkiefer etwas von unten, um seinen Mund zu schließen und reden Sie leise und beruhigend mit ihm.
  • Wenn Sie das machen, wird Ihr Baby sich vielleicht zunächst etwas wehren, nach dem Sauger oder der Brustwarze suchen oder quengeln, um den Nippel wieder zu bekommen.
  • Regt es sich dabei so sehr auf, dass es wieder wach wird, geben Sie ihm Brust, Sauger oder Schnuller wieder für einige Zeit zum Beruhigen. Vielleicht ist es ja tatsächlich noch nicht satt und versuchen Sie es dann ein paar Minuten später noch einmal. Es soll ja nicht weinen, sondern einschlafen.
  • Dieses Vorgehen sollten Sie bei jedem Einschlafen wiederholen. Wenn Sie das oft genug machen, wird es irgendwann lernen einzuschlafen, ohne dabei zu saugen.
  • Trotzdem wird es beim Einschlafen noch lange Ihren Körperkontakt und Ihre Nähe brauchen, um in den Schlaf zu kommen und ruhig zu schlafen.
  • Und es wird auch weiterhin nächtliche Mahlzeiten benötigen. Die meisten Babys brauchen auch im 2. Lebensjahr noch 1 – 2 Mahlzeiten in der Nacht.

Wenn Sie anfangen diese Vorschläge umzusetzen, wird Ihr Baby manchmal dabei einschlafen und manchmal nicht.

Auch wenn Ihr Baby schon älter ist, können Sie ihm auf diese Weise liebevoll helfen, allmählich das Einschlafen ohne zu saugen zu lernen. Und Sie können dies tun, ohne dass dabei Tränen fließen, weder bei Ihrem Baby noch bei Ihnen. Je länger die Saug-Einschlaf-Assoziation allerdings schon besteht, desto länger kann es dauern, bis das Baby dazu in der Lage ist, auch ohne die gewohnte Hilfe einzuschlafen. Seien Sie also geduldig und beharrlich.

Schon bald werden Ihre Nächte ruhiger und erholsamer sein, ohne dass Sie abstillen müssen.

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