Baby mit gelbsucht

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Neugeborenengelbsucht: Warum das Baby gelb wird

20. Januar 2020 6 Min.

Gut die Hälfte aller Babys zeigt Symptome einer Neugeborenengelbsucht: gelb gefärbte Haut und Augäpfel. In den meisten Fällen ist dieses Phänomen vollkommen unproblematisch. Ein komplizierter Verlauf kann allerdings ernste Folgen nach sich ziehen. Was können Eltern tun?

Symptome: Was passiert bei Neugeborenengelbsucht?

Die Neugeborenengelbsucht (Icterus neonatorum oder Neugeborenenikterus) zeigt sich meist am zweiten oder dritten Lebenstag des Neugeborenen. Dann färbt sich die Haut des Babys gelb ein und die Augäpfel erhalten ebenfalls einen deutlichen Gelbstich – daher auch der Name Neugeborenengelbsucht.

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Die typischen Symptome der Erkrankung sind:

  • gelb gefärbte Haut
  • gelb gefärbte Augäpfel
  • bräunlicher Urin
  • heller Stuhl

Wie lange sich die Beschwerden einer Neugeborenengelbsucht zeigen? Die Dauer ist in der Regel auf etwa eine Woche begrenzt. Am fünften bis sechsten Lebenstag erreicht die Färbung normalerweise ihren Höhepunkt und bildet sich anschließend von alleine zurück. Spätestens nach 14 Tagen sollte die Haut des Babys nicht mehr gelb verfärbt sein.

Ursache: Wie entsteht die Neugeborenengelbsucht?

In den überwiegenden Fällen ist die Neugeborenengelbsucht keinerlei Grund zur Besorgnis. Während eine Gelbsucht bei Erwachsenen (Hepatitis) eine schwere Infektionskrankheit ist, handelt es sich bei der Neugeborenengelbsucht lediglich um einen natürlichen Anpassungsprozess des kleinen Körpers.

Der Säugling kommt mit überschüssigen roten Blutkörperchen auf die Welt, die während der Schwangerschaft für den Transport von Sauerstoff benötigt wurden. Nach der Geburt baut die Leber die überzähligen Zellen ab. Bei diesem Prozess fällt das sogenannte Bilirubin (gelber Gallenfarbstoff) an. In vielen Fällen ist die Leber des Säuglings noch nicht in der Lage, das Bilirubin schnell genug abzubauen. Staut es sich im Körper, entsteht die typische Gelbfärbung einer Neugeborenengelbsucht.

Bilirubinwerte im Überblick

3. bis 6. Lebenstag: max. 15 mg/dl

ab dem 10. Lebenstag: max. 1 mg/dl

Die Grenzwerte für Bilirubin sind abhängig von Alter und Gewicht des Babys. Die Werte sind daher nur als Richtgröße zu betrachten; mittels Bluttest kann der Arzt genaue Zahlen ermitteln.

Solange der Körper das Bilirubin eigenständig nach und nach abbaut, stellt die Neugeborenengelbsucht keinerlei Risiko dar. Übersteigen die Bilirubinwerte jedoch einen bestimmten Grad, besteht die Gefahr, dass der Stoff ins Gehirn eindringt und sich dort ablagert. Dadurch kann es zu Schäden an den Nervenzellen kommen. Eine Neugeborenengelbsucht muss daher stets kontrolliert und gegebenenfalls behandelt werden, ansonsten kann eine sogenannte Bilirubin-Enzephalopathie (also eine schwere Schädigung des Nervensystems durch die Neugeborenengelbsucht) sogar tödlich sein.

Die Arten der Neugeborenengelbsucht

Kinderärzte unterscheiden vier Arten der Neugeborenengelbsucht, die sich durch Verlauf und Ursachen unterscheiden:

  • Physiologischer Neugeborenenikterus: Er beginnt in den ersten sechs Lebenstagen, bildet sich aber bis zum zehnten Lebenstag wieder zurück.
  • Icterus praecox: Diese Neugeborenengelbsucht tritt auf, weil zwischen mütterlichem und kindlichem Blut eine Unverträglichkeit besteht. Beispielsweise wenn die Mutter Rhesus negativ ist, das Kind aber Rhesus positiv. Auch Verletzungen wie Hämatome während der Geburt gelten als Risikofaktoren. Die typischen Symptome entstehen meist schon am ersten Tag.
  • Icterus gravis: Dieser „ernste“ Verlauf (lateinisch: gravis = ernst) zeichnet sich durch einen sehr hohen Bilirubinwert aus. Sprich, bei einem Neugeborenen übersteigt er die 20 mg/dl.
  • Icterus prolongatus: Von dieser Variante spricht man, wenn die Neugeborenengelbsucht länger als 14 Tage anhält.

Wie behandelt man eine Neugeborenengelbsucht?

Beim normalen Verlauf einer physiologischen Neugeborenengelbsucht muss eigentlich keine Behandlung erfolgen. Allerdings kann man den Körper des Säuglings dabei unterstützen, das überschüssige Bilirubin abzubauen.

Trinken/Stillen

Das Kind sollte möglichst viel Flüssigkeit zu sich nehmen, damit die Verdauung in Gang kommt. Das wiederum fördert die Ausscheidung von Bilirubin.

Da die frühe Muttermilch (Kolostrum) abführend wirkt, rät der Hebammenverband dazu, Säuglinge mit Neugeborenengelbsucht innerhalb von 24 Stunden achtmal zu stillen. Kinder, die nicht gestillt werden, sollten ausschließlich Pre-Milch erhalten.

Wärme

Ein Neugeborenes benötigt sehr viel Energie, um Wärme für den eigenen Körper zu produzieren. Darum ist es sinnvoll, das Baby mit entsprechender Kleidung warmzuhalten. Es hat dann mehr Energie „übrig“, um den Stoffwechsel zu aktivieren. Auch Hautkontakt mit den Eltern und eine Wärmelampe sind eine gute Unterstützung.

Tageslicht

Natürliches Sonnenlicht fördert den Abbau von Bilirubin. Auch wenn Neugeborene nicht dem direkten Sonnenlicht ausgesetzt werden sollen, ist ein Spaziergang an der frischen Luft sehr sinnvoll. Zusätzlich können Eltern das Babybett ans Fenster stellen.

Fototherapie

Bei schweren Fällen einer Neugeborenengelbsucht (mehr als 15 bis 18 mg/dl) wird eine Fototherapie notwendig. Dabei werden die Babys unter einer Lampe mit dem Licht einer bestimmten Wellenlänge platziert. Das enthaltene Blaulicht sorgt dafür, dass das in der Haut abgelagerte Bilirubin in wasserlösliche Substanzen umgewandelt wird, ohne, dass der Umweg über die Leber notwendig ist. Der Stoff kann dann einfach über den Urin ausgeschieden werden.

Wichtig: Die Augen sollten während der Fototherapie abgedeckt sein, um Netzhautschäden beim Baby zu vermeiden.

Fazit: Neugeborenengelbsucht

Wenn ein Baby in den ersten Lebenstagen gelbe Verfärbungen am Körper entwickelt, sollten die Eltern umgehend einen Arzt aufsuchen. Auch wenn die Neugeborenengelbsucht in vielen Fällen ein normaler Prozess ist, muss das betroffene Kind dennoch ärztlich begleitet und überwacht werden, um Komplikationen zu vermeiden.

Gelbsucht bei Neugeborenen: Die wichtigsten Fakten

Viele Babys sind davon betroffen: Drei von fünf Neugeborenen leiden an Gelbsucht in den ersten Lebenswochen. Die Neugeborenengelbsucht ist in den allermeisten Fällen harmlos und vergeht von ganz allein wieder. Bei einem schwereren Verlauf wird jedoch eine Behandlung nötig.

Medizinische Hilfe benötigt ein Neugeborenes bei Gelbsucht nicht immer. Foto: iStockphoto, Thinkstock

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Von Julia Wohlgemuth

Bei der ganz normalen Neugeborenengelbsucht (auch physiologische Neugeborenengelbsucht) handelt es sich um keine Krankheit im eigentlichen Sinn – sie ist auch nicht ansteckend. Die gelbliche Hautfärbung ist vielmehr ein Ausdruck dafür, dass sich das Baby an die Welt ausserhalb des Mutterleibes gewöhnt und anpasst. Unterstützung und medizinische Hilfe benötigt das Baby dabei nur in seltenen Fällen.

Ursachen der Gelbsucht bei Neugeborenen

Vielleicht bemerken Sie am zweiten oder dritten Lebenstag Ihres Babys eine gelbliche Verfärbung der Haut. Wenn Sie sich nicht ganz sicher sind, ob die Haut einen gelben Ton aufweist, ist dies besonders gut im Weissen des Auges oder auch am Zahnfleisch zu erkennen.

Hervorgerufen wird die Verfärbung durch einen erhöhten Wert von Bilirubin, einem gelben Gallenfarbstoff im Blut des Babys. Bilirubin entsteht beim Abbau von roten Blutkörperchen. Da Ihr Baby in Ihrem Bauch Sauerstoff durch das Blut aufgenommen hat, hatte es besonders viele rote Blutkörperchen. Nach der Geburt atmet es selbst und benötigt weniger rote Blutkörperchen, die nun abgebaut werden. Das überschüssige Bilirubin kann sich im Blut anreichern und in Haut und Schleimhäuten ablagern, was zu der typisch gelblichen Farbe führt.

In den allermeisten Fällen vergeht die Neugeborenengelbsucht von ganz allein wieder. In der Regel erlebt die Gelbfärbung um den fünften oder sechsten Tag ihren Höhepunkt und klingt dann nach zehn bis 14 Tagen ab. Ab jetzt ist die kindliche Leber imstande, das Bilirubin selbst abzubauen. Das erklärt auch, warum Frühgeborene mit einer Wahrscheinlichkeit von bis zu 80 Prozent von Gelbsucht betroffen sind: Ihre Leber ist noch weniger ausgereift als die von Babys, die voll entwickelt zur Welt kommen. Bei allen anderen Neugeborenen sind immerhin noch 60 Prozent der Babys von Gelbsucht in den ersten Lebenstagen betroffen.

Wenn Sie eine gelbliche Hautfärbung bemerken, sollten Sie dies jedoch trotzdem Ihrer Hebamme oder Ihrem Kinderarzt gegenüber erwähnen. Diese können darauf achten, dass sich die Bilirubinwerte nicht im gefährlichen Bereich bewegen. Falls ein längerer und schwererer Verlauf der Gelbsucht auftritt, kann Ihr Arzt zudem abklären, ob nicht vielleicht doch eine andere Ursache hinter der Neugeborenengelbsucht steckt, wie zum Beispiel Stoffwechselerkrankungen, Blutgruppenunverträglichkeiten zwischen Mutter und Kind oder Infektionen.

Therapie von Neugeborenengelbsucht

Wenn die Bilirubinwerte zu hoch sind, besteht die Gefahr, dass dies unbehandelt zu einer Schädigung des Gehirns führen kann. Ein dänisches Forscherteam um Rikke Damkjaer Maimburg von der Aarhus-Universität vermutet gar einen Zusammenhang zwischen schwerer Gelbsucht und psychologischen Entwicklungsstörungen wie Autismus.

Sollte Ihr Arzt feststellen, dass der Bilirubin-Grenzwert überschritten ist, wird er eine Licht- oder Phototherapie empfehlen. Dabei wird Ihr Baby mehrmals nur mit Windel und Schutzbrille mit einem blauen Licht bestrahlt. Sollte die Phototherapie nicht anschlagen, ist in seltenen Fällen ein Blutaustausch nötig.

Das können Sie daheim bei Gelbsucht tun

Bei den meisten Fällen von Neugeborenengelbsucht ist jedoch keine besondere Therapie nötig. Trotzdem gibt es einige Dinge, mit denen Sie Ihrem Baby daheim dabei helfen können, die Gelbsucht schnell zu überwinden. Dazu gehört zunächst Licht. Gehen Sie mit Ihrem Baby spazieren, damit es Tageslicht abbekommt. Das heisst natürlich nicht, dass Sie die empfindliche Haut Ihres Neugeborenen einem Sonnenbad aussetzen sollen. Können Sie nicht hinaus ins Freie, hilft es übrigens auch schon, wenn Sie Ihr Baby direkt ans helle Fenster legen.

Häufiges Stillen kann Ihrem Baby ebenfalls dabei helfen, das überschüssige Bilirubin abzubauen. Legen Sie Ihr Baby lange und oft an. Das regt die Darmtätigkeit an, was wiederum das Ausscheiden des Gallenfarbstoffes begünstigt. Eventuell sollten Sie Ihr Baby dazu wecken, denn Gelbsucht kann etwas schläfrig machen.

Ob mit oder ohne Ihre zusätzliche Hilfe: Nach ungefähr zwei Wochen wird die gelbliche Hautfarbe in den meisten Fällen der Vergangenheit angehören und Sie können sich nun an den rosa Bäckchen Ihres Babys erfreuen.

Symptome, bei denen Sie sofort den Arzt aufsuchen sollten

Meist ist die Neugeborenengelbsucht harmlos. Es gibt jedoch einige seltene Symptome, bei denen Sie schnell Ihren Arzt aufsuchen sollten, da die Gefahr besteht, dass sich das Bilirubin in bestimmten Gehirnbereichen ablagert:

  • Verminderte Aktivität und Schwäche des Babys (es trinkt wenig, gähnt häufig, ist sehr schläfrig)
  • Durchgestreckter Rücken in Verbindung mit schrillem Schreien, Krampfanfällen oder Atemnot

Ihr Neugeborenes hat oder hatte Gelbsucht? Schreiben Sie uns Ihre Erfahrungen.

NeugeborenengelbsuchtGelblicherr Schimmer der Augen

Klinikum Leverkusen, Abteilung für Neonatologische Intensivmedizin. Schwestern und Ärzte stehen vor kleinen mit Glashauben geschützten Betten, darin Babys, die alle eint: Sie brauchen medizinische Hilfe. Stolz sei man zudem auf die Mutter-Kind-Zimmer, die immer dann zum Einsatz kommen, wenn Neugeborene nach der Geburt medizinische Unterstützung brauchen.

Ein geschmackvoll möbliertes Zimmer in sanften, hellen Farben, links stehen Betten für Mutter und Kind, die es sich an diesem Nachmittag aber in einem Sessel bequem gemacht haben. Vier Tage jung ist das Mädchen, in der 36. Woche geboren, also etwas zu früh, aber einfach nur süß,…

„… schrecklich niedlich, ja, da kann man nichts anderes sagen, sie ist ganz unglaublich süß. Die kleinen Zehen, die kleinen Finger, alles fertig und trotzdem winzig klein, das ist schon ganz faszinierend und wundervoll zu sehen.“

Viktoria-Anna heißt ihre Tochter, benannt nach den Omas. Alles bestens, fast zumindest.

„Eine Verwandte sagt, oh, das sieht aus, als hätte das Kind einen Sonnenbrand, aber wir mussten sagen, es leider ein bisschen gelblich, ja, es könnte eine Gelbsucht werden, jetzt ist es dann tatsächlich so.“

Augen, Haut und Schleimhäute schimmern gelblich

Viktoria-Anna hat unmittelbar nach der Geburt eine Neugeborenengelbsucht beziehungsweise einen Neugeborenen Ikterus entwickelt. Das Weiße ihrer Augen schimmert gelblich, ebenso Haut und Schleimhäute. Das sieht schlimmer aus, als es ist, genau genommen reinigt das Mädchen gerade seinen Körper, und weil das auf Hochtouren geschieht, kommt es schon mal zu Störungen. Alle Babys müssen nach der Geburt Reste des roten Blutfarbstoffs Hämoglobin ausscheiden. Bei diesem Vorgang entsteht Bilirubin, ein gelber Farbstoff, der im Idealfall über die Leber in den Darm gelangt.

„Und wenn es Probleme gibt auf einer dieser Stufen, also hoher Anfall von Hämoglobin, also zum Beispiel bei sehr hohen Blutwerten oder bei einem Hämatom am Kopf durch die Geburt, wo dann sehr schnell Hämoglobin freigesetzt und abgebaut wird, und dann diffundiert dieses Bilirubin aus dem Blut in das Gewebe und dort und dann sieht man diesen gelben Schimmer in der Haut.“

Bei reif geborenen Kindern spricht Oberarzt Dr. Peter Jahn von einer „physiologischen Neugeborenengelbsucht“. Etwas komplizierter ist der Ikterus zu früh geborener Kinder, …

„… das ist die Schwester von der Henrietta, das ist die Josefine, und die hat schon geschafft, die liegt in einem Wärmebettchen.“

Erklärt Christina Block, Pflegerische Leiterin der neonatologischen Intensivstation am Klinikum Leverkusen. Die Zwillinge wurden in der 29. Schwangerschaftswoche geboren, haben sich nach der Entbindung aber unterschiedlich entwickelt: Josefine wiegt 1.600 Gramm, ihre Schwester 300 Gramm weniger. Beide werden rund um die Uhr digital überwacht.

„Da können wir mit dem ersten oben beginnen, das ist die Herzfrequenz, das zweite die Sauerstoffsättigung im Blut, das heißt, wie viel Sauerstoff halt im Blut sich befindet, können wir durch einen Hausensor kontrollieren, und das dritte ist die Atemfrequenz.“

Beide Mädchen leiden unter einem Neugeborenen-Ikterus. Da ihre Organe noch nicht vollständig entwickelt sind, haben sie größere Probleme mit dem Abbau des Bilirubins als reif geborene Kinder. Rund 80 Prozent aller Frühchen entwickeln diese Störung, bei reif geborenen Kinder sind es immerhin noch 60 Prozent.

„Das wurde mir auch gesagt, das beruhigt mich auch, dass viele Frühgeborene eine Gelbsucht haben, dass es nichts schlimmes ist, nichts außergewöhnliches, dass man es behandeln kann, aber es ist halt trotzdem schwer zu sehen, wie die kleine Maus da liegt, ja, man nicht viel machen kann, man nur warten kann.“

Hautausschlag als Nebenwirkung der Phototherapie

Aber während des Wartens baut das Kind überflüssiges Bilirubin ab, und zwar ziemlich elegant. Neben dem Bett der Mutter steht ein blau ausgeleuchtetes Babybett, darin schläft Viktoria-Anna.

„Das Kind liegt dann in einem geschlossenen Wärmebett, weil es ja nackt liegt, damit es nicht auskühlt, wird es also von unten noch aufgewärmt, und das blaue Lichts bestrahlt dann, wie Sie sehen, mit Leuchtstoffröhren in diesem Modell, dann ein möglichst großes Areal der Haut, und deshalb werden die Kinder halt immer auch zwischendurch neu gelagert, damit dann die bisher nicht bestrahlte Seite des Kindes, bestrahlt werden kann.“

Bei der Phototherapie – erläutert Oberarzt Dr. Peter Jahn – forciert kurzwelliges blaues Licht die Ausscheidung von Bilirubins. Dabei werden Bilirubin-Moleküle so anregt, dass sie sich zu einer wasserlöslichen Form umwandeln, die der Körper in den Darm transportieren kann. Steigen die Bilirubin-Werte besonders schnell und stark an, etwa bei einer Blutgruppenunverträglichkeit, reicht die Lichttherapie nicht. In solchen Fällen greifen Ärzte zur Austauschtransfusion: Das Blut des Babys wird komplett durch Blut der Blutgruppe 0 Rhesusfaktor negativ ersetzt – eine universell einsetzbare Blutgruppe ohne jede Unverträglichkeiten.

Als Nebenwirkung der Phototherapie kann es zu harmlosen, nicht juckenden Hautausschlag kommen. Wichtig ist zudem, dass die Babys viel trinken, außerdem müssen ihre Augen komplett bedeckt sein. Ist das gewährleistet, verschwindet von Tag zu Tag der gelbe Schimmer.

„Bei manchen Kindern fängt es am dritten Tag an und ist nach zwei Tagen vorbei, bei Frühgeborenen ist es häufig so, dass es mal einen Tag bestrahlt wird, einen Tag Pause und dann doch noch mal bestrahlt wird, schlussendlich ist es meistens eine Sache der ersten Lebenswoche.

Ich habe sie jetzt gerade rausgenommen, sie war jetzt ungefähr eine Stunde drin, ich werde sie jetzt füttern, dann wickeln und dann lege ich sie wieder rein, diesmal auf den Bauch dann!“

Gelbsucht bei Neugeborenen

Wie kommt es zur Gelbsucht bei Neugeborenen?

Neugeborene werden mit einer höheren Zahl roter Blutkörperchen geboren, von denen ein Anteil noch den sogenannten fetalen Blutfarbstoff enthalten. Diese Blutkörperchen werden nach der Geburt abgebaut und es fällt der Gallenfarbstoff Bilirubin an. Das Bilirubin wird in der Leber (oder der Haut) in eine Form umgewandelt, die über die Nieren ausgeschieden werden kann. Da die Leberfunktion des Neugeborenen noch nicht völlig ausgereift ist, erfolgt diese Umwandlung nur unzureichend und der Bilirubinwert im Blut steigt an. Das Resultat ist die gelbliche Färbung der Haut und der Augäpfel des Babys.

Der vermehrte Abbau der roten Blutkörperchen hat meist nach 10 bis 14 Tagen seinen Höhepunkt erreicht und die erhöhten Bilirubinwerte fallen langsam wieder ab – die Gelbfärbung der Haut geht zurück.

Frühgeborene sind häufiger von einer Gelbsucht betroffen, da ihre Leberfunktion noch unreifer ist.

Wenn zu den beschriebenen Ursachen weitere Faktoren hinzukommen, die zu einem vermehrten Abbau roter Blutkörperchen führen oder zu einer reduzierten Leberfunktion, können die Bilirubinwerte kritische Grenzwerte erreichen, die einer Behandlung bedürfen.

Therapie bei Neugeborenen-Gelbsucht

Die Gelbsucht des Neugeborenen braucht häufig keine Behandlung. Jedoch kann nur eine Blutuntersuchung, die die verschiedenen Bilirubin-Konzentrationen bestimmt, letztendliche Klarheit über den Grad der Gelbsucht verschaffen. Wenn die Bilirubinwerte im Blut jedoch einen gewichts- und altersabhängigen Wert überschreiten, muss eine Therapie erfolgen.

Die Säuglinge werden dann mit einer UV-Lichttherapie, der sogenannten Phototherapie behandelt, die den alternativen Abbauweg des Bilirubins über die Haut verstärkt und so zu einem Abfall der Bilirubinwere durch Ausscheidung der Abbauprodukte im Urin führt.

Die Säuglinge werden nur mit einer Windel bekleidet und von einer Augenmaske geschützt in einem Inkubator mit der UV-Lichttherapie für ein bis zwei Tage behandelt.

Bestimmte Risikofaktoren (wie zum Beispiel die Rhesus-Faktor Unverträglichkeit zwischen Mutter und Kind) führen zu so hoch erhöhten Bilirubinkonzentrationen, dass ein Blutaustausch notwendig sein kann.

Auch wenn die Bilirubin-Konzentration unter dem Grenzwert liegt, und somit keine Lichttherapie notwendig ist, können Eltern den Abbau des Bilirubins unterstützen: Häufiges und regelmäßiges Stillen verbessert den Flüssigkeitshaushalt des Kindes und die Darmtätigkeit. Beides fördert die Ausscheidung des Bilirubins. Ein ausreichender Lichteinfall (kein direktes Sonnenlicht) kann den Abbau unterstützen.

Gibt es Komplikationen?

Eine Gelbsucht bei Neugeborenen verläuft in den meisten Fällen unkompliziert. Erfolgt bei zu hohen Bilirubinwerten jedoch keine Behandlung, besteht ein hohes Risiko, dass die hohen Bilirubinkonzentrationen spezifische Hirnareale irreversibel schädigen. Es kommt zur sogenannten Bilirubinzephalopathie Kernikterus.

Zu den Langzeitfolgen können Seh- und Hörstörungen sowie Störungen in der geistigen und motorischen Entwicklung gehören.

Eine vermehrte Müdigkeit oder auch Trinkschwäche bei Neugeborenen kann auftreten und die Symptome der Gelbsucht eher vermehren. Dies ist zunächst beobachtens- aber nicht behandlungsbedürftig.

Die Neugeborenengelbsucht

Mehr als der Hälfte aller Neugeborenen hat am zweiten oder dritten Lebenstag eine etwas gelblich verfärbte Haut. Besonders deutlich sieht man die Gelbfärbung am Augenweiss (gelbliche Bindehaut). Die Ursache ist die Neugeborenen-Gelbsucht (Neugeborenen-Ikterus, Hyperbilirubinämie). Sie tritt in den ersten Tagen nach der Geburt auf.

Wodurch kommt es zur Gelbfärbung der Haut?

Verursacht wird die Gelbsucht durch eine erhöhte Konzentration von Bilirubin. Das Bilirubin ist ein Abbauprodukt des Hämoglobins (roter Blutfarbstoff) aus abgestorbenen roten Blutkörperchen und muss aus dem Blutkreislauf ausgeschieden werden. Während der Schwangerschaft wurde das Bilirubin vom kindlichen Blutkreislauf an die Plazenta und darüber in das Blut der Mutter geleitet. Nun muss die kindliche Leber den Abbau von Bilirubin eigenständig leisten. Es kann aber durchaus eine oder zwei Wochen dauern, bis die Leber des Neugeborenen imstande ist, alle ihre Funktionen vollständig zu übernehmen. Deshalb klingen die Symptome meist nach ca. 14 Tagen spontan wieder ab. Der Bilirubinspiegel des Neugeborenen wird in dieser Zeit durch die Hebamme oder den Arzt, die Ärztin überwacht.

Was kann man gegen die Gelbsucht tun?

Eventuell kann eine mehrtägige Lichttherapie oder Phototherapie (meist Blaulicht) hilfreich sein, um den Bilirubinspiegel zu senken. Durch Phototherapie wird der Bilirubin-Abbau in der Haut unterstützt. Das ist sehr wichtig, denn sehr hohe Konzentrationen von Bilirubin können sich schädigend auf die Entwicklung des Gehirns auswirken. Auch grosse Mengen von Flüssigkeit können eine Senkung des Bilirubinspiegels im Blut bewirken.

In schweren Fällen kann eine Bluttransfusion notwendig werden, bei der ein Teil des Blutes mit den erhöhten Bilirubinwerten gegen gesundes Blut ausgetauscht wird.

Welche Babys bekommen eher eine Gelbsucht?

Neugeborenen-Gelbsucht tritt bei Frühgeborenen häufiger auf, da ihre Leber noch viel unausgereifter ist und die normalen Bilirubinmengen nicht bewältigen kann. Auch Kinder mit Blutgruppenunverträglichkeit (Rhesus- oder AB0-Inkompatibilität) und Babys, bei denen eine schwere Geburt zu Druckstellen und Hämatomen (Blutergüssen) geführt hat, bekommen leichter eine Neugeborenen-Gelbsucht.

In sehr seltenen Fällen kann die Neugeborenengelbsucht auch durch einen angeborenen Verschluss der Gallenwege (Gallengangatresie) ausgelöst werden. Sie geht dann mit sehr hellem (entfärbtem) Stuhl und einer Lebervergrösserung einher.

Häufige Fragen zum Thema

Ab wann braucht ein Frühgeborenes nicht mehr in den Brutkasten?

Das Baby muss dann nicht mehr in den Brutkasten, wenn es „reif“ genug ist, d.h. wenn seine sogenannten Vitalfunktionen unabhängig funktionieren. Dazu ist schon einmal wichtig, dass es seine Körpertemperatur selbst aufrechterhalten kann. Ist seine Lungenfunktion ausreichend, braucht es auch nicht…

vollständige Antwort lesen Ist gelber Stuhl bei einem gestillten Säugling normal?

Der Stuhl von voll gestillten Säuglingen ist tatsächlich in der Regel goldgelb, erst an der Luft nimmt er durch Sauerstoffkontakt gelegentlich eine hellgrüne Farbe an. Die Beschaffenheit ist unterschiedlich, der Stuhl kann flüssig bis salbenartig sein, meist ist er jedoch körnig wie Hüttenkäse….

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Letzte Aktualisierung : 12-01-20, BH

Gelbsucht bei Neugeborenen

Autorin: Diane Wiessinger, IBCLC |
Mit der Geburt zieht ein Baby aus seinem sauerstoffarmen Zuhause im Körper seiner Mutter in unsere sauerstoffreiche Luft, so dass es die vielen roten Blutkörperchen, die es vor der Geburt benötigte, nun nicht mehr braucht.

Seine kleine, neue Leber übernimmt die Aufgabe diese überflüssigen Zellen zu zerlegen. Sie lädt das „Bilirubin“ (= gelber Blutfarbstoff) aus diesen Zellen in das Blut des Baby, das es zum Darm transportiert, damit es mit dem ersten Stuhlgang ausgeschieden wird.

Aber was passiert, wenn das Baby am Anfang nicht viel Nahrung bekommt, – vielleicht weil es von seiner Mutter getrennt ist oder weil es nicht effektiv oder häufig genug bei ihr trinkt?

In diesem Fall hat es weniger Stuhlgang und das Bilirubin bleibt nicht länger im Darm, sondern wandert zurück ins Blut und führt zu einer verstärkten Gelbsucht. Es ist Bilirubin, das den Körper des Babys verlassen sollte, dies aber noch nicht getan hat.

Es ist keine Reaktion auf die Milch der Mutter, sondern ein Mangel an Milch. „Trennungs-Gelbsucht“ ist eine passende Bezeichnung für diese Gelbsucht durch zu wenig Nahrung.

Zeit miteinander, Hilfe beim Anlegen und das Anbieten von abgepumpter Milch, falls nötig, kann den Unterschied ausmachen.

Ein typisches Stillbaby steigert seine Nahrungsmenge allmählich, es macht am ersten Tag mindestens eine Windel mit schwarzem Mekonium (= der erste Stuhlgang, das so genannte Kindspech), am zweiten Tag zwei Windeln mit dunklem Stuhlgang, am dritten Tag zwei bis drei grünliche Stuhlgänge, am vierten Tag drei bis vier gelbe Stuhlgänge und ab dem fünften Tag drei oder mehr gelbe Stuhlgänge pro Tag.

Wenn ein Baby sonnengebräunt oder orange aussieht und weniger Stühle hat als oben genannt, braucht es wahrscheinlich mehr Milch.

Es benötigt viel Zeit mit seiner Mutter, Hilfe beim Anlegen, so dass es effektiv an der Brust trinkt und vielleicht zusätzlich abgepumpte Muttermilch.

Wen überrascht es noch, dass Babys mit Gelbsucht oft Mütter mit gestauten Brüsten und wunden Brustwarzen haben: Die Milch gelangt von der Mutter nicht gut zum Kind.

Hilft es, dem Baby Flüssigkeit zu geben?
Nein. Wasser oder Tee macht nasse Windeln, ein gelbes Baby muss Stuhlgang in die Windeln machen, es braucht Nahrung.

Der häufigste Grund für Gelbsucht bei Neugeborenen ist zu seltenes oder nicht effektives Stillen. Wenn es mehr Muttermilch bekommt, wird die Gelbsucht abklingen.

Hilft es, dem Baby Säuglingsnahrung zu geben?
Ja, weil Säuglingsnahrung zu Stuhl in der Windel führt.

Aber einem neuen Baby Säuglingsnahrung zu geben, belastet seinen Körper, es kann die Entstehung von Allergien fördern, das Krankheitsrisiko erhöhen und es schwieriger machen, das Stillen in Gang zu bringen.

Babys müssen essen, da geht nichts dran vorbei.

Aber die erste Wahl ist Stillen.

Zweite Wahl ist für das Baby abgepumpte Milch der eigenen Mutter.

Künstliche Säuglingsnahrung ist vierte Wahl.

Merke Dir einfach: Babys müssen essen, vor allem, wenn sie Gelbsucht haben.

Was ist mit Muttermilchgelbsucht?
Etwa eins von zweihundert Babys reagiert auf die Milch seiner Mutter mit einer Gelbsucht, die mehrere Wochen oder sogar Monate anhalten kann.

Sie beginnt erst nach den ersten paar Tagen, kann sich aber mit einer „Trennungs-Gelbsucht“ überschneiden (oder von ihr verstärkt werden).

Es gibt keinen Beweis, dass sie gefährlich ist, aber andere Formen von Gelbsucht können es sein. Aber es gibt auch Laboruntersuchungen, mit denen man die schweren Formen ausschließen kann.

Manche Ärzte wollen das Stillen unterbrechen, es für einen Tag mit einer anderen Milch füttern oder ähnliches, um ihre Diagnose abzusichern.

Anstatt künstliche Säuglingsnahrung zu nehmen, kann abgepumpte Muttermilch auf 56° C erhitzt und dann abgekühlt werden, um den die Gelbsucht verursachenden Bestandteil der Muttermilch zu zerstören.

Wenn das Stillen unterbrochen wird, bitte darum, den Bilirubinwert zweimal täglich zu kontrollieren, damit Du so bald wie möglich wieder anfangen kannst zu stillen.

Normale Neugeborenengelbsucht ist fast niemals ein Grund das Stillen zu unterbrechen.

Eltern haben ein Recht darauf, auf ihre Fragen gründliche Antworten zu bekommen, bevor sie sich entscheiden müssen, solch einen bedeutenden Schritt zu unternehmen.

Original: „Ordinary Newborn Jaundice“ von Diane Wiessinger, MS, IBCLC, 2006
Übersetzung: Regine Gresens, IBCLC, November 2004
Foto: Bradley Whittington via photopin cc

Gelbsucht: Ursachen, Symptome & Prognose

Ursachen

Die Ursachen für eine Gelbsucht werden nach dem Ort ihrer Entstehung unterschieden:

  • Cholestatischer (Verschluss-)Ikterus: Ein mechanisches Hindernis, in der Regel Gallensteine, stört in den ableitenden Gallenwegen den Abfluss der Gallenflüssigkeit. Häufig sind Gallenkoliken oder Entzündungen die Folge. Beispielsweise kann aber auch ein Tumor die Einengung der Gallenwege verursachen. Die Störung des Galleflusses kann jedoch auch andere Ursachen haben. So kann sich das Hindernis in den Leberzellen bis hin zur Einmündung des Hauptgallenganges in den Zwölffingerdarm befinden.
  • Hepatischer (hepatozellulärer) Ikterus: Eine Entzündung der Leber durch Hepatitis-Viren oder Vergiftungen und Medikamente kann mit einer Gelbsucht einhergehen. Die geschädigten Leberzellen können weniger Gallensäuren ausscheiden, die dann in höherer Konzentration im Blut vorliegen. Die Patienten klagen über Müdigkeit und Gelenkschmerzen. Chronische Erkrankungen der Leber, wie etwa bei der Leberschrumpfung (Leberzirrhose), können dazu führen, dass zu wenig funktionstüchtiges Lebergewebe übrig ist, um das gesamte Bilirubin zu verarbeiten und so ebenfalls eine Gelbsucht entsteht.
  • Hämolytischer Ikterus: Hier liegt die Ursache im übermäßigen Zerfall roter Blutkörperchen, hervorgerufen durch Infektionen, überschießende Reaktionen des Immunsystems oder Fehlbildungen der roten Blutkörperchen. Das dadurch in zu großen Mengen anfallende Bilirubin kann nicht vollständig abgebaut werden.

Schließlich ist bei etwa 5% der Bevölkerung der Bilirubin-Wert aufgrund eines genetischen Defekts der Bilirubin-Aufnahme in die Leberzelle leicht erhöht und lässt die Haut dadurch regelmäßig gelb werden (Gilbert-Syndrom). Diese Art der Gelbsucht ist harmlos und muss nicht behandelt werden, sofern keine anderen körperlichen Auffälligkeiten feststellbar sind.

Anzeichen & Symptome

Der Anstieg des Bilirubins macht sich durch eine gelbliche Verfärbung der Haut, zunächst der Bindehaut in den Augen bemerkbar. Außerdem kann sich der Urin dunkelbraun (bierbraun) verfärben, während der Stuhl hell bis weiß werden kann. Begleitend kann es zu einem quälenden Juckreiz kommen.

Prognose & Verlauf

Prognose und Verlauf einer Gelbsucht hängen davon ab, ob die auslösende Grunderkrankung gezielt mit einer spezifischen Therapie behandelt werden kann. Dies sollte mit dem behandelnden Arzt besprochen werden.

Gelbsucht

Gelbsucht: Ursachen

Die Leber spielt bei der Entstehung der Gelbsucht eine wichtige Rolle, da das Bilirubin dort chemisch aufbereitet und zur Weiterverarbeitung in die Gallenblase weitergeleitet wird. Dennoch muss eine Lebererkrankung nicht immer der Grund für eine Gelbsucht sein. Man unterteilt die Ursachen deshalb nach drei Aspekten:

1. Hämolytischer Ikterus (Prähepatische Gelbsucht)

Wenn die Leber es nicht schafft, indirektes Bilirubin zügig abzubauen, lagert es sich im Gewebe ab – es kommt zur typischen Gelbfärbung von Haut und Augen. Da die Ursache hier nicht in der Leber selbst, sondern in vorgelagerten Prozessen liegt, bezeichnen Mediziner diese Gelbsucht auch als „prähepatisch“.

Verantwortlich dafür sind meist Blutkrankheiten, bei denen die roten Blutkörperchen nicht so lange leben wie normalerweise und deshalb vermehrt abgebaut werden. Ein Beispiel für so eine Erkrankung ist die Sichelzellanämie. Aber auch künstliche Herzklappen, Virusinfekte, Gifte und bestimmte Medikamente können die Lebensdauer der roten Blutkörperchen reduzieren.

2. Hepatischer Ikterus

Die Leber spielt eine zentrale Rolle bei der Verarbeitung des Bilirubins. Sie wandelt es chemisch um und leitet es weiter an die Gallenblase. Verschiedene Erkrankungen können diese Prozesse empfindlich stören. Wenn die Leber die Weiterverarbeitung nicht mehr schafft, staut sich das Bilirubin im Blut und lagert sich schließlich im Gewebe ab. Die Ursachen für diese leberbedingte Gelbsucht sind vielfältig:

  • Virushepatitis: Hepatitisviren (Hepatitis A, B, C, D oder E) lösen oft eine akute Leberentzündung aus. Zu den Beschwerden gehören Müdigkeit, Gewichtsverlust,Abgeschlagenheit, Erbrechen, Übelkeit, Bauchschmerzen und Gelbsucht. Typisch ist zudem die Verfärbung von Stuhl und Urin: Der Stuhl ist hell, der Urin dunkel gefärbt. Geht die akute in eine chronische Hepatitis über, können daraus Leberzirrhose und Leberkrebs entstehen. Bis heute zählt die Hepatitis B zu den häufigsten Infektionskrankheiten der Menschheit. Impfungen gegen Hepatitis A und B können vor Ansteckung schützen.
  • Leberzirrhose: Chronische Lebererkrankungen können die Leberoberfläche verändern. Es kommt dann zu einem Umbau des Organs mit großflächigen Vernarbungen. Die Leber kann si immer schlechter ihre Aufgaben erfüllen. Die Hauptursachen der Leberzirrhose sind Alkoholabhängigkeit und Virushepatitis. Beschwerden treten erst sehr spät auf, führen aber unbehandelt zum Tod. Die einzige Therapie ist eine Lebertransplantation.
  • Leberkrebs (Leberzellkarzinom): Tumoren der Leber werden oft erst spät erkannt. Sie können zu Schmerzen im Oberbauch, Gelbsucht und Bauchwassersucht (Aszites) führen.
  • Lebermetastasen: Die Leber ist das zentrale Organ des körpereigenen Stoffwechsels. Wenn irgendwo im Körper eine Krebsgeschwulst sitzt (z.B. im Darm), entstehen deshalb in der Leber oft Tochterabsiedelungen.
  • Vergiftungen: Der Verzehr von Giftpilzen oder giftigen chemischen Substanzen kann die Leber schwer schädigen – bis hin zum Leberversagen.
  • Medikamente: Viele Arzneimittel werden in der Leber weiterverarbeitet und können eine vorübergehende Gelbsucht auslösen.
  • Schwangerschaft: Gelbe Augen und gelbe Haut während der Schwangerschaft können auf eine Schwangerschaftsvergiftung (Gestose) hinweisen. Es kann aber auch eine Fettleber dahinterstecken.
  • Rechtsherzinsuffizienz: Bei einer rechtsseitigen Herzschwäche kann sich das Blut bis in die Leber zurückstauen und die Zellen dort schädigen. Die Betroffenen entwickeln eine leichte Gelbsucht mit gelben Augen sowie Wasseransammlungen in den Beinen und im Bauch.
  • Pfeiffersches Drüsenfieber: Diese vom Epstein-Barr-Virus ausgelöste Infektion wird auch Infektiöse Mononukleose oder Kusskrankheit genannt. Sie geht meist mit geschwollenen Lymphknoten, Abgeschlagenheit, Fieber, Rachen- und Mandelentzündung und einer vergößerten Milz einher. Manchmal entwickelen sich zusätzlich eine Leberentzündung und Gelbsucht.
  • Gelbfieber: In tropischen Gebieten ist das durch Stechmücken übertragene Gelbfiebervirus weit verbreitet. In schweren Fällen kann es unter anderem zu einem Leberversagen und Gelbsucht kommen. Die Erkrankung endet dann oft tödlich.
  • Angeborene Erhöhung des Bilirubinspiegels: Manche Menschen weisen von Geburt an eine Hyperbilirubinämie auf. Das ist etwa beim harmlosen Morbus Meulengracht der Fall. Betroffene produzieren zu wenig von dem für die Bilirubin-Weiterverarbeitung zuständigen Leberenzym. Die Folge ist eine Gelbsucht mit gelben Augen oder gelblicher bis bronzefarbener Haut. Ansonsten haben die Betroffenen keine Beschwerden. Die Erkrankung muss auch nicht ärztlich behandelt werden.

3. Cholestatischer Ikterus (Posthepatische Gelbsucht):

Hier ist eine Blockade des Hauptgallengangs (Ductus choledochus) für die Gelbsucht verantwortlich: Die Gallenflüssigkeit mit dem Bilirubin staut sich in der Gallenblase und kann nicht in den Zwölffingerdarm abfließen. Da die Störung hier erst auftritt, nachdem das Bilirubin die Leber passiert hat, spricht man auch von „posthepatischer Gelbsucht“ (nach der Leber).

Folgende Ursachen können den Gallenabfluss behindern:

  • Gallensteine in Gallenblase oder im Gallengang: Besonders Frauen über 40 sind davon betroffen. Neben dem Ikterus sind kolikartige Bauchschmerzen sowie Übelkeit und Erbrechen typische Symptome bei Gallensteinen. Aus Gallensteinen kann sich langfristig eine Gallenblasenentzündung (Cholezystitis)oder eine Bauchspeicheldrüsenentzündung (Pankreatitis)entwickeln .
  • Tumoren der Gallenblase, des Zwölffingerdarms (Duodenums) oder der Bauchspeicheldrüse können den Gallengang ebenfalls verschließen. Meist tritt bei den Betroffenen die Gelbsucht auf, bevor andere Beschwerden hinzukommen.

Gelbsucht (Ikterus)

Was für Neugeborene normal ist, gilt bei Erwachsenen als Warnsignal: Gelbe Augen, gelbe Haut – die Diagnose Gelbsucht ist nicht schwer zu stellen. Was viele jedoch nicht wissen: Gelbsucht ist nur ein Symptom, keine Krankheit. Hier erfahren Sie mehr über Ikterus und seine Ursachen.

Was ist Gelbsucht?
Was sind die Ursachen von Gelbsucht?
Was sind die Gelbsucht-Symptome?
Wie erkennt der Arzt Gelbsucht?
Wie wird Gelbsucht behandelt?
Wie kann ich Gelbsucht vorbeugen?
Wie sind die Heilungschancen bei Gelbsucht?

Was ist Gelbsucht?

Genaugenommen ist Gelbsucht keine Krankheit, sondern ein Symptom. Denn sie beschreibt die allgemeine Gelbfärbung der Haut, der Augen und der Schleimhäute. Der medizinische Fachausdruck dafür lautet Ikterus oder auch cholestatischer Ikterus.

Oft wird Gelbsucht als andere Bezeichnung für die Leberentzündung Hepatitis verwendet, was jedoch nicht korrekt ist. Denn Gelbsucht ist lediglich ein Symptom der Hepatitis, kann jedoch auch völlig unabhängig davon auftreten. Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse oder der Gallenblase äußern sich beispielsweise ebenfalls durch die Ikterus-Symptome.

Was sind die Ursachen von Gelbsucht?

Woher aber kommt die Gelbsucht überhaupt? Dazu muss man wissen, was im Körper passiert: Nach etwa 120 Tagen baut der Körper alte Blutkörperchen in der Leber und der Milz ab. Ein Teil des roten Farbstoffs Hämoglobin ist das gelbe Bilirubin. Die Ursache von Ikterus ist ein ungewöhnlicher Anstieg des Bilirubin-Anteils im Blut.

Bei normaler Körperfunktion scheidet der Mensch den Farbstoff durch den Verdauungstrakt über die Gallenblase und den Darm im Stuhl und Urin aus, daher die gelbe Färbung. Gelangt das Bilirubin jedoch vermehrt ins Blut, lagert sich der Farbstoff im Gewebe ab und die Gelbsucht entsteht. Ein Wert von unter 2 mg/dl (Milligramm pro Deziliter) ist normal, bei höherem Wert tritt die Gelbsucht ein.

Die häufigste Ursache: Lebererkrankungen

Das passiert in der Regel bei Erkrankungen oder Schädigungen der Leber. Auch Krankheiten anderer Organe, die mit der Leber zusammenhängen, können der Auslöser für die Störung sein. So kommt es oft nach einer Gallen-OP, einer Gallenblasenentfernung oder bereits nach einer Gallen-Kolik zur Gelbsucht. Deshalb sucht der Arzt bei der Diagnose von Gelbsucht immer nach dem Entstehungsort des Symptoms.

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Entsprechend teilt die Medizin auch die verschiedenen Ikterus-Ursachen in drei Kategorien ein.

  • prähepatischer Ikterus: Dabei handelt es sich um eine Störung, die noch „vor“ der Leber entsteht. Ursache ist meist eine Erkrankung des Blutes, wie eine Infektion oder Vergiftung. Dadurch werden übermäßig viele rote Blutkörperchen abgebaut, wodurch wiederum zu viel Bilirubin entsteht.
  • intrahepatischer Ikterus: Hier liegt die Ursache direkt „in“ der Leber, das Organ ist also selbst betroffen. Häufig ist eine Leberentzündung, eine sogenannte Hepatitis, die Ursache der Gelbsucht. Auch Malaria oder Medikamente (darunter manche Antibiotika oder die Pille) kommen als Auslöser in Frage, ebenso eine Leberzirrhose oder angeborene Leberschäden.
  • posthepatischer Ikterus: So bezeichnen Mediziner die Ursachen, die sich auf dem Verdauungsweg erst „hinter“ der Leber befinden. Am häufigsten sind das Entzündungen der Gallenblase, Gallensteine, Tumore oder ein Verschluss der Gallenwege. Wenn der Abfluss der Gallenflüssigkeit versperrt ist, kommt es zu einem Verschlussikterus, der oft von einer Gallenkolik begleitet wird.

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Morbus Meulengracht als Ursache

Etwa fünf Prozent aller Menschen besitzen einen Gendefekt, der als Gilbert-Meulengracht-Syndrom oder Morbus Meulengracht bezeichnet wird. Diese Stoffwechselstörung sorgt für einen erhöhten Bilirubin-Anteil im Blut. Bei Betroffenen treten jedoch nur selten die sichtbaren Symptome der Gelbsucht auf.

Ikterus bei Neugeborenen

Bei rund 60 Prozent der Neugeborenen kommt es in den ersten fünf bis sieben Tagen nach der Geburt zu einer vorübergehenden Gelbsucht. Dauern die Symptome länger an, spricht man von einem „Ikterus prolongatus“. Da das Auftreten eines Neugeborenen-Ikterus, dem sogenannten „Ikterus neonatorum“, recht normal ist und in der Regel keine gesundheitlichen Folgen hat, gilt er als Sonderform.

Ein Bilirubin-Wert von 15 mg/dl ist bei Babys noch unbedenklich, erst bei höheren Werten spricht man von einer schweren Gelbsucht. Dann kann der erhöhte Bilirubin-Anteil im Blut zu einer Schädigung des Gehirns führen. Warum Gelbsucht bei Neugeborenen entsteht, lässt sich durch die Abnabelung erklären. Dabei werden vermehrt rote Blutkörperchen abgebaut, die noch junge Leber des Kindes muss sich jedoch erst an ihre Aufgaben gewöhnen.

Bei vielen Neugeborenen kommt es zu einer vorübergehenden Gelbsucht. (c) Colourbox.de

Was sind die Gelbsucht-Symptome?

Die typischen Anzeichen der Gelbsucht sind sichtbare Gelbfärbungen am ganzen Körper:

  • gelbe Augen
  • gelbe Haut
  • gelbe Schleimhäute

Bereits bei einem gering überhöhten Bilirubin-Wert im Blut werden zuerst die Augen gelb. Steigt der Wert weiter an, verfärben sich auch Haut und Schleimhäute. Doch auch die inneren Organe können sich bei sehr starker Ausprägung gelb färben, dann kommt es zu einer Hyperbilirubinämie.

Zusätzlich zur Gelbfärbung klagen viele Betroffene über leichten bis starken Juckreiz. Auch Stuhl und Urin können sich bei Gelbsucht farblich verändern. Während der Urin eine dunklere Farbe annimmt, ist der Stuhl heller oder sogar fast weißlich.

Meist wird die Gelbsucht von Symptomen der jeweiligen Auslöser-Krankheit begleitet, beispielsweise durch:

  • Müdigkeit, Abgeschlagenheit
  • Übelkeit, Erbrechen
  • Wasser im Bauch oder in den Beinen
  • Fieber
  • Gewichtsverlust

Da Gelbsucht keine Krankheit ist, ist sie auch nicht ansteckend. Doch je nachdem, welche Ursache dahintersteckt, kann die jeweilige Krankheit (z.B. Hepatitis) übertragen werden.

Wie erkennt der Arzt Gelbsucht?

Bei den ersten Anzeichen einer Gelbsucht fragen sich viele, welcher Arzt überhaupt für die Behandlung zuständig ist. Für die erste Diagnose kann der Hausarzt aufgesucht werden, er überweist Patienten zum Internisten oder anderen Fachärzten, um die Ikterus-Diagnostik zu vertiefen. Schnelles Handeln ist jedenfalls angesagt, um die Ursachen für die Gelbsucht-Symptome abzuklären.
So läuft die Gelbsucht-Untersuchung ab:

  • Gespräch: Zuerst wird der Arzt die Krankheitsgeschichte erfragen, um Vorerkrankungen wie Probleme mit der Galle und Leber abzuklären. Auch Gallenerkrankungen in der Familie können für die Diagnose wichtig sein. Aufenthalte im Ausland und Alkohol-Konsum fließen in die Gelbsucht-Diagnose mit ein.
  • Abtasten: Anschließend untersucht der Arzt Leber, Gallenblase und Milz durch Abtasten, um Verhärtungen oder Vergrößerungen festzustellen.
  • Bluttest: Bei der Blutuntersuchung wird der Bilirubin-Wert getestet. Liegt er über 2 mg/dl, bestätigt sich der Verdacht auf Ikterus. Außerdem werden dabei verschiedene Leberwerte untersucht.
  • Ultraschall: Zusätzlich werden Leber, Gallenblase, Bauchspeicheldrüse und Milz durch Ultraschall untersucht, um Veränderungen festzustellen. Vor allem Gallensteine und eine Verengung der Gallenwege werden dadurch sichtbar.
  • Gallengangspiegelung: Liegt die Ursache der Gelbsucht in den Gallengängen, besteht die Möglichkeit einer Gallengangspiegelung (Cholangioskopie).
  • MRT/CT: Lässt sich durch die herkömmliche Untersuchung keine eindeutige Ursache erkennen oder besteht der Verdacht auf einen Tumor, kann ein MRT (Magnetresonanztomographie) oder CT (Computertomographie) Aufschluss geben.
  • Gewebeentnahme: Verläuft die Gelbsucht schmerzlos, könnte das ein Hinweis auf eine Krebs-Erkrankung sein. Verdichtet sich der Verdacht auf einen Tumor, kann eine Gewebeentnahme zur Krebs-Diagnose nötig sein.

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Wie wird Gelbsucht behandelt?

Die Gelbsucht-Therapie richtet sich ganz nach der Ursache für die Gelbfärbung. Dementsprechend gibt es keine einheitliche Gelbsucht-Behandlung, sondern je nach Fall eine andere Ikterus-Therapie. Manche Auslöser können mit Medikamenten behandelt werden, andere machen eine OP notwendig:

  • Leber-Entgiftung: Sind beispielsweise übermäßiger Alkohol-Konsum oder Medikamente die Ursache einer Lebererkrankung, kann eine Entgiftung die Leber wieder gesund und funktionsfähig machen.
  • Medikamente: Löst ein Virus (Hepatitis, Malaria) die Gelbsucht aus, können Medikamente verordnet werden.
  • OP: Entzündungen der Gallenblase oder Gallensteine können meist nur durch eine Operation beseitigt werden.
  • Phototherapie: Beim Neugeborenen-Ikterus hat sich die Behandlung durch Phototherapie bewährt. Dabei wird das Baby mehrmals jeweils vier bis sechs Stunden unter blaues Licht gelegt. Dadurch spaltet sich das Bilirubin und kann besser abtransportiert werden. Wie lange die Phototherapie durchgeführt wird, richtet sich nach den Blutwerten des Babys.

Wird die Ursache schnell gefunden, kann die Gelbfärbung schon bald nach Beginn der Therapie zurückgehen. Wie lange die Gelbsucht bei Erwachsenen anhält, kommt ganz auf die Behandlungsmethode und den Behandlungsbeginn an.

Wie kann ich Gelbsucht vorbeugen?

Einer Gelbsucht lässt sich nur schwer gezielt vorbeugen, da sie nur ein Symptom von vielen verschiedenen Krankheiten ist. Da es darunter jedoch einige recht häufige Auslöser für Ikterus gibt, lassen hier zumindest in gewisser Weise Vorbeuge-Maßnahmen treffen:

  • gesunde Lebensweise: Eine fettarme, ausgewogene Ernährung reduziert das Risiko für Erkrankungen der Gallenwege und der Leber.
  • Alkohol nur in Maßen: Eine gute Vorbeugung gegen Lebererkrankungen ist der Verzicht auf Alkohol. Wem die komplette Abstinenz schwerfällt, sollte alkoholische Getränke zumindest nur in Maßen genießen.
  • Hepatitis-Infektion: Diese Entzündung der Leber wird durch einen Virus ausgelöst, der in manchen Ländern häufiger verbreitet ist als hierzulande. Bei einer Reise in ein Risiko-Land ist deswegen eine Hepatitis-Impfung ratsam, die zumindest einen Schutz vor Hepatitis A und B gibt.

Wie sind die Heilungschancen bei Gelbsucht?

Tritt die Gelbsucht bei Neugeborenen auf, verläuft sie meist harmlos und verschwindet nach wenigen Tagen. Bei Erwachsenen können die Gelbsucht-Ursachen jedoch Folgen für die Gesundheit haben. Wird die Krankheit nicht behandelt, die für die Ikterus-Symptome verantwortlich ist, kann das für den Patienten gefährlich werden oder gar tödlich enden. Entzündungen der Leber und Gallenblase sollten möglichst schnell durch eine geeignete Therapie beseitigt werden.

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