Baby fontanelle eingefallen

Fontanelle

Letzte Änderung: 10.04.2018
Nächste Aktualisierung von Till von Bracht • Medizinredakteur Dieser Artikel wurde nachNach höchsten wissenschaftlichen Standards verfasst.

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Die Schädelplatten von Ungeborenen und Säuglingen weisen an einigen Stellen Lücken auf. Eine solche Lücke wird auch als Fontanelle bezeichnet. Meist kann man bei Säuglingen über der Stirn gut die große Fontanelle fühlen und beobachten, wie sie leicht pulsiert.

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Neugeborene haben insgesamt sechs Fontanellen. An diesen Stellen sind die Schädelknochen zwar noch nicht über Schädelnähte knöchern verwachsen – sie sind jedoch über ein robustes Bindegewebe verbunden, das die nicht von Knochen bedeckten Bereiche des Gehirns schützt.

Im Lauf der ersten Lebensmonate schließen sich fünf der sechs Fontanellen, nur eine (die große Fontanelle über der Stirn) bleibt noch eine ganze Weile bestehen. Das ist wichtig, damit das Gehirn ungehindert wachsen kann – und dafür benötigt es viel Platz. Da das Gehirn von Säuglingen schnell wächst, muss auch der Schädel schnell wachsen können. Das ist nur möglich, solange die Schädelplatten nicht überall fest miteinander verbunden sind und der Schädel damit gewissermaßen flexibel bleibt.

Keine Sorge: Das Bindegewebe, das die Schädelplatten verbindet, ist sehr robust. Sie können die Fontanelle ruhig vorsichtig anfassen. Sie werden dort den Puls Ihres Kindes fühlen und vermutlich auch sehen können.

Welche Fontanellen gibt es?

Es gibt insgesamt sechs Fontanellen, die an verschiedenen Stellen zwischen den Schädelplatten liegen:

  • Die große Fontanelle (Fonticulus anterior) sitzt über der Stirn am Vorderkopf zwischen den Stirn- und Scheitelbeinen und hat die Form einer Raute.
  • Die kleine Fontanelle (Fonticulus posterior) sitzt am Hinterkopf zwischen den Scheitelbeinen und dem Hinterhauptbein und ist dreieckig. Bei einer normalen Geburt führt diese Fontanelle, das heißt, sie ist der tiefste Punkt des Kindes bei der Geburt.
  • Die hintere Seitenfontanelle (Fonticulus mastoideus), je eine links und rechts, liegt jeweils zwischen dem Schläfenbein, dem Scheitelbein und dem Hinterhauptbein.
  • Die vordere Seitenfontanelle (Fonticulus sphenoidalis), je eine links und rechts, liegt zwischen dem Stirnbein, dem Scheitelbein und dem Keilbein.

© LifeART image/2001/ Lippncott Williams & Wilkins all rights rese Antomie des Schädels im Profil ×

Wozu dient die Fontanelle?

Eine Fontanelle hat zwei wichtige Aufgaben:

  1. Sie macht es möglich, dass der Kopf des Säuglings bei der Geburt durch das Becken der Mutter passt.
  2. Sie ermöglicht dem Gehirn das nötige Wachstum.

Der Weg durch den Geburtskanal

Der Geburtskanal ist eng, besonders im Bereich des knöchernen Beckens. Damit der Kopf des Babys bei der Geburt hindurch passt, muss er sich, ohne Schaden zu nehmen, verformen können. Da die Schädelplatten nicht miteinander verwachsen sind, können sie sich unter der Geburt im Bereich der Fontanellen übereinanderschieben. Der Kopfumfang nimmt so etwa zwei Zentimeter ab, der Kopf wird länglich und passt durch den Geburtskanal. Nach der Geburt nimmt der Kopf wieder die ursprüngliche Form an.

Außerdem können Arzt und Hebamme während der Geburt (bei einem Kind in Schädellage) die unterschiedlichen Fontanellen anhand ihrer Größe und Form ertasten und so feststellen, wie der Kopf des Kindes genau liegt. Das ist wichtig, um die Geburt richtig begleiten zu können.

Beispiel: Der Arzt oder die Hebamme ertastet die kleine Fontanelle am Hinterkopf als tiefsten Punkt des Kindes. Das bedeutet, dass das Baby in der sogenannten vorderen Hinterhauptslage liegt, der besten Position für eine unkomplizierte Geburt. Das Baby liegt dabei mit dem Kopf nach unten, dem Gesicht zum Rücken der Mutter und hat den Kopf auf die Brust geneigt.

  • Ertasten Arzt oder Hebamme die große Fontanelle als tiefsten Punkt, bedeutet das, dass das Baby den Kopf in den Nacken gelegt hat – eine schwierigere Ausgangslage.
  • Noch schwieriger ist es, wenn eine der Seitenfontanellen als tiefster Punkt zu ertasten ist: Das Baby hält den Kopf dann schief.

Schädelwachstum

Aber auch wenn das Baby auf der Welt ist, erfüllen die Fontanellen weiterhin eine wichtige Aufgabe: Sie ermöglichen dem Gehirn das nötige schnelle Wachstum!

Das Gehirn von Säuglingen und Kleinstkindern wächst sehr schnell – der knöcherne Schädel muss da mithalten können. Das ist nur möglich, weil die Schädelplatten im Bereich der Fontanellen flexibel sind. Wenn das Gehirn und damit der Schädel allmählich langsamer wachsen, verschließen sich die Fontanellen nach und nach.

Wann schließen sich die Fontanellen?

Am schnellsten schließt sich die kleine Fontanelle am Hinterkopf – sie ist bis zum Ende des 3. Lebensmonats vollständig verschlossen.

Länger brauchen die Seitenfontanellen: Die vorderen Seitenfontanellen schließen sich im Lauf des ersten Lebensjahres, die hinteren Seitenfontanellen bis zum 18. Lebensmonat.

Am deutlichsten ist die große Fontanelle sichtbar und tastbar. Bei der Hälfte der Kinder verschließt sie sich zwischen dem 9. und 18. Lebensmonat. Es ist aber auch möglich, dass sie bereits mit 6 Monaten oder aber erst mit 27 Monaten verschlossen ist. In diesem Zeitrahmen ist alles normal.

Der Kinderarzt wird im Rahmen der Vorsorgeuntersuchungen überprüfen, ob die Fontanellen, vor allem die große Fontanelle, bereits verschlossen oder noch geöffnet sind. Besonders bei der U4 überprüft er, ob die große Fontanelle noch ausreichend weit geöffnet ist, um dem Gehirn das nötige Wachstum zu ermöglichen.

Wenn Sie unsicher sind, ob sich die Fontanelle Ihres Babys zu früh oder zu spät schließt, sprechen Sie mit Ihrem Kinderarzt.

Wie sieht eine normale Fontanelle aus?

Fünf der sechs Fontanellen sind schnell verschlossen und meist nicht deutlich tastbar. Anders dagegen die große Fontanelle über der Stirn: Sie können diese Fontanelle vorsichtig mit den Fingern erfühlen und meist auch den Puls des Kindes dort gut erkennen.

Wenn Sie unsicher sind, ob die Fontanelle normal aussieht, achten Sie auf Folgendes:

  • Ist die Fontanelle flach oder leicht eingefallen, wenn Ihr Kind aufrecht ist (sitzend oder auf Ihrem Arm)?
  • Ist die Fontalle flach oder wölbt sie sich leicht nach außen, wenn Ihr Kind liegt?
  • Fühlt sich die Fontanelle weich an, wenn Sie vorsichtig darauf drücken?

Wenn Sie diese Fragen mit „ja“ beantworten können, ist vermutlich alles in Ordnung. Wenn Sie dennoch unsicher sind, besprechen Sie sich mit Ihrem Kinderarzt.

Wenn Sie Folgendes beobachten, sollten Sie aber auf jeden Fall den Kinderarzt aufsuchen:

  • Die Fontanelle wölbt sich auch in aufrechter Position nach außen: Das kann ein Hinweis auf eine Entzündung sein.
  • Die Fontanelle ist auch im Liegen deutlich eingesunken: Das kann ein Hinweis auf Dehydrierung, also starken Flüssigkeitsverlust bzw. -mangel, sein.
  • Die Fontanelle ist straff gespannt, nicht weich und gibt auf Druck nicht nach: Auch das kann auf eine Entzündung hinweisen.

Quellen

Online-Informationen des Pschyrembel: www.pschyrembel.de (Stand: 21.6.2017)

Weyerstahl, T., Stauber, M.: Gynäkologie und Geburtshilfe. Thieme, Stuttgart 2013

Baumann, T.: Atlas der Entwicklungsdiagnostik. Thieme, Stuttgart 2013

Gortner, L., Meyer, S., Sitzmann, F. C.: Pädiatrie. Thieme, Stuttgart 2012

Letzte inhaltliche Prüfung: 01.08.2017
Letzte Änderung: 10.04.2018

Beule am Kopf


Medizinische Qualitätssicherung am 24. September 2019 von Dr. med. Nonnenmacher

Jeder Mensch hat in seinem Leben mindestens einmal eine Beule am Kopf. Diese kann ganz harmlos sein, jedoch auch zu lebensbedrohlichen Zuständen führen. Eine Beule am Kopf entsteht aufgrund von einem Sturz oder Stoß, durch Erkrankungen oder hat ganz andere Ursachen. Da es vielfältige Ursachen gibt, sind die Behandlungsmethoden ebenfalls unterschiedlich. Dieser Ratgeber informiert daher über Ursachen, Behandlungsmöglichkeiten und Komplikationen, die damit im Zusammenhang stehen. Außerdem wird gezeigt, wann unbedingt ein Arzt aufgesucht werden muss und was jeder präventiv tun kann, um dieser Erkrankung entgegenzuwirken.

Inhaltsverzeichnis

  • 1 Was ist eine Beule am Kopf?
  • 2 Ursachen
  • 3 Krankheiten mit diesem Symptom
  • 4 Komplikationen
  • 5 Wann sollte man zum Arzt gehen?
    • 5.1 Ärzte & Therapeuten in Ihrer Nähe
  • 6 Diagnose
  • 7 Behandlung & Therapie
  • 8 Aussicht & Prognose
  • 9 Vorbeugung
  • 10 Das können Sie selbst tun

Was ist eine Beule am Kopf?

In den meisten und daher auch harmlosen Fällen, wird die Beule am Kopf durch Verletzungen im Kopfbereich hervorgerufen.
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Per Definition wird unter einer Beule am Kopf eine „Vertiefung bzw. „Verwölbung“ im Kopfbereich verstanden. Es handelt sich immer um eine unnatürliche Erscheinung. Die Erkrankung ist nicht auf ein bestimmtes Gebiet am Kopf festgelegt, sodass sie sowohl am Hinterkopf als auch im Gesichtsbereich auftreten kann.

Meist geht eine Beule am Kopf ebenfalls mit einer Verfärbung des umliegenden Gewebes einher. Diese zeigt sich meist in dem umgangssprachlich genannten „blauen Fleck“. Die Verfärbung des Gewebes kann von gelblich grün über blau bis hin zu einem dunklen violett erfolgen. In vielen Fällen klagen die Betroffenen über Schmerzen im Kopfbereich, Übelkeit oder sind abgeschlagen und antriebslos.

In einigen Fällen kann es zu Ohnmachtsanfällen bzw. Seh- und Hörstörungen kommen. Um eine angebrachte Behandlung zu gewährleisten, muss abgeklärt werden, was der genaue Auslöser einer Gewebeschwellung ist. Da im Falle eines Tumors lebensbedrohliche Zustände entstehen können, muss ausgebildetes Fachpersonal hinzugezogen werden

Ursachen

Wie bereits erwähnt, kann eine Beule am Kopf diverse Ursachen haben. In den meisten und daher auch harmlosen Fällen, wird sie durch Verletzungen im Kopfbereich hervorgerufen. Dies geschieht z. B. durch einen Sturz bzw. Schlag auf Gesicht oder Hinterkopf oder auch bei einem Autounfall. Bei der betroffenen Stelle kann daraufhin Blut oder Wasser in das umliegende Gewebe eindringen, sodass dieses anschwillt.

Außerdem kann eine andere bestehende Krankheit als Auslöser in Frage kommen. Eine Schilddrüsenüber- oder Schilddrüsenunterfunktion setzt das hormonelle Gleichgewicht außer Kraft. Dies kann ebenfalls zu einer Veränderung im Kopfbereich führen. Das gleiche gilt für Herzkrankheiten, Durchblutungsstörungen, eine Schwangerschaft, die Wechseljahre oder sogar Eiweißmangel. Alle diese Dinge können ein Ungleichgewicht im Körper entstehen lassen und führen daher zu Schwellungen im Kopfbereich.

Wird vom Arzt eine Beule festgestellt, die von einer Zyste oder gar einem Tumor herrührt, muss unbedingt weitere und schnelle fachärztliche Versorgung in Anspruch genommen werden. Die Gewebeveränderungen müssen nicht zwingend bösartig sein, dennoch muss eine Behandlung umgehend erfolgen.

Krankheiten mit diesem Symptom

  • Wucherung
  • Zyste

Komplikationen

Eine Beule am Kopf sollte nicht als Lappalie abgetan werden. Es kann bei jeder Schwellung, die durch unterschiedliche Auslöser hervorgerufen wurde, eine Begleiterkrankung bestehen. Dabei kann es sich um eine Gehirnerschütterung handeln. Kopfschmerzen und Erbrechen sind typische Anzeichen für das Bestehen einer Gehirnerschütterung. Diese muss durch Ruhe behandelt werden, da sonst dauerhafte Schädigungen auftreten können. Ebenfalls kann eine Hirnblutung auftreten, was lebensgefährlich wird.

Durch kleinere Schwellungen geht in der Regel keine Gefahr aus. Diese sind nach kurzer Zeit von selbst verheilt. Handelt es sich jedoch um schwerwiegendere Dinge, kann die Durchblutung im Gehirn gestört werden. Es können dann bestimmte Teile im Gehirn nicht ausreichend mit Sauerstoff versorgt werden, was zu Ausfällen im vegetativen Nervensystem bis hin zu dauerhaften Behinderungen führen kann.

Blutet der Betroffene aus dem Ohr, zeigt dies ebenfalls eine schwere Verletzung an. Auch in diesem Fall muss ein Arzt konsultiert werden, da dies auf eine Hirnblutung hindeuten kann, was wiederum tödlich verlaufen könnte. Die Schwierigkeit bei Kopfverletzungen besteht darin, dass Röntgenaufnahmen keine Blutungen im Gehirn aufzeigen können. Daher ist eine dauerhafte Überwachung des Patienten wichtig.

Muss der Betreffende aufgrund eines Tumors oder einer Zyste operiert werden, ist eine entsprechende Nachsorge unbedingt erforderlich. Es können Komplikationen hinsichtlich der Narkose, Infektionen oder Wundheilungsstörungen auftreten. Ein gewisses Risiko ist daher immer mit einem operativen Eingriff verbunden.

Wann sollte man zum Arzt gehen?

Liegen keine begleitenden Symptome, wie Kopfschmerzen oder Schwindel vor, muss nicht unbedingt ein Arzt aufgesucht werden. Die entstandene Gewebeschwellung wird innerhalb weniger Tage selbst verschwinden. Wird Druck auf die Beule ausgeübt, entsteht in den meisten Fällen ein leichter Schmerz. Dieser wird jedoch zurückgehen, sobald das Druckempfinden aufhört.

Bleibt das Schmerzempfinden jedoch über längere Zeit bestehen, nimmt es gar zu oder entwickelt es sich zu einem strahlenden Schmerz, sollte dies von einem Arzt kontrolliert werden. In diesem Fall können weitere Teile des Kopfes betroffen sein, die ärztlich untersucht werden sollten. Stellen sich im Verlauf weiterer Tage keine Besserung, sondern noch zusätzliche Beschwerden ein, ist ein Arztbesuch ebenfalls nötig. Zu diesen anderen Beschwerden zählen u. a. Fieber, Übelkeit und Erbrechen, Kopfschmerzen oder auch Seh- und Hörstörungen. Wird ein Betroffener ohnmächtig, muss ebenfalls eine ärztliche Abklärung erfolgen.

Ist eine Beule am Kopf auf keine äußere Ursache zurückzuführen, ist ebenfalls Vorsicht geboten. Da die Gefahr einer schweren inneren Erkrankung vorliegt, muss ein Arzt unbedingt weitere Untersuchungen vornehmen, um evtl. Blutungen auszuschließen bzw. diagnostizieren zu können. Besteht eine Beule längere Zeit ohne vorstehend erwähnte Ursachen, sollte in regelmäßigen Abständen ihre Struktur, Farbe sowie Größe von einem Arzt untersucht werden, um Veränderungen, wie z. B. eine plötzliche Wucherung des Gewebes, umgehend zu erkennen.

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Diagnose

Die meisten Patienten können selbst eine Beule am Kopf erkennen und ertasten. Ist dieser Schwellung ein Schlag oder Sturz auf den Kopf vorausgegangen, kann dies als Ursache zugrunde gelegt werden. Ist einer Beule am Kopf jedoch nichts Derartiges vorausgegangen, sollte ein Arzt konsultiert werden, um eine Diagnose stellen zu können. Dieser wird mit dem Patienten in einem Anamnesegespräch abklären, ob Vorerkrankungen bestehen. Weiterhin wird besprochen, ob und wenn ja, welche Medikamente der Betroffene einnimmt und wie es um seinen allgemeinen Gesundheitszustand bestellt ist.

Danach wird eine Untersuchung erfolgen, welche eine Blutabnahme und das Abtasten der Beule samt umliegenden Gewebe beinhaltet. Der Arzt wird durch sanftes Drücken die Schmerzempfindlichkeit testen sowie feststellen können, ob diese z. B. mit Eiter gefüllt ist. Ist auch hiernach keine eindeutige Diagnose zu stellen, wird der Arzt weitere bildgebende Verfahren anordnen. Hierzu können eine Computertomographie, Kernspintomographie sowie Herzuntersuchungen per Ultraschall gehören.

Kann nach den Untersuchungen eine eindeutige Diagnose gestellt werden, wird dementsprechend die weitere Behandlung abgestimmt. Eine Beule aufgrund einer äußeren Gewalteinwirkung wird schnell von selbst verschwinden. Ist jedoch ein Tumor oder eine Zyste diagnostiziert worden, handelt es sich um eine ernste Angelegenheit, die eine umgehende fachärztliche Behandlung beinhalten muss. Nur so kann das Leben des Patienten erhalten werden.

Behandlung & Therapie

Je nachdem, welche Ursache einer Schwellung am Kopf zugrunde liegt, wird eine entsprechende Behandlung erfolgen. Liegt ein Stoß oder Sturz zugrunde, muss keine besondere Behandlung erfolgen, da die Symptome von selbst abklingen.

Ist ein veränderter Hormonhaushalt die Ursache, kann durch Verabreichung spezieller Medikamente Abhilfe und Erleichterung geschaffen werden. Diese entsprechenden Wirkstoffe wirken regulierend auf den Hormonhaushalt und leiten das angestaute Wasser aus dem Gewebe ab.

Wurde ein Tumor oder eine Zyste diagnostiziert, muss zunächst mittels Gewebeproben untersucht werden, ob diese gut- oder bösartig sind. Stellt sich heraus, dass es sich um bösartig verändertes Gewebe handelt, muss dieses durch eine Operation umgehend entfernt werden. Ist die Gewebeprobe gutartig, kann eine medikamentöse Behandlung erfolgen, so dass die Beule zurückgeht.

Liegt keine bösartige Erkrankung der Beule zugrunde, kann sich der Arzt auch dafür entscheiden, keine Medikamente zu verabreichen, sondern die Erkrankung alternativ zu behandeln. Dazu kann er eine Streichmassage nutzen, um das angesammelte Wasser allmählich und sanft aus der Schwellung zu leiten. Weitere Methoden sind pneumatische Kompressionen oder eine Lymphdrainage.

Wurde als Ursache der Beule eine Allergie festgestellt, muss vorrangig untersucht werden, auf welchen Stoff der Betroffene allergisch reagiert. Ist der entsprechende Reizstoff ausgemacht, muss dieser gemieden werden. Hierbei kann es sich um eine allergische Reaktion auf bestimmte Nahrungsmittel, Duftstoffe oder auf bestimmte Fasern in der Kleidung handeln. Unterstützend können Medikamente helfen, damit die Schwellung abklingt.

Aussicht & Prognose

Wie bereits erwähnt, liegen dieser Erkrankung diverse Ursachen zugrunde. Wurde die tatsächliche Ursache erkannt, kann dementsprechend eine Prognose gestellt werden. Ist der Betroffene gestürzt oder hat er sich am Kopf gestoßen, gehört dies zu den eher harmlosen Fällen. Innerhalb kurzer Zeit werden die Schmerzen verschwinden und die Schwellung wird vollständig verschwinden. Es bleiben daher keine dauerhaften Schäden zurück und eine vollständige Heilung ist realistisch.

Wurde die betroffene Person in einen schweren Unfall verwickelt, kann sich ein Schädel-Hirn-Trauma entwickeln. Wird dies erkannt und behandelt, ist eine gute Prognose auf vollständige Heilung gegeben. Bleibt ein Schädel-Hirn-Trauma jedoch unentdeckt und dementsprechend unbehandelt, kann dies zum Tod des Betreffenden führen.

Liegt eine Allergie zugrunde, muss der Auslöser so schnell wie möglich gefunden werden. Ist dieser lokalisiert, kann er gemieden werden. Wird der auslösende Stoff auch zukünftig umgangen, steht einer positiven Prognose nichts im Wege. Die Person kann beschwerdefrei leben.

Hinsichtlich einer Zyste oder eines Tumors kann die Prognose unterschiedlich sein. Wird die Ursache schnell erkannt und behandelt, kann eine umgehende Operation erfolgen. Diese Eingriffe sind mittlerweile keine Seltenheit mehr. Daher ist eine gute und vollständige Heilung zu erwarten. Wird der Tumor jedoch nicht erkannt, kann es zu ernsthaften Problemen kommen. Im schlimmsten Fall kann der Betroffene daran sterben.

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Es ist leider nicht komplett möglich, eine Beule am Kopf zu verhindern. Werden jedoch gewisse Vorsichtsmaßnahmen im eigenen Leben bzw. im unmittelbaren Umfeld getroffen, können grob fahrlässige Stürze verhindert werden.

Wer z. B. durch seinen Beruf einem erhöhten Gefahrenpotential ausgesetzt ist oder auch Risikosportarten betreibt, sollte unbedingt auf vorgeschriebene Sicherheitsanforderungen achten. Das kann das Tragen eines Helmes oder auch eine entsprechende Sicherung sein, um Stürze zu vermeiden. Ändert sich der Hormonhaushalt, kann dies nicht präventiv behandelt werden. Es können jedoch bei Bedarf Medikamente eingenommen werden, damit in den Wechseljahren keine zu heftigen Schwankungen auftreten.

Dem Entstehen von Zysten oder Tumoren kann ebenfalls keine 100%ige Vorbeugung vorausgehen. Es kann jedoch durch eine gesunde Lebensweise mit genügend Bewegung an frischer Luft und gesunder Ernährung ein gewisses Risikopotential gemindert werden. Wer auf Nikotin, Freizeitdrogen und Alkohol verzichtet, wird seinem Körper ebenfalls unnötigen Stress ersparen.

Um lebensbedrohliche Folgeerkrankungen bei einer Beule am Kopf zu verhindern, sollte umgehend ein Facharzt aufgesucht werden, der eine umfassende Untersuchung vornehmen kann. Ebenfalls sollten Vorsorgeuntersuchungen bei älteren Menschen nicht vernachlässigt werden.

Das können Sie selbst tun

Wer unter einer Beule am Kopf leidet, muss nicht in Panik ausbrechen. Der Betroffene sollte jedoch zur Abklärung einen Arzt aufsuchen. In vielen Fällen stellt sich die Beule als harmlose Schwellung heraus, die nach ein paar Tagen wieder verschwindet. In dieser Zeit kann der Betreffende ein kühles Tuch oder eine kühle Kompresse (niemals jedoch eiskalt!) auf die Schwellung legen. Ruhe und nicht zu große körperliche Anstrengung helfen bei der Genesung. Treten Kopfschmerzen auf, kann in Absprache mit dem Arzt ein Schmerzmittel zur Unterstützung eingenommen werden.

Bei einem allergischen Hintergrund sollte der Betreffende den Reizstoff meiden bzw. aus seinem Leben verbannen. So kann ein nahezu vollkommen normales Leben geführt werden. Wer hormonell bedingte Beulen am Kopf bekommt, sollte die verschriebenen Präparate regelmäßig einnehmen, um den Körper wieder in sein Gleichgewicht zu bringen.

Bei Zysten oder Tumoren, die eine Operation erfordern, wird ebenfalls Ruhe angeraten. Nach einem Eingriff muss sich der gesamte Organismus wieder erholen. Außerdem sollten alle Nachsorgeuntersuchungen wahrgenommen werden, um eine optimale Genesung zu gewährleisten.

Von „https://medlexi.de/Beule_am_Kopf“

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Welche Erfahrungen und Hinweise haben Sie zum Thema Beule am Kopf?

Ab wann muss ich mir Sorgen machen, wenn ich mit dem Kopf gegen die Tischplatte geknallt bin?

Zusammen sitzt ihr beim Abendessen. Eine Freundin bückt sich, weil ihre Gabel runtergefallen ist. Als sie wieder hochkommt, knallt ihr Kopf mit voller Wucht von unten gegen die Tischkante. Leicht benommen versichert sie, dass alles in Ordnung sei. Aber Moment, du hast doch erst letztens etwas von den ganzen Gehirnerschütterungen im American Football gelesen. Deine Freundin wurde aber nicht von einem 160 Kilo schweren Profisportler umgemäht. Sie hat sich nur ziemlich tollpatschig den Kopf angestoßen. Sollte sie sich trotzdem Sorgen machen?

Was genau ist eine Gehirnerschütterung?

Was in der ganzen Diskussion um Gehirnerschütterungen oft vergessen wird: Es handelt sich dabei nicht um eine medizinische Diagnose. Bei einem Schlaganfall oder einem Herzinfarkt laufen im Körper bestimmte Prozesse ab, die Ärzte in jedem Fall unterbrechen müssen, um bleibende Schäden oder gar den Tod zu verhindern. Bei Gehirnerschütterungen ist das nicht der Fall.

„Zu sagen, dass man ‚eine Gehirnerschütterung hat‘, muss erstmal gar nichts bedeuten“, erklärt Douglas H. Smith, der Leiter des Centers for Brain Injury and Repair an der medizinischen Fakultät der University of Pennsylvania. „Eigentlich handelt es sich dabei mehr um die Einschätzung, dass das Gehirn Schaden genommen hat.“ Deswegen wird der Begriff „Schädel-Hirn-Trauma“ manchmal bevorzugt.

Auch bei VICE: Bare-Knuckle-Boxen in Großbritanniens Untergrund

In den Medien ist häufig von den extremen Auswirkungen von Gehirnerschütterungen auf die mentale Gesundheit zu lesen. Dabei bezieht man sich normalerweise auf die Folgen von Gehirnerschütterungen, die zum Beispiel Eishockeyspieler, Kampfsportler oder Footballspieler über Jahre hinweg erleiden. Wenn man hingegen nur einmal ein Schädel-Hirn-Trauma erfahre, sei das laut Smith eine ganz andere medizinische Angelegenheit. In Deutschland rechnen Experten mit 260.000 Schädel-Hirn-Traumata pro Jahr. Dabei seien Ärzte gerade noch dabei, solche Verletzungen besser zu dokumentieren und zu kategorisieren, so Smith. Deswegen seien solche Zahlen oft zu niedrig angesetzt. Glücklicherweise seien die Folgen der meisten dieser Schädel-Hirn-Traumata nicht gravierend und es gehe einem schon nach wenigen Stunden wieder besser.

Ab wann sind Kopfverletzungen ernst?

In seltenen Fällen kann ein einziger Schlag gegen den Kopf zu Hirnblutungen führen. Das Blut drückt dann gegen das Gehirn und es muss sich sofort ein Arzt der Sache annehmen. Normalerweise merkt man schnell, wenn dieser Fall eingetreten ist – wegen Symptomen wie Krampfanfällen, Sprach- und Sehstörungen und Übelkeit. „So etwas kommt bei Weitem nicht so häufig vor wie die typische Gehirnerschütterung. Und die Symptome sind normalerweise viel extremer“, sagt Richard A. Figler, der ärztliche Direktor des Concussion Centers an der Cleveland Clinic.

Deiner Freundin ist schwindelig, sie hat Kopfschmerzen und weiß nicht genau, ob sie jetzt besser zum Arzt geht oder nicht. Damit hat sie einen Luxus, den Menschen bei Herzinfarkten oder Schlaganfällen nicht haben: Sie kann abwarten und schauen, ob die Symptome anhalten oder schlimmer werden. In den meisten Fällen ist der verursachte Schaden einer Gehirnerschütterung kurz nach dem Schlag wieder vorbei. Und für den Verlauf der Verletzung macht das Warten keinen Unterschied. Selbst wenn die Symptome anhalten und monatelange Reha-Maßnahmen nach sich ziehen, kann ein Notarzt direkt nach einer leichten Kopfverletzung nicht viel ausrichten.

Folgende Symptome sollte man genauer beobachten: Kopfschmerzen, Benommenheit, Verwirrung, Müdigkeit, Übelkeit, undeutliches Sprechen, ein Piepen im Ohr, kurze Bewusstlosigkeit und Erinnerungsverlust bezüglich des Hergangs der Verletzung. Im US-Profisport gibt es für solche Fälle extra einen Fragenkatalog: Betroffenen Athleten werden grundlegende Fragen gestellt, die das Kurzzeitgedächtnis prüfen – etwa „In welchem Stadion spielen wir heute?“, „Wer hat in diesem Spiel zuletzt Punkte gemacht?“ oder „Hat dein Team das letzte Spiel gewonnen?“.

Die Folgen eines Schlags gegen den Kopf

Manchmal spürt man die Folgen einer Gehirnerschütterung erst Tage nach dem Zwischenfall: „Am Tag nach dem Stoß gegen den Kopf fühlst du dich noch in Ordnung, aber dann entwickeln sich die typischen Symptome im Laufe der darauffolgenden Tage, wenn du dich anderweitig beschäftigst“, sagt Alicia Sufrinko, eine Neuropsychologin, die im Sports Medicine Concussion Program des Medical Centers der University of Pittsburgh arbeitet.

In einigen Fällen verspüren die betroffenen Personen laut Sufrinko erst dann ernsthafte Beeinträchtigungen, wenn sie sich konzentrieren müssen – zum Beispiel beim Lesen oder beim Benutzen eines Computers. Die Symptome können auch erst dann aufkommen, wenn sich die Personen wieder in einem Umfeld aufhalten, in dem sie mental mehr gefordert sind. In der Arbeit oder auf einer belebten Straße.

Die Menschen, die unter den Langzeitschäden einer Gehirnerschütterung leiden, müssen anstrengende Reha-Maßnahmen und medizinische Untersuchungen durchstehen. Weil Neurologen gerade erst begännen, die Folgen von Schädel-Hirn-Traumata zu verstehen, gebe es bis jetzt weder eine definitive Prognose noch einen festgelegten Heilungsverlauf, so Smith.

Natasha Richardson und das „Talk and die“-Syndrom

2009 schlug sich die Schauspielerin Natasha Richardson bei einem Skiunfall den Kopf an. Zuerst schien es ihr gut zu gehen und sie kehrte ganz normal in ihr Hotel zurück, wo sie herumlief und sich unterhielt. Wenige Stunden später klagte Richardson über heftige Kopfschmerzen. Sie wurde in ein New Yorker Krankenhaus gebracht, wo sie wenige Tage später an einer Hirnblutung verstarb.

Dieser Fall schockierte die Öffentlichkeit und schürte die Angst davor, dass schon ein unbedeutender, leichter Sturz im Verborgenen zum Tod führen kann. Schuld daran waren auch Schlagzeilen, die den furchterregenden Ausdruck „Talk and die syndrome“ beinhalteten.

Zwar gebe es Fälle, die dem von Richardson ähneln, aber normalerweise mache sich eine Hirnblutung viel deutlicher bemerkbar, sagt Figler. „Es kommt häufig zu Krämpfen und Übelkeit, wenn Blut gegen das Gehirn drückt. Vor allem bei älteren Patienten und Menschen, die blutverdünnende Medikamente nehmen, muss man in solchen Fällen auf Anzeichen einer Hirnblutung achten“, so der ärztliche Direktor weiter.

Wie handelt man richtig, wenn man sich den Kopf gestoßen hat?

Zuerst solltest du dich hinlegen. Es besteht ja kein so dringender Handelsbedarf wie zum Beispiel bei einem Schlaganfall. Wenn du dich einige Stunden nach dem Zwischenfall aber immer noch schwindelig fühlst, dich nicht konzentrieren kannst und dich nicht daran erinnerst, was passiert ist, dann lass dich ins Krankenhaus fahren und von einem Arzt untersuchen.

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Erste Hilfe bei Beulen am Kopf

Wer sich am Kopf gestoßen hat, kühlt die betroffene Stelle am besten rasch.
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Do. 27. Juli 2017

Ein Sturz beim Sport oder die übersehene Schrankecke: Beulen entstehen durch einen Schlag oder Stoß am Kopf. In der Folge strömt Gewebeflüssigkeit in die Stelle und führt zu der Schwellung. Wird die Haut am Kopf bei dem Stoß zusätzlich beschädigt, können sehr starke Blutungen die Folge sein, weil sich am Kopf viele Blutgefäße befinden. Welche Erste-Hilfe-Maßnahmen bei Kopfverletzungen angebracht sind, erklärt Andreas Hott, Vorstand des Apothekerverbandes Rheinland-Pfalz (LAV RLP).

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Ein Stoß am Kopf führt häufig zu Kopfschmerzen, Benommenheit und Schwindel. Schwerere Schäden können Bewusstseinsstörungen und Koordinationsprobleme gefolgt von Übelkeit und Erbrechen sein, so Hott. „So einfach sich eine Beule am Kopf anhören mag, so umsichtig sollte man mit ihr umgehen und sie nicht auf die leichte Schulter nehmen. Denn alle Symptome, die über normale Kopfschmerzen hinausgehen, können auf eine schwerere Schädigung hindeuten. Das kann von einer Gehirnerschütterung bis hin zum Schädel-Hirn-Trauma bei einem heftigen Aufprall reichen. Hier sprechen wir von starken bis massiven Schäden, die umgehend ärztlich behandelt und kontrolliert werden müssen“, rät der Apotheker. Auch einfache Beulen, die unauffällig verlaufen, sollten etwa für 24 Stunden beobachtet werden. Treten nachträglich Schwindel oder Erbrechen auf, muss auch noch Stunden nach dem Missgeschick ein Arzt aufgesucht werden. „Darum gilt für mich, dass die Hausapotheke bei Beulen wirklich nur für die erste Hilfe gedacht ist“, sagt Hott.

Wer sich den Kopf angestoßen hat, sollte sich als erste Maßnahme hinlegen und den Kopf leicht erhöht lagern. Bei Beulen am Kopf kann man sich für diese Erstversorgung an der PECH-Regel orientieren: P steht für Pause machen, E steht für Eis – also das Kühlen, C für den leichten Druck einer Kompresse und das H für Hochlegen. „Für die schnellere Abheilung der Beule empfehlen sich außerdem Gele und Cremes mit Arnika, Beinwell oder Ringelblume, die alle eine abschwellende Wirkung haben. Gele haben den Effekt, dass sie zusätzlich kühlen und so die Beule rascher zurückgeht“, sagt Hott.

LAV RLP/NK

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What Does It Mean If My Baby Has a Sunken Fontanelle?

Your baby’s sweet noggin is undoubtedly cute, but it can also — perhaps surprisingly — clue you in to one aspect of your baby’s health. All it takes is a quick check of the top of your baby’s head. If you notice a significantly sunken soft spot on top, it could be a sign that baby isn’t getting enough fluid.

What is a fontanelle or soft spot?

Your baby has two soft spots, or fontanelles, on his head. The larger of the two is located on the very top of the head. The second, smaller one is located toward the back of baby’s head.

If you gently touch these areas, you’ll notice that they aren’t hard like the rest of baby’s head (or skull). The reason? The fontanelles are spaces between skull bones. Their purpose is to give your little one’s head the flexibility it needed to squeeze and mold itself to fit through the birth canal during delivery.

Soft spots serve an additional purpose after birth: They allow for the phenomenal growth your baby’s brain is undergoing in the first year. The smaller, posterior fontanelle fuses together completely by 2 to 3 months. The top (or anterior) fontanelle starts to close at 6 months and will usually be completely fused together by 18 months.

What is a sunken fontanelle or sunken soft spot?

The anterior fontanelle normally appears flat and firm. Sometimes it can bulge slightly (such as when baby cries), and less often, it can appear to be concave, or sunken.

It’s okay if it curves inward slightly to the touch. But if the soft spot is significantly sunken, it’s usually a sign that your baby is dehydrated and needs to be given fluids immediately.

Signs of a sunken fontanelle or sunken soft spot

If baby’s fontanelle on the top of his head isn’t flat but rather dips inward, it means his fontanelle is sunken.

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Causes of a sunken fontanelle or sunken soft spot on baby’s head

Your baby’s fontanelle changes with his state of hydration. A well-hydrated baby will have a fontanelle that is flat and firm. If your baby isn’t getting enough fluids and is dehydrated, his soft spot can start to appear sunken.

What can I do about my baby’s sunken soft spot?

No need to worry if your baby’s fontanelle seems slightly indented. But if your baby has a noticeably sunken soft spot, it’s important that you give him additional fluids as soon as possible. If you’re breastfeeding, nurse more often. If you’re bottle-feeding, add in an additional few bottles.

When to call the doctor

A significantly sunken fontanelle, along with other signs of dehydration (such as dry diapers), warrants a call to the doctor right away.

Remember, there’s no need to be overly concerned about your baby’s fontanelle — or even to be overly protective of it — but if you notice that baby’s soft spot appears very sunken, it’s important that you contact your pediatrician right away.

When to be concerned about the soft spot on your baby’s head

The soft spot on your baby’s head is perfectly normal – reasons to be concerned about it are very rare.

Those soft spots on you baby’s head can be, well, pretty weird to first-time parents. But, except in exceptional circumstances, there’s nothing to worry about.

The soft spot is actually called a fontanel – and there are two of them. One lies at the top of Baby’s head, the other is placed at the back. The reason your baby has the soft spot is because the skull doesn’t form completely before birth – for a very good reason!

The fontanels allow the baby’s head to squeeze through the birth canal. Sometimes, this will give Baby a pointed head after they’re born.

The gap doesn’t close straight away; it can take up to 19 months for it to close, to allow for the baby’s brain to grow. (The second fontanel, at the back, may actually be closed when Baby is born. If not, it will probably close within about three months.)

But don’t be scared of touching the gap! Even though it may feel and look very delicate, it’s protected by a tough membrane. You won’t be able to avoid it, anyway, as you go by the daily business of taking care of Baby.

PIc. Shutter stock

When to be concerned

It’s easy to be freaked out about the fontanel(s), but for the most part, there’s nothing to be scared of.

Generally speaking, the fontanel should feel firm and have a slight dip. However, there are a couple of instances when it’s better to err on the side of caution:

  • If it’s sunken
  • If it’s bulging

Sunken fontanel

If your baby’s fontanel appears sunken, this could be a sign of dehydration. It’s likely not the first sign of dehydration, however. These signs include Baby becoming less alert, not feeding as well, having fewer wet nappies and vomiting or having diarrhoea,

If you think your baby is dehydrated, consult a doctor immediately.

Bulging fontanel

Usually, a bulging fontanel is nothing to be alarmed about. A baby’s fontanel may bulge when they cry and go back inwards when they stop.

If the fontanel does not go back to normal, it may be a symptom of something serious. Consult a doctor if you have any concerns about a bulging fontanel, especially if your baby has a fever or is sleepier than normal.

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Your baby’s head is very delicate and the way baby sleeps may affect the shape of it. There are ways to prevent flattening on your baby’s head.

The shape of your baby’s head

The back of your baby’s head may flatten from sleeping on their back with their head in the same position. But your baby needs to sleep on their back to reduce the risk of SUDI.

Here are some ideas to reduce or prevent flattening on one part of the head:

  • Vary the baby’s head position and encourage them to turn their heads.

  • Turn their head to a different side each time you put them to bed.

  • Change the position of the cot, or move toys and posters, so that they look around the room.

  • Change the end of the cot your baby’s head is at.

  • Give your baby time lying on their tummy while they’re awake, with you watching them.

Flattening doesn’t affect the growth and development of your baby’s brain. If you’re concerned about your baby’s head shape or size, talk to your midwife, Plunket nurse, or doctor.

The fontanelles

Fontanelles are ‘soft spots’ on the top of a baby’s head where the skull bones haven’t joined yet. Babies’ heads grow very quickly and the fontanelles allow this rapid growth. The smaller back fontanelle closes at about 6–8 weeks.

The larger front fontanelle on the top of the head gradually closes between 9 and 18 months.

Washing or touching the fontanelles won’t harm your baby. You may see the front fontanelle going up and down at the same rate as the baby’s heartbeat. This is normal.

When to see a doctor

While it’s normal for the front fontanelle to look sunken or slightly raised, you should see your doctor if:

  • It’s bulging outwards when your baby has stopped crying, or when you sit your baby up.

  • If your baby isn’t drinking well

  • Is having damp, but not really wet nappies

  • Has vomiting or diarrhea

The sunken fontanelle may be a late sign that they are dehydrated. Your baby needs to see a Doctor urgently.

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