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So helfen Babymassagen gegen Blähungen

5. Juni 2018 6 Min.

Massagen werden nicht nur von erwachsenen Menschen als angenehm empfunden – auch auf Säuglinge und Kinder haben sie eine positive Wirkung. Berührung, sanfter Druck und Nähe fördern das Wohlbefinden und können einen heilsamen Einfluss auf den Organismus haben. Besonders bei Bauchschmerzen und Blähungen hat sich die Babymassage als äußerst wirkungsvoll erwiesen.

Babymassagen bei Blähungen: Warum eigentlich?

Blähungen entstehen beim Säugling in den meisten Fällen durch das Schlucken von Luft beim Schreien oder Trinken. Aber auch eine vermehrte Produktion von Gasen im Darm durch Verdauungsprobleme ist oft Ursache für die schmerzhaften Luftansammlungen. Großes Unwohlsein, Quengeln und Schreien sind die Folgen. Neben einigen Hausmitteln und Medikamenten können auch Babymassagen gegen Blähungen äußerst hilfreich sein. Durch gezielte Berührungen und das Ausüben von leichtem Druck an den richtigen Stellen entweicht die Luft besser aus dem Magen-Darm-Trakt und bringt schmerzfreie Erleichterung für das Kind.

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Generell helfen Babymassagen nicht nur bei Blähungen. Sie fördern das Körperbewusstsein des Kindes und wirken entspannend und beruhigend. Zudem haben sie einen positiven Einfluss auf die emotionale Bindung – zärtliche Berührungen vermitteln Ihrem Baby Schutz, Sicherheit und Wohlbefinden.

Die Grundregeln der Babymassagen gegen Blähungen

Für Babymassagen gegen Blähungen aber auch für alle anderen Massagen bei Kindern gibt es eine Vielzahl nützlicher Tipps. Unter anderem folgende:

  • Nehmen Sie sich genügend Zeit. Unter Termindruck kann keine Entspannung vermittelt werden.
  • Da Babys vor allem bei Bauchmassagen in der Regel nackt sind, sollte der Raum gut beheizt sein.
  • Großer Hunger oder Erschöpfung führen zu Unbehagen. Damit Ihr Baby die Massage genießen kann, sollten Sie den richtigen Zeitpunkt wählen, beispielsweise eine Stunde vor dem Schlafengehen.
  • Die Dauer der Massageeinheit hängt ganz von Ihnen und Ihrem Kind ab. Beenden sollten Sie sie vor allem dann, wenn Sie selbst beginnen, die Lust zu verlieren oder Ihr Baby Ihnen signalisiert, dass es genug von der Bauchmassage hat – beispielsweise durch unruhiges Zappeln oder Quengeln. In der Regel sind 20 Minuten ein guter Zeitrahmen.
  • Egal, ob bei Bauchmassagen gegen Blähungen oder jeglichen anderen Massageformen: Wärmen Sie vor Beginn unbedingt Ihre Hände an. Kalte Finger können unangenehm sein und zu Verspannungen führen.1
  • Legen Sie Schmuck wie Ringe oder Armreifen ab, um Ihr Kind mit dem kalten Metall nicht zu erschrecken.

Für ein angenehmes Massageerlebnis sollte ein qualitativ hochwertiges und natürliches Öl genutzt werden. Besonders geeignet sind hierbei Produkte auf der Grundlage von kaltgepressten Pflanzenölen. Bei Bauchmassagen gegen Blähungen haben sich vor allem ätherische Öle von Kümmel und Fenchel als wohltuend erwiesen.

Baby-Bauchmassage: So geht’s!

Nachdem die Vorbereitungsmaßnahmen getroffen wurden, können Sie mit der Bauchmassage gegen Blähungen starten. Gießen Sie hierzu einige Tropfen des Öls in den Nabel Ihres Kindes und verteilen es. Legen Sie dann Ihre warme Hand etwa eine Minute lang auf seinen Bauch – die Wärme hat eine entspannende Wirkung. Anschließend erfolgt die Baby-Bauchmassage in drei Schritten:

  1. Schritt: Beginnen Sie auf der rechten Seite des Bauches mit der Hand-über-Hand Technik. Hierbei streichen beide Hände abwechselnd immer wieder vom seitlichen Rippenbogen bis unterhalb des Bauchnabels. Nach zwei bis drei Minuten wird der Vorgang auf der linken Seite durchgeführt.
  2. Schritt: Gerade wenn die Babymassage gegen Blähungen helfen soll, kann leichtes Kneten hilfreich sein, um die angesammelte Luft zu mobilisieren. Die gewölbte Hand wird dabei horizontal über den Bauchnabel des Kindes gelegt. Dann erfolgt ein leichtes Drücken mit den Fingern von Seite zu Seite. Achten Sie darauf, nicht zu viel Druck nach unten auszuüben, um zu vermeiden, dass das Baby seinen Bauch anspannt. Massieren Sie so lange, bis sich der Bauch geschmeidig und weich anfühlt.
  3. Schritt: Streicheln Sie sanft und leicht mit der gewölbten Hand im Uhrzeigersinn um den Bauchnabel Ihres Kindes. Nach vier bis fünf Wiederholungen ist die Baby-Bauchmassage abgeschlossen.2

Über die ganze Prozedur hinweg sollten Sie Ihrem Kind gegenüber sehr achtsam sein. Bei Anzeichen für Unwohlsein oder noch stärkeren Blähungen hilft es, die Babymassage kurzzeitig zu unterbrechen, bis Ihr Nachwuchs sich wieder ein wenig entspannt hat. Kuscheln mit Mama oder Papa wirkt hier wahre Wunder.

Falls Sie den Eindruck haben, Ihrem Kind könnte zu kalt sein, setzen Sie die Massage in einem wärmeren Raum oder unter einer Infrarotlampe fort.

Wichtig: Der Bauch Ihres Säuglings sollte erst dann massiert werden, wenn der Nabel vollständig abgeheilt ist. Ihr Kinderarzt oder Ihre Hebamme helfen Ihnen bei der Beurteilung und geben Auskunft zum richtigen Zeitpunkt.

Babymassage: 10 praktische Anleitungen

Mit einer Babymassage kannst du dein Kind nicht nur verwöhnen, sondern auch viel für seine Gesundheit und Entwicklung tun. Wir geben dir Tipps für die perfekte Behandlung: 10 Babymassage-Anleitungen.

Hautkontakt allein ist schon wunderbar fürs Baby, und eine liebevolle Babymassage gibt nicht nur Geborgenheit. Mit gezielten Handgriffen kannst du auch die Körperfunktionen deines Kindes positiv unterstützen. Denn mit den Massagen kommt – neben dem Wohlgefühl fürs Baby – noch die Stärkung von Muskeln, Kreislauf und überhaupt seines gesamten Organismus hinzu. Und nicht zuletzt werdet ihr als Eltern durch die Massage sicherer im Umgang mit eurem Kind.

Regelmäßige Massage fördert die Gesundheit und Entwicklung des Babys.

Babymassage: So geht’s

Vor jeder deiner Massageanwendungen erinnere dich an den wichtigen Leitsatz: Eine Babymassage sollte immer mit dem Kind, und nicht an dem Kind durchgeführt werden. Weitere Tipps sind für deine Massageanwendungen sind:

  • alle Bewegungen von oben nach unten, also vom Kopf in Richtung Füße
  • und von der Mitte des Körpers nach außen ausführen
  • jede Bewegung drei bis fünf Mal wiederholen

Was du für eine Babymassage brauchst

Damit sich dein Baby während der Massage entspannen kann, sollten deine Hände angenehm warm sein. Die Aufwärmphase kann übrigens auch dich wunderbar auf das Babymassage-Ritual einstimmen. Angenehm vor der Babymassage ist beispielsweise ein Handbad bei etwa 35 Grad Wassertemperatur. Auch das Aneinanderreiben der Handflächen, gern schon mit einigen Tropfen Öl, sorgt für die perfekte Start-Temperatur.

Sanfte Berührung

Massagen machen Babys glücklich

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Zum Kennenlernen und Ausprobieren findest du hier nachfolgend 10 Anleitungen für verschiedene Babymassage-Techniken, die bei den unterschiedlichsten Beschwerden helfen können und zudem die Entwicklung deines Babys fördern.

10 praktische Anleitungen für die perfekte Babymassage

1. Babymassage gegen Bauchweh beim Baby
Viele Säuglinge leiden im ersten Lebenshalbjahr unter schmerzhaften 3-Monats-Koliken und Blähungen. Die folgende Massage ist eine Technik, die den Magen-Darm-Trakt beruhigt und dabei hilft, den Druck abzulassen.

So geht’s: Das Baby liegt auf dem Rücken. Massiere jetzt das Bäuchlein mit sanftem Druck im Uhrzeigersinn kreisend. Alternative: Mit den Handflächen vom Nabel zu den Beinen fahren – dann geht die überschüssige Luft ab und das Baby fühlt sich erleichtert.

2. Anleitung zur Fußreflexzonen-Massage
Eine Reflexzonen-Massage an den Füßen ist angenehm fürs Baby und wirkungsvoll für den gesamten Organismus, denn sie unterstützt die Organfunktion. Das Prinzip dieser einfachen Technik: Die Stimulation bestimmter Punkte wirkt sich ausgleichend auf Organe wie Magen und Darm sowie den gesamten Stoffwechsel aus.

So geht’s: Mit dem Daumen punktuell kreisend Stück für Stück die ganze Fußsohle massieren. So erfasst du automatisch alle wichtigen Reflexzonen.

3. Babymassage zur Beruhigung
Die Produktion von Stresshormonen im Körper, wie beispielsweise dem Cortisol, wird gebremst. Dein Kind wird sich dadurch noch während der Massage sehr bald beruhigen und ausgeglichen in den Tag starten.

So geht’s: Leg dein Baby vor dich auf den Rücken. Streiche nun mit deinen Händen gleichmäßig von seinen Schultern zu den Beinen – erst von links oben nach rechts unten, dann von rechts oben nach links unten. Bei dieser diagonalen Berührung schaltet das Gehirn unwillkürlich auf Entspannung.

4. & 5. Zwei Massagetechniken zum Abbau von Anspannungen
Auch dein Baby kann schon Anzeichen von Verspannungen zeigen. Mit einer wohltuenden Lockerungsmassage kannst du ihm beim Entspannen helfen.

Methode 1 – So geht’s: Lege dein Kind auf den Bauch und massiere seinen Rücken mit ein wenig handwarmem Öl, vom Nacken bis zum Poansatz. Danach machst du dasselbe auf der Rückseite der Beine. Wenn du auf der Rückseite fertig bist, drehst du dein Kind um und machst auf der Vorderseite mit der Massage weiter.

Methode 2 – So geht’s: Eine weitere Entspannungsmethode geht folgendermaßen: Auf dem Babyrücken beschreibst du mit den Fingern kleine, symmetrische Kreise. Nach dieser Technik massierst du links und rechts entlang der Wirbelsäule, ruhig auch bis zum Po. So werden eventuell vorhandene Spannungen im Rücken gelockert.

6. Handreflexzonenmassage fürs Baby
Die Massage der Babyhände unterstützt die Körperwahrnehmung des Säuglings.

So geht’s: Mit den Daumen streichst du vorsichtig die Handinnenfläche von unten bis zu den Fingerspitzen aus. Im Anschluss massierst du mit Daumen und Zeigefinger in kreisenden Bewegungen die einzelnen Finger von der Wurzel bis zur Fingerspitze aus. So massierst du beide Hände.

7. Babymassage zur Stärkung des Kreislaufs
Mit dieser Massage förderst du die Durchblutung deines Kindes. Außerdem wird der gesamte Kreislauf des Babys in Schwung gebracht.

So geht’s: Zuerst verteilst du ein wenig Öl auf deinen Handflächen. Umfasse dann mit der linken Hand vorsichtig ein Fußgelenk. Mit der rechten Hand streichst du, möglichst zügig und mit ein wenig Druck, außen seitlich vom Fußgelenk hoch zur Hüfte. Dann fasst die rechte Hand das Fußgelenk, während die linke die Beininnenseite hoch streicht. Die Behandlung machst du zwei Mal pro Bein.

8. Entspannende Gesichtsmassage
Damit kannst du bewirken, dass Spannungen im Kieferbereich gelöst werden.

So geht’s: Für das zarte Gesichtchen deines Babys nimmst du zur Massage deine Fingerspitzen oder den Daumen. In kleinen kreisenden Bewegungen bewegst du deine Finger auf der Kaumuskulatur von unten bis an die Ohren. Das löst eventuelle Anspannungen im Kiefer. Wenn dein Kind die Gesichtsmassage als angenehm empfindet, kannst du noch mit deinen Handflächen von der Nase bis zur Wange streichen und anschließend von der Stirn bis zu den Schläfen.

9. Brustmassage beim Baby
Diese Behandlung ist vor allem für das allgemeine Wohlbefinden deines Kindes.

So geht’s: Das Baby liegt auf dem Rücken. Mit der flachen Hand streichst du langsam zur gegenüberliegenden Schulter. Die Schulter kannst du dabei mit sanftem Druck umschließen. Nach einigen Sekunden kommst du zur Ausgangsposition zurück und beginnst von Neuem. Diese Massagetechnik wird „Schmetterlingsgriff“ genannt. Ein weiterer Handgriff für die Brustmassage heißt „Offenes Buch“. Dabei zeichnest du mit beiden Händen den Verlauf der Rippen nach, auf beiden Seiten und natürlich von innen nach außen.

10. Arm- und Beinmassage
Sie ist ähnlich wohltuend und entspannend wie bei uns Erwachsenen eine Ganzkörpermassage.

So geht’s:

  • mit beiden Handflächen gleichzeitig von den Oberarmen zu den Händen streichen
  • einen Arm in beide Hände nehmen und ihn von der Schulter bis zum Handgelenk vorsichtig „wringen“. Den richtigen Druck musst du bei deinem Kind austesten. Manche Babys lieben es, etwas fester angefasst zu werden; andere mögen nur sanften Druck.
  • mit beiden Handflächen gleichzeitig von den Oberschenkeln bis zu den Füßen streichen
  • auch das Bein kannst du vorsichtig mit beiden Händen „wringen“, vom Oberschenkel bis zum Fußgelenk
  • die Ferse mit vorsichtigem Druck und kreisenden Bewegungen mit den Daumen massieren, dann sanft die einzelnen Zehen ausstreichen

Beim Massieren deines Kindes tust du dir selber auch etwas Gutes, denn so eine Massage hat etwas Meditatives, und auch du kommst zur Ruhe. Dein Kind zeigt dir außerdem, was Untersuchungen schon länger bestätigen: Babys, die regelmäßig massiert werden, sind aufmerksamer, neugieriger und gesünder.

Eltern-Kind-Beziehung

Babymassage zum Verwöhnen und Entspannen

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Baby-Massage

Wollen Sie etwas besonders Gutes für Ihr Baby tun? Dann lernen Sie die Grundlagen der Babymassage. Diese Massageform hat eine Jahrhunderte alte Tradition. Vor allem in Afrika und Asien massieren Mütter und Väter ihre Kindern schon seit langer Zeit.

Die entspannende Massage lähmt Stresshormone und aktiviert die Immunzellen. Dies wiederum bewirkt eine Stärkung der Abwehrzellen. Die Bindung zu Ihrem Kind wird intensiver durch den den körperlichen Kontakt. Denn die Haut ist für Säuglinge in sehr wichtiges Sinnesorgan, über das es Ihre liebevolle Zuwendung erfahren kann. Massagen haben ausserdem bei Koliken und Verstopfung eine lindernde und beruhigende Wirkung.

Beachten Sie!

Die swissmom-Linksammlung

Hier finden Sie Adressen zum Thema „Babyschwimmen und Babymassage“

Gerade Väter können durch die körperliche Berührung die Nähe zu Ihrem Baby intensivieren. Man darf ja nicht vergessen, dass Mütter alleine schon durch die Schwangerschaft und das Stillen sowie die Pflege dem Baby viel näher stehen. Damit aber das Kind auch zu seinem Vater eine Beziehung aufbauen kann, ist es von Vorteil, wenn Väter z.B. das Kind oft baden oder eine Babymassage durchführen.

Vorausgesetzt natürlich, Ihrem Kind gefällt es, massiert zu werden. Massieren Sie Ihr Kind nicht, wenn es Massagen nicht mag oder Sie das Gefühl haben, dass es sich dabei nicht wohl fühlt. Verzichten Sie auch auf eine Massage, wenn:

  • die Gelenke des Babys noch nicht stabil oder seine Knochen brüchig sind.
  • am selben Tag oder am Tag vorher eine Impfung vorgenommen wurde.
  • das Baby Medikamente einnehmen muss.
  • eine Infektion oder andere Erkrankung vorliegt.

Jedes Kind ist einzigartig und reagiert anders – Sie werden schnell herausfinden, welche Art von Massage Ihrem Baby gefällt und wohl tut. Wir zeigen Ihnen, wie es geht und haben einige Tipps, die Sie versuchen sollten.

Das swissmom Kurs-Portal

Suchen Sie ein Angebot für sich selbst, Ihr Baby oder die Familie? Hier bieten engagierte Anbieter verschiedene Kurse und Veranstaltungen an.

Newsticker

Streicheln hilft doch! | 02.05.2019

Werden Babys langsam und sanft gestreichelt, reduziert sich die Gehirnaktivität, die mit Schmerz gekoppelt ist. Zu diesem Ergebnis kamen englische Forscher aufgrund von Messungen der Gehirnaktivität bei 32 Neugeborenen, während ihnen Blut abgenommen wurde. Die Hälfte der Babys wurde mit einer weichen Bürste gestreichelt, die andere nicht. Was Eltern intuitiv richtig machen: Sie streicheln mit der optimalen Streichgeschwindigkeit von etwa 3 cm pro Sekunde. Dabei werden bestimmte sensorischen Neuronen in der Haut aktiviert, welche auch die Schmerzen bei Erwachsenen reduzieren. Es war bislang nicht nachgewiesen, ob Babys diese Reaktion schon bei der Geburt zeigen oder ob diese erst mit den Jahren entwickelt wird. Die Studie liefert Beweise für die beruhigende Wirkung beispielsweise von Babymassage oder Känguruhen, wodurch auch Frühgeborene schon Hautkontakt erhalten.

Sanftes Berühren

Die Magie des sanften Berührens

Uraltes Wissen

Babymassage kannst du bei Säuglingen bis zu sechs Monaten und auch bei Kleinkindern anwenden. Es ist keine Modeerscheinung, sondern vielmehr eine jahrtausendealte Lehre, deren Wurzeln im indischen Ayurveda liegen. Der französische Geburtshelfer Frédérick Leboyer machte die Massage in Europa populär.

Die Handgriffe erlernen

Die Teilnahme an einem Kurs ist wegen der praktischen Anleitungen empfehlenswert. Die Kursleiterin sollte für Babymassage zertifiziert sein oder zumindest seit mehreren Jahren Kurse durchführen. Manche Krankenkassen bezuschussen den Kurs. Einfach mal nachfragen!

Das passiert im Gehirn

Hautkontakt und Berührung brauchen alle Menschen zum Leben wie Luft und Wasser. Die Massage bewirkt, dass der Körper das Hormon Oxytocin ausschüttet und dadurch Glücksgefühle entstehen. Sie fördern die emotionale Bindung zwischen dir und deinem Kind wesentlich.

Massage wirkt Wunder

„Ich habe mich für den Kurs angemeldet, weil ich überall gelesen hatte, dass Babys die Massage genießen. Dass es keine Zaubertricks gibt, war mir klar. Doch oft kann ich Elsa jetzt mit einer Massage wirklich beruhigen. Dazu muss man sein Kind kennen und ein bisschen Routine entwickeln.“

Das kann Hebamme Claudia Böhme nur bestätigen. „Es ist tatsächlich möglich, Situationen wie Bauchweh oder die Verarbeitung von vielen Tageseindrücken mit der Babymassage zu erleichtern. Das mindert Schreien und Schlafstörungen. Voraussetzung ist dabei aber eine gewisse Regelmäßigkeit – und dass man es über längere Zeit macht.“ Seit zehn Jahren bietet die Hebamme in Wiesbaden Babymassagekurse an. „Es ist für Mutter oder Vater und das Kind eine tolle Möglichkeit, lebendige Interaktion intensiv zu erleben. Stimulation, Lösungsprozesse und Entspannung sind weitere positive Effekte.“ Besonders gerne empfiehlt Claudia Böhme den Eltern eine Massagetechnik fürs Gesicht: Dabei streicht man oberhalb und unterhalb der Lippen von der Mundmitte nach oben oder unten aus. „Sie heißt ‚Lächeln auf Ober- und Unterlippe´, und die Kinder reagieren immer sehr erfreut darauf.“

Zwar ist es generell möglich, dass Eltern auch ohne Kurs die Babymassage erfolgreich anwenden. Aber: „Eine ausführliche Vorbereitung durch entsprechende Literatur ist ein Muss, denn Babys reagieren auf Berührungen sensibler als ausgewachsene Menschen“, weiß Claudia Böhme. So sollte man zum Beispiel immer an Füßen oder Beinen beginnen. „Sie sind weniger empfindlich als der Rumpf, den das Baby instinktiv schützen möchte.“

Neue Seiten entdecken

Elsas Füßchen jedenfalls sind sehr empfindlich. Berührt man sie mit den Fingerspitzen, zieht sie sie immer gleich weg. „Ich glaube, sie ist kitzelig“, lacht ihre Mutter. „Das finde ich auch so schön bei der Babymassage: Man erfährt viel Neues über sein Kind. Was es mag, was es ablehnt. Es ist eine Art Kommunikation.“ Und nebenbei haben Mutter und Tochter in der Gruppe neue Freundinnen gefunden. Sie wollen sich auch nach dem Kurs weiter treffen.

So massieren Sie die Bauchschmerzen Ihres Kindes weg

Warum haben Kinder so oft Bauchschmerzen?

Dreimonatskoliken mit Bauchschmerzen und Blähungen treten vor allem in den ersten drei Lebensmonaten auf. Starke Blähungen gehen meist mit Bauchschmerzen und starken Unruhezuständen einher. Bei Blähungen befindet sich Luft im Bauch des Kindes, die das Kind beim Trinken mit aufnimmt. Aber auch ältere Babys haben häufig Bauchschmerzen. Das liegt daran, dass das Verdauungssystem nach der Geburt noch nicht voll entwickelt ist und von Natur aus nur für Muttermilch die entsprechenden Verdauungsenzyme aufweist. Der Begriff „Säugling“ bedeutet im ursprünglichen Sinn, dass Kinder im ersten Lebensjahr ausschließlich flüssige Nahrung, also Muttermilch, durch Saugen zu sich nehmen. Wenn Babys zu früh feste Nahrung bekommen, kann es zu Verdauungsproblemen mit starken Bauchschmerzen kommen. Auch bei älteren Kindern sind Bauchschmerzen ein häufiges Beschwerdebild, was Eltern dazu veranlasst, dann den Kinderarzt aufzusuchen. Sind körperliche Ursachen durch entsprechende Untersuchungen ausgeschlossen, handelt es sich um „psychosomatische“ Beschwerden, die oft ihre Ursache in Stress und Überforderung haben.

Ihr Kind muss auch Erfahrungen „verdauen“

Auf körperlicher Ebene findet im Bauch die Verdauung statt: Die aufgenommene Nahrung wird im Verdauungstrakt verarbeitet. Für den Stoffwechsel und die Körperzellen nützliche Nahrungsbestandteile werden aufgenommen – die unnützen Teile der Nahrung werden ausgeschieden. Auf der geistig-seelischen Ebene müssen Eindrücke, Erfahrungen und Erlebnisse ebenso wie die Nahrung „verdaut“ werden. Kinder erleben in den ersten Lebensjahren eine Fülle von neuen Eindrücken, die sie verarbeiten müssen. Auch ältere Kinder reagieren bei Stress, Druck und Reizüberflutung häufig mit Bauchschmerzen, weil sie mit der Reizverarbeitung überfordert sind.

Man nennt das Bauchzentrum auch „Solarplexus“ (Plexus solaris = Sonnengeflecht). Das Sonnengeflecht liegt auf Höhe der Magengrube; es ist energetisch mit den Organen Magen, Leber, Gallenblase, Bauchspeicheldrüse, Nieren und Darm verbunden. Dieses komplexe verzweigte Geflecht aus Nervenfasern ist stark mit der Gefühlswelt verbunden. Das Bauchzentrum ist daher auch sehr empfänglich für sanfte Berührungen und Massage.

Eine Wohltat für Ihr Kind: So führen Sie eine Bauch-Massage mit ätherischen Ölen durch

Sanfte Massagen des Bauches sind besonders wirkungsvoll, wenn Sie ätherische Öle dazu verwenden. Naturreine ätherische Öle wirken durch Einmassieren in die Haut, aber auch über das Einatmen mit der Nase. Denn Ihr Kind nimmt während der Bauchmassage den Duft der ätherischen Öle wahr. Duftstoffe werden über das limbische System direkt in unser Großhirn übermittelt und regen die Produktion körpereigener Endorphine (Glückshormone) an. Allein das Wahrnehmen eines Duftes kann tiefe Entspannung auslösen. Für die Anwendung bei einer Massage werden die ätherischen Öle grundsätzlich mit Trägerölen gemischt, also nie rein auf die Haut gegeben. Als Trägeröl geeignet sind zum Beispiel qualitativ hochwertiges (Bio-)Sonnenblumen-, Oliven- oder Mandelöl. Vermischen Sie hierzu 3 bis 4 Tropfen des ätherischen Öls mit 1 Teelöffel des Trägeröls.

Praktisch sind auch diese fertigen Öl-Mischungen:

Sanfte Bauchmassage für Kinder: So geht’s …

Massage ist für alle Lebewesen eine besondere Form der Zuwendung. Eine Massage vermittelt Wärme, Nähe, Trost und Heilung. Da der Bauchbereich ein sehr empfindsames emotionales Zentrum ist, sollten Sie bei Säuglingen und Kleinkindern ganz sanft und zurückhaltend mit einer Bauch-Massage sein. Erzwingen Sie nichts. Schenken Sie Ihrem Kind liebevolle Aufmerksamkeit und Zuwendung. Wählen Sie einen Zeitpunkt für die Massage, der möglichst zwischen den Mahlzeiten liegt. Bei vollem Bauch kann eine Massage sehr unangenehm sein, deshalb warten Sie mindestens eine Stunde, nachdem das Kind gegessen hat, damit das Kind nicht hungrig ist.

Hände auflegen bei Bauchschmerzen

Meist reicht schon ein leichtes Auflegen Ihrer warmen Hand (bei größeren Kindern beide Hände) auf den SolarplexusBereich Ihres Kindes. Wärmen Sie Ihre Hände an, und geben Sie einige Tropfen der Ölmischung auf die Innenflächen. Stellen Sie sich dabei vor, wie Sie die Wärme (sowie die Wirkstoffe des Öls) auf Ihr Kind übertragen und Ihre Liebe zu Ihrem Kind fließen lassen. Oft lösen sich hierbei schon Blähungen und Bauchkrämpfe – Ihr Kind beruhigt sich durch Ihre ruhige Zuwendung.

Bauchmassage gegen Bauchschmerzen

Ihr Kind liegt dabei entspannt auf dem Rücken. Wärmen Sie Ihre Hände im warmen Wasser gut an. Für eine Massage geben Sie einige Tropfen des ätherischen Öls Ihrer Wahl oder der fertigen Ölmischung in Ihre warmen Hände und massieren den Bauch Ihres Kindes sanft mit kreisenden Bewegungen im Uhrzeigersinn um den Nabel herum. Lassen Sie die Kreise um den Nabel immer größer werden. Hierbei folgen Sie dem Verlauf des Darms (aufsteigender, quer verlaufender und absteigender Ast).

Wiederholen Sie den Massageablauf, erneut beginnend mit zunächst engen, dann größer werdenden Kreisen um den Nabel herum. Massieren Sie etwa fünf Minuten lang bzw. solange, wie es Ihr Kind als angenehm empfindet.

Mein Tipp:

Zusätzlich können Sie eines der ätherischen Öle in einer Duftlampe vernebeln. Das verstärkt den Effekt und verhilft zu einer angenehmen entspannten Atmosphäre.

Bauchweh bei Säuglingen – Tipps von einer Hebamme

Es gibt verschiedene Ursachen für Bauchschmerzen:

  • Unreifer Darm bei Neugeborenen (welche Umstellungen mit der Geburt stattfinden, kannst du hier lesen)
  • Zusammensetzung der Muttermilch ändert sich (vor allem um die zweite Lebenswoche herum). Der Darm braucht Zeit, um auf die neue Zusammensetzung zu reagieren. Bis dahin kann die Muttermilch zu schmerzhafter Verdauung führen.
  • Unkorrekte Anlegetechnik beim Stillen, so dass das Kind zu viel Luft schluckt. Die Luft wiederum weitet die Darmschlingen und führt zu Schmerzen. Wenn Unsicherheit besteht, ob das Kind richtig andockt, die betreuende Hebamme oder eine Stillberaterin zu Rat ziehen. Wenn sich das Problem nicht beheben lässt, kann es sein, dass das Kind nicht anders trinken kann, weil die Nacken- und Mundmuskulatur verspannt ist. In diesem Fall empfiehlt sich ein Besuch beim Baby-Osteopathen.
  • Unkorrektes Still-Management: Leider wird immer noch zu häufigem Seitenwechsel geraten (das ist veraltet!). Der häufige Seitenwechsel beim Stillen lässt das Baby besonders viel Laktose schlucken. Die Laktose färbt den Stuhl dunkelgrün und kann zu starken Bauchschmerzen führen.
  • Ernährung der stillenden Mutter: Proteine von Kuhmilch, Soja und Hülsenfrüchten sowie Fruchtzucker (Obst, Frucht- und Vitaminsäfte) sind muttermilchgängig und können bei entsprechenden Allergien/ Unverträglichkeiten zu starken Bauchschmerzen führen. Wenn ein sehr wunder Po hinzukommt, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass die Ernährung umgestellt werden sollte.
  • Bei Flaschennahrung: Unverträglichkeit der Nahrung / Verstopfung/ zu viel Luft durch den Flaschensauger aufgenommen
  • Infektionen: Sollte eine Infektion vorliegen, wird diese in der Regel von weiteren Symptomen wie Erbrechen und/ oder Durchfall sowie evtl. Fieber begleitet. Solltest du den Verdacht auf eine Infektion haben, führe bitte keine Massage durch und kontaktiere den Kinderarzt.
  • Viele Kinder wehren sich dagegen in die Windel zu machen. Sie versuchen dann den Stuhl zurückzuhalten, was ihnen Schmerzen bereitet. Weitere Beiträge zum Thema natürliches Ausscheidungsbedürfnis / windelfrei/ Elimination Communication.

Was du für dein Baby tun kannst

  • Stillen: In der Muttermilch finden sich viele verdauungsfördernde Stoffe sowie Casomorphine, die eine opiatähnliche also schmerzdämpfende Wirkung haben. Stillen hilft also bei der Verdauung und gegen Schmerzen. Außerdem schenkt es Trost und Geborgenheit. Solltest du dir unsicher sein, ob es die Muttermilch ist, die deinem Baby Bauchschmerzen macht, kannst du dein Still-Management überprüfen und/ oder gezielt Lebensmittel (immer nur 1 Lebensmittel) für 7 Tage weglassen, um eine Allergie/ Unverträglichkeit auszuschließen.
    Oft vergisst man während dem Tragen, Trösten & Bäuchlein massieren, dass das Kind auch trotz Bauchweh Hunger bekommen kann: Deshalb einfach immer wieder mal die Brust anbieten.
  • Abhalten: Viele Babys weinen in den ersten Monaten, weil sie nicht in die Windel machen können/ wollen. Sie halten dann den Stuhl zurück und das tut weh. Was dabei hilft: Windel aufmachen und das Baby abhalten.
    Aber auch, wenn das Baby mit Windeln kein Problem hat und aus anderen Gründen Bauchschmerzen hat, hilft Abhalten. Durch die Abhalteposition wird das Abgehen von Blähungen und Stuhl erheblich erleichtert (Geraldine J. Jordan, Elimination communication as colic therapy). Dabei ist wichtig, dass das Abhalten immer nur ein Angebot ist und kein Druck bzw. keine Erwartungshaltung aufgebaut wird.
  • Tragen: Im Tragetuch oder in der Tragehilfe getragene Babys genießen mehrere Vorteile. Vorausgesetzt, das Baby befindet sich dabei in Anhockspreizhaltung und ist dem Träger bäuchlings zugewandt.
    Die Vorteile des Tragens:
    • Durch die Anhockspreizhaltung können eventuelle Blähungen leichter abgehen.
    • Die Körperwärme der Bezugsperson wirkt wie eine natürliche Wärmflasche auf den Bauch des Babys und lässt den Bauch entspannen.
    • Tragen schenkt Geborgenheit. Geborgenheit ist essentiell, wenn ein Kind Schmerzen hat.
    • Bewegung: Wenn die Bezugsperson geht oder tanzt, wird dadurch der Dünndarm des Babys bewegt und regt so die Darmperistaltik an. Was auch immer zwicken mag, kann so besser weiter wandern. Einige Babys mögen es, wenn die tragende Person ganz leicht und vorsichtig auf und ab wippt. Einfach ausprobieren, was dein Baby gerne mag!
      Weitere Vorteile des Tragens findest du hier.
  • Wärme: Kirschkernsäckchen sind ideal, da sie im Gegensatz zur Wärmflasche nicht auslaufen können. Cave: Babys können bereits ab 40 Grad Verbrennungen erleiden!
  • Musik: Vielen Säuglingen tut Musik gut. Am Schönsten ist natürlich wenn die Eltern selbst singen. Aber auch abgespielte Musik tut ihre Wunder. Besonders kuschlig: Im Tragetuch / Trage zu beruhigenden Melodien geschaukelt werden.
  • Kümmelsalbe und Massage: Mit Kümmelsalbe den Bauch vorsichtig massieren – immer im Uhrzeigersinn. Manchen Babys ist es unangenehm, wenn man über die Magenregion fährt, in diesem Fall einfach die obere Bauchregion aussparen. Oft hilft auch von Rückenseite her über die Flanken nach vorne zu streichen. Ich habe gute Erfahrungen gemacht mit der Tamany Windsalbe. (Rechtlicher Hinweis: Bitte Rücksprache mit der betreuenden Hebamme / Kinderarzt / Apotheker halten, da ich keine Haftung für meine Empfehlung übernehme. Meine Empfehlung basiert auf persönlicher Erfahrung. Ich erhalte keinerlei Vorzüge oder finanzielle Gegenleistung durch meine Empfehlung.)
  • BiGaia-Tropfen: BiGaia-Tropfen enthalten Milchsäurebakterien, die dabei helfen eine gesunde Darmflora aufzubauen. Eine Studie fand heraus, dass Kolikkinder zu wenig Bakterien im Verdauungstrakt aufweisen. Eine Besiedelung mit Milchsäurebakterien kann gegen Koliken helfen, unterstützt die Verdauung und fördert das Immunsystem. Gibt es rezepfrei in der Apotheke. (Rechtlicher Hinweis: Bitte Rücksprache mit der betreuenden Hebamme / Kinderarzt / Apotheker halten, da ich keine Haftung für meine Empfehlung übernehme. Meine Empfehlung basiert auf persönlicher Erfahrung. Ich erhalte keinerlei Vorzüge oder finanzielle Gegenleistung durch meine Empfehlung.)
  • Fliegergriff: Dein Baby liegt bäuchlings auf dem Unterarm, der Kopf liegt in der Armbeuge. Das entspannt die Bauchregion.
  • Lotussitz: Überkreuze die Beinchen deines Babys übereinander und führe die Knie vorsichtig Richtung Bauchnabel. Mit den Beinchen behutsam im Uhrzeigersinn kreisen.
  • Osteopathie: Gar nicht wenige Babys sind nach der Geburt verspannt. Einige gesetzliche Krankenkassen in Deutschland haben eine Behandlung für Neugeborene sogar in ihren Katalog aufgenommen. Ich empfehle nach jeder Geburt einen „Check“ beim Baby-Osteopathen. Wenn das Kind regelmäßig unter Bauchschmerzen leidet, sollte ein Baby-Osteopath konsultiert werden.
  • Akupressur: Akupunktur, ausgeführt durch professionelle und erfahrene Akupunkteure, hilft gegen Säuglingskoliken. Das konnte durch eine Studie gezeigt werden. Akupressur kommt ohne Nadeln aus – es können allerdings die gleichen Punkte stimuliert werden. Eltern machen mit unterschiedlichen Punkten gute Erfahrungen. Am Besten einfach ausprobieren, was gut funktioniert.
  • Trost & Nähe: Babys spüren Schmerz nicht lokal, sondern am ganzen Körper. Das wichtigste ist, dass du da bist. Getröstet und gehalten zu werden, mit Verständnis und Geduld begleitet zu werden und sich geborgen und sicher zu fühlen, hilft deinem Baby am Besten.
  • Reize reduzieren: Gar nicht wenige Babys sind überfordert mit den Reizen der Umgebung. Was für uns Erwachsene schon normal ist, kann für ein Neugeborenen-Gehirn eine Sintflut an Informationen darstellen. Wenn dein Kind erst kurze Zeit auf der Welt ist, können bereits die kleinsten Dinge für Überforderung oder Ängstlichkeit sorgen. Hier geht es zum Blogartikel über Neugeborene: Neugeborene verstehen – woher kommst du, kleiner Mensch?

Nackenmassage

Nackenmassage: Nackenverspannungen können schnell durch zu viel Stress, eine falsche Körperhaltung, langes Sitzen oder einseitiges Arbeiten entstehen. Die Nackenmassage soll dazu verhelfen, die Muskeln zu dehnen, zu lockern und die Verspannungen im oberen Rücken und Schultergürtel zu lösen.

In dieser Kopfhaltung erfährt die Wirbelsäule und die dazugehörigen Muskeln eine durchschnittliche Belastung von 13 Kilo. Auf Dauer führt diese Art des Smartphonekonsums zu Problemen im Nacken- und Brustwirbelbereich.

Wirkung einer Nackenmassage

Durch die Anwendung einer Nackenmassage werden Nackenschmerzen und die daraus häufig resultierenden Kopfschmerzen reduziert oder gelindert. Durchblutungsstörungen können zusätzlich durch die Massage verbessert werden und Verklebungen von Gewebe werden gelöst. Der direkte Hautkontakt bewirkt, dass der Stoffwechsel angeregt wird und zusätzlich können psychische Belastungen abnehmen. Dazu zählen beispielsweise Stressminderung, bessere Schlafeigenschaften, Leistungssteigerung und allgemeine Entspannung.

Bei besonders tiefen Verspannungen empfiehlt sich, ähnlich bei der klassischen Massage, die Vorbehandlung mit Wärme wie bspw. mit einer Infrarotlampe oder einem Körnerkissen.

Sinnvoller Einsatz einer Nackenmassage

Eine Massage kann bei einer ganzen Reihe von Erkrankungen Symptome lindern. Häufige Erkrankungen, bei denen Massagen eingesetzt werden können, sind Erkrankungen des Bewegungsapparates sowie es Atemsystems, Arthrose oder rheumatische Erkrankungen, neurologische Krankheitsbilder wie Multiple Sklerose oder Morbus Parkinson, sowie psychosomatische Störungen (zum Beispiel Stress, Burn Out).

Es stellt sich jedoch oft die Frage, ob durch die Massage alle Symptome dauerhaft gelöst werden können, oder ob es vielleicht sinnvoller wäre, sich eine Krankengymnastik vom Arzt verordnen zu lassen. Dort wird die aktive Mitarbeit des Patienten gefordert und über die Bewegung der entsprechenden Gelenke die Spannungszustände der Muskulatur reguliert. Häufig liegen die Beschwerden an einer Funktionsstörung in einem Gelenk oder der Wirbelsäule, worauf hin Schonhaltungen eingenommen werden, um den Schmerz zu vermindern. So entsteht ein Ungleichgewicht, wodurch Muskelverspannungen verstärkt werden.

Bei andauernden Schmerzen ist es daher ratsam, Kontakt mit einem Arzt aufzunehmen um die Beschwerden und mögliche Therapien zu besprechen. Eine Nackenmassage kann aber auch einfach zwischendurch eine gute Gelegenheit zur Entspannung oder zur Verwöhnung sein und sollte immer wohltuend wirken.

Verlauf einer Nackenmassage

Vorbereitung

Zuerst soll der Raum gut gelüftet werden und später als angenehm warm empfunden werden. Man kann eine Nackenmassage entweder im Sitzen oder im Liegen ausführen. Wichtig ist dabei nur, dass der zu Massierende bequem sitzt oder liegt. Dazu eignen sich weiche Decken, Kissen oder Unterlagen. Der zu Massierende sollte sein Oberteil ausziehen, damit keine Ölreste am Kleidungsstück zurückbleiben. Nachdem, eventuell in Absprache mit dem zu Massierenden, ein passendes Massageöl ausgewählt wurde, gibt der Massierende seine Hände (mit etwas Öl) sanft, aber mit festem Druck, auf den Nacken der anderen Person. Die Atmung des zu Massierenden sollte sich beruhigen und er sollte tief ein- und ausatmen.

Ausführug der Nackenmassage

Nackenmassage bei einer Sportlerin

Dann beginnt der Massierende die Hände vom Schultergelenk zum Nacken von außen nach innen zu bewegen und wieder zurück. Mit dem Daumen wird dabei ein sanfter Druck ausgeübt, die Finger unterstützen dabei. Diese Bewegung kann ein paar Mal wiederholt werden, um den „Trapezmuskel“ zu entspannen.

Danach kann der Massierende den Nacken hinauf und herunter fahren. Er sollte dabei darauf achten, dass der Druck nicht zu schmerzhaft ist und er nicht mit den Fingerspitzen kneift, sondern knetet.

Vor allem an der Halswirbelsäule ist unbedingt zu beachten, dass ausschließlich rechts und links entlang der Wirbelsäule massiert wird. Dabei beginnt der Massierende am untersten Halswirbel und fährt sanft, mit Verlagerung seines Körpergewichtes auf die Hände, hinauf. Die Daumen selbst üben hierbei kaum Druck aus.

In kreisenden Bewegungen mit dem Daumen können noch jene Partien im Nacken bearbeitet werden, die besonders verspannt sind. Zwischendurch ist es immer angenehm, den Nacken zu lockern, indem der Massierende mit seinen Händen Bewegungen ausführt, als würde er einen Teig kneten.

Um zudem die Blutzirkulation anzuregen, kann der Massierende mit den Handkanten leicht die Nacken- und Schulterpartie ausklopfen.

Zum Abschluss ist es angenehm, noch einmal den Nacken von außen nach innen hin auszustreichen, um Beruhigung und Entspannung zu schaffen.

Dauer einer Nackenmassage

Die Nackenmassage sollte mindestens 25-30 Minuten lang durchgeführt werden und je nach Schmerz – / Verspannungssituation bis zu 10-mal insgesamt wiederholt werden, um ein optimales Ergebnis erzielen zu können. Intensivere Effekte können durch die oben genannten Wärmepackungen geschaffen werden.

7 Tipps für einen entspannten Nacken

  1. Bewusst gegen den Schmerz bewegen: Spaziergänge, Schwimmen, Gymnastik
  2. Richtig schlafen: zum Beispiel durch ein geformtes Nackenkissen oder ein Seitenschläferkissen
  3. Richtig Sitzen: v.a. bei der Arbeit am Schreibtisch: Computerbildschirm auf Augenhöhe / etwas darunter; Hüften sind höher platziert als die Knie(ggf. Keilkissen unter die Füße); die Füße stehen stabil auf dem Boden und regelmäßig die Sitzposition wechseln
  4. Nacken selbst massieren: bei akuten Nackenschmerzen , z.B. auf der Arbeit, selbst mit Mittel- und Zeigefinger rechts und links der Halswirbelsäule am Rand des Schädelknochens entlang nach außen fahren – dies kann akute Verspannungen lindern
  5. Schultern und Nacken wärmen: z.B. durch Fangopackungen, Körnerkissen, Wärmeflaschen oder Wärmepflaster, Rotlicht
  6. Richtig Beißen: aus einem verkrampften Kiefer resultieren häufig Nackenschmerzen – gegebenenfalls mit einem Zahnarzt Rücksprache halten
  7. Gezielt entstressen gegen Nackenschmerzen: aktiver Stressabbau mit Hilfe von Anti – Stressprogrammen wie Yoga oder Autogenem Training o.ä.

Siehe auch

  • Yoga
  • Ausbildung Rückenmassage und Nackenmassage
  • Rückenmassage
  • Schwangerschaftsmassage
  • Ayurveda
  • Gesundheit
  • Ernährung
  • Navasana
  • Yoga Vidya
  • Yin Yoga
  • Marma Massage
  • Abhyanga
  • Hot Stone Massage
  • Meridian Massage
  • Triggerpoint Massage
  • Kalifornische Massage
  • Thai Massage
  • Kopfschmerz Massage
  • Tuina Massage
  • 5 Elemente Massage
  • Fußreflexzonen Massage
  • Gesundheit
  • Farbenkur
  • Musiktherapie
  • Wunderkur
  • Gesichtsmassage
  • Lomi Lomi – Hawaiianische Energiemassage
  • Shiatsu

Literatur

  • Swami Sivananda: Licht, Kraft und Weisheit
  • Sukadev Bretz mit Ulrike Schöber: Der Königsweg zur Gelassenheit
  • Klassische Ayurveda Massage
  • Heike Höfler: Entspannungstraining für Kiefer, Nacken, Schultern: 10 Programme zum Loslassen und Wohlfühlen

Weblinks

  • Großes Yoga Portal
  • Viele Infos über die therapeutischen Wirkungen des Yoga
  • Neuigkeiten rund ums Yoga, mit Mantras Übungsanleitungen und Vorträgen als Podcast
  • Finde ein Yoga Center in deiner Nähe
  • Yoga Urlaub
  • Ayurveda Urlaub
  • Eine Nackenmassage gegen Nackenverspannungen
  • Massage: Verspannungen lösen
  • Wie macht man eine Nackenmassage?
  • Nackenmassage – eine Anleitung für unterwegs
  • Nackenmassage: Zur Dehnung der Muskeln im Schulter-Rücken-Nackenbereich
  • Rücken- & Nackenmassage
  • Nackenschmerzen: 7 Tipps für einen entspannten Nacken
  • Überblick über Yogatherapeuten nach PLZ
  • Verletzungen durch Yoga? – Video-Interview mit Sukadev

Seminare

Massage

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Ayurveda

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Massage Anleitung: Wie lernt man richtig massieren

Vorbereitung: Eine angenehme Atmosphäre schaffen

Damit sich der Partner bei der Massage rundherum entspannt und wohlfühlt, sind einige Vorbereitungen zu treffen. So ist es zum Beispiel wichtig, dass der Raum, der für die Massage vorgesehen ist, angenehm temperiert ist. Empfehlenswert sind zwischen 20 und 24 Grad. Bei kälteren Temperaturen kann die Massage oftmals nicht genossen werden, da es schlichtweg zu kalt ist, man zu frieren beginnt und sich dadurch noch zusätzlich verspannt. Zudem ist es wichtig, dass der Untergrund, auf dem der Partner massiert werden soll, weich ist. Hier bietet sich idealerweise das heimische Sofa oder Bett an. Um die Atmosphäre noch angenehmer zu gestalten, kann außerdem entspannte Musik aufgelegt und das Licht gedimmt werden. Das etwas dunklere Licht entspannt die Augen, vor allem nach einem langen Arbeitstag vor dem Computer.

Auf Wunsch können dann auch noch Duftkerzen oder Räucherstäbchen nach Geschmack der zu massierenden Person aufgestellt werden. Nicht zu vergessen ist ein gutes Massageöl. Mithilfe des Öls entspannt sich die Haut noch zusätzlich und lockert sich. Zudem erhält die Haut durch das Öl Feuchtigkeit. Das Massageöl wird kurz vor der Massage in den Handflächen erwärmt, sodass es eine angenehme Temperatur erhält und anschließend auf die zu massierenden Körperbereiche verteilt werden kann. Bei einer Massage gilt generell: Der Partner beziehungsweise die Person, die massiert wird, soll sich wohlfühlen und keine Schmerzen verspüren. Bei einer Massage darf keinerlei Druck auf Gelenke sowie Knochen ausgeübt werden. Das betrifft vor allem die Schultern und die Wirbelsäule.

Massage Anleitung: die Entkrampfung von Schultern und Nacken

Eine Massage beginnt oftmals im Bereich der Schultern und des Nackens. Verspannungen kommen in diesem Bereich gemeinhin sehr schnell auf. Der Hintergrund hierfür kann zum Beispiel schwere körperliche Arbeit wie aber auch langes Sitzen sein. Hier ist es bei der Massage wichtig, die diversen Verspannungen vorsichtig zu lösen sowie die Muskeln zu lockern. Dementsprechend wird mit nur leichtem Druck und etwas Massageöl recht sanft am Schultergürtel entlang gestrichen. Auf Wunsch kann die Massage mithilfe von kreisenden, vorsichtigen Bewegungen noch verstärkt und mit dem Ballen der Hand massiert werden. Bei der Massage mit dem Handballen wird dieser zunächst auf den Schultergürtel gelegt, sodass durch anschließendes hin- und her bewegen die Haut leicht zu vibrieren beginnt. Der Partner verspürt dann normalerweise bereits nach nur einigen Minuten eine sehr angenehme, entspannende Wirkung.

Massage Anleitung für eine entspannende Rückenmassage

Die Massage des Nackens und der Schultern kann anschließend nahtlos zur Rückenmassage übergehen. Hierfür verteilt man zunächst wieder etwas Massageöl zwischen den Händen, und verteilt es auf dem Rücken. Danach wird mit den Fingerspitzen langsam an den Bereichen, die links und rechts neben der Wirbelsäule liegen, massiert. Die Wirbelsäule selbst sollte dabei jedoch nicht berührt werden. Auf diese Weise erfolgt die Massage bis hinab zum Steißbein.

Massage Anleitung für das Gesicht

Ebenfalls sehr entspannend ist eine Gesichtsmassage. Hierfür wird mithilfe von kreisenden Bewegungen sowie sanftem Druck zunächst an den Schläfen entlang massiert, und zwar immer von innen nach außen. Bei einer Gesichtsmassage empfiehlt es sich, langsam zu beginnen und später dann etwas schneller zu werden. Allerdings sollte man auch nicht zu schnell arbeiten:

Hier gilt es, das richtige Mittelmaß zu finden. Bei einer guten Gesichtsmassage stellt sich beim Partner bereits nach kurzer Zeit eine wunderbare Entspannung ein. Außerdem ist es mit einer solchen Massage möglich, Stress- und Zornesfalten entgegenzuwirken. Dafür wird die Hand abwechselnd auf die Stirn gelegt und nach außen geführt. Für ein weiteres Entspannungsgefühl ist es möglich, mit den Fingerkuppen leicht auf die Stirn zu trommeln.

Wie lange dauert eine Massage?

Für eine Gesichts-, Nacken-, Schulter- und Rückenmassage sollte man sich Zeit nehmen. In der Regel sollten hierfür etwa 20 bis 30 Minuten eingerechnet werden. Dazu kommt dann noch die Zeit, die man für die Vorbereitungen benötigt.

Wann sollte von einer Massage abgesehen werden?

Im Allgemeinen sollte man auf eine Massage verzichten, wenn unter Herz- sowie Kreislauferkrankungen gelitten wird. Zudem wird ebenfalls bei einer Schwangerschaft von einer Massage abgeraten. Liegt eine Thrombose vor, sollte man auf jeden Fall von einer Massage absehen. Zuwiderhandlungen können für die Gesundheit schädlich sein. Wer sich nicht sicher ist, der sollte vorab bei einem Arzt nachfragen, ob Massagen durchgeführt werden können.

Massage Anleitung: Nur privat durchführen oder auch beruflich massieren?

Die oben genannte Massage Anleitung ist ideal für eine Massage beim Partner, einem Familien-Mitglied oder Freund. Um Massagen beruflich anbieten zu können, genügt eine einfache Massage Anleitung jedoch nicht. Hierfür sollte eine dementsprechende Ausbildung, wie sie zum Beispiel die WHI-Akademie anbietet, abgeschlossen werden. Hier wird nicht nur eine einzige Massage Anleitung vermittelt, sondern viele verschiedene Massage-Arten erlernt, wie etwa die klassische Ganzkörper-Massage und die Shiatsu-Massage. Doch das ist bei Weitem noch nicht alles, denn die Massage-Ausbildung der WHI-Akademie inkludiert alles Wissenswerte und Notwendige, damit nach erfolgreichem Abschluss eine eigene Massage-Praxis eröffnet oder im Wellness-Bereich als Angestellte/r gearbeitet werden kann.

Weitaus mehr als nur eine Massage Anleitung: die Massage-Ausbildung der WHI-Akademie

Die Massage-Ausbildung der WHI-Akademie umfasst unter anderem folgende Bereiche:

  • Grundlagen Anatomie und Physiologie
  • Allgemeine und spezielle Krankheitslehre
  • Spezielle Massagegriffe
  • Optimale Kunden-Lagerung
  • Ätherische Öle und Lotionen
  • Saunen, Bäder und Packungen
  • Existenzgründung, Marketing sowie Steuern

Weitere Informationen hierzu sind beispielsweise unter der weiterführenden Seite HIER zu finden.

Hauptberuflich als Masseur arbeiten – lohnt sich das?

Mit einer einfachen Massage Anleitung ist es somit nicht möglich, als Masseur tätig zu werden. Hierfür fehlt ganz einfach das benötigte Fachwissen. Wer jedoch eine Ausbildung in diesem Bereich abgeschlossen hat, dem stehen nicht nur die unterschiedlichsten Optionen offen, sondern es kann ebenfalls hauptberuflich als Wellness-Masseur gearbeitet werden. Immerhin sind Fachleute auf diesem Gebiet sehr gefragt. Der Hintergrund hierfür ist recht einfach: Mittlerweile legen immer mehr Menschen einen hohen Wert auf Prävention und den Erhalt ihrer Gesundheit.

So ist es durchaus ohne Weiteres möglich, eine Karriere im Wellness-Bereich zu beginnen. Ob auf selbstständiger Basis, wie etwa mit einem mobilen Massage-Service, einer eigenen Massage-Praxis oder als Angestellte/r in einem Wellness-Center, Spa beziehungsweise Hotel: auf die erfolgreichen Teilnehmer der Ausbildung zum/zur Praktikerin-/in für Wellness-Massage der WHI-Akademie wartet nicht nur eine Vielzahl an Möglichkeiten, sondern ebenfalls gute Verdienstmöglichkeiten. Mit wie viel Gehalt an welchem Ort gerechnet werden kann, ist beispielsweise unter https://www.gehaltsvergleich.com/gehalt/Masseur-Masseurin nachprüfbar.

Zusammenfassung

Mithilfe der beschriebenen Massage Anleitung ist es beispielsweise ohne Weiteres möglich, eine wohltuende und entspannende Partner-Massage durchzuführen. Wer Massagen jedoch beruflich anbieten möchte, der benötigt hierfür eine Massage-Ausbildung, wie sie etwa von der WHI-Akademie angeboten wird.

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Anleitung Rückenmassage mit Vorbereitung und Ablauf

Anleitung Rückenmassage mit Öl

Die folgende Anleitung zur Rückenmassage beschreibt die Stimulation des hinteren Oberkörpers vom Gesäß bis zu den Schultern. Dabei handelt es sich um eine Ölmassage, die vor allem die Rückenmuskulatur entspannen kann.

Die Massage wird in Form einer Partnermassage durchgeführt und dauert etwa 30 Minuten. Die Massagegriffe können dabei mehrfach wiederholt und in der Intensität dem Bedürfnis des Massageempfängers angepasst werden.

Bei ernsthaften Verletzungen oder Rückenschäden ist von einer laienhaften Massage im Allgemeinen abzusehen.

Vorbereitungen vor der Massage

Eine Buddha-Figur mit einer Blüte im Schoß als Element für ein entspannendes Ambiente

Wie vor jeder Massage, kann auch für die Rückenmassage zunächst ein angenehmes Ambiente geschaffen werden. Dazu können Duftlampen mit ätherischen Ölen, Entspannungsmusik und eine angenehme Raumtemperatur beitragen.

Für die Massage wird zudem ein natürliches Massageöl verwendet. Üblich sind etwa Mandelöl oder Sesamöl. Ein Handtuch zum Unterlegen für den Massageempfänger und ein weiteres, um ihn bei Bedarf zu bedecken, sind ebenfalls sinnvoll.

Der Massageempfänger wird mit freiem Oberkörper massiert. Beinbekleidung kann bleiben, jedoch wird auch das Gesäß freigemacht und die Kleidung mit einem Handtuch vor Öl geschützt.

Ablauf der Rückenmassage als Beispiel

Für die Rückenmassage wird das Massageöl bereitgestellt, der Massageempfänger legt sich in Bauchlage und stützt den Kopf auf ein Kissen oder legt ihn seitlich. Die Arme liegen entspannt lang neben dem Oberkörper.

Professionelle Massage-Anleitungen | Massage-Expert Shop

Alle erklärten Massagegriffe können nach Bedarf mehrmals wiederholt werden, ebenso die Ölmenge.

Verspannungen lokalisieren

Massageöl dient vor allem als Gleitmittel bei der Massage. Es macht eine flüssige, entspannende Massagebewegung erst möglich.

Der Masseur verreibt etwas Öl in den Händen und beginnt die Massage mit langen und großflächigen Streichungen seitlich entlang der Wirbelsäule. Durch diese erste Kontaktaufnahme wird die Haut auf die intensiveren Massagegriffe vorbereitet.

Nun können die Fingerkuppen mit etwas Druck über das Gewebe fahren und zwischendruch kreisende Bewegungen ausführen. Der Masseur sollte dabei auf verhärtete, steife oder schmerzhafte Stellen achten. An diesen Stellen und um sie herum wird die Massage später etwas intensiver oder länger durchgeführt.

Rücken massieren

Rückenmassage-Griffe bei einer Frau

Die Rückenmassage kann im Schulterbereich beginnen. Zunächste erfolgen kreisende Reibungen mit den Handflächen über die Schulterblätter. Danach kann die Haut mit den Fingern zusammengezogen und gewalkt werden. Als nächstes folgen knetende Daumenbewegungn direkt an den Schultern. Dort liegen häufig Verspannungen.

Anschließend kann die Massage zur Rückenmitte übergehen, wobei die Wirbel nicht direkt massiert wird. Das Gewebe seitlich der Wirbelsäule wird in paralleler Richtung kräftig ausgestrichen. Dann folgen kreisende Stimulationen mit den Handballen. Nun kann die Haut mit den Daumen senkrecht von der Wirbelsäule weg ausgestrichen werden.

Dann folgt eine Streckung der Wirbelsäule. Dabei zieht der Masseur mit einer Hand am unteren Rücken in Richtung Beine und mit der anderen Hand am oberen Rücken in Richtung Kopf. Die jeweilige Richtung kann auch mit beiden Händen auf einer Seite wiederholt werden.

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Anschließend folgt die Massage der Steißbeingegend. Dazu werden erst sanfte Kreise mit ganzer Handfläche über Steiß und Lenden durchgeführt. Danach können kleine Kreise mit den Fingerkuppen beider Hände jeweils seitlich vom Steiß gezogen werden. Druckhafte Stimulationen in das Gesäß hinein können ebenfalls empfindliche Nerven lockern.

Nun wird die Handinnenfläche flach auf das Steißbein gelegt und zusammen mit der Haut langsam gekreist.

Zum Abschluss fährt der Masseur nochmals mit den Händen vom Gesäß bis zu den Schultern und wieder zurück. Anschließend kann der Massageempfänger duschen oder ein Bad nehmen, um die Ölreste zu entfernen.

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