Baby bewegt sich viel im schlaf

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Sechs Fehler, die Eltern beim Thema „Schlaf“ machen, und wie sie vermieden werden können

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Ihr Baby pucken

So pucken Sie Ihr Baby warm und kuschlig.
Wie man kleine Kinder zum Einschlafen und zum längeren Schlafen bringt, ist eine der größten Herausforderungen für neue Eltern. Glücklicherweise können wir Ihnen dabei helfen, die häufigsten Fehler, die in dieser Beziehung gemacht werden, zu vermeiden und Ihre Chancen auf eine gute Nachtruhe zu verbessern.

Fehler Nr. 1: Ihr Kind wird zu spät hingelegt

Wenn Sie den ganzen Tag gearbeitet haben, kann die Versuchung groß sein, Ihr Baby oder Kleinkind ein wenig aufbleiben zu lassen, damit Sie mit ihm mehr Zeit verbringen können. Oder vielleicht hoffen Sie darauf, dass es so müde wird, dass es schließlich einschläft.
Was immer Sie auch für Gründe haben, es ist keine gute Idee, Ihr Kind aufbleiben zu lassen. Wenn Babys und Kleinkinder übermüdet sind, ist es für sie schwieriger, in den Schlaf zu finden und längere Zeit zu schlafen. Sie neigen dazu, eher wieder aufzuwachen, als wenn sie zu einem angemessenen Zeitpunkt ins Bett gegangen wären. Das liegt daran, dass sie durch zu langes Wachbleiben überreizt werden, also zu viele Eindrücke aufnehmen und verarbeiten müssen.
Es ist viel besser, eine Routine beim Zubettgehen zu haben und sich daran zu halten. Warten Sie nicht mit dieser Routine, bis Ihr Kind gähnt und sich die Augen reibt. Selbst 15 bis 20 Minuten mehr Schlaf können viel ausmachen.

Fehler Nr. 2: Sie verlassen sich auf Bewegung

Haben Sie jemals vor Erleichterung aufgeseufzt, weil Ihr Baby in seinem Autositz oder seiner Hängematte ein Nickerchen machte? Dies gibt Ihnen zwar eine wohlverdiente Ruhepause. Aber verfallen Sie nicht auf die Idee, sich auf Bewegung zu verlassen, damit Ihr Baby einschläft. Es ist unpraktisch, wenn Sie Ihr Baby jeden Abend herumfahren müssen. Es ist auch unwahrscheinlich, dass es dabei den tiefen erholsamen Schlaf findet, den es braucht.
Es ist in Ordnung, Bewegung einzusetzen, wenn Ihr Baby aufgeregt oder quengelig ist. Machen Sie dies aber nicht zu einer ständigen Routine beim Zubettgehen. Sonst kann es passieren, dass Ihr Baby die Bewegung vermisst, wenn es nachts aufwacht, und deshalb nicht wieder in den Schlaf findet.
Allerdings sollte man zwischen den Altersgruppen unterscheiden: In den ersten drei Monaten ist es normal, dass Babys auf dem Arm, oft auch mit etwas Bewegung einschlafen. Es ist aber gut, wenn sie es auch anders kennen. Wenn das nicht klappt, sollte man zumindest ab etwa drei bis vier Monaten die Bewegung als Einschlafhilfe nach und nach reduzieren.

Fehler Nr. 3: Reizüberflutung

Sie haben vielleicht zur großen Freude Ihres Kindes ein Mobile über seinem Bett angebracht. Die sich drehenden Spielsachen, die Geräusche oder das Licht können eine Ablenkung für Ihr Baby darstellen. Es bleibt wach, weil es alles beobachtet und dabei nicht lernt, dass es Zeit zum Einschlafen ist. Auch können die vielen Farben und Geräusche zu einer Reizüberflutung führen.
Es ist viel besser, Ihr Baby in einem möglichst dunklen Raum schlafen zu legen. Machen Sie sich keine Sorgen darum, dass es Angst haben könnte. Es ist noch zu klein, diese Ängste haben sich noch nicht entwickelt. Dunkelheit hilft dem Körper, Schlafhormone auszuschütten.
Wenn Ihr Kind älter wird, hilft ein sanftes Nachtlicht gegen Ängste. Dieses sollte, wenn möglich, rötlich sein, da das den Schlaf weniger stört. Auf keinen Fall sollten Sie blaues Licht einsetzen. Setzen Sie Ihren Schatz nicht kurz vor dem Schlafengehen vor den Fernseher. Sogar wenn es bei seiner Lieblings-DVD einschläft, verliert es wahrscheinlich eine halbe Stunde wertvollen Schlaf. Dies könnte sich am nächsten Tag auf seine Stimmung und sein Verhalten auswirken – was niemand möchte!

Fehler Nr. 4: Die Zubett-Routine nicht einhalten

Bei einem Baby nehmen Sie vielleicht an, dass der immer gleiche Ablauf von einem Bad, einem Buch und einem Schlaflied zur guten Nacht noch nicht notwendig ist. Wenn Ihr Kind älter wird, haben Sie vielleicht das Gefühl, dass es zu alt für eine Routine beim Zubettgehen ist. Oder Sie sind vielleicht zu müde, um damit fortzufahren.
Aber eine Reihe von beruhigenden und angenehmen Aktivitäten vor dem Schlafengehen ist wichtig, weil Ihr Kleines so auf den Schlaf vorbereitet wird. Selbst Erwachsene profitieren davon, wenn sie jeden Abend eine Routine zum Entspannen entwickelt haben. Sie können nicht erwarten, dass Ihr Kind einfach von einem geschäftigen Tag zum Schlaf übergeht.
Sie können die Routine, die Sie für Ihr Kind passend finden, einführen. Stellen Sie nur sicher, dass eine Reihe von entspannenden Schritten jeden Abend ungefähr zur gleichen Zeit ablaufen.

Fehler Nr. 5: Ständig wechselnde Schlafarrangements

Manche Familie sind nachts sehr flexibel – mal schlafen alle im großen Elternbett, mal quartiert sich ein Elternteil aus, mal nutzen Papa und Baby die Matratze im Gästezimmer … einigen Kindern macht das nichts aus und solange alle gut damit klar kommen, spricht nichts dagegen. Oberste Priorität ist stets, dass alle Familienmitglieder genügend Schlaf bekommen.
Einige Kinder beunruhigt dieser ständige Wechsel jedoch und sie werden dadurch auf Dauer noch häufiger wach. Wenn Ihr Kind also schlecht schläft, versuchen Sie eine zeitlang, bei einem festen Schlafplatz zu bleiben. Wenn Ihr Kind in seinem Bettchen schlafen soll, können Sie auch übergangsweise eine Matratze daneben legen und dort nachts schlafen, wenn es oft wach wird.
Auch abends können Sie sich neben das Kinderbett legen oder setzen und Ihr Kind so daran gewöhnen, in seinem Bettchen einzuschlafen.

Fehler Nr. 6: Zu früh in ein großes Bett

Wenn Sie Ihr Kind zu früh von seinem Gitterbett in ein Bett legen, wandert es vielleicht in den frühen Morgenstunden im Haus herum. Bevor es drei Jahre alt ist, hat es kein Verständnis und keine Selbstkontrolle, um in den imaginären Grenzen eines Bettes zu bleiben.
Wechseln Sie daher frühestens im Alter von drei Jahren zu einem großen Bett und erklären Sie Ihrem Kind, dass es sich erst mal um einen Versuch handelt. Wenn es auch nach einer Woche nicht funktioniert, ist es kein Problem, Ihr Kind wieder ins Gitterbett zu legen. Versuchen Sie es in ein paar Monaten wieder. Denken Sie immer daran, dass kein Schulkind im Gitterbett schläft und Ihr Kind wird das auch nicht tun. Bleiben Sie deswegen ganz entspannt.
Zuletzt überarbeitet: Oktober 2019

➔ Dein Baby schläft unruhig? Welche Ursachen hat es?

Der Tag neigt sich langsam dem Ende zu, das Bettchen ruft! Eine Tageszeit, bei der sich die Nackenhaare vieler junge Eltern aufstellen. Der Grund dafür ist oftmals sehr eindeutig, das Baby schläft unruhig und ist nachts so oft wach, dass man am nächsten Morgen am liebsten gar nicht erst aufstehen will. Womöglich leidet es sogar an einer Baby Schlafstörung, dies ist aber in der Regel nur selten der Fall.
Wie sollte man sich in dieser Phase des Babys am besten verhalten und welche Methoden gibt es, unserem kleinen Schatz einen wohltuendem und erholsamen Schlaf zu bescheren? Schließlich geht nichts über einen guten Schlaf, dies gilt nicht nur für Erwachsenen, auch für Kinder und Babys!
Also ist es umso wichtiger, dass wir unserem kleinen Würmchen das geben, was er doch so dringend braucht! Doch dies ist leider leichter gesagt als getan, schließlich funktioniert es nicht einfach, unser Baby „Schlaf Baby Schlaf“ vorzusingen. Also sind andere Methoden notwendig und genau darum geht es in diesem Artikel.

Dein Babyschlaf-Ratgeber

➔ Mein Baby schläft nicht – Was tun?

Zunehmend mehr Eltern sind verzweifelt, wenn das Baby schreit und sich keine mögliche Ursache feststellen lässt. Es kann sogar auch oft sein, dass es tatsächlich keinen offensichtlichen
Grund für das Verhalten deines Babys gibt. Unsere kleinen Würmer erkunden Tag für Tag die neue Welt, nehmen viele Farben, Formen und Geräusche wahr. Diese ganzen Eindrücke müssen verarbeitet werden.

Einige Babys sind in diesem Fall so überwältigt von den Eindrücken, dass sie nur sehr schwer abschalten können. In solchen Fällen hilft es, wenn viel Körperkontakt und Nähe zu dem Kind hergestellt wird. Babys können sich schließlich nicht anders ausdrücken, als zu weinen.

➔ Hilfe, mein Baby schläft unruhig! 5 sofort anwendbare Methoden, um dein Baby einen erholsamen Schlaf zu schenken

Viele Eltern vergessen, dass Babys keinen geregelten Tagesrhythmus haben. Tagesrhythmen werden erst im Laufe der Zeit entwickelt, doch bis es so weit ist, vergeht einige Zeit. Aus
diesem Grund ist es sehr wichtig, auf die Bedürfnisse des Babys einzugehen.
Dein Baby schläft unruhig, dieses Problem möchtest du beheben. Müdigkeit ist eine Grundvoraussetzung des Schlafes eines jeden Menschen, auch für Babys. Also beobachte Aufmerksam die Emotionen und Stimmungen deines Babys, um zu erkennen, dass es auch zu 100% müde ist.
Es darf aber auch wiederum nicht übermüdet sein, dies führt dazu, dass das Baby ebenfalls unruhig schläft. Achte also genau auf die Stimmung und versuch den richtigen Moment nicht zu verpassen. Dein Baby entwickelt nach und nach seinen richtigen Schlafrhythmus.

Die Umgebung spielt ebenfalls eine sehr wichtige Rolle beim Schlaf deines Babys. Nicht nur, dass es genügend Platz beim Schlafen haben sollte, sondern auch eine angemessene Helligkeit, bzw. Dunkelheit sollte im Raum herrschen, um dem Baby zu suggerieren, dass es jetzt Zeit zum Schlafen ist. Deshalb sollte man den Raum ausreichend abdunkeln, insofern dies möglich ist.
Wer also einen Rollladen hat, einfach runterziehen und eventuell einen kleinen Lichtspalt offen lassen, damit keine vollkommene Dunkelheit im Raum ist. Wer wiederum nur sehr begrenzte Möglichkeiten hat den Raum abzudunkeln, sollte für dieses Problem eine Lösung finden.

Viele Eltern haben bestimmt auch des Öfteren feststellen können, dass das Kind sehr sensibel auf Temperaturunterschiede reagiert. Die meisten denken, das Kind muss ständig in Watte gepackt sein. Aus diesem Grund stecken viele Eltern ihre Babys vor dem Schlafengehen in eine Art Eskimo-Anzug in vielen Zwiebelschichten. Das Baby schläft unruhig, weil es einfach zu viel ist.
Im Raum sollte eine angenehme Temperatur zwischen 16°C und 18°C sein, um dem Baby einen erholsamen Schlaf ermöglichen zu können. Achte also darauf, dass das Baby weder schwitzt, noch friert. Erwachsene holen sich eine Decke, wenn sie frieren. Sie entkleiden sich, wenn sie schwitzen. Babys können dies nicht und fangen somit an, auf sich aufmerksam zu machen, welches in der Regel mit Weinen einhergeht.

Traurig, dass dies erwähnt werden muss, aber um auch diese mögliche Ursache anzusprechen, muss ich auf folgendes eingehen. Es gibt leider immer noch Eltern, die der Meinung sind, dass das Rauchen in geschlossen Wohnräumen, wo sich unter anderem auch das Baby aufhält, kein Problem ist. Ganz ehrlich, jeder Nichtraucher merkt sofort, wenn jemand vom Rauchen wiederkommt, oder die Tür zum Raucherraum auch nur 5 Sekunden geöffnet war.
Jetzt stell dir vor, wie es wohl sein mag, wenn ein kleines Kind in einem Raum schlafen muss, wo es nach Rauch stinkt. Nicht nur, dass es gesundheitlich absolut bedenklich ist, es ist auch noch alles andere als förderlich für den Schlaf des Babys. Das Babys schläft unruhig, sobald es keine Möglichkeit findet zu entspannen.

Auch sieht man es sehr oft, dass die Babybetten voller Spielzeug und Stofftieren sind. Man mag davon ausgehen, dass dies gut ist, denn somit hat das Baby zu jeder Zeit die Möglichkeit, mit allem zu spielen, was sich im Bett befindet. Leider ist dies nicht ganz so richtig, wenn sich einfach zu viel Kram im Bett befindet, kann das Baby nachts nicht richtig schlafen.
Zu viele Stofftiere verhindern die gewünschte Schlafposition und Spielzeug könnte beim Schlafen ebenfalls stören oder sogar wehtun. Also sollte ein Babybett eher minimalistisch bestückt sein, damit auch genug Platz für das kleine Würmchen ist. Trotzdem sollte man keine wichtigen Dinge bei der Baby Erstausstattung auslassen.

Sollte unser kleines menschliches Wunder trotz alle dem einfach kein Schlaf finden, dann ist es wichtig dem Baby stets nahe zu sein. Körperkontakt ist das A und O. Sobald Babys erwachen, wollen Sie uns nahe sein, sie brauchen Unterhaltung und wollen das Gefühl der Liebe und Zuneigung spüren.
Also wenn sich dein Baby einfach nicht beruhigen kann, nimm es auf den Arm, streichle es, rede mit ruhiger und lieblicher Stimme. Streichle dein Baby über das Gesicht und über die Augen, und vermittle ein Gefühl der absoluten Sicherheit.

Dein Babyschlaf-Ratgeber

Mit dem über hundertseitigen Babyschlaf-Ratgeber wirst du direkt Mittel, Lösungen und Wege finden, wie dein Baby durch die Anwendung sofort funktionierender Möglichkeiten einen ruhigen Schlaf findet.
Nie wieder nahezu endloses Weinen, keine kurzen Nächte und endlich wieder erholsame Schlafzyklen für dich und deine Partnerin oder dein Partner. Die Zeit des ruhigen Schlafs ist gekommen, nutze diese Methoden und spüre, wie es dich und deinem Baby zunehmend entspannt.

Babys schlafen anders

Während der Schwangerschaft haben die Kinder bis ca. in die 35. Schwangerschaftswoche noch keinen Schlaf-Wach-Rhythmus. Wie wir von Beobachtungen an Frühgeborenen wissen, befinden sie sich in einer Art Dämmerzustand. Mit etwa 36 Wochen entwickeln sich Schlaf- und Wachperioden, die jedoch noch keinen Tag-Nacht-Rhythmus haben und vom Tagesrhythmus der Mutter kaum beeinflusst werden. Diesen vorgeburtlichen Rhythmus behält das Neugeborene in den ersten 2 bis 4 Wochen nach der Geburt bei. Frühgeborene Kinder bleiben entsprechend länger in diesem Rhythmus. Bei ihnen müssen die Wochen, die sie zu früh auf die Welt gekommen sind, dazugezählt werden.

In den ersten 2 bis 4 Wochen sind die Schlafperioden gleichmäßig über 24 Stunden verteilt. Sie treten jeden Tag zu einer etwas anderen Zeit auf. Neugeborene machen es mit dem Schlafen so wie mit dem Essen – viele kleine Häppchen über 24 Stunden verteilt.

Zwischen der 2. und 10. Woche beginnt das Schlafverhalten zunehmend regelmäßiger zu werden. Gegen Ende der Neugeborenenzeit beginnt sich das Baby dann auf den Tag- Nacht-Wechsel einzustellen.

Die gesamte Schlafregulation hängt mit der Gehirnentwicklung des Babys zusammen. Da sich das Gehirn im ersten Lebensjahr ständig weiterentwickelt und viele Reifungsvorgänge noch nicht abgeschlossen sind, verändert sich auch das Schlafverhalten von Babys laufend.

Der Schlafbedarf von Neugeborenen ist sehr unterschiedlich und kann zwischen 14 und 20 Stunden betragen. Auch bei Babys gibt es bereits Kurz- und Langschläfer.

Als Schlafzyklus bezeichnet man die Zeitspanne vom Beginn des Einschlafens bis zu einem kurzen Aufwachen nach dem Traumschlaf. Neugeborene beginnen einen Schlafzyklus anders als Erwachsene mit einer eher empfindlichen oberflächlichen Schlafphase (REM-Schlaf – auch Traumschlaf genannt) und sinken erst danach in die Tiefschlafphasen (Non-REM-Schlaf). An den Tiefschlaf schließt sich wiederum eine oberflächliche Schlafphase an, aus der die Kleinen kurz erwachen, um danach wieder oberflächlich und etwas später wieder tief weiterzuschlafen. Ein solcher Schlafzyklus dauert beim Neugeborenen und beim Säugling ca. 50 Minuten. Dieser Schlafzyklus wiederholt sich 3 bis 4 Mal. Danach ist das Baby meist über eine längere Zeit wach. Es kann auch sein, dass Neugeborene bereits nach ein oder zwei Schlafzyklen wieder munter sind. Für die Eltern entsteht dadurch ein sehr unterschiedlicher Tagesablauf. Es kann sein, dass ihr Baby z.B. am Vormittag zwischen den Mahlzeiten fast zwei oder sogar drei Stunden schläft. Das bedeutet, dass es 2 bis 3 Schlafzyklen an einem Stück schläft ohne vom kurzen Aufwachen dazwischen irritiert zu werden. Am Nachmittag wird es jedoch nach einer ¾ Stunde bereits wach. Es schläft also nur einen Schlafzyklus. Dies bedeutet für die Eltern, dass sie im Laufe der Zeit herausfinden müssen, ob ihr Baby wach (= ausgeschlafen) ist und Unterhaltung braucht, oder ob es Hilfe braucht um weiterschlafen zu können. Die ersten Wochen sollen dazu dienen, dass Eltern verschiedene Situationen unterscheiden können und immer besser herausfinden, was ihr Baby beim Schlafen braucht.

Bei Babys sind ca. 50% der Schlafenszeit oberflächlicher Schlaf und weitere 50% Tiefschlaf. Der oberflächliche Schlaf, auch Traumschlaf genannt, ist erkennbar durch vermehrte Augenbewegungen unter den geschlossenen Lidern, Grimassen schneiden, Engelslächeln, ruckartige Bewegungen mit Armen und Beinchen und unregelmäßige Atmung. Babys weinen in dieser Schlafphase auch öfters auf, um gleich wieder weiter zu schlafen. Diese Schlafphase hat bei Babys eine wichtige Bedeutung für die Gehirnentwicklung. In dieser Schlafphase sind manche Babys leichter irritierbar. Wenn sie hier nach einigen Minuten Schlaf erwachen, ist es oft mit dem Weiterschlafen vorbei. An diese Tatsachen können Eltern denken, wenn ihr Baby am Arm einschläft. Sie sollen es erst ins Bettchen legen, wenn es bereits in die Tiefschlafphase gesunken ist und sich entsprechend schwer anfühlt. Ebenso sollten Eltern ihr Baby in der Traumschlafphase am Ende des Schlafzyklus (ca. 50 min nach dem Einschlafen) nicht sofort aus dem Bettchen nehmen, wenn es kurz unruhig wird oder ein wenig quengelt. Meist beruhigt es sich ganz von alleine nach 1 bis 3 Minuten. Es saugt an seinem Händchen oder rekelt sich ein wenig und schläft dann weiter. Ein anderes Baby wiederum braucht nur die beruhigende Stimme der Mutter oder des Vaters oder die Berührung durch die warme Hand, um weiterschlafen zu können. Zu intensive Zuwendungen oder Veränderungen (umdrehen, hochnehmen) können das Neugeborene in dieser Schlafphase irritieren oder ganz aufwecken. Die weiteren 50% des Schlafes sind Tiefschlaf. Im Tiefschlaf bewegt sich das Baby kaum, hat keine Augenbewegungen, fühlt sich schwer an, atmet regelmäßig und tief. Es lässt sich kaum durch Licht, Lärm oder andere Veränderungen irritieren. Ein kleiner Teil der Babys ist jedoch ca. ab der 3. Woche leichter erregbar und kann dadurch schneller im Schlaf gestört werden. Diese Babys sind auch schwerer zu beruhigen.

Bereits Neugeborene zeigen ihr Schlafbedürfnis durch einen müden Blick, Zufallen der Augen, Gähnen, aber auch durch Weinen. Manche schlafen auch einfach ein, egal wo sie sind oder was man gerade mit ihnen macht. Manche Neugeborene schlafen beim Stillen oder nach der Flasche ein und lassen sich leicht ins Bettchen legen. Ein kleiner Teil der Neugeboren tut sich mit dem Einschlafen und dem Weiterschlafen zwischen den Schlafzyklen schwerer. Diese Babys brauchen Einschlafhilfen wie Schaukeln, Streicheln, die Nähe der Mutter oder des Vaters usw. Es ist für Eltern nicht immer leicht herauszufinden, wie viel Unterstützung ihr Baby braucht und was es alleine kann. Oft helfen Kleinigkeiten dem Baby besser zur Ruhe zu finden als intensive Maßnahmen. Eltern sollten daher immer mit Kleinigkeiten beginnen und erst steigern, wenn die einfachen Beruhigungen nicht helfen.

Die Schlafhaltung ist bei Babys verschieden. Es wird empfohlen, das Baby in Seitenlage zum Schlafen ins Bettchen zu legen. So kann es gut atmen und es kann keine Nahrung in die Luftröhre gelangen, wenn das Baby im Schlaf erbricht. Es gibt jedoch auch Babys die bereits nach den ersten Tagen eine Lieblingsstellung für das Einschlafen entwickeln. Sie bemühen sich dann in diese Stellung zu kommen um einschlafen zu können. Bei wenigen Babys ist dies die Bauchlage. Wenn ein Baby die Seitenlage ablehnt, sollten es die Eltern nicht laufend dazu zwingen. Das Baby sollte immer auf einer flachen, festen Unterlage liegen und keinen Kopfpolster haben.

Zur Vorbeugung vor dem plötzlichen Kindestod wird Eltern empfohlen, das Baby im Schlaf nicht auf den Bauch zu legen. Diese Empfehlung beruht auf der Tatsache, dass die Ausatmungsluft mehr CO2 enthält als die Einatmungsluft. Wenn das Baby auf dem Bauch liegt, entsteht durch den Druck seines Köpfchens vor dem Mund eine kleine Mulde auf der Matratze, in der sich die Ausatmungsluft sammeln kann. Das Baby würde so eine CO2 reichere Luft wieder einatmen. Dies könnte zur Folge haben, dass das Baby seine Atmung verlangsamt und ein Sauerstoffmangel entsteht. Bei Säuglingen bewirkt dies eine weitere Verlangsamung der Atmung, was bis zum Atemstillstand führen kann. (Bei Erwachsenen nimmt bei Sauerstoffmangel die Atemtätigkeit zu). Weitere Schutzfaktoren sind Stillen, das Baby nicht alleine lassen, eine Wohnung ohne Zigarettenrauch, eine Schlafraumtemperatur zwischen 18 und 20 Grad und Stressvermeidung.

Zeichen das ihr Baby glücklich ist

Veröffentlicht von SimonSchroeder 29. September 2014 Kategorie(n): Emotionen

Gerade im sehr jungen Alter ist es schwer zu erkennen, ob ein Baby glücklich ist oder nicht. Hier finden Sie einige Ratschläge um zu erkennen, ob ihr Baby glücklich ist.

Neugeborene mögen die Stimme und das Gesicht der Eltern

Für viele Eltern ist es frustrierend, wenn das Neugeborene keine wirkliche Reaktion auf das lachen der Eltern zeigt, jedoch ist das ein gutes Zeichen. Neugeborene sind so früh noch nicht in der Lage, positive Emotionen zu zeigen. Die einzige Emotion die ein Neugeborenes zeigen kann ist weinen oder nicht weinen. Selbst wenn ihr Kind nur friedlich guckt und eben nicht lacht ist das ein mehr als gutes Zeichen.

0-3 Monate: Haltemuster

Auch im Alter von 0-3 Monaten ist es relativ einfach, ihr Baby glücklich zu machen. Ein Zeichen dafür, dass das Baby glücklich ist, ist das es den Rücken nicht wölbt wenn Sie es auf den Arm nehmen, sondern vielmehr sich ihrer Haltung angleicht und sich entspannt. Auch im Alter von 0-3 Monaten hat ihr Baby noch sehr einfache Bedürfnisse: Es will, dass man auf weinen regiert, es will gefüttert werden, es will immer eine saubere Windel haben und es will in den Schlaf geworgen werden. Also, auch wenn ihr Baby nicht zeigen kann, dass es glücklich ist – Lassen Sie sich davon nicht abbringen.

1-3 Monate: Das Grinsen

Hat Ihr Baby bisher gegrinst oder gelacht, war es meistens aus einem Reflex raus ( wenn es beispielsweise im Schlaf grinst oder lacht ) oder wenn sich ihr Kind innerlich wohlgefühlt hat , deshalb sieht man ein Baby auch oft beim pupsen grinsen. In dieser Phase jedoch sieht man das Baby aktiv grinsen und nicht nur das, auch Leute angrinsen als direkte Reaktion auf etwas, was der Gegenüber gerade gemacht hat.

3-6 Monate: Aus Grinsen wird lachen

In diesem Zeitraum wird aus einem einfachen Grinsen das ansteckende Babylachen. In dieser Zeit machen Sie ihr Baby überglücklich indem Sie Zeit mit ihm verbringen und es zum lachen bringen. Dazu bieten sich zum Beispiel günstige Geräusche an oder auch Berührungen an kitzeligen Stellen.
Ab circa 6 Monaten fahren Babys auch total auf Überraschungen ab. Nutzen Sie also Überraschungen um ihr Baby zum lachen zu bringen.

4-7 Monate: Das große Brabbeln

Die ersten Laute die Ein Baby von sich gibt sind nicht besonders verständlich, trotzdem handelt es sich dabei um Geräusche, die das Baby in seiner Umgebung mitbekommen hat und jetzt versucht diese zu nutzen um sich mitzuteilen. Eine hohe Stimmlage beim Brabbeln ist beispielsweise ein Zeichen dafür, dass Ihr Baby ein besonderes Interesse an irgendetwas hat oder ihm die Interaktion mit Ihnen gefällt.

12-18 Monate: Kinderhumor!

Ab einem Alter von circa einem Jahr entwickelt ihr Kind einen Sinn für Humor und fangen an Witze zu machen indem Sie sich irgendwelche Sachen auf den Kopf tuen oder mit Gegenständen reden. Versuchen Sie auf diesen Humor einzugehen und machen Sie selber Witze, die den ihres Kindes ähneln.

Jetzt wissen Sie, wie Sie erkennen das ihr Baby glücklich ist und wie sie es NOCH glücklicher machen.

Was bedeutet „REM“?

Viele andere Eltern und vielleicht auch Sie haben das gesehen: Lächeln und Lachen, während Ihr Baby schläft.
Also: Warum lächeln Neugeborene im Schlaf? Oder sogar lachen?

Vielleicht haben Sie es gesehen, als Sie Ihr Baby schlafen sahen. Oder vielleicht könnten Sie es sogar von einem anderen Zimmer hören, als Ihr Kleiner lachte, während Sie ihn vor einiger Zeit tatsächlich zum Schlafen brachten. Dann überprüfst du und du findest heraus, dass er immer noch da ist, mit geschlossenen Augen. still… schlafen?

In den ersten Monaten ihres Lebens, wenn Babies lächeln und lachen, während sie schlafen, ist es ohne emotionale Inhalte dahinter. Diese Aktionen sind nur eine subkortikale Reaktion ihres Gehirns, die am wahrscheinlichsten passiert, wenn das Baby ertrunken ist oder während der REM-Stadien des Schlafes.

Lächeln und Lachen als soziale und emotionale Geste, werden in der Regel erkannt und gelernt etwa Monat 3 bis 4 des Lebens eines Babys. Für weitere Lektüre dazu, wenn Babys ihre ersten Lacher haben, und was Sie tun können, um ihnen zu helfen, dorthin zu gelangen, lesen Sie diesen Artikel von unserer Website.

Im Folgenden werde ich Ihnen ausführlich erzählen, was ich über Lächeln, Lachen und andere Geräusche erfahren habe, die ein Baby macht, während es tatsächlich schläft. Sie wissen also, was normal ist und was nicht, und wann Sie sich Sorgen machen oder entspannen.

Wenn Sie es Ihrem Kleinen leichter machen wollen, in den Schlafmodus einzusteigen, lesen Sie hier den Trick Nummer eins, Babys schlafen zu lassen.

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Was genau ist also diese ‚ REM ‚-Phase oder Phase, wenn es passieren kann, dass ein Baby lächelt, lacht oder-wie ich später in diesem Artikel erwähnen werde-sogar Ruck, Wäschle, Schreie oder Sprünge?

Alle Menschen-egal ob Kleinkinder oder Erwachsene-haben zwei Schlafstufen. Die zuvor erwähnte REM-Phase (schnelle Augenbewegung) und die Nicht-REM-Bühne.
Das Interessante ist, dass diese beiden Etappen sehr unterschiedlich sind.

Non-REM Stage

Die Nicht-REM-Bühne ist das erste, was uns passiert, wenn wir tatsächlich anfangen einzuschlafen. Wenn Sie es im Detail analysieren wollen, gibt es 3 verschiedene Stadien in dieser Phase des Nicht-REM-Schlaf.

  • 1. Phase ist, wenn man nur die Augen schließt und langsam ins Traumland rutscht. Aber ist leicht für Sie, durch einen Lärm oder eine andere äußere Aktion aufzuwachen.
  • 2. Phase bedeutet, dass sich die Herzfrequenz verlangsamt und auch die Körpertemperatur etwas sinkt. Alles bereitet sich auf den Tiefschlaf vor.
  • 3. Phase = Tiefschlaf. Es wird nicht so einfach sein, Sie aufzuwecken, weil Ihr Körper im Standby-Modus eine Art von Standby-Modus ist. Wenn dich aber jemand oder etwas in dieser Phase aufwacht, wirst du dich vielleicht verwirrt, desorientiert oder sogar ein wenig schwindelig fühlen.
    In dieser sehr wichtigen tiefsten Phase der Nicht-REM-Bühne wird Ihr Körper Gewebe reparieren und nachwachsen, Knochen und Muskeln aufbauen und auch das Immunsystem stärken (und unsere Mutter hat uns immer gesagt, nicht genug Schlaf wird uns krank machen … Eine andere Sache, mit der sie immer zurecht kam, haha).

Dieser ganze Prozess des Nicht-REM-Schlaf kann bis zu 90 Minuten dauern.

REM Stage

Die REM-Bühne ist das, was nach der Nicht-REM-Bühne kommt. Hier haben wir einen unruhigeren Schlaf, unsere Augen bewegen sich und wir träumen tatsächlich.
Diese REM-Bühnen sind viel kürzer als die Nicht-REM-Bühnen, aber sie werden länger, wenn die Nacht weitergeht. Sie können in den letzten Stadien unseres Schlafes bis zu 60 Minuten sein.
Nach einer REM-Bühne startet die Nicht-REM-Bühne wieder von vorne. Diese Schlafkreise wiederholen sich ein paar Mal über Nacht, bis der Körper genug Ruhe hat und wir aufwachen.

Ich werde später in diesem Artikel über diese REM und Nicht-REM-Bühnen sprechen und erklären, warum es ihnen wichtig ist, die Frage zu beantworten: „Warum lächeln Neugeborene im Schlaf?“

Warum kommen Newborns in ihrem Schlaf? -Weitere Erklärungen

Es gibt auch einige zusätzliche Theorien zu der Antwort, die Sie oben lesen, sowie einen alten Glauben, der sich gerade als falsch und sogar als religiöse Erklärung erwiesen hat.

Sicherheitsvorkehrungen?

Einige Experten sind davon überzeugt, dass dieses Lächeln Teil einer Reihe von natürlichen Reflexen ist, um die Neugeborenen ansprechender, niedlicher und liebenswerter zu machen. Dadurch wird verhindert, dass sie im Stich gelassen werden und sie sicher halten. Das geht mit einigen anderen Merkmalen von Babys einher, wie zum Beispiel großen Augen, die einfach Instinkte in uns aktivieren, um sich um sie zu kümmern.

Smiles Of A Happy Dream?

Natürlich ist das Erste, was frisch gebackene Eltern denken, wenn sie ihre neuen Familienmitglieder im Schlaf lächeln sehen, dass sie etwas Schönes träumen oder eine glückliche oder lustige Situation erleben. Aber wie oben erwähnt, lernen Babys erst später in ihrem Leben um den 3. bis 4. Monat oder noch später zum Lachen kommen (hier ist der Artikel zu diesem Thema wieder). Es unterscheidet sich von Baby zu Baby.

Lächeln wegen Gasübergabe?

Ein anderer weit verbreiteter Glaube ist, dass Kleinkind lächelt, wenn sie Gas in ihrem Schlaf übergeben. Aber dazu gibt es weder Beweise noch wissenschaftliche Untersuchungen. Es handelt sich also um eine Art urbane Legende, die wahrscheinlich mit einer Mutter oder einem Vater begann, der beide Vorfälle gleichzeitig miterlebt hat und entschieden hat, dass es einen Zusammenhang geben muss. Aber nach einigen Recherchen dazu scheint es, als ob keine Wahrheit dahinter steckt.

Es ist jedoch wahr, dass, wenn Ihr Baby unbequem im Bett ist und vielleicht weinend aufwacht, ein Grund dafür könnte sein, dass es einige Gasblasen irgendwo in seinem System und einige Bauchreiben können helfen, dass Gas auf die eine oder andere Weise freizusetzen.

Wenn Babies in ihrem Schlaf sehen sie Engel?

Auch wenn es wissenschaftliche Forschungen zu der Frage „Warum lächeln Neugeborene im Schlaf?“ Gibt, die zu den Ergebnissen kam, die ich zuvor erwähnt habe, gibt es auch einen Glauben, der eine religiöse Antwort auf dieses Phänomen hat.
Seit Generationen glauben manche, dass Babys Engel sehen können und dass sie sogar mit ihnen in ihren Träumen reden und spielen. Auch heutzutage ist das Internet voll von Menschen, die davon überzeugt sind, dass das tatsächlich vor sich geht und dass dies der Grund ist, warum Babys während des Schlafens lächeln oder sogar lachen. Engel machen sie glücklich

Es ist ein schöner Gedanke und erwähnenswert. Ich denke, man muss selbst entscheiden, welche Erklärung für Sie besser klingt oder sinnvoller und plausibler ist.

Welche Else kann ungewöhnlich sein, wenn Ihr Baby schläft?

Also haben wir uns mit der Frage beschäftigt, warum Babys während des Schlafens lachen. Aber während meiner Recherchen, um eine Antwort darauf zu finden, stolperte ich über ein paar ungewöhnlichere Dinge, die Eltern manchmal beobachten, wenn sie ihre schlafenden Kleinkinder beobachten. Worum geht es also?

Neugeborene Twittern beim Schlafen?

Sie sehen vielleicht Ihr Baby im Schlaf ruckeln oder zucken. Manchmal kann es sogar so aussehen, als würden sie versuchen zu springen, während sie im Traumland sind und sich in ihren kleinen Babybetten niederlassen.

Diese Aktionen sind auch völlig normal. Die Entwicklung des Nervensystems in den ersten Lebenswochen eines Babys ist die Ursache für diese Bewegungen. Es passiert während der REM-Phase des Schlafes, die in diesem Artikel bereits erklärt wird.
In dieser Phase aktiviert das Neugeborene Schaltkreise im sich entwickelnden Gehirn und lernt unbewusst über seine Gliedmaßen und wie er sie bewegen kann. Und das kann zu Bewegung und damit zum Zucken, Ruckeln oder sogar zum Springen führen, während ein Baby tatsächlich schläft.

Wovon träumen Kleinkinder?

Die interessante Entdeckung dabei ist, dass Erwachsene zwar nur etwa 20 Prozent ihrer Schlafzeit in einer REM-Phase verbringen, aber bei Säuglingen deutlich höher ist. Sie verbringen in dieser Phase mehr als 50 Prozent ihres Schlafes. Das heißt, dass sie tatsächlich viel mehr Zeit haben als wir, um einen Traum zu haben.

Die Umstände sind also gegeben. Jetzt stellt sich nur noch die Frage: Wovon träumen Kleinkinder?

Keine Unterschiede?

Das ist natürlich schwer herauszufinden, da niemand wirklich wissen kann, was wirklich in einem Babykopf passiert, wenn sie schlafen. Sie können uns auch nicht sagen, was in ihrem Schlaf passiert ist, weil die Kommunikationsfähigkeiten natürlich fehlen.
Nach zahlreichen Studien zu diesem Thema sind einige Experten jedoch davon überzeugt, dass Babys genauso träumen wie wir. Träumen ist das Hauptmerkmal für die REM-Phase, warum also sollte das bei Babys anders sein?

… Oder vielleicht ist es anders?

Auf der anderen Seite gibt es Skeptiker, die die Fähigkeit von Babys in Frage stellen, einen festen Traum zu haben, wie wir Erwachsenen es tun.
Unsere Träume bestehen aus Ereignissen der Vergangenheit, Erfahrungen, Interaktionen, Dialogen, verschiedenen Umgebungen, Geschichten, einem Sinn für uns selbst und Menschen, die wir kennen oder die wir in unseren Köpfen ausmachen.
Diese Experten weisen einfach darauf hin, dass ein Neugeborenes noch nicht über die notwendigen mentalen Fähigkeiten verfügt, um komplexe Dinge wie Träume zu ergründen.

Eine der Fähigkeiten, die ein Baby im Laufe der Zeit erlernen muss, ist es zum Beispiel, einen Sinn und eine Vorstellung von sich selbst, anderen Menschen und sogar Objekten zu haben. Bevor sie das tun und tatsächlich mit anderen Dingen und Menschen über Sprache, ein Selbstverständnis usw. interagieren, könnten sie dann überhaupt ein imaginäres Konstrukt wie einen Traum haben?

Ein weiterer Punkt, den diese Experten betonen, ist, dass Babys in den ersten Lebensjahren eine Phase unglaublich schneller Lernprozesse durchlaufen. Während des Schlafens kommt es zu einem enormen Wachstum und zur Entwicklung.
Die Schlussfolgerung ist also, dass das Gehirn eines Babys diese REM-Phasen nutzt, um neue neuronale Wege zu entwickeln und zu sehr damit beschäftigt ist, bzw. keine Kraft mehr hat, um einen Traum zu konstruieren.

Nun, wie bereits gesagt wurde, ist es eigentlich unmöglich, hier die richtige Antwort zu finden. Experten haben viele verschiedene Ansätze dazu, aber keine Beweise für ihre Theorien.
Babys durchlaufen die gleichen Schlafphasen, haben aber nicht genügend entwickelte Gedanken, um einen Traum zu haben.
Man kann also annehmen, dass die Antwort irgendwo dazwischen liegt und Babys eine andere Form von Träumen haben als wir Erwachsenen. Wie diese Kinderträume aussehen, lässt sich nur vermuten und spekulieren.

Können Newborns Nightmares haben?

Wenn sie also eine Art von Träumen haben, können Neugeborene auch Alpträume haben? Wir alle wissen, dass Menschen (und auch Tiere) nicht immer nur schöne und süße Träume haben. Manchmal träumen wir von obskuren, seltsamen oder gar erschreckenden Träumen. Das führt mich zu dieser nächsten Frage hier: „Haben Neugeborene Alpträume?“.

Es ist eine oft gestellte Frage in vielen verschiedenen Internetforen. Der Grund dafür ist, dass einige Säuglinge einige seltsame Erfahrungen zu haben scheinen und während ihres Schlafes einige schlechte Szenen zu haben scheinen. Sie können wehen, jammern oder sogar weinen, während sie nicht wirklich wach sind.

Wenn Sie das Gleiche mit Ihrem Kleinkind erlebt haben und Sie besorgt sind, machen Sie sich keine Sorgen. Es ist ein normaler Vorgang und wie bereits erwähnt, ist es etwas, das viele Eltern zuvor durchgemacht haben.

Auch hier kann nur spekuliert werden, warum das passiert, und obwohl Wissenschaftler dort verschiedene Theorien aufstellen, was im Schlaf eines Babys passiert, lässt sich nichts beweisen.

Sollten Sie Ihr Baby wecken?

Die Sache, die man wissen sollte, ist, dass man das Baby nicht aufwecken sollte, wenn es noch schläft und einfach nur ein paar Töne in seinem Schlaf macht. Wenn es wirklich ein Problem hat und sich zum Beispiel unwohl fühlt, wird es aufwachen und wissen lassen, was Babys immer tun, wenn etwas für sie nicht stimmt: Sie werden weinen. Aber wenn dein Kleiner nur ein paar seltsame Geräusche in seinem Schlaf macht, solltest du ihn nicht sofort wecken. Meistens werden diese Geräusche nach einer Weile aufhören.

Der Grund dafür ist, dass man, wenn man sie wegen des kleinsten Lärms, den sie machen, immer wieder aufwecken und versucht, das Baby wieder in einen bequemeren Schlaf zu bringen, das das Kleinkind in Zukunft nicht mehr ohne dich schlafen kann.

Es ist also am besten, während der Schlafzeit ein paar Geräusche zu akzeptieren und nicht immer zu denken, dass es Ihrem Baby wegen der wimpernden Geräusche schwer fällt. Genau wie das Lächeln und Lachen, über das ich vorhin gesprochen habe, haben diese Handlungen manchmal nicht die Bedeutung, die wir ihnen geben.
Wenn Ihr Baby aufwacht und weint, ist es natürlich an der Zeit, dass Sie da sind und herausfinden, was das Kleine braucht und was Sie tun können, damit er sich besser fühlt. Vielleicht liegt es an Gas, oder vielleicht fühlen sie sich zu kalt oder warm.

Nachtterrors

Ein weiteres Phänomen, das hier erwähnt werden sollte, sind die sogenannten „Nachtterrors“. Ein kleines Kind kann wach erscheinen, schreien, weinen und was nicht, aber eigentlich und gerade wie beim Wimmern im Schlaf ist es sich dieser Aktionen nicht wirklich bewusst und hat sie am Morgen vergessen.

Sie sollten anders behandelt werden, da sich die Kinder während eines nächtlichen Terrors tatsächlich selbst verletzen könnten, da sie fast wie ein Schlafwandler wirken.

Aber zunächst kommen sie nur bei etwa 3-6 Prozent aller Kinder vor. Es ist also sehr wahrscheinlich, dass Sie sich damit nicht beschäftigen müssen.

Zweitens sind diese Phänomene nur für viel ältere Kinder üblich. Auch wenn einige Fälle gemeldet wurden, in denen das Kind gerade mal 18 Monate alt ist, ist dieses Phänomen in der Regel bei Kindern im Alter von 4 bis 12 Jahren zu finden.

Aus diesen Gründen schließt dieser Artikel die Behandlungsmöglichkeiten für dieses Problem aus und sollte das Thema für einen anderen Artikel sein. Aber wenn Sie jemals damit zu tun haben, könnte eine Behandlung sein, dass Sie Ihr Kind 10 Minuten vor der Regel die Nachtterrors aufwachen und sie so einfach überspringen.

Schlussworte

Warum lächeln Neugeborene im Schlaf?

Wir hoffen, dass dieser Artikel für Sie informativ war und dass er diese Frage beantwortet.

Wenn Sie es zu diesem Teil des Artikels geschafft haben, vielen Dank und schauen Sie sich bitte das Herz dieser Website an: In unserem Shop, in dem Sie das lustigste Baby Onesies finden können, sowie andere lustige und nützliche Dinge für Ihr neues Familienmitglied!

Auch, um Ihnen diesen Artikel mit einem Lächeln zu beenden, hier ist ein Thema verwandte Video von Babys lachen während ihres Schlafes. Es wird Ihren Tag;) machen.

Die siebte Woche  

Ihr Baby kann inzwischen „sprechen“ – natürlich in einer ihm eigenen, nicht verständlichen Sprache, die man eher als Brabbeln oder Gurren bezeichnen müsste. Doch jetzt fängt es schon an, Geschichten zu erzählen.

Reagieren Sie darauf, indem Sie ebenfalls mit Ihrem Kind sprechen und ihm z.B. erklären, was Sie tun, wenn Sie es pflegen, baden oder schlafen legen. Ihr Kind kann Sie zwar noch nicht konkret verstehen, es wird jedoch begreifen, dass Sie ihm Zuwendung geben. Das beruhigt auch ein Baby, denn es fühlt sich so verstanden und ernst genommen. Das funktioniert übrigens auch, wenn es in einem anderen Raum ist und Sie es aus der Ferne ansprechen oder rufen. So ist das Kind glücklich, denn es weiss Sie in der Nähe. Auch der Vater sollte sich seine Zeit mit dem Kind nehmen und mit ihm reden, denn das Baby sollte sich ja schliesslich an beide Elternteile gleichermassen gewöhnen. Mehr Infos über die Sprachentwicklung finden Sie hier.

Beachten Sie!

Baby-Kolumne

7. Woche: „Gute Schmerzen, schlechte Schmerzen“

Ein bewusst lächelndes Baby, das ist ein wunderbarer Moment, denn es spiegelt seine Zufriedenheit wider. Es gibt dadurch auch zu verstehen, dass es seine Eltern erkennt und gerne Kontakt aufnimmt. Etwa die Hälfte aller Babys kann im Alter von sieben Wochen Mutter und Vater eindeutig an der Stimme erkennen und gegenüber Fremden bevorzugen. Sie werden mit Lächeln und freundlichen Lauten begrüsst, und Ärmchen und Beinchen strampeln vor Vergnügen.

Dies lässt auch Rückschlüsse auf eine sich normal entwickelnde Gehirnfunktion zu. Meistens wird ein Baby zwischen der 6. und 8. Woche das erste Mal richtig lächeln. Seien Sie aber nicht irritiert, wenn es doch etwas länger dauert. Ein Baby hat seinen eigenen Zeitplan, da kann man nichts erzwingen. Natürlich dürfen Sie es aber durch Kuscheln, sanftes Kitzeln oder Spielen dazu anregen. Falls Sie testen möchten, ob Ihr Kind bereits lächelt, nähern Sie sich seinem Gesicht bis auf 30 cm. Sie können dieselbe Reaktion auslösen, indem sie einen kleinen roten Ball in einem Abstand von 30 cm vor sein Gesicht halten. Ihr Baby wird nun auch immer konzentrierter, kann mit seinen Augen einen bestimmten Gegenstand fixieren. Mittlerweile bevorzugt es komplexere Farben und Formen, verfolgt beispielsweise fasziniert eine Rassel oder Spielfiguren am Kinderwagen. Machen Sie seine Welt so bunt und interessant wie möglich, indem Sie ihm Gegenstände zeigen und etwas dazu erzählen.

Totale Erschöpfung – dieses Wort beschreibt Ihre körperliche Verfassung zur Zeit sicher am besten. Nach den ersten aufregenden Wochen, dem Adrenalinschub nach der Geburt und durch die neuen Lebensumstände, kommt nun eine Phase, in der Ihre körperliche Kraft nahe dem Ende ist. Endloses Füttern, Stillen, Windelwechseln, in den Schlaf Schaukeln… und dazu noch, vor allem am Abend, Schreiphasen oder sogar Koliken, die Sie an den Rand des Nervenzusammenbruchs bringen. An Schlaf darf eine Mutter oft gar nicht erst denken, obwohl sie manchmal im Stehen einschlafen könnte. Versuchen Sie, sich Hilfe zu holen! Schaffen Sie sich Entspannungspausen. Selbst eine Stunde Beaufsichtigung oder Ausfahren bei gutem Wetter durch eine liebe Freundin oder gute Nachbarin verhilft Ihnen zu einem kleinen Nickerchen und gibt wieder neue Kraft. Trauen Sie sich, um Hilfe zu bitten, das kann Ihnen niemand verdenken. Es kommt sicher eine Gelegenheit, bei der Sie sich revanchieren können.

Versuchen Sie es einmal mit Yoga zur Entspannung! Es gibt gute Videos, die gerade für Mütter mit sehr kleinen Kindern ideal sind, denn zu Hause in den eigenen vier Wänden kann man langsam beginnen und selbst kurze Schlafphasen des Babys ausnutzen. Auch ein Wellness-Kurzurlaub, mit oder ohne Baby, wäre jetzt ideal.

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Häufige Fragen zum Thema

Was kann man gegen Blähungen tun?

Blähungen oder Koliken sind sehr häufig in den ersten drei Lebensmonaten, weshalb sie auch Drei-Monats-Koliken genannt werden. Danach wird es aber in den allermeisten Fällen besser. Wir haben viele Tipps zusammengetragen, wie man ein Koliken-Baby beruhigen kann. Vielleicht hilft Ihrem Baby – und…

vollständige Antwort lesen Ich stille momentan fast jede Stunde. Ist das zu oft?

Starre Regeln für den Stillrhythmus, also wie oft Sie Ihr Baby pro Tag stillen, gibt es eigentlich nicht. Es wird immer Phasen geben, in denen ein Stillkind auch einmal jede Stunde angelegt werden muss, weil es schon wieder Hunger, Durst oder vielleicht auch Schmerzen hat. Vielleicht befindet es…

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Letzte Aktualisierung : 01-11-19, BH

Babys träumen, um zu lernen

Babys träumen unglaublich viel. Und das ist auch gut so. Darum sollte es Sie auch nicht beunruhigen, wenn Ihr Kleines manchmal unruhig schläft.

Einem Baby beim Schlafen zuzuschauen, kann unglaublich spannend sein: Es lächelt, runzelt die Stirn oder zuckt mit dem Ärmchen. Was Babys träumen mögen? Das bleibt ihr Geheimnis. Aber dass Babys träumen steht außer Frage. Sie träumen sogar mehr als wir Erwachsene – viel mehr.

Babys träumen die Hälfte der Zeit

Grundsätzlich unterscheidet die Schlafforschung zwischen zwei Schlafphasen: die aktive REM-Phase und die ruhige DELTA-Phase. Träumen können wir nur in der REM-Phase. Sie wird daher auch Traumphase genannt. Bei uns Erwachsenen macht diese Phase nur etwa 20 % – 25 % des Schlafs aus. Das Erstaunliche ist, bei Babys ist die Traumphase fast doppelt so lang. Wenn Babys schlafen, dann verbringen sie die Hälfte der Zeit mit Träumen. Und dabei sind sie oft sehr aktiv. Besonders gut können Sie das daran erkennen, wenn sich die Augen unter den Lidern schnell hin- und her bewegen.
Grob um den ersten Geburtstag herum wird sich das Verhältnis von Traumphasen und Tiefschlafphasen wieder ändern. Das Baby wird ruhiger schlafen und auch weniger träumen. Es entwickelt einen ähnlichen Schlafrhythmus wie wir Erwachsene. Aber warum ist das so?

Warum Babys unruhig schlafen

Im ersten Lebensjahr ist Träumen für Babys extrem wichtig. Dabei verarbeiten sie all die gewonnen Eindrücke der wachen Stunden. Das Gehirn zündet in diesen Ruhephasen ein wahres Entwicklungsfeuerwerk. Permanent entstehen neue Verknüpfungen von Gehirnzellen und das Baby lernt sprichwörtlich über Nacht. Es sollte Sie also auf keinen Fall beunruhigen, wenn Ihr Kleines beim Schlafen recht aktiv ist. In den ersten Lebensmonaten ist das völlig normal und gut so.
Trotzdem sollte Ihr Baby natürlich erholt aufwachen. Haben Sie das Gefühl, es ist oft übermüdet und quängelig, sollten Sie Schlafprobleme abklären. Manche Babys haben Problme damit, sich selbst zu beruhigen und überhaupt in den Schlaf zu finden. Als Eltern können Sie Ihr Baby dabei unterstützen. In Nachfolgendem Artikel haben wir ein paar Tipps zusammengefasst, die helfen könnne, wenn das Baby nicht schlafen will. Organische Ursachen sind selten, aber auch diese sollten Sie im Zweifelsfall von Ihrem Kinderarzt abklären lassen.

Baby

Das Baby schläft nicht – was kannst du tun?

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Ein bisschen schade ist es allerdings schon, dass die Kleinen noch nicht sprechen können. Wir wüssten zu gerne, wovon genau sie träumen. Von dem Besuch bei Oma und Opa, von Mamas Küssen oder Papas Umarmungen, von ihrem Babyspielzeug oder von dem Spaziergang am Nachmittag? Wer so viel träumt, dem wünschen wir auf jeden Fall ganz viele wunderbare Träume!

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Achtung, Wachstumsschub! Diese Entwicklungsprünge stehen an

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So träumen kleine Kinder: kein Film, sondern statische Standbilder

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Macht ihr das auch so gerne? Euer Baby gefühlt stundenlang dabei beobachten, wie es schläft? Das geht wohl allen Eltern so. Es ist einfach etwas Wunderschönes, Baby beim Schlafen zuzuschauen: Es lächelt, runzelt die Stirn, zuckt mit den Ärmchen und schneidet richtige Grimassen.

In diesem Zusammenhang fragen sich vermutlich alle Eltern: Träumt unser Baby eigentlich? Träumt es genauso wie wir Erwachsenen es tun oder träumen Babys im Gegensatz zu uns überhaupt nicht?

Woran erkennt man es, wenn das Baby träumt?

Babys haben mehr Traumphasen als Erwachsene

In jedem Fall träumen Babys, darüber ist sich die Wissenschaft einig – worüber, das wird wohl immer ihr großes Geheimnis bleiben.

Ziemlich sicher kann man sagen, dass Babys mehr Traumphasen haben als Erwachsene. Das liegt daran, dass Babys etwa 50% ihres Schlafs in der REM Phase verbringen, Erwachsene hingegen nur 20%. Vor allem in der so genannten REM Phase treten Träume auf.

Babys träumen sogar schon vor der Geburt

Ebenfalls interessant ist die Tatsache, dass Babys sogar bereits vor der Geburt zu träumen scheinen. Denn schon in der Schwangerschaft, etwa ab dem 6. oder 7. Monat, kommt es bei einem Kind zu den REM Phasen während des Schlafs.

Allerdings haben Wissenschaftler festgestellt, dass Ungeborene zwar träumen, es dabei aber keine fassbaren Inhalte gibt.

Woran erkennt man, dass das Baby träumt?

Vielleicht fragt ihr euch, woran ihr es erkennen könnt, wenn euer Baby tatsächlich träumt. Es ist gar nicht schwierig: Die REM Phase und die Non REM Phase kann man nämlich recht gut voneinander unterschieden. Während der traumlosen Non REM Phase atmet das Baby stetig, fest und regelmäßig. Manchmal wird dieser Schlaf nur durch leichte Seufzer unterbrochen. Es liegt völlig ruhig da und macht höchstens mit dem Mund leichte Saugbewegungen; es kann auch passieren, dass es mal kurz zusammenzuckt. In dieser Phase träumt das Baby nicht.

In der REM Phase hingegen bewegen sich die Augen unter den Lidern hin und her. Auch hier liegt das Baby still und zuckt manchmal. Es kann dabei aber sein, das es eher unregelmäßig atmet. Bingo: genau dies ist die Zeit, zu der euer Baby vermutlich träumt. Es macht verstärkt Geräusche, es brabbelt, kichert manchmal leise oder seufzt öfter mal.

Traumphasen werden weniger

Wird euer Baby ein Jahr alt, werden die Traumphasen – also die REM Phasen – nach und nach abnehmen und somit ruhiger schlafen und weniger träumen. Sein Schlaf gleicht sich mehr und mehr dem von uns Erwachsenen an.

Träumen ist für Babys ist wichtig

Was viele nicht wissen: Es ist extrem wichtig, das Babys träumen. Denn dadurch verarbeiten sie alle neuen Eindrücke, die sie in den wachen Stunden erleben. In dieser Ruhephase kann sich das Hirn sogar rasant weiterentwickeln. Es entstehen dabei neue Verknüpfungen von Gehirnzellen, so dass man mit Recht behaupten kann, euer Baby lernt über Nacht – vielmehr: es lernt im Schlaf. Es ist also wahrlich kein Grund zur Sorge, wenn euer Baby nachts eher unruhig schläft – ganz im Gegenteil: das ist normal und auch gut so.

Wovon träumen Babys?

Hier können nur Vermutungen angestellt werden: Dass Babys, genau wie wir Erwachsenen, im Traum das verarbeiten, was sie tagsüber erleben, ist anzunehmen – zum Beispiel vom letzten Stillen, vom Kuscheln mit der Mama oder vom letzten Bad. Dabei weiß man, dass Babys und auch Kleinkinder noch keine so komplexen Geschichten träumen wie wir Erwachsene. Sie träumen vielmehr einzelne Plots oder auch nur Standbilder. Das ist nicht verwunderlich, schließlich fehlt Babys noch das Verständnis für Zusammenhänge und eine Komplexität der Gedankenwege. Es geht bei ihren Träumen also vermutlich mehr um Gesehenes, Gehörtes, Gerochenes oder Empfundenes, um Bilder, Stimmungen und Atmosphären.

Ungeborene hingegen träumen möglicherweise von einem unbekannten Geräusch, was sie im Mutterleib wahrnehmen könnten.

Können Babys auch schon Albträume haben?

Mache Eltern haben das Gefühl, dass ihr Kind möglicherweise etwas Schlechtes träumen könnte. Kann das tatsächlich bei einem Baby schon der Fall sein? Normalerweise nicht. Die Schlafforschung ist der Meinung, dass Albträume erst dann auftreten, wenn es zu Stress oder traumatischen Erlebnissen kommt. Damit allerdings sind Babys in der Regel ja noch gar nicht konfrontiert. Man kann also nicht mit Sicherheit sagen, ob Babys Albträume haben, man geht aber davon aus, dass dem nicht so ist.

Die Zeit, in der Albträume auftreten, liegt eher zwischen dem 2. und dem 4. Lebensjahr. Denn gerade in diesem Alter sind die Kinder sehr vielfältigen Eindrücken ausgesetzt und die kognitive Entwicklung schreitet voran. Sie nehmen Geschehen um sich herum bewusster auf und sind schon im Kindergarten, was bedeutet, dass sie auch verschiedene Eindrücke verarbeiten müssen.

Den Schlaf des Kindes besser organisieren

Kein Kind kommt auf die Welt und bringt gleich einen perfekten Schlafrhythmus mit – das wäre zwar sicher der Wunsch aller Eltern, bleibt aber leider unerfüllt. Babys müssen Schlafen erst lernen. Kein Wunder, konnten sie doch im Mutterleib schlafen und wach sein, wann immer sie wollten. Von einem Rhythmus kann man daher bei einem Neugeborenen beim besten Willen noch nicht sprechen. Es kommt erst nach und nach, dass das Baby langsam eine Art Wach-Schlaf Rhythmus entwickelt. Ihr als Eltern könnt euer Kind dabei aber zumindest ein bisschen unterstützen. Das geht in der Regel allerdings erst ab einem Alter von etwa 3 Monaten.

Vor allem die Sache mit dem Mittagsschlaf ist (mit) ausschlaggebend dafür, wie euer Baby nachts schläft. Das gilt zwar für kleinere Babys noch nicht, ist euer Nachwuchs aber etwa ein halbes Jahr alt, könnt ihr hier möglicherweise ein bisschen „nachhelfen“.

Tagsüber schlafen oder nachts?

Das langfristige Ziel sollte natürlich sein, dass euer Baby irgendwann mal tagsüber nur noch zwei- oder einmal schläft, dafür nachts aber mehrere Stunden am Stück. Ihr müsst euch allerdings langsam in diese Richtung vortasten.

Ein Baby von etwa 3 Monaten wird automatisch tagsüber immer seltener schlafen und nachts dafür mehr. Meistens schläft es jetzt bereits nachts doppelt so viel wie tagsüber. Das ist doch schon mal ein großer Schritt in die richtige Richtung, oder?

Der nächste Schritt kommt dann mit etwa 6 Monaten: Normalerweise werden jetzt die Vormittags- und Nachmittagsschläfchen länger, dafür schläft das Kind aber nicht mehrere Male über den Tag verteilt. Dafür wird es jetzt möglicherweise nachts schon 10 oder 11 Stunden schlafen, wenn auch nicht am Stück.

Ist euer Baby dann ein Jahr alt, kann es sein, dass sich die zwei Schläfchen, die es bislang über den Tag verteilt machte, auf einen Mittagsschlaf reduzieren. Der allerdings kann dann mitunter ganz schon lange ausfallen: bis zu drei Stunden, je nach Kind und je nach Dauer des Nachtschlafs.

Wie kann man den Schlaf des Babys mit-organisieren?

Ihr werdet sicher irgendwann mal feststellen, dass euer Kind, wenn es nachmittags noch recht spät schläft, abends dann einfach nicht ins Bett will oder in den Schlaf findet. Das ist ja auch logisch: das Nickerchen am Nachmittag wirkt sich auf den Nachtschlaf nicht gerade förderlich aus. Während dies bei einem Kind von einem halben Jahr meist weniger ein Problem ist, kann es bei einem Einjährigen schon massiv den Nachtschlaf beeinflussen.

Deswegen ist es unbedingt sinnvoll, dass euer Nachwuchs vor dem abendlichen Ins-Bett-gehen mindestens vier Stunden lang wach war. Schläft es also um 17 Uhr nochmal für eine Stunde ein, könnte es mit dem Nachtschlaf um 20 Uhr ziemlich eng werden.

Das kennen vermutlich alle Eltern: Baby schläft – zum Beispiel während des Autofahrens – am späten Nachmittag nochmal ein und ist dann nicht wirklich wachzubekommen. Wacht es dann ein oder zwei Stunden später auf, ist es ausgeruht und quietschfidel. Wie soll es dann bitteschön zwei Stunden darauf wieder ins Bett gehen, um eine ganze Nacht lang zu schlafen? Das funktioniert in der Regel nicht. An ein Schlafengehen vor Mitternacht ist dann häufig nicht einmal zu denken – was für euch Eltern ziemlich anstrengend sein kann.

Ihr solltet deswegen, wenn irgend möglich, darauf achten, dass das letzte Nickerchen eures Kindes nicht zu spät stattfindet. Ansonsten könntet ihr versuchen, es wachzuhalten, was manchmal allerdings auch ganz schön schwierig sein kann.

Auch im Zusammenhang mit den Träumen gibt es einen wichtigen Tipp, der Babys vielleicht das nächtliche Schlafen erleichtern könnte: am besten ist es, euer Baby ist nur tagsüber verschiedenen Reizen ausgesetzt und nicht nachts. Denn Reize nachts könnten dazu führen, dass das Baby sich, wenn es dann schläft, unruhiger verhält, weil es jede Menge träumt. Gibt es nachts hingegen keine Reize, wird euer Baby sich möglicherweise im Schlaf ruhiger verhalten und auch schneller lernen, durchzuschlafen.

Die Federwiege von swing2sleep, fördert nicht nur das Einschlafen eures Babys, sondern auch die für euer Baby so wichtigen Tiefschlafphasen. In denen verarbeitet es, die am Tag erlebten Eindrücke.

Das Team von swing2sleep wünscht angenehme Träume und einen erholsamen Schlaf.

Kindertraum
 Was Kinder träumen

In der Traumforschung gibt es drei Arten von Träumen:

Alltagsnahe oder positive Träume geben Erlebnisse des Vortages wieder. Die Orte und Situationen sind der Wirklichkeit entnommen. Solche Träume geben Einblick in die Auffassungsgabe und die Interessen des Kindes. Nach dem Aufwachen haben Kinder ein zufriedenes Gefühl. Für die Entwicklung und die Persönlichkeit des Kindes sind diese Träume sehr wichtig.

Phantastische Träume führen in die ungewöhnlichsten Traumlandschaften. Sie verraten viel über die Einbildungskraft und Kreativität des Kindes. Wünsche und Sehnsüchte, die im wirklichen Leben unmöglich scheinen, werden in phantastischen Träumen wahr. Bis ins kleinste Detail können diese Träume ausgemalt sein, denn der Phantasie sind in der Taumwelt keine Grenzen gesetzt. Viele kleine Träumer nehmen sich vor, am nächsten Abend gleich wieder in berauschende Welten abzutauchen. Die Erinnerungen an Abenteuer und Luftschlösser können das Kind den ganzen Tag begleiten.

Alpträume verschrecken und verunsichern das Kind. Der deutsche Begriff „Alp“ geht auf ein koboldhaftes, gespenstiges Wesen zurück, das sich nachts auf den Schlafenden setzt und bei ihm ein bedrückendes Gefühl von Angst hervorruft. Ähnlich empfinden wohl auch kleine Kinder Aplträume. Sie rufen nach Hilfe und weinen.
Oft wachen Kinder orientierungslos auf und brauchen einige Zeit, um wieder zu sich zu kommen. Alpträume können wie ein Abbild der Wirklichkeit erscheinen und machen auch nach dem Erwachen Angst.

Im Kindesalter sind Alpträume sehr häufig. Mit den meisten Alpträumen bewältigen Kinder Ereignisse des Tages und Veränderungen im Leben. Daher können sie sogar positiv sein, weil sie helfen, Belastendes besser zu ertragen.

9 gruselige und merkwürdige Dinge, die Neugeborene machen (und die Erklärung dafür)

Es gibt nichts auf der Welt, das niedlicher ist als ein neugeborenes Baby! Oder?

Aber nicht immer ist unser Baby ein kleiner, schlafender oder spielender Engel. Manchmal fragen wir Eltern uns: Was war das gerade?! Hat es das wirklich gerade gemacht?! Und manchmal fügen wir noch hinzu: Wie gruselig!!

Das ist ganz normal und viele merkwürdige Sachen, die unser Baby macht, hat eine logische Erklärung. Aber nicht alles…. Hier kommt unsere Liste gruseliger Dinge, die Babys tun:

1) Mit offenen Augen schlafen:

Manche Babys lassen ihre Augen offen, auch wenn sie schon längst im Land der Träume sind. Bei manchen ist es nur ein kleiner Spalt, bei manchen aber ist das Lid komplett auf und manchmal – besonders gruselig! – sieht man sogar, wie der Augapfel umher rollt! Manche Mediziner behaupten: Der Eindruck täuscht häufig. Mit halboffenen Augen können Babys schlafen, sind die Augen aber offen, ist das Baby wach oder höchstens im Halbschlaf. Weil Neugeborene aber nur Schatten und Umrisse erkennen, kann es so wirken, als würden sie schlafen. Spätestens bis zum Kleinkindalter sollte sich das Phänomen jedenfalls verflüchtigt haben.

2) Zucken:

25 Tipps, wie dein Kind besser schläft (kostenloser Download)

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Plötzlich geht ein heftiger Ruck durch den kleinen Körper, manchmal mit Hochreißen der Arme und Beine. Manchmal passiert das, wenn das Baby wach ist, sodass der Eindruck entsteht, es hätte sich vor etwas sehr erschreckt. Manchmal passiert das aber auch, wenn das Baby schläft. Völlig normal, sagen Kinderärzte. Es handelt sich um den Moro-Reflex, benannt nach dessen Entdecker. Er ist lebenswichtig und ermöglicht den ersten Atemzug. Bei uns Säugetieren sorgt er dafür, dass das Kind nicht von der es tragenden Mutter fallen kann, während es schläft. Bei uns Menschen kann das etwas lästig sein, weil es das Neugeborene oft aufweckt, bevor es in die Tiefschlafphase „fällt“. Es erkennt seine Beine und Arme nicht als seinem Körper zugehörig und wacht auf, wenn diese bei ausgelöstem Reflex neben sich hochschnellen. Pucken kann dabei Abhilfe schaffen.

3) Gehen:

Nimmt man sein Baby aufrecht hoch, die Füße berühren aber den Boden, fängt es reflexartig an, einen Fuß vor den anderen zu setzen. Der Schreitreflex hat nichts mit dem Erlernen des Gehens zu tun und verschwindet ab dem zweiten Lebensmonat langsam wieder. Er wird bei den U-Untersuchungen vom Arzt getestet, obwohl nicht ganz klar ist, was für einen Nutzen er hat. Wahrscheinlich hängt er mit der Gehirn- und Kooperationsentwicklung zusammen.

4) Gespenster gucken:

Sobald das Baby ein paar Wochen alt ist, beginnt es damit, seinen Blick durch den Raum wandern zu lassen. Es sieht so aus, als würde es einen unsichtbaren Menschen bei dessen Gang von einer Zimmerecke zur nächsten beobachten. Es kann auch passieren, dass es dabei erschrickt und anfängt zu weinen, oder dass es anfängt zu lächeln. Weil man das nicht mit einem simplen Reflex erklären kann, gibt es nur die übersinnliche Interpretation, dass Babys Gespenster sehen (können – je nach esoterischem Empfinden…).

5) Husten und niesen:

Neugeborene verbringen gefühlt viel Zeit damit, zu husten und zu niesen. Das ist zwar komisch, aber kein Grund zur Sorge und deutet nicht unbedingt auf eine Erkältung hin. In der Nase können bei der Geburt Fruchtwasser-Reste hängen bleiben, die durch Niesen ausgestoßen werden. Husten und Niesen sind Schutzreflexe und werden besonders oft getriggert, weil die Anatomie des Babys sich erst an die neue Umgebung gewöhnen und nachreifen muss.

©Echte Mamas

6) Einen Pulsschlag am Kopf haben:

Die Fontanelle ist jedem Elternteil ein Begriff. Man weiß, dass es sie gibt und dass man mit dem Kopf eines Neugeborenen besonders vorsichtig umgehen muss, weil die Schädelknochen noch nicht zusammengewachsen sind. Trotzdem ist es ziemlich gruselig, zu sehen, wie direkt unter der Kopfhaut der Puls schlägt…. Noch bei bis zu 18 Monate alten Kindern sieht man ein „Loch“ auf dem Kopf, unter dem es pulsiert.

7) Frühreife Geschlechtsteile haben:

Jungs haben geschwollene Hoden und bekommen häufig eine Erektion, Mädchen haben schleimigen, gelben Ausfluss und manchmal sogar eine Mini-Periode! Die Körper von Neugeborenen benehmen sich manchmal, als wären sie ihrer Zeit 15 Jahre voraus. Das ist völlig normal. Bei Jungs zeigt es, dass das Nervensystem funktioniert. Eine Erektion kann grundlos entstehen, aber auch ein Zeichen dafür sein, dass die Blase voll ist – also für die Wickelnden bedeuten, dass sie lieber in Deckung gehen sollten… Bei den Mädchen wird die Gebärmutter-Schleimhaut im Mutterleib von der Mutter stimuliert. Nach der Geburt fehlen diese Hormone und sie wird abgestoßen – ebenfalls völlig normal und kein Grund zur Sorge, wenn die Blutung minimal bleibt.

8) Brüste haben:

Ach ja, die lieben Hormone mal wieder! Von denen bekommen Neugeborene von ihrer Mutter ganz schön viele übertragen. Auch die, die dafür sorgen, dass die Brüste der Schwangeren anschwellen und Milch produzieren. Das Ergebnis: Babys können ebenfalls schon kleine Brüste haben. Manchmal sondern diese sogar Milch, die sogenannte Hexenmilch, ab.

9) Aufhören zu atmen:

Es ist ein ziemlich großer Schock-Moment für jede Mutter, wenn das Neugeborene aufhört, zu atmen. Die guten Neuigkeiten sind aber, dass man das meistens gar nicht mitbekommt. Noch mehr gute Neuigkeiten sind, dass das ebenfalls völlig normal ist. Atempausen von bis zu zehn Sekunden machen Babys häufig, weil sie erst lernen müssen, wie Atmen funktioniert. Wichtig ist allerdings, dass die Pausen nicht zu schnell aufeinanderfolgen und das Baby nicht blau anläuft – ist eines davon der Fall, dann liegt ein Notfall vor.

Wie träumen Babys?

Wie oft stehen wir verwundert vor schlafenden Babys, beobachten das Zucken einer Hand, die Bewegungen der Augen unten den geschlossenen Lidern, und fragen uns, worüber sie wohl träumen mögen!

Eine genaue Antwort darüber, wird es wohl nie geben, denn trotz aller Messapparatur, die heute schon zur Verfügung steht, bleibt die Möglichkeit, Gedanken und Träume zu visualisieren ein Thema, das wohl auch in Zukunft allein Science-Fiction-Autoren vorbehalten sein wird.Was wir jedoch über die Funktion des Schlafes und über die Welt der Träume wissen, kann uns dabei helfen, Spekulationen vorzunehmen.

Zunächst zu den Schlafphasen: Allgemein bekannt ist, dass die bunten Träume, die uns oft mit spannenden, komplexen Geschichten beschenken, vermutlich im REM-Schlaf stattfinden, der leicht dadurch zu erkennen ist, da sich während dieser Phase unsere Augen bewegen.Dieses Merkmal erlaubt es im Laufe von Ultraschall-Untersuchungen zu sehen, dass Babys sogar schon im Mutterleib REM-Schlafphasen erleben.

Neugeborene verbringen ganze 50-60 Prozent ihres Schlafes in der REM-Phase und schlafen zwischen 11 und 18 Stunden. Bis zum zweiten Lebenshalbjahr reduziert sich die REM-Schlafphase auf ca. 25% der Schlafzeit, danach erreicht sie rapide den Erwachsenenanteil von 20 % bis 25%.

An diesem Punkt ist es zum besseren Verständnis notwendig, einen kurzen Abstecher in die Schlafstruktur zu machen, angefangen mit der Schlafstruktur von Erwachsenen. Der Schlaf von Erwachsenen beginnt typischerweise mit Nicht-REM-Schlaf und schreitet über tiefere Nicht-REM Schlafstadien (2,3, und 4 nach der klassischen Definition) voran, bis die erste Episode des REM-Schlafes eintritt (ca. 80 bis 100 Minuten nach dem Einschlafen). Danach wechseln sich Nicht-REM und REM-Schlaf in Zyklen von ca. 90 Minuten ab (BRAC). Die REM-Schlaf Episoden verlängern sich (von ihrer Dauer) über die Nacht (Carscadon & Dement, 2011).

Tiefschlafphasen dienen im Wesentlichen zum Entgiften und Regenerieren des Körpers, während REM-Schlafphasen dazu dienen, die Erlebnisse vom Tag aus dem Kurzzeitgedächtnis zu filtern und wichtige Elemente in das Langzeitgedächtnis zu speichern.

Säuglinge beginnen im Gegenteil zu Erwachsenen gleich nach dem Einschlafen REM zu schlafen. Der REM-Schlaf von Babys und auch der von Kleinkindern weist einige Unterschiede zu dem der Erwachsenen auf, wodurch einige Wissenschaftler hier noch nicht von REM-Schlafphase sprechen, sondern von Aktiver-Schlafphase. Die Hirnschranke, die bei Erwachsenen während des Schlafes Bewegungen verhindert, ist hier noch nicht so stark ausgeprägt, was zur Folge hat, dass Babys und Kleinkinder sich im Schlaf viel mehr bewegen und auch aus dem Bett fallen können, wenn sie nicht abgesichert sind. Aus dieser Schlafphase erwachen Säuglinge recht leicht, während sie aus der zweiten Schlafphase, dem Tiefschlaf (bei Babys werden nur 3 Schlafphasen festgestellt), kaum wach zu bekommen sind, was vom enormen physischen Aufwand des Wachstumsprozesses leicht erklärbar scheint. Insgesamt dauert bei Säuglingen und Kleinkindern ein Schlafzyklus kürzer als bei Erwachsenen, also in etwa 45-60 Minuten. Nach diesem Schlafzyklus können Babys recht leicht erwachen, was erklärt, warum sie sich in der ersten Zeit recht regelmäßig, nach zwei Schlafzyklen, also alle zwei Stunden melden.

Neugeborene sind noch nicht am Tag-Nacht Rhythmus angepasst. Daher finden diese Schlafphasen sowohl bei Tag als auch nachts statt.

Aber was passiert in diesen vielen Stunden, die Babys in der Traumwelt verbringen?
Allgemein träumen wir, um Tagesreste zu verarbeiten, um das Erlebte im Kurzzeitgedächtnis Revue zu passieren und die wichtigen, neuen Elemente im Langzeitgedächtnis zu integrieren, kurz Träumen hilft beim Lernen.

Wir speichern offenbar komplexe Zusammenhänge als einzelne Bilder ab, die das gesamte Konzept repräsentieren. Dies dient dazu, Speicherplatz in unserem Gehirn zu sparen. Jedes Erlebnis der Babys ist neu, jedes davon muss vermutlich in ein Bild umgewandelt werden, damit es abgespeichert werden kann. Dies geschieht während des Träumens.

Von Kleinkindern, die schon alt genug sind, um über ihre Träume zu sprechen, wissen wir, dass sie nicht oft wie Erwachsene, lange, komplexe Geschichten erträumen. Sie erleben entweder kurze Plots, oder sogar nur einzelne Standbilder. In diesen einzelnen Bildern sind jedoch eine Fülle von Gefühlen und Emotionen enthalten. Hakt man beim Zuhören nach, können Kinder erstaunliche Zusammenhänge und Hintergründe zu ihren Träumen aufdecken. Man kann davon ausgehen, dass Babys auch keine Plots entwickeln, dafür fehlt ihnen noch das Verständnis für Zusammenhänge und die Komplexität der Gedankenwege.

Babys entdecken aber unsere Welt. Vom Mutterleib kennen sie schon Geräusche, die sie sicherlich in irgendeiner Form während des REM-Schlafs im Mutterleib abgespeichert haben, doch zuordnen können sie auch diese vermutlich noch nicht und müssen vermutlich neue Informationen ins Langzeitgedächtnis übertragen.

Sie entwickeln und entdecken in dieser ersten Lebensphase und vermutlich auch schon im Mutterleib zunächst die fünf Sinne, die die meisten von uns ein Leben lang begleiten werden. Das Erleben eines Neugeborenen wird in der Psychologie u.a. vorsprachlicher Raum oder primärprozesshaftes Erleben genannt – vielleicht erleben Babys ihr Welt und ihre Traumwelt ähnlich wie wir unsere Träume erleben.

Babys lernen Gesehenes, Gerochenes, Gehörtes, Geschmecktes, Empfundenes wahrzunehmen, zuzuordnen, mit Bedeutung zu versehen, wiederzuerkennen und zu integrieren.So kann man mit dem Gedankengebäude der Gestalttheorie und der Gestalttherapie davon ausgehen, dass unsere Weltsicht Nacht für Nacht bereits schon im Mutterleib zu entstehen beginnt.

Wir wissen auch nicht genau, was Babys genau wahrnehmen, denn selbst die Wahrnehmung dürfte sich erst herausbilden. Aber vermutlich sind es eher Bilder und Gefühle, Stimmungen und Atmosphären.
Man stelle sich vor, wir entdecken zum ersten Mal, alles was uns umgibt. Die Farben, der Wind mit seinen Düften, Berührungen… Die Intensität dieser Entdeckung der Sinne muss berauschend sein und entsprechend intensiv auch die Träume. Beobachtet man Babys, so weiß man, dass zunächst der Tastsinn Hauptbestand des Lernprozesses ist. Ein Baby greift ständig nach dem, was es umgibt, es entdeckt, was sich gut anfühlt und was nicht. Es mag von seinem weichen Kuschelbär träumen, zumindest vom Gefühl das es auslöst, ihn zu halten. Es mag aber leider auch von Unangenehmeres träumen, wir der Nadel einer Impfung, dazu können aber auch die beruhigenden, tröstenden Stimmen der Eltern hinzukommen. All diese Erfahrungen, werden seine zukünftige Wahrnehmung der Welt prägen, denn jedes noch so kleines Erlebnis wird gespeichert, über den Weg des Traumes hinein in das Langzeitgedächtnis. Dieser erste Lernprozess eines Säuglings wird ungefiltert vollständig aufgenommen werden. Er wird auch Unangenehmes enthalten, was aber auch dazu dient, das eigene Überleben zu sichern, indem es Gefahren erkennt, bzw. lernt, den Zusammenhang zwischen einigen Sinneseindrücken und Gefahr zu machen. Die Träume der Babys bilden vermutlich ihre Realität.

Erst ab dem dritten oder vierten Lebensjahr können Kinder zwischen Traum und Realität unterscheiden und bis zum zwölften Lebensjahr befinden sich die Gehirnwellen von Kindern in einem Zustand, den Erwachsene nur im Rahmen einer leichten Hypnose erreichen können. Das ist es, was Kinder so leicht beeinflussbar macht, aber das ist es auch, was sie dazu befähigt, so viel und so schnell zu lernen, dass jeder Erwachsener nur staunen kann.

Als Abschluss eine kleine Empfehlung zum Thema Schlaf: Ein Baby tagsüber möglichst vielen, neuen Eindrücken auszusetzen und möglichst wenigen in der Nacht, kann bewirken, dass seine Traumwelt sich bei Nacht ruhiger verhält und es dadurch schneller lernt, nachts durchzuschlafen.

Kann man mit offenen Augen schlafen?
Nein. Zumindest wenn man „mit offenen Augen schlafen“ so definiert, dass man eine ganze Nacht mit offenen Augen im Bett liegt und dabei trotzdem schläft. Wir Menschen sind nicht dafür gemacht mit offenen Augen zu schlafen. Das mag sicherlich auch evolutionäre Gründe haben, denn es gibt durchaus Tiere die mit geöffneten Augenlidern schlafen bzw. denen die Augenlider komplett fehlen (Fische, Fliegen).
Unsere Augenlider schützen das Auge vor dem Austrocknen. Am Tag durch das ständige blinzeln, und in der Nacht durch die geschlossenen Augen. Deswegen hat das Schließen der Augenlider für Menschen schon rein praktische Gründe, andernfalls würde die Hornhaut austrocknen und irgendwann abblättern. Dieses Problem haben weder Fische, denn deren Augen können im Wasser nicht austrocknen, noch Insekten, denn sie besitzen Facettenaugen, die nicht über die Luft austrocknen können.
Delfine und auch manche Vogelarten haben im Laufe der Evolution noch eine ganz andere Technik entwickelt. Beim sogenannten Halbhirnschlaf schläft eine Gehirnhälfte, während die andere Gehirnhälfte im Wachzustand verbleibt. Streng genommen kann man hierbei aber nicht von „mit offenen Augen schlafen“ sprechen, da das Auge der schlafenden Gehirnhälfte geschlossen ist.
Ein selten auftretendes Phänomen, bei dem zumindest der Eindruck entsteht man schliefe mit offenen Augen, ist die sogenannte Schlafparalyse. In dieser kann es während des Schlafes zum Öffnen der Augen kommen. Aber von einem „mit offenen Augen schlafen“ kann auch hier nicht die Rede sein.
Menschen die unter der Symptomatik „Lagophthalmus“ leiden, haben einen unzureichenden aktiven Lidschluss. Folglich kann die Lidspalte nicht vollkommen geschlossen werden. Während der REM-Phase, jene Zeit in der geträumt wird, lassen sich ganz natürliche hin und her Bewegungen der Augen beobachten. Betroffene Menschen schlummern daher ungewollt mit „halb geöffneten Augen“.

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