Baby auf töpfchen

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Mit diesen Tipps wird jedes Kind in 3 Tagen trocken. Nie wieder Windeln!

In Zeiten unendlich bequemer Windeln ist es mittlerweile normal, dass Kleinkinder im Schnitt mit 3 Jahren oder später windelfrei werden. Der Weg dorthin ist oft langwierig und bringt so manche Eltern zur Verzweiflung. Doch eine Expertin namens Lora Jensen hat jetzt ein System entwickelt, von dem sie verspricht, dass das Kind innerhalb von 3 Tagen trocken ist. Sie selbst hat 6 leibliche und 6 adoptierte Kinder und sagt, dass mit ihrer Methode schon über 30.000 Kinder windelfrei geworden sind. Und so soll es funktionieren:

Bevor du mit einem intensiven Töpfchentraining anfängst, muss dir bewusst sein, dass du dich 3 Tage, zum Beispiel an einem langen Wochenende, rund um die Uhr nur um dein Kind kümmern musst. Das bedeutet, dass Einkäufe und Hausarbeiten vor den 3 Tagen erledigt werden müssen. Auch Treffen mit Freunden oder Fernsehen sind tabu für dich. Jede Stunde, die es wach ist, gehört allein deinem Kind. Schon kann es losgehen.

Flickr/Todd Morris

An Tag 1 muss sich dein Kind von der Windel verabschieden, sie selber ausziehen und wegwerfen. Nun wickelst du stattdessen ein altes T-Shirt um den Schritt, damit fühlt sich dein Spross trotzdem nicht zu nackig. Erkläre ihm ausführlich, dass nun nichts mehr da ist, um das Geschäft aufzufangen. Alles muss fortan ins Töpfchen gehen.

Flickr/Gordon

Zum Frühstück gibt es ein Extragetränk und direkt nach dem Essen geht es zum Töpfchen für einen 1. Versuch. Sorge den Tag über dafür, dass dein Kind immer etwas zu Trinken in der Nähe hat und gehe alle 15 Minuten mit ihm zum Töpfchen. Wenn nichts kommt, übe keinen Druck auf dein Kind aus.

Flickr/Micah Sittig

Nach dem Abendbrot gibt es auf keinen Fall mehr Essen oder Trinken. Direkt vor dem Schlafen geht es noch einmal auf die Toilette. Stelle dir den Wecker zur Mitte der Nacht und gehe dann ein weiteres Mal mit deinem Kind zum Töpfchen, sonst gibt es am Morgen eine feuchte Überraschung. Halte dich streng an diese Regeln und nimm kleine Unfälle nicht auf die schwere Schulter, dann hast du nach nur 3 Tagen ein Kind, dass aufs Töpfchen geht.

Flickr/Juhan Sonin

Nach kurzer Zeit gehören auch die letzten nassen Unfälle der Vergangenheit an und du sparst ordentlich Geld – so verspricht es Lora Jensen in ihrem Buch (hier als E-Book auf Englisch zu erwerben). Und zur Belohnung ist von dem Geld bestimmt ein neues Spielzeug drin.

Töpfchentraining – In weniger als 3 kurzen Tagen aufs Töpfchen

Wenn auch du dich mit Töpfchentraining auseinandersetzt, bist du vermutlich gerade an einer Stelle, bei der du überfordert bist und überhaupt nicht mehr weiter weißt. Du hast vermutlich bereits alles ausprobiert, aber es hat einfach nicht so richtig geklappt.

Doch keine Sorge: Denn wir werden dir dabei helfen dein Kind zu einem trockenen Liebling zu erziehen.

Vermutlich hast du bereits das obere Bild gesehen: Da habe ich euch eine tolle Empfehlung verlinkt. Dort bekommt man einen umfangreichen Ratgeber, der einem mithilfe einer Schritt-für-Schritt Anleitung genau zeigt, wie man seinem Kind die Sauberkeitserziehung näherbringen kann.

Der klare Vorteil ist, dass er nur einen einzigen Euro kostet. Außerdem hat man eine Geld-zurück-Garantie, insofern man der Meinung ist, dass der Ratgeber nicht geholfen hat. (Allerdings gilt dieses einmalige Angebot nur noch bis Übermorgen, sei also schnell und schaue mal vorbei, ob dir das zusagt!)

Eine Übersicht über diese Seite, die euch dabei hilft, damit euer Kind trocken wird.

  1. Ab welchem Alter ist mein Goldschatz bereit zum Töpfchentraining?
  2. Töpfchentraining Tipps
  3. Töpfchentraining – Was tun?
  4. Trocken werden
  5. Die funktionierende Abkürzung

Ab welchem Alter ist mein Goldschatz bereit zum Töpfchentraining?

Es ist wichtig zu verstehen, dass dein Goldschatz erst ab dem zweiten Lebensjahr dazu bereit ist auf das Töpfchen zu gehen. Alles andere wäre lediglich eine Art Bestrafung. Jedenfalls fasst es dein Kind so auf.

Damit das Töpfchentraining allerdings auch gelingt, wenn dein kleiner Engel unter zwei Jahren ist, benötigst du eine funktionierende Schritt-für-Schritt Anleitung. Diese würdest du zwar so oder so benötigen, jedoch kannst und darfst du an dieser Stelle nicht sparen. Wenn du erstmal diese Grundregel verstanden hast, dann bist du bereits sehr viel weiter, als die anderen Mamis und Papis.

Denn sogar das Gegenteil ist der Fall: Windeln, wie du sicherlich weißt, sind sehr teuer. Dadurch können im Jahr durchaus mehrere hunderte, aber auch mehrere tausende von Euros gespart werden: Mit der richtigen Anleitung!

Deshalb haben wir es uns zur Mission gemacht dir zu helfen. Denn wir finden es wichtig, dass du alles zum Thema Töpfchentraining erfährst. Damit wirst du nicht nur zur Expertin, sondern kannst ebenso auf voller Linie bei deinen Freundinnen mit diesen Tipps punkten. Du erfährst, was du genau tun kannst, damit du von nun an immer sofort die richtigen Schritte kennst, damit dein kleiner Schatz trocken wird.

Doch warum eigentlich genau zwei Jahre? In der Regel dauert es circa zwei Jahre bis das Kind den Impuls umsetzen kann , dass es aufs Töpfchen muss. Das bedeutet also, dass dein Kind vor den ersten zwei Lebensjahren überhaupt noch nicht die Möglichkeit dazu hat den kommenden Stuhlgang möglichst früh zu bemerken.

Solltest du zu den Mamis gehören, die sich schnell mal darüber aufregen, ist ein Punkt sehr wichtig: Ruhe bewahren. Ja, es mag vermutlich erstmal etwas seltsam klingen, doch genau das ist der wesentliche Punkt.

Dein Kind spürt dank der engen Bindung zwischen euch jeden kleinsten Zweifel. Nehme dir also selbst gerne auch mal eine Auszeit, sodass du mit voller Energie für dich und dein Kind da sein kannst.

Wichtig: Stelle sicher, dass es dir gut geht und, dass du es schaffst Ruhe auf deinen kleinen Schatz auszustrahlen.

Töpchentraining Tipps

Die folgenden Tipps werden euch dabei helfen beim Töpfchentraining erfolgreich zu sein. Natürlich kannst du auch mehrere dieser Tipps zusammen kombinieren, wodurch deine Erfolgschancen für dein Kind gesteigert werden. Jedoch empfehlen wir dir eine passende Schritt-für-Schritt Anleitung, die du hier findest -> https://toepfchentraining.eu/#abkuerzung

  1. Beobachte stets die Reaktionen deines Babys, wenn es muss. Ja, wir machen hieraus eine Art Analyse, die dazu da ist, dass du aus den vorgegangenen Erfahrungen lernen kannst. Hierbei geht es darum, dass du Signale deines Goldschatzes merkst, damit du weißt, wie du im Notfall reagieren solltest.
  2. Mache das Bad beziehungsweise das Klo zu einem tollen, spannenden Ort. Wir wissen, dass dies für die meisten Mamis und Papis etwas verwirrend klingen mag, jedoch ist es ein wesentlicher Punkt, um das Töpfchentraining voranzubringen. Wenn euer Bad bisher sehr steril eingerichtet ist, empfehlen wir euch euer Bad bunt zu gestalten. Bringe also Freude, Leben und Spaß auf die Toilette, damit sich dein Goldstück so richtig wohlfühlt.
  3. Mache deinem Goldstück keinen Druck, denn durch Druck ensteht nur eins: Gegendruck! Genau das wollen wir ja gerade nicht. Stelle deshalb sicher, dass dein Kind immer genug Zeit hat und von nichts und niemandem unter Druck gesetzt wird. Wenn man ein Kind unter Druck setzt, festigt sich dies nämlich im Unterbewusstsein und das Kind wird die Toilette als etwas Negatives empfinden.
  4. Farbe für das Töpfchen. Tja, wir haben dir ja schon erzählt, dass du das Bad spannend gestalten sollst: Quasi zu einer Art Erlebniswelt. Hierzu ist ein cooler Tipp: etwas Wasser mit Lebensmittelfarbe zu färben und diese ins Töpfchen zu gießen bevor du dein Kind dazu ermunterst sein Pipi in sein Töpfchen zu machen. Kinder lieben Farbe und Abwechslung. So wird aus dem “Töpfchengang” etwas Lustiges und Spielerisches.
  5. Dein Baby braucht ein Vorbild. Was meinen wir damit? Kinder lernen durch Abschauen und Nachmachen. Nimm dein Kind ruhig mit zur Toilette, wenn du mal musst. So kann es selbst sehen, dass es etwas ganz Normales ist, hier sein “Geschäft” zu machen.

Töpfchentraining – Was tun?

Viele Mamis und Papis möchten zwar, dass ihr Kind trocken wird. Doch gerade dabei begehen viele Eltern einen schwerwiegenden Fehler: Sie versuchen es zu sehr! Ja, das mag sich vermutlich erstmal etwas merkwürdig anhören, aber letztendlich ist es genauso.

Du siehst bereits selbst, dass diese Variante wohl kaum zum Ziel führt. Denn durch zusätzlichen Druck werden Kinder niemals schneller trocken. Bleibe deshalb also stets gelassen und bewahre auch dann die Ruhe, selbst, wenn es einmal etwas stressiger werden sollte.

Nehme ein entspanntes Bad und gönne dir deine wohlverdiente Auszeit, denn die letzte Zeit war schon ohnehin stressig genug für euch!

Das Gegenteil kann sogar der Fall sein. Denn nicht unüblich wird das Kind dadurch nur noch mehr verunsichert. Dein kleiner Schatz kann nämlich mit einem Alter von weniger als anderthalb Jahren überhaupt noch nicht verstehen, dass das Töpfchentraining wichtig es ist. Es ist allerdings eine gute Angewohnheit bereits in diesem Alter daran zu denken, dass dein kleines Goldstück auch ohne Windel kann.

Denn das ist auch gut so: Es gibt viele Eltern, die sich leider nicht mit dem Töpfchentraining oder dem Trocken werden beschäftigen. Deswegen, auch, wenn es gerade für eure kleine Familie ein Problem darstellt, möchten wir dich beziehungsweise euch dafür loben, dass ihr zu den Menschen gehört, die vorausschauend denken.

P.S: In den meisten Kindertagesstätten haben die Kinder Windeln an, da trotz vieler Signale einfach zu wenig allgemeine Betreuung vorhanden ist. Wir empfehlen dir allerdings ein Töpfchentraining Buch. Auf vielen Plattformen werden Bücher angeboten, die leider nicht funktionieren.

In diesen Büchern wird dir empfohlen dein Baby schreien zu lassen. Doch gerade dies solltest du nicht tun. Wir haben dir hier ein Buch verlinkt, welches du sofort in wenigen Minuten gemeinsam mit deinem Goldstück umsetzen kannst.

Es handelt sich hierbei um ein Buch zum Downloaden. Hierbei ist sichergestellt, dass dein Kind in drei Tagen bereits das Töpfchentraining erfolgreich absolviert hat. Wir haben selbst zahlreiches gutes Feedback zur Empfehlung erhalten. Deshalb sind wir sicher, dass der funktionierende Ratgeber auch für euch funktioniert.

Töpfchentraining: Trocken werden

Töpfchentraining: Manche Menschen glauben, dass es niemals möglich ist ihr Kind dazu zu bekommen trocken zu werden. Doch dabei ist trocken werden gar nicht mal so schwer. Wichtig ist zu wissen, dass kleine Kinder es nicht schaffen ihren Stuhlgang für eine längere Zeit einzuhalten. Stelle deshalb sicher, dass ihr am Anfang sehr viel gemeinsam übt. Dadurch versteht dein Kind den Zusammenhang zwischen ihrem oder seinem Harndrang und der Toilette.

Dadurch wird es verstehen, dass es und vor allem aber wann es auf die Toilette muss. Wenn dir dein Kind sagt, dass es in die Windel gemacht hat, dann ist eins wichtig: Ruhe bewahren! Warum? Denn dies ist der erste Schritt, dass Dein Kind weiß, dass es Pipi oder Stuhlgang gemacht hat.

Du solltest dein Kind loben, dass es gemerkt hat, dass etwas in die Windel gegangen ist. Du kannst dein Kind anschließend nochmals aufs Töpfchen setzen, damit es merkt, dass das Töpfchen der Ort für solche “Geschäfte” ist.

Selbst, wenn es beim Trocken werden Rückschläge geben sollte, dürft ihr euch davon nicht entmutigen lassen. Ebenso wichtig zu wissen ist, dass es im Sommer wesentlich einfacher ist windelfrei zu werden. Denn hier muss man natürlich nicht Matschhosen und viele zusätzliche Kleidung an- und ausziehen.

Wichtig ist: Immer mit dabei sein und dafür sorgen, dass dein Kind die Basics versteht. Das Hände waschen solltest du deinem Schatz vormachen, damit es immer weiß, wie man sich richtig die Hände wäscht. Denn viele Abenteuer, Erlebnisse und möglicherweise auch Reisen stehen deinem Kind bevor.

Damit dies allerdings stets eine Freude ist, ist es wichtig für dich zu wissen, dass du deinem Kind stets den Rücken stärken solltest. Wenn du jetzt allerdings nicht genau weißt, wo du anfangen solltest, empfehlen wir dir einfach hier zu klicken und sofort zu beginnen: https://toepfchentraining.eu/endlich-windelfrei

Dort erfährst du Schritt-für-Schritt was du tun musst, damit das Töpfchentraining kein Problem mehr für dich darstellt!

Das solltest du jetzt tun, um beim Töpfchentraining erfolgreich zu sein

Schritt 1: Nimm dir eine ruhige Minute und höre auf dir Gedanken zu machen. Ja, es ist hart. Besonders, wenn man mitfiebert und jeden Tag aufs Neue hofft endlich bereit zu sein dem Kind die Windeln auszulassen. Neben dem lästigen Gestank ist es vor allem aber eines, was die meisten Mamis und Papis, die sich mit Töpfchentraining auseinandersetzen beschäftigen:

Stichwort Geld: In einigen Monaten, beziehungsweise innerhalb von ein paar Jahren kann es dazu kommen, dass du möglicherweise nicht nur hundert, sondern vielleicht sogar tausende von Euros für Windeln ausgegeben hast. Natürlich möchten die großen Windelhersteller sich mit den Windeln eine goldene Nase verdienen.

Dies solltest du nicht zulassen, sondern mit einer funktionierenden Schritt-für-Schritt Anleitung arbeiten, damit du kein weiteres Geld für Windeln ausgibst.

Schritt 2: Mache dir Notizen über den Stuhlgang deines Schatzes. Warum dieser Schritt so wichtig ist? Nun ja: Du kannst dadurch exakt dokumentieren, wann wie und welche Probleme es mit dem Stuhlgang gab. Hierdurch kannst du mögliche Probleme schnell herausfinden und bist in Zukunft beim Töpfchentraining weniger hilflos. Doch am allerwichtigsten ist Schritt 3!

Schritt 3: Sichere dir das Töpfchentraining, welches dir Schritt-für-Schritt zeigt, wie du es schaffst dein Goldstück zu einem trockenen Kind zu machen. Das Töpfchentraining ist verständlich aufgebaut und es ist in einem für jedermann verständlichen Tempo, wodurch sichergestellt wird, dass ihr damit erfolgreich euer Töpfchentraining in nur drei kurzen Tagen absolvieren könnt. Susanne ist eine sehr gute Freundin von uns, der wir vertrauen.

Du kannst ihr vertrauen, denn sie ist die bekannteste Töpfchentrainerin im gesamten deutschsprachigen Raum. Sie hat bereits einer Vielzahl von jungen Familien dabei geholfen, dass ihr Kind endlich trocken wird.

Außerdem kostet ihr Ratgeber gerade einmal einen einzigen Euro. Wenn man bedenkt, dass man dadurch mehrere hunderte an Euros spart, ist das echt ein Scherz. Außerdem macht man dadurch nicht nur sich selbst, sondern auch sein Kind mega stolz.

P.S: Natürlich hast du auch eine bedinungslose Geld-zurück-Garantie, wenn du sagst, dass euch der umfangreiche Ratgeber, inkl. aller Boni nicht geholfen hat: Dann gibt es sogar den einen Euro zurück. Ziemlich fair, wie ich finde. Was sagst du?

Schaust du mal ganz unverbindlich vorbei, du kannst dich ja gerne vorher auf der Seite informieren! –> https://toepfchentraining.eu/endlich-windelfrei (Hier informieren!)

Susanne leitet eine Kita und hat sie hat es sich zur Lebensaufgabe gemacht Eltern das Zusammenleben mit ihren Sprösslingen zu vereinfachen. Sie hat ihr Töpfchentraining Programm dazu ausgerichtet, sodass es selbst bei den stursten Kindern immer wieder und wieder funktioniert.

Du hast eine volle Geld zurück Garantie, was bedeutet, dass du das Programm in Ruhe testen kannst und sollte es dir trotzdem nicht gefallen, kannst du es ohne Probleme einfach zurückgeben und dein gesamtes Geld zurück bekommen.

Und hier erfährst du, wie dein Baby nie mehr schreit im Schlaf -> Klick <-

Ab wann aufs Töpfchen?

Im zweiten Lebensjahr kann das Kind durch die Ausreifung des Rückenmarks seine volle Blase spüren, aber noch nicht kontrollieren. Es merkt aber langsam, dass etwas „in die Hose“ gegangen ist.

Körperliche Entwicklung

Mit 24 bis 48 Monaten können die meisten Kinder tagsüber den Urin bewusst zurückhalten. Die nächtliche Blasenkontrolle gelingt durchschnittlich erst ein halbes Jahr später als das Trockenbleiben tagsüber. Die Sauberkeit beim Stuhlgang geht dagegen oft schon deutlich früher. Im Alter von sechs Jahren ist schliesslich die Blasenkontrolle komplett ausgereift und das bewusste „Pipimachen“ möglich.

Abschied von der Windel

Der Abschied von der Windel fällt Mädchen generell leichter als Knaben. Für das Topftraining ist der beste Zeitpunkt im Sommer, weil zur warmen Jahreszeit auch mal auf die Windel verzichtet werden kann. Voraussetzung ist aber, dass das Kind seinen Darm und seine Blase kontrollieren kann. Irgendwann ist jedes Kind soweit und möchte nichts lieber, als die Erwachsenen zu imitieren. Insofern ist Sauberwerden nichts anderes als Laufenlernen.

Beachten Sie!

Interview

Remo H. Largo: Was verstehen wir unter Entwicklung?

Wann mit dem WC-Training beginnen?

Ein verfrühtes Toilettentraining bringt keine Vorteile, wie eine amerikanische Studie aus dem Jahr 2003 gezeigt hat. Nathan Blum und Kollegen vom Universitätskinderkrankenhaus in Philadelphia hatten die Eltern von 378 Kleinkindern bis zu 19 Monate lang immer wieder zu ihren Erfahrungen mit dem Toilettentraining befragt. Das Ergebnis: Kinder, die schon vor dem 27. Monat an das Töpfchen gewöhnt wurden, machten noch genauso lang in die Windeln wie ihre Altersgenossen, die bis zu diesem Monat noch frank und frei drauflosmachen durften. Sie brauchten durchschnittlich ein Jahr, bis ganz auf Windeln verzichtet werden konnte. Gewöhnt man die Kinder aber erst ab ihrem 27. Monat ans Töpfchen, lernen sie es in durchschnittlich sechs Monaten. Mädchen hatten es im Schnit schon mit drei Jahren geschafft, Knaben benötigten im Schnitt zwei Monate länger. Frühes Toilettentraining schade den Kindern zwar nicht, so das Ergebnis der Studie, aber es sei für Kinder und Eltern frustrierend, weil es so lange dauere.

Jedes Kind hat sein Tempo

Jedes Kind braucht seine Zeit zum Sauberwerden – und das hat nichts mit Intelligenz zu tun! Eltern können ihr Kind dabei unterstützen und es zur Selbständigkeit ermuntern. Oft hilft ein interessantes Töpfchen oder „Häfi“, eine Kinder-WC-Brille, ein Tritt vor dem WC. Sauberkeitserziehung ist aber kein Wettbewerb! Jedes Kind hat sein eigenes Entwicklungstempo, das durch forcierte Sauberkeitserziehung nicht beschleunigt werden kann. Das wichtigste Hilfsmittel ist eine grosse Gelassenheit auf Ihrer Seite.

Am besten beginnt man damit, wenn das Kind von sich aus Signale setzt, z.B. wenn das Kind mitzuteilen beginnt, dass es in die Windel gemacht hat. Oder aber, wenn es Interesse zeigt, die Mutter oder den Vater auf die Toilette zu begleiten. Wenn der Gang zum Töpfchen erfolgreich war, ist es wichtig, das Kind zu loben. Bei kleinen Pannen in der Anfangszeit sollten Sie lieber schweigen als Enttäuschung zu zeigen oder gar zu schimpfen. Achten Sie auf praktische Kleidung, die Ihr Kind im Fall eines Missgeschicks selbst ausziehen kann.

Ohne Windel unterwegs

Unterwegs sein mit einem Kind, das gerade in der Phase des Toilettentrainings ist, kann ganz schön aufregend werden. Müssen Sie doch immer ganz rasch reagieren, wenn Ihr Kind Ihnen ein Bedürfnis zu verstehen gibt – und wissen, wo sich das nächste WC befindet. Zur Not sollte da auch einmal der Strassenrand herhalten können – bei Hunden findet ja auch niemand etwas dabei! Für den Stuhlgang sollten Sie ein Plastiksäckchen zur Entsorgung in der Tasche haben.

Wissen

Trocken werden

Tipps fürs Toilettentraining

Bettnässen

Häufige Fragen zum Thema

Meine Grossmutter sagt, früher waren Kinder mit einem Jahr trocken. Kann das stimmen?

Bis zu einem Alter von sechs Monaten kann ein Baby selbst noch gar nicht einen Harndrang wahrnehmen. Erst danach entwickelt sich beim Baby nach und nach die Fähigkeit, Blase und Darm zu kontrollieren.

Jedes Baby wird in seinem eigenen Tempo die Windel los; die allermeisten sind zwischen zweieinhalb…

vollständige Antwort lesen Meine Tochter (4) ist praktisch trocken – und trotzdem geht ab und zu was in die Hose. Was hilft?

Es ist ja schon mal sehr gut zu hören, dass Ihre Tochter „praktisch trocken“ ist. Dass dies in diesem Alter „theoretisch“ manchmal noch nicht ganz klappt, darf Sie zwar ein wenig beschäftigen, aber sicher nicht beunruhigen oder ärgern! Nässt die Kleine tagsüber mal ihre Hose oder nachts auch mal das…

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Letzte Aktualisierung : 29-04-19, BH

Töpfchentraining

Töpfchentraining: Wie bekomme ich mein Kind trocken?

Ist Ihr Kind etwa eineinhalb bis zwei Jahre alt und zeigt Interesse am Toilettengang, ist das der richtige Zeitpunkt, um mit dem Töpfchentraining zu starten.

Doch wie lässt sich die Windel abgewöhnen? Die meisten Kinder finden „Pipi“ und „Kacka“ von Natur aus interessant und drücken fasziniert auf den Spülknopf, um zu sehen, wie alles im Klo verschwindet. Wenn nicht schon vorhanden, sollten Sie versuchen, bei Ihrem Kind das Interesse an der Sauberkeitserziehung und am Klogang zu wecken.

Kaufen Sie gemeinsam ein schickes Töpfchen, das ihm gefällt, und überall in der Wohnung eingesetzt werden kann. Manches Kind will gleich wie die „Großen“ auf das richtige Klo, dann ist ein Aufsatz auf der Kloschüssel eine gute Wahl. Lustige Seifenspender und feuchtes Klopapier in einer bunten Kinderbox helfen bei der Sauberkeitserziehung.

Kind trocken bekommen: Tipps fürs Töpfchentraining

Das Kind ans Töpfchen gewöhnen, gelingt am besten, wenn Sie spielerisch vorgehen: Den Teddy oder die Puppe „Pipi“ machen lassen, vor dem Baden mal Probesitzen oder während der Sitzung etwas vorlesen. Grundsätzlich sollte ein Töpfchentraining nicht zu einer bestimmten Uhrzeit erfolgen. Schließlich soll Ihr Kind selbst ein Gefühl dafür entwickeln, wann es „muss“ und nicht dann, wenn es Zeit ist oder gar der Wecker klingelt. Folgende Tipps erleichtern das Töpfchentraining:

  1. Loben, loben, loben: Bewerten Sie jeden Erfolg positiv.
  2. Führen Sie einen Kalender mit erfolgreichen trockenen Tagen oder Nächten.
  3. Unterstützen Sie die Selbstständigkeit.
  4. Lassen Sie Ihr Kind nicht länger als fünf Minuten auf dem Töpfchen hocken, wenn nichts passiert.
  5. Verkneifen Sie sich negativen Äußerungen zum Stuhlgang („Igitt“, „Pfui“) oder wenn etwas danebenging.
  6. Kein Tabu beim Thema Klo: Kinder lernen durch Nachahmen und sollten wissen, was auf der Toilette passiert.
  7. Ablauf üben: Hose ausziehen, hinsetzen, abwischen, ggf. spülen, anziehen und Hände waschen.
  8. Sorgen Sie für Kleidung, die Ihr Kind schnell ausziehen kann, oder lassen Sie es im Sommer auch mal nackig.
  9. Kaufen Sie billige Unterhosen, die Sie beim Malheur mit dem großen Geschäft ggf. wegschmeißen können.
  10. Trainingshöschen lassen sich leicht ausziehen, bleiben aber unangenehm feucht. Das motiviert das Kind.
  11. Konsequent bleiben, auch bei Ausflügen: Zwischen Windel und Unterhose wechseln, verzögert den Lernerfolg.

Erfolgreich trocken werden für Mädchen

Erkennen Sie den richtigen Zeitpunkt für Ihre Tochter

Wenn Ihre Tochter trocken werden soll, dann ist der Schlüssel dazu, dass Sie den richtigen Moment dafür abpassen. Einige Kinder sind im Alter von 18 Monaten bereit die Windel abzulegen, während andere erst mit vier Jahren soweit sind. Glück für Sie: Mädchen sind im Allgemeinen früher trocken als Jungen. Die Zweit -bzw. Drittgeborenen sind in der Regel eher trocken als die Erstgeborenen.
Es gibt keinen Grund, zu früh mit dem Üben zu beginnen. Studien belegen, dass Kinder, die zu früh mit dem Trainieren begonnen haben, zum selben Zeitpunkt ihr Ziel erreicht hatten, wie Kinder, die später anfingen, aber physisch und emotional reif dafür waren.
Mit anderen Worten: Ihre Tochter wird immer zum selben Zeitpunkt trocken sein, egal, ob Sie mit zwei Jahren beginnen oder erst ein halbes Jahr später. Sie wird trocken sein, wenn sie in ihrer Entwicklung soweit ist. Das Erste, was Sie tun sollten, ist unsere Checkliste durchzulesen, um herauszufinden, ob Ihre Tochter bereit ist, die Windel abzulegen.
Haben Sie entschieden, dass Ihre Tochter soweit ist, konzentrieren Sie sich nun auf das richtige Timing. Vergewissern Sie sich, dass der Tagesablauf Ihrer Tochter konstant ist. Wenn sie erst seit kurzem in den Kindergarten geht oder ein neues Geschwisterchen bekommen hat, dann könnte sie mit einem Wechsel von der Windel zum Töpfchen überfordert sein, oder sie ist vielleicht von all den Herausforderungen einfach überwältigt. Vermeiden Sie Phasen, in denen Ihre Tochter Ihnen Widerstand entgegenbringt und warten Sie besser auf einen Zeitpunkt, an dem sie offen für neue Ideen ist.

Ihre Tochter lernt durch Zuschauen

Seien Sie nicht schüchtern und benutzen Sie die Toilette auch in Gegenwart Ihrer Tochter. Kleinkinder lernen am ehesten durch Nachahmung. Zu sehen, wie Sie als Erwachsene auf die Toilette gehen, ist der erste Schritt, auch lieber die Toilette als die Windel zu benutzen. Fordern Sie sie nicht extra auf, mit auf die Toilette zu kommen, aber falls sie mit möchte, lassen Sie sie.
Eventuell sieht sie, dass der Papa die Toilette im Stehen benutzt. Dies ist nun der Zeitpunkt, ihr zu erklären, warum Männer und Frauen die Toilette unterschiedlich benutzen können.

Schaffen Sie die richtige Ausstattung fürs Töpfchen an

Viele Experten raten dazu, ein passendes Töpfchen zu kaufen. Dadurch bekommt ihre Tochter das Gefühl, etwas Eigenes zu besitzen und fühlt sich sicherer als auf einer normal dimensionierten Toilette. Einige Kinder haben Angst, dass sie in die Toilette fallen könnten und diese Angst behindert den Prozess des Trockenwerdens. Wenn Sie sich aber trotzdem für die Toilette entscheiden, dann trainieren Sie das Sitzen am Brillenrand, und achten Sie darauf, dass der Sitz nicht wackelt, Ihre Tochter sicher und bequem sitzt und sich entspannen kann.

Beschaffen Sie Ihrer Tochter zusätzlich einen Hocker zum Hochklettern und zeigen Sie ihr, wie sie ihn benutzen kann. Es ist wichtig, dass sie herauf- und wieder herunterklettern kann, damit sie sich jederzeit sicher und bequem hinsetzen kann und Halt für ihre Füße findet.
Zusätzlich können Sie Ihrer Tochter Bilderbücher oder Videos über die Entwöhnungsrituale von Windeln anbieten. Vielleicht fällt es ihr dann leichter, die neuen Informationen besser zu verarbeiten.

Machen Sie es Ihrer Tochter einfach und bequem

Zu diesem frühen Zeitpunkt des Trockenwerdens benötigt Ihre Tochter eine Vorstellung, warum es dieses Ding – das Töpfchen – benutzen soll. Sagen Sie Ihr, dass das Töpfchen speziell für sie ist. Sie können Ihren Namen darauf schreiben und sie es mit Stickern dekorieren lassen. Nun versuchen Sie, sie komplett angezogen auf ihr Töpfchen zu setzen.
Nachdem sie ein paar Minuten sitzt, versuchen Sie, sie zu überzeugen, es einmal ohne Windel auszuprobieren. Wenn sie sich dagegen wehrt, dann üben Sie keinen Druck aus. So etwas wird nur in einer Machtprobe enden und kann zum Scheitern aller Bemühungen führen.
Hat Ihre Tochter eine Lieblingspuppe oder Stofftier, so können Sie versuchen, dieses in das Training mit einzubeziehen, in dem Sie es auch auf das Töpfchen setzen. Viele Kinder genießen es, ihrem Spielzeug zuzuschauen und lernen so spielerisch, was Sie von ihm wollen. Einige Eltern bauen dem Stofftier oder der Puppe sogar eine eigene Spielzeugtoilette (gibt es auch zu kaufen). So können Ihr Kind und das Spielzeug gleichzeitig auf dem Töpfchen sitzen. Lesen Sie weitere Elterntipps zum Trockenwerden.

Coole Unterwäsche kann das Töpfchen attraktiv machen

Versuchen Sie die Aufmerksamkeit Ihrer Tochter auf schicke Unterwäsche zu lenken und versprechen Sie Ihr, welche zu kaufen, wenn sie keine Windel mehr braucht. Locken Sie sie mit dem Angebot, dass sie sich ganz alleine welche aussuchen darf. Unterwäsche mit einer beliebten Comic- oder Bilderbuch-Figur ist oft der große Renner für die Kleinen. Geben Sie Ihrer Tochter das Gefühl, schon ganz groß zu sein, so wie die älteren Geschwister, Mama und Papa, wenn Sie das Töpfchen benutzt und Unterwäsche trägt.

Entwickeln Sie einen Töpfchen-Trainingsplan

Um Ihre Kleine von der Windel entwöhnen zu können, kommt es auf Ihren Tagesablauf an und ob Ihre Tochter auch von anderen Personen betreut wird. Falls dies so ist, sollten Sie sich mit diesen Personen über die Entwöhnungsstrategie einig sein.
Sie haben sich entweder für die „Vor- und Zurück-Methode“ entschieden, also einen Wechsel zwischen Windel und Unterwäsche, oder aber für die „Nasse Methode“, bei der Ihre Tochter permanent Unterwäsche trägt.
Einige Experten empfehlen, als Zwischenschritt spezielle Höschenwindeln einzuführen, die wie eine Unterhose benutzt werden. Andere wiederum schwören darauf, die Kinder ohne solche speziellen Windeln zu entwöhnen. Sie empfehlen, Kinder gleich in Unterhosen herumlaufen zu lassen, damit sie sofort merken, wenn sie eingenässt haben. Diese Variante bedeutet natürlich einen erheblichen Mehraufwand für Sie als Eltern in punkto Saubermachen und Waschen.
Letztendlich müssen Sie entscheiden, welche der beiden Methoden gut für Ihr Kind und für Sie ist. Haben Sie noch Fragen oder können Sie sich nicht entscheiden und benötigen Unterstützung, dann kontaktieren Sie eine Mütterberatungsstelle in Ihrer Nähe. Das Personal hilft Ihnen gern weiter. Bei langen Fahrten und über Nacht werden Sie dennoch für eine längere Zeit auf Windeln zurückgreifen müssen.

Zeigen Sie Ihre Tochter entspanntes Sitzen und richtiges Abwischen

Eine der wichtigsten Sachen beim Trockenwerden Ihrer Tochter ist das richtige Abwischen. Bringen Sie ihr unbedingt bei, das sie ihren Popo von vorne nach hintern abwischt und nicht andersherum.
Dies ist besonders wichtig, wenn Sie nicht nur ihr kleines Geschäft erledigt hat. Denn so wischt sie sich die Darmbakterien nicht in ihre Vagina und vermeidet so eine Bakterien- oder Pilzinfektion. Ist Ihre Tochter noch zu jung, um das zu verstehen, so erklären Sie Ihr, dass sie sich erst den Popo selber abwischen darf, wenn sie alt genug dafür ist.
Blaseninfektionen sind in diesem Alter eher selten. Sie treten jedoch verstärkt bei Mädchen während der Zeit der Windelentwöhnung auf. Muss Ihre Tochter auffallend häufig Pipi und es kommt nichts, findet Sie das Wasserlassen schmerzhaft und hat Bauchschmerzen im Beckenbereich oder nässt sie wieder ein, obwohl sie trocken war, sollten Sie Ihren Kinderarzt aufsuchen und der Ursache auf den Grund gehen.

Nacktsein kann Ihrer Tochter beim Trockenwerden helfen

Nichts kann das Interesse Ihrer Tochter an Töpfchen oder Toilette wecken? Geben Sie Ihr etwas Zeit. Versuchen Sie sie zu Hause nackt spielen zu lassen. Stellen Sie das Töpfchen in der Nähe, wo es leicht zu erreichen ist, und erinnern Sie Ihre Tochter von Zeit zu Zeit daran, sich mal draufzusetzen. Achten Sie auf Anzeichen (von einem Bein auf das andere hüpfen, die Hände zwischen die Beine stecken und so weiter).
So können Sie an nacheinander folgenden Tagen verfahren oder jeden Abend und am Wochenende, ganz wie es Ihnen passt. Je mehr Zeit Ihre Tochter ohne Windel herummarschiert, um so schneller lernt sie, ohne Windel auszukommen.

Belohnen Sie Erfolge

Zweifellos passieren einige Missgeschicke, bis Ihre Tochter völlig von der Windel entwöhnt ist. In der Zwischenzeit müssen Sie Ihre Tochter immer aufs Neue motivieren. Hat sie es geschafft, etwas ins Töpfchen zu machen, dann sollten Sie entsprechend reagieren und sie dafür belohnen, damit sie einen weiteren Anreiz bekommt.
Belohnen Sie sie mit einer zusätzlichen Gute-Nacht-Geschichte oder einem gemeinsamen Spiel.
Lassen Sie sie spüren, dass sie einen wichtigen Meilenstein in ihrer Entwicklung erreicht hat. Machen Sie aber nicht aus jedem Gang zum Töpfchen ein großes Fest, denn das kann den Kleinen auch unangenehm werden oder sie fordern es in Zukunft immer ein.

Geben Sie nicht auf, wenn das Trockenwerden dauert

Es ist wie mit jeder anderen Tätigkeit: Je öfter sie ausgeübt wird, umso besser wird sie beherrscht. Aber Sie können Ihrer Tochter die Dinge erleichtern. Ziehen Sie ihr bequeme und unkomplizierte Sachen an, die sie ganz leicht ausziehen kann. Ist sie mit der Entwöhnung an sich überfordert, bleiben Sie trotzdem ruhig und bestrafen Sie sie auf keinen Fall. Nichts kann den Erfolg beim Trockenwerden schneller schmälern als das Gefühl, bei einem eventuellen Einnässen versagt zu haben. (Erfahren Sie mehr, was Sie bei solchen kleinen Rückschlägen tun können.)
Es ist ganz normal, dass Kinder, die schon länger entwöhnt sind, sich so ins Spiel vertiefen, dass sie gar nicht merken, wenn es Zeit für die Toilette ist. Seien Sie bitte nicht frustriert. Tadeln und schimpfen sind werden Ihren Plänen nur schaden und den Erfolg nach hinten verschieben.

Bieten Sie Ihrer Tochter Anreize

Beginnt Ihre Tochter das Interesse am Töpfchen zu verlieren, können Sie überlegen, ihr Belohnungen anzubieten. Eine beliebte Methode ist der Kalender mit Stickern, in dem die Erfolge festgehalten werden. Jedes Mal, wenn sie etwas ins Töpfchen gemacht hat, darf sie einen Sticker in den Kalender kleben. Hat sie eine bestimmte Anzahl erreicht, können Sie Ihre Tochter entweder mit Süßigkeiten oder einem lang ersehnten Spielzeug belohnen.

So wird Ihre Tochter auch während der Nacht trocken

Irgendwann ist Ihre Tochter am Tag von der Windel entwöhnt und benutzt eifrig die Toilette oder das Töpfchen. Nun ist es an der Zeit für die nächste Phase. Gönnen Sie Ihr eine Verschnaufpause und warten Sie den richtigen Zeitpunkt ab, an dem sich Ihre Tochter mit dem windellosen Zustand vertraut fühlt. Checken Sie am Morgen und nach dem Mittagsschlaf, ob viel oder wenig in der Windel ist.
Die meisten Kinder beginnen mit dem Mittagsschlaf trocken zu werden. Nacht- Training ist schwieriger, denn es ist von der körperlichen Entwicklung abhängig, ob sie eine gewisse Zeit den Urin halten kann und wie fest sie schläft. Will Ihre Tochter unbedingt nachts ohne Windel schlafen, so lassen Sie sie es ruhig ausprobieren. Hat sie es aber nach ein paar Nächten nicht geschafft, trocken zu bleiben, legen Sie Ihr wieder eine Windel um und trösten Sie sie. Gönnen Sie Ihr eine Pause und versuchen es später erneut.
Ist die Windel Ihrer Tochter drei bis fünf Nächte trocken geblieben, so beißen Sie die Zähne zusammen und versuchen Sie es ohne Windel. Unterstützen Sie Ihre Tochter, indem Sie ihr nach 17.00 Uhr nur noch wenig zu trinken geben (aber sie natürlich nicht durstig ins Bett gehen lassen) und setzen Sie sie nochmals auf das Töpfchen, bevor Sie selbst zu Bett gehen.

Sagen Sie den Windeln „ade“

Nun ist Ihre Tochter an dem Punkt angelangt, wo sie mit gutem Gewissen sagen kann: Windel auf Wiedersehen!
Sie hat viel geschafft! Zeigen Sie Anerkennung, bestärken Sie sie in Ihrem Stolz und lassen Sie Ihre Tochter die übrigen Windeln einem jüngeren Kind schenken.

10 Schritte zum Töpfchen

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1. Ist Dein Kind bereit für das Töpfchen?

Bevor Du mit dem Töpfchentraining beginnst, solltest Du überprüfen, ob Dein Kind dazu bereit ist, das Töpfchen zu benutzen. Warte, bis Dein Kind von allein Interesse daran zeigt und vermeide unbedingt, es auf das Töpfchen oder die Toilette zu zwingen. Im schlimmsten Fall verbindet es mit dem Töpfchen dann etwas Negatives und wird sich erst recht gegen das Training wehren. Die folgende Checkliste soll Dir dabei helfen, den richtigen Zeitpunkt zu bestimmen, wann Dein Kind bereit für das Töpfchen ist.

Dein Kind ist bereit für das Töpfchen, wenn

  • es laufen und sich eigenständig die Hose an- und ausziehen kann.
  • es durch bestimmte Geräusche oder Bewegungen darauf aufmerksam macht, dass sich etwas in der Hose befindet.
  • es dem kleinen oder großen Geschäft eigenständig Namen gibt.
  • es dazu in der Lage ist, einfachen Anweisungen zu folgen.
  • es deuten kann, wann sein Körper ihm sagt, dass es aufs Töpfchen muss.
  • es bereits bis zu zwei Stunden trocken bleibt. Dies deutet darauf hin, dass sein Schließmuskel ausreichend trainiert ist und der Urin über eine gewisse Zeit in der Blase bleiben kann.
  • es einen festen Stuhlgang hat und das Herumlaufen in einer vollen Windel als unangenehm empfindet.
  • es sich alleine auf ein Töpfchen setzen und einige Minuten stillhalten kann.
  • es zeigt, dass es unabhängig sein möchte, gewisse Dinge demgemäß alleine bewältigen möchte.
  • es sich nicht dagegen sträubt, das Töpfchen zu benutzen.

Die meisten Kleinkinder haben zwischen dem 18. und 24. Lebensmonat die notwendigen physischen und kognitiven Fähigkeiten ausgebildet, um mit dem Töpfchentraining beginnen zu können. Viele Eltern beginnen daher damit, wenn ihr Kind ungefähr zwei Jahre alt ist. Einige Kinder besitzen die notwendigen Fähigkeiten jedoch auch erst mit vier Jahren und auch diese Entwicklung ist selbstverständlich völlig in Ordnung. Den „richtigen“ Zeitpunkt für die Einführung des Töpfchens gibt es daher nicht.

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2. Die richtige Ausstattung: Welches Töpfchen für den Anfang?

Die richtige Ausstattung ist hilfreich beim Töpfchentraining. Dazu gehört selbstverständlich in erster Linie das Töpfchen selbst. Es hilft dabei, die Angst vor der „großen Erwachsenentoilette“ zu überwinden und kann, wenn es bunt ist oder eine lustige Form hat, sogar Spaß machen. Wenn Du Dich im Vorfeld informiert hast, welches Töpfchen für Dein Kind geeignet ist, kaufst Du es am besten mit ihm zusammen und lässt es mitentscheiden, welches Töpfchen es haben möchte.

Wichtig ist, dass das Töpfchen stabil steht, damit Dein Kind es beim Hinsetzen nicht aus Versehen umwerfen kann. Ebenso sollte es nicht zu hoch sein, damit es für Dein Kind schnell zugänglich ist, wenn es merkt, dass es aufs Töpfchen muss. Solltet Ihr einen Adapter für die Erwachsenentoilette benutzen, achtet darauf, dass Dein Kind sicher und stabil darauf sitzen kann. Dabei sollte immer ein kleiner Hocker vor der Toilette stehen, der Deinem Kind einen leichten und schnellen Zugang gewährt.

Mehr Informationen dazu, welche Ausstattung sinnvoll ist, erfährst Du in unserem Artikel „Zubehör für das Trockenwerden„.

3. Bücher zum Töpfchen und der Toilette

Begleitend zum Training am Töpfchen selbst, sind auch Bilderbücher oder Videos, die den Gang auf das Töpfchen spielerisch darstellen und somit verständlich machen, eine gute Investition. So kannst Du Deinem Kind das Töpfchentraining abends beim Vorlesen noch einmal ins Gedächtnis rufen und dafür sorgen, dass es ein fester und selbstverständlicher Bestandteil seines Alltags wird. Einige schöne Buchtipps zum Thema Töpfchen sind:

  • Moritz Moppelpo braucht keine Windel mehr (arsEdition)
  • Der kleine Klo König (Ravensburger Buchverlag)
  • Paul geht schon aufs Klo (arsEdition)
  • Jakob und die nasse Hose (Carlsen Verlag)

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4. Sorge für eine Töpfchen-Routine

Um Deinem Kind beizubringen, dass das Töpfchen zur Routine des Alltags gehört, setze es einfach mehrmals am Tag angezogen auf sein Töpfchen. Dies kannst Du zum Beispiel nach dem Frühstück machen oder zu einem anderen Zeitpunkt, an dem Ihr etwas Zeit und Ruhe habt. Möchte es nicht sitzen bleiben und sträubt sich dagegen, ist das völlig in Ordnung. Du solltest Dein Kind niemals dazu zwingen, auf dem Töpfchen sitzen zu bleiben, wenn es dazu keine Lust hat. Das Thema „Töpfchen“ zu dramatisieren hilft weder Dir noch Deinem Kind, sondern sorgt nur für Stress und Angst. Falls Dein Kind sich also nicht aufs Töpfchen einlassen möchte, ist es sinnvoll, dieses wegzuräumen und es ein andermal wieder zu versuchen.

Bleibt Dein Kind gerne auf dem Töpfchen sitzen, solltest Du es anfangs nicht überfordern, indem Du ihm erklärst, warum es dort sitzt. Es soll sich zunächst lediglich daran gewöhnen und verstehen, dass es in Zukunft öfter damit zu tun haben wird. Sorge am besten dafür, dass das Töpfchen immer an einem freundlichen Ort steht. Im Sommer könnt Ihr es zum Beispiel mit in den Garten nehmen, sodass Dein Kind damit spielen kann. Der spielerische Umgang mit dem Töpfchen hilft Deinem Kind, Spaß daran zu bekommen und es in seine alltägliche Routine zu integrieren.

Begleitend kannst Du Deinem Kind erklären, dass ein „Töpfchen“ auch zur täglichen Routine von Dir und Deinem Partner gehört und dass es ganz normal ist, sich die Hose runterzuziehen, bevor man aufs Töpfchen geht.

5. Zeige, wie die Toilette bzw. das Töpfchen funktioniert

Kinder lernen am leichtesten, indem sie die Erwachsenen imitieren. Wenn Dein Nachwuchs also sieht, wofür Du die Toilette benutzt, wird es ihm leichter fallen, zu verstehen, was es mit dem Töpfchen anfangen soll und warum. Zudem kannst Du deinem Kind helfen, den Zusammenhang zwischen seinen Ausscheidungen und dem Töpfchen zu verstehen, indem Du die volle Windel nimmst, mit Deinem Kind zum Töpfchen gehst und sie dort entleerst.

Anschließend könnt ihr den Inhalt gemeinsam im Klo verschwinden lassen. Lasse es an diesem Vorgang auch aktiv teilhaben, indem Dein Kind zum Beispiel die Spülung betätigen darf, wenn Du das Töpfchen entleert hast. Auch hier gilt es, es zu diesem Vorgang nicht zu zwingen. Wenn es keinen Spaß daran hat und nicht wissen möchte, wohin alles geht, warte einfach bis zum nächsten Mal und versuche es dann erneut. Bringe ihm gleich von Anfang an bei, sich sein Höschen selbst wieder anzuziehen und sich nach dem Töpfchengang die Hände zu waschen. Auch hier zeigst Du Deinem Kind am besten wie man es macht, indem Du es bei Dir zuschauen lässt. Hat es gleichaltrige Freunde oder ältere Geschwister, die bereits aufs Töpfchen oder die Toilette gehen, so kann Dein Kind auch bei ihnen zuschauen und sich abgucken, wie man es macht. Dabei solltest Du es aber nicht mit Sprüchen unter Druck setzen wie „Paul kann das schon, warum kannst Du das nicht auch?“

6. Lasse die Windeln weg

Wenn es möglich ist und es die Temperaturen erlauben, sollte Dein Kind ohne Hose und Windel spielen, sodass es schnellen und einfachen Zugang zum Töpfchen hat. Sage ihm, dass es nun jederzeit die Möglichkeit hat, aufs Töpfchen zu gehen und wenn es notwendig ist, erinnere Dein Kind gelegentlich daran, indem Du es fragst, ob es vielleicht muss. Es wird nicht immer alles auf Anhieb klappen und sicher mal „in die Hose“ gehen, aber das ist völlig in Ordnung.

Je öfter es ohne seine Windel spielt, desto schneller wird es lernen, aufs Töpfchen zu gehen. Hat es den Sinn verstanden, wird es immer öfter nach Dir rufen, damit Ihr gemeinsam zum Töpfchen gehen könnt.

7. Übung macht den Meister und „loben, loben, loben“

Ermutige Dein Kind, das Töpfchen auch mal alleine aufzusuchen, wenn es muss. Oft hilft es jedoch, wenn Dein Kind Dir jedes Mal Bescheid sagt und Ihr dann gemeinsam ins Bad geht. Manchmal ist es für Kleinkinder nicht so einfach, lange genug entspannt auf dem Töpfchen sitzen zu bleiben, bis etwas kommt. Sorge daher dafür, dass Dein Kind mindestens eine Minute auf dem Töpfchen sitzen bleibt, indem Du mit ihm sprichst oder Ihr Euch in der Zeit gemeinsam ein Buch anschaut. So wird es sich einfacher entspannen können und wird nicht so schnell ungeduldig.

Wenn es den Gang aufs Töpfchen gut beherrscht und sein Geschäft dort erledigt, solltest Du es bei jedem Mal dafür loben. So verbindet es damit ein positives Ereignis und möchte es beim nächsten Mal genauso gut machen. Jedes Töpfchen-Ereignis ist ein Erfolg, zeige dies Deinem Kind auch. Setze es jedoch nicht unter Druck, indem Du jedes Mal schon vorab eine große Sache daraus machst und Du darauf wartest, dass es funktioniert. Dein Kind wird das merken und sich unwohl dabei fühlen.

8. Probiere Trainingswindeln

Eine Alternative zu normalen Windeln sind Höschenwindeln. Durch ihren einfachen Bund sorgen sie dafür, dass Dein Kind sich seine Höschen selbst leicht ausziehen kann. Einige Kinder sind von der „neuen Windel“, die wie eine Unterhose benutzt wird, gleich begeistert und nutzen diese gerne. Sie kann dabei helfen, das Ziel schneller zu erreichen, da das Kind die neue Fähigkeit, das eigenständige an- und ausziehen, gerne unter Beweis stellen möchte.

Es kann aber ebenso sein, dass es die neue Windel nicht mag und diese spezielle Erfahrung ablehnt. Solltest Du Dich für die Trainingswindeln entscheiden, lasse Dein Kind sich erst daran gewöhnen. Es sollte sie tagsüber nur einige Stunden tragen, nachts aber die normalen Windeln. Wenn Du merkst, dass es jedes Mal das Töpfchen aufsucht, wenn es muss, ist es an der Zeit für normale Unterwäsche.

9. Rückschläge gehören zum Training dazu

Töpfchen-Training kann sowohl für die Familie, als auch für das Kind schwierig sein. Dabei passieren in der Phase des Sauberwerdens fast jedem Kind kleine Missgeschicke. Das ist ganz normal und gehört zum Training dazu. Bis Dein Kind sowohl am Tag als auch in der Nacht trocken und sauber bleibt, wird öfter mal was in die Hose gehen. Wichtig ist dann, es nicht unter Druck zu setzen, wütend zu werden oder mit ihm zu schimpfen.

Du solltest immer im Hinterkopf behalten, dass die Blasenmuskulatur und der Schließmuskel Deines Kindes sich erst kürzlich völlig ausgebildet haben und mitunter nicht immer stark genug sind, Blase und Enddarm fest zu verschließen. Der Prozess des Sauberwerdens erfordert Geduld und Zeit und Du und Dein Partner solltet ruhig bleiben, wenn doch mal etwas in die Hose geht. Reagiere bei einem eventuellen Missgeschick freundlich und wische es kommentarlos weg. Auf keinen Fall solltest Du Dein Kind deswegen bestrafen und es damit noch mehr unter Druck setzen. Im schlimmsten Fall wird es dadurch einen gewaltigen Rückschritt machen.

Das Sauberwerden passiert bei keinem Kind von jetzt auf gleich. Bereite Dich darauf vor, dass Du und Dein Partner möglicherweise monatelang noch kleinere Unfälle kommentarlos entfernen müsst, bis es reibungslos klappt.

10. Nachts geht das Training weiter

Selbst wenn Dein Kind gelernt hat, tagsüber das Töpfchen oder die Toilette zu benutzen, wird es dennoch eventuell Monate brauchen, um auch nachts trocken zu werden. Mitunter ist es zu klein, um auch nachts alleine aufzuwachen, wenn es muss. Das ist ganz normal und überhaupt kein Grund zur Sorge. Nicht selten werden Kinder erst mit Eintritt in die Grundschule auch in der Nacht trocken. Es ist daher sinnvoll, die übrig gebliebenen Windeln für die Nacht aufzubewahren.

Du kannst Dein Kind dabei unterstützen, auch nachts trocken zu bleiben, indem Du ihm kurz vor dem Schlafen nicht mehr so viel zu trinken anbietest und es vor dem Schlafen daran erinnerst, das Töpfchen oder die Toilette zu nutzen. Außerdem solltest Du ihm klar machen, dass es Dich nachts immer rufen kann, wenn es wach wird, damit Ihr gemeinsam auf die Toilette gehen könnt. Alternativ könnt Ihr das Töpfchen einfach neben das Kinderbett stellen, um Deinem Kind den Weg zur Toilette zu verkürzen. Ein Plastiklaken unter dem normalen Baumwolllaken hilft dabei, die Matratze vor eventuellen Missgeschicken bei Versuchen ohne Windel zu schützen. Mit der Zeit wird Dein Kind dann ganz von alleine lernen, dass es nachts raus muss, wenn es ein Bedürfnis hat.

Sauber werden

Der Zeitpunkt, zu dem ein Kind lernt, Blase oder Darm zu kontrollieren, ist von Kind zu Kind verschieden. Zuerst muss die Entwicklung, d.h. das Zusammenspiel von Gehirn, Nerven und Muskulatur, weit genug fortgeschritten sein, damit es funktionieren kann. Unter 15 Monaten ist das biologisch nicht möglich. Wenn man ein Kind vor diesem Zeitpunkt mit „Erfolg“ aufs Töpfchen setzt, dann ist das Zufall.

Mit zwei, drei Jahren sind die meisten Kinder stolz, allein aufs Töpfchen oder Klo gehen zu können. In der Nacht sind immerhin noch 15 Prozent der 5-Jährigen noch nicht trocken. Die meisten Kinder sind zwischen 2 ½ und 5 Jahren in der Lage, den Stuhlgang zu kontrollieren.
Erfolge loben, Fehlschläge übersehen – das ist wichtig! Kein Kind macht absichtlich oder um die Eltern zu ärgern, in die Hose. Eine Bestrafung würde die Entwicklung nur verzögern!
Wo es Beratungsangebote gibt, erfahren Sie bei der Eltern-/Mutterberatung in Ihrer Nähe. In den IGLU-Beratungsstellen finden regelmäßige kostenlose Beratungen zu diesem Thema statt.

Unsere Tipps dazu

Sauberkeitserziehung – ab wann macht sie Sinn?

Geschichten von früheren Generationen, in denen Kinder schon mit einem Jahr trocken waren, können Sie ruhig zu den Ammenmärchen zählen. Die Nervenbahnen eines Kindes haben sich frühestens Ende des 2. Lebensjahres – häufig jedoch erst im Laufe des 3. Lebensjahres so differenziert, dass ein Kind zur Kontrolle seiner Blasenschließmuskeln fähig ist.

Erst dann macht es also Sinn, ein Kind zu fragen, ob es „muss“. Die Antwort wird zunächst allerdings meistens ein Nein sein, und es wird zu „Unfällen“ kommen. Denn Kinder werden sich des Harndrangs erst langsam bewusst und können den Harn anfangs auch nur etwa eine Sekunde zurückhalten – es geht also öfter daneben. Darauf sollten Sie aber auf keinen Fall ärgerlich reagieren, sondern gut gelaunt bleiben und die Bescherung ganz nebenbei beseitigen.

Die wichtigsten Sauberkeits-Tipps:

Das Wichtigste vorneweg: haben Sie Geduld, üben Sie keinen Druck auf Ihr Kind aus! Lassen Sie also Ihrem Kind Zeit, jedes Kind ist in seiner Entwicklung unterschiedlich.

Haben Sie keine zu hohen oder zu frühen Erwartungen. Die meisten Kinder entwickeln von selbst den Impuls, die Windel los zu werden. Kein Kind macht in die Hose, um die Eltern zu ärgern. Loben Sie Erfolge und übergehen Sie die Misserfolge. Zwingen Sie niemals Ihr Kind aufs Töpfchen oder Klo – dadurch wird es zum unangenehmen oder sogar mit Angst besetzten Ereignis und die Entwicklung verzögert sich.

Vermeiden Sie es, ständig im Töpfchen nachzusehen, wie viel drinnen ist. Unterstützen Sie Ihr Kind auch bei Fehlern, das stärkt die Unabhängigkeit und fördert das Selbstbewusstsein des Kindes.

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