Baby abendbrei rezepte

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Grundrezept Milch-Getreide-Brei

Grundrezept zum Selbermachen von Milch-Getreide-Brei, auch als Abendbrei bekannt, für das Baby ab dem 5. Monat.
Der Milch-Getreide-Brei, auch bekannt als Abendbrei, ist die zweite Beikostmahlzeit und wird in der Regel nach dem Mittagsbrei eingeführt, wenn ihr bei der Beikosteinführung nach Plan vorgehen wollt.
Die Supermarktregale sind voll mit allen möglichen Sorten für fertigen Abendbrei in Gläsern oder Tüten, den ihr nur mit Wasser anrühren müsst. Leider enthalten die meisten davon Unmengen an Zucker, der aber gar nichts in Babybrei zu suchen hat 🙁
Wir empfehlen euch daher, den Milch-Getreide-Brei selber zu machen. Das ist ganz einfach und die gesündeste Variante.

  • 200 ml Vollmilch
  • oder
  • 100 ml Vollmilch + 100 ml Wasser
  • oder
  • 200 ml Pre-Milch (nach Packungsanleitung zubereitet)
  • 4-6 EL Getreideflocken (z.B. von Alnatura oder Holle)
  • etwas Obstmus

Mit der Einführung des Milch-Getreide-Brei geht meist auch die Gewöhnung an Kuhmilch einher.
Es hat sich bewährt, das Baby stufenweise in kleinen Schritten an richtige Milch zu gewöhnen. Am besten rührt ihr den Milch-Getreide-Brei anfangs mit einer einfachen Pre-Milch an. Später könnt ihr dann dazu übergehen, den Milchanteil aus je zur Hälfte Wasser und Vollmilch zu bilden, bevor ihr schließlich nur noch Vollmilch verwendet.
Bereitet eure Pre-Milch nach Packungsanleitung zu bzw. erwärmt eure Vollmilch. Ihr könnt den Abendbrei auch mit Muttermilch zubereiten.
Wenn die Milch etwas abgekühlt ist, rührt ihr die Flocken ein und mischt zum Schluss das Obstmus unter. Getreideflocken enthalten Eisen, das mit Hilfe des Vitamin C aus dem Obst besser aufgenommen wird.
© breirezept.de

Nach diesem Grundrezept könnt ihr jede Sorte Getreideflocken mit jeder beliebigen Obstsorte kombinieren.
Welches Getreide eignet sich für das Baby?
Viele Abendbrei-Rezepte mit Getreide und Milch
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So bereitest du einen Milch-Getreide-Brei zu

Wenn dein Baby bereits an den Mittagsbrei gewöhnt ist, wird es nach etwa einem Monat Zeit für den zweiten Brei. Den gibt es abends als Kombination von Milch und Getreide – daher die Bezeichnung Milch-Getreide-Brei.

GRUNDREZEPT für einen Milch-Getreide-Brei
2 gehäufte EL Getreide (= 20 g) plus 200 ml erhitzte Milch + 2 EL Saft oder Obstpüree

Um den Brei schonend einzuführen kannst du folgendermaßen vorgehen:

Vom 1. bis zum 3. Tag gibt es Getreideflocken, die du mit erhitztem und wieder abgekühltem Wasser anrührst. Dazu eine halbe Portion Saft oder Fruchtpüree.

Vom 4. bis zum 6. Tag rührst du die Flocken dann mit Vollmilch an (3,5 Prozent Fett, erhitzt und auf Esstemperatur abgekühlt) und gibst ebenfalls eine halbe Portion Saft oder Obstmus dazu.

Ab dem 7. Tag gibt es weiterhin Milch und Getreide plus eine volle Portion Saft/Obstpüree.

Bitte den Brei nicht zusätzlich süßen! Vor allem nicht mit Honig (der ist für Babys unter 1 Jahr tabu)

Tipp: Ideal sind Zutaten in Bio-Qualität. Auch fertige Fruchtpürees für Babys und Kleinkinder sind auf Umweltbelastungen wie beispielsweise Pestizide getestet und unterliegen strengen Richtlinien.

Welche Milch nehme ich?

Empfehlenswert für den Milch-Getreide-Brei ist (Kuh)-Vollmilch mit 3,5 Prozent Fett. Du kannst auch Milch mit 1,5 Prozent Fett wählen und diese mit einem TL Rapsöl etwas reichhaltiger machen. Auch auf H-Milch kannst du zurückgreifen.

Und welches Getreide?

Zu Beginn ist ein Instant-Vollkorngetreide optimal. Denn Vollkorn sättigt mehr und enthält mehr Vitamine, Mineral- und Ballaststoffe als Weißmehlprodukte. Welche Getreidesorte ihr nehmt, ist zweirangig, von Hirse über Dinkel bis Mehrkorn kannst du gerne testen, was deinem Baby am besten schmeckt. Am besten du variierst und gestaltet die Breimahlzeiten damit möglichst abwechslungsreich. Wenn dein Baby älter ist, kannst du auf zarte Haferflocken oder feinen Grieß umsteigen.

Wichtig: Glutenfreie Breie schützen nicht vor Zöliakie beziehungsweise Glutenunverträglichkeit. Ganz im Gegenteil ist es sehr ratsam, dass euer Speiseplan auch glutenhaltige Lebensmittel umfasst.

Und was ist mit dem Saft und dem Fruchtpüree?

Je nach Saison eignen sich Apfel, Birne, Banane, Pfirsich oder Nektarine (diese ist sehr Vitamin C-reich). Orangensaft ist weniger empfehlenswert, da er zu viel Fruchtsäure enthält. Ob das nun Saft (achtet darauf, dass es 100-prozentiger Saft ist und kein mit zusätzlichem Zucker angereichertes Produkt) oder Fruchtpüree ist zweitrangig. Das Obstmus könnt ihr selbst zubereiten oder ihr greift auf fertige Herstellerprodukte aus dem Glas oder dem Quetschbeutel zurück.

Kann ich parallel noch weiterstillen?

Unbedingt! Stillen ist das Beste für dein Baby und auch parallel zur Beikost könnt ihr ganz normal weiterstillen. Dann kannst du den Milch-Getreide-Brei auch als Getreide-Obst-Brei nur mit Wasser zubereiten. Dazu nimmst du eine halbe bis ganze Portion (90 g gekochtes Wasser + 2 EL Getreidefleocken + 100 g frisches, zerdrücktes oder püriertes Obst + 1 TL Rapsöl). Der Brei wird dann durch die Muttermilch ergänzt.

MEHR WISSEN

Eine Übersicht zum Thema Brei mit allen wichtigen Phasen und Tipps findest du in unserem Beikostplan und der dazugehörigen Infografik.

Milch- & Getreidebreie

HiPP Milch- und Grießbreie enthalten wertvolles Getreide in Kombination mit Milch und feinen Fruchtflocken. Alle Breie enthalten Vitamin B1, welches wichtig für den Kohlenhydrat- und Energiestoffwechsel, sowie für das Nervensystem ist. Auf den Zusatz von Zucker wird selbstverständlich verzichtet.

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Die HiPP Milch-, Grieß- und Getreidebreie sind alle ohne Zuckerzusatz und ohne süßende Saftkonzentrate. All unsere Gläschen enthalten fein ausgewähltes, wertvolles Bio-Getreide, Vollmilch sowie Vitamin B1. Dieses ist besonders wichtig für den Stoffwechsel und das Nervensystem des Babys. Daher bieten die Milch-, Grieß und Getreidebreie sich auch bestens zum Einführen von Beikost der Beikost an.

HiPP Milchbreie:
Unsere Bio-Milchbreie zum Anrühren sind für Babys nach dem 4. Monat, ab dem 6. Monat und ab dem 8. Monat zum Zufüttern neben der Muttermilch geeignet. Ab diesem Alter kann man Babys abends einen Milchbrei geben. Sie sind jeweils ohne Zuckerzusatz und ohne süßende Saftkonzentrate.

HiPP Getreidebreie:
Die Bio-Getreidebreie zum Anrühren sind ungesüßt und enthalten wertvolle, zarte Bio-Getreideflocken. Der Getreidebrei ist nach dem 4. Monat und ab dem 6. Monat für Kleinkinder zu empfehlen.

HiPP Gute-Nacht-Breie:
Die Bio-Gute-Nacht-Breie zum Anrühren sind mit Früchten wie Apfel und Banane verfeinert, die für eine natürliche Süße sorgen. Der Brei ist passend für Babys nach dem 4. Monat und ab dem 6.- 8. Monat.

HiPP Gute-Nacht-Fläschchen:
Das HiPP Gute-Nacht-Fläschchen ist perfekt für Kinder geeignet, die abends schon zu müde zum Löffeln sind. Diese empfehlen wir für Kinder ab dem 10. Monat.

Folgende Getreidesorten finden Sie in unseren HiPP in den Milch- und Getreidebreien:
• Reisflocken (glutenfrei)
• Haferflocken
• Mais (glutenfrei)
• Hirse (glutenfrei)
• Weizen
• Dinkel

Erfahren Sie in unserem Getreideratgeber weitere Informationen über die verschiedenen Inhalte der Getreidebreie. Zudem gibt Ihnen unserer Getreideratgeber Informationen über die Herkunft des Getreides und warum es sich für Babynahrung optimal eignet.

was-wir-essen.de

Expertenantwort von Claudia Thienel am 17.02.2015 10:56 Uhr

Sehr geehrte/r Fragesteller/in,

vielen Dank für Ihren Beitrag.

Zu Ihrer 1. Frage: Reihenfolge der Mahlzeiten

Sie können die Breimahlzeiten gerne zeitlich tauschen, wenn dies von Ihrer Tagesstruktur her so mehr Sinn macht. Es gibt keine besonderen Gründe für eine festgelegte Reihenfolge.

Zu Ihrer 2. Frage: Frisch gepresster Saft im Brei

Ja, Sie können den Saft für den Brei auch gerne selbst frisch pressen.

Zu Ihrer 3. Frage: Milch-Getreide-Brei einfrieren

Ja, den Milch-Getreide-Brei können Sie, wie die anderen Breie auch, vorbereiten und einfrieren.

Zu Ihrer 4. Frage: Schockfrosten

Grundsätzlich ist es wichtig, dass vorgekochte Mahlzeiten nicht bei Zimmertemperatur abgekühlt werden. Für Babynahrung wird tatsächlich das Schockgefrieren empfohlen. Das bedeutet, der Brei muss sofort nach dem Pürieren in die Gefriergefäße abgefüllt und eingefroren werden um eine Keimvermehrung und Vitaminverluste zu vermeiden. Tiefgefrorener Brei ist bei -18° C bis zu zwei Monate haltbar. Achten Sie darauf, dass Ihr Gefriergerät die empfohlene Gefriertemperatur von -18°C erreicht.

Zu Ihrer 5. Frage: Unterschied Instantflocken und zartschmelzende Flocken

Normale Instantflocken sind im Unterschied zu den zartschmelzenden Flocken meist kein Produkt speziell für Babys. Daher muss den Instantflocken kein Vitamin B1 zugesetzt werden, welches bei der Produktion der Flocken verloren geht. Wenn Sie für Ihr Baby Instantflocken kaufen, sollten Sie darauf achten, dass das Produkt für die Säuglingsernährung gedacht ist (siehe Kennzeichnung).

Zu Ihrer 6. Frage: Stiele Brokkoli

Die Stiele des Brokkoli dürfen Sie gerne mitverwenden. Achten Sie lediglich darauf, dass die Garzeit meist etwas länger ist als die der Brokkoliröschen.

Zu Ihrer 7. Frage: Muttermilch für Milch-Getreide-Brei

Instant-Baby-Getreideflocken lösen sich sicher auch bei niedrigerer Temperatur. Das Anrühren des Milch-Getreide-Breis mit Muttermilch ist allerdings nicht notwendig und wird auch nicht empfohlen, nehmen Sie ruhig normale Kuhmilch. Muttermilch können Sie neben der Beikost aber auch weiterhin nach Bedarf füttern, achten Sie da auch auf das Saugbedürfnis Ihres Babys.

Zu Ihrer 8. Frage: Erdbeeren, Kiwi

Sie können gerne Erdbeeren wie auch Kiwis mit Ihrem Sohn ausprobieren, da spricht auch bei einer Allergiegefährdung nichts dagegen.

Zu Ihrer 9. Frage: Vegetarische Ernährung für Säuglinge

Eine vegetarische Ernährung ist für Kinder grundsätzlich möglich, wenn sie vielseitig ist und nährstoffreiche Lebensmittel beinhaltet. Um einen Mangel an Eiweißen, wichtigen Vitaminen und Mineralstoffen zu verhindern, sollte das Kind zudem regelmäßig Milchprodukte und Eier, wenn möglich auch Fisch essen. Besondere Aufmerksamkeit sollten Eltern allerdings dem Mineralstoff Eisen zukommen lassen. Der regelmäßige Verzehr von Hafer und Hirse in Form von Breien später auch Müsli, Brot oder Getreidespeisen schützt Kinder vor Eisenmangel. Auch sollten mehrmals in der Woche Hülsenfrüchte und viel eisenreiches Gemüse (zum Beispiel Spinat und Fenchel) und ab 1. Lebensjahr auch Salate auf dem Speiseplan stehen.

Wenn Sie Ihrem Baby kein Fleisch geben möchten, sollten Sie dieses durch andere Lebensmittel, die reich an Eisen sind, ersetzen. Anstelle vom Fleisch im Gemüse-Kartoffel-Fleisch-Brei eignen sich besonders gut Vollkorngetreidesorten wie z.B. Vollkornhaferflocken (mindestens 10 g)oder Weizenvollkornflocken. Die Eisenverwertung aus dem Vollkorngetreide lässt sich zudem noch durch die Zugabe von Vitamin C-reichem Fruchtsaft in dem Brei erhöhen.

Der fleischfreie alternative Gemüse-Getreide-Brei sollte milchfrei sein, damit nicht durch Milch die Bioverfügbarkeit von Eisen in der Mahlzeit vermindert wird.

Für Ihr Kind ist in der extremen Wachstumsphase im ersten Lebensjahr und auch danach eine ausreichende Versorgung mit biologisch hochwertigem Eiweiß besonders wichtig. Bei einer vegetarischen Ernährungsweise müssen Sie die Eiweißversorgung Ihres Kindes im Auge behalten und regelmäßig das Wachstum Ihres Kindes vom Kinderarzt untersuchen lassen.

Folgende Seite des Familienhandbuchs für Frühpädagogik bietet Ihnen weiteren Lesestoff

Ist eine vegetarische Ernährung für Kinder geeignet?

Zu Ihrer 10. Frage: Wie erkenne ich eine Laktose-Intoleranz

Falls Sie die Vermutung haben, dass Ihr Kind eine Laktose-Intoleranz hat, sollten Sie es Ihrem Kinderarzt vorstellen. Dieser kann eine Testung durchführen oder Sie an einen Gastroenterologen verweisen.

Weitere Informationen zum Thema bietet Ihnen unsere Rubrik „Ernährungstipps bei Krankheiten“ Laktose-Intoleranz, sowie die aid-Broschüre

Allergisch auf Essen? – Ratgeber bei Lebensmittelunverträglichkeiten.

Viele Tipps und praktische Informationen zur gesunden Ernährung Ihres Kindes bietet Ihnen die folgende aid-Broschüre

Ernährung von Säuglingen

unsere Rubrik „Spezielle Ernährungsinfos“ unter dem Stichwort Säuglinge,

sowie das Netzwerk Junge Familie. Beachten Sie auch die neue Eltern-App „Baby und Essen“ des Netzwerks Junge Familie.

Bitte nutzen Sie bei weiteren Fragen auch unsere Suchefunktion.

Mit freundlichen Grüßen

Claudia Thienel, Diplom-Ernährungswissenschaftlerin

Welches Getreide ist gut für Babys?

Milch, Wasser oder Premilch in den Brei?

Frische Vollmilch ist für den Abendbrei die beste Wahl. Der Fettgehalt (3,5 Prozent) sorgt für einen hohen Anteil fettlöslicher Vitamine – die spenden Energie zum Drehen und Krabbeln sowie für das Gehirn. Dieser Brei „steht für das Kalzium und Eiweiß in ­Babys Ernährung“, so Gätjen. Zwar ist der Gehalt an Nährstoffen und Mineralien in H-Milch ähnlich hoch, aber frische Milch schmeckt besser. Und das ist für Babys, die ihren Geschmack entdecken, ein wichtiger Aspekt. „Wird der Brei mit Wasser angerührt, schmeckt er nicht, sättigt nicht und versorgt auch nicht mit wichtigen Nährstoffen“, sagt Gätjen. Nur in Ausnahmefällen, zum Beispiel bei Durchfall, können Eltern Milch mit Wasser verdünnen.

Das Gerücht, Babys dürften im ersten Lebensjahr keine Milch bekommen, stimmt so nicht: „­In Form von Brei gibt es die 200 Milli­liter Milch schon ab dem sechsten Lebensmonat, als Trinkmilch aus der Tasse aber erst ab dem zehnten Lebensmonat. In die Flasche kommt die Kuhmilch nie“, stellt Gätjen klar. Manchmal leiden ­Babys unter einer Kuhmilchaller­gie. In diesem Fall wird das Getreide mit der verordneten therapeutischen Nahrung angerührt.

Folgemilch ist nicht empfehlenswert

Auch mit Säuglingsanfangsnahrung (Premilch oder 1er-Nahrung) darf der Brei angerührt werden. Folgemilch 2 und 3 sind wegen des zugesetzten Zuckers nicht empfehlenswert. Das gleiche Problem gibt es bei fertigen Mischungen aus Getreide und Premilch. Reine Mischungen sind in Ordnung, aber Geschmacksrichtungen wie Karamell und Stracciatella lieber im Regal lassen. „Kinder lieben Süßes. Doch normaler Grießbrei ist auch süß, da müssen es nicht überzuckerte Produkte sein“, sagt Gätjen. ­Bitte auch keinen Honig unterrühren! Er kann für Babys gefährliche Bakterien enthalten, die zu Muskel­lähmungen – auch der Atemmuskulatur – führen können.

Ab dem siebten Lebensmonat kommt nachmittags ein weiterer Getreidebrei dazu: mit püriertem Obst kombiniert und mit Wasser angerührt. Er versorgt das Baby mit ­einer Extraportion Eisen und Vitamin C.

Sind Fertigbreie okay?

Muss man sich überhaupt die ­Mühe machen, den Brei zu ­kochen oder anzurühren? Oder darf es auch ein Gläschen sein? „Hier sollten Sie ganz genau hinschauen, was im Glas ist“, empfiehlt Gätjen. Nur wenige Produkte enthalten eine ausgewogene Mischung aus Milch und Getreide. Häufig ist der Getreideanteil niedrig, der Zuckeranteil hoch. Sechs bis acht Stück Würfelzucker können in einem Glas Abendbrei stecken! „Viel Geld für ein schlechtes Produkt“, urteilt die Expertin.

Ähnliches gilt für Trinkbreie. Die Produkte enthalten viel Zucker und gelten als Dickmacher. So warnt die Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin vor Trinkbreien, weil sie eine hohe Energiedichte haben können. Diese Breie sind für Babys ungeeignet.

Mit Milch, Getreide und Obst: Babybrei selber machen

Zuletzt kamen im April Getreidebreie für Babys ins Gerede: Untersuchungen von Ökotest hatten ergeben, dass in einigen Produkten Schadstoffe wie Arsen und Mineralöl stecken. Aber auch Milchbreie lassen nach den Tests von Verbraucherinstituten öfter zu wünschen übrig. Den Babybrei selber machen kann eine Lösung des Problems sein und ist super einfach. Zum Einstieg in die „Haute Cuisine“ für Babys eignen sich der tägliche Milch- und Obst-Getreidebrei besonders gut.

Babybrei selber machen mit Milch und Getreide

Ab dem 7. Monat schlägt die Stunde für den Milch-Getreide-Brei: Er sättigt am Abend gut und versorgt Ihr Baby mit wichtigen Nährstoffen. Das Grundrezept ist ganz einfach:
20 g Vollkorn-Getreideflocken in 200 ml Vollmilch einmal aufkochen, vom Herd nehmen und lauwarm abkühlen lassen. 20 g frisch püriertes Obst oder 20 ml Fruchtsaft einrühren, Temperatur prüfen und füttern.

Extra-Tipp:
Besonders fix ist der Milch-Getreide-Brei mit Instant-Haferflocken bzw. Schmelzflocken fertig: Sie lösen sich auch ohne Kochen in heißer Milch schnell auf.

Milchfreien Babybrei selber machen

Ebenfalls ab dem 7. Monat kann Ihr Baby seinen ersten milchfreien Getreide-Obst-Brei löffeln, den es nachmittags bekommt. Hier ersetzt püriertes Obst oder Fruchtsaft die Milch. Und so geht´s:
20 g Vollkorngetreide-Flocken in 90 ml heißes Wasser einrühren, kurz aufkochen und etwas quellen lassen. Alternative: Instant-Haferflocken nehmen und mit abgekochtem, heißem Wasser anrühren.

Zum Schluss 100 g frisches Obstpüree oder 100 ml Fruchtsaft und 5 g Rapsöl oder Butter einrühren. Vor dem Füttern die Temperatur prüfen, damit der Brei nicht zu heiß ist!

Extra-Tipp:
Blitzschnell geht der klassische Zwiebackbrei. Dafür einfach 3-4 Babyzwieback in etwas Wasser einweichen, 100 g Obstpüree und 5 ml Rapsöl unterrühren – fertig!

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Die optimale Milch für Babybrei

Fettarme Milch zu nehmen, ist im ersten Lebensjahr keine gute Idee, denn Säuglinge brauchen Fett für eine gesunde Entwicklung. Wenn Sie den Babybrei selber machen, sollten Sie also unbedingt Vollmilch verwenden! Ob es Frischmilch oder H-Milch ist, spielt aber keine Rolle; beide haben dieselben Nährstoffe.
Für Babys ungeeignet ist allerdings unbehandelte Roh- oder Vorzugsmilch, denn sie kann schädliche und krankmachende Keime enthalten. Ebenfalls tabu, wenn Sie den Babybrei selber machen: Sojamilch, Mandelmilch, fettarme oder verdünnte Kuhmilch oder Ziegenmilch! Sie enthalten Stoffe, die der Körper Ihres Babys noch nicht verarbeiten kann.

Geeignetes Getreide für selbst gemachten Babybrei

Flocken aus Getreide gibt es heute in Riesenauswahl, zum Beispiel aus Dinkel, Weizen oder Roggen. Wenn Sie den Babybrei selber machen, gilt aber nach wie vor: Am besten sind immer noch die guten alten Haferflocken. Sie enthalten besonders viel von dem wichtigen Mineralstoff Eisen, sind für Babys am besten bekömmlich und sättigen obendrein am besten. Um die Aufnahme des Eisens vom Körper noch zu verbessern, geben Sie am besten beim Babybrei selber machen immer etwas Obst dazu.
Nur falls Ihr Kind eine Gluten-Unverträglichkeit hat bzw. allergisch auf Klebereiweiß reagiert, sollten Sie statt Haferflocken lieber Reisflocken oder Hirse verwenden. Besprechen Sie das aber sicherheitshalber genau mit dem Kinderarzt.

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Das perfekte Obst für Babybrei

Für den milchfreien Getreide-Obst-Brei nehmen Sie am besten mildes, säurearmes Obst. Früchte wie Zitrone, Orange, Maracuja oder lassen Sie beim Babybrei selber machen lieber links liegen, denn die Säure reizt die empfindlichen Schleimhäute und kann zu einem wunden Po führen.

Gut geeignet für den Babybrei sind dagegen reife Bananen, Aprikosen, süße Äpfel, Birnen und reife Beeren, die Sie mit einem Mixstab oder im Mixer pürieren. Statt mit pürierten frischen Früchten können Sie den Brei auch mit Fruchtsaft anrühren. Nehmen Sie dafür Direktsaft ohne Zuckerzusatz bzw. ohne zugesetzte Süßungsmittel.

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Babybrei selber machen: Süßen oder nicht?

Apropos Zucker und Süßungsmittel: Kindermediziner halten nichts davon, Babybrei zu süßen. Im Getreide-Milch-Brei bzw. im milchfreien Getreidebrei geben Milchzucker und Fruchtzucker genug Süße. Ob Zucker oder Honig – Sie erziehen damit Ihr Baby künstlich dazu, später Heißhunger auf Naschereien zu entwickeln und erhöhen damit nicht nur das Risiko von Übergewicht, sondern auch für Karies. Bei Honig kommt hinzu: Darin kann ein Bakterium enthalten sein, das Säuglinge schwer krank machen kann. Honig sollten Babys darum frühestens ab dem 2. Lebensjahr bekommen!
Viele Ideen für einen leckeren Babybrei aus Getreide mit Milch oder Obst finden Sie bei EAT SMARTER.

Kochbuch Babybrei

(Koe)

Abendbrei Baby

Die Grundsteine für die geistige und körperliche Entwicklung Ihres Babys sind Muttermilch und elterliche Liebe. Wenn die ersten Monate vorüber sind, reicht die Milch Ihrem Baby nicht mehr aus. Ab da ist das A und O eine gesunde Ernährung. Der Start in Welt der Beikost ist nicht leicht, jedoch sehr wichtig, denn eine gute Mahlzeit enthält viele Vitamine, Mineralstoffe und Energie. Haben Sie und Ihr Baby die Mittagsbrei-Herausforderung erfolgreich gemeistert kann ein Baby Abendbrei her.

Der optimale Startzeitpunkt für einen Baby Abendbrei

Wenn Sie mit der Einführung der Beikost beginnen, so empfiehlt es sich mit einem Mittagsbrei zu starten – am besten mit einem Anfangsbrei. Der Grund hierfür ist, dass Mittagsbrei mit Gemüse, Fleisch und Kartoffeln besonders nahrhaft ist. Er liefert Ihrem Baby die meisten für den Körper wichtigen Vitamine, Mineral- und Ballaststoffe. Schritt für Schritt ist der Grundsatz der Beikosteinführung! Erst wenn Ihr Baby fleißig den Gemüsebrei isst, sollten Sie eine weitere Stillmahlzeit durch einen Brei ersetzen. Die Zeit für den Baby Abendbrei kann kommen!

Hier finden Sie unsere leckeren Baby Abendbrei Rezepte:

  • Grießbrei mit Heidelbeeren
  • Grießbrei mit Pfirsichmus
  • Birne-Pfirsich-Zwieback-Brei
  • Milchreis mit Mango
  • Avocado-Birnen-Brei mit Schmelzflocken
  • Apfel-Himbeer-Zwieback-Brei
  • Erdbeer-Bananen-Porridge
  • Grießschnitten mit Birne und Zimt
  • Baby Kürbiswaffeln

Grieß – der Abendbrei Baby-Klassiker

Nicht selten ist der Wunsch nach einem langen Schlaf nach den ersten Lebensmonaten Ihres Babys groß. 🙂 Viele Eltern erhoffen sich dies mithilfe von Grießbrei bzw. einem anderen sättigendem Getreide Abendbrei.

Getreide ist das Stichwort für jedes gute Abendbrei Rezept. Ob mit Milch als Milch Getreide Brei oder mit Obst als Getreide Obst Brei – Getreide enthält je nach Sorte viele Ballast- und Mineralstoffe. Nach Fleisch ist Getreide der größte Lieferant von Eisen. Getreide macht auch tatsächlich satt! Für den Anfang greifen Sie auf gut bekömmlichen Reis, Reisflocken oder Schmelzflocken zurück. Auch Weizen-Grieß eignet sich bereits als Abendbrei für den Anfang. Grießbrei aus Dinkel ist schwer verdaulich und sollte auch erfahrenen Abendbrei-Essern nicht kurz vor dem Schlafen gegeben werden. Hat ihr Baby mit der Verdauung keine Probleme oder hat Ihr Baby Abendbrei bereits eine Weile auf dem Speiseplan, ist Dinkel-Grießbrei mit Milch eine nährstoffreiche Mahlzeit, die viele Babys lieben. Der Brei lässt sich mit ein wenig Obstmus etwas aufpeppen und kann so mehrmals in der Woche zubereitet werden.

Abendbrei Baby: Fertigprodukt oder selbstgemacht?

Gute Werbung sagt nichts über die Qualität des Babybreis aus! Stehen sie zwischen den Regalen der Super- und Drogeriemärkte, werden Sie vom Angebot im Bereich Baby Abendbrei wortwörtlich erschlagen. Ob Keks-Brei, Stracciatella-Brei oder fertige Grieß-Mischungen in verschiedenen Geschmacksrichtungen – die Regale sind gefüllt. Was aber soll ein „guter“, nahrhafter Baby Abendbrei beinhalten? Eine vitaminreiche Mahlzeit enthält keinen Zucker, andere Süßungsmittel, Geschmacksverstärker, Vitaminzusätze (außer gesetzlich vorgeschriebenes Vitamin B1), Salz, Gewürze oder andere Aromen. Natürlich enthalten nicht alle Fertigbreie Baby diese Inhaltstoffe, aber viele.

Sie haben die Wahl! Entweder bereiten Sie Ihren Baby Abendbrei selbst zu oder Sie werfen einen genauen Blick auf die Zutatenliste Ihrer ausgesuchten Produkte. Ein Tipp für Fertigbrei: Schauen sie nach Bio-Produkten oder Produkten mit der Kennzeichnung „ohne Zusätze“.

Abendbrei Baby: Die verschiedenen Getreidesorten für Ihren Abendbrei

Generell können Sie Getreide bereits von Beginn an mit Obst, Gemüse und Milch mischen. Geben Sie Ihrem Baby jedoch zu Beginn die bekömmlicheren Sorten und arbeiten Sie sich zu den anspruchsvolleren und meist nahrhafteren Sorten vor.

Getreide-Sorten die sich bereits ab dem 5. Lebensmonat für die Zubereitung von Beikost gut eignen: Reis, Hirse und Weizen.

Baby Abendbrei mit Reis

Reisbrei eignet sich hervorragend mit Milch oder einem milden Gemüse für den Start in die Welt der Abendbreie. Benutzen Sie den klassischen weißen geschälten Reis und keinen Vollkorn-Reis oder schwarzen Reis für die Zubereitung des Baby Abendbreis. Da sich leider auch der weichgekochte Reis nicht ganz fein pürieren lässt, verwenden Sie für die ersten Breie lieber Reisflocken.

Baby Abendbrei mit Hirse

Hirse wird aufgrund des hohen Eisengehalts vor allem von Vegetariern geschätzt. Sie ist aber nicht nur reich an Eisen, sondern enthält auch viel Kalium, Magnesium, B Vitamine und Beta-Carotin. Für die Zubereitung von Babybrei eignen sich Hirseflocken besser, da Sie gut püriert werden können. Ganze geschälte Hirse-Körner können ab dem ca. 8. Monat gegeben werden. So lernen Babys das Schlucken stückigeren Breis.

Abendbrei Rezept: Weizen-Grieß

Zum Grieß muss nicht viel gesagt werden. Mit Grieß und Milch – gegebenenfalls Obst – können Sie Ihrem Baby Abendbrei schnell, einfach und lecker zubereiten. Kochen Sie 200ml Milch auf, rühren 20g Grieß ein und kochen das Ganze etwa eine Minute unter ständigem Rühren – so einfach können Abendbrei Rezepte sein! J Zur Beginn können Sie Weizen-Grieß zubereiten, da dieser leichter verdaulich ist. Später eignet sich Dinkel-Grieß besser, da Dinkel im Vergleich zu Weizen mehr Nährstoffe enthält.

Ab dem 6. Lebensmonat können Sie Ihrem Baby Dinkel- und Hafer-Abendbrei zubereiten. Diese beiden Getreidesorten gehören zu den nährstoffreichsten Getreidesorten überhaupt.

Baby Abendbrei mit Hafer bzw. Haferflocken

Ganze Hafer-Körner sind zwar vitaminreicher als Haferflocken, jedoch bieten Haferflocken viele Vorteile. Sie sind schnell verarbeitet, besser bekömmlich, weicher, schmecken mild und nussig und besitzen dennoch mehr Nährstoffe als viele andere Getreidesorten. Haferflocken enthalten Kalium, Phosphor, Magnesium, Kalzium, Natrium, Eisen, B1-/B2-Vitamin, Vitamin C und Fettsäuren.

Sobald das Baby den Mittagsbrei gut isst, und etwa ein Monat verstrichen ist, darf man mit dem Abendbrei starten (mehr zum Ernährungsfahrplan hier). Klassischerweise ist es ein Milch-Getreidebrei – ich habe jedoch am Anfang einen Getreide-Obst-Brei gegeben. Das ist jedoch jedem selbst überlassen. Nun im 7. Monat haben wir mit dem Milch-Getreidebrei am Abend begonnen, Obst gibts immer ein bisschen dazu, meist ist es Apfelmus oder saisonale Beeren.

Wann darf man den Milchgetreidbrei geben?

Der Milch-Getreidebrei darf ab dem 5. Monat, sicher im 7. Monat gegeben werden gemäss Ernährungsfahrplan. Einige geben ihn auch erst später.

Viele fragen sich, ob man (Voll-) bzw. Kuh-Milch schon geben darf. Die Regeln stehen hier beschrieben: ab 7. Monat ist es erlaubt, vorher verwendet man am besten Pre-Milchpulver oder Muttermilch. Wichtig ist: Erst ab vollendetem 12. Lebensmonat darf man reine Vollmilch als Getränk geben.

Meine Variante mit Himbeeren ist sehr lecker, oft liest man auch, dass man Himbeeren erst ab dem 7. oder 8. Monat geben soll. Heute ist das ein bisschen überholt, werden die Himbeeren mitgekocht, besteht keine Gefahr und das Baby erlebt einen neuen Geschmack, schon ab 6. Monat.

Rezept Milch-Getreidebrei für das Baby (Abendkost) selber machen

Das Grundrezept ist ganz einfach. Wichtig ist: Man sollte immer Vollmilch nehmen, mit 3.5 % Milchfett. Neben der Milch besteht der Brei aus einem Getreidebrei. Am besten nimmt man Hafer oder Dinkel und noch keinen Weizen (wegen der Allergiegefahr und Verträglichkeit). Ich empfehle einen Getreidebrei für Babies zu nehmen und keine Flocken, denn sonst muss man diese auch pürieren. Am besten sind Hafer Schmelzflocken, die man nur einrühren muss.

Das Getreide liefert übrigens wichtige Vitamine wie Eisen. Aber Achtung: Die Eisenaufnahme wird durch die Milch etwas gehemmt, deshalb gibt man gerne etwas Apfelmus dazu.

Rezept Milch-Getreide-Brei (ergibt eine grosse Portion):

  • 150-200 ml Vollmilch oder: 80 ml Vollmilch + 100 ml Wasser oder (vor 7. Monat) ca. 150 – 180 ml Pre-Milch oder Muttermilch
  • 6 EL Getreideflocken (Hafer oder Dinkel)
  • 1 TL Obstmus

Gesunde Ernährung fürs Baby mit Milch-Getreide-Brei

Ihr Baby wächst und gedeiht, im ersten Halbjahr seines Lebens kommt es prächtig mit Muttermilch oder Flaschenmilch aus. Danach möchte es mehr, sein Bedarf an Nährstoffen steigt. Vor allem Eisen, Vitamin B6, Zink und Kalzium werden jetzt in größeren Mengen gebraucht. Meist zeigt Ihr Baby selbst, wann es bereit ist, den ersten Brei zu essen. Es schaut mit Interesse zu, was andere essen, schiebt den Brei nicht mehr mit der Zunge aus dem Mund und öffnet diesen, sobald ein Löffel im Anflug ist. Frühestens mit Beginn des 5. Monats und spätestens mit Beginn des 7. Monats ist es Zeit für den ersten Brei.

milch-getreide-brei – ein nahrhaftes abendessen

Für die erste Breimahlzeit empfehlen Ernährungsexperten einen verträglichen Gemüsebrei aus Karotten, Zucchini, Kürbis, Pastinake, Brokkoli oder Fenchel. Nach Bedarf kann nach und nach Fleisch hinzugefügt werden. Wichtig ist nur, dass die verschiedenen Lebensmittel erst einzeln eingeführt werden, damit sich Babys Verdauung daran gewöhnt. Als zweite Breimahlzeit ist der Milch-Getreide-Brei als Abendbrei an der Reihe. Löffel für Löffel kann die Menge langsam gesteigert werden, bis das Kind etwa 200 Gramm Milch-Getreide-Brei isst. Getreide ist als wertvolle Nährstoffquelle für die Entwicklung des Babys wichtig. Es enthält neben hochwertigem pflanzlichen Eiweiß, ungesättigten Fettsäuren, Vitaminstoffen und Mineralien auch wichtige Ballaststoffe, die die Verdauung regulieren.

machen sie den milch-getreide-brei doch selbst

Natürlich lässt sich ein Mich-Getreide-Brei in allen möglichen Variationen gut und fertig kaufen. Schauen Sie dann aber darauf, dass unnötige Zusatzstoffe wie Zucker oder geschmacksgebende Gewürze nicht oder wenig enthalten sind und auch der Fett- und Energiegehalt nicht zu hoch ist. ROSSMANN hat eine große Auswahl an empfehlenswerten Produkten. Wenn Sie selbst kochen, wissen Sie genau, was die Milchmahlzeit beinhaltet. Obendrein ist Selbstkochen kinderleicht und auch günstiger. Mit Zugabe von Obstmus oder Fruchtsaft können Sie darüber hinaus auch auf den individuellen Geschmack Ihres Babys eingehen.

diese zutaten gehören in einen guten milch-getreide-brei

Beim Kochen des Mich-Getreide-Breis gibt es unzählige Möglichkeiten. Bereits bei der Auswahl der Getreideflocken haben Sie die Wahl: Haferflocken enthalten viel Eisen, Hirse ist glutenfrei, Vollkorngrieß oder Dinkel liefern wichtige Vitamine, Reis enthält viel Stärke und bringt Energie. Sie sollten bei allen Getreidesorten darauf achten, die Vollkornvariante zu wählen, da die Nährstoffqualität hier am höchsten ist. Zu dem Getreide kommt die Milch, am besten Vollmilch. Der Fettgehalt (3,5 Prozent) sorgt für einen hohen Anteil an fettlöslichen Vitaminen – die spenden Energie für Babys Bewegung sowie für das Gehirn. Magermilch oder fettarme Milch liefern zu wenig Energie. Sie können den Mich-Getreide-Brei zu Beginn aber auch mit Muttermilch, Säuglingsmilch oder einem Anteil Wasser aufkochen.

milch-getreide-brei kann man ganz einfach selbst machen

Sicher haben Sie die Zutaten für eine leckere und nahrhafte Milchmahlzeit für Ihr Baby bereits im Schrank. Es gibt unzählige Rezepte, um einen Brei zuzubereiten.

ein grundrezept, das sich nach belieben variieren lässt:

  • 200 Milliliter Vollmilch
  • 20 Gramm Vollkorn-Getreideflocken (zum Beispiel Haferflocken oder Grieß)
  • nach Bedarf vier Teelöffel Fruchtsaft oder Obstmus

zubereitung des abendbreis

Die Getreideflocken wie Haferflocken oder Grieß in der Vollmilch kurz aufkochen.
Nun können Sie anschließend den Fruchtsaft oder das Obstmus unterrühren. Das Obst sollte zu Anfang immer püriert werden. Zu Beginn eignen sich besonders milde Obstsorten wie Pfirsich, Birne, Banane oder geriebener Apfel.
Der Milch-Getreide-Brei lässt sich auch problemlos einfrieren. Wichtig dabei ist, den Brei erst unmittelbar vor dem Füttern wieder aufzutauen, am besten im Wasserbad. So werden Vitaminverluste verhindert. Vor dem Füttern müssen Sie den Brei gut durchrühren und seine Temperatur testen.

ein gesunder milch-getreide-brei beschert ruhigere nächte

Wenn Ihr Baby abends mit einem nahrhaften Milch-Getreide-Brei Löffel für Löffel gefüttert wird, ist das nicht nur gesund für die Entwicklung Ihres Kindes, sondern hat auch für Sie einen erholsamen Vorteil: Die sättigende Wirkung des Abendbreis lässt Ihr Baby in der Nacht länger schlafen.

mehr nähstoffe und besserer schlaf durch einen schmackhaften getreidebrei

Fassen wir zusammen: Ihr Baby möchte nach einem halben Jahr mehr Nähstoffe – und ein Milch-Getreide-Brei ist die nahrhafteste Option. Zudem ist er schnell selbst hergestellt und sorgt dafür, dass Ihr Baby besser durchschläft.

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