Baby 25 ssw

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25. Schwangerschaftswoche (SSW)

Die Mutter – das Wachstum des Babybauchs belastet Rücken, Beine und innere Organe

Für die Mutter wird die Schwangerschaft ab der 25. SSW allmählich mühsam. Die Gebärmutter hat nun die Grösse eines Fussballs und drückt auf die inneren Organe. Das Gewicht von Uterus und Kind belastet Rücken, Skelett und Bänder stark. Der Schwangerschaftsbauch wird von jetzt an kontinuierlich grösser werden. Dazu trägt nicht nur das Wachstum des Babys bei.

Ab der 25. Schwangerschaftswoche wird immer mehr Fruchtwasser gebildet und alle zwei Stunden komplett ausgetauscht. Reichliches Trinken ist für die Schwangere daher ein absolutes Muss. Der Körper der Mutter lagert in stärkerem Masse Fettreserven ein und bereitet sich damit auf die Stillzeit vor.

Der Schwerpunkt des Körpers hat sich in der 25. SSW deutlich nach vorn verlagert – die Schwangere geht nun automatisch mit einem Hohlkreuz. Die Natur hat für diese Phase bestens vorgesorgt: Die Wirbelsäule von Frauen ist im Lendenbereich stärker und biegsamer als bei Männern, da die drei unteren Lendenwirbel miteinander verzahnt und stärker nach hinten ausgerichtet sind als die anderen Wirbel. Trotzdem leiden viele Frauen jetzt unter Rückenschmerzen, eine bequeme Schlafposition lässt sich immer schwerer finden.

Spätestens jetzt ist das Schlafen auf der linken Seite für die Mutter und auch für das Kind am besten. Gegen Druck und Schmerzen hilft, auf das lang ausgestreckte untere Bein ein Seitenschläfer- oder Stillkissen zu legen und das obere Bein darüber anzuwinkeln. Ab der 25. Schwangerschaftswoche tragen viele Frauen gern auch nachts einen Umstands- oder Still-BH, um ihren Rücken und die inzwischen schweren Brüste zu entlasten.

Die verstopfte Nase der letzten Wochen prägt nun oft noch stärker aus und kann zu intensivem Schnarchen führen.

Als besonders unangenehm empfinden viele Schwangere den ständigen und starken Harndrang. Durch die Auflockerung der Gewebe des Harnsystems kann es jetzt leichter zu Harnwegsinfektionen kommen. Zur Vorbeugung ist wichtig, den Harn nicht zu verhalten und die Blase bei jedem Toilettengang vollständig zu entleeren. Bei Schmerzen und Entzündungszeichen: Sofort zum Arzt! Harnwegsinfektionen sind einfach zu behandeln, eine Verschleppung kann in der Schwangerschaft jedoch zu schwerwiegenden Komplikationen bis hin zu Fehlgeburten führen.

Typische Symptome sind ein brennendes oder schmerzendes Gefühl beim Urinieren, starker Harndrang, bei dem jedoch nur wenig Urin ausgeschieden wird, ein übler Geruch des Harns, Blutbeimengungen sowie Fieber. Bei jedem Vorsorgetermin wird der Arzt den Urin auch auf Bakterien untersuchen, um asymptomatische Infektionen auszuschliessen.

Ab der 25. SSW leiden viele Frauen unter „schweren Beinen“. Regelmässige Pausen und das Hochlegen der Füsse bringen ebenso wie Kühl-Gels oder kühle Wadengüsse Linderung. Bei Krampfadern und Venenschwächen empfiehlt sich jetzt ein Arztbesuch. Als Folge der grösseren Blutmenge, der stärkeren Durchblutung und der durch die Schwangerschaft erweiterten Gefässe treten vor allem an Händen und Füssen die Adern deutlicher hervor. Nach der Geburt bildet sich dieses Phänomen jedoch schnell zurück.

  • In der 25 SSW zwischen Nestbautrieb und Schlafproblemen geht es zur ärztlichen Untersuchung
  • zwei wichtige Tests stehen an: der Antikörper-Suchtest und der Test auf Schwangerschaftsdiabetes
  • Schon Babysachen gekauft?

Carlas Tagebuch, 25 SSW (Schwangerschaftswoche):

„Jetzt ist es raus, dreidimensional im Ultraschall bestätigt: Wir bekommen ein kleines Mädchen! „Mama“ schwelgt in rosa Träumen, ich habe gleich auf dem Heimweg vom 3-D-Ultraschall einen total süßen Mädchenstrampler gekauft! Wahrscheinlich kommt jetzt der Kaufrausch über mich, alle Dämme sind gebrochen 🙂 Vorher muss ich aber nochmal ganz praktisch denken: Morgen habe ich ein Gespräch mit meinem Chef, es geht um die Elternzeit, er will wissen, wann ich danach wiederkomme. Soll ich erstmal ein Jahr ansetzen? Das Geld aus meinem Job brauchen wir schon ziemlich dringend, aber kann ich so ein kleines Wesen dann schon in die Kita geben? Fragen über Fragen. Muss vorher nochmal gründlich mit Thomas reden.“

Spätestens in dieser Schwangerschaftswoche geht bei vielen Paaren das „große Einkaufen“ los. Vom Body über das Milchfläschchen bis zum Kinderwagen muss alles besorgt werden. Noch kann eine gesunde Schwangere sich einigermaßen gut bewegen, um bei den Renovierungsarbeiten im Kinderzimmer zu helfen: Startschuss für den Nestbau!

Dehnungsstreifen schon in der 25. SSW?

Besonders schön sind sie nicht, doch viele werdende Mütter kommen einfach nicht darum herum: In dieser Schwangerschaftsphase bilden sich oft schon erste Dehnungsstreifen auf der Brust und am Bauch. Sie sehen zuerst rötlich-blau aus, schrumpfen dann nach der Geburt zusammen und wirken hell-silbern. Diese „Schwangerschaftsstreifen“ bleiben als lebenslanges Andenken an die Kugelbauchzeit erhalten. Mütter dürfen sie durchaus mit Stolz tragen!

Arzt testet auf Rhesus-Unverträglichkeit

Zwischen der 24. und 27. Schwangerschaftswoche führt der behandelnde Gynäkologe einen zweiten Antikörper-Suchtest im Blut der Mutter durch. Den ersten Test gab es bereits bei der Erstuntersuchung. Ist das Blut der Schwangeren Rhesus negativ, kann sich eine Unverträglichkeit zur Blutgruppe des Kindes entwickeln. Das mütterliche Immunsystem bildet dann Antikörper gegen rhesuspositives Blut, die in der nächsten Schwangerschaft dem Baby schaden können. Dagegen beugt die Rhesusprophylaxe vor, eine Impfung, die ungefähr in der 28. SSW erfolgt.

Schwangerschaftsdiabetes: ein wichtiges Thema!

Einige Schwangere entwickeln relativ unbemerkt ein Schwangerschaftsdiabetes, der nach der Geburt wieder verschwindet. Da Diabetes in der Schwangerschaft für Mutter und Kind nicht ungefährlich ist, schlägt der Frauenarzt in der Regel einen Diabetestest zwischen der 24. und 28. Schwangerschaftswoche vor. Das läuft ganz einfach ab: Die werdende Mutter trinkt eine Zuckerlösung und lässt ich eine Stunde später Blut entnehmen. Besteht ein erhöhter Blutzuckerwert, folgt ein Zuckerbelastungstest mit weiteren Blutentnahmen.

Schwangerschaftsdiabetes ist medizinisch behandelbar, lässt sich in vielen Fällen aber auch durch eine Ernährungsumstellung therapieren. Also keine Angst: Ein frühzeitig erkannter Diabetes richtet normalerweise keinen Schaden an!

Rückenschmerzen und Schlafprobleme

Der Kugelbauch ist zwar ganz nett anzusehen, macht aber in der 25. SSW oft schon einige Probleme. Die richtige Schlafposition zu finden, ist gar nicht mehr so leicht! Viele Schwangere nutzen nachts nun Kissen, um ihren Bauch und den Rücken zu polstern. Die länglichen Stillkissen, meist gefüllt mit Mikroperlen, können eine gute Einschlafhilfe bieten. Die werdende Mutter legt sich einfach auf die Seite und unterpolstert den Bauch sowie das oben liegende Bein mit dem Kissen. Neben den Schlafproblemen können nun auch Rückenschmerzen zum täglichen Begleiter werden.

Ein Blick auf das Baby in der 25. SSW

Das Baby hat in der 25 SSW die 800-g-Marke geknackt, es ist nun ungefähr 33 cm lang. An dieser Stelle möchten wir nochmals daran erinnern, dass es sich um reine Durchschnittswerte handelt und jedes Kind eine individuelle Entwicklung durchläuft! Wenn allzu grelles Licht auf den Bauch scheint, dreht das Baby seinen Kopf weg: ein Beweis für seine Sehfähigkeit!

Die Bewegungsfähigkeit des kleinen Wonneproppens schränkt sich weiter ein, denn in der Gebärmutter ist nicht mehr ganz so viel Platz. Das heißt aber nicht, dass das kleine Wesen nun stillhält: Mamas Organe müssen nun ganz schön was aushalten, wenn der kleine Boxer wieder seine Kräfte erprobt!

Alles für eine entspannte Babyzeit


Die 25. Schwangerschaftswoche (25. SSW)

Du erlebst gerade die 25. Woche deiner Schwangerschaft – konkret bedeutet das, dass du in 15 Wochen Mama wirst! Die Spannung steigt, vor allem wenn du noch nicht weißt, ob es ein Junge oder ein Mädchen wird!

  • Die 10 wichtigsten Helferchen
  • Veränderungen des Körpers ab der 25. SSW
  • Entwicklungen des Babys ab der 25. SSW
  • Kernthema: Schwangerschaftsgymnastik und Beckenbodentraining ab der 25. SSW

Neben einigen Untersuchungen ist es vor allem wichtig, dass du dich nicht mehr zu sehr körperlich betätigst, d.h. das Heben von schweren Gegenständen und Kleinkindern vermeidest sowie keinen Extremsport treibst, denn nur dann kann deine und die Gesundheit deines Ungeborenen gewährleistet werden.

Manchen Schwangeren ist es leider nicht vergönnt, eine gesunde Schwangerschaft zu erleben, weshalb es bei ihnen zu einer Frühgeburt kommen kann, welche ab der 25. Schwangerschaftswoche prinzipiell mit der Hilfe moderner Medizin überlebensfähig ist.

Zu den Untersuchungen, die in der Zeit zwischen der 24. und 28. Schwangerschaftswoche stattfinden sollten, gehören Antikörper-Suchtest zur Rhesusunverträglichkeit und ein Test zur Feststellung von Schwangerschaftsdiabetes, welcher allerdings nur von der gesetzlichen Krankenkasse übernommen wird, wenn ein begründeter Verdacht dahingehend bei der werdenden Mutter vorliegt.

Deshalb ist eine ausführliche Beratung und Untersuchung durch deinen Frauenarzt notwendig, um herauszufinden, ob bei dir ein solcher Diabetestest angebracht ist oder nicht.

Die 10 wichtigsten Helferchen für eine unbeschwerte Schwangerschaft

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Veränderungen des Körpers ab der 25. SSW

Der korpulenter werdende Bauch spannt nun immer mehr und macht schnelle und grazile Bewegungen beinahe unmöglich. Dadurch, dass das Baby im Bauch immer schwerer wird und sich auch mehr Fruchtwasser in der Fruchtblase bildet und du vor Fettpölsterchen für die Stillzeit ansetzt, nimmt folglicherweise auch dein Körpergewicht zu.

Außerdem verstärken sich die Rückenschmerzen durch den gewichtigen Bauchumfang und du gehst womöglich überwiegend im Hohlkreuzgang, da du damit dem Gewicht des Bauches entgegenwirkst. Glücklicherweise ist der Körperbau der Frau auf die körperlichen Strapazen der Schwangerschaft ausgelegt, weshalb der Gang im Hohlkreuz keine schweren körperlichen Folgen mit sich trägt.

Auch ein vermehrter Toilettengang ist nun Teil deines Alltags, da das Gewicht des Bauches auf die Blase drückt und öfters Harndrang verursacht. Doch nicht nur zuletzt diese Faktoren geben dir zu erkennen, dass die Schwangerschaft ab der 25. Schwangerschaftswoche nun allmählich anstrengender wird, sondern auch die Tatsache, dass du möglicherweise Schwangerschaftsstreifen bekommst und Schwierigkeiten hast, eine geeignete und vor allem bequeme Schlafposition zu finden.

Bei der Suche nach der richtigen Schlafposition kann ein sogenanntes Schwangerschaftskissen Erleichterung schaffen. Denn es hilft mit seiner U-förmigen bzw. hakenförmigen und weichen Gestalt, die sich um den runden Bauch schmiegt und diesen vor Stößen schützt, dich als werdende Mutter und dein Baby in den wohlverdienten und wichtigen Schlaf zu wiegen.

Gut zu wissen ist, dass nicht nur du unter diesen „Begleiterscheinungen“ einer Schwangerschaft leidest, sondern auch alle anderen schwangeren Frauen – du bist also nicht allein mit deinen Problemen, Sorgen und Ängsten.

Und geteiltes Leid ist bekanntlich halbes Leid – Warum also nicht die Gelegenheit nutzen und dich mit anderen Schwangeren in der gleichen Schwangerschaftswoche austauschen und vielleicht ein Schwangeren-Treffen organisieren. So kannst du dich mit Gleichgesinnten über die Entwicklung eurer Babys, eurer Körper sowie über andere schwangerschaftstypische Themen oder auch einfach über alltägliche Dinge unterhalten. Dann kannst du dir vielleicht schon einmal Tipps zu den besten Kinderwagen, Babyschalen und Beistellbetten holen oder auch den anderen Schwangeren ein paar gute Ratschläge geben.

Entwicklungen des Babys ab der 25. SSW

Das kleine Lebewesen in deinem Bauch hat bei guter Entwicklung und einer Länge von ca. 33 cm nun ein stolzes Gewicht von ungefähr 800 g. Dein Baby nimmt stetig an Gewicht zu und fühlt sich noch immer pudelwohl in deinem Bauch, wo es noch die nächsten 15 Wochen „wohnen“ wird.

Doch auch bei einer Frühgeburt, unerwartet oder im Zuge einer Risikoschwangerschaft, besteht aufgrund der größtenteils vollständigen Ausbildung der Organe und des Gewichts des Kindes eine gute Überlebenschance.

Eine Frühgeburt ist eine vorzeitige Geburt des lebenden Kindes vor der 38. Schwangerschaftswoche, d.h. vor Vollendung der 37. Schwangerschaftswoche. Eine Frühgeburt macht sich bereits durch einige Anzeichen bemerkbar, wie zum Beispiel vaginale Blutungen, vorzeitige Wehen oder einen verfrühten Blasensprung. Treten diese Anzeichen bei dir in der 25. Schwangerschaftswoche auf, ist es unbedingt notwendig, so schnell wie möglich einen Arzt zu konsultieren.

Je nach gesundheitlichem Zustand der Schwangeren und des Ungeborenen muss dann von den Fachärzten entschieden werden, ob eine Entbindung eingeleitet wird oder die Frühgeburt mittels therapeutischen Maßnahmen noch hinausgezögert wird.

Bei einer drohendenden Frühgeburt in der 25. Schwangerschaftswoche wird allerdings versucht, so lange wie möglich die Geburt des Kindes hinauszuzögern und die Schwangerschaft mit Bettruhe der Schwangeren und stetiger Überwachung dieser im Krankenhaus aufrechtzuerhalten.

Zusätzlich erhält die schwangere Frau Magnesium, da dadurch die Wehen abgeschwächt werden und teilweise sogar ganz gestoppt werden können. Im Notfall, d.h. bei nicht enden wollenden Wehen, werden der Schwangeren stärkere, wehenhemmende Medikamente und Mittel zur Beschleunigung der Entwicklung der kindlichen Lunge verabreicht.

Falls der Muttermund allerdings schon in der 25. Schwangerschaftswoche geöffnet und der Gebärmutterhals bereits verkürzt ist, dann wird der Muttermund mittels einer genähten Fadenschlaufe, einer sogenannten Zervixcerclage, oder einem weichen Gummiband, dem sogenannten Cerclage-Pessar, operativ verschlossen, so dass eine Frühgeburt verhindert werden kann.

Zehn Wochen später, d.h. ab der 35. Schwangerschaftswoche, ist bei einem Blasensprung oder frühzeitigen Wehen Maßnahmen zum Erhalt der Schwangerschaft nicht mehr nötig, da nun das Baby soweit entwickelt ist, dass es ohne negative Konsequenzen für sein Wohl und die Gesundheit der werdenden Mutter bedenkenlos geboren werden kann.

Schwangerschaftsgymnastik und Beckenbodentraining ab der 25. SSW

Vor allem Frauen mit einer Risikoschwangerschaft sind von potentiellen Frühgeburten betroffen. Falls du also dazu gehörst, solltest du regelmäßig Rücksprache mit deinem Frauenarzt halten und ihn umgehend über dir seltsam vorkommende Anzeichen, wie plötzliche Blutungen usw. informieren.

Wenn du allerdings nicht zu den Frauen mit einer Risikoschwangerschaft gehörst, so ist eine Frühgeburt relativ unwahrscheinlich, aber dennoch möglich. Deshalb ist es sinnvoll vorbeugende Maßnahmen zu treffen, um eine potentielle Frühgeburt zu verhindern. Zu diesen Maßnahmen zählen Schwangerschaftsgymnastik, allen voran das wohlbekannte Beckenbodentraining.

Viele Schwangere beginnen schon in den früheren Schwangerschaftswochen mit Schwangerschaftsgymnastik, nichtsdestotrotz kannst du auch jetzt erst damit anfangen, leichte Übungen zu machen, die dich für den weiteren Schwangerschaftsverlauf und vor allem für die Geburt fit halten.

Wichtig ist aber, dass du ab der 16. Schwangerschaftswoche derartige Übungen in Rücken- oder auf Bauchlage vermeidest, da dies deinen Bauch zu sehr belastet und für dein ungeborenes Baby darin nicht angenehm ist. Am besten führst du Schwangerschaftsübungen im Stehen oder im Sitzen durch.

Einige Übungen ähneln leichten und unkomplizierten Yogaeinheiten, die sich auch speziell für Schwangere eignen. Als beliebte Hilfsmittel dienen eine Yogamatte, Gymnastikbänder und ein Gymnastikball, auf dem du sitzend die Übungen durchführen kannst.

Die meisten Schwangerschaftsgymnastik-Übungen stärken den Beckenboden, der den inneren Organen Halt gibt und somit auch die während der Schwangerschaft stark belastete Gebärmutter schützt. Deshalb wird Frauen geraten, vor, während und nach der Schwangerschaft regelmäßig, d.h. täglich, Beckenbodentraining auszuüben, um die Gebärmutter und die umliegenden Organe zu stärken und zu entlasten.

Unter Beckenbodentraining versteht man allgemein Anspannungs- und Entspannungsübungen für den Beckenboden, welche sowohl Probleme während der Schwangerschaft vorbeugen können, als auch hilfreich bei anderen Krankheiten, wie beispielsweise Blasenschwäche, sind.

Beckenbodentraining ist für alle geeignet und gesund, egal ob Frau oder Mann, schwanger oder nicht. Ein positiver Nebeneffekt ist dabei, dass ein solches Training auch das Sexualleben beflügeln kann, weil im Beckenboden auch die Geschlechtsorgane sitzen und diese durch die Übungen angespannt werden.

Falls du jedoch im Zusammenhang mit deiner Schwangerschaft Beckenbodentraining ausüben möchtest, solltest du dir zuvor Rat von einem Physiotherapeuten oder deiner Hebamme holen. In deiner Situation ist es sinnvoll, sich spezielle Übungen zunächst von einem Fachmann oder einer Fachfrau zeigen zu lassen und die Trainingseinheiten nicht in Eigenregie durchzuführen.

Falls du dich dann nach den ersten Einführungseinheiten sicher genug fühlst, um die Übungen alleine durchzuführen, dann steht deinem selbständigen Trainingsprogramm bis kurz vor der Geburt nichts mehr im Weg. Also, ab auf die Yogamatte und los geht’s!

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Die Woche davor: 24. SSW

Die Woche danach: 26. SSW

Das ist die 25. SSW (Schwanger­schafts­woche) auf einen Blick

Etwa ab der 25. Schwangerschaftswoche muss das Baby, das nun ungefähr 33 Zentimeter bei 800 Gramm misst, hauptsächlich noch an Gewicht zu legen. Wenn es jetzt als Frühchen zur Welt käme, hätte es bereits gute Überlebenschancen.

Zwischen der 24. und der 27. Schwangerschaftswoche wird – wie bei der Erstuntersuchung – wieder ein Antikörper-Suchtest durchgeführt, damit eine Rhesusunverträglichkeit ausgeschlossen werden kann. Kommt es während der Geburt zu einem Blutkontakt zwischen Mutter und Kind, kann sich eine Unverträglichkeit zwischen den verschiedenen Blutgruppen entwickeln, die sich bei einer zweiten Schwangerschaft auswirken kann. Dann reagiert das Abwehrsystem der Mutter auf bestimmte Blutgruppenmerkmale des kindlichen Bluts (sog. Rhesusfaktoren): Spezielle Rhesus-Antikörper zerstören dabei die kindlichen rote Blutkörperchen. Um das zu verhindern, wird bei der Erstuntersuchung und zwischen der 24. und 27. SSW der Antikörper-Suchtest gemacht und der Schwangeren bei Bedarf die sogenannte Rhesusprophylaxe verabreicht (bei der Geburt oder zwischen Beginn der 28. SSW und 30. SSW).

Außerdem wird der Frauenarzt der werdenden Mutter zwischen der 24. und der 28. Schwangerschaftswoche zu einem Test auf Schwangerschaftsdiabetes raten. Den Test kann man direkt beim Frauenarzt oder alternativ beim Hausarzt machen. Die Schwangere bekommt eine Traubenzuckerlösung zu trinken und eine Stunde später wird ihr Blut abgenommen und der Blutzuckerwert bestimmt. Liegt der Blutzuckerwert über 135 mg/dl, kann das ein Zeichen für einen Schwangerschaftsdiabetes (Gestationsdiabetes) sein. Dann ist ein weiterer Test nötig: der Zuckerbelastungstest. Dafür wird der Blutzucker nüchtern und sowie eine und zwei Stunden nach dem Verabreichen von 75 Gramm Traubenzucker bestimmt.

Wenn bei der werdenden Mutter ein Schwangerschaftsdiabetes festgestellt wird, kann es ausreichen, wenn sie ihre Ernährung umstellt – der Frauenarzt kann die Schwangere dazu beraten. Reicht das nicht aus, kann man bis zur Geburt Insulin spritzen oder als Tabletten einnehmen. Mit der Geburt verschwindet der Diabetes in der Regel.

Der Test auf Schwangerschaftsdiabetes wird allerdings nur dann von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen, wenn ein begründeter Verdacht vorliegt (sehr schnelle Gewichtszunahme, zu hohes Gewicht des Babys, …).

Es gibt eine Differenz zwischen Schwangerschaftswoche und Alter des Babys: Insgesamt umfasst eine Schwangerschaft 40 Wochen oder zehn Monate. Dabei startet die Berechnung etwa zwei Wochen vor der Befruchtung – nämlich mit dem ersten Tag der letzten Regelblutung. Die Rechnung hat sich bewährt, weil sich nicht bei jeder Frau der Termin des Eisprungs rückwirkend eindeutig bestimmen lässt. In der 25. SSW ist das Baby daher etwa 23 Wochen alt.

Das Baby in der 25. SSW

Wenn das Baby in der 25. SSW als Frühchen zur Welt käme, hätte es mit etwa 800 Gramm Gewicht und einer Größe von rund 33 Zentimetern schon ganz gute Überlebenschancen.

Als Frühchen werden Babys bezeichnet, die lebend vor der 37. Schwangerschaftswoche geboren werden. Wenn die Schwangere vorzeitige Wehen hat, Fruchtwasser abgeht oder Blutungen auftreten, können das Zeichen für eine drohende Frühgeburt sein. Wenn möglich wird der Arzt versuchen, die Geburt hinauszuzögern, wenn nötig auch mit einem Aufenthalt im Krankenhaus und strenger Bettruhe. Magnesium kann die Wehen schwächen oder ganz eindämmen – hilft das nicht, werden wehenhemmende Medikamente verabreicht. Außerdem bekommt die Schwangere dann ein sogenanntes Glukokortikoid, das die Reifung der Lunge des Babys beschleunigt. Magnesium sollte aber nicht in Eigenregie eingenommen werden: Falls die werdende Mutter die genannten Symptome an sich beobachtet, sollte sie umgehend ihren Arzt aufsuchen und das weitere Vorgehen mit ihm absprechen!

Wenn der Muttermund schon geöffnet und der Gebärmutterhals verkürzt ist, kann der Arzt den Muttermund bis zur 28. SSW mit einer sogenannten Cerclage verschließen. Dabei wird eine Fadenschlinge um den Muttermund gelegt und zur Geburt wieder geöffnet.

Kündigt sich ab der 35. Schwangerschaftswoche eine Frühgeburt an, wird der Arzt die Geburt in der Regel zulassen, da das Baby dann weit genug entwickelt ist, um zur Welt zu kommen. Aber auch, wenn der Gesundheitszustand von Mutter oder Baby kritisch ist, lässt man die Geburt zu und versucht dann, die Reifungsdefizite des Babys im Brutkasten aufzufangen.

Im Verlauf der Schwangerschaft werden sich die Größe und das Gewicht des Babys immer individueller entwickeln. Die hier genannten Werte können deshalb nur Durchschnittswerte sein. Werdende Eltern sollten sich daher keine Sorgen machen, wenn die vom Frauenarzt ermittelten Werte von den hier genannten abweichen.

Die Mutter in der 25. SSW

Etwa ab der 25. SSW geht die werdende Mutter mehr und mehr im Hohlkreuz: Der Bauch zieht immer kräftiger nach vorne und zwingt sie, ihren Schwerpunkt zu verlagern. Aber der weibliche Körper ist bestens dafür gerüstet: Bei Frauen sind, anders als bei Männern, die letzten drei Lendenwirbel verzahnt und stärker nach hinten gekippt als die restlichen Wirbel. Das bewirkt, dass die Wirbelsäule in diesem Bereich verstärkt aber dennoch biegsam ist.

Trotz dieser Unterstützung haben viele Schwangere jetzt vermehrt mit Rückenschmerzen zu kämpfen. Auch drückt das Gewicht auf die Blase und die werdende Mutter findet immer schwerer eine entspannte Schlafposition.

Vielen Schwangeren hilft es jetzt, auf der Seite zu schlafen, wobei das untere Bein ausgestreckt und das obere angewinkelt ist. Wer unter das angewinkelte Bein noch ein Seitenschläfer- oder Stillkissen legt, entlastet seinen Körper optimal.

Ab der 25. Schangerschaftswoche wächst der Bauch auch zusehends schneller. Zum einen legt das Baby jetzt flott an Gewicht zu. Aber auch die werdende Mutter lagert nun wichtige Fettpölsterchen ein, um genug Grundlage für die energiezehrende Stillzeit zu haben. Außerdem wird jetzt mehr und mehr Fruchtwasser gebildet.

Frauen, die eine Veranlagung dazu haben, beobachten in dieser Zeit auch die ersten Schwangerschaftsstreifen an Bauch und Brüsten, oft auch an den Oberschenkeln. Dagegen kann man nicht wirklich viel tun. Mit Massagen, Cremes und Ölen bleibt die Haut aber geschmeidig und die Streifen können damit oft im Rahmen gehalten werden.

Viele Frauen können jetzt auch beobachten, dass die Blutgefäße, besonders an Händen und Füßen, deutlicher zu sehen sind. Dieses Phänomen liegt am kräftig zunehmenden Blutvolumen und einer deutlichen Vergrößerung der Blutgefäße und verschwindet nach der Geburt wieder.

Weitere Informationen zu Schwangerschaftsverlauf und Babys Entwicklung findest du bei der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA).

Weitere Schwangerschaftswochen im Überblick:

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25. Schwangerschaftswoche (25. SSW)

Größe und Entwicklung des Babys in der 25. SSW

In der 25. Schwangerschaftswoche (24+0 bis 24+6) ist Ihr Baby im Durchschnitt 33 Zentimeter groß und 800 Gramm schwer. Außerdem sind Sie jetzt im 7. Monat schwanger! In dem winzigen Mund Ihres Babys entwickeln sich in der 25. Schwangerschaftswoche allmählich die ersten Zähnchen in Form von Knospen. Bis Ihr Sprössling diese Zähne benutzt, werden aber noch einmal etwa sechs Jahre vergehen, da zunächst die Milchzähne ausfallen, bevor die bleibenden Zähne zum Vorschein kommen. In der 25. SSW werden auch die Nerven rund um die Lippen Ihres Babys empfindlicher. Das ist sinnvoll, denn gleich nach seiner Geburt muss es mit seinem Mund Ihre Brustwarzen ertasten können.

Schwangerschaftskalender: Die faszinierende Reise durch 40. Schwangerschaftswochen

Die Nabelschnur ist in der 25. Schwangerschaftswoche besonders kräftig. Die Blutgefäße, die in ihr verlaufen, werden von einer Art Gelee geschützt. Es bewahrt die Nabelschnur davor, abzuknicken, und ermöglicht einen optimalen Stoffaustausch zwischen der Plazenta und dem Ungeborenen. Ihr Baby schluckt zwischen 200 und 760 Milliliter Fruchtwasser am Tag. Der Schluckreflex wird so ausgebildet.

Mamas Bauch und Körper in der 25. Schwangerschaftswoche (25. SSW)

Ab der 25. Schwangerschaftswoche wächst Ihr Bauch nun deutlich schneller. Es bildet sich nicht nur mehr Fruchtwasser, sondern auch Ihr Körper legt ein paar Fettreserven an. Die Pölsterchen braucht er als Reserve für die Stillzeit, die sehr viel Energie verbraucht. Ihre Gebärmutter dehnt sich weiter nach oben aus und schiebt die Organe somit nach oben. Da auch der Magen an Platz einbüßt, kann es sein, dass Sie immer kleinere Portionen zu sich nehmen können udn trotzdem ein unangenehmes Druckgefühl entsteht. Deshalb treten in der 25. SSW oft Sodbrennen und wegen des verminderten Platzes für die Lungen auch Kurzatmigkeit auf.

Zusätzlich treten ab der 25. Schwangerschaftswoche bei vielen Schwanger Wassereinlagerungen (Ödeme) auf. Der Körper sammelt Flüssigkeit an und dadurch entstehen geschwollene Füße, Fußgelenke, Hände und Finger. Schuld daran sind wie so oft die Hormone. Progesteron hat nämlich eine gewebeauflockernde Wirkung.

Tipps bei Wassereinlagerungen

Trinken Sie viel: Das beugt Wassereinlagerungen vor © iStock.com/OJO_Images

  • Weder zu langes Stehen noch zu langes Sitzen ist gut. Sorgen Sie für Abwechslung. Bewegen Sie sich ausreichend und ruhen Sie sich dann wieder im Sitzen oder Liegen aus.
  • Enge Kleider und Schuhe sind tabu. Tragen Sie weite und bequeme Kleidung und ziehen Sie Stützstrümpfe an. Sie können Sich auch Kompressionsstrümpfe von Ihrer Ärztin verschreiben lassen. Legen Sie außerdem Ihre Ringe ab, damit sie nicht einschneiden.
  • Trinken Sie viel. Dadurch wird überflüssige Flüssigkeit ausgeschwemmt.

Migräne in der Schwangerschaft

Migräne ist nicht nur in der Schwangerschaft schwierig zu behandeln. Dann aber besonders, weil man in der Schwangerschaft an eine mögliche Gefährdung des Ungeborenen bei der Behandlung mit Medikamenten denken muss.

Eine erfreuliche Botschaft gibt es allerdings auch: Die Mehrheit aller Frauen mit Migräne berichtet über eine deutliche Verbesserung der Beschwerden während der Schwangerschaft. Viele bleiben während der Schwangerschaft sogar ganz von den sonst üblichen Migräneanfällen verschont. Das gilt besonders für die letzten zwei Drittel der Schwangerschaft.

Wer hat Anspruch auf Elterngeld?

Das Bundeselterngeldgesetz ist am 1. Januar 2007 in Kraft getreten und ersetzt seitdem das Bundeserziehungsgeldgesetz. Es gilt für alle Kinder, die ab dem 1. Januar 2007 geboren wurden. Das Elterngeld soll nach der Geburt eines Kindes den Eltern helfen, vorübergehend ganz oder auch nur teilweise auf eine Erwerbstätigkeit zu verzichten und so mehr Zeit für die Betreuung des Kindes zu haben. Im Gegensatz zum früheren Erziehungsgeld wird das Elterngeld unabhängig davon bezahlt, ob der Elternteil vor der Geburt gearbeitet hat. Elterngeld setzt nicht voraus, dass Elternzeit genommen wird, denn es steht auch Studierenden, Hausfrauen- und -männern und Selbständigen zu. Arbeitnehmer müssen jedoch ihre Arbeitszeit auf unter 30 Wochenstunden im Monatsdurchschnitt verringern, um Elterngeld zu beziehen.

25. SSW (25. Schwangerschaftswoche/7. Monat): Tipps & Überblick

  • Ihr Baby ist jetzt schon so groß wie eine Salatgurke!

  • Würde jetzt eine Frühgeburt eintreten, hätte Ihr Kind schon gute Überlebenschancen – auch wenn es ihm in Ihrem Bauch natürlich noch besser geht!

  • Im Mutterleib trainiert das Baby jetzt schon seine Atmung und die Atemmuskulatur, auch wenn es noch von Fruchtwasser umgeben ist.

  • Wenn Sie bereits ein Kind haben, beziehen Sie es stark mit ein, lassen es den Bauch fühlen und erklären ihm, dass ein neues Baby kommen wird, sie es aber weiterhin sehr lieb haben werden. Gerade im Alter zwischen einem und fünf Jahren kann es sonst schnell zu Eifersucht unter Geschwistern kommen.

  • Möglicherweise leiden Sie jetzt häufiger unter Wadenkrämpfen. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt/Ihrer Hebamme, ob es sinnvoll ist, Magnesium einzunehmen.

  • Sie sind in der 25. Schwangerschaftswoche und somit auch in der ersten Woche des 7. Monats Ihrer Schwangerschaft.

Videos zur 25. Schwangerschaftswoche (25. SSW)

Schwangerschaftsupdate 25. & 26. SSW | Kein Geburtsvorbereitungskurs | Nestbautrieb 2.0

Schock | Schwangerschaftsdiabetes?! | Familien Ausflug | 25 SSW | Isabeau

Übersicht aller Wochen im Schwangerschaftskalender

25. Woche

In der 25. SSW wird es für Erstgebärende Zeit, sich über das Stillen zu informieren. Wie bei allem anderen was Sie tun, ist auch beim Stillen die gute Vorbereitung eine Garantie für Erfolg.

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Fragen Sie Ihre Freundinnen, Ihre Mutter, Ihren Frauenarzt, Ihre Frauenärztin. Lesen Sie alles, was Sie in die Finger kriegen. Dann treffen Sie Ihre eigene Entscheidung, und wahrscheinlich – wie fast alle werdenden Mütter – für diese optimale Form der Säuglingsernährung. Aber wenn Sie schon genau wissen, dass Sie nicht stillen können oder wollen, gibt es keinen Grund, ein schlechtes Gewissen zu haben. Stillen oder Nicht-Stillen macht nicht den Unterschied zwischen einer guten und einer schlechten Mutter aus!

Übrigens können auch Frauen mit sehr kleiner Brust erfolgreich stillen. Die Brust ist schliesslich eine Produktionsstätte und keine Aufbewahrungsstätte. Selbst Flach- oder Hohlwarzen sollten mit der richtigen Anleitung und Tricks oder Hilfsmitteln kein Stillhindernis sein.

Und wussten Sie, dass man Stilltee (Milchbildungstee) schon in den letzten Wochen der Schwangerschaft trinken sollte? So kann er seine milchbildende Wirkung pünktlich zum Beginn der Stillzeit noch besser entfalten. Stilltee ist in Apotheken und Drogerien erhältlich. Häufige Bestandteile sind Anis, Fenchel und Brennessel, die eine milchbildende Wirkung haben sollen. Wenn Sie diesen Geschmack nicht mögen: Ein Löffel Honig oder ein Spritzer Zitrone können da helfen.

Unser Tipp

Klären Sie in Ruhe, wie und bei wem Ihr Baby krankenversichert sein wird. Jetzt ist noch Zeit genug, sich zu informieren.

Ein warmes Vollbad kann herrlich entspannend sein und ist auch in der Schwangerschaft durchaus erlaubt. Baden Sie nur nicht ganz so heiss und niemals, wenn Sie alleine zu Hause sind. Zu leicht könnten Sie Kreislaufprobleme bekommen, und dann ist es gut, wenn Ihnen jemand helfen kann. Wenn Sie gerne in die Sauna gehen, dürfen Sie das ruhig auch weiterhin tun, wenn auch besser in die etwas mildere Biosauna. Die Benutzung von Sonnenbank oder Solarium sind in der Schwangerschaft bzw. für Ihr Ungeborenes nicht gefährlicher als vorher und nachher – das heisst aber konkret: Solarien gelten als Auslöser von Hautkrebs, weshalb die Schweizerische Krebsliga dringend davon abrät. Sie müssen zusätzlich damit rechnen, dass es in der Schwangerschaft zu unschönen Pigmentflecken kommen kann, die nicht immer nach der Geburt verschwinden.

…und so entwickelt sich Ihr Baby in der 25. Schwangerschaftswoche…

Ihre Schwangerschaft in Zahlen:

  • 25. Woche nach dem 1. Tag d. letzten Periode
  • 24 Wochen + 1 – 7 Tage (ärztliche Berechnung)
  • 23. Woche nach der Befruchtung
  • Kopfdurchmesser des Fetus: 61-72 mm
  • Gewicht des Fetus: ca. 800 g
  • Länge des Fetus: ca. 32 cm

Häufige Fragen in dieser Woche:

Darf man bei einer Erkältung in der Schwangerschaft ein Medikament zum Fiebersenken einnehmen?

Mein Mann meint, es reiche, wenn ich in der Schwangerschaft nicht rauche. Er will nicht damit aufhören.

Ist von einer neuen Dauerwelle in der Schwangerschaft abzuraten?

Wissen

Was Babys vor der Geburt hören können

Zur 24. Woche

Zur 26. Woche

Letzte Aktualisierung : 14-11-18, BH

25. SSW: Kindesbewegungen und Gewicht des Babys

Mit der 25. SSW nehmen die Kindesbewegungen und das Gewicht Ihres Babys deutlich zu. Es wiegt nun um die 800 Gramm und ist etwa 33 cm lang. Gemessen wird es schon lange von Scheitel bis Ferse. Deutlich sind die Kindesbewegungen für Sie in der 25. SSW zu spüren. Oftmals ertasten die meisten Schwangeren erst ab dieser Woche die Füße und Ärmchen am Bauch, wenn das Kind sich bewegt. Auch das Gewicht des Kindes nimmt in der 25. SSW deutlich zu. Diese Gewichtszunahme ist sehr wichtig für Kind.

Deutliche Kindesbewegungen in der 25. SSW

Das Kind ist jetzt so groß und schwer, dass für die meisten Mütter die Kindsbewegungen im Mutterleib deutlich zu spüren sind. Nicht nur das, Sie können diese Kindesbewegungen in der 25. SSW deutlich an der Bauchdecke erkennen und sogar einzelne Körperteile ertasten. Auch für andere Familienmitglieder und den Vater ist diese Zeit besonders schön, denn nun können diese aktiver die Schwangerschaft erleben. Doch manchmal sind die Knuffe und Tritte des Kindes mit Schmerzen für die Mutter verbunden. Das Temperament eines Kindes kann schon im Bauch der Mama sehr ausgeprägt sein. So gibt es Kinder, die sich viel und gerne kräftig bewegen, während andere es eher ruhig angehen lassen. Ihr Baby kann sich also mal wild bewegen, mal auch einfach nur hinsetzen, die Knie anziehen und die Arme vor der Brust verschränken. Sorgen müssen Sie sich erst machen, wenn sich Ihr Kind mal länger als 24 Stunden nicht rührt. Zum Ende der Schwangerschaft werden die Bewegungen Ihres Babys auch deutlich seltener. Denn ab da ist der Platz im Bauch begrenzt. Durch die Übungswehen wird Ihr Baby in die Geburtslage gebracht und die Bewegungen sind eher ein Dehnen oder Drücken gegen die Bauchwand. Oftmals schläft Ihr Kind auch sehr viel.

SSW 25: Entwicklung des Babys

25. SSW: Etwa 80 Gramm mehr Gewicht pro Woche

Ihr Baby sieht einem neugeborenen Baby sehr ähnlich. Doch noch fehlt es an Gewicht in der 25. SSW. Erst um die 800 Gramm wiegt Ihr Baby noch. Es ist eindeutig noch zu klein und braucht noch mehr. Durch die Anlage von Fettreserven stellt Ihr Kind sicher, dass es nach der Geburt seinen Wärmehaushalt eigenständig regulieren kann. Wiegt Ihr Baby bei der Geburt weniger als 2500 Gramm oder kommt vor der 36. SSW zur Welt, braucht es noch viel Unterstützung um außerhalb des Mutterleibs zu überleben. Doch die Chancen steigen mit jeder weiteren Woche, dass das Baby stark genug ist. Daher spielt auch das Geburtsgewicht eine wichtige Rolle. Etwa 80 Gramm legt Ihr Baby daher nun jede Woche zu. Kommt Ihr Baby schon in der 25. SSW zur Welt, hat es gute Chancen zu Überleben, auch wenn es noch Hilfe braucht. Zwar ist die Lunge schon weit ausgeprägt, doch noch ist diese nicht in der Lage, eigenständig zu funktionieren. Das zusätzliche Gewicht wirkt sich allerdings auch auf die Mutter ab der 25. SSW aus. Viele Mütter merken zunehmend Rückenschmerzen oder auch einen verstärkten Harndrang. Dies sind allerdings übliche Begleiterscheinungen zu einer Schwangerschaft und kein Grund zur Sorge.

25. SSW: Entwicklung des Babys

Erste Beißerchen

Im Mund Ihres Babys hat sich etwas verändert: Die Knospen, die später die bleibenden Zähne bildern werden, wachsen heran. Zudem werden die Lippen sensibler, damit das Baby nach der Geburt in der Lage ist, sich von der Brust zu ernähren. Außerdem hat dein Baby mittlerweile einen so guten Geschmackssinn entwickelt, dass es zwischen sauer und süß unterscheiden kann. Täglich nimmt es bis zu 750 ml Fruchtwasser auf, da es auch seinen Schluckreflex verbessert hat.

Ultraschall zeigt dauerhaftes Gähnen

Würdest du dein Baby dauerhaft per Ultraschall beobachten, könntest du auf dem Ultraschall erkennen, dass es permanent gähnt. Mediziner sind sich uneinig, ob dies ein Anzeichen von Müdigkeit ist oder dazu dient, die Lungenflüssigkeit zu regulieren. Fest steht auf jeden Fall: Das Gähnen spielt im Entwicklungsprozess des Babys vor der Geburt eine entscheidende Rolle. Auch die Bildung seines Gehörs ist weiter voran geschritten: Auf Stimmen und Geräusche reagiert es nun mit Bewegungen und Tritten.

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Über Verena Janssen

Die 38-Jährige Autorin und Mutter lebt mit ihrem Mann und ihren Kindern Paul Oskar (7) und Ella Marie (4) in schönen Fulda. Sie liebt Musik und versucht momentan ihren Kindern das Klavier spielen beizubringen. Wenn sie mal etwas Zeit für sich hat, powert sie sich beim Volleyball spielen aus.

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