Baby 23. ssw

Inhalte

Die 23. Schwangerschaftswoche (23. SSW)

22 Schwangerschaftswochen liegen nun hinter dir und 18 erwarten dich noch!

  • Die 10 wichtigsten Helferchen
  • Veränderungen des Körpers ab der 23. SSW
  • Entwicklungen des Babys ab der 23. SSW
  • Kernthema: Schwangerschaftsstreifen und Co. ab der 23. SSW

Tag für Tag wächst das Baby in deinem Bauch und jeder kann nun deine Bauchkugel sehen, die sich unter deiner schicken Schwangerschaftskleidung abzeichnet. Auf die nun häufig gestellte Frage „Welcher Monat?“ kannst du stolz „Der sechste Monat!“ antworten und, wenn du magst, Fotos von dem Ultraschall deines Kleinen stolz herzeigen.

Die zweite große Vorsorgeuntersuchung, die zwischen der 19. und 22. Schwangerschaftswoche stattfindet, hast du spätestens seit der letzten Schwangerschaftswoche schon hinter dir. Deshalb kannst du dich bis zur dritten und letzten Vorsorgeuntersuchung, die zwischen der 29. und 32. Schwangerschaftswoche stattfindet, beinahe wortwörtlich „zurücklehnen“ und die Zeit als werdende Mama gemeinsam mit deiner Familie, deinen Freunden und deinem Partner genießen.

Das können kurze Ausflüge ins Grüne, ein Spaziergang im Park oder ein Besuch im Kino sein. Wichtig ist, wie bei allen Schwangerschaftswochen, nur das zu tun, was dir und deinem Ungeborenen in deinem Bauch auch wirklich guttut. Dein Baby kommuniziert auch in dieser Schwangerschaftswoche mit dir, indem es dich regelmäßig seine Kindsbewegungen spüren lässt.

Falls du trotz der schönen Seiten und Zeiten der Schwangerschaft Fragen zu deiner Schwangerschaft oder Bedenken – in welcher Hinsicht auch immer – hast, dann ist es am sinnvollsten, deinen Arzt zu konsultieren.

Die 10 wichtigsten Helferchen für eine unbeschwerte Schwangerschaft

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Veränderungen des Körpers ab der 23. SSW

Inzwischen ist dein Bauch zu einer sichtbaren kleinen Kugel geformt. Dabei ist eine stetige Gewichtszunahme unerlässlich. Doch nicht nur dein harter Bauch wächst, sondern auch dein Blutvolumen steigt, weshalb du wie viele andere Schwangere womöglich unter Schwindelanfällen leidest.

Das ist ein ganz normales Schwangerschaftsphänomen, da durch die schwangerschaftsbedingte Hormonumstellung die Blutgefäße geweitet werden und weicher sind. Dadurch sinkt das Blut besonders im Sitzen in die Beine, welches beim Aufstehen wieder „aufwärts“ transportiert werden muss.

In der Zwischenzeit kommt es zu einem kurzen Blutmangel im Gehirn der Schwangeren, was eben diese Schwindelgefühle auslöst. Dies hat jedoch keine Folgen für das ungeborene Baby, da es über sein eigenes Blutkreislaufsystem versorgt wird.

Falls dich diese Schwindelanfälle überkommen, dann hilft es, die Beine hochzulegen. Oder aber du bewegst deine Füße und Beine, indem du kreisförmige, absenkende und anhebende Bewegungen machst oder einfach ein bisschen durch deine Wohnung spazierst. Einen Arzt solltest du allerdings unbedingt aufsuchen, wenn die Schwindelattacken sehr stark und immer häufiger auftreten oder sogar zur Bewusstlosigkeit führen. Dies kann nämlich schon Auswirkungen auf das Ungeborene haben, da es Bewusstlosigkeit einen Sauerstoffmangel des Babys hervorrufen kann.

Doch nicht nur durch steigendes Blutvolumen kann es zu gelegentlichen Schwindelanfällen bei der werdenden Mutter kommen, sondern auch durch Blutarmut, die wiederum durch einen Eisenmangel hervorgerufen wird. Diesem Mangel kann aber mit Eisenpräparaten entgegengewirkt werden.

Die Einnahme von Eisenpräparaten oder anderen Nahrungsergänzungsmitteln während der Schwangerschaft solltest du nichtsdestotrotz mit deinem Frauenarzt absprechen und dich ausführlich darüber aufklären lassen. Prinzipiell ist es wichtig, dass du während deiner Schwangerschaft und auch noch nach der Geburt gesundheitsbeeinträchtigende Themen wie Bewegung, Sport, Ernährung, Medikation, Geschlechtsverkehr und andere heikle Angelegenheiten mit dem Arzt deines Vertrauens abklärst.

Entwicklungen des Babys ab der 23. SSW

In der 23. Schwangerschaftswoche hat der Fötus vom Scheitel bis zur Ferse im Durchschnitt eine Größe von 30 cm und ein Gewicht von ungefähr 580 g. Der gesamte Babykörper ist mit Käseschmiere bedeckt, die fachsprachlich Vernix genannt wird, und aus den Talgdrüsen der Lanugo-Behaarung des Babys austritt, um die Haut des Babys zu schützen und bei der Geburt den Weg durch den Geburtskanal zu erleichtern.

Allmählich wird der Platz in der Gebärmutter enger, so dass der Abstand von Baby und Bauchwand geringer wird und die werdende Mama nun nicht nur Tritte und Stöße des Babys spürt, sondern auch merkt, wenn es sich auf die Seite dreht. Von außen kann man dieses Drehen des Babys als gewellte Bewegung wahrnehmen und, wenn man die Hände auf den Bauch der Schwangeren legt, auch fühlen. Du als werdende Mutter bemerkst natürlich jede einzelne Kindsbewegung jederzeit sowohl von innen als auch von außen, was dich neben der gesunden Entwicklung deines Babys wahrscheinlich hocherfreut.

Schwangerschaftsstreifen und Co ab der 23. SSW

Weniger erfreulich sind die typischen Begleiterscheinungen einer Schwangerschaft, die mit Fortschreiten der Schwangerschaft auftreten. Zwar sind die anfänglichen Beschwerden wie Übelkeit, Erbrechen, Verstopfung und andere unschöne Symptome bei den meisten schwangeren Frauen verschwunden, stattdessen treten nun im Zuge des wachsenden Bauches andere Erscheinungen und „Nebenwirkungen“ der Schwangerschaft auf.

Dazu zählt bei allen Schwangeren die Gewichtszunahme, die aber natürlich und notwendig ist. Ebenso können Rückenschmerzen durch den schweren Bauch verursacht werden. Diese können durch eine nicht mehr als 40°C warme Wärmflasche unter dem Rücken und einer Schonzeit auf der Couch gemildert werden. Typisch in der 23. Schwangerschaftswoche ist nach wie vor ein Ziehen im Unterleib oder ein Druck im Bauch, was meistens auf das Wachstum der Gebärmutter und des Babys darin zurückzuführen ist.

Für Außenstehende wird die Gewichtszunahme womöglich als nicht sehr gravierend, sondern als natürlicher Prozess einer Schwangerschaft wahrgenommen. Dies nimmt dir vielleicht den Druck, auch während der Schwangerschaft eine perfekte Figur zu haben und dem Ideal einer schwangeren Frau, wie es in den Medien gepriesen wird, zu entsprechen. Bleibe dir selbst treu und sieh deine Schwangerschaft als individuelles Ereignis an – unabhängig von anderen prominenten oder „normalen“ Schwangeren.

Beschwerden wie Rückenschmerzen, Ziehen im Unterleib sind von außen nicht erkennbar, sind aber für Betroffene nervig und selbstredend oft schmerzhaft, weshalb es keine Schande ist, deshalb einen Arzt um Hilfe und Rat zu fragen. Oft hilft eine erholsame und ruhige Zeit im Bett, bis die Schmerzen nachlassen.

Neben diesen Beschwerden treten ab dem 3. Schwangerschaftsmonat bei den allermeisten Frauen ein oft gefürchtetes, weil sichtbares, Phänomen auf:

Schwangerschaftsstreifen. Durch das Wachstum des Bauches und der Gewichtszunahme wird die Unterhaut an den Stellen des Wachstums und der Gewichtszunahme gedehnt, was zu weißen Rissen, den leidigen Schwangerschaftsstreifen, führt. Nach der Geburt verblassen diese weißen Streifen auf der Haut meistens, aber sie werden trotzdem leicht sichtbar bleiben.

Ob und inwieweit auch du möglicherweise von diesem Phänomen betroffen bist, hängt letztendlich von der Beschaffenheit deines Bindegewebes, von deiner Ernährung und deinem Bewegungspensum ab.

Das bedeutet konkret, zur Vorbeugung von Schwangerschaftsstreifen durch schnelle und übermäßige Gewichtszunahme vor allem viel zu trinken und gesunde Nahrung mit Vitamin E, d.h. Nüssen, Paprika, Avocados, schwarze Johannisbeeren, Süßkartoffeln, pflanzliche Öle uvm. zu dir zu nehmen. Auch wenn du dich ausreichend bewegst, senkst du damit das Risiko in deiner Schwangerschaft die unliebsamen Streifen zu bekommen. Lediglich die genetisch bedingte Struktur deines Bindegewebes kannst du nicht beeinflussen, stattdessen gibt es andere Mittelchen zur Prävention und Linderung von Schwangerschaftsstreifen.

Zu den bekanntesten zählen diverse Massagen, wie beispielsweise die Zupfmassage, wobei mit zwei Fingern die Haut langsam hochgezogen und gerollt wird. Diese Massage wirkt am besten mit Öl, sollte aber nur bis zum 8. Monat durchgeführt werden, da diese Art der Berührung im letzten Schwangerschaftsmonat frühzeitige Wehen auslösen kann.

Ein Klassiker zur Vorbeugung von den weißen Streifen ist die kreisende Massage mit Öl, die mit Vorsicht auch gerne von deinem Partner durchgeführt werden darf. Öle wie Jojobaöl, Weizenkeimöl und Mandelöl sind dafür bestens geeignet. Eine kalte Dusche nach der Massage fördert zusätzlich die Durchblutung und verstärkt den vorbeugenden Effekt der vorangegangenen Massage.

Du kannst deine möglicherweise von Schwangerschaftsstreifen betroffenen Stellen auch unter der Dusche mit einer weichen Bürste massieren und anschließend die Hautstellen mit einer Creme oder Ölen ohne Konservierungsstoffe, dafür mit Vitamin E, eincremen. Ebenso wirksam gegen Schwangerschaftsstreifen sind Kneippgüsse, wobei du ca. dreimal pro Woche die betroffenen Hautpartien, wie zum Beispiel Bauch, Beine, Po oder Brüste, fünfmal abwechselnd mit warmen und mit kaltem Wasser abgießt.

Ob und inwieweit diese Tipps zur Vorbeugung und Linderung von Schwangerschaftsstreifen bei dir wirken, wird sich zeigen. Eine Garantie für deren Wirkung gibt es leider nicht, da diese bei jeder Schwangeren individuell variiert.

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Die Woche davor: 22. SSW

Die Woche danach: 24. SSW

In der 24. Schwangerschaftswoche zeichnet sich der Bauch deutlich ab. Welche Beschwerden jetzt auftreten können und wie sich das Baby in der 24. SSW entwickelt, erfahren Sie hier.

In der 24. SSW spüren viele Schwangere ein Ziehen in den Mutterbändern, die die Gebärmutter in ihrer Position halten Foto: istock/ljubaphoto

Die werdende Mutter ist mit der 24. SSW in der letzten Woche des sechsten Schwangerschaftsmonats angekommen. Große Veränderungen treten in der 24. SSW nicht auf, die ziehenden Schmerzen im Bauch könnten aber zunehmen.

Foto: iStock/AleksandarNakic

Hier finden Sie alle Schwangerschaftswochen auf einen Blick!

24. SSW: Das passiert in und mit Ihrem Körper

Die Gebärmutter hat in der 24. SSW die Größe eines Handballs erreicht. Ihr oberer Rand liegt nun etwa auf Höhe des Bauchnabels und lässt sich gut ertasten. Das schnelle Wachstum der Gebärmutter kann mit einem bereits bekannten Ziehen im Unterbauch einhergehen, das teilweise schmerzen kann. Dafür verantwortlich sind die Mutterbänder. Sie stehen unter Spannung und werden je nach Größen- und Gewichtzunahme der Gebärmutter mehr und mehr gedehnt.

Dieses Ziehen begleitet viele Frauen von der 24. SSW bis zur Geburt. Während Sie liegen, sollte das Ziehen zumindest etwas nachlassen. Andernfalls sollten Sie mit Ihrem Arzt sprechen.

In der 24. SSW kann es vermehrt zu Verstopfungen kommen. Eine ballaststoffreiche Ernährung mit viel Obst und Gemüse kann die Beschwerden lindern Foto: istock/brusinski

Welche Symptome können in der 24. SSW auftreten?

Durch das Ausdehnen der Gebärmutter werden Magen und Darm in der 24. SSW nach oben verdrängt. Dadurch kann es jetzt außerdem leicht zu Verstopfungen, Völlegefühl und Sodbrennen kommen.

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Das hilft bei Verstopfung:

  • Ernähren Sie sich ballaststoffreich (Experten empfehlen den Verzehr von 30 Gramm täglich).
  • Trinken Sie ausreichend Wasser (mindestens zwei bis drei Liter pro Tag).
  • Greifen Sie zu Trockenobst, es kann die Verdauung anregen.
  • Gehen Sie an der frischen Luft spazieren.

Das hilft bei Sodbrennen:

  • Verzichten Sie auf scharfe und würzige Gerichte.
  • Verzichten Sie auf Kaffee.
  • Essen Sie mehrere kleine, statt wenige großen Mahlzeiten.
  • Lassen Sie sich Zeit zwischen dem letzten Essen und dem Zubettgehen.
  • Schlafen Sie mit leicht erhöhtem Oberkörper.

In der 24. SSW wird der zweite Antikörper-Suchtest durchgeführt. Damit kann festgestellt werden, ob sich im Blut der Schwangeren bereits Antikörper befinden, die zu einer Rhesusunverträglichkeit zwischen Mutter und Kind führen Foto: istock/PhonlamaiPhoto

24. bis 27. SSW: Dazu ist der Antikörper-Suchtest da

Zwischen der 24. und dem Ende der 27. SSW steht der zweite Antikörper-Suchtest beim Gynäkologen an. Wie beim Test während der Erstuntersuchung wird auch bei diesem Antikörper-Suchtest noch einmal ermittelt, ob eine Rhesusunverträglichkeit ausgeschlossen werden kann.

Falls eine Unverträglichkeit vorliegt, bekommt die Mutter zwischen der 28. und der 30. SSW eine sogenannte Rhesusprophylaxe verabreicht. Die Rhesusunverträglichkeit kann in der Regel erst ab der zweiten Schwangerschaft auftreten. Zusätzlich zum Antikörper-Suchtest wird die Blutgruppe der werdenden Mutter ermittelt. Die Rhesusunverträglichkeit ist nur möglich, wenn die Mutter Rhesus-negativ und der Vater Rhesus-positiv ist.

Kommt es bei der Geburt zum Blutkontakt zwischen Mutter und Kind und sind die Blutgruppen der beiden unterschiedlich, kann es zu einer Unverträglichkeit kommen. Im Blut der Mutter entstehen dann die Rhesus-Antikörper. Diese können bei der nächsten Schwangerschaft die roten Blutkörperchen des Kindes zerstören. Das kann schlimme Folgen haben (z.B. Missbildungen, Tot- und Fehlgeburten). In der Regel lässt sich die Rhesusunverträglichkeit aber behandeln.

Der Fötus ist in der 24. SSW etwa 31 Zentimeter lang Foto: istock/Eraxion

24. SSW: Das passiert jetzt beim Fötus

Der Fötus ist in der 24. SSW ungefähr 31 Zentimeter lang. Das Gewicht liegt jetzt bei rund 700 Gramm. Der BPD (Biparietaler Durchmesser = Kopfdurchmesser) hat in der 24. SSW etwa 62 Millimeter erreicht.

In der 24. SSW reagiert das Baby noch deutlicher auf Geräusche und prägt sich besonders die Stimme der Mutter ein.

Die Lunge bildet jetzt die ersten Lungenbläschen aus. Die braucht es später für eine funktionierende Atmung. Das Baby hätte jetzt, zumindest mit einer sehr intensiven medizinischen Betreuung, im Falle einer Frühgeburt erste Überlebenschancen. Auch wenn das Risiko, dass es etwas passiert, zu diesem Zeitpunkt noch sehr hoch ist.

VIDEO: Geschlechtsverkehr während der Schwangerschaft

23. SSW (Schwangerschaftswoche)

Die 23. Schwangerschaftswoche liegt inmitten des zweiten Trimenons, also des zweiten Drittels der Schwangerschaft. Obwohl es verschiedene Beschwerden im Rahmen der Schwangerschaft geben kann, stehen sie bei den meisten angehenden Müttern jetzt nicht im Vordergrund. Zu den möglichen Problemen zählen etwa Schwindel, Sodbrennen in der Schwangerschaft, Ausfluss oder Heißhunger. Das Kind im Mutterleib hat schon fast die Verhältnisse eines Säuglings und muss wachsen sowie noch viel an Körpergewicht zunehmen. Um die 23. Schwangerschaftswoche steigen die Aussichten stark an, dass eine mögliche Frühgeburt überlebt. Wenn so früh eine Geburt droht, wird aber versucht, die Schwangerschaft noch zu halten, um mögliche Schäden zu vermeiden. Die Schwangerschaftswoche 23 wird als 23. SSW abgekürzt.

Der Fötus und seine Entwicklung in der 23. Schwangerschaftswoche

Das Kind im Mutterleib, das nach den ersten drei Schwangerschaftsmonaten als Fötus bezeichnet wird, wächst und nimmt an Gewicht zu. Es wiegt in der 23. Schwangerschaftswoche zwischen 500 und 600 Gramm. Die Länge von Kopf bis Fuß (Scheitel-Fersen-Länge, SFL) erreicht ungefähr 30 Zentimeter. Wenn die individuellen Werte in einem gewissen Ausmaß davon abweichen sollten, ist dies meist normal. Jede Schwangerschaft beziehungsweise jeder Fötus entwickelt sich unterschiedlich schnell.

Weiterhin wird die Schwangerschaft so gezählt, dass die Zeit von der letzten Menstruation mit einberechnet wird. Deshalb ist das Baby in der 23. SSW seit etwa 21 Wochen vorhanden, ursprünglich natürlich als befruchtete Eizelle, die sich mit unzähligen Zellteilungen entwickelt und vergrößert.

Die körperlichen Verhältnisse entsprechen im Großen und Ganzen denjenigen eines Säuglings. Der Fötus muss im Mutterleib noch wachsen und insbesondere auch an Fett zulegen. An einigen Stellen finden auch noch Weiterentwicklungen des Körpers statt. So werden die Nasenöffnungen jetzt durchlässig. Die Sinne sind gut entwickelt und werden noch verbessert, so auch der Gehörsinn. Das Kind hört immer besser die Klänge der Umgebung inklusive der Stimme der Mutter oder anderer Personen sowie Musik. Das bedeutet auch, dass das Kind schon durch angenehme Musik oder Sprechen beeinflusst werden kann und ihm dies auch nach der Geburt schon bekannt vorkommt. Das Nervensystem ist nämlich spätestens jetzt so weit entwickelt, dass eine Erinnerung möglich ist.

Der Körper des Kindes ist in der 23. Schwangerschaftswoche von Käseschmiere (Vernix caseosa) umgeben. Die Schmiere stellt als fetthaltige Schicht einen Schutz vor äußeren Einflüssen wie z. B. vor bestimmten Substanzen dar. Der Körper ist behaart, hauptsächlich handelt es sich um die so genannte Lanugo-Behaarung, die um die Geburt herum wieder abgestoßen wird. Auf der Kopfhaut und an Wimpern und Augenbrauen befinden sich schon Haare, die langfristig angelegt sind.

Der Fötus bewegt sich in diesem Zeitabschnitt der Schwangerschaft immer stärker. Die Bewegungen sind auch immer deutlicher von der Mutter und von außen zu spüren. Der Bauch beult sich schon etwas aus, wenn das Kind mit den Armen oder Beinen an die Gebärmutterwand drückt oder sich dreht. Zu den Bewegungen, die das Kind ausführt, gehört auch das Daumennuckeln, das Spielen mit der Nabelschnur oder sogar das Gähnen.

Mit der 23. Schwangerschaftswoche steigen die Chancen deutlich, dass eine derzeitige Frühgeburt zum Überleben des Kindes reicht. In dieser SSW ist es noch schwierig, ein Kind so aufzupäppeln, dass es außerhalb des mütterlichen Bauches bestehen kann. Doch ein gewisser Teil der so unreif zur Welt gekommenen Kinder kann es schaffen – die moderne Medizin macht es möglich. Sollten Anzeichen da sein, dass eine Geburt schon jetzt in der 23. SSW droht, wird alles versucht, die Schwangerschaft noch zu erhalten. Die Aussichten sind so für das Kind wesentlich besser, und drohende typische Schäden bei Frühgeborenen (z. B. Schäden an den Augen, Intelligenzminderung) können vermieden werden.

Der Organismus der Mutter in der 23. Schwangerschaftswoche

Das Wachstum der Brüste geht weiter, manchmal kommt es zum Austritt einer so genannten Vormilch. Auch der Bauch ist schon deutlich angewachsen und zeigt anderen Leuten, dass die Schwangerschaft fortgeschritten ist.

Die Schwangerschaftsbeschwerden sind in der 23. Woche meist eher mäßig und stören die werdende Mutter im Regelfall nur wenig. Nicht selten kommt es dazu, dass der schwangeren Frau in diesen Wochen schwindlig wird. Die Ursache ist nur in wenigen Fällen eine bedeutsame Störung wie z. B. ein zu geringer Eisenwert des Blutes. Weit häufiger ist der Schwindel ein Anzeichen dafür, dass sich die Blutmenge an den steigenden Bedarf wegen der Schwangerschaft anpasst. Meist legt sich der Schwindelanfall nach kurzer Zeit wieder, wenn die Beine hochgelegt werden. Kurzzeitiger Schwindel ist für das Baby nicht gefährlich, denn dieses hat einen eigenen Kreislauf, dessen Blutdruck nichts mit dem der Mutter zu tun hat. Sollte der Schwindel häufig stark auftreten oder sogar mit Bewusstseinsverlust einhergehen, dann muss die Schwangere vom Arzt untersucht werden. Der Mediziner kann die Ursache erkennen und bekämpfen und dafür sorgen, dass z. B. eine eventuelle Blutarmut durch Eisenmangel das Kind nicht gefährdet.

Sodbrennen kann ebenfalls auftreten, da der Druck im Bauchraum größer wird und durch hormonelle Einflüsse der muskuläre Verschluss zwischen Speiseröhre und Magen schwächer wird. Sodbrennen sollte möglichst durch einfache Maßnahmen bekämpft werden. Ein weiteres Problem kann Ausfluss aus der Scheide darstellen. Um diesen zu stoppen, sollten keine Tampons verwendet werden, weil sie Infektionen begünstigen können. Besser ist die Benutzung von Binden oder Slipeinlagen.

Weitere mögliche Auswirkungen der Schwangerschaft können z. B. Heißhunger oder Appetitlosigkeit und Übelkeit, Zahnfleischbluten, Krampfadern, vergrößerte Hämorrhoiden oder Stimmungsschwankungen sein. Die meisten Schwangeren können das zweite Drittel (Trimenon) aber genießen und spüren mehr Vorfreude auf das Kind, als dass sie Probleme haben.

Untersuchungen, die in der 23. Schwangerschaftswoche vorgenommen werden

In der 23. Schwangerschaftswoche wird oftmals eine der Mutterschaftsvorsorgeuntersuchungen durchgeführt. Es handelt sich um einen Termin mit Untersuchungen an der angehenden Mutter wie Blutdruckmessung, Bestimmung des Körpergewichts, Blut- und Urinentnahme. Ein Ultraschall ist in der 23. SSW nicht vorgesehen, aber jederzeit als Zusatzuntersuchung möglich, die dann selbst gezahlt werden muss.

Einige Hinweise zur Schwangerschaft beziehungsweise zur 23. SSW

Auch in der 23. Schwangerschaftswoche gilt, dass Rauchen und Alkohol für das ungeborene Kind schädlich sind, ebenso wie Drogen oder einige Medikamente. Vor der eventuellen Einnahme von Medikamenten muss mit dem Arzt abgeklärt werden, ob sie in der Schwangerschaft verboten oder erlaubt sind.

In der 23. Schwangerschaftswoche sowie im ganzen zweiten Trimenon (Drittel der Schwangerschaft) sind Reisen gut möglich. Die Auswirkungen der Schwangerschaft sind noch nicht allzu beschwerlich. Deshalb ist auch Sport normalerweise erlaubt und vorteilhaft, allerdings sollte er in geringem bis mittlerem Ausmaß betrieben werden. Gute Sportarten für Schwangere sind verschiedene Gymnastikübungen, Walking, Schwimmen oder Yoga. Doch auch ein Teil der anderen Sportarten ist prinzipiell möglich – Hauptsache, es besteht bei der Sportausübung kein größeres Risiko für das Kind.

Diese Wochen sind ein guter Zeitrahmen, um organisatorische Dinge bis hin zur Geburt und darüber hinaus zu regeln. Dies reicht von der Wahl der Geburtsart und der Geburtsklinik bis zur Anmeldung zum Geburtsvorbereitungskurs (falls nicht schon längst getätigt). Viele mögen um die Zeit der 23. Schwangerschaftswoche einen Namen für ihr Kind aussuchen. Dabei ist es normal, sich unsicher zu sein und lange hin und her zu überlegen. Manche Eltern wissen von vornherein intuitiv, wie sie ihr Kind nennen wollen. Andere können sich Inspirationen und Vorschläge aus Namensbüchern oder Internetseiten holen.

Mit einem positiven Schwangerschaftstest ist die Freude bei den werdenden Eltern riesig und die Aufregung steigt von Tag zu Tag. An erster Stelle steht dabei natürlich die Gesundheit und die Entwicklung des Ungeborenen.

Doch sobald die kritischen ersten Wochen überstanden sind und bereits einige der wichtigsten Untersuchungen vorgenommen wurden, steigt bei den meisten Eltern die Neugierde auf das Geschlecht ihres Kindes ins Unermessliche. Wird es denn nun ein Junge oder ein Mädchen?

Hier erfahrt ihr alles darüber, wann und wie sich das Geschlecht eures Kindes entwickelt und ab welchem Zeitpunkt eine Aussage über das Geschlecht des Babys überhaupt getroffen werden kann, um mögliche Irrtümer sicher ausschließen zu können.

Die Entwicklung des Geschlechts

Bevor ihr wisst, dass ihr überhaupt schwanger seid, steht bereits das biologische Geschlecht eures Kindes fest. Hättet ihr das vermutet? Denn sobald Eizelle und Spermium miteinander verschmelzen und eine erfolgreiche Befruchtung stattgefunden hat, entsteht eine Chromosomen-Kombination. Diese legt fest, ob ihr einen Jungen oder ein Mädchen zur Welt bringen werdet.

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Um die Hintergründe besser verstehen zu können, müsst ihr wissen, dass der Samen des Mannes und nicht die Eizelle für das kindliche Geschlecht verantwortlich ist. Die weibliche Eizelle besitzt zwei X- Chromosomen, das männliche Spermium hingegen ein X- und ein Y-Chromosom. Nach der Befruchtung gibt die Eizelle ein X-Chromosom ab, so dass nur noch ein X-Chromosom übrigbleibt.

Bei der Befruchtung wird von dem Samen entweder das X-Chromosom oder das Y-Chromosom weitergegeben, woraufhin eine Verschmelzung mit dem weiblichen X-Chromosom stattfindet. Gibt der Vater das X-Chromosom weiter, bildet sich die Kombination XX und ihr bekommt ein Mädchen. Wird hingegen das Y-Chromosom weitergegeben, sodass sich die Kombination XY ergibt, wird es ein Junge.

Ein Y-Chromosom beinhaltet übrigens nur einige dutzende Gene, wie zum Beispiel für die Spermienbildung und die Körpergröße. Das weibliche X-Chromosom hingegen verfügt über sage und schreibe bis zu 6000 Erbinformationen, wobei diese unter anderem für die Steuerung der Gehirnentwicklung zuständig sind.

Die Bildung des Geschlechts

Gehört ihr auch zu den 80 Prozent der werdenden Eltern, die das Geschlecht ihres Kindes so früh wie möglich wissen und nicht bis zur Geburt ihres Lieblings auf die Folter gespannt werden wollen? Das ist sehr gut nachvollziehbar!

Denn sobald ihr endlich wisst, ob es ein Mädchen oder ein Junge wird, könnt ihr euch unter anderem intensiver mit der Suche nach möglichen Vornamen befassen und auch mit dem Shoppen von Babykleidung sowie der Erstausstattung beginnen.

Natürlich bedeutet diese Tatsache nicht automatisch, dass ihr dann nur noch blaue oder rosa Sachen kaufen werdet, aber das ein oder andere nicht neutrale Baby-Outfit wird wahrscheinlich dennoch nicht fehlen. Bis es jedoch soweit ist und ihr vom Frauenarzt über das Geschlecht eures Babys aufgeklärt werdet, müsst ihr euch in der Regel bis zur 16. – 20. Schwangerschaftswoche in Geduld üben.

In den ersten Wochen, um genau zu sein bis etwa zur 7. Schwangerschaftswoche, ist die Entwicklung bei Jungs und Mädchen genau gleich und es ist kein Unterschied erkennbar. Erst ab diesem Zeitpunkt bilden sich die ersten geschlechtsspezifischen Merkmale heraus.

Durch die Produktion von Testosteron, zwischen der 7. und 8. Schwangerschaftswoche, wird die kleine Wölbung, die auch bei Mädchen vorhanden ist, bei einem Jungen zu einem Penis und zu den Hoden ausgebildet. Die Hodensäcke beginnen neben der Testosteron-Produktion auch damit, ein anderes Hormon zu produzieren, welches eine Ausbildung der weiblichen Geschlechtsorgane verhindert.

Bei einem Mädchen hingegen bilden sich nach und nach die äußeren Geschlechtsorgane, wie zum Beispiel die kleinen und großen Schamlippen. Die Entwicklung der Eierstöcke beginnt jedoch erst mit der 10. Schwangerschaftswoche.

Ungefähr ab der 11. Schwangerschaftswoche ist die kleine Wölbung, aus der sich die Geschlechtsorgane entwickeln, für den Frauenarzt erkennbar. Diese Wölbung wird auch Knospe oder in der Fachsprache Protuberanz genannt.

Wann der Frauenarzt das Geschlecht erkennen kann

Egal wie neugierig ihr auch seid, bei der ersten Vorsorgeuntersuchung werdet ihr das Geschlecht euers Kindes leider noch nicht erfahren. Doch wann ist es endlich so weit, dass das Geheimnis um das Geschlecht gelüftet wird?

Zwar werden die Ultraschallgeräte immer besser, doch auch für erfahrene Frauenärzte ist es schwierig, vor der 14. Schwangerschaftswoche ein Geschlecht zu erkennen. Hinzu kommt, dass selbst die hochwertigsten Ultraschallgeräte in erster Linie nicht darauf ausgelegt sind, um das Geschlecht in der Frühschwangerschaft zu bestimmen. Im besten Fall kann der Frauenarzt lediglich eine Prognose abgeben, die dabei jedoch nicht immer die richtige Trefferquote erzielt.

Unter anderem durch eine schlechte Bildqualität des Ultraschallgeräts kann es vor allem in den ersten Schwangerschaftswochen häufiger zu einem Irrtum beim Geschlecht kommen. Tatsächlich ist es laut einer Studie und bestimmten Untersuchungen sogar so, dass die Trefferquote in der 12. Schwangerschaftswoche bei unter 50 Prozent liegt.

Außerdem muss das Baby bei der Ultraschalluntersuchung auf dem Rücken liegen, um die Wölbung überhaupt sehen und eventuell deuten zu können. Auch wenn sich euer Kind bei der Untersuchung wegdreht, umherdreht oder zusammenrollt kann selbst das präziseste Ultraschallgerät und der erfahrenste Frauenarzt keinen Blick auf das kindliche Geschlecht erhaschen.

Zudem ist es Frauenärzten laut Paragraph 15 des Gendiagnostikgesetzes generell nicht erlaubt, den werdenden Eltern vor Ablauf der 12. Schwangerschaftswoche Auskunft über das Geschlecht ihres Kindes zu erteilen.

Selbst wenn dieser bereits weiß, ob ihr euch über ein Mädchen oder über einen Jungen freuen dürft, ist ihm das Mitteilen dieser Information nicht gestattet. So soll ein Schwangerschaftsabbruch aufgrund des Geschlechts verhindert werden.

Eine Ausnahme wird lediglich gemacht, falls in der Familie der Mutter oder des Vaters genetische Krankheiten bekannt sind, die häufig nur bei einem Geschlecht auftreten. Dann steht die Gesundheit des Kindes natürlich vor der gesetzlichen Regelung.

Ab der 13. Schwangerschaftswoche könnt ihr theoretisch das Geschlecht eures Babys bei eurem Frauenarzt erfragen. Jedoch ist die Fehlerquote umso höher, je früher ihr euch eine Aussage wünscht. Viele Eltern stellen sich dann gefühlsmäßig bereits auf das genannte Geschlecht ein und sind dann womöglich enttäuscht, wenn sie sich nochmal umstellen müssen.

Wollt ihr also auf Nummer sicher gehen, empfiehlt es sich, dass ihr die zweite und detaillierte Ultraschalluntersuchung, welche ungefähr zwischen der 18. und 20. Schwangerschaftswoche durchgeführt wird, abzuwarten.

Dann hat das lange Warten und die spannende Frage nach dem Geschlecht eures Schatzes (höchstwahrscheinlich) ein Ende. Zu diesem Zeitpunkt liegt die Trefferwahrscheinlichkeit nämlich beinahe bei 100 Prozent.

Und endlich habt ihr, sofern es keine Überraschung für Freunde und Familie werden soll, eine Antwort auf die beliebte Frage: „Wird es ein Junge oder ein Mädchen?“ Gleichzeitig könnt ihr euch nun intensiver und bewusster mit den Vornamen beschäftigen und nach Lust und Laune passende Babysachen shoppen gehen.

Wobei euch in letzter Minute immer noch euer kleiner Schatz dazwischenfunken könnte: Denn dreht sich dieser bei der Ultraschalluntersuchung konsequent weg oder bedeckt seinen Schambereich mit seinen Händchen und Füßchen, kann euer Frauenarzt unter Umständen keinen Blick auf das Geschlecht werfen, um euch die langersehnte Nachricht zu überbringen.

Oft kann es jedoch schon helfen, euren schüchternen Augenstern durch das Auf- und Abgehen oder sanfte Bewegungen in eine andere Position zu bringen. Nützt das allerdings auch nichts, müsst ihr euch wohl oder übel bis zum nächsten Vorsorgetermin gedulden.

Ihr wollt euch überraschen lassen?

Ihr könnt euch in Geduld üben und das Geschlecht eures Kindes soll bis zu Geburt eine Überraschung bleiben? Dann solltet ihr eure Entscheidung so bald wie möglich eurem Frauenarzt mitteilen. Sonst kann es unter Umständen dazu kommen, dass er oder sie das Geschlecht eures Kindes versehentlich im Eifer des Gefechts ausplaudert. Somit würde sich der Überraschungseffekt ungewollt in Luft auflösen.

Heißhunger auf Saures? Dann wird es ein Junge!

Immer wieder findet man online bestimmte Tests oder aber auch Ammenmärchen über die Schwangerschaft, die angeblich Auskunft über das Geschlecht des Kindes geben sollen. Dazu gehört zum Beispiel, dass starke Übelkeit zu Beginn der Schwangerschaft, aber auch unreine Haut und Pickel sowie ein runder Babybauch auf ein Mädchen hindeuten.

Klarer Urin, Heißhunger auf Saures oder aber, wenn der Herzschlag des Kindes in der Schwangerschaft unter 140 Schlägen pro Minute liegt, spricht das angeblich für die Geburt eines Jungen. Hier handelt es sich jedoch lediglich um Ammenmärchen, welche ihr getrost vergessen könnt.

Zwar besagen Studien, dass das Herz von einem Mädchen während den Wehen schneller schlägt, das war es aber auch schon. Der kindliche Herzschlag in der Schwangerschaft gibt euch keinen Hinweis auf das Geschlecht.

Fazit

Natürlich ist die Neugierde auf das Geschlecht riesig. Schließlich wollt ihr euch als werdende Eltern so früh wie möglich Gedanken über einen wunderschönen Vornamen machen und natürlich die ein oder anderen passenden Babyklamotten shoppen.

Damit ihr euch auf die Aussage des Frauenarztes verlassen könnt, solltet ihr auf jeden Fall die zweite Ultraschalluntersuchung abwarten. Denn vor der 16. Schwangerschaftswoche kann das Geschlecht eures Babys in der Regel sowieso noch nicht zuverlässig bestimmt werden.

Bis dahin gilt weiterhin der altbekannte Satz: „Egal, ob Junge oder Mädchen. Die Hauptsache ist, das Kind ist gesund!“ Und so ist es schließlich auch. Wir wünschen euch alles Gute für die Schwangerschaft sowie für euer Baby und natürlich für die bevorstehende Geburt.

Schwangerschaftswoche 23 / 23 Wochen schwanger

Sie sind nun 23 Wochen schwanger und im 6. Schwangerschaftsmonat. Sie fühlen sich wahrscheinlich noch richtig gut und stecken die Schwangerschaftsbeschwerden mit links weg. Der Bauch ist zwar gewachsen, doch belasten tut er Sie nicht sehr im Alltagsleben. In der Schwangerschaftswoche 23 wiegt Ihr Baby um die 580 Gramm und ist etwa 30 Zentimeter lang. Es sieht schon aus wie ein neugeborenes Kind, allerdings ist es noch recht dünn. Auch wenn es vergleichsweise zur letzten Woche schon um die 150 Gramm mehr auf den Rippen hat. Würde es jetzt zu einer Frühgeburt kommen, hätte Ihr Baby gute Chancen zu überleben, denn die Lungen bilden sich in der 23. SSW aus.

SSW 23: Entwicklung des Babys

23 Wochen schwanger – Die Lungen reifen

Ihr Baby ist in der 23. Woche der Schwangerschaft aktiver als davor. Es ist jetzt sehr kräftig und seine Bewegungen sind deutlich zu spüren. Sie können diese aber nicht nur fühlen, sondern auch seine Drehungen an der Bauchdecke erkennen. Sogar die Tritte und Knuffe sind nun deutlich wahrzunehmen. Seine Reflexe und Bewegungen sind nun zielgerichtet und werden immer besser. Die Hirnströme Ihres Kindes ähneln nun bereits dem eines Neugeborenen. Auch die Wahrnehmung prägt sich nun deutlich aus. Ihr Baby kann nun auch erste Erinnerungen ablegen, wie zum Beispiel Ihre Stimme oder eine bestimmte Melodie, die es oft hört. In der 23. Woche der Schwangerschaft geht es auch mit der Entwicklung des Körpers weiter. Die Nasenlöcher öffnen sich nun und die Lunge sowie der Kreislauf derer entwickeln sich nun. Ihr Baby atmet weiterhin Fruchtwasser ein und trainiert so seine Atmung. Da das Zwerchfell noch nicht vollständig entwickelt ist, hat Ihr Baby oft Schluckauf. Das wird es auch nach der Geburt noch oft haben, denn das Zwerchfell entwickelt sich erst nach der Geburt vollständig aus. Einige Fettpolster sind inzwischen schon angelegt. Doch noch dauert es, bis Ihr Kind genug Fett auf den Rippen hat um seinen Wärmehaushalt selbst zu regulieren.

Schwangerschaftswoche 23 – Heißhungerattacken

Mit der Gewichtszunahme Ihres Kindes verspüren Sie auch wieder großen Appetit und haben manchmal vielleicht sogar Heißhunger. Achten Sie hier auf eine nahrhafte und gesunde Ernährung. So liefern Sie Ihrem Körper und Ihrem Baby wichtige Stoffe, die es für seine Entwicklung braucht. Zudem verhindern Sie so, dass Sie nicht mehr als unbedingt nötig zunehmen. Neben dem Heißhunger leiden auch viele Frauen unter einem enormen Ausfluss. Verwenden Sie hier auf keinen Fall Tampons, sondern greifen Sie auf Binden oder Slipeinlagen zurück. Mit Tampons ist das Risiko eine Infektion zu bekommen sehr groß. Zusätzlich macht sich auch Sodbrennen stark bemerkbar in der 23. SSW. Durch den Druck der wachsenden Gebärmutter und des Kindes drücken diese auf andere Organe, Schwangerschaftshormone lockern zudem auch die Schließmuskeln des Magens und die Magensaftsäure kann aufsteigen. Achten Sie darauf, dass Sie im Bett hoch liegen und legen Sie sich am besten auf die linke Seite. Das entlastet Ihren Kreislauf und unterstützt bei Sodbrennen. Essen Sie lieber immer kleine Mahlzeiten, die nicht schwer im Magen liegen. Mandeln, Ananas und Milch neutralisiert die Magensäure und kann Sodbrennen kurze Zeit lindern.

Eisenmangel vorbeugen ab der 23. Woche der Schwangerschaft

Manche Mamas haben auch zunehmend Kreislaufprobleme und taumeln, wenn sie sich erheben. Legen Sie daher im Sitzen und im Liegen immer Ihre Beine hoch. So entlasten Sie Ihren Körper und geraten nicht ins Schleudern, wenn Sie sich mal erheben. Grund für die Schwindelattacken kann Eisenmangel sein. Leiden Sie unter starken Schwindelgefühlen und fallen sogar in Ohnmacht, melden Sie das umgehend Ihrem Frauenarzt. Haben Sie einen Mangel an Eisen, kann Ihr Frauenarzt Ihnen ein Präparat verschreiben. Holen Sie sich keine Präparate selbst. Eine Überdosierung kann nach hinten los gehen und nicht nur Ihnen, sondern auch Ihrem Baby schaden.

23. SSW: Rückenschmerzen lindern

Oft klagen werdende Mamas über Rückenschmerzen ab der 23. SSW. Der wachsende Bauch verändert zunehmen den Körperschwerpunkt. Zusätzlich lockern die Schwangerschaftshormone Muskeln und Gelenke. Frauen ändern dann auch entsprechend die Haltung in der Schwangerschaft. Dadurch kommt es zu einem erhöhten Druck auf den Rücken. Versuchen Sie nicht, Ihren Bauch vorzuschieben, sondern immer gerade zu stehen. Ein Gymnastikball eignet sich für Sie nun besser als ein üblicher Stuhl. Hier können Sie bequem gerade sitzen. Schwimmen oder ein warmes Bad kann bei Rückenbeschwerden helfen. Warmes Wasser hilft bei Verspannungen. Baden Sie aber nicht heißer als 38 Grad. Das kann Ihren Kreislauf stark belasten. Sollten Sie schwimmen gehen, schwimmen Sie auf dem Rücken. Lange Spaziergänge oder andere Arten von Bewegungen helfen Ihren verspannten Muskeln. Sitzen oder Stehen Sie nicht zu lange.

23. Woche der Schwangerschaft: Wo möchten Sie entbinden?

Mit der Schwangerschaft stehen oft auch viele Entscheidungen bevor. In der 23. SSW sollten Sie sich Gedanken machen, wo Sie Ihr Kind auf die Welt bringen möchten. Wenn Sie die Geburtskliniken oder Geburtshäuser in der Nähe vor der Geburt besuchen wollen, müssen Termine ausgemacht werden. Hier können Sie sich einen Überblick über den Zustand des Krankenhauses machen und auch die Mitarbeiter kennenlernen. Zudem können Sie offene Fragen klären und auch anhand von Checklisten eine Klinik für sich finden, die Ihren Ansprüchen gerecht wird. Entscheiden können Sie zwischen einer traditionellen Hausgeburt. Diese ist möglich, sofern Sie keine komplizierte Schwangerschaft haben. Eine Hebamme leitet hier in Ihren eigenen vier Wänden die Geburt. Sollte etwas während der Entbindung schief gehen, werden Sie natürlich in ein Krankenhaus gebracht. Üblicherweise entbinden viele Frauen in einem Krankenhaus. Schauen Sie sich die Krankenhäuser in Ihrer Nähe an und checken Sie für sich wichtige Punkte ab. Bietet das Krankenhaus das, was Sie haben möchten? Eine andere Option ist ein Geburtshaus. Hier arbeiten nicht nur Hebammen, sondern auch Ärzte. Ein Geburtshaus bietet eine private Atmosphäre der Entbindung an und kann für Sie auch eine gute Alternative sein.

23. SSW: Wer darf Sie bei der Geburt begleiten?

Eine weitere Entscheidung, die ansteht ist die Abklärung, wer Sie bei der Entbindung begleiten darf. Viele Väter möchten bei der Geburt Ihres Kindes dabei sein. Sollten Sie keinen Partner haben oder wenn Ihr Partner nicht bei der Geburt dabei sein kann, können Sie auch Ihre beste Freundin oder auch Ihre Mutter bei der Geburt begleiten. Sie können natürlich auch alleine entbinden, doch ist eine Begleitung bei der Geburt sehr vorteilhaft. Sie durchleben während der Entbindung viele verschiedene Gefühle. Jemand, den Sie kennen und dem Sie vertrauen, kann Sie bei der Geburt tatkräftig und emotional unterstützen und Ihnen ein Gefühl der Sicherheit vermitteln.

23. Woche Schwangerschaft: Mehr als 70 Krankheitsbilder heilbar

Sie sind nun 23 Wochen schwanger, es wird nun auch Zeit, sich Gedanken über eine eventuelle Konservierung des Nabelschnurbluts zu machen. Hierbei wird bei der Geburt Blut aus der Nabelschnur entnommen. Dieses wird eingefroren und später für eine Stammzell-Therapie verwendet. Sofern nötig. Zwei Optionen stehen hier zur Auswahl. Die Aufhebung des Blutes in einer privaten Blutbank und eine Abgabe des Blutes an eine Spendenbank. Hierbei kommt das gespendete Blut nicht Ihrem Kind, sondern einem anderen kranken Menschen zu Gute. Sie können allerdings die zwei Optionen nicht kombinieren. Aber es ist möglich, die private Aufbewahrung später zu spenden. Mehr als 70 Krankheitsbilder können mit dieser Vorsorge geheilt werden. Doch die Wahrscheinlichkeit, dass eins dieser Krankheitsbilder auftritt, ist sehr gering. Zudem ist eine Konservierung sehr kostenintensiv und ist sehr umstritten. Wenn Sie so eine Aufbewahrung in Betracht ziehen wird es in der 23. Woche der Schwangerschaft Zeit sich damit zu befassen. Denn neben Angeboten einholen, braucht die Organisation sehr viel Vorlaufzeit.

Wichtige Fakten zur 23. SSW:

  • Ihr Baby ist 21. Wochen alt, etwa 30 cm lang und wiegt etwa 580 Gramm
  • Alle Körperteile und inneren Organe des Kindes sind fertig entwickelt.
  • Das Körpergewicht Ihres Babys steigt nun immer weiter an
  • Die Lunge und der Lungenkreislauf beginnen nun zu reifen

Achtung!

Sie können oft unter plötzlichen Schwindel leiden, checken Sie Ihren Eisenhaushalt ab und legen Sie bei jeder Gelegenheit die Füße hoch!

Was Sie tun können:

  • Klären Sie ab, wo Sie Ihr Kind zur Welt bringen möchten und machen Sie ruhig Besichtigungstermine (Hausgeburt, Klinik, Geburtshaus)
  • Wer soll Sie bei der Geburt begleiten?
  • Möchten Sie das Nabelschnurblut Ihres Kindes konservieren? Wenn ja, wird es Zeit für die Vorbereitung.

Quellen:

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Über Verena Janssen

Die 38-Jährige Autorin und Mutter lebt mit ihrem Mann und ihren Kindern Paul Oskar (7) und Ella Marie (4) in schönen Fulda. Sie liebt Musik und versucht momentan ihren Kindern das Klavier spielen beizubringen. Wenn sie mal etwas Zeit für sich hat, powert sie sich beim Volleyball spielen aus.

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23. SSW – Gleichgewichtsprobleme

Zu Recht wirst du jetzt als kleiner Tollpatsch bezeichnet. Der größere Bauch verlagert dein Gleichgewicht und du fühlst dich unbeholfen. Ein kleiner Watschelgang ist nun auch ganz normal.

Dein Baby in der 23. SSW

In der 23. SSW ist der Fötus etwa 30 cm groß. Er wiegt circa 580 g.
Je größer dein Bauch wird, desto unbeholfener fühlst du dich. So kann es vorkommen, dass du ab der 23. SSW (das heißt 22+0 bis 22+6) öfter das Gleichgewicht verlierst und viel schneller stolperst als früher. Diese Tollpatschigkeit ist ein typisches Phänomen der fortgeschrittenen Schwangerschaft. Das Hormon Relaxin, das später den Muttermund lockern soll, wirkt auch auf andere Muskeln und Bänder und macht diese schlaffer.

Das Baby in der 23. SSW: Baby hört mit

Das Baby kann mittlerweile allen Geräuschen um sich herum lauschen und diese unterscheiden. Es hört dein Herz schlagen, den Magen rumoren und seine Eltern sprechen. Denn je dünner die Gebärmutterwand mit fortschreitender Schwangerschaft wird, desto deutlich wird dich dein Kind auch hören können. Momentan kommen Stimmen, Musik und Geräusche etwas verzerrt an, dennoch freut sich das Baby, wenn du mit ihm redest und Kontakt zu ihm aufnimmst. Sprich ruhig und zärtlich mit ihm, singe für das Baby oder spiele ihm deine Lieblingsmusik vor. Übrigens: Studien haben herausgefunden, dass Babys im Bauch Männerstimmen besser hören können als Frauenstimmen.

In den kommenden Wochen wird der Fötus in seiner Entwicklung auch einen weiteren ganz entscheidenden Schritt machen: Alle Organe sind soweit ausgebildet, dass es als Frühgeburt gute Überlebenschancen hätte. Das kleinste Frühchen, das je in Deutschland das Licht der Welt erblickt hat, wurde in der 23. Schwangerschaftswoche (22+5) geboren und wog gerade einmal 460 Gramm. Trotzdem ist eine Geburt in der 23. SSW natürlich wenig wünschenswert. Ab jetzt steigern sich die Überlebenschancen im Falle einer Frühgeburt von Woche zu Woche.

Die Mutter in der 23. SSW: Vergesslichkeit

Dein Körperschwerpunkt wird sich in den kommenden Wochen durch den Babybauch weiter nach vorne verlagern und dich schneller aus der Balance bringen. Aber auch die „Schwangerschaftsamnesie“ muss dich nicht verunsichern. Jede Schwangere ist vergesslich und kann sich schwerer konzentrieren. Schließlich wird deine volle Aufmerksamkeit für das Baby gebraucht. Oft hält die Vergesslichkeit auch nach der Geburt noch an. In den ersten Wochen mit dem neuen Baby bleibt der Schlaf meist auf der Strecke. Vor allem der wichtige Nachtschlaf fällt zu kurz aus und das wirkt sich direkt auf die Gedächtnisleistung aus und verstärkt so die Vergesslichkeit nach der Geburt.

Schwangerschaftswissen zum Angeben

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Tipps für die 23. SSW: Rückenschmerzen in der Schwangerschaft

In der Schwangerschaft klagen viele werdende Mütter über Rückenschmerzen. Durch den größer werdenden Bauch verlagert sich der Körperschwerpunkt. Außerdem lockern sich Muskeln und Gelenke. Dadurch ändert sich die Körperhaltung vieler Frauen und sie fallen ins Hohlkreuz. Was bei Rückenschmerzen in der Schwangerschaft hilft:

  • Achte darauf, gerade zu stehen

  • Entspanne dich bei heißen Vollbädern

  • Gehe spazieren und bewege dich

  • Nutze einen Gymnastikball zum Sitzen

Das Baby hört alles mit. Doch: wann ist es zu laut? Daniela wagt in dieser Woche einen Konzertbesuch. Die 23. Woche schwanger.

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Schwangerschaftskalender

23. Schwangerschaftswoche (23. SSW)

Dir zieht es jetzt öfter mal im Kreuz, vor allem im Lendenwirbelbereich? Kein Wunder! Durch den Einfluss der Schwangerschaftshormone, vor allem Progesteron, werden Bänder, Sehnen und Muskeln im ganzen Körper weicher, auch im Rücken. Gleichzeitig wiegt der Bauch von Woche zu Woche schwerer, ist also eine ganz schöne Belastung für den Rücken. Außerdem verlagert sich so der Körperschwerpunkt. Das lässt Dich automatisch ins Hohlkreuz gehen, denn sonst würdest Du nach vorne kippen. Was tun? Den Rücken schonen, wann immer es geht: Dein Job verlangt, dass Du stundenlang am Schreibtisch sitzt? Schaffe Dir kleine Wege, zum Beispiel, indem Du zum Schreibtisch Deines Kollegen gehst, statt ihm eine Mail zu schreiben. Du hast schon ein kleines Kind, dass zwanzig mal am Tag auf den Arm will? Bringe ihm bei, dafür auf einen Hocker, ein Mäuerchen oder eine höhere Treppenstufe zu klettern. So sparst Du Dir das Heben vom Boden.
Was außerdem gut tut: Übungen, die den Rücken stärken und entlasten. Hier findest Du eine Auswahl. Was für die Bänder und Muskeln im Rücken gilt, trifft auch auf den Beckenboden zu: Er wird weicher und dehnbarer. Das ist wichtig, denn nur so kann sich das Köpfchen Deines Babys später bei der Geburt seinen Weg bahnt. Allerdings wird der Beckenboden durch das Gewicht des Kindes zunehmend belastet. Deshalb ist es wichtig, den Beckenboden jetzt ebenfalls durch gezielte Übungen zu stärken. Früher hieß es, dass ein starker Beckenboden sich bei der Geburt dann nicht genug dehnen lässt. Heute weiß man: Alle Muskeln, die wir bewusst anspannen können, können wir auch bewusst entspannen. Wenn Du regelmäßig Deinen Beckenboden trainierst, stärkst Du ihn also nicht nur, Du bereitest ihn auch auf die Geburt vor. Und du beugst einer Beckenbodenschwäche nach der Entbindung vor.
Lass Dir die Übungen am besten von einer Hebamme oder Physiotherapeutin zeigen. Beckenboden-Übungen gehören immer auch zur Schwangerschaftsgymnastik. Viele Übungen trainieren auch die Muskeln von Rücken und Beckenboden gleichzeitig.

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