Baby 14 wochen wachstumsschub

Ihr Baby in der 6. Lebenswoche

In der 6. Lebenswoche betrachtet Ihr Baby gerne Ihr Gesicht. Es freut sich, wenn Sie es anlächeln, und amüsiert sich über lustige Grimassen. Allmählich entwickelt es auch Interesse an Spielzeug. Einfache Gegenstände aus dem Haushalt reichen dazu meist aus. Möchten Sie dennoch etwas kaufen, lohnt sich die Anschaffung eines sogenannten Activity-Centers. Bunte Gegenstände in verschiedenen Formen sollen das Baby zum Bewegen und Greifen animieren. Auch ein Mobile über dem Bett oder der Wickelkommode ist für Ihr Kind ein schöner Anreiz.

Ein schreiendes Baby beruhigt sich am besten, wenn es nuckeln kann. Um Mamas Brust etwas zu entlasten, bietet sich jetzt der Nuggi an. Einige Babys bevorzugen den Daumen, allerdings sind die meisten Babys in der 6. Lebenswoche motorisch noch nicht in der Lage, die Bewegung des Daumens zu kontrollieren. Achten Sie beim Nuggi darauf, dass er gross genug ist, um nicht verschluckt zu werden. Die Form des Saugers sollte allerdings zur Grösse des Mundes passen. Achtung: Hängen Sie den Nuggi niemals an einem Band um den Hals des Kindes. Es besteht Strangulationsgefahr. Auch sollten Sie ihn nie in süsse Flüssigkeiten oder gar Honig tauchen, damit das Baby ihn besser annimmt. Sie provozieren damit Karies an den Milchzähnen, die sich später auf die bleibenden Zähne überträgt. Zudem ist Honig im ersten Lebensjahr ohnehin tabu (Botulismusgefahr).

Babypflege

Jetzt dürfen Sie endlich die Fingernägel Ihres Babys schneiden. Man sollte damit bis zur 6. Lebenswoche des Babys warten. Vorher besteht die Gefahr, das Nagelbett zu verletzen. Am besten schneiden Sie die Nägel, wenn das Kind schläft oder trinkt, denn dann hält es am ehesten still. Auch wenn Sie singen oder kleine Zählreime sprechen, kann dies das Baby beruhigen. Schneiden Sie die Nägel gerade ab, damit die Ränder nicht einwachsen, und seien Sie vorsichtig – schneiden Sie lieber zu wenig als zu viel ab. Sind Sie unsicher, lassen Sie sich die Technik besser zuvor von Ihrer Mütterberaterin zeigen. Spezielle Nagelscheren für die Babypflege haben abgerundete Spitzen, mit denen Sie Ihr Kind nicht verletzen können. Die Fussnägel brauchen Sie noch lange nicht schneiden, denn diese wachsen sehr langsam.

Die Regeneration nach der Geburt

In der 6. Lebenswoche des Kindes können Sie langsam mit Rückbildungsgymnastik beginnen. Ihr Körper hat sich weitgehend von den Anstrengungen der Geburt erholt, kleinere Geburtsverletzungen sollten nun verheilt sein. Lassen Sie sich verschiedene Übungen von Ihrer Hebamme zeigen, die Sie zu Hause durchführen können. Oder besuchen Sie einen angeleiteten Rückbildungskurs, in dem Sie mit anderen frisch gebackenen Müttern gemeinsam trainieren. Oftmals können die Babys mitgebracht werden. Schwerpunkt der Rückbildungsgymnastik sind vor allem die Bauchmuskeln, die Brustmuskulatur und der Beckenboden. Nach einer Kaiserschnittgeburt sollten Sie Ihrem Körper noch etwas mehr Regenerationszeit gönnen. Es wird in diesem Fall geraten, mit dem Sport bis zum 3. oder 4. Monat zu warten. Sie können sich währenddessen aber schon einmal um die Pflege Ihrer Brüste kümmern. Wechselwarme Duschen und Massagen helfen, das beanspruchte Gewebe geschmeidig zu halten. Achten Sie auch auf einen gut sitzenden, stützenden BH.

Sex nach der Schwangerschaft

Sind alle Geburtsverletzungen gut verheilt, ist aus medizinischer Sicht gegen Sex nichts einzuwenden. Viele Frauen fühlen sich in ihrem Körper aber noch unwohl, sind doch die Zeichen der Schwangerschaft noch deutlich zu sehen. Auch die noch ungewohnte Mutterrolle und die viele körperliche Nähe zum Säugling können die sexuelle Lust in den ersten Monaten stören. Seien Sie Ihrem Partner gegenüber offen und kommunizieren Sie Ihre Gefühle. Er wird Verständnis haben. Schaffen Sie Inseln für sich als Paar, etwa, indem Sie die Hilfe der Grosseltern oder eines Babysitters in Anspruch nehmen.

Wachstumsschübe bei Kindern

Wachstumsschub: Die drei Phasen

Ein Wachstumsschub lässt sich besonders häufig bei Kindergartenkinder zwischen drei und fünf Jahren sowie Schulkindern zwischen acht und zwölf Jahren beobachten. Die Schübe treten mehrmals übers Jahr verteilt auf und halten meist einige Tage an. Typisch für einen Wachstumsschub sind Schmerzen in Beinen, Knien, Füßen und gelegentlich auch Armen, die vor allem in Ruhephasen auftreten.

Kinder klagen deshalb häufig vor dem Schlafengehen über Schmerzen oder wachen mitten in der Nacht davon auf. Die genaue Ursache für die Schmerzen konnte allerdings noch nicht eindeutig geklärt werden. Mediziner vermuten eine Überdehnung der Bänder und Sehnen, die durch das Wachstum zustande kommt. Außerdem werden in der Nacht vermehrt Wachstumshormone ausgeschüttet.

Die Wachstumsphasen bei Kindern

Das Wachstum lässt sich bei Kindern in drei wichtige Phasen einteilen:

  1. Phase: Das Wachstum eines Kindes ist von der Geburt bis zum dritten Lebensjahr besonders schnell. In dieser Zeit verdoppelt sich seine Körpergröße nahezu.
  2. Phase: Vom dritten Lebensjahr bis zur Pubertät verlangsamt sich das Wachstum eines Kindes. Pro Jahr wachsen sie rund 5 bis 6 Zentimeter.
  3. Phase: In der Pubertät wachsen Kinder und Jugendliche besonders stark. Bis zu 12 Zentimter pro Jahr sind keine Seltenheit. Das Wachstum ist mit dem Ende der Pubertät beendet: Bei Mädchen etwa im Alter von 17 Jahren, bei Jungen ungefähr zwei Jahre später.

Mögliche Symptome bei einem Wachstumsschub

Es gibt mehrere typische Symptome, die darauf hindeuten, dass es sich bei Ihrem Kind um einen Wachstumsschub handelt.

  • Die Wachstumsschmerzen treten in der Regel abends vor dem Schlafengehen und nachts auf.
  • Wenn sich das Kind tagsüber viel bewegt hat, sind Schmerzen besonders häufig. Beim Sport oder anderen körperlichen Belastungen ist das Kind aber beschwerdefrei.
  • Die Wachstumsschmerzen können oftmals nicht eindeutig lokalisiert werden. Sie betreffen meistens den Ober- und Unterschenkel, Knie oder Füße, seltener sind auch die Arme betroffen.
  • Der Wachstumsschmerz kann die Seiten wechseln.
  • Der Schmerz kann von wenigen Minuten bis zu einer Stunde anhalten.
  • Morgens haben die Kinder keine Schmerzen mehr.

So können Sie Wachstumsschmerzen bei Ihrem Kind lindern

Wenn Ihr Kind an Wachstumsschmerzen leidet gibt es einige Hausmittel, mit denen Sie die Schmerzen lindern können. Neben viel liebevoller Zuwendung kann eine Wärmflasche, ein Kirschkernkissen oder ein Wärmepflaster gegen die stumpfen Schmerzen helfen.

Außerdem wirkt eine sanfte Massage mit einer Arnikasalbe oder Johanniskrautöl oft Wunder. In der Homöopathie haben sich bei Wachstumsschmerzen die Globuli Calcium phosphoricuacm D12 und Manganum metallicum D12 bewährt. Zur genauen Dosierung wenden Sie sich an einen Heilpraktiker oder Apotheker.

Bei sehr starken Schmerzen kann Kindern, abgestimmt auf ihr Körpergewicht und Alter, ein Schmerzmittel wie zum Beispiel Paracetamol oder Ibuprofen gegeben werden. Wenn Sie unsicher sind, wenden Sie sich an Ihren Kinderarzt.

Wann Sie zum Arzt gehen sollten

Auch wenn Wachstumsschmerzen mitunter sehr unangenehm für die Kinder sein können, klingen sie von alleine wieder ab und ein Besuch beim Arzt ist nicht nötig. Wenn aber nicht nur die Beine, sondern auch die Knie und die Hüfte weh tun, die Schmerzen tagsüber auftreten und das Kind vielleicht sogar humpelt, sollten Eltern unbedingt einen Arzt aufsuchen. Aber auch Schwellungen und Rötungen an den Beinen und Fieber können Anzeichen sein, dass etwas nicht stimmt.

Mit einer genauen Untersuchung sowie einem Röntgenbild oder einem Ultraschall können ernsthafte Erkrankungen wie zum Beispiel Knochen- und Hüftgelenksentzündungen, Kinderrheuma, ein Knochenbruch oder sogar ein Knochentumor ausgeschlossen werden.

Wachstumsschub Baby: Die 8 Schübe im Überblick

Wir haben dir eine kurze Übersicht über die Entwicklungsschübe von Babys erstellt.

Erster Wachstumsschub Baby

Woche 5: Hier nimmt dein Baby die Umwelt bereits stärken war und kann Gegenstände erkennen die sich bewegen. Die Welt wird also ein kleines bisschen bunter und aufregender für dein Baby.

Zweiter Wachstumsschub

Woche 8 – Die Sinne reifen: Geräusche werden besser hörbar, Grimassen gehören ab nun zum Alltag und die Füße kann dein Baby mit seinen Händchen beinahe schon erreichen – willkommen in Woche 8.

Dritter Entwicklungsschub Baby

Woche 12 – Die Motorik verbessert sich: Tägliche “Strampelübungen”, plappern und kreischen gehören zum Alltag, die Daumen und Finger schmecken besonders gut und alles was nicht niet und nagelfest ist, ist vor den Händen deines Babys nicht sicher. Ruhe und Stille gab´s einmal….

Vierter Wachstumsschub

Woche 19: Was gegriffen wird, wird auch in den Mund gesteckt, mit Beikost kann begonnen werden und die ersten Drehversuche scheitern. Da viele Babys hier bereits Zahnen, eine durchaus anstrengende Zeit.

Fünfter Entwicklungsschub Baby

Woche 26 – Dein Baby lässt seinen Gefühlen freien Lauf: Es freut sich, lächelt bewusst, reagiert wütend, fremdelt, lässt Dinge fallen und von dir aufheben und Yippie – schafft die erste Drehung in Bauchlage. Eine Phase in der du also viel Geduld und Gelassenheit brauchst.

Sechster Wachstumsschub

Woche 37: Kein Gegenstand in der Wohnung ist mehr sicher, die ersten erkennbaren Worte fallen und das Essen mit Löffel wird fleißig geübt. Nun heißt es Schränke zu, Treppengitter montieren und hoffen, dass das erste Wort nicht “Katze” sondern Mama oder Papa ist.

Siebter Wachstumsschub Baby

Woche 46: Dein Baby will alles machen, was auch du machst, läuft an der Hand die ersten Schritte, kann im Sitzen spielen und zieht sich an allen Möbeln hoch. Eine aufregende Zeit also.

Achter Entwicklungsschub

Woche 55: Dein Baby kann alleine essen, läuft bereits sicher und “Hallo” Trotzphase – Dinge durch die Gegend werfen und den eigenen Willen durchsetzen stehen an der Tagesordnung. Ein kleiner Mensch mit allen Ecken und Kanten entwickelt sich.

Ihr Baby, 6 Wochen alt: Haben Sie ein Schreibaby?

Mit 6 Wochen wird Ihr Baby immer munterer. Eine Babywippe gefällt ihm jetzt. Alle Babys schreien irgendwann im Laufe eines Tages. So teilen sie sich schliesslich der Welt mit. Manche Babys schreien jedoch täglich mehrere Stunden. Wenn Sie ein Schreibaby haben, sollten Sie sich Hilfe suchen.

Ein anhaltend schreiendes Baby kann für die Eltern sehr belastend sein. Suchen Sie sich Hilfe! Foto: iStockphoto, Thinkstock

  • 4

Von Julia Wohlgemuth

Entwicklung Ihres Babys: Nuggi oder Daumen?

Der Greifreflex entwickelt sich nun langsam zurück und Ihr Baby wird die Hände meist offen halten. Vielleicht bemerken Sie, wie es sich nicht nur die ganze Hand, sondern inzwischen einzelne Finger in den Mund steckt. Das Saugen beruhigt Ihr Kind. Viele Säuglinge gewöhnen sich deshalb an einen Nuggi oder stecken sich den Daumen in den Mund. Manche Babys lassen sich auch durch andere Dinge, wie zum Beispiel Streicheln oder Trinken, beruhigen. Woran Sie Ihr Baby gewöhnen, ist Ihre Entscheidung. Für alles gibt es Vor- und Nachteile und es gibt kein richtig oder falsch.

Doch Ihr Kind wird sich nicht nur zur Beruhigung Dinge in den Mund stecken, sondern auch um diese zu untersuchen. Die meisten Sinneszellen liegen beim Baby nämlich im Mund und nicht in den Fingern. Seine Welt entdeckt und erobert es jetzt hauptsächlich durch den Mund. Dies wird auch als orale Phase bezeichnet. Deshalb sollten Sie Ihr Kind nicht davon abhalten, sich Dinge in den Mund zu stecken – natürlich solange sie ungefährlich für Ihr Kleines sind.

Eine Babywippe macht Spass

Auch sonst wird Ihr Baby ständig interessierter an seiner Umgebung. Aufgeregt strampelt es mit seinen Armen und Beinen, wenn es sich über Ihre Anwesenheit freut. Eine Babywippe wird Ihrem Säugling nun sehr gut gefallen, denn so kann es sehen, was um ihn herum passiert. Stundenlang sollten Sie Ihr Baby allerdings nicht in der Babywippe sitzen lassen, das ist nicht gut für seinen kleinen Rücken.

In den ersten Wochen waren die Nägel Ihres Babys noch ganz weich. Ihre Hebamme hat Ihnen deshalb sicher geraten, dass Sie diese im ersten Monat noch nicht schneiden sollen. Mit einem reichlichen Monat werden Sie feststellen, dass die Nägel hart geworden sind. Nun können sie geschnitten werden. Tun Sie dies am Besten in einem Moment, in dem Ihr Kind entspannt ist. Setzen Sie es sich auf den Schoss und halten Sie es gut fest, damit es sich nicht mit plötzlichen Bewegungen selbst schneidet. Manche Eltern schwören darauf, die Nägel des Babys im Schlaf zu schneiden.

Tipps für die Eltern: Das hilft dem Schreibaby

Natürlich gehört Schreien als Kommunikationsmittel für alle Babys dazu. Manche Babys schreien jedoch sehr oft. Wenn Ihr Kind an mehreren Tagen in der Woche mehr als zwei bis drei Stunden schreit und es sich gar nicht wieder beruhigen lässt, spricht man von einem Schreibaby. Für die Eltern ist dies selbstverständlich sehr belastend. Die Ursachen sind von Baby zu Baby unterschiedlich und nicht immer können diese eindeutig herausgefunden werden. Dazu gehören zum Beispiel Koliken, Reizüberflutung, psychisch belastende Situationen, aber auch Probleme mit der Ernährung wie zum Beispiel eine Nahrungsmittelunverträglichkeit.

Es gibt einige Dinge, wie Sie Ihrem Baby daheim helfen können, zur Ruhe zu kommen und einzuschlafen. Dazu gehören zum Beispiel Schaukeln, Singen, ins Tragetuch binden oder Spazierengehen. Sie sollten aber nicht zu viele Sachen auf einmal ausprobieren, sonst wird Ihr Baby eventuell noch überreizter. Ausserdem dürfen Sie Ihr Kind nie schütteln. Verlassen Sie lieber für ein paar Minuten das Zimmer, wenn Sie es gar nicht mehr aushalten.

In jedem Fall sollten Sie sich Hilfe suchen und sich nicht dafür schämen. Ein Schreibaby heisst nicht, dass Sie etwas falsch machen! Ihr Arzt sollte zunächst abklären, ob vielleicht gesundheitliche Probleme dahinterstecken. Danach können eine Säuglingsschwester oder Schreiambulanz weiterhelfen.

Vorherige Woche Nächste Woche

Wachstumsschub mit 6 Wochen?

7 Antwort Wachstumsschub
Die ersten 6 Lebenswochen werden auch die Neugeborenenphase genannt. In dieser Zeit dürfen Eltern keinen Rhythmus beim Kind verlangen. Wachen, schlafen, trinken, es kann jeden Tag anders sein. Mal im Zweistunden-Takt, dann wieder Stunden lange Pausen, und am nächsten Tag ist alles wieder anders. Gestillte Babys sollten nach Bedarf an die Brust gelegt werden – denn die „Nachfrage regelt die Milchproduktion“; das kann auch im Zweistunden-Takt sein; bereits in dieser Phase würde ich empfehlen darauf zu achten, dass „Nuckeln“ an der Brust nicht mit kräftigem Saugen bei Hunger zu verwechseln. Flaschenbabys sollten möglichst eine prebiotische Pre Nahrung bekommen – für diese Nahrung gilt ebenfalls sie darf völlig nach Bedarf gefüttert werden. Packungsangaben sind zur Orientierung da. Die Dosierung muss eingehalten werden aber die Häufigkeit der Mahlzeiten bestimmt das Baby. Zwei Stunden zwischen den MZ sind o.k. – längere Abstände natürlich möglich. Und nicht jedes „Suchen“ oder jede Lautäußerung sind Hungersignale. Nuckelbedürfnisse sind völlig normal bei Säuglingen. Weder Brust noch Milch- oder Teeflasche sollten als Schnuller-Ersatz dienen. Nuckeln ist wichtig, dafür gibt es das Händchen, den Schnuller oder ein kleines Schmuseteilchen. Hier beginnt bereits der Schutz vor Karies und vor vermeidbaren Schrei-Aktionen wenn ein Kind nicht mehr in den Schlaf gestillt, gefüttert werden soll. Wichtiger Tipp: Die kurzen Wachphasen nutzen und immer wieder das Baby in Bauchlage ablegen, das trainiert die Rücken-, Nacken- und Armmuskulatur. So lernt das Neugeborene von Anfang an sein Köpfchen zu halten und aus dieser Lage spazieren zu gucken. Baby aufs Sofa legen, Mama oder Papa auf den Fußboden davor – schon hebt das Kind sein Köpfchen und guckt in das liebste Gesicht der ganzen Welt. Schläft das Baby während dem Spazierengucken ein, einfach auf die Seite oder den Rücken drehen zum weiter schlafen.

Babys Entwicklung in der 1. Woche (1. Monat)

Gesundheit der Mutter

Für die Mutter dient die erste Zeit nach der Entbindung dazu, eine gute Ausheilung der eventuellen Geburtsnarben zu gewährleisten.
Nach einem Dammschnitt
Bei einer natürlichen Geburt könnte ein Dammschnitt durchgeführt worden sein, um zu verhindern, dass der mütterliche Damm bei der Geburt einreißt oder überdehnt wird. Ein Dammschnitt kann auch nötig sein, wenn der Druck bei einer Frühgeburt auf den kindlichen Kopf zu groß ist.
Die so genannte Episiotomie (Episio = Schamgegend, – tomie = Schnitt) ist ein Schnitt von der Scheide aus in den Damm, der mit einer langen, geraden Schere ausgeführt wird und die Geburtsöffnung künstlich erweitert.
Nach der Geburt muss der Dammschnitt genäht werden. Bei starken Schmerzen in der Zeit danach, ist ein Sitzring oder ein Sitzkissen hilfreich, um das geschwollene Gewebe zu entlasten.

Nach einem Kaiserschnitt
Bei einem klassischen Kaiserschnitt sind Schmerzen in den ersten 24-48 Stunden nach dem Eingriff normal. Die verabreichten Schmerzmittel sorgen für Linderung. Falls die Schmerzen anhalten, solltest du dies unbedingt dem Personal auf der Entbindungsstation mitteilen.
Bei komplikationslosem Verlauf des Kaiserschnitts ist die Mutter nach einem Tag bedingt mobil und kann ihr Kind selbst versorgen. Nach dem dritten Tag hat die Mutter kaum noch Schmerzen und nach etwa einer Woche können Mutter und Kind das Krankenhaus verlassen.

Wenn du auch nach der Entbindung wehenartige Kontraktionen spürst ist das völlig normal: Die Gebärmutter zieht sich zusammen und schrumpft wieder auf ihre ursprüngliche Größe zurück. Nach einem Kaiserschnitt wird mit einem Wehentropf nachgeholfen.
Nach der Geburt werden auch die Temperatur und der Blutdruck der Mutter kontrolliert.

Deine Brüste sondern nach der Geburt eine eigenartige, gelbliche Substanz ab: Die Vormilch (Kolostrum). Vormilch ist weniger fett als reife Muttermilch, enthält jedoch immunologische Schutzfaktoren (IgA-Antikörper), welche sich in der Darmschleimhaut des Neugeborenen ausbreiten und eine Barriere gegen Krankheitserreger bilden.
Wird das Kind gestillt, so bekommt es in den ersten Tagen nach der Geburt die Vormilch, bis etwa am dritten Tag die Produktion der reifen Muttermilch beginnt (Milcheinschuss).

Nach einer natürlichen Geburt oder einem Kaiserschnitt ist die frisch gebackene Mutter verständlicherweise etwas erschöpft. Eine Möglichkeit, um sich schnell wieder zu erholen besteht darin, in der Klinik nur wenige Besuche zu empfangen und viel zu schlafen. Genieße den Klinikaufenthalt und schlage Freunden vor, dich erst in ein paar Tagen zu Hause zu besuchen.

Die Nachwehen
Die Nachwehen sind bei Erstgebärenden selten schmerzhaft und auf wenige Tage nach der Geburt beschränkt.
Bei Mehrgebärenden muss die Gebärmutter durch die frühere „Vordehnung“ der Muskulatur mehr Kraft aufwenden, um sich in ihre ursprüngliche Form zurückzubilden. Daher sind die Nachwehen bei diesen Frauen oft von menstruationsartigen Schmerzen begleitet, die aber von Tag zu Tag weniger werden.
Holen Sie sich rechtzeitig Rat, falls die Krämpfe zu stark sind oder falls Sie mit anderen Stillproblemen konfrontiert sind.

Babys Entwicklung nach der Geburt

Die U1-Untersuchung
Direkt nach der Geburt findet die so genannte U1 statt. Zu dieser ersten Untersuchung des Säuglings gehört der Apgar-Test, der den Gesundheitszustand eines Neugeborenen anhand von Atmung, Puls, Muskelspannung, Hautfarbe und Reflexen beurteilt.
Außerdem wird das Kind gewogen, Körperlänge und Kopfumfang werden gemessen und das Blut der Nabelschnur wird untersucht, um festzustellen, ob der Säugling während der Geburt ausreichend mit Sauerstoff versorgt worden ist. Bei einem Frühchen sind zusätzliche, detailliertere Untersuchungen nötig.
Gut zu wissen: Mutterpass: Was bedeuten CTG, Hb & Co.?

Die erste Milchmahlzeit
Im Kreißsaal ist das Baby relativ aufgeweckt und zum Saugen bereit. In den folgenden 24-48 Stunden kann es umgekehrt ziemlich müde und schläfrig sein.
Meistens kehrt nach 1-2 Tagen Normalität ein und das Baby befindet sich erneut in einem wacheren Zustand.
Von der Geburt bis zum 5. / 6. Tag nach der Geburt ist der Magen des Säuglings noch sehr winzig und kann nur geringe Flüssigkeitsmengen aufnehmen. Es ist also normal, wenn dein Baby nach kurzer Zeit schon wieder Hunger hat.
Gewichtsverlust nach der Geburt
In den ersten Tagen nach der Geburt verliert dein Baby ca. 7-10 % des Geburtsgewichts.
Der Gewichtsverlust nach der Geburt ist physiologisch bedingt und völlig normal: Er hängt unter anderem mit dem Ausscheiden des ersten Stuhls (Mekonium, Kindspech) zusammen, einer grünlich-schwarzen, klebrigen Masse aus Abfallstoffen und Zellrückständen, die bei der Geburt im Darm des Babys enthalten ist. Ab dem 4. Tag hat das Baby meistens einen normalen Stuhlgang.

Stillen: Die wichtigsten Infos auf einen Blick

Seinem Baby die Brust geben, das mag die natürlichste Sache der Welt sein. Trotzdem kann das Stillen Probleme und Komplikationen mit sich bringen. Die richtigen Tipps und etwas Geduld helfen aber meistens, diesen wichtigen Augenblick für Mutter und Kind zu erleichtern.
Zum Stillen braucht man viel Ruhe und Entspannung. Stillen ist der Flaschennahrung vorzuziehen, da Muttermilch exakt an die Bedürfnisse des Säuglings angepasst ist. Durch das Stillen treten beim Säugling weniger Allergien auf. Zudem wird die emotionale Beziehung zwischen Mutter und Kind gefördert.
Falls du stillen möchtest solltest du dir auf jeden Fall zeigen lassen, wie man das Baby richtig an die Brust anlegt. Die Hebammen oder Kinderkrankenschwestern in der Entbindungsstation können dir dabei helfen und dir wertvolle Tipps geben.
Das Neugeborene versucht bereits in den ersten Stunden seines Lebens nach der mütterlichen Brust zu suchen: Es dreht zum Beispiel das Köpfchen, wenn du ihm über die Wange streichst (der sogenannte Suchreflex). Es ist wichtig, dass du dein Baby bei der Nahrungssuche unterstützt, indem du eine bequeme Stillposition einnimmst und ihm die ganze Brustwarze in den Mund schiebst. So vermeidest du auch Schmerzen und Risse in der Brustwarze.
Ein Stillkissen ist hilfreich, um das Baby eng am Körper zu halten, ohne mit dem Arm das ganze Gewicht halten zu müssen. Achte auch darauf, dass die Nasenatmung deines Babys nicht behindert wird. Es wird abwechselnd mit der rechten oder linken Seite begonnen, da die erste Brust meistens vollständig geleert wird.

Vor allem in den ersten Wochen solltest du dein Kind so oft anlegen, wie es danach verlangt (anfangs acht- bis zehnmal täglich).
Am Anfang ernährst du dein Kind mit der so genannten Vormilch (Kolostrum): einer dickflüssigen, gelben Substanz, die sehr viele lebenswichtige Nährstoffe, Eiweißstoffe, Fette, Vitamine und Antikörper enthält.
Selbst wenn du nicht stillen möchtest, solltest du zumindest versuchen, deinem Baby das Kolostrum zu geben, da es in konzentrierter Form alle Nährstoffe und Antikörper enthält, die ein Neugeborenes braucht.
Nach 2-3 Tagen findet der Milcheinschuss statt und das Kolostrum wird durch die Muttermilch ersetzt.
Die Milchmenge richtet sich nach der Nachfrage: Je mehr gesaugt wird, desto mehr wird produziert. Daher sollte jegliche Zufütterung (Wasser, Milch, Tee, Flaschenmilch) vermieden werden.
Durch das Stillen und die damit verbundene Ausschüttung des Hormons Oxytozin wird auch die Rückbildung der Gebärmutter gefördert. Dieses Hormon wird in der Hirnanhangsdrüse oder Hypophyse produziert und aktiviert neben der Gebärmutterkontraktion auch den Milchfluss.
Wichtig: Auch wenn das Baby einen angeborenen Saugreflex hat: Stillen will gelernt sein, mit etwas Übung und Gedulg können fast alle Schwierigkeiten überwunden werden. Daher gilt: nicht gleich verzagen wenn es mit dem Stillen nicht auf Anhieb klappt! Aber vor allem: Setzt euch nicht unter Druck!
Weitere Tipps rund ums Stillen findest du in unserem Special: Richtig stillen: Was frischgebackene Mütter wissen sollten

Wichtige Untersuchungen:

  • U1: Erste Baby-Vorsorgeuntersuchung direkt nach der Entbindung
  • U2: Baby-Vorsorgeuntersuchung am 3.-10. Lebenstag

Quellen und weitere Informationen zu Babys Entwicklung im ersten Lebensjahr:

  • onmeda.de
  • Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA)
  • Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte e.V.

Babyschale tragen: DIESEN Trick müssen alle Eltern kennen:

Dein Browser kann dieses Video nicht abspielen.

Das könnte dich auch interessieren:

  • Richtig stillen: Was frisch gebackene Mütter wissen sollten
  • Kopfgneis oder Milchschorf? So könnt ihr den Unterschied erkennen
  • 10 Dinge, die jungen Eltern das Leben wirklich erleichtern
  • Diese 5 Dinge brauchst du in den ersten Monaten mit Baby

About the author

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.