Asiatische namen weiblich

Japanische Mädchennamen: Top 25 mit Bedeutung

Konnichiwa, Mama in spe! Hast Du Dir für Deine künftige Tochter schon mal japanische Mädchennamen angesehen? Wenn Dir die in Deutschland gängigen, beliebten Vornamen für Mädchen zu langweilig sind, dann solltest Du definitiv mal einen Blick auf die folgende Namensliste werfen. Wir zeigen Dir, welche schönen, weiblichen Vornamen es in Japan gibt und verraten Dir natürlich auch gleich ihre Bedeutung.

Namen aus Fernost haben etwas ganz Besonderes an sich. Viele sind recht kurz gehalten und auch nicht schwierig auszusprechen, sodass Du sie auch in unseren Gefilden ganz prima als Namensidee für Deine eigene Tochter verwenden kannst. Natürlich solltest Du Dich vorher über die spezifische Bedeutung der Kindernamen informieren. Lehn Dich zurück: Wir haben das bei den schönsten, japanischen Mädchennamen gleich mal für Dich übernommen. Wie gefallen Dir die folgenden Vorschläge?

Japanische Babynamen finden auch hier in Deutschland Anklang!

Japanische Mädchennamen: Unsere Hit-Liste

Bisher sind japanische Namen hier noch nicht so verbreitet, sodass Du Deiner Kleinen definitiv einen außergewöhnlichen, seltenen Namen geben wirst.

Hier ist die Auflistung unserer persönlichen Top 25 der japanischen Namen für Mädchen:

  1. Aiko – „Kind der Liebe“
  2. Mai – „Tanz“
  3. Akina – „Frühlingsblume“
  4. Koko – „Storch“
  5. Makani – „Wind“
  6. Suki – „Geliebte“
  7. Asuka – „Der Duft von morgen“
  8. Bara – „Rose“
  9. Cho – „Schmetterling“
  10. Shina – „Tugend“
  11. Miu – „Schöne Feder“
  12. Emi – „Gesegnete Schönheit“
  13. Hisa – „Langlebig“
  14. Yuna – „Freundlichkeit“
  15. Kei – „Begeisterung“/„Verehrung“
  16. Yuki – „Schnee“
  17. Michiko – „Schönes Kind“
  18. Tama – „Juwel“
  19. Nami – „Welle“
  20. Suri – „Göttin“
  21. Naomi – „Ehrlich“
  22. Rei – „Dankbarkeit“
  23. Nori – „Lehre“/„Regel“
  24. Mimi – „Prinzessin“
  25. Sakura – „Kirschblüte“

Weibliche, japanische Vornamen passend zum Nachnamen wählen

Wie Du siehst, gibt es eine ganze Reihe an tollen, japanischen Mädchennamen, die Du für Deine Tochter auswählen kannst. Was Du jedoch beachten musst, ist, dass der Name natürlich zum Nachnamen passen muss. Das Gesamtkonzept muss stimmig sein, damit sich der klangvolle, asiatische Vorname und Dein Nachname nicht im Wege stehen. Was zum Beispiel immer etwas problematisch ist, sind Alliterationen oder unfreiwillige Reime. Auch Doppelnamen, die so gar nicht miteinander harmonieren wollen, solltest Du vermeiden. Hör Dir also ganz genau an, wie der gesamte Name Deiner Tochter klingen wird. Lässt sich der japanische Mädchenname gut integrieren? Prima!

Vorsicht: Bei der Wahl des Babynamens kann so einiges schief gehen. Wir haben in unserer Bildergalerie ein paar wertvolle Hinweise recherchiert, die Dich und Deinen Nachwuchs vor Fehlentscheidungen schützen sollen! Nummer drei ist besonders wichtig, wenn Du Dich für einen asiatischen Namen entscheidest.

Babynamen suchen: Vermeide diese 7 Fehler

BILDERSTRECKE STARTEN (8 BILDER)

Und, haben Dir unsere Vorschläge gefallen? Wenn nicht, dann stehen Dir neben japanischen Mädchennamen noch weitere internationale Namen für Deine Kleine zur Verfügung. Wie gefallen Dir zum Beispiel diese schwedischen oder diese italienischen Mädchennamen? Lass uns gerne in den Kommentaren wissen, welchen Namen Du Deiner Tochter geben würdest!

(An English version of this page can be found here.)

Im folgenden finden Sie eine Liste von beliebten chinesischen Vornamen, d.h. von Namen, welche in China echt als Vornamen in Gebrauch sind, bei denen es also heute Chinesen gibt, die so heissen. (Dies muss man so betonen, weil man im Internet, vor allem im englischsprachigen Teil, fast ausschliesslich etwas ganz anderes findet, nämlich im Westen übliche Namen mit Hilfe chinesischer Zeichen geschrieben, wie z.B. hier erläutert. Eine gute deutsche Website für solche Namen findet man hier.)

Japanische Vornamen werden im wesentlichen mit Hilfe derselben Zeichen geschrieben, aber ganz anders ausgesprochen.

Mehr über die interessante Art, wie in China Vornamen ausgewählt werden, finden Sie in diesem Wikipedia-Artikel. Falls Sie in den folgenden Namenstabellen nur „Kästchen“ sehen anstelle der Zeichen für die Namen, sind Ihr Computer und/oder Ihr Browser wahrscheinlich nicht in der Lage, chinesische Schriftzeichen anzuzeigen. Eine Anleitung, wie man diese nach-installieren kann, findet man hier.

Schliesslich finden Sie hier allgemeine Informationen zu den chinesischen Schriftzeichen, zusammen mit einer Erklärung, was es mit „Kurzschrift“ und „Langschrift“ auf sich hat, die bei einigen der untenstehenden Namen unterschiedlich ist.

Kunigunde dankt Chinese Names für die freundliche Erlaubnis, die Listen weiblicher und männlicher Vornamen für die Erstellung der Listen hier verwenden zu dürfen.

Die weiblichen Namen:

Name Bedeutung/
Übersetzung
Kurzschrift
(vereinfacht)
Langschrift
(traditionell)
Hanzi
Info
Hanzi
Info
Pinyin Weitere Informationen
Ai Liebe
Info

Info
ai4 auch in Japan als Vorname in Gebrauch, ebenfalls als ‚Ai‘ und geschrieben mit dem ‚traditionellen‘ Schriftzeichen
Bao Schatz, Juwel
Info

Info
bao3
Bi grüne Jade
Info
bi4
Cai Farbe, bunt
Info
cai3
Chan schön, anmutig
Info

Info
chan2
Cui grün, grüne Jade
Info
cui4
Dai schwarze Farbe, geschwärzte Augenbrauen
Info
dai4 Bezeichnung für einen Farbstoff, um Augenbrauen zu schwärzen
Dan rot, Zinnober
Info
dan1
E schön, gut
Info
e2
Fang wohlriechend, duftend
Info
fang1
Feng Phönix
Info

Info
feng4 in einem anderen Ton auch als männlicher Vorname ‚Feng‘ in Gebrauch
Hong rot
Info

Info
hong2
Hua Blume, Blüte
Info
hua1
Huan Jade-Ring, Jade-Armreif
Info

Info
huan2
Hui Güte, Freundlichkeit
Info
hui4 in einem anderen Ton auch als männlicher Vorname ‚Hui‘ in Gebrauch
Jiao bezaubernd, liebenswert
Info

Info
jiao1
Ju Chrysantheme
Info
ju2
Juan schön, anmutig
Info
juan1
Lan Orchidee
Info

Info
lan2
Lian anmutige Weide lian

Die männlichen Namen:

Name Bedeutung/
Übersetzung
Kurzschrift
(vereinfacht)
Langschrift
(traditionell)
Hanzi
Info
Hanzi
Info
Pinyin Weitere Informationen
An friedlich, Friede, ruhig
Info
an1
Bao Leopard, Panther
Info
bao4
Bo Welle, Wellen
Info
bo1
Cai Reichtum, Vermögen
Info

Info
cai2
Cheng erreichen, erfolgreich sein
Info
cheng2
De Rechtschaffenheit, Tugend, Moral
Info
de2
Dong Osten, Orient
Info

Info
dong1
Feng Gipfel, Spitze
Info
feng1
Gang stark, hart, robust
Info

Info
gang1 der japanische Vorname ‚Tsuyoshi‘ wird mit demselben Zeichen geschrieben (in der ‚traditionellen‘ Form)
Guo Land, Nation
Info

Info
guo2
Hu Tiger
Info
hu3
Hui Glanz, Helligkeit
Info

Info
hui1
Jian gesund
Info
jian4
Jie Held, heldenhaft
Info

Info
jie2
Kang friedlich, glücklich, gesund
Info
kang1
Li Kraft, Stärke
Info
li4
Liang hell, leuchtend
Info
liang4
Long Drache
Info

Info
long2
Meng wild, kämpferisch
Info
meng3
Ning friedlich
Info

Info
ning2
Peng Riesenvogel
Info

Info
peng2 in chinesischen Legenden ist ‚peng‘ eine Art von riesigen Vögeln, ähnlich dem Vogel Rock
Qiang stark, Stärke
Info

Info
qiang2
Shi Generation
Info
shi4
Song Kiefer
Info
song1
Tao Woge, Welle
Info

Info
tao1
Tian Himmel
Info
tian1
Wei gross, wichtig
Info

Info
wei3

Aussprache: Die Fettnäpfchen für deutsche Manager in China

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Die Flure sind voll, die Frankfurter Börse brummt vor Leben, an jenem Tag vor einigen Wochen. Nicht, weil der Parketthandel eine plötzliche Wiedergeburt erfahren hätte. Vielmehr wird in den altehrwürdigen Hallen des deutschen Aktienhandels konferiert.

Rund 200 Teilnehmer diskutieren über die Internationalisierung der chinesischen Währung und vor allem über die Chancen, die damit für Frankfurt verbunden sind. Denn alle großen Finanzplätze wollen ein Stück von diesem neuen Kuchen abhaben, sie alle kämpfen um die Gunst der Chinesen. Immerhin: In Frankfurt ist alles da, was in China Rang und Namen hat.

Doch die Namen, sie sind die schwerste Hürde an diesem Tag. Denn so wichtig China für Deutschlands Wirtschaft und seine Unternehmen auch ist – wenn es um den persönlichen Kontakt mit Managern und Beamten aus dem Reich der Mitte geht, dann holpern und stolpern die Deutschen mit unschöner Regelmäßigkeit über die Anrede ihres Gegenübers. Sie sprechen konsequent Namen falsch aus, verwechseln Vor- und Familiennamen oder verdrehen im schriftlichen Verkehr Buchstaben, ohne dass es jemanden kümmern würde.

Name ist das A und O

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Dabei weiß jeder: Das Wichtigste, was ein Mensch besitzt, ist sein Name. Für jeden Verkäufer ist es das A und O, den Namen seines Verhandlungspartners zu kennen und auf jeden Fall richtig auszusprechen. Wer daher beispielsweise mit amerikanischen oder französischen Handelspartnern Kontakt hat, wird alles daransetzen, sein Gegenüber so korrekt wie möglich anzusprechen. Nur wenn es um chinesische Geschäftspartner geht, dann scheinen dies viele zu vergessen oder für nicht so wichtig zu halten.

So auch an jenem Tag in der Frankfurter Börse. Da kündigt der Moderator beispielsweise den Impulsvortrag eines hochrangigen Managers der Industrial and Commercial Bank of China (ICBC) an und redet ihn mit „Herr Fai“ an.

Damit spricht er nicht nur den Namen Fei falsch aus – korrekt wäre, das e als e zu sprechen, nicht als a –, er nennt ihn auch noch beim Vornamen, denn eigentlich heißt der Mann mit Nachnamen Chen, gesprochen: Tschen. Chen Fei ist sein kompletter Name, denn im Chinesischen werden die Nachnamen üblicherweise vorangestellt.

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Einen ähnlichen Fauxpas begeht wenig später ein hochrangiger Beamter des Bundesfinanzministeriums, zuständig ausgerechnet für die internationale Finanz- und Währungspolitik. Er stolpert über den Namen des chinesischen Premierministers Li Keqiang, spricht ihn „Li Kekiang“ aus.

Richtig wäre „Li Ketchiang“, denn das „q“ in der chinesischen Umschrift steht für einen Zischlaut, den man mit jenem Laut vergleichen kann, den wir machen, wenn wir schulterzuckend sagen: „Tja.“ Keinesfalls wird das „q“ jedoch wie im Deutschen als „k“ oder „kw“ ausgesprochen.

Sprachkenntnisse für Manager enorm wichtig

„Chinesisch ist eben eine unheimlich schwere Sprache“, entschuldigen sich viele in solchen Situationen. Doch erstens ist Chinesisch nicht schwerer als jede andere Sprache, und zweitens würde niemand auf die Idee kommen, einen wichtigen amerikanischen Geschäftspartner falsch anzusprechen und dies dann auch noch mit mangelnden Englisch-Kenntnissen zu begründen.

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Wer mit China Geschäfte machen will, der sollte daher auch ein klein wenig der chinesischen Kultur und Sprache adaptieren. Zumal es keines außergewöhnlichen Sprachtalents dafür bedarf.

Denn das Chinesische hat einen enormen Vorteil: Während es im Deutschen Hunderttausende verschiedener Nachnamen gibt, teilen sich die 1,5 Milliarden Chinesen nur einige Hundert. Und diese bestehen samt und sonders alle jeweils nur aus einer einzigen Silbe. Zeilenfüllende Endlos-Namen wie Leutheusser-Schnarrenberger gibt es nicht. Mehr noch: Rund 20 Prozent der Bevölkerung, also 270 Millionen Menschen, teilen sich gerade mal drei Familiennamen (Wang, Li und Zhang).

Diese drei Namen richtig aussprechen zu können, ist also schon mal ein großer Vorteil, zumal Li und Wang wahrlich nicht schwer sind und bei Zhang nur zu beachten ist, dass die Buchstabenkombination „Zh“ so ausgesprochen wird wie der Anlaut in „Dschungel“. Herr Zhang sollte also „Dschang“ genannt werden. Im Internet gibt es zudem Listen mit weiteren Nachnamen, sortiert nach Häufigkeit.

Chinesen passen sich an Westen an

Diese Listen helfen auch dabei festzustellen, was Vor- und was Nachname ist. Denn in China wird zwar der Nachname stets vorangestellt, doch die meisten Chinesen wissen, dass im Westen die umgekehrte Reihenfolge üblich ist. Sie passen sich dem daher oft an, wenn sie in Kontakt mit westlichen Partnern stehen und schreiben ihre Namen auf englischen Visitenkarten oft in westlicher Reihenfolge. Daher sollte man stets noch einmal überprüfen, ob die erste Silbe des präsentierten Namens wirklich ein Nachname ist.

Der Vorname besteht dann üblicherweise aus zwei Silben (wie beispielsweise bei Li Keqiang), manchmal aber auch nur aus einer (Chen Fei), nie jedoch aus mehr als zwei. Bei den Vornamen indes sind die Möglichkeiten unendlich, hier wird man kaum jemals zwei Menschen mit dem gleichen antreffen. Während hierzulande in jeder Schulklasse zwei oder drei Kinder mit dem gleichen Namen sitzen, kommt dies in China praktisch nicht vor.

Deshalb ist es umso wichtiger, einige grundsätzliche Ausspracheregeln des Chinesischen zu kennen, wie es uns in der offiziellen Umschrift (dem sogenannten Pinyin) begegnet. Diese wird heute in der Volksrepublik für alle Übertragungen chinesischer Wörter verwendet und sogar die Schulkinder lernen in der ersten Klasse zunächst diese Umschrift, bevor sie anfangen, die chinesischen Zeichen zu trainieren.

Mit richtiger Aussprache schon viel erreicht

Allerdings ist diese Umschrift noch relativ jung: Sie wurde in den 50er-Jahren in der Volksrepublik entwickelt und drang erst in den vergangenen Jahren bis nach Europa durch. Früher waren dagegen diverse andere Transliterationen üblich. Deshalb wird beispielsweise der Gründer der Volksrepublik bei uns bis heute meist Mao Tse-Tung geschrieben, obwohl die offizielle Umschrift heute Mao Zedong lautet.

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In den 50er-Jahren war bei uns Pinyin jedoch noch nicht gebräuchlich, und würde man den Namen heute plötzlich anders schreiben, würden die meisten ihn wohl nicht mehr erkennen. Heute aktuelle Namen werden jedoch immer in Pinyin wiedergegeben – es sei denn, die Personen stammen aus Taiwan oder Hongkong. Denn dort sowie unter Auslandschinesen gab und gibt es diverse andere Umschriften. Allerdings übernehmen neuerdings auch diese immer häufiger die Pinyin-Version.

Wer die wenigen Ausspracheregeln beachtet, der hat – unabhängig von der Umschrift – schon viel erreicht. Wer sein chinesisches Gegenüber jedoch wirklich beeindrucken will, der versucht noch eines draufzusetzen. Dazu muss er es allerdings schaffen, die Töne der chinesischen Silben richtig auszusprechen. Denn Chinesisch ist eine Tonsprache. Jede Silbe kann in vier unterschiedlichen Tonlagen ausgesprochen werden: einem hohen konstanten Ton, einem steigenden, einem fallenden sowie einem zunächst fallenden und dann steigenden.

Man kann dies vergleichen mit dem unterschiedlichen Ton eines Wortes im Deutschen, je nachdem ob gefragt oder befohlen wird: Hier? Hier! Im ersten Beispiel steigt der Ton, im zweiten fällt er. Im Chinesischen sind die Töne allerdings bedeutungsunterscheidend – ein anderer Ton, eine andere Bedeutung. Doch woher weiß man nun, ob die Töne in den Silben eines chinesischen Namens fallen oder steigen?

Dafür gibt es leider keine einfachen Regeln. Für die Nachnamen kann dies jedoch wiederum im Internet nachgeschlagen werden, auf Seiten wie beispielsweise Wikipedia werden die Töne mit einem diakritischen Zeichen über dem Vokal angegeben (etwa Wáng, Zhāng, Li).

Bei Prominentennamen sind auf diesem Wege auch die Töne für den Vornamen herauszufinden (Li Kèqiáng oder Xí Jìnpíng). Bei allen anderen bleibt jedoch als Ausweg nur: einen Muttersprachler fragen. Oder aber den Geschäftspartner selbst. Das ist dann auch gleich ein Zeichen, dass man sich mit der chinesischen Sprache ein wenig beschäftigt hat und dafür interessiert. Kaum etwas schmeichelt Chinesen mehr.

Seid ihr noch auf der Suche nach einem ganz besonderen sowie klangvollen Mädchennamen, der nicht alltäglich ist und das gewisse Extra hat? Dann lohnt sich der Blick in Richtung Osten, um genauer zu sein nach Asien. Denn auf dem facettenreichen Kontinent gibt es nicht nur unzählige Sehenswürdigkeiten, sondern auch zahlreiche wunderschöne und bedeutungsvolle Vornamen. In diesem Artikel präsentieren wir euch 30 der schönsten asiatischen Mädchennamen, die euch bei eurer Namenssuche inspirieren sollen.

Asien übt auf viele Menschen eine magische Anziehungskraft aus und lässt Besucher aus aller Welt staunend zurück. Warum sich die asiatische Kultur nicht in Form eines Vornamens direkt nach Hause holen? Für werdende Eltern, die vielleicht selbst asiatische Wurzeln haben oder welchen deutsche oder europäische Namen schlicht und ergreifend zu langweilig sind, stellen asiatische Vornamen eine willkommene Abwechslung bei der Namenssuche dar.

Neben ihrer Seltenheit sowie Einzigartigkeit haben asiatische Vornamen auch noch den großen Vorteil, dass viele der Namen zwar außergewöhnlich, aber keinesfalls skurril sind und gut mit deutschen Nachnamen harmonieren. Zudem klingen asiatische Mädchennamen wunderbar weiblich und verbergen oft zauberhafte und tief gehende Bedeutungen.

Denn wie bei uns in Deutschland spielen die Bedeutungen der Namen auch für asiatische Eltern eine sehr wichtige Rolle bei der Namenssuche. Mit dem Vornamen sollen dem Nachwuchs unter anderem gute Wünsche und positive Eigenschaften mit auf den Lebensweg gegeben werden.

Dabei macht es keinen Unterschied, ob die Tochter oder der Sohn das Licht der Welt in Nepal, Russland, Kasachstan, Aserbaidschan, Indonesien, Japan, Korea, China, Malaysia, Pakistan, im muslimisch geprägten Bangladesch, im lebendigen und bunten Indien, in Sri Lanka, in der Türkei oder im Kaukasus erblickt, um nur einige Länder Asiens zu nennen.

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Insgesamt hat der flächenmäßig größte Kontinent der Erde über 45 anerkannte Staaten, auf welchen mehr als die Hälfte der gesamten Weltbevölkerung leben. Ihr könnt euch also vorstellen, dass Asien neben vielen unterschiedlichen Kulturen, Sprachen sowie Bräuchen auch eine Vielzahl an schönen Mädchen- und Jungennamen vorweisen kann. Diese riesige Auswahl an potenziellen Vornamen kann für werdende Eltern allerdings auch zu einem Problem werden, denn wer die Wahl hat, hat bekanntermaßen auch die Qual.

Viele der beliebtesten und bekanntesten asiatischen Mädchennamen kommen dabei aus Indien, Japan, China, Korea, Thailand oder den Philippinen. Doch auch die Mongolei, Armenien, Indonesien, Pakistan und viele weitere Länder Asiens haben wunderschöne Vornamen in petto, die werdende Eltern bereits oft auf den ersten Klang verzaubern.

Wir haben euch ein klangvolles Potpourri an asiatischen Mädchennamen zusammengestellt und zudem darauf geachtet, dass die ausgewählten Vornamen hierzulande keine Probleme in der Aussprache oder Schreibweise bereiten. Denn auch Oma und Opa sollen den Vornamen ihrer Enkelin leicht aussprechen können, ohne sich dabei die Zunge zu verknoten.

Wir hoffen, dass ihr einen passenden Vornamen findet, den eure Prinzessin mit Stolz und Freude tragen wird. Und hier sind sie, unsere liebevoll ausgewählten Mädchennamen aus Asien mit ihrer Herkunft und Bedeutung.

30 asiatische Mädchennamen mit ihrer Herkunft und Bedeutung

Michiko: Der hübsche Mädchenname stammt aus dem Japanischen und kann werdende Eltern nicht nur mit einem außergewöhnlichen Klang, sondern auch mit zauberhaften Bedeutungen überzeugen. Denn Michiko bedeutet „Die kleine Lotusblüte“, „Die Schönheit“, „Vernünftiges Kind“ und „Schönes Kind“. Bedeutungen, die eurer Tochter gewiss gefallen würden, oder was meint ihr?

Zarina: Hat neben mongolischen auch Wurzeln aus dem Sanskrit und wird vor allem in Indien und in der Mongolei, aber auch in Bulgarien gerne an neugeborene Mädchen vergeben. Der klangvolle Mädchenname hat die Bedeutungen „Die Herrscherin“, „Die Zarin“ und „Goldene Frau“. Wird Zarina hingegen aus dem Türkischen übersetzt, ist die Bedeutung „Strahlend wie Gold“. Bringt euch der asiatische Mädchenname auch zum Strahlen?

Miu: Ihr sucht nach einem klangvollen sowie kurzen Mädchennamen? Dann könnte Miu eine schöne Namensalternative für euch und euer Töchterchen darstellen. Miu stammt aus dem Japanischen und hat die Bedeutungen „Die Schönheit“, „Schöne Felder“ und „Schönes Wetter“.

Ling: Der in China sehr beliebte Vorname kann sowohl an Mädchen als auch an die Männer der Schöpfung vergeben werden und hat die Bedeutungen „Der Geist“, „Die Seele“ und „Das Glockenspiel“.

Solongo: Wird insbesondere in dem Steppenland Mongolei, welches an China sowie Russland angrenzt und unter anderem für seine Nomadenkultur bekannt ist, vergeben. Bestimmt trägt die zauberhafte Bedeutung „Der Regenbogen“ zu der Beliebtheit des mongolischen Mädchennamens bei.

Prija: „Der Liebling“ und „Die Geliebte“ sind die Bedeutungen des schönen und aus Indien stammenden Mädchennamens. Kein Wunder, dass Prija viele werdende Eltern in Indien verzaubert und bei der Namenswahl überzeugen kann! In Zukunft vielleicht auch Eltern hierzulande?

Koko: Klingt Koko nicht wunderbar fröhlich und frech? Viele werdende Eltern aus Japan sind bereits nach dem ersten Klang von dem hübschen japanischen Mädchennamen überzeugt. Wird Koko ins Deutsche übersetzt, bedeutet der Vorname „Der Storch“.

Daya: Unter werdenden Eltern in Indonesien erfreut sich der wunderschöne Mädchenname einer großen Beliebtheit, was neben dem Klang auch mit den starken Bedeutungen „Die Kraft“ und „Die Stärke“ zusammenhängt. Eine sehr schöne und passende Namensalternative für emanzipierte Töchter!

Suri: Der asiatische Mädchenname wird nicht nur in Japan und Indien, sondern auch in englischsprachigen Ländern an Töchter vergeben. Bei den hübschen Bedeutungen „Rote Rose“, „Die Beständige“, „Die Göttin“, „Gerötete Wangen“ und „Die Blume“ ist das nur allzu verständlich. Aus dem Arabischen übersetzt, bedeutet Suri „Der Sonnenaufgang“. Auch die beiden Schauspieler Tom Cruise und Katie Holmes lieben den hinreißenden Mädchennamen und haben ihrer gemeinsamen Tochter kurzerhand den Vornamen Suri verpasst.

Kyoko: Vor allem in Japan ist der entzückende Mädchenname populär und kann viele werdende Eltern bei der Namenswahl überzeugen. Übersetzt werden kann Kyoko mit „Der Spiegel“, „Das Kind mit Spiegel“ sowie „Die Aprikosenblüte“.

Lenya: Stellt die russische Form des ebenso zauberhaften und weit verbreiteten griechischen Mädchennamens Helena dar und hat die Bedeutungen „Hartes Holz“, „Die Strahlende“, „Die Schöne“ und „Die Sonnenhafte“. Aus dem Altgermanischen übersetzt, bedeutet Lenya „Kleiner Engel“. Eine sehr schöne und vor allem seltenere Namensalternative zu Helena.

Palita: Konnte euch Palita auch auf den ersten Klang überzeugen? Dann solltet ihr den sanskritischen Mädchennamen, der in Indien sowie Thailand häufig an Mädchen vergeben wird, in eure engere Namensauswahl mitaufnehmen. Palita hat die Bedeutungen „Die Beschützte“ und „Die Bewachte“.

Yuva: Hier handelt es sich um einen sogenannten Unisex-Namen, der allerdings häufiger von Mädchen getragen wird. Yuva stammt aus der Hindi-Sprache, welche neben Englisch zu den Amtssprachen Indiens gehört und sich von den Prakritsprachen ableiten lässt, und hat die Bedeutungen „jugendlich“, „jung“ sowie „grün“.

Ananda: Fast könnte der Eindruck entstehen, dass der anmutig klingende Mädchenname aus Spanien oder Italien stammt. Allerdings hat Ananda sanskritische Wurzeln und wird vorwiegend in Indien an den weiblichen Nachwuchs vergeben. Vor allem die Bedeutungen „Die Glückliche“ und „Die Fröhlichkeit“ haben es werdenden Eltern angetan. Entscheidet ihr euch für Ananda wird eure Tochter bestimmt sehr glücklich über eure Namenswahl sein!

Nayiri: Der außergewöhnliche Mädchenname, der auch Nairi geschrieben werden kann, stammt von den Assyrern, einer ethnischen Minderheit im Nahen Osten, und erfreut sich vor allen in Armenien einer großen Beliebtheit. Nayiri kann mit „Land des Canyons“ übersetzt werden, eine frühere Bezeichnung für das Land Armenien.

Kavita: Stammt aus dem Sanskrit und gehört in Indien verständlicherweise zu den beliebtesten Mädchennamen. Ins Deutsche übersetzt, hat Kavita die poetische Bedeutung „Das Gedicht“ und der asiatische Vorname kling doch wahrlich wie ein Gedicht, oder?

Yingtao: Dieser wunderschöne Mädchenname lässt vor allem die Herzen von chinesischen Eltern höherschlagen und hat die niedliche Bedeutung „Die Kirsche“. Ob eure Tochter mit diesem Vornamen wohl ein freches Früchtchen wird?

Chen Lu: Setzt sich aus den beiden Wörtern „chen“ (auf Deutsch: Morgen) sowie „lù“ (auf Deutsch: Tau, Tropfen) zusammen und hat somit die Bedeutung „Der Morgentau“. Chen Lu stammt aus der chinesischen Sprache Mandarin, welche die Sprache mit den weltweit meisten Muttersprachlern darstellt und unter anderem in China, Singapur und Malaysia gesprochen wird.

Mayari: Gefällt euch der auf den Philippinen beliebte Mädchenname auch so gut wie uns? Mayari ist in der Tagalog-Mythologie die Göttin des Mondes, weshalb die Bedeutung „Die Mondgöttin“ naheliegend ist. Eine klagvolle Namensalternative für eure eigene kleine Göttin.

Tama: Bei diesem klangvollen und außergewöhnlichen Mädchennamen, der vor allem japanische Eltern entzückt, handelt es sich im wahrsten Sinne des Wortes um ein namentliches Schmuckstück unter den asiatischen Vornamen. Denn aus dem Japanischen übersetzt, bedeutet Tama „Der Juwel“.

Nieva: Auf den wunderschönen Philippinen, die im Südosten Asiens liegen und wahrhaftige Traumstrände am Westpazifik zu bieten haben, ist der Mädchenname, der ursprünglich aus Spanien stammt und „Der Schnee“ bedeutet, häufig zu hören. Vielleicht ist Nieva aufgrund der Bedeutung auf den meist schneelosen Philippinen so beliebt?

Thuy-An: „Die Loyale“, „Die Friedliche“ und „Die Freundliche“ sind die positiven Bedeutungen des einzigartigen Mädchennamens, der insbesondere in Vietnam, aber auch in der Mongolei an Mädchen vergeben wird.

Saya: Hat neben japanischen auch arabische Wurzeln und bedeutet „Die Schwertscheide“ sowie „Die Sonne“. Zwar wird Saya hauptsächlich von Mädchen getragen, allerdings kann der Vorname im japanischen Raum auch an Jungen vergeben werden. Ein sehr schöner und vor allem einprägsamer Vorname, der garantiert nicht so schnell vergessen wird.

Fahsai: Klingt der in Thailand häufig vergebene Mädchenname nicht einfach himmlisch? Dies liegt neben dem außergewöhnlichen Klang auch an den Bedeutungen „Blauer Himmel“ und „Wolkenloser Himmel“.

Zaya: Kurz, klangvoll und absolut besonders! All diese Eigenschaften sind in dem entzückenden Mädchennamen, der es vor allem werdenden Eltern in der Mongolei angetan hat, vereint. Und auch die tiefsinnigen Bedeutungen „Das Glück“, „Das Schicksal“ und „Das Leben“ können sich durchaus hören lassen. Uns würde es nicht wundern, wenn Zaya auch im deutschsprachigen Raum häufiger an Mädchen vergeben wird.

Manila: Der Name der philippinischen Hauptstadt, die das politische sowie wirtschaftliche Zentrum der Philippinen darstellt, scheint werdenden Eltern so gut zu gefallen, dass Manila zu einem beliebten und oft vergebenen Mädchennamen geworden ist. Manila stammt aus dem Tagalog, der am weitesten verbreiteten Sprache auf den Philippinen.

Narisara: Stammt ursprünglich aus dem Thai und hat die schöne Bedeutung „Die Wundervolle“. Sogar ins thailändische Königshaus hat es der Vorname, der in selteneren Fällen auch an Söhne vergeben wird, bereits geschafft, denn Narisara durfte einen Prinzen namentlich schmücken. Nicht nur die thailändische Königsfamilie ist von dem asiatischen Mädchennamen begeistert!

Perla: Wie bestimmt schon einige richtig vermutet haben, hat Perla die Bedeutung „Die Perle“. Und nicht nur auf den Philippinen schmückt Perla namentlich viele Mädchen, auch in Spanien sowie Italien ist der Mädchenname bekannt und beliebt. Vielleicht schafft es Perla ja auch in deutsche Kinderzimmer?

Aranja: Spätestens, wenn ihr die Bedeutung des entzückenden und weiblich klingenden Mädchennamens hört, wird es um euch geschehen sein, denn Aranja bedeutet „Schönes Mädchen“. Na, haben wir zu viel versprochen? Nicht nur eure Tochter wird von dem Vornamen, der vor allem in Thailand verbreitet ist, begeistert sein.

Nhi: Erwartet ihr mit der Geburt eurer Tochter bereits das zweite oder dritte Kind? Dann könnte der kurze und gleichzeitig sehr klangvolle Mädchenname, der „Die Kleine“ bedeutet, eine passende Namensalternative für euch und eure süße Maus darstellen. Doch nicht nur für die kleine Schwester, sondern natürlich auch für Erstgeborene eine zauberhafte Namenswahl. Der Meinung sind auch viele werdende Eltern in Vietnam, die den Vornamen Nhi gerne an ihre Töchter vergeben.

jap. Namen von A – Z

A

Bishó – Lächeln
Bishōjo (w) – schönes Mädchen
Bishokuka – Feinschmecker, Gourmet

Bishuji – Kriegerin
Bitoku – Tugend
Bògo – schützen, beschützen
Bòkan – Schutz gegen Kälte
Bóken – Abenteuer
Botan (m) – Pfingstrose
Botan yuki – dicke Schneeflocken
Botsubotsu – energisch, lebhaft
Buncho (m) – Reisfink (sowie Nachname eines Künstlers und Poeten)
Bunga – elegant, feinsinnig, geschmackvoll
Bunjiro (m) – zweite Zeile
Bunko – gebildet
Bunrakuken (m) – japanisches Puppentheater
Buntarô (m) – erste Zeile
Bunzo (m) – Pflaume
Buratsuku – bummeln, herumstreunen
Bussho (m) – Buddha
Buyù – Tapferkeit, Heldenmut
Byakko – weißer Tiger

Die vorsilbe „Bi“ kann verwendet werden z. B. Bishinju (schöne Perle) oder Bi-Shinju (oder Bi getrennt, dann heißt es Schönheit)
C
Charenji – Herausforderung
Chiaki – tausend Herbste
Chiasa (w) – tausend Morgen

Yuna (W) – Mondschein
Yuri (w) – Lilie
Yuriko (w) – gelobtes Kind
Yutaka (m) – üppig, reichlich, reich
Yuu (m/w) – Freundlichkeit
Yuudai (m) – Größe, Pracht
Yuuma – Freundlichkeit, Wahrheit
Yuuta (m) – Held
Yuuto – erhaben
Yuzuki – Freundlichkeit, Mond
Z
Zaimoku – Holz
Zangetsu – Mond in der Morgendämmerung
Zanka – noch nicht abgefallene Blüten, immer noch blühende Kirschblüten
Zankò – Abendrot, Nachleuchten
Zanshun – die letzten Frühlingstage
Zan’yò – Abendsonne, sinkende Sonne
Zekka – sehr schön, großartig, wundervoll
Zelma – von Gott beschützt
Zenbu – vollständig
Zenchi – Allwissenheit
Zen’i – der gute Wille
Zenia – Gast
Zennò – Allmacht
Zenryó – gütig
Zenryoku – die ganze Kraft
Zensei – guter Charakter, Güte
Zenshin – Gefühl für Moral, Tugend
Zensekai – die ganze Welt
Zessan – sehr loben, rühmen
Zessei – unvergleichlich, unübertrefflich
Zetchò – Gipfel, Höhepunkt
Zetsubi – außerordentlich schön
Zetsumyò – bewundernswert, erstaunlich
Zettò – einsame Insel
Zonjiru – kennen, wissen, denken
Zubutoi – frech
Zuiki/Zuichò – gutes Omen
Zuikò – begleiten, folgen
Zuikòin – Begleiter
Zuimu – schöner Traum
Zuiun – glückverheißende Wolken
Zúzúshii – frech

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