Aphten BEI kleinkind

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Mundfäule

Die sogenannte Mundfäule (Gingivostomatitis herpetica, Aphthen oder Aphten) ist eine Erkrankung, die häufig bei Kleinkindern auftritt. Aber auch Erwachsene bleiben nicht davon verschont! Ungefähr zehn Prozent der Bevölkerung leiden unter den immer wiederkehrenden und sehr schmerzhaften kleinen Mundgeschwüren.

Was verursacht die Schleimhautgeschwüre?

Ursache für die Aphthen ist eine Infektion mit dem Herpes simplex Virus vom Typ I (Herpes labialis). Die meisten Menschen tragen Herpesviren in sich. Aktiv werden die Viren jedoch meist nur, wenn das Immunsystem geschwächt ist. Es entwickeln sich die v.a. an den Lippen lokalisierten typischen Herpesbläschen (Fieberbläschen oder Lippenherpes). Bei Kleinkindern, die sich zum ersten Mal infizieren, kommt es zur Mundfäule.

Die kleinen Geschwüre kommen familiär gehäuft vor. Eine wissenschaftliche Erklärung, warum sie bei manchen Kindern immer wieder auftreten, gibt es jedoch nicht. Eine Hypothese geht davon aus, dass es sich möglicherweise um eine fehlgeleitete Immunreaktion auf gewöhnliche Keime im Mund handelt. Kleine Aphthen heilen meist nach etwa 14 Tagen ab.

Leidet ein Kind häufig an Aphthen, sollte der Kinderarzt die Entzündungen im Mund untersuchen, um andere Grunderkrankungen oder Mangelerscheinungen wie etwa Herpesinfektionen, Hand-Mund-Fuss-Erkrankung, Colitis ulcerosa (eine chronisch-entzündliche Darmerkrankung), Eisenmangel, Folsäuremangel oder Vitamin-B-Mangel auszuschliessen.

Eltern mit Lippenherpes sollten weder Nuggi noch Sauger oder Löffel ihres Kindes ablecken. Küssen und Schmusen sind bei akuten Bläschen tabu.

Letzte Aktualisierung : 16-01-20, BH

Tipps zur Behandlung von Mundgeschwüren bei Kindern und Babys

Mundgeschwüre bei Kindern und Babys: Was sind die häufigsten Ursachen?

Kinder und Babys bekommen Aphthen und Mundgeschwüre aus vielen verschiedenen Gründen. Bei Erwachsenen und Jugendlichen können Sie durch Zahnfüllungen oder Spangen verursacht werden, aber das ist bei den Kleinen weniger das Problem. Stattdessen können hartes Essen oder das versehentliche Beißen auf Zunge/Wange die Ursache sein. Manchmal werden sie auch von schwierig erkennbaren Faktoren verursacht, z. B.:

  • Stress
  • Der Verzehr bestimmter Nahrungsmittel (Schokolade, Käse oder Weizen sind bei manchen Menschen die Ursache)
  • Sodiumlaurylsulfat, ein Inhaltsstoff mancher Zahnpflegeprodukte, steht im Verdacht die Bildung von Aphten zu begünstigen
  • Bakterielle Infektionen

Wie sehen Mundgeschwüre bei Kindern und Babys eigentlich aus?

Es gibt einige wichtige Anzeichen, die Ihnen beim Erkennen von Aphthen und Mundgeschwüren helfen. Wenn Sie denken, dass Ihr Kind daran leidet, lassen Sie es sich hinsetzen und schauen Sie sich seinen Mund, seine Zunge und seine Lippen an. Verwenden Sie eine helle Taschenlampe, achten Sie aber darauf, Ihr Kind nicht zu blenden. Dann schauen Sie nach:

  1. Einzelner, beulenartiger Punkt, oft mit einer Öffnung in der Mitte
  2. Krateransammlungen (manchmal entwickeln sich mehrere Geschwüre in einem kleinem Bereich)
  3. Dunkelrote, gelbe, graue oder weiße Verfärbungen um die Beule herum

Hinweis: Beachten Sie, dass sich Herpesbläschen von Geschwüren unterscheiden. Herpesbläschen kommen bei Kindern und Babys häufig vor und sehen wie Ausschlag aus. Sie entwickeln sich rund um die Lippen oder den Mund und verursachen ein kribbelndes oder brennendes Gefühl.

Wenn Sie bei Ihrem Kind Mundgeschwüre entdeckt haben, machen Sie sich keine Sorgen; sie sind im Allgemeinen harmlos und heilen von selbst ab.

Behandlung von Mundgeschwüren bei Kindern und Babys

Wenn Sie bei Ihrem Kind Mundgeschwüre entdeckt haben, machen Sie sich keine Sorgen; sie sind im Allgemeinen harmlos und heilen von selbst ab. Es gibt jedoch ein paar Maßnahmen, die zur Linderung von Schmerzen beitragen. Hier finden Sie unsere Liste dazu, wie Mundgeschwüre und Aphthen bei Kindern oder Babys behandelt werden:

  1. Verwenden Sie möglichst eine weiche Zahnbürste, um jegliche Reizung des Zahnfleisches zu vermeiden
  2. Sie können eine schützende Paste auftragen, die Ihnen Ihr Apotheker empfiehlt
  3. Probieren Sie eine sanfte Zahnpasta aus, die schädliche Bakterien im Mund bekämpft
  4. Vermeiden Sie hartes, scharfes oder sehr heißes Essen und Trinken

Falls Sie sehr besorgt sind, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Zahnarzt, um weiteren Rat zu erhalten. Ein Arztbesuch lohnt sich, wenn die Geschwüre länger als drei Wochen anhalten, immer wiederkehren oder schmerzhafter/rot werden (dies kann ein Anzeichen für eine Infektion sein).

Wie Sie Mundgeschwüren bei Babys und Kindern vorbeugen

Da Sie nun die wichtigsten Grundlagen zur Behandlung von Aphthen bei Babys und Kindern kennen, wie können Sie ihr erneutes Auftreten verhindern? Zuerst sollten Sie eine gute Mundhygiene bei Ihrem Kind einführen. Gewohnheiten, die in jungen Jahren angenommen werden, haben große Wirkung in der Zukunft. Daher ist es wichtig, dass sich Ihr Kind an eine gute Zahnputzroutine gewöhnt, um Probleme mit der Mundgesundheit zu vermeiden. Wenn das Problem anhält, suchen Sie Ihren Arzt oder Zahnarzt auf, um Rat zu erhalten. Was immer jedoch passiert, machen Sie sich nicht zu große Sorgen. Mundgeschwüre sind häufig und verschwinden normalerweise bald.

Literaturnachweis:

Aphten beim Kleinkind

(Denniro / )

Frage: Ich beobachte bei meinem Kind (3) immer wieder Aphten im Mund. Was bedeuten diese Hautveränderungen?

Antwort von Dr. Frantisek Meszaros, Kinder und Jugendheilkunde, St. Pölten:
Die Ursachen sind vielfältig. Sie können Folge kleiner Verletzungen in der Mundhöhle sein, zum Beispiel durch einen Biss in die Wangenschleimhaut. Sie kommen auch gehäuft beim Zahnen vor, das die Schleimhaut anfälliger macht.

Aphten können zudem Zeichen eines viralen Infekts wie der Hand-Mund-Fuß-Krankheit oder eines geschwächten Immunsystems sein. Kinder können durch Schmerzen beim Essen und Schluckstörungen auch deutlich an Gewicht abnehmen. Bei schmerzhaften oder immer wieder auftretenden Aphten sollten Sie den Kinderarzt aufsuchen. Aphten heilen in der Regel von selbst ab, eine ursächliche Behandlung gibt es meist nicht. Bei Schmerzen sollte eine Behandlung so früh wie möglich begonnen werden.

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Autoren:
Dr. Frantisek Meszaros
Redaktionelle Bearbeitung:
Mag. Julia Wild

Aktualisiert am: 07.07.2017 | 15:16

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Schon wieder ist es passiert! Mit schmerzvollem Blick hält sich das Kind den Mund. Seine Laune ist auf dem Tiefpunkt. Es will nicht spielen, nichts mehr essen. Die Tränen kullern. Entzündliche Stellen bilden sich im Mund, die sich später zu einer Aphte oder gleich mehreren entwickeln. Doch was sind Aphten überhaupt, wie können die Symptome gelindert und die Entzündungen behandelt werden?

Was sind Aphten überhaupt?

Aphten werden als Schädigungen der Mundschleimhaut definiert. Auch bekannt unter Aphthen oder Aften, befällt es vorwiegend den Innenbereich der Mundhöhle und setzt sich dabei an der Innenseite der Lippen, im Gaumen oder auch auf der Zungenspitze ab. Im Spiegel betrachtet, erkennt man leicht milchig-gelbliche Flecke, die von einem rötlichen Rand umgeben sind. Diese einzelnen oder in Gruppen auftretenden Gebilde können starke Schmerzen auslösen. Aktuell sind drei Formen von Aphten bekannt:

Minor-Aphten

Diese Art schädigt die Schleimhaut nur oberflächlich. Sie besitzt den Umfang einer Linse und wird nicht größer als ein Zentimeter. Minor-Aphten erscheinen als leicht erhabene Stellen, die mit Flüssigkeit gefüllt sind. Platzen Minor-Aphten, entstehen starke Schmerzen. Die betroffene Stelle wird wund und empfindlich. Innerhalb weniger Tage bis einer Woche heilen sie jedoch komplikationslos von selbst wieder ab. Bei 80 bis 90 Prozent der Betroffenen handelt es sich um Minor-Aphten.

Minor Aphte an der Innenseite der Unterlippe
By علاء نجار (Own work) , via Wikimedia Commons

Major-Aphten

Die Major-Variante ist weitaus seltener anzutreffen als Minor-Aphten. Diese Aphten dringen tief in die Schleimhaut ein und können eine Größe von bis zu drei Zentimetern entwickeln. Der vollständige Heilungsprozess dauert mehrere Wochen. Je nach Größe und Tiefe können Narben zurückbleiben.

Herpetiforme Aphthen

Diese Aphten-Form zeigt sich als leicht erhabene, weißlich-gelbe Flecke und tritt äußerst selten auf. Ihr Ausbruch vollzieht sich meist an den Zungenrändern und Lippeninnenseiten in großer Anzahl von dicht aneinander gruppierten und winzig kleinen Entzündungen. Optisch ähneln sie den Herpesbläschen an den Lippen. Aus diesem Grund werden sie in der Fachsprache auch als herpesähnliche (herpetiforme) Aphten bezeichnet. Mit einer Herpesinfektion stehen die herpetiforme Aphten jedoch keinesfalls in Zusammenhang. Auch bei dieser Form kann es zur Narbenbildung kommen. Die Heilungsdauer beträgt ungefähr zwei Wochen.

Entstehung und mögliche Ursachen für Aphten bei Kindern

Das Immunsystem des Kindes ist deutlich anfälliger für Erkrankungen und Entzündungen als das eines Erwachsenen. Es muss zunächst ausreichend Antikörper bilden, die in der Lage sind, äußere Einflüsse schützend abzuwehren. Dieser Prozess vollzieht sich mitunter bis zur Pubertät. Für die Eltern sind Aphten bei Kindern in gewisser Weise auch ein Anhaltspunkt, in wieweit der Abwehrmechanismus ihrer Schützlinge funktioniert. Bestehen häufige Infekte oder Erkrankungen äußert sich das nicht selten mit Entzündungen im Mundraum durch Aphten.

Manche Kinder erkranken häufiger als andere. Die Ursachen für Aphten bei Kindern konnte von der Wissenschaft noch nicht abschließend geklärt werden. Eine Möglichkeit besteht allerdings in der familiären Veranlagung infolge von fehlgeleiteten Immunreaktionen auf bestimmte Keime.

Permanenter Stress ist ebenfalls ein wesentlicher Faktor. Leider macht er auch vor unseren Kindern nicht halt. Die Hochleistungsgesellschaft ist schon längst im Schulwesen angekommen und zahlreiche Kinder kämpfen mit den Auswirkungen. Kopfschmerzen, Ängste, Abgeschlagenheit sind nur einige Faktoren, die das Immunsystem belasten.

Oftmals entstehen Aphten bei Kindern auch aus ganz einfachen Gründen – einer mangelnden Mundhygiene. Besonders bei Kleinkindern ist die Gefahr erhöht. Sie neigen entwicklungsbedingt dazu, Dinge in den Mund zu stecken.

Aphten bei Kindern können ebenfalls als Begleiterscheinungen im Rahmen verschiedener Infektionskrankheiten auftreten. Hierbei ist speziell die Hand-Mund-Fuß-Krankheit, der Herpangina oder die Stomatitis aphthosa (Mundfäule) zu nennen. Bei diesen Formen besteht zusätzlich leichtes Fieber.

Schmerzhafte Verletzungen im Mundraum entstehen auch durch den Verzehr von harten Nahrungsmitteln wie Nüsse, Kartoffelchips, Knäckebrot oder Zwieback. Ein versehentlicher Biss auf die Zunge oder in die Wangeninnenseite begünstigen Aphten bei Kindern. Die Mundschleimhaut ist auch starken Reizen gegenüber Zitrusfrüchten, Ananas, Tomaten sowie scharfen und heißen Speisen ausgesetzt.

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Behandlung und vorbeugende Maßnahmen

Zunächst gilt es, die genaue Ursache für die Entstehung von Aphten bei Kindern zu erkennen und entgegenzuwirken. Oftmals bleiben diese jedoch ungeklärt, sodass die Bekämpfung der Symptome an erster Stelle steht.

Ganz wichtig ist das Trinkverhalten! Ermutigen Sie Ihr Kind trotz der Schmerzen dennoch zum Trinken. Ist das nicht möglich, hilft notfalls auch ein Strohhalm. Verweigert sich das Kind jedoch über einen längeren Zeitraum, kann es zu Austrocknungserscheinungen kommen.

Legen Sie ebenso besonderen Wert auf eine gute Mundhygiene bei Ihrem Kind. Hierzu ist es wichtig, so früh wie möglich mit den Grundlagen zu beginnen, damit diese auch eine vorbeugende Wirkung für die Zukunft bringt. Die Verwendung einer weichen Zahnbürste mit einer sanften Zahnpasta bekämpft die schädlichen Bakterien im Mund.

Gegen die Bläschen im Mund wirken zahlreiche Mittel. Der Klassiker ist Kamille, die auch als Kamillenextrakte in zahlreichen Präparaten enthalten ist. Regelmäßige Mundspülungen lindern die Beschwerden. Auch ein gewöhnlicher Kamillentee erfüllt diesen Zweck.

Weiterhin gibt es in der Naturheilkunde zahlreiche Möglichkeiten zur schonenden Behandlung. Die Verwendung von Gänsefingerkraut oder Tormentillenwurzelstock-Myrrhentinktur wirken gleichzeitig desinfizierend und heilungsfördernd. Teebaumöl und Salbeiblättertinkturen unterbreiten eine entzündungshemmende Wirkung.

Lesen Sie auch: Verschiedene Hausmittel gegen die Schmerzen bei Aphten

Meiden Sie säurehaltige Getränke und Speisen und verabreichen am besten weiche Nahrungsmittel, wie Suppe oder Brei!

Ein schnelles und in jedem Haushalt vorrätiges Mittel sind Eiswürfel und Honig. Einen geringen Anteil an Honig auf die betroffene Stelle träufeln oder das Lutschen von Eiswürfel können die Schmerzen gleichfalls lindern.

Fazit

Obwohl Aphten bei Kindern in den meisten Fällen völlig harmlos sind, sollte auf äußerste Sauberkeit geachtet werden. Das betrifft nicht nur die regelmäßige Mundhygiene, auch mehrmaliges Händewaschen ist Pflicht!

Sollten die Entzündungen im Mundraum länger als eine Woche anhalten oder sich gar der Gesundheitszustand Ihres Kindes durch Fieber verschlechtern, muss sofort ein Arzt kontaktiert werden!

Was sind Aphthen?

Aphthen sind eine der häufigsten Krankheiten der Mundschleimhaut. Der Begriff kommt aus dem Griechischen und bedeutet „Schwämmchen“. Neben der Mundschleimhaut können sie auch auf Zahnfleisch, Zungenspitze, im Gaumen oder an der Innenseite der Lippe auftreten. Die schmerzhaften Geschwüre sind klein, rund oder oval und heilen aufgrund ihrer schnellen Zellteilung recht schnell wieder ab. Sie zeigen sich als gelb-weißliche Bläschen auf rotem Untergrund, der sich ringförmig um die weiße Mitte zieht. Aphthen können zwischen einem Millimeter und drei Zentimeter groß sein. Obwohl sie harmlos sind, beeinträchtigen sie das Wohlbefinden erheblich, vor allem, wenn sie immer wiederkehren. Schätzungsweise hat etwa jeder Fünfte mindestens einmal in seinem Leben damit zu kämpfen.

Um die allgemeine Zahn – und Mundgesundheit zu erhalten, sind regelmäßige Zahnarztbesuche das beste Mittel. Mit der Zahnzusatzversicherung DFV-ZahnSchutz sind Sie vor allen Zahnarztkosten geschützt und erhalten bis zu 200 Euro für die regelmäßige Prophylaxe.

Einzelne und wiederkehrende Aphthen

Treten Aphthen über viele Jahre hinweg immer wieder auf, werden sie in der Medizin als habituelle (habituell = gewohnheitsmäßig, öfter auftretend) oder chronisch rezidivierende Aphthen bezeichnet. Vor allem Frauen leiden an der wiederkehrenden Form.

Wenn es sich um eine einzelne oder wenige Aphthen handelt, die nicht wiederkehren, sprechen Ärzte von solitären Aphthen (lat. solitarius = einzeln, allein).

Es gibt drei spezifische Formen von Aphthen:

Minor-Aphthen (Mikulicz-Aphthen): Sie sind linsengroß, verletzten die Schleimhaut nur oberflächlich und heilen nach ein bis zwei Wochen aus, ohne Narben zurückzulassen. Dieser Typ tritt in rund 80 bis 90 % der Fälle auf.

Major-Aphthen (Sutton Aphthen): Sie sind bis zu drei Zentimeter groß und dringen tiefer in die Schleimhaut ein. Dieser Typ betrifft nur sehr wenige Patienten. Der Heilungsprozess kann sich über Wochen hinziehen und hinterlässt meistens Narben.

Herpetiforme Aphthen (Stomatitis herpetiformis): Diese ähneln Herpes-Bläschen, erscheinen oft am Zungenrand oder an der Innenseite der Lippen und kommen nur in den seltensten Fällen vor. Die Aphthen treten in großer Zahl auf. Ihre Größe beträgt nur wenige Millimeter. Den Namen verdanken sie der Herpes-ähnlichen Erscheinung, wobei sie nicht durch das Herpes-Virus verursacht werden.

Aphthen: Das sind die Ursachen

Die Ursache für wiederkehrende Aphthen (habituelle oder chronisch rezidivierende Aphthen) lässt sich derzeit nicht wissenschaftlich fundiert nachweisen. Die Schleimhautverletzungen könnten auf eine Immunreaktion des Körpers zurückzuführen sein, wobei die meisten Betroffenen ansonsten gesund sind. In manchen Fällen scheinen bestimmte Faktoren die Entstehung zu begünstigen.

Folgende Ursachen könnten evtl. ausschlaggebend sein:

  • Eisen-, Zink-, Folsäure und Vitamin B12-Mangel
  • Empfindliche Reaktion auf bestimmte Nahrungsmittel wie z.B. Tomaten, Alkohol, Nüsse, Zitrusfrüchte
  • Genetik: Habituelle Aphthen kommen familiär gehäuft vor.
  • schwankender Hormonhaushalt, z.B. im Rahmen des Menstruationszyklus
  • psychische Belastungen, Stress
  • geschwächtes Immunsystem
  • kleine mechanische Verletzungen im Mund, z.B. durch schlecht sitzenden Zahnersatz, Bissverletzungen, Verletzungen durch die Zahnbürste oder durch verwendete Instrumente bei einem Zahnarztbesuch
  • Medikamente (z.B. entzündungshemmende Präparate)
  • Mangelnde Mundhygiene

Aphthen können auch im Zusammenhang mit anderen Krankheiten auftreten. Dazu zählen beispielsweise:

  • HIV-Infektion
  • Morbus Behçet (eine seltene, entzündliche Gefäßerkrankung)
  • das Sweet Syndrom (eine seltene Hauterkrankung)
  • Zöliakie (eine Gluten-Unverträglichkeit des Dünndarms)
  • Neutropenie (eine Verminderung bestimmter weißer Blutzellen)
  • ernährungsbedingte Defizite
  • Darmerkrankungen (z. B. Morbus Crohn, Colitis ulcerosa oder Zöliakie)

Viren oder Bakterien konnten bislang nicht als Ursache nachgewiesen werden.

Aphthen bei Kindern

An der Mundschleimhaut von Säuglingen (meistens am harten Gaumen) können sich bednarische Aphthen bilden. Diese lassen sich auf kleine Verletzungen zurückführen, die durch das Saugen an der Flasche entstehen.

Manchmal entstehen Aphthen an der Zungenunterfläche oder am Zungenbändchen von kleinen Kindern, wenn diese häufig mit herausgestreckter Zunge husten z. B. bei Keuchhusten. In diesem Fall ist eine mechanische Reizung die Ursache.

So erkennt man Aphthen

Die schmerzhaften Stellen sind rund oder oval. Erste Symptome zeigen sich in unangenehmem Missempfindungen wie Brennen oder Spannen. Nach ca. 24 Stunden rötet sich die Stelle und es entwickelt sich ein gelb-weißlicher Belag aus Fibrin, einem faserigen Eiweiß, das bei der Blutgerinnung entsteht. Zudem ist die Aphthe meistens von einem roten Hof umgeben.

Aphthen befinden sich überwiegend auf:

  • der Schleimhaut der Mundhöhle
  • der Zunge (v.a. am Zungenrand)
  • den weichen Teilen des Gaumens oder
  • dem Zahnfleisch (Gingiva)

In sehr seltenen Fällen können Aphthen im Genitalbereich auftreten.

Symptome: Welche Beschwerden machen Aphthen?

Aphthen schmerzen und brennen beim Kauen, Schlucken, Trinken, Zähneputzen und manchmal auch beim Sprechen. Oberflächlich bildet sich ein weißer, hautähnlicher Belag mit gerötetem Rand. Platzen die Gebilde auf, entstehen entzündete Wunden, die ein Brennen sowie teilweise intensive Schmerzen verursachen.

Der Verlauf und die begleitenden Symptome lassen sich in drei Stadien aufteilen:

  • Prodromalstadium: Brennen, Kribbeln, Rauheit und Spannungsgefühl
  • Präulzeröse Phase: Rötung und Knötchenbildung (inflammatorisches Erythem und indurierte Papel)
  • Ulzeratives Stadium: fibrinbelegter Schleimhautdefekt mit aufgeworfenem Rand (das Fibrin ist ein körpereigener Stoff, der das milchig-weißliche Aussehen bewirkt)
  • Abheilungsphase

Je nach Form sowie entsprechender Verteilung und Tiefe, haben die unterschiedlichen Aphthen-Arten ein charakteristisches Aussehen.

Symptome bei Minor-Aphthen:
Anzahl: 1 – 4 Aphthen gleichzeitig, meist in der Mundhöhle
Größe: 2 – 10 Millimeter Durchmesser
Symptome bei Major-Aphthen:
Anzahl: 1 – 2 Aphthen gleichzeitig
Größe: 10 – 30 Millimeter Durchmesser
Besonderheit: sehr schmerzhaft, tiefer Gewebedefekt, narbige Abheilung
Symptome bei Herpetiformen Aphthen:
Anzahl: 50 bis über 100 Aphthen gleichzeitig, vor allem an Zungenrand und Lippeninnenseite
Größe: stecknadelkopfgroß, 1 -2 Millimeter Durchmesser

Aphthen: Diagnose

Aphthen lassen sich in den meisten Fällen bereits optisch als solche erkennen. Die Diagnose wird anhand der Anamnese (Krankengeschichte), der Symptome und der Mundinspektion gestellt. Um eine Verwechslung mit Herpes ausschließen zu können, empfiehlt es sich, einen Arzt zu Rate zu ziehen.

In diesen Fällen sollten Sie ebenfalls einen Arzt aufsuchen:

  • wenn Sie zum ersten Mal eine Aphthe bekommen
  • wenn die Aphthen nicht von selbst abheilen, starke Schmerzen verursachen, oft wiederkehren, tiefe Schleimhautdefekte verursachen
  • wenn weitere Symptome wie z. B. Fieber hinzukommen

Da hinter jedem länger andauernden Schleimhautdefekt auch eine Krebserkrankung stecken kann, ist ein Arztbesuch immer sinnvoll. So können auch andere mögliche Ursachen und Erkrankungen ausgeschlossen werden.

Aphthen: Behandlung

Die Therapie der Aphthen erfolgt rein symptomatisch, d. h. sie zielt darauf ab, die Beschwerden zu lindern, denn sie heilen von alleine wieder ab. Salben oder Gele, die die Schleimhautverletzungen lokal betäuben, können gegen die Schmerzen und das Brennen helfen. Pflanzliche Tinkturen aus Myrrhe, Nelke oder Rhabarberwurzel können die Beschwerden ebenfalls lindern. Sind diese Mittel nicht ausreichend, sollten kortikoidhaltige Gels, Pasten oder Spülungen mit Wirkstoffen wie Prednisolon oder Triamcinolon verwendet werden.

Zusätzlich empfehlen sich keimtötende Mundspüllösungen (möglichst ohne Alkohol) mit Wirkstoffen wie z. B. Chlorhexidin, Ethacridinlactat oder Hexetidin. Sie beschleunigen die Heilung zwar nicht, minimieren jedoch das Risiko einer Superinfektion (Vermehrung von Keimen in einer vorhandenen Schleimhautveränderung).

Betroffene sollten zudem auf bestimmte Lebensmittel verzichten, die die Schmerzen verstärken können. Dazu zählen:

  • Gewürze
  • Zitrusfrüchte
  • Fruchtsäfte
  • Alkohol
  • Zwieback, Brötchen (können die Schleimhaut weiter irritieren, deswegen nur vorsichtig verzehren)

Eine gründliche Mundhygiene ist bei Aphthen-Befall besonders wichtig, damit sich im verletzten Mundraum keine Bakterien ausbreiten.

In schweren Fällen werden die Aphthen nicht nur lokal, sondern systemisch therapiert. Dann muss der Patient zusätzlich Medikamente mit den Wirkstoffen Dapson, Colchicin oder mit Glukokortikoiden einnehmen.

Aphthen: Verlauf und Komplikationen

Die meisten Aphthen heilen im Zeitraum von einigen Tagen bis zwei Wochen nach Entstehung wieder ab.

Der Verlauf immer wiederkehrender Aphthen hängt vom jeweiligen Typ ab. Wenige kleine Aphthen (Minor-Typ) heilen ohne Narbenbildung ab. Tiefere, große Aphthen (Major-Typ) benötigen eine Heilungszeit von bis zu 6 Wochen und können Narben zurücklassen. Habituelle Aphthen erscheinen schubweise ein Leben lang. Beim herpetiformen Typ treten sehr viele kleine Aphthen auf, die immer wieder neue Schäden über Jahre bis Jahrzehnte hinweg erzeugen.

Komplikationen gibt es normalerweise kaum. Nur in besonders schweren Fällen können bakterielle Infektionen entstehen, die mit Entzündungen einhergehen.

Aphthen vorbeugen

Da sich die genaue Ursache für Aphthen nicht konkret bestimmen lässt, können Sie auch nur begrenzt vorbeugen.

Ein intaktes Immunsystem ist der beste Schutz vor Entzündungen. Achten Sie auf eine gesunde Ernährung, ausreichend Schlaf, regelmäßige Entspannung und viel Bewegung.

Sind evtl. bestimmte Lebensmittel der Auslöser (z. B. Nüsse oder Tomaten), sollten Sie diese in Zukunft meiden.

Die besten Hausmittel gegen Aphthen

Hausmittel gegen Aphthen können den Heilungsprozess auf natürliche Weise beschleunigen und Schmerzen lindern. Sie wirken entzündungshemmend und reduzieren die Empfindlichkeit im Mund.

Feuchte Teebeutel: Grüner und schwarzer Tee enthalten Gerbsäure, die adstringierend, schmerzlindernd sowie entzündungshemmend wirkt und den Heilungsprozess beschleunigt. Dafür müssen Sie den Tee wie gewohnt mit einem Teebeutel zubereiten, diesen leicht ausdrücken und für 20 Minuten in den Kühlschrank legen. Den Teebeutel danach sanft auf die betroffene Stelle drücken und für 15 bis 20 Minuten einwirken lassen. Diesen Vorgang 2 bis 3 Mal täglich wiederholen, bis die Aphten verschwunden sind.

Honig: Dieser wirkt in Kombination mit Kurkuma antiseptisch. Für die Anwendung: 1 Teelöffel Honig mit ¼ Teelöffel Kurkumapulver mischen. Die Paste auf die betroffene Stelle auftragen und 15 bis 20 Minuten einwirken lassen. Die Anwendung 2 bis 3 Mal täglich wiederholen, bis die Aphten verschwunden sind.

Backpulver: Backpulver hilft, den pH-Wert im Mund wiederherzustellen. Für die Anwendung: 1 Teelöffel Backpulver mit etwas Wasser zu einer Paste vermischen. Die Mischung auf die betroffene Stelle auftragen und 20 Minuten einwirken lassen. Die Anwendung 2 Mal täglich wiederholen, bis die Aphten verschwunden sind. Alternativ kann der Mund mit einer Backpulvermischung 4 bis 5 Mal täglich gespült werden. Dafür 1 Teelöffel Backpulver in ein Glas warmes Wasser mischen und damit den Mund spülen.

Teebaumöl: Teebaumöl kann der Entstehung weiterer Aphten vorbeugen. Es wirkt antiseptisch und bekämpft Bakterien, die sich in der Nähe der Aphten befinden. Geben Sie 5 bis 7 Tropfen Teebaumöl in ein Glas mit Wasser und spülen damit 2 – 3 Mal täglich den Mund.

Süßholzwurzel: Süßholzwurzel enthält die Verbindung Glycyrrhizin. Diese wirkt entzündungshemmend, beruhigt den betroffenen Bereich und hilft, die Größe der Aphten zu reduzieren. Für die Anwendung: 1 Esslöffel zerkleinerte Süßholzwurzel in 600 ml Wasser geben und die Lösung 2 bis 3 Stunden ziehen lassen. Mit der fertigen Lösung mehrmals täglich den Mund spülen.

Aloe Vera: Aloe Vera kann den Heilungsprozess beschleunigen. Anwendung: Den Saft aus dem fleischigen Teil eines Aloe Vera Blattes extrahieren, auf die Aphten verteilen und 30 Minuten einwirken lassen. Die Anwendung 3 – 4 Mal täglich wiederholen. Zusätzlich kann der Mund 3 – 4 Mal täglich mit frischen Aloe Vera Saft gespült werden. Dieser ist auch im Drogeriemarkt oder in der Apotheke erhältlich.

Koriander: Koriander hilft, die Symptome von Aphten zu lindern. Anwendung: 1 Teelöffel Koriandersamen oder Korianderblätter mit einer Tasse Wasser in einen kleinen Kochtopf geben und zum Kochen bringen. Die Koriandersamen oder Korianderblätter danach abseihen und mit der Lösung 3 – 4 Mal täglich den Mund spülen. Beim Spülen sollte die Korianderlösung etwa 3 Minuten im Mund bleiben, damit die betroffenen Stellen die Inhaltsstoffe aufnehmen können.

Salbei: Salbei hilft, die Aphten auszutrocknen. Anwendung: 3 Teelöffel Salbeiblätter in 600 ml gekochtes Wasser geben und 15 Minuten ziehen lassen. Danach die Salbeiblätter absieben und die Lösung abkühlen lassen. Damit den Mund 4 – 5 Mal täglich spülen. Alternativ können auch pulverförmige Salbeiblätter direkt auf die Aphten gegeben werden.

Eiswürfel: Diese dienen der Schmerzlinderung. Halten Sie einen kleinen Eiswürfel direkt über die Wunde und lassen Sie ihn langsam schmelzen. Die Kälte betäubt den Schmerz und lindert die Reizung.

FAQs zum Thema Aphten

Was bedeutet Aphthe?

Der Begriff Aphthe (auch „Afte“ oder Aphte“ geschrieben) Aphten kommt aus dem Griechischen und bedeutet „Schwämmchen“. Dabei handelt es sich um schmerzhafte, kleine Geschwüre in der empfindlichen Mundschleimhaut, einschließlich der Lippen, der Tonsillen (Rachenmandeln) oder der Zunge. Die defekten Schleimhautstellen erscheinen in Form von runden oder ovalen Bläschen auf rotem Untergrund, der sich ringförmig um die weiße Mitte zieht. Eine genaue Ursache für das Auftreten von Aphthen ist nicht bekannt.

Wie groß können Aphthen werden?

Aphthen können zwischen einem Millimeter und drei Zentimeter groß sein. Man unterscheidet zwischen Minor-Typ mit weniger als 1 cm großen Wunden und Major-Typ mit einer Wundgröße von 1 cm und mehr. Die schmerzhaften Läsionen der Mundschleimhaut entstehen sehr schnell und benötigen, je nach Größe, einige Tage bis Wochen zur Abheilung. Die kleinen Wunden gehen in den meisten Fällen spontan nach 4 bis 14 Tagen zurück, während die Heilung der größeren Bläschen bis zu einem Monat dauern kann.

Welcher Vitamin-Mangel bei Aphthen?

Mögliche Ursachen von Aphthen können Mangelerscheinungen oder Unverträglichkeiten sein. Die Entstehung der weiß-gelblichen Bläschen wird durch eine zu geringe Eisen-Aufnahme, einen Folsäure- oder einen Vitamin-B12-Mangel begünstigt. Solche Mangelerscheinungen können aus einer Unverträglichkeit des Getreide-Eiweißes Gluten resultieren. Lebensmittelunverträglichkeiten z.B. gegen Tomaten, Nüsse, Obst oder Schokolade stehen ebenfalls im Verdacht, ursächlich für Aphthen zu sein.

Welche Lebensmittel bei Aphthen meiden?

Bestimmte Nahrungsmittelgruppen stehen im Verdacht, die Entstehung von Mundgeschwüren auslösen zu können. Zu diesen gehören Schokolade, Weizen, scharfes oder sehr heißes Essen und Zitronensäure in Zitronen, Limonen, Orangen usw. Die wissenschaftlichen Erkenntnisse zu den Ursachen von Aphthen sind allerdings nicht eindeutig.

Welches Mundwasser bei Aphthen?

Bei Aphthen wird die Verwendung bestimmter Mundspülungen empfohlen. So wirkt bspw. Chlorhexamed Mundspülung mit dem Wirkstoff Chlorhexidin antibakteriell. Die Bloxaphte Mundspülung ist zur Vorbeugung bei häufig wiederkehrenden Aphthen im Mund gedacht. Sie lindert allerdings auch die Schmerzen bei bereits vorhandenen Aphthen. Hierzu spült man die Mundhöhle mit 10 ml des unverdünnten Mittels nach jeder Mahlzeit durch.

Sind Aphten ansteckend?

Aphten sind nicht ansteckend und heilen in der Regel innerhalb von 2 Wochen, auch ohne Behandlung, von selbst ab.

Wie lange hat man Schmerzen bei Aphthen?

Je nach Größe benötigen Aphthen einige Tage bis Wochen zur Abheilung. Bei schwerem Verlauf treten chronisch viele und große Aphthen auf, die erst nach Wochen oder Monaten abheilen.

Sind Aphten wie Herpes?

Nein, denn Aphthen befallen die Zunge, das Zahnfleisch und die Innenseite der Lippe, während Herpes vorwiegend an der Außenseite der Lippe auftritt. Ein weiterer Unterschied: Herpes ist hochansteckend, Aphthen dagegen nicht. Herpes unterscheidet sich auch optisch von Aphthen. Herpes bildet kleine mit Wasser oder mit Eiter gefüllte Bläschen, die verkrusten, nachdem sie aufbrechen. Aphthen sind linsengroß (1 – 5 mm), haben einen gelb-weißlichen Kopf, der von einem geröteten Hof umgeben ist.

Alle Angaben ohne Gewähr.

Aphthen IndikationenAphthen sind schmerzhafte und häufig wiederkehrende Läsionen der Mundschleimhaut, die rasch entstehen und je nach Grösse einige Tage bis Wochen zur Abheilung benötigen. Die genaue Ursache ist noch nicht aufgeklärt worden, aber einige mögliche Auslöser sind bekannt. Zur Behandlung werden hauptsächlich lokale schmerz- und entzündungshemmende, sowie desinfizierende Arzneimittel angewendet. Beim Auftreten von Begleitsymptomen oder einem schweren Verlauf sollte eine ärztliche Abklärung erfolgen.

synonym: Aphthosis, Aphthae, Aphten

Symptome

Aphthen sind in der Regel kleine, etwa linsengrosse, weiss bis gelb fibrinbelegte, flache Erosionen und Ulzerationen der Mundschleimhaut. Die Randregion ist leicht erhaben und gerötet. Aphthen treten an einer oder mehreren Stellen auf und schmerzen besonders beim Kontakt mit sauren oder scharfen Nahrungsmitteln.

Die sogenannten herpetiformen Aphthen sind kleiner und zahlreicher als die gewöhnlichen Läsionen und haben eine blasenförmige Struktur. Aphthen entstehen in der Regel rasch, können aber lange bestehen bleiben. Die Dauer der Abheilung ist von der Grösse abhängig und beträgt bei kleineren Läsionen eine bis zwei, bei grösseren zwei bis vier Wochen oder sogar Monate. Häufig treten sie immer wiederkehrend auf.

Bei einem schweren Verlauf treten chronisch viele und grosse Aphthen auf, die erst nach Wochen oder Monaten unter Narbenbildung abheilen und die Lebensqualität stark beeinträchtigen.

Ursachen

Die genauen Ursachen wurden noch nicht aufgeklärt. Es ist bekannt, dass Frauen häufiger betroffen sind als Männer. Auch die Vererbung spielt eine Rolle. Bestimmte Nahrungsmittel, wie zum Beispiel Nüsse, Farbstoffe, Schokolade, Gluten, Käse, Konservierungsmittel, Natriumlaurylsulfat (Sodium lauryl sulphate (SLS) in Zahnpflegeprodukten), Allergien, eine schlechte Mundhygiene und kleinere Verletzungen sollen Aphthen auslösen.

Auch Stress, Hormonschwankungen bei der Frau, immunologische Störungen wie HIV, Arzneimittel (z.B. NSAR), sowie ein Vitamin- oder Mineralstoffmangel (Eisen, Folsäure, Vitamin B12, B1, B2, B6 und Zink) werden in einigen Fällen verantwortlich gemacht. Ob bestimmte Bakterien oder Viren einen Einfluss haben, ist nicht genau bekannt. Einige Auslöser sind umstritten. Rauchen hat einen schützenden Effekt und beim Rauchstopp können vermehrt Aphthen auftreten. Auch während der Schwangerschaft oder im Alter können die Aphthen verschwinden.

Diagnose

Als Differentialdiagnosen kommen Virusinfektionen (Herpes simplex labialis oder oralis → Mundfäule bei Kindern, Cytomegalie, Varizellen, Coxsackie, HIV), bakterielle Infektionen (ulzerative Gingivitis, Syphilis), Pilzinfektionen, Neoplasmen, hämatologische Erkrankungen und Autoimmunerkrankungen in Frage. Deshalb sollen Aphthen mit Begleitsymptomen wie zum Beispiel Fieber, Abgeschlagenheit, Durchfall, Mundgeruch, Bindehautentzündung, Arthritis oder Ulzerationen an anderen Organen ärztlich abgeklärt werden. Auch ein schwerer Verlauf mit grossen Läsionen und langer Krankheitsdauer können auf eine zugrundeliegende Erkrankung wie HIV deuten.

Nicht-medikamentöse Behandlung

Bekannte Auslöser wie zum Beispiel Nüsse und verschlimmernde Faktoren wie saure und scharfe Nahrungsmittel sollen gemieden und mögliche Ursachen behandelt werden. Auch eine gute Mundhygiene kann sich positiv auswirken.

Medikamentöse Behandlung

Da die eigentliche Ursache nicht bekannt ist, steht die lokale Behandlung der Symptome im Vordergrund. In der Praxis wird eine Vielzahl von Arzneimitteln angewandt.

Lokalanästhetika:

  • Mit topischen Lokalanästhetika wie zum Beispiel Lidocain in Form von Gelen, Mundspüllösungen, Sprays oder Lutschtabletten kann der Schmerz für einige Zeit betäubt werden.

Salicylate:

  • Zur Schmerzbehandlung werden auch topische Salicylate wie Cholinsalicylat oder Salicylsäure eingesetzt. Diese sollten vorsichtshalber nicht bei Kindern mit Virusinfektionen angewendet werden (Reye-Syndrom).

Schmerzmittel:

  • Orale Schmerzmittel wie Paracetamol oder Ibuprofen sind eine Alternative bei starken Beschwerden. Ein Nachteil sind mögliche unerwünschte Wirkungen bei der systemischen Verabreichung.

Pflanzliche Extrakte:

  • Pflanzliche Gerbstoffe wie Extrakte aus Rhabarber, Ratanhia, Salbei oder Myrrhe wirken zusammenziehend. Gewürznelken sind pflanzliche Lokalanästhetika.

Mikronährstoffe:

  • Zur medikamentösen Vorbeugung kann bei häufig wiederkehrenden Aphthen ein Therapieversuch mit einem Vitamin- und Mineralstoffpräparat unternommen werden. Ein Mangel an Eisen, Folsäure, Vitamin B12, B1, B2, B6 (Vitamin-B-Komplex) und Zink wird bei einem Teil der Patienten für die Läsionen verantwortlich gemacht.

Topische Glucocorticoide:

  • wie Triamcinolonacetonid wirken entzündungshemmend. Kamille und andere Phytopharmaka sind freiverkäufliche, aber schwächer wirksame pflanzliche Entzündungshemmer.

Weitere Möglichkeiten:

  • Desinfektionsmittel wie Chlorhexidin oder Octenidin
  • Orale Kontrazeptiva können bei einer hormonellen Ursache bei Frauen die Rückfallrate reduzieren.
  • Ätzmittel wie Silbernitratstäbchen werden in der Literatur erwähnt. Durch lokale Zerstörung der Nervenendigungen wirken sie schmerzlindernd.

Schliesslich gibt es unzählige Hausmittel und alternativmedizinische Arzneimittel, die gemäss Angaben von Herstellern, Patienten oder Gesundheitsfachleuten gut wirksam sein sollen.

Literatur Autor

Interessenkonflikte: Keine / unabhängig. Der Autor hat keine Beziehungen zu den Herstellern und ist nicht am Verkauf der erwähnten Produkte beteiligt.

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Herpes im Mund

Herpes im Mund: Symptome und Komplikationen

Im Gegensatz zu gewöhnlichen Herpesinfektion oder einfachen Reaktivierungen, ist Herpes im Mund oft mit starken Beschwerden verbunden. Die meist sehr jungen Patienten haben einen hohen Leidensdruck und oft Schmerzen beim Essen und Trinken. Nach der Ansteckung treten die Beschwerden meist im Verlauf einer Woche auf.

Frühsymptome bei Herpes im Mund

Grundsätzlich fallen Erstinfektionen mit Herpes simplex meist heftiger aus, als Reaktivierungen. Vor allem die sogenannten Prodromalsymptome, also solche, die vor dem eigentlichen Krankheitsausbruch auftreten, sind bei einer erstmaligen Ansteckung mit dem Virus stärker ausgeprägt. Dazu zählen zum Beispiel allgemeine Krankheitszeichen wie Fieber und Schüttelfrost, Kopf- und Gliederschmerzen sowie Abgeschlagenheit.

Manchmal beginnen die Symptome schon einige Tage bevor der Herpes ausbricht, in anderen Fällen erst Stunden davor. Auch während des Herpesausbruchs bleiben diese Beschwerden oft zusätzlich bestehen.

Hauptsymptome bei Herpes im Mund

Die Betroffenen leiden unter einer Entzündung der gesamten Mundschleimhaut bei dieser Form von Herpes. Am Gaumen können die Beschwerden dabei genauso auftreten, wie an der Innenseite der Wangen und im Rachenbereich. Manchmal zeigen sich sogar Symptome des Herpes auf der Zunge.

Die betroffenen Stellen im Mund sind zunächst schmerzhaft und gerötet, treten die für Herpes typischen, kleinen Bläschen auf, die mit einer durchsichtigen oder leicht trüben Flüssigkeit gefüllt sind. Platzen die Bläschen auf, ist die Schleimhaut nun offen und vorrübergehend geschädigt, sogenannte Aphten entstehen.

Der vordere Mundbereich ist meist am stärksten betroffen vom Herpes, Zahnfleisch inklusive. In einigen Fällen sind zusätzlich auch die Lippen befallen, manchmal zeigt sich darüber hinaus sogar Herpes am Kinn. Häufig schwellen zudem während des Herpesausbruchs die unmittelbaren Lymphknoten am Unterkiefer und Hals an. Wenn sich der Herpes bis in den Hals-Rachenraum erstreckt, kommt es unter Umständen auch zu Schluckstörungen.

Komplikationen bei Herpes im Mund

Die zahlreichen Aphten sind äußerst schmerzhaft für die Betroffenen des Herpes. Zunge, Zahnfleisch und Mundschleimhaut sind besonders schmerzempfindlich. Kleinkinder verweigern aufgrund der Schmerzen oft das Essen und Trinken, was zu zusätzlichen Komplikationen führen kann und behandelt werden muss.

Bei Herpes im Hals-Rachenraum können die Viren über die zahlreichen Blutgefäße in dieser Region direkt in den Körperkreislauf übergehen und sich im gesamten Körper vermehren. Dieser Zustand wird als Herpes-Sepsis bezeichnet und kann lebensgefährlich sein.

Herpes im Gesicht

Bei einer Mehrzahl der HSV1-Ausbrüche handelt es sich um Varianten von Herpes im Gesicht. Dort befinden sich besonders viele sensorische Nervenfasern, entlang derer sich die Herpes-Viren bewegen können. So kommt es nicht nur im Mund und an den Lippen, sondern mitunter auch an Nase, Wange oder Stirn zu Herpes. Auge und Ohr – meist selten betroffen – sind kritische Infektionsstellen, da es hier zu Seh- und Hörstörungen kommen kann. Herpes in der Nase (Herpes nasalis) ist nach Lippenherpes (Herpes labialis) die häufigste Variante bei Reaktivierungen, verläuft in der Regel aber harmlos.

Ein anderes Virus aus der Herpes-Familie verursacht ähnliche Symptome im Gesicht: Das Varizella-Zoster-Virus (VZV). Es löst bei einer Erstinfektion Windpocken aus, bei späteren Reaktivierungen Herpes Zoster (Gürtelrose). Die typische Blächen sind ähnlich wie bei einer Herpes simplex-Infektion, treten allerdings nicht im Mund auf. Herpes im Ohr oder auch Herpes auf der Nase sind dagegen typische Lokalisationen eines Varizella-Zoster-Ausbruchs und werden nur selten bei einer Herpes-simplex-Erkrankung betroffen.

Aphten – wenn es im Mund kribbelt und brennt

Manchmal treten sie aber auch im Genitalbereich oder als Begleiterscheinung von anderen Krankheiten wie beispielsweise der Gefäßentzündung Morbus Behçet auf. In unserem Ratgeber erfahren Sie mehr über Symptome von Aphten, welche Formen der Aphthose existieren und welchen Behandlungen bei Schleimhautveränderung helfen.

Inhaltsverzeichnis:

  1. Aphten auf der Zunge
  2. Symptome von Aphten
    • Vier Phasen der Aphthose
  3. Verschiedene Formen von Aphten
    • Minor-Aphten
    • Major-Aphten (Sutton Aphten)
    • Herpetiforme Aphten (Stomatitis herpetiformes)
  4. Typische Ursachen von Aphten
  5. Aphten behandeln – so gehen Sie am besten vor

Aphten auf der Zunge sind sehr schmerzhaft

Aphten auf der Zunge

Aphten auf der Zunge, insbesondere am Zungenrand sind besonders schmerzhaft, da hier viele Nervenenden zusammenfinden. Daher führen diese Aphten zu stärkeren Schmerzen als die auf der Mundschleimhaut. Aphten betreffen nicht nur die Zunge, sondern besiedeln auch das Zahnfleisch, verteilen sich in der Mundhöhle oder gelangen bis zu den Mandeln vor. Die Geschwüre können jedoch ebenso an der Spitze der Zunge auftreten.

Die Symptome von Aphten

Aphten erkennen Sie an ihrer kleinen, runden oder ovalen Form und der gelb-weißlichen Färbung der Bläschen. Die weißliche Verfärbung bildet den Mittelpunkt des Bläschens und wird von einem roten Untergrund umrandet. Sie können nur ein oder zwei Millimeter und damit so groß wie der Kopf einer Stecknadel sein oder auch bis zu drei Zentimeter Durchmesser erreichen.

Allen Aphten ist Folgendes gemein: Sie verursachen Schmerzen beim Verzehr von Speisen und Getränken. Doch auch Schlucken, Zähne putzen und manchmal sogar das Sprechen kann zu Schmerzen führen. Im späteren Verlauf platzt das weiße Bläschen auf, sodass eine Läsion entsteht. Die verletzte Stelle entzündet sich aufgrund der zahlreichen Bakterien im Mund. Dies führt zu dem brennenden Gefühl, das viele Betroffene verspüren.

Die vier Phasen der Aphthose

  1. Prodromalstadium: Es kommt zum Brennen, Kribbeln oder einem Spannungsgefühl
  2. Präulzeröse Phase: Es entstehen Rötungen und Knötchen
  3. Ulzeratives Stadium: Defekt der Schleimhaut
  4. Abheilung

Verschiedene Formen von Aphten

Es werden drei Formen von Aphten unterschieden:

Minor-Aphten

Minor-Aphten haben die Größe einer Linse und die Verletzung ist eher oberflächlich. In der Regel heilen sie nach sieben bis vierzehn Tagen von alleine ab und hinterlassen keine Narben. Sie werden auch als Mikulicz-Aphten bezeichnet. Sie kommen mit Abstand am häufigsten vor und 80 bis 90 Prozent aller Betroffenen leiden an dieser Form.

Major-Aphten (Sutton Aphten)

Dieser Typ der erreicht eine Größe von bis zu drei Zentimeter und dringen tief ins Gewebe der Mundschleimhaut vor. Meistens entstehen dabei Narben in der Schleimhaut.

Herpetiforme Aphten (Stomatitis Herpetiformes)

Hier weisen die Aphten eine große Ähnlichkeit mit Herpesbläschen auf, denn sie erscheinen am Zungenrand. Außerdem breiten sie sich oft am Innenrand der Lippe aus und treten in größerer Zahl (bis zu 100 Stück) auf. Dafür sind sie jedoch nur wenige Millimeter groß. Obwohl sie dem Herpes-Virus ähnlich sehen, besteht keinerlei Verwandtschaft zwischen den Infektionen.

Aphthe an der Lippeninnenseite

Typische Ursachen von Aphten

Die Ursachen von Aphten sind noch nicht abschließend erforscht. Wissenschaftler gehen zurzeit davon aus, dass Reizungen durch Zahnspange oder eine Prothese zu den Risikofaktoren für Aphten zählen. Beide reiben stetig entlang des Zahnfleisches oder der Mundschleimhaut. Eine zu intensive, engagierte Reinigung mit der Zahnbürste kann ebenfalls zu kleinen Läsionen führen.

Ein Mangel an Folsäure, Vitamin B12 oder Zink, ein geschwächtes Immunsystem, Stress sowie hormonelle Veränderungen bei Frauen stehen zusätzlich im Verdacht, Aphten zu verursachen. Daneben kann eine Zahnpasta mit Natriumlaurylsulfat (SLS) oder eine familiäre Veranlagung ebenfalls zur Aphthose führen.

Zur genauen Feststellung der Ursache raten wir Ihnen zu einem Besuch beim Arzt. Dies gilt vor allem dann, wenn Sie zum ersten Mal oder unter ständig wiederkehrender Aphthose leiden. Möglicherweise liegt die Ursache auch in einer Autoimmunkrankheit. Dabei bekämpft Ihr Körper das eigene Gewebe.

Doch auch chronische Darmentzündungen wie bei einer Zöliakie, die Entzündung der Dünndarmschleimhaut oder die Hand-Mund-Fuß-Krankheit stellen potenzielle Ursachen dar. Ihr Arzt kann nach einer umfassenden Untersuchung weitere Maßnahmen zur Therapie gegen die Aphten bestimmen.

Aphten behandeln – so gehen Sie am besten vor

Die kleinen, schmerzhaften Läsionen lassen sich auf vielerlei Weise behandeln. Für besonders hartnäckige Fälle eignen sich spezielle Medikamente, die Ihren Körper bei der Abheilung unterstützen. Wir raten Ihnen zu der Verwendung von apothekenpflichtigen Arzneimitteln, wenn die Verletzungen nicht binnen 14 Tagen von alleine abheilen. Sie können dabei zwischen Fluid, Gelen oder Lösungen wählen. Diese reduzieren den Bakteriengehalt im Mund. Die Folge ist, dass die Entzündung zurückgeht. Als oft verwendete Inhaltsstoffe zeichnen sich Lidocainhydrochlorid, Trometamol oder Auszüge aus der Kamillenblüte ab. In einigen Präparaten wird zudem Kortison als wirksamer Inhaltsstoff eingesetzt.

Zur Schmerzlinderung eignen sich aber auch spezielle Salben, Sprays oder Lösungen zum Gurgeln. Keimtötende Mundspülungen stellen ebenfalls eine sinnvolle Ergänzung dar. Den Heilungsprozess können Sie außerdem mit folgenden Hausmitteln und Vorsichtsmaßnahmen unterstützen: Teebaumöl, Kamillentinktur oder grüner Tee haben sich bewährt. Die Hausmittel sind jedoch gerade in schweren Fällen kein Ersatz für Arzneimittel.

Folgendes Video gibt Ihnen noch ein paar Tipps:

Wir empfehlen Ihnen, möglichst auf scharfes Essen oder säurehaltige Lebensmittel wie Zitronen, Tomaten, Salatsoßen mit Essig sowie Obstsäfte zu verzichten. Ein besonderes Augenmerk sollten Sie auf die Mundhygiene legen: Seien Sie vorsichtig beim Putzen Ihrer Zähne und nutzen eine weichere Bürste. Zu starkes Schrubben würde zu zusätzlichen Reizungen führen.

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