Alle jahre wieder 4. strophe

Liederbuch/ Alle Jahre wieder

< Liederbuch

Weihnachtslied Text: 1837 Johann Wilhelm Hey Melodie: Friedrich Silcher (*1789 – †1860) bearbeitet von Mjchael

ABC-Notation (wird nicht ausgedruckt) X:1 T:Alle Jahre wieder C:T: J.W.Hey (1873) M:F. Silcher (*1789 – †1860) M:4/4 L:1/4 K:D „D“A>B AG | F2 „A“E2 | „D“D E/F/ „G“G F | „A“E3 z | w: Al-le Jah-re wie-der kommt das_ Chris-tus-kind „D“F A B A | „G“d2 „A“(c B) | „D“A G/F/ „A“G A | „D“F3 z |] w:auf die Er-de nie-der,_ | wo wir_ Men-schen sind.‘}}

Alle Jahre wieder

1. Strophe D Alle Jahre ( wie- A) der (D kommt das G) Christus- A kind D auf die Erde (G nie- A) der, (D wo wir A) Menschen D sind. 2. Strophe D Kehrt mit seinem ( Se- A) gen (D ein in G) jedes A Haus, D geht auf allen (G We- A) gen (D mit uns A) ein und D aus. 3. Strophe D Steht auch mir zur ( Sei- A) te, (D still und G) uner- A kannt, D dass es treu mich (G lei- A) te (D an der A) }}lieben D Hand. 4. Strophe D Sagt den Menschen ( al- A) len, (D dass ein G) Vater A ist, D dem sie wohlge- (G fal- A) len, (D der sie A) nicht ver- D gisst.

Der Autor ist vor über siebzig Jahren verstorben. Daher bestehen keine Urheberrechtsansprüche mehr an diesem Werk.

siehe auch

„Alle Jahre wieder“ bei der Wikipedia

Alle Jahre wieder

Eines der bekanntesten Weihnachtslieder

Häufig findet man bei diesem Lied nur drei Strophen. Wir haben jedoch auch die seltene vierte Strophe in unsere Seite eingebunden.

Alle Jahre wieder Text

Alle Jahre wieder
kommt das Christuskind
auf die Erde nieder,
wo wir Menschen sind.
Kehrt mit seinem Segen
ein in jedes Haus,
geht auf allen Wegen
mit uns ein und aus.
Steht auch mir zur Seite
still und unerkannt,
daß es treu mich leite
an der lieben Hand.
Sagt den Menschen allen,
daß ein Vater ist,
dem sie wohlgefallen,
der sie nicht vergisst.

Weihnachtslied Alle Jahre wieder…

Dauer: 2:07 | Sprache: Deutsch | Quelle: Youtube (User: chaoskarin2007) Mit Flötenbegleitung und lieblichem Gesang.

Alle Jahre wieder (Karaoke)

Dauer: 1:28 | Sprache: Deutsch | Quelle: Youtube (User: ForBambini) 3 Strophen des Liedes Alle Jahre wieder zum Mitsingen! Dauer: 1:51| Sprache: Deutsch | Quelle: Youtube (User: musikTFG) Der Bielefelder Kinderchor singt das Lied mit allen 4 Strophen. Noch mehr Weihnachtslieder:
Hauptseite Weihnachtslieder
Ihr Kinderlein kommet | Stille Nacht (engl. Silent Night) | O Du Fröhliche | O Tannenbaum | Leise rieselt der Schnee | Kling Glöckchen klingelingeling | Alle Jahre wieder | Jingle Bells | Fröhliche Weihnacht überall | Am Weihnachtsbaum die Lichter brennen |
Weitere Informationen zu diesem Lied finden sich auch auf:
wikipedia.org>Alle Jahre wieder nach oben

Mehr Ratgeber

Stand: 23.12.2019 10:52 Uhr – Hamburg Journal Bild vergrößern Zu keinem Fest wird mehr gesungen als zu Weihnachten.

Jeder hat sie schon gehört, und viele haben die Melodien im Kopf: Weihnachtslieder gehören zum Fest wie der Tannenbaum und Geschenke. Doch spätestens bei der zweiten Strophe verliert sich der Familiengesang am Heiligen Abend meist in einem allgemeinen Summen. Hier zum Auffrischen die Texte der beliebtesten deutschsprachigen Weihnachtslieder sowie Hintergründe über deren Herkunft.

Das Bekannteste: Stille Nacht

Das wohl schönste und populärste Weihnachtslied stammt aus Österreich: „Stille Nacht“. Am Heiligen Abend des Jahres 1818 soll es in Oberndorf bei Salzburg erstmals im Gottesdienst gesungen worden sein.

Den Text hatte Joseph Mohr zwei Jahre zuvor als Gedicht verfasst. 1818 arbeitete Mohr als Hilfspriester in Oberndorf und bat den Organisten Franz Xaver Gruber darum, das Gedicht zu vertonen.

Später wurde „Stille Nacht“ in unzählige Sprachen übersetzt und gilt heute als das bekannteste Weihnachtslied weltweit.

Stille Nacht, heilige Nacht.
Alles schläft, einsam wacht
Nur das traute, hochheilige Paar.
Holder Knabe im lockigen Haar,
Schlaf in himmlischer Ruh,
schlaf in himmlischer Ruh.

Stille Nacht, heilige Nacht.
Gottes Sohn, o wie lacht
Lieb‘ aus deinem göttlichen Mund,
Da uns schlägt die rettende Stund‘,
Christ, in deiner Geburt,
Christ, in deiner Geburt.
Die Noten zum Download

Das Älteste: Es ist ein Ros entsprungen

Bereits in einem katholischen Gesangbuch von 1599 findet sich die Melodie zu „Es ist ein Ros entsprungen“ gemeinsam mit zwei Strophen Text. Der Komponist Michael Praetorius baute die Noten, deren Ursprung unbekannt ist, zehn Jahre später zu einem Chorsatz aus.

Der Protestant aus Wolfenbüttel veränderte auch den Text der zweiten Strophe in die bis heute bekannte Form. Von „Es ist ein Ros entsprungen“ existieren zahlreiche teils konfessionell geprägte Varianten.

Es ist ein Ros entsprungen
aus einer Wurzel zart.
Wie uns die Alten sungen,
aus Jesse kam die Art
Und hat ein Blümlein bracht,
mitten im kalten Winter,
wohl zu der halben Nacht.

Das Röslein das ich meine,
davon Jesaias sagt:
Maria ist’s, die Reine,
die uns das Blümlein bracht.
Aus Gottes ew’gen Rat
hat sie ein Kind geboren,
wohl zu der halben Nacht.
Die Noten zum Download

Das Jüngste: Alle Jahre wieder

1842 stand „Alle Jahre wieder“ erstmals in einer Kinderliedersammlung des Tübinger Komponisten Friedrich Silcher. Von der eingängigen Melodie existieren mehrere ähnliche Versionen. Eindeutig dürfte sein, dass der Thüringer Pfarrer und Dichter Wilhelm Hey den Text bereits 1837 geschrieben hatte.

Alle Jahre wieder
kommt das Christuskind
auf die Erde nieder,
wo wir Menschen sind.

Kehrt mit seinem Segen
ein in jedes Haus,
geht auf allen Wegen
mit uns ein und aus.

Steht auch dir zur Seite
still und unerkannt,
dass es treu dich leite
an der lieben Hand.
Die Noten zum Download

Das Umgeschriebene: O du fröhliche

Eine alte Melodie mit neuem Text, so entstand 1816 „O du fröhliche“ in Weimar. Johannes Daniel Falk, ein Gelehrter und Schriftsteller, hatte vier seiner sieben Kinder bei einem Typhus-Ausbruch verloren. Daraufhin gründete er ein Waisenhaus, in dem es für damalige Verhältnisse fröhlich zugegangen sein soll.

Falk dichtete einen Text, der die drei großen christlichen Feste würdigte: Weihnachten, Ostern und Pfingsten. Die Melodie lieh er sich von einem italienischen Fischer- und Marienlied. Erst rund zehn Jahre später wurden auch die zweite und dritte Strophe zum Weihnachtslied umgeschrieben.

O du fröhliche, o du selige,
gnadenbringende Weihnachtszeit.
Welt ging verloren,
Christ ward geboren,
freue, freue dich, o Christenheit.

O du fröhliche, o du selige,
gnadenbringende Weihnachtszeit.
Christ ist erschienen,
uns zu versühnen,
freue, freue dich, o Christenheit.
Die Noten zum Download

Das Weltliche: O Tannenbaum

Kein Jesus, keine Maria, keine Krippe: „O Tannenbaum“ hat es zu einem Weihnachtsklassiker gebracht, obwohl der Text lediglich von der Schönheit der Nadelbäume erzählt. Er stammt von dem Leipziger Lehrer und Komponisten Ernst Anschütz, der das Lied 1824 in einem „Musikalischen Schulbuch“ veröffentlichte. Die erste Strophe lieh er sich allerdings aus einem Gedicht des Pädagogen Joachim August Zarnack. Anschütz schrieb auch andere bekannte Kinderlieder wie „Alle meine Entchen“ und „Fuchs, du hast die Gans gestohlen“.

O Tannenbaum, o Tannenbaum,
wie treu sind deine Blätter.
Du grünst nicht nur zur Sommerzeit,
nein, auch im Winter, wenn es schneit.
O Tannenbaum, o Tannenbaum,
wie treu sind deine Blätter.

O Tannenbaum, o Tannenbaum,
du kannst mir sehr gefallen.
Wie oft hat nicht zur Weihnachtszeit
ein Baum von dir mich hoch erfreut.
O Tannenbaum, oh Tannenbaum,
du kannst mir sehr gefallen.
Die Noten zum Download

Gemeinsam Singen für den guten Zweck

Hamburg Journal 18.00 – 04.12.2019 18:00 Uhr

Eine kleine Tradition in der Adventszeit: Beim Großen Weihnachtslieder-Singen auf dem Roncalli-Weihnachtsmarkt vor dem Hamburger Rathaus haben sich zahlreiche Chöre beteiligt.

  • 4,38 bei 13 Bewertungen

    Mit von 5 Sternen

    bewerten

    Vielen Dank.

    schließen

    Sie haben bereits abgestimmt.

    schließen

    Weitere Informationen 01:06 NDR 1 Radio MV

    Gitarre lernen: Stille Nacht, heilige Nacht

    NDR 1 Radio MV

    Noch kein Weihnachtslied eingeübt und schon Ewigkeiten kein Instrument mehr in der Hand gehabt? Kein Problem, mit diesem Video schafft es jeder, unterm Weihnachtsbaum zu glänzen. Video (01:06 min)

    So wird Weihnachten richtig schön

    Anregungen für stimmungsvolle Dekorationen, selbst gemachte Geschenke sowie eine große Auswahl an Rezepten fürs Weihnachtsmenü: Tipps für schöne Feiertage. mehr

    Dieser Artikel wurde ausgedruckt unter der Adresse: https://www.ndr.de/ratgeber/Texte-der-beliebtesten-Weihnachtslieder,weihnachtslieder108.html

    DDR Weihnachtslieder

    Das Fest der Feste – Weihnachten – wurde auch jenseits des eisernen Vorhangs gefeiert. Und dazu gehörte natürlich auch das adäquate Liedgut, welches in der Weihnachtszeit und speziell zur Bescherung im Kreise der Familie gesungen, über den Rundfunk der DDR empfangen oder auf dem Plattenteller abgespielt wurde.

    Grundsätzlich unterschieden sich die Weihnachtslieder in der DDR nicht von denen im Westen Deutschlands. Die Vorfreude auf Weihnachten, die friedliche Stimmung des Winters und eine große Portion Besinnlichkeit wurde in beiden deutschen Staaten besungen. Allerdings waren die Lieder textlich im Westen eher traditionell-christlich geprägt und im Osten hingegen mitunter von einer politisch-sozialistischen Note durchzogen. Letztere hielt sich bei vielen Stücken allerdings in Grenzen. Zudem wurden die Lieder in der DDR fast immer von einem Kinderchor gesungen.

    Statt Jesu Geburt feierten die Menschen in der Deutschen Demokratischen Republik Weihnachten eher als ein sozialistisches Friedensfest und machten insbesondere den Winter zu einem dominierenden Thema in den Liedtexten. Dabei bewiesen die Komponisten oftmals echtes Improvisationstalent. Christliches Gedankengut sollte weniger im Vordergrund stehen und so wurde kurzerhand der Text so manchen traditionellen Weihnachtsliedes mit besinnlicher Dezemberstimmung und dem Wunsch nach Frieden unter den Völkern modifiziert.

    Auch die in der DDR entstandenen Lieder vermitteln diese Botschaft, die – unabhängig von jedem politischen System – auch heute noch in den meisten Fällen durchaus aktuell und wünschenswert ist. So verwundert es weniger, dass sich die DDR Weihnachtslieder bis zum heutigen Tage einer treuen Hörerschaft erfreuen.

    DDR Weihnachtslieder zum Anhören und Mitsingen

    Einige der schönsten und bekanntesten weihnachtlichen Musikstücke aus der Zeit der DDR findet Ihr im Folgenden.

    Guten Abend, schön‘ Abend, es weihnachtet schon

    Youtube Video / Dauer: 2:00 Minuten

    Sind die Lichter angezündet

    Youtube Video / Dauer: 2:06 Minuten

    So viel Heimlichkeit

    Youtube Video / Dauer: 1:14 Minuten

    Tausend Sterne sind ein Dom

    Youtube Video / Dauer: 1:58 Minuten

    Vorfreude, schönste Freude

    Youtube Video / Dauer: 2:51 Minuten

    Halle (Saale) –

    Die DDR-Führung tat sich schwer mit Heiligabend und Weihnachten. Christlich grundierte Festivitäten passten nicht so recht in den atheistischen Arbeiter-und-Bauern-Staat.

    Weihnachten in der DDR: Diese Geschenke erwarteten die Kinder

    Das Spiel „Puppendoktor“ gehört mit zu den bekanntesten Spielen für Kinder, die in der DDR unter dem Weihnachtsbaum gelegen haben.

    Foto:

    dpa

    Auch Puppen schafften es oft unter den Weihnachtsbaum der DDR-Bürger.

    Foto:

    dpa

    Ein Spielzeughaus war ein beliebtes Geschenk für Kinder zu Weihnachten.

    Foto:

    dpa

    Ein Traktor, gebaut aus einem Metallbaukasten, war unter dem Weihnachtsbaum beliebt.

    Foto:

    dpa

    So versuchte die SED bis in die 80er Jahre, das Familienfest säkular umzudeuten in ein „Fest der Friedens“ oder kürzer in „das Fest“. An dieser Stelle seien die kuriosen Auswüchse dieses Kampfes erzählt.

    Wann die DDR-Führung aufhörte, aktiv gegen Weihnachten zu kämpfen: Bereits 1958 erschien ein weltanschauliches Erbauungsbuch mit dem Titel „Friede schafft der Mensch allein“. Das bot „Material für Veranstaltungen zur Weihnachtszeit in Schulen, Betrieben, Pionier- und FDJ-Gruppen“ an. Das aus der Sowjetunion importierte „Großväterchen Frost“ wurde zu einem Folklore-Rivalen aufgebaut, das Weihnachtsgeld in Jahresendprämie umgewidmet. Es sollte nichts nützen. 1982 erklärte das SED-Politbüromitglied Kurt Hager im Gespräch mit westdeutschen DKP-Genossen: „Weihnachten haben wir längst verloren.“

    Woran das „Stollenschenkverbot“ scheiterte: DDR-Wirtschaftsfunktionär Alexander Schalck-Golodkowski forderte 1978 ein sogenanntes Stollenschenkverbot, da einige Zutaten wie Mandeln, Korinthen und Orangeat für teure Devisen aus dem Westen importiert werden mussten. Sein simpler Gedanke: Wenn es keinen Stollen gibt, müssen wir auch keine D-Mark ausgeben. Angesichts der Empfindlichkeiten, an die ein solches Verbot gerührt hätte, wurde der Vorschlag jedoch zu den Akten gelegt.

    Warum bis heute nicht klar ist, ob es „geflügelte Jahresendfiguren“ wirklich gab: Geflügelte Jahresendflügelfigur soll ein offizieller Begriff für Weihnachtsengel der DDR gewesen sein. Ob der Begriff ironisch verwendet wurde oder staatlich verordnet war, ist strittig. Auch die Herkunft ist unklar. Die Schöpfung des Begriffs wird oft der einzigen DDR-SatirezeitschriftEulenspiegel zugeschrieben. Das Wort ist im 1986 erschienenen Buch „Wörtliche Betäubung“ des Eulenspiegel-Autors Ernst Röhl enthalten, in der bürokratische Auswüchse der DDR-Sprache aufs Korn genommen werden. Dem Historiker Bodo Mrozek zufolge geht Röhl davon aus, das Wort nicht erfunden, sondern tatsächlich an einem Verkaufsstand gesehen zu haben. Mrozek widmete dem Wort einen ausführlichen Artikel im ersten Band seines Buches Lexikon der bedrohten Wörter. Die genaue Herkunft lasse sich aber bis heute nicht belegen.

    Wieso es in der DDR „U-Boot-Christen“ gab: Pfarrer konnten sich Weihnachten über volle Kirchen freuen – oder ärgern. Denn die meisten Kirchgänger in der Heiligen Nacht waren sogenannte U-Boot-Christen – das ganze Jahr auf Tauchfahrt, nur einmal im Jahr sichtbar auf offener See.

    Wie bei DDR-Weihnachtsliedern getrickst wurde: „Guten Abend, schön Abend, es weihnachtet schon …“ war eines der beliebtesten Weihnachtslieder, die in der DDR verbreitet waren. Das Ehepaar Hans und Ilse Naumilkat hat dieses Lied in den 1950er Jahren geschrieben. Die Melodie, so sagten sie, stamme von einem Volkslied aus der Eifel, einem angeblich weltlichen Scherzlied. In Wahrheit stammte die Melodie von einem Lied aus Österreich – und das hatte schon einen christlichen Inhalt: „Gegrüßt seist Maria, jungfräuliche Zier, Du bist voll der Gnaden, der Herr ist mit Dir …“

    Wie bei DDR-Weihnachtsliedern getrickst wurde II: Die Trickserei trieb merkwürdige Blüten. So wurden auch alte Weihnachtslieder mit nichtchristlichem Inhalt geändert. In Hoffmann von Fallerslebens Lied „Morgen kommt der Weihnachtsmann“ aus dem 19. Jahrhundert heißt es im Original: „Trommel, Pfeife und Gewehr, Fahn‘ und Säbel und noch mehr, ja ein ganzes Kriegesheer möchte‘ ich gerne haben!“ Hans Sandig, Leiter des Rundfunkkinderchors Leipzig, schrieb diesen Text um: „Wiege, Puppe, ei der Daus, Zuckerzeug und Knusperhaus, ja ein ganzes Puppenhaus möcht‘ ich gerne haben!“

    Wie der Seiffener Räuchermann zum Zahlungsmittel wurde: Mit einem originalen Seiffener Räuchermann konnte man mehr als nur schöne Gerüche und Weihnachtsstimmung verbreiten. Matthias Merten, der 1985 eine Räuchermann-Manufaktur in Seiffen gründete, erinnert sich: „Wir nannten das die ‚Seiffener‘ Währung. Für ’n Nussknacker oder mal ’n Räuchermann bei uns, da konnten sie schon mal was dafür kriegen. Ob ’s mal ’n Trabi-Reifen war, oder auch zum Beispiel Obst kam immer einer aus der Lommatzscher Gegend, weil er dort ’n Geschäft hatte, unsere Sachen dort verkaufte und der brachte immer mal was mit.“

    Was ein Nazi-Bunker mit der DDR-Weihnacht zu tun hatte: Der ehemalige Reichsbahnbunker Friedrichstraße in Berlin-Mitte diente nach 1945 Textillager und wurde ab 1957 als Lagerraum für Trocken- und Südfrüchte aus Kuba durch den „Volkseigenen Betrieb Obst Gemüse Speisekartoffeln“ genutzt. Die Bevölkerung nannte das Gebäude daher „Bananenbunker“. In der Weihnachtszeit wurden dort neben Südfrüchten auch beispielsweise Mandeln gelagert. So wurde neben dem Namen „Bananenbunker“ auch der Name „Weihnachtsbunker“ verwendet. (mz)

    • A, a, a, das Kindlein lieget da
    • Aber heidschi bumbeidschi
    • Advent, Advent
    • Alle Jahre wieder
    • Als ich bei meinen Schafen wacht‘
    • Am Weihnachtsbaum die Lichter brennen
    • Auf dem Berge, da gehet der Wind
    • Auf ihr Hirten, von dem Schlaf
    • Auf, auf doch, ihr Kinder
    • Auf, auf, ihr Reichsgenossen
    • Auf, ihr Hirten, von dem Schlaf bei so schönen Zeiten
    • Christkind
    • Christkindelein
    • Dein König kommt in niedern Hüllen
    • Den die Hirten lobeten sehre
    • Den geboren hat ein‘ Magd
    • Der Christbaum ist der schönste Baum
    • Der Engel des Herrn aus Gottes Macht
    • Der Heiland ist geboren
    • Der Tag, der ist so freudenreich
    • Der Weihnachtsbaum
    • Der Winter ist ein rechter Mann
    • Die heil’gen drei König‘ mit ihrigem Stern
    • Die heilgen drei König mit ihrem Stern
    • Die heiligen drei Könige
    • Dies ist der Tag, den Gott gemacht
    • Dies ist die Nacht, da mir erschienen
    • Ding Dong! Merrily On High
    • Dort oben vom Berg, da wehet der Wind
    • Drei König‘ führet die göttliche Hand
    • Drei König‘ führet göttlich‘ Hand
    • Du lieber, heiliger, frommer Christ
    • Ein Kind geborn zu Bethlehem
    • Ein Kind ist uns geboren
    • Eine Muh, eine Mäh
    • Empor zu Gott, mein Lobgesang!
    • Erklinge, Lied, und werde Schall
    • Ermuntre dich, mein schwacher Geist
    • Es blühen die Maien
    • Es flog ein Täublein weiße
    • Es flog ein Vöglein leise
    • Es ist ein Ros‘ entsprungen
    • Es ist für uns eine Zeit angekommen
    • Es kam die gnadenvolle Nacht
    • Es kommt ein Schiff, geladen
    • Es läuft ein fremdes Kind am Abend vor Weihnachten
    • Es wird scho glei dumpa
    • Es wird schon gleich dunkel
    • Eurem Hirten bringet Lieder
    • Freu‘ dich, Erd‘ und Sternenzelt
    • Freuet euch, ihr Christen alle
    • Freut euch, ihr Hirten all‘
    • Fröhlich soll mein Herze springen
    • Fröhliche Weihnacht überall!
    • Geborn ist uns ein Kindelein
    • Gegrüßet seist du, Maria, jungfräuliche Zier!
    • Gegrüßt seist, Maria, jungfräuliche Zier
    • Gelobet seist du, Jesus Christ
    • Go Tell It on the Mountain
    • Gott sei Dank durch alle Welt
    • Gottes Sohn ist kommen
    • Hark! The Herald Angels sing
    • Heiligabendlied (Heiligohmdlied / Heiligobndlied)
    • Heilige Nacht
    • Heiligste Nacht!
    • Herbei, o ihr Gläubigen
    • Hört, ihr Hirten!
    • I saw three ships
    • I wonder as I wander
    • Ich steh‘ an deiner Krippe hier
    • Ihr Hirten, erwacht!
    • Ihr Kinderlein kommet
    • Ihr lieben Christen, freut euch nun
    • In dulci jubilo
    • Inmitten der Nacht
    • Jauchzet, ihr Himmel
    • Jingle Bells
    • Jodel, sing! Maxel, spring!
    • Joseph, lieber Joseph mein
    • Joy to the world!
    • Kling, Glöckchen, klingelingeling
    • Knecht Ruprecht aus dem Walde
    • Komm, wir gehn nach Bethlehem
    • Kommet, ihr Hirten
    • Kommt all herein
    • Kommt her, ihr Kinder, singet fein
    • Kommt und laßt uns Christum ehren
    • Laßt uns das Kindlein wiegen
    • Laßt uns froh und munter sein
    • Leise rieselt der Schnee
    • Lieb Nachtigall, wach auf!
    • Lippai, steh auf vom Schlaf
    • Lobt Gott, ihr Christen, alle gleich
    • Macht hoch die Tür‘, die Tor‘ macht weit
    • Maria durch ein‘ Dornwald ging
    • Mein Geist erhebt den Herren mein
    • Mit Ernst, o Menschenkinder
    • Morgen kommt der Weihnachtsmann
    • Morgen, Kinder, wird’s was geben
    • Niklaus kommt in unser Haus
    • Nun jauchzet, all ihr Frommen
    • Nun komm, der Heiden Heiland
    • Nun sei uns willkommen, Herre Christ
    • Nun singet und seid froh
    • O Christkindlein, komm doch zu uns herein
    • O du fröhliche
    • O Freude über Freude
    • O Heiland, reiß die Himmel auf
    • O heilig‘ Kind, wir grüßen dich
    • O Jesulein süß, o Jesulein mild
    • O Jesulein zart
    • O laufet ihr Hirten
    • O little town of Bethlehem
    • O selige Nacht!
    • O Tannenbaum
    • Quem pastores laudavere
    • Resonet in laudibus
    • Sankt Martin ritt durch Schnee und Wind
    • Schlaf wohl, du Himmelsknabe du
    • Schneeflöckchen, Weißröckchen
    • Singet frisch und wohlgemut
    • Still, still, still
    • Stille Nacht, heilige Nacht!
    • Süßer die Glocken nie klingen
    • Tochter Zion
    • Uns ist geboren ein Kindelein
    • Uns ist geborn ein Kindelein
    • Vom Himmel hoch, da komm‘ ich her
    • Vom Himmel hoch, o Englein, kommt!
    • Vom Himmel kam der Engel Schar
    • Wach Nachtigall, wach auf
    • Wachet auf, ruft uns die Stimme
    • Was soll das bedeuten?
    • We wish you a merry Christmas
    • Weihnacht, wie bist du schön
    • Weihnachtsfreude
    • Weihnachtsgruß
    • Weihnachtsjubel
    • Wie schön leuchtet der Morgenstern
    • Wie soll ich dich empfangen
    • Wir Christenleut habn jetzund Freud
    • Wir singen dir, Immanuel
    • Wir wollen ein Liedelein singen
    • Wir wollen heut‘ singen Gott Lob und Dank
    • Wunderbarer Gnadenthron
    • Zu Bethlehem geboren

    Deutsche Weihnachtslieder

    Wer kennt es noch? Das Singen unterm Weihnachtsbaum. Wenn man erst einmal angefangen hat, fallen einem viele Lieder ein. Advent, Advent, ein Lichtlein brennt, O Tannenbaum und Stille Nacht, heilige Nacht um nur ein paar zu nennen. Deutsche Weihnachtslieder gibt es viele. Die meisten der heute bekannten Weihnachtslieder stammen aus dem späten Mittelalter. Sie wurden aus Kirchenliedern entwickelt und haben über die Jahrhunderte viele Wandlungen durchgemacht. Dadurch kann ein deutsches Weihnachtslied in Bayern andere Textstellen haben, als z.B. in Schleswig-Holstein.
    Doch auch moderne Texte finden ihren Weg in die Textbücher. Jedes Kind kennt In der Weihnachtsbäckerei und kann es lauthals mitsingen. Dabei ist dieses Lied erst 1987 entstanden. Ob die Lieder auf CD gekauft werden, um das Weihnachtsessen stimmungsvoll zu untermalen, die Melodien im Internet heruntergeladen werden, weil man kein Instrument spielt und trotzdem mitsingen möchte oder ob man die Lieder im Notenbuch kauft. Das Ergebnis bleibt dasselbe: Deutsche Weihnachtslieder sind eine Tradition, die man nicht missen möchte.

    Klicken Sie sich durch unsere Weihnachtslieder Liste mit deutschen Liedtexten. Auf geht’s!

    Alle Jahre wieder
    Alle Jahre wieder,
    kommt das Christuskind
    auf die Erde nieder,
    wo wir Menschen sind.
    Kehrt mit seinem Segen
    ein in jedes Haus,
    geht auf allen Wegen
    mit uns ein und aus.
    Ist auch mir zur Seite
    still und unerkannt,
    daß es treu mich leite
    an der lieben Hand.

    Autor: Wilhelm Hey

    O du fröhliche, o du selige
    O du fröhliche, o du selige,
    gnadenbringende Weihnachtszeit!
    Welt ging verloren, Christ ward geboren:
    Freue, freue dich, o Christenheit!
    O du fröhliche, o du selige,
    gnadenbringende Weihnachtszeit!
    Christ ist erschienen, uns zu versühnen:
    Freue, freue dich, o Christenheit!
    O du fröhliche, o du selige,
    gnadenbringende Weihnachtszeit!
    Himmlische Heere jauchzen dir Ehre:
    Freue, freue dich, o Christenheit!

    Autor: Str. 1 Johannes Falk, Str. 2+3 Heinrich Holzschuhe

    Stille Nacht, heilige Nacht
    Stille Nacht, heilige Nacht!
    Alles schläft, einsam wacht
    Nur das traute hochheilige Paar.
    Holder Knabe im lockigen Haar,
    Schlaf in himmlischer Ruh!
    Schlaf in himmlischer Ruh!
    Stille Nacht, heilige Nacht,
    Gottes Sohn, o wie lacht
    Lieb‘ aus Deinem göttlichen Mund,
    Da uns schlägt die rettende Stund,
    Christ, in Deiner Geburt!
    Christ, in Deiner Geburt!
    Stille Nacht, heilige Nacht,
    Hirten erst kund gemacht!
    Durch der Engel Halleluja
    tönet es laut von fern und nah:
    Christ der Retter ist da!
    Christ der Retter ist da!

    Autor: Joseph Mohr

    Kommet, ihr Hirten
    Kommet, ihr Hirten, ihr Männer und Frau’n!
    Kommet, das liebliche Kindlein zu schau’n!
    Christus, der Herr, ist heute geboren,
    den Gott zum Heiland euch hat erkoren.
    Fürchtet euch nicht!
    Lasset uns sehen in Bethlehems Stall,
    was uns verheissen der himmlische Schall!
    Was wir dort finden, lasset uns künden,
    lasset uns preisen mit frommen Weisen,
    Hallelujah!
    Wahrlich, die Engel verkünden heut
    Bethlehems Hirtenvolk gar grosse Freud‘:
    Nun soll es werden Friede auf Erden,
    den Menschen allen ein Wohlgefallen.
    Ehre sei Gott!

    Autor: Joseph Mohr

    Fröhliche Weihnacht überall!
    „Fröhliche Weihnacht überall!“
    tönet durch die Lüfte froher Schall.
    Weihnachtston, Weihnachtsbaum,
    Weihnachtsduft in jedem Raum!
    „Fröhliche Weihnacht überall,“
    tönet durch die Lüfte froher Schall.
    Darum alle
    stimmet in den Jubelton,
    denn es kommt das Licht der Welt
    von des Vaters Thron.
    „Fröhliche Weihnacht überall“…
    Licht auf dunklem Wege,
    unser Licht bist du;
    denn du führst, die dir vertrau’n,
    ein zu sel’ger Ruh’.
    „Fröhliche Weihnacht überall“…
    Was wir ander’n taten,
    sei getan für dich,
    daß bekennen jeder muß,
    Christkind kam für mich.

    Autor: August Heinrich Hoffmann von Fallersleben

    Leise rieselt der Schnee
    Leise rieselt der Schnee,
    still und starr ruht der See
    weihnachtlich glänzet der Wald:
    Freue dich, Christkind kommt bald!
    In den Herzen ist’s warm,
    still schweigt Kummer und Harm,
    Sorge des Lebens verhallt:
    Freue dich, Christkind kommt bald!
    Bald ist heilige Nacht,
    Chor der Engel erwacht,
    hört nur, wie lieblich es schallt:
    Freue dich, Christkind kommt bald!

    Autor: Eduard Ebel

    Am Weihnachtsbaum die Lichter brennen
    Am Weihnachtsbaum die Lichter brennen,
    wie glänzt er festlich, lieb und mild,
    als spräch‘ er: „Wollt in mir erkennen
    getreuer Hoffnung stilles Bild!“
    Die Kinder stehn mit hellen Blicken,
    das Auge lacht, es lacht das Herz,
    o fröhlich seliges Entzücken!
    Die Alten schauen himmelwärts.
    Zwei Engel sind hereingetreten,
    kein Auge hat sie kommen seh’n,
    sie gehn zum Weihnachtstisch und beten,
    und wenden wieder sich und geh’n.
    „Gesegnet seid, ihr alten Leute,
    gesegnet sei, du kleine Schar!
    Wir bringen Gottes Segen heute
    dem braunen wie dem weißen Haar.
    Zu guten Menschen, die sich lieben,
    schickt uns der Herr als Boten aus,
    und seid ihr treu und fromm geblieben,
    wir treten wieder in dies Haus.“
    Kein Ohr hat ihren Spruch vernommen,
    unsichtbar jedes Menschen Blick
    sind sie gegangen wie gekommen,
    doch Gottes Segen blieb zurück.

    Autor: Hermann Kletke

    Ihr Kinderlein kommet, o kommet doch all‘
    Ihr Kinderlein kommet, o kommet doch all‘!
    Zur Krippe her kommet in Bethlehems Stall.
    Und seht, was in dieser hochheiligen Nacht
    der Vater im Himmel für Freude uns macht.
    O seht in der Krippe im nächtlichen Stall,
    seht hier bei des Lichtleins hellglänzendem Strahl
    in reinlichen Windeln das himmlische Kind,
    viel schöner und holder, als Englein es sind.
    Da liegt es, das Kindlein, auf Heu und auf Stroh;
    Maria und Joseph betrachten es froh.
    Die redlichen Hirten knien betend davor,
    hoch oben schwebt jubelnd der himmlische Chor.
    O beugt wie die Hirten anbetend die Knie,
    erhebet die Händlein und danket wie sie.
    Stimmt freudig, ihr Kinder – wer sollt‘ sich nicht freu’n? –
    stimmt freudig zum Jubel der Engel mit ein!
    Was geben wir Kinder, was schenken wir dir,
    du bestes und liebstes der Kinder, dafür?
    Nichts willst du von Schätzen und Reichtum der Welt,
    ein Herz nur voll Demut allein dir gefällt.
    „So nimm uns’re Herzen zum Opfer denn hin;
    wir geben sie gerne mit fröhlichem Sinn;
    und mache sie heilig und selig wie deins,
    und mach’ sie auf ewig mit deinem in eins.“

    Autor: Christoph von Schmid

    Kling, Glöckchen, klingelingeling
    Kling, Glöckchen, klingelingeling,
    kling, Glöckchen, kling!
    Laßt mich ein, ihr Kinder,
    ist so kalt der Winter,
    öffnet mir die Türen,
    laßt mich nicht erfrieren.
    Kling, Glöckchen, klingelingeling,
    kling, Glöckchen, kling!
    Kling Glöckchen…
    Mädchen hört und Bübchen,
    macht mir auf das Stübchen,
    bring’ euch milde Gaben,
    sollt‘ euch dran erlaben.
    Kling Glöckchen…
    Kling Glöckchen…
    Hell erglühn die Kerzen,
    öffnet mir die Herzen,
    will drin wohnen fröhlich,
    frommes Kind, wie selig.
    Kling Glöckchen…

    Autor: Karl Enslin

    Süßer die Glocken nie klingen
    Süßer die Glocken nie klingen
    als zu der Weihnachtszeit:
    S’ist als ob Engelein singen
    wieder von Frieden und Freud‘.
    |: Wie sie gesungen in seliger Nacht. 😐
    Glocken mit heiligem Klang,
    klinget die Erde entlang!
    Oh, wenn die Glocken erklingen,
    schnell sie das Christkindlein hört;
    tut sich vom Himmel dann schwingen
    eilig hernieder zur Erd‘.
    |: Segnet den Vater, die Mutter, das Kind. 😐
    Glocken mit heiligem Klang…
    Klinget mit lieblichem Schalle
    über die Meere noch weit,
    daß sich erfreuen doch alle
    seliger Weihnachtszeit.
    |: Alle aufjauchzen mit herrlichem Sang. 😐
    Glocken mit heiligem Klang…

    Autor: Friedrich Wilhelm Kritzinger

    Es ist ein Ros entsprungen
    Es ist ein Ros entsprungen
    aus einer Wurzel zart.
    Wie uns die Alten sungen,
    von Jesse kam die Art.
    Und hat ein Blümlein bracht,
    mitten im kalten Winter,
    wohl zu der halben Nacht.
    Das Blümlein, das ich meine,
    davon Jessaia sagt,
    hat uns gebracht alleine
    Marie, die reine Magd.
    Aus Gottes ew’gem Rat
    hat sie ein Kind geboren,
    wohl zu der halben Nacht.
    Wir bitten dich von Herzen.
    Maria Rose zart:
    Durch vieles Blümleins Schmerzen,
    die es empfunden hat,
    wollst uns verhilflich sein,
    daß wir ihm mögen schaffen
    ein Wohnung hübsch und fein.

    Autor: Michael Praetorius

    Der Christbaum ist der schönste Baum
    Der Christbaum ist der schönste Baum,
    den wir auf Erden kennen.
    Im Garten kein, im engsten Raum,
    wie lieblich blüht der Wunderbaum,
    wenn seine Lichter brennen
    ja brennen.
    Denn sieh, in dieser Wundernacht
    ist einst der Herr geboren,
    der Heiland, der uns selig macht.
    Hätt’ er den Himmel nicht gebracht,
    wär’ alle Welt verloren,
    verloren.
    Doch nun ist Freud’ und Seligkeit,
    ist jede Nacht voll Kerzen.
    Auch dir, mein Kind, ist das bereit’t;
    dein Jesus schenkt dir alles heut‘,
    gern wohnt er dir im Herzen,
    im Herzen.
    O laß ihn ein! Er ist kein Traum,
    er wählt dein Herz zum Garten,
    will pflanzen in den engen Raum
    den allerschönsten Wunderbaum
    und seiner treulich warten,
    ja warten.

    Autor: Johannes Karl

    Maria durch ein Dornwald ging
    Maria durch ein Dornwald ging.
    Kyrieleison!
    Maria durch ein‘ Dornwald ging,
    der hatte in sieben Jahr’n kein Laub getragen!
    Jesus und Maria.
    Was trug Maria unterm Herzen?
    Kyrieleison!
    Ein kleines Kindlein ohne Schmerzen,
    das trug Maria unter ihrem Herzen.
    Jesus und Maria.
    Da haben die Dornen Rosen getrag’n;
    Kyrieleison!
    Als das Kindlein durch den Wald getragen,
    da haben die Dornen Rosen getragen!
    Jesus und Maria.
    Wie soll dem Kind sein Name sein?
    Kyrieleison!
    Der Name, der soll Christus sein,
    das war von Anfang der Name sein!
    Jesus und Maria.
    Wer soll dem Kind sein Täufer sein?
    Kyrieleison!
    Das soll der Sankt Johannes sein,
    der soll dem Kind sein Täufer sein!
    Jesus und Maria.
    Was kriegt das Kind zum Patengeld?
    Kyrieleison!
    Den Himmel und die ganze Welt,
    das kriegt das Kind zum Patengeld!
    Jesus und Maria.
    Wer hat erlöst die Welt allein?
    Kyrieleison.
    Das hat getan das Christkindlein,
    das hat erlöst die Welt allein!
    Jesus und Maria.

    Autor: Volkslied

    Morgen Kinder wird’s was geben
    Morgen, Kinder, wirds was geben,
    morgen werden wir uns freun!
    Welch ein Jubel, welch ein Leben
    wird in unsrem Hause sein!
    Einmal werden wir noch wach,
    heißa, dann ist Weihnachtstag!
    Wie wird dann die Stube glänzen
    von der großen Lichterzahl!
    Schöner als bei frohen Tänzen
    ein geputzter Kronensaal.
    Wisst ihr noch wie vor`ges Jahr
    es am Heil`gen Abend war?
    Wisst ihr noch mein Räderpferdchen,
    Malchens nette Schäferin,
    Jettchens Küche mit den Herden
    und dem blankgeputzten Zinn?
    Heinrichs bunten Harlekin
    mit der gelben Violin?
    Welch ein schöner Tag ist morgen!
    Viele Freunde hoffen wir!
    Uns`re lieben Eltern sorgen
    lange, lange schon dafür.
    O gewiss, wer sie nicht ehrt,
    ist der ganzen Lust nicht wert!

    Autor: unbekannt

    Stern über Bethlehem
    Stern über Bethlehem, zeig uns den Weg,
    führ uns zur Krippe hin, zeig wo sie steht,
    leuchte du uns voran, bis wir dort sind,
    Stern über Bethlehem, führ uns zum Kind.
    Stern über Bethlehem, nun bleibst du stehn
    und lässt uns alle das Wunder hier sehn,
    das da geschehen, was niemand gedacht,
    Stern über Bethlehem, in dieser Nacht.
    Stern über Bethlehem, wir sind am Ziel,
    denn dieser arme Stall birgt doch so viel!
    Du hast uns Hergeführt, wir danken dir.
    Stern über Bethlehem, wir bleiben hier!
    Stern über Bethlehem, kehrn wir zurück,
    steht noch dein heller Schein in unserm Blick,
    und was uns froh gemacht, teilen wir aus,
    Stern über Bethlehem, schein auch zu Haus!

    Autor: Alfred Hans Zoller

    Hinweis:

    Unser Sammelsurium an Weihnachtsliedern lebt vom Mitmachen. Jede Ergänzung ist willkommen! Sie kennen also noch deutsche Weihnachtslieder, die in unserer Liste fehlen? Worauf warten Sie? Klicken Sie einfach auf den folgenden Button und tragen Sie diese ein. Vielen Dank! Lieder eintragen 3.5 von 5 – Wertungen: 43

About the author

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.