Aktivitäten mit baby

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Tipps und Tricks für den Alltag mit Baby

Während der Schwangerschaft war das Leben geprägt durch die Vorfreude, aber auch durch die Unsicherheit, ob alles gut gehen würde. Nach dem bewegenden Erlebnis der Geburt folgte das Wochenbett, eine Zeit, in der Mama und Papa gemeinsam für das Baby sorgen konnten oder Verwandte und Freunde nur zu gerne bereit waren, die junge Familie zu unterstützen. Früher oder später aber kommt das Alltagsleben. Eine grosse Umstellung, insbesondere für Frauen, die vorher berufstätig waren und nun für die Zeit des Mutterschaftsurlaubes oder auf unbestimmte Zeit mit dem Baby zu Hause bleiben.

Viele Menschen, insbesondere erfahrene Mütter und Grossmütter, werden Ihnen raten, diese ganz besondere Zeit zu geniessen, da sie nie wiederkehrt und es wird Tage geben, an denen Sie antworten werden: „Wenn das bloss so einfach wäre.“ Auch wenn das Leben mit dem Baby wunderschön ist, gibt es doch einige Herausforderungen, die einer jungen Mutter ziemlich zusetzen können. Auf den folgenden Seiten lesen Sie, wie Sie besser damit umgehen können:

  • Das bisschen Haushalt…
  • Mit wenig Schlaf auskommen
  • Die Zeit zwischen 17:30 und 20:00 Uhr
  • Wo sind plötzlich alle unsere Freunde?
  • Neue Kontakte knüpfen
  • Hilfe annehmen – leichter gesagt als getan
  • Die grosse Angst, etwas zu verpassen
  • Legen Sie sich ein dickes Fell zu – vom Umgang mit Nörglern
  • Ich will raus!
  • Stimmt das??? – Alles über Baby-Mythen
  • Körpersignale Ihres Babys richtig deuten
  • Von den vielen Vorteilen des Tragens
  • Sag das nie zu Mama!
  • So geht das aber nicht, Mama!
  • Wir basteln uns eine Beziehungskrise

Häufige Frage zum Thema

Wenn das Baby nur „nürzt“, wie lange darf man abwarten?

Wenn Ihr Baby nur nürzt, also unzufriedene Laute von sich gibt, dürfen Sie ruhig warten, bis es schreit. Es lernt so, sich selbst ein wenig zu beschäftigen. Und Babys in einem gewissen Alter haben manchmal auch einfach nur Spass am Töne machen, das heisst noch nicht, dass sie einschreiten müssen.

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Newsticker

Süsse, schwere Last | 30.08.2019

Immer wieder müssen wir schwere Dinge hochheben – Kinder, Getränkekisten, Wäschekörbe. Das geht mit der Zeit auf die Wirbelsäule. Mit jeder Belastung steigt die Beanspruchung der Bandscheibe – bis hin zum Bandscheibenvorfall. Aber es gibt eine relativ rückenfreundliche Hebe-Methode, die besonders für Eltern von Kleinkindern wichtig ist: Erst in die Knie gehen, dann das Kind nah zu sich heranholen. Je näher die Last am Körper ist, umso geringer ist die Belastung Ihres Rückens. Dann die Wirbelsäule so gerade wie möglich strecken (kein Hohlkreuz!) und aus den Knien heraus aufstehen. Das funktioniert wie eine langsame Kniebeuge! Indem Sie die Rücken- und Bauchmuskulatur aktiv anspannen, stabilisieren Sie Ihren Körper zusätzlich. Vermeiden Sie ausserdem ruckartige Bewegungen und Drehungen, welche die Wirbelsäule stark belasten.

Letzte Aktualisierung : 06-09-19, TV

45 Thesen – Wie sich Dein Leben durch ein Kind verändern wird

Wie viel Aufmerksamkeit ein Kind braucht, wie viel Arbeit damit einhergeht, wie es das eigene Denken und den Ausblick auf die Welt verändert und welche Gefühle man an sich durch ein Kind neu entdeckt, das können Menschen ohne Kinder nicht annähernd nachvollziehen. Aus diesem Grund haben wir hier auf Basis der Erfahrungen nicht mehr ganz frischer Eltern 45 Behauptungen zusammengestellt, wie sich die allermeisten Menschen durch ein Kind verändern – und das in loser Reihenfolge. Können sich die Eltern unter Euch dabei wiederfinden? Das hoffen wir doch! 🙂

Wie sich Dein Leben durch ein Kind verändern wird…

Du wirst eine nie gekannte, bedingungslose Liebe zu Deinem Kind entwickeln, die alles übertrifft, was Du Dir zuvor hattest vorstellen können.

Du wirst eine tiefe Erschöpfung erfahren – wie sie sonst nur Krabbenfischer nach einer 50-Stunden-Schicht kennen.

Du wirst mehr Kontakt mit den Eltern der Freunde Deines Kindes haben als mit den meisten Deiner Kumpels.

Ein paar Deiner jetzigen Freunde wirst Du auch aus den Augen verlieren.

Du wirst Deine Spucke nutzen, um Dreck von der Backe Deines Kindes zu entfernen – auch, wenn Du das früher eklig fandest.

Du wirst ein recht entspanntes Verhältnis zum „Pipi“ Deines Kindes entwickeln – notgedrungen.

In Deiner Freizeit wird eines der wichtigsten Argumente für Dein Outfit sein, ob es sich gut waschen lässt – und nicht, weil Du so viel Sport darin treibst.

Du wirst Dich wundern, wie schwer es ist, allen Erwartungen, die Eure Verwandten an Euch haben, zu erfüllen – nun, da Ihr Kinder habt.

Wenn Dein Nachwuchs seine ersten Schritte tut, wirst Du ihn anfeuern wie sonst nur Deine Lieblingsmannschaft.

Du wirst Dich mit dem Gedanken anfreunden, dass ein Kombi kein so übles Auto ist.

Du wirst lernen, dass 8 Uhr am Sonntag von nun an als „ausgeschlafen“ gilt.

Du wirst mehr von den Geschlechtsteilen Deiner Kinder zu sehen bekommen als denen Deiner Partnerin – eine gute Weile zumindest.

Du wirst genau über die aktuelle Beschaffenheit des Stuhlgangs Deines Kindes im Bilde sein.

Du wirst lernen, dass „Urlaub“ und „Erholung“ nicht immer dasselbe ist.

Du wirst Dich dabei ertappen, dass Du auch Erwachsenen gegenüber von Deiner Partnerin als „die Mama“ sprichst.

Du wirst Dich dabei ertappen, dass Du denkst, dass es auch seine positiven Seiten hat, wenn die Tage wieder kürzer werden. So bekommt man wenigstens die Kinder früher ins Bett.

Du wirst völlig den Überblick verlieren, welcher Film gerade neu ins Kino kommt oder welche Hits gerade die Charts stürmen.

Kinder zeigen Eltern das Leben aus einer anderen Perspektive

Du wirst durch Dein Kind die Welt neu entdecken – die Natur um Dich herum und den Wechsel der Jahreszeiten, wie faszinierend ein Bagger sein oder wie viel Freude eine Tüte Eis machen kann.

Du wirst durch Dein Kind die Schönheit eines Augenblicks noch mehr genießen lernen als bisher.

Du wirst an Gewicht zulegen, wenn Du keine radikalen Maßnahmen dagegen ergreifst.

Du wirst Dich dabei ertappen, Begründungen zu finden, dass Du Essen, das auf den Boden gefallen ist „noch gut“ ist – zum Beispiel die 5-Sekunden-Regel.

Du wirst merken, dass auch in Deiner Freizeit andere immer mehr Deinen Terminkalender bestimmen.

Ab und zu wird das größte Erfolgserlebnis Deines Tages darin bestehen, dass es Dir gelungen ist, Dein Kind zum Schlafen zu bringen.

Du wirst mit Deiner Frau darüber sprechen, ob Ihr Euch überhaupt noch etwas zu Weihnachten schenken wollt oder Euch lieber auf die Kinder konzentriert.

Du wirst lernen, dass als „toller Samstagabend“ ab sofort ein Abendessen auswärts mit Deiner Frau ganz ohne Kinder gilt.

Du wirst Dich dauerhaft verkatert fühlen – und das ganz ohne Alkohol.

Auch Du wirst denken, dass Du das süßeste Baby der Welt hast. Und das ist gut so, ob es stimmt oder nicht 😉

Du wirst merken, wie einfach es ist, mit Frauen in Kontakt zu kommen, wenn Du nur ein Baby herumträgst oder im Wagen herumschiebst – und Du wirst Dich fragen, ob Du dieses Wissen früher hättest ausnutzen können.

Überhaupt wirst Du vieles im Spiel der Geschlechter besser verstehen. Im Endeffekt hat es die Natur darauf angelegt, dass Männchen und Weibchen sich suchen, zusammenkommen und sich vermehren.

Du wirst Deinen Sinn für Ordnung an die neuen Umstände anpassen müssen – ist Deine Wohnung sehr ordentlich ist das mit Kind kaum durchzuhalten, lässt Du vieles einfach liegen, dann wird es andere Probleme geben.

Mit Kind wirst Du Deine eigenen Eltern in vielen Punkten besser verstehen können. Bei anderen wirst Du im Nachhinein nur den Kopf schütteln.

Du wirst über jedes Kompliment, das Dein Kind von Dritten bekommt, so stolz sein, als gelte es Dir selbst.

Bis Du Deine Partnerin in der Nacht wieder ganz für Dich allein hast, wird es eine Weile dauern. Einen „Dreier“ hast Du Dir früher anders vorgestellt.

Deine Partnerin und Du werden sich häufiger als jemals zuvor über Kleinigkeiten zoffen – und hoffentlich wieder vertragen. Die Müdigkeit, das Leben zusammen auf engem Raum und die Unordnung spielen hier eine Rolle.

Man lernt kleine Dinge neu schätzen

Du wirst kleine Dinge wieder zu schätzen lernen – eine Dusche, saubere Kleidung, eine durchgeschlafene Nacht, ein Film, den man ohne Unterbrechung ansehen kann, ein warmes Essen, ein Abend mit den Freunden, ein ungestörtes Abendessen mit der Partnerin, bei dem man sich einfach nur in die Augen sehen kann…

Du wirst vor Stolz fast platzen, wenn Dein Kind das erste Mal „Papa“ zu Dir sagt.

Du wirst mit Kind etwas vorsichtiger, in einigen Punkten sogar ängstlich werden. Du hast nun schließlich etwas zu verlieren.

Einige Deiner Einstellungen werden konservativer werden.

Du wirst langfristiger planen und Dich wahrscheinlich auch mit Dingen wie Lebensversicherungen, einem Testament und eventuell sogar dem Kauf eines Eigenheims beschäftigen.

Überhaupt wird Dir durch Deine Kinder Deine eigene Sterblichkeit bewusst werden.

Du wirst nun endlich nachvollziehen können, warum Deinen Eltern bei Deiner Abschlussfeier von der Schule und anderen Meilensteinen die Tränen in den Augen standen – auch, wenn Du das damals für sentimentalen Quatsch gehalten hast.

Überhaupt wirst Du selbst durch Dein Kind weicher werden – speziell Filme, Bilder und Berichte, in denen Kinder leiden, werden Dir sehr ans Herz gehen.

Es wird Tage geben, an denen Du gerne aus dem Haus zur Arbeit gehst und es Dir auch nichts ausmacht, länger zu arbeiten. Aber Du wirst Dich sehr häufig ärgern, wenn Du es zeitlich nicht geschafft hast, zu Hause zu sein, bevor Deine Kinder eingeschlafen sind.

Du wirst Dir weit seltener die Frage nach dem Sinn des Lebens stellen, denn eine Antwort auf diese Frage hast Du inzwischen gefunden.

Du wirst ein zuvor nie gekanntes Gefühl empfinden, wenn Dein Kind Dich ansieht, lächelt und mit einem Gefühl der Sicherheit und Zufriedenheit langsam in Deinen Armen einschläft. Ein Bewusstsein, dass Du „angekommen“ bist, gemischt mit Stolz, Rührung, Glück und meist auch Erschöpfung.

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Lange Zeit hast Du gewartet, Du hast Dich gut vorbereitet, hast viel gelesen, Du warst mit bei den Vorbereitungskursen, hast Deine Frau bei der Geburt unterstützt so gut es nur ging – jetzt ist es endlich soweit. Du bist Papa.

Und nun?

In den ersten Monaten macht Euer neues Familienmitglied nicht viel außer schlafen, essen und verdauen. Nebenbei wird sie oder er mit der neuen Welt und seinen Reizen ziemlich überfordert sein und regelmäßig schreien. Meist ist die Mama gefragt, besonders bei der zweistündlichen Fütterung.

Viele Männer können, gerade in der ersten Zeit, mit dem Baby nicht viel anfangen. Du musst aber nicht warten bis Dein Nachwuchs krabbeln oder Fußball spielen kann um Dich mit ihm zu beschäftigen. Damit Du nicht nur Zuschauer bist, sondern von Beginn an Deine Vaterfreuden erleben kannst, habe ich 10 Sachen zusammengetragen die Du als Mann prima mit dem Baby machen kann.

10 praktische Unternehmungen mit Baby, die Euch beiden Spaß machen

  1. Gemeinsam arbeiten. In den ersten Monaten schlafen die Kleinen sehr viel. Im Bauch der Mutter war das Baby vielen Umgebungsgeräuschen ausgesetzt und hat währenddessen bestens geschlafen. Daher musst Du gar nicht überdurchschnittlich ruhig sein wenn es auf der Welt ist – meist schläft es dann sogar weniger gut. Du kannst das Baby ruhig mit ins Arbeitszimmer nehmen selbst wenn dort Musik läuft, getippt oder gar telefoniert wird. Das Baby wird dort unbehelligt weiter schlafen
  2. Gemeinsame Spaziergänge. Frische Luft ist für die Kleinen nie schlecht. Warm eingepackt hilft frische Luft das Immunsystem zu stärken. Damit es ein schöner Spaziergang wird, solltest Du die „Fütterungszeiten“ im Auge behalten.
  3. Gemeinsame Hausarbeit. Eine der einschneidensten Veränderung die ich als Mann durchgemacht habe war die, dass ich seitdem mehr im Haushalt helfe. Sollte es Dir ähnlich gehen ist das doch eine prima Gelegenheit Zeit mit Deinem Kind zu verbringen. Hänge es Dir dank Baby Björn & Co. einfach um und los gehts.
  4. Gemeinsames Nickerchen. Nach verrichteter Arbeit hast Du Dir eine Ruhepause verdient. Leg Dich auf die Couch, nimm Dein Baby auf den Bauch und verbringt eine schöne Zeit gemeinsam. Die Geräusche auf Deiner Brust sowie das Heben und Senken des Brustkorbes während der Atmung beruhigen das Baby. Meine Lieblingsbeschäftigung.
  5. Gemeinsames duschen. Eine besonders schöne Art wie Du Dich mit Deinem Kind beschäftigen kannst ist das gemeinsame Duschen. Unsere Hebamme hat uns damals auf die Idee gebracht und es ist eine tolle Alternative zum Baden, die von Anfang an machbar ist. Am besten duschst Du zunächst Dich ab und lässt Dir das Baby dann in die Dusche reichen. Achte darauf nicht zu heiß zu duschen und den Strahl der Dusche nicht direkt auf das Baby zu richten. Ich habe meinen Sohn mit dem herunterlaufenden Wasser abgewaschen das mir vom Nacken her über die Brust lief. Diese Körpernähe lieben die Kleinen. Das Badezimmer sollte gut geheizt sein und nach der Dusche kannst Du oder die deine Partnerin das Baby abtrocknen und anziehen.
  6. Gemeinsames Kuscheln. Nicht nur unter der Dusche lieben Babies den Hautkontakt. Bei der Mutter bekommen die Kleinen den direkten Körperkontakt regelmäßig während des Stillens. Auch Du als Papa solltest diese Gelegenheit nutzen in dem Du das Baby, in einem gut beheizten Zimmer, einfach ein paar Minuten auf Deine nackte Brust legst.
  7. Babymassage. Die Babymassage ist ein fester Bestandteil fast jeder Babynachsorge und ich kann Dir nur empfehlen Dich dabei zu engagieren. Es macht sehr viel Spaß und Du verlierst die Scheu Dein kleines Baby auch mal beherzter anzufassen.
  8. Gemeinsames Pupsen. In den ersten Monaten haben viele Babies Probleme mit Koliken und Blähungen. Das ist sehr unangenehm für das Baby, was es Dir durch Schreien sicher zu verstehen geben wird. Durch unterstützende Strampel-Bewegung der Beine zum Bauch hin kannst Du die Pupse des Babies „herauspumpen„. Lässt sich prima mit Tipp 4 kombinieren.
  9. Füttern. Nicht jede Frau kann voll stillen, so dass früher oder später auf die Flasche umgestellt wird. Hier ist Deine Chance das Baby zu füttern. Es macht wirklich Spaß die Kleinen dabei zu beobachten wie sie an der Flasche saugen. Beim anschließenden Aufstoßen lassen solltest Du das Spucktuch bereit halten.
  10. Wickeln. Tja, dass kann ich Dir nicht ersparen. Wickeln ist eine der Aufgaben die Du als Mann übernehmen wirst auch wenn es nicht mein Favorit ist. Ein kleiner Trost ist, dass die Ausscheidungen in den ersten Monaten noch nicht so schlimm riechen.

„Mein Sohn wenn Du etwas größer bist, mache ich mit Dir ganz tolle Sachen. Wir werden eine super Zeit zusammen haben. Ich möchte Dir ein toller Vater sein. Einer, auf den Du stolz sein wirst.“ Warum warten? Es gibt tausend toller Dinge, die Du mit Deinem Kind machen kannst. In jedem Alter. #Vatersein #papablog #papaonline

Ein Beitrag geteilt von papa online (@derpapaonline) am 16. Feb 2017 um 10:49 Uhr

Und jetzt?

Du siehst also, dass Du als Papa auch ohne Milch in der Brust viel mit Deinem Nachwuchs machen kannst. Abgesehen davon, dass es wirklich sehr viel Spaß macht sich so intensiv mit dem Baby zu befassen entspannt es unheimlich und hilft Dir schon früh eine starke Bindung zwischen Euch aufzubauen.

Als kleine Inspiration habe ich noch ein nettes Video auf YouTube gefunden, wie Du als technikbegeisterter Papa Dein Kind in den Schlaf schaukeln kannst.

Ausflüge mit Babys & Kindern

So ganz nebenbei wird durch den intensiven Umgang miteinander die soziale Kompetenz gestärkt und der Horizont bei aufregenden Entdeckungstouren erweitert. Bildung auf spielerische Art und Weise zu erfahren, macht nicht nur Spaß, sondern ist äußerst nachhaltig in seiner Wirkung, nicht nur für die Kinder.

Der Familienausflug – ein einmaliges Ereignis

Lernen Sie bereits in der Planungsphase für den Tagesausflug sich selbst, Ihren Partner und die Kinder von einer neuen Seite kennen. Schaffen Sie Nähe zueinander, genießen Sie die innere Verbundenheit. Ein einziger Ausflugstag ist wie ein kleiner Familienurlaub, der beflügelt und den oft hektischen, anstrengenden Alltag entschleunigt. Auftanken, die Seele baumeln lassen und Spaß haben – dies alles trägt entscheidend zum persönlichen Wohlbefinden bei.

Kinder haben tolle Ideen für Familienausflüge

Freizeitpark, Freibad, Spielplatz oder doch ein Naturerlebnis? Lassen Sie ruhig Ihre Kids den Familienausflug planen. Sie haben tolle Ideen und jede Menge Elan, Vorschläge in die Tat umzusetzen. Nehmen Sie sich ganz bewusst zurück und geben Sie nur die Richtung vor. Ist ein Ausflugsziel nicht zu realisieren (Berge, Meer sind zu weit entfernt, zu teuer, falsche Jahreszeit), begründen Sie, warum dieser Vorschlag nicht umgesetzt werden kann. So lernen die Kids die Grundlagen einer fairen Kommunikation auf spielerische Art und Weise kennen. Inspirieren Sie die Kids mit eigenen Ausflugsziel-Vorschlägen für einen gelungenen Kurztrip.

Familienausflug – jetzt geht´s los!

Ist dann der große Tag gekommen, starten Sie mit einem gemeinsamen Frühstück in diesen aufregenden Tag. Wer noch Fragen oder Vorschläge hat, darf sie gerne einbringen. Nach dem Frühstück werden Proviant, Kleidung und andere notwendige Dinge (bereits vorbereitet) für den Familienausflug zusammengetragen. Vergessen Sie nicht, je nach Dauer der Anreise während der Fahrt Pausen einzukalkulieren (Bewegung, Picknick). Bei der Anreise mit Bus oder Bahn genießen Sie einfach die Zeit, während Sie sich fahren lassen.

Top 5: Ausflugs-Tipps

  • Besonders für Kinder ist es wichtig, sich vor dem eigentlichen Ereignis/Erlebnis richtig auszupowern. Dies gilt insbesondere für Museumsbesuche oder Führungen, bei den sich die kleinen Besucher ruhig verhalten sollen.
  • Kinder haben Spaß daran, Natur, Kultur und Umwelt mit den eigenen Händen zu erforschen und zu erleben. Betreute Angebote wie Workshops (Basteln, Malen, Werken), Filmvorführungen oder verschiedene Mitmach-Attraktionen sind für Kinder hierfür bestens geeignet. Dies bietet für die Eltern wiederum eine gute Gelegenheit, während des Familienausflugs Zweisamkeit zu genießen oder eigene Aktivitäten zu starten.
  • Versuchen Sie, den Familienausflug so zu planen, dass es für Sie und Ihre Kinder einen Wechsel von Aktivitäten und Ruhephasen gibt. Sind Babys dabei, brauchen Sie Zeit und Ruhe zum Füttern, Wickeln und Kuscheln. So kann es gelingen, dass beim Familienausflug alle auf ihre Kosten kommen.
  • Lassen Sie nach der Rückkehr den Familienausflug gemeinsam Revue passieren. Sehen Sie sich gemeinsam Fotos an. Lassen Sie sich von Ihren Kindern zeigen, was sie gebastelt oder gemalt haben und begeistert davon berichten, was sie erlebt haben. Sie sollten ebenfalls vom Familienausflug und Ihren Eindrücken erzählen. Sie werden feststellen, dass sie sich eine Menge zu erzählen haben. Die Vorfreude auf einen weiteren Familienausflug wird umso größer sein.
  • Für den Ausflug empfehlen wir außerdem die App von babyplaces.de. Die App ist speziell für Eltern gedacht und besteht aus einer Karte, in der interessante Orte für Eltern markiert sind. Egal ob Sie nach Spielplätzen oder nach einem Ort zum Wickeln suchen. Mit der App können Sie sich den gewünschten Ort ganz einfach anzeigen lassen.

Top 10: Ausflugsziele in München

Der ideale Ausflug mit Kleinkindern

Es gibt wenig, was Familien so zusammenschweisst wie gemeinsame Ausflüge. Die Planung ist allerdings nicht ganz einfach, vor allem, wenn man einen Ausflug mit Kleinkindern machen möchte. Denn viele Ausflugsziele, die bei Familien beliebt sind, sind für Kleinkinder nicht geeignet. Noch schwieriger wirds, wenn man Kinder in ganz unterschiedlichen Altersstufen hat. Dann muss die Destination den verschiedenen Ansprüchen gerecht werden. Deshalb hat Famigros ganz viele Ideen für Sie zusammengestellt: für alle Interessen, Jahreszeiten, Wetterverhältnisse und Regionen. Mit der Filterfunktion können Sie diese Ausflugstipps gezielt nach Angeboten durchsuchen, die genau Ihren Bedürfnissen entsprechen. So wird Ihr Ausflug auch mit Baby oder Kleinkind garantiert ein Erfolg.

Tierisch coole Ausflüge für Gross und Klein

Ein paar Beispiele gefällig? Beginnen wir beim „Husky-Traum“ im Muotathal. Dort leben rund 30 Huskys. Sie können zwei Stunden mit den liebevollen Hunden spielen, spazieren und bei der Fütterung mithelfen. Ein Highlight für die ganze Familie! Beginnen wir beim Tier- und Erlebnispark Seeteufel in Studen im Berner Seeland. Schauen Sie den Lemuren beim Herumtollen zu und wohnen Sie der Fütterung der Halbaffen bei. Oder besuchen Sie die Kängurus, Erdmännchen, Zebras, Lamas, Nasenbären, Riesenschildkröten, Gänse… Und wenn Sie genug von den Tieren haben, können sich Ihre Kinder in der Riesen-Kletterlandschaft austoben oder sich als Seiltänzer versuchen. Auch Mini-Cars und Bumper-Boats warten auf Besucher. Wenn Sie diesen Ausflug mit Kleinkindern unternehmen, müssen diese nicht einmal Eintritt zahlen.

Mit Kleinkindern in den Funpark

Ein ideales Ziel für einen Ausflug mit Kleinkindern und grösseren Kindern sind Funparks. Meist haben diese einen extra für Kleinkinder ausgelegten Bereich, während auch für die älteren Kinder oder gar für Erwachsene jede Menge aufregende Angebote vorhanden sind. So ist es etwa im Skills Park in Winterthur. Dort ist einerseits Platz, sich mit Skateboards, Scootern, Inline Skates, BMX und Bikes auszutoben. Es gibt aber auch einen Trampolinpark mit einem separaten Bereich für die kleinsten Springmäuse. Ausserdem ist der Skills Park sonntags zwischen 10 und 12 Uhr nur für Kleinkinder geöffnet. Ein Ausflug mit Kleinkindern und ihren älteren Geschwister ins Ravensburger Spieleland ist ebenfalls zu empfehlen. Dort gibt es über 70 Attraktionen. Mit einem Teil davon macht der Funpark nahe der Schweizer Grenze seinem Namen alle Ehre: Ravensburger Spiele-Klassiker wie „Das Nilpferd in der Achterbahn“ oder „Das verrückte Labyrinth“ können im XXL-Format bespielt werden. Daneben finden Sie die üblichen Vergnügungsparksattraktionen wie Freier Fall oder Wildwasserfahrt und vieles mehr.

Vom Campingplatz bis zur Kunsteisbahn

Dies ist natürlich nur ein ganz kleiner Einblick in all die tollen Ausflugsziele, die man mit kleinen Kindern besuchen kann. Famigros hat noch viel mehr für Sie zusammengestellt, darunter Kunsteisbahnen, Zeltplätze, Wanderwege, Velotouren, Spielplätze, Museen und vieles, vieles mehr. Bestimmt finden Sie auch für Ihre Familie das perfekte Ausflugsziel.

Was mit Kleinkind unternehmen

In der Woche hast du vermutlich nicht viel Zeit für gemeinsame Aktivitäten. Im Urlaub und am Wochenende sieht es natürlich anders aus. Teuer muss ein solches Vorhaben übrigens nicht sein. Nachfolgend findest du einige Impulse für Unternehmungen und Spiele in den eigenen vier Wänden und für draußen.

Lass dich überraschen – dein einjähriges Kind

Einjährige Kinder kannst du schon mit Kleinigkeiten gut unterhalten. Spektakuläre Ausflüge wirst du noch jede Menge planen dürfen, wenn dein Nachwuchs ins Teenageralter kommt. Das einjährige Kind ist noch mit deutlich weniger zufrieden. Für Haus oder Garten eignet sich z.B. ein Wäschekorb, den du mit spannenden Dingen füllst. Nimm einen alten Eierkarton und knülle knisterndes Backpapier hinein. Verschließe den Eierkarton und lege ihn in den Korb. Du kannst auch einen Bogen Geschenkpapier zusammenfalten und hineinlegen, den dein Kind dann auseinanderfaltet und sicher auch wieder versuchen wird, zusammenzulegen. Hast du eine leere PET-Flasche? Für Murmeln oder Steinchen ist dein Kind noch zu klein, aber Du kannst sie in die Flasche füllen, sodass sie klappern. Auch die Flasche kommt in den Spiele-Wäschekorb. Achte aber darauf, dass sie sehr fest verschlossen ist. Setz dich zu deinem Kind auf den Boden und entdecke mit ihm zusammen den Inhalt des Korbs.

Zu Hause mit dem zwei- bis dreijährigen Kind

Für gemeinsame Aktivitäten eignen sich:

  • Gemeinsames Backen
  • Malen
  • Höhle bauen
  • Versteckspiel

Versteckspiel bedeutet nicht nur, dass sich einer von euch versteckt. Du kannst auch etwas im Raum verstecken. Das ist nicht nur ein Spiel, sondern auch ein spielerisches Training für die Konzentration. Suchspiele erfüllen einen pädagogischen Zweck. Mach es besonders spannend, indem du erkennbar überlegst, wo du etwas versteckst. Wähle aber immer ein Versteck, dass für dein Kind auch erreichbar ist und stelle es nur vor Aufgaben, die es lösen kann. Wenn es die Aufgabe nicht versteht, such mit ihm zusammen. Die vereinfachte Variante ist, dass du etwas in ein Bilderbuch legst, z.B. einen bunten Aufkleber oder auch das Blatt eines Baumes. Dann suchst du selbst erneut danach. Nach ein oder zwei Wiederholungen hat dein Kind verstanden, um was es geht. Deine Freude über die gelöste Aufgabe steckt dein Kind an und es entwickelt den nötigen Ehrgeiz, zu suchen. Wenn dein Kind aber die Lust verliert, beende das Spiel. Bedenke, dass sich die Konzentrationsfähigkeit eines Kindes erst entwickeln muss und dieser Prozess auch anstrengend ist.

Auch zu Hause können du und deine Kinder eurer Kreativität freien Lauf lassen | Bild: © AdobeStock_269999210

Lies mal wieder!

Wenn ihr das Haus nicht verlassen könnt, macht es euch gemütlich und lies deinem Kind etwas vor. Ihr könnt euch auch ein Bilderbuch zusammen ansehen und du erzählst, was dort zu sehen ist. Kann dein Kind schon selbst genug sprechen, entwickelt sich aus dem Ansehen von Bildern eine Unterhaltung. Sicher wird dein Kind dann auch Fragen stellen. Das ist wichtig für seine Entwicklung. Ein Tipp am Rande: Nimm jede Frage ernst. Wenn du eine Frage nicht beantworten kannst, weil du diesen Gedanken noch nie hattest, finde die Antwort heraus. Beziehe dein Kind mit ein. Zeige ihm, wo die Lexika stehen oder wie du im Internet nach Antworten suchst. Du kannst mit ihm auch in die Stadtbücherei fahren. Sage einem Kind nicht, dass es eine dumme Frage gestellt hat. Wenn du etwas nicht weißt, antworte pädagogisch weise: „Ich weiß es nicht. Komm, wir finden es zusammen heraus.“ Deine Reaktion ist maßgeblich für die geistige Entwicklung und später auch für den Bildungsstand deines Kindes.

Was ist das denn?

Kinder sind neugierig. Diese Neugier ist die Voraussetzung dafür, dass sie etwas lernen können. Sprich viel mit deinem Kind. Wenn ihr unterwegs seid, weise es auf interessante Dinge hin, so schulst du seine Aufmerksamkeit. Auch die Fantasie ist gefragt. Ein sehr interessantes Spiel ist das „Lesen“ von Verkehrsschildern. Frage dein Kind, was die Schilder bedeuten könnten, wenn ihr sie unterwegs seht. Du wirst sehr lustige Vermutungen zu hören bekommen, die zu echten Anekdoten werden. Ermutige dein Kind immer, der Fantasie freien Lauf zu lassen. Auch damit schulst du es und ihr führt eine lustige Unterhaltung. Natürlich solltest du es anschließend über die echte Bedeutung des Schildes aufklären.

Ausflüge für ein- bis dreijährige Kinder

Wähle ein Ausflugsziel, bei dem sich dein Kind möglichst frei bewegen kann. Dazu gehören:

  • Spielplatz
  • Wald
  • Zoo
  • Park

Spielplätze mit Sandkasten sind auch für einjährige Kinder ideal. Hier können sie sich lange mit Förmchen, Schaufel und Eimer beschäftigen. Nimm einen nassen Waschlappen mit, den du in einem Frischhaltebeutel transportieren kannst. Das ist zum Abwaschen von verschmutzten Fingern ideal, ist billiger und verursacht weniger Müll als Reinigungstücher, die womöglich noch Parfum enthalten. Für den Ausflug in den Park oder Wald brauchst du bei einjährigen Kindern nicht viel. Lass das Kind entdecken und das Tempo bestimmen. Mach es aber auch auf Tiere und Pflanzen aufmerksam. Es geht nicht darum, möglichst weite Wege zurückzulegen, sondern darum, viel zu sehen. Ein großes Blatt oder ein Käfer können sehr aufregend sein. Wenn du mit zwei- oder dreijährigen Kindern in den Wald oder Park gehst, nimm einen Insektenbetrachter mit. Das ist eine kleine, durchsichtige Dose, in deren Deckel sich eine Lupe befindet. Blätter und Insekten lassen sich so wunderbar aus der Nähe betrachten. Tiere lasst ihr anschließend gemeinsam wieder frei.

Was ist mit Indoorspielplätzen?

Indoorspielplätze können für einjährige Kinder sehr anstrengend sein und für deine Ohren, denn dort ist es für gewöhnlich sehr laut. Dreijährige können dort aber viel Spaß haben, und auch für Zweijährige gibt es viel zu erleben. Wenn dein Kind im Alltag wenig Möglichkeiten hat, zu toben, ist ein guter Indoorspielplatz eine Option, die allerdings nicht billig ist, denn meist ist es nicht erlaubt, Essen und Getränke mit hineinzunehmen. Dafür gibt es Essbereiche und eine kleine Gastronomie mit Fast Food. Dank dieses Angebots sind solche Spielplätze eine Alternative, wenn du einen Kindergeburtstag mit einer kniehohen Rasselbande organisieren willst.

Vater und Sohn können im Indoorspielplatz sichtlich auf ihre Kosten kommen | © AdobeStock_134325500

Kinder- und Jugendbauernhöfe

In der warmen Jahreszeit sind Kinder- und Jugendbauernhöfe ein wunderbares Ausflugsziel für jedes Alter. Im Internet findest du bestimmt auch Angebote in deiner Region. Solche Höfe sind soziale Einrichtungen, oft unter pädagogischer Leitung und mit vielen Angeboten rund um Tiere und Kinder. Für dein Kleinkind steht das Sehen und Entdecken an erster Stelle. Geeignet sind:

  • Geflügel/Kaninchen füttern
  • Im Stroh toben
  • Tiere streicheln
  • Ponyreiten
  • Kutschfahrten
  • Malaktionen
  • Eier einsammeln
  • Obst pflücken

Im Gegensatz zum Indoorspielplatz steht bei einem Besuch eines solchen Bauernhofes das Entschleunigen auf dem Programm. Malaktionen stehen daher auf vielen dieser Höfe hoch im Kurs. Die Kinder sitzen dabei möglichst draußen an einem großen Tisch und dürfen großzügig mit Pinseln und großen Farbtöpfen hantieren. Einjährige Kinder, die in der Stadt aufwachsen, können hier durch hohes Gras laufen oder einfach nur auf der Wiese sitzen und beobachten. Zwei- und dreijährige Kinder gehen gerne unter fachkundiger Begleitung auf Entdeckungsreise.

Picknickzeit!

Sicher nimmst du bei jedem Ausflug sowieso genügend zu essen und auch Getränke mit. Aber wie wäre es mit einem Picknick? Bereite alles vor, wie klein geschnittenes Obst, Brote und genügend Getränke. Eine Decke gehört auch noch in den Korb und damit geht es dann an einen schönen Platz, der gar nicht weit entfernt sein muss. Vielleicht fällt dir noch ein Vater aus deinem Bekannten- oder Freundeskreis ein, der Lust hat, euch zu begleiten.

Wenn Schnee fällt – Schlittenfahren!

Schlittenfahren ist ein perfektes Unternehmen für Papa und Kind. Wenn Schnee fällt, solltest du deinem Nachwuchs diesen Spaß unbedingt gönnen. Falls du in einer Region lebst, wo es mit dem Schnee schlecht aussieht, sind Indoor-Skihallen vielleicht eine Alternative, damit ihr in den Genuss dieses ganz besonderen Erlebnisses kommt.

10 Aktivitäten für Papi und Baby

Babys brauchen ihre Väter! Denn er hat, im Vergleich zur Mutter, meist andere Interessen und Sichtweisen, von denen das Baby profitiert. Babys sollen zudem intelligenter, einfühlsamer und selbstbewusster werden, wenn sich ihre Väter in der Erziehung besonders engagieren. Hier erhältst du viele schöne Anregungen, die du gemeinsam mit deinem Baby erleben kannst und die eure Bindung stärken.

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Während der Schwangerschaft:

Als Vater kannst du dich schon vor der Geburt mit deinem Baby vertraut machen, indem du zum Beispiel viel mit ihm redest, singst oder ihm etwas vorliest. So kann sich das Kleine schon im Mutterleib an deine Stimme gewöhnen und frühzeitig Vertrauen aufbauen.

Babypflege Zuhause:

Ist das Baby auf der Welt, braucht es für seine gesunde Entwicklung viel Nähe, Wärme und Liebe. Der Wickeltisch ist für eine gemeinsame Zeit mit deinem Baby ein idealer Ort, denn hier wird es in den nächsten Monaten sehr viel Zeit verbringen. Scheue dich nicht, dein Kind zu wickeln, zu baden und einzucremen – Babypflege à la Papa ist schön und gehört längst in die heutige Zeit.

Neben der Babypflege ist Kuscheln das Grösste – denn es macht Babys glücklich und lässt sie Selbstsicherheit entwickeln. Weil Körperkontakt so wichtig ist, empfiehlt es sich, dein Baby nackt auf deine nackte Brust zu legen. Eine Decke kann euch dabei angenehme Wärme spenden und ein wohliges Gefühl geben. Auch bei einer Babymassage lässt sich die Bindung von Anfang an zu stärken.

Lustiges Vatersein oder das Kind im Manne – schon kleine Babys lieben es, wenn man mit ihnen Spass macht, denn Lachen ist gesund, macht zudem schlau und fördert seine Entwicklungsschritte. Ein leichtes Kitzeln gefällt Babys daher meist genauso gut, wie wenn Papa Grimassen schneidet oder komische Geräusche von sich gibt.

Gymnastik und Bewegung fördert die körperliche Entwicklung und regt zudem die Verdauung an. Im sogenannten „Fliegergriff“ auf Papas Armen durch die Wohnung fliegen, macht also nicht nur Spass, sondern ist zudem gesund.

Spielen und Kommunizieren:

Dein Baby hört dir zu! Erkläre deinem Kind, was du gerade tust und rede oft mit ihm. Wenn es auf deiner Brust liegt oder während du es herum trägst, es hört bestimmt gerne deiner Stimme zu. Vielleicht mag es auch, wenn du ihm vorsingst und dazu tanzt?

Auch gemeinsam vor dem Spiegel lässt es sich wunderbar spielen!

Bestimmt findest du deine ganz eigenen Baby-Spiele heraus…

Unterwegs Vatersein:

Als Vater kannst du auch Babykurse besuchen. Hier gibt es eine grosse Auswahl an Möglichkeiten, wie zum Beispiel Krabbelgruppen, Babyschwimmen oder Babymassage. Der Vorteil dabei ist, dass es sich hier um regelmässige Termine handelt, die du zu deiner Vater-Baby-Zeit machen kannst.

Aber auch Spaziergänge, egal ob mit dem Kinderwagen oder dem Tragetuch, sind wertvolle Zeiten, die du unbedingt geniessen solltest. Lässt sich auch wunderbar mit Joggen verbinden…

Wenn sich dein Baby nicht beruhigen lässt, helfen oft Spaziergänge an der frischen Luft in einer Tragehilfe oder im Kinderwagen. Lässt sich auch wunderbar mit Joggen verbinden…;)

Als Notfallplan hilft eine kleine Ausfahrt mit dem Auto – viele Babys schlafen dann sofort ein.

Es steht dir also eine wundervolle Zeit bevor. Denn für die Entwicklung brauchen Mädchen wie Jungs ihren Vater. Geniesse die gemeinsamen Momente und habe keine Angst vorm Vatersein oder etwas falsch zu machen. Probiere es einfach und beteilige dich regelmässig an der Babypflege, bei das Zubettbringen und erfinde eure ganz eigenen, gemeinsamen Rituale. Denke daran – ein Vater wächst mit seinen Aufgaben und lernt „learning by doing“.

Ausflüge mit Baby in Köln und Bonn

Väter: Papas treffen Papas

Väter, die während der Elternzeit Kontakte zu Gleichgesinnten knüpfen möchten, sind beim „Väter in Köln e.V.“ bestens aufgehoben. Der Verein bietet eine ganze Reihe an Veranstaltungen für Männer mit Kindern an. Für frischgebackene Papas gibt es beispielweise die „Elternzeit-Väter“-Treffs. An wechselnden Orten verabreden sich die Mitglieder per E-Mail-Verteiler für Ausflüge oder auf eine Tasse Kaffee. Ein weiteres Angebot des Vereins sind die Vätercafés und die Vater-Kind-Treffen für Kinder im Alter von null bis drei Jahren im Familienraum St. Anna (Ehrenfeld) und SKM Familienhaus (Ossendorf).

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Familiencafés

Auch mit Baby macht Ausgehen und Kaffee trinken Spaß – allerdings sind nicht alle Gastronomen begeistert, wenn man mit Buggy und Wickeltasche nach einem Tisch fragt. In welchen Cafés in Köln, Bonn und der Region Kinderwagen, Windeln, Gläschen und Geschrei nicht nur erlaubt, sondern erwünscht sind, lest ihr in unserem Text über besonders kinderfreundliche Cafés.

Museum: Kunst mit Wickeltasche

Das Kunstmuseum Villa Zanders in Bergisch Gladbach lädt an jedem ersten Mittwochvormittag des Monats Mütter und Väter mit Kindern von null bis ein Jahren ein, gemeinsam Kunst anzusehen. Weinen, wickeln oder Stillen sind gar kein Problem, denn die Eltern haben das Museum ganz für sich alleine. In Köln veranstaltet die Initiative „familie&kunstfreunde“ jeden ersten und dritten Mittwoch im Monat um 11 Uhr abwechselnd im Museum Ludwig und im Wallraf-Richartz-Museum Führungen mit Baby. In Bonn bieten das LVR-Landesmuseum und die Bundekunsthalle besondere Programme für Eltern mit ganz kleinen Kindern. Das alles und viele weitere Infos findet ihr in unserem Artikel „Museum mit Baby“.

Konzert: Schreien erlaubt

Die Philharmonie lädt unter dem Titel „PhilharmonieVeedel“ zu Familienkonzerten ein, darunter auch solche für Eltern mit Babys im Alter von null bis eins Jahren. Die Aufführungen finden in kleinen Sälen von Bürgerzentren oder anderen Lokalitäten statt und dauern rund 45 Minuten. Es gibt Krabbelmatten, Wickeltische und Kinderwagenstellplätze.

Baby- und Familienkonzert im Opernhaus-Foyer in Bonn

Das Bonner Theater lädt einmal im Jahr zum Baby- und Familienkonzert. Das Programm reicht von Opernarien bis zu Volksliedern. Neben Sopranistin Nina Unden treten unterschiedliche Musiker auf, zum Beispiel an Violine und Klavier.

Kino: Film ab mit Baby

Die Kölnerin Irini Karamitrou initiiert seit Dezember vergangenen Jahres an wechselnden Terminen das „Kinderwagenkino“ im Cinenova Köln. Bei der privaten Veranstaltung geht das Kino auf die Bedürfnisse der Babys und Eltern ein. Der Film wird beispielsweise in einer babyfreundlichen Lautstärke abgespielt und der Kinosaal nicht abgedunkelt. Es gibt auch eine Wickelmöglichkeit und viel Platz für Kinderwagen und Decken. Anmeldung unter [email protected] Weitere Angebote findet ihr in unserem Artikel „Kino mit Baby“.

Stadtführungen: Sightseeing mit Buggy

Ihr seid eine Gruppe unternehmungslustiger junger Eltern, die auch mal etwas anderes als Cafés und Spielplätze sehen will? Eine Stadtführung kann eine willkommene Abwechslung aus dem Alltagstrott sein. „Kölner Blickfang“ beispielsweise veranstaltet Stadtführungen für Eltern mit Babys im Alter vom null bis eineinhalb Jahren. Rund zehn Teilnehmer müsst ihr zusammen bekommen und schon kann es losgehen. Vom Reiterdenkmal am Heumarkt aus geht es mit Kinderwagen und Buggy durch die Altstadt, durch das Martinsviertel und am Hännschen-Theater vorbei. Ein Erwachsener mit Baby zahlt für zwei Stunden zwölf Euro.

Theater: Babys mittendrin

Regelmäßig bietet das Freie Werkstatt Theater in Köln die „Babybühne“ für Kinder im Alter von null bis 14 Monaten an. Eine Feder, die kitzelt, eine Seifenblase, die zu Boden sinkt, funkelndes Licht, das den Raum in weiche Schatten taucht – Die BabyBühne eröffnet Eltern und ihren Kindern die Möglichkeit, Theater in einem passenden Raum und ganz spielerisch zu erleben. Im Vordergrund steht dabei die Überzeugung, dass Kunst in jedem Alter vermittelbar ist. Jede Vorstellung dauert etwa 30 Minuten, danach gibt es freies Spiel im Bühnenbild. Still- und Wickelmöglichkeiten sind vorhanden.
Info: Bitte unbedingt anmelden unter Tel. 0221 – 32 78 17 oder [email protected]

Babys und Kleinkinder

Lernen vor der Geburt

Das menschliche Lernen beginnt bereits im Mutterleib. Dort werden während der Schwangerschaft Sinne ausgebildet und die ersten Erfahrungen gesammelt. So reagieren Föten auf Berührungen, Bewegungen und Temperaturschwankungen. Auch der Geschmackssinn ist schon früh entwickelt; bereits 14 Wochen alte Föten können zwischen süß und bitter unterscheiden.

Aufgrund der Schwerelosigkeit, die im Fruchtwasser herrscht, trainieren Föten schon früh das Treten, Paddeln und auch Laufen. So werden die Grundlagen für die Motorik eingeübt. Greifen an der Nabelschnur und Saugen an den eigenen Fingern gehören ebenfalls zum Trainingsprogramm im Mutterleib.

Auch das Gehör wird bereits vor der Geburt ausgebildet und auf ein Leben außerhalb der Gebärmutter vorbereitet. Denn im Mutterleib ist es keineswegs still. Verdauungsgeräusche und Herzschlag der Mutter sorgen für einen steten Geräuschpegel, und auch die Stimme der Mutter ist ständig präsent.

So gewöhnt sich das Kind schon im Mutterleib an seine wichtigste Bezugsperson und erkennt seine Mutter schon kurz nach der Geburt an der Stimme.

Doch nicht nur Stimmen, auch Inhalte können unterschieden werden. So lasen in einem Experiment werdende Mütter ihren ungeborenen Kindern in den letzten sechs Schwangerschaftswochen zweimal täglich dieselbe Geschichte vor.

Nach der Geburt wurde den Säuglingen diese sowie eine unbekannte Geschichte vorgelesen. Ergebnis: Wenn die bekannte Geschichte kam, nuckelten die Kinder begeistert an einem Schnuller – eine Reaktion, die in der Säuglingspsychologie als Erkennen gedeutet wird.

Das Erkunden beginnt schon im Mutterleib

Die beste Förderung: gesund leben

Die Förderung der kindlichen Fähigkeiten ist vor der Geburt lediglich durch Unterlassen möglich: Alkohol, Nikotin, Drogen und viele Medikamente schaden nachweislich der geistigen und körperlichen Entwicklung und sollten von der Mutter unbedingt vermieden werden.

Aktive Förderung bewirkt nach aktuellem Forschungsstand nichts. Kinder, denen schon im Mutterleib Mozart vorgespielt wird, sind weder musikalischer noch intelligenter als andere.

Modelle der vorgeburtlichen Förderung, wo das Kind speziellen Lichtreizen, Klang- oder Wortbausteinen ausgesetzt wird, werden von allen seriösen Wissenschaftlern abgelehnt.

Auch ohne Hilfe lernen Kinder im Mutterleib alles, was sie später brauchen. Am besten geht das, wenn die Mutter möglichst wenig Stress und Angst während der Schwangerschaft hat.

Geborgenheit nützt, Stress schadet

Sinneseindrücke und Reflexe

Auch direkt nach der Geburt ist der emotionale Zustand der Bezugspersonen äußerst wichtig. Das Gehirn eines Kindes, das sich geborgen und geliebt fühlt, kann sich besser entwickeln als das eines Kindes, das viel Stress, Hektik und Angst erlebt und in einem negativen Umfeld aufwächst. Und zu lernen gibt es ab der Geburt jede Menge.

Das Gehirn ist bei der Geburt fast vollständig ausgereift, allerdings sind seine Zellen noch nicht miteinander verknüpft. Das geschieht von ganz alleine; Augen, Ohren, Nase, Mund und Haut nehmen Unmengen an Sinneseindrücken auf, die es zu verarbeiten gilt.

Während die Sicht eines Neugeborenen noch nicht sehr gut entwickelt ist (es kann circa 20 Zentimeter weit sehen), sind die Geruchs- und Geschmacksnerven stärker ausgeprägt.

Anfangs bestimmen noch viele Reflexe das Verhalten des Kindes. Wenn es auf dem Bauch liegt, dreht es automatisch den Kopf, um besser atmen zu können. Sobald man den Mund eines hungrigen Babys berührt, schließt es die Lippen und fängt an zu saugen – der Saugreflex.

Auch der Greifreflex an Händen und Zehen ist sehr stark ausgeprägt, die Babys sind sogar in der Lage, ihr eigenes Körpergewicht für einige Sekunden zu halten. Er stammt aus einer Zeit, als die Menschen noch viel stärker behaart waren; die Babys klammerten sich so an ihrer Mutter fest.

Wenn viel Wasser auf die Wangen und ins Gesicht eines Babys gelangt, schließt es automatisch die Atemwege, um diese zu schützen. Und wenn man ein Baby aufrecht stellt und so festhält, dass es mit den Füßen den Boden berührt, wird es anfangen zu laufen.

Viele dieser Reflexe, die ihren Ursprung in der Frühzeit der menschlichen Evolution haben, verlieren sich nach ein paar Monaten, wenn sie nicht gebraucht werden. Man kann sie allerdings auch trainieren. Kinder, die gestillt werden oder regelmäßig zum Babyschwimmen gehen, behalten sie entsprechend länger.

Viele angeborene Reflexe gehen wieder verloren

Der aufrechte Gang als Meilenstein

Während sich ein Kind in der Schwerelosigkeit des Mutterleibs schon sehr vielseitig bewegen kann, wird es durch die Schwerkraft, die nach der Geburt wirkt, zu einem äußerst hilfsbedürftigen Wesen.

Gezielt zu greifen beginnt es erst mit vier bis fünf Monaten, weitere vier bis fünf Monate später beginnt die Fortbewegung. Erst wird gekrabbelt, gerutscht oder gerobbt, im zweiten Lebensjahr beherrscht ein Kind dann die charakteristische menschliche Haltung: den aufrechten Gang.

Es gibt große Unterschiede beim Alter, in dem Kinder motorische Fähigkeiten beherrschen. Manche (wenige) Kinder können schon mit einem dreiviertel Jahr laufen, während andere mit 20 Monaten noch keinen Schritt getan haben.

Viele Eltern sorgen sich wegen dieser angeblichen Entwicklungsrückstände und sie fragen sich, wie sie ihr Kind etwa zum Laufen animieren können.

Doch alle Versuche sind vergeblich: Die Entwicklung der Motorik ist ein Reifungsprozess, der nach physiologischen Gesetzen abläuft und so gut wie gar nicht von außen beeinflusst werden kann. Ein Kind läuft, wenn es laufen kann, und keinen Tag früher.

Es gibt jedoch Studien, die auf kulturelle Unterschiede schließen lassen. So können Kinder aus traditionellen asiatischen und afrikanischen Kulturen ungefähr einen Monat früher frei sitzen und laufen. Als Begründung sehen manche Wissenschaftler einen unterschiedlichen Umgang in Sachen Körperlichkeit.

Asiatische und afrikanische Kinder werden öfter getragen und mehr berührt, was die Körperkontrolle und Wahrnehmung fördern kann. Während im Westen Babys fast ein Drittel ihrer wachen Zeit im Liegen verbringen, sind es in manchen afrikanischen Kulturen nur zehn Prozent.

Die weitere motorische Entwicklung kann allerdings durch Umwelt und Erziehungsstil der Eltern geprägt werden. Ein Kind, das viel im Freien, auf Spielplätzen und in der Natur spielt, entwickelt ein anderes Körpergefühl und ein anderes motorisches Geschick als Kinder, die sich (fast) nur in einer Wohnung aufhalten.

Und wenn Eltern ihrem Kind von Anfang an beibringen, dass die Treppe eine verbotene Zone ist, kann es sein, dass das Kind viel später Treppen steigen kann als ein Kind, das sich unter Aufsicht immer wieder dort versuchen kann.

Sprache und Persönlichkeit

Auch die geistige Entwicklung geht in den ersten Lebensjahren rasant voran. Ein Indikator dafür ist die Sprache des Kindes, die die Entwicklung mit Verzögerung abbildet: Das Kind entwickelt eine Vorstellung von einer Person, einem Gegenstand oder einem Sachverhalt, dann versteht es das Wort, das die Vorstellung bezeichnet, und schließlich benutzt es den Begriff selbst und spricht das Wort aus.

Auch hier gibt es große Unterschiede: Manche Kinder fangen schon im ersten Lebensjahr zu sprechen an, andere geben erst mit zweieinhalb das erste Wort von sich.

Ein großer Schritt findet um den 18. Lebensmonat herum statt, den man mit einem kleinen Experiment leicht nachvollziehen kann: Man malt seinem Kind unbemerkt, etwa beim Streicheln, mit Farbe oder Lippenstift einen Punkt auf die Stirn oder Wange und setzt es dann vor den Spiegel.

Wenn es nicht den Spiegel anfasst, sondern sich selbst ins Gesicht fasst, ist klar: Das Kind hat das Ich entdeckt. Es weiß, wer es ist und ist auf dem besten Weg, sich selbst als eigenständige Persönlichkeit wahrzunehmen.

Genau wie bei den motorischen Grundlagen gilt auch für die geistige Entwicklung von Kleinkindern: Es passiert, wenn es passiert. Die Möglichkeiten, Einfluss zu nehmen, sind eher gering. Solange die Umgebung kindgerecht ist und keine Behinderungen oder Krankheiten die Entwicklung beeinflussen, kommen alle Kinder früher oder später auf den gleichen Reifestand.

Bis zum Alter von circa drei Jahren gleichen sich die Entwicklungsunterschiede immer mehr an, sodass alle mehr oder weniger auf dem gleichen motorischen und geistigen Niveau sind. Ein erstaunliches biologisches Programm, das sich seit Jahrtausenden bewährt hat.

Eine kindgerechte Umwelt ist wichtig

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