Advent mit kindern

Inhalte

  • Nutzen Sie Weihnachten im Kindergarten für Spiele, das gemeinsame Basteln oder für eine Aufführung.
  • Vergessen Sie bei all den Geschenken nicht den Ursprung des Weihnachtsfests.
  • Integrieren Sie die Traditionen und Bräuche anderer Kulturen in die Weihnachtsfeier im Kindergarten.

Weihnachten steht vor der Tür und Sie wissen noch nicht, wie Sie das Fest im Kindergarten feiern sollen?

In unserem Ratgeber stellen wir Ihnen einige Weihnachtslieder vor und geben Ihnen Tipps, wie sich eine Weihnachtsfeier mit Kindern gestalten lässt.
Zusätzlich erhalten Sie einige Ideen zum Basteln an Weihnachten.

1. Offenheit leben – das Fest der Liebe kulturübergreifend nutzen

Das Fest bietet die Gelegenheit des gegenseitigen Kulturaustauschs.

In den meisten Kitas kommen zahlreiche Kinder unterschiedlicher Glaubensrichtungen zusammen. Nicht immer ist es da leicht, Weihnachten so zu feiern, wie die Kinder es von Zuhause aus gewohnt sind.
Dies muss jedoch gar nicht der Anspruch sein. Vielmehr sollte das gemeinsame Basteln, Geschichten erzählen oder Proben einer Aufführung im Mittelpunkt stehen.

Zeigen Sie den Kindern, wie Sie Weihnachten kennen und welche Tradition das Fest hierzulande hat. Gibt es Ideen von Eltern anderer Kulturen, so lassen sich diese sicherlich an der einen oder anderen Stelle in die eigene Planung integrieren.

Bilden Sie beispielsweise einen Gesprächskreis, in welchem jedes Kind erzählen kann, wie bei Ihnen zu Hause Weihnachten gefeiert wird.
Vielleicht ist auch der ein oder andere Elternteil bereit, die eigene Kultur im Kindergarten zu präsentieren. Dies muss nicht durch Worte geschehen, sondern beispielsweise durch einen Tanz oder ein besonderes Gebäck.

Tipp: Um Advent im Kindergarten zu feiern, nutzen Sie einen etwas anderen Adventskalender, indem sie beispielsweise am ersten Tag eine Weltkarte entfalten und in den folgenden Tagen bis zum Weihnachtsfest immer ein neues Land und deren Besonderheiten vorstellen.

2. Weihnachtsbasteln mit Kindern

Beim Basteln können Kinder ihrer Kreativität freien Lauf lassen.

Die Zeit des Advents ist prädestiniert fürs Basteln. Damit die Kinder an Weihnachten nicht nur beschenkt werden, sondern auch selbst etwas verschenken können, lohnt es sich, gemeinsam Weihnachtsgeschenke mit Kindern zu basteln.

An Heiligabend merken die Kinder, dass es nicht nur Freude macht, etwas zu erhalten, sondern auch etwas zu geben.

Die folgenden Bastelideen sollen Ihnen als Inspiration dienen:

Geschenke zu Weihnachten:

Trotz zahlreicher Spielwaren landen am häufigsten Geld und Gutscheine unter dem Weihnachtsbaum.

  • Weihnachtsdeko basteln mit Kindern (Windlichter, Holzengel, ein Rentier oder einen Nikolaus)
  • Fensterbilder für Weihnachten gestalten
  • Sterne basteln für die etwas kleineren Kinder
  • eine Kinderkrippe zu Weihnachten fertigstellen; hier bedarf es etwas mehr Hilfe, um ein schönes Ergebnis zu erreichen; jedes Kind kann jedoch seinen Beitrag leisten, da es viele Einzelaufgaben gibt
  • Baumschmuck basteln (Engel aus Stroh, Kugeln bemalen)

Beim Basteln zu Weihnachten werden Sie schnell feststellen, wie kreativ manche Kinder die Aufgabe lösen.

3. Weihnachtslieder zum Mitsingen

Die Vorweihnachtszeit ist ideal geeignet, um verschiedene Lieder aus unterschiedlichen Kulturkreisen kennenzulernen.

In der folgenden Tabelle finden Sie einige schöne Weihnachtslieder nach deren Herkunftsland geordnet:

Land Lieder
Deutschland
  • Alle Jahre wieder
  • Fröhliche Weihnacht überall
  • Leise rieselt der Schnee
England
  • Jingle Bells
  • We wish you a merry christmas
  • Rudolph, the red-nosed reindeer
  • Winter wonderland
Spanien
  • Gloria en lo alto
  • Ven a cantar
  • Mi burrito sabanero
  • Navidad, Navidad
Italien
  • Bambino devino
  • Tu scendi dalle stelle
Frankreich
  • Petit Papa Noël
  • Marche des Rois
  • Joyeux Noël

Um Weihnachten im Kindergarten zu feiern, bieten sich alternativ auch Klanggeschichten an, bei denen die Kinder besonders gut zuhören müssen.
Wenn Sie zu Weihnachten eine Kindergarten-Aufführung planen, können Sie auch einige musikalische Aspekte mit einfließen lassen.

4. Spiele zu Weihnachten im Kindergarten

Es gibt viele verschiedene typisch weihnachtliche Gerüche.

Zu Weihnachten dominieren verschiedenste Gerüche, die bereits kleinen Kindern bekannt sind. Testen Sie doch einmal, wie gut Ihre Kindergartengruppe beim Riechen abschneidet. Nutzen Sie einige alte Filmdöschen oder andere undurchsichtige Dosen, stechen Sie ein paar Löcher in den Deckel und füllen Sie verschiedene weihnachtliche Duftstoffe ein.
Dies können beispielsweise

  • Zimt
  • Nelken
  • Weihrauch
  • Vanille
  • Tannennadeln
  • oder Plätzchen

sein.
Lassen Sie Ihrer Fantasie freien Lauf. Sie können die Kinder nun entweder einen bestimmten Geruch identifizieren lassen oder aber Sie befüllen zwei Dosen mit dem gleichen Duft, sodass die Kinder diese zuordnen müssen.

Viele klassische Spiele lassen sich kinderleicht in Weihnachtsspiele umdichten. So wird beispielsweise aus dem Spiel „Wer hat Angst vorm bösen Mann?“ schnell „Wer hat Angst vor Knecht Ruprecht?“.

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Mein erster Eindruck des Buches war sehr gut, weil es übersichtlich gestaltet ist. Das Cover finde ich sehr ansprechend. Auch das Thema Weihnachten im Stuhlkreis gestalten, ist ein wichtiges Thema. denn gerade im Stuhlkreis hat man die Möglichkeit alle Kinder gleichzeitig zu erreichen und für ein Thema zu begeistern.

Ich finde die Struktur / den Aufbau des Buches sehr übersichtlich, weil es in sinnvolle Kapitel gegliedert ist. So fängt es mit dem Begrüßen und Verabschieden im Stuhlkreis an und beinhaltet dann einen Wechsel von ruhigen bis hin zu bewegungsreichen Einheiten. Ganz zum Schluss steht das Thema Weihnachtsfest. Die Kapitel und der Inhalt des Buches zielen immer mehr auf das Weihnachtsfest hin, das den finalen Höhepunkt und somit den Abschluss des Buches bildet..

Ich finde die Anleitungen praxisorientiert, weil sie auf jeden Stuhlkreis egal ob groß oder klein übertragbar sind. Sie sind einfach erklärt und lassen sich gut umsetzen. Gut finde ich auch, dass es öfters verschiedene Varianten zu den Anleitungen gibt.

Ich finde, dass sich die Anleitungen in der Praxis gut anwenden lassen, weil sie einfach beschrieben sind und meistens für die Umsetzung nicht viele Materialien gebraucht werden. Viele Anleitungen eignen sich auch gut für eine kleinere Gruppe, da man für sie mehr Zeit braucht als es manchmal in einer Großgruppe möglich sind. Andere Anleitungen machen gerade in der Großgruppe besonders viel Spaß. Meiner Meinung nach herrscht so ein schöner Wechsel zwischen Aktivitäten in verschiedenen Gruppengrößen.

Ich finde, dass die theoretischen Hintergründe hilfreich sind, weil sie vieles nochmal ins Bewusstsein rufen, was man zwar weiß, aber vielleicht nicht gerade präsent hat. Sie geben einen anderen Blickwinkel auf die Aktivitäten und die Adventszeit. Außerdem entwickelt man ein besseres Verständnis dafür, wie Kinder diese Zeit erleben.

Ich finde das Layout sehr ansprechend, weil es tolle Zeichnungen sowohl für Kinder als auch Erwachsene enthält. Die Zeichnungen haben viele kleine Details und man möchte sie immer wieder anschauen. Sie unterstreichen das Thema des Buches mit seinen einzelnen Facetten perfekt.

Nach meiner Erfahrung würde ich das Buch für folgende Zielgruppe empfehlen: Vorschulkinder, Grundschulkinder

Mein erster Eindruck der CD war sehr gut, weil sie die Spiele des Buches ergänzt und neue Weihnachtslieder enthält, die ich vorher noch nicht kannte.

Ich finde den Einsatz von Buch + CD zusammen sehr gut geeignet, weil die Kinder es lieben zur Musik zu basteln oder Spiele zu spielen. Ich finde es eine gute Idee die Spiele des Buches mit der Musik der CD zu kombinieren, weil Musik die Kinder zur Aufmerksamkeit anregt.

Die Lieder und die musikalische Umsetzung sind kindgerecht, weil die Melodien und Texte einfach sind und man sofort einen Ohrwurm bekommt. Die meisten Lieder kann man nach der ersten Strophe schon mitsingen. Auch schon bekannte Lieder wie „lasst uns froh und munter sein“ erstrahlen auf der CD in neuem Glanz und bieten für die Kinder einen anderen Reiz.

Die CD ist für die genannte Altersgruppe sehr gut geeignet, weil sie die Texte schnell lernen können und die Themen behandelt werden, die für die Kinder in der Vorweihnachtszeit interessant sind.

Cover, Booklet und Aufmachung der CD finde ich gut, weil weil es dem Cover des Buches gleicht und man so schnell die Zugehörigkeit feststellen kann. Außerdem finde ich es gut, dass das Booklet die einzelnen Liedtexte enthält und man so schneller und einfacher mitsingen kann.

Ich finde die Lieder gut erlernbar und nachsingbar, weil weil die Melodien und Texte einfach sind und sofort ins Ohr gehen.

Ich würde die CD weiterempfehlen, weil sie neue und tolle Weihnachtslieder enthält und man sie auch unabhängig vom Buch immer wieder hören kann. Sie ist ein toller Begleiter für die Vorweihnachtszeit!

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Weihnachtsspiele – 18 tolle Spiele zu Weihnachten

Lustige Weihnachtsspiele für Kinder und Familie

Am meisten Spaß machen Spiele zur Weihnachtszeit, wenn die ganze Familie beteiligt ist. Achten Sie auf eine altersgerechte Wahl, damit sich die ganze Mannschaft mit viel Spaß beteiligt. So verfliegt die Zeit im Handumdrehen, und ehe Sie sich versehen, steht das Christkind vor der Tür.

Weihnachtliches Gewürze-Raten

Suchen Sie aus dem Küchenschrank die leckersten Gewürze heraus, die Sie sonst eher zum Backen und Kochen verwenden. Zimt, Kardamom, Anis und Co. dürfen nicht fehlen, Sie können wählen, was Ihre Küche hergibt. Kleinen und großen Teilnehmern werden danach die Augen verbunden, und jeder darf an den Gewürzen schnuppern. Wer am Ende die meisten Gewürze richtig erschnuppert hat, gewinnt.

Die Weihnachtspost

Für dieses Spiel benötigen Sie Notizzettel in vielen bunten Farben, etwas Geschenkband und einige Stifte. Das Spiel fordert ein wenig Vorbereitung von allen, die sich auf das Weihnachtsfest freuen, doch gerade deshalb macht es sehr viel Spaß. Zwischen dem 01. Dezember und dem 24. Dezember schreibt jedes Mitglied in der Familie einmal am Tag einen Gedanken oder ein Erlebnis auf einen Zettel, das einen bewegt hat. Gerne darf auch gezeichnet oder gemalt werden. Jeder Gedanke wird mit dem Geschenkband zugebunden, alle Gedanken werden in einer Schale gesammelt. Eine Schale neben dem Adventskranz sieht sehr hübsch und weihnachtlich aus. An Weihnachten öffnet jedes Familienmitglied seine Notizen und teilt seine Gedanken mit. Am schönsten ist es, wenn Sie diese Zettel noch ein paar Jahre aufheben, um sich später noch einmal zu erinnern.

Das Weihnachts-ABC

Jeder Spieler bekommt Stifte und Papier und schreibt jeden Buchstaben des Alphabets untereinander. Der jüngste Spieler beginnt, sagt laut „A“ und zählt dann das Alphabet herunter. Der Spieler links von ihm ruft laut „Stopp“ und erfährt dann, bis zu welchem Buchstaben gezählt wurde. Jetzt haben alle Spieler zehn Sekunden Zeit, einen weihnachtlichen Begriff mit diesem Buchstaben zu notieren. Es folgt der nächste Spieler von rechts. Wird ein Buchstabe doppelt genannt, wird er übersprungen, es wird der nächste freie Buchstabe gewählt. Das Spiel ist beendet, wenn für jeden Buchstaben ein Begriff gefunden wurde. Für jedes weihnachtliche Wort erhält ein Spieler zehn Punkte, wenn mehrere Teilnehmer das gleiche Wort wählen, bekommt jeder fünf Punkte. Gewinner ist, wer am Ende die meisten Punkte für sich verbucht.

Weihnachtsmotive deuten

Hier benötigen Sie alte Zeitungen, eine Augenbinde und eine Kerze. Jeder Spieler erhält eine Seite und eine Augenbinde. Jetzt schaltet ein Teilnehmer Weihnachtsmusik ein, und die Teilnehmer reißen eine Figur aus der Zeitung aus, die zur Musik passt. Stoppt die Musik, werden alle Figuren ins Licht der Kerze gehalten. Die Teilnehmer müssen nun erraten, was auf dieser Figur zu sehen ist. Dieses Spiel ist besonders für Kinder mit viel Phantasie geeignet.

Weihnachts-Würfeln

Ende November wird ein farbiger Karton in Größe Din A4 zu einem Würfel geformt. Auf jeder Seite des Würfels formuliert die Familie einen Weihnachtswunsch. Ab dem 01. Dezember darf jedes Familienmitglied einmal pro Tag einen Wunsch auswürfeln, den die Familie dann in der gleichen Woche erfüllt.

Mit Kindern durch die Adventszeit – Ein kleines ABC

Kinder lieben die geheimnisvollen Wochen vor dem Weihnachtsfest. So viele Überraschungen, Rituale und Traditionen, die es zu entdecken und erleben gibt.

Adventlicher Abendspaziergang

Ein Abendspaziergang ist in der Advents- und Weihnachtszeit besonders schön, vor allem, wenn in Ihrer Gemeinde Adventsfenster zu bestaunen sind. Grössere Kinder können eine Laterne mit einer brennenden Kerze mitnehmen. Die frische Luft und die Bewegung machen von der Vorfreude überdrehte Kinder müde, so dass sie mit einem wärmenden Kakao im Bauch leichter ins Bett gehen.

Adventsfenster

Mit weihnachtlichen Motiven geschmückte Fenster erfreuen nicht nur Ihre Familie, sondern auch Passanten. In vielen Gemeinden hat es sich eingebürgert, dass 24 Familien ein Adventsfenster gestalten und dieses am entsprechenden Tag in der Vorweihnachtszeit enthüllen, vielleicht mit einem kleinen Apéro für die Nachbarschaft. Bei solchen Aktivitäten beteiligen sich Kinder mit Begeisterung und Stolz.

Adventskalender

Die wohl bekannteste Art, die Vorfreude auf Weihnachten zu zelebrieren, ist der Adventskalender, den es in verschiedensten Formen – mit Türchen, mit Süssigkeiten oder Spielfiguren gefüllt, leer zum selber befüllen – zu kaufen gibt.

Adventskranz

Der Kranz mit den vier Kerzen hat in vielen Familien einen festen Platz. Jeden Sonntag wird eine weitere Kerze angezündet, bis am Sonntag vor Weihnachten alle vier brennen. Ob Sie den Adventskranz gemeinsam mit Ihren Kindern basteln, selber ein wahres Kunstwerk kreieren oder ein fertiges Exemplar kaufen – stellen Sie die Kerzen stets auf eine feuerfeste Unterlage, achten Sie darauf, dass nichts Brennbares in der Nähe des Kranzes steht, löschen Sie die Kerzen, ehe sie ganz abgebrannt sind und lassen Sie die Kerzen nie unbeaufsichtigt brennen.

Backen

Grittibänz, Zimtsterne, Mailänderli, Christstollen… die Liste der Gebäcke zur Weihnachtszeit ist endlos. Die meisten Kinder lieben es, beim Backen mithelfen zu dürfen und der Stolz auf das gelungene Resultat ist riesig. Die wenigsten bleiben aber dabei, bis es ans Aufräumen geht. Wählen Sie für das Backen mit den Kindern einfache Rezepte aus, wenn möglich solche, bei denen Guetzli-Ausstecher zum Einsatz kommen. Falls Sie selber dem Backen nichts abgewinnen können, tut es auch eine Packung Fertigteig, damit die Kinder in den Genuss der Weihnachtsbäckerei kommen.

Barbarazweige

Der alte Brauch, am 4. Dezember den Zweig eines Obstbaumes zu schneiden und in Wasser einzustellen, geht auf die Legende der Heiligen Barbara zurück. Wenn der Zweig dann rechtzeitig zu Weihnachten erblüht, verleiht er dem Fest eine besondere Note.

Dreikönigskuchen

Zum Abschluss der Weihnachtszeit gibt es am 6. Januar Königskuchen. Wer in seinem Brötchen die Figur findet, bekommt die Krone aufgesetzt und darf den ganzen Tag König sein. Geben Sie bei kleinen Kindern darauf acht, dass sie die Königsfigur nicht verschlucken können!

Einen Baum für die Vögel schmücken

Lassen Sie den alten bäuerlichen Brauch, zu Weihnachten eine Garbe für die Vögel aufzustellen, in etwas abgeänderter Form wieder aufleben. Schmücken Sie einen Baum im Garten mit Winterfutter für die Vögel. Wenn Sie den Baum zusätzlich mit bunten Maschen und Sternen verzieren, wird daraus eine hübsche Weihnachtsdekoration, die Ihren Kindern zugleich die Gelegenheit bietet, die Vögel bei der Futteraufnahme zu beobachten.

Geschichten erzählen

Geschichten erzählen bringt Ruhe in den Trubel und bietet auch Ihnen eine Verschnaufpause. Ob Sie mit Ihren Kindern in eine fabelhafte Welt abtauchen oder die Weihnachtsgeschichte erzählen möchten, spielt keine Rolle. Die Auswahl an Büchern zur Advents- und Weihnachtszeit ist nahezu unbegrenzt.

Hyazinthen zum Blühen bringen

Der in Skandinavien verbreitete Brauch, Hyazinthenzwiebeln im Topf in die Wohnung zu stellen und das Erblühen am Weihnachtstag abzuwarten, erfreut sich auch bei uns immer grösserer Beliebtheit. Dies bringt einen Hauch von Frühling in die finsteren Jahreszeit. Wer den intensiven Duft von Hyazinthen nicht mag, verzichtet allerdings besser auf diesen Brauch oder wählt stattdessen eine Amaryllis.

Kerzenziehen

Vielenorts besteht die Möglichkeit, für wenig Geld selber Kerzen zu ziehen. Mit etwas Hilfe können so schon kleine Kinder ihre eigenen Weihnachtsgeschenke herstellen. Da zwischen jedem neuen Eintauchen des Dochtes eine Zeit lang gewartet werden muss, ist dies eine ideale Beschäftigung, um in der hektischen Vorweihnachtszeit etwas zur Ruhe zu kommen.

Krippenlandschaft

Wer seinen Kindern die Weihnachtsgeschichte näher bringen möchte, kann dies tun, indem er diese mit Krippenfiguren nachspielt. Einige Familien bauen eine richtige Krippenlandschaft auf, in der im Laufe der Adventszeit immer mehr Figuren hinzukommen, bis an Heiligabend die Szene vollständig ist.

Sternsingen

Am Dreikönigstag sind vorwiegend in den katholischen Gemeinden Sternsinger unterwegs. Kinder verkleiden sich als die Heiligen Drei Könige und ziehen von Haus zu Haus, um Lieder vorzutragen, einen Segen zu spenden und Geld für einen guten Zweck zu sammeln. Ein glanzvoller Schlusspunkt der Weihnachtsfeierlichkeiten, der kleine Kinder tief beeindruckt.

St. Nikolaus-Tag

Dem Samichlaus begegnet man in der Vorweihnachtszeit überall. Am schönsten ist es aber immer noch, diesen am 6. Dezember zu sich nach Hause einzuladen oder ihn im Wald suchen zu gehen, damit er den Kindern persönlich seine Botschaft weitergeben kann. Sehr schön ist es auch, mit befreundeten Familien zu feiern.

Damit der Besuch des Samichlauses zu einer erfreulichen Angelegenheit wird, verzichten Sie auf Drohungen wie „Wenn du nicht brav bist, schimpft der Samichlaus.“ Falls Ihr Kind noch sehr klein oder eher ängstlich ist, ist es besser, wenn jemand den Sack vor der Haustür deponiert und klingelt, damit der Chlausbesuch nicht mit Tränen endet.

Stress

Stimmungsvolle Momente, Überraschungen, gutes Essen, Zeit mit lieben Menschen, jahrhundertealte Traditionen – einfach wunderbar, diese Weihnachtstage, nicht wahr? Erst recht, wenn Kinder dabei sind, die in ihrer Begeisterung für das geheimnisvolle Geschehen kaum mehr zu halten sind. Wenn doch bloss dieser ganze Stress nicht wäre, der dafür sorgt, dass wir nudelfertig sind, bis endlich der Moment gekommen ist, die Kerzen am Tannenbaum anzuzünden. Geht das auch ohne Hektik? Nun, gänzlich vermeiden lässt es sich wohl nicht, doch es gibt da schon die eine oder andere Möglichkeit, wie sich der Stress zumindest minimieren lässt.

Tannenbaum

Ob man ihn zu Beginn der Adventszeit schmückt oder erst am 24. Dezember, bleibt jeder Familie selber überlassen. Auch die Diskussion, ob ein echter Baum in die Stube kommt oder einer aus Plastik, wird wohl nie enden. Wichtig ist auf alle Fälle, dass Sie nicht alleine auf die Schönheit, sondern vor allem auch auf die Sicherheit achten.

Weihnachtslieder singen

Die Weihnachtszeit mit ihren zahlreichen Liedern aus aller Welt bietet sich geradezu zum gemeinsamen Singen an. Weil Singen entspannt und beruhigt, lässt sich dadurch auch Stress abbauen. Machen Sie sich nichts draus, wenn es nicht perfekt klingt, Ihren Kindern wird dies kaum auffallen.

Newsticker

Zecken im Weihnachtsbaum | 20.12.2018

Die Gefahr, einer Zecke in der kalten Jahreszeit zu begegnen, ist deutlich geringer als im Frühjahr oder Sommer. Doch bei eher milden Temperaturen sind die Blutsauger auch im Winter aktiv und können über den Christbaum ins Haus gelangen. Sie überwintern in der dicken Laubschicht am Boden, die sie vor Kälte und Austrocknung schützt. Bei milderen Temperaturen können sie aber auch wieder aktiv werden und auf Nahrungssuche gehen. Über das bodennahe Buschwerk können sie dann auch in die unteren Zweige von Weihnachtstannen gelangen. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, sollte den Baum im Freien ausklopfen und beim Aufstellen unter dem Baum ein weisses Laken ausbreiten. Fallen die Tiere dann von den Zweigen, sind sie gut sichtbar und können mit einem Klebestreifen entfernt werden.

Letzte Aktualisierung : 25-11-19, TV

Weihnachten mit Kindern – Tipps für eine besinnliche Adventszeit und mehr Beisammensein

Warum muss an Weihnachten alles perfekt sein?

Es ist Halbzeit im letzten Monat des Jahres und wir als Shop und Store stecken ebeneso inmitten des Weihnachtstroubels – da merkt man gar nicht, wie schnell die Tage vorbeifliegen. Einzig die Kerzen am Adventskranz verdeutlichen wie vorgeschritten auch dieses Jahr Weihnahten schon wieder ist. Deswegen haben wir uns überlegt: es ist Zeit, kurz innezuhalten. Und zwar nicht nur um abzuhaken, wie viele Besorgungen schon erledigt sind oder ob man schon den Verwandtenbesuch geplant hat, sondern um sich auf das Wesentliche und Wichtige zu konzentrieren: Die Familie, die eigenen Kinder und deren Weihnachtserlebnis. Denn nicht selten passiert es, dass man in dieser eigentlich besinnlichen Zeit, die so voller Nächstenliebe und Fürsorge stecken sollte, eben genau das vernachlässigt, damit an Heiligabend alles „perfekt“ und niemand enttäuscht vom Essen oder seinem Geschenk ist. Den Schalter von Hektik auf Ruhe umzulegen ist zwar lange nicht so leicht, wie oft zu lesen ist, wir hoffen jedoch, Ihnen mit ein paar Tipps genügend Zeit freizuräumen, damit Sie enger mit Ihren Liebsten zusammenrücken und es sich mit einem duftenden Tee auf dem Schoß gemütlich machen.

Das Kind in sich wiederentdecken

Wann haben wir eigentlich angefangen, in der Weihnachtszeit zu Perfektionisten zu werden? Auch wenn für Kinder – nach vehementer Eigenaussage – die Geschenke das wichtigste sind und man mehrmals am Tag gefragt wird, wann endlich das Christkind das neue Laufrad bringt, sollte man sich nicht nur darauf konzentrieren. Denn versetzt man sich selbst zurück in die eigene Kindheit, so weiß man, dass die Magie rund um das große Fest einfach unbezahlbar ist und man diesem Gefühl im Erwachsenenalter viel mehr nachhängt als dem tollen Spielzeug, was man damals bekam. Der erste Tipp von uns ist daher: Nehmen Sie die Chance wahr, sich von Ihrem Kind in den Sog der Magie und des Weihnachtswunders mit hineinziehen zu lassen! Denn auch wenn Weihnachten mit Kindern einen Spagat zwischen Besorgungen und Kinderbetreuung bedeutet, bekommt man nochmals die Möglichkeit, mit Kinderaugen lange vergessene Weihnachtsrituale wiederzuentdecken. So hat man als Eltern auch die beste Entschuldigung dafür, vieles für Erwachsene vermeintlich wichtige nicht zu ernst zu nehmen. Denn wenn man ehrlich ist, muss man keine 6 Sorten Plätzchen backen, die zudem bis Ostern reichen, nur um Freunde und Verwandte damit zu beeindrucken. Und muss das Haus gerade jetzt auf den Kopf gestellt und grundgereinigt werden, damit am Fest der Liebe alles noch mehr funkelt? Unsere klare Antwort: Nein, muss man nicht – probier’s mal mit Gemütlichkeit! Klar Wohlfühlen muss man sich trotzdem, aber eben übertreiben muss man es dagegen nicht.

Mehr Zeit zusammen – Weihnachtsbasteln mit Kindern und Plätzchen backen

Unser zweiter Tipp für Sie ist, selbst das Kind in sich wiederzuentdecken und all das bewusst mit den Kindern zu erleben, was man selbst noch von früher kennt oder wie man es sich damals immer gewünscht hätte: Kuscheln auf dem Sofa bei einer Tasse Apfelpunsch und einem guten Weihnachtsfilm bzw. einer schönen Kinder Adventsgeschichte (dies ist übrigens eine tolle Möglichkeit, Ihrem Kind näherzubringen, warum Christen Weihnachten feiern), gemeinsam die Küche in eine Weihnachtsbäckerei verwandeln und leckere Weihnachtsplätzchen mit den Kindern backen sowie draußen im Schnee auf die Spur von Wichteln gehen oder die Weihnachtsmannwerkstatt suchen. So werden die Kleinen mit der Gewissheit groß, dass sich die Weihnachtsfreude nicht in Geschenken ausdrückt, sondern in Liebe und Aufmerksamkeit füreinander.

Den Weihnachtsbaum schmücken und das Haus festlich dekorieren

Unser dritter Tipp hat viel mit Verantwortung abgeben und gleichzeitig auch mit Vertrauen schenken zutun und ist besonders für Mamas sehr entlastend. Dafür muss man im Grunde nur 1 und 1 zusammenzählen, denn es ist offensichtlich, dass Kinder den kunterbunten Weihnachtstrubel lieben und es für sie gar nicht zu viel sein kann. Warum die begeisterten Kinder nicht auch in die Vorbereitungen für das große Fest mit einbeziehen? Wenn sie von klein auf überall mit dabei sind, entwickeln sich vielleicht sogar neue Familientraditionen: Mit dem Papa zusammen den Weihnachtsbaum kaufen gehen und später auch schmücken, Grußkarten an die Verwandten schreiben oder beim Kochen helfen. All das können Kinder ab einem bestimmten Alter schon selbstständig und so hat auch Mama ein paar Punkte weniger, die sie auf ihrer Weihnachts To-Do-Liste abhaken muss. Voraussetzung dafür ist natürlich, dass man ein Stück weit vom schon beschriebenen Perfektionismus abtreten kann und sich nicht ärgert, wenn die Deko nicht akkurat aufgehängt wurde oder der Tannenbaum eher ein Tannenbäumchen mit spärlichem Nadelkleid ist. Und sein wir mal ehrlich – Weihnachtsbasteln mit Kindern macht nicht nur Spaß, sondern auch die selbstgebastelte Weihnachtsdeko sieht doch einfach viel schöner aus und ist zudem einzigartig!

Weihnachtsgedichte und der wahre Geist der Weihnacht

Für kleine Weihnachtsfans, die es bis zum großen Fest kaum abwarten können, haben wir einen vierten Tipp parat: Erklären Sie Ihrem Sprössling, was Weihnachten bedeutet und geben ihm bis Heiligabend eine sinnvolle Aufgabe, die großen Spaß macht! Das Sprichwort „Der Ton macht die Musik“ kann man sich zu Herzen nehmen, denn oft sind wir Eltern selbst daran schuld, dass der Nachwuchs ungeduldig nur noch von seinen Geschenken redet (dies bitte nicht falsch verstehen, den Kleinen soll natürlich nicht die Vorfreude geraubt werden). Sätze wie „Noch 12 Tage, dann gibt’s Geschenke für dich“ schießen am Ziel vorbei. Diese schüren nämlich nur noch mehr die Ungeduld, denn mit solchen Zeitangaben können kleine Kinder, die im Hier und Jetzt leben, noch nicht viel anfangen. Außerdem macht man so Heiligabend unbewusst zum großen Geschenke-Tag und die eigentliche Bedeutung geht verloren. Man sollte sich daher die Zeit nehmen, seinen Kindern zu erklären, auf was man im eigentlichen Sinne im Advent wartet. Wenn man entsprechender Religion angehört vertieft man wohlmöglich schon von selbst warum dies ein Freudenfest für alle Christen ist. Wenn die Kinder schon etwas älter sind, können Sie zur Überbrückung zum Beispiel für Heiligabend ein Weihnachtsgedicht lernen oder ein Puppenspiel einstudieren. Wenn die Eltern mit gutem Beispiel vorangehen und etwa ein paar Weihnachtslieder auf der Gitarre begleiten oder eine Geschichte vorlesen, trauen sich die Kleinen vielleicht sogar, das Geübte vor versammelter Familie vorzutragen.

Weihnachtsgeschenke für Kinder – wie verschenke ich am sinnvollsten?

Unser fünfter und letzter Tipp für ein besinnliches Weihnachten mit Kindern bezieht sich auf Heiligabend. Aus eigener Erfahrung können wir sagen: Es ist klüger, nicht das ganze Feuerwerk der Festlichkeit an einem einzigen Tag abzubrennen. Man sollte die Flut der Geschenke und der Köstlichkeiten auf alle drei Weihnachtstage gleichmäßig verteilen. Und um Stress für die Kinder zu vermeiden, kann man versuchen, einige Verwandtenbesuche auf Neujahr zu verlegen. Ansonsten hetzt man womöglich vom Mittagessen mit den Schwiegereltern zum Kaffee bei Oma, nur um dann eigentlich schon viel zu satt und müde das eigene Weihnachtsessen vorzubereiten. Apropos Weihnachtsessen: Es hat tatsächlich seine Vorteile und kommt nicht von ungefähr, an Heiligabend als traditionsbewusster Deutscher Kartoffelsalat und Kochwürstchen zuzubereiten, wenn man dies denn mag. Denn zaubert man ein leckeres aber schnelles Gericht, verbringt man nicht den schönen Tag zur Hälfte in der Küche, sondern kann entspannt beisammensitzen oder in die Kirche gehen. Zum Glück sind Kinder was das Essen angeht sowieso Gewohnheitstiere und rümpfen beim Anblick von Rosenkohl und Gänsebrust vielleicht ohnehin nur das kleine Näschen.

Auf die Weihnachtsfeiertage aufteilen kann man darüber hinaus auch die Weihnachtsgeschenke der Kinder. Denn es ist doch viel spannender, an alles drei Tagen etwas auspacken zu dürfen. Und bevor Oma und Opa Dinge kaufen, die die Kleinen nicht brauchen, ist es sinnvoll, größere Geschenke oder Geschenksets auf mehrere Päckchen zu verteilen und den Verwandten zum Schenken zu geben. Werden Kinder mit zu vielen verschiedenen Geschenken überhäuft, steigt natürlich auch die Wahrscheinlichkeit, dass mindestens ein Teil davon überhaupt keine große Beachtung findet. Es ist daher nicht verkehrt, wenn gerade ein bestimmtes Thema wie Ritter oder Prinzessinnen total angesagt bei den Kindern ist und alles, was damit zutun hat, gerne bespielt wird. Dies kann man sogar nutzen, um selbst Dinge als Ergänzung zur Spielwelt zu basteln. Zum Beispiel ein Glas voller Perlen und Feenstaub oder ein Sheriff Stern für Spiele im wilden Westen. Außerdem findet man zu fast allen konventionellen Spielzeugen Öko-Spielzeug, dass den Kindern entsprechenden Mehrwert bietet – nachforschen lohnt sich also.

Es ist gar nicht so leicht, solche Tipps auch in die Tat umzusetzen, in stressigen Situationen Ruhe zu bewahren und sich selbst vor Augen zu führen, was wirklich wichtig ist. Aber vielleicht haben Sie den ein oder anderen Ratschlag gefunden, den Sie gern in die Tat umsetzen würden – und damit ist schon viel gewonnen! Außerdem ist ein bisschen Emsigkeit in der Weihnachtszeit ja völlig in Ordnung und gehört auch einfach zum allgemeinen Gefühl dazu. Das greenstories Team wünscht Ihnen in diesem Sinne eine frohe, gemütliche Weihnachtszeit im Kreise Ihrer Liebsten!

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Achtsam im Advent – Adventszeit mit Kindern erleben

Achtsam im Advent, mein Motto für die kommenden Tage und Wochen. Ich möchte es langsam angehen lassen, ohne mir und meinem Umfeld Stress zu machen. Ich pfeife auf prall gefüllte Adventskalender für die ganze Familie, glitzernde Weihnachtsdeko, abgestimmt bis ins kleinste Detail, Geschenkewahnsinn und einen niemals ruhenden Backofen. Stattdessen möchte ich die Adventszeit mit den Kindern ganz bewusst erleben. Ihre Freude und Aufregung spüren, mich davon anstecken lassen.

Vorfreude auf die Adventszeit

Der Große fiebert schon seit Tagen auf Advent und unser Adventsstündchen hin. Ja, ich bin wirklich erstaunt und erfreut zugleich, dass er sich so gut an das vorherige Jahr erinnern kann. Lieder singen, Säckchen aufmachen, Kekse backen und Bücher mit Kerze (Kerzenschein) lesen – immer wieder erzählt er mir, was ganz bald ansteht. Dabei strahlen seine Augen und er ist richtig hibbelig. Und natürlich fragt er jeden Tag, wie oft er noch schlafen muss.

Sie ist einfach wundervoll, die Vorweihnachtszeit, ganz besonders mit Kindern. Und viel zu schade dafür, in Hektik zu verfallen.

Achtsam im Advent – Was mir wichtig ist

Ich neige zum Perfektionismus. Das Haus sollte stets sauber sein (Perfektionismus und Putzwahn), die Wäscheberge nicht zu groß und die Plätzchen nicht nur lecker, sondern auch optisch ein Knaller. Für mich ich es immer wieder eine kleine Challenge, auch mal Fünf gerade sein zu lassen. Aber ich möchte mich darin üben, auch mal Chaos aushalten, bzw. in kleinen, vielleicht unperfekten Dingen das besonders Schöne zu sehen.

Gerade jetzt im Advent. Eine Zeit, in welcher man schnell mal in Hektik verfallen kann. Eine Zeit, welche gerne mal Druck aufbaut. Ist der Adventskranz hübsch genug? Haben die Kinder einen Pinterest tauglichen Adventskalender? Ist die Deko noch zeitgemäß? Sind die Plätzchen besser und außergewöhnlicher als im Vorjahr?

Irgendwie alles Quatsch und überhaupt nicht das, was zählt. Für mich, für uns. Ich möchte achtsam im Advent sein, die Zeit mit meinen Jungs in vollen Zügen genießen. Wie ich mir das Ganze vorstelle? Einen genauen Plan habe ich nicht, das wäre ja wieder ein bisschen zu viel Perfektionismus, nicht wahr?! Aber Gedanken habe ich mir gemacht, in welche Richtung es gehen soll. Und diese teile ich gerne mit euch:

7 Ideen für eine schöne, entspannte und zauberhafte Adventszeit mit Kindern
  1. Kein Backstress –> Natürlich möchte ich mit meinen Jungs Plätzchen backen, da gehört für mich zur Adventszeit dazu. Jedoch habe ich mir kein Plätzchenziel gesteckt. Mindestens 5 verschiedene Sorten? Nein. Ich schaue einfach, wie viel Spaß meine Kinder beim Backen haben. Wie wir Zeit und Muse finden, ohne in Backstress zu verfallen. Vielleicht backen wir zwei Mal ganz einfache Butterplätzchen und verzieren diese?! Oder auch drei Mal Zimtsterne, weil sie uns besonders schmecken? Ich lasse es auf uns zukommen – ohne Druck. Den baue ich lieber bei den Omas aufs ;). Ich verlasse mich nämlich darauf, dass sie wieder die leckersten Plätzchen backen und uns damit versorgen.
  2. Adventsstündchen –> Ich habe schon viel darüber geschrieben, über unser Adventsstündchen. Dieses Ritual stammt noch aus meiner Kindheit und da ich es immer so sehr geliebt habe, setzte ich es auch mit meinen Kinder um. Jeden Abend/Nachmittag setzten wir uns gemeinsam im Wohnzimmer auf den Teppich. Im letzten Jahr hat der Große immer noch ein Seidentuch ausgebreitet – „unser Tisch, Mama“. Wir zünden die Kerze(n) am Adventskranz an, singen Lieder, naschen die ersten Plätzen und Orangen. Die Kinder dürfen ein Säckchen vom Adventskalender öffnen und wir lesen ein, zwei, drei Weihnachtsbücher für Kinder. Das Ganze dauert meist keine Stunde. Manchmal nur 5 Minuten, an anderen Tagen 30. Je nachdem, wie die Kinder in Stimmung sind….
    Adventskalender
  3. Kinderbücher zu Weihnachten –> Wie gerade geschrieben, wir lesen viele Bilderbücher, welche thematisch zu Advent und Weihnachten passen. Das Besondere ist hier, dass ich die Bücher meist erst zur Adventszeit hervorpacke und nach Heilig Dreikönig wieder bis zum nächsten Jahr verschwinden lassen. So ist die Vorfreude und das Interesse bei den Kindern immer ganz besonders groß.
  4. Basteln im Advent –> Ebenso wie das Backen von Plätzchen gehört für mich auch das Basteln zur Adventszeit dazu. Da meine Kinder noch recht jung sind, sind die Bastelangebote natürlich noch nicht super fancy oder aufwendig. Ein wunderschönes Erlebnis für (fast alle) Sinne ist beispielsweise das Basteln mit Bienenwachs. Entweder formen wir daraus Bienenwachskerzen, oder aber wir stechen Formen aus den Bienenwachsplatten aus, welche dann einen schönen Platz am Christbaum finden. Auch eine tolle Idee ist das Basteln eines Weihnachtsdorfes, hierbei hatte J.Boy viel Spaß. Für ältere Kinder die gerne kreativ sind, oder auch Erwachsene, empfehle ich ein Waldorf Sternenlicht oder auch Sterne aus Transparentpapier.
  5. Schlichte, alte Weihnachtsdekoration –> Ich mag weihnachtliche Deko, aber nicht zu viel. Es muss nicht überall glitzern und auch wenn ich mir bzw. uns in diesem Jahr gerne ein neues „Farbkonzept“ gegönnt hätte (angefixt von Pinterest, Instagram und diversen Blogartikeln), so habe ich mich nun doch ganz bewusst für die alte Deko aus der Weihnachtskiste entschieden. Ganz einfach aus dem Grund, dass ich die Zeit für Deko-Shopping lieber anders nutzen möchte. Und zudem darf die alte Deko noch ein wenig abgerockt werden. Ich habe keine Lust ständig „nein, nicht anfassen“ zu rufen. Die Buben sollen die Sachen beGreifen dürfen. Klassische Weihnachtsfarben, eine Krippe aus Holz, Strohsterne und Co. Vielleicht nicht super hip und mit Sicherheit kein Highlight zwischen alle den perfekt gestylten Wohnungen und Häusern, aber das ist für mich auch nicht relevant.
  6. 1,2,3 Tannenbäume –> Ein wunderschönes Spiel meiner Kindheit. Wenn es dunkel wird spaziert man durch die Straßen und zählt alle beleuchteten Tannenbäume in den Gärten, auf Balkons… Das hat immer wieder etwas ganz magisches und macht auch mir als erwachsene Frau immer wieder Freude.
  7. Adventskalender –> Ja, ich liebe Adventskalender. Ich liebes es Adventskalender für meine Buben zu befüllen und auch anderen Familienmitgliedern eine Freude zu machen. Da das Ganze aber auch gerne in Stress ausartet, habe ich in diesem Jahr ganz bewusst auf „einfache“ Kalender gesetzt. Für die Kinder habe ich Spielzeug-Sets und kleine „Süßigkeiten“ auf 24 Säckchen aufgeteilt und meine Geschwister und Eltern erhalten ganz simple einen gekauften Kalender. So komme ich meinem Drang nach Adventskalender zu verschenken, mache mir aber keinen Stress ;). Besonders gerne mag ich, dass bei uns das Öffnen der Säckchen immer ins Adventsstündchen fällt und somit in einem ganz besonderen Rahmen stattfindet. Nicht morgens zwischen Tür und Angel.

Weitere Ideen habe ich auf mein Board „Advent und Weihnachten mit Kindern“ gepinnt. Schaut gerne vorbei wenn ihr auf der Suche nach weiteren Inspirationen sind. Ich finde es immer wieder schön mir Input zu holen und daraus dann etwas zu kreieren, was zu uns (z.B. dem Alter meiner Kinder) passt.

Hach, ich freue mich so sehr auf die Adventszeit. Und ich hoffe wirklich, dass es mir gelingt zu entschleunigen. Die Tage ganz bewusst zu erleben und uns alle auf Heilig Abend und die Weihnachtstage einzustimmen.

Freut ihr euch auch schon so sehr auf die Adventszeit?

Ohne den klassischen Adventskalender mit Süßem geht es wahrscheinlich nicht, doch das muss es auch nicht. Aber Sie können für sich und Ihr Kind noch einen Adventskalender der anderen Art gestalten: Ab dem 1. Dezember planen Sie für jeden Tag eine halbe Stunde bis eine Stunde vorweihnachtliche Zeit ein. Es müssen keine spektakulären Aktivitäten sein. Viel wichtiger ist es, die Alltagshektik für einen Moment wegzuschieben und die Vorweihnachtszeit bewusst zu genießen:

Weihnachtliche Lesestunde:

Kuscheln und Vorlesen ist in der dunklen Jahreszeit besonders schön. Zünden Sie ein paar Kerzen an, machen Sie es sich gemütlich und lesen Sie Weihnachtserzählungen oder -gedichte. Auch die christliche Weihnachtsgeschichte können Sie vorlesen, sodass Ihr Kind den eigentlichen Hintergrund von Weihnachten kennenlernt.

Spenden:

Das Schenken gehört zu Weihnachten ebenso dazu wie das Beschenkt-Werden. Und es ist eine gute Gelegenheit, Kindern zu erzählen, dass nicht jeder an Heiligabend mit einem vollen Gabentisch rechnen kann. Sortieren Sie gemeinsam mit Ihrem Kind nicht mehr benötigte Spielsachen und Kleidung aus und bringen Sie sie zu einer der vielen Hilfsorganisationen. Genau darum geht es schließlich an Weihnachten.

Wunschzettel schreiben:

Geschenke sind für Kinder das Wichtigste an Weihnachten und so gehört auch der Wunschzettel fest zur Vorweihnachtszeit dazu. Gestalten Sie gemeinsam einen schönen Wunschzettel oder nutzen Sie unseren Wunschzettel zum Ausducken. Am besten tun Sie das bereits relativ früh in der Adventszeit.

Weihnachtslieder singen:

Nicht alle Menschen singen gern, dennoch kommt mit den passenden Liedern unweigerlich Weihnachtsstimmung auf. Vielleicht können sie sich mit Ihrem Kind zu einer gemütlichen Teestunde mit Keksen zusammensetzen und dabei ein paar Lieder anstimmen. Aber auch eine CD oder Playlist mit den bekanntesten Weihnachtsliedern sorgt dafür, dass Ihr Kind die Texte und Melodien bald kennt.

Ideen: Advent in der Familie feiern

1. Dezember 2014

  • Autor Sandra Lobnig
  • Thema Advent

Einige Ideen, um den Advent in der Familie zu feiern, die wir selbst ausprobiert haben.

Mit Kindern ist die Advent- und Weihnachtszeit viel intensiver. Kinder haben Weihnachten nicht schon zwanzig, dreißig oder vierzig Mal erlebt und ‚wissen Bescheid‘. Lukas, unser Dreijähriger, löchert uns gerade mit tausenden Fragen: „Warum gibt es nur vier Kerzen auf dem Adventkranz?“, „Warum darf ich nicht alle Sackerl des Adventkalenders auf einmal aufmachen?“, „Wieso ist der Jesus jetzt ein Baby?“ Fragen, auf die ich ihm nicht immer eine schnelle Antwort geben kann. Ich muss mir selber gut überlegen, wie ich ihm so antworte, dass er es versteht und dass ihm das, was Weihnachten ist, ein Stück weit mehr ins Herz fällt.

Ideen für die Adventszeit, was man als Familie mit den Kindern machen kann, gibt’s genug. Hier einige, die wir selber schon ausprobiert haben oder die wir uns für dieses Jahr vorgenommen haben:

Stroh in die Krippe legen

© Sandra Lobnig

Die Idee, die Krippe (allerdings ohne das Jesuskind) schon im Advent in der Wohnung aufzustellen, finde ich super. Die leere Krippe wird so zum Bild für eine Erwartung: Wir warten auf Jesus! So kann man Jesus sein Bettchen schon einmal vorbereiten: Allabendlich wollen wir uns in der Familie erzählen, was am vergangenen Tag geglückt ist, was uns mit Freude erfüllt hat, wo wir uns für das Gute entschieden haben. Nach jedem Beitrag wird etwas Stroh in die Krippe gelegt. So wird im Laufe des Advents ein weiches Strohbett für das kleine Jesuskind entstehen.

Gemeinschaftlicher Adventkalender

Zuerst werden kleine Zettel mit Nummern von 1-24 versehen. Auf der Rückseite notieren wir nach Zufallsprinzip die Namen der Familienmitglieder. Diese Zettel werden auf die Familienmitglieder aufgeteilt, wobei darauf zu achten ist, dass niemand seinen eigenen Namen gezogen hat. Nun darf sich jede Person für den Tag und die gezogene Person etwas überlegen: Das Vorlesen einer Gute-Nacht-Geschichte, ein gemeinsames Spiel, ein kleiner Ausflug oder auch kleine Süßigkeiten. Unsere Erfahrung: Es sollte wirklich nur eine Kleinigkeit sein, die relativ leicht zu erfüllen ist – wenn möglich noch am selben Tag, spätestens aber ein, zwei Tage später.

Gottesdienst bei Kerzenschein

Die Heilige Messe ganz früh am Morgen, wenn es noch dunkel ist, hat schon was! Bei eisiger Kälte aus dem Haus huschen, in die finstere Kirche kommen und dort mit anderen bei Kerzenschein Gottesdienst feiern. Mit den Kindern wird das für uns nicht möglich sein, aber mein Mann und ich wollen uns zumindest einmal im Advent gegenseitig die Möglichkeit geben, die Roratemesse zu besuchen.

Das Christkind kommt

Dass bei uns das Christkind und nicht der Weihnachtsmann kommt, ist selbstverständlich. Bei Advent- oder Weihnachtsgeschichten passe ich auf, ob der Inhalt wirklich passt oder der Weihnachtsmann mit seinem Rentierschlitten um die Ecke gebogen kommt. Ich will meinen Kindern auch keine Weihnachtswelt mit goldgelocktem Christkind vorgaukeln.

Das Christkind ist Jesus, das Baby in der Krippe. Punkt. Und wir beschenken einander als Ausdruck der Freude darüber, dass Gott uns dieses größte Geschenk gemacht hat.

Trotz allem Stress nicht jammern

Und noch ein Gedanke zum Schluss, der mich seit einigen Jahren durch den Advent begleitet: Man hört ja ständig, dass der Advent die stillste Zeit im Jahr ist, besinnlich und romantisch. Dass dem meistens nicht so ist, wissen wir alle. Es IST einfach stressig. Wer sich kleine Auszeiten nehmen kann oder es schafft, einen Gang zurück zu schalten: umso besser! Auch ich werde mich heuer wieder darum bemühen. Trotzdem: Ich will nicht jammern und mir selber leid tun, weil ich nicht zur Ruhe komme.

Ich will mitten in der Betriebsamkeit, beim Geschenke-Suchen, angesichts von Terminen, Wäschebergen, rinnenden Kindernasen und durchwachsenen Nächten mein Herz öffnen und Gott die Gelegenheit geben, dass es in meinem Leben Weihnachten wird.

Ich bin sicher, dass es auch für Maria und Josef nicht ruhig und beschaulich war, als sie zur Volkszählung nach Bethlehem gezogen sind und schließlich Quartier im Stall gefunden haben. Und doch: Jesus ist genau da zur Welt gekommen.

Wie gestaltet man eine schöne Vorweihnachtszeit mit Kindern?

Um die Vorfreude im Advent bei Ihren Kids zu schüren, gibt es viele Möglichkeiten, wie gemeinsam zu basteln, zu backen oder zu schmücken.

Was ist wichtig, damit auch Eltern eine schöne Zeit haben?

Bei all den Weihnachtsvorbereitungen sollten Sie auch an sich denken. Eine gute Planung und eine kleine Auszeit gehören dazu.

Was wünschen sich Kinder sonst noch rund um Weihnachten?

Weihnachten mit den Kindern können Sie auch nach der Bescherung und zwischen den Jahren für gemeinsame Unternehmungen nutzen.

Zu einer schönen Weihnachtszeit mit Kindern gehören sicherlich mehr als „nur“ zahlreiche Weihnachtsgeschenke dazu. Denn es geht darum, zusammen eine Zeit zu verbringen, an der alle Familienmitglieder Freude haben. Von uns erhalten Sie Tipps und, wie Sie die Vorweihnachtszeit und Weihnachten mit Kindern gestalten können, um gemeinsam schöne und unvergessliche Feiertage zu erleben.

1. Advent und Weihnachten: Wie Kinder je nach Alter diese Zeit wahrnehmen

Ihr erstes Weihnachtsfest mit dem Baby sollten Sie im Bild festhalten, ohne dass es zur Fotosession ausartet.

Was Kinder über Weihnachten denken und was Kinder sich zu Weihnachten wünschen, hängt in erster Linie von deren Alter ab:

  1. Babys werden vor allem von den funkelnden Lichtern und den neuen Eindrücken begeistert sein. Gleichzeitig bekommen die Kleinen auch mit, wenn es hektisch um sie herum wird. Nehmen Sie sich deshalb für das erste Weihnachtsfest mit Ihrem Liebling viel Zeit und sorgen Sie für eine ruhige Atmosphäre. In Sachen Geschenke sollten Sie, Ihre Verwandten und Freunde es aber nicht übertreiben – das Baby bekommt es ja doch noch nicht richtig mit.
  2. Kleinkinder mit zwei Jahren oder drei Jahren nehmen schon deutlich mehr von den Ereignissen wahr. Sie verstehen sicherlich noch nicht, worum es bei Weihnachten genau geht. Dennoch wird Ihr Sprössling die Vorfreude und Rituale sicherlich genießen. Gleichzeitig gilt natürlich auch bei Kleinkindern, dass die Vorbereitungen und das Beisammensein so entspannt wie möglich ablaufen sollten, ohne den Spaß dabei zu vergessen.
  3. Spätestens ab fünf oder sechs Jahren hat Ihr Kind recht klare Wünsche, wie das Weihnachtsfest ablaufen sollte. Es freut sich auf leckere Weihnachtsplätzchen, einen geschmückten Baum und natürlich jede Menge Weihnachtsgeschenke. Mindestens genauso wichtig ist Ihrem kleinen Liebling auch die Zeit mit Ihnen: spielen, lachen oder einfach mal kuscheln und miteinander plaudern.
  4. Jugendliche mit 13 oder 14 Jahren sind oftmals nicht so interessiert daran, Weihnachten in Familie zu feiern, und rebellieren gerne mal in dieser Zeit. Wichtig ist, dass Sie im Vorfeld klären, was der Teenager für Vorstellungen für die Feiertage hat. Sinnvoll ist es, hier Kompromisse zu finden und im Falle einer „Rebellion“ den Humor zu bewahren.

Ab etwa anderthalb Jahren kann Ihr Kleinkind schon Geschenke selber auspacken – und wird dabei garantiert viel Spaß haben.

2. Adventszeit: Gemeinsame Vorfreude ist doppelte Freude

2.1. Weihnachtliches Basteln und Gestalten

Je mehr Freude Ihr Sprössling bei den vorweihnachtlichen Unternehmungen hat, desto stärker wird Weihnachten von Kindern künftig mit etwas Positivem verbunden. Das gemeinsame Basteln ist für viele Kinder ein Höhepunkt in der Weihnachtszeit.

Zudem ist es auch pädagogisch wertvoll, da es die Kreativität und die Feinmotorik von Kindern fördert. Als Projekte mit Kindern bieten sich etwa Fenster- oder Tischdeko sowie das Basteln von Christbaumschmuck an. Tipps und Anleitungen hierzu finden Sie in unserem Artikel Basteln zu Weihnachten.

Es macht Spaß, zusammen Weihnachtskarten zu basteln und die schönsten Designs herauszusuchen.

Ebenfalls für Spaß sorgt das gemeinsame Gestalten von persönlichen Weihnachtskarten. So gibt es Portale wie Planet Cards, die Weihnachtskarten anbieten, welche Sie selbst ganz individuell gestalten können. Suchen Sie zusammen mit Ihrem Kind die schönsten Familienfotos oder passende Bilder zum Weihnachtsthema heraus und wählen Sie dann aus den angebotenen Designs – beispielsweise Karten mit funkelnden Weihnachtssternen, glitzernden Zweigen oder in Herzform.

Auch ein selbst gefüllter Adventskalender ist ein beliebter Klassiker. Besonders gut kommt das Ganze an, wenn Sie diesen selber basteln und individuell befüllen. In unserem ausführlichen Artikel zum Thema “Adventskalender füllen” finden Sie viele Ideen hierzu. Auch in diesem Video finden Sie einige Anregungen:

2.2. Ideen zu Weihnachten: Erzählen, backen und schmücken mit Kindern

Neben DIY-Projekten bietet sich auch das Spielen verschiedener Weihnachtsspiele an. Weitere Ideen, wie man eine schöne Vorweihnachtszeit mit Kindern gestaltet, haben wir in der folgenden Tabelle für Sie zusammengestellt.

Weihnachtsidee Foto Tipps
Geschichten vorlesen oder erzählen
  • Eltern oder Großeltern lesen ab dem 1. Advent jeden Abend eine weihnachtliche Geschichte oder einen Teil davon vor.
  • Alternativ können Sie auch von Ihren eigenen weihnachtlichen Kindheitserinnerungen erzählen.
Plätzchen backen
  • Wählen Sie einfache Rezepte aus, bei denen Ihr Sprössling möglichst viel alleine machen kann.
  • Kleinere Kindern können sich auf das Verzieren konzentrieren.
Weihnachtsbaum schmücken
  • Schon der gemeinsame Kauf des Weihnachtsbaums ist ein echtes Ereignis.
  • Den möglicherweise zuvor gebastelten Baumschmuck können Sie nun zusammen anbringen.

3. Stressfreies Weihnachten mit Kindern – denken Sie auch an sich

Nun haben Sie bereits einige Tipps erhalten, wie Sie den Advent spannend für Ihren Sprössling gestalten können. Aber haben Sie dabei auch an sich gedacht? Worauf Eltern achten sollten, um auch selbst eine schöne Zeit zu haben, erfahren Sie jetzt:

  • Gönnen Sie sich als Eltern an Weihnachten auch mal eine Auszeit vom Feiern.

    Planung ist alles: Beginnen Sie früh genug mit den weihnachtlichen Vorbereitungen – das heißt Geschenke kaufen, Baum besorgen, Plätzchen backen etc. Wenn Sie alles auf den letzten Drücker erledigen, kann es durchaus auch mal stressig werden.

  • Keinen Druck: Stellen Sie an sich und das „Drumherum“ ums Weihnachtsfest keine übertrieben hohen Ansprüche. Das setzt Sie nur unter Druck und artet letztlich in Stress aus. Sagen Sie sich „Es gibt kein perfektes Weihnachten und niemand erwartet das von mir.“
  • Aufgaben delegieren: Jeder in der Familie sollte bei den Vorbereitungen mit anpacken – die Kinder wollen das oftmals sogar. Verteilen Sie also die verschiedenen Aufgaben und nehmen Sie in Kauf, dass dabei kleine Missgeschicke passieren können.
  • Neues wagen: Möglicherweise haben Sie bisher ein bestimmtes Weihnachtsritual nur aus Gewohnheit vollzogen, ohne dass Ihre Familie und Sie selbst wirklich Lust darauf hatten. Am besten sprechen Sie im Vorfeld mit Ihrem Partner und den Kindern darüber, was diese an den Feiertagen am liebsten machen möchten. Mit Sicherheit finden Sie jede Menge Unternehmungen, die wirklich allen Spaß machen.
  • Zeit für sich: Gönnen Sie sich eine Auszeit – die Großeltern nehmen Ihren kleinen Liebling garantiert gerne mal an einem Feiertag oder zwischen den Jahren für einen halben oder ganzen Tag zu sich. Unternehmen Sie etwas mit Ihrem Partner oder – als Alleinerziehende/r – mit einer Freundin oder einem Freund. Möglich ist vieles: vom wohltuenden Bad über den Sauna- oder Restaurantbesuch bis hin zu einem kleinen Tagesausflug.

Achtung: Sprechen Sie mit den Großeltern und ggf. anderen Verwandten vorher ab, wer wen zu welcher Zeit besucht. Legen Sie die Besuche nicht zu dicht nacheinander, denn sonst artet das für Sie oder auch Ihre Kinder leicht in Stress aus. Aufgrund der Geschenkeflut kann Weihnachten die Kinder zudem schnell mal überfordern – vor allem, wenn sie noch kleiner sind.

4. Nach der Bescherung: Zeit für gemeinsame Spiele und Unternehmungen

Rodeln, Schneemann bauen, Schneeballschlacht, Eis laufen – tolle Unternehmungen zur Weihnachtszeit oder zwischen den Jahren.

Auch in diesem Jahr ist es irgendwann so weit: Die Bescherung ist vorüber, das Weihnachtsessen verspeist und alle Weihnachtsgeschenke ausgepackt. Damit jetzt keine Langeweile aufkommt und Sie die gemeinsame Zeit optimal nutzen können, sollten Sie eine kleine Ideensammlung parat haben. Natürlich unterstützen wir Sie dabei gerne:

  • Kinder lieben Spiele – also können Sie entweder gemeinsam das neue Spielzeug ausprobieren oder bewährte Brett- bzw. Kartenspiele auf den Tisch bringen.
  • Sollte es der Winter an Weihnachten gut mit Ihnen meinen, liegt vielleicht Schnee – ein guter Grund für einen fröhlichen Familienspaziergang.
  • Zwischen den Jahren hat sicherlich auch das Erlebnisbad, die Eisbahn oder das Kino in der Nähe geöffnet oder Sie schauen sich zuhause zusammen einen kindgerechten Film an.

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