Ab welchem alter babyschwimmen

Babyschwimmen

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Wann und wo Babyschwimmen machen?

  • Geeignet für: Der Kurs eignet sich für Kinder ab dem dritten Lebensmonat. Manche Kinder bleiben bis sie Schwimmen lernen beim Babyschwimmen. Dann sollte natürlich eine altersentsprechende Gruppe vorhanden sein.
  • Zeit: Kurse im Babyschwimmen finden etwa über zehn Wochen statt. Eine Kursstunde dauert meistens rund 30 Minuten.
  • Anbieter: Die DLRG (Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft) oder auch örtliche Schwimmbäder bieten oft Babyschwimmkurse an. In fast jeder Stadt dürftest Du ein solches Angebot finden.
  • Kosten: Für einen zehnstündigen Kurs kannst Du mit Kosten zwischen 60 und 80 Euro rechnen.

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Was passiert beim Babyschwimmen?

Beim Babyschwimmen lernt Dein Kind nicht wirklich zu schwimmen, sondern Du lernst bestimmte Handgriffe und Techniken, die Deinem Kind bei seinen Bewegungen im Wasser helfen und es unterstützen. Es geht bei diesem Erlebnis um spielerische Erfahrungen, die Dein Baby mit Dir gemeinsam machen kann. Mit Sing- und Bewegungsspielen wird Deinem Kind beim Babyschwimmen das Element Wasser auf spielerische Art und Weise näher gebracht.

Woher kommt Babyschwimmen?

Die Idee des Babyschwimmens entstand in den 70er Jahren. Man verwies darauf, dass Ungeborene in Flüssigkeit heranwachsen, und das Körpergefühl im Wasser somit ununterbrochen erhalten bleibt. Babyschwimmen fällt heute in den Bereich der Wassergymnastik. Mit Tauchübungen zum Beispiel soll eine bessere Sicherheit im Wasser erreicht werden.

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Ab wann geht es zum Babyschwimmen?

Ab dem dritten Lebensmonat kannst Du mit Deinem Kind gemeinsam wöchentlich das Schwimmbecken unsicher machen. Du solltest aber darauf achten, dass die Temperatur des Wassers zwischen 32 und 34 Grad beträgt, da sich durch das warme Wasser die Muskeln am besten entspannen und Dein Baby sich so wohl fühlt. Für die Babyschwimmkurse werden daher besonders beheizte Becken zur Verfügung gestellt. Haltet Euch nicht länger als 30 Minuten im Becken auf, denn danach ist Dein Kind erschöpft und kann sich trotz hoher Temperaturen leichter unterkühlen. Es ist wichtig, dass Du den Zeitpunkt erkennst, an dem der Spaß in Unbehagen umschwenkt. Falls Dein Kind einen Infekt hat oder sich generell unwohl fühlt, solltest Du den Schwimmbadbesuch verschieben.

Warum einen Babyschwimmkurs machen?

Dein Baby wird durch die Bewegungen im Wasser deutlich intensiver beeinflusst als durch die auf dem Trockenen. Seine Bewegungsfreiheit ist viel größer und es kann sich auf eine Art und Weise fortbewegen, die sonst nicht möglich ist. Zusätzlich unterstützt das Babyschwimmen folgende Dinge:

  • Du erlernst wichtige und vor allem sichere Griffe und Haltetechniken. So kannst Du Dich auch bei zukünftigen Schwimmbadbesuchen sicherer im Wasser bewegen mit Deinem Baby.
  • Auch Dein Baby lernt sich zielgerichteter zu bewegen. Seine späteren motorischen Fähigkeiten werden gefördert.
  • Das Wasser wirkt auf alle Organsysteme, besonders auf die Atmung Deines Babys. Denn ganz nebenbei werden durch den Wasserdruck die kleinen Lungen trainiert.
  • Dein Kind kann sich im Wasser gleichzeitig entspannen und aktiv sein.
  • Der enge Körperkontakt und die Berührungen sind für Dich sicherlich genauso schön, wie für Dein Baby. Das Tragen im Wasser fördert die Beziehung zwischen Dir und Deinem Baby: Vertrauen und Verantwortungsbewusstsein entwickeln sich.
  • Die Wahrnehmungsfähigkeit wird durch die besonderen Eigenschaften des Wassers, wie zum Beispiel Nässe und Widerstand, verbessert.
  • Der Gleichgewichtssinn wird angeregt.

Wenn Du Dir unsicher bist, ob Babyschwimmen das Richtige für Dich und Deinen Sprössling ist, kannst Du ja mal zu einer Probestunde gehen und vom Beckenrand zuschauen oder Dich vielleicht schon vorsichtig ins Wasser wagen.

Das Babyschwimmen vorbereiten

Vor dem ersten Schwimmbadbesuch kannst Du mit Deinem Baby in der Badewanne üben. Die Wassertemperatur in der Badewanne sollte bei ersten Bädern bei 37°C liegen. Da das Wasser im Schwimmbad kühler ist, solltest Du Dein Baby langsam an die Wassertemperatur im Schwimmbad gewöhnen. Das machst Du am besten, indem Du langsam die Temperatur in der Badewanne senkst. Zusätzlich solltest Du in der Badewanne ein Spielzeug für Dein Baby haben. Wenn es mal unangenehm spritzt, lenkt Spielzeug ab. Als vertrautes Element kann das Spielzeug Dein Baby auch in das Schwimmbad begleiten.

Was Dein Baby benötigt:

  • Ziehe Deinem Baby zum Schwimmen eine Schwimmwindel an. Das verhindert, dass das „große Geschäft“ ins Wasser gelangt. Wenn Du möchtest, kannst Du ihm darüber eine Badehose anziehen, das muss aber nicht sein. Für Mädchen ist ein Badeanzug eher ungünstig. Er bedeckt das Wahrnehmungsorgan Haut und der aus dem Wasser schauende Stoff entzieht außerdem Wärme. Achte bei der Badehose darauf, dass sie am Bein nicht zu hoch ausgeschnitten sind und am Bauch fest abschließt.
  • Außer der richtigen Badebekleidung brauchst Du für Dein Baby zwei (Bade-)Handtücher und einen Bademantel.
  • Zum Duschen kannst Du für Dein Baby ein Babyduschgel mitnehmen, wenn Ihr es normalerweise auch nutzt. Duschen solltest Du mit Deinem Baby vor und nach dem Schwimmen, damit Schweiß, Fett und Chlorwasser abgespült werden. Viele Babys mögen es nicht zu duschen, anfangs kannst Du daher das Köpfchen aussparen.
  • Das Schwimmen im gechlorten Wasser trocknet die Haut aus. Creme daher Dein Baby nach dem Duschen besser mit einer Hautpflegecreme ein.
  • Denke auch an eine frische Windel und Wickelsachen.
  • Nach dem Schwimmen sind viele Babys hungrig und durstig. Du kannst es stillen oder ein Fläschchen mitnehmen. Ein warmes Getränk reguliert gleichzeitig auch die Körpertemperatur. Ist Dein Baby schon älter, kannst Du auch einen Brei mitnehmen. Nach dem Essen und Trinken fallen die meisten Babys in einen tiefen Schlaf. Babyschwimmen macht nämlich nicht nur hungrig, sondern auch müde!

Was Du zum Babyschwimmen benötigst:

  • Badebekleidung
  • einen Bademantel
  • ein oder zwei Handtücher
  • aus hygienischen Gründen vielleicht ein Paar Badeschuhe
  • Duschsachen und eine Creme

Atemschutzreflex: Warum Babys tauchen können

Der Atemschutzreflex ist angeboren und wird durch den Kontakt des Gesichtes mit Wasser ausgelöst. Er stoppt die Atemaktivität bei Deinem Baby und schützt so die Atemwege vor Wasser. Der Atemreflex verliert sich mit der Zeit. Wann genau ist aber von Baby zu Baby unterschiedlich (in der Regel so um den 6. Lebensmonat). Daher können kleine Babys unter Wasser die Luft anhalten und tauchen.

Umstritten ist das Tauchen in Babyschwimmkursen jedoch trotzdem. Obwohl Babys es körperlich können, ist unklar und wahrscheinlich auch von Baby zu Baby unterschiedlich, ob sie Spaß daran haben. Das Baby kann vorher ja leider nicht gefragt werden. Viele Kinder reagieren eher geschockt und mit einem Vertrauensverlust gegenüber ihrem Elternteil – wenigstens kurzfristig. Bilde Dir am besten bereits vor dem Besuch eines Kurses eine Meinung dazu und sprich vielleicht vor dem Kurs mit der Kursleiterin über das Thema.

Fragen und Anworten zum Babyschwimmen

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1. Ab welchem Alter können Babys an Schwimmkursen teilnehmen?

  • Bei uns können Babys in der Aqua Nova schon ab dem 2. Monat und in den anderen Bädern ab dem 3. Monat das Schwimmen und den Spaß am Wasser genießen.

2. Wie kann ich mein Baby auf das Babyschwimmen vorbereiten?

  • Gehen Sie nach Möglichkeit mit Ihrem Baby bereits ab ca. der 6 Lebenswoche gemeinsam in die große Badewanne.
  • Sie können dabei das Gesicht und den Kopf ganz behutsam an das Wasser gewöhnen, in dem Sie Ihrem Baby ganz vorsichtig Wasser über den Kopf gießen.
  • Halten Sie dabei immer Körperkontakt und geben Sie dem Baby Sicherheit durch Singen und Sprechen.
  • Senken Sie ein paar Wochen vor Kursbeginn die Wassertemperatur langsam auf ca. 33°C ab, damit sich das Baby auf die Hallenbadtemperatur vorbereiten kann.
  • Vermeiden Sie bitte den Badekübel, da sich dieser auf das Babyschwimmen kontraproduktiv auswirken kann.

3. Warum soll ich mit meinem Baby Schwimmen gehen?

  • Das Kind kann sich sehr früh an das Medium Wasser gewöhnen und den richtigen Umgang damit lernen.
  • Die körperliche, geistige, soziale und seelische Entwicklung wird gefördert.
  • Die motorische Entwicklung des kleinen Babys wird intensiv unterstützt und es sammelt neue Eindrücke und kann den Gleichgewichtssinn trainieren.
  • Der Kreislauf wird angeregt und die Atemwege und Muskeln werden schonend gekräftigt.
  • Der ständige Kontakt mit Wasser fördert den richtigen Umgang diesem, für andere auch „lebensgefählichen“ Element und kann in weiterer Folfge zur Fähigkeit der „Selbstrettung“ führen.
  • Außerdem ist das Babyschwimmen eine tolle Familienaktivität, bei der das Baby im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit steht. Die Eltern lernen einen sicheren Umgang mit ihrem Baby im Wasser. Durch die intensive Zuwendung der Eltern wird das Gefühl von Sicherheit und Geborgenheit im Wasser gefördert.

4. Wie oft sollte ich mit meinem Baby zum Babyschwimmen kommen?
Je früher und regelmäßiger ein Baby nach der Geburt wieder in Kontakt mit dem Wasser kommt, desto schneller und intensiver werden sich die obigen positiven Aspekte des Babyschwimmens auf das Baby auswirken. Ich kann nur empfehlen, einen Babyschwimmkurs einmal pro Woche über einen längeren Zeitraum zu besuchen. Das erhöht die Effektivität des Trainings, abgesehen davon verlernen Babys naturgemäß relativ schnell wieder das gemeinsam Geübte.
5. Was ist zum Babyschwimmen für mein Baby mitzunehmen?
Für das Baby

  • eine Schwimmwindel/ dichte Badehose – diese ist waschbar, angenehm weich zu tragen, wiederverwendbar und der Popo des Babys hat nicht zu viel Auftrieb im Wasser. Es gibt verschiedene Marken z.B. Popolini, am besten in einer Babyabteilung nachfragen. Natürlich können Sie auch diverse Wegwerfschwimmwindeln( Drogeriemarkt ) verwenden.
  • Badetuch
  • Lotion für danach ( falls es das Baby gewöhnt ist)
  • Windel für danach
  • Nahrung – bitte das Baby vor dem Schwimmen nur wenig füttern

Für die Eltern

  • Badeanzug oder Badehose
  • Badetuch
  • Badeschlapfen
  • Pflegeprodukte für danach
  • GUTE LAUNE…

Mehr Aufwand ist eigentlich nicht notwendig. Das ganze Schwimmmaterial wird Ihnen von uns zur Verfügung gestellt.
6. Wie melde ich mich an?
Telefonisch bei Gabi ( ich freue immer persönlich mit unseren Eltern zu plaudern) oder über das Anmeldeformular / Anmeldung. Bitte geben Sie den Vor- und Nachnamen und Geburtsdatum Ihres Kindes, Ihre Telefonnummer, Wohnort und das Hallenbad, wo Sie mit uns schwimmen wollen bekannt. Erst nach unserer Bestätigung ist die Anmeldung für einen bestimmten Kursplatz fix.
7. Wann soll ich nicht Babyschwimmen kommen?

  • mit fieberhaften Infekten
  • mit ansteckenden Kinderkrankheiten oder ansteckenden Hauterkrankungen
  • bei Magen-Darmerkrankungen mit Durchfall und/oder Erbrechen

8. Gibt es Fortsetzungskurse?
Ja, wir bieten laufend Fortgeschrittenenkurse in verschiedenen Stufen an. Wir wollen allen Kursteilnehmern die Möglichkeit geben, solange sie wollen in einem Kurs weiter zu lernen und zu üben. Alle Kursteilnehmer haben die Möglichkeit, gegen Ende des laufenden Kurses sich bei Ihrem Trainer für den folgenden Kurs anzumelden.
9. Kommt ein Fotograf in die Kurse?
Ja, in jedem Semester kommt einmal der Unterwasserfotograf, um schöne Erinnerungsbilder zu machen. Mehr Infos unter www.h2o-babyfotos.at

10. Dürfen auch beide Elternteile am Kurs teilnehmen?
Ja, eine zweite Begleitperson ist im Kurs herzlich willkommen! Er/Sie muss nur an der Kassa den gültigen Eintrittspreis zahlen. Sollten zu viele Erwachsene im Wasser sein, hat die Trainerin – nach ihrem Ermessen – das Recht, diese aus dem Kursbereich zu verweisen (sie können aber selbstverständlich weiterhin vom Rand aus zusehen). Bitte maximal zwei Erwachsene pro Kind. Es sollen sich ja vor allem die Babys wohlfühlen!
11. Was beinhalten unsere Kleinkindschwimmkurse?
Das Allerwichtigste ist der Spaß im, auf und unter Wasser! Je nach Altersklasse spannt sich der Übungsbogen von der Wassergewöhnung über das Tauchen und „Überwasserhalten“ bis zur richtigen Schwimmtechnik. Mit Liedern und Spielen sorgen wir für gute Stimmung!
12. Wie lange dauert eine Einheit und wie hoch ist der Kursbeitrag?
Diese Informationen sind bei jedem Standort einzeln angeführt.
13. Kursfreie Tage
Grundsätzlich findet an schulfreien Tagen und Feiertagen kein Babyschwimmen statt. Zur Beseitigung von Unklarheiten bitte den Trainer fragen.
14. Können versäumte Einheiten refundiert werden?
Nein, nicht in Anspruch genommene Einheiten können nicht zurückerstattet werden.
15. Stornobedingungen
Sie haben die Möglichkeit Ihren Kurs nach der ersten Einheit kostenlos zu stornieren. Sollte der Kurs während des Blockes storniert werden, so kann nur die Hälfte der noch offenen Einheiten zurückerstattet werden. Dies gilt ab dem Zeitpunkt einer telefonischen oder schriftlichen Abmeldung.
16. Allgemeines?

  • Im Vordergrund der Kurse stehen Spaß und Spiel mit anderen Kindern und Eltern.
  • In unseren Kursen sind wir bemüht, den Eltern die Abläufe verständlich zu erklären.
  • Bei regelmäßiger Teilnahme am Kurs über einen längeren Zeitraum, lernt das Baby/Kleinkind den richtigen Umgang mit dem Element Wasser. Es übt das selbständige Schwimmen mit Schwimmhilfen (zB Schwimmscheiben, Nudeln und Bretter) in Rücken- und Bauchlage.
  • Konsequentes und effektives Üben führt dazu, dass Kinder bereits ab dem zweiten, dritten Lebensjahr ohne Schwimmhilfen mit ihrem Kopf über Wasser bleiben und manchmal beachtenswerte Strecken zurücklegen können. Somit wird die Gefahr des Ertrinkens reduziert bzw. verhindert.

Ab welchem Alter Kleinkinder Schwimmen lernen

Ab welchem Alter sollten Kleinkinder zum Schwimmunterricht?

Regelmäßig bekomme ich von Eltern die Frage gestellt, ab welchem Alter Kleinkinder Schwimmen lernen können.

Im Alter von ca. zwei Jahren können Kleinkinder lernen, wie ein Hund zu paddeln und den Beckenrand ­selbstrettend zu erfassen. Richtig Schwimmen lernen ist Kindern erst ab dem Alter von ca. 4 Jahren möglich, vorher fehlt Kindern noch das Koordinationsvermögen Arme und Beine im richtigen Takt einzusetzen. Deshalb beinhaltet Kleinkinderschwimmen hauptsächlich spielerische Übungen im Wasser die vom gemeinsamen Gesang begleitet werden. Beginnend mit dem blubbern ins Wasser damit die Kleinen lernen ihren Schluckreflex und ihre Atmung zu regulieren und zu kontrollieren folgen nach und nach weitere Wasserspiele wie das Springen ins Wasser und das Erreichen einer schwimmenden Piratenburg (Schwimmmatte) als erste Erfolge. Richtige Schwimmbewegungen wie die Strampelbeine, Froschbeine, Windmühlenarme und die großen Armkreise können Kinder ab dem Alter von ca. 4 Jahren erlernen.

Professionelle Schwimmschulen unterteilen Kinderschwimmgruppen in drei Alterskategorien:

  • Ab dem 3. Lebensmonat Babyschwimmen mit Mama und/oder Papa und dem Ziel der Wassergewöhnung.
  • Ab dem 2. Lebensjahr Kleinkinderschwimmen mit dem Zielen der Wassergewöhnung und kurze Strecken Schwimmen.
  • Ab dem 4. Lebensjahr Kinderschwimmen mit Zielen Wassergewöhnung, kurze und lange Strecken Schwimmen.

Behutsame Wassergewöhnung nimmt Kleinkinder die Angst vorm Wasser

Beobachtet man Babys und Kinder im Wasser, kann man immer wieder feststellen, dass die Babys das Schwimmen und Planschen von Anfang an genießen. Kleinkinder und auch Ältere haben oftmals Angst vor dem neuen Element Wasser. Sie fürchten Wasser in dem sie nicht stehen können und vermuten Gefährliches. Durch Singen, Spielen und Bewegen im Wasser lernen die Kleinkinder unter Aufsicht, dass ihre Furcht unbegründet ist. Und schon bald genießen auch Kleinkinder das Element Wasser in vollen Zügen.

Kleinkinder beim Schwimmen lernen mit Schwimmnudeln

Warum Kleinkindschwimmen lernen sollten

Schwimmen ist eine der gesündesten Sportarten nicht nur für Erwachsene sondern vor allem für unsere Kinder. Neben der Bewegung werden die Atemmuskulatur, die Motorik, Koordination und Balance geschult. Außerdem wird ihr Selbstbewusstsein gestärkt und die soziale Entwicklung durch das Schwimmen lernen in kleinen Gruppen gefördert.

Kleinkinder beim gemeinsamen Gruppenschwimmen

Was lernen Kleinkinder beim Schwimmen

Kleinkindschwimmen bedeutet Wassergewöhnung als Vorstufe zum schwimmen lernen. Kinder an das Wasser zu gewöhnen damit sie lernen sich darin zu bewegen ist ein gutes und sehr wichtiges Selbstsicherheitstraining und dient als Grundlage zum Schwimmen lernen.

Beim Kleinkinderschwimmen üben wir spielerische Bewegen im Wasser. Da Kinder von sich aus neugierig sind und sich gerne auf die Suche nach neuen Bewegungserfahrungen machen wird es für die Kleinen nicht langweilig. Kleinkinder erleben dann im Wasser, dass Sie agiler und beweglicher sind als an Land. Kleinkinder die diese Erfahrung machen dürfen bergreifen so, dass sie sich nicht vor dem Wasser fürchten müssen. Kinder die diese Erfahrung nicht gemacht haben, könnten sogar im Knietiefen Wasser in Lebensgefahr geraten.

Wir bereiten die Kleinkinder darauf vor, wie sie sich bei einem unerwarteten Sturz ins Wasser, richtig zu verhalten haben. Deshalb gehen die Kleinen im Rahmen der Schwimmkurse über wackelige Piratenbrücken, rutschen ins Wasser oder tauchen unter Poolnudeln durch. Kleinkinder können so viel besser gefährliche Situationen im Wasser meistern da sie nun wissen, dass sie nicht völlig hilflos sind und paddeln kontrolliert zum Beckenrand.

Kleinkind Schwimmt allein zum Beckenrand

Bieten sie ihren Sprösslingen einen Entwicklungsvorsprung und den Spaß am Schwimmen lernen

Kurz gesagt ist eine frühe Wassergewöhnung die beste Grundlage für Schwimmkurse, in denen Kinder lernen kurze Stecken zu Schwimmen, um die ersten Schwimmabzeichen wie das Seepferdchen oder Bonze etc. zu erhalten. Hinzu kommt der Spaß den die kleinen im Wasser haben wenn sie das Wasser nicht mehr scheuen sonder genießen und sie werden sich wundern wie schwer es dann ist ihre Sprösslinge wieder aus dem Schwimmbad zu bekommen.

Über Christin Pump

Schwimmtrainerin und Aquapädagogin der Schwimmschule Beluga in Hamburg

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