Ab wann sehen babys farben

Wie lernen Kinder am besten Farben kennen?

Die bunte Vielfalt der Farben! Von Geburt an leben Menschen in einer Welt voller verschiedener Farben und bereits Babys ab zirka drei Monaten können von Natur aus Farben erkennen. Im Laufe der ersten Lebensjahre müssen Kinder dann lernen, die verschiedenen Farben zu benennen. Da sich Kinder unterschiedlich schnell entwickeln, zeigen sich natürlich auch Unterschiede, was das „Farben lernen“ betrifft. Doch können Eltern ihre Kinder ganz einfach im Alltag dabei unterstützen und ihnen durch bestimmte Verhaltensregeln und simple Spiele die Bezeichnung der verschiedenen Farben ohne großen Aufwand beibringen.

Schon Babys erkennen bestimmte Farben und haben Lieblingsfarben

Bunte Bausteine sind bestens geeignet für Kinder zum Farben lernen

Bei der Geburt ist der Sehsinn von allen Sinnen am wenigsten ausgereift und das Auge ist noch nicht voll funktionsfähig. Darüber hinaus müssen die Sehtechniken in den ersten Lebenswochen und Monaten erst trainiert werden. Trotzdem können schon Neugeborene Farben erkennen. Am besten nehmen Babys die Farbe Rot wahr, dies zeigte ein Test, den kanadische Forscher durchführten. Dabei konnten beinahe alle Probanden einem roten Punkt auf grauem Hintergrund folgen, jedes dritte Baby erkannte die Farbe Grün und jedes vierte Kind Gelb. Aber nur jedes zehnte Neugeborene folgte mit seinen Augen einem blauen Punkt, was auf die Entwicklung der so genannten s-Zapfen zurückzuführen ist. Sind Babys etwa 3 Monate alt, so können ihre Augen fast alle Farben wahrnehmen.
Ferner wurde von einer Psychologin bei weiteren Untersuchungen herausgefunden, dass Kinder in der Regel kräftige Farben und starke Kontraste mögen und dass die Kleinen bereits mit ungefähr vier Monaten schon Lieblingsfarben haben. Babys stehen besonders auf knallige Farben wie Lila, Rot, Orange und Blau. Dezente Farben wie Grau oder Braun sind nicht so gefragt. Zudem zeigte sich, dass einige Babys nur eine einzige Lieblingsfarbe haben und manche Babys mehrere Farben mögen. Doch trotz der Vorlieben für bestimmte Farben sollten Eltern ihren Kindern Kleidungsstücke, Schuhe, Spielzeug und sonstige Utensilien nicht immer nur in den bevorzugten Farben kaufen, sondern das gesamte Farbenspektrum in Anspruch nehmen. Denn nur, wenn Kinder Kleidung, Schuhe, Spielsachen, Bettwäsche und weitere andere Gegenstände in allen Farben täglich um sich herum haben, können sie die Vielfalt der Farben kennen lernen und sich mit der Zeit durch ständiges benennen der Farbnamen durch die Eltern die einzelnen Farbbezeichnungen besser merken. Des Weiteren können Eltern ihrem Kind auch durch geeignete Spiele helfen, die einzelnen Farbwörter zu lernen.

In welchem Alter sollten Kinder die Bezeichnung von Farben wissen?

Ab wann ein Kind fähig ist, einzelne Farben zu benennen, hängt sicherlich auch von der sprachlichen Entwicklung des jeweiligen Kindes ab. Manche Kinder können schon unter 2 Jahren alle Grundfarben beim Namen nennen, andere haben noch mit 4 oder sogar 5 Jahren Probleme damit. Im Allgemeinen sollten Kinder dennoch im Alter von 3 Jahren die Fähigkeit haben, die wichtigsten Farben korrekt zu benennen.
In welcher Reihenfolge Kinder die Farben aufsagen geschieht nicht zufällig, sondern es hat seinen Grund, denn sie nennen zuerst die beliebten Farben und das sind in der Regel: Rot, Orange, Gelb, Grün, Blau, Lila, Rosa, Schwarz und Weiß. Später dann kommen die beiden Farbnamen Braun und Grau dazu, welche die Kinder auch noch eine Zeit lang gerne verwechseln.

Kindern im Alltag die Bezeichnung der Farben beibringen

Eltern können ihr Kind beim Farben lernen auf ganz einfache Art unterstützen, indem sie die verschiedenen Farben in den Alltag mit einbinden. Mütter und Väter können täglich die Farbnamen so ganz nebenbei ins Gespräch bringen. Sie können ihrem Kind beispielsweise morgens beim anziehen nebenher erzählen, dass sie ihm heute den roten Pulli und die blaue Hose ausgesucht haben oder dass es heute beim Frühstück seine Milch aus der gelben Tasse trinken darf.

Es gibt geeignete Spiele zum Farben lernen

Eine günstige Gelegenheit zum Farben lernen bietet sich auch beim spielen mit dem Kind, indem Eltern z.B. jeden einzelnen Baustein, mit dem ein Turm gebaut wird, farblich benennen oder wenn sie mit dem Kind zusammen ein Bilderbuch anschauen, ein Bild malen oder ein Kunstwerk mit Fingerfarben erstellen und dabei immer wieder die entsprechenden Farben erwähnen. Auch mit dem Einsatz von kleinen Leckereien wie Gummibärchen oder Smarties in verschiedenen Farben können Eltern sich nette Spielchen für die Kleinkinder ausdenken und mit ihnen durchführen. Immer wieder unterhaltsam und auch bestens geeignet ist das altbewährte einfache Spiel „Ich sehe was, was du nicht siehst und das ist rot (grün, gelb, blau, orange, lila,…). Sind Eltern mit ihrem Kind im Auto unterwegs oder machen einen Spaziergang, so ergeben sich auch da viele Gelegenheiten, das Kind auf verschiedene Farben aufmerksam zu machen, sie können das Kind auf das tolle rote Auto, den schönen blauen Himmel, das grüne Gras oder die gelben Tulpen im Park hinweisen.
Natürlich bietet auch der Handel verschiedene Farblernspiele für Kinder an.

Verwechselt Ihr Kind anfangs die einzelnen Farben immer wieder, so ist das völlig normal und Sie brauchen sich deswegen keine Sorgen zu machen. Ebenso sollten Sie sich nicht von statistischen Durchschnittswerten verunsichern lassen, wenn Ihr Kind etwas länger braucht, bis es die Farbnamen kennt. Haben Sie Bedenken oder Angst, dass Ihr Kind farbenblind ist oder machen sich Sorgen, was der Grund für sein Problem mit dem Farben benennen sein könnte, so sprechen Sie mit dem Kinderarzt darüber.

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Als die belgische Prinzessin Astrid im Jahr 1927 ihr Kind erwartete, war sie sich sicher, dass es ein Sohn werden würde. Deshalb dekorierte sie die Wiege „in der Jungenfarbe Rosa“. Rosa galt nämlich damals als „das kleine Rot“. Und Rot stand für Blut und Kampf – und damit für Männlichkeit.

Im Jahr 1918 schrieb eine amerikanische Frauen¬zeitschrift: Rosa sei nun mal „die kräftigere und damit für Jungen geeignete Farbe“. Die Mädchenfarbe damals war dagegen Blau. Denn auf alten Bildern in der Kirche trägt die Jungfrau Maria ganz häufig Blau. Also war Hellblau, „das kleine Blau“, für die Mädchen vorgesehen. Erst später änderte sich diese Sicht.

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Ab drei Jahren lernen Kinder, die Farben richtig zu benennen. Zuerst können sie auf eine Farbe zeigen, wenn man danach fragt, und mit etwa dreieinhalb können viele schon vier Farben benennen. Trainieren Sie diese Fähigkeit, in dem Sie Farben täglich ins Gespräch bringen: „Welche Farbe soll das T-Shirt haben, das du heute anziehen möchtest?” „Kannst du ein weißes Auto entdecken?“. Oder Sie probieren mit ihm spielerisches Farben mischen.
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Formen und Farben lernen

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Die Welt ist herrlich bunt und erstrahlt in einer schier unbeschreiblichen Farbvielfalt. Bis der Mensch in der Lage ist, all diese wundervollen Farben zu sehen und zu erkennen, dauert es eine Weile. Um den Kleinsten dieses Wissen zu vermitteln, müssen sie spielerisch an die Sache herangehen. Geht es dann darum, Farben und die wichtigsten Formen zu lernen, gibt es verschiedene Möglichkeiten. Wir geben Ihnen heute ein paar tolle Ideen mit auf den Weg, wie Sie Lernspiele dazu nutzen können, um Ihrem Kind erste Formen und Farben beizubringen.

Nur Schattierungen – Langsam erst füllt sich die Umgebung mit ihrer Farbvielfalt

Ein Neugeborenes nimmt noch keine Farbtöne wahr. Das dauert ein paar Wochen. Zunächst erscheint die Welt in verschiedenen Schattierungen. Hell und Dunkel kann ein Säugling schon recht gut unterscheiden. Doch was rot oder blau ist, steht noch in den Sternen. Das Sehvermögen ist einer der letzten Sinne, der sich entwickeln wird. Während ein Säugling im Mutterleib die Stimmen und Geräusche der Aussenwelt schon wahrnehmen kann, sind die Fähigkeiten der Augen in der recht dunklen Umgebung noch nicht gefragt. Daher entwickelt sich das Sehen erst später.

Ab wann sollte ein Kind Farben kennen?

Es ist ganz normal, dass sich Eltern darüber Gedanken machen, in welchem Alter ein Kind die verschiedenen Farben kennen sollte. Den Erfahrungswerten zufolge beherrschen die meisten Kinder bis zu ihrem vierten Lebensjahr die wichtigsten Farben und sind in der Lage Farbtöne voneinander zu unterscheiden und zu benennen. Sie können also beruhigt sein, wenn der 2-Jährige von nebenan bereits blau und rot unterscheidet, ihre etwas ältere Tochter jedoch noch keine Anstalten macht, sich dafür zu begeistern.

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Fakt ist allerdings, dass die Kenntnis über bestimmte Formen und Farben als Grundlage viele weiterer Lernbereiche dient.

Lernspiele: Mit einfachen Mitteln Formen und Farben lernen

Kinder lernen tagtäglich und unbewusst. Alles was einem Kleinkind im Laufe eines Tage begegnet und noch neu ist, wird mit viel Neugier begutachtet. Sie als Eltern unterstützen Ihren Nachwuchs am dabei, indem Sie auf Lernspiele zurückgreifen, die im Übrigen weder aufwendig noch zeitintensiv sein müssen. Denn Kleinkinder können sich natürlich noch nicht so lange konzentrieren, wie das bei älteren Kindern später einmal der Fall sein wird. Wenn Sie Formen und Farben lernen, dann nutzen Sie gerne auch die Vielfalt der Natur.

Sortieren – die ersten Lernspiele für die Allerkleinsten

Das Sortieren von einzelnen Gegenständen gehört zu einer der Lieblingsbeschäftigungen der Allerkleinsten. Mit etwas Führung und unter Aufsicht lernen sie hier schon, welchen Farbton beispielsweise der Baustein hat und welche Form in welche Öffnung passt. Nehmen Sie sich daher ruhig hin und wieder etwas Zeit und beschäftigen Sie sich mit Ihrem kleinen Engel. Sprechen Sie stets deutlich und nicht in einer unverständlichen Babysprache, wenn Sie Formen und Farben lernen wollen:

  • „Das ist ein roter Stein!“
  • „Das Schiebeauto ist blau!“
  • „Die Rassel ist grün!“

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Ihr kleiner Sonnenschein wird zwar noch nicht viel damit anfangen können, jedoch ermöglichen Sie ihrem Nachwuchs dadurch, sich von Beginn an mit den verschiedenen Farbtönen zu beschäftigen.

Memory – den Klassiker selber herstellen und variieren

Wer kennt es nicht, das berühmte Memory? Einige Kinder stehlen uns Erwachsenen die Show, wenn sie konzentriert ein Paar nach dem nächsten aufdecken. Die ersten Lernspiele dieser Art befassen sich mit simplen Mustern und eben auch Farbtönen. Ein solch einfaches Memory können Sie mit wenigen Handgriffen selber basteln.

Dazu wird benötigt:

  • Pappe
  • Schere
  • Nuscheli in 6 verschiedenen Farben

  1. Zunächst einmal schneiden Sie aus der Pappe 12 gleich grosse Quadrate. Nun gilt es 6 Paare zu entwerfen, welche dann ebenfalls aus der übrigen Pappe zugeschnitten werden. Um neben den Farbtönen auch noch ein paar Figuren zu erlernen, schneiden Sie die Muster für die Paare in entsprechender Form aus:
  • Kreis
  • Viereck
  • Quadrat
  • Dreieck
  • Stern
  • Kreuz
  1. Sie haben nun zwei Möglichkeiten. Sie können diese kleinen Figuren mit Fingerfarben gestalten oder gerne auch die Nuscheli Stoffe verwenden und diese auf die Pappformen kleben. Sie halten in jedem Fall am Ende jeweils ein Paar in derselben Farbe und selben Form in der Hand.
  2. Kleben Sie nun die Pappformen auf die Blankokärtchen auf. Ihnen stehen dann zwei Schwierigkeitsstufen zur Auswahl. Für die Kleinsten ist es sicher interessanter, zunächst die Karten offen vor sich liegen zu haben und diese dann nach Farben zu sortieren.

Ältere Kinder hingegen spielen dann selbstverständlich das klassische Memory. Sprich die Karten verdeckt auf den Tisch verteilen und dann die Paare finden.

Tipp: Ein solches Memory-Spiel können Sie auf ganz unterschiedliche Art und Weise gestalten und es im Laufe der Zeit den Fähigkeiten den Spielenden anpassen.

Naturmaterialien: Tolle Lernspiele mit Produkten aus der Natur

Fühlen, Tasten, Lernen – eine der wohl wundervollsten Kombinationen, um den Wissensdurst eines Kleinkindes zu stillen. Wir dürfen nie vergessen, dass vor allem auch noch Kleinkinder viel über die Sinne ausprobieren und darüber Erfahrungen sammeln.

Schnüren Sie sich die Schuhe, nehmen Sie eine kleine, hübsche Kindertasche mit auf einen Spaziergang und erkunden Sie die Natur.

Viele kleine Spiele begleiten diesen Ausflug. Je nach Alter und Begeisterung können Sie die folgenden Vorschläge stets variieren und nach eigenem Ermessen erweitern oder abwandeln.

Ziel ist es immer, möglichst viele Dinge zu sammeln, welche zuvor unter einem Oberbegriff stehen:

„Was ist alles Grün?“

Bei einem gemütlichen Spaziergang durch Wald und Flur dürften Ihnen und ihrem Nachwuchs viele Dinge über den Weg laufen, die grün aussehen.

© ivanko80 / Fotolia.com

„Was ist alles rund?“

Nun heisst es eifrig nach runden Materialien suchen. Auch hier hält die Natur viele, kleine Schätze bereit, die in die Kindertasche wandern.

Ganz nebenbei lernen die Kleinen nicht nur Form und Farbe bestimmter Gegenständer besser kennen, sondern erfahren viele interessante Dinge aus der Natur. Zu guter Letzt sind all diese kleinen Schätze am Ende entweder das perfekte Bastelmaterial oder aber eine Ergänzung für die kleine Schatzkiste im Kinderzimmer.

Egal ob an der frischen Luft oder im Zimmer. Wenn Kleinkinder Formen und Farben lernen, dann lassen Sie doch einmal alle im Kreis Platz nehmen. Legen Sie sich zuvor ein paar Stofftücher in den Grundfarben zurecht. Halten Sie nun eines nach oben und fragen Sie nach der Farbe.

Das Kind, welches richtig antwortet, kann das Tuch behalten. Oder aber nehmen Sie sich einen Ball zur Hand und geben diesen Ihrem Sitznachbarn.

Babys lieben Farben

Auch wenn sie noch gar nicht so gut sehen können: Farben lieben Babys trotzdem schon, je knalliger desto besser. Und fast alle Kleinen haben die gleiche Lieblingsfarbe.

Kräftige Farben haben die Kleinsten am allerliebsten.

Der Sehsinn beim Baby ist bei der Geburt von allen Sinnen der am wenigsten ausgereifte. In Mamas Bauch hatte das Ungeborene schließlich noch wenig Gelegenheit, seine Augen zu trainieren. Doch kaum auf der Welt wird dieses Defizit ganz schnell nachgeholt. Obwohl Säuglinge noch nicht so gut und differenziert sehen können: Grau ist ihre Welt trotzdem nicht. Babys sind nicht, wie früher vermutet, farbenblind. Vielmehr sind sie durchaus in der Lage, Farben zu erkennen, wenn auch noch nicht in so feinen Abstufungen wie wir Großen.

Babys lieben Farben – von Anfang an

In den ersten Lebensmonaten finden Säuglinge Schwarz und Weiß besonders interessant. Diese Farben – eigentlich sind es ja Nicht-Farben – sind sehr kontrastreich. Das macht sie für Babys Augen und Gehirn so spannend. Nach und nach wird dein Baby dann auch an den strahlenden Primärfarben, also Rot, Gelb und Blau, Gefallen finden. Je kräftiger die Farben, desto besser. Du kannst die Seh-Entwicklung deines Babys in den ersten Lebensmonaten unterstützen und fördern, indem du ihm möglichst buntes und kontrastreiches Spielzeug anbietest. Es gibt auch spezielle Bilderbücher, die mit Schwarz-Weiß-Kontrasten und Primärfarben arbeiten. In unserer Galerie „Bilderbücher für Babys“ haben wir, neben vielen anderen empfehlenswerten Babybüchern, zum Beispiel auch das Buch „Hallo Welt: Tiere“ von Duden genauer vorgestellt.

Bilderbücher für Babys

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Die Lieblingsfarben der Babys

Besonders gut gefällt Babys die Farbe Rot. Das haben verschiedene wissenschaftliche Studien bestätigt. Die Forscher vermuten, dass Babys die Farbe schon aus dem Mutterleib kennen und deshalb darauf reagieren. Vor der Geburt ist es um sie herum nämlich nicht absolut dunkel. Das Baby nimmt auch in der Gebärmutter Licht wahr, so etwa wie Tageslicht, das wie von einem dicken, roten Vorhang abgeschwächt wird. Doch Babys haben noch andere Farb-Favoriten. Die britische Psychologin Anna Franklin von der Universität von Surrey untersuchte in einer Farbstudie mit mehr als 250 Neugeborenen die Vorlieben der Babys anhand der Aufmerksamkeit, die sie den einzelnen Farben schenkten. Braun und Grau landeten in der Farbstudie bei den Kleinen auf den Verlierer-Plätzen. Die Favoritenrolle belegten die kräftigen und sehr bunten Farben. Das sind die Lieblingsfarben der Babys:

  • Rot: Diese Farbe können Babys am besten wahrnehmen. Wenn vor den Augen Neugeborener ein roter Punkt hin und her bewegt wird, verfolgen mehr Babys diesen Punkt mit den Augen, als bei den anderen Farben.

  • Lila

  • Orange

  • Blau: Diese Farbe erkennen die wenigsten Babys. Die für das Sehen von kurzwelligem Licht verantwortlichen Sehzellen in der Netzhaut bilden sich am spätesten heraus, ihre Entwicklung ist erst in den ersten drei Lebensmonaten abgeschlossen.

Das ganze Farbspektrum ist von Bedeutung

Anna Franklin fand noch etwas heraus: “Während einige Babys einen eindeutigen Favoriten haben, mögen andere Babys gleich mehrere Farben.“ Sie rät jedoch davon ab, die gesamte Kleidung und alles Spielzeug nur noch in der einen, heiß geliebten Farbe zu kaufen: “Für die Entwicklung der Kinder ist es sicherlich das Beste, wenn sie von allen Farben umgeben sind“, empfiehlt sie. Denn nur so lernen sie das gesamte Spektrum kennen.

Entwicklung & Erziehung

Sehsinn beim Baby: Ab wann können Babys sehen?

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Farben spielen eine große Rolle in Babys Leben

Die Farbe ist einer von verschiedenen Hinweisen, die für Babys zum Erkennen von Objekten wichtig sind. Und die Objekterkennung ist ein ganz entscheidender Bestandteil bei der Entwicklung eines Babys. Etwa ab dem Ende des vierten Lebensmonats ist der Sehsinn des Babys dann schon soweit ausgebildet, dass es nicht nur die kräftigen, knalligen Farben erkennt, sondern auch Pastelltöne und feinere Farbnuancen unterscheiden kann. Unabhängig davon wird es allerdings noch bis zum ersten Geburtstag dauern, bis die Kleinen die Welt so sehen können wie wir. Ihre persönlichen Lieblingsfarben bilden sich bei Kindern dann im Vorschulalter heraus. Bis zur Pubertät ändern sich diese Vorlieben immer noch einmal wieder.

Rot – vielleicht ein Geheimtipp?

Dass die meisten Babys auf die Farbe Rot stehen, haben sich viele Kliniken und Geburtshäusern zunutze gemacht: Dort werden Neugeborene direkt nach der Geburt in rote statt in weiße Handtücher eingewickelt. Auch viele Hebammen schwören darauf, dass die Kleinen durch die vertraute Farbe ruhig werden und weniger weinen. Wenn das nicht mal ein toller Tipp auch für zu Hause ist …

Farbe ist subjektiv

Nur 25% der Menschen sehen alle Farbnuancen. Wie viele Farben sehen Sie? Dieser Wahrnehmungstest verrät welcher Zapfentyp Sie sind.

Ein Kleid hat die Welt entzweit, die sich kurze Zeit nur um eine Frage drehte: Ist es blau-schwarz oder weiß-gold? Nun folgen Mutmaßungen und Erklärungen zu der unterschiedlichen Wahrnehmung. Denn welche Farbe ein Gegenstand hat, entscheidet erst der Kopf! Genauer gesagt die Anzahl der Zapfentypen. Die beruhigende Nachricht: Weder die Menschen, die das Kleid blau-schwarz sehen, noch die, für die es eindeutig weiß-gold ist, haben eine gestörte Wahrnehmung. Eine Sehschwäche liegt ebenso wenig vor.

Ein Test der Expertin Diana Derval, die sich mit Neuromarketing beschäftigt, zeigt nun die unglaubliche Wahrnehmungsvielfalt der Menschen. Wie ein Mensch etwas sieht, hängt von der Anzahl und Distribution der Zapfen im Auge der jeweiligen Person ab. Das Sehen wird ermöglicht durch lichtempfindliche Sinneszellen in der Netzhaut, den Zapfen und Stäbchen, wobei erste für die Farbwahrnehmung zuständig sind. Die meisten Menschen verfügen über drei verschiedene Arten von Zapfen, die rot-, grün- und blauempfindlich sind.

Zu welchem Wahrnehmungstyp man selbst gehört, lässt sich folgendermaßen testen:

Wie viele Farbnuancen sind im Farbspektrum zu sehen?

Unter 20: Menschen die weniger als zwanzig verschiedene Farben differenzieren können, werden als Dichromaten bezeichnet. Das bedeutet, dass man zu den 25% der Menschen gehört, die lediglich über zwei verschiedene Zapfenarten verfügt. DianaDerval geht weiter und prognostiziert: Dichromaten tragen gerne schwarz, beige und blau.

Zwischen 20 und 32: Etwa 50% der Menschen sind Trichromaten, sie verfügen über rotempfindliche L-Zapfen, grünempfindliche M-Zapfen und blauempfindliche S-Zapfen. Laut DianaDerval mag man es gerne bunt.

33 bis 39 Farben: Wer mehr Farben sieht, gehört zu den 25% der Menschen, die als Tetrachromaten bezeichnet werden. Sie besitzen, wie beispielsweise Bienen, eine vierte Zapfenart, die gelbempfindlich ist. Garderobeneinschätzung von Diana Derval: Gelb ist im Kleiderschrank nicht zu finden und wird als irritierend empfunden.

So funktioniert das Sprechen lernen

Die Etappen der Sprachentwicklung*

Das kann das Baby: Weinen in unterschiedlichen Tonlagen, gurren und glucksen. Das Baby kommuniziert mit Mimik, lächelt vielleicht schon bewusst.

So unterstützen Mama und Papa: Plaudern Sie viel mit dem Kind und halten Blickkontakt. Wiederholen Sie die Laute, die das Baby produziert, und „antworten“ Sie generell auf Lautäußerungen.

3 bis 6 Monate

Das kann das Baby: Schmatz- und Zischgeräusche, Vokale, erste Silben (Lallen), es reagiert auf Geräusche.

So unterstützen Mama und Papa: Erwidern und übersetzen Sie die Laute Ihres Babys. Kommentieren Sie Dinge, die gerade passieren. „Schau, der Ball rollt zu dir.“ Oder: „Emma bekommt eine frische Windel.“ Binden Sie Spielsachen mit kontrastreichen Farben ein.

6 bis 8 Monate

Das kann das Baby: Das Plappern nimmt zu, es brabbelt nun schon in Doppelsilben (bababa, gagaga) und bildet Gebärden. Es versteht auch bereits einzelne Wörter, etwa seinen Namen.

So unterstützen Mama und Papa: Mit Liedern, Fingerspielen, Kniereitern oder Reimen fesseln Sie Babys Aufmerksamkeit. Binden Sie den Namen des Kindes oft ein. Stellen Sie Fragen, etwa: „Wo ist der Teddy?“

8 bis 12 Monate

Das kann das Baby: Lautkombinationen werden bestimmten Dingen und Kategorien zugeordnet, es versteht Einzelwörter und erkennt Verbote oder Aufgaben.

So unterstützen Mama und Papa: Kleine Aufgaben („Hol das Auto“), Frage- und Versteckspiele regen die Sprechfreude an, und Sie finden damit heraus, welche Begriffe das Kleine schon richtig zuordnen kann. Schauen Sie einfache Bilderbücher an, benennen Sie, was Sie sehen. Benutzen Sie zunehmend die richtigen Bezeichnungen, und sprechen Sie in ganzen Sätzen.

12 bis 18 Monate

Das kann das Kind: Erste Wörter, Einwortäußerungen (Mama, Papa, WauWau, Ba für Ball, Ka für Katze), Protowörter (Didi für Schnuller). Es spricht mit eineinhalb Jahren etwa 50 Wörter.

So unterstützen Mama und Papa: Kommentieren Sie viel, was Sie tun. Lassen Sie das Kind zwischen zwei Möglichkeiten auswählen (etwa: „Magst du die Puppe oder den Ball?“). Be­­trachten Sie Bilderbücher mit kontrast­reichen, klaren Bildern, lassen Sie das Kind Bekanntes darin finden.

18 bis 24 Monate

Das kann das Kind: Zwei- bis Dreiwortsätze häufen sich. Es produziert etwa 200 Wörter, kombiniert Substantive, Verben und Adjektive. Es benutzt Verben in der Grundform am Satzende.

So unterstützen Mama und Papa: Zuordnungsspiele, Wimmel-, Puzzlebücher. Spricht Ihr Kind ein Wort falsch, wie­derholen Sie es im nächsten Satz richtig („Oma gekommt.“ – „Genau, Oma ist gekommen.“)

24 bis 36 Monate

Das kann das Kind: Erste kompliziertere Lautverbindungen (ch, gl), kurze Sätze, Warum-Fragen, Verben (in richtiger Satzstellung) und Pronomen (ich, mein). Es kann Farben benennen, Handlungen auf Bildern erkennen.

So unterstützen Mama und Papa: Vorlesen, nacherzählen lassen, malen, kneten, Rollenspiele. Benennen Sie Gefühle.

Und so geht’s weiter:

Bis 4 Jahre

Schwierige Konsonanten (R) werden gelernt.

Bis 5 Jahre

Alle Laute (außer s/sch) können korrekt gebildet werden. Das Kind kennt über 2000 Wörter, kann bis zehn zählen und wendet einfache grammatikalische Regeln richtig an (Fragestellungen, Plural, einfache Haupt- und Nebensätze, einfache Vergangenheit).

Bis 6 Jahre

Die Lautbildung sollte abgeschlossen sein. Grammatikalische Regeln werden richtig angewendet (Satzbau, Zeitformen, Artikel).

*Übersicht erstellt in Kooperation mit Prof. Dr. Steffi Sachse, Entwicklungspsychologin an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg, und Prof. Dr. Barbara Höhle, Psycholinguistin an der Universität Potsdam

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