Ab wann kinderwagen kaufen

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Ab wann sollte man den Kinderwagen kaufen?

Diese Fragen sollten Sie sich vor dem Kinderwagen Kauf stellen!

Haben Sie für sich die Frage beantwortet, wann Sie den Kinderwagen kaufen und die sonstige Baby Erstausstattung ist auch schon geklärt, ist wohl die wichtigste Frage: welcher Kinderwagen soll es werden und worauf sollten Sie achten?

Grundsätzlich unterschieden wird zwischen einem Kombikinderwagen, dem Buggy, dem Sportkinderwagen und dem Geschwister-/Zwillingskinderwagen. Der Kombikinderwagen hat den Vorteil, dass Sie ihn von der Geburt an bis Ihr Kind nicht mehr darauf angewiesen ist, nutzen können. Von Geburt an ist ansonsten nur der Geschwister- und Zwillingskinderwagen zu nutzen.

Sowohl Buggy als auch Sportkinderwagen können Sie erst ab dem sechsten Lebensmonat nutzen.

Welcher Wagen es nun für Sie sein soll, hängt vor allem von den Faktoren ab, wer am meisten mit dem Wagen umgehen muss, bedeutet, ihn durch die Gegend tragen muss, wo Sie wohnen und wo Sie mit dem Wagen unterwegs sein sollen.

Wohnen Sie beispielsweise in einem Mehrfamilienhaus in eine der oberen Etagen und sind gezwungen den Wagen aufgrund von Platzproblemen im Hausflur in der Wohnung unterzubringen, müssen Sie unbedingt darauf achten, dass der Wagen sehr leicht ist und sich schnell zusammenklappen lässt. Diese Ansprüche erfüllt beispielsweise der Buggy. Das Manko bei diesem ist allerdings, dass er erst, wenn das Baby mindestens 6 Monate alt ist, benutzt werden sollte.

Ebenfalls erst nach sechs Monaten sollte ein Sportkinderwagen genutzt werden. Die Modelle sollen vor allem Eltern dienen, die schnell wieder in ihr Sportprogramm einsteigen wollen. Der Sportkinderwagen federt Erschütterungen sehr gut ab und ist daher auch für unebenes Gelände gut geeignet.

Für Feld, Wald und Weise eignet sich ein Kombikinderwagen ebenfalls. Zumindest dann, wenn er über die entsprechenden Reifen verfügt. Luftreifen sind im Gegensatz zu Gummireifen deutlich besser dafür geeignet, Unebenheiten auszugleichen, da sie über eine sehr gute Federung verfügen.

Gummireifen haben in diesem Aspekt einen deutlichen Nachteil, sind allerdings weniger anfällig, wenn es um spitze Steine oder andere Gegenstände geht. Auch im Austausch ist der Gummireifen deutlich einfacher als der Luftreifen. Ob Sie dennoch einen Wagen mit Luftreifen benötigen, hängt davon ab, ob Sie viel im Wald und im unebenen Gelände unterwegs sind.

Prüfen Sie vor dem Kauf unbedingt, ob der Kombikinderwagen oder Buggy tatsächlich in Ihr Auto passt. Beide Elternteile sollten in der Lage sein, den Wagen schnell zusammenklappen zu können und einfach im Kofferraum zu verstehen. Der beste Wagen bringt Ihnen letztendlich nichts, wenn Sie ihn nicht transportieren können, weil er nicht in Ihr Auto passt.

Die Frage nach Ihrem persönlichen Budget spielt natürlich ebenfalls eine Rolle, denn mit Kauf allein ist es nicht getan. Um die Anschaffung von Zubehör, die den Wagen ergänzen werden, kommen Sie selten herum. Gerade bei einem im Herbst und Winter geborenen Baby ist einiges an zusätzlichem Zubehör nötig, damit das Baby die kalten Temperaturen ohne frieren zu müssen übersteht. Möchten Sie nicht zu einem Marken-Wagen greifen, haben Sie die Option eine kostengünstigere Alternative zu kaufen. Achten Sie vor allem auf ein TÜV-Siegel und eine gute Verarbeitung.

Setzen Sie sich allerdings nicht zu sehr unter Druck. Wenn Sie bei der Nutzung feststellen, dass Ihnen die Tragetasche nicht zusagt, der Sicherheitsbügel nicht optimal passt oder es ist schneller als erwartet weiterer Nachwuchs im Anmarsch, gibt es durch spezielle Anbauteile die Option, den Wagen nach Ihren Ansprüchen ein Stück weit zu ändern. Selbstverständlich sind bei jedem Wagen Grenzen gesetzt hinsichtlich der Umgestaltung, ein gewisser Spielraum ist aber immer gegeben.

Wann Kinderwagen kaufen – Klarheit schaffen

Wann Kinderwagen kaufen? Hm…gute Frage. Das Baby ist im Anflug und die Vorbereitungen inmitten der Schwangerschaft laufen auf Hochtouren. Für viele Eltern bedeutet das „Stress pur“, denn die Hormone spielen verrückt und es gibt alle Hände voll zu tun. Unter anderem muss der Kinderwagen her. Doch wann sollte man den Kinderwagen kaufen* – zwischen all den Stress?

Bevor die Frage „Wann den Kinderwagen kaufen?“ beantwortet werden kann, gibt es noch einige Dinge im Vorfeld zu beachten. So ist es zum Beispiel ganz wichtig, dass man sich recht früh ein konkretes Bild vom gewünschten Modell macht. Hat man noch keine konkrete Idee, wird es noch nicht viel nützen zu wissen, wann man den Kinderwagen kaufen sollte.

Das Gute dabei ist, dass man sich die Gedanken ganz in Ruhe zu Hause machen kann. Das Internet gibt haufenweise Ideen und Anregungen, die die Auswahl deutlich erleichtern.

Folgende Fragen müssen im Voraus beantwortet werden:

  • Wie soll er aussehen? Ist Design wichtig?
  • Welche Funktionen muss er haben? Soll es ein Kombikinderwagen sein?
  • Soll er mitwachsen?
  • Wie groß darf er sein, um ins Auto zu passen?
  • Welches Material möchte ich?

Möchtest du deinen Kinderwagen gebraucht kaufen?

Ein ganz wichtiges Kriterium für den Kauf eines Kinderwagens ist natürlich auch der Preis.

Fakt ist: Gebrauchte Kinderwagen sind um einiges günstiger als Neuware, allerdings benötigt der Kauf auch viel mehr Zeit in Anspruch. Es ist nicht leicht einen qualitativ hochwertigen und vollständig funktionstüchtigen Kinderwagen zu finden, der vorher schon über 1-3 Jahre von einem anderen Kind bzw. einer anderen Familie genutzt wurde. Bei der Frage, wann du den Kinderwagen kaufen solltest, solltest du das also mit berücksichtigen.

Hinzukommt, dass gewisse Teile des Kinderwagens, wie beispielsweise die Matratze für Kinderwagen, ausgetauscht werden müssen. Eine neue Matratze zu kaufen, die zum Kinderwagen passt, zu finden, wird ebenfalls viel Zeit kosten.

Wann Kinderwagen kaufen?

Wann du den Kinderwagen kaufen solltest, ist letztendlich die Entscheidung von dir und deinem Partner. Allerdings gibt es ein paar grundlegende Orientierungspunkte, um den Kauf um einiges zu erleichtern.

Ich würde euch als Elternpaar auf jeden Fall empfehlen, den Kauf mindestens 3 Monate vor der Geburt abzuschließen. Gerade in den letzten drei Monaten der Schwangerschaft neigt der Körper dazu, sehr gestresst zu sein. Der Alltag wird schwieriger und es wird immer mühseliger, den richtigen Kinderwagen zu finden.

Wann der Kinderwagen gekauft werden soll, ist in der Zeit eine sehr lästige Frage, da es auf jeden Fall zu den Dingen gehört, die gemacht werden müssen, die Energie und die Nerven aber häufig fehlen.

Außerdem ist es sehr hilfreich, direkt nach einem guten Kinderwagen Ausschau zu halten, sobald du weißt, dass du ein Kind erwarten darfst. Das liegt vor allem daran, dass die Preise von Zeit zu Zeit stark schwanken.

Weiterhin ist der Markt voll von Modellen, die alle unterschiedliche Funktionen und Preise haben. Die Frage, wann er Kinderwagen gekauft werden soll, geriet dabei fast in den Hintergrund, da es eher wichtig erscheint, welchen Kinderwagen man überhaupt auswählen soll.

Allgemein gilt: Wann der Kinderwagen gekauft wird, hängt von dir und deinem Partner ab. Aber: Je eher, desto entspannter.

Wann Kinderwagen bestellen?

Wann der Kinderwagen gekauft werden soll ist die eine Sache, doch wenn du deinen Kinderwagen bestellen möchtest, solltest du ebenfalls auf der Hut sein.

Das Internet bietet eine tolle Plattform, um auf entspannte Art und Weise das richtige Modell zu finden (z.B.: Amazon).* Doch haben du und dein Partner den richtigen Kinderwagen gefunden und wollt ihn bestellen, kann es sein, dass der Hersteller euren Wunschkinderwagen nicht mehr auf Lager hat. Daher ist auch eine Onlinebestellung im Optimalfall immer mindestens 3 Monate vor der Geburt abgeschlossen.

Wann Kinderwagen kaufen – Fazit

Der Markt ist voll und der Stress während der Schwangerschaft ist groß. Tue dir selbst einen Gefallen und wickle den Kauf so schnell wie möglich ab oder habe zumindest schon direkt nach der erfreulichen Nachricht ein Auge auf Angebote und informiere dich umfassend.

Das wird dir das Leben um einiges erleichtern und es fühlt sich einfach gut an, wichtige Vorbereitungen sicher abgeschlossen zu haben.

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Den richtigen Kinderwagen finden

Klassischer Kinderwagen, Modul-System oder doch besser ein Buggy? Wir helfen dir dabei, den richtigen Kinderwagen für deine Bedürfnisse zu finden.

Welcher Kinderwagen ist der richtige für uns? Vor dieser Frage stehen alle werdenden Eltern früher oder später. Die Auswahl an Kinderwagen ist so groß, dass man da schon mal leicht den Überblick verliert. Vom klassischen Kinderwagen über Modul-Systeme mit unzähligen Einstellungsmöglichkeiten bis hin zu futuristisch anmutenden Fahrgestellen findet man so ziemlich alles in den Katalogen und Geschäften. Natürlich zählt bei der Auswahl auch das Bauchgefühl – welcher Wagen gefällt uns und womit können wir uns so gar nicht anfreunden?

Da der Kinderwagen eine der wichtigsten und leider auch teuersten Anschaffungen ist, wenn man ein Baby erwartet, solltest du dir vor dem Kauf aber vor allem über diese Fragen ein paar Gedanken machen:
➤ Auf welchem Untergrund (Asphalt, Kopfsteinpflaster, Feldwege etc.) wird der Kinderwagen am meisten genutzt? Kleine Räder und Plastikräder eignen sich eher für ebene Untergründe, große Gummiräder dagegen sind auch für unebene Böden geeignet.
➤ Bist du viel unterwegs, d.h. muss der Kinderwagen häufig im Kofferraum des Autos verstaut werden, oder nutzt du oft die öffentlichen Verkehrsmittel?
➤ Planst du weitere Kinder, für die du den Wagen später auch nutzen möchten?
➤ Soll der Kinderwagen von Geburt bis ins Kindergartenalter genutzt werden oder möchtest du später einen Zweitwagen kaufen?
➤ Wie viel Geld möchtest du maximal ausgeben und an welchen Punkten deines Traum-Kinderwagens könntest du im Sinne des Budgets Abstriche verkraften?

Kinderwagen: Wir stellen neue Modelle vor

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Checkliste für den Kinderwagen-Kauf

Unabhängig von dem gewählten Modell solltest du bei deiner Wahl die Punkte unserer Checkliste berücksichtigen:
– TÜV- oder GS-Siegel
– Stabiler Gesamteindruck, auch auf unterschiedlichen Untergründen
– Leicht bedienbare und verlässlich funktionierende Feststellbremse
– Verstellbarer Schiebegriff
– Witterungsbeständiges und leicht zu reinigendes Material
– Atmungsaktive Stoffe
– Wagen bietet Sicherheit und Komfort für das Kind
– Kein strenger Chemie-Geruch
– Wagen/Gestell lässt sich leicht und schnell zusammenklappen
– Optional: Wagen/Gestell passt in den Kofferraum des eigenen Autos
Denk dran, dich schon recht frühzeitig während der Schwangerschaft um den Kauf des Kinderwagens zu kümmern, da viele Hersteller recht lange Lieferzeiten haben.

Kinderwagen gebraucht kaufen?

Viele Paare spielen mit dem Gedanken, sich einen gebrauchten Kinderwagen zu kaufen. Insbesondere bei klassischen Kinderwagen, die nur einige Monate genutzt werden, kann man beim Kauf eines gebrauchten Wagens viel Geld sparen. Wichtig ist dabei nur, dass der Kinderwagen auch noch gut in Schuss ist. Matratzen und defektes Zubehör können im Zweifel nachgekauft werden. Die wichtigsten Teile, also das Gestell, die Bremsen und die Reifen, sollten aber keine Mängel haben und zuverlässig funktionieren oder für einen vernünftigen Preis repariert werden können. Schau dir den Kinderwagen vor dem Kauf also gut an und nimm Abstand von ungesehenen Käufen über das Internet.
Sparen kannst du übrigens auch bei ungebrauchten Kinderwagen im Fabrikverkauf oder wenn du dich für 2. Wahl-Ware (oft nur optische Mängel) oder ein Modell aus einer älteren Kollektion entscheidest.

Bequem unterwegs

Kinderwagen-Test: Welche Modelle sind ihr Geld wert?

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Auf den folgenden Seiten stellen wir die wichtigsten Kinderwagen-Modelle mit ihren Vor- und Nachteilen vor und hoffen, dir damit eine nützliche Entscheidungshilfe zu bieten.

Klassischer Kinderwagen und Kombi-Kinderwagen

Hier finden Sie Vor- und Nachteile von klassischen Kinderwagen und Kombi-Modellen im Überblick.

Der klassische Kinderwagen

Klassischer Kinderwagen in pink.

Der klassische Kinderwagen hat üblicherweise vier relativ große Räder und eine abnehmbare Babywanne bzw. Soft-Trageschale. Er eignet sich direkt ab der Geburt, kann aber nicht so lange genutzt werden, da die Kleinen irgendwann mehr von der Welt sehen und nicht mehr liegen wollen.
In der Regel sind klassische Kinderwagen mit großen luftgefüllten Gummireifen bestückt und haben eine sehr gute Federung. Sie bieten damit optimale Voraussetzungen für das Schieben auf unebenen Untergründen: Mama hat es beim Schieben nicht so schwer und ihr Baby liegt weich gefedert in der gemütlichen Liegewanne.
Vorteile des klassischen Kinderwagens:
• Traditionelle, edle Optik
• Gestell meistens aus leichten Materialien (Alu, Leichtmetalstahl)
• Gute Federung
• Gute Bereifung
• Hohe Stabilität durch große Reifen und breiten Radabstand
Nachteile des klassischen Kinderwagens:
• Auch zusammengeklappt oft noch sehr sperrig
• Eignet sich nur für die ersten 10 bis 12 Monate
• Weniger flexibel als Kombi-Kinderwagen
Der klassische Kinderwagen ist das Richtige für Sie, wenn …
➤ Sie einen Kinderwagen mit traditioneller und edler Optik suchen.
➤ Sie einen robusten Kinderwagen ohne viel Schnickschnack möchten.
➤ Sie einen einfach zu bedienenden Kinderwagen suchen.
➤ Sie später lieber einen kleineren Zweitwagen (z.B. Buggy) nutzen möchten.
➤ Sie nicht häufig mit dem Auto unterwegs sind.
➤ Ihr Kinderwagen viel Stauraum für Einkäufe etc. bieten soll.

Der Kombi-Kinderwagen mit Modul-System

Kombi-Kinderwagen mit Babyschale

Das Prinzip beim Kombi-Kinderwagen lautet: ein Gestell + viele Aufsatzmodule = sehr hohe Flexibilität. Entscheiden Sie sich für einen Kombi-Kinderwagen, bekommen Sie im Grunde genommen ein klassisches Kinderwagen-Gestell, auf das sich die Babyschale fürs Auto, eine Liegewanne und ein Sportaufsatz montieren lassen. Von der Liegewanne zum Sportaufsatz sollten Sie übrigens erst dann wechseln, wenn Ihr Baby selbstständig und relativ sicher sitzen kann.
Einen Kombi-Kinderwagen mit Modul-System können Sie also von Geburt bis ins Kindergartenalter nutzen. Legen Sie daher beim Kauf besonderen Wert auf Qualität und Verarbeitung des Gestells.
Bei Kombi-Kinderwagen investieren Sie einmal und erhalten alle Funktionen eines klassischen Kinderwagens und eines Buggys. Durch die Möglichkeit, die passende Babyschale zu montieren, ist der Kombi-Kinderwagen vor allem in den ersten Monaten sehr praktisch für kurze Wege vom Auto in den Supermarkt beispielsweise.
Kombi-Kinderwagen verfügen in der Regel über ein schwenkbares Räderpaar, was das Manövrieren gegenüber klassischen Kinderwagen-Modellen erleichtert. Ob Sie sich für drei oder vier Räder entscheiden, ist Geschmackssache. Viele Eltern sind drei Rädern gegenüber aber skeptisch, da diese vor allem beim Auf- und Abfahren von Bürgersteigen instabiler wirken, als die Wagen mit vier Rädern. Solange der Wagen aber das TÜV- oder GS-Siegel hat, ist er auf Sicherheit und Stabilität geprüft – egal ob er drei oder vier Räder hat.
Vorteile des Kombi-Kinderwagens:
• Alle Aufsätze von einer Marke, alles passt zusammen
• Einmal investieren und den Wagen von Geburt bis Kindergartenalter nutzen
• Hohe Flexibilität durch Aufsatzmodule und viele Einstellmöglichkeiten
• Große Auswahl (fast alle Hersteller)
• Leichtes Manövrieren durch schwenkbares Räderpaar
Nachteile des Kombi-Kinderwagens:
• Preis, insbesondere, wenn man alle Moduel zusammen kauft
• Meistens schwerer gegenüber klassischen Kinderwagen-Modellen
• Auch zusammengeklappt recht groß.
Der Kombi-Kinderwagen ist das Richtige für Sie, wenn …
➤ Ihnen Flexibilität wichtig ist.
➤ Sie einmal investieren und den Wagen für die nächste Jahre nutzen möchten.
➤ Sie sich ganz für einen Hersteller entschieden haben.
➤ Sie viel Wert auf leichtes Manövrieren legen.
➤ Sie viel mit dem Auto unterwegs sind.
➤ Sie modernes Design bevorzugen.

Buggy, Sportkinderwagen und Jogger

Eins haben alle Modelle gemeinsam: Sie eignen sich nicht für Säuglinge sondern erst für Kinder, die schon fest und sicher sitzen können. Welche Vorteile Buggy, Sportwagen und Jogger bieten, lesen Sie hier.

Der Buggy

Buggy

Buggys sind klein und wendig und vor allem für kurze Touren geeignet. Waren Buggys früher noch klapprige und ungemütliche Gestelle, bieten moderne Buggys ihren kleinen Passagieren durch Gummibereifung, Federung, Sonnenverdeck, verstellbarer Rückenlehne, großer gepolsterter Sitzfläche sowie verstellbarer Fußablage mittlerweile sogar recht viel Komfort. Sie unterscheiden sich damit kaum noch von den Sportwagenaufsätzen der Kombi-Kinderwagen, zumal auch viele Buggys heutzutage mit Liegeschale umgerüstet werden können.
Ein Buggy muss vor allem eins sein: praktisch. Deshalb werden die Buggys auch immer leichter. Aktuelle Modelle wiegen zwischen fünf und zehn Kilogramm. Dazu lassen Sie sich durch ausgefeilte Mechanismen oft mit nur einer Hand zusammenfalten und leicht im Kofferraum oder in der Wohnung verstauen. Wenn Ihnen die Leichtigkeit und Kompaktheit des Buggy sehr wichtig ist, kann es sein, dass Sie dafür beim Komfort einige Abstriche hinnehmen müssen. Es gibt auch ganz abgespeckte Versionen, so genannte Shopper, die noch leichter und kleiner sind, sich aber allenfalls für sehr kurze Touren und als Notfall-Sitz eignen, wenn der kleine Prinz oder die kleine Prinzessin nicht mehr laufen wollen.
Der Buggy eignet sich eher für das Fahren auf befestigten Straßen und Gehwegen. Das Fahren über Wald- und Feldwege macht mit den kleinen Rädern keinen Spaß.
Vorteile des Buggys:
• Klein, wendig, platzsparend
• Gute Modelle sind sehr leicht
• Schnell und leicht zusammenklappbar
• Je nach Modell eigenständiges Ein- und Aussteigen fürs Kind möglich
Nachteile:
• Eignet sich nicht für unebene Untergründe
• Kippgefahr, wenn falsch beladen
Der Buggy ist das Richtige für Sie, wenn …
➤ Ihr Nachwuchs schon sicher sitzen (und laufen) kann.
➤ Sie viel unterwegs sind.
➤ Sie einen praktischen und leichten Zweitwagen suchen.
➤ Sie eher in der Stadt wohnen und auf befestigten Wegen fahren.

Der Sportkinderwagen

Sportkinderwagen

Richtig trennscharf lassen sich Buggy und Sportkinderwagen nicht voneinander abgrenzen. Auch die Hersteller unterscheiden kaum noch zwischen Buggy und Sportwagen. Beide Modelle lassen sich aber grob hinsichtlich des Eigengewichts voneinander trennen: Buggys sind die leichteren Varianten, die sich mit wenig Kraftaufwand und oft auch mit nur einer Hand zusammenklappen lassen. Sportkinderwagen wiegen meist ein wenig mehr, sind dafür aber stabiler.
Ein Sportkinderwagen ist entweder ein eigenständiger Zweitwagen oder ein umgebauter Kombi-Kinderwagen. Er hat oft Vollgummi- oder luftbefüllte Gummireifen, wovon ein Räderpaar etwas größer sein kann als das andere, und eignet sich damit auch für unebene Untergründe. Ansonsten bieten Sportkinderwagen in der Regel das gleiche Zubehör wie moderne Buggys. Häufig sind die Sitzflächen aber noch bequemer fürs Kind.
Vorteile des Sportkinderwagens:
• Klein, praktisch und wendig
• Für unebene Untergründe geeignet
• Hoher Komfort fürs Kind
• Stabiler als Buggy
Nachteile des Sportkinderwagens:
• Schwerer als Buggy
• Kippgefahr wenn falsch beladen
Der Sportkinderwagen ist das Richtige für Sie, wenn …
➤ Ihr Nachwuchs schon sicher sitzen kann.
➤ Sie viel unterwegs sind.
➤ Sie eher auf dem Land wohnen und/oder häufig unebene Untergründe befahren.

Der Jogger

Der Jogger ist eine Art Sportkinderwagen, allerdings viel mehr auf Beweglichkeit und Stabilität ausgelegt. Sportlich aktive Mamas und Papas können mit dem Wagen, wie sein Name schon sagt, joggen, wandern oder skaten. Die drei großen Räder mit luftbefüllter Gummibereifung und die gute Federung sorgen dabei dafür, dass das Schieben zum Beispiel auch auf Wald- und Feldwegen leicht von der Hand geht und das Kind trotz allen Schaukelns sicher und bequem sitzt. Zudem ist es mit einem Gurt gesichert. Für Neugeborene ist das allerdings noch nichts. Der Jogger wird erst für Kinder ab einem Jahr empfohlen.
Vorteile des Joggers:
• Beweglich und sehr stabil
• Für jeden Untergrund und rasante Fahrten geeignet
Nachteile des Joggers:
• Groß, schwer und sperrig, nichts für enge Gassen und öffentliche Verkehrsmittel
Der Jogger ist das Richtige für Sie, wenn …
➤ Ihr Kind älter als ein Jahr ist.
➤ Sie sich mit Kinderwagen sportlich betätigen wollen.

Jogger

Der Baby Kinderwagen gehört zum absoluten Muss bei der Baby Erstausstattung. Aber welcher Kinderwagen ist der richtige unser Neugeborenes? Es gibt so viele verschiedene Ausführungen, Farben oder Materialien. Der nachfolgende Artikel soll dir helfen, dich durch die große Auswahl zu führen, damit Du die für dich richtige Entscheidung treffen kannst.

Der Baby Kinderwagen ist mehr als nur ein Transportmittel für euer Neugeborenes, viel eher wird er mit der Zeit zum täglichen Begleiter und bleibt dies auch für eine ganze Zeit. Daher ist es ratsam, sich mit den Unterschieden vom Kinderwagen auseinander zu setzen und den für sich und sein Kind am Besten geeigneten zu finden.

Den genau richtigen zu finden, ist allerdings nicht ganz so leicht, schließlich gibt es viele Dinge, auf die man achten kann und sollte. Egal ob die bequeme und einfache Handhabung, die Flexibilität oder natürlich der angenehme Komfort für die Kleinen. Auch an das Aussehen, die Aufmachung und das Design werden immer höhere Ansprüche gestellt. Da man ihn so lange nutzt, soll der Kinderwagen natürlich auch gut aussehen.

Anforderungen an den Baby Kinderwagen

Sicherheit

Die Sicherheit sollte bei der Auswahl des richtigen Kinderwagen natürlich an erster Stelle – und damit auch über dem Preis – stehen. Qualitativ hochwertige Modelle verfügen mindestens über einen 3-Punkt-Gurt, besser noch über einen 5-Punkt-Gurt.

Achtet bei der Auswahl darauf, dass der Kinderwagen über eine Zertifizierung verfügt. Ein Siegel vom TüV oder das GS-Prüfsiegel sollte ein Muss sein, diese stehen für eine erfolgte Sicherheitsüberprüfung vom Kinderwagen.

Auch eine gute Polsterung und Bremsen, die sich nicht von alleine lösen, gelten heute als Selbstverständlichkeit und sollten mindestens an zwei Reifen, besser an allen vier vorhanden sein.

Aber auch auf die Reifen sollte man Wert legen, denn eine gute und einfache Handhabung haben natürlich Einfluss auf die Sicherheit. Muss man in engen Situationen oder unebenen Untergründen immer aufwendig hin und her zerren, kommt man schnell aus dem Tritt. Daher sollte man darauf achten, dass das Schieben und Ziehen einfach von der Hand gehen. „Gute“ Reifen sind groß und schwer, idealerweise auch möglichst weit voneinander entfernt, dadurch erzielt man ein höheres Maß an Stabilität.

Material

Das Material ist ein wesentlicher Aspekt beim Kinderwagen und hat großen Einfluss auf Dinge wie Sicherheit, Stabilität oder auch Bequemlichkeit. Und vor allem bei der Bequemlichkeit solltet Ihr nicht nur an euren Nachwuchs, sondern auch an euch als Eltern denken, schließlich benutzt Ihr den nahezu jeden Tag.

Das Gestell ist meist aus Aluminium, weil Alu ein sehr leichtes Material ist. Das ist vor allem dann wichtig, wenn der Kinderwagen mal eine Treppe oder ähnliches hochgetragen werden muss.

Der Griff ist oft mit Polyester bespannt oder direkt aus Leder, was einen angenehmen Untergrund für eure Hände darstellt. Das eigentliche Stoffmaterial ist im Regelfall aus Baumwolle, Polyester oder Nylon.

Praktisch soll er sein

Praktisch ist der Kinderwagen dann, wenn er einfach zusammengeklappt und beispielsweise im Kofferraum verstaut werden kann. Dies gilt aber nicht nur für das eigene Auto, sondern auch für das Verstauen im Hausflur oder der eigenen Wohnung. Im normalen Zustand kann ein Kinderwagen nämlich durchaus ein sperriger Platzfresser sein.

Praktisch ist er auch dann, wenn man beispielsweise die Sitzrichtung vom Kind verändern kann, denn dies verändert auch die Kommunikation zwischen Baby und Mutter bzw. Vater. Denn für die Kleinen ist es schön, die eigenen Eltern zwischendurch zu sehen, auch weil es sich dadurch nicht so alleine fühlt.

Und natürlich ist er praktisch, wenn er über genügend weiteren Stauraum verfügt und es beispielsweise die Möglichkeit gibt, eigene Taschen zu befestigen, sei es die Einkaufstüte oder der Rucksack mit Babybedarf für Unterwegs. Aber denkt dran: Lieber unter dem Wagen als vorne montiert!

Sonstiges

Neben der Möglichkeit, Taschen und Einkäufe zu verstauen, gibt es weitere Anforderungen. Mittlerweile so gut wie Standard sind die Anbringung von Erweiterungen wie beispielsweise einem Regenverdeck, Sonnenschutz oder einem Fußsack.

Sehr sinnvoll ist ist aber auch ein verstellbarer Lenker, vor allem wenn Mama und Papa unterschiedlich groß sind. Ansonsten müsste sich einer von euch immer verrenken, was auf Dauer nicht gut für den Rücken ist. Und denkt daran, Ihr benutzt den Kinderwagen beinahe täglich, daher achtet nicht nur auf das Baby, sondern auch auf euch!

Erweiterungen für den Baby Kinderwagen Es gibt einige Erweiterungen, die zum Teil sehr wichtig sind, andere sind eher Nice-to-have.

  • Trage- und/oder Wickeltasche
  • Fußsäcke
  • Sonnen-, Regen- und Windschutz
  • Insektenschutz
  • Einkaufsnetz
  • Flaschenhalter
  • Decke
  • ggf. Handschlaufen am Griff (z.B. bei Touren im Gebirge)
  • ggf. Spielkette
  • ggf. Sitzauflage
  • ggf. Halterung für Regenschirm
  • ggf. Polsterung für Griffe
  • ggf. Trittbrett für ältere Geschwister

Was für Kinderwagen gibt es?

Der Klassiker

Der ganz klassische Kinderwagen besteht aus einem Korb, in dem dein Baby liegt. Ganz oft handelt es sich hierbei um eine Tragetasche, die man ganz einfach vom Fahrgestell lösen kann. Dies hat den Vorteil, dass das Baby weiterschlafen kann, wenn man den Wagen mal abstellen möche, um beispielsweise in ein Geschäft zu gehen.

Geeignet sind diese Modelle eigentlich nur am Anfang, wenn das Baby noch nicht sitzen kann. Denn im Regelfall kann man keine Sitzposition einstellen.

Buggy

Der Buggy ist genau das Gegenteil vom Klassiker und wird gerne auch als „Der Kompakte“ unter den Kinderwagen bezeichnet. Der Buggy zeichnet sich nämlich vor allem dadurch aus, dass er sehr einfach zusammenzufalten ist und dann wenig Platz benötigt. Dadurch ist er sehr handlich und leicht, die Vorderräder meist sehr einfach zu lenken.

Im Gegenzug zum klassischen Kinderwagen eignet sich der Buggy nur für Kinder, die schon sitzen können, denn eine Schlaf- bzw. Liegeposition ist hier nicht einstellbar. Für Neugeborene ist der Buggy daher eher nicht zu empfehlen.

Da die Räder vom Buggy sehr klein sind, eignet er sich meist nur fü kürzere Strecken, die darüber hinaus einen befestigen Untergrund haben sollten. Denn durch Sand oder Kies quält man sich mit einem Buggy. Gut nutzbar ist er daher meist als Zweitgerät, welches im Auto verstaut ist und am Ankunftsort für kürzere Strecken genutzt wird. Auch für öffentliche Verkehrsmittel ist dieser Kinderwagen gut geeignet, da er im Bus oder in der Bahn nur wenig Platz benötigt.

Zusammengefasst kann man also sagen, eignet sich der Buggy für

  • Eltern, die in der Stadt leben und unterwegs sind
  • Eltern, die viel mit Ihrem Kind reisen
  • Eltern, die viele Ausflüge machen

Kombikinderwagen

Der Kombikinderwagen ist – wie der Name schon verrät – eine Kombination aus einem klassischen Kinderwagen, einer Babyschale und einem Buggy. Meist haben die Modelle dann mehrere Aufsätze, die man wechseln kann. Das hat den großen Vorteil, dass man immer das gleiche Gestell über mehrere Jahre hinweg nutzen kann und für jeden Einsatzzweck den richtigen Kinderwagen parat hat.

Ich habe bei Amazon diese tolle Grafik vom Modell Capri (Hersteller: Bergsteiger) gefunden. Die erklärt den Kombiwagen sehr gut und zeigt, wie variabel ein Kombikinderwagen ist.

Zwillingsbuggy / Geschwisterwagen

Geschwisterwagen sind Doppelsitzer, in dem zwei Kinder Platz finden. Meist sitzen die Kleinen im Geschwisterwagen hintereinander, während sie beim Zwillingsbuggy nebeneinander sitzen.

Zusammenfassung – Worauf beim Baby Kinderwagen achten?

  • Ist er einfach zusammen zu klappen?
  • Passt der Kinderwagen ins Auto?
  • Verfügt er über einen 5-Punkt-Gurt?
  • Sitz verstellbar?
  • Bremsen an allen Rädern?
  • Höhenverstellbarer Lenker?
  • TüV- oder GS-Siegel vorhanden?

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Kinderwagen kaufen: Worauf achten?

Welchen Kinderwagen kaufen? Wir geben Tipps in unserem Ratgeber für junge oder werdende Eltern.

Wenn der Kauf von einem Kinderwagen ins Haus steht, fragen sich viele werdende oder junge Eltern: Welches der zahlreich angebotenen Kinderwagen ist das beste Modell für unser Baby?

Bevor wir unseren Kinderwagen bestellt haben, durchforsteten wir viele Internetseiten und dachten darüber nach: Was soll der Kinderwagen können? Welche Ausstattung ist uns wichtig? Im nachhinein gesehen, war das auch gut so. Denn alle vorher überlegten Punkte zur Kaufentscheidung zeigten sich im täglichen Einsatz als wichtig. Aber lies selbst unsere Tipps für einen Kinderwagenkauf!

Kombikinderwagen – Für das Baby bis zum Kleinkind

Viele Kinderwägen werden als Kombi-Kinderwagen angeboten. Dies bedeutet, der Kinderwagen kann von Geburt an mit einer Tragewanne für das liegende Baby genutzt werden. Ab dem Zeitpunkt, wenn das Baby sitzen kann und sich liegend nicht mehr wohl fühlt, kann der Kombikinderwagen zu einem Kinderwagen mit Sportsitz umgebaut werden. Mit Kauf eines Kombi-Kinderwagens hat man somit gleich zwei Fliegen auf einen Schlag: Vom Baby bis zum Kleinkind.

Unser Tipp: Auf die Maße achten, wenn der Kinderwagen im Auto transportiert werden muss. Je kleiner der Kofferraum, umso kompakter müssen sich Kinderwägen zusammenlegen lassen. Idealerweise den Kinderwagen vor dem Kauf einmal zusammen- und wieder auffalten, wenn möglich auch auf Probe in das Auto geben, sofern der Händler es gewährt. Hier bekommt man sogleich ein Gefühl für den Kinderwagen.

Tragewanne für Neugeborene

Für Neugeborene ist die Tragewanne mit Matratze und vielleicht kuscheligem Schaffell im Winter der richtige Platz. Dabei gibt es Babywannen, die fix mit Verdeck an das Wagengestell eingeklippt werden und Babywannen, die herausnehmbar sind. Diese haben in der Regel zwei Trageschlaufen, mit denen man das Baby auch mal außerhalb des Kinderwagens abstellen oder tragen kann. Praktisch auch wenn man etwa im dritten oder vierten Stock eines Wohnhauses wohnt. 😉 Darin liegt auch der Vorteil: die Babywanne kann separat genutzt werden. Mit dem Verdeck verbundene Tragewannen kann man hingegen schwer einzeln einsetzen.

Sitzeinheit – Sportsitz: Wenn das Baby schon größer ist

Achtet beim Kauf darauf, dass die Sitzeinheit in beide Richtungen am Kinderwagen montiert werden kann. Besonders für noch sehr kleine Kinder finden wir es viel besser, wenn die Kinder nicht nach vorne schauen und allen Eindrücken ausgesetzt sind, sondern besser zur Mama oder Papa schauen und direkten Blickkontakt aufnehmen können. Nach links und rechts gibt es immer noch genügend sehenswerte Dinge. Auch als Eltern hat man ein besseres Gefühl dabei, seinen kleinen Knirps beim Spazierengehen zu sehen.

Zum späteren Zeitpunkt und auch auf Wunsch des Kindes, kann man den Sitz immer noch in Fahrtrichtung montieren, aber zu Beginn lieber nicht.

Im Sportsitz können die kleinen Babys viel sehen, wenn sie jedoch müde sind, ist es ideal und für die Wirbelsäule schonender, wenn sich der Sitz in eine Liegeposition bringen lässt. Zudem bei der Sitzeinheit auf jeden Fall auf die Sicherheit achten! Er muss unbedingt einen Sicherheitsgurt haben, damit das Kleinkind nicht herausfallen kann. Ein zusätzlicher Schutzbügel ist ebenso von Vorteil.

Räder vom Kinderwagen aus Gummi oder Luftreifen

Überlegt euch, auf welchen Böden ihr mit dem Kinderwagen unterwegs seit. Wohnt ihr am Land oder in der Stadt? Sind es meist nur Asphaltstraßen oder viele Feldwege? Je nachdem, wo der Kinderwagen eingesetzt wird, sollte man sich die Räder und deren Federung gut anschauen, auch wenn viele Kinder beim „Puckelpiste fahren“ getrost wegschlummern. Tipp: Kinderwagen-Geschäfte haben oft eine kurze Strecke mit unterschiedlichen Böden nachgebaut. Dort kann man super das Fahrverhalten der Räder und deren Beweglichkeit testen.

Unser Kinderwagen hat sechs Luftkammerräder, die man nicht aufpumpen braucht und die sich gut fahren lassen. Er ist extrem wendig, für ruppige Strecken können die 4 Vorderräder aber auch fixiert werden. Freunde von uns haben Lufträder, die auch zufrieden damit sind. Man darf sie nur nicht zu stark aufpumpen. Wir finden beides in Ordnung, solange sie nicht aus Hartplastik sind und extrem „ruckeln“ oder schnell kaputt sind.

Noch ein Punkt zu den Rädern vom Kinderwagen: Achtet darauf, das sie leicht abzunehmen sind! Besonders im Winter ist das ein Riesenvorteil, wenn man die Räder nach dem Schneematsch schnell sauber machen kann.

Zusatzausstattung vom Kinderwagen

In der Höhe verstellbare Griffe sind vor allem dann ideal, wenn den Kinderwagen sowohl groß als auch klein gewachsene Personen schieben. Für einen guten Sonnenschutz ist ein aufklappbares großes Verdeck ideal. Zusätzliche Gimmicks wie eine Fach unter dem Kinderwagen für den Einkauf oder die Wickeltasche oder ein Getränkehalter für den morgendlichen Kaffee können praktisch sein.

Babyschale als Aufsatz für den Kinderwagen

Für die meisten Kinderwägen gibt es Adapter um die Babyschale im Kinderwagengestell festzumachen. Hier einfach bei den Herstellerangaben nachschauen ob dies für den gewünschten Kinderwagen möglich ist. Aber liebe Eltern, nutzt dies nur für sehr kurze Wege. Die Babys haben in der Babyschale eine unnatürliche Haltung. Besser ist es, vor allem für längere Wege und auch wenn es umständlich ist, die Babys aus der Schale herauszunehmen und in die Tragewanne zu legen.

Welche Farbe soll der Kinderwagen haben?

Bei der Wahl des passenden Kinderwagens ist dessen Farbe eine häufige Überlegung bei jungen Eltern. Auch wenn viele Kinderwägen in schwarz oder dunklen Farben auf den Markt sind, finden wir freundliche Farben für einen Kinderwagen viel besser. Ein kleines schutzbedürftiges Würmchen in einen dunklen, schwarzen Kinderwagen legen ist zumindest für uns kein schönes Gefühl.
Zudem sind dunkle Modelle abends und bei Dämmerung viel schlechter zu sehen! Auch bezüglich der Schmutzempfindlichkeit haben wir das Gefühl, dass unser melierter Stoff weitaus unempfindlicher gegenüber Schmutz ist. Beziehungsweise ist der Schmutz kaum zu sehen, im Gegensatz auf einem einfärbigen dunklen Stoff, im Grunde ähnlich wie bei einem Auto ;-).

Unser Kinderwagenmodell

Damit ihr nun nicht rätseln müsst, für welches Modell wir uns entschieden haben, verraten wir euch unser Modell. Es ist der Kombikinderwagen Turbo 6 von ABC Design. Bis jetzt sind wir und unser kleiner Mann sehr zufrieden damit.

Unser Tipp: Oft sind Vorjahresmodelle im Internet günstiger zu haben. Meist verändern sich nur die Farben und die Ausstattung ist ähnlich oder gleich.

Checkliste für den Kinderwagenkauf

Zur Übersicht haben wir noch einmal die wesentlichen Punkte für den Kinderwagenkauf zusammengefasst:

  • Kombikinderwagen, nutzbar vom Baby bis zum Kleinkindalter
  • Mit Henkel separat verwendbare Tragewanne mit Matratze
  • In beide Richtungen drehbare Sitzeinheit bzw. Sportsitz
  • Sportsitz mit Liegepositionsmöglichkeit, Sicherheitsgurt & Schutzbügel
  • Leicht abnehmbare, wendige Räder mit Federung
  • mittige, leichtgängige Feststellbremse
  • großes ausklappbares Sonnenverdeck
  • in der Höhe verstellbare Griffe
  • freundliche, kindgerechte Farbe

Welchen Kinderwagen kaufen ? Keine leichte Entscheidung

Ein moderner Kinderwagen – Foto: © Halfpoint
Noch ein Foto: Baby unterwegs

Inhaltsverzeichnis dieses Artikel:

  • Verschiedene Modelle machen die Entscheidung schwer
  • Worauf achten?
  • Wo kaufen?

Tipps für den Kauf eines Kinderwagen

Bald ist es soweit, das freudige Ereignis steht bevor und es gilt viele Neuanschaffungen gut zu planen. Die meisten Eltern denken natürlich sofort an einen Kinderwagen. Aber welchen Kinderwagen kaufen ? Schön soll er aussehen, man hat ja schließlich ziemlich genaue Vorstellungen. Doch Aussehen ist zumindest nicht alles.
Es gibt wichtige Details, die beim Kauf beachtet werden sollten. Denn das Baby soll gewiss sicher und behütet seine ersten Runden im Kinderwagen drehen. Um dies zu gewährleisten, stellen Sie sicher, dass Ihr ausgewähltes Modell das GS – Zeichen trägt. Es garantiert eine Herstellung nach europäischen Normen und eine Prüfung dieser durch unabhängige Gutachter.

Verschiedene Modelle machen die Entscheidung schwer

Was mögen Sie lieber? Einen reinen Kinderwagen mit einer so genannten Hartschale, oder bevorzugen Sie vielleicht doch lieber einen kombinierten Kinderwagen mit Soft – Bag, welcher später als Buggy umfunktioniert werden kann. Dies spart Ihnen zum Beispiel spätere Investitionen für einen Folgebuggy. Die Softtasche ist ein praktischer Helfer für alle Eltern, die nicht im Erdgeschoß wohnen. Dies klingt zunächst eigenartig, aber keiner möchte gern ein mühsam zum Einschlafen gebrachtes Baby wieder aufwecken, weil man es auf den Arm nimmt, um vielleicht drei Stockwerke nach oben zu laufen.

Ein Kinderwagen mit drei Rädern
Foto: © Petro Feketa

  • Verschiedene Kinderwägen
    • Kombikinderwagen
    • Jogger
    • Liegebuggy
    • Zwillingskinderwagen
    • Kinderwagenzubehör

Welchen Kinderwagen kaufen – Worauf achten?

Hier einige Punkte die Ihnen sicher helfen die Frage „Welchen Kinderwagen kaufen?“ zu beantworten: Liegefläche
Egal welcher Typ es wird, die Liegefläche sollte mindestens 80 cm Länge und 35 cm Breite aufweisen. Beim Kinderwagenkauf ist es durchaus sinnvoll, auch das Leergewicht auf maximal 18 kg zu beschränken. Denn bedenken Sie, dass ein Verladen in den Kofferraum schon mal beschwerlich werden kann. Vor dem Kauf im Fachhandel ist ein Probetesten des Kinderwagens im Kofferraum Ihres PKW ein klasse Service. Zu oft unterschätzt man die Ausmaße und hat im Nachhinein das Nachsehen. Eine gute Luftbereifung und eine vernünftige Federung erhöhen den Fahrkomfort und erlauben Ihrem Liebling sanft zu schlafen. Wenn Sie zum Beispiel viel in der Natur auf Waldwegen unterwegs sind, bietet sich eine weiche Federung an, auf Straßen in der Stadt eher eine Harte.

Bremse
Um ungewollte Ausflüge Ihres Kindes zu vermeiden, ist eine gut einrastende Feststellbremse unverzichtbar, wobei zusätzliche Handbremsen im Regelfall unnötig sind. Geräuscharm verstellbare Verdecke hingegen lassen Ihr Baby ruhig schlummern, ohne es durch ein lautes Krachen beim Öffnen zu wecken. Alle Eltern werden das schnell zu schätzen wissen. Nutzen Sie auch einen höhenverstellbarer Schieber, denn er erleichtert Ihnen das Gehen und beugt Rückenschmerzen vor. Ist er zusätzlich noch als Schwenkschieber montiert, umgehen Sie sogar noch das ständige neu einrichten des Sonnenschirms bei Änderung der Fahrtrichtung. Das spart Ihnen den Sonnenschirm und Ihr Kind kann ohne unnötigen Aufwand im Schatten fahren.
Für den Winter
Für den Winter ist es bei einem Kinderwagen mit Soft – Bag praktischerweise möglich, diese nach dem Umbau zum Buggy als Fußsack zu verwenden. Kalte Füße mag keiner gern, also kaufen sie genormte stärker gefütterte Fußsäcke für die tieferen Minusgrade. Sie sind im Handel erhältlich und müssen nicht unbedingt beim Original – Hersteller erworben werden. Sparen Sie sich das Geld lieber.

Umbaubarer Kinderwagen
Möchten Sie den Kinderwagen später zum Buggy umbauen, dann schauen Sie am besten bereits beim Kauf auf eine bewegliche Fußstütze und auf eine stufenweise verstellbare Rücklehne. So können Sie Ihrem Kind in Verbindung mit den Sicherheitsgurten optimalen Halt geben und beugen ungewollten Ausstiegen vor.
Die Räder
Große Räder bieten den Vorteil, auch im Winter nicht im Schnee stecken zu bleiben. Was bei kleinen Schwenkrädern schnell mal passieren kann. Sie aber sorgen wiederum für ein leichtes Kurvenfahren. Jogger sind leicht zu schieben und können auch beim Skaten oder Joggen super verwendet werden.
Der Gepäckkorb
In einem großen Gepäckkorb finden Sie ausreichend Platz, um die Unmengen an Hausrat unterzubringen, die man halt bei einem Baby immer dabei hat. Bei den meisten Kinderwägen werden imprägnierte Stoffe verwendet, sollte der Stoff doch einmal etwas abbekommen, ist es wichtig, die Stoffteile abziehen zu können und selbst in der Waschmaschine reinigen zu können. Nicht selten finden Sie günstige Angebote im Internet. Der Fachhandel berät besser. Egal wo Sie Ihr gutes Stück erwerben wollen: Rechtzeitiges Bestellen ist ein Muss, denn die Sommerpausen der Hersteller können die Lieferzeit verlängern. Das Bestellen im Fachhandel ist zwar im Regelfall etwas teurer als das Internet, jedoch bieten viele Geschäfte den Service an, den Kinderwagen bis zur Geburt im Lager zu lassen und die Garantie erst ab dem Abholtag laufen zu lassen. Wenn Sie diese Tipps befolgen, dann steht den Ausfahrten mit Ihrem Baby nichts mehr im Wege.
Was tun wenn der Kinderwagen gestohlen wurde?
Text: C. D. / Stand: 02.02.2020

Wo kann man einen Kinderwagen kaufen?

  • Amazon
  • Smyth Toys Superstores
  • MyToys
  • BabyOne
  • SpieleMax
  • Neckermann
  • OTTO

Hersteller von Kinderwägen

  • Hauck
  • Hartan
  • Teutonia
  • Britax
  • Chicco
  • Maxi-Cosi
  • Gesslein

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Weitere Themen:

Qualität, Sicherheit und Zuverlässigkeit: Woran Eltern einen guten Kinderwagen erkennen können erfahren Sie auf BZ.de.

Bei der Erstausstattung müssen werdende Eltern an Vieles denken. Wichtig dabei ist natürlich auch der Kinderwagen. Er soll möglichst schick aussehen und hervorragende Funktionen haben. Aber Eltern sollten auch an die Sicherheitsstandards denken.

Kinderwagen gibt es im Babyfachgeschäft, ebenso in Kaufhäusern und Discountern. Wo Eltern am besten zugreifen und worauf sie dabei achten sollten, erklärt Robert Ziegler vom TÜV Süd.

Wie gehen Eltern am besten vor?

Lassen Sie sich nicht nur vom Aussehen leiten, sondern verschaffen Sie sich einen Überblick. Zunächst ist eine Beratung in einem Babyfachgeschäft sinnvoll. Auch Recherche im Internet auf entsprechenden Testseiten kann helfen. Außerdem muss die Familie sich überlegen, welche Aspekte ihr besonders wichtig sind: Ob es ein Kinderwagen, Buggy oder Sportwagen sein soll, ist ebenso entscheidend wie die Frage nach Qualität, Sicherheit und Zuverlässigkeit des Modells.

Die Auswahl des richtigen Kinderwagens sollte gut überlegt werden. (Foto: picture alliance/Bildagentur-online)

Was bringen Prüfsiegel?

Beispielsweise das GS-Siegel oder das TÜV-Süd-Oktagon bestätigen eine hohe Sicherheit bzw. die Stabilität des Modells – und dass die Anforderungen der europäischen Kunderwagennorm eingehalten werden. Die DIN EN 1888 regelt die Anforderungen für Feststellbremsen, die Verwendung bestimmter Chemikalien, den Verriegelungsmechanismus und die Kennzeichnung des Gefährts mit Warnhinweisen. Außerdem werden auch Haltbarkeit und Langlebigkeit des Wagens getestet.

Was sind Voraussetzungen für Sicherheit und Stabilität?

Für die Stabilität ist eine möglichst breite Spurweite wichtig. Allerdings ist zu beachten, dass der Kinderwagen dann eventuell nicht mehr durch enge Stellen, etwa im Supermarkt, passt. Daher gilt die Devise: So breit wie nötig, so schmal wie möglich.

Die Feststellbremse muss leicht zu bedienen und immer zugänglich sein. Das sollten Eltern vor allem beachten, wenn sie zusätzlich ein Rollbrett an der Schiebeseite anbringen, um Geschwisterkinder zu transportieren. Für die Zusatzausrüstung des Wagens mit einem aufsteckbaren Zweitsitz für Geschwisterkinder sollte der Wagen speziell ausgerüstet und siegelgeprüft sein, um die Stabilität zu gewährleisten.

Siegel regeln auch, dass alle beweglichen Teile in Reichweite des Babys so gestaltet sind, dass es sich nicht einklemmen kann. Alle Gelenke müssen gegen ungewolltes Zusammenklappen gesichert sein. Auch die sogenannten Schwenkschieber, bei denen durch Umlegen des Schiebegriffs die Blickrichtung für das Baby geändert werden kann, müssen durch einen zusätzlichen Sicherheitsriegel geschützt sein.

Worauf ist noch zu achten?

Am Schiebegriff angebrachte Netze sind nur für den Transport leichter Dinge vorgesehen, ebenso wie der unterhalb des Wagens angebrachte Korb. Vorsicht: Bei Überladung droht ein Kippen des Wagens!

Ein verstellbarer Sicherheitsgurt sowie abgerundete Kanten minimieren die Verletzungsgefahr.

Reflektoren am Stoff erhöhen die Sichtbarkeit bei Dunkelheit und trübem Wetter.

Ein guter Kinderwagen sollte komfortabel und sicher sein. (Foto:E+/Getty Images)

Welche Rolle spielt das Alter des Kindes?

Babys benötigen eine stabile, horizontale Unterlage. Kombikinderwagen sind dafür die richtige Wahl, da sie über eine feste Schale verfügen, die das Baby etwa sechs Monate lang beherbergen kann. Die Schale ist herausnehmbar und das Kombimodell lässt sich später zum Sportwagen umbauen, so dass der Wagen bis zu einem Gewicht des Kindes von 15 kg (ca. mit drei Jahren) genutzt werden kann.

Tipp des Experten: Buggys sind für Neugeborene nicht geeignet und erst dann sinnvoll, wenn das Kind selbständig sicher sitzen kann. Käufer sollten zusätzlich darauf achten, dass Kinderwagen oder Buggy über eine hohe Rückenlehne verfügen, damit das Kleinkind ausreichend gestützt ist.

Travelsysteme bilden eine Alternative zu den herkömmlichen Kinderwagen: Ein Grundgestell lässt sich mit verschiedenen Aufsätzen kombinieren, zum Beispiel einem Auto-Kindersitz, einer Baby-Tragetasche oder einem Sportwagensitz. Alle Einzelteile sollten für den vorgesehenen Zweck sicherheitstechnisch geprüft sein.

Und Eltern sollten auch an ihren eigenen Komfort denken: Der Kinderwagen sollte sich leicht schieben, verstellen und auseinander- bzw. zusammenbauen lassen.

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Kinderwagen: Was ist beim Kauf zu beachten?

Veröffentlicht von Simon 25. Februar 2019 Kategorie(n): Allgemein Schlagwörter: Baby Jogger City Mini, Bugaboo Bee5, Chicco Viaro, Kinderwagen, Kinderwagen Test

Egal, ob es um den ersten Kinderwagen oder schon um den vierten geht: Die Frage, welches Modell ideal zu den eigenen Anforderungen passt, stellt sich allen Eltern. Ist nur das Teuerste auch das Beste oder kann man mit ruhigem Gewissen auch zu günstigeren Modellen greifen? Wir haben uns die bekanntesten Modelle angesehen.

Kinderwagen | © panthermedia.net /bakharev

Die Entscheidung für einen Kinderwagen von Markenherstellern ist ähnlich wie beim Autokauf. Es gibt unterschiedliche Ansätze. Sicherheit, Aussehen, Fahreigenschaften, Ausstattung, aber auch Prestige: Das alles spielt bei der Kaufentscheidung durchaus eine Rolle. Ähnlich wie bei einem Auto gilt auch für den Kinderwagen: Sie fahren alle. Den „Besten“ zu finden, bedeutet also zumeist, das Beste für die Eltern und ihre Bedürfnisse zu finden. Eine Person, die in einem Apartment im dritten Stock in der Innenstadt lebt, hat ganz andere Bedürfnisse als eine Person, die auf dem Land lebt. Außerdem ist das Preis-Leistungs-Verhältnis ein Thema, denn es gibt Kinderwagen um 100 Euro, aber auch Modelle um 1.200 Euro.

Alle von uns getesteten Kinderwagen decken folgende wichtige Punkte ab: eine ruhige Fahrt, hervorragende Manövrierfähigkeit, viel Stauraum und einfache Handhabung. Sie haben Klappmechanismen, die das Verstauen des Kinderwagens zum Kinderspiel machen, was besonders bei einem kleinen Kofferraum, in den sie passen sollen, eine wichtige Rolle spielt.

Der Baby Jogger City Mini: ein Allrounder für die meisten Bedürfnisse

Der City Mini ist einfach zu schieben, und der patentierte Faltmechanismus ist ein Hit: Man kann das Baby leicht in einem Arm halten, während man den Kinderwagen faltet und ihn im Auto verstaut. Die Nutzerbewertungen im Internet sind außergewöhnlich hoch, mit beispielsweise über 80 Prozent Fünf-Sterne-Bewertungen bei Amazon.

Als Minus sehen wir das mit 18 kg relativ hohe Gewicht und den kleinen Stauraum unter dem Sitz, der im Vergleich zu anderen Kinderwagen nur für Kleinigkeiten Platz bietet. Der Abstand zwischen Korb und Sitz ist gering, sodass es schwierig ist, selbst mittelgroße Taschen dort zu verstauen. Auch fehlt die Polsterung der hochwertigeren, schwereren Modelle, die wir uns angesehen haben.

Der City Mini ist mit allen gängigen Babyschalen mit Adapter kompatibel. Der Markennamen Baby Jogger täuscht, es handelt sich beim City Mini nicht um ein Jogging-Modell.

Der Chicco Viaro: Sieger beim Preis-Leistungs-Verhältnis

Mit dem Chicco Viaro haben wir einen vergleichsweise günstigen Kinderwagen gefunden, der fast alle der Eigenschaften der Top-Modelle bietet. Damit ist der Chicco Viaro der Sieger im Preis-Leistungs-Test. Es hat ein Dreirad-Design, das dem Baby Jogger City Mini ähnlich ist, mit einem leichten Rahmen, einem engen Wenderadius und einen praktischen Klappgriff, mit dem sich der Kinderwagen in kürzester Zeit klappen und verstauen lässt.

Der Viaro hat sogar einige Vorteile gegenüber dem City Mini: Der Ablagekorb ist größer und leichter zugänglich, zur Standardausstattung gehören ein Becherhalter und ein Tablett und der Preis ist im Vergleich zu anderen Markenmodellen ausgesprochen niedrig.

Was sind die Nachteile? Beim Viaro lässt sich der Baldachin nicht mit der Rückenlehne des Kinderwagens verbinden und bietet daher nur wenig Schutz bei Regen und Wind. Außerdem ist der Wagen mit nur mit Chicco-Babyschalen nicht kompatibel – trotzdem ist er für den Preis eine ausgezeichnete Wahl.

Der Bugaboo Bee5: teuer, aber Favorit beim Design

Symbolbild – Kinderwagen | © panthermedia.net /VitalikRadko

Der Bugaboo Bee5 ist mit seinen rund 9 kg relativ leicht. Der gestylte Premium-Kinderwagen ist mit einigen gut durchdachten Funktionen ausgestattet und kann dank einer Vierradaufhängung mit besonders ruhigen Fahreigenschaften punkten. Er ist sehr wendig, kann schwere Lasten im Korb unter dem Sitz vertragen und lässt sich gut genug zusammenfalten, um Stadtbewohner mit kleinen Autos anzusprechen.

Unsere Lieblingsfunktion ist die Möglichkeit, den Sitz hochzuklappen, sodass man sofort auf den darunterliegenden Ablagekorb zugreifen kann. Außerdem lässt sich der Sitz umdrehen, was für eine lange Nutzungsdauer spricht, und hat einen äußerst soliden Rahmen, der sich anfühlt, als würde er jahrelang halten. Als negativ haben wir empfunden, dass der Bugaboo Bee5 keinen Einhand-Klappmechanismus besitzt.

Für Design-Aficionados ohne Scheu vor dem Anschaffungspreis rund um die 800 Euro ist der Kinderwagen individuell anpassbar mit verschiedenen Farben, Rädern, Mustern und limitierten Auflagen, was wir toll finden. Der Bugaboo Bee5 ist mit sämtlichen Babyschalen mit Adaptern (separat erhältlich) kompatibel.

Hartan Racer GTS: ein Geländewagen als Qualitätssieger

Nicht umsonst gilt die deutsche Top-Qualitätsmarke Hartan seit vielen Jahrzehnten als Mercedes unter den Kinderwagen. Auch das neueste Premium-Modell Hartan Racer GTS lässt sich in puncto Ausstattung, Sicherheit und Fahreigenschaften nicht lumpen und toppt alles, was Reifen hat – vor allem, wenn die werdenden Eltern gerne stundenlang über Stock und Stein wandern. Der Hartan Racer GTS kann wirklich alles, was werdende Eltern (vor allem Väter!) sich von einem Kinderwagen wünschen.

Nur klein und leicht, das ist er mit seinen rund 17 kg nicht – und der Preis kann sich mit rund 900 Euro auch sehen lassen. Er lässt sich spielend leicht zusammenklappen, passt hingegen nur in eher große Kofferräume. Der Stauraum unter dem Sitz ist enorm. Auch die individuell einstellbare (!) Federung, die Bremsen und der höhenverstellbare Griff, der auch für sehr große Eltern geeignet ist, zählen zum Besten, was der Kinderwagenmarkt zu bieten hat.

Die extrem wendigen, um 360 Grad drehbaren Vorderreifen machen den Hartan durchaus auch citytauglich. Dennoch entfaltet der Kinderwagen seine wahren Qualitäten dann, wenn andere längst versagen: Im rauen Gelände.

Was wir besonders gut fanden: Der Hartan Racer GTS ist praktisch unkaputtbar. Damit ist er ohne Weiteres nicht nur für eine, sondern für mehrere Generationen vom Säuglingsalter (mit der dazu passenden Kombitasche oder Babywanne) bis zum Ende der Kinderwagenzeit nutzbar. Insgesamt sparen kluge Eltern, die mehrere Kinder planen, mit dem Hartan also Geld, denn wo andere Eltern im Verlauf von vier Jahren drei oder vier Kinderwagen kaufen, ist man hier mit einem bestens bedient.

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