Ab wann baby schwimmbad

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Babyschwimmen

Neun Monate hat sich das Baby in der Gebärmutter im Fruchtwasser entwickelt. Unmittelbar nach der Geburt sind deshalb seine Sinne beinahe vollständig ans Wasser angepasst. Neugeborene können unter Wasser problemlos die Augen offen halten und ihren Blick fokussieren. Auch ihre Hörfähigkeit übertrifft hier die von Erwachsenen bei Weitem.

Wichtig ist allerdings, dass der kindliche Organismus seine Körpertemperatur bis zu einem gewissen Grad schon selbstständig regulieren kann. Das ist bei Babys individuell sehr verschieden und bedarf grundsätzlich einer Beurteilung durch die Hebamme oder einen Kinderarzt. Der beste Zeitpunkt, um mit dem Babyschwimmen zu beginnen, ist vom Einzelfall abhängig. Vor dem vierten Lebensmonat sollten Babys allerdings nicht in öffentliche Bäder. Zwischen dem viertem und dem sechsten Lebensmonat ist deshalb für die meisten Kinder ein guter Zeitpunkt, um mit dem Babyschwimmen zu beginnen.

Bei Kindern mit einer deutlichen allergischen Veranlagung wird empfohlen, das Thema Babyschwimmen vorher mit dem Kinderarzt zu besprechen.

Babyschwimmen unter Anleitung

Selbstverständlich können Eltern mit ihrem Baby auch alleine schwimmen gehen. Allerdings bietet eine qualifizierte Kursleitung viele Vorteile:

  • Wassergewöhnung mit Spass für Eltern und Kind.
  • Den Eltern werden wichtige Haltetechniken und sichere Griffe vermittelt.
  • Eltern lernen, welche Spiele und Übungen sie mit ihrem Baby im Wasser machen können.
  • Ihrem Baby wird es im Wasser am besten gehen, wenn es ausgeschlafen ist und keinen Hunger hat. Beachten Sie, dass es für Ihr Baby auf Dauer anstrengend sein kann, in Bauchlage im Wasser gehalten zu werden, da es so seinen Kopf für längere Zeit halten muss. Wechseln Sie daher am besten zwischen Bauch- und Rückenlage. Genau wie beim gemeinsamen Baden ist auch beim Schwimmen der Körperkontakt und gutes Zureden von grosser Bedeutung.

Bis das Baby mit dem Babyschwimmen beginnen kann, ist es allerdings sinnvoll, mit ihm gemeinsam in der grossen Badewanne zu planschen, um es auf das Babyschwimmen vorzubereiten. Geben Sie Ihrem Kind dabei durch dauerhaften Körperkontakt und indem Sie zu ihm sprechen oder ihm etwas vorsingen, Sicherheit. Gewöhnen Sie es langsam an das Wasser, indem Sie ihm sanft Wasser über die Schultern und allmählich auch über den Kopf giessen. Senken Sie die Wassertemperatur allmählich auf 33 Grad, da dies der Temperatur der meisten Hallenbäder entspricht.

Positive Effekte des Babyschwimmens

Skelett und Muskulatur

Studien haben gezeigt, dass sich die Skelettstrukturen von Babys, die von Geburt an im Wasser sein dürfen, schneller entwickeln als bei anderen Kindern. Im Durchschnitt können „Schwimmbabys“ ihre Wirbelsäule bereits nach etwa sechs Monaten strecken, während die nachgeburtliche, runde Wirbelsäulenform normalerweise bis zum 12. Monat erhalten bleibt.

Ausserdem bilden sich bei Neugeborenen, die sich besonders früh im Wasser bewegen dürfen, unter der Geburt entstandene physiologische Abweichungen oftmals spontan zurück. Das betrifft vor allem eventuelle Einschränkungen bezüglich der Hals-Kopf-Bewegungen. Unbestritten wirkt sich die Bewegung im Wasser kräftigend auf die gesamte Körpermuskulatur der Kleinen aus.

Atemsystem

Das Atemsystem von Neugeborenen ist noch nicht vollständig ausgereift, sodass anfangs lediglich reine Brustatmung möglich ist. Etwa ab der achten Lebenswoche macht jedes Baby hier eine wichtige Entwicklung durch. Es lernt die tiefe Bauchatmung und damit die Belüftung des oberen Lungendrittels. Babyschwimmen unterstützt die Umstellung des reinen Nasen-Reflexatmens in motorisch gesteuerte Atmung.

Kommunikationstraining

Wer schwimmende Babys beobachtet, wir erstaunt sein, wie angstfrei und neugierig sie sich im Wasser bewegen. Dadurch sammeln sie bereits in diesem frühen Stadium zahlreiche kognitive Erfahrungen, die „Nichtschwimmern“ verwehrt bleiben. Die Bindung zwischen Baby und Eltern wird gestärkt und es können sogar altersübergreifende Freundschaften entstehen.

Deshalb haben sich für das Babyschwimmen auch Schwimmgruppen, die entsprechend der Fähigkeiten zusammengestellt werden, bestens bewährt. Hier finden die Babys Vorbilder, Mitschwimmer und Nachahmer. Durch die angebotenen Spiele und ausgewählte Übungen können die Kleinen quasi „schwimmend“ in ihre nächste Entwicklungsstufe hineinwachsen.

Was wird fürs Babyschwimmen benötigt?

In beinahe jeder Gemeinde gibt es entsprechende Angebote. Ob warmes Becken im Schwimmbad, in einem Zentrum für Physiotherapie, in einer Klinik oder in einem Hotel: Wichtig sind eine Wassertemperatur von 31°C bis 35°C, ausreichend Bewegungsfreiheit, sicherer Stand für Mama oder Papa und kompetente Anleitung durch eine speziell ausgebildete Hebamme oder eine Trainerin bzw. einen Trainer.

Sofern die Hebamme oder der Kinderarzt „grünes Licht“ gegeben haben, kann die die Anmeldung erfolgen. Was sollten die Eltern zum Babyschwimmen mitbringen?

Aquawindel

Eine Aquawindel, oder auch Schwimmwindel fängt die Ausscheidungen des Babys im Wasser zuverlässig auf. Zusätzlich schützt sie Babys Po vor Unebenheiten auf einer Sitzfläche – z.B. auf einem Schwimmbrett oder am Beckenrand. Je nach Modell kann eine Schwimmwindel entweder als Einlage in der herkömmlichen Badehose getragen werden, oder die Windel ist selbst eine Badehose und benötigt daher keine zusätzliche Bekleidung für das Baby.

Bademantel

Um dem Auskühlen und einer Erkältung vorzubeugen, ist es wichtig Ihr Kind nach dem Baden gut abzutrocknen. Ein Babybademantel sorgt dafür, dass dem Baby nach dem Schwimmen warm genug ist. Auch ein Handtuch mit Kapuze eignet sich, um das Kind nach dem Baden zu trocknen, und dabei auch das empfindliche Köpfchen zu wärmen.

Babycreme

Nach dem Duschen freut sich die sensible Babyhaut über eine Extraportion Feuchtigkeit. Spezielle Babycremes sind genau auf die Bedürfnisse der Zwerge abgestimmt und sind daher besonders hautverträglich.

Fläschchen

Nach dem anstrengenden Baden sind Babys häufig sehr hungrig und durstig. Denken Sie daher daran, immer ein Fläschchen und eventuell einen kleinen Snack für Kinder, die nicht mehr gestillt werden, mitzunehmen.

Wickeltasche

In einer Wickeltasche kann die Mama oder der Papa all die Schwimmutensilien für das Baby gut verstauen. Dank der Fächeraufteilung passen auch noch Wechselkleidung und frische Windeln in die geräumigen Taschen.

Tauchen ja oder nein?

Diesbezüglich gibt es wahrscheinlich ebenso viele Befürworter wie Gegner. Grundsätzlich sollte das Baby zum Tauchen bereit sein und Spass daran haben. Ein geschulter Kursleiter wird das vor dem ersten Tauchgang mit der sogenannten Wassergussmethode überprüfen.

Wichtiger Hinweis für besonders ehrgeizige Eltern: Tauchen ist nicht die Hauptaufgabe und unbedingtes Ziel des Babyschwimmens!

Ab wann Du mit dem Babyschwimmen anfangen kannst

Ab wann Babyschwimmen sinnvoll ist, ist und bleibt ein Streit unter Pädagogen und Experten.

Manche Ratgeber setzen die ‘Kopfkontrolle’ als besten Zeitpunkt für das Babyschwimmen 5)http://www.familie.de/baby/babyschwimmen-510755.html.

Für manche Schwimmschulen hängt sinnvolles Alter von der Wassertemperatur und dem Chlorgehalt des Schwimmbads ab.

Was nun?

Sinnvolles Alter lässt sich pauschal nicht nennen und hängt von vielen Faktoren ab.

Du kannst in Ruhe abwarten, ob und wann die Bedingungen für euch passen:

– Ist das nächste Schwimmbad zu weit weg oder zu überfüllt, ist der Schwimmkurs zu teuer oder zu stressig, nutze die heimische Badewanne für diese wertvollen Erfahrungen – und das ohne Dich an irgendwelche Altersangaben halten zu müssen.

– Reagiert Dein Baby in einem Schwimmbad mit Anzeichen für Stress wie Weinen, Schreien oder schlechter Laune, ist es mit dieser für ihn neuen Welt überfordert. Das Schwimmengehen bringt nur Minuspunkte.

– Wenn Dein Baby eine allergische Veranlagung hat, ist eine Rücksprache mit dem Kinderarzt notwendig.

– Neigt Dein Baby zu Infekten, darf der erste Schwimmbadbesuch warten.

– Im Winter und den Erkältungszeiten kann die Buchung eines Schwimmkurses umsonst sein: Entweder bist Du krank oder Dein Kind, sodass viele Stunden wegfallen. In der Regel können versäumte Termine nicht nachgeholt werden.

Lass Dich nicht verunsichern und unter Druck setzen

Viele Eltern bekommen schlechtes Gewissen, wenn sie keine Zeit für das Schwimmen oder keinen Platz in einem Kurs gefunden haben.

Spätestens mit sechs Monaten sollte doch das Babyschwimmen abgehackt sein!

Vielleicht wirst Du das Entsetzen einer Freundin erleben: Waaaas? Ihr ward immer noch nicht beim Babyschwimmen?

Frühe Wassererfahrungen sind ganz sicher schön und wertvoll.

Aber Du und Dein Kind werdet auch ohne Schwimmbadbesuche im ersten Jahr nichts verpassen.

Die Nähe zu Deinem Kind im Wasser kannst Du auch in der Badewanne erleben.

Wenn die Bedingungen stimmen, wird Dein Kind auch im zweiten Lebensjahr ausreichend Erfahrungen sammeln und schöne Momente erleben.

Auch das Babyschwimmen ist einer der Kurse, die jungen Müttern dringend empfohlen werden. Wie die Massage ist es in erster Linie eine Freizeitgestaltung – und bei der sollten sich alle Beteiligten wohlfühlen.6)http://www.sueddeutsche.de/gesundheit/mythen-ueber-das-baby-alter-die-grosse-saugverwirrung-1.1573478-4

Ab wann also zum Babyschwimmen?

Ich empfehle den frühsten Einstieg im Alter von sieben Monaten.

Mit sieben Monaten haben sich alle Familienmitglieder aneinander und an das neue Baby gewöhnt, die meisten Fragen zum Stillen, Schlafen und der Ernährung sind beantwortet (die die ersten Monate prägen), so dass ihr euch auf eine neue Welt mit neuen Fragen einlassen könnt.

Gleichzeitig empfehlen wir die Erfahrungen im Wasser zu Hause respektvoll zu begleiten:

Dazu gehören Ruhe und achtsames Begleiten von den kindlichen Äußerungen.

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Babyschwimmen: Bis wann eigentlich?

Die meisten Schwimmschulen definieren mit 12 Monaten das Babyalter als abgeschlossen.

Wenn Dein Kind für das Angebot in Deiner Nähe ‚zu alt ist‘, frage den Veranstalter, ob eine Teilnahme trotzdem möglich ist.

Alternativ empfehlen wir regelmäßige selbstorganisierte Schwimmbadsuche.

Ab wann mit dem Baby ins Schwimmbad?

Die Kriterien für das richtige Alter für einen Babyschwimm-Kurs gelten auch für Schwimmbad- oder Thermenbesuche.

Der erste Schwimmbadbesuch ist für Dein Baby wie eine Landung auf einem fremden Planeten:
Die Geräusche, die Raumdimension, die Schwerkraft, das Gefühl der durchnässten Schwimmwindel am Körper und Deiner nassen Haut ist eine wahnsinnige Reizüberflutung.

Manche Kinder reagieren mit großer Anspannung oder dem Schreien auf die Überreizung.

Wir empfehlen vor dem Einstieg ins Wasser erstmal in der Halle anzukommen.

Lass Deinem Baby Zeit, sich umzuschauen.

Verzichte auf Lieder, das Ziehen Deines Kindes durch das Wasser oder anderes Bespielen.

Dann hat es eine Chance all die Sinnesreize zu integrieren.

Ab wann mit dem Baby ins Freibad

Im Freibad oder am Strand sind Babys starker Sonne ausgesetzt – ganz besonders dann, wenn sie im Wasser sind.

Grundsätzlich gehören Babys in den Schatten.

Wenn Du trotzdem in ein Freibad möchtest, empfehlen wir entweder früh morgens oder nach 17 Uhr schwimmen zu gehen.

Besonders morgens kannst Du das Bad ohne großen Andrang genießen.

Trotz sommerlicher Temperaturen kann das Wasser in einem Schwimmbad in unseren Breitengraden für ein Baby zu niedrig sein.

Verlasse das Becken, wenn die Lippen blau anlaufen.

Grundsätzlich sollten Kinder mit Wunden nicht in öffentliche Gewässer: Weder in einen See, noch in ein Schwimmbad oder Freibad.

Alternative zum Freibad

Wenn Dein Baby selbständig zum Sitzen kommen und sich auch aus dieser Position ‘befreien’ kann, empfehlen wir Dir eine Zwei-Komponenten-Umgebung für den Aufbau in einem Garten, Freibad oder am Strand:

Ein möglichst niedriges Planschbecken mit ca. 15 cm Wassertiefe und einen Sonnenschirm.

Babys, die noch nicht von alleine sitzen können, sich jedoch auf den Bauch drehen können, sind mit einer flachen mit Wasser gefüllten Schüssel schon sehr zufrieden.

Wenn Du keinen Garten oder keine Terrasse/Balkon hast, kannst Du das Set im Freibad aufbauen.

Um das Planschbecken zu befüllen, kannst Du mit einem Eimer ein wenig warmes Wasser aus der Dusche holen.

Suche Dir einen Platz der Nähe von den Duschen, um Deinen Rücken zu schonen.

Worauf Du achten solltest:
Babys gehören in den Schatten.

Ziehe Deinem Baby auch im Schatten UV-Schutzkleidung an, denn das Wasser reflektiert die Sonnenstrahlen.

Trage mineralische Sonnencreme auf.

Die Haut von Babys ist besonders durchlässig.

Babys können sehr schnell dehydrieren.

Achte darauf, dass an besonders heißen Tagen Dein Baby genug trinkt.

Babys kann es heiß werden, ohne dass wir es schnell genug merken.

Eine Hitzerschöpfung oder sogar ein Hitzschlag (Wärmestau) können Folge sein.

Beuge diesem Problem mit ausreichendem Schatten und Trinken vor.

Babyschwimmen: Was mitnehmen?

✓ Was mitnehmen? Was braucht man im Schwimmbad?

✓ Was dem Baby anziehen?

✓ Nichts mehr vergessen mit meinen Checklisten

✓ Hier findest du die besten Checklisten im Netz >>

Die richtige Schwimmwindel

Schwimmwindeln von dm und Rossmann sind schnell beim nächsten Einkauf um die Ecke gekauft.

Gibt es Alternativen?

Sind Mehrwegwindeln die bessere Wahl – ganz besonders dann, wenn das Schwimmen nicht auf zehn Mal beschränkt wird?

Schwimmwindeln haben die Aufgabe, das große Geschäft zu halten – sowohl im Schwimmbad, als auch am See oder Meer. Allerdings kommt es selten vor, dass Babys im Wasser gehalten Stuhlgang haben.

Tabelle – Einwegschwimmwindeln

Tabelle – Mehrwegschwimmwindeln

Hersteller
Gewicht
Preis Amazonbewertung
ImseVimse

7-10kg

15,90 75% *****
TotsBots 17,40

Schwimmwindeln Tests

Test-Vergleiche13)https://test-vergleiche.com/baby-schwimmwindel-test/?gclid=CjwKCAiA3o7RBRBfEiwAZMtSCWy4n29BzdiISdOvNXrqLwHmDlI9KhUbzan6Qddelgt0E4CuJcRUKxoCyLsQAvD_BwE empfiehlt die Einwegwindeln von Huggies. Allerdings sind die Bewertungskriterien fragwürdig, da die Abschlussbewertung auf keinen Zusammenhang zu den Kriterien schließen lässt.

Interessant ist, dass in der Leserabstimmung ImseVimse mit 31% ganz vorne, gefolgt von Huggies liegt.

Auch wir empfehlen die Aquawindeln von ImseWimse.

Sie fangen das große Geschäft ab und schränken die Bewegungsfreiheit nicht zu sehr ein.

Eine zusätzliche Einlage ist aus unserer Sicht nicht nötig und daher nur ein randständiges Verkaufsargument.

TIPP: Schone die Umwelt und verzichte auf Einwegschwimmwindeln.

Wir empfehlen eine Einwegwindel in der Schwimmtasche zu verstauen, falls doch ein Malheur passiert und die Mehrwegwindel lieber zu Hause wäschst.

So kann der Badespaß stressfrei fortgesetzt werden.

Die Packung Einwegwindeln kannst Du mit anderen Familien teilen.

Babschwimmen: Die ultimativen Checklisten (zum Ausdrucken)

Checkliste für das Babyschwimmen

Kapuzenhandtuch

Brei, Snack oder Fläschchen

Babyautositz – sehr praktisch, um den Nachwuchs sicher abzulegen und sich in der Zeit anzuziehen

Wickelauflage

Der Dauerhit: Weleda Calendula Babycreme

Wenn die Duschen keine Handbrausen haben: einen Messbecher oder ein anderes konisches Gefäß

Babymütze für den Rückweg

Zwei Plasiktüten oder Plastikdosen (umweltschonender) für die Windeln und die nassen Badeanzüge

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Checkliste für Dich

Badeanzug/Bikini (wird oft vergessen;-)

Badelatschen

Handtücher: je länger der Aufenthalt, desto mehr Handtücher

Optional: Tampons

Optional (Reise)Fön: Damit Du nicht in der Schlange stehen musst

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Checkliste für das Freibad oder den Strand

UV-Schutzkleidung (möglichst langärmig)

Sonnenhut – mein heißer Tipp FinKid

Mineralische Sonnencreme: Eco Sonnencreme schneidet am besten ab

Strandmuschel

Spielmaterialien ab sechs Monaten: Schüssel, Nudelsieb, Holzkochlöffel oder großer Löffel

Ausreichend Flüssigkeit (-> Dehydrierung)

Checkliste ausdrucken

Die Anti-Packliste – Was du lieber nicht mitnehmen solltest

Wasserspielzeuge

Am Anfang ist allein das Element Wasser erfüllend genug.

Spielzeuge lenken Kinder ab und verhindern basale Erfahrungen mit den Händen, wie das Patschen, Streichen, Versuchen das Wasser zu ergreifen.

Spielzeuge lenken ebenso von der Wahrnehmung aller Körperempfindungen ab.

Spare lieber Dein Geld für den nächsten Urlaub.

Was ist sinnvoller?

Am Anfang ist die Tasche mit Handtüchern, Badelatschen und Pflegeprodukten gut gefüllt. Spielmaterialien sind nicht nötig.

Später reichen eine kleine Schüssel und ein Nudelsieb aus.

Schwimmringe, Schwimmflügel oder andere aufblasbare Schwimm’hilfen’

Experten raten von jeglichen Schwimmhilfen ab – ganz besonders von Schwimmflügeln.

Mit Experten meine ich Pädagogen, die verstanden haben

  • wie Wahrnehmung funktioniert
  • wie sensorische Integration funktioniert und was dieser Prozess braucht
  • was intrinsische Motivation ist und welche Bedeutung sie für das Lernen hat
  • welchen Zusammenhang zwischen Freude und dem Lernen besteht
  • was Kinder brauchen, um ins Flow zu kommen und welche Bedeutung Flow für das Lernen hat
  • selbst erfahren haben, wie sich Kinder verhalten, wie sie wirken, wenn sie ausreichend Zeit und Ruhe für das Sammeln von Erfahrungen bekommen.))

Suche nach solchen Pädagogen!

Du kannst auch ohne ein Psychologie- oder Pädagogikstudium diese Bedingungen für Dein Baby stellen.

Du wirst staunen wie einfach es ist, wenn Du Dich von dem Gedanken verabschiedest, dass Dein Baby nur lernen kann, wenn Du es eng führst oder ihm Dinge zeigst.

In diesem Vortrag zeigen wir Dir zwei Wege zum Schwimmen. Du wirst überrascht sein, was den meisten ‘Experten’ nicht bewusst ist.

Was ist sinnvoller?

Kann Dein Baby sitzen, solltest Du ihm an einer Treppe die Möglichkeit geben, in seinem Tempo seine Erfahrungen zu sammeln.

Solange Dein Kind nicht sicher schwimmen kann, musst Du Dich in Armlänge aufhalten, falls es abrutscht und aus Versehen untertaucht. (Bis ein Kind ohne durchgehende Aufsicht schwimmen kann, dauert es Jahre. Schwimmhilfen entlassen Dich nicht von der Aufsicht.)

Schwimmflügel versetzen die Kinder in eine ungünstige Position, können von den Ärmchen abrutschen und verhindern komplett das Erfahren des Auftriebst: Dein Kind weiß nicht, was ihn trägt.

Wenn Du mit Deinem Baby in stehtiefes Wasser willst, genieße es seine Nähe, beobachte, wann es sich für die Umgebung interessiert, wann es eine Pause macht und sich an Dich anschmiegt.

Babyschwimmen: Unsere Empfehlungen auf einen Blick

  • Beginne mit einem Babyschwimmkurs oder dem ersten Schwimmbadbesuch ab ca. sieben Monaten.
  • Entscheidend ist, wie Du die Erfahrungen mit dem Wasser beim Baden begleitest: Respektvoll und in aller Ruhe.
  • Gehe regelmäßig ab dem zweiten Lebensjahr mit Deinem Kind schwimmen.
  • Achte beim Schwimmen im Freien auf ausreichend Sonnenschutz und Flüssigkeitszufuhr.
  • Benutze lieber eine Stoffschwimmwindel.
  • Nimm im ersten Lebensjahr den Autositz mit.
  • Dein Baby braucht keine Spielzeuge und Schwimm’hilfen’.
  • Tauche Dein Baby nicht ein – auch nicht unter Anleitung. Du kannst Dich auf den Atemschutzreflex nicht verlassen.

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References

Ab wann Babyschwimmen: Alle wichtigen Fragen und Antworten

Zuletzt aktualisiert: 10. August 2019

Beim Schwimmen sind Babys ganz in ihrem Element. Mit viel Spaß, Urvertrauen und einer ganzen Portion Neugier entdecken sie begeistert das Wasser mit allen Sinnen. Wenn du mit deinem Baby einen Babyschwimmkurs besuchen möchtest, bieten sich dir viele Möglichkeiten, oft ganz in deiner Nähe.

Aber ab wann dürfen Babys eigentlich schwimmen? Und ab wann sind Kurse sinnvoll? Diese und viele andere Fragen beantworten wir dir im Folgenden.

Das Wichtigste in Kürze

  • Durch die gemeinsamen Erfahrungen beim Babyschwimmen wird die emotionale Bindung zwischen dir und deinem Kind intensiviert
  • Spielerisch erweitert dein Baby beim Babyschwimmen seinen Bewegungsspielraum
  • Du solltest bis zum sechstem Monat mit deinem Baby schwimmen gegangen sein

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Was ist Babyschwimmen?

Babyschwimmen wird meist als eine andere Bezeichnung für Babyschwimmkurse verwendet. Das wöchentliche Babyschwimmen in der Gruppe, mit anderen Babys und ihren Müttern gemeinsam, gibt es in Deutschland bereits seit den 70 er Jahren. Das spritzende Nass hat eine positive Wirkung auf dein Baby. Dir schenkt die Bewegung im Wasser Fitness und Rückbildung nach der Schwangerschaft.

Durch die gemeinsamen Erfahrungen beim Babyschwimmen wird die emotionale Bindung zwischen dir und deinem Kind intensiviert.

In einer Gruppe mit anderen Eltern und ihren Babys sind viel Spaß eine Menge kleinere oder größere Entwicklungsfortschritte fast schon garantiert.

Diese Angebote gibt es in fast jeder Stadt und Gemeinde. Die Kurse für Babys finden meistens regelmäßig über mehrere Stunden wöchentlich in einem Zeitraum von 15 bis 20 Stunden statt.

Das Babyschwimmen bietet deinem Baby und dir viele positive Erlebnisse und Erfahrungen. (Bildquelle: .com / firstview_digital_signage)

Wie viel kosten Babyschwimmkurse?

Bei den Kursen kannst du mit Kosten von ca. 80 bis 100 Euro rechnen.

Manche Anbieter von Schwimmkursen für Babys bieten auch einen Infotag oder eine Kontaktmöglichkeit an, um dir die Gelegenheit zu geben, dich über den Kurs zu informieren und eventuelle entstandene Fragen zu klären. So kannst du mit deinem Baby ganz entspannt sein, wenn der Kurs losgeht.

Für manche Babyschwimmkurse brauchst du eine Bescheinigung von Arzt, dass dein Kind gesund ist und den Kurs besuchen darf. Dieses Attest stellt dir dein Kinderarzt aus, nachdem er sich dein Baby angeschaut hat. Leider ist diese Bescheinigung nicht kostenlos.

Wie läuft ein Babyschwimmkurs ab?

Der Ablauf ist je nach Schwerpunkt von Babyschwimmkurs zu Babyschwimmkurs unterschiedlich. Grundsätzlich beginnt der Schwimmkurs mit dem Umkleiden. Ideal ist es, wenn das Schwimmbad einen Wickeltisch hat, wo du deinem Baby eine Schwimmwindel anziehen kannst.

Welche Wirkung hat das Babyschwimmen auf mich und Kind?

Das Babyschwimmen hat einen ganzheitlich positiven Einfluss auf dein Baby und dich. Durch den höheren Bewegungsspielraum, ohne das Gefühl des Körpergewichts im Wasser, werden die Koordinationsfähigkeit und das Körpergefühl bei deinem Baby besonders angeregt.

Dadurch erfährt dein Baby eine Stärkung von Muskulatur und Muskeltonus. Seine Wassersicherheit verbessert sich und es kommt zu einer Stärkung seines zentralen Nervensystems. Damit verbessert sich auch die Selbstregulation der Sinnesorgane im Organismus deines Babys.

Besonders während seiner ersten beiden Lebensjahre spielt die Entwicklung der Sinneswahrnehmung eine zentrale Rolle bei deinem Baby. Nach dem Schwimmen und Turnen im Wasser ist dein Baby meistens ganz entspannt und müde. Oft schläft es schon auf dem Weg nach Hause ein.

Wer bietet Schwimmkurse für Babys an?

Der DLRG und öffentliche Schwimmbäder bieten oft qualitativ hochwertige Schwimmkurse für Babys an. Die Kosten für die Ausbildung guter Schwimmlehrer sind hoch und der Begriff Schwimmlehrer ist in Deutschland nicht geschützt. Darum ist es gut, wenn du den Babyschwimmkurs mit Bedacht prüfst.

Weitere, oft gut qualifizierte, Anbieter von Schwimmkursen für Babys sind:

  • Hebammen
  • Schwimmlehrer für Babys und Kleinkinder
  • Schwimmschulen für Babys (Delphin Schwimmschule)
  • Frühförderzentren

Woran erkenne ich einen guten Schwimmkurs für Babys?

Bei dem oft breiten Angebot an Schwimmkursen für Babys, hast du die Möglichkeit den Kurs, der am besten für dein Baby passt, auszuwählen. Manche Veranstalter bieten meistens vormittags auch eine Schnupper- oder Probestunde an, damit du schauen kannst ob der Kurs für dein Baby passt.

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Sommer, Sonne ☀️ #ersterurlaub #familytime #babyschwimmen #love #motherlove

A post shared by Angelika Lins (@angelika_lins) on Jun 5, 2018 at 12:24am PDT

Ein guter Schwimmkursleiter sollte altersgemäße, pädagogische Fähigkeiten mitbringen und einen guten Bezug zu deinem Baby aufbauen können. Er zeigt Transparenz bezüglich seiner Ausbildungen und Kompetenzen. Seine Aufgabe ist es auch, dir Sicherheit beim Schwimmen mit deinem Baby zu vermitteln.

Mit Baby schwimmen – ab wann?

Du hast dich dazu entschieden, mit deinem Baby schwimmen zu gehen, bist dir aber unsicher, wann der richtige Zeitpunkt dafür ist? Dann lies dir den folgenden Abschnitt durch. Dieser beantwortet dir alle wichtigen Fragen.

Ab wann kann man mit Babys schwimmen gehen?

Dein Baby hat bis zu seiner Geburt im Wasser seine ersten Erfahrungen gemacht und es fühlt sich besonders während den ersten neun Lebensmonaten dem Wasser noch sehr intensiv verbunden. Also entwickelt das Babyschwimmen seine Fähigkeiten ganz natürlich weiter.

Die meisten Babys plantschen und spielen mit Begeisterung im Wasser. (Bildquelle: .com / StockSnap)

Der Tauchreflex ist bei deinem Säugling in den ersten Lebenswochen noch sehr intensiv ausgeprägt und stimuliert seinen Parasympathikus. Er stoppt die Atmung und reduziert Herzschlag und Blutkreislauf deines Babys beim Eintauchen ins Wasser.

Bis zum sechsten Lebensmonat verfügt dein Baby auch über den Atemanhalte-Reflex . Dadurch hält dein Baby beim unter Wasser tauchen reflexartig die Luft an. Der Reflex verhindert, dass dein Baby Wasser einatmet oder schluckt.

Dieser Zeitpunkt in der Entwicklung deines Babys ist ideal, um schwimmen zu gehen. Es schluckt kein Wasser, wenn es im ins Gesicht spritzt oder es mal neugierig unter Wasser taucht. Älteren Babys gehen diese Reflexe verloren und sie haben diesen Schutz nicht mehr.

Wann ist es sinnvoll mit dem Babyschwimmen zu beginnen?

Die meisten Säuglinge mögen Wasser sehr gerne und ihnen macht Plantschen, Spielen und Tauchen riesige Freude. Darum beginnen viele Babyschwimmkurse für Säuglinge ab der achten bis zwölften Lebenswoche. Toll für dein Baby ist, dass es seinen Bewegungsspielraum im Wasser erweitern kann.

Es ist also besonders zu empfehlen, dein Baby schon früh an das Wasser zu gewöhnen und ihm die Möglichkeit zu geben dabei immer mehr Sicherheit und Eigenkompetenz zu gewinnen.

Schließlich ist es für dein Baby einfacher schwimmen zu lernen. Mit ca. drei Jahren schafft deinem Kind durch die Teilnahme am Babyschwimmen sein Seepferdchen spielend. Viele Kinder zeigen mehr Selbstbewusstsein, wenn sie früh schwimmen gehen und profitieren in ihrer Gesamtentwicklung.

Welche Alternativen gibt es zu Babyschwimmen?

Wenn du nicht gerne in einen Babyschwimmkurs gehen möchtest, haben wir dir im Folgenden Alternativen zusammengestellt, die viele ähnliche Effekte mit sich bringen, wie ein Babyschwimmkurs.

Baby-Wellness: Ob Floating, Massagen oder Mutter-Kind-Spa. Es gibt viele Angebote, die Wellness für Babys anbieten. Häufig ist das Element Wasser auch dabei. Allerdings geht es nicht um das Schwimmen, sondern um die Entspannung des Kindes.

PEKiP-Programme: Fast in jeder Stadt und Gemeinde werden PEKiP-Kurse angeboten, meist in Form von Krabbelgruppen. Das Programm soll dich und dein Baby im ersten Lebensjahr begleiten. Außerdem soll es die Bewegung deines Kindes anregen, damit es sich weiterentwickeln kann.

Trivia: Wissenswerte Fakten rund um das Thema Ab wann Babyschwimmen?

Nachdem wir geklärt haben, was Babyschwimmen ist, ab wann du mit deinem Baby schwimmen gehen darfst und welche Alternativen es dazu gibt, haben wir dir im Folgenden andere wichtige Fragen rund um das Thema “Ab wann Babyschwimmen”.

Wie bereite ich mein Baby auf das Babyschwimmen vor?

Bestimmt ist dein Baby schon eine geborene Wasserratte. Das Spielen und Plantschen in der Badewanne oder im Sommer im Planschbecken übt auf fast alle Kinder von Geburt an eine besondere Faszination aus. So geschieht ganz spielerisch und ohne Druck eine positive Wassergewöhnung.

Dabei kannst du auch schon zu Hause beim Spielen und Plantschen im Badewasser Nähe und Körperkontakt zu deinem Baby aufbauen. So fühlt es sich beim Schwimmkurs im Babybecken in deiner Nähe sicher, vertrauensvoll und sammelt mutiger neue Erfahrungen im Wasser.

Wenn du dir noch unsicher bist oder dein Baby nicht so ganz fit ist, dann ist es besser, wenn du vor der Anmeldung zum Babyschwimmen mit deiner Hebamme oder deinem Kinderarzt sprichst. So hast du die Möglichkeit den Babyschwimmkurs zum richtigen Zeitpunkt zu starten, ohne ihn vielleicht wieder absagen zu müssen.

Fördert das Babyschwimmen mein Baby bei Entwicklungsverzögerungen?

Vor allem für das Wohlbefinden und auch für die Entwicklung deines Babys ist es wichtig, dass ihm das Schwimmen im Wasser Spaß macht und dass seine Ängste vor dem Wasser abgebaut werden. Im dauerhaften Körperkontakt mit dir gewinnt es dabei Sicherheit und Motivation.

Bei Babyschwimmen sollte eine gute Vertrauensbasis zwischen dir, deinem Baby und dem Schwimmkursleiter bestehen. (Bildquelle: .com / McStone)

Die Entwicklungsschritte im Säuglings- und Kleinkindalter sind individuell. Vielleicht dauert es bei deinem Kind etwas länger bis es plötzlich ganz stolz einen Entwicklungsschub macht. Auf diesem natürlichen Weg kann deinem Baby ein spielerisches und erwartungsfreies Babyschwimmen helfen.

Viele Babyschwimmkurse haben unterschiedliche Schwerpunkte und Ziele. Bei allen Kursen erhalten die Koordinationsfähigkeit und die Fein- und Grundmotorik deines Babys beim Schwimmen viele neue Aktionsimpulse. Alle Kurs bieten auch ein Kommunikationstraining auf der verbalen und nonverbalen Ebene.

Was sollte ich vor dem Schwimmen beachten?

Nach dem Duschen sollte es entspannt und vom Erfahrungsstand deines Babys ausgehend, mit dem Wasser Kontakt bekommen. Falls es die Dusche nicht mag, hast du auch die Möglichkeit einen nassen Waschlappen zu benutzen oder vorsichtig etwas warmes Wasser mit deiner Hand über seine Haut fließen zu lassen.

Je nach Temperatur im Schwimmbad ist es gut, wenn du dein Baby in ein Kaputzenhandtuch oder einen Bademantel einkuschelst. Es sollte auch nicht länger als ca. 30 Minuten im Wasser bleiben, weil es sehr schnell auskühlt.

Ideal fürs Babyschwimmen ist eine Wassertemperatur von 32-34 Grad Celsius besonders in der Therme.

Was passiert mit meinem Baby im Wasser?

Zu Beginn des Babyschwimmens gewöhnst du dein Baby, individuell auf seine Bedürfnisse abgestimmt, an das Wasser im Babybecken. Nach und nach bekommt es immer mehr Mut um, von dir mit einem speziellen Griff gehalten, zu schwimmen, zu kraulen und unter Wasser zu tauchen. View this post on Instagram

👶🏼💙heute letzte Stunde gehabt beim Babyschwimmen 😢10 Kursstunden schon wieder vorbei🤷🏼‍♀️#babyschwimmen #babyschwimmenkurs #kurs #kursleiter #unterwasserfotografie #unterwasserfoto #unterwasserliebe #tauchen #baby#warschön #lovemyjob

A post shared by Heike Suckow (@aqua.trulli) on Jun 23, 2018 at 6:40am PDT

Daher braucht dein Baby beim Babyschwimmen keine Schwimmflügel. Von dir im oder unter Wasser gehalten und in ständigem Körperkontakt mit dir, kann dein Baby gemeinsam mit den anderen Babys und ihren Eltern singen, mit Wasserspielzeug spielen und im Wasser turnen.

Die Kursleiterin oder der Kursleiter bietet deinem Baby während der Schwimmstunde viele verschiedene Wahrnehmungs- und Bewegungsreize an. Gemeinsame Lieder und Singspiele mit, von Stunde zu Stunde wechselnden, Wasserspielmöglichkeiten runden das Programm ab.

Was sollte ich nach dem Babyschwimmen beachten?

Auch wenn dein Baby am liebsten im Wasser bleiben möchte, sollte es beim Schwimmen nicht auskühlen und nach einer haben Stunde wieder aus dem Babybecken heraus kommen. Es ist am besten, wenn du es nach dem Abtrocknen in seinen Bademantel oder das Kapuzenhandtuch hüllst.

Ein großes, kuschelig weiches Kapuzenhandtuch schenkt deinem Baby Wärme und Geborgenheit beim Babyschwimmen. (Bildquelle: .com / annca)

Beim anschließenden Duschen ist es wichtig, dass das Chlorwasser gut von der empfindlichen Haut deines Babys abgewaschen wird. Wahrscheinlich ist dein Baby nach dem Schwimmen entspannt und müde und hat vielleicht auch Hunger. Gut, wenn du sein Fläschchen dabei hast.

Entspannter läuft das Duschen und Anziehen nach dem Babyschwimmen ab, wenn du ausreichend Zeit mitbringst. Besonders während der kalten Jahreszeit kannst du in Ruhe die Haare deines Babys föhnen und gelassener auf seine Bedürfnisse eingehen.

Darf mein Baby mit Neurodermitis zum Babyschwimmen gehen?

Wenn dein Baby mit Neurodermitis zu tun hat, fällt dir die Entscheidung, es zum Schwimmkurs anzumelden, bestimmt nicht leicht. Vielleicht befürchtest du, dass seine Haut durch das Chlorwasser austrocknen könnte und dass es sich kratzt. In jedem Fall ist es besser, wenn du deinen Kinderarzt fragst. 8,87 EUR

Wenn dein Kinderarzt grünes Licht gibt, dann hat das Babyschwimmen viele Vorteile für dein Baby und kann ganzheitlich für mehr Entspannung und Ausgleich sorgen. Das Atemsystem entwickelt sich besser. Asthma, welches viele Kinder mit Hauterkrankungen entwickeln können, wird dadurch möglicherweise vorgebeugt.

Das Immunsystem deines Babys wird unterstützt und seine Widerstandskraft gegen Infektionen kann steigen. Vielleicht kannst du deinem Kinderarzt nach einer guten Creme für die betroffenen Hautstellen fragen, und seine Haut nach dem Schwimmen schützend eincremen.

Wann sollte mein Baby nicht schwimmen gehen?

Wenn dein Baby im Wasser sehr weint und sich gar nicht beruhigen lässt, tut es ihm nicht gut zum Babyschwimmen zu gehen. Vielleicht zeigt es auch Angst vor dem Wasser. Die Teilnahme am Kurs würde nur immer mehr Stress und Ablehnung verursachen.

Es gibt auch medizinische Gründe, bei denen der Kinderarzt dir vom Babyschwimmen abrät. Vielleicht brütet auch nur etwas aus oder es hat eine Mittelohrentzündung, Fieber oder eine dicke Erkältung. Dann ist es für dein Baby heilsamer, wenn es zu Hause bleibt und erst einmal wieder fit wird.

Eingekuschelt in ein weiches Handtuch fühlt sich dein Baby wohl und kühlt nicht aus. (Bildquelle: .com / PublicDomainPictures)

Auch nach Impfungen fühlt sich dein Baby nicht immer gleich wieder wohl. Vielleicht kränkelt es etwas und braucht Zeit, um sich zu erholen. Dabei ist es sinnvoller, wenn du mal eine Stunde beim Babyschwimmen ausfallen lässt. Wenn es deinem Baby wieder gut geht, ist es erneut mit Begeisterung dabei.

Was braucht mein Baby für das Babyschwimmen?

Dein Baby möchte sich wohlfühlen, gesund sein und du solltest es während der Wintermonate gut und warm einpacken.

Damit ihr das Babyschwimmen glücklich und erfolgreich erlebt, ist es gut, wenn du folgende Sachen in der Schwimmtasche mit zum Kurs nimmst:

  • Aqua Windel
  • Badehose (nicht überall unbedingt notwendig)
  • Bademantel
  • Handtuch mit Kapuze
  • Cremedusche
  • Bodylotion
  • Babycreme
  • Fläschchen
  • Wickeltasche
  • Etwas zum Spielen (lenkt dein Baby beim Umziehen ab)

Kann man mit Babys auch ohne Kurs schwimmen gehen?

Beim Schwimmen lernen mit Anleitung durch eine Hebamme oder eine Schwimmlehrerin hat dein Baby einen geschützten Raum, um seine ersten Schwimmerfahrungen in der Schwimmhalle zu machen.

Wenn du nun ohne Kurs mit deinem Baby schwimmen gehst, kann es passieren, dass dein Baby sich erschreckt oder gar große Angst vor dem Wasser bekommt.

Fazit

Fast alle Babys haben beim Spielen, Plantschen, Schwimmen und Tauchen und im Wasser ganz viel Spaß. Das frühe Schwimmen mit deinem Baby in der Gruppe, mit anderen Babys und ihren Eltern, wird dir aus pädagogischer und medizinischer Sicht häufig besonders empfohlen.

Spielerisch erweitert dein Baby beim Babyschwimmen seinen Bewegungsspielraum und erfährt sehr motiviert die ganzheitlichen Förderung seiner körperlichen, seelischen, geistigen, sozialen und kommunikativen Entwicklung. Ebenfalls wird es angeregt seine Umwelt selbstbewusst und mit allen Sinnen wahrzunehmen.

Weiterführende Literatur: Interessante Links und Quellen

https://pekip.de/

Ab wann Du mit dem Babyschwimmen anfangen kannst

https://www.windeln.de/magazin/baby/spielen-foerdern/babyschwimmen.html

Bildquelle: unsplash.com / Jessica To’oto’o

Warum kannst du mir vertrauen?

Paula ist Hebamme von Beruf, übt ihren Job aber auf Grund einer Allergie nicht mehr komplett aus. Mittlerweile berät sie werdende Eltern vor der Geburt und hilft bei Fragen nach der Geburt. Diese Erfahrungen motivierten sie, darüber Artikel zu verfassen. Ihr Wunsch ist es, so noch mehr Eltern zu erreichen und Fragen klären zu können.

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Babyschwimmen

Wasser ist das Urelement des Menschen und allen Lebens. Deshalb kommt es nicht von ungefähr, dass man das Element nicht nur zur Reinigung und Erfrischung nutzt, sondern Wasser als Heilmittel schon jahrtausendelang gezielt eingesetzt wird. Sind wir im Wasser, verändern sich unsere Körper- und Sinneseindrücke. Auf das Baby, das schon im Mutterleib von Fruchtwasser umgeben war und mit dem Element deshalb besonders vertraut ist, hat der Aufenthalt im Wasser vielfältige Wirkungen. Damit diese wirkliche Effekte auf das Kind haben, ist jedoch Voraussetzung, dass man regelmäßig – am besten einmal pro Woche vom 3. Lebensmonat bis zum 1. Lebensjahr – mit dem Baby „schwimmt“.

  • Gut fürs Gehirn: Reflexgesteuerte, instinktive Schwimmbewegungen werden ausgelöst, welche die Hirntätigkeit des Zentralen Nervensystems (ZNS) stimulieren. Die Reflexschwimmbewegungen ermöglichen es dem Säugling auch, Ziele anzusteuern und sich als selbstständig zu erleben. Das stärkt sein Selbstbewusstsein sowie die Eigenmotivation für Bewegung.

  • Empfindungen verstärken: Das Bewegungsempfinden wird intensiviert, da dem Baby im Wasser Bewegungen gelingen, zu denen es an Land noch nicht fähig ist. Denn in dem feuchten Element hat der Körper Auftrieb. Die noch schwach entwickelte Muskulatur muss nicht gegen die Schwerkraft ankämpfen und so kann der Säugling seine Beine und Arme ungehindert bewegen. Nicht nur die Muskeln werden durch diese Bewegungen gekräftigt, was die motorische Entwicklung beschleunigt, Körperkoordination und Gleichgewichtssinn verbessert, sondern der Säugling wird sich auch seines Körpers bewusster. Auf entwicklungsverzögerte Kinder kann sich das Babyschwimmen wegen all dieser Effekte besonders positiv auswirken.

  • Besser schlafen: Durch den Wasserwiderstand werden großflächige Berührungsreize auf der Haut gesetzt und so die unter der Haut liegenden Nervenfasern stimuliert. Dies reguliert den Muskeltonus, wodurch Bewegung im Wasser eine entspannende Wirkung hat. Nach dem Schwimmen schlafen die Säuglinge daher auch tiefer und länger.

  • Bessere Atmung: Die empfohlene Wassertemperatur von 31-33 Grad Celsius regt das Herzkreislaufsystem an. Durch wechselnde Ein- und Auftauchbewegungen des Brustkorbes beschleunigt und vertieft sich die Atmung des Säuglings. Bei längerem Wasseraufenthalt verlängern und vertiefen sich die Atemzüge. Der Druck auf den Brustkorb durch das Wasser bewirkt zudem ein vermehrtes Ausatmen und die Atemhilfsmuskulatur wird gekräftigt. Das hat wiederum positive Auswirkungen auf die Entwicklung des Brustkorbs.

  • Beziehung wird gestärkt: Da die Mutter oder der Vater das Kind im Wasser hält, wird sein Urvertrauen zu Mama oder Papa gestärkt (Bonding). Auch der Kontakt der nackten Haut von Elternteil und Kind im Wasser intensiviert die Beziehung der beiden. Die Eltern lernen ihr Kind und seine Bedürfnisse durch das gemeinsame Bewegen und Spielen im Wasser besser kennen. Wenn im Babyschwimmkurs auch gemeinsam getaucht wird, stärkt das zusätzlich das Vertrauen des Babys zu Mama und Papa: Unter Wasser erleben beide gemeinsam eine andere Welt; das Baby sieht und hört unter Wasser anders und kann sich völlig frei bewegen. Es fühlt sich sicher, weil es erfährt, dass es gemeinsam mit dem Elternteil wieder an die Oberfläche kommt. Angst, dass ihr Baby beim Tauchen Wasser in die Lunge bekommt, brauchen Eltern übrigens nicht zu haben: Oft haben die Babys noch den frühkindlichen Atemschutzreflex. Außerdem beträgt die Tauchdauer maximal 4 Sekunden. Auch Ohrenschäden sind durch das Tauchen nicht zu befürchten, da nie tief getaucht wird.

  • Soziale Entwicklung fördern: Das Zusammentreffen mit anderen Babys im Schwimmkurs fördert die kindliche Persönlichkeitsentwicklung und die Sozialisation.

  • Vertrauen zu Wasser: All das stärkt auch das Selbstvertrauen des Babys. Wenn es größer geworden ist, hat es zudem eine größere Vertrautheit mit Wasser, was auch das Schwimmenlernen unterstützt. Eine wirkliche Schwimmtechnik kann ein Kind im Allgemeinen frühestens ab 3 Jahren bewusst erlernen.

Wasser stellt für Babys und Kleinkinder ein faszinierendes Element dar. 9 Monate haben Kinder bereits im Wasser im Bauch der Mama verbracht, sind schwerelos herumgepaddelt und haben Purzelbäume geschlagen. Hier liegt auch der Grund, weshalb sie als Frischgeborene instinktiv im Wasser mit koordinierten Bewegungen „schwimmen“. So liegt es nahe, bald nach der Geburt mit dem Babyschwimmen zu beginnen. Der frühe Beginn des Babyschwimmens hat Vorteile: „An Land“ sind die Bewegungsmöglichkeiten des Babys eingeschränkt, doch das Element Wasser bietet ihnen vielfältigste Reiz- und Reaktionsmöglichkeiten. Selbst die kleinsten Babys können im Wasser Bewegungen ausführen, die an Land noch nicht möglich sind. So strampelt auch das kleinste 6 Wochen alte Baby mit großer Freude in alle Richtungen, bzw. genießt den schwerelosen Zustand beim Liegen auf einer Schwimmmatte. Die Motorik und der Tastsinn werden geschult, Muskeln und Atemwege gekräftigt und vor allem auch das Gleichgewicht trainiert. Das Baby spürt die Nähe der Eltern, und fühlt sich sicher und geborgen.

Selbstvertrauen und RespektElternbildung

Einer der wichtigsten Aspekte des Babyschwimmens geht jedoch über die Babyzeit hinaus: die Kinder lernen sehr früh, sich selbst zu vertrauen, ihrem Können und ihren Fähigkeiten. Anfangs schwimmen die Kinder eine kurze Zeit des Schwimmkurses mit Schwimmhilfen. Mit der Weiterentwicklung des eigenen Könnens reduziert sich diese Hilfe, oftmals verlangen Kleinkinder vehement, dass „sie das jetzt schon alleine können“. Dieser Prozess ist wichtig, auch für die Eltern. Sie lernen, den Fähigkeiten ihres Kindes zu vertrauen und es auf dem Weg zur selbstbewussten Persönlichkeit zu begleiten.
Schwimmen, Planschen und Spielen im Wasser macht viel Spaß, doch der Respekt dem Wasser gegenüber sollte nicht verloren gehen.

Eltern- Kind- BeziehungElternbildung

Das Babyschwimmen ist nicht nur ein Schwimmen, es ist vielmehr auch ein gegenseitiges Kennenlernen. Womit hat mein Kind Spaß, welche Gefühle hat es dabei, wie kann ich es ermutigen, wenn es noch unsicher ist. Schwierige Geburtssituationen spiegeln sich oft im Wasser wieder und lösen sich meist schnell. Der Körperkontakt und das Getragen werden führen zu tiefen engen Bindungen. Auch die Kontaktaufnahme zweier nackter Körper, die an Land oft durch Kleidung behindert ist, fördert die Beziehung zwischen Kindern und Eltern. Gerade für die beruflich oft eingebundenen Papas stellt das Babyschwimmen eine faszinierende Möglichkeit der Verstärkung der Elternbindung dar.

Babyschwimmen, wann kann man anfangen?Elternbildung

Sinnvoll ist es ab ca. 3 Monaten, aber generell sollte sich die Mama von ihrem Bauchgefühl leiten lassen. Ist „die Mama nicht bereit“, so ist es meist auch nicht das Baby. Prinzipiell ist es gut, so früh wie möglich zu beginnen. Das frühe Babyschwimmen startet bereits mit 6 Wochen. Doch manchmal muss die „neue Familie erst noch zusammen wachsen“ und ein Start mit 9 Monaten ist ganz ideal. Bis zum 9.-10. Monat sollte der erste Wasserkontakt ermöglicht werden. Ein Kurs sollte immer länger dauern, möglichst 3-5 Monate. Babys (und Eltern) brauchen neben einer ständigen Wiederholung 4-5 Wochen, um sich in der neuen Schwimmsituation wohl zu fühlen.

VoraussetzungenElternbildung

Das Baby sollte gut trinken, bzw. bisher gut an Gewicht zugenommen haben.
Ein allmähliches Absenken der Badewannentemperatur zu Hause ist nicht notwendig.

Tauchen – Muss das sein?Elternbildung

Natürlich nicht, wenn die Eltern es nicht möchten. Doch ein guter Babyschwimmkurs bereitet die Kinder behutsam darauf vor. Die Kinder lernen es als normal zu empfinden. Wasserspritzer, Wasser am Mund, ein kleiner Regenguss über den Kopf…
Sind die Babys gut vorbereitet, so stoßen sie unter Wasser mit der Zunge das Wasser aus dem Mund, die wenigsten Kinder schließen den Mund. Daher spielt der Tauchreflex auch keine Rolle und auch ältere Kinder können problemlos mit dem Schwimmen starten. Es gibt Babys, die das Tauchen lieben, andere nicht so sehr. Aber auch letztere haben den großen Vorteil, dass sie damit umgehen können. Fast jedes Kind rutscht im Planschbecken mal aus. Das Babyschwimmkind kennt die Situation und wird von der gelassen reagierenden Mutter hoch gezogen und spielt sofort weiter. Das Tauchen dient also nicht nur dem Schwimmen lernen und dem Erreichen der geraden Wasserlage, sondern auch der Sicherheit.
Spätestens im Kleinkindalter haben Kinder den größten Spaß, bunte Tauchtiere aufzutauchen.

Wie findet man den richtigen Babyschwimm- Anbieter?Elternbildung

Babyschwimm- Anbieter gibt es viele, doch welcher ist geeignet? Folgende Fragestellungen helfen bei der Auswahl:

  1. Hat die Wassertemperatur mindestens 32°C, eher 33°C?
  2. Werden die Kurse altersgerecht aufeinander aufbauend angeboten?
  3. Haben die Trainer eine Babyschwimmausbildung absolviert und sind zusätzlich auch zertifiziert?
  4. Bilden sich die Instruktoren ständig weiter und haben Erfahrung?
  5. Gehört der Babyschwimm- Anbieter einem Verband an, so dass eine hohe Qualität wahrscheinlicher ist? Welche Schwimmhilfen werden verwendet?
  6. Wieviel Kinder sind in einem Schwimmkurs, nicht mehr als 10?
  7. Ist die Trainerin mit im Schwimmbecken?
  8. Wird der Kurs spielerisch gestaltet?

Werden Schwimmhilfen verwendet, die schrittweise reduziert werden können? Ist das Baby tief genug im Wasser mit den Schwimmhilfen, oder ist der halbe Oberkörper draussen?

Vom Baby zum KleinkindElternbildung

Schon nach dem ersten Kurs haben nicht nur die Babys, sondern auch die Eltern sehr viel Spaß, spüren die positiven Auswirkungen des Schwimmens und gehen in den Fortgeschrittenenkurs. Insbesondere im ersten Jahr regelmäßig geschwommene Kinder brauchen recht schnell keine Schwimmhilfen mehr. Einige Kinder schwimmen bereits zum 2. Geburtstag ganz alleine.
Die verschiedensten Übungen und Techniken sollten behutsam vermittelt werden, das Tempo sollte jedoch jedes Kind alleine bestimmen. Das Wichtigste ist, dass das Kind gerne schwimmt und Spaß hat. Auch wenn das Kind erst mit 3-4 Jahren alleine schwimmt, passt es! Kurse mit Schwimmgarantie sollten unbedingt hinterfragt werden.
Wie Erwachsene auch, haben Kinder mal eine Phase, in der es nicht so gut läuft. Mit Geduld, viel Liebe und Körperkontakt kann man durch diese Phase hindurch tauchen. Oft ist dies um die Zeit des Laufen Lernens herum, doch danach sind die Kinder gefestigter und selbstbewusster!

Neugeborene halten beim Abtauchen in Wasser reflexartig den Atem an. Diese Fähigkeit verliert sich aber schon wenige Wochen nach der Geburt. Danach muss der Umgang mit dem Wasser wieder neu gelernt werden.

Die sogenannten Babyschwimmkurse beginnen meist nicht vor dem 4. Lebensmonat, also zu spät um den Reflex noch zu nutzen. Deshalb geht es beim Babyschwimmen auch nicht wirklich ums Schwimmenlernen. Eigentlich ist es mehr Eltern-Kind-Gymnastik im Wasser.

Beachten Sie!

Interviews

Kistina Pfister und Monica Odermatt zum Thema „Babyschwimmen“

Trotzdem hat Babyschwimmen viele Vorteile: Die körperliche Bewegung mit Mutter und Vater, Vertrauen in die eigene Bewegung, neue Sinneseindrücke, die Stimulation der Lungenkapazität, Vorbeugung von Haltungsschäden – und einfach viel Spass!

Voraussetzungen

Das Wasser sollte mindestens 34 Grad warm sein und Trinkwasserqualität haben; das Becken sollte optimalerweise 140 bis 150 cm tief sein. Der Aufenthalt im Wasser darf nicht länger als 30 Minuten dauern. Ob ein Baby friert, kann man leicht an den bläulichen Lippen erkennen. Dann sollte es unbedingt schon vor Ablauf der Zeit aus dem Wasser herausgetragen und in ein grosses Badetuch gewickelt werden. Die Babys tragen keine Windel, sondern ein eng anliegendes Höschen. Ausserdem ist es wichtig, dass das Kind nicht gerade eine Impfung bekommen, keine Infekte (ansteckende Krankheiten, Pilzinfektionen, Durchfall, Erkältung, Ohrentzündung) hat und dass es altersgemäss entwickelt ist.

Mit grosser Wahrscheinlichkeit wird Ihrem Baby dieser Kurs viel Spass machen, auch wenn es anfangs möglicherweise noch nicht die gesamte Zeit durchhalten wird. Von der ungewohnten Bewegung im Wasser und den vielen neuen Eindrücken werden die meisten Babys schnell müde und schlafen danach gleich ein.

Linksammlung „Babyschwimmen“

Häufige Frage zum Thema

Sollten wir unser Kind zum Babyschwimmen anmelden?

Neugeborene halten beim Abtauchen in Wasser reflexartig den Atem an. Diese Fähigkeit verliert sich aber schon wenige Wochen nach der Geburt. Danach muss der Umgang mit dem Wasser wieder neu gelernt werden. Die sogenannten Babyschwimmkurse beginnen meist nicht vor dem 4. Lebensmonat, also zu spät um…

vollständige Antwort lesen

Letzte Aktualisierung : 25-11-19, BH

Im ersten Teil bin ich auf die Klassiker wie Hunger- und Müdigkeitszeichen eingegangen. Euer Baby kann sich Euch gegenüber aber noch viel differenzierter mitteilen, zum Beispiel, wann es spielen will oder wenn ihm alles zuviel wird.

Woran erkennt Ihr, dass Euer Baby wach, aufnahmebereit ist und sich unterhalten oder spielen möchte?

Mit einem wachen und aufmerksamen Blick, mit dem es Euch in die Augen schaut, signalisiert Euch Euer Baby, das es sich jetzt mit Euch austauschen möchte. Aufmerksam verfolgt es Eure Mimik und ahmt diese nach. Vielleicht erkennt Ihr auch, dass es versucht, mit den Händchen nach Euch zu greifen. Es ist interessiert an dem, was Ihr macht, schaut die Dinge an, die Ihr ihm hinhaltet zum Spielen.

Falls es sich vom Gegenstand wegbewegt oder mit seinen Fingern spielt, wünscht es sich Abwechslung.

Wie zeigt der Körper Eures Babys, dass es Stress empfindet?

Schluckauf oder marmorierte Haut Eures Babys sind häufig ein Hinweis auf stressige Momente. Beides kann aber auch darauf hindeuten, das es ihm zu kalt ist.

Außerdem besitzen Eure Kinder einen eingebauten Schutzmechanismus gegen zu starke Reizüberflutung. Bei zu viel Trubel oder Lärm schlafen sie selig (Anscheinend!). Allerdings bekommen Eure Babys unterbewusst alles mit: sie schlafen nicht so erholt und bauen den angestauten Stress ab, wenn alles vorbei ist, sprich am Abend oder in der Nacht. Es ist nur wichtig zu wissen, dass das normal ist. Nach einem anstrengenden Tag ist es gut, dass Ihr Euch auf einen unruhigeren Abend oder Nacht einstellt. Dies kann Euch helfen, Euren kleinen, stressabbauenden Engel besser zu verstehen und ihm bei Seite stehen zu können.

Hier geht es zu Teil 1: Baby verstehen: Hunger- und Müdigkeitsanzeichen

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  • Lexikon der Babysignale

Marmorierte Haut

Wie äußert sich marmorierte Haut?

Beim Wechsel der Umgebungstemperatur kann sich das Erscheinungsbild der Haut verändern. Solange sich keine Auffälligkeiten wie vergrößerte Muttermale zeigen, sind diese in der Regel harmlos. Eines dieser Phänomene ist marmorierte Haut.

Bei einem gesunden, vitalen Menschen ist marmorierte Haut ein Zeichen für mangelnde Durchblutung und sollte nach kurzem Aufenthalt im Warmen wieder verschwinden. Sind die Blutgefäße wieder erweitert, strömt genug Blut durch die Adern und die Haut bekommt wieder eine gleichmäßige Farbe. Die Marmorstruktur der Haut kann auch ein Zeichen für den bevorstehenden Tod sein. Weil die Wahrnehmung völlig verlorengeht und keine Orientierung mehr vorhanden ist, lässt auch die Durchblutung der Haut nach. An Armen, Händen und Füßen wird die Haut aufgrund der mangelnden Durchblutung fleckig und teilweise kalt. Da beim Sterbeprozess nur noch die lebenswichtigen Organe durchblutet werden, wird die Haut fahl. Die Blutgefäße scheinen durch. So entsteht der Eindruck einer Marmorierung.

Marmorierte Haut und mögliche Krankheiten

Die starke Marmorierung der Haut kann neben einer schlechten Durchblutung auf weitere Ursachen hinweisen. Eine mögliche Krankheit ist die Livedo reticularis. Neben den Extremitäten ist hiervon auch der Rumpf betroffen. Die Verengung der Gefäße reduziert sich wieder, wenn man aus der kalten Luft oder kaltem Wasser in warme Räume kommt. Die Marmorierung der Haut kann auch auf rheumatische Erkrankungen wie Arthritis oder rheumatisches Fieber hinweisen. In beiden Fällen ist eine genaue Untersuchung durch den Arzt notwendig. Die Hautveränderungen können ebenfalls ein Hinweis auf Verschlusskrankheiten oder zu niedrigen Blutdruck sein.

Informationen über marmorierte Haut im Überblick

  • Marmorierte Haut ist in der Regel harmlos
  • Häufige Ursache marmorierter Haut: Mangelnde Durchblutung
  • Nach kurzem Aufenthalt im Warmen sollte marmorierte Haut wieder verschwinden

Weiterführende Informationen

  • Hautbild und Sauna
  • Wirkung von Dampfbad
  • Gefäßtraining in der Sauna
  • Sauna-Wirkung auf Herz-Kreislauf

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