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Ultraschall in der Frühschwangerschaft

Wenn Ihre Periode ausgeblieben ist oder wenn spezifische, schwangerschaftstypische Beschwerden auftreten, führt der Frauenarzt, die Frauenärztin, häufig schon bei Ihrem ersten Praxisbesuch eine Ultraschalluntersuchung, meist als Vaginal-Ultraschall, durch. Dies ist aber nicht Teil der normalen Mutterschaftsvorsorgeleistung, da das erste Ultraschall-Screening erst für die 9.-12. Schwangerschaftswoche vorgesehen ist.

Die stabförmige Ultraschallsonde wird in die Scheide eingeführt und kann ein räumlich sehr nahes Bild liefern.

Was kann man – unter optimalen Bedingungen – schon so früh erkennen?

Mit hochauflösenden Geräten, die in der Praxis aber meist nicht zur Verfügung stehen, kann ein Ultraschallspezialist schon etwa

  • ab der 5. SSW den Embryo als hellen Reflex in der Fruchtblase,
  • ab der 6. SSW die Herzaktionen des Kindes (die Herzaktivität ist das wichtigste Zeichen der intakten Schwangerschaft) und
  • ab der 6. bis 7. SSW embryonale Bewegungen entdecken.
  • In der 8.-9. SSW bilden sich die Arm- und Beinknospen aus („Gummibärchenstadium“).

Wann sind Zwillinge erkennbar?

Der Nachweis von Zwillingen bzw. höhergradigen Mehrlingen ist in der Frühschwangerschaft sehr einfach, und auch ein- oder zweieiige Zwillinge können jetzt besser als später in der Schwangerschaft unterschieden werden. Allerdings ist es nicht selten, dass eine Zwillingsanlage plötzlich – meist um die 6.-7. Woche – verschwindet und sich die Schwangerschaft mit dem verbleibenden einzelnen Embryo normal weiterentwickelt. Oft ist schon zwei Wochen später nichts mehr von dem anderen Zwilling zu sehen. Leider ist das Fehlgeburtsrisiko in dieser Schwangerschaft dann etwas erhöht.

Sind auch Fehlentwicklungen sichtbar?

Bei einem positiven HCG-Test kann so schon sehr früh eine Eileiter-Schwangerschaft ausgeschlossen werden, wenn die Fruchtblase (Chorionhöhle) in der Gebärmutter erkennbar ist. Entwickelt sich die Fruchtblase, ohne dass ein Embryo erkennbar ist, muss an eine schon unbemerkt abgelaufene Fehlgeburt (missed abortion) oder ein Windei bzw. eine Blasenmole gedacht werden. Ist in der Fruchtblase eindeutig ein Chorion sichtbar, muss aber auch irgendwo ein Embryo sein – vielleicht nur etwas versteckt und bei der nächsten Untersuchung deutlich erkennbar.

Aus der Messung der embryonalen Scheitel-Steiss-Länge kann der Frauenarzt, die Frauenärztin sehr genau auf das Schwangerschaftsalter rückschliessen, denn in der Frühschwangerschaft entwickeln sich noch alle Kinder gleich schnell. Dadurch kann sich vielleicht eine neue und genauere Bestimmung des Geburtstermins als nach dem ersten Tag der letzten Periode ergeben.

Häufige Fragen zum Thema

Ab wann kann man im Ultraschall sehen, ob es ein Junge oder ein Mädchen wird?

Wenn Sie gerne wissen wollen, welches Geschlecht Ihr Baby haben wird, gelingt das am besten bei der Ultraschalluntersuchung im zweiten Drittel der Schwangerschaft.

Die Geschlechtsdiagnostik ist aber natürlich davon abhängig, wie Ihr Baby liegt oder sich bewegt und ob es seine relevanten Bereiche,…

vollständige Antwort lesen Ab wann kann man im Ultraschall erkennen, ob man eineiige oder zweieiige Zwillinge bekommt?

Etwa zwei Drittel aller Zwillinge sind zweieiig. Wenn im Ultraschall nur eine Embryonalhülle (äussere Eihaut) nachweisbar ist, handelt es sich um eineiige Zwillinge. Dieses sichere Zeichen der Eineiigkeit lässt sich am besten im ersten Schwangerschafts-Trimenon beurteilen. Nach der 16. SSW ist das…

vollständige Antwort lesen Ab wann kann man das erste Mal die Herztöne des Kindes hören?

Der kindliche Herzschlag wird praktisch schon bei der ersten Ultraschalluntersuchung kontrolliert, dann bei jeder weiteren Ultraschalluntersuchung.

Früher hat man die Herztöne mit dem geburtshilflichen Stethoskop abgehört. Das ist aber erst später in der Schwangerschaft, frühestens ab der 18….

vollständige Antwort lesen Wie kann man mit Ultraschall das Gewicht des Kindes feststellen?

Das fetale Gewicht kann nicht direkt gemessen werden, sondern muss nach unterschiedlichen Methoden und Masstabellen aus einzelnen Ultraschallmesswerten geschätzt werden. So kann man je nach Methode den Kopfdurchmesser (BIP oder BPD) und den mittleren Bauchumfang (AU), den BIP und den…

vollständige Antwort lesen Schadet es dem Kind, wenn mein Frauenarzt jedes Mal eine Ultraschalluntersuchung macht?

In vielen Untersuchungen konnte bisher gezeigt werden, dass diagnostischer Ultraschall keine schädlichen Auswirkungen auf das Ungeborene hat. Im Gegenteil: Viele Auffälligkeiten oder Risikofaktoren waren früher durch Abtasten der Bauchdecken und Abhören der kindlichen Herztöne nicht erkennbar. Heute…

vollständige Antwort lesen Kann man auch die gesamte Körperlänge des Kindes mit Ultraschall messen?

In der Frühschwangerschaft, d.h. bis zur ca. 14. SSW, wird die Länge des Feten als sog. Scheitel-Steiss-Länge gemessen. Danach ist Ihr Baby schon zu gross. Das gleichmässige Wachstum des Kindes wird im zweiten und dritten Trimenon hauptsächlich durch Messung des Kopfdurchmessers (BPD oder BIP)…

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Wissen

Ab wann kann man Zwillinge erkennen?

Letzte Aktualisierung : 28-10-19, BH

1. Dein Körper in der 6. SSW

In der 6. Schwangerschaftswoche (5+0 bis 5+6) beginnt die Gebärmutter in deinem Körper zu wachsen. Nun können Ärzte und Hebamme diese von Außen ertasten und auch der Gebärmutterhals fühlt sich verändert an. Während er vorher weich und beweglich war, ist er nun fest und weniger beweglich, was als „Pschyrembelsch Stock-Tuch-Zeichen“ bezeichnet wird. Dabei handelt es sich um ein Schwangerschaftsanzeichen, das man am frühsten von außen erfühlen kann.

Auch deine Brüste können sich schon jetzt verändern: Der Warzenvorhof kann dunkler werden und die Adern unter der Haut treten stärker in Erscheinung.

2. Dein Baby in der 6. Schwangerschaftswoche

© Eraxion / Bigstockphoto.comDein Baby ist nun etwa 4 Wochen alt und in dieser Woche entwickelt es sich zu einem kleinen „Würmchen“. Das heißt, dass sich eine kleine gekrümmte Gestalt entwickelt, bei der man am oberen Ende einen Kopf erkennen kann und das unten in einen Schwanz mündet. Hier kann man schon erahnen was sich später zur Wirbelsäule entwickeln wird und auch die Nabelschnur verbindet bereits den Bauch mit der späteren Plazenta.
Noch bedeutender sind jedoch die Veränderungen im Inneren. Dort entwickelt sich in dieser Woche das Herz und beginnt zunächst langsam, dann schneller werdend, zu schlagen. Zunächst erreicht das kindliche Herz etwa 100 bis 120 Schläge pro Minute, später steigert sich diese Zahl dann noch einmal.

3. Anzeichen und Symptome in der 6. SSW

Im 1. Trimester leiden viele Frauen unter der Hormonumstellung. Übelkeit, Pickel und Schwindel gehören dabei zu den häufigsten Beschwerden, die oft schon sehr früh einsetzen. Wer bis jetzt noch verschont geblieben ist, sollte sich jedoch nicht in Sicherheit wähnen: Bei manchen Frauen setzen diese Beschwerden früher ein, bei anderen später. Erst ab der 12. SSW nehmen diese bei den meisten Frauen ab und erst dann ist es wahrscheinlich dass man nicht doch noch die Morgenübelkeit zu spüren bekommt.

Wenn dir die Übelkeit gar keine Ruhe lässt, gibt es ein paar alternative Mittel, die man ausprobieren kann, bevor man zu Medikamenten greift. Beliebt sind zum Beispiel Akkupressur-Bänder, die einen bestimmten Akkupressur-Punkt stimulieren und dadurch die Übelkeit lindern sollen.

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4. Fehlgeburt in der 6. Schwangerschaftswoche

In dieser frühen Zeit der Schwangerschaft ist eine Fehlgeburt leider nichts unübliches. Die Entwicklung befindet sich in einer sehr sensiblen Phase und viel kann schief gehen. Entwickelt sich etwas nicht so, wie es eigentlich soll, ist die Natur meist erbarmungslos. Das junge Leben wird dann abgestoßen, die Mutter hat eine Fehlgeburt. Da dieses Risiko bis zu 12. Woche deutlich erhöht ist, warten viele Frauen damit ihrem Umfeld von der guten Nachricht zu erzählen. Es gibt jedoch auch Gründe, die dafür sprechen können, es möglichst frühzeitig zu erzählen. Entscheiden muss das letztendlich jede Schwangere und jedes Pärchen für sich.

5. Das ist jetzt wichtig

Spätestens jetzt solltest du einen Termin bei deinem Frauenarzt machen, wenn du dies noch nicht getan hast. Wer einen sehr viel späteren Termin hat, sollte im Hinterkopf behalten, dass ca. 1% aller Schwangerschaften Eileiterschwangerschaften sind. Bei dieser nistet sich die Eizelle nicht in die Gebärmutter, sondern einen Eileiter ein, was zu starken inneren Verletzungen führen kann. Wurde der richtige Sitz der Schwangerschaft bei dir nicht bestätigt und hast du starke innerliche Schmerzen, die vor allem einseitig auftreten, nimm diese bitte ernst und suche einen Arzt auf. Während der gesamten Schwangerschaft gilt: Lieber einmal zu viel beim Arzt – als einmal zu wenig.

6. Ultraschall in der 6. SSW

Wenn du in der 6. Schwangerschaftswoche deinen ersten Ultraschall-Termin hast, wirst du wahrscheinlich die Fruchthöhle und den Dottersack sehen können. Hier kann man auch feststellen, ob das Baby in der Gebärmutter eingenistet ist und der Arzt kann die Schwangerschaft bestätigen. Eventuell kann man in dieser Woche sogar schon das Herzchen schlagen sehen, ein aufregender Moment. Sollte man auf dem Ultraschall noch nicht erkennen können, ob das Herz schlägt oder nicht, sei nicht traurig. In dieser frühen Zeit kann in ein paar Tagen sehr viel geschehen und bei deinem nächsten Termin wird man sicherlich schon deutlich mehr erkennen können.

7. Meine 6. SSW (27.03.2016-02.04.2016)

Mittlerweile bin ich schon länger schwanger als das letzte Mal. Yes!! 🙂 Ich merke auch, dass ich mir weniger Sorgen mache. Klar weiß man, dass in den ersten Wochen viel schief gehen kann, ich schiebe diese Gedanken aber so gut ich kann weg. Auf der anderen Seite merke ich auch, dass ich eigentlich noch gar nicht so richtig realisieren, dass ich schwanger bin. Ich fühle mich nicht als hätte ich ein Baby im Bauch und habe da auch noch keine Verbindung zu. Aber da ich wirklich ein Kopf-Mensch bin, denke ich, dass das eh erst kommt, wenn man was am Bauch sieht oder beim Ultraschall oder so.

Körperlich geht es mit eigentlich ganz gut, abgesehen davon, dass meine Brüste mittlerweile recht stark ziehen und ich Nachts manchmal nicht genau weiß, wie ich liegen soll. Außerdem wachsen die jetzt schon und ich sehe obenrum fast ein bisschen wie Pamela Anderson aus – naja, ok, nicht ganz aber so richtig natürlich sieht das momentan nicht aus. Da bin ich ja mal gespannt, wie das erst später wird. Übelkeit habe ich auch schon manchmal aber es hält sich eigentlich im Rahmen. Ich wünsche mir sehr, dass das so bleibt.

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Schwangerschaftskalender: 5. SSW

In der fünften Schwangerschaftswoche, also zu Beginn des zweiten Monats, entwickelt sich das neue Leben in Ihrem Körper rasant weiter. Jetzt ist es sinnvoll, beim Frauenarzt einen Termin für die Erstuntersuchung mit Ultraschall zu vereinbaren.

Die Entwicklung des Embryos in der 5. SSW

Der Embryo misst inzwischen ein bis zwei Millimeter und ist damit etwa so groß wie ein Saatkorn. Er ist nun drei Wochen alt – bei der Berechnung der Schwangerschaftswoche werden die ersten zwei Wochen des Zyklus mit eingerechnet, also die Zeitspanne von der letzten Periode bis zur Empfängnis.

Obwohl er noch so winzig ist, beginnt das Herz des Embryos zum Ende der fünften Schwangerschaftswoche bereits zu schlagen. Dies bildet den Grundstein für die weitere Entwicklung, da das arbeitende Herz von nun an Blut und somit Sauerstoff und Nährstoffe vom mütterlichen Organismus an den Embryo weiterleitet. Die Anlagen für die inneren Organe nehmen langsam Form an. Von besonderer Bedeutung ist die Schließung des Neuralrohrs, das sich im weiteren Verlauf der Schwangerschaft zu Kopf, Rückenmark und Wirbelsäule weiterentwickelt.

Typisches Anzeichen in der 5. SSW: Ziehen im Unterleib

Nachdem Ihre Periode ausgeblieben ist, vermuten Sie vielleicht bereits, schwanger zu sein. Ein Schwangerschaftstest aus der Apotheke kann Klarheit bringen – das Ergebnis sollte jedoch in jedem Fall von einem Gynäkologen bestätigt werden.

Jede Frau nimmt eine beginnende Schwangerschaft anders wahr: Während die eine bereits sehr früh Veränderungen an ihrem Körper spürt, verlaufen bei der anderen die ersten Wochen unauffällig. Typische Schwangerschaftsanzeichen in diesem frühen Stadium sind ausgeprägte Müdigkeit und Abgeschlagenheit sowie Spannungsgefühle in den Brüsten. Ein Ziehen im Unterleib lässt viele Frauen glauben, dass sich ihre Menstruation verspätet hat und nun kurz bevorsteht. Tatsächlich rührt es jedoch von den beginnenden Veränderungen an Gebärmutter, Muttermund und Vagina her. Vermehrter Ausfluss kann auftreten und ist kein Grund zur Beunruhigung.

Worauf Schwangere jetzt achten müssen

Ab der fünften Schwangerschaftswoche reagiert der Embryo zunehmend empfindlich auf schädliche Einflüsse von außen. Alkohol, Nikotin und Drogen sollten Sie daher – bis zum Ende der Stillzeit – strikt meiden.

Mit der Einnahme von Folsäure-Tabletten haben Sie idealerweise bereits vor der Schwangerschaft begonnen. Spätestens jetzt sollten Sie sich ein solches Präparat jedoch besorgen, um die gesunde Entwicklung des embryonalen Neuralrohrs zu unterstützen.

Eine gesunde Ernährung ist während der gesamten Schwangerschaft besonders wichtig, da Ihr Körper zusätzliche Nährstoffe benötigt. Sofern Sie sich gut fühlen, steht einer lockeren Sporteinheit ohne starke Stoßbelastung oder Sturzgefahr in der Regel nichts entgegen.

Erstuntersuchung, Ultraschall und Mutterpass

Sobald Sie einen positiven Schwangerschaftstest in Händen halten, sollten Sie sich einen Termin beim Gynäkologen geben lassen. Mithilfe eines Urintests und einer Ultraschalluntersuchung kann er die Schwangerschaft bestätigen.

Seien Sie unbesorgt, falls auf dem Ultraschall noch nichts zu sehen ist: Manchmal dauert es noch einige Tage oder Wochen, bis sich die Fruchthöhle oder gar der winzige Embryo auf dem Bildschirm zeigen. Ihr Arzt wird Sie über die nächsten Schritte sowie über die Möglichkeit einer frühen Fehlgeburt aufklären, die bis zum Ende der zwölften Woche besteht.

Bei diesem oder dem folgenden Termin erhalten Sie dann auch Ihren Mutterpass, den Sie nun stets bei sich tragen sollten. In ihm werden im Verlauf der Schwangerschaft sämtliche Daten und Untersuchungsergebnisse festgehalten.

  • Schwanger oder nicht?: Schwangerschaftstests – Vergleich und Tipps zur Anwendung
  • Bin ich schwanger?: Zehn Anzeichen für eine Schwangerschaft
  • Fetales Alkoholsyndrom bei Kindern: Betrunken im Mutterleib

In welchen Fällen der Arbeitgeber informiert werden muss

Ihren Arbeitgeber müssen Sie zu diesem Zeitpunkt noch nicht informieren – das kann bis nach der zwölften Woche oder länger warten. Eine Ausnahme stellen Arbeitsplätze mit besonderem Gefahrenpotenzial wie erhöhter Unfallgefahr oder Umgang mit Chemikalien dar. Ziehen Sie in diesem Fall Ihren Vorgesetzten ins Vertrauen und sprechen Sie mit ihm über die Zuweisung einer schwangerschaftstauglichen Tätigkeit.

5. SSW: Die 5. Schwangerschaftswoche

In der 5. SSW ist der Embryo in Ihrem Bauch gerade mal 3 Wochen alt. Er hat sich erst vor Kurzen in die schützende Gebärmutterschleimhaut eingenistet und kann nun in dieser zu einem etwa 3 kg schweren Baby mit einer Länge von ca. 50 cm heranwachsen. Noch ist von diesen Größen nichts zu sehen, denn der kleine Embryo ist gerade mal ein paar Millimeter groß. Viele Mütter merken wenn sie 5 Wochen schwanger sind, dass sie ein neues Leben in sich tragen, denn die geplante Regelblutung setzt nicht ein. Andere typische Schwangerschaftsbeschwerden setzen zu dem auch ein und mit einem positiven Schwangerschaftstest, lässt sich der Verdacht schnell bestätigen.

5. SSW: Der Embryo wächst

Der 1,2 mm lange Embryo hat sich zu einem länglichen Wurm geformt. Er liegt sicher und geborgen in der Gebärmutter, die ihn mit wichtigen Nährstoffen, wie z. B. chemische Substanzen sowie Sauerstoff durch die Mutter versorgt. Aus der erst entstandene Keimschale, entwickeln sich zwei lange Falten. Durch die entstandene Furche, die auch Neuralrohr genannt wird, entsteht am Ende dessen das Gehirn des Embryos. Hierbei handelt sich erst um eine Vorstufe des Gehirns und wird sich im Laufe der Schwangerschaft immer weiter entwickeln. Diese einfachen Nerven, die das Rückenmark und später das Gehirn sein werden, schaffen hier die Grundlage für alle späteren Körperfunktionen sowie das menschliche Bewusstsein. Oft wird in diesem Zusammenhang von der „Entstehung eines neues Lebens“ gesprochen.

Das kleine Herz

Die frisch gebildeten Herzzellen schweißen sich am 22. Lebenstag des Embryos zusammen und schlagen das erste Mal. Meistens ist das erste Herzschlagen bereits Ende der 5. bzw. Anfang der 6. SSW zu vernehmen. Bereits hier übernimmt das kleine Herz, das aussieht, als ob es sich außerhalb des kleinen Körpers befindet, wichtige Aufgaben, wie die Versorgung der wachsenden Organe mit Sauerstoff und Nährstoffen. Es ist geteilt und während die rechte Herzkammer das Blut aus den Organen aufnimmt, leitet die linke Kammer das mit Sauerstoff gemischte Blut an die Organe weiter. Der Sauerstoff wird allerdings nicht über die Lungen gezogen, sondern erfolgt über die Plazenta. Das kleine Herz ist doppelt so schnell am Schlagen, wie das seiner Mutter und ist ein wichtiger Faktor, der viel über die Entwicklung des Embryos und dessen Wohlbefinden verrät.

Der Embryo braucht Folsäure

Um ein einwandfrei funktionierendes Nervensystem aufzubauen, braucht der Embryo die ersten Schwangerschaftswochen Folsäure. Diese ist für ihn unabdingbar und sollte von der Mutter über Filmtabletten aufgenommen werden, da die benötigte Menge nicht allein über Lebensmittel zu sich genommen werden kann. Nur Lebensmittel decken meist nicht den Bedarf an Folsäure.

SSW 5: Entwicklung des Babys

Anzeichen und Symptome in der 5. SSW

Während der kleine Embryo seine ersten Herzschläge tut und sicher wächst, ist auch der Körper der Mutter nicht untätig. Er sensibilisiert sich für die Schwangerschaft und schafft Vorkehrungen, damit es dem wachsenden Embryo gut geht. Schon früh machen sich Anzeichen und Symptome in der 5. SSW, wie das Ausbleiben der Regelblutung, leichte Übelkeit, Lustlosigkeit und Gefühlsschwankungen bemerkbar. Der Körper der Mutter passt sich der neuen Situation an und so können die Brüste der Frau ziehen und wachsen, die Vagina sehr empfindlich sein und die Schamlippen sich leicht blau färben. Auch von Unterleibsschmerzen und Rückenschmerzen in der 5. SSW wird oft berichtet.

Vermeiden Sie als werdende Mutter Stress und verzichten Sie vor allem auf Alkohol, Nikotin und Drogen. Diese können erhebliche Schäden in den ersten Wochen des Wachstums auslösen und zu Missbildungen sowie auch zu einer Fehlgeburt führen. Anhand eines Schwangerschaftstests kann der HCG-Wert im Urin nachgemessen werden, der sich nur während einer Schwangerschaft im Körper der Frau befindet. Fällt dieser positiv aus, steht die Erstuntersuchung beim Frauenarzt an.

5. Schwangerschaftswoche: Ultraschall und Erstuntersuchung

Machen sich die ersten Schwangerschaftsbeschwerden breit, alarmiert das in den meisten Fällen eine schwangere Frau sofort. Bei einer ungeplanten Schwangerschaft sind viele Frauen erst mal geschockt. Während Frauen, die sich ein Kind wünschen, hoch erfreut über den positiven Test sind. Während der Schwangerschaft werden mehrere Untersuchungen angesetzt sowie drei Ultraschalluntersuchungen, die von großer Wichtigkeit für das Wohlbefinden von Mutter und Kind sind. Schon in der 5. SSW können Sie den Termin für die Erstuntersuchung festlegen. Empfohlen wird diesen erst ab der 7. SSW wahrzunehmen, da der Arzt in der 5. SSW unter einem Ultraschall noch nichts erkennen kann.

Die Erstuntersuchung kann sicherstellen, dass keine Risikoschwangerschaft besteht, dass sich das Kind im Mutterleib gesund entwickelt und alle wichtigen Nährstoffe bekommt. Notfalls kann hier der Frauenarzt Präparate zuführen, eine Mutter in besonderen Umständen oder sogar mit problematischer Vorgeschichte entsprechend beraten und Vorkehrungen treffen, damit in der Schwangerschaft sowie auch bei der Entbindung alles korrekt verläuft. Bei jeder Untersuchung kontrolliert der Arzt das Gewicht und die Daten des Kindes, anhand dessen legt er auch den Entbindungstermin (ET) fest. Alle wichtigen Daten dazu werden in einem Mutterpass festgehalten.

Risiko einer Fehlgeburt in der 5. SSW

Die ersten drei Monate jeder Schwangerschaft stellen ein hohes Risiko dar. Schonen Sie sich deshalb in diesem Zeitraum besonders. Verzichten Sie auf schweres Heben, Stress, Alkohol, Drogen und Medikamente ab Bekanntheit der Schwangerschaft. Um das Risiko einer Fehlgeburt in der 5. SSW zu minimieren und eine Fehlbildung des Embryos zu reduzieren, wird auch die Einnahme von Folsäure über Filmtabletten empfohlen. Diese hilft dem Embryo bei der einwandfreien Entwicklung von Nerven und Gehirn. Zusätzlich sollte Frauen, die berufsbedingt gefährliche Arbeiten erledigen, sogar mit chemischen oder giftigen Stoffen arbeiten, ihren Arbeitgeber sofort über eine Schwangerschaft in Kenntnis setzen. Frauen, die bereits eine Problemschwangerschaft hinter sich haben, sollten sich besonders schonen, um den Embryo nicht zu gefährden.

Quellen:

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Über Verena Janssen

Die 38-Jährige Autorin und Mutter lebt mit ihrem Mann und ihren Kindern Paul Oskar (7) und Ella Marie (4) in schönen Fulda. Sie liebt Musik und versucht momentan ihren Kindern das Klavier spielen beizubringen. Wenn sie mal etwas Zeit für sich hat, powert sie sich beim Volleyball spielen aus.

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Die 5. Woche schwanger. Folge 3 des Schwangerschaftstagebuchs

Folge 3: Das erste Ultraschallbild, der Mutterpass – in der 5. Schwangerschaftswoche wird es für Daniela mehr als real.

SSW 5: Unser erster Arztbesuch

Nun war es soweit. Das Warten hatte ein Ende, der erste Arztbesuch stand an. Ich konnte es kaum erwarten, Klarheit zu bekommen, Fragen zu stellen und womöglich einen ersten Blick auf mein Inneres werfen zu können. Mein Freund begleitete mich dabei, was ich persönlich auch als sehr wichtig empfand. Es ist ja schließlich auch für ihn ein sehr aufregendes Ereignis und mentale Unterstützung kann man immer gebrauchen. Da ja aktuell noch alles unter dem Deckmantel der Verschwiegenheit stattfand, war er ja auch der Einzige, mit dem ich mich darüber ausstauschen konnte. Das Warten im Wartezimmer zog sich ewig hin. Endlich wurden wir aufgerufen. Der Arzt nahm sich viel Zeit für uns, stellte viele Fragen, beantwortete uns im Gegenzug natürlich auch Vieles und notierte sich alles. Dann kam die Untersuchung und direkt die Bestätigung, dass ich schwanger sei.

Schwangerschaftskalender

5. SSW – Positiver Schwangerschaftstest

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Es hätte sich alles eingenistet und somit ist die Schwangerschaft offiziell. Auch wenn es vorher schon klar war, überkommt es einen in dem Moment doch nochmal. Mir ging es jedenfalls so. Jetzt war es wirklich bestätigt und fühlt sich nochmal ein Stück echter an. Klar bergen die nächsten Wochen noch viele Risiken und Gefahren das „Alles oder Nichts – Prinzip“ tritt in Kraft, aber ich wollte mir darüber erstmal keine Gedanken machen. Es kommt wie es kommt, ich kann es nur indirekt beeinflussen, in dem ich einfach gut auf uns aufpasse. Die Natur wird ihren Lauf nehmen.

Ultraschallbild in der SSW 5 – Was du wohl wirst, wenn du groß bist?

„Jetzt ist es erstmal wie es ist und jetzt will ich was sehen“, dachte ich mir und schwupps erschien schon was auf dem Bildschirm. Das schwarz-weiße Zellhäufchen ähnelte eher einem Alien als einem Baby. Aber was hatte ich erwartet – einen fertigen Menschen der uns munter zuwinkt?! 🙂 Natürlich nicht. Also freuten wir uns über das, was wir auf dem Bildschirm sehen konnten, auch wenn es noch nicht viel war. Aktuell war es die SSW 5+2 (fünfte Woche + zwei Tage). Der erste Schwangerschaftsmonat war somit schon rum. Wir bekamen das erste Bildchen in die Hand gedrückt, mein Mutterpass wurde angefertigt, alles ausgefüllt und der vorraussichtliche Geburtstermin wurde errechnet. Von nun an sollte ich einmal pro Monat zur Kontrolluntersuchung kommen. Wir schwebten auf einer kleinen Wolke aus der Praxis raus und freuten uns. Wie sollte ich das nur alles für mich behalten die nächsten Wochen?

Die 5. Schwangerschaftswoche (5. SSW)

Eine Woche ist deine Periode bereits überfällig, weshalb du dich bestimmt fragst, ob du vielleicht schwanger sein könntest. Wenn du vor ungefähr zwei Wochen, nämlich zum Zeitpunkt deines Eisprungs, ungeschützten Geschlechtsverkehr hattest, ist das durchaus möglich.

  • Die 10 wichtigsten Helferchen
  • Der Schwangerschaftstest
  • Veränderungen des Körpers ab der 5. SSW
  • Entwicklungen des Babys ab der 5. SSW
  • Kernthema: Die Eileiterschwangerschaft
  • Wie erkennt man eine Eileiterschwangerschaft in der 5. SSW

Solltest du zu den Frauen gehören, die sehr gerne schwanger wären, aber die Tage noch nicht ausgeblieben sind, dann kannst du entweder die Ovulationstest Streifen oder den Clearblue Advanced Fertilitätsmonitor verwenden und ein bisschen nachhelfen. Dieser Monitor kann alle Daten zu den Fertilitäts- und Schwangerschaftsinformationen ermitteln und speichern. Er misst genau die Konzentrationen der zwei Fruchtbarkeitshormone und ermittelt somit das Fruchtbarkeitsfenster, innerhalb dessen deine Chancen auf eine Empfängnis am größten sind.

Die 10 wichtigsten Helferchen für eine unbeschwerte Schwangerschaft

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Der Schwangerschaftstest

Bereits vier Tage vor der zu erwartenden Regelblutung kannst du einen Schwangerschaftstest, den sogenannten Urin-Frühtest, durchführen.

Dieser liefert allerdings oft noch kein richtiges oder noch kein aussagekräftiges Ergebnis, weshalb du besser bis zum Ausbleiben deiner Periode warten solltest, um mit einem herkömmlichen Schwangerschaftstest, der als Urintest durchgeführt wird, eine Schwangerschaft festzustellen oder auszuschließen.

Beim Kauf eines Schwangerschaftstests in der Apotheke, im Drogeriemarkt oder in einem gut sortierten Supermarkt hast du eine relativ große Auswahl verschiedener Preiskategorien zwischen ca. 4 € und 10 €. Wenn du dir bei der Wahl des Tests nicht sicher bist, kannst du dich gerne diesbezüglich in z. B. einer Apotheke beraten lassen.

So wird dir hier bestimmt auch die Anwendung dieses Tests erklärt, die natürlich auch ausführlich auf dem Beipackzettel beschrieben ist.

Der Urintest liefert dir etwa zum Zeitpunkt der eigentlich fälligen Periode ein sehr sicheres Ergebnis. Bei dieser Art des Schwangerschaftstests wird ein Teststreifen aus saugfähigem Gewebe in den Urin getaucht, auf welchem sich Antikörper für das Schwangerschaftshormon hCG befinden, die mit diesem Hormon im Urin reagieren und zu einer Verfärbung führen.

Ist dein Beta-hCG Wert erhöht, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass du schwanger bist, wenn der Test entweder ein Plus oder zwei kleine Striche anzeigt. Die richtige Zeit für einen Schwangerschaftstest ist morgens, da hier die Aussagekraft deines Beta-hCG Wertes am größten ist.

Nachdem du den Test durchgeführt hast, heißt es nun warten, um auf dem Streifen des Schwangerschaftstests sehen zu können, ob der Test anhand des sogenannten hCG-Wert, dem Schwangerschaftshormon, negativ oder positiv ausfällt.

Eine noch höhere Sicherheit bietet dir ein Bluttest beim Frauenarzt, der dir meist innerhalb von 24 Stunden sagen kann, ob du wirklich schwanger bist. Dieser Test kann dir ca. sechs bis neun Tage nach der Befruchtung ein Ergebnis liefern und ist damit schneller und aussagekräftiger als der Urin-Schnelltest. Bei dem Bluttest wird u.a. der Wert des Schwangerschaftshormons Progesteron bestimmt, das bspw. ideale Bedingungen zur Einnistung und Aufrechterhaltung einer möglichen Schwangerschaft schafft.

Um dir absolut sicher sein zu können, kannst du frühestens einige Tage nach dem Ausbleiben deiner Periode einen Termin zum Ultraschall beim Frauenarzt vereinbaren. Wenn deine Regel ausgeblieben ist, solltest du das ohnehin tun, um die Ursache zu ergründen – vielleicht bist du ja schon in der 5. Schwangerschaftswoche (SSW).

Der Gynäkologe kann in vielen Fällen bei einer vaginalen Untersuchung bereits in den ersten Wochen nach der Einnistung durch die bläuliche Verfärbung der Schleimhäute, Vulva und Vagina erkennen, ob du schwanger bist.

Du fragst dich bestimmt, was man bei der Ultraschalluntersuchung in der 5. SSW bzw. bei der Erstuntersuchung sehen kann. Allzu viel wirst du auf dem Monitor nicht erkennen können, aber bei einer Ultraschalluntersuchung kann ab der 4. bzw. 5. Schwangerschaftswoche (5. SSW) eine Fruchthöhle und frühestens ab der 6. SSW der Dottersack samt Embryo zu sehen sein. Stellt dein Arzt eine Schwangerschaft bei dir fest, wird der Mutterpass zu deinem ständigen Begleiter werden. Darin stehen alle wichtigen Informationen, die dich, deine Schwangerschaft und dein ungeborenes Baby bis zum errechneten Geburtstermin betreffen.

Dein Gynäkologe wird bei jeder Untersuchung den Fortschritt der Schwangerschaft und damit die jeweilige Schwangerschaftswoche benennen, in der du dich befindest. Steht in deinem Mutterpass nun SSW 5 + 0, SSW 5 +1 oder SSW 5 + 3, dann fragst du dich sicherlich, was das genau bedeutet. Die erste Zahl weist darauf hin, dass du in diesem Fall die 5. Schwangerschaftswoche (SSW) beendet hast und dich bereits am 0., 1. oder eben 3. Tag der 6. Schwangerschaftswoche (SSW) befindest. Die erste große Vorsorgeuntersuchung mit Ultraschallbild findet dann zum Ende des 1. Trimesters ab ca. der 10. Schwangerschaftswoche statt.

Je nachdem, was du dir erhoffst, kann ein positives Schwangerschaftsergebnis eine Erleichterung oder eine Enttäuschung für dich darstellen und ein negatives Schwangerschaftsergebnis Verzweiflung oder Freude bei dir hervorrufen.

Falls das Ergebnis deinen Erwartungen nicht entspricht, ist es naheliegend, erst einmal für sich zu sein oder mit engsten Vertrauten über die Enttäuschung oder die Verzweiflung zu sprechen und Lösungen zu suchen.

Wenn das Ergebnis deine Hoffnungen bestätigt, dann bist du selbstverständlich zufrieden. Besonders wenn das Ergebnis positiv ausgefallen ist und du dich über das Ergebnis freuen kannst oder es zumindest akzeptierst und dich nach kurzer Bedenkzeit damit anfreunden kannst, in neun Monaten Mama zu werden, ist es ein doppelt so schönes Ereignis für dich und auch für deinen Partner, mit dem du gemeinsam die aufregende Zeit deiner Schwangerschaft erlebst.

Veränderungen des Körpers ab der 5. SSW

Möglicherweise spürst du nun erste, kleine Veränderungen in deinem Körper, die du aber nicht notwendigerweise mit deiner Schwangerschaft in Verbindung bringst. Ein leichtes Ziehen in deinem Bauch ab der 5. SSW, das dich an die Unterleibsschmerzen während deiner Periode erinnert oder plötzlich auftretende Müdigkeit oder Morgenübelkeit können Anzeichen dafür sein, dass in deinem Körper ein kleines, neues Leben entsteht.

Auch spannende Brüste mit geschwollenen, dunkleren Brustwarzen oder Probleme mit dem Kreislauf können genauso wie eine über 18 Tage erhöhte Basalttemperatur Anzeichen in der 5. SSW sein. Relativ wahrscheinlich wird eine Schwangerschaft mit dem Ausbleiben deiner Regel. Auch wenn du in der 5. Schwangerschaftswoche (SSW) noch nicht allzu viele Veränderungen in deinem Körper wahrnehmen solltest, kannst du dir sicher sein, dass auch schon ab der 5. SSW einiges mit deinem Körper passiert.

Für dich beginnen nun ereignisreiche Schwangerschaftswochen und -monate, in denen du dich auf eine spannende Entdeckungstour begibst, auf der du viel über deinen eigenen Körper, aber auch über das kleine Leben, das in dir heranwächst, lernen wirst. Schmierblutungen, brauner, vaginaler Ausfluss, Bauchschmerzen, Magenverstimmungen oder Durchfall und Rückenschmerzen in der 5. Schwangerschaftswoche (SSW) können mitunter weitere Schwangerschaftsanzeichen sein und können bis zum Ende des ersten Trimesters häufiger auftreten.

Übelkeit nach dem Essen oder nachts sowie Beinschmerzen gehören ebenfalls zu den Anzeichen einer Schwangerschaft, die du in der 5. SSW verspüren kannst. Ein aufgeblähter Bauch sowie vermehrtes Aufstoßen sind in der 5. SSW und im weiteren Verlauf der Schwangerschaft ebenfalls keine Seltenheit.

Wenn du aber sehr stark und überdurchschnittlich oft bereits in der 5. SSW unter diesen Symptomen leidest, solltest du ruhig einen Frauenarzt aufsuchen und diesen um Hilfe bitten, um mögliche Komplikationen deiner frühen Schwangerschaft auszuschließen und Risiken für eine Fehlgeburt zu minimieren. Jede Schwangerschaft verläuft ganz individuell, so dass die Anzeichen und Beschwerden einer Schwangerschaft in der 5. SSW bei einigen Frauen nur gering auftreten, andere zukünftige Mamas haben dagegen vermehrt mit verschiedenen Symptomen zu kämpfen. Zudem gibt es auch einige wenige Frauen, die in der 5. SSW noch keine Anzeichen einer Schwangerschaft bemerken.

Entwicklungen des Babys ab der 5. SSW

Von einem „Baby“ kann in der 5. Schwangerschaftswoche noch keine Rede sein und auch äußerlich wird noch nichts von deiner Schwangerschaft oder einem Bauch zu sehen sein, denn in der 5. SSW, d. h. ca. drei Wochen nach der Befruchtung, wächst aus einer Ansammlung von Zellen ein wurmartiges, ca. zwei Millimeter langes Wesen – dein Baby ist also erst zwei Millimeter groß, daher ist die Fruchthöhle auch noch nicht sonderlich groß.

Daraus keimt der Embryo, aus welchem in den nächsten Tagen zwei Längsfalten entstehen. Daraus entwickelt sich nach und nach das Neuralrohr, welches die Vorstufe des menschlichen Gehirns darstellt. Ab dem 15. Lebenstag sind bereits die ersten Nervenstränge des Gehirns und des Rückenmarks entwickelt, welche für die späteren Körperfunktionen und für die Ausbildung des Bewusstseins verantwortlich sind.

Ab dem 22. Lebenstag beginnt dann sogar das Herz des Embryos, welches das entstehende Leben in den nächsten Wochen mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt, zu schlagen. Oft wird dieser Zeitpunkt auch als Beginn eines neuen Lebens bezeichnet. Du siehst, nicht nur für dich beginnt ein „neues“ Leben als werdende Mama, sondern auch für das kleine Wesen, welches einst aus einem Spermium und einer Eizelle entstanden ist.

Was bereits alles in der 5. Schwangerschaftswoche (SSW) mit dir, deinem Körper und dem kleinen Embryo passiert, ist einfach unglaublich. Daher ist es umso wichtiger, dass du bereits ab Beginn der Schwangerschaft auf Alkohol, Drogen und andere Genussmittel wie Zigaretten komplett verzichtest. Erst ab der 4. oder 5. Schwangerschaftswoche (SSW) auf Alkohol und Co zu verzichten, ist keine Option und schadet deinem ungeborenen Baby erheblich.

Die Eileiterschwangerschaft

Leider kann es bereits bei der Befruchtung zu Schwangerschaftskomplikationen kommen, die einer erfolgreichen Weiterentwicklung des Embryos hinderlich sein können. Dazu zählt die häufig auftretende Bauchhöhlenschwangerschaft bzw. Eileiterschwangerschaft. Eine Bauchhöhlenschwangerschaft (medizinisch Extauteringravidität) besteht, wenn sich die befruchtete Eizelle außerhalb der Gebärmutterhöhle – wo sie eigentlich hingehört – einnistet.

In 99% der Fälle passiert dies dann im Eileiter und es ist somit eine Eileiterschwangeschaft. Insgesamt kommt eine Extrauteringravidität ungefähr ein- bis zweimal auf 100 normale Schwangerschaften vor. Normalerweise läuft der Vorgang der Befruchtung und Einnistung so ab:

Die Eizelle “springt”, wenn sie bereit ist, aus dem Eierstock heraus, wird vom Eileiter aufgefangen und in die Gebärmutter geleitet. Auf diesem Weg wird sie, wenn die Frau zum richtigen Zeitpunkt Geschlechtsverkehr hatte, befruchtet und wandert normalerweise weiter in die Gebärmutterhöhle, wo sie sich einnistet und eine Plazenta bilden kann. Nistet sie sich zu früh ein, so befindet sie sich noch im Eileiter.

Man nennt dies eine Fehleinnistung, da hier leider keine Möglichkeit auf eine weitere Schwangerschaft besteht. Im Eileiter kann sich keine Plazenta bilden und somit kann sich auch kein Embryo entwickeln. Die eingenistete Eizelle “merkt” aber erst einmal nicht, dass sie sich am falschen Ort befindet und schüttet sie schön brav ein Hormon aus, das hCG, das dem Körper signalisiert:

Wir sind schwanger! Dieses Hormon wird auch von einem Schwangerschaftstest gemessen, das heißt, selbst bei einer Extrauteringravidität bekommt man einen positiven Schwangerschaftstest.

Wie erkennt man eine Eileiterschwangerschaft in der 5. SSW

Es ist nicht schwer, eine voranschreitende Tubargravidität (Tuba, medizinisch für Eileiter und Gravidität, medizinisch für Schwangerschaft) zu erkennen. Man hat plötzlich ganz starke Schmerzen im Unterbauch auf einer Seite. Auch Schulterschmerzen können ein Zeichen sein, da ein bestimmter Nerv von der Bauchhöhle die Schmerzen in die Schulter weiterleiten kann.

Wenn du so etwas spürst und du zurzeit wegen Kinderwunsch nicht verhütest, dann solltest du so schnell wie möglich ins Krankenhaus fahren. Eine Eileiterschwangerschaft ist ein Notfall! Dort wird dich ein Gynäkologe nach den genauen Symptomen fragen, einen Schwangerschaftstest machen, um festzustellen, ob du das Hormon hCG im Urin hast und auch einen Ultraschall machen. Wird vom Gynäkologen tatsächlich eine Bauchhöhlenschwangerschaft diagnostiziert, so muss in den meisten Fällen leider operiert werden.

Das wird über eine Bauchspiegelung gemacht, ein kleiner Eingriff, der nur zwei bis drei kaum sichtbare punktförmige Narben hinterlässt. Ganz selten, wenn sich die Tubargravidität in einem noch frühen Stadium z. B. in der 5. SSW befindet, kann man die Fehleinnistung auch durch Gabe bestimmter Hormone beenden.

In diesem Stadium hat die Frau aber in der Regel noch keine Symptome und kann eine Eileiterschwangerschaft also nur schwer vermuten. Je nachdem, wo genau im Eileiter sich die Eizelle eingenistet hat, sind die Folgen einer solchen Operation: So kann die befruchtete Eizelle manchmal einfach abgesaugt werden, manchmal muss der Eileiter eingeschnitten oder gar entfernt werden.

Nach der Entfernung der Fehleinnistung wird das hCG kontrolliert, bis es nicht mehr nachweisbar ist, um sicher zu sein, dass auch alles entfernt wurde. Alles in allem, je früher eine Eileiterschwangerschaft entdeckt wird, desto harmloser sind die Folgen.

Hast du also das Gefühl schwanger zu sein, solltest du sobald wie möglich zu deinem Gynäkologen, damit dieser eine normale Schwangerschaft sicherstellen kann, so dass du diese dann auch unbeschwert und sorgenfrei erleben kannst.

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Die Woche danach: 6. SSW

Ultraschall in der 5. SSW: Was man sieht

Ein Ultraschall durch die Bauchdecke in den ersten Monaten zeigt sowohl dem Arzt als auch den werdenden Eltern wie sich das Baby im Mutterleib entwickelt. Der erste Termin zur Ultraschalluntersuchung wird voller Vorfreude erwartet. Die meisten Frauenärzte raten allerdings zu einem Ultraschall aber der 7. SSW, da unter einem Ultraschall in der 5. SSW außer einer bohnengroßen Zelle, nichts zu sehen ist. Es stehen für die Schwangerschaft insgesamt mehrere Untersuchungen an. Neben der Erstuntersuchung auch drei große Ultraschalluntersuchungen, die durchgeführt werden, um einen reibungslosen Ablauf der Schwangerschaft zu garantieren.

Der Embryo im Ultraschall in der 5. Schwangerschaftswoche

Nicht nur für Sie, sondern auch für den Embryo in Ihrem Bauch ist eine Ultraschalluntersuchung wichtig. Es werden viele Werte genommen um festzustellen, ob Ihre Schwangerschaft problemlos verläuft. Meist wird erst ab der 7. SSW der erste Ultraschall angesetzt. Ein Ultraschall in der 5. SSW ist nicht üblich. Zumal die meisten Mütter hier vielleicht noch gar nicht ahnen, dass sie schon schwanger sind. Das ein Frauenarzt bei einem Ultraschall in der 5. SSW noch nichts erkennt, muss nicht mal ein schlechtes Zeichen sein. Der Embryo ist in der 5. SSW nicht mal 2 mm groß und außer einem kleinen schwarzen Fleck zwischen der Gebärmutterschleimhaut, die das kleine Wesen mit allen wichtigen Nährstoffen versorgt, ist nichts weiter zu erkennen.

Doch obwohl nicht viel zu sehen ist, tut sich in Ihrem Körper viel. Vor einigen Tagen hat der Embryo sich erst in der Gebärmutter verankert. Er hat schon seine Fruchthöhle, den Dottersack und auch die Keimschale, aus der später die Plazenta entsteht, entwickelt. Jetzt in der Gebärmutter wächst der kleine Wurm. Es entstehen zwei lange Falten, an deren Ende, schon Gehirnzellen wachsen. Später werden diese für alle Funktionen zuständig sein. Zum Ende der 5. SSW ist zwar unter dem Ultraschallbild der Embryo noch nicht zu sehen, doch fängt hier schon sein Herz an zu schlagen und ist unter dem Ultraschall deutlich zu sehen.

SSW 5: Entwicklung des Babys

5. SSW: Ultraschall-Untersuchungen im Laufe der Schwangerschaft

Insgesamt werden im Laufe der Schwangerschaft drei große Untersuchungen mit Ultraschall geplant. Neben der Erstuntersuchung, die auch in der 5. SSW mit einem Ultraschall beginnen kann, wird meist die erste Ultraschalluntersuchung zwischen der 9. und 12. SSW durchgeführt. Dabei wird die Scheitel-Stoß-Länge (SSL) gemessen, Lage, Herzaktivität und Bewegungsmuster geprüft und auch die Entwicklung von Organen und Gefäßen des Embryos kontrolliert. Zudem wird hier schon geschaut, ob es sich um eine Einlings- oder Mehrlingsschwangerschaft handelt.

Die nächste große Vorsorgeuntersuchung mit Ultraschall wird zwischen der 19. und 22. SSW durchgeführt. Dabei werden die neu erworbenen Daten mit den alten aus der ersten Ultraschalluntersuchung verglichen. Zusätzlich prüft der Arzt auch die Fruchtwassermenge, die Funktion und Lage der Plazenta und misst das Baby aus (biparietaler Durchmesser, Kopfumfang, usw.). Die letzte große Untersuchung mit Ultraschall findet zwischen der 29. und 32. SSW statt. Hier werden auch die Daten aus den vorherigen Untersuchungen mit den neuen verglichen um festzustellen, ob sich Ihr Kind entsprechend entwickelt. Natürlich werden auch Sie bei jeder Untersuchung gründlich durchgecheckt. So sind Werte wie Gewicht und Blutdruck sehr wichtig. Auch der Urin wird auf Keime, Eiweiß und Zucker geprüft. Des Weiteren prüft Ihr Frauenarzt auch, wie die Gebärmutter liegt, in dem er die Bauchdecke abtastet. Zur Erstuntersuchung erhalten Sie einen Mutterpass, in dem der Arzt alle Werte einträgt. Diesen sollten Sie immer bei sich tragen.

Schwangerschaftskalender

5. Schwangerschaftswoche (5. SSW)

Ein kleiner Strich auf dem Teststreifen hat gezeigt: Du bist schwanger! „Wahnsinn!“, denkst du vielleicht, „Es hat tatsächlich geklappt! Ich kriege ein Baby!“. Möglicherweise hattest du schon so eine vage Vermutung, als deine Periode nicht zum erwarteten Tag kam und das ein oder andere Anzeichen (zum Beispiel: Übelkeit, Müdigkeit, spannende Brüste, dunklere Warzenhöfe) als Hinweis auf eine mögliche Schwangerschaft gedeutet. Aber so richtig glauben kannst du es erst jetzt, wo du den Schwangerschaftstest in deinen Händen hältst und das positive Ergebnis mit eigenen Augen siehst. „Ich werde tatsächlich Mutter!“ Wenn aus einer vagen Vermutung Gewissheit wird, kann das die unterschiedlichsten Gefühle auslösen: unendliche Freude, Jubelschreie, Tränen des Glücks. Aber auch Verunsicherung und manchmal sogar Angst. Keine Sorge, dieses Gefühlschaos ist ganz normal. Fast allen Schwangeren geht es zu Beginn so. Schließlich stehen dir aufregende Monate bevor. Jetzt ist noch alles neu und auch an den Gedanken, nun tatsächlich Mutter zu werden, muss man sich erst einmal gewöhnen. Aber du hast bis zur Geburt ja auch noch gut 35 Schwangerschaftswochen Zeit, in deine neue Rolle hineinzuwachsen und dich nach und nach auf diese veränderte Lebenssituation einzustellen.

Ich bin schwanger. Wann muss ich zu meiner Frauenärztin gehen?
Der Schwangerschaftstest ist positiv und du fragst dich vielleicht: Soll ich jetzt zu meiner Frauenärztin gehen? Das musst du natürlich nicht, du kannst auch noch warten. Aber: Eine Gynäkologin / ein Gynäkologe kann dir die Schwangerschaft sicher bestätigen, entweder anhand eines Urintests oder aber über eine Blutentnahme. Bereits eine Woche nach der Befruchtung wird das Schwangerschaftshormon HCG ausgeschüttet. Die Konzentration des Hormons in Blut und Urin steigt mit der Einnistung des Embryos explosionsartig an. In den ersten zwei Wochen verdoppelt sich der Wert etwa alle zwei Tage. Deine Gynäkologin kann dann anhand der Werte feststellen, ob eine intakte Schwangerschaft besteht. Vielleicht wird sie auch einen Ultraschall machen und schauen, ob sich bereits eine Fruchthöhle in deiner Gebärmutter gebildet hat. Auch wenn du vor Neugierde fast platzt, erwarte bitte nicht zu viel. In diesem frühen Stadium der Schwangerschaft lässt sich meistens noch nicht viel erkennen. Die Ärztin kann dich aber schon einmal beraten, welche Lebensmittel dir und deinem Baby in der Schwangerschaft besonders guttun und was es in den kommenden Wochen zu beachten gibt. Vielleicht leidest du auch schon unter Übelkeit, dann kann sie dir garantiert Tipps geben, die den Umgang damit etwas leichter machen.

Keine Schwangerschaftsanzeichen. Bin ich trotzdem schwanger?
Dir ist nicht übel und auch sonst merkst du keine Anzeichen einer Schwangerschaft? Keine Sorge, auch das ist normal. Jede werdende Mutter reagiert anders auf die hormonellen Veränderungen in ihrem Körper. Während sich die eine täglich übergibt, gereizt und angespannt ist, werden andere Frauen erst in späteren Wochen von Übelkeit geplagt oder stellen sogar gar keinen Unterschied fest. Häufigkeit und Stärke der Anzeichen sagen nichts über den Verlauf der Schwangerschaft aus. Und erst recht nichts darüber, wie es dem Kind geht. Wenn du zu den Glücklichen gehörst, die außer dem Ausbleiben der Periode keine weiteren Veränderungen feststellen, mach dir keine Gedanken und genieße deine Schwangerschaft in vollen Zügen.

In welcher SSW bin ich?
Der Schwangerschaftstest ist gerade erst positiv und schon sollst du in der 5. SSW sein? Klingt komisch, ist aber tatsächlich so, denn Ärzte berechnen das Alter einer Schwangerschaft ab dem ersten Tag der letzten Regelblutung. An dem Tag, an dem deine Periode ausbleibt, beginnt für ihn bereits die 5. Woche (SSW). Diese Rechnung hat sich bewährt, da sich der Termin des Eisprungs rückwirkend nicht immer eindeutig bestimmen lässt. Dein Baby ist also eigentlich zwei Wochen jünger als auf dem Papier. Übrigens: Frauenärzte können sogar relativ genau bestimmen, wie weit deine Schwangerschaft fortgeschritten ist. Also nicht wundern, wenn dein Arzt dir bescheinigt, dass du in SSW 4+3 bist. Das heißt nichts anderes, als dass du vier Wochen und drei Tage schwanger, also in der 5. Schwangerschaftswoche, bist. Du bist neugierig und kannst nicht bis zu deinem Frauenarzt-Termin warten? Unser Rechner verrät dir, in welcher SSW du nun bist.

Schwanger! Muss ich meinen Arbeitgeber informieren?
Viele Frauen fragen sich gleich zu Beginn ihrer Schwangerschaft: Muss ich meinen Arbeitgeber darüber informieren, dass ich schwanger bin? Nein, verpflichtet bist du dazu nicht. Oft ist es aber sinnvoll, da für dich am Arbeitsplatz nun besondere Bestimmungen gelten. Das Mutterschutzgesetz regelt beispielsweise, dass Schwangere während ihrer Arbeitszeit nicht mit Gefahrenstoffen in Kontakt kommen dürfen. Wenn du im Schichtdienst arbeitest, darf dein Arbeitgeber dich nun nicht mehr in der Nachtschicht einsetzen. Außerdem muss er dir genügend Pausen ermöglichen. Das alles kann er aber natürlich nur, wenn er von deiner Schwangerschaft weiß. Gut zu wissen: Laut Mutterschutzgesetz besteht für dich nun Kündigungsschutz! Mehr zu dem Thema findest du hier.

1. Dein Körper in der 5. SSW

Die 5. Schwangerschaftswoche beginnt mit einem wichtigen Ereignis (oder besser Nicht-Ereignis): Deine Periode bleibt aus. Für die allermeisten Frauen ist das der erste Hinweis darauf, dass sie tatsächlich schwanger sind. Jetzt sollte auch ein Schwangerschaftstest eindeutig positiv anzeigen. Und mit dem positiven Test beginnt für einige Frauen auch schon eine nicht so schöne Phase. Das erste Trimester, der Anfang der Schwangerschaft, ist vor allem dadurch gekennzeichnet, dass sich Mamas Hormonhaushalt einmal auf den Kopf stellt. Der ganze Körper macht sich bereit für das Baby und leitet auch jetzt schon alles für die Geburt und die nachfolgende Still-Zeit in die Wege.

Konkret werden die Bänder im Körper weicher, der Geruchssinn kann sich verändern, die Gebärmutter beginnt langsam sich zu dehnen und die Milchdrüsen vermehren sich.

2. Dein Baby in der 5. Schwangerschaftswoche

© Eraxion / Bigstockphoto.com
Deine Baby hat nun einen gemütlichen Platz in deiner Gebärmutter gefunden und wächst dort. Derzeit ist es mit 0,5 bis 1,5 mm zwar gerade einmal so groß wie ein Mohnkorn, schon jetzt bildet sich jedoch Gehirn, Wirbelsäule und die Anfänge des Magen-Darm-Trakts. Auch die Wände des Herzens beginnen zu wachsen und Augen und Ohren werden angelegt. Wenn man das Baby nun stark vergrößert anschauen könnte, würde man jedoch noch nicht erkennen, dass es sich hier um einen Menschen handelt.

3. Beschwerden in der 5. Schwangerschaftswoche

In dieser Woche setzen langsam die bekannten Schwangerschaftsbeschwerden ein. Etwa ein Drittel aller Frauen verspürt die (morgendliche) Übelkeit, diese kann aber auch erst etwas später einsetzen. Sehr viel häufiger spüren Frauen in dieser Woche vor allem ein Spannungsgefühl in den Brüsten. Dies kann in der Intensität deutlich variieren und wird von manchen kaum wahrgenommen, andere hingegen empfinden es als schmerzhaft. Ausgelöst wird diese Veränderung durch die Sexualhormone Progesteron, Östrogen und Prolaktin, die für die Schwangerschaft sehr wichtig sind. Sie bewirken, dass sich das Drüsengewebe vermehrt und Fett- und Bindegewebe abnimmt. So bereitet sich die Brust jetzt schon auf das Stillen vor.

Die Hormonumstellung kann auch dafür verantwortlich sein, dass du eine Achterbahn der Gefühle erlebst. Im einen Moment geht es dir blendend und du freust dich wahnsinnig auf dein Baby, im nächsten kannst du nur noch daran denken, was sich alles ändern wird und Zweifel ob du dafür schon bereit bist, machen sich breit. Doch keine Sorge, meist lassen diese Stimmungsschwankungen nach, wenn der Körper sich komplett auf „schwanger“ umgestellt hat. Spätestens im 2. Trimester geht es den meisten Frauen nicht nur körperlich, sondern auch psychisch deutlich besser.

4. Das Fehlgeburtsrisiko in der 5. SSW

In der 5. Woche ist das Risiko für eine Fehlgeburt noch deutlich erhöht. Die Entwicklung des Babys macht gerade eine sensible Phase durch, bei der viel schief gehen kann. Wird diese Entwicklung gestört, gibt es zwei Möglichkeiten: Zum einen ist es möglich, dass das Baby dennoch überlebt, später aber sehr krank ist oder eine Behinderung hat, zum anderen kann es sein, dass die Entwicklung stopp und der Embryo stirbt.

Wer in dieser frühen Woche eine Fehlgeburt erleidet, sollte sich jedoch keine Vorwürfe machen. Wenn man sich gesund ernährt, auf Alkohol und andere schädliche Substanzen verzichtet hat, dann hätte man diese Fehlgeburt mit großer Wahrscheinlichkeit auch dann nicht verhindern können, wenn man sich zu einem bestimmten Zeitpunkt anders verhalten hätte.

5. Daran solltest du jetzt denken

In deiner Gebärmutter werden in dieser Woche die lebenswichtigen Organe deines Babys angelegt. Diese Vorgänge sind sehr störanfällig und Fehler können dazu führen, dass dein Baby nicht lebensfähig sein wird oder eine Behinderung erleidet. Darum ist es in dieser Zeit besonders wichtig, dass du dich gesund ernährst und auf Alkohol, Zigaretten und andere schädliche Substanzen verzichtet. Studien haben gezeigt, dass der Konsum großer Mengen Alkohol in dieser Zeit zur Schädigung des zentralen Nervensystems führen kann, ebenso wie eine Infektion der Mutter. Dadurch kann es zu einer bleibenden geistigen Behinderung kommen.

Jetzt ist außerdem ein guter Zeitpunkt um einen Termin bei deinem Gynäkologen zu machen. Dabei ist es gar nicht schlimm, wenn dieser dir nicht sofort einen Termin gibt, sondern erst etwas später. Da der Embryo momentan noch winzig ist, würde man bei einem Ultraschall jetzt wahrscheinlich noch nicht viel sehen können. In einigen Tagen hingegen kann man vielleicht sogar schon das schlagende Herz auf dem Monitor darstellen.

6. Das kannst du jetzt gut gebrauchen

In dieser frühen Zeit der Schwangerschaft benötigt dein Körper vor allem eines: Folsäure. Ideal ist es, wenn du Folsäure schon zusätzlich eingenommen hast, bevor du überhaupt schwanger wurdest. Da das nicht immer möglich ist, weil nicht jede Schwangerschaft geplant ist, gilt die Daumenregel, dass man spätestens ab dem positiven Test zusätzlich ein Folsäurepräparat einnehmen sollte.

Folsäure ist deshalb so wichtig, weil sie für die Entwicklung des Neuralrohrs notwendig ist. Das Neuralrohr ist das, woraus sich später das zentrale Nervensystem entwicklen wird. Kommt es zu einem Folsäure-Mangel können Missbildungen wie ein offener Rücken oder Schädigungen des zentralen Nervensystems die Folge sein. Deutschland gilt als Folsäure-Mangel-Region, darum wird allen Frauen empfohlen Folsäure zu sich zu nehmen.

Auf weitere Schwangerschaftsvitamine kannst du getrost verzichten. Solltest du einen Mangel haben, wird dies sehr wahrscheinlich von deinem Arzt erkannt und er wird dir sagen, was du zusätzlich einnehmen sollst. Auf eigene Faust Nahrungsergänzungsmittel oder Vitaminpräparate zu nehmen, kann im schlimmsten Fall sogar schaden anstatt zu helfen.

7. Symptome und Anzeichen in der 5. SSW

Die wichtigsten Anzeichen für eine Schwangerschaft sind in dieser Woche das Ausbleiben der Periode und der positive Schwangerschaftstest. Übelkeit, Brustspannen und andere Symptome könnten auch daher rühren, dass deine Periode einsetzt. Sollte deine Periode einsetzen, du fühlst dich aber sehr schwanger, mache einen Schwangerschaftstest. Rechne aber damit, dass dieser negativ ausfällt. Zwar gibt es einzelne Berichte darüber, dass Frauen trotz ihrer Periode schwanger waren, in der Regel hatten diese Frauen aber nicht ihre richtige Periode, sondern verwechseln die Einnistungsblutung mit dieser.

Bei der Menstruation wird die Gebärmutterschleimhaut ausgeblutet. Genau in diese hätte sich jedoch eine befruchtete Eizelle eingenistet und blutet die Schleimhaut nun ab, ist es unwahrscheinlich, dass die Eizelle dennoch in der Gebärmutter verbleibt.

8. Ultraschall in der 5. SSW

Wenn du direkt nach dem positiven Schwangerschaftstest zu deinem Gynäkologen gehst und dort einen Ultraschall machen lässt, erwarte nicht zu viel. Der Embryo ist noch so winzig, dass er nicht mehr als ein kleiner Punkt auf dem Monitor ist. Auch das Herz hat bisher noch nicht angefangen zu schlagen, weshalb Ärzte eine intakte Schwangerschaft noch nicht bestätigen können. Meistens wird in dieser Woche deshalb noch kein Ultraschall gemacht, sondern lediglich ein Schwangerschaftstest mit Urin oder Blut.

9. Meine 5. SSW (20.03.2016-26.03.2016)

Ich kann es kaum glauben! Heute ist mein NMT und weil ich schon irgendwie gemerkt habe, dass etwas anders ist, habe ich einen Test gemacht. Unglaublich aber ich bin im 2. Zyklus nach dem Abort wieder schwanger geworden. Und dieses Mal zeigte der Clearblue schon jetzt „schwanger 2-3“, was ich als Zeichen dafür werte, dass alles super ist. Natürlich überwiegt momentan noch ein bisschen die Angst. Ich merke jetzt schon, dass ich vorsichtiger als sonst bin und versuche alle Bewegungen zu meiden, bei denen eine Zyste platzen könnte (wobei ich natürlich eigentlich gar keine Ahnung habe, was für Bewegungen das sind… ich liege also einfach so viel wie möglich nur rum 😀 ).

Wenn meine Berechnung des Eisprungs stimmt, bin ich heute also genau bei 4+0. Ganz am Anfang und genau in dem Zeitraum, in dem noch so viel passieren kann. Darum ist meine Taktik momentan auch einfach nicht dran zu denken (leichter gesagt als getan…). Ich versuche so gut es geht mich abzulenken und hoffe einfach, dass die Zeit ganz schnell vergeht. Einen Termin beim Frauenarzt werde ich auch frühestens nach Ostern machen. Ich habe wirklich keine Lust, dass man mir wieder solche Angst macht, weil man noch nichts sehen kann.

Meinen Eltern haben wir schon erzählt, dass ich wieder schwanger bin und auch Finn hat es seinen Eltern erzählt. Wir haben für uns beschlossen, dass wir es den Menschen schon jetzt erzählen werden, die es auch erfahren würden wenn es schief geht. Ich brauche in solchen Momenten einfach Unterstützung und letztes Mal war es sehr blöd den Leuten dann erzählen zu müssen, dass ich im Krankenhaus liege, wobei die noch nicht mal wussten dass ich schwanger war. So teilen wir nicht nur das Leid (wovon wir dieses Mal hoffentlich verschont bleiben), sondern auch die Freude. Und meine Mama hat sich so gefreut, dass sie fast angefangen hat zu weinen…

Körperlich geht es mir momentan noch sehr gut. Ich habe manchmal Unterleibskrämpfe, die sich anfühlen als würde ich meine Tage bekommen, wenn ich dann aber panisch zur Toilette laufe, ist doch alles in Ordnung. Übelkeit ist bisher noch nicht nennenswert.

Momentan muss ich erstmal ein bisschen meine Gedanken sortieren, ich halte dich aber auf dem Laufenden 😉

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6. Schwangerschaftswoche (6. SSW)

Größe und Entwicklung des Embryos: Herzschlag!

In der 6. Schwangerschaftswoche (5+0 bis 5+6) ist Ihr Baby vier Wochen alt und vier mm groß – also ein kleines Böhnchen. Zu Beginn der 6. SSW, am 22. Lebenstag Ihres Babys, beginnt das Herz zu schlagen. Der Herzschlag Ihres Babys ist doppelt so schnell, wie der der Mutter. Das Herz verfügt in diesem frühen Stadium bereits über zwei Herzkammern. In der 6. Schwangerschaftswoche geht es mit der Entwicklung des Embryos rasant weiter. In der 6. SSW entwickelt sich vorrangig der Oberkörper. Der Kopf nimmt Gestalt an, das Gehirn entwickelt sich und das so genannte Neuralrohr schließt sich. Die Wirbelsäule erstreckt sich vom Nacken bis zu den zukünftigen Beinen und stabilisiert damit den Embryo. Bauch- und Brusthöhle sowie der Verdauungstrakt fangen an sich auszubilden. Auch die anderen Organe wie die Leber, die Lunge und die Nieren entwickeln sich ständig weiter. Langsam bilden sich die Extremitäten aus und es sind Ansätze von Armen und Beinen zu erkennen. Hirnanhangdrüse und Muskelstränge beginnen zu wachsen. Ihr Baby ist schon in der Lage sich zu bewegen.

Schwangerschaftskalender: Die faszinierende Reise durch 40. Schwangerschaftswochen

Ultraschall in der 6. SSW

Wenn Sie bereits in der 6. Schwangerschaftswoche einen Termin beim Frauenarzt haben, kann es sein, dass im Ultraschall noch nichts zu sehen ist. Das ist jedoch erst mal kein Grund zur Beunruhigung. Ob man etwas sieht, hängt von verschiedenen Faktoren ab, zum Beispiel von der Qualität des Ultraschallgeräts und der Position des Embryos in der Gebärmutter. Es muss sich also nicht automatisch um eine Fehlgeburt handeln. Oft ist im Ultraschall jedoch schon eine kleine Fruchthöhle mit dem Embryo zu erkennen. Der Herzschlag wird im Ultraschall meistens erst in der 7. Schwangerschaftswoche sichtbar.

Wann kommt Ihr Baby? Mit dem Geburtsterminrechner können Sie das schnell und einfach herausfinden

Symptome, Anzeichen & Beschwerden in der 6. Schwangerschaftswoche

Sie befinden sich in der 6. SSW im ersten Drittel der Schwangerschaft. Diese Zeit ist mit einer hormonellen Umstellung verbunden. Das bedeutet, dass Ihr Körper sich an die neue Situation und die zahlreichen Veränderungen anpassen muss. So arbeiten Ihre Organe verstärkt und stellen sich auf die Versorgung und das Wachstum des Embryos ein. Von der Umstellung sind Schwangere aber sehr unterschiedlich betroffen. Einige spüren sie mehr, andere weniger. Viele Frauen spüren ein Ziehen im Unterleib oder auch Bauchschmerzen wie sonst vor der Periode. Aber auch wenn Sie keine Anzeichen spüren, ist das kein Grund zur Sorge. Seien Sie glücklich, dass Sie von den Schwangerschaftsbeschwerden verschont bleiben!

Eine der ersten Veränderungen ist die dunklere Färbung der Warzenhöfe. Diese Veränderung tritt schon sehr frühzeitig auf und gilt häufig als einer der ersten Hinweise auf die Schwangerschaft. Durch die Schwangerschaft findet eine hormonelle Stimulation der Milchdrüsen statt – Ihre Brüste werden größer und empfindlicher. Auch die Adern unter der dünnen Haut an den Brüsten sind deutlicher zu sehen.

Einige Frauen leiden unter Schwangerschaftsbeschwerden wie Übelkeit, Erbrechen oder Sodbrennen und müssen schon bald ihre Lebensgewohnheiten der neuen Situation anpassen. Es kann auch sein, dass Sie in der 6. Schwangerschaftswoche unter Stimmungsschwankungen leiden.

Viele Schwangere haben einen verstärkten Speichelfluss und einen bitteren oder metallischem Geschmack im Mund. Medizinisch ist dies unbedenklich, sollten Sie trotzdem darunter leiden, können diese Maßnahmen helfen:

  • Nehmen Sie stärkehaltige Lebensmittel wie Kartoffeln, Nudeln oder Brot sowie Milchprodukte seltener zu sich.
  • Essen Sie viel frisches Obst.
  • Nehmen Sie zwischendurch einen Schluck Zitronenwasser oder lutschen Sie an einer Zitronenscheibe.
  • Gurgeln Sie mit Salzwasser oder speziellem Pulver aus der Apotheke.

Weitere Tipps bei Übelkeit finden Sie hier.

Achten Sie auf eine gesunde Ernährung

Jeder dritte Deutsche zeigt Anzeichen eines Jodmangels. Während der Schwangerschaft kann dieser Mineralstoffmangel jedoch zu einer frühkindlichen Entwicklungsstörung führen. Falls Sie an einer Schilddrüsenstörung leiden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt ab, ob und wie viel Jod Sie zusätzlich einnehmen sollten. Gelegentlich wird Eisenmangel in der Schwangerschaft zum Problem. Besonders dann, wenn Frauen bereits vor der Schwangerschaft einen Eisenmangel hatten. Ist der Mangel massiv, wirkt sich dies nicht nur negativ auf die Gesundheit der Mutter aus, sondern beeinflusst auch das Geburtsgewicht des Kindes. Mit einer ausgewogenen Ernährung können Sie einem Eisenmangel aber gezielt entgegenwirken. Mageres Fleisch, Fisch, Vollkornprodukte wie beispielsweise Hirse und Spinat gelten als gute Eisenlieferanten. Ihr Arzt hält Ihre Eisenversorgung auch im Mutterpass fest.

Nehmen Sie zu ballaststoffreiche Nahrungsmitteln zu sich – spicken Sie Ihr Müsli zum Beispiel mit Haferflocken © iStock.com/Marko Skrbic

Auf rohes Fleisch, rohe Eier und Rohmilchprodukte sollten Sie in den kommenden Monaten verzichten. Sie könnten an einer Infektion erkranken und Ihr Kind damit einem unnötigen Risiko aussetzten.

6. Schwangerschaftswoche (6. SSW/2. Monat): Tipps & Überblick

  • Hören Sie spätestens jetzt auf zu Rauchen. Auch Alkohol ist tabu für die nächsten Monate.
  • Ernähren Sie sich wenn möglich gesund, meiden Sie rohes Fleisch, Fisch und Eier und essen viel frisches Obst und Gemüse.
  • Gönnen Sie sich Pausen, wenn Sie sich müde fühlen und lassen Sie sich nicht stressen.
  • Wenn Sie noch keinen Termin beim Frauenarzt haben, machen Sie für nächste oder übernächste Woche einen Termin aus.

Videos zur 6. Schwangerschaftswoche (6. SSW)

Schwangerschaftsupdate 6. Schwangerschaftswoche | Schlägt das Herz?

Schwanger | 5-8 SSW | Erster Ultraschall | Herzchen schlägt | Beschwerden

Übersicht aller Wochen im Schwangerschaftskalender

Hier können sie Ihren persönlichen Schwangerschaftskalender passend zum Entbindungstermin sehen.

SSW 5: Sie sind 5 Wochen schwanger

SSW 5: Sie sind nun 5 Wochen und eine bestimmte Anzahl von Tagen schwanger! Manche nennen es die 6. Schwangerschaftswoche. (Finden Sie mehr über die Berechnung Ihrer Schwangerschaftswoche heraus.)

Wie sich Ihr Baby in dieser SSW entwickelt

Man sieht Ihnen die Schwangerschaft vermutlich noch nicht an, vielleicht fühlen Sie sich auch noch gar nicht schwanger, aber Ihr Baby wächst jetzt schnell. In dieser Woche beginnt das Herz zu schlagen, es ist zu diesem Zeitpunkt nicht größer als ein Mohnsamen. Der Embryo ähnelt noch eher einer Kaulquappe als einem menschlichen Wesen.
Die Entwicklung der wichtigsten Organe wie Herz und Nieren hat begonnen und das Neuralrohr, das Gehirn und Rückenmark verbindet, schließt sich. Lesen und sehen Sie mehr über die Entwicklung Ihres Babys in dieser Schwangerschaftswoche.
Machen Sie eine virtuelle Zeitreise durch Ihre Schwangerschaftswochen: Unser 3-D animiertes Video zeigt Ihnen, wie sich Ihr Baby in den ersten neun Wochen entwickelt.

So verändert sich Ihr Leben

In dieser Woche spüren Sie wahrscheinlich die ersten unangenehmen Schwangerschaftssymptome. Normalerweise sind das Übelkeit, Müdigkeit, empfindliche oder schmerzender Brüste sowie der Drang, häufig auf die Toilette zu müssen. Alle diese Symptome sind normal – aber auch sehr lästig bis unangenehm.
Die gute Nachricht ist, dass diese Anzeichen bedeuten: Ihre Schwangerschaft verläuft absolut normal, Ihr Körper stellt sich auf den neuen Bauchbewohner ein. Und die zweite gute Nachricht ist, dass die „Nebenwirkungen der Schwangerschaft“ nicht ewig anhalten werden.
Es gibt allerdings auch einige Symptome in der Schwangerschaft, die Sie nie ignorieren sollten, weil sie Alarmsignale dafür sind, dass etwas nicht stimmt. Sollten Sie auch nur eines dieser Symptome in der Schwangerschaft spüren, müssen Sie sofort ärztlichen Rat suchen. Ihr/e Frauenarzt/-ärztin oder später vermutlich Ihre Hebamme können Ihnen in diesem Fall helfen.
Es ist wichtig, sich in jedem Stadium der Schwangerschaft ausgewogen zu ernähren, damit Ihr Baby alle Nährstoffe bekommt, die es für seine Entwicklung braucht. Kleine, regelmäßige Mahlzeiten und regelmäßiges Trinken können Verdauungsstörungen verhindern und schaffen Abhilfe bei Schwindelgefühl und Müdigkeit.
Sie sollten möglichst viele verschiedene Gerichte und Lebensmittel essen, insbesondere wenn Sie Vegetarierin sind. Unser Ernährungsbegleiter bringt Sie gut durch die Schwangerschaft und unser Ernährungskalender für Schwangere hat täglich einen guten Tipp für Sie. Knabbern Sie an einer im Wasser eingeweichten Gurke. Das ist ein natürliches Heilmittel gegen Schwangerschaftsübelkeit, das wirklich hilft. — Kim

Community

Wenn Sie Ihr erstes Kind erwarten, werden Sie von manchen Symptomen und Gefühlen überrascht sein – tauschen Sie sich mit anderen Frauen aus über Dinge, die normal sind oder auch nicht. Besuchen Sie unsere Schwangeren-Gruppe und diskutieren Sie über die „Nebenwirkungen der Schwangerschaft“.

In dieser Schwangerschaftswoche interessant

Was bedeuten all diese Kürzel, Spalten und Eintragungen in Ihrem Mutterpass?
Nehmen Sie ausreichend Vitamin C zu sich, das ist im Moment besonders wichtig, weil die Zellen Ihres Embryos im Eiltempo wachsen. Reich an Vitamin C sind unter anderem Orangen, rote Paprika, schwarze Johannisbeere und Kiwi. Mehr dazu lesen Sie in unserer übersichtlichen Obst-Tabelle
Folsäure ist wichtig, aber es ist schwierig, genügend davon über die Ernährung zu bekommen. Vermutlich wird Ihnen Ihr Arzt/Ihre Ärztin ein Präparat verschreiben. Vergessen Sie nicht, es zu nehmen!
Wenn Sie älter sind als 35 Jahre oder in Ihrer Familie genetische Krankheiten bekannt sind, können Sie eine diagnostische Untersuchung in Erwägung ziehen. Zum Beispiel eine Untersuchung der Nackenfalte des Babys, die Aufschluss darüber geben kann, ob das Baby am Down Syndrom leiden wird. Der zweite Test, die Chorionbiopsie, sucht ebenfalls nach Abnormalitäten der Chromosomen. Für beide Tests müssen Sie rechtzeitig Termine buchen.
Wenn Sie schon einmal eine Fehlgeburt hatten, fällt es Ihnen unter Umständen schwer, sich richtig über die Schwangerschaft zu freuen. Schauen Sie nach bei unseren Tipps für positives Denken.

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