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Geburtstermin überschritten: Wann kommt endlich das Baby?

Das Abwarten: Einleitung oft nicht notwendig

Wenn aber die Schwangerschaft weiter unauffällig ist, kann die Schwangere mitentscheiden, was nun passiert. „Geht es Mutter und Baby gut, spricht nichts dagegen zu warten“, sagt Loytved. In vielen Fällen raten Ärzte jedoch zur Einleitung, obwohl es gar nicht notwendig wäre. Und viele Frauen nehmen die Empfehlung dankbar an, weil das Warten dann ein Ende hat. Häufig benutzen die Mediziner ein schlagkräftiges Argument: „Ab der 41. Woche steigt die Rate der tot geborenen Kinder“, so Rath.

Etliche Wissenschaftler kritisieren jedoch die Qualität der Stu­dien. „Neuere Untersuchungen konnten das nicht feststellen“, sagt Loytved. Was sie belegen: Bei ­einer Einleitung nach der 41. Woche steigt das Risiko, dass während der Geburt Kindspech in die Atemwege des Babys gelangt. Diese müssen dann schnell freigemacht werden.

Die Kritiker raten vor ­jeder Einleitung zu einer gründlichen Analyse – und zu mehr Geduld. „Wann der Zeitpunkt für die Geburt gekommen ist, weiß niemand vorher“, so Hildebrandt. Und weil jede Schwangerschaft individuell sei, müsse man auch die Standardmaßnahmen nach Überschreiten des Termins überdenken. „Häufig genügt es schon, ein, zwei Tage zu warten“, sagt Gesundheitswissenschaftlerin Loytved. „Dann beginnen die Wehen von alleine.“

Die Einleitung: Wehen sind oft stärker

Fällt die Entscheidung für eine Einleitung, können Wehen mit­hilfe einer Reihe medizinischer Möglichkeiten ausgelöst werden. Ist der Mutter­mund noch fest, nutzt der Frauenarzt dafür sogenannte Prostaglandine, also spezielle Hormone. „Sie lassen den Gebärmutterhals nachreifen“, erklärt Rath. Diese werden als Gel, Tablette oder Tampon in die Scheide eingeführt. „Mittlerweile werden zunehmend häufig Prostaglandine als Tablette oral eingenommen (Misoprostol)“, sagt Rath. Bei einem schon weichen Muttermund bekommt die ­Schwangere einen Wehentropf mit dem wehenfördernden Hormon Oxytocin.

Eine Geburtseinleitung versucht, die natürlichen Geburtsvorgänge zu imitieren – aber nicht immer gelingt das. „Viele Frauen sagen, dass sich die Wehen anders anfühlen und intensiver sind“, sagt Loytved. „Prostaglandin-­Wehen sind spitzer und kommen schneller hinter­einander“, ergänzt Rath. „Oxytocin-­Wehen fühlen sich wie normale Wehen an, werden aber oft als stärker empfunden.“ Das könnte daran liegen, dass die Frauen überwacht werden und liegen müssen. Außerdem wirkt Oxytocin schnell, sodass die Wehen häufig plötzlich beginnen. Daher benötigen Frauen mit ­einer Einleitung mehr Schmerzmittel während der Geburt. Durch Pros­taglandine kann es zu Beschwerden wie Übelkeit, Erbrechen oder Durchfall kommen. Und: Wird eine Geburt eingeleitet, sind mehr vaginale Untersuchungen nötig, was viele Frauen als unangenehm empfinden.

Die Risikofaktoren: Manchmal wird Kaiserschnitt nötig

Nicht immer hat eine Einleitung den gewünschten Erfolg: In 50 bis 70 Prozent der ­Fälle kommt es innerhalb von 24 Stunden zu ­einer Geburt. Ob der Versuch gelingt, hängt von verschiedenen Bedingungen ab. „Risikofaktoren für das Scheitern sind ein fester und verschlossener Muttermund oder ein mütterlicher BMI von 30 und mehr“, erklärt Rath. Studien zeigen, dass zum Beispiel auch eine hohe Gewichtszunahme der Mutter während der Schwangerschaft, Diabetes oder ein Geburtsgewicht von mehr als 4000 Gramm zu einem Versagen der Geburtseinleitung führen können.

Eine Einleitung kann auch in einem Kaiserschnitt münden. „Besonders bei Erstgebärenden mit noch festem und verschlossenem Muttermund erhöht sich das Risiko für einen Kaiserschnitt“, sagt Frauenarzt Rath. Dieser geht mit Risiken wie erhöhtem Blutverlust, Thromboembolien und Infektionen einher. Insofern lohnt es sich, manchmal etwas mehr Geduld zu haben.

Die 35. Schwangerschaftswoche (35. SSW)

34 lange, aufregende Schwangerschaftswochen (SSW) liegen bereits hinter dir. Somit bleiben noch 6 Schwangerschaftswochen, bis du endlich dein Baby in deinen Armen hältst.

  • Die 10 wichtigsten Helferchen
  • Veränderungen des Körpers ab der 35. SSW
  • Entwicklungen des Babys ab der 35. SSW
  • Kernthema: Kaiserschnitt
  • Was passiert beim Kaiserschnitt?

Bis dahin solltest du besonders gut auf deinen Körper hören und jedes seltsame Anzeichen mit deinem Arzt oder deiner Hebamme besprechen. Denn ab der 35. Schwangerschaftswoche (SSW) ist eine vorzeitige Geburt nicht ausgeschlossen. Frühgeborene Babys, sogenannte Frühchen, haben bei einer vorzeitigen Geburt in der 35. Schwangerschaftswoche bei guter medizinscher Versorgung sehr gute Überlebenschancen und entwickeln sich in der Regel wie Neugeborene in der 40. Schwangerschaftswoche (SSW) normal. Deshalb werden Frühchen ab der 35. Schwangerschaftswoche (SSW) als „Spätes Frühchen“ bezeichnet.

Für berufstätige Schwangere beginnt ab der 35. Schwangerschaftswoche offiziell der Mutterschutz (siehe auch 32. SSW), der der werdenden Mutter die letzten Schwangerschaftswochen ohne Arbeitsstress und dafür mit Ruhe und Erholung erleichtern soll.

Außerdem kannst du die letzten Wochen deiner Schwangerschaft die Zeit noch für Schwangerschaftsgymnastik oder den Geburtsvorbereitungskurs nutzen. Manchen Schwangeren tut es auch gut, sich mit anderen werdenden Müttern auszutauschen oder aber ganz allein für sich zu sein und sich mental auf die baldige Geburt vorzubereiten.

Die 10 wichtigsten Helferchen für eine unbeschwerte Schwangerschaft

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Veränderungen des Körpers ab der 35. SSW

Dein Körper bemerkt nun immer stärker das zunehmende Gewicht des wachsenden Babys, welches immer mehr auf deine Blase drückt. So kann es passieren, dass du beim Husten, Lachen oder Niesen etwas Urin verlierst. Das Tragen von Slipeinlagen oder dünnen Binden kann dir in den letzten Schwangerschaftswochen (SSW) dabei ein besseres Gefühl geben, vor allem wenn du in der Öffentlichkeit unterwegs bist und nicht an jeder Ecke eine Toilette zu finden ist.

Beim Urinieren erkennst du, welcher Muskel dabei angestrengt wird. Dabei handelt es sich um den Beckenbodenmuskel, der auch bei der Geburt eine wichtige Rolle spielt. Deshalb werden in den Geburtsvorbereitungskursen Übungen zum Stärken des Beckenbodens und Beckenbodenmuskels eingebaut. Diese Übungen kannst du in dem Kurs oder auch alleine, nachdem du beispielsweise beim Urinieren festgestellt hast, wie du ihn an- und entspannen kannst, durchführen.

Wichtig für dein Wohlergehen und die Gesundheit des Kindes ist, dass du dich nun nicht mehr körperlich stark anstrengst, keine schweren Gegenstände mehr hebst und langes Stehen vermeidest.

Des Weiteren sind auch in der 35. Schwangerschaftswoche (SSW) Wassereinlagerungen in den Gefäßen, Rückenschmerzen, Übelkeit, Unterleibsschmerzen typische Symptome einer Spätschwangerschaft, die du beobachten solltest, um negative Veränderungen und Verstärkung der Schmerzen sofort deinem Arzt mitteilen zu können, um Komplikationen für dich und das Ungeborene oder Senkwehen, d.h. Vorwehen der Geburt, auszuschließen. Im Zuge deiner Schwangerschaft ist eine weitere Gewichtszunahme unvermeidbar und total natürlich.

Entwicklungen des Babys ab der 35. SSW

Das Baby wächst bis zur 40. Schwangerschaftswoche und nimmt auch an Gewicht zu. In der 35. Schwangerschaftswoche (SSW) hat es inzwischen ein Gewicht von etwa 2550 g und eine Länge von 46 cm und somit immer weniger Platz in deinem Bauch, der nun beträchtlich groß wirkt.

Eine wichtige Entwicklung in der 35. Schwangerschaftswoche (SSW) ist, dass das Ungeborene nun sein eigenes Immunsystem entwickelt, wobei es nach der Geburt noch einige Zeit braucht, um tatsächlich gegen alle negativen, äußeren Einflüsse immun zu sein.

Falls dein Baby schon in der 35. Schwangerschaftswoche (SSW) auf die Welt kommt, so läuft dies meistens ohne große Komplikationen ab, da das Frühgeborene bereits vollständig entwickelt ist. Aus diesem Grund werden diese frühgeborenen Babys nicht mehr nur Frühchen genannt, sondern „Späte Frühchen„. Späte Frühchen können wie „normal“ Geborene sowohl auf natürlichem Wege als auch mit einem Kaiserschnitt auf die Welt kommen.

Alles rund um den Kaiserschnitt

Vielleicht wird bei dir aus einem bestimmten Grund ein Kaiserschnitt notwendig sein, wie beispielsweise bei einer Risikoschwangerschaft oder Mehrlingsschwangerschaft, oder aber du hast dich bereits aus freiem Willen und bewusst dafür entschieden. Deshalb unterscheidet man bei Kaiserschnitten zwischen einem Wunschkaiserschnitt und einem medizinisch notwendigen Kaiserschnitt.

Bei einem Wunschkaiserschnitt wäre die Mutter medizinisch, physisch und psychisch eigentlich in der Lage, die Entbindung normal, d.h. vaginal, durchzuführen. Die Beweggründe zu einem Wunschkaiserschnitt sind sehr verschieden: Manche Frauen haben Angst vor den Schmerzen einer vaginalen Geburt, andere haben vielleicht bei der ersten, vaginalen Geburt schlechte Erfahrungen gemacht.

Ein Kaiserschnitt (oft einfach nur Sectio genannt) kann aber auch im Voraus geplant sein, wenn er notwendig ist. So zum Beispiel bei Querlage des Kindes oder bei bestimmten mütterlichen Vorerkrankungen. Bei Zwillingen oder Beckenendlage des Ungeborenen bieten manche Geburtskliniken an, die vaginale Entbindung wenigstens zu versuchen. Hierbei wird die Geburt streng beobachtet.

Im Fall einer Komplikation oder bei zu starken Schmerzen der Gebärenden kann schnell doch noch ein Kaiserschnitt durchgeführt werden. Frühgeburten werden oft per Kaiserschnitt auf die Welt gebracht. Neue Forschungen zeigen jedoch, dass das für Frühchen nicht unbedingt vorteilhafter als die vaginale Entbindung ist.

Selbst während einer vaginalen Geburt muss bei Komplikationen manchmal völlig ungeplant ein Kaiserschnitt durchgeführt werden. Je nach Planung kommen dabei verschiedene Arten der Narkose in Frage. Geplante Kaiserschnitte werden meist in Spinal- oder Periduralanästhesie durchgeführt. Hierbei ist die Mutter nur örtlich betäubt und wach und bekommt ihr Baby zum Bonding, d.h. zum “Haut auf Haut”-Kontakt zwischen frischgebackener Mutter und Neugeborenen, sofort nach der Geburt auf die Brust.

Dadurch spürt das neugeborene Baby den Herzschlag der Mutter und wird beruhigt. Wenn es während der Entbindung zu Komplikationen kommt und es schnell gehen muss, reicht es nicht, die Periduralanästhesie zu “verstärken”. Dann wird oft eine Vollnarkose gemacht. In solchen Fällen ist das Baby nach zehn bis 15 Minuten da und wird auf die Brust der Mutter gelegt.

Was passiert beim Kaiserschnitt?

Ein Kaiserschnitt ist ein ernst zu nehmender Eingriff. Frauen werden danach langsamer wieder fit, so dass der Frauenarzt sogar eine Haushaltshilfe für die ersten Wochen verschreiben kann. Beim Bauchschnitt werden Gebärmutter und alle Bauchschichten geöffnet und danach mit einer Naht wieder verschlossen. Die Kaiserschnittnarbe ist heutzutage quer, knapp unter der Bikinilinie.

Sie ist also später kaum zu sehen, muss in den ersten Tagen aber beobachtet werden. Die Rückbildung der Gebärmutter läuft langsamer ab, hier hilft allerdings das Stillen, da dies hormonbedingt die Rückbildung begünstigt. Stillen ist genauso gut wie nach einer Spontangeburt (so wird die natürliche Geburt genannt) möglich, der Milcheinschuss kommt allerdings ein bis zwei Tage später. Das halten die meisten Babys aber sehr gut auch ohne Zufüttern aus.

Um das Bonding muss man sich ebenso keine Sorgen machen. Wenn möglich, wird das Baby sofort nach dem Kaiserschnitt der Mutter gegeben und so der wichtige Hautkontakt hergestellt.

Ist die Mutter in Vollnarkose, bekommt zunächst der Vater das Baby, wenn er denn bei der Geburt anwesend ist. Viele Frauen, die bereits einen Kaiserschnitt hinter sich hatten, fragen sich danach, was man bei einer Folgeschwangerschaft beachten muss. Eine erneute Schwangerschaft ist nach mindestens einem Jahr wieder möglich, hier besteht aber die Gefahr einer Uterusruptur.

Das heißt, die Gebärmutter kann, besonders an der Stelle der Narbe, einreißen. Außerdem ist das Risiko erhöht, dass sich die Plazenta falsch einnistet oder verwächst. Bei der zweiten Schwangerschaft natürlich zu entbinden ist möglich, aber auch hier besteht das Risiko einer Uterusruptur.

Das hört sich nun alles sehr gefährlich an, aber: Alle diese Risiken bestehen in geringem Maße auch bei einer Schwangerschaft ohne vorangegangene Sectio, nach Kaiserschnitt sind sie lediglich ein wenig erhöht.

Alles in allem ist der Kaiserschnitt heutzutage eine sehr sichere und manchmal ja auch notwendige Alternative zur natürlichen Entbindung. Deshalb solltest du dir nicht zu viele Sorgen machen, wenn bei dir ein Kaiserschnitt durchgeführt werden muss. Lass dich am besten noch einmal persönlich von deiner Hebamme und deinem Frauenarzt über alle Themen rund um den Kaiserschnitt aufklären, damit du sorgenfrei die Geburt deines Kindes erleben kannst.

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Die Woche davor: 34. SSW

Die Woche danach: 36. SSW

Die 40. Schwangerschaftswoche (40. SSW)

Endlich ist es soweit! Die 40. Schwangerschaftswoche (SSW) und somit die letzte Schwangerschaftswoche (SSW) hast du endlich erreicht. Nun kann es wirklich jeden Augenblick losgehen!

  • Die 10 wichtigsten Helferchen
  • Veränderungen des Körpers ab der 40. SSW
  • Entwicklungen des Babys ab der 40. SSW
  • Kernthema: Alles rund um das Thema Stillen ab der 40. SSW
  • Stillen als natürliche Erstnahrung für das (neugeborene) Baby
  • Äußere Einflüsse auf das Stillen und die Wirkung des Stillens auf das Baby
  • Das Stillen im Wandel der Zeit
  • Empfehlungen zur Stilldauer
  • Das Stillen als persönliche Angelegenheit und Entscheidung

Du denkst wahrscheinlich nur noch an die Geburt und den Moment, an dem du endlich dein eigenes Kind in den Armen halten kannst. Versuche nun, die letzten Tage ruhig und ohne große Anstrengung zu verbringen. Jegliche Erledigungen und organisatorische Tätigkeiten solltest du nun auf die Tage oder Wochen nach der Entbindung verschieben, die meisten Dinge können wirklich bis nach der Geburt warten. Der Fokus sollte jetzt hauptsächlich auf deinem Körper und auf dem Baby in deinem Bauch liegen.

Jedes körperliche Anzeichen kann nun ein Vorbote auf die Geburt sein. Auch in der 40. Schwangerschaftswoche (SSW) treten noch typische Schwangerschaftsanzeichen wie Rückenschmerzen und Bauchschmerzen aufgrund des wachsenden Bauchumfangs auf. Ein harter Bauch zusammen mit auftretenden starken Schmerzen können jedoch Wehen sein und somit als ein erstes Anzeichen für die Geburt gedeutet werden.

In der 40. Schwangerschaftswoche (SSW) ist es sinnvoll, dass du bei alltäglichen Dingen Unterstützung von deinem Partner, Familienmitgliedern oder Freunden bekommst. Spätestens wenn die Fruchtblase platzt, wäre es gut, wenn du jemanden an deiner Seite hättest, der dich in die Geburtsklinik fährt. Für die meisten Schwangeren ist diese Person der eigene Partner, doch auch jemand anderes kann diese Aufgabe übernehmen. Wichtig ist nur, dass du nicht ganz allein auf dich gestellt bist, wenn dieser Moment eintritt. Möglicherweise kannst du dann auch deine Hebamme kontaktieren, besonders dann, wenn du eine Hausgeburt geplant hast.

Bei manchen Schwangeren findet die Geburt bereits zwei Wochen vor oder sogar bis zu zwei Wochen nach dem errechneten Geburtstermin statt. Beide Fälle liegen im Bereich des Normalen, da die Berechnung des Geburtstermins nur ein ungefähres Datum vorgibt und der genaue Geburtstermin aufgrund der Unwissenheit des exakten Zeitpunktes der Befruchtung nicht auf den Tag genau ermittelt werden kann.

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Veränderungen des Körpers ab der 40. SSW

Seit 40 Wochen wächst in deinem Körper ein neues Lebewesen heran, am Anfang war es kaum sichtbar, denn es war nur als kleiner Punkt erkennbar. Inzwischen ist es schon so groß, dass der Platz in deinem Bauch immer enger wird und es förmlich aus deinem Bauch krabbeln möchte. Lange Spaziergänge oder warme Bäder können zum einen entspannend für dich sein und zum anderen die Geburt anregen, weil dadurch der Druck auf den Muttermund verstärkt wird, was wehenfördernd wirkt.

Wenn sich zusätzlich noch der Schleimpfropf vom Ende des Gebärmutterhalses ablöst und eine leichte Blutung hinterlässt, die sogenannte Zeichnungsblutung, dann sind dies oft Anzeichen für die Geburt. Bis die Geburt dann tatsächlich eintritt, kannst du dir mit ruhigen Tätigkeiten die Zeit vertreiben, wie beispielsweise Lesen oder Pläne für die Zukunft mit deinem Baby notieren.

Selbst wenn sich die Geburt am Ende der 40. Schwangerschaftswoche (SSW) noch nicht angekündigt hat, dann ist dies kein Grund zur Sorge. Solange es dem Baby in deinem Bauch und dir selbst gut geht, besteht auch kein Anlass, die Geburt künstlich einzuleiten. Dass ein Ungeborenes länger als 40. Schwangerschaftswochen (SSW) im Bauch bleibt, ist keine Seltenheit und prinzipiell unbedenklich.

Nichtsdestotrotz solltest du dich dann regelmäßig bei deinem Arzt untersuchen lassen, wobei per Ultraschall untersucht wird, ob es dem Kind gut geht und nicht doch eine künstliche Einleitung der Geburt nötig ist. Eine künstliche Einleitung auf Wunsch der Schwangeren sollte ausführlich mit dem ärztlichen Personal besprochen und dann fachlich entschieden werden.

Entwicklungen des Babys ab der 40. SSW

In der 40. Schwangerschaftswoche ist dein Baby theoretisch bereit, deinen warmen Bauch nun endlich zu verlassen. Es wiegt im Durchschnitt 3400 g und ist 51 cm lang. Die körperliche Entwicklung ist vollständig abgeschlossen, lediglich die Schädelplatten sind noch nicht verwachsen, da damit der Geburtsvorgang leichter und flexibler gemeistert werden kann.
Deshalb kann es durchaus sein, dass dein Baby mit einem leicht verformten Kopf auf die Welt kommt, was sich ein paar Tage oder Wochen nach der Geburt wieder zurückbildet.

Das Wichtigste ist, dass dein Kind gesund das Licht der Welt erblickt, die Wärme seiner Mutter spüren kann und kurz nach der Geburt gestillt wird. Der Augenblick, in dem du dein eigenes Kind in den Armen hältst, ist einzigartig und auch für dich und deinen Partner unvergesslich!

Alles rund um das Thema Stillen ab der 40. SSW

Innerhalb der ersten Stunde nach der Geburt sollte dein Kind von dir gestillt werden, da dies zum einen die Bindung zwischen dir und deinem Neugeborenen verstärkt und zum anderen das Neugeborene die Muttermilch als erste Nahrung braucht. Grundsätzlich bleibt es später jeder Mutter selbst überlassen, ob und wie lange sie ihr Kind stillt und welche Alternativen sie nutzt, wenn sie sich gegen das Stillen an der Brust entscheidet.

Medizinisch ist es zwar erwiesen, dass Stillen dem Neugeborenen mehr nutzt als schadet. Aber wenn die Mutter zum Beispiel starke Schmerzen beim Stillen hat oder ihre Brustwarzen nach dem Stillen sehr weh tun, dann ist es nicht verwerflich sich für eine Alternative zum Stillen zu entscheiden. Dazu zählt zum Beispiel die Ernährung des Babys mit Flaschenmilch oder das Abpumpen der Muttermilch mittels einer Milchpumpe, die einige Frauen als gute Alternative zum Stillen empfinden. Auch Stillhütchen und eine Brustwarzensalbe können Beschwerden beim Stillen lindern.

Stillen als natürliche Erstnahrung für das (neugeborene) Baby

Wenn allerdings keine gesundheitlichen Gründe wie beispielsweise Schmerzen beim oder nach dem Stillen dagegen sprechen, ist es von Vorteil, wenn du dein Neugeborenes stillst, wie es auch der Berufsverband der Frauenärzte empfiehlt.

Dafür sprechen viele positive Aspekte. Zum einen stillt das Stillen nicht nur den Hunger des Babys – daher kommt übrigens das Sprichwort – sondern es verstärkt die Bindung zwischen Mutter und Kind, da das Kind durch das regelmäßige Stillen die Wärme und die Zuneigung der Mutter spürt. Zum anderen bist du als stillende Mutter sowohl räumlich als auch zeitlich ungebunden, d.h. du kannst dein Kind zu jeder Zeit und an jedem Ort stillen ohne große Vorbereitungen treffen zu müssen.

Viele Frauen empfinden das Stillen in der Öffentlichkeit allerdings als etwas unangenehm, doch glücklicherweise haben die meisten öffentliche Plätze wie Lokale etc. Rückzugsmöglichkeiten für stillende Frauen. Des Weiteren ist die Muttermilch kostenlos, stets richtig temperiert und dem Nahrungsbedarf des Babys angepasst. Auch der Schlaf des Kindes wird durch das Stillen weniger gestört als bei der Fütterung mit einer Flaschenmilch.

Bei der Herstellung und Lagerung von Flaschenmilch müssen übrigens vor allem in wärmeren Ländern notwendige hygienische Maßnahmen eingehalten werden, die beim Stillen automatisch entfallen. Beim Abpumpen der Muttermilch solltest du dich allerdings von deiner Hebamme beraten lassen, da auch hier bei der Lagerung der Milch einige Aspekte beachtet werden müssen.

Zusätzlich kannst du dich bei babys10 auf den Seiten über Babynahrung, Fläschchen sowie Milchpumpe und in der Bibliothek genauer über das Thema Stillen informieren.

Äußere Einflüsse auf das Stillen und die Wirkung des Stillens auf das Baby

Wenn du befürchtest, dass äußere Faktoren wie die Größe oder die Form deiner Brüste oder deine Figur das Stillen negativ beeinflussen könnten, dann kannst du beruhigt sein. Denn weder die Figur der stillenden Frau noch die Größe und die Form der Brüste haben einen Einfluss auf die Stillfähigkeit und den Stillvorgang.

Lediglich die Beschaffenheit des Brustgewebes beeinflusst die Fähigkeit zum Stillen und stark untergewichtige Frauen leiden gelegentlich unter einer zu geringen Milchproduktion. Da jede Frau andere Brüste bzw. ein anderes Brustgewebe hat, solltest du bei Zweifeln und Fragen bezüglich deines Brustgewebes den Gynäkologen deines Vertrauens um Rat fragen. Einige Frauen klagen über erschlafftes Brustgewebe durch das Stillen, wobei dies bei jeder Frau individuell verschieden stark oder schwach vorkommt und mehr ein ästhetisches als ein medizinisches Problem darstellt.

Nikotin, Alkohol und andere gesundheitsschädigende Substanzen werden beim Stillen in verschieden großen Mengen durch die Muttermilch von dem Kind aufgenommen. Aus diesem Grund solltest du nicht nur während deiner Schwangerschaft auf diese giftigen Stoffe verzichten, sondern auch während deiner gesamten Stillzeit diese negativen Einflüsse meiden.

Wenn sich die stillende Mutter an den Verzicht von Nikotin, Alkohol und anderen Schadstoffe hält und sich gesund sowie ausgewogen ernährt, profitiert nicht nur sie, sondern auch ihr Kind davon. Denn durch die in der gesunden Muttermilch enthaltenen Nährstoffe wird das Baby durch das Stillen vor Krankheitserregern und späteren Allergien geschützt. Außerdem haben Kinder, die gestillt werden bzw. wurden, im späteren Leben erwiesenermaßen weniger Gewichtsprobleme.

Deshalb erhält jedes Neugeborene mit dem Stillen die Chance auf eine gute Gewichtsentwicklung, von der das Kind auch noch im späteren Leben profitiert.

Das Stillen im Wandel der Zeit

Prinzipiell ist das Stillen ein äußerst natürlicher und naturgegebener Vorgang. Doch in den letzten Jahren und Jahrzehnten unterlag das Stillen verschiedenen Trends. So übernahmen in verschiedenen Kulturkreisen beispielsweise sogenannte Ammen, d.h. Frauen, die ein eigenes Kind geboren haben und noch stillfähig sind, das Stillen von Kindern der Frauen aus sozial höher gestellten Gesellschaftsschichten.

Im Jahre 1975 waren zwar 97% der entbundenen Frauen stillfähig, aber nur 60% dieser Frauen haben in der ersten Lebenswoche der Kinder gestillt. Und wiederum nur ein Drittel dieser anfänglich stillenden Frauen haben dann durchgehend gestillt.

Man spricht hierbei von einer sogenannten Stillmüdigkeit. Diese nahm allerdings ab den 1990er Jahren wieder ab, und man verzeichnet seitdem einen Anstieg der stillenden Mütter, wobei die meisten Mütter vor dem 7. Lebensmonat des Kindes wieder damit aufhören.

Seit 1994 gibt es in Deutschland eine Nationale Stillkommission, angesiedelt beim Bundesinstitut für Risikobewertung in Berlin und bestehend aus Mitgliedern diverser medizinischer und sozialer Bereiche. Sie möchte die Stillkultur in Deutschland mit Empfehlungen und Richtlinien an die Politik, an die betroffenen Berufsgruppen, wie Hebammen und Mediziner, und an die Öffentlichkeit fördern.

Empfehlungen zur Stilldauer

In den ersten sechs Monaten ist für die meisten Säuglinge das ausschließliche Stillen mit Muttermilch die physiologische Ernährung. Der Zeitpunkt einer Zugabe von Beikost, zum Beispiel Baby-Brei, ist individuell abhängig von der Entwicklung und Essfähigkeit des Babys. Prinzipiell sollte Beikost nicht später als zu Beginn des 7. Lebensmonat und nicht vor dem Beginn des 5. Lebensmonats verabreicht werden.

Parallel zur Gabe von Beikost können dann allmählich die Muttermilchmengen und die Stillmahlzeiten in einem individuellen Tempo verringert werden, so dass dann das Abstillen fließend stattfindet. Letztendlich entscheiden Mutter und Kind individuell, wann abgestillt werden soll. Falls ein sechsmonatiges, ausschließliches Stillen für die Mutter nicht möglich sein sollte, so ist dies nicht allzu schlimm, da auch kürzeres Stillen einen Nutzen für Mutter und Kind bringt.

Es sei jedoch empfohlen, das Stillen deshalb nicht von vornherein abzulehnen, sondern es wenigstens so lange wie möglich zu probieren, da das Kind aus gesundheitlicher Sicht davon profitiert.

Das Stillen als persönliche Angelegenheit und Entscheidung

Auch wenn das Stillen die optimale Nahrung für das Baby liefert, nämlich die Muttermilch, und auch weitere Vorzüge für das Stillen sprechen, ist die Entscheidung für oder gegen das Stillen eine sehr persönliche Entscheidung. Wenn du aus gesundheitlichen Gründen nicht stillen kannst, dann wird dir keine/r einen Vorwurf machen.

Alternativen wären dann industriell hergestellte Flaschenmilch oder, wenn möglich, das Abpumpen der eigenen Muttermilch mit einer speziellen Milchpumpe. Das Stillen erfordert trotz aller Vorteile Ruhe, Ausdauer, ein gutes Selbstwertgefühl und die Bereitschaft zu einer zeitlich begrenzten Abhängigkeit sowie ein unterstützendes Umfeld. Für einige Frauen ist dies aus verschiedensten Gründen nicht machbar, weshalb sie sich gegen das Stillen entscheiden.

Dabei ist es wichtig, rechtzeitig mit dem Frauenarzt über die Entscheidung gegen das Stillen zu sprechen, da dann gemeinsam entschieden werden kann, wie man am besten die Milchproduktion unterdrücken kann. Nichtsdestotrotz sollte das Neugeborene ein bis zwei Stunden nach der Geburt an die Brust der Mutter gelegt werden, so dass es die nährstoffreiche Vormilch mit ihren vielen Immunstoffen kosten kann und den Haut-zu-Haut-Kontakt mit der Mutter spürt. Die Gabe der Vormilch hat dabei übrigens keinen Einfluss auf die unterdrückte Milchbildung.

Letztendlich sollte jede Frau Vorteile und Nachteile des Stillens und die eigenen Bedürfnisse gegeneinander abwägen und sich dann bewusst für oder gegen das Stillen entscheiden. Eine Beratung mit deinem Gynäkologen, deiner Hebamme oder anderen Müttern kann hierbei hilfreich sein und eventuell auch eine neue Sicht auf die Dinge ermöglichen.

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Die Woche davor: 39. SSW

40. Woche

Jetzt kann der grosse Tag nicht mehr weit sein! Die 40. SSW ist angebrochen. Steht der Klinikkoffer bereit? Wenn Sie sich für eine Hausgeburt entschieden haben, muss auch alles vorbereitet sein: Ein warmer Raum mit ausreichend Platz für Sie, Ihren Partner, alle anderen, die dabei sein wollen/sollen, und die Hebamme.

Die letzten Tage können unendlich lang werden. Planen Sie ein paar besondere Aktivitäten für diese Zeit. Lassen Sie sich von Freunden einladen oder gehen Sie mit Ihrem Partner alleine schön essen, besuchen Sie ein Museum, gehen Sie ins Kino oder ins Theater – vielleicht dauert es eine Zeitlang, bis Sie das alles wieder unternehmen können…

Die meisten Frauen bemerken in diesen Tagen den sogenannten „Nestbauinstinkt“ – einen plötzlichen Energieschub, der sie dazu bringt, Schubladen aufzuräumen, Fenster zu putzen, Fussböden zu wischen und Konfi einzukochen. Als ob das Haus für den Nachwuchs auf Hochglanz poliert werden müsste… Viele Fachleute sind der Meinung, dass dieses Verhalten sehr nützlich zur natürlichen Auslösung von Wehen ist, andere wiederum empfehlen, dem Energieschub nicht nachzugeben und die Kräfte lieber für die anstehende anstrengende Geburtsarbeit aufzusparen. Tun Sie einfach das, wozu Sie Lust haben!

Ihre Schwangerschaft in Zahlen:

  • 40. Woche nach dem 1. Tag d. letzten Periode
  • 39 Wochen + 1 – 7 Tage (ärztliche Berechnung)
  • 38. Woche nach der Befruchtung
  • Kopfdurchmesser des Fetus: ca. 91-105 mm
  • Gewicht des Fetus: ca. 3550 g
  • Länge des Fetus: ca. 50 cm

Häufige Fragen in dieser Woche:

Der Schleimpfropf ist vor ein paar Tagen abgegangen! Wie lange kann es noch dauern, bis die Geburt losgeht?

Was sind „Wehencocktails“ und wie wirken sie?

Ich bin stark kurzsichtig, was muss ich bei der Entbindung beachten? Kann ich Kontaktlinsen tragen?

Woche für Woche alles Wichtige im Blick

Hat der swissmom Schwangerschafts-Newsletter Sie durch viele spannende Wochen begleitet? Dann kann das nach der Geburt so weitergehen…

Registrieren Sie sich schon jetzt für den swissmom Baby-Newsletter! Dort finden Sie alles Wissenswerte über Ihr Baby im ersten Lebensjahr, seine körperliche und geistige Entwicklung, über seine Ernährung und Pflege. Neugierig? Hier können Sie den Newsletter der ersten Woche anschauen und sich mit dem errechneten Geburtstermin Ihres Babys anmelden. Später können Sie ihn problemlos in das tatsächliche Geburtsdatum ändern.

Zur 39. Woche

Zur 41./42. Woche

Letzte Aktualisierung : 14-11-18, BH

40. SSW: Übelkeit und weitere Geburtsanzeichen

Mit der 40. SSW steht der errechnete Geburtstermin zum Ende dieser Woche fest. Doch kaum ein Baby hält sich an diesen Termin. Manche kommen schon einige Tage davor zur Welt. Andere lassen sich noch Zeit und bleiben noch einige Tage in Mamas Bauch. In dieser Woche dreht sich bei der Mutter größtenteils alles um die bevorstehende Geburt. Vor allem Frauen, die das erste Mal ein Baby erwarten, fragen sich, ob es offensichtliche Geburtsanzeichen in der 40. SSW gibt. Ja, es gibt einige Symptome, die darauf hindeuten können, dass die Geburt bald bevorsteht. Zu den Geburtsanzeichen in der 40. SSW zählen unter anderem Durchfall, Übelkeit und der Abgang des Schleimpfropfs.

SSW 40: Entwicklung des Babys

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Geburtsanzeichen in der 40. SSW

Löst sich der Schleimpfropf ist dies ein sehr deutliches Geburtsanzeichen in der 40. SSW. Doch mit dem Abgang, auch Zeichnen genannt, heißt es nicht, dass die Geburt sofort losgeht. Manchmal kann es sogar noch einige Stunden bis Tage dauern, bis die Geburt losgeht. Der Schleimpfropf ist ein Gemisch aus Blut und Schleim, dass den Muttermund verdeckt und die Gebärmutter von Keimen schützt. Tritt er aus, muss die Mutter das nicht zwingend merken. In manchen Fällen, kann das Zeichnen auch nur eine geringe Menge an Schleim sein, der austritt. Oftmals merken Frauen, dass wenn die echten Wehen einsetzen, einen dumpfen Schmerz im Rücken und an der Seite.

Sie sind sehr müde, können aber nicht schlafen kann das ebenfalls auf die bevorstehende Geburt hindeuten. Hormone, die die Wehen auslösen, treten nun verstärkt aus und können zu diesen Symptomen führen. Ein anderes sicheres Geburtsanzeichen in der 40. SSW ist der Blasensprung. In manchen Fällen kommt es nur zu einem geringen Ausfluss, andere Fälle berichten von einem schwallartigen Abgang. Die Fruchtblase kann schon vor aber auch während dem Geburtsvorgang springen. Treten die Wehen allerdings nicht auf, und es kommt zu einem Sprung der Fruchtblase wird hier von einem vorzeitigen Blasensprung gesprochen. Keine Sorgen, nur 20 % aller Frauen starten ihre Geburt auf diese Weise. Und bis zum Einsetzen der Wehen kann es sogar noch etwas dauern. Ihnen bleibt also genug Zeit, sich fertigzumachen, Ihren Arzt zu kontaktieren und langsam ins Krankenhaus zu fahren.

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Übelkeit als Anzeichen für die Geburt in der 40. SSW

Als anderes Geburtsanzeichen kann es auch zu Übelkeit und teilweise sogar Erbrechen in der 40. SSW kommen. Oftmals kann es die Situation sein, die Nervosität oder auch die körperliche Anspannung, die sich hier bemerkbar macht. Auch die Hormone, die vermehrt vor der Wehentätigkeit ausgestoßen werden, können dazu beitragen, dass die Mutter mit Übelkeit und Erbrechen darauf reagiert. Bei manchen Frauen kommt es sogar zu Durchfall. Durch die Wehen und die Kontraktionen der Gebärmutter wird auch der Darmtrakt angeregt. Daher kommt es vor der Geburt auch in manchen Fällen zu Durchfall. Versucht Ihr Körper Spannungen vor dem Eintreten der Wehen zu lösen, kann es zu einem unkontrollierten Zittern der Muskeln kommen. Dieses Muskelzittern kann bis zu einigen Minuten dauern.

Mit einem warmen Bad oder auch einer sanften Massage können Sie das Muskelzittern lösen. Wehen treten mit Übungswehen schon im letzten Trimester der Schwangerschaft stärker auf. Oftmals können diese Wehen direkt in echte Wehen übergehen und stellen ein sehr wichtiges Geburtsanzeichen dar. Echte Wehen treten häufiger auf, vor allem in regelmäßigen Intervallen. Ihre Dauer kann am Anfang zehn Minuten sein, zum Ende hin nur noch wenige Minuten.

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Über Verena Janssen

Die 38-Jährige Autorin und Mutter lebt mit ihrem Mann und ihren Kindern Paul Oskar (7) und Ella Marie (4) in schönen Fulda. Sie liebt Musik und versucht momentan ihren Kindern das Klavier spielen beizubringen. Wenn sie mal etwas Zeit für sich hat, powert sie sich beim Volleyball spielen aus.

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1. Dein Körper

Wie viele Schwangere nimmst du wahrscheinlich jetzt ganz am Ende der Schwangerschaft nochmal deutlich zu. Das kann am letzten Wachstumsschub des Babys liegen, aber auch an Heißhungergelüsten und nicht selten an Wassereinlagerungen. Zwar kann auch der Bauch im Wachstum weiter zunehmen. Vielleicht bemerkst du aber auch, dass der Bauch sich allmählich wieder absenkt. Dies ist auch von außen zu sehen und bedeutet, dass dein Baby weiter ins Becken hineingerutscht ist.

2. Dein Baby

Dein Baby ist in der 40. Schwangerschaftswoche fertig entwickelt. Alle Organe sind ausgereift und die Geburt kann jederzeit einsetzen. Dennoch profitiert vor Verstreichen des errechneten Entbindungstermins dein Baby grundsätzlich von jedem Tag, den es weiter in Mamas Bauch verbringen darf: Die endgültige Ausreifung des Lungengewebes und die Reife von Organen wie Leber und Darm schreitet auch in der 40. Schwangerschaftswoche weiter voran. Das Gewicht deines Babys im Bauch ist nun oftmals via Ultraschall schwer zu schätzen Dies liegt daran, dass der kindliche Körper in seiner Gesamtheit nicht mehr auf den Bildschirm des Ultraschallgeräts passt und der Arzt keine Komplettmessung von Kopf bis Fuß mehr durchführen kann. So erklärt sich auch, dass viele Babys das Licht der Welt mit einem anderen Geburtsgewicht erblicken, als vorher berechnet wurde. Durchschnittlich wiegt das Baby nun etwa 3200 Gramm und misst etwa 52 cm.

3. Beschwerden

Vielleicht hast du vor allem gegen Ende der Schwangerschaft mit Wassereinlagerungen zu kämpfen. Der pralle Bauch erschwert auch möglicherweise die Atmung. Viele werdende Mütter lernen auch am Ende der Schwangerschaft Sodbrennen kennen. Bei starken Wassereinlagerungen und Schmerzen sollte übrigens immer ein Gynäkologe zu Rate gezogen werden! Mental stellst du dich nun auf die baldige Geburt ein. Es ist normal, beim Gedanken daran auch viel Unsicherheit und starke Ängste zu verspüren. Die Hebamme ist hierfür ein guter Ansprechpartner.

4. Fehlgeburtsrisiko

Sollte die Geburt nun losgehen, spricht aus medizinischer Sicht nichts mehr dagegen. Es würde sich in der 40. Woche auch nicht mehr um eine Frühgeburt, sondern um eine termingerechte Geburt handeln. Das Risiko einer Fehlgeburt im eigentlichen Sinne besteht damit Ende der 40. Woche nicht mehr. In sehr seltenen Fällen kann es tragischerweise vorkommen, dass ein Baby kurz vor der Geburt noch im Mutterleib verstirbt. Eine mögliche Ursache ist eine Mangelversorgung des Kindes wegen Funktionsstörungen der Plazenta. Deswegen ist es sehr wichtig, dass du alle Vorsorgetermine wahrnimmst und bei Beschwerden rasch einen Arzt aufsuchst!

5. Das ist jetzt wichtig

Am Ende der Schwangerschaft in der 40. Woche finden Kontrollen grundsätzlich im Abstand von 14 Tagen statt. Viele Ärzte bestellen Schwangere aber auch häufiger ein, je nach individueller Situation der werdenden Mama. Um die optimale Versorgung des Kindes zu prüfen, wird bei der Vorsorge regelmäßig ein CTG geschrieben. Es ist sehr wichtig für die Gesundheit deines Babys und auch für deine eigene, diese Termine wahrzunehmen. Und auch schon in der Schwangerschaft greift der berühmte Mutterinstinkt: Wenn du das Gefühl hast, etwas stimme nicht, zögere nicht, einen Arzt aufzusuchen.

6. Das kannst du jetzt gut gebrauchen

Am Ende der Schwangerschaft solltest du Vorbereitungen für das Baby soweit getroffen sein, um nicht unnötig in Stress und Hektik zu verfallen. Es kann jetzt jeden Moment losgehen! Eine gepackte Kliniktasche stellt sicher, dass du auch sofort abreisefertig bist, wenn die Geburt sich vielleicht ein paar Tage früher ankündigt als erwartet. Ansonsten kannst du die letzten Tage der Schwangerschaft gut nutzen, um nochmal bewusst Dinge zu tun, die mit dem Baby in den ersten Zeit so nicht mehr möglich sind: Nochmal gemütlich ausschlafen, einen schönen Tag in der Sauna verbringen, mit dem Partner gemütlich essen gehen… Natürlich werden sich auch die Nachfragen in der 40. Woche, ob es denn noch nicht losgeht oder das Baby vielleicht schon da ist, häufen! So manche Schwangere hat deswegen auch das Telefon einmal abgeschaltet.

140 Shares

In der 40. SSW wirst Du, so wie viele andere Frauen, vermutlich sehr ungeduldig werden. Auch wenn in Deinem Mutterpass ein Entbindungstermin vermerkt ist, lässt sich der tatsächliche Geburtstag nicht vorhersagen. Nur 4 bis 5 Prozent aller Babys kommen am errechneten Termin. Das erste Baby kommt im Durchschnitt erst 6 bis 7 Tage nach dem errechneten Termin. Der tatsächliche Geburtstag erstreckt sich über den Zeitraum von zwei Wochen vor Deinem ET bis zwei Wochen danach. Genieße die Zeit, bis sich Dein Baby sich dafür entscheidet zu kommen und lass’ dir von fragenden Verwandten und Freunden keinen Druck machen.

<- zur 39. SSW

Inhalt

40. SSW: Wichtiges auf einen Blick

  • Du befindest Dich jetzt in der 40. SSW (39+0 bis 39+6)
  • Dein Baby ist jetzt etwa 51 Zentimeter groß
  • Das Gewicht Deines Babys beträgt etwa 3.400 Gramm

40. SSW: Die ersten Geburtsanzeichen

Dein Baby in der 40. SSW

Vermutlich wirst Du nun mehr denn je auf die Signale deines Körpers achten und wahrnehmen. Anzeichen einer nahenden Geburt sind vermehrte Senkwehen und eine veränderte Bauchform, weil sich Dein Baby tiefer in Dein Becken gesenkt hat. Ebenso machen sich Schlaf- und Appetitlosigkeit bemerkbar. Häufig verspüren Frauen gegen Ende der Schwangerschaft eine vermehrte Unlust dem Gedanken gegenüber noch eine längere Zeit schwanger zu bleiben. Tritt eine leicht orangefarbene Vormilch aus Deinen Brustwarzen und hast Du einen weißlich-gelblichen Schleimpfropf in Deinem Slip bemerkt, so sind diese ebenfalls Anzeichen für die bevorstehende Geburt. Aus vielen Berichten geht hervor, dass auch Durchfall und Übelkeit zu den unmittelbaren Geburtsanzeichen gehören. Doch Achtung! Es gibt auch Frauen bei denen es keinerlei geburtsvorbereitende Anzeichen gibt und die Geburt so sehr plötzlich beginnt.

40. SSW: Dein Baby bereitet sich vor

Dein Bauch in der 40. SSW

Der Raum um Dein Baby herum wird immer enger, sodass es für Dein Baby immer schwieriger wird, große Bewegungen und wie von früheren Wochen gewöhnt, kräftige Tritte auszuführen. Über die Ausschüttung von Hormonen teilt Dein Baby mit, wann es bereit ist für die Geburt. Als Reaktion darauf folgt die Hormonausschüttung von Deinem Körper, welche die körperliche Geburtsarbeit einleiten. Es folgen Geburtswehen, mittels derer sich die Gebärmutter enger um Dein Baby zusammenzieht, sodass es sich möglichst klein macht. Der entstehende Druck schiebt es weiter in Richtung des Beckenausgangs. In den Wehenpausen wird der Raum in Deinem Bauch wieder größer und Dein Baby beginnt sich zu strecken. Diese Streckbewegungen lösen weitere Kontraktionen an der Gebärmutterwand aus. Allen Wunder der Natur passt sich Dein Baby diesen Gegebenheiten in Deinem Becken an und beugt und dreht sein Köpfchen oder den Po so, dass es den möglichst einfachsten Weg in Freie findet.

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40. SSW: Das ist jetzt wichtig

Der Wickeltisch und das Babybett

Der Wickelplatz und das Babybett sollten für die Ankunft Deines Babys gut vorbereitet sein. Achte darauf, dass die Wickelkommode seitliche Begrenzungen hat, damit Dein Baby nicht vom Wickeltisch rollen kann. Die Wickelauflage sollte gepolstert, abwaschbar und nicht in alle Richtungen verschoben werden können. Die Wickelauflage sollte kein PVC enthalten, im Besten Fall legst Du beim Wickeln noch ein Handtuch drunter, welches bei Verunreinigungen schnell ausgetauscht werden kann. Das Babybett sollte keine scharfen oder spitzen Kanten haben. Achte auf einen angemessenen Abstand der Gitterstäbe zwischen 4,5 cm und 6,5 cm, damit Dein Baby weder durchrutschen oder sich einklemmen kann. Verzichte auf ein Nestchen oder Kopfschutz, da sie zu Überwärmung und Rückatmung führen können, wenn es sich zu dicht an Deinem Baby liegt. Ebenso gehören keine Kuscheltiere, Decken, Kissen und Lammfelle ins Bett.

Nach einem Kinderarzt erkundigen

Erkundige Dich rechtzeitig nach einem kompetenten Kinderarzt. Es ist von Relevanz, ob es gesonderte Wartebereiche für Säuglinge gibt, wie die Sprechzeiten organisiert sind und ob Hausbesuche, sowie Notfallsprechstunden möglich sind. In dringenden gesundheitlichen Fällen und für die U-Untersuchungen bist Du mit Deinem Baby bestens vorbereitet.

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  • 40. SSW
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