4 jährige fördern

Ab wann ist ein Kind ein Kleinkind?

Ab wann Kleinkind? Grundsätzlich wird die Zeit um den ersten Geburtstag herum als Zeit der Abgrenzung vom Säugling zum Kleinkind genannt. In dieser wichtigen Entwicklungsphase lernt Dein Kind viele neue Dinge und fängt an, die Welt eigenständig zu entdecken. Besonders auffällig ist dabei die Steigerung der motorischen Fähigkeiten der kleinen Racker. Ihr Bewegungsdrang wird immer ausgeprägter und Stillsitzen ist nicht mehr angesagt:

  • Sie fangen an, sich an Möbeln und Mamas oder Papas Hand hochzuziehen, um ihre ersten tapsigen Schritte zu wagen.
  • Nach wenigen Wochen sind sie in der Lage, die ersten Schritte selbstständig zu gehen.
  • Sie erklimmen Sitzmöbel aller Art eigenständig.
  • Sie zeigen erstaunliches Geschick im Umgang mit Bällen und fangen an, diese zu kicken oder zu werfen.
  • Auch ausgelassenes Springen und Hüpfen gehört zum Bewegungsrepertoire der kleinen Entdecker.
  • Dreirad und Bobbycar sowie Lauflernhilfen, Puppenwagen und andere Spielgeräte zum Schieben stehen in der Übergangsphase zum Kleinkind hoch im Kurs.

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So viel lernt Dein Kind jetzt

Ab wann Kleinkind? Diese Frage lässt sich auch anhand des Erreichens weiterer Meilensteine der kindlichen Entwicklung beantworten.

Dein Kind möchte jetzt lieber selbstständig essen, statt gefüttert zu werden. Bei Mahlzeiten am Familientisch isst es mit viel Begeisterung vom Teller unter Zuhilfenahme eines Löffels oder einer Gabel. Kleinkinder beginnen, erste Bilder zu malen und lieben es, aus Bauklötzen Türme zu bauen. Genauso gerne hilft Dir Dein Kleinkind im Haushalt beim Decken des Tischs oder beim Abräumen, beim Staubsaugen oder Wäscheaufhängen. Auch die Sprachentwicklung macht in diesem Alter rasante Fortschritte. Nach dem Erlernen erster Wörter kann es schon bald kurze Sätze bilden.

Während Erziehungsversuche von Säuglingen völlig sinnlos sind, solltest Du mit dem Beginn des Kleinkindalters erste Regeln einführen. Klare Verbote, wie zum Beispiel das Spielen mit gefährlichen Gegenständen, gehören ebenso dazu wie das Einhalten eines strukturierten Tagesablaufes. Es ist völlig normal, dass es dabei kleinere Auseinandersetzung gibt und das auch die eine oder andere Träne fließt.

Ab wann ist ein Handy für Kinder sinnvoll?

Handys sind praktisch, keine Frage! Ab wann aber macht ein Smartphone für Kinder Sinn? Hier erfährst du alles rund ums Thema Handy für Kinder.

Kommunizieren, Fotografieren, Musik hören und Spielen – moderne Handys sind kleine Tausendsassas und stehen auf der Wunschliste von Schulkindern weit oben. Für Eltern überwiegt eher das Argument: Wenn mein Kind ein Smartphone hat, kann ich es immer erreichen. Und falls es den Bus verpasst oder sonst etwas Unvorhergesehenes passiert, kann das Kind einfach zum Handy greifen und Bescheid geben. Aber ab welchem Alter macht ein Handy für ein Kind Sinn?

Grundschulkinder benötigen noch kein Handy

Pauschal lässt sich diese Frage nicht beantworten. Grundschüler brauchen in der Regel noch kein eigenes Handy. Zumindest keines, das mit allerlei Schnickschnack ausgestattet ist. Wenn Eltern sich sicherer fühlen, wenn sie ihr Kind im Notfall erreichen können, ist ein „Notfallhandy“ sinnvoll.

Kein ganz billiger Spaß, aber dafür mit vielen Sicherheitsfunktionen eine Beruhigung für Kind und Eltern: Notfallhandys können via GPS geortet werden, und sie haben eine Notfalltaste. Anrufen kann man diese Handys wie jedes andere auch – für Kinder stehen aber nur die von den Eltern gespeicherten Rufnummern zum Wählen zur Verfügung.

Für Kinder ab zehn Jahren ist ein Handy okay

Ab der fünften, sechsten Klasse gehört ein Handy inzwischen zum Alltag von Schulkindern dazu, und im Alter von 12 bis 13 Jahren haben bereits 84 Prozent der Kinder ein Smartphone (Quelle: bitkom-Studie 2015). Ist die Anschaffung eines Smartphones aus dem Grund, weil die Freunde auch eins haben, legitim? Der Hamburger Erziehungswissenschaftler Prof. Peter Struck hat dafür Verständnis. „Das Kind kann sonst schnell zum Außenseiter werden. Und Handys dienen dem Austausch und der Kommunikation mit Freunden. Natürlich sollte es aber nicht aus Langeweile genutzt werden.“

Kleinkind

Smartphone, Tablet & Co. – wie viel Zeit dürfen Kinder mit digitalen Medien verbringen?

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Um das zu vermeiden, rät er Eltern, bestimmte Regeln für die Handynutzung festzulegen. „Das geht am besten noch vor der Anschaffung. Eltern sollten ihrem Kind klar machen, dass zum Beispiel Anrufe aus Langeweile zu unterbleiben haben und dass Gespräche grundsätzlich so kurz wie möglich gehalten werden.“

Handys für Kinder: Darauf solltest du achten

Schaffst du deinem Kind ein Handy an, solltest du bereits vor dem Kauf ein paar grundsätzliche Regeln mit deinem Kind aufstellen, damit das Mobiltelefon sinnig genutzt wird und nicht für Frust sorgt:

  • Kinder sollten für den Anfang ein Handy ohne Internetzugang erhalten. So ist ganz klar, was der Sinn des Gerätes ist: Telefonieren.
  • Bei Jugendlichen ist ein Internetzugang fast selbstverständlich. Kläre dein Kind aber in jedem Fall über die Gefahren des Internets ausführlich auf. Stichpunkte hier sind Preisgabe von Daten und Informationen / Hochladen von Fotos / Apps, Spiele, Klingeltöne. Außerdem solltest du einen Adblocker installieren und Zahlungsdaten unzugänglich machen.
  • Für jüngere Handybesitzer sind Prepaid-Tarife empfehlenswert: Die monatliche Grundgebühr entfällt. Und Kinder bekommen ein Gefühl fürs Geld. Denn wenn die Karte leer ist, kann nicht mehr telefoniert werden.
  • Lasse dein Kind einen Teil der Handykosten von seinem Taschengeld bezahlen. So lernt es eher sein Gerät zu schätzen und verantwortungsvoll damit umzugehen.
  • Beschränke die Nutzungszeiten von Anfang an! Als Richtwert gilt: 12-Jährige sollten das Smartphone nicht länger als 45 Minuten täglich nutzen. Bei 14-Jährigen darf es täglich eine Stunde sein.
  • Lege klare Regeln fest: Beim Essen und in der Schule muss das Handy aus oder lautlos gestellt sein.
  • Informiere dich über altersgerechte Apps und Spiele und lade diese selbst runter.
  • Gehe selbst mit gutem Beispiel voran!
  • Und: Jugendliche müssen hier nicht jeden Trend mitmachen! Für Jugendliche sind abgelegte Handys von den Eltern optimal. So halten sich die Kosten in Grenzen – und das Gerät lockt keine Handydiebe an. Außerdem macht das Surfen auf einem älteren Gerät weniger Spaß, die Nutzungszeiten halten sich damit automatisch in Grenzen.

Wofür nutzen Kinder das Handy?

Die Kommunikation per SMS, MMS oder mit Messaging-Diensten wie WhatsApp, Telegram und iMessage ist für die Jugendlichen inzwischen wichtiger als Telefonieren, so die Ergebnisse der jüngsten bitkom-Studie „Jung und vernetzt“. Außerdem dominieren Apps wie Snapchat, Instagram und TikTok. Es sollte dich immer im gesunden Maße interessieren, was dein Kind eigentlich alles im Internet tut. Doch statt es auszuspionieren und in sein Handy zu schauen, kannst du auch das Gespräch suchen. Weißt du nicht, was Snapchat ist, dann frage dein Kind sanft danach und lass es dir erklären.

Wo ist mein Kind?

Mittlerweile können Eltern das Handy ihres Kindes sogar orten lassen. Internetfirmen wie www.trackyourkid.de bieten beispielsweise Handyortung über das Mobiltelefon des Kindes. Dies sollte aber nur im absoluten Notfall genutzt und nicht als Überwachungsapp missbraucht werden. Lass deinem Kind seine Freiheiten. Auch, wenn es manchmal schwer fällt!

Bist du vielleicht einen Tick zu überwachend? Wir haben uns mit dem Thema im folgenden Artikel auseinandergesetzt:

Kleinkind

Digitale Helikoptereltern

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Prepaid oder Vertrag?

Wenn die Frage geklärt ist, OB dein Kind ein Handy bekommen soll, stellt sich gleich die nächste: Welcher Vertrag macht Sinn? Prepaid, Flatrate oder ein spezieller Kindertarif? Hier findest du Infos und Tipps für deine Entscheidung.

Welcher Handyvertrag für Kinder?

Die monatlichen Ausgaben für die Handynutzung halten sich bei den meisten Jugendlichen im Rahmen, das zeigen die Ergebnisse der aktuellen bitkom-Studie 2015. Und das unabhängig davon, wer schlussendlich die Rechnung bezahlt. „Im Durchschnitt betragen die Kosten bei den 10- bis 11-Jährigen sieben Euro, bei den 12- bis 13-Jährigen zwölf und bei den 16- bis 18-Jährigen 14 Euro im Monat. Für Apps geben die befragten Kinder und Jugendlichen im Durchschnitt einen Euro pro Monat aus.“ Nichtsdestotrotz ist es wichtig, sich vor dem Vertragsabschluss genau zu informieren, welche Art von Handy-Tarif für deine Familie die beste Wahl ist.

Neben den Gesprächen und Textmitteilungen sind es vor allem die Extras, die Geld kosten. Bis zu zehn Euro kann das einmalige Herunterladen von Klingeltönen nach Angaben des Magazins „Finanztest“ betragen. Denn Downloads werden oft über teure 0190er oder 0900er Nummern abgewickelt. Gern werden diese mit einer Deutschlandvorwahl kaschiert, z.B. 00491-90. Die Minutenpreise können bis zu zwei Euro betragen.

Prepaid-Vertrag für jüngere Kinder

Für Kinder unter 13 Jahren ist ein Prepaid-Tarif die beste Wahl. Das Prinzip ist einfach: Hier kann nur so viel Geld vertelefoniert oder für andere Dienste ausgegeben werden wie auf die Karte geladen wurde. Unerwünschte Kosten sind bei einem Prepaid-Tarif ausgeschlossen. Eine Zwölf-Euro-Karte pro Monat sollte in diesem Alter ausreichen. Achte darauf, dass das Guthaben sich nicht automatisch auflädt, sondern dass du dazu aktiv werden musst. Nur so hast du die Kosten im Blick!

Das einzelne Gespräch oder die SMS sind mit einer Guthaben-Karte oft verhältnismäßig teuer – aber mit einem Prepaid-Tarif lernen Kinder am besten, wie teuer die Smartphone-Nutzung tatsächlich ist – und üben sich am ehesten darin, ihr Handy nur dann zu nutzen, wenn es wirklich Sinn macht. Wichtig zu wissen: Dein Kind ist auch nach Ablauf des Guthabens noch erreichbar, denn Anrufe entgegennehmen kostet nichts.

Handy-Flatrate für Jugendliche

Angesichts der Tatsache, dass das Handy inzwischen weniger zum Telefonieren als zum Verschicken von Nachrichten verwendet wird, macht für Kinder ab 13, 14 Jahren, die schon deutlich mehr Zeit mit dem Smartphone verbringen, eine Flatrate durchaus Sinn. Hier kann das Kind für einen Pauschalpreis telefonieren, SMS verschicken, chatten und im Internet surfen. Als „Hausnummer“ für die Datenmenge gilt: 500 MB Datenvolumen reichen für eine normale Smartphone-Nutzung aus: Ein bisschen chatten, E-Mails checken und hin und wieder ein Video anschauen. Wer Musik-Streaming nutzt, benötigt schnell 1 GB Datenvolumen. Immer wieder im Angebot sind spezielle Kinder-Tarife oder Partner-Tarife für Eltern und Kind, die aber nicht nicht zwangsläufig die günstigste Alternative sind.

Tipps, um Risiken und hohe Kosten zu minieren

  • Überlege gemeinsam mit deinem Kind, welche Handy-Funktionen es momentan (und absehbar in den nächsten zwölf Monaten) nutzt.
  • Die Nutzungsgewohnheiten ändern sich bei Kindern und Jugendlichen schnell – achte darauf, dass der Tarif flexibel geändert werden kann.
  • Lasse Drittanbieter wie Klingelton- und Spiele-Abos sperren.
  • Lasse Sonderrufnummern sperren, damit dein Kind keine teuren Service-Nummern wählen kann.
  • Lasse mobile Verbindungen ins Ausland sperren, denn diese sind oft extrem kostspielig.

Am Anfang ein altes Handy für Kinder

„Ein Handy mit allem Drum und Dran braucht das Kind am Anfang nicht“, meint Medienexperte Professor Hartmut Warkus. Da die meisten Handys aber ohnehin mit Kamera etc. ausgestattet sind, sollten Eltern mit dem Kind nicht nur über die Kosten, sondern auch über deren richtige Nutzung sprechen. „Vielleicht bietet sich für den Anfang Papas altes Handy an“, empfiehlt Warkus.

Auch, wenn es ein neues Handy wird, muss es nicht zwangsläufig das teuerste iPhone sein, nur weil all die Freunde eins haben. Damit macht man sich kurzzeitig vielleicht nicht ganz so beliebt beim Kind, spart aber eine Menge Geld. Außerdem sind Smartphones oftmals auch schadensanfällig. Hier kann eine Schutzhülle ein passendes Geschenk sein.

Wie groß sollte ein Kind mit 5 Jahren sein?

Im Schnitt ist ein Kind mit 5 Jahren ca. 111 bis 112 cm groß. Jedoch ist es wesentlich wichtiger, dass das Verhältnis zwischen Größe und Gewicht zueinander passt.

Was sollte ein Kind mit 5 Jahren alles können?

Die Fähigkeiten erstrecken sich auf sehr unterschiedliche Bereiche. Wie einige der typischen Fertigkeiten aussehen, erfahren Sie an dieser Stelle.

Warum kommt es bei Kindern mit 5 Jahren zu Problemen beim Einschlafen?

Hier gibt es viele mögliche Ursachen. Eventuell liegt es daran, dass Ihr Kind etwas weniger Schlaf benötigt, nicht ausgelastet ist oder aber abends zu viel Fernsehen schaut bzw. mit einem Tablet oder Smartphone hantiert.

In der Entwicklung eines Kindes gibt es kaum eine Zeit, die nicht von Besonderheiten geprägt ist.

In unserem Artikel zeigen wir Ihnen daher, welche Fähigkeiten ein Kind mit 5 Jahren typischerweise besitzt.
Sie erfahren, welche Probleme es geben könnte und inwieweit es sinnvoll ist, Kinder in dieser Phase des Lebens konkret zu fördern.

1. Nicht mehr klein, aber auch noch nicht groß – ein Kind steckt mit 5 Jahren in einer seltsamen Phase

Mit 5 Jahren fühlen sich die Kleinen schon ganz schön groß.

Die Zeit als Baby liegt schon ein bisschen länger zurück. Die meisten Eltern neigen jedoch dazu, ein Kind im Kindergarten stets als Kleinkind anzusehen. Ist Ihr Kind jedoch bereits 5 Jahre alt, so geht es in rasanten Schritten auf die Einschulung zu.

Typische Spielideen, die vor einem oder zwei Jahren noch für jede Menge Freude gesorgt haben, werden langweilig. Schließlich sind die nicht mehr ganz so kleinen Kinder inzwischen zu groß für diesen Kinderkram.

Im Rahmen der Erziehung stehen Eltern daher vor der Aufgabe, Kindern zwar noch eine Menge abzunehmen, jedoch auch die Selbstständigkeit weiter zu fördern, sodass Kindern die Schule keine Probleme bereitet.

Einen persönlichen Einblick, wie der Alltag einer Mutter mit einem 5 Jahre alten Kind aussehen könnte, sehen Sie in diesem YouTube-Video:

2. Gewicht und Größe eines 5-jährigen Kindes

Der erste Wackelzahn:

Typischerweise verlieren Kinder die ersten Zähne mit 6 Jahren. Einige Kinder sind jedoch etwas früher dran, sodass es bereits mit 5 Jahren zum Verlust des ersten Zahns kommen kann.

Die Entwicklung von Kindern verläuft recht unterschiedlich, sodass es im Laufe der Zeit immer einmal dazu kommen kann, dass ein Kind etwas über oder unter dem Durchschnitt liegt.
Zudem entscheiden die genetischen Faktoren der Eltern darüber, wie groß ein Kind wird.

Um einen groben Anhaltspunkt für die Größe sowie das Gewicht zu erhalten, vergleichen Forscher die Daten zahlreicher Kinder miteinander und erstellen daraus eine Perzentilenkurve.

Im Schnitt ist ein Mädchen mit 5 Jahren ca. 111 cm groß und wiegt etwa 19 kg. Jungen sind in dieser Zeit etwa 1 bis 2 cm größer und haben ein sehr ähnliches Gewicht.

Die Angaben Ihres Kindes können Sie an dieser Stelle eingeben, um die Perzentile zu erhalten.

Das Perzentil gibt immer an, wie sich das Gewicht bzw. die Größe im Vergleich zu anderen Kindern darstellt. Ein Größenwert von 80 bedeutet dementsprechend, dass Ihr Kind größer ist als 80 % der Kinder mit 5 Jahren.

Ist Ihr Kind eher klein, hat jedoch einen Normalwert bei der Gewichtsentwicklung ist es folglich zu dick. Die beiden Werte sollten sich daher ähneln.

3. Typische Fähigkeiten für ein Kind im Alter von 5 Jahren

Die Bandbreite der Fähigkeiten eines Kindes ist enorm, sodass wir uns an dieser Stelle grob auf die motorischen, die kognitiven sowie die sprachlichen Bereiche beschränken möchten.

3.1. Die Grob- und Feinmotorik

Laufen, die Balance auf einem Bein halten und einen Ball fangen – all dies bereitet fast keinem Kind mit 5 Jahren Probleme. Auch das Binden der Schuhe, der sichere Umgang mit der Schere oder die korrekte Stifthaltung zum Malen sollten bereits beherrscht werden.

Etwas schwieriger wird es hingegen bei den weiterführenden Bewegungen, bei denen viele Fähigkeiten gleichzeitig zum Einsatz kommen.

Balanceübungen helfen Kindern in vielen Lebensbereichen.

Radfahren ist für viele Kinder noch ein Problem, auch wenn es an sich durchaus möglich ist, ab 3 oder 4 Jahren ohne Hilfsmittel zu üben.
Je nachdem, wie stark Sie Ihr Kind in diesem Bereich fördern, ist das Radfahren jedoch bereits eine der leichteren Übungen.

Merken Sie, dass Ihrem Kind die Motorik noch etwas mehr Probleme bereitet, so ist es höchste Zeit, dies zu ändern und Ihr Kind zu fördern. Üben Sie gemeinsam, die Balance zu halten.

Gehen Sie beispielsweise auf dem Spielplatz über einen Wackelbalken und führen Sie Ihr Kind schrittweise an komplexe Bewegungen heran.
Ein eigenes Springseil hilft bei der Koordination und sorgt dafür, dass der sichere Stand stets gewährleistet ist.

Tipp: Je sicherer sich ein Kind im eigenen Körper fühlt, desto mehr überträgt sich dies auch auf viele andere Bereiche. Das Selbstbewusstsein steigt und der anstehenden Schulzeit steht nichts mehr im Wege.

3.2. Kognitive und soziale Fähigkeiten mit 5 Jahren

Im Kindergarten lernen Kinder viele soziale Fertigkeiten.

Ist ein Kind 5 Jahre alt, kann es üblicherweise bereits bis 10 zählen und ist in der Lage, mehrere Dinge auf einmal zu erfassen. Kleinere Mengen (bis 4, 5 oder 6) können bereits auf einen Blick analysiert werden, ohne jede Einzelheit erst mit den Fingern abzählen zu müssen.
Gelingt dies noch nicht so gut, üben Sie beispielsweise mit einem Würfel, bei dem es darum geht, die Augen direkt zu erfassen, um weiterspielen zu können.

Auch das Gedächtnis verbessert sich, sodass es Kindern in aller Regel keine Schwierigkeiten bereitet, sich 4 unterschiedliche Fakten oder Gegenstände parallel zu merken. Das Kinderspielzeug verändert sich, sodass mehr und mehr klassische Gesellschaftsspiele zum Einsatz kommen können. Regeln einzuhalten ist dabei von entscheidender Bedeutung.
Ändern Sie diese auch dann nicht, wenn Ihr Kind verliert.

Dies gehört zum Spiel dazu, auch wenn dies nicht jedes Mal geschehen sollte, da die Frustrationstoleranz noch vergleichsweise gering ist. Ist ein Kind nach einem verlorenen Spiel sehr lange unzufrieden oder zickig, so reden Sie offen darüber und seien Sie ein Vorbild.

Kinder müssen lernen, die eigenen Emotionen zu beherrschen. Besonders deutlich wird dies im Umgang mit anderen Kindern, wenn es um verlorene oder gewonnene Spiele geht.

3.3. Die sprachlichen Fähigkeiten eines 5-jährigen Kindes

Im Laufe der Entwicklung lernen Kinder immer mehr neue Worte. Die grundlegende Sprachentwicklung sollte in diesem Alter jedoch bereits abgeschlossen sein.
Kinder beherrschen die Grammatik und sind in der Lage, in unterschiedlichen Zeitformen zu erzählen.

Sie können eine Geschichte wiedergeben und für längere Zeit am Stück zuhören, ohne Verständnisprobleme zu haben. Wenn Eltern oder Erzieher viel mit Kindern üben, sind die Kleinen zudem in der Lage, kurze Gedichte auswendig zu erzählen oder aber Lieder zu singen.

Tipp: Je mehr Sie mit Kindern kommunizieren, desto besser wirkt sich dies auf die sprachlichen Fähigkeiten aus. Achten Sie dabei auf eine klare Aussprache und vermeiden Sie Babysprache.

4. Häufige Probleme – kurze Tipps für bestimmte Verhaltensweisen

Manche Kinder benötigen weniger Schlaf als andere.

Fast alle Kinder haben hin und wieder Schwierigkeiten beim Essen. Meist hat dies jedoch keine gesundheitlichen Folgen, sondern ist schlichtweg ein Willensproblem. Isst Ihr Kind mit 5 Jahren bestimmte Lebensmittel nicht, so führen Sie diese schrittweise ein. Zwingen Sie Ihr Kind nicht, den Teller leerzuessen, sondern freuen Sie sich, wenn der Teller leer ist.

Alternativ können Sie das eine oder andere Lebensmittel auch leicht so verarbeiten, dass es nicht auf den ersten Blick als solches zu erkennen ist. Schnell lässt sich auf diese Weise feststellen, ob es tatsächlich ein bestimmter Geschmack ist, der Ihr Kind stört oder ob schlichtweg Trotz ein Problem darstellt.

Bei dem einen oder anderen Kind stellen sich zunehmend Schlafprobleme ein. Mit 5 Jahren ist es nicht mehr nötig, mittags zu schlafen, sodass die nächtliche Ruhezeit im Schnitt bis etwa 11 Stunden liegen sollte.
Es existieren jedoch individuelle Besonderheiten, sodass es durchaus möglich ist, dass Ihr Kind etwas wenig Schlaf benötigt.

Versuchen Sie jedoch, elektronische Geräte abends wegzulassen und Ihrem Kind etwas vorzulesen, um das Einschlafverhalten zu verbessern.

Wenn ein Kind mit 5 Jahren lügt, so geschieht dies selten mit böser Absicht. Es ist vielmehr spannend, sich auszuprobieren.
Entdecken Sie jedoch häufiges Lügen, sprechen Sie darüber und zeigen Sie, dass es nicht schlimm ist, die Wahrheit zu sagen. Ansonsten können sich Ängste vor der Bestrafung entwickeln, die zu weiteren Lügen führen.

5. Weiterführende Erziehungsratgeber für Eltern

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